Sicherungsverschrottungsgesetz

Mit strahlendem Gesicht verliest die Nachrichtensprecherin das neueste Vorhaben der österreichischen Bundesregierung:

Österreich wird Weltspitzensicherungsland

Um Österreich an die Spitze der Welt zu führen, Österreich zum sichersten Land der Welt zu machen, wird die österreichische Bundesregierung am Freitag, dem 1. März 2019, ein Gesetz verabschieden, und zwar das Sicherungsverschrottungsgesetz.

Dieses Gesetz sieht vor, daß Personen, die auffällig geworden sind, nicht nur ihr Führerschein lebenslänglich entzogen wird, sondern diese Personen auch ihren Personenkraftwagen zur Verschrottung zu übergeben haben.

Nach diesem Gesetz wird jede Person als Gefährderin eingestuft, die wegen Geschwindigkeitsübertretung amtsbehandelt wurde. Als Gefährderin wird bereits jede Person angesehen ab der ersten Verhängung eines Mandates.

Nach diesem Gesetz wird jede Person als Gefährderin eingestuft, deren Alkoholisierung festgestellt wurde. Ab dem ersten positiven Alkoholtest ist jede verkehrsteilnehmende Person als Gefährderin zu führen. Positiv ist jeder Alkoholtest ab 0,0001 Promille.

Es erfolgt bereits bei der ersten Geschwindigkeitsübertretung und bereits beim ersten positiven Alkoholtest der Entzug des Führerscheins und die sofortige Einbehaltung des motorbetriebenen Fahruntersatzes.

Es wird mit dem sofortigen Bau einer Sammelverschrottungsanlage abseits bewohnter Gebiete begonnen. Alle motorbetriebenen Fahruntersätze werden zur Verschrottung in dieses Sammellager verbracht.

Dieses Gesetz wurde, so die Regierungssprecherin, notwendig, da die Bundesregierung erkannt habe, zu oft scheuen Personen, denen der Führerschein abgenommen wurde, nicht davor zurück, dennoch ihren in ihrem Besitz befindlichen motorbetriebenen Fahruntersatz illegal in Betrieb zu nehmen, im Straßenverkehr gesetzesbrecherisch unterwegs zu sein. Sie stellen eine Gefahr für die Sicherheit im Land dar. Um amtsbekannten Gefährderinnen jede Möglichkeit zu nehmen, das Leben der Bevölkerung in Gefahr zu bringen, die Sicherheit zu einhundert Prozent zu gewährleisten, hat sich die Bundesregierung zu diesem Gesetz entschlossen.

Mit diesem Gesetz werde, so die Regierungssprecherin, Österreich zum Sicherheitsweltspitzenland.

Um aber diesen Weltspitzensicherheitsplatz nachhaltig abzusichern, ist darüber hinaus gesetzlich eine Sicherheitsnachbarschaftsprämie vorgesehen. Der Bundesregierung ist es bewußt, die Überwachung durch die Sicherheitskräfte von Militär und Polizei kann niemals lückenlos sein. Deshalb kommt es hier entscheidend auf die Expertise der Bevölkerung an. Ihre Einschätzung, ob eine Person eine Gefährderin ist, ihre Meldung einer Person als Gefährderin, wird mit einer Sicherheitsnachbarschaftsprämie Anerkennung gezollt. Die Expertise der Bevölkerung ist mit Mandat und Alkoholtest gleichgesetzt im Vollzug des Sicherungsverschrottungsgesetzes.

Besonders freue es die Bundesregierung, für die Leitung des Verschrottungssammellager, das den Namen „Klimawandel“ gesetzlich führen wird, einen besonders geeigneten Mann gewonnen haben zu können, der davon überzeugt ist, mit der Führung von „Klimawandel“ einen größeren Dienst für das Land und für die Bevölkerung leisten zu können, als er es je als Landeshauptmann zu leisten hätte vermögen. Gerne habe er deshalb zugunsten der Leitung von Klimawandel auf die Position eines Landeshauptmannes verzichtet.

Abschließend stellt die Regierungssprecherin mit Bedauern fest, daß weder der Bundeskanzler noch der Vizekanzler an diesem historischen Freitag bei der Gesetzesverabschiedung persönlich anwesend sein werden können, da sie sich bereits vor drei Monaten dazu entschlossen haben, am 1. März 2019 ihren persönlichen Feiertag zu begehen.

„Ausreisezentrum: ‚Persönlicher Feiertag'“

Es träumte einem Menschen, erzählt dieser, in der gestrigen Nacht, daß Heine zu ihm sagt, denke er an Österreich am Tag, ist er um sein Wachsein gebracht, aber die Landschaft, in der er mit Heine zusammensteht, ist nicht die von Österreich, sondern sie stehen zusammen, irgendwo in Nordkorea, ausgehungerte Menschen in zerrissenen, in geflickten Trachten ziehen in endlosen Kolonnen an ihnen vorüber, als würden sie sich auf einem nicht freiwilligen Marsch …

Allenthalben geben die ausgemergelten Körper der Menschen Sicht auf einen abgewirtschafteten Acker, auf dem ein eingeschalteter Fernsehapparat steht. In einer Endlosschleife wird ein Bericht gesendet. Ein Jubelbericht über den eben geschaffenen „persönlichen Feiertag“. Es ist aber keine Nachrichtensprecherin, wie sie aus Berichten aus dem wirklichen Nordkorea bekannt ist, die mit sich überschlagender Stimme die Staatsspitze preist, als wäre auf sie ein Maschinengewehr gerichtet, es ist die Staatsspitze selbst, die Jubelnachrichten über sich selbst vorträgt, und sie ist in keinem Studio, sie steht vor einem Eingangstor zu einem Gebäudekomplex weit ab von allem, als wäre um den Erdenfleck Wasser, Wasser, nur Wasser … sie steht vor einem Eingangstor, über dem in Neonlichtbuchstaben „Ausreisezentrum“ … es ist Nacht, wie Suchscheinwerfer scannen die fünfzehn Neonlichtbuchstaben den Himmel, der dadurch aus der ringsum herrschenden Finsternis … auch am Himmel ist trotz der Scheinwerfer nichts zu erkennen, sind keine Sterne zu sehen, kein Mond, so gewitterwolkenschwer ist der Himmel verdunkelt.

Die Erklärung des Traumes, zu der schon angesetzt werden will, will nicht gehört werden. Sie wird durch das Erzählen eines eigenen Traumes sofort verhindert. In diesem Traum geht es um eine Anweisung, die Männer erhalten, kurz bevor sie auf den Präsidenten treffen. Es wird ihnen erklärt, wie der Präsident sitzen wird, und sie werden unterwiesen, in welcher Körperhaltung sie neben dem Präsidenten … die Beine auseinander, die Hände auf ihren Knien … damit sie auch tatsächlich begreifen, was ihnen gesagt wird, werden sie vor ein Bild geführt, auf dem die Körperhaltungsunterweisung zum leichten Begreifen dargestellt ist: links ist der Präsident und rechts außen ist der Präsident in seiner ihm allein vorbehaltenen Körperhaltung, mit seinen Händen zwischen seinen Oberschenkeln … seine Hände derart gefaltet, daß sie ein Loch … und rechts vom Präsidenten ein die Unterweisung vorbildlich befolgender Mann und rechts von diesem im schwarzen Rock ein ebenfalls mit vorbildlich gespreizten Beinen im blauen Rock …

Es will eben mit der Erklärung des Unterweisungstraumes begonnen werden, da läutet der Wecker. Die Träume haben sich zu lange Zeit gelassen, um sich auch noch selber zu erklären. An der Haltestelle Froschberg sagt die Kollegin, mit der gemeinsam auf die Straßenbahn 18 gewartet wird, zum Erzählten, beide darüber erleichtert, mit den gestrigen Träumen etwas für die Konversation gefunden zu haben: Es bedarf keiner Erklärungen mehr, werden sich die Träume wohl gedacht haben, bei solchen Nachrichtensendungen vor solchen Eingangstoren.

Vergewaltigt, geschwängert, gezeugt im Anfang der Mißbrauch

Es gibt nun sehr viel Kritik an dieser vatikanischen Konferenz zum Mißbrauch.

Es wurden große Hoffnungen in dieses Treffen eines Organisierten Glaubens gesetzt.

Nun, macht sich Enttäuschung breit. Die hohen Erwartungen an diesen Gipfel wurden von den Kirchenspitzen nicht erfüllt.

Wer aber Hoffnung hatte, wer aber Erwartungen hatte, hätte weder Hoffnung noch Erwartungen haben dürfen.

Denn. Das Bild der Teilnehmer allein zeigt, wer von einem solchen Treffen sich etwas erwartete, wer auf ein solches Treffen Hoffnung setzte, hätte nur für einen kurzen Augenblick überlegen müssen, wer werden die Teilnehmer eines solchen Treffens sein, es werden die Spitzen der Mißbrauchenden sein, und weder Erwartungen noch Hoffnung kann ein Gipfel der Mißbrauchenden je auslösen.

Es war, wie erwartet, ein Treffen von Männern. Es war der je keine Hoffnung rechtfertigende Gipfel von alten Männern, von alten Spitzen, die nicht erst seit dem Februar 2019 die Spitzen der Kirche sind, von alten Männern, die seit Jahrzehnten leitende Angestellte dieses Organisierten Glaubens der römisch-katholischen Kirche sind.

Wo waren diese Männer in all den Jahrzehnten? Was taten diese Spitzen in all den Jahrzehnten mit ihrer Macht als höchste leitende Angestellte? Und vor allem deren stets mit höchster weißer Kappe bedeckte Spitze unter ihnen? Auch diese seit Jahrzehnten eine leitende und nun seit über einem halben Jahrzehnt die höchste kirchenhinausragende Spitze …

Womit waren sie in den Jahrzehnten beschäftigt? Ihre Beschäftigungen sich vorzustellen, nein, es will nicht einmal vorgestellt werden, sie sich bei ihrer harmlosesten Beschäftigung, die zwar gegen ihre eigene „Handreichung“ verstößt, vorzustellen …

Welche Wortes verspritzte die erste Spitze des Vatikans wieder? Ihr Lieblingswort: „Satan“ … Mit diesem Lieblingswort will sie den Menschen Augen und Ohren verkleben, auf daß sie erblindet und ertaubet glauben, das Treffen der Spitzen der Mißbrauchenden habe eine positive Wende, eine Zukehr zur Wirklichkeit …

Die alten Männer, wie gesehen werden kann, traten dabei in grüner und violetter Farbe auf. Farben werden positive und negative Bedeutungen zugeordnet … im grünen Rock und violetter Kappe standen die alten Männer vor ihrer alten Mannspitze; sie aber, als sie von „Satan“ sprach, schaute die Teufel …

Grün, die Farbe auch von … von diesen Grüntragenden, aber von diesen kann in diesem Kapitel nicht gesprochen werden, sie halten keine Konferenzen ab, von ihnen zu sprechen ist aber ebenfalls ein Muß …

Nur zu fragen, was taten die Kirchenspitzen in den letzten Jahrzehnten, ist zeitlich zu kurz gefragt. Es muß gefragt werden, was taten die Kirchenspitzen in all den Jahrhunderten? Und vor allem, was taten sie nicht in den Jahrhunderten. Wie es in den Jahrhunderten zuging, nun, davon gibt nicht nur „Eine Sexualgeschichte des Christentums“ reichlich Auskunft, ein Buch, dessen Titel auch hätte berechtigterweise sein können: Die Sexualkriminalgeschichte des Christentums …

Zu diesen kriminellen Jahrhunderten dieses Organisierten Glaubens fällt abschließend ein, eben erst hat in Österreich sich ein Mensch für seinen Witz im Zusammenhang mit der Feiertagsdiskussion, Jesus sei um 15.00 Uhr vor Lachen auf dem Kreuze gestorben, eilfertig entschuldigt … und eine zurzeitige Regierungspartei will ihn deshalb strafrechtlich verfolgen lassen, weil es eben in Österreich ein Gesetz gibt, zum Schutz, nein, nicht zum Schutz der Mißbrauchten, sondern zum Schutz der …

Und zu dieser rasch mit einer erklärenden Entschuldigung zurückgezogenen Aussage, Jesus sei lachend am Kreuze gestorben, kann nur gesagt werden, warum soll Jesus nicht mit einem Lachen am Kreuz gestorben sein.

Das läßt sich nicht mehr recherchieren. Es werden wohl keine Papyrusrollen mehr gefunden werden, oder, wie solche Reste von Schriftrollen auch genannt werden, kein weiteres Evangelium mehr gefunden werden, das berichtet, Jesus sei mit einem Lachen am Kreuz gestorben.

Und warum auch nicht? Lachen drückt doch Freude aus. Und hatte Jesus nicht allen Grund zum Lachen, zur Freude, sich doch bald an der Seite seines Vaters als zweiter oder dritter Gott zu wissen?

Es kann aber durchaus so gewesen sein, daß er, Jesus, aus Verzweiflung am Kreuz lachte, ein hysterisches Lachen, ein Lachen als Ausdruck des letzten Haders mit seinem Vater. Und er haderte, so steht es geschrieben, mit seinem Vater.

Am Kreuze schrie er doch seine Frage in die Wüste hinaus: „Warum hast du mich verlassen!“ Es ist nicht unbekannt, daß Mißbrauchte sich oft für Jahrzehnte nicht aus der Abhängigkeit von ihren sie Mißbrauchenden befreien können, manche gar bleiben bis an ihr Lebensende an ihre sie Mißbrauchenden in Abhängigkeit gebunden, an sie in Verbundenheit, in Liebe gekettet.

Ein armes Opfer, Jesus, von seiner Mutter im Unklaren gelassen oder gar belogen, wer sein wirklicher Vater, von seinem tischlernden Stiefvater mißbraucht …

Schon seine Mutter ein Opfer, als Frau Opfer einer Vergewaltigung … Es erschien ihr, so steht es geschrieben, ein … eine Vergewaltigung war es, gleich wie diese tatsächlich vor sich ging, gleich wie diese sich wirklich zutrug, sie als Frau hatte nichts zu sagen, nichts zu bestimmen, sich nur zu fügen, ihrem Schicksal ergeben —

Vergewaltigt, geschwängert, gezeugt — im Anfang …

Im Anfang war der Mißbrauch. Und Mißbrauch war Gott. Dies war im Anfang. Mißbrauch. Alles wurde durch diesen, und ohne diesen wurde auch nicht eins. In ihm war Mißbrauch, und Mißbrauch ward das Kerzenlicht der Mißbrauchten.

Menschgemäß ist es müßig, darüber zu spekulieren, was vor rund zweitausend Jahren sich tatsächlich zutrug, weshalb Jesus wurde, was er wurde, eines aber ist gewiß, was folgte, sind Jahrhunderte des Mißbrauchs, unerheblich, ob Jesus der erste Mißbrauchte aus diesem Organisierten Glauben war oder nicht, gewiß ist, die Gesamtzahl der Mißbrauchsopfer dieses Organisierten Glaubens durch die Jahrhunderte läßt sich ebenso nicht mehr eruieren, wie das tatsächliche Geschehen, ob Jesus am Kreuz lachte oder nicht lachte, aus welchen Gründen auch immer lachte oder nicht lachte, aus welchen persönlichen Gründen am Kreuz endete …

Kurz vom fernsehfähig gewordenen Antisemitismus in Österreich

Es wird nicht mehr als notwendig erachtet, antisemitische, todwünschende und weitere grausige Kommentare zu löschen, die seit vorgestern, seit gestern auf der gesinnungsgemäß zensurierten Website der zurzeitigen identitären Regierungspartei in Österreich …

Diese Frage kann an diesem 25. Februar 19 leicht beantwortet werden.

Warum auch?

Seit die antisemitische Ikone dieser Partei sa… das wäre früher einmal gesagt worden, also, um es doch auszuschreiben, salonfähig, nun ist es zu ersetzen durch fernsehfähig oder studiofähig, seit also diese antisemitische Ikone dieser Regierungspartei studio- und fernsehfähig geworden ist, um genau zu sein, seit vorgestern, ist es nicht mehr notwendig, solche Kommentare zu löschen.

Kann denn etwas anrüchig sein, wenn es studio- oder fernsehfähig geworden ist? So wie nun die schwarze Ikone …

Noch dazu, wenn so viele applaudieren, diesen Kommentaren. Seit vorgestern sind bis zu diesem 25. noch etliche zustimmende Namenlose hinzugekommen, die applaudieren.

Applaudieren, das auch ein Wort von früher. In den zur Zeiten auch ein zu ersetzendes Wort, durch das Klappern. Gesinnungsgemäßes zustimmendes und gesinnungsgemäß ablehnendes Klappern, wenn die Aufforderung erfolgt: Zu den Tastaturen!

Bei derartigen Kommentaren, zumeist Postings genannt, werden stets nur die Schreibenden in den Mittelpunkt der Diskussion gestellt, nie aber die namenlosen Zustimmenden.

Es muß eingestanden werden, bisher wurde eine Gruppe aus den Namenlosen wenig beachtet, also in diesem Roman, es sind die namenlosen Ablehnenden. Aber die Ablehnenden dürfen nicht vernachlässigt werden.

Wenn einmal, wie eben auf dieser Website, ein Kommentar veröffentlicht ist, der nicht antisemitisch etwa, der nicht blutrünstig beispielsweise ist, der nicht auffordert, beispielsweise alle in Lager zu stecken, dann wird ein solcher Kommentar abgelehnt. Die Website hat auch diese Kommentare belassen, wohl darum, daß diese Kommentare recht viele namenlose Ablehnungen …

NS Die zweite zurzeitige Regierungspartei in Österreich hat auch ihre antisemitische Ikone …

Schlaflos an der Donau

Kaum ist die Gesinnungsdokumentation Franz Dinghofer zu Ende, bringt die gesinnungsgemäß zensurierte Website der identitären Regierungspartei einen Kommentar zu George Soros, in der gestrigen Winternacht, um 21.46 Uhr.

Und ihre Schreibstaffel gesinnungsgemäß bereit, bereit wie stets, kurz gesagt, zur Pflichterfüllung der Nachtlosung.

Schlaflos an der Donau, auch ihre Applaudierenden: die vielen zustimmenden Namenlosen …

„Diese Dreckshure Soros Soll doch endlich ans Sterben denken, dieser scheiß Zionist! Dieser Hurensohn gehört vernichtet, denn jeder der die Geschichte kennt, weiß dass das Unheil dieser Welt von seinesgleichen ausgieng und noch immer ausgeht! Auf jeden Fall zähle ich dieses Arschloch nich zur Gattung der Menschen!“

Franz Dinghofer im österreichischen Fernsehen spornt eben an – gesinnungsgemäß zum Antisemitismus …

„Der Ostküstenadel (NWO) hat ihm (nazigeschädigt) Insiderwissen (daher der Reichtum) zugute kommen lassen, um einen Mann für’s Grobe, für die (verständlichen) Rachepläne (NWO-konform) eines gewissen Heinz Alfred Kissinger (‚the brain‘), zu haben.“

„Ostküstenadel“, „NWO“, „Kissinger“, das muß nicht erklärt werden, es gibt dafür einen Begriff: Antisemitismus. Und noch viele weitere Signalwörter des Antisemitismus werden gerade auf dieser Website der zurzeitigen identitären Regierungspartei so gesinnungsgemäß regelmäßig verwendet, wie es regelmäßig Tag und Nacht wird. „Usreal“ gehört dazu, „Rothschild“, eben auch „Soros“, „Talmud“ und so weiter und so schlimmer fort …

„vielleicht sollte ich einmal diesen alten saftsack disziplinieren damit er seine unnoetigen kommentare unterlaesst, und an den alte saftsack: he du der sich an der unteren gesellschaftsschichte masslos bereichert hat halts maul.“

Wenn die Nachtpflicht ruft, kennt auch ein Verbindungswebel mit der Tastaturkerbe zungl888 kein Ruhen, nur eines, auf der Wacht sein, und wäre er in seiner Hofburggalauniform auf einem Ball, er ließe die Tanzkameradin auf dem Parkett stehen und eilte, wann immer der Ruf „Zu den Tastaturen!“ ereilt, zu seiner …

„Soros Wann schließt der alte Sack endlich die Augen ???“

„ENDLICH Disziplinieren müsste man Ihn daselbst und seine Helfer Aber was währe dieser Teufel in Menschengestalt ohne seine BEZAHLTEN Helfer ?“

„Wann stirbt der Irre endlich? Ich hoffe das bei allen kommenden Wahlen, besonders bei der EU Wahl, die Rechtspartein extrem zulegen. Nur so kann man den links grünen Wahnsinn, der Islamisierung Europas, entgegenwirken! Vielleicht ist dieser Schock für Soros so groß, das er endlich das zeitliche segnet! Kein patriotischer Europäer wird diesen Spinner vermissen!“

Wo immer sie stationiert sind, die Patrioten, in den Bergen, in den Auen, die Patriotinnen wachen, allzeit fingertrainert der Order „Zu den Tastaturen!“ in der Sekunde zu …

Franz Dinghofer, eine Dokumentation im endlich ganz nach der Gesinnung der FPÖ entpolitisierten ORF

Nun ist sie gelaufen, die Dokumentation über Franz Dinghofer im österreichischen Rundfunk, und es ist gesinnungsgemäß recht gut gelaufen, also für die identitäre Regierungspartei.

In dieser Winternacht im Februar 19 kann bereits während des Ansehens der Dokumentation über Franz Dinghofer erahnt werden, was die zurzeitige identitäre Regierungspartei stets propagandiert, sie wolle einen entpolitisierten ORF …

Willfährig hat der ORF der identitären Regierungspartei diesen Wunsch nach einem entpolitisierten ORF erfüllt, ihr eine gesinnungsreiche Fernsehnacht geschenkt, mit dieser Dinghofer-Leistungsschau. Zum vollkommenen Fernsehgesinnungsgenuß der identitären Regierungspartei fehlte vielleicht nur noch ein tragend gesprochener Einleitungssatz: Die Führung der FPÖ gibt bekannt …

Ein paar Tage zuvor gab es im Palais Epstein eine Präsentation dieser Dinghofer-Leistungsschau und Alexander Wrabetz sagte brav auf, was ein Mit-etwas-davor-Kanzler von ihm …

Was aus dem ORF werden wird, wenn es weitergeht, wie es bereits los geht, das bekommt durch diese Dinghofer-Leistungsschau ein konkretes Bild: ein Staatsfunk, ein Parteifunk, ein Gesinnungsfunk, bis irgendwann nicht mehr unterschieden werden wird können, ist es ein Staatsfunk, ist es ein Parteifunk, weil die Partei sich als Staat versteht, der Staat ihr ihre Partei ist, und dann wird wohl jedwede Sendung mit tragender Signalmusik unterlegt mit dem pathetischen Satz eingeleitet werden: Die Führung der …

Eine Macherin war wieder dabei, die schon gute Vorarbeit leistete, auch diesmal dabei sein zu dürfen. Das Personal für die Dinghofer-Leistungsschau wurde ganz Gesinnungsfunk ausgesucht. Eine Gudula Walterskirchen, fehlen durfte nicht jener Mann, der die Rolle des Herunterspielers übernahm, fehlen durfte auch nicht der Mann, dem das Kommando zum Erstellen eines Weisenberichts über die identitäre Regierungspartei anvertraut ist, fehlen durfte gesinnungsgemäß schon gar nicht, der Chef …

Und ein Wort durfte in solch einer Dinghofer-Leistungsschau schon gar nicht fehlen: Patriot … Wie oft dieses Wort platziert wurde, es hätte gezählt werden soll … derart aufdringlich wurde product placement noch nie … in diesem Fall richtiger: sentiment placement …

Eine so recht liebe Dokumentation und keine Blumen auf dem Tisch, nicht einmal der Chef hat sich eine Blume angesteckt, zu Ehr‘ und Treu‘ des Franz Dinghofer. Dabei. Es gibt eine Blume, die auch mit Dinghofer untrennbar verbunden …

Wer der identitären Regierungspartei eine Patriotin ist, nun, der, wie es heißt, möchte nicht in der Nacht begegnet werden …

Es fehlte eigentlich nur noch Wiesinger, Dinghofer-Künstler, der erzählen hätte können, was er sich beim Gestalten der Dinghofer-Medaille so dachte …

Jetzt, da es so viel Unzufriedenheit gibt, mit einer Feiertagsregelung … Vielleicht bekommt Österreich einen ganz neuen Karfreitag: einen Staatsfeiertag zum Gedenken an Franz Dinghofer. Propagandiert wird ja bereits einer, auf der Website der identitären Regierungspartei …

Dann wäre dann wohl Gesinnungsseligkeit. Einen Gesinnungsdinghoferstaatsfeiertag, dazu einen Gesinnungsstaatsparteifunk — aber wer bekommt und bekommt, will, heißt es, mehr, noch mehr, immer mehr, bis nichts mehr da ist, nur noch der Untergang bleibt, aber dieser dann für alle anderen …

NS Es ist wohl gut, dass diese Dokumentation nur in Österreich gesehen werden darf … so bleibt es wenigstens den Menschen in anderen Ländern erspart, darüber nachzudenken, an was für eine Geschichte wird denn zur Zeit wieder in Österreich gebastelt.

Österreichs Aufbruch in die Moderne – Kurz zur Gefährlichkeit von Gesetzen

„Wer öffentlich eine Person oder eine Sache, die den Gegenstand der Verehrung einer im Inland bestehenden Kirche oder Religionsgesellschaft bildet, oder eine Glaubenslehre, einen gesetzlich zulässigen Brauch oder eine gesetzlich zulässige Einrichtung einer solchen Kirche oder Religionsgesellschaft unter Umständen herabwürdigt oder verspottet, unter denen sein Verhalten geeignet ist, berechtigtes Ärgernis zu erregen, ist mit Freiheitsstrafe bis zu sechs Monaten oder mit Geldstrafe bis zu 360 Tagessätzen zu bestrafen.“

Dieser nach wie vor geltende Paragraph im österreichischen Recht trat mit 1. Jänner 1975 in Österreich in Kraft. Das war Österreichs Aufbruch in die Moderne.

Ein Paragraph, den auch die zurzeitige schwarzidentitäre Regierung nicht gewillt ist, aus dem österreichischen Recht ersatzlos zu streichen. Im Gegenteil. Wie aktuell gelesen werden kann, will die identitäre Regierungspartei diesen Paragraphen gerade gegen einen Menschen einsetzen, der ihrer Gesinnung fern ist.

Und die zurzeitige schwarzdidentitäre Regierung ist gewillt, diesen recht besonderen Aufbruch in die Moderne österreichischer Brauchtumsart fortzusetzen, wie aktuell zu lesen ist, auch durch ihre Rechtsidee einer Sicherungshaft … Schon gibt es Stimmen auch außerhalb von diesen beiden Parteien, so ein Gesetz sich vorstellen zu können, auch aus der Partei, unter deren damaligen Alleinregierung der oben zitierte Paragraph verabschiedet wurde …

Der Aufbruch in die Moderne heißt in Österreich also nach wie vor, gemeingefährliche Gesetze schaffen zu wollen. Gesinnungsgesetze. Wie der Paragraph 188 seit 1975 belegt, kann ein jeder Mensch Opfer dieses Gesetzes werden, und nicht anders würde es sein, sollte es je zu diesem Sicherungshaftparagraphen kommen. Und ist dieser Sicherungshaftparagraph durch, wird es gar kein Halten mehr geben, weitere gemeingefährliche Gesetze zu erlassen, und das Schlimme daran wird sein, es werden nicht nur die schwarze und die identitäre Partei für solche sein, sondern auch andere Parteien werden dabei mitgehen, weitere gemeingefährliche Gesetze im Parlament zu verabschieden, und das Schlimme wird sein, es werden diese weiteren gemeingefährlichen Gesetze von vielen außerhalb des Parlaments begrüßt werden, also von österreichischen Medien und von dem sogenannten Volk, auf das sich stets jene recht berufen, die ihre gesinnungsgemäß gemeingefährlichen Gesetze durchpeitschen wollen.

Dieser seit 1975 geltende Paragraph 188 sollte allen gerade zur Zeit Warnung genug sein, wie gemeingefährlich Gesetze sein können, wie Gesetze einen jeden Menschen zum Opfer machen können, ehe einem Sicherungshaftgesetz, das die gemeingefährliche Qualität eines Paragraphen 188 hätte, zugestimmt …

NS Der seit 1975 geltende Paragraph 188 offenbart darüber hinaus noch etwas: eine Perversion. Mit diesem Paragraphen werden Organisationen geschützt, die laufend Menschen herabwürdigen, denen Menschen schutzlos ausgeliefert sind, deren Programme nur eines beinhalten: den Menschen zum Opfer zu machen. Es müssen dabei die Organisierten Glauben nicht nach ihren Verbrechen differenziert werden. Es gibt zwar eine unterschiedliche Verbrechensschwere je nach Organisiertem Glauben, aber kurz zusammengefaßt, alle Organisierten Glauben und besonders die auf einen Führer hin ausgerichteten Glauben, der einmal als Gott und dann einmal als Allah und dann wieder als irgendwas angerufen wird, decken alle nach weltweiten Strafrechten ahnenden Verbrechen ab … Mord, Vergewaltigung, Kinderschändung zur eigenen Triebbefriedigung und so weiter und so weiter und so erbarmungslos fort.

NNS Es soll all jenen, die der Manie der Deutung der Ziffer 8 und deren Variationen erlegen sind, ein kleines Geschenk gemacht werden. Dieser gemeingefährliche Paragraph hat die Ziffernfolge 188 …

„In Österreich mußt du entweder katholisch oder nationalsozialistisch sein.“ Seit Thomas Bernhard das 1988 geschrieben hat, das er seine Figur auf der Bühne sagen läßt, ist in Österreich alles noch viel schlimmer als 1988.

Sie werden es vielleicht nicht glauben wollen, aber es ist die Wahrheit, so wahr wie eine Marienerscheinung … Professor Schuster erschien am gestrigen Freitag in diesem Wintermonat 19 während der Abendandacht in der Kirche Spinnerin am Kreuz und sprach, er habe Thomas Bernhard immer wieder gesagt, sein Satz sei so nicht richtig, der Satz sei damals schon so nicht richtig gewesen, der Satz müsse einfach wie kurz lauten: In Österreich mußt du katholisch und nationalsozialistisch sein. Niemand aber ist vor ihrem Schöpfer ohnmächtiger als eine Figur, vor allem eine Figur von Thomas Bernhard. Beim Verlassen der Kirche wurde versucht herauszufinden, ob Schuster auch den Mitbetenden erschienen sei, aber keine einzige Antwort, alle versuchten nur schnell fortzukommen, mit einem verschreckten Blick …

Hendrik M. Broder spricht Gendergaga

Hendrik M. Broder ist ein kluger Mann. Er weiß. Es gibt eine weibliche Form des Wortes „Nazi“ – „Nazisse“.

Er wird lange darüber nachgedacht haben, wie sein handgestützter Kopf es vermuten läßt, wie erklärt er die Entdeckung seiner gravierenden Lücke.

Dann betet er, wie sein gen Plafond gerichteter Blick und seine gefalteten Hände es bezeugen; worum er betet, das soll sein Geheimnis bleiben.

Dann drückt er die Daumen. Beide Daumen. Ganz fest. Wofür? Wohl, daß ihm seine Erklärung der Entdeckung seiner Lücke geglaubt wird. Dafür muß Hendrik Broder seine beiden Daumen nicht ganz toll halten. Das wird ihm auch ohne Daumendrücken geglaubt, seine Lücke entdeckt zu haben. Broder entdeckt viel, das wird gewußt, und was Broder je entdeckt, das wird gewußt, sind seine Lücken.

Sollten Sie in Erinnerung haben, daß der Vorname von Broder „Henryk“ ist und nicht, wie oben geschrieben, „Hendrik“, erinnern Sie sich richtig. Angebracht an dieser Stelle eine Erklärung, weshalb dennoch „Hendrik“ geschrieben wird.

Es ist durchaus vorstellbar, daß der zurzeitige Vizekanzler in Österreich seinem Sohn in Verehrung von Henryk M. Broder dessen Vornamen zueignen wollte. Aber bei der recht bekannten identitärtypischen Schreibkompetenz kann es recht leicht passieren, daß aus „Henryk“, wenn es geschrieben werden muß, ein „Hendrik“ wird.

Für den Sohn des zurzeitigen Vizekanzlers ist es aber ein Glück, daß die Hörschwäche des Vaters nicht eine vollkommene ist … was wäre das für ein Vorname geworden, hätte dieser nicht nur ein nicht enthaltenes „d“ gehört, ein „i“ statt einem „y“, sondern auch noch ein zweites „e“ statt einem „i“ …

Recht besonders seit dem letzten Austausch im Kursalon wird gewußt, was für einen recht besonderen Stellenwert Hendrik Broder beim zurzeitigen Vizekanzler einnimmt, insgesamt in der zurzeitigen identitären Regierungspartei …

Die Sache mit dem Vornamen ist nur eine Vermutung, das muß festgehalten werden. Es will hier nicht so weit gegangen werden, zu sagen, es sind keine Vermutungen, es sind Fakten. So weit, die Ordnung muß aufrechterhalten, die Hierarchie eingehalten werden, darf nur ein Vizekanzler gehen: „Es sind Fakten, es sind keine …“

Es wird, wie es rhetorisch stets schön gesagt wird, bedauert, nicht selbst im Kursalon gewesen zu sein, um mitzuerleben, wie vor allem die drei Herren miteinander ihre Lücken entdeckten.

Hat der Sohn vom zurzeitigen Vizekanzler noch einen zweiten Vornamen? Das würde doch recht passen: Hendrik M. — M. für Michael, benannt nach dem Dritten im Kursalonbunde …

Ob sich der Dritte im Hübnerbunde ein wenig oder gar recht kränkt, daß der Sohn des zurzeitigen Vizekanzlers nicht als ersten Vornamen Michael bekam? Immerhin, wie dicke er es doch hat, nicht nur mit dem zurzeitigen Vizekanzler, sondern überhaupt mit der identitären Regierungspartei …

Hendrik M. Broder ist ein kluger Mann. Er weiß. Es gibt eine weibliche Form des Wortes „Nazi“ – „Nazisse“.

Er wird aber wohl nicht wollen, gerade jetzt in der Stunde der Freundschaftsverfestigung mit den Mannen und Frauen der Hübnerpartei, daß Menschen sich dann auf die Suche nach „Nazissen“ machen. Sie könnten ja entdecken, wie recht hoch heute noch in der Kursalonpartei die Verehrung auch für „Nazissen“ …

Hendrik M. Broder ist ein kluger Mann. Ein weiteres Zeugnis dafür: er beschenkt seine Welt mit einer neuen Sprache, er spricht zur ihr in „Gendergaga“. Den Namen dieser Sprache hat eine ebenso kluge Frau erfunden. Und wer solche Begrifflichkeiten, mehr noch, wer einer bislang namenlosen Sprache einen Namen zu geben vermag, wird zurecht in das Zentrum gerückt, muß im Zentrum jedweder Diskussion den Platz einnehmen, der …

Wie lange das Wort „Nazisse“ schon in Verwendung ist, soll abschließend eine kurze Geschichte aus dem Buch „Söldner für den Anschluss“ von Hans Schafranek erzählen. Zu dieser Zeit waren weder Henryk noch Hendrik auf der Welt, bei Hendrik dauerte es Jahrzehnte und bei Henryk immerhin noch weit über ein Jahrzehnt bis zu deren Geburten. Gendergaga zu entdecken, zu beginnen, Gendergaga zu sprechen, in diese Sprache vertieft sich Broder gar erst Jahrzehnte später. Aber damals, das erzählt kurz beispielhaft auch diese Geschichte aus dem Buch über die „Legion ohne Mission“, wie sie einmal genannt wird, wurde bereits, ohne dafür einen Begriff schon zu haben, bereits gegendert …

„Eines Tages im Oktober 1934 blieb sein Blick auf einem verführerischen Anblick an einem der Nebentische haften. ‚Der strenge und energische Eindruck Ihrer Erscheinung lässt mich Ihre Bekanntschaft ersehnen‘, kritzelte er auf einen Zettel, den er vom Kellner überbringen ließ. Absender: ‚Hotel Bambergerhof, Zimmer 137‘. Die attraktive Dame antwortete tags darauf auf gleichem Wege: ‚Ich muss Ihnen Kummer bereiten, ich bin nämlich keine Nazisse, sondern oh Schreck oh Graus nur eine Jüdin… Ihre Sehnsucht müssen Sie also heldisch unterdrücken, es sei denn, es würde Ihnen ein Pogrömchen zu Hilfe kommen.'“

An der Zeit vorbei: Diskussionen in österreichischen Fernsehanstalten

Wie könnte das Niveau von Diskussionen in österreichischen Fernsehanstalten angehoben werden? Also Diskussionen in österreichischen Fernsehanstalten auf die Höhe der Zeit gebracht werden?

Es werden wohl die Menschen, die zu Diskussionen in österreichische Fernsehanstalten eingeladen werden ein paar Fragen mehr stellen müssen, kurz gesagt, die Arbeit der Einladenden aus den österreichischen Fernsehanstalten übernehmen müssen.

Vorvorvorvorgestern, kurz: am letzten Sonntag, erzählte Claudia Reiterer zu Beginn der Diskussion in ihrer Fernsehanstalt, wie ein Einladungsgespräch im österreichischen Rundfunk abläuft.

Werde ein Mann kontaktiert, sage dieser sofort zu, und frage nach seiner Zusage erst, worum es denn in der Diskussion gehen werde. Werde eine Frau kontaktiert, frage sie zuerst, worum es denn in der Diskussion gehen werde, und lehne dann oft eine Teilnahme ab.

Am Ende dieser vorvorvorvorgestrigen Diskussion stellte Claudia Reiterer ihre Idee in Form eines Appells vor, wie Diskussionen in österreichischen Fernsehanstalten zukünftig auf ein, nein, nicht höheres Niveau, sondern Diskussionen zu fünfzig Prozent mit Männern und zu fünfzig Prozent mit Frauen — aber eine nach Geschlechtern ausgeglichene Diskussion macht noch keine Diskussion, vor allem auf der Höhe der Zeit …

Die von österreichischen Fernsehanstalten Angefragten zu einer Diskussion sollten also mehr Fragen stellen, als nur die, von der Claudia Reiterer erzählte, und zwar genau in der Reihenfolge:

Was ist das Thema der Diskussion?

Wie lautet Ihr Titel der Diskussion? In welches inhaltliche Korsett haben Sie Ihr Diskussionsthema durch Ihren Ankündigungstext bereits gezwängt? Lesen Sie Ihren Ankündigungstext vor.

Mit Diskussionstitel und Diskussionsankündigungstext wird es für Angefragte bereits klar, zu dieser Diskussion zu gehen, das hat … oder besser, Angefragte bringen zu Titel und Text Vorschläge ein, die von den Anfragenden auch tatsächlich übernommen werden müßten, um beste Voraussetzungen zu schaffen, daß eine Diskussion doch eine wird, auf der Höhe der Zeit …

Dann bleibt eine Frage noch, eine letzte Frage, die Angefragte unbedingt zum Schluß eines Einladungsgesprächs zu stellen haben …

Wen laden Sie noch zur Diskussion ein?

Im idealtypischen Fall nennen die Anfragenden Namen, die versprechen lassen, daß es doch eine Diskussion auf der Höhe der Zeit könnte werden. Im österreichischtypischen Fall werden die Anfragenden Namen nennen, auf die es nur eine Antwort geben kann, die zugleich Bestätigung der Nichtteilnahme ist …

Dann lassen Sie doch den Bildschirm lieber gleich tonlos schwarz!

Stellvertretend für solch einen Diskussionsteilnehmer kann exemplarisch ein Name von einem Mann stehen, der erst vor kurzem in einer österreichischen Fernsehanstalt in einer Diskussion – Henryk M. Broder …

Übrigens, das aber nebenher, sozusagen als kurzen Schluß … Es ist eine belanglose Frage, eine, auf die keine Antwort erwartet wird. Ob der zurzeitige Vizekanzler in Österreich seinem Sohn eigentlich den Vornamen von Broder geben wollte, von einem Mann also, der diskussionsmäßig auf gleicher Höhe mit dem zurzeitigen Vizekanzler unten im tiefen Tal austritt, aber beim Schreiben des Vornamens sich wieder einmal die identitärtypische Schreibschwäche …

Kreuzweg der Wahrheit

Nun kommentieren die Verantwortlichen der gesinnungsgemäß zensurierten Website der identitären Regierungspartei einen Anlaß für eine vermeintliche Feier: „10 Jahre …“

Sie feiern sich selbst mit „10 Jahre Grafs Homepage“. Mit einem Kommentar, mit dem sie bei einigen Marterln Halt machen.

Sie schreiben selbstverständlich nicht „Grafs Homepage“, sondern es würde ein Journalist behaupten, es handelte sich um „seine persönliche Internetseite“ …

Sie werden doch nicht einen Journalisten mit ihrem Infrastrukturminister verwechseln und behaupten wollen, ihr Minister spricht nicht wahr, sondern behauptet nur: „Das ist „Grafs Homepage“.

Aber wer kann es besser wissen als ein inzwischen an einem Montag zum Minister Gemachter, der für „Grafs Homepage“ selbst schon schreiben durfte.

Sonst ist es ein gesinnungsgemäß übelicher Kommentar, vielleicht in St. Kanzian geschrieben, während …

Dort die Wahrheit, da die Lüge, dort die Fakten, da die …

Kürzlich, vielleicht aus Vorfreude auf diese „10 Jahre Grafs Homepage“ haben sich die Verantwortlichen dieser Website schon selber ein Geschenk gemacht, ein Wahrheitsgeschenk, als sie dieses ihr Wahrheitsgeschenk auspackten, fanden sie darin einen eigenen Kommentar, oh, wie schön, ach, was für eine Vorbescherung, steht doch in diesem Kommentar, der Vatikan, sogar der Vatikan habe die ungarische Regierung gelobt …

Lüge da, Wahrheit dort, hier das, Fakten dort …

Für zehn Jahre ist ein Kommentar wenig, bei viel zu wenigen Stationen kann Halt gemacht werden, ein Kommentar gibt den Platz dafür nicht her. Zehn Jahre, das muß doch größer, angemessener begangen werden.

Deshalb werden Sie eingeladen auf eine Wallfahrt auf dem Wahrheitskreuzweg … Sollte dieser Ihnen in seiner gesamten Länge zu weit, viel zu weit sein, so genügt es durchaus, nur bei ein paar Stationen Halt zu machen, um, recht informationsgesättigt, von diesem Kreuzweg, der Passion der Wahrheit errichtet, abzugehen …

Sie werden erstaunt sein, bei wie vielen Marterln Sie Halt machen können, erstaunt sein, wie recht dicht aufeinander Marterl um Marterl errichtet, wie oft Sie Rast für Informationsjausen einlegen können.

Sie werden vielleicht ausrufen, ach, wie klein das doch begonnen hat, und das vor weit mehr als zehn Jahren, als „Grafs Homepage“ nicht einmal eine Homepage war, sondern ein „Infobrief“ auf …

Die Wahrheit dort, hier das, dort die Fakten …