Gipfel der Kurzsichtigkeit – Mikl-Leitner und Kurz werden reden mit Google, Youtube … und FPÖ

Gipfel der Verhetzung

NR Barbara Rosenkranz, Kolumnistin der von der identitären Gemein-Schaft unzensurierten Website.

Selbstverständlich nicht mit der FPÖ, mit der identitären Gemein-Schaft werden sie nicht reden, also nicht reden über Hass, nicht reden über Hetze, nicht reden über das Aufhussen¹ der Menschen gegeneinander … Worüber die christschwarze Partei mit der identitären Gemein-Schaft reden wird, spätestens aber nach der nächsten Nationalratswahl recht bestimmt und recht konkret, ist über eine Zusammenarbeit, über eine Koalition, darüber werden sie miteinander reden, zusammen eine Bundesregierung … Wenn, wenn vor allem die Wähler und weniger die Wählerinnen die identitäre Gemein-Schaft mit so vielen Aufhußstimmen weiterhin wählen sollten …

Dabei gäbe es jetzt sehr viel zu reden, gerade jetzt und vor allem rechtzeitig zu reden, vor allem mit den Wählern und mit den Wählerinnen, aber auch mit der identitären Gemein-Schaft, in diesem konkreten Zusammenhang besonders über deren Verantwortung für ihre Medien als in die Parlamente, in die Landtage, in die Gemeinderäte gewählte Partei …

IS Propagandavideo auf freiheitlicher Unzensuriert seit 14-09-2014

IS-Propagandavideo seit über einem Monat auf der Website „Unzensuriert“.

Darüber zum Beispiel, daß die Website der identitären Gemein-Schaft seit einem Monat für die Wüstengottmordbande kostenlos wirbt, indem seit einem Monat ein Enthauptungspropagandavideo zum Ansehen und Anhören bereitstellt. Gesinnungsgemäß wird der Zweck auch diesmal dafür sein, die blutrünstigen Phantasien der eigenen Schreibstaffel anzuheizen, die Propaganda der Wüstengottmordbande für die eigene Propaganda einzusetzen. Und die Schreibstaffel nimmt es dankbar auf und lebt ihre Blutrünstigkeit – noch – verbal aus … Aber möglicherweise ist das nicht der einzige Grund, Propaganda dieser blutrünstigen Gottbande zu verbreiten, wird bedacht, wie viele Meinungen … wenn beispielsweise an die Aussagen von Firas H. gedacht wird, könnte gemeint werden, zu hören einen …

Darüber zum Beispiel wäre mit der identitären Gemein-Schaft ebenfalls zu reden, über die staats- und gesellschaftsbedrohenden Kommentare der Schreibstaffel auf dieser Website, die nicht wenig Zustimmung erfahren …

FPÖ - Unzensuriert - IS Propaganda seit über einem Monat

„… Drecksgesindel und vierteilt sie. [D]iese Werwölfe des Islam auslöscht.“

Darüber zum Beispiel wäre mit der identitären Gemein-Schaft auch zu reden, was es heißt, wenn in der von einem freiheitlichen NR geführten ZZ vom „Wiederbeleben des Faschismus“ geschrieben wird – nicht irgendwann vor langer langer Zeit, sondern im September 2014 …

Und so weiter und so fort … Wer noch weiterer Beispiele für die Dringlichkeit des Redens bedarf, findet diese auch hier – einfach nach „Unzensuriert“ oder „Schreibstaffel“ oder „Kommentarstaffel“ oder „Zur Zeit“ suchen …

Aber überall das wird die christschwarze Partei mit der identitären Gemein-Schaft nicht reden, denn die wird ja noch gebraucht, für Gespräche über eine … Aber vielleicht, ist zu hoffen, denken vor allem die Wähler nach, Wählerinnen weniger, die sind schon weiter, so daß das einzige Gespräch zwischen christschwarzer Partei und identitärer Gemein-Schaft noch sein kann, darüber zu reden, in einem Wirtshaus unter einem Hergottswinkel, alle in Tracht, wie es gewesen wäre, gemeinsam wieder in einer Bundesregierung zu sitzen, wie es recht danach aussah, dafür genügend Aufhußstimmen, und wie dann doch die Wähler und Wählerinnen enttäuscht haben …

Besser für die Menschen in diesem Land ist es aber, wenn Wähler und Wählerinnen der identitären Gemein-Schaft den Traum vom elitären Reich platzen läßt, als umgekehrt …

¹ Was NR Gerhard Deimek von der FPÖ zu „Vierteilen“ einfällt

Ist „Binnen-I“ im „Standard“ ein Code für Ironie?

Es kann sich nur um Ironie handeln, aber um eine, die lediglich innerhalb der Qualitätszeitung „Der Standard“ verstanden wird, wenn unter der Überschrift „Binnen-I noch lange keine Norm“ heute geschrieben wird:

„… ‚Richtlinien für die Textgestaltung erstmals Empfehlungen für die gendergerechte Gestaltung von Texten gegeben – und dabei der Lesbarkeit Vorrang gegenüber neueren Formen mit Binnen-I gegeben. 800 Sprachgelehrte hatten diesen Entwurf mit einer Unterschriftenliste unterstützt …“

Sprachgelehrte der Qualitätszeitung Der Standard„800 Sprachgelehrte“ – das kann nur Ironie sein, eine Qualitätszeitung von diesem Standard wird doch nicht ihren Lesern und Leserinnen derart Schlampiges …

Aber vielleicht war dafür weder Ironie noch Schlampigkeit verantwortlich, sondern einfach die Vermeidung von Superlativen, schließlich ist „Der Standard“ keine Umsonst, die in den Schächten der U-Bahnen verteilt werden, keine billig reißerische … Wäre es dem so, hätte der mit cs gezeichnete Artikel wohl von Universalgelehrten gesprochen. Denn. Die achthundert Sprachgelehrten sind ja nicht nur Sprachgelehrte, sie sind viel mehr als nur Sprachgelehrte, es sind achthundert Universalgelehrte. Denn. Neben der Profession Sprachlehre üben sie noch weitere Berufe ebenso höchst professionell aus, wie nachgelesen werden kann:

„Rückkehr zur sprachlichen Normalität“ – Offener Brief der Achthundert

Für die von NR Mölzer geführte ZZ ist Deserteursdenkmal auf dem Ballhausplatz ein „Kameradenverräterdenkmal“

In der aktuellen Ausgabe der ZZ der identitären Gemein-Schaft setzt Rudolf Moser die Gesinnungslinie gegen das Deserteursdenkmal¹ auf dem Ballhausplatz fort. Dabei erzählt auch Rudolf Moser wieder einmal recht viel darüber, wie in diesem Medium Wahrheit in identitäre Wahrheit umgeschrieben wird. Er schreibt:

„Ein anderer Türkenbezwinger, Prinz Eugen von Savoyen, bekommt auf dem Wiener Heldenplatz neue Nachbarn – das Kameradenverräterdenkmal. Wenn solche Leute gegen die Türken 1664 gekämpft hätten, wäre das Abendland längst islamisch, aber angeblich drehen die Türken ihre militärischen Niederlagen demographisch noch um[.]“

„Diese Leute“, die nun ein Denkmal auf dem Ballhausplatz in Wien bekommen, waren in der Wehrmacht der nationalistischen Massenmorddiktatur des deutschen reiches und wurden beispielsweise sogar nach Kriegsende noch von der NS-Justiz wegen Desertion ermordet, wie hier bereits berichtet wurde, weil sie nach der Kapitulation nicht mehr kämpfen wollten und damit eigentlich befehlsmäßig ebenfalls kapitulierten. Aber das ist für Rudolf Moser belanglos. Denn Menschen, die nicht mehr bereit waren, für eine totalitäre Massenmorddiktatur zu morden und zu sterben, sind für ihn nach wie vor „Kameradenverräter“ …

FPÖ - Zur Zeit Kameradenverräterdenkmal

„Niederlagen und angeblichen Untaten“

Aber so großartige und siegreiche Soldaten waren die Kameraden der Wehrmacht, die, so Moser, von „solchen Leuten“ … Zum Glück, zum Glück muß gesagt werden. Zum Glück. Denn sonst wäre Deutschland, wäre Österreich, wären weite Teile Europas heute noch unter der brutalen und grausamen Herrschaft der nationalistischen Massenmord- und Massenverbrechensdiktatur des deutschen reiches … So haben zum Glück die moserischen „verratenen Kameraden“ keinen Endsieg, sondern den Untergang dieses totalitären Regimes erkämpft. Fraglich, ob die von Rudolf Moser verteidigten Kameraden 1664 es geschafft hätten, das „christliche Abendland“ erfolgreich zu verteidigen. Weshalb hätte es ihnen 1664 nicht ebenfalls gelingen sollen, was ihnen 1945 gelang? Besiegt zu werden, kapitulieren zu müssen, unterzugehen. Zum Glück, gelang den moserischen Kameraden nichts anderes als der Untergang.

Schon der erste Absatz von Rudolf Moser zeigt, woher der Wind gesinnungsgemäß weht, aus den revisionistischen kalten Kellern …

„Demutsvoll und reumütig gedachten wir auch im Jahre 2014 all unserer historischen Niederlagen und angeblichen Untaten.“

Ironiefreie Welt von Krone und Zur Zeit

Ironiefreie Scholle von „Zur Zeit“ und „Kronen Zeitung“.

„Und angeblichen Untaten“ … Welche „Untaten“ für Rudolf Moser wohl bloß „angebliche“ sind? Er wird gesinnungsgemäß nicht an jene der nationalistischen Massenmorddiktatur als „angebliche“ gedacht haben, wahrscheinlich wird er an Prinz Eugen² gedacht haben, und es als ungeheuerlich empfinden, daß diesem „Türkenbezwinger“ Untaten nachgesagt werden, er es nicht verstehen wird können, daß eine solche Geschichtsverfälschung mit Prinz Eugen getrieben wird, wo es doch die eine identitäre Geschichtsschreibung gibt, eine Art Weißbuch, beginnend mit Prinz Eugen bis herauf zu …

Prinz Eugen - Rudolf Moser

„Meldet der versierte Schlächter über das Gemetzel“

PS Das gewählte Personal der identitären Gemeinschaft ist auch in der aktuellen Ausgabe 41 vom 10. Oktober 2014 wieder zahlreich vertreten, NR Wendelin Mölzer, Manfred Haimbuchner, NR Mario Kunasek, HJennewein³ umkränzen den Beitrag von Rudolf Moser, Major der Reserve …

¹ Zur Zeit: Deserteursdenkmal: „Schandmal – Proletarisches Gedankengut übelster Sorte“

² Prinz Eugen und Johann Gudenus

³ Verbotsgesetz und Wahlen – Parallelwahlschaft der freiheitlichen Gemein-Schaft in Österreich

FPÖ – „Unzensuriert“: „Seits schon bewaffnet? Hoffe doch!!!“

FPÖ Unzensuriert - Baukräne hochgefahren

„Umso mehr Zeit bleibt für die Verbrecher am eigenen Volk die Koffer zu packen und schleunigst das Land zu verlassen. Bevor die Baukräne hochgefahren und die Laternen geputzt sind…“

 

Das Medium der identitären Gemein-Schaft veröffentlicht einen Kommentar von Werner Reichel, um über die Informationspolitik des ORF herziehen zu können, genau an dem Tag, am 10. Oktober 2014, an dem in Wien Tausende von Menschen an einer Demonstration gegen den Terror der Wüstengottmordbande teilnahmen. Eine friedliche Demonstration, eine ohne den geringsten Zwischenfall. Aber das wird von der Website der identitären Gemein-Schaft wohl nie veröffentlicht werden. Ein Bericht über eine friedliche Demonstration. Dafür halt etwas von Werner Reichel. Das ist gesinnungsgemäß recht verwendbar.

Und weil es in Wien gar so friedlich war und ist, muß wieder einmal einer aus der Schreibstaffel der „Unzensuriert“ wüste Drohungen bis hin zu angedrohten Morden ausstoßen, mit der abschließenden Frage:

„Seits schon bewaffnet? Hoffe doch!!!“

FPÖ Unzensuriert - Schon bewaffnet

„VIRIBUS UNITIS!….und seits schon bewaffnet? Hoffe doch!!!“

Und gesinnungsgemäß erhält auch dieser aus der Schreibstaffel dafür nicht wenig Zustimmung, steigende Zustimmung, wie die Collagen zeigen. Das ist nicht das erste Mal. Auf dieser Website der identitären Gemein-Schaft passiert kontinuierliche Aufwiegelung, Aufruf zu Gewalt und Mord. Und das alles unter den Augen einer Kolumnistin dieser Website, die im österreichischen Parlament sitzt, die einmal Bundespräsidentin in Österreich werden wollte, und für rund fünfzehn Prozent der Wähler und Wählerinnen … Aber sie ist nicht die einzige aus dem Spitzenpersonal der identitären Gemein-Schaft, die dazu schweigt, die nichts unternimmt, damit diese Website anders mit solchen Kommentaren umgeht, die nicht nur gegen ganz bestimmte Menschen (etwa gegen einen Buben) gerichtet sind, sondern im Grunde potentiell staatsgefährdend und gesellschaftsgefährend sind, wie auch das heutige Beispiel wieder auf grauslichste Art belegt.

Sollte es je zu grausamen und mörderischen Handlungen in diesem Land im blutrünstigen Geiste der Schreibstaffel von „Unzensuriert“ kommen, wird sich das Personal der identitären Gemein-Schaft nicht herausreden können, nichts davon gewußt zu haben. Sie wissen es. Und sie schweigen dazu. Wie es auch die Wähler und Wählerinnen wissen, was für eine Stimme sie abgeben, wenn Sie die identitäre Gemein-Schaft wählen, nämlich eine Aufhußstimme.

Dazu ergänzend und zur Unterstreichung ein paar Beispiele aus den letzten Wochen:

He.-Chr. Strache fleht Innenministerin an, an seiner Statt konsequent durchzugreifen

Was NR Gerhard Deimek zu „Vierteilen“ einfällt – „Staatsgage“

Wachsende Zustimmung auf freiheitlicher „Unzensuriert“ für das „Umlegen“ dieses „Buben“

„Menschen sind Scheiße und gehören eigentlich aus unserer freiheitlichen Welt entfernt.“

PS „Renommierte Journalisten [haben] es sich, schreibt die Website der identitären Gemeinschaft, „zur Aufgabe gesetzt, eine unabhängige Kontrolle des ORF …“  Der renommierteste unter ihnen ist wohl Hans Anonym – unbestritten auf dem ersten Platz. Aber gleich dahinter Christian Ortner, Andreas Unterberger und Werner Reichel, der ebenfalls so renommiert wie ehrlich ist, wie schon einmal gewürdigt werden durfte:

„Der letzte Dreck“ von Werner Reichel

Eisenstadt und Klagenfurt – Ein Vergleich zu Lasten Kärntens

Ein Spaziergang durch Eisenstadt, bei einer Rast vor dem Landhaus, brachte wieder die Erinnerung an die Tafeln in Klagenfurt, genauer, die Erinnerung daran, daß es wieder eine ganze Weile her ist, die Nachricht vom Landeshauptmann von Kärnten erhalten zu haben, er habe es an den Landtagspräsidenten weitergeleitet – zur Erledigung? Also zum Tätigwerden? Endlich die unseligen Tafeln im Kärntner Landhaus entfernen zu lassen?

Ein Vergleich zu Lasten KärntensEs ist bald wieder ein Jahr her, die Nachricht vom Landeshauptmann erhalten zu haben. Ohne in Klagenfurt gewesen zu sein, darf angenommen werden, die zwei Tafeln wurden nach wie vor nicht entfernt. Sollte es in diesem Jahr dennoch passiert sein, wäre das sehr positiv. Aber, wer Kärnten kennt, weiß, so schnell ändert sich dort nichts. Deswegen darf, auf bloßen Verdacht hin, geschrieben werden, die Tafeln hängen wohl immer noch schwer …

Landhäuser Eisenstadt - KlagenfurtWie anders hingegen ist es in Eisenstadt, im Burgenland. Dort sind im Landhaus gänzlich entgegengesetzte Tafeln angebracht.

Eisenstadt - KlagenfurtEs müssen im kärntnerischen Landhaus, um es nicht mißzuverstehen, als Ersatz keine anderen Tafeln angebracht werden, beispielsweise, wie in Eisenstadt, zum Gedenken an die Opfer der nationalistischen Massenmorddiktatur des deutschen reiches, an die Widerstandskämpfer gegen Faschismus. Sondern bloß Tafeln aus dem kärntnerischen Landhaus entfernt werden. Nur Tafeln entfernt werden, Tafeln mit Worten, die die Gesinnung und Weltanschauung der Täter und der Täterinnen dieses totalitären Regimes weiter an prominenter Stelle schmeicheln und verkünden.

Landhaus Eisenstadt - Landhaus KlagenfurtIn ein paar Tagen ist es ein halbes Jahrzehnt her, daß über diese unseligen Tafeln im Landhaus zum ersten Mal geschrieben wurde. Aber nicht nur das. Bereits damals und immer wieder wurden auch Verantwortliche deswegen direkt angeschrieben. Freilich wurde für keine Sekunde erwartet, daß die damaligen Verantwortlichen aus der identitären Gemein-Schaft die Tafeln abhängen würden. Wer dessen Gesinnung kennt, hätte von ihnen noch mehr Tafeln dieser Art …

Inzwischen sind in Kärnten andere politisch hauptverantwortlich. Aber die Tafeln … Aber Kärnten …

… Lyrik aus der Verherrlichung eines Führers schmückt das Kärntner Landhaus

… Von 2014 wünscht sich das Kärntner Landhaus: Befreit mich endlich von diesen unselig schweren Tafeln

… Für eine neue Zeit sind in Kärnten

… Aber Mares Rossmann spricht, was sie an Nationalgeist einsaugt

PS Die Ehrenbürgerschaft von Oskar Potiorek in Klagenfurt trägt auch nicht dazu bei, den Vergleich zu Gunsten von Kärnten noch …

FPÖ-NR Gerhard Deimek: „Wenn Gesamtschule“, dann „Militärgymnasium“

Einem NR der identitären Gemein-Schaft scheint die Idee zu gefallen, wenn es denn eine Gesamtschule unbedingt geben müsse, dann solle es ein Militärgymnasium sein. Weshalb sonst verbreitet er es weiter auf der Plattform des Unternehmens Twitter? Weil es eine Gaudi ist? Aber auch eine Gaudi läßt tief blicken. Und bei einem Mandatar der identitären Gemein-Schaft immer in einen Abgrund.

Wenn es also, wird nicht nur von dem NR weiterverbreitet, eine Gesamtschule denn unbedingt geben soll, wenn es für alle gleich gute Voraussetzungen in Sachen Bildung geben soll, dann soll es eine Militärschule sein. Also die Bildung einer durch und durch militarisierten Gesellschaft. Um es auf den Punkt zu bringen, heißt das nichts anderes als: Disziplinierung. Heranzüchtung einer gehorsamst befehlsausführenden Masse. Ein Volk, das folgt in den …

FPÖ NR Gerhard Deimek Gesamtschule ein Militärgymnasium

„Wehrdienst statt Turnstunde.“

Es ist auch nicht uninteressant, wessen Idee das ist, die ein NR der identitären Gemein-Schaft verbreitet, es ist die Idee von einem schlagenden Burschenschafter. Von einem, über dessen Leistungen für die Gesellschaft bereits ein Urteil gesprochen ist, von der einzigen Instanz, die in Österreich zuständig ist, um über Leistungen von Angehörigen dieses Lagers zu befinden. Eine Militarisierung der Gesellschaft kostet auch sehr viel Geld. Ob bei dieser Idee auch schon das viele Geld im Geiste gezählt wurde, die eine Militarisierung der Gesellschaft bringen könnte, gesinnungsgemäß selbstverständlich nicht den Menschen im Land, sondern beispielsweise für einen Wahlkampf … Ach, wie viele Rechnungen könnten dann wieder … Rechnungen, die zu Papierfliegern gefaltet, garantiert fliegen können, und sicher besser und beständiger als jene Fighter, die einmal angeschafft wurden, als die identitäre Gemein-Schaft in der Bundesregierung saß, und über deren Anschaffung noch lange nicht das Urteil gesprochen ist …

PS Überraschend aber ist doch, daß diese Idee der Gesamtschule als Militärgymnasium auch dem Pressesprecher des derzeitigen Verteidigungsministers Gerald Klug eine Weiterverbreitung wert ist, daß im Umfeld eines sozialdemokratischen Ministers …

„Menschen sind Scheiße und gehören eigentlich aus unserer freiheitlichen Welt entfernt.“

„Menschen sind Scheiße“. Das schrieb und wiederholt u.v.a.m. Akif Pirinçci. Wofür er nun eine Vorladung erhielt wegen Volksverhetzung. In Deutschland. „Aus unserer freiheitlichen Welt entfernt“ gehörten die Menschen, die ihm „Scheiße“…

Akif Pirinci - Menschen sind Scheiße - aus freiheitlicher Welt entferntUnd die „freiheitliche Welt“ springt Akif Pirinçci selbstverständlich gleich unterstützend und helfend bei. In Österreich. Nicht das erste Mal, wie gelesen werden kann, von He.-Chr. Strache aufwärts … Auf der Website „Unzensuriert“ der identitären Gemeinschaft, deren einzige namentlich ausgewiesene Kolumnistin NR Barbara Rosenkranz ist. Das kann gar nicht oft genug wiederholt werden, diese Kolumnistin wollte einmal Bundespräsidentin in Österreich werden; immerhin rund 15 Prozent wählten 2010 diese Kolumnistin.  Und diese Kolumnistin sitzt nach wie vor im österreichischen Parlament. Was er alles schrieb, um nun eine Vorladung wegen Volksverhetzung zu bekommen, steht ebenfalls in der Collage, ebenso die Schützenhilfe der „Unzensuriert“. Selbstverständlich schreibt sie nicht, worauf dieser Vorwurf der Volksverhetzung basiert. Dafür wird treubrav großspurig nachgeschrieben, seine „Werke“ werden von „Hollywood“  … Nun, es dürfte ein einziges Buch sein, genauer, ein Remake von dem Film „Die Tür“, dessen Grundlage ein Roman von ihm war … Aber es ist nicht das einzige Medium der identitären Gemein-Schaft, das rechte Zuneigung für diesen Menschen mit der aus dem Kloakenfaß gefüllten Hühnerfeder aufbringt, wie hier nachgelesen werden kann. Und stets wird die Wahrheit „aus unserer freiheitlichen Welt entfernt.“

„Aus unserer freiheitlichen Welt entfernt“ – Menschen, die „Scheiße [sind].“ Es kommt wohl nicht von ungefähr, daß Akif Pirinçci ausgerechnet diese Formulierung einfällt: „aus unserer freiheitlichen Welt.“ Auf der Scholle der Freiheitlichen wird auch nichts anderes gekannt, als die Entfernung, die Vertreibung. Lösungen sind das keine. Lösungen zu haben, bedeutet, arbeiten zu müssen, bedeutet, denken zu müssen, bedeutet, umsichtig sein müssen, bedeutet, sich umfassend zu informieren, bedeutet, einen Dialog führen zu müssen. Aber alles, was in der „freiheitlichen Welt“ faul mit „Überlegenheitsgefühl“ möglich ist, ist das, was Akif Pirinçci kann – nichts, nichts außer extrem vulgär zu schimpfen, nichts außer Menschen gegeneinander aufzuhussen. Und wer eine solche Partei wählt, wer in Österreich die freiheitliche Partei wählt, gibt keine Wahlstimme ab, sondern eine Aufhußstimme, bekennt mit seiner oder ihrer Aufhußstimme, an keinen Lösungen, die einer demokratischen und einer zivilisatorisch hochentwickelten Gesellschaft würdig wären, interessiert zu sein, wählt Unlösungen und Schlimmeres noch …

PS Um dem Vorwurf gar nicht aufkommen zu lassen, muß klar und deutlich festgehalten werden, es wird hier nicht einmal ein Buchstabe gesetzt, um für den Islam zu sprechen, oder gar für Mohammed, mehr noch, kein Buchstabe wird hier je geschrieben für irgend eine Religion, aber das gesamte Alphabet aufgewendet für eine Aufklärung 1.0 …

100 Jahre Welt Krieg

In der Schule staunte das Kind, von einem einhundertjährigen Krieg zu hören. Einhundert Jahre, dem Kind unvorstellbar, daß ein Krieg einhundert Jahre dauern kann, das war für das Kind nicht zu verstehen, und auch, daß Menschen einen einhundertjährigen Krieg so einfach hinnehmen …

Für Jahrzehnte aber vergaß das Kind, einst in der Schule von einem einhundertjährigen Krieg gelernt zu haben. Vielleicht deshalb, weil ein Leben zu bewältigen war, oder genauer, die einem Leben diktierten Auflagen … Nun, lange schon kein Kind mehr, alt, krank und hinfällig geworden, vor dem letzten Umzug in ein Zimmer ohne Aussicht und wohl auch weiter ohne Bequemlichkeit, ist zu hören – von dem höchsten leitenden Angestellten eines Organisierten Glaubens, ein dritter Weltkrieg sei mit verschiedenen parallel laufenden Konflikten zurzeit im Gange …

Mit dieser Definition eines Weltkrieges ist nicht ein dritter Weltkrieg zurzeit im Gange, sondern, die Wahrheit ist,  seit einhundert Jahren ist auf der Welt Krieg. Ununterbrochen, das ist die Wirklichkeit, seit einhundert Jahren …

Seit 100 Jahren auf der Welt KriegWie seltsam kurzsichtig der Blick eines Mannes einer Organisation, die angeblich in Ewigkeiten denkt, und wie weitsichtig sah es ein anderer Mann vor bald einhundert Jahren. Blaise Cendrars war kein Prophet, kein Hellseher, also kein Scharlatan, aber als Schöpfer, als Phantast war sein Blick auf die Welt von einer realistischen Genauigkeit und Weitsichtigkeit, zu dem nur Menschen mit dieser begnadeten Schöpferkraft, Menschen der Phantasie imstande sind, nur wahren Schöpfern von Welten, die keine erfundenen Figuren sind, ist es gegeben, die Wirklichkeit realistisch zu sehen … Und vor seiner Aufzählung der Jahre, der Jahrzehnte, eines ganzen Jahrhunderts ohne Täuschung, ohne Selbsttäuschung und ohne Aussicht auf ein Enden des Mordens, vor diesem bitteren Gedicht, das die Wirklichkeit zu allen ungehört spricht, seit wann der Weltkrieg tatsächlich schon wütet, versteht plötzlich ein Mensch, was er als Kind nicht verstand, bitter, wie leicht unter Menschen ein Krieg einhundert Jahre dauern kann, wie schnell einhundert Jahre Welt im Krieg vergehen, wie leicht einhundert Jahre Krieg auf der Welt in dieser oder jener Region der Welt weggeredet und Leben in Frieden eingeredet werden können.

Es mutet soher auch gar nicht mehr seltsam an, daß der Mann aus einem Grätzel von Rom nur davon redet, es sei zurzeit ein Weltkrieg im Gange. Hätte er die Aufzählung von Blaise Cendrars vorgelesen und gefragt, in welchem Jahr seit 1914 gab es keine kriegerischen Konflikte auf dieser Welt, er hätte die Antwort geben müssen, in jedem Jahr seit 1914 gab es auf der Welt Krieg. Aber das hätte unweigerlich zur Folge haben müssen, daß die Menschen, die ihm in Redipuglia zuhörten, ihn augenblicklich hätten fragen müssen – wo warst du, Adam? Es wäre für ihn peinlich geworden, nicht für ihn als Menschen, sondern für ihn als höchsten Vertreter einer Organisation, vorbei wäre es gewesen,  mit seiner Glaubwürdigkeit, vorbei mit seinem Recht, für den Frieden zu reden, sein Appell für den Frieden in der Sekunde entlarvt als hohles Gerede … Denn. Gab es in den letzten einhundert Jahren einen kriegerischen Konflikt auf dieser Welt, in dem nicht irgend ein Gott in die Schlachten vorgeschickt wurde? Welcher Krieg kam je ohne religiöses Vokabular aus? In welchem Krieg wurden nicht Waffen geweiht? In welchem Krieg wurde nicht um den Sieg gebetet? Irgend ein Gott angefleht, den Feind zu vernichten? Waren nicht Angestellte von Organisierten Glauben mit religiösen Werkzeugen dabei, um die Kampfmoral zu befeuern? Den Kämpfenden das Sterben und Morden leicht zu machen? Ihnen predigend zu flüstern, Blut ist ihrem Gott sein Lieblingsgetränk und wer ihm reichlich davon zu trinken gibt, kann sich seiner Liebe und seinem Wohlgefallen … Dem Mann aus einem Grätzel in Rom wäre als Antwort nur geblieben, zu verstummen, sein Manuskript in den Ausschnitt seines Kleides zu stecken und augenblicklich die Bühne seiner Selbstbeweihräucherung und Werbeveranstaltung für seine Organisation im Eilschritt zu verlassen …

Das Kind versteht nicht, wie ein Krieg einhundert Jahre wüten kann, das ist dem Kind in der Schule noch unvorstellbar. Und nun versteht der alte Mensch nicht, wie kann, nach einhundert Jahren Krieg in der Welt, immer noch auf das Militär gesetzt werden, immer noch so kurzsichtig gedacht werden, das Militär könne irgend etwas dazu beitragen, daß es je heißen könnte, es je eine Aufzählung geben könnte, je ein Gedicht der Wirklichkeit, seit einhundert Jahren auf der Welt Frieden – Weltfrieden, und der Weltfrieden dauert an …

Eines aber weiß der alte Mensch, weder er noch irgend ein anderer Mensch, geht es im Stillstand, in dem bloß das Blut fließt, weiter wie bisher, wird je eine Aufzählung Der Weltfrieden im Vorausschau auf die nächsten einhundert Jahre und schon gar nicht im Jahr 2114 im Rückblick auf einhundert Jahre schreiben können, nur der Vorspruch zu solch einem Gedicht kann geschrieben werden, als unbedingte und prominente Voraussetzung unter vielen Voraussetzungen und Bedingungen dafür, je noch an eine solche Aufzählung nur denken zu können …

Der Weltfrieden

Als der Mensch durch Religionen sich nicht weiter mißbrauchen ließ …

 

 

Was NS-Kriegsverbrecher Alexander Löhr mit dem christlichen Islamgesetz zu tun hat

Alexander Löhr - Sie werden auferstehen

Christengemäße Wahrheit. Zum Generaloberst wurde er erst in der NS-Diktatur. Die NS-Diktatur wird aber vollständig ausgeblendet. Als wäre er nur für die österreichische … Als hätte es nie eine nationalistische Massenmorddiktatur gegeben …

Mit ihm ist ein praktisches und anschauliches Beispiel gegeben, daß die Botschaften des Organisierten Glaubens der römischen-katholischen Kirche über den Vorschriften des demokratischen Staates Österreich steht.

„Dem Verteidigungsministerium indes sind die Hände gebunden, wie es aus dem Büro von Minister Gerald Klug (SPÖ) hieß. Die Kirche schließt zwar direkt an die Stiftskaserne an, allerdings habe man gemäß Konkordat keinerlei Befugnis, etwas zu ändern.“

Die Gedenktafel für einen NS-Kriegsverbrecher¹ ist ein harmloses Beispiel. Aber wer kann garantieren, daß es in Österreich weiter so harmlos beim Ignorieren und Zuwiderhandeln staatlicher Vorschriften bleibt? Religionen sind schlafende Monster, und im Schlaf gebieren Monster allenthalben Ungeheuer …

Die christlich gebundenen Hände des StaatesWährend also der römisch-katholische Entwurf eines neuen Islamgesetzes² von den Gläubigen eines anderen Organisierten Glaubens abverlangen will, sich an die Vorschriften des Staates zu halten, gibt es kein dementsprechendes Gesetz, das von Gläubigen des Organisierten Glaubens des Christentums ebenfalls … Im Gegenteil, mit diesem Organisierten Glauben gibt es einen Vertrag. Ob es ein auf gleicher Augenhöhe abgeschlossener Vertrag³ ist, darf stark bezweifelt werden. Der Staat unterzeichnete diesen wohl knieend … Und vor diesem Organisierten Glauben kniet der österreichische Staat nach wie vor, während das Hauptquartier dieser Organisation in einem Grätzel von Rom in ihrem Katechismus* anweist:

„[d]er Bürger hat die Gewissenspflicht, die Vorschriften der staatlichen Autoritäten nicht zu befolgen, wenn diese Anordnungen den Weisungen des Evangeliums widersprechen.“

Im gottverursachten und gottgetriebenen Allmachtswahn meint also dieser Organisierte Glaube allen Bürgern und den nicht erwähnten Bürgerinnen die Nichtbefolgung staatlicher Vorschriften diktieren zu können, also nicht nur seinen Mitgliedern. Und diese potentielle Gefahr für einen demokratischen Staat, also auch für Österreich, wird in Österreich hingenommen, während zugleich einem anderen Organisierten Glauben …

PS Von einer derartigen Gedenktafel für einen Kriegsverbrecher in einer Kirche zu hören, hat jedoch nicht überrrascht. Es fielen dazu gleich andere sonderliche Dinge ein, die in Kirchen herumliegen, etwa eine Reliquie von Karl Habsburg – ebenfalls im Bereich des österreichischen Bundesheeres. Eine geschichtsverfälschende und gegen die Demokratie gerichtete Tafel auf dem Stephansplatz allerdings wurde entfernt. Aber es dauerte lange, bis endlich erreicht wurde, daß diese Tafel auf dem Stephansplatz endlich entfernt wurde, wie hier ebenfalls nachgelesen werden kann.

PPS Faschistische Denkmäler sind auch dem derzeitigen Papst attraktive Orte für werbewirksame Auftritte …

¹ Alexander Löhr

² Islamgesetz

³ Konkordat

* Evangelium – Weisung

Einen ostmärkischen NS-Kriegsverbecher läßt NR Mölzer in seiner geführten ZZ verteidigen

Es ist gesinnungsgemäß recht stimmig, wenn, wie in der aktuellen Ausgabe 40, wieder einmal Richard-„Bin ein Ostmärker“-Melisch¹ einen Artikel schreibt, für die ZZ der identitären Gemein-Schaft, in der über das „Wiederbeleben des Faschismus“² nachgedacht wird, und auch über Kooperationen mit den „rechten Kräften Österreichs“. Diesmal schreibt von dem identitären Spitzenpersonal für die ZZ, die ohne dessen Beiträge nicht die „Zur Zeit“ wäre, Landesrat Gerhard Kurzmann und NR Wendelin Mölzer …

Um deren Beiträge soll es hier aber nicht gehen, sondern um einen über jenen „Ostmärker“, dessen Taten heute noch mit einer Gedenktafel gewürdigt werden.

Neben den Beiträgen des identitären Spitzenpersonals³ findet sich in der aktuellen Ausgabe eine Verteidigung von einem Kriegsverbrecher, nämlich von Alexander Löhr, verfaßt von Martin Pfeiffer, Schriftleiter der „Aula“. Eigentlich verwunderlich, daß NR Mölzer sich nicht ebenfalls Schriftleiter nennt, sondern nach wie vor Chefredakteur … Aber vielleicht kommt es zu einer Umbennung, wenn die Zeit dafür wieder unreif geworden sein wird.

Alexander Löhr - Martin Pfeiffer - NR MölzerEs ist gesinnungsgemäß recht stimmig, daß NR Mölzer einen Kriegsverbrecher verteidigen läßt. Als Chefredakteur ist er hauptverantwortlich dafür, wer beispielsweise verteidigt wird, wer nicht verteidigt wird, und als Abgeordneter im Parlament eines demokratischen Staates wiegt seine Verantwortung als Chefredakteur eines Magazins umso schwerer, was er, wie in der Ausgabe 3. Oktober 2014, verteidigen respektive nicht verteidigen läßt. Und es kommt hierbei auch noch entschieden auf das Wie an. Und dieses Wie des Schriftleiters ist eine gröbliche Verharmlosung der Geschichte. Es ist gesinnungsgemäß recht stimmig und entspricht ganz der gängigen identitären Praxis, einen Täter, im konkreten Fall einen Kriegsverbrecher, zum Opfer … Wobei die Frage zu stellen ist, wovon wurde Alexander Löhr ein Opfer? Ein Opfer seiner Taten, seiner Verbrechen?

Die gröbliche Verharmlosung der Geschichte kann mit einem Zitat aus der pfeifferischen Verteidigung belegt werden:

„Dabei schreckten sie nicht davor zurück, den General der österreichischen und deutschen Luftwaffe als ‚NS-Massenmörder‘ und ‚Kriegsverbrecher‘ zu diffamieren und ihm die verschiedensten Untaten in die Schuhe zu schieben. In einer in holpristem Deutsch verfaßten Presseaussendung des Grünen Klubs im Parlament behaupteten sie u.a., Löhr sei ‚an der Ermorderungen (sic!) von Partisanen am Balkan beteiligt‘ gewesen. Daß dieses Gesindel völkerrechtswidrig kämpfende Elemente waren und damit keinen Kombattantenstatus hatten, ist der Oberlehrerpartei wohl genauso unbekannt oder gleichgültig wie die Tatsache, daß Löhr von Titos Kommunistenbande abgeurteilt und getötet wurde.“

Ein rechtes Wort für Alexander Löhr in der ZZ von NR MölzerFür seine krude Verharmlosung der Geschichte muß Martin Pfeiffer mit größten Auslassungen arbeiten, er muß beispielsweise unerwähnt lassen die völkerrechtswidrige Bombardierung von Belgrad, oder, auch von Warschau … Ohne diese Auslassungen ist aber keine Ehrenrettung von Alexander Löhr zu haben … Vielleicht sind die Menschen, die etwa in Belgrad lebten und ermordet wurden, für den Schriftleiter auch bloßes …

Welcher Gesinnung die identitäre Gemein-Schaft seit Jahrzehnten treu ergeben ist, dafür findet sich in der pfeifferischen Löhr-Verteidigung auch ein Hinweis:

„Nun entdeckten giftgrüne Tugendwächter in der Wiener Stiftskirche eine Gedenktafel für Fliegergeneral Alexander Löhr. Diese war 1985 – in der Zeit der ersten freiheitlichen Regierungsbeteiligung unter Verteidigungsminister Friedhelm Frischenschlager – in der Stiftskaserne angebracht worden.“

Friedhelm-SS-Sturmbannführer-Major-Walter-Reder-Hand-Frischenschlager war es also, der die Gedenktafel …

Wendelin Mölzer - Pfeiffer LöhrEs möchte gar nicht darüber nachgedacht werden, sollte die identitäre Gemeinschaft je wieder in Regierungsverantwortung kommen, in welcher „Manier“ eines untergegangenen Deutschlands welche Denkmäler*, welche „Traditionspflege“, welche „Gedenktafeln“, welcher „Wahnsinn“, welch „geistige[r] Müll“ … Wähler und Wählerinnen sollten jedoch dringend darüber nachdenken, ehe sie wieder der identitären Gemein-Schaft ihr Stimmen … Was von dieser zu erwarten ist, auch darüber gibt Martin Pfeiffer mit seinen Unterstellungen und seiner Projektion recht offen Auskunft, wenn er schreibt:

„Daß Grüne nichts für Traditionspflege und das Andenken an die Gefallenen unseres Volkes übrig haben, ist hinlänglich bekannt. Sie betreiben lieber einseitige Vergangenheitsbewältigung mit dem Ziel, aus der eigenen Geschichte ein Verbrecheralbum zu machen und der autochthonen Bevölkerung den aufrechten Gang in gebückter Haltung zu verordnen. Am liebsten würden sie in DDR-Manier die Innenstädte mit Antifa-Gedenktafeln vollpflastern, wie das jahrelang in Graz der Fall war, bis FPÖ-Stadtrat Mario Eustacchio diesem Wahnsinn ein Ende gemacht und die Abbruchverfügung für diesen geistigen Müll erlassen hat.“

¹ „Bin ein Ostmärker“

² „Wiederbeleben des Faschismus“

³ Die ZZ des identitären NR Wendelin Mölzer

* Deserteursdenkmal: „Schandmal – Proletarisches Gedankengut übelster Sorte“