Es sei für ihn, der bis zum diesem Film als Kleindarsteller sich und seine Familie durchbrachte, eine aufregende Zeit gewesen, plötzlich als Hauptdarsteller für einen Film engagiert zu werden.
Es werde für ihn, so der Hauptdarsteller, aber der letzte Film gewesen sein, seine letzte Rolle. Es sei für ihn eine schöne Erfahrung gewesen. Nun aber gelte es, sich dem zu widmen, das im Leben das Wichtigste sei, der Familie.
Abschließend bringt Bundespräsident Alexander Van der Bellen seine Freude und seinen Stolz zum Ausdruck, besonders jetzt Bundespräsident von Österreich zu sein, während der Feierlichkeiten zum:
Wer sich das Video mit dem zurzeitigen Vizekanzler in Österreich ansieht, erinnert sich sofort, ohne sich dagegen wehren zu können, an die Spelunken auf dem Wiener Gürtel, in denen Kleinkriminelle um vermeintlich ihnen gehörende Reviere schachern.
Vor Wahlen stets die Anrufung des Antifaschismus, der Tanz um den Antifaschismus, wie dieser wohl eigentlich zu verstehen ist, und ohne Wahlen, also die gesamte Landeszeit über Österreich überlassen dem Antifaschismus, in den Österreich vernarrt ist.
Dieses in den Nationalsozialismus vernarrte Österreich. Kaum wird die Odal-Rune als Logo eines Künstlers gesehen, wird schreibend geschrien: die Nationalsozialisten hätten die Odal-Rune …
Wenn Odin Wiesinger für Raiffeisen arbeitet, wer könnte daran in Österreich etwas Verwerfliches finden. Wenn ein Künstler mit solch einer Gesinnung, zu der er nicht erst 2038 gefunden hat, für eine Bank arbeitet, von der gesagt werden kann, sie ist Österreich …
„Der Widmungstext lautet: ‚In Dankbarkeit dem Bauernbefreier Hans Kudlich. Den Bauern die Freiheit und das Land. 1848 – 1998.‘ Auf der eingelassenen Messingplatte ist zwischen den Symbolen der Raiffeisenbank zu lesen: ‚Gewidmet anlässlich 700 Jahre Markt Gurk von der Raiffeisen-Bankengruppe Kärnten‘.“
Freilich ist Hans Kudlich ein Mann, der von der FPÖ gehoben wird in den Hi…, aber eben nicht nur ihr ein Mann, dem zu gedenken …
Noch ein Denkmal, für Kudlich, in St. Marienkirchen. Der Runenmaler wird für dieses selbst initiativ, seine „Gesinnungsgemeinschaft“ die Umsetzerin, aber:
„Unter den Klängen der örtlichen Musikkapelle zogen Bauern, Bürger und Ehrengäste in einem langen Zug von der Ortschaft über den Franzosenweg zum Denkmal hinauf. Begrüßt wurden sie vom Landwirtschaftskammer-Rat Hans Grosspötzl. Die Landtagsabgeordneten Lutz Weinzinger und Ing. Franz Kroismayer erinnerten in ihren Reden an die Zeit um 1848 und erklärten das Besondere an der Tat Kudlichs. Der Ortspfarrer Johann Loidl schließlich segnete das Denkmal, wobei ihm der Landtagspräsident von Oberösterreich Mag. Manfred Bodingbauer persönlich assistierte.“
Im Leben eines jeden Menschen kommt unweigerlich die Stunde der Frage, die eigene Biographie zu schreiben, diese doch nicht zu schreiben.
Für Odin Wiesinger könnte die Stunde der Frage nun gekommen sein, jetzt am Höhepunkt, und vielleicht hat er für sich bereits die Antwort gefunden, sich also für das Schreiben seiner Biographie entschieden.
Welchen Titel könnte er seiner Biographie geben? Vielleicht: „Mit Botschafterin und Präsidenten durch die Welt meiner Werke“.
Und welches Motto wäre für solch eine Biographie in Österreich passender, als das weise Wort des allseits verehrten Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen:
„Wir wollen das Gemeinsame vor das Trennende stellen. Das war immer ein Wesenskern des Österreichischen.“
Zum Gemeinsamen stehen, das ist nicht ein Kern des Wesens des Österreichischen, das ist das Wesen des Österreichischen. Mögen in anderen Ländern Menschen trennen, was nicht zum Gemeinsamen gehören kann, weil es das Trennende ist, das niemals das Gemeinsame erstrebt, bleibt in Österreich der Gemeinsinn für das Gemeinsame Lebensborn.
Vielleicht doch nicht so rasch, in vielen kurzen Schritten zum Siege des Gemeinsamen am Ende. Jetzt einmal solch eine Biographie des Gemeinsamen geschrieben, dann in einem schönen Druck in Graz herausgebracht und …
Es sind Menschen, die wissen, irgendwann läßt sich alles teuer verkaufen, sie haben ihre Erfahrungen, Beispiele dafür, etwa die künstlerischen Postkarten des Franz Köck …
Menschen sind bereit, das ist bekannt, Liebhaberinnenpreise oder, zutreffender, Gesinnungshabererpreise zu bezahlen.
Sie sollen sich auch schon überlegen, wie sie das anpreisen könnten.
Gibt es denn eine bessere Werbung für ein Werk als diese, daß ein Werk animiert, motiviert, wohin zu gehen? Odin Wiesinger spricht die Menschen an, und sie gehen zum Ball in die Hofburg …
Was für Höchstpreise, die erzielt werden wollen, stets auch recht vorteilhaft ist, wenn es sich um das Werk eines Künstlers handelt, wie im Fall von Odin Wiesinger, das interpretiert wird, sogar eines, das geschaffen, angeschaffen wurde, für eine Getränkekarte, für eine Speisenkarte, für eine Eintrittskarte … dieses Werk kann mit einer Interpretation aufwarten, die sich kunstkritisch damit auseinandersetzt, weshalb die „Fliege“ …
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