Umsonst exklusiv: Erstes Bild vom vierzehnjährigen DM-Erben

Österreich Exklusiv - DM - Erstes Bild vom Erben

Während andere vielleicht rätseln, wie könnte der vierzehnjährige Drogerie-Erbe aussehen, kann die Umsonst  wie stets seriös und vor allem wie immer exklusiv ihren Leserinnen und Lesern bereits am 1. September 2017 ein Foto des jungen Mannes, dem nun die Hälfte von DM gehört, vorlegen.

Es werden nun gewiß nicht wenige sich wundern, wie alt der Erbe für sein Alter doch aussieht …

Was den Machern und Macherinnen der Umsonst nicht aufgefallen ist, wird doch dem einen Leser und der anderen Leserin auffallen, der vierzehnjährige Erbe sieht doch aus wie der, ja, wie der österreichische Minister für Land …

Ob es dem Minister für Forst selbst aufgefallen ist, daß er als Vierzehnjähriger verkauft wird? Und wenn ja, was sagte ihm das, über seine Arbeit als Minister für Forstland?

Wenn bedacht wird, wie engagiert die Umsonst etwa über österreichische Politik berichtet, und gerade jetzt unmittelbar vor der Nationalratswahl, sogar mit eigenen Wahlmagazinen, dann kann bewundernd nur festgestellt werden, kenntnisreicher informiert kein Blatt in Österreich über Politik, was heißt in Österreich, kein Blatt auf der ganzen Welt weiß mehr von Politik, kein Blatt kennt die Gesichter der Politik genauer als das Fellner-Blatt.

PS Im Zusammenhang mit Bildern gibt es noch eine lustige Geschichte, in der der Minister auch eine Rolle spielt …

 

Wishing Kurz New Nemesis …

Das wird in Saudi-Arabien von der Königsdiktaturfamilie mit Freuden aufgenommen werden, die Wünsche des Sebastian Kurz. Deren Opferbereitschaft heute noch gelebte Glaubenspraxis ist. Auch an ihr ist die Zeit, wie es so schön heißt, nicht spurlos vorübergegangen. Das Opfern ist moderner geworden: es wird nicht mehr der eigene Sohn geopfert, oder so getan, als würde der eigene Sohn geopfert werden wollen, sondern die Söhne der Anderen. Allerdings beim Opfern der Söhne der Anderen wird nicht nur so getan, als würden sie geopfert werden wollen, sondern sie werden tatsächlich geopfert.

Auch an Sebastian Kurz ist die Zeit, wie es so schön heißt, nicht spurlos vorübergegangen. Ganz modern heißt nun die Opferbereitschaft bei ihm „neue Gerechtigkeit“. Und ganz modern eingraviert in die Monstranz, die er vor sich herträgt, ist: „Abgabenquote“…

Der Akt der Höflichkeit würde es gebieten, daß nun die saudische Königsdiktaturfamilie Sebastian Kurz einen Wunsch übermittelt, vielleicht:

Wishing Kurz blessed New Nemesis celebrations!

Einen solchen Gruß zu entbieten, kann nicht schwerfallen. Gibt es doch bei diesem Opferfest eine gemeinsame Wurzel von den Organisierten Glauben Islam und Christentum. Es reichte ein Tweet, es muß nicht gleich ein Brief sein.

New nemesis, also neue gerechtigkeit, ist auch der saudischen Königsdiktaturfamilie ein gotthoher Wert, den sie, um einen Namen beispielhaft zu nennen,

Abdullah-Zentrum (kurz Kaiciid) – Verbesserung der Situation für Außenminister: Unschuldig im Kerker, aber ohne Auspeitschung

Sebastian Kurz zwischen Saudi-Arabien und Australien der Kerker von Raif Badawi – Ein Amtszeitresümee

Raif Badawi zu Ehren ihres Gottes und als Zeugnis ihrer Opfer vor kurzens Allah angedeihen läßt. Und zu dieser new nemesis kann Sebastian Kurz nur seine Monstranz, die in der Sonne wie eine Karotte funkelt, in die Höhe heben und verklärt gen Himmel sprechen, möge Allah auch ihn bestärken in seinem Ringen um diese gar so neue und gar so moderne – oder heißt es: modernde …

wishing kurz blessed new nemesis.png

 

Vom Senkungswillen des Sebastian Kurz

Nun läuft Sebastian Kurz durch das Land und erzählt allen, die Menschen würden sich nichts aufbauen können, trotz harter Arbeit. Deshalb wolle er, kurz gesagt, die Abgabenquote von 43 % auf 40 % senken.

Drei Prozent weniger an Abgaben, ja, damit kann, will Kurz wohl vermitteln, der Mensch sich mit harter Arbeit etwas aufbauen, sich etwas leisten, etwas schaffen.

Drei Prozent weniger, ja, größer ward ein Senkungswille noch nie gewesen.

Rechnen Sie einmal, was drei Prozent bei Ihrem Gehalt ausmachen würden, wie viele Scheine mehr Sie durch drei Prozent weniger in Ihrer Brieftasche haben würden.

Sie hätten trotz drei Prozent weniger keinen einzigen Geldschein mehr in Ihrer Tasche?

Wie das?

Es verspricht doch Sebastian Kurz eine Abgabensenkung, damit Sie sich etwas aufbauen können.

Sie müssen sich verrechnet haben.

Nein, Sie haben sich nicht verrechnet?

Wie ist dies dann zu erklären?

Ja, es ist doch eine sehr akademische Diskussion über die Abgabenquote. Mit der Abgabenquote läßt es sich vortrefflich theoretisieren. Nur Sebastian Kurz führt keine akademische Diskussion, er theoretisiert nicht. Ganz im Gegenteil. Er tut so, als würde er ganz wirklich an die Abgabenquote herangehen, er tut so, als wäre die Abgabenquote von 43 % eine praktische und keine theoretische Größe, als müßten tatsächlich alle Menschen 43 % von ihrem Lohn abliefern. Und er, Kurz, will ihnen beistehen, damit sich die Menschen etwas aufbauen können, indem er die Abgaben auf 40 % senken will: ganz ehrlich, ganz wirklich.

Aber wie sieht es praktisch, konkret und wirklich um die Abgabenquote für wahlberechtigte Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen aus?

Sie haben es für sich ausgerechnet. Drei Prozent weniger bringen Ihnen keinen Cent mehr in die Brieftasche. Das ist dann nur so zu erklären. Dann gehören Sie zu den vielen, vielen Menschen in Österreich, die so viel verdienen, daß Ihnen nicht dreiundvierzig Prozent von Ihrem Bruttolohn abgezogen werden können.

Vielleicht gehören Sie zu den Menschen in Österreich – Sie glücklicher Mensch –, die monatlich einen Bruttolohn von 3.026,00 Euro für harte Vollzeitarbeit beziehen, dann kommen Sie nach dem Brutto-Netto-Rechner des österreichischen Finanzministeriums auf eine Abgabenquote von rund 33 Prozent. Sie wird Sebastian Kurz also nicht meinen, mit seiner Sorge um die Menschen, die sich nichts aufbauen können, trotz harter Arbeit. Sie können sich also in Österreich gut aufgehoben fühlen, Sie haben jetzt schon eine um rund zehn Prozent niedrigere Abgabenquote. Aber neiden Sie den 86,78 % Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern nicht deren noch niedrigere Abgabenquote, weil Sie weniger verdienen als Sie und sich dadurch noch mehr aufbauen, leisten, schaffen können als Sie.

Weshalb hier mit 3.026,00 Euro Bruttolohn gerechnet wird. Nun, nach der Austria Statistik beträgt das durchschnittliche Bruttojahreseinkommen 42.364,00 Euro für Vollzeitarbeit, allerdings von Männern, Frauen verdienen weniger, die Glücklichen, sie können sich durch ihre dadurch noch niedrigere Abgabenquote noch mehr aufbauen, noch mehr schaffen.

Übrigens und nur nebenbei: wenn Sie wissen möchten, wo Sie mit Ihrem Gehalt auf der Gehaltspyramide in Österreich genau stehen, dafür gibt es ein Berechnungsprogramm.

Was für ein Mann des Durchblicks doch Sebastian Kurz ist. Präzise hat er erkannt, woran es in Österreich hängt, daß Menschen sich trotz harter Arbeit nichts mehr leisten, aufbauen, schaffen können. Es ist die Abgabenquote, über die vortrefflich theoretisiert werden kann, also nicht die konkrete … Wäre diese nicht, ach, was könnten sich alle mit harter Arbeit leisten, aufbauen, schaffen. Denn sonst wäre alles vorzüglich, um sich etwas leisten, aufbauen, schaffen zu können – kurz aufgezählt: seit Jahrzehnten sinken die Baukosten für Eigenheime kontinuierlich um drei Prozent, werden Jahr für Jahr Eigentumswohnungen um drei Prozent billiger, die Mieten für Wohnungen sind schon auf ein Niveau gesunken, daß von Minusmieten gesprochen werden muß, also die Vermieterinnen den Mietern … Und erst die Löhne, oh die Löhne, seit Jahrzehnten wöchentlich um drei Prozent gestiegen, ja, wahrlich, Arbeitgeberinnen sind heutzutage, so hoch sind die Löhne bereits, Mäzene zu nennen.

Maximalbruttolohn für alle Arbeitnehmerinnen bringt allen eine Abgabenquote von 20 Prozent - Da bleibt ordentlich was für den Aufbau wie ihn Sebastian Kurz versteht

Und weil das alles in Österreich so hervorragend ist, bloß bis auf die Abgabenquote, kann es, kurz gesagt, nur eines geben, nach der kurz’schen Sicht jedenfalls, damit Menschen von ihrer harten Arbeit sich etwas leisten, aufbauen, schaffen können, der Maximalbruttolohn für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer darf nicht höher sein als 1.500,00 Euro. Denn. Mit einem Bruttolohn in dieser Höhe ist eine Abgabenquote von rund zwanzig Prozent bereits Wirklichkeit. Oh, und was können sich all jene, die diesen Maximalbruttolohn bereits beziehen, alles leisten, aufbauen, schaffen – ganz schön viel, ordentlich unvorstellbar!

Seit dem letzten Jahr bleibt Ihnen dennoch weniger in der Brieftasche? Wenn Sie sich etwas leisten möchten, wird Ihnen seit dem letzten Jahr immer drei Prozent mehr aus Ihrer Brieftasche … ah, Sie meinen durch die Erhöhung der Umsatzsteuer um drei Prozent von zehn auf dreizehn Prozent durch den Finanzminister aus der kurz’schen Partei …

Nun, seien Sie ohne Sorge, auch bei der Umsatzsteuer will Sebastian Kurz etwas tun, also eine Senkung herbeiführen, aber nicht bei der gesamten Umsatzsteuer, nur bei der Umsatzsteuer für Beherbergung, wie bei der Abgabenquote von 43 % auf 40 %, damit alle Menschen im Land sich etwas leisten, schaffen, aufbauen können …

Sebastian Kurz läuft jetzt vor der Nationalratswahl durch das Land und erzählt allen, er würde die Abgabenquote senken wollen, und wie er es erzählt, klingt es eben danach, als wolle er die Abgabenquote für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer senken, damit sie mit harter Arbeit sich endlich etwas leisten, aufbauen, schaffen können. Von den anderen Werten, aus denen sich die Abgabenquote zusammensetzt, spricht er nicht, aber die betreffen wohl viel zu wenige Wahlberechtigte, die ihm nicht seinen Aufbau schaffen können, wenngleich sie davon ausgehen können, sie, die wenigen, seien tatsächlich unausgesprochen als Nutznießende gemeint, wenn er, kurz gesagt, Senkungen bei der Abgabenquote verspricht … Da geht es um Werte, die Sie vom Hörensagen kennen werden: Kapital, Gewinne, Vermögen …

Generell kann gesagt werden, Sebastian Kurz will überall eine Senkung auf sein Niveau.

Übrigens, Niveau, da fällt unweigerlich sofort ein Mann ein, mit dem er, Kurz, nicht abgeneigt ist, auf einer gemeinsamen Regierungsbank … ein Mann, der auch für alle Menschen steuerlich etwas …

 

Sebastian Kurz - Löhne und Abgabenquote.png

PS Wie es theoretisch um das Senken der Abgabenquote bestellt ist, dazu eine Modellrechnung, die im „Kurier“ gelesen werden konnte:

Und so sieht die Rechnung aus: Als Inflationsrate wird zwei Prozent pro Jahr angenommen, als Realwachstum 1,5 Prozent. Das nominelle Wachstum läge also bei 3,5 Prozent pro Jahr. Somit würde Österreichs Wirtschaftsleistung von derzeit 350 Milliarden Euro auf 415 Milliarden Euro in fünf Jahren zulegen. Die Steuern und Abgaben würden im selben Zeitraum von 151 Milliarden Euro auf 166 Milliarden Euro steigen. Womit die Steuer- und Abgabenquote bei 40,1 Prozent des BIP läge. Und das, obwohl die öffentlichen Ausgaben um etwas mehr als zehn Prozent höher liegen könnten als heute.

Agenda Austria-Chef Franz Schellhorn sagt, die Regierung müsste die Ausgabenbremse nicht einmal in allen Ressorts gleichermaßen anziehen, sie könnte in einem Ressort mehr sparen – etwa bei den von Kurz zitierten Subventionen – und an anderer Stelle, etwa bei der Gesundheit, mehr als die Inflationsrate ausgeben. Schellhorn: „Das ist eine politische Entscheidung.“

Die größten Kostentreiber bei den Bundesausgaben werden laut Schellhorn in den kommenden Jahren die Pensionen sein, vor allem die der Beamten, sowie die Ausgaben für den Arbeitsmarkt (für Arbeitslose, Schulungen etc.)

So also könnte nach einem Beispiel theoretisch die Senkung der Abgabenquote um drei Prozent erreicht werden. Eine Spielerei. In einem Spiel kann viel angenommen werden, etwa, die Inflationsrate zwei Prozent, das Realwachstum eineinhalb Prozent … Wesentlich aber in diesem Theoriespiel: Steuern und Abgaben würden um 15 Milliarden Euro steigen, die Wirtschaftsleistung um 65 Milliarden Euro. Und zu diesem Spiel kann, wie stets, ein alter Schlager gesummt werden: „Wenn ich mir was wünschen dürfte“ …

Wer wird diese angenommenen Steigerungen aber praktisch erbringen? Wer wird für die Entlastung, von der Sebastian Kurz spricht, praktisch sorgen? Da bekommt seine Ansage, „der Löwenanteil der Entlastung solle den Arbeitnehmern zugutekommen“, eine neue Bedeutung, das heißt, eine alte Bedeutung. Die Arbeitnehmerinnen werden es praktisch sein. Sie werden die Wirtschaftsleistung praktisch zu erbringen haben. Sie werden durch Steuern und Abgaben die Einnahmen des Staates praktisch zu erhöhen haben, auf „Sozialleistungen“, die für Sebastian Kurz ohnehin „fehlgeleitete“ sind, praktisch zu verzichten haben.

Von einem konkreten genannten Zeitpunkt, wann die theoretische Abgabenquote von drei Prozent weniger erreicht werden soll, ist von Sebastian Kurz nichts bekannt. Ein vermittelter Eindruck aber ist, das werde sofort, wenn er – Wähler und Wählerinnnen, behüte! – … Dem obigen Modellrechnungsspiel ist ein Zeitraum von fünf Jahren, also in fünf Jahren könnte die Abgabenquote theoretisch eine um drei Prozent gesenkte sein … praktisch aber werden es sofort alle spüren, und das wird kein angenehmes, wohliges Spüren sein, sollte nach dem 15. Oktober 2017 tatsächlich, kurz gesagt, ÖVP und FPÖ auf der Regierungsbank … und das alles wofür? Für eine Zahl auf dem Papier, für eine Zahl, die nicht einmal auf dem Papier etwas hergibt – drei Prozent weniger …

Warum Günther Lassi für Österreich ein recht passender Spitzenkandidat in Österreich gewesen ist

Vom Ausland her wird, so wie das Ausland Österreich kennt, die Aufregung um Günther Lassi wohl gar nicht verstanden werden.

Vom Ausland her könnte zu seiner Kandidatur vielleicht gesagt werden, Günther Lassi ist in Österreich und für Österreich doch ein recht passender Spitzenkandidat. Mit seiner Verbreitung der „Protokolle der Weisen von Zion“ ist er ein für Österreich doch recht authentischer Kandidat. Denn. Ist es in Österreich nicht so, daß so etwas nicht schadet, es einfach dazu gehört? In irgendeiner Form. Die ÖVP verehrt ihren Leopold Kunschak, die FPÖ agiert mit ihrem Franz Dinghofer, die SPÖ hat ihren Karl Renner, und die FLÖ (eine freiheitliche Ablegerpartei) hat nun mit Barbara Rosenkranz eine Spitzenkandidatin …

Vom Ausland her könnte auch die Meinung vertreten werden, ist es in Österreich nicht gerade erste Bedingung, etwas …, a bissal, a wengerl bei an Weinderl zu filosofieren, wer … in diesem Land, in dem eine ehemalige Herrscherin mit ihrem Antisemitismus und mit ihrem Antiziganismus dreihundert Jahre später noch als Heilige verehrt wird, vor der vom Bundespräsidenten abwärts sich alle noch weiter tief verbeugen?

Vom Ausland her könnte gefragt werden, weshalb sollte G!lt mit diesem Spitzenkandidaten „stolpern“, wie es in der Tageszeitung der Republik Österreich geschrieben wird? Ist nicht bereits jetzt für viele in diesem Land ausgemacht, daß die identitäre Parlamentspartei in die nächste österreichische Bundesregierung einziehen muß? Sind nach Meinungsumfragen nicht eine Mehrheit der Menschen in Österreich dafür, daß die FPÖ in einer Koalition mit ÖVP oder SPÖ Österreich regieren sollen? Eine Partei also, die für das bekannt ist, wofür die oben genannte Herrscherin heute noch …

Vom Ausland her könnte gefragt werden, weshalb ausgerechnet die Tageszeitung der Republik Österreich will, daß G!lt über ihren Spitzenkandidaten stolpert, diese Zeitung mit ihrer recht besonderen Auffassung von einem Cordon sanitaire und ihren recht besonderen Männern, die für sie schreiben

Wie gelesen werden kann, ist Lassis Homepage mittlerweile nicht mehr online. Vom Ausland her wird darüber wohl kein Jubel aufkommen. Denn. Auf einer anderen Homepage, die nach wie vor online ist, war erst in diesem Jahr von den „Protokollen der Weisen von Zion“ zustimmend … Ja, wenn Lassi bereits als Minister gehandelt worden wäre, wäre seine Homepage nach wie vor …

Vom Ausland her wird es jetzt wohl größtes Erstaunen geben, daß sich ein Spitzenkandidat deshalb „unwiderruflich zurückzieht“, also in Österreich sich ein Spitzenkandidat, wie heute, 30. August 2017 gelesen werden kann, unwiderruflich zurückzieht … in Österreich, in dem sich vielleicht jemand mal für kurze Zeit zurückzieht, aber nur deshalb, um wiederzukommen, mit dem Wissen, beim Wiederkommen mit der größtmöglichen Schonung rechnen zu können.

Bei Günther Lassi also hat es gereicht, einmal die „Protokolle der Weisen von Zion“ … wie der Meldung von seinem Rückzug zu entnehmen ist, soll es dazu auch eine weiteres Dokument auf seiner Homepage gegeben haben: in dem das Pamphlet scharf kritisiertWas sonst noch alles in Österreich verbreitet wird, nicht nur einmal, nicht nur von einer Person, jedoch ohne dabei auch die Kritik an diesen Pamphleten mitzuverbreiten, präsentiert Österreich … In Österreich mag nun der Fall eines Spitzenkandidaten zur eigenen Beruhigung bejubelt werden, vom Ausland her wird dieser als das gesehen werden, was er ist, ein Kandidat, wenn auch ein chancenloser Konkurrent wurde zu Fall gebracht, in diesem Österreich auf dem Rückweg zur Dreiparteiendemokratie mit diesen Parteien mit ihren verehrten Ahnen …

Vom Ausland her könnte die Ansicht vertreten werden, jetzt erst wären seine Chancen als Spitzenkandidat in Österreich gestiegen, jetzt erst wäre er ein chancenreicher Konkurrent … und bei seinem voreiligen Rückzug hat Günther Lassi das nicht berücksichtigt, was Wählerinnen und Wähler in Österreich nach wie vor bereit sind, zu belohnen …

Österreich - Land der Weisen

 

Mit einem Kanzler Sebastian Kurz Weltspitze in Kunst- und Kulturlosigkeit

Nun will Sebastian Kurz also die erst im letzten Jahr von seiner Partei erhöhte Umsatzsteuer für Beherbergung wieder reduzieren. (Das zeugt eindrucksvoll von der Fähigkeit der kurz’schen Partei, so richtig langfristig, gar weit in die Zukunft hinein zu denken, zu planen …)

Eine Rücknahme der ebenfalls erst im letzten Jahr von seiner Partei erhöhten Umsatzsteuer im kulturellen Bereich, eine Rücknahme der ebenfalls erst im letzten Jahr von seiner Partei und also auch von ihm erhöhten Umsatzsteuer für „Künstler“ fällt Sebastian Kurz nicht ein.

Wie auch?

Es darf mit Recht gefragt werden, ob Sebastian Kurz die Wörter Kunst und Kultur überhaupt geläufig sind.

Denn.

Zu Kunst und Kultur ist von Sebastian Kurz nichts bekannt. Bis auf die Präsentation der Großbauerin, die für ihn, Kurz, stehe für …

Zur Kultur gehört auch die Rede. Und wenn die gar vielen Aussagen von Sebastian Kurz an der Kultur der Rede gemessen werden, begreift Sebastian Kurz von Kultur die Kulturlosigkeit. Und bei der Kunst in jedweder Form gibt es von Sebastian Kurz nichts, mit dem eine Messung möglich wäre.

Es ist für dieses Land auch bezeichnend, daß Kunst und Kultur keine Themen sind, zu denen es mediale Fragen an Kandidaten und Kandidatinnen der Nationalratswahl am 15. Oktober 2017 gibt. Sebastian Kurz nicht danach zu fragen, nun, bei ihm mag dafür christliche Nächstenliebe ausschlaggebend sein, nach dem Bibelwort: Schonet aber die mit Überforderung Beladenen …

Es richten sich bereits viele, viel zu viele darauf ein, es ergeben sich bereits viele, viel zu viele schicksalshörig einer Vergangenheit, die in der Wahlreklame Zukunft genannt wird, daß Sebastian Kurz der nächste Bundeskanzler … kann ein Land aber wie Österreich, das gar so stolz darauf sein möchte, ein Kunst- und Kulturland zu sein – für den Tourismus gewiß ein hergerichtetes ist, im Verkehr mit Fremden gewiß keines – sich tatsächlich einen Bundeskanzler leisten, dem Kunst und Kultur gar nichts sagen, nichts bedeuten, dem Kunst und Kultur so unverständlich sind wie wohl den meisten Menschen die schwarzen Löcher im Universum, sein gesamtes Universum der Kunst und Kultur Finsternis …

Was für Senkungen neben der Umsatzsteuer fallen Sebastian Kurz noch ein? Es sind die Förderungen. Welche Förderungen zu senken es sein werden, auch sein werden, dazu bedarf es keiner Phantasie. Einem Menschen wie Kurz, dem zu Kunst und Kultur nichts einfällt, kann nur eines sofort einfallen, im Bereich von Kunst und Kultur die Förderungen …

Hierzu paßt auch das von der kurz’schen Partei ebenfalls erst im letzten Jahr mitbeschlossene Auslaufen der Bildungsfreibeträge, der Entfall der Bildungsprämie …

Vor langer Zeit wurde gerne die Formulierung für Unentdecktes verwendet: es gäbe weiße Flecken auf der Landkarte. Im Fall der kurz’schen Partei könnte nach dem 15. Oktober 2017 eine neue Formulierung sich durchsetzen: Dank der kurz’schen Partei ist Österreich heute ein schwarzer Fleck auf der Landkarte, was Kunst, Kultur, Bildung … so ein schwarzer Fleck, wie das kurz’sche Programm bereits jetzt ist. Und wie schwarz die kurz’sche Schwärze ist, Sie sich davon eine Vorstellung machen können, wie schwarz die Zukunft in Österreich werden – ein Blick genügt: Liste Sebastian Kurz – die neue Volkspartei …

Und wenn Sie einen Blick auf die kurz’sche Finsternis werfen, denken Sie dabei unbedingt auch daran, wie noch schwärzer es werden könnte, mit seiner identitären Partnerin in der Regierung, mit dieser Parlamentspartei mit ihrem recht ausgeprägten … das muß gar nicht weiter, nicht wieder groß ausgeführt werden, eine Zeile von Josef Weinheber bringt es auf den Punkt, seine Bestellung in einem Kaffeehaus …

PS Wie seltsam doch Künstlerinnen und Künstler sind. Sie dienen sich auch jenen an, denen sie vollkommen egal sind, wollen sie nach wie vor Knechte und Mägde der Macht sein und sogar von jenen, von denen sie sich dafür in günstige Position bringend meinen, sie werden die Macht erlangen, und sei es auch nur eine klitzekleine Macht in einem klitzekleinen Staat. Wie Jiny Lan, die Sebastian Kurz malt, mit dem Parlament als Hintergrund; zutreffender allerdings als Hintergrund wäre der unweit vom Parlament gelegene Volksgartentempel, vor dem eine Figur von Josef Müllner steht zur Kenntlichkeit der geistigen Verfaßtheit in diesem Land damals wie heute …

Jiny Lan malt Sebastian Kurz mit falschem Hintergrund

Josef Weinheber

Bereicherung durch FPÖ

„Nach Josef Weinheber rufen wir mit Adalbert Stifter einen weiteren bedeutenden heimischen Schriftsteller in Erinnerung, der die deutsche Literatur maßgeblich bereichert hat.“

Gerade vor der bevorstehenden Nationalratswahl am 15. Oktober 2017 darf nicht unbeachtet bleiben, für wen die FPÖ unzensuriert wirbt, und dieses Werben für die bevorzugte Literatur ist als wesentlicher zugehöriger Teil der Gesinnung bei der Wahlwerbung der identitären Parlamentspartei hinzuzuzählen.

Deshalb ist es ein weiteres Mal notwendig, das festzuhalten. Es ist nicht das erste Mal, daß für Josef Weinheber

Das Kleid des Kaisers ist durchsichtig.

Werte, Töchter der Zeit

Paul Horsak fordert von den Falschen, Vergangenheit ruhen zu lassen

Recht besonderer Literaturkanon der FPÖ

geworben wird. Wie versucht wird, Josef Weinheber einen Platz zu erschreiben, der ihm in keiner Weise zusteht.

Bereicherer Weinheber - FPÖ unzensuriertDie deutschsprachige Literatur hat er, Weinheber, in keiner Weise „maßgeblich bereichert“. Die „deutsche Literatur“ in der Zeit von 1933 bis 1945 vielleicht.

„Bereichert“ hat er, Weinheber, also die Zeit des Nationalsozialismus, und dessen „Bereicherung“ ist bekannt, als daß diese noch einmal aufgezählt werden müßte, kurz gesagt: es war die Bereicherung durch Massenverbrechen, die Bereicherung durch Untergang, die Bereicherung durch  Blutenlassen des sogenannten eigenen Volkes …

FPÖ - Josef Weinheber - AhnenEs kann schon sein, daß über diese Gesinnungsgemeinschaft hinaus es heute noch Menschen gibt, die die Gedichte von Josef Weinheber aufsagen – beim Heurigen in weinseliger Laune, wenn sie rührselig von ihrer Heimatstadt, also von Wien, mit schwerer Zunge … und das ist, wenn von Bereicherung gesprochen werden kann, die Bereicherung von Josef Weinheber, zur kitschverstandenen Heimat Verse in ebenso weinseliger Laune geschmiedet zu haben …

„Bei allem Respekt“, Martin Engelberg: Was für „unsägliche“ Kurzschlüsse!

Es ist Sonntag. Ein Tag also, der einlädt, über Unnützes, nein, nicht nachzudenken, aber Unnützes hin und her zu wenden; beispielsweise die Frage, womit sich wohl Martin Engelberg die „ehrenvolle Einladung“ verdient hat.

Möglicherweise war sein Quergeschriebenes „Bei allem Respekt, hohe Herren: Was für unsägliche Vergleiche!“ vom 18. Mai 2017 ein Motivationsschreiben, um eingeladen zu werden, auf der Kurzliste zu kandidieren.

Die von Martin Engelberg vorgebrachten „Klarstellungen“ müssen Sebastian Kurz recht gefallen haben, um ihn dann eine „ehrenvolle Einladung“ zu senden, scheint doch alles, was Sebastian Kurz dazu selbst sagen könnte, zwischen den Zeilen zu liegen, die Martin Engelberg in diesem seinem Motivationsschreiben zieht.

Ehe etwas zu den sechs „Klarstellungen“ von Martin Engelberg angemerkt wird, muß geschrieben werden, selbstverständlich sind es „unsägliche Vergleiche von aktuellen Ereignissen mit der Nazi-Zeit“, aber ebenso unsäglich sind die Kurzschlüsse des Martin Engelberg.

Es hebt zwar die Unsäglichkeit der Vergleiche von aktuellen Ereignissen mit der Nazi-Zeit nicht auf, wenn gesagt wird, es sind eben bemühte Vergleiche, um auf die triste Lage der Menschen aufmerksam zu machen.

Die Kurzschlüsse von Martin Engelberg sind aber unsäglicher, weil die von ihm angesprochenen aktuellen Ereignisse keinen tatsächlichen Bezug zur Gegenwart haben.

Zweitens: Die meisten Asylwerber, schreibt Martin Engelberg, kämen nicht direkt aus den Kriegsgebieten zu uns, sondern aus Flüchtlingslagern in der Türkei, im Libanon und in Jordanien. Was hätten Juden in der NS-Zeit dafür gegeben, schreibt er, in genau solche Flüchtlingslager fliehen zu können. Hätte man sie, schreibt er weiter, nur entkommen lassen und hätte es vor allem Länder gegeben, die sie aufgenommen hätten.

Ist das nicht auch die Position von Sebastian Kurz, sie kämen nicht direkt zu uns, sondern …? In genau solche Flüchtlingslager, ach wie paradiesisch sind heutzutage doch die Flüchtlingslager.

Hätte es vor allem Länder gegeben, die sie aufgenommen hätten … Es müssen tatsächlich keine Vergleiche mit der Nazi-Zeit gezogen werden, aber es darf mit Erschütterung gefragt werden, hat es seit damals bei Ausblendung der Nazi-Zeit sich etwas Entscheidendes in der Aufnahmebereitschaft der Länder geändert? Wenn, wie von Martin Engelberg, die Gegenwart ausgeblendet wird, kann es so geschrieben werden, wie Martin Engelberg es schreibt.

Drittens: Als Beweis dafür, schreibt Martin Engelberg, wie sehr Deutsche und Österreicher aus der Geschichte gelernt hätten, dass Juden auf der Flucht vor den Nazis in kaum einem Land Aufnahme finden konnten, sollen jetzt die Grenzen für Flüchtlinge aus dem Nahen Osten und Afrika geöffnet werden. Damit würden Menschen gerade aus solchen Ländern die Pforten geöffnet werden, die heute den höchsten Grad an Antisemitismus haben. Sie würden profitieren quasi vom Leid jener Juden, die sie so hassen. Was für eine Ironie der Geschichte!

Täglich, besonders auch in diesem Jahr, ist in Österreich nur ein Ruf von Politik und Medien und der sogenannten Bevölkerung zu hören: Auf die Grenzen! Nur ein Mensch mit einem ganz besonderen Gehör wie Martin Engelberg kann diesen von Millionen angestimmten Ruf aber hören …

Martin Engelberg ist ein moderner Mann, dem das Outsourcing nicht fremd ist. Vielleicht ist es seine besondere Art von Ironie, gerade in einem Land wie Österreich mit einer Hübner-schon-wieder-Partei den Antisemitismus auszulagern, zu den Flüchtlingen … ach, diese Flüchtlinge, was für Profiteure, sie profitieren nicht nur, kurz gesagt, von den österreichischen Sozialleistungen, auch von den Juden, von … Das müssen wohl auch, nach dem Kurzschluß von Martin Engelberg, junge Flüchtlinge sein, die in der ÖVP …

Die ÖVP muß quasi wohl immer noch von Leopold Kunschak profitieren, aber sie hassen ihn nicht …

Viertens: Zu diesem engelbergschen Punkt muß nichts angemerkt werden, es wäre nur eine Wiederholung von dem zweiten Punkt …

Fünftens: In einem schlauen Schachzug, schreibt Martin Engelberg,  sei es dem politischen Islam gelungen, den Begriff der Islamophobie im Schuldbewusstsein von Deutschen und Österreichern einzuprägen. Einerseits machten sie sich damit als „die neuen Juden“ auch vor berechtigter Kritik unangreifbar, andererseits verkehrten sie die Situation auch noch ins Gegenteil: Die Moslems von heute würden verfolgt wie damals die Juden in der Nazi-Zeit. Daher müssten wir heute den Moslems beistehen, was damals gegenüber Juden so sträflich unterblieben sei. Aber mit Verlaub, Herr Bundespräsident: Was für ein Unterschied!

Wie eingeprägt das Schuldbewußtsein ist, das kann Martin Engelberg nur bestätigt werden. Deshalb wollen Menschen in Österreich nach der aktuellen Bertelsmannstudie so viele wie in keinem anderen Land in Europa keine Muslime und keine Musliminnen in ihrer Nachbarschaft, nämlich 28 Prozent.

Wie eingeprägt das Schuldbewußtsein ist, das kann Martin Engelberg nur bestätigt werden. Deshalb gibt es in Österreich nicht die geringste Kritik, wagt niemand aus Politik und Medien den Islam zu kritisieren. Täglich sind in Österreich ausnahmslos Hohelieder auf den Islam zu hören, zu lesen … auch das Fernsehen bringt nur Belangsendungen zur Lobpreisung des …

So schlau dürfte der politische Islam doch nicht sein, wie Martin Engelberg unterstellt, jedenfalls nicht so schlau wie die weiteren „neuen Juden“, wie sich in Österreich noch welche selbst als solche bezeichnen und dabei mit sich selbst sehr viel Mitleid haben. Denn. Die verkehren nicht nur alles in das Gegenteil, sie machen sich auch wählbar, und nicht für wenige, und sie werden, wie es derzeit aussieht, in der nächsten Regierung sitzen, als Partnerinnen von der Partei, kurz gesagt, für die Engelberg nun „ehrenvoll“ kandidiert. Was für recht löbliche Zeiten werden dadurch anbrechen, Martin Engelberg als Abgeordneter Koalitionspartner der „neuen Juden“ …

Sechstens: Es gäbe, schreibt Martin Engelberg, einen weiteren wichtigen Unterschied zwischen Judentum und Islam: Im Judentum gelte das talmudische Prinzip „Dina de Malchuta Dina“, was so viel heiße wie: Das Gesetz des Landes sei Gesetz. Demnach seien Juden verpflichtet, die Gesetze des jeweiligen Landes zu respektieren und zu befolgen. Sofern es sich also nicht um einen Unrechtstaat handelte, stünden die staatlichen Gesetze über den Regeln der Halacha, des jüdischen Gesetzes.

Ein Punkt, von dem gefragt werden kann, wie paßt dieser dazu? Zu dem Heranziehen von Vergleichen von aktuellen Ereignissen mit der Nazi-Zeit, wie es von Martin Engelberg gescholten wird. Wo ist dabei das Heranziehen? Im Vorspann schreibt Martin Engelberg: Das fast schon pathologische Herbeizerren von Vergleichen mit der NS-Zeit scheint zu einer Mode geworden zu sein. Es scheint wie schon ein pathologisches Herbeizerren von Unterschieden zwischen …

Darüber hinaus aber sicher ein Punkt, der Sebastian Kurz wohl auch sehr motiviert haben könnte zur „ehrenvollen Einladung“ … Legte doch Kurz, wie gelesen werden kann, „drastische Zahlen“ … es ging dabei um „staatliche“ und „religiöse Gesetze“ … Martin Engelberg hätte hier auch den Unterschied zwischen Judentum und Christentum anführen können. Denn im nach wie vor gültigen Katechismus ist festgeschrieben, daß religiöse Gebote über staatliche Gesetze …

Nun als Kurzkandidat wird Martin Engelberg wohl nicht mehr belegt beschreiben, welche zentrale Stelle Muslimen und Musliminnen in Österreich schriftlich festgelegt vorschreiben, über die staatlichen Gesetze ihr Evangelium …

Erstens: Die, schreibt Martin Engelberg, aus Syrien, Afghanistan und anderen Ländern flüchtenden Menschen würden nicht aufgrund einer bestimmten Religion oder ethnischen Zugehörigkeit verfolgt werden. So tragisch ihr Schicksal sei: Sie seien Leidtragende von Umstürzen und Kriegen in ihren eigenen Ländern. Die Juden in Nazideutschland seien jedoch verfolgt und ermordet worden – einzig und allein, weil sie Juden gewesen wären. Sie seien ganz gezielt Opfer einer wahnsinnigen Ideologie, eines wahnsinnigen Regimes und wahnsinnig gewordener Gesellschaften geworden. Der Tod im Holocaust sei kein Kollateralschaden eines Krieges gewesen.

Hier schreibt Martin Engelberg schon ganz als Politiker kurz’schen Zuschnitts . Tragisch ihr SchicksalUmstürze und Kriege in ihren eigenen Ländern, also selber verantwortlich, hausgemacht und es gibt halt Kollateralschäden – so tragisch das … Was getan werden kann, das weiß sein „Spitzenpolitiker“: zu schließen die Routen und kolonialistisch zu helfen …

Siebtens: Einen siebenten Punkt führt Martin Engelberg nicht. Aber wenn es um die Vergangenheit geht, um die Gegenwart, um Antisemitismus, darf nicht Antiziganismus,  fehlen. Vielleicht hätte Martin Engelberg sogar darüber geschrieben, gäbe es die geringste Möglichkeit, Antiromaismus wie Antisemitismus zu den Flüchtlingen auszulagern zu können. Aber gerade der Umgang mit den dieser Ethnie zugeordneten Menschen widerspricht deutlich der Ansicht von Martin Engelberg, wie sehr in Österreich aus der Geschichte gelernt worden wäre … eine recht herausragende Rolle hierbei spielen, wie wäre es auch anders möglich, die „neuen Juden“, die möglicherweise nach dem 15. Oktober 2017 Sitznachbarn von Sebastian Kurz auf der Regierungsbank …

Motiviationsschreiben des Martin Engelberg

Unzensuriert findet „Kurzfilm“ bei Bunker 88 und verlinkt sogleich zu Bunker 88

„PS Facebook blockiert mittlerweile das Video, sodaß es hier seit Samstag Vormittag nicht mehr zu sehen ist. Wer direkt auf Facebook geht, findet zuvor die Warnung „Dieses Video zeigt möglicherweise drastische Gewalt oder Blutvergießen“. Nachdem das Schwein weder misshandelt noch geschlachtet wird, kann es sich dabei nur um eine Art Vor-Zensur handeln. Wir haben den Kurzfilm wieder gefunden – ohne Horror-Warnung.“

Nachdem die Copysite der identitären Parlamentspartei sich auch noch ein Postskriptum angetan hat, um ihren Kommentar gar so lustig weiter zu ergänzen, freilich nicht ohne Klage über eine „Art Vor-Zensur“, darf hier ein Nachsatz zu

Politikstube mit Unzensuriert, Frühwald, Ruhdorfer und vom Schwein der krachledernen Lustigkeit

geschrieben werden, aus einem einzigen Grund, weil es doch interessant ist, gerade vor der Nationalratswahl am 15. Oktober 2017, wie die FPÖ unzensuriert verzweifelt den „Kurzfilm“ sucht, endlich findet, und zwar auf Bunker 88 und sogleich, wie in der Collage gelesen werden kann, zu Bunker 88 verlinkt, um allen einen Zugang zu diesem „Kurzfilm“ zu ermöglichen der von Bunker 88 hochgeladen wurde.

Um was für eine Art Kanal sich bei Bunker 88 handeln könnte, nun, das sich vorstellen zu können, ist nicht schwer. Nicht nur das Wort Bunker läßt es bereits erahnen, vor allem die Zahl 88 – die Kombination Bunker und 88 ist schreiend.

Für eine Site der identitären Parlamentspartei wird ein Kanal, der 88 in seinem Namen führt, wohl gleich heimatliches Vertrauen vermittelt haben, und sollte wer meinen, das sei eine Chiffre für … ah, dafür gibt es ebenfalls heimatliche Erfahrung, wie dem entgegengetreten … FPÖ-NR Gerhard Deimek ist kein Standard-Versager mit Tochter, die auf 88 tippt.

Es wollte doch nachgesehen werden, was Bunker 88 gesinnungsgemäß sonst für Videos noch verbreitet. Aber beim Anklicken von Bunker 88 erscheint die Meldung: „Dieser Kanal ist in deinem Land nicht verfügbar.“ Es handelt sich dabei nicht um Zensur, sondern um einen „kostenpflichtigen Kanal“. Es wird verstanden werden, daß ein Name wie Bunker 88 kein Anreiz ist, Geld auszugeben, um zu letztendlich doch nichts anderes herauszufinden, was für eine Art Kanal das ist, die bereits sein Name – Bunker 88 – eindeutig verrät.

Unzensuriert verlinkt also zu Bunker 88 ganz Warnung …

Unzensuriert verlinkt zu Bunker 88

 

Politikstube mit Unzensuriert, Frühwald, Ruhdorfer und vom Schwein der krachledernen Lustigkeit

Unzensuriert und das Schwein.jpg

Es ist kein Kapitel wert, was die Copysite der identitären Parlamentspartei als Kommentar …

Ein Mangel – Mängel sind nichts Unbekanntes bei solchen Sites, ist doch dafür verantwortlich, etwas darüber zu notieren.

Es fehlt die Angabe, woher es Unzensuriert hat. Nun, verbreitet wird es von „Politikstube“, aufgenommen von einem Johannes Sutinger. Was für eine Website „Politikstube“ ist? Im Grunde eine überflüssige Frage. Die Antwort ist offensichtlich. Wenn Sie mehr darüber wissen wollen, suchen Sie zum Beispiel nach „Politikstube“ und „Netzplanet“ …

Gerade vor der bevorstehenden Nationalratswahl am 15. Oktober 2017 ist es besonders erfahrenswert, in welch eine recht prominenten Gemeinschaft sich die Copysite der identitären Parlamentspartei befindet beim Verbreiten von solchen Lustigkeiten unter Beifügung von so recht heiteren Kommentaren.

Wie in der Collage gelesen werden kann, sind es ebenso recht ehrreichen Sites wie „Bunker88“ – Redaktion: Peter Frühwald. Wer mehr über Peter Frühwald erfahren will, der suche etwa auch nach „Sonnenstaat“ … im Grunde reicht es bereits, seine „Kriegserklärung“ zu lesen …

Auch ein Horst Ruhdorfer läßt es sich nicht nehmen, es auch sofort auf seiner Site auf der Plattform des Unternehmens Facebook zu verbreiten.

Und „Journalistenwatch“ darf nicht unerwähnt bleiben, besonders deshalb, weil diese Site allein mit der Überschrift

„Schwein vertreiben Muslime beim Halal-Picknick – Blaupause?“

eindrucksvoll belegen, daß an dieser Site tatsächlich die besten Männer des österreichischen Journalismus mittun … ihre Namen müssen nicht noch einmal genannt werden. Wen es interessiert, findet diese mit einem Klick

Unzensuriert - das Schwein - der Sonnenstaat.jpg

 

 

Das Programm oder die Vollverschleierung des Sebastian Kurz

Die Vollverschleierung des Sebastian Kurz

„In Sarajevo oder Pristina werden zum Beispiel Frauen dafür bezahlt, voll verschleiert auf die Straße zu gehen, um das Straßenbild zu ändern.“ 

Das ist eine Ansage von Sebastian Kurz. Den Wahrheitsgehalt zu überprüfen, nun, es gibt Aussagen, die sind von einer solchen Niedrigkeit, das sie keiner Überprüfung wert sind.

Aber immer, wenn Sebastian Kurz, Saudi-Arabien erwähnt, muß daran gedacht werden:

Sebastian Kurz zwischen Saudi-Arabien und Australien der Kerker von Raif Badawi – Ein Amtszeitresümee.

Abdullah-Zentrum (kurz Kaiciid) – Verbesserung der Situation für Außenminister: Unschuldig im Kerker, aber ohne Auspeitschung.

„Frauen dafür bezahlt, voll verschleiert auf die Straße zu gehen.“ Beweise legt Sebastian Kurz keine vor.

Wie auch?

Die Melodie zu Niedrigkeiten, wird von altersher gewußt: auf Belege wird gepfiffen.

Wie das wohl praktisch ablaufen könnte, daß „Frauen dafür bezahlt“, werden, „voll verschleiert auf die Straße zu gehen“? Ob es dafür in Pristina ein kleines Lokal gibt, in dem saudi-arabische Königsdiktaturmänner sitzen, zu denen die Frauen in Hotpants kommen, von ihnen Nikabs oder Burkas ausgehändigt bekommen und dazu Taschengeld, dessen Höhe abhängig von ihrer Verpflichtung, wie lange sie auf den Straßen herumstreichen?

Hätte Sebastian Kurz aber gesagt:

In Wien oder Prikalitz werden zum Beispiel Frauen dafür bezahlt, voll verschleiert auf die Straße zu gehen, um das Straßenbild zu ändern. 

Das hätte trotz Niedrigkeit doch gleich ganz anders geklungen, beinahe glaubwürdig. Denn. In Wien gibt es tatsächlich so ein Haus, und das ist kein Häuschen, sondern ein der saudisch-arabischen Königsdiktatur entsprechendes Palais

Es kann doch gefragt werden, wozu ist diese Stelle in Wien gut, wenn in Prikalitz Sebastian Kurz bezahlt wird, aufzupassen, daß es keinen saudi-arabischen Einfluß … vielleicht ist die Stelle in Wien ja dafür eingerichtet, daß enorm reiche saudi-arabische Frauen in Hotpants nach Wien reisen, zuerst das Zentrum aufzusuchen haben, eingekleidet, also vollverschleiert, dafür mit einem Taschengeld für die Nobelboutiquen im inneren Grabens Wien ausgestattet werden, und nebenbei das Straßenbild Prikalitz‘ …

Der Satz von Sebastian Kurz hat in Wahrheit aber zu lauten:

In Wien und Prikalitz wird zum Beispiel Sebastian Kurz dafür bezahlt, voll verschleiert zu ministrieren, um nichts zu ändern. 

Es muß auch nicht mühsam überlegt werden, wie solch eine Bezahlung praktisch vor sich geht. Er bekommt ein Gehalt. Sein Gehalt bezahlen die Menschen in Österreich durch ihre Steuerleistungen.

In Wien und Prikalitz wird zum Beispiel Sebastian Kurz dafür bezahlt, voll verschleiert zu kandidieren, um nichts zu ändern.

So könnte der Satz mit Blick auf die bevorstehende Nationalratswahl am 15. Oktober 2017 auch lauten. Nichts zu ändern, so wird es mit Sebastian Kurz weitergehen, der nun selbst bereits seit ein paar Jahren der Regierung angehört, so wird es mit der ÖVP weitergehen, die seit Jahrzehnten in Österreich in Regierungsverantwortung auf Bundesebene, auf Bundeslandebenen, auf Gemeindeebenen … es mag möglicherweise psychoanalytisch klärbar sein, weshalb dennoch Menschen an Änderungen glauben, in ihm einen „Spitzenpolitiker“ sehen, es als eine „ehrenvolle Einladung“ empfinden, von ihm …

Und nach der Nationalratswahl könnte der Satz, wenn den Meinungsumfragen geglaubt werden kann, der Satz lauten:

In Wien und Prikalitz wird zum Beispiel Sebastian Kurz dafür bezahlt, voll verschleiert zu kanzleien, um nichts zu ändern.

Ändern würde sich dann aber doch eines. Sein Gehalt wäre ein noch höheres. Unverändert aber bliebe, wer es bezahlt, nämlich die Menschen in Österreich durch ihre Abgabenleistungen, von allen Menschen, nicht nur von jenen, die ihn wählen werden, weil sie meinen, es würde sich mit ihm etwas ändern.

Er, Kurz, trägt zwar weder Burka noch Nikab, sondern edle und moderne Anzüge auf der Straße, aber von seiner politischen Vollverschleierung kann sich jeder Mensch überzeugen, mit einem Klick auf sein Programm

Und noch etwas kann kommen, zwar ebenfalls keine Änderung, das es aber, wie hypogut bekannt, wieder sehr teuer machen würde, mit ihm eine, kurz gesagt, blaue Regierungsbeteiligung – kurz und schlecht das Neue in alten Schüsseln …