peppermind, eine neue Figur

Es wird vielleicht kritisiert werden, diese Figur überhaupt auftreten zu lassen. Aber es ist ein Roman, den die Wirklichkeit schreibt, also ohne die Macht, wie sie Schreibende von fiktionalen Romanen haben, entscheiden zu können: die Figur wird hinausgeworfen, die Figur wird erst gar nicht in den Roman gelassen …

Es wird um Nachsicht gebeten. Zumal es, wie es heutzutage so schön heißt, eine kreative Figur ist. Das bezeugt bereits der Name, den sich die Figur gegeben hat: peppermind … Was sie damit sagen will? Vielleicht, daß sie einen Paprikaverstand, einen Pfefferverstand, also einen scharfen Verstand hat? Ist ein Wortspiel mit einem Hauptwort? Oder eines mit einem Zeitwort? Sie beschießt den Verstand? Sie prügelt auf den Verstand ein? Fügt dem Verstand Schmerzen zu? Zersiebt den Verstand? Sie hat Lust auf Pfeffer?

peppermind-eine-schwankende-figur

Erfreulich ist an dieser Figur auch, sie „sucht keinen Autor“, sondern sie fragt, wer … Die Frage, um mit Emmanuel Lévinas zu sprechen, die Frage-Bitte geht dem Dialog voraus … Und wer zum Dialog bereit ist, ist nicht verloren. Auch wenn es eine Figur ist, die nicht weiß, wofür sie sich entscheiden soll – für das Ablehnende, das in ihrem Aufschrei „Lösch Dich.“ zum Ausdruck kommt … Sie setzt kein Ausrufezeichen dahinter, sondern einen Punkt, ein also doch verhaltener Aufschrei zum Gewalttätigen …

Verdient eine solche Figur nicht Aufmerksamkeit? Die so schwankt zwischen Ablehnung und Zustimmung. Immerhin bekundet sie, was ihr gefällt. Und könnte ihr das gefallen, wäre sie nicht so zerrissen?

FPÖ unzensuriert: Mit Lobgesang auf Götz Kubitschek gegen „Entartung“

Hofer-Stein: „Jeder Erfolg der FPÖ bringt uns dem Ziel näher: den Faschismus wiederbeleben.“

Ob peppermind eines Tages sich entscheiden wird können, eine eindeutige Haltung einzunehmen? In einem fiktionalen Roman wäre es leicht, ihr eine gute Entwicklung zu schreiben. Nach vielen Wirrnissen, vielen Fragen, nach dem irrigen Setzen auf falsche Patrioten und Patriotinnen findet peppermind zu sich und …

Aber es ist kein fiktionaler Roman. Es kann ihr keine Zukunft geschrieben, es kann nur gewartet werden, was die Wirklichkeit für sie bereithält … Möge ihr die Wirklichkeit eine allzu bittere Lektion ersparen – ein Wunsch, nicht nur für peppermind alleine, sondern für alle, denn eine bittere Lektion träfe doch alle …

Hofer-FPÖ unzensuriert vollzieht den virtuellen Anschluß an Deutschland

norbert-hofer-parlamentarische-anfrage-zu-schachtschneider

FPÖ unzensuriert ist eine österreichische Website. Kenntlich bereits an der Endung „at“. FPÖ unzensuriert schreibt den Aufruf: „Wer sich einbringen will: …de“. „Einprozent“ ist eine deutsche Website (kenntlich bereits an der Endung „de“), auf der eine „interaktive Deutschlandkarte“ zur Verfügung gestellt ist, „in die jeder Bürger vorbildliche Aufklärungs- und Widerstandsprojekte eintragen“ kann.

Eine österreichische Website ruft also in Österreich dazu auf, sich in „Deutschland“ einzubringen. Damit vollzieht FPÖ unzensuriert für sich nichts anderes als den Akt des virtuellen Anschlusses Österreichs an Deutschland.

Wer sich bereits aus dem virtuell angeschlossenen Österreich eingebracht hat, kann gelesen werden in Hofer-Stein: „Jeder Erfolg der FPÖ bringt uns dem Ziel näher: den Faschismus wiederbeleben.“

Aktiv für „Einprozent“ ist Philip Stein, der sogar reagiert, obgleich er kein gewählter Funktionär ist, aber sich dennoch, da er reagiert, als sogenannter Volksvertreter wohl zu verstehen meint, im Gegensatz zu … „Wiederbeleben des Faschismus“ – Stein antwortet, Hofer nicht.

Einen Absatz

„‚Deutsche müssen sich selbst befreien, andere tun das nicht!‘

Zur Einprozent-Kernmannschaft zählen neben Stein und seinem Projektmanager Helge Hilse auch Antaios-Verlagsleiter Götz Kubitschek, Compact-Chefredakteur Jürgen Elsässer, Islamwissenschaftler Hans-Thomas Tillschneider und Staatsrechtler Karl Albrecht Schachtschneider. Einprozent unterstützt unter anderen auch die Identitäre Bewegung in Deutschland und Österreich. Steins Resümee: ‚Es ist wichtig, dass wir Deutschen uns selbst befreien aus diesem Umstand, der derzeit herrscht – denn andere tun das sicher nicht!‘

Wer sich einbringen will: …“

vor diesem Aufruf, sich in Deutschland einzubringen, fallen Namen, etwa der von Schachtschneider. Das ist auch ein Name als Indiz, daß Österreich von der identitären Parlamentspartei als eine, wenn auch sonderliche Provinz von Deutschland gesehen wird, denn nur in einem Provinzparlament, von dem in Deutschland nicht gewußt wird, daß es zu Deutschland gehört, ist es möglich, daß ein Mann wie Schachtschneider auftreten kann, wie gelesen werden kann: Studienzentrum Weikersheim – Was in Deutschland hoch umstritten, in Österreich für das Parlament recht.

Es wird nun auch verständlich, weshalb sich He.-Chr. Strache „Bürgerkanzler“ nennt; er wird sich halt als „Bürgerkanzler“ dieser ausgerufenen Provinz verstehen. Korrekt wäre dann die Bezeichnung Provinzbürgerkanzler. Dazu selbst ernannt, denn in einer solchen Provinz gibt es auch keine Wahlen. Und der Berater von dem Provinzbürgerkanzler ist, ja: Schachtschneider: Professor von He-Chr Strache & „Ja zum Deutschen Reich“.

Aber Schachtschneider ist nicht nur Berater vom Provinzbürgerkanzler, er hat auch einen von Gott gesegneten Aufpasser, und das schon seit bald zehn Jahren, wenn zeitlich von seiner Anfrage im Parlament ausgegangen wird, also von Norbert Hofer, der ja „auf Euch“, die Ihr Schachtschneider heißt, aufpassen will …

Der eine paßt auf, der andere berät … vielleicht berät Schachtschneider auch Hofer, und zwar in Sachen Südtirol, das ihm doch recht am Herzen … Und Schachtschneider weiß, wie im oben verlinkten Kapitel „Ja zum Deutschen Reich“ gelesen werden kann, auch einiges über diese Region, die zur Provinz und dann zu …

Wenn Norbert Hofer davon spricht, er wolle Euch Euer Österreich zurückgeben, ob er damit Deutschland anspricht, also er wolle Euch, Deutschland, Euer Österreich ….?

NS Sollten Ihnen die Namen im obigen Zitat nicht geläufig sein, zweifeln Sie nicht an Ihrem Wissensstand, sondern freuen Sie sich darüber, zu diesem nicht hinuntergestiegen zu sein, erfreuen Sie sich daran, ihre Tage mit Besserem zu füllen als damit, diese Personen zu kennen. Aber zum besseren Verständnis und zur Information, falls Sie es dennoch wissen möchten:

Götz Kubitschek

Jürgen Elsässer

Der halbe Luther von Michael Bünker oder „Zigeuner“ werden Opfer sein dürfen, wenn sie keine Opfer mehr sind

keine-reformatoren-mehr-und-auch-keine-reformatorinnen

Michael Bünker darf im österreichischen Radio wiederholen, worüber erst vor kurzem geschrieben wurde, zu Luder …

Es geht nicht um einen verklärenden Blick in die Vergangenheit und Martin Luther war ebenso wenig wie die anderen Reformatoren ein Heiliger. Gerade seine Schriften gegen die Juden zeigen eine Haltung, die sich im 20. Jahrhundert verhängnisvoll ausgewirkt hat. Dafür die Verantwortung zu übernehmen heißt, heute entschieden gegen jede Form des Antisemitismus aufzutreten und gegen jede Form von Fremdenhass, Rassismus und Hetze gegen Menschen.

Ach, es hat sich also im 20. Jahrhundert bloß verhängnisvoll ausgewirkt gegen die … als hätte es die „Zigeuner“ im 20. Jahrhundert gar nicht gegeben, so muß ihrer nicht explizit gedacht werden … Menschgemäß wieder kein

Martin Luther: „Wie die Zigeuner“

„Nazikirche“, Hofer und die Angst des Bischofs vor dem Tor der Geschichte

Wort von ihm zu den „Zigeunern“ …  Es wird der Antisemitismus gekannt, folkloristisch beschworen, gegen Antisemitismus – aber gegen Antiziganismus, nein, es wird von Michael Bünker nicht einmal das Wort genommen, es will nicht gekannt werden …

Als würde es auch im 21. Jahrhundert die „Zigeuner“ gar nicht geben … es reicht ja, von „Rassismus“ zu sprechen und sich gegen Rassismus auszusprechen, und wer mag, kann es so verstehen, damit sind auch die „Zigeuner“ gemeint, als wären sie nicht weiter in Europa die auserwählten Menschen, die weiter Opfer zu sein haben, oder das, um es in nationalistisch-religiöser Sprache zu sagen: das auserwählte Volk zur euroapaweiten Verfolgung …

Und es ist nicht nur Michael Bünker, der zwar zugibt, was nicht mehr abzustreiten ist, dennoch nur einen halben Luther verkauft. Das Verschweigen des Antiziganismus ist europaweit verbreitet, in diesem Sinne darf sich Michael Bünker Europäer nennen.

Generell ist festzustellen. Und das ist zugleich eine wünschenswerte Vision. Erst wenn die „Zigeuner“ keine Opfer mehr sind, werden sie Opfer sein dürfen, auf gleicher Höhe, Seite an Seite von den Juden, von …  Erst wenn sie keine Opfer mehr sind, werden sie auch Opfer etwa eines Luther sein dürfen. Es sieht aber nicht so aus, daß diese wünschenwerte Vision bald Wirklichkeit werden wird. Da wird es noch viele Nachfolger von Michael Bünker geben, ehe ein Nachfolger von ihm in einer Radiosendung das ganze Luder und das Wort Antiziganismus kennen wird, aufrufen wird, gegen Antiziganismus …

Am Ende seines Beitrages, gesendet am 5. November 2016, der letzte Satz seiner Gedanken für die Nacht:

„Tut um Gottes Willen etwas Tapferes, hat Ulrich Zwingli, der Züricher Reformator ausgerufen. Semper reformanda heißt die Parole für alle Lebensbereiche und jeder, jede kann ein Reformator, eine Reformatorin sein. „

martin-luther-schreibtischtater-reformatorenWas will Michael Bünker damit sagen? Tapfer wie Zwingli „judenfeindliche Stereotypen“ und … Um des Menschen Willen, keine Reformatoren mehr und auch keine Reformatorinnen … Von … bis Hitler mehr als genug Reformatoren gehabt, daß heute jeder wissen muß, was Untergang bedeutet, heute jeder wissen muß, was moralische und ethische Verkommenheit ist.

PS Michael Bünker durfte die ganze letzte Woche seine Gedanken zur Nacht … Wie geht die Schöpfungsgeschichte? Gott schuf die Welt in sechs Tagen und am siebenten Tage … Michael Bünker hatte wegen des Feiertages für seine Vergangenheitsgeschichte nur fünf Tage … an vier Tagen schöpfte Bünker aus der Vergangenheit das Beste für seine Organisation und seinen Luder und am fünften Tage, ach, ganz kritischer und moderner Zeitgenosse, das verzeihende Wort vom Nichtheiligen … Und was macht Gott am sechsten Tage? Er blättert in den Schriften von Zwingli.

PPS In einem Monat wird möglicherweise in Österreich ein Mann aus der identitären Parlamentspartei zu ihrem Bundespräsidenten gewählt werden. Wer von ihm keine Einladung bekommen wird, zu seinem Stuhl, der dann in der Hofburg … aber wer ihn jetzt schon besuchen durfte, wird wohl weiter einer seiner, der gesinnungsgemäß mit Einladungen …

Ein Kandidat empfängt einen bereits ausgeschiedenen Waffenrassystenkandidaten

FPÖ-Willi-Vilimskys und „Neger-und-Zigeuner“-Lobbyist Zakrajsek geben eine Pressekonferenz,

„Wiederbeleben des Faschismus“ – Stein antwortet, Hofer nicht

Antaios Kubitschek Hofer Stein.jpg

Wie in der Collage gelesen werden kann, antwortet Stein, genauer, er reagiert. Aber er widerspricht nicht dem Inhalt von:

Hofer-Stein: „Jeder Erfolg der FPÖ bringt uns dem Ziel näher: den Faschismus wiederbeleben.“

Hofer antwortete bis heute nicht, auf die Fragen, die ihm vor Monaten bereits schriftlich gestellt wurden, vor allem einen Verleumder betreffend, der im Vorort von Braunau wohl auch mit rechten Interesse Stein lauschte.

Es festzuhalten, daß Stein reagierte, hat den einzigen Grund, zu vermerken, daß er nicht widerspricht, nichts dem Geschriebenen entgegenzuhalten hat.

Es kann gleich noch eine Reaktion festgehalten werden, nämlich die von Antaios. Dem Verlag gefällt:

FPÖ unzensuriert: Mit Lobgesang auf Götz Kubitschek gegen „Entartung“

Das kann einen Menschen zum Nachdenken bringen. Es heißt in diesen Tagen vermehrt, es ginge um Ängste, die ernstgenommen gehörten … es scheint, wenn Antaios das gefällt, um das Gefühl zu gehen, zu wenig Anerkennung, zu wenig Lob zu erfahren. Freilich kann es für diese Positionen der Frauen und Männer aus dem kubitschekschen Umfeld keine öffentliche Anerkennung und kein öffentliches Lob geben. Die Öffentlichkeit ist für diese auch die falsche Adressatin, um Anerkennung und Lob zu erfahren, das sie offensichtlich so schmerzlich vermissen, und es dennoch nicht wagen, von den Menschen es einzufordern, die ihnen Lob und Anerkennung verweigern – von ihren Familien … wie unglücklich muß es doch in diesen Familien der Kubitscheks und der Steins und der Elsässers und der Kickls und der … zugehen, daß sie ihr Unglücklich-Sein und ihr unglückliches Dasein in die Öffentlichkeit schleppen müssen. Allerdings vor lauter Angst vor ihren Familien sprechen sie das öffentlich nicht an, woran sie leiden, sie verbergen es, vielleicht ist es ihnen auch selbst verborgen. Und es spricht aus ihnen nicht das, was in ihnen tatsächlich schmerzlich brennt. Diesen ihren seelischen Brand versuchen sie halt öffentlich mit ihrem Geschwefel

Daß es Familie, Tradition und Religion überhaupt noch gibt, das ist das Verwerfliche.

über Familie, Tradition, Religion und so weiter und so fort zu löschen …

So kann abschließend gesagt werden, es sind tatsächlich ihre Familien gefordert, ihre Väter, Mütter, Kinder, Tanten, Großväter, Neffen, Nichten, Gatten sind aufgerufen, ihre  Kubitscheks zu loben, anzuerkennen, zu halsen und herzen, denn das kann nicht die Aufgabe der Öffentlichkeit sein, die Gesellschaft hat ihre Aufgaben zu bewältigen, sich ihren Herausforderungen zu stellen, und zu diesen gehört eines mit Sicherheit nicht, familiär Verwundete und familiär Mißachtete und familiär Getretene zu heilen, ihre Wunden zu versorgen. Die Gesellschaft hat darauf zu achten, daß ihr durch diese keine Wunden geschlagen werden. Eine Vorsorge ist, nicht derart Verwundete zu wählen.

Hofer-Stein: „Jeder Erfolg der FPÖ bringt uns dem Ziel näher: den Faschismus wiederbeleben.“

hofer-an-seine-weggefahrten-in-sudtirol

Die Zusammenführung von zwei Zitaten macht es wohl am deutlichsten, was von der identitären Parlamentspartei zu bekommen ist, nichts jedenfalls, was in eine Zukunft, aber alles, was in die untergegangene Vergangenheit …

Der erste Teil des Zitates ist von Norbert Hofer aus seiner „Grußbotschaft“ vom Oktober 2016 an seine „Weggefährten“ in Südtirol, der zweite Teil ist von Philip Stein aus seinem von der von NR Wendelin Mölzer geführten ZZ abgedruckten Interview mit einem Vertreter der „neofaschistischen“ Casa Pound vom September 2014.

Philip Stein sprach ebenfalls im Vorort von Braunau. Worüber er sprach? Nun, wie bei diesen Menschen nicht anders zu erwarten, über sich, also über das eigene schwarze Loch mit dem Namen „Einprozent“ …

Auf der Website von „Einprozent“ findet sich eine „Deutschlandkarte“, wie in der Collage gesehen werden kann. Auf dieser „Deutschlandkarte“ sind auch eingetragen: „Info-Direkt“ und „Identitäre Bewegung Oberösterreich“. Interaktiv wird hier also vergangene Zukunft gespielt, als gehörte Österreich zu Deutschland …

Ob Philip Stein im Vorort von Braunau Gelegenheit hatte, sich mit Herbert Kickl, dem ersten Werbeoffizier von Norbert Hofer, auszutauschen,

In der von NR Wendelin Mölzer geführten FPÖ-ZZ: „Folgerichtig mit den rechten Kräften Österreichs zu kooperieren“ zum „Wiederbeleben des Faschismus“

darüber, wie „Südtirol als symbolischer Startpunkt für einen neuen Eurofaschismus“ …? Dessen konkrete Planung muß wohl nicht mehr recht groß besprochen werden. Norbert Hofer hat mit der Umsetzung längst begonnen, aber nicht digital verspielt, sondern analog konkret, und das nicht als verzogener Bengel aus den Reihen der außerparlamentarischen I…, sondern als Sitzer auf dem formal vierthöchsten Stuhl im Staat, wenn er etwa zu seinen „Weggefährten“, also zu seinen „Kameraden“

Norbert Hofer übte schon mal in Italien die recht international geratene Bundespräsidentenrede: „Kameraden“

nach Südtirol fährt und dabei erklärt, er ist nicht in Italien, sondern in – ja, wo eigentlich?

„Gehört Südtirol zu Italien oder zu Deutschland?“

Es muß nicht ein weiteres Mal ausgeführt werden, weshalb der identitären Parlamentspartei Südtirol eine rechte Herzensangelegenheit ist,

„Südtirol, eine Herzensangelegenheit“ auch der NPD

aber es ist immer wieder an ihren Code zu erinnern, der so leicht zu entschlüsseln ist:

Code Südtirol – FPÖ schreibt für Zur Zeit, Zur Zeit schreibt für FPÖ

Wie in diesem Kapitel zu lesen ist, weiß Norbert Hofer, wem er zu danken hat, für „31 Jahre Einsatz …“ Und er, Hofer, weiß auch recht genau, wofür er dankbar ist, nach wem Straßen zu benennen sind: nach den „Opfern des Faschismus“ in – ja, wo eigentlich?

„Wohin gehört Südtirol?“ Zu Chemtrails.

In diesem Kapitel werden Sie auch den Namen von Jürgen Elsässer lesen, auch diesem Gefährten war der Weg in den Vorort von Braunau nicht zu weit, um seine Wahrheit, die in Österreich gläubige Anhänger …

Seine Wahrheit findet He.-Chr. Strache compact auch bei Jürgen Elsässer, dessen Ruf Susanne Winter folgt

Daß in diesem Kapitel der Name Kubitschek fällt, wird Sie jetzt nicht mehr überraschen, auch Rittergut-Kubitschek war im Vorort von Braunau …

FPÖ unzensuriert: Mit Lobgesang auf Götz Kubitschek gegen „Entartung“

Ach ja, mit Elsässer wieder einmal im österreichischen Parlament angekommen …

Studienzentrum Weikersheim – Was in Deutschland hoch umstritten, in Österreich für das Parlament recht

Und damit bei Norbert Hofer und Franz Dinghofer mit dem blumigen Symbol antiösterreichischer Gesinnung seit über einhundert Jahren …

Burschenschafter in Deutschland als Staatssekretär entlassen, in Österreich im Parlament geehrt

Die Kornblume von Norbert Hofer seit 107 Jahren Symbol für antiösterreichische Gesinnung

FPÖ unzensuriert, Franz Dinghofer: „Konflikt mit diesen Untermenschen kann man sicher nicht friedlich lösen“

Auf dem Weg zu seiner Ausstellung im Prachtbau im Vorort von Braunau der Dinghofer-Medaillenkünstler noch bei seinem Lieblingspräsidenten …

Europäisches Forum Linz – Davor schaut Wiesinger noch bei Hofer vorbei

Norbert Hofer weiß nicht nur, wem er zu danken hat, über welche Straßennamen er sich recht zu freuen hat, er weiß auch sehr viel über den Faschismus, vor allem, aus welchem Winkel dieser kommen wird …

Hofer-Strache sagen „nicht: Ich bin der Faschismus.“ FPÖ-ZZ schreibt: „Wiederbeleben des Faschismus“

Was Herbert Kickl im Vorort von Braunau sprach, wurde nicht recherchiert. Es wird angenommen, er wird das für ihn Richtige gesagt haben, und wenn er das nicht irgendwo abgeschrieben hat, wird es vielleicht diesmal nicht unrichtig, also wenigstens die Zitate, falls er welche in seinem Vortrag verwendete, richtig …

FPÖ und Antifaschismus – Wenn Herbert Kickl von Norbert Hofer abschreibt, kommt dabei nur recht Unrichtiges heraus

Hofer, Gudenus, Strache und deren Faschismus-Zitat

FPÖ unzensuriert: Mit Lobgesang auf Götz Kubitschek gegen „Entartung“

Nun bringt also FPÖ unzensuriert nach und nach Kommentare über den Parolenschmettertag im Vorort von Braunau.

Zu ihm, der mit seiner Frau auf einem Rittergut … für die Deutschland das Land ist, „in dem Deutsche leben“ … ist bereits alles gesagt, was zu sagen ist, zu diesem Mann mit dem Verlag, dessen Hervorbringungen nicht einmal Amazon im vollen Umfange verkaufen will, wo doch Amazon sonst alles verkauft und verkaufen will, was es nur zu verkaufen gibt …

Wenn also nicht einmal mehr ein profitfundamentalistischer Konzern verkaufen will, was der kubitscheksche Verlag produziert, was sagt das über die identitäre Parlamentspartei aus? Mit Bestimmtheit eines nicht, daß es eine wählbare Partei ist. Und was sagt das über den oberösterreichischen Landeshauptmann aus, der die Prachtbautüren diesen Gehätschelten weit … mit Bestimmtheit nicht, daß er darauf stolz sein darf …

Um es auf eine, zwar bedenkliche, jedoch die Gegenwart kenntlichmachende Formel zu bringen: Was der Kapitalismus nicht verkaufen will, ist nicht zu wählen.

NS Es hat in dem Prachtbau im Vorort von Braunau auch ein Felix Menzel … es soll nur der Name genannt werden, aber auch bei ihm eigentlich nicht notwendig zu wissen, was er dort von sich gab … es wird nichts anderes gewesen sein, als das, was erwartbar und in ebenfalls bereits erschöpfend …

Wenn ein Rechtschreibfehler der FPÖ unzensuriert die Wahrheit spricht: „Bessinen wir uns auf …“

Und gesinnungsgemäß auch Stein, aber auch zu ihm … es ist doch Jacke wie Hose, oder eben Stein wie Menzel:

Medien, Wähler und Wählerinnen ignorieren Vorstellungen der FPÖ-ZZ: „Neuer Eurofaschismus“

Mit Götz Kubitschek gegen Entartung.jpg

 

Daß es Familie, Tradition und Religion überhaupt noch gibt, das ist das Verwerfliche.

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Ein von FPÖ unzensuriert zitierter Satz aus dem Vortrag von Thomas Bachheimer wurde schon in

Thomas Bachheimer oder der Kongress der Adventgeschichten

entsprechend …

Es gibt noch einen zweiten Satz, den FPÖ unzensuriert zitiert, wohl deshalb, weil auch dieser für sie ebenso herausragend zu sein scheint, ebenfalls das Herausragendste dieses Vortrages zu repräsentieren scheint:

„Man hat die Familie, die Tradition, die Religion und das Privateigentum zerstört. Früher waren die Bürger die Wächter der Demokratie, heute hat man die Bürger zu Almosenempfängern degradiert.“

Wie bekannt ist, wird in diesen Reihen für „Familie, Tradition, Religion“ verbissen gekämpft, weil in diesen Reihen gemeint wird, Familie, Tradition, Religion seien dem Untergang geweiht.

Wer sich aber in der Welt umsieht, wer sich schon nur in der kleinen österreichischen Welt umsieht, wird keine „Zerstörung“ feststellen können. Ganz im Gegenteil. Wer drängt heutzutage nicht hin zu Familie, Tradition, Religion? Menschen etwa, von denen – vor nicht allzu langer Zeit – noch angenommen wurde, sie würden nicht heiraten wollen, wollen heiraten, auch Kinder haben, wenngleich sie zur Zeugung die Unterstützung von Dritten …, drängen also hin zum kleinbürgerlichen Idyll des Vater-Mutter-Kind-Zwingers … Menschen, die nach Österreich kommen, sind der Dreifaltigkeit Familie, Tradition, Religion dermaßen ergeben, daß es verwundert, nicht gerade diese Reihen aus dem Vorort von Braunau an den Grenzen Österreichs stehen zu sehen: als die heftigsten und größten „Willkommensklatscher“ und „Willkommensklatscherinnen“, wenn es diesen doch gar so um Familie, Tradition, Religion …

Familie, Tradition, Religion sind nicht zerstört. Es stellt sich dabei aber dringlich die Frage, weshalb nicht? Daß es Familie, Tradition, Religion überhaupt noch gibt, das ist – ein österreichischer Philosoph hätte hier vielleicht das Wort gesetzt: das Mystische, aber es ist nicht das Mystische, es ist das Verwerfliche.

Und daß es das Verwerfliche noch gibt, das ist das Verwunderliche. Wenn das ewige Unheil, an das ewige Unglück durch Familie, Tradition, Religion gedacht wird, das eben Familie, Tradition, Religion seit einer Ewigkeit brachte und weiter bringt … Ein von Religion heftig durchgerüttelter Schriftsteller schrieb, jede unglückliche Familie sei auf ihre Weise unglücklich … Wie kann je das Glück in die Welt kommen, nach dem sich doch alle sehnen, wenn die sogenannte kleinste Zelle der Gesellschaft, des Staates, also die Familie, die größte Zelle des Unglücks ist, die Hauptzelle des Unglücklich-Seins ist?

Es muß nicht besonders ausgeführt werden, was es heißt, etwa in Österreich in einer Familie zu leben, in Europa in einer Familie zu leben, in den Vereinigten Staaten in einer Familie zu leben, in Saudi-Arabien in einer Familie zu leben, und damit sind gar nicht die weltweit existierenden Fritzlkellerfamilien gemeint, sondern die sogenannten normalen Familien, von deren Unheil und Unglück niemand deutlicher erzählen können, wenn sie erzählen können, als die Kinder … wer aber mag, kann beispielsweise ein wenig darin blättern: Gewalt gegen Kinder in der EU …und wer nur ein wenig weiter recherchiert, wird Berichte finden: etwa über zwei Drittel der Eltern schlagen ihre Kinder noch – nicht irgendwo, sondern in Österreich, nicht vor fünfzig Jahren, sondern in den letzten Jahren … Auch hier vereinigt sich die unheilige Allianz von Familie, Tradition und Religion: die auf Erden wandelnde Dreifaltigkeit schwefelt etwas von Kinder mit Würde zu schlagen, das sei in Ordnung, und sie genießt höchstes Ansehen …

Und was soll noch zur Religion gesagt werden? Führt nicht heutzutage gerade IS und Boko Haram vor, was Religion seit Anbeginn der Religion ist, und diese zwei sind bloß die gegenwärtig bekanntesten Ausgeburten von Religion – wer will, kann auch in diesen Kapiteln blättern, und wird sich dann vielleicht auch fragen, daß es Religion überhaupt noch gibt, das ist das …

Was also beklagen diese Reihen, wie eben im Vorort von Braunau wieder? Es stehen jetzt große Feierlichkeiten an, für einen Mann, bei dem es nicht viel gefehlt hätte, und sein Name wäre Luder, ein viel zutreffenderer Name für diesen Mann, gewesen, und auch die Dreifaltigkeit erweist diesem Mann seine Referenz … einem Mann, dessen Schriften Menschen in Europa nichts Gutes gebracht haben, bis zum heutigen Tag. Er schrieb vor fünfhundert Jahren, aber Menschen haben fünfhundert Jahre später noch darunter zu leiden. Was für eine Tradition! Was für eine Verwerflichkeit: das Feiern dieses Mannes!

Und auch zur Tradition gibt es Kapitel, die … Ist nicht gerade die forcierte Trachteneinkleidung des gesamtes Landes deutlichstes und weithin sichtbarstes Zeichen, wie wenig Tradition zerstört ist, sondern – hochträchtige Niedertracht, und damit sind nicht einmal jene Menschen gemeint, deren identitäre Parteienuniform ebendiese …

Es könnte darüber geschrieben und geschrieben und geschrieben werden, aber, wer die Bibel, den Koran, die Thora und all die anderen von Dreifaltigkeiten, Einfaltigkeiten, Achtfaltigkeiten für nur einen Augenblick aus der Hand legt, um in die Welt zu schauen, wird verwundert sich sagen hören: daß es Familie, Tradition, Religion überhaupt noch gibt, das ist das …

Daß es überhaupt noch Familie, Tradition, Religion gibt, hängt wohl damit zusammen, daß noch viel zu wenig und vor allem auch nicht breit genug darauf geschaut wurde und wird, wie es Familie, Tradition, Religion gab und gibt …

NS Eines aber wurde nie Tradition. Wie auch? Es paßt nicht zu dieser Tradition in Österreich, von der oben gesprochen wird, Philosophen und Philosophinnen von der Größe des oben angesprochenen hervorzubringen. Bei dieser Art von Tradition ist es nicht verwunderlich, daß es nach ihm keinen oder keine mehr aus Österreich gab und gibt mit dieser Weltgeltung. Und wenn es so weitergeht, wie es sich gerade im Augenblick abzeichnet, wird es in Österreich gerade noch reichen für eine Ödenburggeltung …

NNS Wie in der Collage gelesen werden kann, schreibt ein Teilnehmer, er scheint noch recht aufgewühlt zu sein, von den Vorträgen im Vorort von Braunau, was es geben wird nach der „deutschen Wende“ – ein Mann der Familie, Tradition, Religion. Es wurde von seiner „Vorausschau“ nur ein Beispiel in die Collage aufgenommen – deutlicher geht es nicht mehr … Übrigens, dieser Mann ist nicht nur vom Kameradenpräsidenten begeistert, er kennt … aber das muß nicht ein weiteres Mal wiederholt werden, es kann hier nachgelesen werden …

„Wo warst du, Gerwald?“ „Ich war im Wahlkampf.“

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Heinrich Böll, ein wohl christlich eingestellter Schriftsteller, hätte es vielleicht verziehen, daß sein Motto, das er seinem Roman „Wo warst du, Adam“ voranstellte, so schändlich für die Niederungen der österreichischen Gegenwart adaptiert wird.

Denn. Die Informationsverbreitung war ihm auch ein wichtiges Thema, wie ein Werk von ihm besonders … und gerade der Titel dieser Erzählung bietet sich ebenfalls an, für eine kleine Abänderung: die nie gehabte Ehre der identitären … FPÖ unzensuriert schreibt recht besorgt: „Österreich kann Kinder nicht schützen.“ Grundlage dafür: Informiert wie putin …

Es ist vorstellbar, daß sich nun nicht wenige in Österreich fragen, die davon gehört, gelesen haben, Norbert Hofer wolle ein Schutzherr sein, Norbert Hofer wolle „auf Euch“ aufpassen – so wahr er sich auf Plakaten zum Präsidenten verhilft, daß nicht wenige sich fragen, was hat er bis jetzt getan – als Präsident III? Beginnt das Schutzherrndasein und das Aufpassen nicht schon viel früher, zumindest mit dem formal vierthöchsten Amt im Staat, mit dem Präsidenten III respektive mit dem Drittelbundespräsidenten nun seit geraumer Zeit, für Norbert Hofer jedoch erst mit …

Und sie werden zweifeln, ob er das je erfüllen wird können, wenn er es bis jetzt nicht konnte – als Präsident … Von den vielen, die zweifeln, werden vielleicht nicht wenige Norbert Hofer persönlich fragen wollen:

„Wo warst du, Gerwald?“

„Ich war im Wahlkampf.“

Informiert wie putin

informiert-wie-putin

Lange konnte dem auf FPÖ unzensuriert Schreibenden kein Bild zugeordnet werden. Nun aber kann aufgrund der putinschen Kritik an Österreich dem auf FPÖ unzensuriert Schreibenden endlich ein Bild zugeordnet werden.

Ein Mann, der eine solche Kritik, also eine falsche und haltlose, äußert, kann für sein Falsches und Haltloses nur die Informationsquellen nutzen, die auch Putin auf und mit FPÖ unzensuriert nutzt.

Es ist beruhigend, ab jetzt sich vorstellen zu können, wie der auf FPÖ unzensuriert Schreibende aussieht, und also wann immer von ihm etwas auf FPÖ unzensuriert gelesen wird, dazu das Bild von Putin vor sich zu haben. Der Mann auf FPÖ unzensuriert schreibt seinen Namen in Kleinbuchstaben, somit als Selbstbeschreibung: ein kleiner, ein sehr kleiner Mann zu sein.

was-herauskommt-wenn-putin-liestNicht beruhigend ist aber der Umstand, daß im Kreml ein Mann sitzt, der Informationsquellen nutzt und redet wie der auf FPÖ unzensuriert schreibende putin …

Vielleicht ist es aber derselbe Mann. Und das Pseudonym wäre also gar kein Pseudonym. Der einzige Unterschied besteht dann bloß darin, daß der Mann, der seine Kommentare auf FPÖ unzensuriert mit putin zeichnet, selbstkritisch genug ist, seinen Namen in Kleinbuchstaben zu schreiben, während er, wenn er im Kreml auftritt, selbstkritiklos und in absoluter Verkennung seiner Größe, seinen Namen mit einem großen Anfangsbuchstaben …

Es wäre keine Sensation, schriebe, es will fortan die Schreibweise von dem auf FPÖ unzensuriert übernommen werden, putin auf FPÖ unzensuriert  schriebe … es paßt recht zueinander die Informationseinholung, die Informationsverarbeitung und auch die Schlußziehungen daraus … was Kremlputin sagte, hätte auch Unzensuriertputin schon geschrieben haben können … Ein Beispiel für die putinschreibe wurde im Kapitel über Beschimpfungen, die je keine Wahl sind, festgehalten.

Es wäre dies auch deshalb keine Sensation, weil zwischen dem putinschen Kreml und dem Unzensuriert der identitären Parlamentspartei ist ein Bote

FPÖ unzensuriert – „Berater warnt: Europa am Rande des Bürgerkriegs“

im Einsatz, der es erklärlich machte, wie die putinsche Kommentarschreibe für … Während aber das Pseudonym alles über putin aussagt, macht der tatsächliche Namen des Boten nicht kenntlich, was von ihm zu halten ist, vor allem von seiner denkerischen Größe, sondern erst ein ihm zugeordneter Name:

Putin-Ideologe Siegfried Eisele will Völker Deutschlands unter die Schutzmacht eines Christenfürsten Habsburg

Aber Boten, das zu seiner Entschuldigung, sind nicht zum Denken angestellt, sondern zum Laufen …

NS Was die Zukunft bringen wird, wer kann das sagen, gehofft aber werden darf, daß von der Gegenwart nichts Schlimmeres bleibt als eine Redewendung: Informiert wie putin.

FPÖ unzensuriert verteidigt in hohen stockerischen Worten den Unsinn, um nicht zu sagen, den National…

wolfgang-dvorak-stocker-fpo-unzensuriert-geschwefel

Es ist gesinnungsgemäß verständlich, daß FPÖ unzensuriert mit einem Verteidigungskommentar für den Verlag Leopold Dvorak-Stocker ausrückt, oder

Wolfgang Dvorak-Stocker neuer Geheimchefredakteur von FPÖ-Unzensuriert?

er selbst ausgerückt ist … wäre es ihm zu verdenken, wenn er Unternehmen für die eigene Verteidigung nutzte, an denen sein Unternehmen beteiligt ist? Nein. Töricht wäre es wohl, täte er es nicht.

Es geht um den Nationalsozialismus. Worum sonst? Wolfgang Dvorak-Stocker selbst oder FPÖ unzensuriert sieht Wolfgang Dvorak-Stocker diffamiert. Der Verteidigungskommentar ist nicht namentlich gekennzeichnet. Und als Beweis für die Diffamierung legt FPÖ unzensuriert oder Wolfgang Dvorak-Stocker selbst den betreffenden Artikel vor, breit zitiert und zum gesamten Artikel verlinkt.

Es ist doch immer wieder erheiternd, wie gerade von diesem Unternehmen ausgerückt wird, um etwas weit von sich zu weisen, daß … das muß nicht weiter ausgeführt werden, zu viele Kapitel dazu wurden schon geschrieben, wie verwiesen werden darf:

Norbert Hofer ist ein Kommunist – Von der Widersinnigkeit, nicht Nazi sagen zu dürfen

Verharmlosung des Nationalsozialismus auf FPÖ unzensuriert

FPÖ unzensuriert: „Der Nationalsozialismus war eine Gegenreaktion darauf.“

„Nazikirche“, Hofer und die Angst des Bischofs vor dem Tor der Geschichte

Eva Dietz ist „gerne Nazi“ und für „X Hofer“ auf FPÖ unzensuriert

Und so weiter und so fort. Vielleicht noch: Wer nach „Hellstorm“ sucht, wird auf Kapitel stoßen, die auch von einem Teilnehmer erzählen, der am letzten Wochenende im Vorort von Braunau war, in einem Prachtbau …

Oben gegen Oben und gemeinsam gegen Unten

Und damit doch bei Herrn Dvorak-Stocker angelangt, aber nur, um zu sagen: Es ist Geschwefel. Pathetisches Geschwefel. Wolfgang Dvorak-Stocker bekundet damit bloß eines, Zeitgenosse jener Menschen zu sein, die vor 1933 schrieben, unsäglich, unerträglich mit ihrem hohlen Duktus von Nation und Volk, Vater und Kind.

Und zu diesem Geschwefel paßt es gesinnungsgemäß, daß ihm ein Mann namens Weißmann eine treue und zitierbare Quelle ist, über die hier …

„Solche Dummheiten hören wir tagtäglich von …“: He.-Chr. Strache

Es lohnt damit keine Auseinandersetzung. Es lohnt die Auseinandersetzung nur für Menschen, die keine Zeitgenossen im Jahr 2016 sein wollen, sondern Zeitgenossen von Menschen, die vor bald einhundert Jahren schon geistig sehr alte Menschen waren, gefangen in einem Weltverständnis, das damals in die Katastrophe führte, wie ein derartiges Weltverständnis stets nur in die Katastrophe, in den Untergang führen kann.

Es lohnt auch deshalb keine Auseinandersetzung, weil ohnehin schon lange gewußt wird, für welche Greise sein Herz treu schlägt und für welche Greise er falsch Zeugnis …

Von der sozial-heimatlichen Vergangenheit, die wieder kommen will

Wie nebensächlich erscheint beim Lesen dieser hohlen Phrasen, ob Dvorak-Stocker eine „positive Neuinterpretation der Person Hitlers und des Nationalsozialismus …“

Es ist eine Krankheit in diesem Land: diese Fixierung und dieses Starren auf die madigen zwölf und noch madigeren sieben Jahre der nationalistischen Massenmord- und Massenverbrechensdiktatur des deutschen reiches … Es wird immer Menschen geben, die dem Schlimmsten, dem Abscheulichsten etwas abgewinnen können, die Erklärungen finden, um dem Abscheulichsten und dem Schlimmsten zu schmeicheln. Es will gar nicht gewußt werden, für wie viele in diesem Land etwa ein Herr Fritzl mit seinem Keller ein Held ist, seinen Verbrechen eine positive Interpretation abgewinnen können. Ein Herr Hitler ist ja auch nur ein Herr Fritzl mit einem Keller, freilich einer, den zu viele, viel zu viele gewählt haben. Und daran ist zu arbeiten, das ist herauszuarbeiten, wie es je dazu kommen kann, daß ein Herr Fritzl mit seinem Keller gewählt wird, daß ein Herr Fritzl in seinem geistigen Keller mit den sogenannten Eliten eines Landes verkehren kann, ohne daß sich diese mit Ekel abwenden. Wie lange es stets dauert, bis ein solcher Keller zum Staatskeller des Abscheulichsten und des Schlimmsten wird, das ist notwendig herauszuarbeiten, darauf ist aufmerksam zu machen. Ist nicht auch die identitäre Blume ein recht gutes Beispiel hierfür? Wie wird bei dieser Blume, in die die Mannen und Frauen der identitären Parlamentspartei recht vernarrt sind, stets geschrien: Symbol der Nazis. In Wahrheit ist diese Blume seit über einhundert Jahren Symbol für …

Die Kornblume von Norbert Hofer seit 107 Jahren Symbol für antiösterreichische Gesinnung

und es haben leider die madigen sieben Jahre des deutschen reiches nicht bewirkt, dieses Symbol aufzugeben, es hält die Menschen in diesem Land nicht davon ab, eine Partei zu wählen, die treu und stolz das einhundertsiebenjährige Symbol für antiösterreichische Gesinnung …

Um abschließend noch einmal auf das Geschwefel von Dvorak-Stocker zu kommen, aber nicht um sich mit seinem Geschwefel inhaltlich auseinanderzusetzen, denn dazu müßte der Tod vor bald einhundert Jahren eingetreten sein, also in derselben Zeit von Dvorak-Stocker gelebt werden, sondern … es geht um das Militär. Wie erschreckend ist es, daß es wieder Bestrebungen einer Remilitarisierung der Gesellschaft gibt, und das nicht aus den stockerischen Reihen, sondern von Menschen, die eigentlich wissen sollten, was Militär heißt, bedeutet, und dennoch wünscht sich eine Frau, die keine unbedeutende Rolle in diesem Staat einnimmt, mögen Frauen die Männerbastion Bundesheer erobern …