Der Identitären Anwältin unzensuriert: „Anklagen müsste man den ‚Staatsanwalt‘ [Peter Unterstrich], der keine Fakten, sondern Verleumdungen als Anklagepunkte vorbringt.“

FPÖ unzensuriert - Anklage Staatsanwalt 14-05-18Anklagen müsste man den „Staatsanwalt“, … der keine Fakten, sondern Verleumdungen als Anklagepunkte vorbringt. Wieso muss ich bei diesem Staatsanwalt an Roland Freisler denken? Ich habe leider auch so ein linkes Arschloch in der Familie, der so tut, als ob er ein hohes Viech wäre, aber in Wirklichkeit untergriffig, hinterfotzig und betrügerisch ist (und noch dazu auf vielen Gebieten erschreckend inkompetent). Ja, so sind sie, die linken Justizler: Im Grunde genommen charakterlich-moralisch zurückgebliebene und ideologisch fanatisierte Kriminelle.

Das ist der Kommentar von einem der Schreibstaffel vom 14.05.18. Bis zu diesem Tag, 16.05.18, finden es bereits 103 Menschen lobenswert, diesen Kommentar auf der gesinnungsgemäß zensierten Website der identitären Regierungspartei in Österreich.

Dieser Schreibstaffler gibt lediglich seinen Vornamen bekannt, falls es sein wirklicher Vorname ist.

Seine Spezialität sind nicht Fakten, sondern alles, was nicht Fakten sind.

Und das seit Jahren auf dieser Website. Einem Staatsanwalt oder einer Staatsanwältin sollte eigentlich sein wahrer Name längst bekannt sein; vor Jahren schon gab es gegen ihn eine Anzeige …

Seine Spezialität sind nicht Fakten, sondern alles, was keine Fakten sind, wie hier nachgelesen werden kann. Aber für die Verantwortlichen dieser Website kein Grund ihn zu … Möglicherweise ist ein Marketinggedanke dahinter, wie könne eine Website unverwechselbar gemacht werden …

Zu verleumden ist ihm nicht genug, es sind auch Listen anzulegen, gesinnungsgemäß nicht über Kameraden und Kameradinnen, sondern …

Wie er wohl tatsächlich heißt? Dieser seit Jahren auf dieser Website triebige Mann? Aber nicht nur auf dieser Website, auch sonst treibt es ihn um, etwa zum Kongress im Oberösterreichischen, wo er wohl mit Andacht dem Referat eines Mannes lauschte, der nun der zurzeitige Innenminister …

Vielleicht ist es ein Mann, der für diese Website zusätzlich Kommentare schreibt, aber gezeichnet mit seinem wirklichen Vornamen, mit seinem wirklichen Nachnahmen? Weshalb sonst diese Treue zu ihm? Auf diesen Gedanken durch Caroline Sommerfeld gekommen, die einerseits Kommentare für diese Website schreibt, andererseits zusätzlich als eine aus der Schreibstaffel Kommentare hinzufügt, wie eben erst geschehen, und diesmal ebenfalls in Verteidigung der Identitären außerhalb des Parlaments:

FPÖ unzensuriert: „Anklage gegen ‚Identitäre Bewegung‘ könnte zum Bumerang werden“

Caroline Sommerfeld verwendet wenigstens für ihre Kommentare als Schreibstafflerin und für ihre Auftragskommentare ihren sogenannten Klarnamen. Immerhin das kann ihr positiv verbucht werden, auch wenn das äußerst zu wenig ist, um aus dem Minus je herauszukommen.

FPÖ unzensuriert: „Anklage gegen ‚Identitäre Bewegung‘ könnte zum Bumerang werden“

FPÖ unzensuriert - AK Nautilus - Stefan Juritz - Identitäre

fpö unzensuriert identitär sommerfeld ak nautilusEs ist nichts Außergewöhnliches, es ist nichts Unerwartetes, der Kommentar der gesinnungsgemäß zensierten Website der identitären Regierungspartei als Verteidigungsschrift vom 14.05.18. Wäre es anders, müßten sich die Verantwortlichen wohl vorwerfen, wenn alle untreu werden, dann auch sie …

Aufmerkenswert daran ist ein Kommentar von einer aus der Schreibstaffel zu diesem Verteidigungskommentar:

Extremismus-Studie veröffentlicht – ist die IB rechtsextrem? https: //www.ak-nautilus.com/2018/05/14/fallstudie-ist-die-identitaere-be… Unbedingt lesenswert!

AK Nautilus

Und wenn ihrem Link gefolgt wird, darf gelesen werden:

Die Fallstudie wurde gemeinsam mit dem Gründungsmitglied der Identitären Bewegung, Patrick Lenart erarbeitet. Die 53 Seiten gliedern sich in mehrere Kapitel und behandeln im Wesentlichen den Vorwurf des Rechtsextremismus von Seiten des zivilgesellschaftlichen Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstands (DÖW) sowie dem staatlichen Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BV). Diese zwei Institutionen entscheiden in Österreich, wer als rechtsextrem gilt und wer nicht. Den Erwartungen, die man an diese Institutionen aufgrund der verheerenden Folgen solcher Vorwürfe stellen darf, werden sowohl BVT als auch DÖW nicht gerecht.

Das ist dramatisch: Denn damit wird der marxistische Rechtsextremismus-Begriff von Willibald I. Holzer, den das DÖW seit 1993 verwendet, staatlich legitimiert. Statt eigener Recherche übernimmt das BVT ganze Passagen blind vom DÖW und schafft damit sogar Widersprüche in den eigenen Berichten. Dass der DÖW-Begriff im erklärten Widerspruch zum Begriff des BVT steht, wird nicht einmal ausgewiesen.

Die Fallstudie zeigt auch interessante personelle Zusammenhänge. So wurde das DÖW nicht nur von einem Kommunisten gegründet, sondern auch der Rechtsextremismus-Begriff stammt von einem Marxisten. Wäre das nicht genug, war auch Andreas Peham beim Kommunistischen Studentenverband (KSV) tätig und schreibt auch heute noch für antifaschistische Blätter.

Im BVT wiederum ist Sibylle G. als Leiterin des Extremismus-Referates tätig. Sie hat ein Naheverhältnis ausgerechnet zur SPÖ und war Mitglied der ständigen Arbeitsgruppe für Gender Mainstreaming. Verwundert es deshalb, dass im aktuellsten Bericht des BVT für die Staatsanwaltschaft Graz – dessen Bedeutung für die Anklage von 17 Identitären wohl nicht zu unterschätzten ist – ausgerechnet „Experten“ zu Wort kommen, die nicht nur SPÖ-Mitglied, sondern auch Mitglied der linksextremistischen „Offensive gegen Rechts“ sind?

Fazit: Die IBÖ ist …

AK Nautilus - Stefan Juritz - Verbotsgesetz

Es wurde also mit einem „Gründungsmitglied“ gemeinsam erarbeitet. Vom „AK Nautilus“. Nun, wer ist dieser Arbeitskreis? Es ist Stefan Juritz. Wer ist Stefan Juritz? Kurz zusammengefaßt: ein mit FPÖ, mit Info-Direkt, mit Burschenschaften, mit den Identiären außerhalb des Parlaments Verzahnter …

Stefan Juritz, der gemäß Impressum für den AK Nautilus verantwortlich ist, ist ein Mann der Aufstiegschancen hat, also in Österreich, in dem eine Forderung etwa nach dem „Abschaffen des Verbotsgesetzes“ einen Menschen erst so recht ministeriabel …

Diese „Fallstudie“, auch diese, läßt bereits ein weiteres Mal erahnen, wie der Bericht ausfallen wird, von dem Arbeitskreis der identitären Regierungspartei, die es freilich, weil sie etwas höher ist, nicht Arbeitskreis nennt, sondern „Kommission“, und dessen Einsetzung der zurzeitige Bundeskanzler inniglich begrüßt. Wohl deshalb, weil es ein Ergebnis nach seinem Geschmack sein wird.

Was an diesem Verteidigungskommentar der gesinnungsgemäß zensierten Website noch aufmerkenswert ist, die Frau aus der Schreibstaffel, die diese „Fallstudie“ als „unbedingt lesenswert“ empfiehlt, schreibt nicht nur als Schreibstafflerin Kommentare, sie schreibt überhaupt für diese Website Kommentare, wie gelesen werden kann.

Viele von der Schreibstaffel verwenden ein Pseudonym. Es stellt sich die Frage, wie viele von ihnen noch schreiben, wie diese Frau, ebenfalls im Auftrag dieser Website Kommentare?

FPÖ unzensuriert - Extremismus - Caroline Sommerfeld

 

 

 

Christian Hafenecker, Odins „Hafi“: „Langsam bröckelt die Fassade der Türkisen und die Wahrheit tritt zu Tage alle besten für Respekt an Marine Le Pen“

Odins HafiChristian Hafenecker ist nun etwas Höheres geworden, also das, was Vilimsky auch ist, in der identitären Regierungspartei … ob jetzt mit ihm endgültig und rasch nicht nur die türkise, sondern die gesamte „Fassade“ der schwarzidentitären Regierung“ bröckeln wird, die „Wahrheit zu Tage“ …

Mit Christian Hafenecker, auch mit Christian Hafenecker, aus dieser Partei kann eine Legende aus dem Land vertrieben werden, daß es nämlich beste Deutschkenntnisse bedarf, um in Österreich etwas zu werden …

Der zurzeitige Bildungsminister wird wohl auch an einen Christian Hafenecker gedacht haben, bei seinem Plan, recht besondere Deutschklassen einzurichten. Vergessen dabei ist aber von der schwarzidentitären Regierung die gesetzliche Verankerung, daß Ausgeschulte diese Deutschklassen verpflichtend zu besuchen haben. Vielleicht besucht Christian Hafenecker eine solche Deutschklasse ja auch freiwillig. Dann könnte er beispielsweise

NR Christian Hafenecker antwortet

die übermittelte E-Mail mitnehmen, anhand dieser bereits seine Deutschkompetenz ermittelt werden könnte, seine „Sprachdefizite“ festgestellt werden könnten. Er, Hafenecker, kann aber angstfrei die Prüfung antreten. Denn der zurzeitige Bildungsminister hat sich gegen „Strafen bei Sprachdefiziten“ ausgesprochen, und auch dabei wird er, der Bildungsminister mit unmittelbarer Erfahrung in diesem Bereich, wohl recht an seine identitären Kameraden und Kameradinnen in der zurzeitigen Regierung gedacht haben, mit Großzügigkeit, mit Mitgefühl und mit größter Nachsicht …

Und kann sonst noch etwas zu Christian Hafenecker geschrieben werden? Nichts, was ohnehin …

Christian Hafenecker mit Le Pen und Kornblume gegen Kurz – 100 und mehr Jahre „antiösterreichische Umtriebe“

Beim Anheizen der Stimmung sind sich FPÖ-NRs einig, wie darauf zu reagieren ist

Vielleicht noch, eine ihm rechte Herzensangelegenheit, auch ihm, dürfte die „Doppelstaatsbürgerschaft“ für Menschen sein, die bereits eine haben, nicht in Österreich leben und wohl auch nicht vorhaben, nach Österreich zu kommen, sondern in dem Land bleiben wollen, in dem sie ihre Staatsbürgerschaft …

Vielleicht noch. Mit Christian Hafenecker erfüllt er sich selbst diesen von ihm geäußerten Wunsch: „alle besten“ …

Vielleicht noch. Wie zärtlich muß er doch mit dem Parteimaler verbunden sein, darf dieser ihn doch „Hafi“ nennen. Auch der Parteimaler einer von „alle besten“, mit diesem seinem recht großartigen Wissen, wo in Österreich dieses Wunderwerk „Stalinorgel“ steht, das Fernsehsendungen und Radiobeiträge in den Äther …

Eines, das wird den zurzeitigen Bildungsminister freuen, muß nicht mehr auf den Lehrplan … auch Odins „Hafi“ weiß, was „rassistisch“ …

Und den zurzeitigen Finanzminister wird es auch freuen, ist es doch ein entschieden nachhaltiger Beitrag zum Sparen. Denn. Für seine Lehrbehelfe muß kein Steuergeld zusätzlich ausgegeben werden, ist doch Odins „Hafi“ die ZZ hierfür Lehrbuch genug …

Zum friedlichen Weihnachtsfeste in der FPÖ-ZZ ein recht christliches Gedenken an „Kongo-Müller“

Christian Hafenecker - alle besten

 

Salzburger Landesregierung als Modell, kurz dem Bundespräsidenten gesagt, für österreichische Bundesregierung ist bei dieser Koalitionsvielfalt leicht zu machen

Im Gegensatz zur Nationalratswahl im Oktober ’17 in Österreich ist das Ergebnis der Landtagswahl ’18 in Salzburg tatsächlich ein Ergebnis, das eine schwarzblaue Landesregierung rechtfertigte.

In Salzburg haben die zwei Parteien tatsächlich eine Mehrheit, ganz im Gegensatz in Österreich. Dennoch wird es nach dem derzeitigen Stand keine schwarzblaue Landesregierung in Salzburg geben, sondern eine von drei Parteien, die zusammen knapp zwei Prozent weniger Stimmen erhielten.

Landesregierung Salzburg als Modell für eine Regierung in Österreich auf Bundesebene

In Österreich haben die zwei Parteien auf Bundesebene keine Mehrheit erzielt. Ihr Stimmenanteil reicht zwar aus für die Bildung einer Koalition. Aber es gibt so viele Koalitionsvarianten, und die Koalitionsvariante von der schwarzen Partei mit der identitären Partei belegt unter diesen lediglich den weit abgeschlagenen fünften Platz. Gar nur den siebenten Platz für eine schwarzidentitäre Regierung, wenn noch weitere Koalitionsvarianten durchgespielt werden, wie gelesen werden kann …

Wie treuherzig der zurzeitige Bundeskanzler davon spricht, der „Wählerwille“ müsse akzeptiert werden, also der Wählerinnenwille auf Bundesebene, den es, kurz zusammengefaßt, auf Bundesebene in dieser Deutlichkeit gar nicht gibt, in Salzburg hingegen akzeptiert der zurzeitige Bundeskanzler nur einen Willen, nämlich den von Wilfried Haslauer …

Es ist also nicht weit her mit der Standfestigkeit des zurzeitigen Bundeskanzlers, wenn es darum geht, den Willen der Wählerinnen und Wähler, wie dieser so deutlich in Salzburg in der letzten Wahl sich zeigte, zu verteidigen … es ist halt wie stets:

Die Grenze der Macht ist, kurz gesagt, der Wille der Anderen

Es kann also, nach diesen wenigen Monaten der schwarzidentitären Regierung, die bereits wahrlich kein Versprechen sind, für das Wohl der Menschen arbeiten zu wollen, diese immer noch und leicht, kurz gesagt, aufgelöst werden, um nach dem Modell der bevorstehenden Landesregierung in Salzburg eine Regierung mit mehreren Parteien zu bilden. Die möglichen Varianten müssen nicht noch einmal ausgebreitet werden, dazu gibt es bereits Ausführungen …

Es kann das Salzburger Modell als Anlaß genommen werden zu sagen, gut, die schwarzidentitäre Regierung war ein Montagsprodukt, also …

Gut, die schwarzidentitäre Regierung war ein Montagsprodukt und es soll aus den Erfahrungen mit Montagsprodukten gelernt werden und früher als später, also gleich wieder aus dem Regal genommen werden. Denn. Wer kennt nicht den Ärger, die Mühsal mit Montagsprodukten? Was wird oft an Montagsprodukten herumgebastelt, geflickt, geschustert, in der Hoffnung, dann werde es schon einigermaßen funktionieren. Und am Ende müssen diese Montagsprodukte nach teuren Reparaturen doch entsorgt werden, und ein neues Produkt gekauft werden unter Beschwörungen des Verkaufspersonals, diesmal ist es gewiß kein Montagsprodukt. Wie oft auch hätte Schlimmes sogar verhindert werden können, wären Montagsprodukte rechtzeitig aus dem Warenverkehr gezogen worden.

Für die identitäre Partei ist ein Hinausgang aus der Regierung kein Nachteil. Im Gegenteil. Es kann ihr eine Zeit des Überdenkens werden, des Ankommens in der Gegenwart. Freilich, es wird ihr Unterstützung angeboten werden müssen. Etwa durch einen Lehrgang. Es könnte ihr ein Lehrgang im oberösterreichischen Feichter angeboten werden.

clockwork cyan austria

Und nach erfolgreicher Absolvierung dieses Lehrganges und einer daran anschließenden mehrjährigen Probezeit zur Festigung demokratischer Reife und unter der Voraussetzung, daß dann Wählerinnen und Wähler diese nach wie vor zu wählen gewillt sind, könnte eine Regierungsbeteiligung geprüft, erwogen werden.

Auch der zurzeitige Bundeskanzler könnte diese Zeit für eine ihm dringend nahezulegende Bildungskarenz nutzen und ebenfalls den Lehrgang in Feichter belegen. Denn. Es liegen offensichtlich Mängel vor, wie sonst kann ein Mensch mit einer identitären Partei kollaborieren …

Österreich, das, kurz gesagt, im Autoritären verharrende Katgottreich des Prälatenbundeskanzlers

Fahne und Flagge Österreichs

In Wien, in der Hauptstadt von Österreich, gibt es einen Platz, mit dem voller Stolz der österreichische Widerstand gegen Demokratie und Antifaschismus verkündet wird.

Im Jahr ’49 wurde diesem „vormalig[en] Universitätsplatz“ der Name „Dr. Ignaz Seipel-Platz“ gegeben. Also vier Jahre nach dem Untergang der nationalsozialistischen Massenmordschaft und Massenterrorschaft des deutschen reiches mit seiner ihm führerschenkenden ostmark

Vier Jahre nach einer Totaldiktatur wurde also der Platz nach einem katholischen Pfarrer benannt, der auch als Bundeskanzler kurz zusammengefaßt für alles steht, mit Bestimmtheit aber nicht für Demokratie, mit Bestimmtheit nicht für Antifaschismus.

dr ignaz seipel platz vormals universitätsplatz

Bereits in den ersten Jahren der zweiten Republik, kaum daß diese gegründet ward, also durch die Benennung dieses Platzes nach Ignaz Seipel, kurz gesagt, schon ein klares Bekenntnis zum Autoritären katholisch faschistischer Prägung, schon eine klare und unmißverständliche Absage der Entwicklung zu einem demokratischen und antifaschistischen Staat …

Der Platz heißt auch weiter nach dem Prälatenbundeskanzler, es wird das Jahr 18 geschrieben, „Dr. Ignaz Seipel-Platz“. Es hätte angenommen werden können, der Platz werde umbenannt werden, nach dem Vorliegen des Berichts einer Historikerinnenkommission über Straßennamen.

Den Bericht gibt es nun seit fünf Jahren, in dem festgehalten ist:

Welche Skepsis man der neuen Staatsform tatsächlich entgegenbrachte verdeutlichten aber nicht nur Überlegungen einer teilweisen Parlamentsneutralisierung durch einen mit umfassenden Befugnissen ausgestatteten Bundespräsidenten, die schon in den Vorberatungen der Verfassung 1920 und ein weiteres Mal 1922 angestellt worden waren (vgl. Berchtold 1998, 497), sondern vor allem auch Seipels intensive Unterstützung des Aufbaus militanter rechtsradikaler Organisationen in der Bundeshauptstadt. (Vgl. Rape 1977, 294). Diese waren keineswegs nur defensiv, so gehörte Seipel ab März 1920 neben Militärs und monarchistischen und großdeutschen Vertretern als Vorstandsmitglied der Geheimorganisation „Vereinigung für Ordnung und Recht“ an, die eine gewaltsame Ausschaltung der Sozialdemokratie plante (vgl. Staudinger 1983, 259) und kooperierte eng mit bayrischen Rechtsradikalen der Organisation Escherich (Orgesch) und der Organisation Kanzler (Orka). (Vgl. Rape 1977, 294ff) Nach seinem Aufstieg zum Bundeskanzler koordinierte Seipel von 1922 an persönlich die Verteilung von Industriegeldern an diverse rechte Milizen (vgl. Carsten 1978, 59), wobei militärischer Effizienz offenkundig höhere Priorität eingeräumt wurde als ideologischer Nähe: Seipels Hauptsorge galt besonders in den frühen Jahren der Republik nicht so sehr „seinen“ christlichsozialen Formationen (Seipel war seit 1921 auch Obmann der Christlichsozialen Partei), als vielmehr der vom rabiaten Antisemiten Hermann [von] Hiltl geführte Wiener Frontkämpfervereinigung, die er auch mit Mitteln aufrüstete, die durch das ungarische HorthyRegime zur Verfügung gestellt worden waren. (Vgl. Rape 1977, 376386) Nachdem innerhalb der Christlichsozialen Partei die rechte Wiener Gruppe um Seipel, Richard Schmitz und Friedrich Funder das Ruder übernommen hatten, wurden verstärkt auch öffentlich korporatistische Ordnungskonzepte forciert. Unter dem Schlagwort der „wahren Demokratie“ wurde die Reinigung derselben vom „Übel der Parteienherrschaft“ propagiert. In den Worten Seipels: „Ich selbst messe der bloßen Reform des Wahlrechts und der Wahlordnung keine allzu große Bedeutung bei; ich sehe die Wurzel des Übels in der Art der Parteienherrschaft, wie sie sich in den Zeiten der konstitutionellen Monarchie entwickelt hat und nach dem Wegfall der monarchischen Korrektur ungehemmt in die Halme geschossen ist. Nach meiner Ansicht rettet jener die Demokratie, der sie von der der Parteienherrschaft reinigt und dadurch erst wieder herstellt.“ („Tübinger Rede“, abgedruckt in Seipel 1930, 181f.) Mit Seipels neuerlicher Übernahme des Kanzleramtes im Herbst 1926 setzte eine Eskalationsstrategie ein, deren Ziel nicht nur die Säuberung des Staatsapparates von jeglichen politisch Verdächtigen war, sondern die Liquidierung des parlamentarischen Staatswesens und die Etablierung eines Präsidialregimes. Als Vehikel dazu sollte ein Bürgerkrieg zwischen rechten Wehrverbänden und dem Sozialdemokratischen Republikanischen Schutzbund dienen, in dessen Verlauf sich die Staatsmacht an die Seite der Rechten stellen sollte. (Vgl. Wenninger 2013, 545f.) Die Verluste bei den Nationalratswahlen 1927, für die Seipel eine bürgerliche Einheitsliste unter Einbeziehung der bürgerlichen nationalsozialistischen Gruppierung um Riehl initiiert hatte, gaben der antidemokratischen Grundhaltung weiter Auftrieb. (Zu Seipels Verhältnis zum Nationalsozialismus siehe auch die Kontroverse zwischen Riedl 1935 und dem Österreichischen Bundespressedienst, repräsentiert durch Poukar 1935) Im Frühjahr 1929 demissionierte Seipel, blieb aber eine beherrschende Person im bürgerlichen Lager und der einflussreichste Fürsprecher der faschistischen Heimwehren. Die Literatur zur Person Seipel ist relativ umfänglich und häufig stark parteipolitisch geprägt. Als naheliegende Folge dessen werden seine antidemokratischen Aspirationen häufig eher verklausuliert oder gar nicht wieder gegeben. Im Austrofaschismus selbst galt Seipel hingegen völlig selbstverständlich als Gründungsvater des diktatorischen Regimes.

Fünf Jahre danach heißt der Platz weiterhin nach diesem Katgottreichspriester … das ist wohl die Aufgabe von „Historikerkommissionen“ in diesem Land, Berichte abzuliefern, aus denen vielleicht bei Gedenkveranstaltungen zitiert werden darf, weil Gedenkveranstaltungen eben, kurz gesagt, keine Veranstaltungen der Konsequenzen sind. Das ist falsch. Es sind doch Veranstaltungen der Konsequenzen: im Sinne eines Ignaz Seipel beispielsweise.

Und kann es gerade im Jahr 18, kurz zusammengefaßt,  einen authentischeren Namen für einen Platz in der Hauptstadt dieses Österreichs geben, als eben „Dr. Ignaz Seipel-Platz – vormals Universitätsplatz“. Diese schreiende Platztafel: Hoch das Autoritäre! Hoch das Antisemitische! Nieder mit Universität! Nieder mit der Gemeinschaft der Lehrenden und Lernenden! Nieder mit der Gesamtheit der Wissenschaften! Nieder mit Demokratie! Nieder mit Antifaschismus!

Engelhart dem Antisemiten einen Brunnen und dem Bundeskanzler ein Bild

Engelhart weiß, wer künstlerisches Motiv zu sein hat, in diesem Österreich, es sind die Kräfte des Antidemokratischen und des Antisemitismus. Der Bundeskanzler und der Bürgermeister … Und nun wissen die Männer und Frauen auf ihren Regierungsstühlen, mit welch einem Künstler sie sich zu identifizieren haben …

Im Jahr 18 soll wieder ein Bericht vorgelegt werden … und welche Konsequenzen aus diesem …

Es ist äußerst bezeichnend, es ist äußerst stimmig, daß unmittelbar beim Eingang zum Ignaz-Seipel-Platz es eine Stiege gibt, die nirgendwohin führt. Genauer. Es ist eine Stiege, die nach oben vor eine Wand, also nirgendwohin führt, und nach unten auf den Seipel-Platz …

Fahne Österreich

Österreich, das Land zwischen Wand nach oben und Ignaz Seipel nach unten. Wie falsch der Adler auf der österreichischen Fahne, wie richtiger und passender zu Österreich eine Flagge mit dieser Stiege …

Mit dieser Stiege mit einem Fenster ohne Aussicht, dieses Österreich, dessen Fenster nur eine Aussicht freigibt, nämlich die auf Ignaz Seipel …

Österreich - Stiege zum Fenster mit Aussicht auf Prälatenbundeskanzler

 

Clockwork cyan austria

clockwork cyan austria

Freilich sind sie einzuladen, die Damen und Herren der schwarzidentitären Regierung in Österreich, nach Mauthausen. Aber nicht einmal im Jahr, wie es Arik Brauer meint, einmal im Jahr zum Posieren, zum reklamereichen Betroffenheitsstehen, zum zwiebelgetriebenen Tränenlassen …

Denn. Es geht nicht um das Edle und das Unedle, es geht längst nicht mehr, wie Arik Brauer

30 Jahre an der Heldenplatz – Galerie des zurzeitigen Vizekanzlers in Österreich

meint, um die Aufteilung, hier die Edlen, dort die Unedlen

Es geht darum, wer hat es noch nicht verstanden, was Mauthausen bedeutet, nicht der Vergangenheit, sondern der Gegenwart.

Einzig noch, die nach Mauthausen müssen, ist die Mannschaft der schwarzidentitären Regierung, und das nicht für einen Tag, sondern nach ihrer Auffassungsgabe wird es wohl eine Fortbildungsveranstaltung in der Dauer von zwei bis drei Semestern zu sein haben.

Und was ihr dabei zu zeigen ist, an diesem Ort der Vergangenheit, sind aber die Dokumentationen des Grausamen der Gegenwart, sind beispielsweise konkret die Bilder der „Hölle Syriens“ … die Bilder der Not und des Hungers, der Ausbeutung

Und nach Mauthausen als Ort des Inbegriffs des Grausamen der Vergangenheit ist nicht nur die Mannschaft der schwarzidentitären Regierung einzuladen, sondern auch jene, die aus der Gegenwart eine Vergangenheit wieder machen wollen, also beispielsweise die Schreibstaffel der gesinnungsgemäß zensierten Website der identitären Regierungspartei …

Entwicklung 18 in Österreich: FPÖ unzensuriert – Schreibplatz von Harald Vilimsky: „Dort [Mauthausen] befindet sich der geeignete Standort für seine [Soros] ‚Universität‘. Hunderttausende können sich dort inskribieren – aber niemand kommt dann wieder raus!“

Kurz zusammengefaßt FPÖ unzensuriert seit dem 05.05.18

Im Wissen darum, wie recht leicht ihr das Wegsehen fällt, wird diese Fortbildungsveranstaltung von ihr nur erfolgreich absolviert werden können, wenn ein aus einem Film bekannter Lehrbehelf zum Einsatz kommt, der garantiert, hinsehen zu müssen – Als Lehrbehelfbegleitmusik nicht die neunte Symphonie von Van Beethoven, sondern den Radetzkymarsch, den Wiener Walzer, eine Polka …

Es wird gerade von dieser Regierung sehr viel, freilich, in anderen und nicht den Menschen zum Wohl gereichenden Bereichen von Treffsicherheit gesprochen. Was Mauthausen anbelangt, wäre längst Treffsicherheit not, also nicht wahllos und alle nach Mauthausen zu bringen, die längst wissen und begriffen haben, was Mauthausen bedeutet, und daraus auch Konsequenzen gegen das Grausame gezogen haben, sondern nur noch jene, die es wirklich brauchen …

30 Jahre an der Heldenplatz – Galerie des zurzeitigen Vizekanzlers in Österreich

HC Strache - 30 Jahre Heldenplatz

Nun wurde mit Arik Brauer doch noch ein Festredner gefunden, der wohl ganz den Weltgeschmack der schwarzidentitären Regierung treffend seine Rede zubereitete, ein Künstler, der mit dieser Regierung wohl auch die Kunstauffassung teilt, dieses ihr Streben nach dem „Wahren, Guten und Schönen“.

Arik Brauer, der weiß, was „Unkunst“ ist. Aber auch, was Kunst ist?

Es ist lange her, als in einem Fernsehstudio Friedensreich Hundertwasser von seiner Papierrolle sein Manifest gegen die zeitgenössische Kunst las, und Arik Brauer ihm assistierte, der Fragen stellte, etwa ob denn ein in die Ecke gestellter Besen … friedensreich sprach Hundertwasser auch zu anderen Anlässen gegen zeitgenössische Kunst, und dafür stand ihm gerade in Österreich das von jeher so recht geliebte und recht erprobte und bis zum heutigen Tag recht abgesegnete Vokabular zur Verfügung …

Wie er, Arik Brauer, nun in ihre Mitte gestellt wird, von dem zurzeitigen Bundeskanzler und dem zurzeitigen Vizekanzler … es werden Erinnerungen wach beim von Arik Brauer angesprochenen Heldenplatz, aber nicht an das Jahr ’38, sondern an das Jahr ’88 …

Noch ein Jubiläum, in diesem Jahr 18. Vor 30 Jahren hatte der zurzeitige Vizekanzler seinen Auftritt auf dem Heldenplatzbalkon, er schrie und streckte hoch seinen Arm, um niederzumachen … Es war nicht der Balkon draußen auf dem Heldenplatz, es war die Galerie drinnen im Burgtheater mit dem nachgebauten Heldenplatz, und er, der zurzeitige Vizekanzler, bloß ein Zuschauer, der schon meinte, ein Agierender auf dem Balkon, ein Redner, ein Einpeitscher der Massen …

Aber er und seine Recken mußten bald einsehen, auf seiner Seite steht er allein, er steht vor niemandem. Damals, vor 30 Jahren, an diesem Novemberabend im Burgtheater, gingen wohl viele mit der Zuversicht nach Hause, es ist vorbei.

Es ist vorbei.

Ein letztes Mal, dieses Leidige, ein letztes Mal diese unergiebige Konzentration auf die madigen sieben Jahre des deutschen massenmordreiches in seiner führerschenkenden ostmark

Nun, dreißig Jahre später.

Nichts ist vorbei.

In dieser Veranstaltung mit Arik Brauer als wohlfeilen Festredner wurde davon gesprochen, es würde in Österreich hier und dort noch Antisemitismus. Wie schnell Reden vergessen werden. Drei Tage zuvor sprach Michael Köhlmeier davon, „Dinge beim Namen zu nennen“. Drei Tage später sprechen die Anführer der schwarzidentitären Regierung von hier und dort noch vorhandenem … Wo ist das Hier und das Dort? Hier und dort kann beispielsweise benannt werden: Un und zensuriert …

Arik Brauer wird für seine Kritik am Mauthausen-Komitee auf der gesinnungsgemäß zensierten Website der identitären Regierungspartei gefeiert, er, Brauer, wird Michael Köhlmeier vorgezogen, Köhlmeier solle bei Brauer sich eine Anleitung holen …

Und die Schreibstaffel von Hier und Dort versteht und schreibt wohlfeile Kommentare, am 08.05.18, beispielsweise einer oder eine, die danach fragt, was denn das Mauthausen-Komitee sei und die fragende Antwort gleich gibt: „Heimliche Juden-SS ?“ … ach, es ist bloß eine Fragenantwort, die muß nicht gelöscht werden, auch nicht drei Tage später, also am 11.05.18. Und 99 Menschen finden das bis zu diesem Tag, 11.05.18, das sind auszuzeichnende Kommentarantworten.

Es muß dem gesinnungsgemäß zensierten Hier und Dort es als eine phantastische Erzählung erscheinen, Herrn Deutsch als „Wurm“ antreffen zu können … ebenfalls veröffentlicht am 08.05.18 und bis zu diesem Tag, 11.05.18, …

Und kann es etwas Edleres auf den Tagfeldern vor dem 08.05.18 geben, als ein Aufruf, „massenhaft zu den Waffen, und alles umbringen“, und zwar schon dann, wenn Menschen bloß in den Verdacht geraten, sich gesinnungsgemäß nicht entsprechend zu verhalten …

Sie verstehen es, Menschen in ihre Mitte zu nehmen, einmal diesen, dann diesen, recht fein abgestimmt auf die Orte und die Anlässe, beispielsweise der zurzeitige Vizekanzler und der zurzeitige Infrastrukturminister … nur der eine weiß, weshalb und vor allem mit wem er in der Mitte steht, und der andere?

Arik Brauer hat der Rede vom zurzeitigen Vizekanzler zugehört. Hat er aber auch genau zugehört, hat er verstanden, was der zurzeitige Vizekanzler tatsächlich sagt, wenn er beispielsweise das Wort „Trümmerfrauen“ … Sie, die Mannen und Frauen der identitären Regierungspartei wissen, wie es zu vereinen ist, ehrliches Gedenken darzustellen und zugleich gesinnungsgemäßes Verbreiten von …

FPÖ unzensuriert - Mauthausen-Komitee was soll das denn sein 08-05-2018

 

Kurz zusammengefaßt FPÖ unzensuriert seit dem 05.05.18

Es ist das „Fest der Freude“ am Heldenplatz im vollen Gange als auf FPÖ unzensuriert ein Kommentar veröffentlicht wird, am 8. Mai ’18 um 20.43 Uhr:

„Jude ist nicht gleich Jude! Einem Herrn ‚Deutsch‘ würde ich nahe legen, seinen Namen zu ändern. Deutsch sollten nur Menschen mit ‚IQ‘ tragen dürfen!! Er kann Herrn Brauer nicht einmal das Wasser reichen! Ein bisschen verblödet muss er auch sein, denn im ORF sagte er, dass offiziell noch keine FPÖ-Politiker in Mauthausen waren? Und hat es zur heurigen Gedenkfeier eine Einladung gegeben? ‚NEIN‘, man wollte ‚SIE‘ dort nicht haben!!!! Herr Deutsch, würde ich Sie als Wurm treffen, ……….!“

Ein Kommentar, den die gesinnungsgemäß zensierte Website der identitären Regierungspartei zu löschen nicht über das Herz bringt, spricht dieser doch vielen so recht aus dem Herzen, und 56 Herzensmenschen haben es bereits bis zum heutigen Tag, 10.05.18, positiv bewertet.

Was dieser Schreiber oder Schreiberin mit Herrn Deutsch machen würde, träfe sie oder er ihn als …, das muß nicht ausgeschrieben werden. Es wird auch so gewußt. Denn Irra schrieb am 05.05.18 auf ebendieser Website:

„[D]as steckt halt in einem Juden. Man kann nur hoffen, dass sich die Geschichte wirklich wiederholt!! Wie war das mit dem Volk der Azteken und Majas? Ich persönlich kenn nur die Ausgrabungsstätten…………!“

Die Verantwortlichen der Website der identitären Regierungspartei haben sich dann doch dazu durchgerungen, den Kommentar des oder der hoffenden Irra auf „Wiederholung der Geschichte“ zu löschen.

Es würde ihnen wohl wie ein Versagen vor der durch die Vorsehung auferlegten Prüfung vorkommen, würden sie den Kommentar von Irra vom 08.05.18 auch noch löschen und zugleich auch noch einen zweiten Kommentar, der ebenfalls bis zum heutigen Tag, 10.05.18, auf ihrer Website veröffentlicht ist, nämlich den von Marcus Junge am 05.05.18 geschriebenen Kommentar:

„Doch, man könnte es aufhalten
Wenn ‚man‘ täte, was ich seit 10 Jahren kommentiere, immer und immer wieder. Massenhaft zu den Waffen greifen und alles umbringen, was Systemling, Invasor, Gutmensch, Linken genannt wird oder sich entsprechend verhält.Der blutige, hart Schnitt, aber das traut sich ja keiner, so beim Krebs, da wird ja nicht rausoperiert, bestrahlt, Chemo, ne da wird alle 4 Jahre mit einem Kreuz bemalt, bei ‚kein Krebs‘ und dann werden Kommentare geschrieben, das man Krebs gegenüber friedlich sein muß, demokratisch, gewaltfrei.“

Den folgenden Kommentar vom 06.05.18 zu löschen, das dürfte den Verantwortlichen dieser Website der identitären Regierungspartei keine Herzensprüfung sein. Denn „stichhaltige Gerüchte“ zu belassen, ist erfüllte Pflicht vor der Vorsehung. Zumal „stichhaltige Gerüchte“ nach dem Urteilsspruch des Vizekanzlers „keine Gerüchte“, sondern „Fakten“ sind. Die Kommentare eines Faktenlieferanten zu löschen, das kann nicht verlangt werden, zumal bis zum heutigen Tag, 10.05.18, bereits 58 Menschen es positiv bewertet haben, sich dabei auf den Vizekanzler berufen können, daß Gerüchte  eben keine Verleumdungen sind, sondern Fakten.

„Hat Haslauers notorisch korrupte Salzburger ÖVP …  … von Soros nahestehenden Kreisen Millionen dafür erhalten, dass er die Chaostruppe von ‚Grünen‘ und ‚Neos‘ in die Regierung holt? Wieso sind die SÜMPFE mit den Salzburger SCHWARZEN KASSEN noch nicht trockengelegt? Wieso sind die kriminellen ‚Grünen‘ noch nicht im Gefängnis?“

Und gerade dieser Faktenlieferant ist den Verantwortlichen der Website der identitären Regierungspartner eine ewige Quelle der Wahrheit, ein musischer Cesar der Ehrlichkeit …

Freiheitliche Historikerkommission

Nicht nur dieser Faktenlieferant ist ein Cesar der Ehrlichkeit, es ist überhaupt eine Cesarenstaffel der Ehrlichkeit, angeführt vom Vizekanzler, wie beispielsweise ein Mannheimer zu berichten weiß

Und es wird wohl auch diese zutiefst menschliche Ehrlichkeit sein, die den zurzeitigen Bundeskanzler zur edelsten Kollaboration ihm zur Ehre den Bund zwischen seiner schwarzen Partei und der identitären Partei knüpfen ließ … und es gereicht ihm auch zur Ehre in Treue fortgesetzt wehrhaft für diese einzutreten, wann immer Menschen gegen diese gar ungerecht sprechen, und er sie zurechtweisen muß, ihnen sagen muß, was sie gesagt haben, von dem sie meinen, es nicht gesagt zu haben.

FPÖ unzensuriert - Jude ist nicht gleich Jude

Das Österreich der Mannheimers – Das Bundespräsidententeam hat seinen Mannheimer und die Vizekanzlerpartei hat ihren Mannheimer

Österreich - Seinen Mannheimer hat der Bundespräsident und der Vizekanzler hat seinen Mannheimer

Unterschiedlicher können die zwei Mannheimer nicht sein, als der vom Team des österreichischen Bundespräsidenten zitierte Mannheimer und der von der FPÖ bevorzugte Mannheimer.

Es wäre aber dringend, daß die FPÖ den Bundespräsidenten-Mannheimer liest und der das Team vom Bundespräsident und der Bundespräsident selbst den FPÖ-Mannheimer liest. Denn. Der FPÖ-Mannheimer schreibt so einiges,

Ein Gesinnungsbild: Das Umfeld des zurzeitigen österreichischen Vizekanzlers

das vor allem den Bundespräsidenten dringend interessieren sollte.

Gleicher können zwei nicht sein, die sich den FPÖ-Mannheimer teilen, als McErdal und der österreichische Vizekanzler … McErdal teilte erst vor vier Tagen, also am 05.05.18, in seinem Kommentar zu George Soros etwas von dem FPÖ-Mannheimer, wie gelesen werden

FPÖ unzensuriert: „Massenhaft zu den Waffen greifen und alles umbringen, was Systemling, Invasor, Gutmensch, Linken genannt wird oder sich entsprechend verhält.“

kann, und der Vizekanzler …

Was FPÖ unzensuriert zum Verbreiten billig, ist He.-Chr. Strache zum Teilen recht

Im Gesinnungsfall ist die FPÖ für Michael und nicht Max Mannheimer

Vizebürgermeister Hannes Stiehl teilt Michael-„Linke-sind-die-heutigen-Nazis“-Mannheimer

Gleicher als FPÖ-Mannheimer mit den FPÖ-Mannen Strache, Gudenus, Kickl, Hofer kann, die ein Zitat von Bondy dafür bemühen, kurz gesagt, kaum noch wer sein, was etwa deren Ansicht betrifft, wer heutzutage …

Entwicklung 18 in Österreich: FPÖ unzensuriert – Schreibplatz von Harald Vilimsky: „Dort [Mauthausen] befindet sich der geeignete Standort für seine [Soros] ‚Universität‘. Hunderttausende können sich dort inskribieren – aber niemand kommt dann wieder raus!“

NS Das „alles umbringen“ muß der gesinnungsgemäß zensierten Website der identitären Regierungspartei gar recht gefallen. Denn das Löschen bringt sie auch am vierten Tage, also am 09.05.18, nicht über das … hingegen hat sie es doch fertiggebracht, etwas doch zu löschen, aber bei diesem Kommentar geht es um Menschen, denen gegenüber es gerade recht opportun ist,

Fest der Österreich Freude, 08.05.18: Aus Gedenkveranstaltungen gelernt

sich von einer Seite zu zeigen, die unweigerlich zur Frage verleitet, woher sie plötzlich diese Seite hat … möglicherweise kann eine solche Seite doch von einem Kostümverleih ausgeliehen werden …

Nicht die „Nazis“, kurz gesagt, haben die Fluchtrouten geschlossen, sondern, kurz zusammengefaßt, die Welt war es.

Michael Köhlmeier kann nicht die „Nazis“ gemeint haben, als er in seiner Hofburgrede am 04.05.18 sagte, es hätte damals schon Menschen gegeben, die sich damit gebrüstet hätten, Fluchtrouten geschlossen zu haben.

Michael Köhlmeier hat auch nicht die „Nazis“ gemeint, als er das sagte. Denn. Auf der ganzen Welt, sagte er, auf der ganzen Welt hätte es damals schon Menschen gegeben, die sich damit gebrüstet hätten, auf der ganzen Welt damit gebrüstet hätten, Fluchtrouten zu schließen.

Und die ganze Welt war damals, auch damals nicht, die ganze Welt war nicht das deutsche massenmordreich.

Es wäre eine Verkehrung der Abläufe gewesen, hätte er mit den Menschen die „Nazis“ gemeint, die sich gebrüstet hätten, Fluchtrouten geschlossen zu haben. Michael Köhlmeier ist aber, um ein Wort von ihm aus seiner Rede zu verwenden, kein „Idiot“. Deshalb hat er präzise gesagt, Menschen auf der ganzen Welt hätten sich damals schon damit gebrüstet, Fluchtrouten zu schließen. Nur Unwissende, „Idiotinnen“ und, wie es heutzutage gerne kurz gesagt wird, Bildungsferne können meinen, Michael Köhlmeier hätte damit einen ungehörigen „Nazi-Vergleich“ in seine Hofburgrede geschrieben.

Das Ungehörige schrieb nicht Michael Köhlmeier in seine Hofburgrede, das Ungeheuerliche wird täglich versucht, herbeizureden und herbeizuschreiben, in einem Österreich nicht der madigen sieben Jahre, sondern der gegenwärtigen Jahre, in Kommentaren der … hierzu ist allerdings von der schwarzen Regierungspartnerin nicht zu hören, sie würde sich dagegen wehren …

Was hingegen zu hören ist, sie und vor allem ihr zurzeitiger Obmann freue sich über die eingesetzte Kommission. Den Bericht aber gibt es schon täglich.

Wenn damals die Welt nicht ihre Fluchtrouten geschlossen hätte, es wäre dem deutschen reich der Massenverbrechen und Massenmorde nicht möglich gewesen, je in diesem gekannten industriellen Ausmaß zu morden.

Nun aber wird Michael Köhlmeier vorgeworfen, er hätte einen ungehörigen „Nazi-Vergleich“ gebracht. Ein Vorwurf, mit dem sich Menschen der Gegenwart ihren Schuldfreibrief selbst ausstellen.

Es wird hier keine Parallele zwischen Gegenwart und Vergangenheit gezogen. Es wird hier zwischen Österreich der Gegenwart und dem deutschen reich mit seiner ihm führerschenkenden ostmark der Vergangenheit kein Vergleich angestellt. Aber es kann gesagt werden, wie damals die Welt durch Schließung ihrer Grenzen vor dem deutschen reich Schuld auf sich geladen hat, lädt die Welt heute durch Schließung der Fluchtrouten vor den verbrecherischen und mörderischen Diktaturen Schuld auf sich.

Was für eine verkehrte Diskussion in Österreich nun über die Hofburgrede, auch über die Hofburgrede von Michael Köhlmeier. Und doch, es verwundert nicht. Alles wird in Österreich auf diese madigen sieben Jahre des deutschen reiches reduziert, als ob es je kein Davor, als ob es je kein Danach geben würde.

Um eine Person dafür exemplarisch zu nennen, nämlich den zurzeitigen Bundeskanzler …

Bundeskanzler […] (ÖVP) sieht in der Kritik des Autors Michael Köhlmeier an seiner Person einen NS-Vergleich, den er auf das Schärfste zurückweist. „Die Aussage, dass es auch damals Menschen gegeben hat, die Fluchtrouten geschlossen haben, zielt eindeutig auf Nazis und Nazi-Kollaborateure ab“, sagte der Regierungschef gegenüber der „Tiroler Tageszeitung“ (Dienstag-Ausgabe).

Der zurzeitige Bundeskanzler meint wohl, wenn er das Schließen der Fluchtrouten auf die „Nazis“ abschiebt, steht er bereits auf der richtigen Seite,  in dem allein eingeschalteten grellsten Scheinwerferlicht der Unschuld. Jedoch, kollaborierend steht er bloß auf der rechten Seite im Licht.

Es hat nichts mit den „Nazis“ zu tun. Oder nur insofern, daß es sich seit den „Nazis“ wie vor den „Nazis“ etwas nicht verändert, das Verhalten der Welt gegenüber mörderischen Diktaturen.

Es soll ein Land der Welt von damals exemplarisch genannt werden, das seine Grenzen schloß: die Schweiz. Es müßte lange gesucht werden, um herauszufinden, ob sich damals die Verantwortlichen in der Schweiz damit brüsteten, die Fluchtrouten in die Schweiz geschlossen zu haben. Was aber nicht lange und eigentlich gar nicht aufwendig gesucht werden muß, ist, wie der zurzeitige österreichische Bundeskanzler sich ständig brüstet, stolz darauf ist, Fluchtrouten geschlossen zu haben. Allerdings ist dabei sehr zu hinterfragen, ob er tatsächlich diese bedeutende Rolle, die er sich ständig selbst brüstend zuschreibt, je gespielt hat. Wie dem auch immer sei, daß er sich aber damit brüstet, ist verwerflich genug. Um es ihm so einfach wie möglich zu machen, es zu verstehen, was den damaligen schweizerischen Fluchtroutenschließenden Hitler war, ist den heutigen Fluchtroutenschließenden, zu denen auch der zurzeitige Bundeskanzler in Österreich gehört, etwa …

An derselben Seite – Zurzeitiger Bundeskanzler in Österreich, Vladimir Putin und diktatorischer Giftgasmörder Baschar al-Assad in Syrien

Abdullah-Zentrum (kurz Kaiciid) – Verbesserung der Situation für Außenminister: Unschuldig im Kerker, aber ohne Auspeitschung

„Einbindung von Assad“

Einen kurzen einfachen Satz dürfte der zurzeitige Bundeskanzler nicht verstehen, nicht verstehen wollen. Wovon er allerdings recht viel verstehen und verstehen will, ist von der Kollaboration, anders kann es auch nicht sein – als zurzeitiger Vorsteher einer Regierung mit einer identitären Partei …

FPÖ unzensuriert: „Massenhaft zu den Waffen greifen und alles umbringen, was Systemling, Invasor, Gutmensch, Linken genannt wird oder sich entsprechend verhält.“

Fest der Österreich Freude, 08.05.18: Aus Gedenkveranstaltungen gelernt

Nicht die Nazis kurz gesagt haben die Fluchtrouten geschlossen