Reden in der Hofburg, um die Hofburg und um die Hofburg herum

Im Ahnmonat Mai

Im wunderschönen Monat Mai,
Als alle Knospen sprangen,
Da sind in unsrem Herzen
Die Reden aufgegangen.

Im wunderschönen Monat Mai,
Als alle Vögel sangen,
Da haben wir ihnen gestanden,
Unser Sehnen und Verlangen.

So hätte Heinrich Heine sein Gedicht auch geschrieben haben können, wäre er im Mai 18 in Österreich gewesen, in Wien, in der Hofburg, ergriffen von allen Reden, die im wunderschönen Monat Mai rund um die Hofburg herum gehalten wurden.

Zu hören waren, kurz zusammengefaßt, die Reden von Köhlmeier, von Brauer, die Rede vom zurzeitigen Bundeskanzler über die dem zurzeitigen Vizekanzler schon im Winter aufgegangene Rede

Hofburgrede „Ehre, Freiheit, Vaterland“ recht gehalten für den Bundeskanzler in Österreich

Hymnische Rede für Franz Dinghofer

in seinem Sommergespräch im Frühling, und von all diesem Reden

Arik Brauer

Michael Köhlmeier

12. März ’18: Die dunkelste Stunde in Österreich

wurde bereits erzählt.

William Carlos Williams hätte, wäre er im Mai 18 am Heldenplatz gewesen, wohl keinen Gedichtband folgen lassen mit dem Titel Die Reden, die Reden, die Reden und William Shakespeare hätte wegen der Reden rund um den Heldenplatz herum seinen Spruch nicht umgeschrieben auf Reden, Reden, nichts als Reden …

Wie sind sie zu beneiden, im Mai 18 nicht in Österreich, in Wien, am Heldenplatz sein zu müssen. Und mehr noch für ihre Klugheit. Denn. Wären sie im Mai 18 in und um die und um die Hofburg herum, sie fänden es nicht erwähnenswert. Aber Dümmliche können eben nur mit dem sich beschäftigen, das Klugen ohne Wert.

So ist halt von noch einer Rede rund um die Hofburg im Mai 18 zu erzählen, von einer mehrstimmigen Rede, gehalten über drei Tage, vom 20. bis zum 22. Mai 18, und diese mehrstimmige Rede ist in so vielen Herzen aufgegangen, es wird dieser Rede bis zu diesem Tag, 24. Mai 18, applaudiert.

FPÖ unzensuriert: Des Grossbuergers raffinierte Holocaustleugnung

So ist es verständlich, daß die Einladenden zu dieser mehrstimmigen Rede es nicht über ihr Herz bringen können, die Tonanlage abzuschalten, und so ist diese mehrstimmige Rede auch an diesem Tag, 24. Mai 18, im Geistesprunksaal der gesinnungsgemäß zensierten Website der identitären Regierungspartei laut zu vernehmen und auch der nun über viele Tage mehr und mehr werdende zustimmende Applaus …In der Hofburg um die Hofburg und um die Hofburg herumSo liest sich diese mehrstimmige Rede aus dem Geistesprunksaal und wer die Gabe hat, FPÖ unzensuriert - 20-24-05-2018Farben in Töne umzuwandeln, Farben zu hören, wird die Stimmen hören, und es werden keine Stimmen sein, die sich dafür eignen, etwa das Gedicht vom wunderschönen Monat Mai in der Fassung von Heine vorzutragen.

Heinrich Heine hätte es vielleicht nicht unkommentiert gelassen, wäre er im Mai 18 rund um die Hofburg unterwegs gewesen, ist es doch er, der dazu verführt, es nicht unkommentiert zu lassen, so wie er es zu seiner Zeit nicht unkommentiert ließ, was auf der Wartburg vor sich ging,

Burschenschaften – Die ungebrochene Liebe zum Feuer

und wie gewußt wird, die Wartburg ist gerade einmal eine Synapse von der zurzeitigen Hofburg entfernt.

FPÖ unzensuriert - Holocaust - 24-05-2018

Hofburgrede „Ehre, Freiheit, Vaterland“ recht gehalten für den Bundeskanzler in Österreich

Eine Rede für Draußen und eine Rede für Drinnen

Während es draußen noch Frühling ist, ist es drinnen im Fernsehen schon Sommer, und der zurzeitige Bundeskanzler lobt im „Sommergespräch“ am 23.05.18 seine identitäre Regierungspartnerin und spricht dabei vor allem seinen zurzeitigen Vizekanzler frei von beispielsweise Antisemitismus, und kann für die Entlastung dessen Rede in der Hofburg im Jänner 18 anführen.

Die Rede des zurzeitigen Vizekanzlers so wahr, wie es wahr, daß der Sommer im Mai beginnt.

Während der Ball für die idenitäre Regierungspartnerin lange schon ein „Akademikerball“ ist, ist der Ball für den zurzeitigen Bundeskanzler immer noch ein „WKR-Ball“, auf dem also der zurzeitige Vizekanzler davon sprach und nun vom zurzeitigen Bundeskanzler als Entlastung gebracht werden kann, wer eine Antisemitin sei, solle aufstehen und gehen … Bevor überhaupt wer aufstehen konnte, so schnell kann nicht einmal ein Antisemit aufstehen, wußte und sagte der zurzeitige Vizekanzler bereits, es werde niemand aufstehen, es werde niemand gehen, weil „wir“ …

Die Rede des zurzeitigen Vizekanzlers ist also besonders für einen gehalten worden, nämlich für den zurzeitigen Bundeskanzler, damit dieser, wenn er nach seiner identitären Partnerin gefragt wird, etwa in einem Gespräch im Frühling, der dem Fernsehen ein Sommer ist, etwas zu entgegnen hat, entlasten kann, seine Partnerin und auch sich.

Es gibt auch eine Tradition der Widmung von Reden. Vielleicht hat der zurzeitige Vizekanzler in Österreich seine Rede gar seinem zurzeitigen Bundeskanzler in Österreich gewidmet, nicht öffentlich zwar, aber ihm ins Ohr geflüstert, sozusagen eine Rede mit Geheimwidmung, zum Weitersagen, und der zurzeitige Bundeskanzler sagt es brav weiter, als ein Mitspieler im Stille-Post-Spiel …

 

HC Strache - Ehre Freiheit Vaterland und Franz Dinghofer

 

 

Hofburgreden in Österreich, im Jahr 18

HC Strache - Ehre Freiheit Vaterland und Franz Dinghofer.png

Michael Köhlmeier sprach ein paar Tage nach seiner Hofburgrede in der Nachrichtensendung um 22.00 Uhr im österreichischen Rundfunk davon, er habe die Rede, die eigene empfinde er höchstens als nicht feige, die Rede aber von dem zurzeitigen Vizekanzler in Österreich finde er mutig, also diese Hofburgballrede im Jänner 18, und er, Köhlmeier, glaube ihm, daß er, Strache, es ernst meine, und er, Köhlmeier, biete ihm, Strache, seine Hilfe an, und er, Köhlmeier, stehe ihm, Strache, jederzeit zur Verfügung, wenn er, Strache, seine, Köhlmeiers Hilfe, benötige, auch mitten in der Nacht …

Es wurde das, was Köhlmeier von Strache als mutig befindet, auch fleißig kolportiert, es soll auch das brav geglaubt werden, was nun Köhlmeier ebenfalls glaubt, daß er, Strache, es ernst meine – mit was?

Wenn aber seine Rede, die Rede von Strache angehört wird, kann gesagt werden, es ist eine Rede für draußen und es zugleich ist eine Rede für drinnen. Ein Redeteil zum fleißigen Verbreiten und zum braven Glauben draußen in der Welt und ein Redeteil zur Gesinnungsverfestigung drinnen in der Gemeinschaft.

Und es funktioniert nach wie vor, in Österreich. Darauf kann sich auch der zurzeitige Vizekanzler verlassen. Es wird fleißig kolportiert, was gewollt wird, daß es auch ordentlich breit kolportiert wird. Draußen, für das Draußen. Es ist Verlaß in Österreich auf diese Nachsicht, diese Großzügigkeit gegen diese Gesinnungsgemeinschaften und wohl auch auf diese Schlampigkeit des Zuhörens und Wiedergebens von deren Reden beispielsweise.

Der zurzeitige Vizekanzler in Österreich kann sich freuen, recht freuen darüber, daß die Menschen im Hofburgsaal ihm glauben, und daß nun auch etwa ein Michael Köhlmeier ihm glaubt, und er, also beide, es auch vor allem breit verkündet.

Zwei Glauben, die aber unterschiedlicher nicht sein können, und doch beide zum Vorteil von nur einem, also von dem zurzeitigen Vizekanzler mit seiner identitären Kameraderie …

Im Hofburgsaal die rechte Freude über den stracheschen Erneuerungseid auf „Ehre, Freiheit, Vaterland“. Das ist kein Mut. Das ist gesinnungsgemäßer Standard.

Und der zurzeitige Vizekanzler spricht zu „Ehre, Freiheit, Vaterland“ das Gedenkjahr mit einer Lopreisung von Franz Dinghofer an:

„Ja, es war auch ein Burschenschafter wie Franz Dinghofer, der am 12. November 1918 die Republik Deutsch-Österreich ausgerufen hat.“

Franz Dinghofer, wofür dieser Mann, diese Ikone der identitären Regierungspartei nach wie vor steht, zu viele Kapitel erzählen davon …

Franz Dinghofer, die Kornblume von Norbert Hofer seit 107 Jahren Symbol für antiösterreichische Gesinnung

Franz Dinghofer auf FPÖ unzensuriert: Jungen Menschen die Zähne ausschlagen und Antisemitisches

FPÖ unzensuriert, Franz Dinghofer: „Konflikt mit diesen Untermenschen kann man sicher nicht friedlich lösen“

Burschenschafter in Deutschland als Staatssekretär entlassen, in Österreich im Parlament geehrt

Balluniform mit deutscher Schleife: Präsident NR III droht Ministeramt

Michael Ley im österreichischen Parlament: „Kein Bier für Nazis“

FPÖ, 2016: „Idealisten der NS-Bewegung“

Bericht „FPÖ-Historikerkommission“ erscheint täglich

Es gibt noch weitere Kapitel, aber der Sinn eines Kapitels ist es nicht, Inhaltsangabe eines Romans zu sein, sondern dessen Fortschreibung …

NS Im vom zurzeitigen Vizekanzler angesprochenen Gedenkjahr hat er selbst ein ganz persönliches Jubiläum …

30 Jahre Heldenplatz

 

Zurzeitiger Vizekanzler in Österreich erneuert die Gültigkeit von „Ehre, Freiheit, Vaterland“

Holocaustleugnung - FPÖ unzensuriert 22-05-2018

Eine gar so harmlose Frage zu löschen, noch dazu gestellt von einem Grossbuerger, das kann doch nicht verlangt werden. Eine Frage noch dazu,

FPÖ unzensuriert: Des Grossbuergers raffinierte Holocaustleugnung

die Zustimmung um Zustimmung erfährt.

Und dann steht das auf einer Website, die ohnehin gesinnungsgemäß zensiert. Oder wie es ihre Verantwortlichen nennen würden: zensuriert. Also auf einer Website, auf der Parteikameraden schreiben, die über jeden Verdacht der Leugnung, der Relativierung erhaben sind, wie etwa die Kameradin

Harald Vilimsky, Recke Generalsekretär gegen Antisemitismus der österreichischen identitären Regierungspartei: „Merkel beklagt jetzt, was sie selbst verursacht hat.“

Gibt es doch keine zweite Partei in Österreich, die ihren Worten tatkräftige Worte folgen läßt, von oben bis hinunter zu ihrem zurzeitigen Vizekanzler … es werden, darf vermutet werden, alle begeistert ihm applaudiert haben, im größten Einverständnis mit ihm, als er im Jänner 18 auf dem Ball in der Hofburg sprach, für „Antisemiten“ würde es weder in der FPÖ noch am Akademikerball und wer sich nicht zu Verantwortung und Gedenken an Holocaust-Opfern bekenne, solle aufstehen und gehen … aufgestanden werden sie vielleicht sein, um ihm, dem zurzeitigen Vizekanzler, mit Standing Ovations dafür Respekt zu zollen …

Darin sind sich doch im Jahr 18 alle in Österreich schon einig, für „Antisemiten“ ist in Österreich kein Platz, und die Männer und Frauen am Hofburgball sind keine Antisemitinnen, sie sind doch in diesem Land geboren, sie reisen beispielsweise nicht aus Syrien zum Akademikerball an, sondern aus Oberösterreich, aus Südtirol, kurz gesagt, aus den Landen der Väter und Mütter, machen sich nach einem Vortrag aus der ehrenwerten Josefstadt auf den Weg in die Hofburg … wie also können sie etwas mit dem Antisemitismus, vor dem nun alle warnen, bis hinauf zum Parlamentspräsidenten, zu tun haben, diese ehrtreu alteingesessenen …

Entwicklung 18 in Österreich: FPÖ unzensuriert – Schreibplatz von Harald Vilimsky: „Dort [Mauthausen] befindet sich der geeignete Standort für seine [Soros] ‚Universität‘. Hunderttausende können sich dort inskribieren – aber niemand kommt dann wieder raus!“

Bravo-Rufe gab es während seiner Rede. Wie auch anders. Erneuerte doch der zurzeitige Vizekanzler auch die Gültigkeit von „Ehre, Freiheit, Vaterland“. Und mit Stolz darauf stellte er, der zurzeitige Vizekanzler in Österreich, seine Ballrede auf die Plattform des Unternehmens Facebook mit dem Hinweis: „wir als heimatliebende Patrioten“ …

Nun muß verstanden werden, Patriotismus ist diesem Gesinnungslager recht besonders

Wäre im Jänner 18 die Wahl in Italien bereits vorüber gewesen, wer weiß, vielleicht hätte es statt Bravo-Rufe schon Bravissimo-Rufe gegeben, dem Generalsekretär nachgerufen … aber ein Bravissimo konnte der Generalsekretär erst wenige Wochen später dem Anführer der Lega zurufen …

Während dieses Kapitel geschrieben wird, können weitere nur dieser gar so harmlosen und gesetzestreuen Frage zustimmen, ein Großbürger versteht es eben, die rechten Fragen zu stellen, und das muß doch honoriert werden, vielleicht mit Standing Ovations vor den Tastaturen, und das Zustimmungsklicken der Applaus …

Holocaustfrage - FPÖ unzensuriert - 22-05-2018

Und ebenso die Überlegungen von Meiers erfahren weitere Zustimmung, auch während des Schreibens an diesem Kapitel.

FPÖ unzensuriert - Holocaust - Genozid - Dreissigjährige Krieg - 22-05.2018

Welche Überlegungen sonst sollte M. Meiers anstellen, bei dieser Kommentarvorgabe der gesinnungsgemäß zensierten Website der identitären Regierungspartei?

Wird doch hier gar recht gewußt, welche Pläne es gegen wen gab, ach, allesamt Pläne gegen …

Heinz Christian Strache zurzeitiger Vizekanzler - Ehre Freiheit Vaterland - Jänner 2018

FPÖ unzensuriert: Des Grossbuergers raffinierte Holocaustleugnung

FPÖ unzensuriert - Des Grossbuergers raffinierte Holocaustleugnung

Und für einen Grossbuerger ist es selbstverständlich, daß er nicht schreibt, es sei eine Lüge, es habe den Holocaust nicht gegeben, ein Großbürger macht das elegant, schließlich ist er keine Glatze ohne Schulabschluß, ein Großbürger macht es raffiniert, er schreibt zwei Zahlen hin, und schließt daran eine höfliche Frage an:

„Und nun???“

Es schreit zwar in ihm, worauf die drei Fragezeichen schließen lassen, es sei eine Lüge, daß es Auschwitz … aber nach außen, schließlich ist der Großbürger seiner Bildung verpflichtet, ruhig, höflich zu bleiben. Ach, es ist ihm nur um die Wahrheit gelegen …

Ja, nur um die Wahrheit, und wer kennt nicht die gesinnungsgemäßen Bemühungen um die Wahrheit, zu der auch die Zahlen führen sollen, etwa die am 21.05.18 von dem sich Grossbuerger nennenden Menschen auf der gesinnungsgemäß zensierten Website der identitären Regierungspartei in Österreich ..

Wie viele Beispiele könnten hierfür angeführt werden. Exemplarisch hierfür zu nennen reicht „Metapedia“, diese gesinnungsgemäße Quelle der…

Metapedia, Quelle des Wissens von FPÖ unzensuriert, Verlautbarungsorgan der identitären Regierungspartei in Österreich

Wissensbunker in Österreich nicht nur für eine Gesinnungsschaft

Und es ist die Pflicht eines Großbürgers, einen Kommentar mit einem Zahlenspiel zu bringen, zu einem Kommentar der gesinnungsgemäß zensierten Website der identitären Regierungspartei, in dem am es 20.05.18 u.v.a.m. heißt:

„Deutschland war in der Vergangenheit oft und ist in der Gegenwart immer noch Spielball ausländischer Interessen, nicht selbstbestimmt, sondern von Fremden dominiert. 

Wenn Deutschland uneins ist und lieber sich selber zerfleischt, als seine eigenen Interessen zu verfolgen, liefert es sich dem bedenkenlos egoistisch handelnden Ausland selbst als Sklave und Wirtstier aus. Solange dies hierzulande nicht von breiten Schichten des Volkes erkannt wird und solange keine Politik zugunsten deutscher Interessen stattfindet, wird die Rolle Deutschlands immer nur die eines von Fremden bestimmten Objekts bleiben.“

Und auch die Verantwortlichen diese Website haben eine ihre Quelle hierfür, von untadeliger

Mölzer – Eckart – Luther: „Auf gut Deutsch.“

und also hochwürdigster Gesinnung: eine Schrift von …

Ein Großbürger zieht kein Shirt von Thor Steinar an, hebt nicht in einem Fußballstadion beispielsweise die kranke Hand zum heilenden Gruß, ein Großbürger hält Vorträge, ehe er auf Bälle geht, auf dem Reden gehalten werden, von denen er weiß, diese sind nicht für ihn und vor allem nicht gegen ihn bestimmt.

Von Proporzstaatshistorikern und Gedenkveranstaltungsabonnentinnen

„Köhlmeier hat es versäumt, diese verschlungenen Wege der historischen Abläufe klar nachzuzeichnen. Damit ging auch das, was er als einen Paukenschlag in der Hofburg gemeint haben mochte, daneben.“

Das schreibt Gerhard Botz in der Qualitätszeitung österreichischen Zuschnitts am 11.05.18.

Zuerst. Michael Köhlmeier wußte, zu wem er sprach. Eine Rede richtet sich stets an die anwesenden Zuhörer und Zuhörerinnen. Und diese seine Angesprochenen im Saal sollten wie niemand sonst im Land doch die „historischen Abläufe klar“ kennen. Denn. Sein Publikum in der Hofburg am 04.05.18 war die sogenannte zurzeitige Staatsspitze. Und für diese sollte es doch klar sein, was von Michael Köhlmeier gemeint ist, wenn er davon spricht, „auf der ganzen Welt“

Nicht die „Nazis“, kurz gesagt, haben die Fluchtrouten geschlossen, sondern, kurz zusammengefaßt, die Welt war es.

hätte es damals schon Menschen gegeben, die sich damit gebrüstet hätten, Fluchtrouten zu schließen. Wer sonst als die zurzeitige Staatsspitze muß in der Sekunde klar verstehen, den Zusammenhang mit den „historischen Abläufen klar“ herstellen können, wenn Michael Köhlmeier mit seinem Satz der brüstenden Menschen „auf der ganzen Welt“ endet?

Wenn es die Staatsspitze nicht vermag, wer dann? Zumal die Staatspitze, auch die zurzeitige, kurz gesagt, eine Gedenksveranstaltungsabonnentin ist …

Zweitens. Es wird nicht gewußt, ob Gerhard Botz die Rede von Michael Köhlmeier gehört oder gelesen hat. Wenn er sie gehört oder nachgehört hat, dann hat er seinen Hörbehelf wohl so eingestellt, daß er das, was Köhlmeier sagte, nicht hört. Sollte er, Botz, sie gelesen haben, dann wird er seinen Lesebehelf wohl ein weiteres Mal so geputzt haben, daß er liest, was er zu lesen hat …

Gerhard Botz putzt sich seine Dollfuß-Lupe und entdeckt die weite Welt

Gerhard Botz - Ein Paukenschlag daneben

Was für eine klare Zeichnung Gerhard Botz zu seiner Frage, wie „faschistisch der Austrofaschismus wirklich“ gewesen sei, herstellte, nun, das kann in diesem Lupenkapitel gelesen werden … Und nun meint er, Botz, „daneben“ gegangen sei, was Michael Köhlmeier …

Es gibt in Österreich ein Wort, das nicht als Kompliment gedacht ist: „Staatskünstler“. Zu wenig bis gar nicht wird in Österreich von den Staatshistorikerinnen gesprochen, deren Rolle beleuchtet, und es fällt zu Staatshistoriker nicht nur Botz ein … In Österreich allerdings muß dieser Begriff und kann dieser Begriff eingegrenzter und konkreter ausfallen: Proporzstaatshistorikerinnen …

Nur in einer Hinsicht bedarf es in Österreich keines Proporzes. Weil, so scheint es, in dieser Hinsicht alle aus nur einem Geisteslager kommen, wenn es gilt, großzügig, nachsichtig zu sein, Menschen mit einer bestimmten Weltanschauung in guter Erinnerung zu behalten, wie etwa den Bundeskanzler …

Postskriptum. Ein Tipp- oder ein Rechtschreibfehler in der Analyse von Gerhard Botz darüber, was daneben gehen kann, kann nicht unerwähnt bleiben:

„In einer wenige Minuten dauernden Rede las er Vertretern der Regierungsparteien, die mit steinernen Minen zuhörten, gehörig die Leviten.“ 

Erstens, das Sprichwort. Es könnte nun ein Sprichwort umgeschrieben werden: Böse Mienen zum guten Spiel

Zweitens, die Hoffnung. Dieser Tippfehler oder dieser Rechtschreibfehler mag keine Prophezeiung sein, mag sich je nicht erfüllen. Wie oft ist nach einer schrecklichen und zumeist mörderischen Tat zu hören, dieser oder jene sei, im Rückblick, doch eine tickende Zeitbombe, also eine Mine, gewesen, aber das Ticken konnte aus dem höflichen Ton einfach nicht herausgehört werden, die Bombe konnte nicht so einfach erkannt werden, zeigte sie doch stets ihr freundlichstes Gesicht gegen alle …

 

Menschsein, Motiv genug.

das ist eine frage die man  nur mit einiger übergriffigkeit jetzt sicher beantworten kann es ist ein bündel an gründen möglichen gründen hintergrundmotiven denkbar dazu wissen wir schlichtweg zu wenig wir wissen zu wenig wie es ihm zuvor ergangen ist ob da irgendwelche lebensereignisse waren die ihn geärgert haben die ihn gekränkt haben die ihn ja gegen die welt als ganzes eingenommen haben das ist bißchen eine pubertäre haltung alle ich bin gegen alle alle gegen mich ich gegen alle da ist einfach viel zu wenig bekannt welchen hintergrund hat der womit hat der sich in seiner freizeit beschäftigt welche was weiß ich welche internetaktivitäten hat der entfaltet da ist einfach sehr sehr wenig bekannt

soweit man es aus der distanz beurteilen kann wie gesagt mit vielen vorbehalten ist es eher eine pragmatische entscheidung gewesen das ist ein mensch zumindest stellt er sich so dar der reichlich empathiebefreit sein dürfte also der seine eigenen belange in den vordergrund rückt oder als einzige relevante bedenkenswerte erkennt und die waren einfach einmal der möchte sich an dem abreagieren dieses motiv ist nicht ganz so ungewöhnlich wie es vielleicht erscheinen mag denn es ist auch das motiv dass die meisten amokläufer und school shooter umtriebt und mit denen haben wir leider schon öfters bekanntschaft gemacht als uns das lieb ist also diese scheinbare motivlosigkeit die auf eine allgemeine abneigung gegen jeden fußt ist uns nicht so völlig fremd und da klingt es wieder eher wie eine pragmatische entscheidung sich jemanden auszusuchen den man leicht überwältigen kann der wenig widerstand vorhersehbar entgegensetzen wird der leichter auch zu überreden ich stelle es mir schwierig vor jemanden zu überreden einen wildfremden erwachsenen menschen von der straße der mich noch nie gesehen hat und der mich nicht kennt zu überreden ist in meiner eigenen wohnung in die duschtasse zu gehen

das ist wahrscheinlich ein unterfangen das einige schwierigkeitsgrade aufweist jemand der mir bekannt ist der ist auch leicht beherrschbar der ist leicht beeindruckbar der sich vielleicht leicht etwas anschaffen und sagen läßt und der mir traut ist natürlich viel leichter dort hinzubekommen wo ich ihn haben will das klingt für mich viel eher pragmatisch

nicht zwingend es gibt einige empathiebefreite menschen die herumlaufen ohne daß sie sonderlich auffallen wenn sie funktionieren und er dürfte ja einigermaßen gut funktioniert haben er dürfte nicht durch irgendwelche aggressionshandlungen aufgefallen sein in der schule ganz gut funktioniert haben und empathie ist kein unterrichtsfach also das ist nichts wo man irgendwie abgeprüft oder abgetestet wird und es nicht sicher ob das was er jetzt so sagt der weisheit letzter schluß ist deshalb habe ich gesagt es ist jetzt schwierig überhaupt an die motivsuche zu gehen dafür wissen wir zu wenig es gibt einige möglichkeiten was sich hinter diesen eher jetzt pauschal artikulierten haß verbergen kann aber selbst dieser wäre ganz nicht ganz singulär und noch nie dagewesen das ist halt ein narrativ mit dem wir ganz schlecht leben können das müssen wir schon sagen 

das bestreben muß auf jeden fall sein daß man diesen jungen mann so behandelt daß er gesellschaftstauglich wird oder daß er gesellschaftsfähig wird wie sehr man damit erfolgreich sein kann wird davon abhängen was jetzt wirklich die ursache für das singuläre oder nicht alltägliche verhalten ist oder diese nicht alltägliche position zur welt ist es gibt auch andere einige gründe es gibt auch psychische erkrankungen die so beginnen und zu beginn sich so äußern das muß man sich noch gründlicher anschauen und von den ursachen abhängig wird man die behandlung wählen müssen

schwierig schwierig das ist eher dann eine bilanz die der täter zieht die darauf hinausläuft wenn ich wieder so etwas mache widerfährt mir wieder ähnliches das heißt absehbarerweise werde ich wieder einen großen teil meines lebens  hinter gittern verbringen ich will mir das nicht antun das ist eine bilanz die man durchaus so zutreffend so ziehen kann und die dann der grund dafür sein kann daß man nicht mehr delinquiert

Das ist, kurz gesagt, die Analyse einer Psychiaterin, abgegeben im Fernsehen, in dieser Woche. Ihre Antworten auf die folgenden Fragen:

ein sechzehnjähriger völlig unauffälliger gymnasiast guter schüler sagt ich wollte einfach jemanden umbringen und dann bringt er ein siebenjähriges kind um mit dem er seit jahren spielt und das auch noch extrem brutal wie gibt es das 

es ist gottseidank in österreich und überhaupt sehr selten daß kleine kinder umgebracht werden und schon gar nicht außerhalb der familie ist das nicht extrem ungewöhnlich sich ein siebenjähriges kind als opfer zu suchen

alle menschen die diesen burschen kennen und bis jetzt mit journalisten geprochen haben sind völlig fassungslos das hätte man dem überhaupt nicht zugetraut und er zeigt laut polizei überhaupt keine reue er sagt das mädchen tue ihm überhaupt nicht leid jemand der so völlig empathiefrei ist offenbar hätte das nicht auffallen müssen

der täter ist geständig und er ist sechzehn jahre alt wenn er zur höchststrafe verurteilt wird sind das fünfzehn jahre maximal im gefängnis kann man da erfolgreich therapiert und resozialisiert werden oder was tut man mit so jemanden

sie haben ja sehr viel erfahrung gibt es menschen die solche bluttaten solche grausamen morde vollbracht haben die erfolgreich therapiert und geheilt wurden und die funktionierende mitglieder der gesellschaft geworden sind später

Das waren die Fragen des Nachrichtensprechers an die Psychiaterin.

Als wäre es ein Gutachten über die Welt, was sie sagte, und nicht Mutmaßungen über einen einzelnen Menschen.

Es tauchen während des Interviews augenblicklich Bilder des Täters auf, aber sie zeigen nicht den Sechzehnjährigen, sondern, um nur einen der Gegenwart stellvertretend für Vergangenheit und Zukunft zu nennen, den Giftgasmörder … Allerdings, wenn es um ihn geht, wird keine Psychiaterin eingeladen, um über ihn … Staatsspitzen werden befragt, allerdings nicht dazu, wie könne er therapiert, resozialisiert werden, im Gefängnis …

Es tauchen während des Interviews augenblicklich Bilder auf, die nicht den Sechzehnjährigen zeigen, sondern Menschen, die ihre Smartphones verwenden, um ihre Erschütterung über die Tat des Sechzehnjährigen kundzutun, Gehässigkeiten gegen die Familie des ermordeten siebenjährigen Kindes und gegen die Familie des mordenden Sechzehnjährigen sozusagen demokratisch gerecht teilen.

Das Interview erinnert augenblicklich an einen Film von Charlie Chaplin aus dem Jahr 1947. Vor allem das Plädoyer von Monsieur Verdoux, angeklagt, Frauen ermordet zu haben.

Und ewig Appetit auf Motive. Dabei. Es wird schon lange gewußt, spätestens seit den Verliesen des Vatikans, es gibt die Tat ohne Motiv, den Mord ohne Motiv, den acte gratuit oder auch, wie von diesem Schriftsteller bereits im neunzehnten Jahrhundert bezeichnet, l′acte autochtone

Menschsein, Motiv genug.

Und singen nicht auf der ganzen Welt die Menschen gerne die eine Zeile von Johnny Cash, summen diese eine Zeile empathisch mit …

But I shot a man in Reno just to watch him die

Robert K im Dittes-Hof - Pragmatikhof der Welt

 

Merksatz des Medienpädagogen Norbert Steger zum Auswendiglernen: „Natürlich dürfen sie auch kritisch sein!“

Norbert Steger - Fernmedienunterricht - Radio 18-05-18 Morgenminute um sieben Uhr

Am Freitag, 18.05., gab Norbert Steger seinen ersten Radiounterricht im Gegenstand Medien, in der Sendung des österreichischen Rundfunks um sieben Uhr, also zu der Zeit, von der gewußt wird, morgens um sieben ist die Welt noch in Ordnung.

„es ist noch keine einschüchterung wenn ich einem kind erkläre du darfst nicht bei rot über die kreuzung gehen oder wenn ich sage du sollst nicht lügen und was passiert wenn trotzdem gelogen wird“

Die Kinder der Sendung, die Norbert Steger „nicht mit Journalisten vergleicht“, haben diese erste Fernstunde des Norbert Steger mit Rohrstockhintergrund wie folgt kurz zusammengefaßt:

„Seit gestern hat der ORF einen neuen Stiftungsratsvoristzenden. Der ehemalige FPÖ-Vizekanzler Norbert Steger wurde mit neun Gegenstimmen und einer Enthaltung gewählt. Im Vorfeld war er mit Drohungen gegenüber ORF-Mitarbeitern über ‚unbotmäßige Interviews‘ und mögliche Entlassungen aufgefallen. Aussagen, die erzieherische Zwecke gehabt haben, erklärt Steger nach der Wahl.“

Als Aufgabe für Journalistinnen und Journalisten gab Norbert Steger seinen Merksatz zum Auswendiglernen auf:

„natürlich dürfen sie auch kritisch sein“

Damit gab Norbert Steger eine Lehrstunde ganz in der „würdigen“ Tradition des österreichischen Hintergrunds …

Merksatz von Norbert Steger - Medienpädagoge - Natürlich dürfen sie auch kritisch sein

T-Shirt, Uniform der Jetztzeit

T-Shirt - Uniform der Jetztzeit

Die gesinnungsgemäß zensierte Website der identitären Regierungspartei in Österreich kann es gesinnungsgemäß am 18.05.18 nicht unkommentiert lassen, wenn

[s]eit einigen Tagen wird auf der Uni Köln akribisch kontrolliert. Rundgänge und Sichtungskontrollen werden durchgeführt, nicht existierende Kleidungsvorschriften auf ihre Einhaltung überprüft. Die Rede ist allerdings nicht von Prüfungen, sondern von Rundgängen auf der Baustelle. Einem Augenschein wird aber nicht der Baufortschritt unterzogen, sondern die Kleidung der Arbeiter. Studenten beklagten nämlich, dass Bauarbeiter Kleidung des arabischen Markenherstellers Thor Steinar tragen würden. Die T-Shirts des Investors aus Dubai würden nämlich als „rechtsextremes“ Kennzeichen dienen.

Rektorat geht vor linken Studenten in die Knie

Studentenvertretung ruft zur Denunziation auf

Bei Kontrollgängen der Uni Köln zeigte sich ein erster Erfolg, es habe seither keine Auffälligkeiten mehr gegeben und die besorgten Studenten keinen Grund mehr, sich vor den arbeitenden Männern zu fürchten. Auf der Facebookseite der Studienvertretung findet sich dennoch der Aufruf, ungeniert Meldung zu erstatten, falls ein Arbeiter seiner Freiheit nachkommt und Kleidung besagter Marke trägt[.]

Ob es lediglich Schlampigkeit oder bewußte Irreleitung durch diese Website ist, daß von Thor Steinar als einer arabischen Marke geschrieben wird, die Antwort darauf ist Ihnen überlassen. Es gab vor etlichen Jahren für eine kurze Zeit eine Übernahme durch einen arabischen Investor. Aber das ist eben Jahre her. Wie dem auch immer sei, eines dürfte diesmal nicht der Beweggrund sein, etwas Schlechtes auf andere abschieben zu wollen, das heißt auf Menschen mit islamischen Glauben, wie es versucht wird, einen Ismus auf diese … Geht es doch um etwas gesinnungsgemäß Gutes, also um ein deutsches ProduktThor Steinar war und ist nach wie vor eine deutsche Marke, und wenn die Spur bezüglich Beteiligung in ein anderes Land führt, dann in die Schweiz …

Gesinnungsgemäß schreibt diese Website beispielsweise nicht über die Hausverbote in Fußballstadien in Deutschland, im deutschen Bundestag im Zusammenhang mit der Thor-Steinar-Bekleidung … es könnte viel über diese Thor-Steinar-Bekleidung geschrieben werden, über die Gerichtsprozesse, über die Eklats, die Aufregungen, aber darum geht es nicht. Es ist auch nicht notwendig. Wenn Sie nach „Thor Steinar“ im Internet suchen, finden Sie alles, weshalb auch diese Bekleidung nicht so harmlos ist, wie es diese Website versucht darzustellen.

Es gibt, soviel noch, eine Zusammenfassung, die einen Einblick gibt in die Welt von Thor Steinar: „Investigate Thor Steinar“:

Die besondere Auswahl der Motive, Farben, Schriftzüge und Inhalte eröffnet positive Deutungsmöglichkeiten bezüglich nordisch-völkischer Mythologie, Kolonialismus und NS-Ideologie. Wir wollen zeigen, dass eben jene Motive nicht wahllos – aus künstlerischer Freiheit entstanden sind, sondern definitv nazistische, kolonialistische, gewaltverherrlichende oder mythologische Bezüge zulassen. Diese Inhalte können, und das macht die Marke so besonders, von rechtsgesinnten Träger_innen problemlos nach außen transportiert werden und auch aufgrund der bewusst uneindeutigen Motive von unwissenden Träger_innen weiter gegeben werden.

Es kann verstanden werden, daß dieser Website die Marke Thor Steinar am Herzen liegt, mit ihrer Rune als Logo. Es würde nicht verwundern, würde ein Kind aus einer Familie eines Funktionärs, einer Mandatarin dieser Partei, aufgefordert ein Herz zu zeichnen, das Herz als Rune zeichnen. Ganz ebenso gesinnungsgemäß selbstverständlich wie etwa eine Tochter eines Angestellten dieser Partei, wenn sie mit einer Tastatur spielt, die Zahl „88“ tippt.

Es ist wohl bezeichnend, daß das erste Thor-Steinar-Geschäft, das in Österreich vor zehn Jahren eröffnet wurde, in Braunau eröffnet wurde. Mittlerweile gibt es diesen Laden nicht mehr. Es ist rührend, wie in Österreich die Sorge umgeht, das Geburtshaus von 18 könnte eine Pilgerstätte … Wer braucht noch, so sehr wird in Österreich hinterhergehinkt, einen Wallfahrtsort, kann er und sie selbst, recht bekleidet, als Pilgerstätte durch die Lande ziehen.

Und Thor Steinar ist nicht die einzige Bekleidungsmarke, mit der versucht wird, das Erscheinungsbild des sogenannten öffentlichen Raumes zu prägen, zu bestimmen. Gerade in Österreich. Und für alle diese Bekleidungsmarken hat die gesinnungsgemäß zensierte Website der identitären Regierungspartei ihr Runenherz …

Heimatmode in Österreich

Vizeleiberlverkäufer und Erdingers „Strukturnazis“ – Strache, Höcke, Orbán, Le Pen: shirt revolutionaries

T-Shirt Prinz Eugen Rune

In der Vergangenheit tauchten in der Öffentlichkeit mehr und mehr Menschen in Uniformen auf, zuerst vereinzelt, mit der Zeit mehr und mehr … Das muß nicht groß erzählt werden, gerade in Österreich mit seinem dritten Nazismushintergrund wird das ohnehin, kurz gesagt, bestens gewußt …

Insofern war die Zeit damals tatsächlich einfacher. Es wurde sofort gewußt, weshalb wer eine bestimmte Uniform trug, und der Mann in einer bestimmten Uniform wußte selbst nur zu genau, warum er gerade diese eine bestimmte Uniform trug. Heute, beispielsweise mit diesen T-Shirts, ist das nicht mehr so eindeutig zu sagen. Wer kann, ohne beispielsweise mit den Bauarbeitern auf dem Gelände der Universität in Köln direkt darüber zu sprechen, sagen, weshalb die Bauarbeiter gerade diese Shirts von Thor Steiner tragen. Tragen sie diese gesinnungsgemäß bewußt, tragen sie diese aus Gleichgültigkeit, tragen sie diese aus Unwissenheit ob ihrer bewußt ausgelegten mannigfachen Bedeutungen?

Die Zeit damals war auch nicht einfacher. Wußte der Mann, der eine bestimmte Uniform sich überzog, tatsächlich genau, wessen Rock er wirklich trug und nur zu genau, warum?

Österreich mit Stockhintergrund

Ständig wird davon geschwefelt, dieser Mensch habe jenen Migrationshintergrund, jener Mensch habe diesen, der wieder diesen und jener diesen sogenannten …

Das könnte auch von Ländern, von Staaten, von Regionen — beispielsweise von …

Österreich, Land mit Nazismushintergrund,
Österreich, Staat mit Autoritarismushintergrund,
Österreich, Republik mit Faschismushintergrund,
Österreich, Region mit Kreuzhintergrund.

Das geht auch knapper, kurz zusammengefaßt:

Österreich mit Stockhintergrund.

Kann es denn einen Gegenstand noch geben, der mehr Symbol für das sein kann, was alle diese Hintergründe eint: als der Stock?

Der Stock: das Instrument der Züchtigung.

Das aus zwei Stöcken zusammengenagelte Kreuz — absolutes Zeichen der vollkommenen Zurichtung des Menschen …

Österreich - Land mit Autoritarismushintergrund - Land mit Nazismushintergrund - Land mit Faschismushintergrund .png