Österreich bestätigt: „Es gibt kein rechtes Denken.“

Österreich bestätigt Marcus SteinwegSo oft Marcus Steinweg auf das „Kein-Denken“ in seinen „Inkonsistenzen“ zu sprechen kommt, kann leicht die Vermutung aufkommen, er habe sich, als er dieses Buch, schrieb, doch in Österreich aufgehalten haben müssen.

Denn.

Philosophieren passiert nicht im Luftleeren.

Und wo fände sich mehr Anschauungsmaterial, um solche apodiktischen Sätze zu schreiben, wie, es gibt kein rechtes Denken, als in Österreich? Um aber nicht in die Falle eines Negativpatriotismus zu laufen, Ungarn etwa bietet sich dafür ebenfalls als ein Spitzenlieferant an.

Unter der Überschrift „Es gibt kein rechtes Denken“ schreibt Marcus Steinweg:

„Jeder, der denkt, ist links, was nicht heißt, dass jeder, der sich als links versteht, denkt.

Es gibt kein rechtes Denken, insofern wir Denken nennen, was sich – statt sich in Figuren des Vergangenen einzumauern – auf eine namenlose Zukunft zubewegt.

Rechts ist, wer sich in die Konstruktion einer Vergangenheit verrennt, deren Funktion sich in der Suggestion ihrer Notwendigkeit und Stabilität erschöpft. Rechts ist, wer glaubt, es gäbe so etwas wie Notwendigkeit und Stabilität.

Linkssein bedeutet, mit diesem Glauben aufzuhören.

Links ist, wer nicht mehr glauben kann noch will, ohne zu vergessen, dass der Ausstieg aus dem Glauben sich innerhalb einer gewissen Gläubigkeit (eines, wie Wittgenstein gezeigt hat, irreduziblen Vertrauens) vollzieht.

Links ist, wer sich die Dummheit verwehrt, zu glauben, er glaube nicht(s).“

Wer nach einer Bestätigung dieser, auch dieser Sätze zum „Kein-Denken“ in der Wirklichkeit sucht, hat es einfach und gut. Denn. Es muß nicht lange und aufwendig gesucht werden. Alles, was Steinweg in diesem Abschnitt schreibt, bestätigt Österreich.

Von diesem „Kein-Denken“ sind in Österreich nicht nur jene Parteien befallen, die in der politischen Einteilung als sogenannte rechte Parteien geführt werden. Um welche Parteien es sich handelt, welche Gesinnungen dies in Österreich betrifft, muß nicht noch einmal ausgeführt werden. Diese sind bekannt, und wurden bereits über die Maßen behandelt.

Sebastian Kurz kann nicht Zukunft.

Identitäres Kein-Denken

Was die Nationalratswahl 15.10.17 Österreich bringen wird: erste identitäre Regierungspartei in Europa

Wenn den aktuellen Meinungsumfragen gefolgt wird, werden am 15. Oktober 2017 Wählerinnen und Wähler, verrannt in eine Konstruktion der Vergangenheit wie sie sind, sich für Figuren des Vergangenen entscheiden, sich also mit Figuren des Vergangenen in Figuren des Vergangenen weiter einmauern.

Es ist kein Entscheiden. Es ist ein Wählen. Auch am 15. Oktober 2017 wird es kein Entscheiden, sondern ein Wählen sein. Die Unterscheidung, die Marcus Steinweg in bezug auf Entscheidung und Wahl trifft, kann gerade in Österreich exemplarisch auf die Politik übertragen werden.

„Der gegenwärtige Kapitalismus ist ein Kapitalismus der Wahlfreiheit. Wir sollen wählen, um nicht zu entscheiden. Das Subjekt findet sich vor eine Unzahl von Optionen gestellt, unter denen wählen zu können der Kapitalismus ihm als Freiheit verkauft. Freiheit im Kapitalismus ist Wahlfreiheit.

Eine Entscheidung aber bricht mit dem System der gegebenen Optionen.

Die decisio durchschneidet die optionale Textur, die ein anderer Name der Tatsachenrealtität ist. Realität präsentiert sich heute als Wahlsysstem. Zu entscheiden bedeutet dagegen, nicht aus gegebenen Wahlmöglichkeiten zu wählen.

Es bedeutet, das Wahlsystem selbst in Frage zu stellen, indem man eine in ihm als unmöglich qualifizierte (Un)Möglichkeit wählt.

Mit jeder Wahl konfirmiert das Subjekt die etablierte Realitätstextur, während zur Entscheidung ihre Suspension gehört.

Krisis ist das altgriechische Wort für die Entscheidung wie für die Situation, die nach einer Entscheidung verlangt.

Heute ist das Subjekt auf den Status des Konsumenten von Wahlmöglichkeiten reduziert.

Es bewältigt seine Alltagsrealität, indem es unter gegebenen Alternativen wählt. So ratifiziert es die konstituierte sozio-politische Realität.

Eine Entscheidung entscheidet gegen diese Realität. Sie widersetzt sich der instituierten Ordnung durch kritische Öffnung auf ihre Inkonsistenz und Arbitrarität.

Während das Subjekt mit jeder Wahl die gegebene Weltordnung festigt, bedeutet zu entscheiden, Unordnung in sie zu importieren.

Nur ist dieser Import kein Transport von außen. Das Chaos gehört der Tatsachenordnung als ihr implizite Wahrheit längst an. Das ist das ideologiekritische Moment der Entscheidung, sich der Wahrheit der Tatsachenwelt nicht länger durch Tatsachenhörigkeit zu verschließen, wie es jedes Subjekt im Akt der Wahl notwendig tut.“

Österreich - Arme Politik.pngMarcus Steinweg spricht in bezug auf Unterscheidung von Entscheidung und Wahl im Kapitalismus. Auf die Politik angewandt und auf Österreich exemplarisch übertragen, heißt das: es ist eine arme Politik. Denn. In Österreich gibt es nicht viele Optionen. Österreich ist in politischer Hinsicht kein kapitalistisches Paradies. Jedenfalls wird es massenmedial so dargestellt, wird massenmedial eine arme Politik verkauft, wird massenmedial den Wählenden eine Realität erschaffen, in der es nur drei, bloß drei madige Optionen gibt. Und drei – wie in diesem christlichen Land bestens bekannt – ist eins.

Eine der möglichen Entscheidungen gegen diese österreichische Realität, wie bereits ausgeführt, die

Positive Beteiligung an der Nationalratswahl am 15. Oktober 2017 in Österreich nur mehr die einhundertprozentige Nichtbeteiligung!

 

Sebastian Kurz kann nicht Zukunft.

Stimmzettel sagt was Sie kriegen wenn Sie Kurz wählen - ÖVP

Wie leicht das Wählen am 15. Oktober 2017 fallen wird. Halten Sie sich einfach an die Kurzbezeichnungen auf dem Stimmzettel. Dann wissen Sie sofort und alles, was Sie bekommen, wenn Sie je daran gedacht haben sollten, Sebastian Kurz zu wählen. Sie bekämen: ÖVP.

ÖVP. Es ist das alte Lied, es ist nur das alte Kartoffellied.

Und was Sie sehen würden, mit einer gewählten ÖVP, ist schwarz, auch und vor allem in Ihrer Brieftasche. Aber das ist nicht überraschend. Denn. Was Sebastian Kurz gerade in bezug auf Steuern und Abgaben für Ansagen macht, ist ÖVP, nichts als ÖVP.

Nichts als ÖVP, nichts als Altes. nichts als Vergangenheit. Da mag Sebastian Kurz noch so viel von Neuem sprechen. Neu steht für Zukunft. Aber Sebastian Kurz kann nichts Neues. Sebastian Kurz kann nicht Zukunft. Wie auch? Zukunft ist, schreibt Marcus Steinweg, was der Vergangenheit widerspricht. Es gibt keine aufs Vergangene reduzierbare Zukunft.

Sebastian Kurz hat noch nie der Vergangenheit widersprochen. So kann es mit ihm auch nichts Neues geben. Kann es mit ihm keine Zukunft geben. Sebastian Kurz ist ganz und gar ÖVP, also Vergangenes, Altes, Überholtes. Weltanschaulich ist Sebastian Kurz an das Vergangene gekettet. Und die Ketten des Alten sind bei jeder seiner Ansagen zu hören, sie klimpern stets laut mit zu seinen Ansagen, besonders laut, wenn es um Gesellschaftspolitisches geht, um Frau und Mann, um Formen des Zusammenlebens der Geschlechter.

Gerade was das Soziale, das Ökonomische betrifft, kann noch einmal Marcus Steinweg zitiert zu werden.

Politik ist Tatsachenresistenz. Daher gibt es sie nur als progressive oder linke Politik. Rechte Politik ist keine Politik. Sie ist konservative Verwaltung der Tatsachenordnung unter Umgehung der Einsicht in ihre Apolitizität (und entspricht so in etwa dem, was Jacques Ranciére Polizei nennt). Es gibt kein rechtes Denken. Was sich als rechtes Denken missversteht, ist das aktive Nicht-Denken einer entpolitisierten Akzeptanz der sozio-ökonomischen Aktualität (= politische Stagnation).

Was Sie also bekommen, wenn Sie Sebastian Kurz meinen wählen zu wollen, ist genau das. Und dazu noch eine identitäre Regierungspartei. Zwillinge der Vergangenheit, Zwillinge der Zukunftsverweigerung bekämen Sie: passive Verwaltung und das identitäre Kein-Denken … also die totale Zukunftsverweigerung.

Es ist diesmal leicht zu wählen. Halten Sie sich einfach an die Kurzbezeichnungen auf dem Stimmzettel. Die Kurzbezeichnung ÖVP sagt Ihnen bereits die Wahrheit, offenbart bereits auf demselben Blatt die Täuschung durch die Langbezeichnung Liste Sebastian Kurz – Die neue Volkspartei.

Liste Sebastian Kurz - die neue Volkspartei gelöscht

Ein allessagender Moment der Wahrheit auf www.sebastian-kurz.at

Sebastian Kurz ist ein Mann der Wahrheit. Und seine Wahrheit zeigt er jedem Menschen, der seine Website aufruft: gleich zu Beginn ganz offen für einen kurzen Moment sehen Sie in die Tiefe der Wahrheit von Sebastian Kurz:

sebastian-kurz-at

Wenn Sie also seine Website aufrufen, sehen Sie das obige Bild nicht ganz genauso. Es fehlt der türkise Rahmen, der hinzugefügt wurde, damit es Sie nicht gar so erschreckt, in seiner ganzen Schwärze.

Was nach diesem kurzen Moment der Wahrheit kommt, ist die Bestätigung dieses Bildes, das Spiegelbild seiner Ansagen, etwa zur Entlastung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, wie er also seine „neue gerechtigkeit“ von seinen Parteiahnen eingesogen hat und nun ausatmet.

Gerade zu diesen seinen Ansagen zu Steuern und Abgaben hätte wieder etwas hinzugefügt werden können, etwas ganz Aktuelles. Datumsmäßig aktuell, nicht nach der Weltanschauung der kurz’schen Partei. Es hätte etwas geschrieben werden können, wie Alleinerzieherinnen entlastet werden sollen,  mit einem „Kinderbonus“. Der „Kinderbonus“, so schwarz wie kurz, soll an den Vater, also an den Mann ausbezahlt werden, und der Mann soll diesen an die Mutter, also an die Frau weitergeben, so wie es einmal war, als Papi Mami ein Haushaltsgeld gab, damit sie einkauft, was ihm schmeckt. Das Moderne daran? Papi und Mami sind getrennt, und Mami muß nicht mehr für ihn einkaufen. Aber wer weiß, vielleicht gibt Papi noch was drauf, und dann kann Mami auch wieder für ihn einkaufen und es ihm gleich zustellen. Zustelldienste sind doch etwas Modernes. Die soll sich doch jeder Mann leisten können, wenn er sich schon sonst nichts leisten kann, von seinem Lohn, nicht einmal Steuern. Genug. Schon zu viel darüber. Sonst müßte noch geschrieben werden, daß Zehntausende von Frauen nichts von diesem „Kinderbonus“ hätten, nicht einmal dann, wenn Papi wirklich diesen weitergeben würde. Genug.

Es ist ja doch nur wieder ein Spiegelbild …

Jetzt sind Sie genügend vorbereitet, um sich nicht mehr zu erschrecken. Wie es tatsächlich aussieht, in seiner ganzen Schwärze: dann klicken Sie auf www.liste-sebastian-kurz-die-neue-volkspartei at … Sie werden diese Website gar nicht anklicken müssen, Sie können sich die ganze Schwärze bestimmt auch so schon vorstellen.

PS Und was ein Mensch ausatmet, das ist bekannt, u.a. CO2.

Programm von Sebastian Kurz und seiner Kapelle new nemesis („neue gerechtigkeit“): Ich bau dir Kartoffeln an.

Über eine Million Menschen in Österreich sind Sebastian Kurz vollkommen egal.

Das ist auf den Punkt gebracht, das Interview mit Sebastian Kurz am 5. September 2017 in der ZIB 2 mit Armin Wolf.

Wenn Sie damit liebäugeln, am 15. Oktober 2017 Liste Kurz – die neue Volkspartei zu wählen, sollten Sie sich sofort dieses Interview ansehen.

Sebastian Kurz hat für Sie eine glasklare Botschaft. Oder mit seinem christlich-sozialen Hintergrund: ein unmißverständliches, eindeutiges Evangelium: Sie zählen nicht für Sebastian Kurz. Sie kommen im Programm von Sebastian Kurz nicht vor. Na ja, Programm, es sind halt Ansagen.

Und das kurz’sche Ansageevangelium ist für Sie keine frohe Botschaft.

Wenn Sie zu den Menschen in Österreich gehören, die zwar arbeiten, aber so wenig verdienen, daß Sie keine Lohnsteuer zu zahlen haben, oder sehr wenig Lohnsteuer zu zahlen haben.

Armin Wolf: „Könnte man auch andere Maßnahmen finden?“

Sebastian Kurz: „Wie bitte -„

Armin Wolf: „Für die gibt’s gar nichts in Ihrem Programm.“

Sebastian Kurz: „Na ja, Herr Wolf, das ist selbstredend. Unser Ziel ist es, arbeitende Menschen …“

Für Sie hat Sebastian Kurz nur ein schnappiges „Wie bitte“ … Und so wie Kurz es spricht, ist es äußerst fraglich, ob dahinter ein Fragezeichen gesetzt werden kann. Bei Kurz klingt es nach einem Ausrufezeichen:

Wie bitte!

Aber sehen Sie sich das gesamte Interview an. Und dann werden Sie sich wohl auch fragen:

Wie bitte, dieser Mann will gewählt werden? Auch von Ihnen?

Sehen Sie sich das Interview an, nehmen Sie beispielsweise die Modellrechnungen hinzu, die vom fellnerischen Blatt veröffentlicht wurden: „Das bringt die ÖVP-Entlastung für Sie persönlich“.

Dann können Sie Sebastian Kurz nur antworten: Wie bitte!

Um ein Beispiel von diesen drei Kurzentlastungen herauszugreifen. Angenommen, Sie verdienen 1.800,00 Euro im Monat. Das fellnerische Blatt führt, wohl deshalb, damit es nach recht viel klingt, die Jahres-Entlastung mit 526,00 Euro an.

Pro Monat sind das gerade einmal 43,83 Euro.

Nicht einmal drei Prozent von Ihrem monatlichen Bruttogehalt macht die kurz’sche Entlastung für Sie im Monat aus. Denken Sie jetzt auch daran, wie viel Sie seit dem letzten Jahr im Monat mehr ausgeben müssen, allein durch die Anhebung der Umsatzsteuer um drei Prozent von zehn Prozent auf dreizehn Prozent. Dann denken Sie dabei auch daran, wie viel mehr Sie für Ihre Wohnung aufgrund der Indexanpassung vom letzten April zahlen müssen. Und so weiter und so fort.

Bleibt Ihnen noch etwas von diesen 43,83 Euro, oder müssen Sie schon zuzahlen? Und wenn ja, woher nehmen Sie es, wo müssen Sie etwas streichen, wegnehmen, verzichten?

Auch bei den zwei anderen Beispielen, für den Fall, daß Sie so viel verdienen, mit 2.300,00 und 2.800,00 Euro sind es nicht einmal die drei Prozent, die dem Finanzminister seit dem letzten Jahr durch die Erhöhung der Umsatzsteuer … Übrigens, dieser Finanzminister möchte auch der nächsten Regierung als Finanzminister angehören. Und das wird dieser nicht ohne Rücksprache mit Sebastian Kurz verlautbart haben.

Aber sehen Sie sich das Interview an. Es geht um die Ansage von Sebastian Kurz, „kleinere und mittlere Einkommen zu entlasten“ …

Und wenn Sie sich das Interview angesehen haben, Sie sich alles durchgerechnet haben, mit Ihrem Einkommen, mit Ihren Ausgaben, mit Ihrer Steuerleistungen, mit Ihren Sozialversicherungsbeiträgen, mit der für Sie angesagten kurz’schen Entlastung, werden Sie nur eines ausrufen können:

Wie bitte!

Und er, Kurz, redet auch von Eigentum schaffen, Sie sich also Wohnraum leisten sollen können. Mit dieser monatlichen Entlastung von 43,83 Euro? Da werden Sie wohl nicht zu jenen gehören, die „erstmals Eigentum“ schaffen, „wollen“ schon, aber können …

Armin Wolf fragte nach dem Finden von anderen Maßnahmen und Kurz kurz:

Wie bitte!

Andere Maßnahmen beträfen etwa indirekte Steuern, wie die oben erwähnte Umsatzsteuer, die Sie ungleich härter treffen, als einen Menschen mit beispielsweise 17.512,00 Euro brutto im Monat, oder die Sozialversicherungsbeiträge, die alle Menschen mit einem Durchschnittslohn ungleich stärker belasten, als etwa den mit beispielsweise 17.512,00 Euro brutto im Monat.

Sebastian Kurz und Kapelle new nemesis.png

Die beste Voraussetzung, um sich etwas leisten zu können, etwas schaffen zu können, sich etwas anschaffen zu können, sind wesentlich höhere Löhne und wesentlich höhere Gehälter. Aber danach brauchen Sie Sebastian Kurz erst gar nicht zu fragen, ob er sich für höhere Gehälter und höhere Löhne einsetzen würde wollen. Darauf wäre seine Antwort wohl nur ein kurzes:

Wie!

Ohne Bitte. Vielleicht setzte er mit einem Zitat von einer christlich-sozialen Ikone nach:

Sie sollten sich stattdessen an Kraut und Kartoffeln gütlich tun, wenn das Geld für Fleisch nicht reiche.

„Neue Gerechtigkeit“ flötet also Sebastian Kurz. Na ja, „neue Gerechtigkeit“ – was daran das „Neue“ … es ist ein alter christlich-sozialer Schlager, den nun Sebastian Kurz singt und Sie zum Träumen bringen will, daß mit einer Wahl von ihm …

„Ich bau dir ein Schloß, so wie im Märchen.“ Das sang Heintje. Es wird das Bübchen dies ehrlich gemeint haben, als er, Heintje, seiner Mamatschi ein Schloß bauen wollte, so wie im Märchen. Und seine Mutter wird ihm wohl nicht böse gewesen sein, als sich das Bauen eines Sch.., als sich nicht mal das Anschaffen einer Eigentumswohnung ausging, wie ach, wird sie verständnisvoll gesagt haben, mit Eintausendachthundert im Monat, und sie wird wohl glückselig gewesen sein, wie brav und hart arbeitend ihr großer Sohn … und sich gefreut haben, daß ihm ihr Kraut mit Kartoffeln so gut schmeckt, was für einen Appetit er immer noch hat, auf ihre Kartoffeln mit Kraut …

Aber vielleicht hätte er diesen Schlager seiner Mamatschi nie gesungen, hätte er als Bub schon gewußt, wie viel er verdienen, wenn er groß ist, und nie viel mehr verdienen wird, und dazu noch die Preissteigerungen bei Eigentum …

Und damit kein Bübchen seiner Mamatschi ein nie zu erfüllendes Lied mehr zu singen braucht, singen Sie mit der Melodie von diesem alter Schlager diesen Text, dann haben Sie das gesamte Programm – und das ist keine Ansage vor der Nationalratswahl, sondern das permanente alte Programm – von Sebastian Kurz für Sie …

Ich bau dir Kartoffeln an

Ich bau dir Kartoffeln an, so wie im Leben,
die ess‘ ich mit dir, dann ganz allein.
Ich bau dir Kartoffeln an, wenn ich einst gross bin,
dann kannst du satt und glücklich sein.
Der blaue Himmel schaut auf uns herab,
sag dir jeden Tag, wie viele Kartoffeln ich hab.
Und alle Träume zieh’n so schnell vorbei,
an der Wirklichkeit für uns zwei.
Ich bau dir Kraut an, du wirst schon sehen,
bald bin ich schon gross, dann zieh’n wir ein.
Wo Kartoffeln für mich am Herde stehen,
da wird jeder Sonntag ein Tag sein.
Der blaue Himmel schaut auf uns herab,
sag dir jeden Tag, wie viel Kraut ich hab.
Und alle Träume zieh’n so schnell vorbei,
an der Wirklichkeit für uns zwei,
an der Wirklichkeit für uns zwei.

sebastian kurz und seine Kapelle new nemesis - Programm für Sie

 

Was die Nationalratswahl 15.10.17 Österreich bringen wird: erste identitäre Regierungspartei in Europa

Mannhheimer - Werbung für Identitäre 05-09-2017

Es ist Gesinnungsdienst, daß Michael Mannheimer direkt unter seinem überschwenglichen Lob für eine identitäre Aktion für die identitäre Parlamentspartei wirbt.

Für wen sollte er sonst werben?

Was für eine Aktion er „super“ findet? Eine mit dem Wort „Genozid“. Was kann dazu gesagt werden? Nichts. Die Antwort kann auf eine solche Aktion und generell nur sein, die bereits gegeben wurde: Identitäres Kein-Denken

Wer Michael Mannheimer ist?

Es reicht, was zu ihm bereits berichtet wurde:

Vizebürgermeister Hannes Stiehl teilt Michael-„Linke-sind-die-heutigen-Nazis“-Mannheimer

Im Gesinnungsfall ist die FPÖ für Michael und nicht Max Mannheimer

Gesinnung und Kein-Denken ist klebriger als BlutFür wen sollte er sonst werben? Gesinnungskameraderie läßt ihm keine andere Wahl. Gesinnung und Kein-Denken ist klebriger als Blut.

Für was sollte er sonst werben, als für identitäre Sprüche, der eine so falsch wie der andere …

Wer die identitäre Parlamentspartei ist?

Sie kennen diese, genau, recht genau. Sie wählen diese vielleicht sogar, und wenn Sie diese am 15. Oktober 2017 wieder wählen, dann helfen Sie, kurz gesagt, mit, das Ansehen Österreichs in der Welt noch mehr zu steigern, aus einer identitären Parlamentspartei die erste identitäre Regierungspartei in Europa zu machen.

Nicht ganz. Beim Machen werden Sie nicht mehr dabei sein. Beim Machen stehen Sie wieder draußen vor der Tür. Aus der identitären Parlamentspartei eine identitäre Regierungspartie zu machen, das werden andere besorgen, die diese Partei mit Bestimmtheit noch besser als Sie kennen, noch mehr als Sie über diese Partei wissen, aber, kurz gesagt, das ist ihnen egal, mit einer identitären FPÖ gemeinsam auf der Bank …

Und was schreibt Mannheimer Michael unter seine Beworbenen? „Es gibt nicht nur Deutsche, die …“ – ein Banner und ein Video, das ist „handeln“ …

NS Vielleicht eines ist doch zu wiederholen. Identitäre Partei ist keine Zuschreibung, es ist die Eigenbeschreibung aus dieser Partei selber … Auch das Gerede von einem „Wiederbeleben des Faschismus“ ist keine Annahme, es ist das Gekritzel aus einem für diese Partei äußerst wichtigem Magazin, wie Sie nachlesen können:

Wo sonst soll ein Gemeinderat einer identitären Partei Wache stehen als bei den Identitären?

Können Sie wirklich wollen, daß mit Ihrer Wahlstimme diese identitäre Parlamentspartei zur identitären Regierungspartei gemacht wird? Die Frage geht auch kürzer, ganz kurz: Hübner schon wieder?

Identitäres Kein-Denken

Identitäres Denken kein Denken

Würde Marcus Steinweg in Österreich seine „Inkonsistenzen“ geschrieben haben, wäre sein Text über das Kein-Denken ohne Fragen ausgefallen, hätten seine Sätze über das Kein-Denken ohne Fragen auskommen müssen, wird gedacht, besonders jetzt, vor der Nationalratswahl am 15. Oktober 2017, besonders jetzt, da schon so viele beginnen, sich darauf einzustellen, daß in der nächsten österreichischen Regierung die identitäre Parlamentspartei

Es gibt Menschen, so schwer das auch sein mag, es sich vorzustellen, in deren Köpfen es immerzu kreist, als Bestätigung ihrer selbst.

Immerzu ein Kreisen, das beruhigt, ein Schütten der Milch der Beruhigung im Kopf von immer denselben Eimern in immer dieselben Eimer.

Kreisen der identitären Selbstversicherung im Trugbild eines stabilen Selbst.

Ein Kreisschütten, das ist kein Denken.

Es handelt sich um nichts als die Weigerung zu denken. 

Derart auf Österreich, wo besonders Männer zum Kein-Denken ein Verhältnis wie zu einem Bruder haben, umgeschrieben, paßt der Text zwar zur identitären Parlamentspartei, aber im Buch von Marcus Steinweg wäre dieser vollkommen fehl am Platz, und wie gut, wird gedacht, daß Marcus Steinweg seine „Inkonsistenzen“ nicht in Österreich schrieb, oder wie schlecht, in Österreich zu schreiben, wo für so viele das Kein-Denken ein wählbares ist.

Kein-Denken - Wählbar in Österreich

 

Als vor 334 Jahren FPÖ unzensuriert am 15. Oktober ganz früh siegesgewiß aufsteht …

Kaum stehen in Österreich Nationalratswahlen an, wie auch in diesem Jahr, kann die FPÖ unzensuriert nicht anders, als aufmerksam zu machen auf … wie auch anders? 

Und welche Antwort ist darauf zu geben? Die schon einmal gegeben wurde, anläßlich der letzten Nationalratswahl: 

Die Höhle teilen sich Freiheitliche, Innozenz XI., die kleine Prinzenschlampe Eugen …

Stets also dasselbe Gemoser. Und manche nehmen es  gar zu wörtlich, Gemoser verbreiten zu müssen, weil sie Moser heißen …

… ist ihr den ganzen Sonntag über bereits komisch zumute, und am Abend, als sie müde wieder ins Bett kriecht, versteht sie die Welt gar nicht mehr, sie schaut immer wieder auf ihr Kalenderblatt, auf das sie für diesen Tag rot geschrieben hat: Nationalratswahl. Aber wohin sie auch an diesem Sonntag lief, niemand wußte etwas von einer Wahl, nirgendwo ein Wahllokal. Schließlich schläft sie über ihr Gemoser ein, in der Gewißheit, um einen Sieg betrogen worden zu sein. Die Frage, wer sie denn betrogen habe, quält sie aber noch viele Stunden, läßt sie immer wieder erwachen, bis sie endlich die Antwort findet, endlich für sich weiß, wer die Betrügerin ist, die Diebin, die ihr die Wahl, ihren Sieg gestohlen hat. Es ist die Zeit.

Als vor 334 Jahren FPÖ unzensuriert lebte

 

„Kriegsbombe explodiert – 60.000 Tote“

Das wäre wohl die heilsame Schlagzeile in Europa, um endlich von der Hysterie um den Terror wegzukommen, an der auch europäische Länder ohne Terror bedrohlich erkrankt sind, wie, um eines exemplarisch zu nennen, Österreich.

Das wäre wohl die heilsame Schlagzeile in Europa, um endlich von den Warnungen vor dem Falschen wegzukommen. Die Warnungen vor dem Falschen, also vor dem Terror, gebiert Bedrohungen, die jeden einzelnen Menschen treffen, kurz gesagt, durch den forcierten Ausbau zu einem totalen Überwachungsstaat.

Aber die tatsächliche Bedrohung hat nach wie vor einen Namen: Krieg.

Und auch Kriege, die seit Jahrzehnten vorüber sind, sind auch nach Jahrzehnten immer noch lebensbedrohend, für Tausende von Menschen, wie auch an diesem Sonntag, 3. September 2017, festzustellen ist, an diesem Sonntag, an dem in Frankfurt 60.000 Menschen evakuiert werden, wegen einer gefährlichen Bombe aus dem Krieg von 1939 bis 1945.

Und auch Kriege, die seit Jahrzehnten vorüber sind, kosten allen Menschen sehr viel Geld; ihr Steuergeld für Evakuierungen, Entschärfungen, Entsorgungen … Wie stillschweigend wird das Hingenommen, das Hinauswerfen des Geldes für das Militär, für das Übernehmen der enorm hohen Kosten Jahr für Jahr für Kriege, die seit Jahrzehnten vorüber sind, aber immer noch, Jahrzehnte später, enorme Kosten verursachen.

Mindestsicherung und Kriegsherbeigerede, dabei verschlingen die letzten Kriege noch enorm viel Steuergeld in Österreich

Was für ein Geschrei hingegen, wenn es darum geht, Geld für Menschen aufzuwenden, die auf der Flucht sind, Zuflucht suchen.

Was für ein Geschrei, wenn es um Migration geht, unter der Fahne „Wir sind das Volk“. Was für ein Stillschweigen, was für eine Verleugnung, das Volk zu sein, wenn es um Militär und Krieg geht.

Was für ein bösartiges Geschrei durch Verquickung von Migration und Terror unter der Fahne „Wir sind das Volk“.

Gerade in Österreich. Wo es keine Bedrohung durch den Terror gibt, aber die potentielle Gefahr, noch ein leibliches Opfer werden zu können des Krieges von 1939 bis 1945, sogar noch des Krieges von 1914 bis 1918. Und in finanzieller Hinsicht auf jeden Fall Jahr für Jahr Opfer dieser beiden Kriege sind, und zwar alle Menschen in Österreich, die für Entschärfungen, Entsorgungen der Kriegsmaterialien ihr Steuergeld ausgeben müssen. Dagegen gibt es kein Geschrei, keine Fahne „Wir sind das Volk“ wird dagegen entrollt, keine Forderung erhoben, die Kosten haben die Kriegsverursachenden zu übernehmen. Bei der Entsorgung von der Kriegsmaterialien aus dem Krieg von 1914 bis 1918 wäre es leicht, die Rechnungen an die Verursachenden des Krieges zu schicken, also an ihre Nachfahren, an die Familie Habsburg, die sich noch nie davon distanziert hat, Österreich regiert zu haben, mehr noch, stolz dazu stehen,

Denkmalschutz in Österreich für Habsburgs schmutzigen Krieg

Österreich regiert zu haben, nur bei den Kosten für ihren letzten Krieg, die heute noch alle zu leisten haben, wollen sie nicht die Familie sein, die einst …

Und dabei ist es gerade jetzt besonders wichtig, endlich von den falschen Warnungen wegzukommen. Wird allein an Nordkorea gedacht, dazu noch in der fatalen Konstellation mit Donald Trump.

Mother, the man with the knob is here

Was ist ein Lkw gegen eine Atombombe, einen Supergau? Ein Holzspielzeug.

Für einen Sturz des Regimes in Nordkorea, ist eines der Gebote der Stunde, die Stimme gegen das Militär und also gegen die weltweite Geldvernichtung zu Lasten und zum größten Schaden der Menschen zu erheben.

Im Interview mit dem Noch-Innenminister Wolfgang Sobotka fragte Wolfgang Fellner in seinem Umsonstsender in dieser Woche, ob er, Sobotka, beim Anschlag in Barcelona wie er, Fellner, auch sofort denken mußte, das hätte auf der Kärntner Straße passieren können. Eine Frage ist von Wolfgang Fellner allerdings nicht bekannt, ob er, Fellner, bei einem Bombenfund in Österreich aus den oben angeführten Kriegen

Die Gefährderinnen lauern im Wörthersee

je sofort daran denken mußte, die hätten explodieren können und Tausende von Menschen …

Warnung vor dem Falschen.png

 

Österreich: Donner, Düringer, Hellstorm, Hitler, Hooton – Eine Serie, Einleitung

Österreich - DonnerEs ist wohl diese absolute Kleinheit von Österreich dafür verantwortlich, daß es kein Entrinnen gibt, also es unmöglich ist, den seltsamsten, den obskursten Menschen aus dem Weg zu gehen, schlimmer noch, mit diesen irgend etwas nicht zu tun zu haben, noch schlimmer, mit diesen zusammen irgendwelche Aktivitäten nicht zu setzen.

Und eine aus dieser Riege der sonderlichsten Menschen ist: Monika Donner.

Monika Donner ist ein Mensch, mit dem zu beschäftigen, einem einzigen Grund geschuldet ist, durch die Beachtung, durch die Verbindungen dieses Menschen ist viel über Österreich zu erfahren.

Von Monika Donner zu erzählen, heißt von Österreich zu erzählen.

Es könnte alles in einem Kapitel erzählt werden. Aufgrund der Fülle wäre das ein langes Kapitel. Das ist aber keine Scheu vor einem langen Kapitel. Es ist auch kein Entgegenkommen gegen Sie, Leser und Leserin, das zu Erzählende aufzuteilen, das zu Erzählende Ihnen kleinweise vorzutragen. Aber kurze, also kleine Kapitel passen einfach besser zur Kleinheit Österreichs. Und, auch das mag ein Grund sein, für den Menschen, der das zu schreiben hat, ist die Aufteilung auf kleine Kapitel erträglicher, als alles in einem einzigen langen Kapitel unterzubringen, und, wie gehofft wird, somit der Gefahr zu entgehen, aufgrund der Fülle der zu berichtenden Unfaßbarkeiten Schwindelanfällen zu erliegen, zu taumeln und mit dem Kopf hart gegen eine Wand zu schlagen, sich also massiv körperlich zu verletzen.

Zu was alles mit Monika Donner über Österreich erzählt werden kann? Zu Medien, zur Politik, zum Fernsehen – genug, genug, es beginnt schon schummrig

Umsonst exklusiv: Erstes Bild vom vierzehnjährigen DM-Erben

Österreich Exklusiv - DM - Erstes Bild vom Erben

Während andere vielleicht rätseln, wie könnte der vierzehnjährige Drogerie-Erbe aussehen, kann die Umsonst  wie stets seriös und vor allem wie immer exklusiv ihren Leserinnen und Lesern bereits am 1. September 2017 ein Foto des jungen Mannes, dem nun die Hälfte von DM gehört, vorlegen.

Es werden nun gewiß nicht wenige sich wundern, wie alt der Erbe für sein Alter doch aussieht …

Was den Machern und Macherinnen der Umsonst nicht aufgefallen ist, wird doch dem einen Leser und der anderen Leserin auffallen, der vierzehnjährige Erbe sieht doch aus wie der, ja, wie der österreichische Minister für Land …

Ob es dem Minister für Forst selbst aufgefallen ist, daß er als Vierzehnjähriger verkauft wird? Und wenn ja, was sagte ihm das, über seine Arbeit als Minister für Forstland?

Wenn bedacht wird, wie engagiert die Umsonst etwa über österreichische Politik berichtet, und gerade jetzt unmittelbar vor der Nationalratswahl, sogar mit eigenen Wahlmagazinen, dann kann bewundernd nur festgestellt werden, kenntnisreicher informiert kein Blatt in Österreich über Politik, was heißt in Österreich, kein Blatt auf der ganzen Welt weiß mehr von Politik, kein Blatt kennt die Gesichter der Politik genauer als das Fellner-Blatt.

PS Im Zusammenhang mit Bildern gibt es noch eine lustige Geschichte, in der der Minister auch eine Rolle spielt …