Rechtsextremismus, FPÖ unzensuriert und der Unterschied zwischen Deutschland und Österreich

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FPÖ unzensuriert schafft es in ihrem Kommentar vom 22. September 2016 unter der Schlagzeile „Deutsche Medien diffamieren seit Jahren Ostdeutschland als Hort des Rechtsradikalismus“ die von ihr als „Systempresse“ diffamierten Medien für die Berichterstattung über einen Regierungsbericht anzuprangern.

grundlage-der-berichterstattung-fur-fpo-unzensuriert-keineWas FPÖ unzensuriert aber nicht schafft, in ihrem Kommentar wenigstens einmal den „Bericht zum Stand der deutschen Einheit“ der Bundesregierung von Deutschland zu erwähnen. Der ist nämlich die Grundlage für die Berichterstattung, auch in dem von der FPÖ unzensuriert genannten „Handelsblatt“.

Es diffamieren als nicht die Medien, sondern diese berichten lediglich darüber, was im Bericht der bundesrepublikanischen Regierung in Deutschland steht.

Weshalb FPÖ unzensuriert diesen Bericht in ihrem Kommentar nicht ein einziges Mal erwähnt, oder sogar, aktiv verschweigt, darüber kann nur spekuliert werden. Vielleicht will sie die österreichische Regierung erst gar nicht auf die Idee bringen, einen ebenso Klartext sprechenden Bericht über den Stand in Österreich in bezug auf Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und so weiter  vorzulegen; und dann, wie eben erst im Bundestag in Deutschland zu diesem Bericht abgeführt, gar noch im österreichischen Parlament darüber eine deutliche und also unmißverständliche Debatte zu führen. Das wird nicht der Grund sein. Auch die FPÖ unzensuriert kennt die österreichische Regierung, und sie weiß daher, zu so einem Bericht und zu so einer Debatte ist die österreichische Regierung … Es wird wohl mehr dem geschuldet sein, nicht auf den Unterschied zwischen Deutschland und Österreich aufmerksam machen zu wollen, also darauf, was in Deutschland beispielsweise nicht

Burschenschafter in Deutschland als Staatssekretär entlassen, in Österreich im Parlament geehrt

Auch die Stimme von Prammer war eine für Hofer

und was alles in Österreich geht, zum Vorteil der identitären Parlamentspartei mit ihren medialen Produkten, wie beispielsweise mit dieser Website, auch mit dem von einem NR aus dieser Partei geführten Magazin

Diesen Kommentar auf FPÖ unzensuriert schrieb übrigens Unzensurix. Wer dieser Unzensurix ist? Über diese Frage wurde schon einmal nachgedacht. Welcher Systemmann aus dieser Partei es auch immer sein mag, peinlich ist es für ihn allemal. Auf eine Verwechslung in diesem Kommentar machte AndreasNorbertHofer aufmerksam:

„Korrektur

Liebe Redaktion,

Sie verwechseln leider zweimal die ‚alten‘ mit den ’neuen‘ Bundesländern.
Die ehemaligen ostdeutschen (DDR) Bundesländer sind die ‚NEUEN’Bundesländer!“

Unzensurix verwechselt. Das ist ein gutes Beispiel, wie wichtig es ist, aufmerksam zu lesen, wie oft es ausreicht, einfach aufmerksam zu lesen, um zu wissen, das Gelesene ist zu vergessen, nicht nur das von Unzensurix Geschriebene.

AndreasNorbertHofer nutzt seine Korrektur auch gleich dafür, zu erneuern, was er ist: AndreasNorbertHofer: „Ich bin N icht A n Z uwanderung I nteressiert“ …

Weshalb FPÖ unzensuriert nicht über den Bericht der deutschen Regierung schreibt, sondern gegen Medien wettert, hängt möglicherweise auch damit zusammen, daß sie nur zu recht weiß, ohne die klassischen Medien wäre sie nichts, denn sie kann nur nachschreiben, nur kopieren, und dabei das Kopierte halt nach ihrer Gesinnung vergewaltigen. Und schreibt sie selbst etwas, kommt dabei im harmlosesten Fall nur eine Verwechselung heraus, wie eben die oben zitierte von AndreasNorbertHofer …

Auch die Stimme von Prammer war eine für Hofer

Kornblumenparlament - 80 Prozent wählen Kornblumenträger zu ihrem Präsidenten in Österreich

Es wird jetzt über eine Aussage von Norbert Hofer in einer Applaussendung, er hätte in der Wahl im Parlament die meisten Stimmen bekommen, geschrieben, vor allem um zu beweisen, er hätte etwas Unrichtiges gesagt. Schneller als ein Lucky Luck je schießen kann, sind Aussagen von Funktionären und Mandatarinnen der identitären Parlamentspartei als unrichtige aufgedeckt.

So wichtig dieses Aufdecken ist, so vernachlässigt ist, wie auch an diesem Beispiel abgelesen werden kann, die Diskussion darüber, wer damals Norbert Hofer zu ihrem Präsidenten wählte, und vor allem wie viele es waren.

Würde dieser Kandidat und seine identitäre Parlamentspartei außerhalb des Parlaments je von über achtzig Prozent gewählt werden, es würde etwas von Untergang geschrien werden, es würden die Wählenden einmal mehr hingestellt werden, als jene, die bildungsfern, arbeitslos, dumpf, mit einem Wort: der Mob …. Verzweiflung machte sich breit, vom Verlassen des Landes wäre sofort die Rede, von Widerstand, von Wehret den Anfängen … davon wird auch jetzt gesprochen und geschrieben, aber nur wenn es um

Aber wenn ein Kandidat aus der identitären Parlamentspartei im Parlament über achtzig Prozent der Stimmen bekommt, also von jenen Wählenden, die bestens informiert sind, dann …

Darüber sollte endlich einmal breitest gesprochen werden, wie es möglich ist, daß Bestinformierte einen und nicht zum ersten Mal mit einer derart hohen Zustimmung zu ihrem Präsidenten wählen, und nicht nur das, sondern auch bekennen, ein Norbert Hofer sei für sie wählbar, und zugleich wollen sie belehren, die „Unbelehrbaren“ …

Wie gut, daß die „Unbelehbaren“ unbelehrbar sind. Wie sie es wieder einmal am letzten Sonntag in der Leopoldstadt bewiesen. Es waren gerade einmal etwas mehr als zwanzig Prozent, die die identitäre Parlamentspartei des Norbert Hofer wählten. Was für ein breiter Graben zwischen achtzig und zwanzig Prozent …

Zum Parlamentarischen Blindheitstag, 29. Oktober 2013 und 28. Oktober 2008: Erste Nationalratspräsidentin warnt vor Unbelehrbaren, also …

Dritte Nationalratspräsidentschaften – Es kann auch anders gewählt werden

Die Hofa sind’s – Abgeordnete lehrt Geschichte noch Gegenwart irgendwas

Nach Einschätzung von Christine Nöstlinger ist das Parlament der Ort der „denkfaulen“ Wählenden

Die Kornblume von Norbert Hofer seit 107 Jahren Symbol für antiösterreichische Gesinnung

PS Es wird nun allenthalben beklagt, Norbert Hofer mißbrauche dieses ihm zugeschanzte Amt für seinen Wahlkampf. Würde er das nicht tun, müßte er dumm genannt werden. Aber er besitzt die moralfreie Klugheit der Systemgünstler … Und wer hat ihm das ermöglicht? Wer war die Henne, die ihm das Ei legte, ihm dieses recht feine Nest im Kornblumenfeld zum Präsentieren bereitete? Es waren nicht die „Unbelehrbaren“ …

Wie es in einer elitären Familie des ganz, ganz wichtigen väterlichen Freundes von Norbert Hofer zugeht

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Es kann nicht berichtet werden, wie der Streithandel in der Familie des „Freiherrn“, der dem Norbert Hofer ein „ganz, ganz wichtiger väterlicher Freund“ ist, ausgegangen ist …

Vielleicht konnte er gar nicht mehr geklärt werden, weder durch Anwälte noch innerhalb der Familie, weil die Adoptivmutter des hoferischen väterlichen Freundes hochbetagt im letzten Jahr verstorben ist.

Die Zeitungsartikel sind aus dem Jahr 2012, wie in der Collage gelesen werden kann. Vielleicht wurde der Streithandel schon vorher beendet. Es ist auch der Streithandel gar nicht der Grund, diesen zu erwähnen.

Es erinnert bloß so daran, wie es in diesen Kreisen so zugeht, in den Kreisen, denen etwa ein Norbert Hofer in kindlicher Freundschaft zugetan ist, aber auch daran, wie es in der hoferischen identitären Parlamentspartei so zugeht, untereinander, also gegeneinander, mit einem Wort: an die Streithändel … Und es erinnert auch daran, daß der Vorgänger, von dem Norbert Hofer also den Stuhl im Parlament übernahm und den er nun recht gern hinter der Tapetentür …, ebenfalls mit einer hochbetagten Frau seinen …

Es erinnert auch an die Streithändel in der elitären Familie mit Partei in Frankreich, deren töchterlichen Führerin der kindliche Kandidatenfreund elitär vollendet die Hand zu …

In die Collage sind nicht nur die zwei Artikel aufgenommen, sondern auch, wer noch so aus dieser Familie kommt.

Es ist eine große Familie. Bei elitären Familien heißt es dann, diese komme aus der Linie Sowieso und dieser komme aus der Linie Sowieso und so weiter und so fort.

Aus irgendeiner Linie kommt also beispielsweise Enrica Handel-Mazzetti. Wie lieblich schreibt der „ein ganz, ganz wichtiger väterlicher Freund“ in der Familienlaube über ihre Texte:

„Eine gewisse Blut- und Bodenromantik, die in der damaligen Zeit gerne gelesen wurde, wohnt ihren Werken vielfach inne.“

Welche Zeit das war? Was sie in dieser Zeit tat? Nicht von Belang. Von Belang ist, wie ihr Ansehen nach dieser Zeit war, wie sie dennoch geehrt und gewürdigt wurde. Das ist so wie mit der Kornblume, die es lange vor dieser Zeit gab, von deren gefährlichem Symbolgehalt gewußt wurde, es lange vor dieser Zeit, in der Enrica Handel-Mazzetti gerne gelesen wurde, schon einen Kornblumenerlaß gab …

Bei solch elitären Familien ist es vielleicht ungehörig, Linie zu sagen, sondern es vornehm französisch: ligne .. nein, es könnten ungehörige Übersetzungen einfallen, wie Leine, wie in Reih und Glied – das erinnert wieder an eine Front … sind nicht auch etliche Streithändel aus der ebenfalls gar elitären und der hoferischen verwandschaftlich empfundenen Partei afd allenthalben …

Um einen noch aus einer Linie dieser Familie zu erwähnen. Es gibt auch einen Bildhauer, von dem etwa das Andreas-Hofer-Denkmal in Innsbruck … Und zum Andreas Hofer zieht es heute noch den kindlichen Kandidatenfreund, der dem Hofer im Geiste nachgeht, auch in Sachen Kleidung wissen die Hofer stets, wie Frauen zu bedecken sind

„Schutzherr“ Gerwald Hofer für „Freiherr“ Norbert Handel ein ganz, ganz wichtiger kindlicher Freund?

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Gerwald Hofer sagte vor wenigen Tagen in der für ihn zur Applaussendung mit Klaus Webhofer gewordenen, Dr. Handel sei ihm ein „Mentor, ein ganz, ganz wichtiger väterlicher Freund“ …

Gerwald Hofer, Ehrenritter dieses digitalen Habsburgerreiches, stellte sich schlicht als „Mitglied“ dieses Ordens mit Großmeister Karl Habsburg dar und Dr. Handel sei nach hoferischer Aussage halt ein Prokurator …

Ob Gerwald Hofer bei Besuchen des digitalen Habsburgerreiches ins Träumen kommt, wenn er beispielsweise über die „Ordensregierung“ liest, deren „Funktionen aufgrund der Verfassung auf unbestimmte Zeit bestellt …“?

Was denkt so ein „ganz, ganz wichtiger väterlicher Freund“ von einem gesinnungsführenden Kandidaten aus dieser Gemein-Schaft und für die identitäre Parlamentspartei, der zur Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland nichts Gutes, aber das Schlechteste …

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So ein „ganz, ganz wichtiger väterlicher Freund“ denkt nicht, er stellt Rapportfragen, er braucht auch keine Antworten, er erwartet auch keine Antworten … unterliefe doch jedwede Antwort sein Urteil. Und nichts ersehnt er mehr, als seine Verurteilung sprechen zu können. Denn kaum hat er seine letzte Frage ausgesprochen, fällt er seinen elitären Schuldspruch:

„Nehmen Sie zur Kenntnis, Frau Merkel, dass immer mehr Menschen aus der christ­li­chen Mitte, weder Nationalisten, noch ewig Gestrige, son­dern Menschen, die an die Zukunft Europas, aber nicht an Ihre Zukunft glauben, sich in klei­neren und grö­ßeren Gruppen zusam­men­finden, die letzt­end­lich Sie und Ihre kata­stro­phale Politik zum Einsturz bringen werden!“

Und wenn ein „ganz, ganz wichtiger väterlicher Freund“ zum Rapport befiehlt, weiß so ein Mann des rechten Benehmens, ein Mann dieses Traditionsstandes recht genau, wie eine Rapportbefohlene anzusprechen ist, nur mit ihrem Namen, eine Rapportbefohlene hat jedwedes Recht auf Nennung ihrer Titel verwirkt. Vor ihm hat auch eine Bundeskanzlerin als einfache Frau stramm zu stehen …

Und welche Rapportfragen stellte der „ein ganz, ganz wichtiger väterlicher Freund“, die er sich selbst beantwortete, um zum oben zitierten Urteil zu kommen? Nur wenige der handelschen Rapportfragen – diese erklären vielleicht auch Klaus Webhofer, daß die von ihm vermeintlich festgestellten Widersprüche zwischen dieser Partei und dem Reichsspielverein auch in einem Spruch aufgelöst werden können: Europa der Vaterländer da wie dort – sollen im folgenden zitiert werden:

  • Wer gibt Ihnen das Recht, Frau Merkel, durch Ihre Politik die Identität Europas zu zer­stören?
  • Wer gibt Ihnen das Recht, Deutschland in ein Land der Unsicherheit mit bren­nenden Flüchtlingsheimen, Vergewaltigungen und anstei­gender Ausländerkriminalität zu ver­wan­deln?
  • Wer gibt Ihnen das Recht, Frau Merkel, auch die angren­zenden Länder Österreich, Kroatien, Slowenien, Südtirol etc. durch Ihre Politik zu desta­bi­li­sieren?
  • Wer gibt Ihrem Vizekanzler Herrn Gabriel das Recht, den demo­kra­ti­schen Staat Österreich zu kri­ti­sieren und sich dort in die Bundespräsidentenwahl ein­zu­mi­schen?
  • Mit wel­cher Berechtigung, Frau Merkel, ver­ein­baren Sie mit der Türkei eine Visa-Politik, die zusätz­lich zu den Immigranten hun­dert­tau­sende von Türken nach Europa bringt, wenn sie denn über­haupt funk­tio­niert, was zuneh­mend weniger wahr­schein­lich ist?
  • Wer sind Sie eigent­lich, dass Sie sich erlauben ganz Europa zu isla­mi­sieren, ohne Rücksicht auf die Interessen und den Willen der Bevölkerung?
  • Meinen Sie wirk­lich, dass eine in Mitteldeutschland sozia­li­sierte Pastorentochter mit SED-Vergangenheit auch nur irgendein mora­li­sches Recht hat unseren Kontinent zu rui­nieren?
  • Glauben Sie wirk­lich, dass Sie mit Ihrem ‚Muttigehabe‘ Ihren hof­fent­lich bal­digen Rücktritt abwehren können und glauben Sie tat­säch­lich, dass Ihr Bild in der Geschichte als Zerstörerin unseres Kontinents beson­ders glor­reich werden wird?
  • Glauben Sie wirk­lich, dass Sie mit Ihren will­fäh­rigen Regierungskollegen ver­meiden können, dass in Deutschland und Europa der Widerstand so stark werden wird, dass bür­ger­kriegs­ähn­liche Zustände, wie sie der­zeit schon in man­chen Teilen Europas zu beob­achten sind, ver­mieden werden können?
  • Sind Sie wirk­lich stolz darauf haupt­ver­ant­wort­lich dafür zu sein, dass der Frieden in Europa, die euro­päi­sche Union und vor allem die kul­tu­relle Identität unseres Kontinents zer­fällt?“

Was ist eigentlich ein „väterlicher Freund“? Es werden diese Kreise mit ihrem recht elitären Vergangenheitswissen es wahrscheinlich beantworten können, wofür einst „väterlicher Freund“ stand …

Wenn Norbert Handel dem Norbert Hofer „ein ganz, ganz wichtiger väterlicher Freund“ ist, wie würde es Norbert Handel formulieren, müßte er erklären, was ihm Norbert Hofer ist? Sagte er dann, vielleicht: Er ist mir in freundschaftlicher Gesinnung ein ganz, ganz wichtiges Schutzkind? Oder schlicht: Er ist mir ein ganz, ganz wichtiger kindlicher Freund?

Wie auch immer die handelsche Erklärung über sein Verhältnis zu Norbert Hofer ausfallen mag, eines scheint klar zu sein, Norbert Hofer sieht – wie eben in solchen nach deren Gesinnung traditionsgezogenen Wertebünden Kinder zu ihren Vätern aufzuschauen haben in karlgottgefälliger kniender Stellung – zum Handel auf, möchte er doch auch mit einem Wort bezeichnet werden, in dem „Herr“ vorkommt: „Schutzherr“, auch wenn „Freiherr“ und „Schutzherr“ recht überholt – Eine uralte Erfahrung: Schutzherr und Demokratie passen nicht zueinander …

Abschließend stellt sich im Zusammenhang mit diesem Digitalritterspiel Wir sind das elitäre Karlireich noch die Frage, ob, wenn in der identitären Parlamentspartei vom „elitären Reich“ geträumt wird, das die Verdienstvollen sind, die nur mehr wählen sollten dürfen?

Der Anzug, Burka des Mannes; das Nichts, Burka der Frau.

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Der sogenannte Westen, zu dem sich auch das eierkrachlederne und busendirndlige Österreich zählt, ist stolz darauf, keine Kleidungsvorschriften zu haben, also keine gesetzlichen. Und er ist auch dabei, dieses Stolzes verlustig zu gehen. Denn. Wie viele wollen forciert eine gesetzliche Kleidungsvorschrift, im sogenannten Westen von sogenannt westlich eingestellten Menschen, also von Menschen, die sich als demokratisch verstehen, die sich aufgeklärt verstehen, die für Menschenrechte, für Selbstbestimmung und so weiter und so fort sind, und es sind geforderte gesetzliche Kleidungsvorschriften gegen, ach, wie überraschend, gegen Frauen …

Aber nur eine gesetzliche Kleidungsvorschrift nicht zu haben, heißt noch nicht, in diesem Westen der Selbstbestimmung, Menschenrechte und so weiter angekommen zu sein.

Werden aber im sogenannten Westen die Gesetzesbücher zugeschlagen und der Blick in die Gesellschaft gerichtet, dann ist sofort eines auffällig, die vielen Kleidungsvorschriften, nicht geregelt durch Paragraphen, aber durch die ungeschriebenen Gesetze der sogenannten westlichen Gesellschaft, die sich als eine freie versteht.

Es würde ein langes Kapitel, mehr noch, ein eigenes Buch in der Trilogie der Schmutzromane Stets bäuchlings, geschrieben in Österreich werden, nämlich darüber, wie Kleidungsvorschriften im sogenannten freien Westen geregelt sind. Durch Verbote und Gebote. Wann etwas angezogen werden darf, wann etwas verboten ist.

Wer kann sich diesen Kleidungsvorschriften schon entziehen? Wer kann es sich leisten, diesen Kleidungsvorschriften sich zu entziehen? Wer, im sogenannten Westen, will sich überhaupt dem stellen, es wissen, wie sehr das gesellschaftliche Regime der Kleidungsvorschriften seine tägliche Ankleide und ihre tägliche spärliche Ankleide regelt?

Es könnte viel darüber erzählt werden, wie stark diese ungeschriebenen Kleidungsgesetze wirken, wie diese über den Gesetzen stehen, wie diese alle Lebensbereiche bestimmen.

Aber, diese könnte ohnehin ein jeder Mensch im sogenannten Westen und befolgt sie strikt, und rechnet es sich hoch an, in seinen sogenannten westlichen Gesetzesbüchern keine …

Beispielhaft: es gibt immer mehr Websites für das Kennenlernen von Mann und Frau. Und auch hier schlägt die Kleidungsvorschrift in vollem Umfange zu, die in etwa zusammengefaßt werden kann:

Die Burka des Mannes ist der Anzug, die Burka der Frau ist das Nichts.

 

Norbert-Hofer-Kennender schreibt für FPÖ unzensuriert nächste Verleumdung

Es ist nicht falsch, von einem Norbert Hofer persönlich zu Kennenden zu schreiben, wie nachgelesen werden kann. Denn dieser Mann schreibt es selbst. Was Norbert Hofer nicht schreibt, sind die Antworten: Fragen an Norbert Hofer, den Dritte-Chance-Geschenk-Kandidaten …

Es ist auch nicht falsch, zu schreiben, der Norbert-Hofer-Kennende schreibt für FPÖ unzensuriert. Wenn Gates of Vienna keinen Unterschied macht, bei der einen Verleumdung keinen Unterschied macht, kann nicht gefordert werden, hier einen Unterschied zu machen, zu präzisieren. Zumal Gates of Vienna ein recht größeren Einblick in die Strukturen, Arbeitsteilungen haben dürfte. Es gibt, wie in der Collage zu sehen, Berührungspunkte, um ein konkretes Beispiel zu nennen, etwa durch Christian Zeitz: Gastschreiber da, Gastschreiber dort …

Es ist wieder einmal von einer derartigen Grauslichkeit, daß es nicht zitiert werden will. Aber als Beleg müssen die Kommentare von diesem Mann, der Norbert Hofer „beruflich bedingt“ kennenlernte, hier abgebildet werden. Und wieder einmal ist festzustellen, wie viel Zustimmung solche Grauslichkeiten erhalten.

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Diesem Mann, für den Norbert Hofer die göttliche Morgendämmerung … so wirbt er für diesen Blauen, scheint es recht besonders die Pädophilie angetan zu haben. Es ist nicht das erste Mal, daß er gegen andere solche …: Seit fast zwei Jahren wird auf FPÖ-Unzensuriert der Bundeskanzler als „Pädophiler“ diffamiert …

Übrigens, eine sich schlicht „Blauer“ nennende Person schlägt vor:

„einsperren diese volksverätter und erst im sarg wieder rauslassen. millionen menschen in europa müssen durch die hölle wegen dreckigen individuen wie diese.  zeit dass das volk aufsteht und die unrechtschaffenden bestraft.“

Da wird sich der Blaue noch gedulden müssen. Im Oktober ist doch nicht Schluß, wie er oder sie erst vor kurzem so blauäugig schrieb: Kasperl und was Blauer ersehnt: „Im Oktober ist Schluss“ … Es mag für ihn oder sie bitter sein, aber die Vorsehung hat abgedankt. Was ihr oder ihm immerhin bleibt, die Ehre, stolz darauf zu sein, was er oder sie ist: FPÖ unzensuriert, Blauer: „ich bin rechts und ich bin stolzt wenn mich jemand nazi nennt.“ …

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Nicht bewußte Sabotage der Demokratie

Es wurden zwar schon in Norbert Hofer und He.-Chr. Strache empfehlen ein „sehenswertes Interview“ mit Klaus Webhofer die Vorgänge um die Bundespräsidentschaftswahl in Österreich als ein Fiasko und dabei bereits auch eine erst vor kurzem gemachte Aussage von einem Schriftsteller etwas …

Aber. Ein oder zwei Ergänzungen sind dennoch notwendig.

Robert Menasse, wieder einmal auf der Höhe seiner Zeit, meint, die FPÖ habe es geschafft, die Demokratie zu zerstören.

Was für eine erbärmliche und arme Demokratie wäre diese in Österreich, hätte es die FPÖ tatsächlich bereits geschafft, die Demokratie zu zerstören.

Was für eine menassesche Überbewertung und Anerkennung der FPÖ, sie könnte tatsächlich etwas schaffen, und sei es im Negativen.

Und wenn, wie Robert Menasse meint, die Demokratie zerstört ist, fehlt von ihm die Antwort, der sonst auf alles eine Antwort hat, was es denn in Österreich nun gibt.

Das Negative, das die FPÖ voran stürmend verbreitet, ist in Österreich grundgelegt,  und deshalb ist es für diese Partei wohl so leicht, erfolgreich zu sein, nicht nur in Wahlen, sondern auch beispielsweise mit dem Einfordern einer Wahlwiederholung.

Die Bundespräsidentschaftswahl ist nicht bloß ein Fiasko.

Sie scheint auch sabotiert zu werden, zwar nicht bewußt. Denn anders sind die vielen Pannen, die Unmöglichkeit einer raschen und zufriedenstellenden Lösung für eine korrekt und problemlos ablaufende Bundespräsidentschaftswahl nicht mehr zu erklären, als mit einer nicht bewußt eingestandenen Überdrüßigkeit der Demokratie. Und wenn Wahlen als Schlüsselidentität der Demokratie derart fahrlässig an die Wand gefahren werden, scheint sich von der Demokratie verabschieden zu wollen, zwar noch unausgesprochen, nicht einmal sich selbst noch eingestanden.

Es scheint in Österreich eine sehr breite noch nicht bewußt erklärte Überdrüßigkeit der der Demokratie zu geben, aber von dieser profitiert allein die FPÖ, die dafür nichts zu leisten braucht, nichts zu schaffen braucht, sie bloß eines tun muß, sich stürmerisch zu gebärden.

Es wird dabei aber unverdrossen und forciert von Demokratie gesprochen. Aber nicht mehr Demokratie mit ihren Schlüsselinhalten gemeint. Demokratie nicht mehr als Begriff, nicht mehr als Antwort, sondern als ein neues Fragezeichen. Weil eben noch nicht gewußt wird, in was die bestehende Demokratie übergeführt werden soll. Es wird keine Demokratie sein, auch dann, wenn es bei der Bezeichnung Demokratie bleiben sollte.

Robert Menasse fragt in diesem Interview, auf die Vergangenheit anspielend: „Erinnert sie das an etwas?“ Ein Geisteshäftling der Vergangenheit. Aber es muß nicht soweit zurückgegangen werden. Es reicht, an die gegenwärtige Türkei zu denken, an Polen, an Ungarn, an Rußland,  an … Es ist höchst an der Zeit, sich von der Vorstellung zu verabschieden, den Nationalsozialismus gibt nur in der eingezäunten Zeit mit den in die Haupttorpfosten eingeritzten Jahreszahlen 1945 bis 1938 bis 1933 bis … Auch dieser verändert sich, wie weitergelesen werden kann in Von der Widersinnigkeit, nicht Nazi sagen zu dürfen …

Norbert Hofer: „Herr Webhofer, wenn Sie mit mir diskutieren, müssen Sie sich vorbereiten auch.“

Markus Fink - Mauerhochzieher - zärtlich von Norbert Hofer und He Chr Strache in deren Mitte genommen

Keine Sorge, so die unmittelbare Reaktion von Klaus Webhofer darauf, er bereite sich schon vor.

Und genau diese Art von Vorbereitung, nicht nur von einem Klaus Webhofer, bereitet Sorge. Ist eigentlich schon Anlaß, derartige Sendungen nicht mehr sehen zu wollen. Es ist aber ein Fluch der Technik, derartige Sendungen noch Tage nach der ersten Ausstrahlung ansehen zu können, der technischen Verlockung am Ende also doch noch zu erliegen, immer wieder, gegen alle Vorsätze.

Rund eine Stunde Klaus Webhofer und Norbert Hofer …

Es wird gar nicht gewußt, was aus dieser Stunde, und eine Stunde ist lang, genommen werden soll, um zu zeigen, wie sehr diese Weise von Vorbereitung nur noch Sorge bereiten kann. Das Resümee ist nicht falsch, also zu sagen, auch über diese großspurig „Klartext“ benannte Sendung vom 15. September 2016, schlimmer als die Befragten sind die Befragenden, die meinen, sich vorbereitet zu haben. Es ist schon eine Vorbereitung. Das ist wahr. Sie bereiten vor, daß solche Kandidaten und solche Kandidatinnen und solche Parteien Zulauf, Stimmengewinne …

Daß diese Sendung sowohl He.-Chr. Strache als auch Norbert Hofer empfehlen, erstaunt nicht, von dem Noch-Obmann gar als „sehenswertes Interview“ angechräht wird, ja, die zwei Herren haben sofort recht verstanden, wie gut ihnen diese Sendung …

he-chr-strache-und-norbert-hofer-empfehlen-sendung-mit-klaus-webhofer

Wie sah, um es an dieser Sendung aktuell beispielhaft abzuhandeln, die Vorbereitung von Klaus Webhofer in bezug auf den wohl wesentlichesten Punkt, nämlich auf das hoferisch verantwortete Parteiprogramm aus? Webhoferisches Larifari. Was hätte er alles zu diesem befragen und aufzeigen können …

Klaus Webhofer habe sich die Website des Sankt-Georgs-Orden angesehen und meint, einen Widerspruch zur identitären Parlamentspartei zu erkennen. Nun, auf dieser Website kann eines gelesen werden: Sehnsucht nach einem Habsburgerreich. Schlimmer noch und rührend zugleich: das virtuelle Leben in einem Habsburgerreich. Unbehandelt blieben auch die Deckungsgleichheiten in gesellschaftspolitischer Hinsicht zwischen seiner Partei und dem Orden des Anführers Karl Habsburg. Norbert Hofer durfte sich unwidersprochen harmlos als „Mitglied“ dieses Ordens darstellen. Er ist Ehrenritter. Und wer sonst noch in diesem Orden mit dabei ist, kann hier gelesen werden: Österreichische Verfassung wird von Norbert Hofer, Ehrenritter des St. Georgs-Ordens, selektiv geachtet …

Norbert Hofer konnte unwidersprochen behaupten, er hätte die meisten Stimmen bekommen in seiner Wahl zum NR Präsidenten III … Kornblumenland Österreich: 80,3% wählten „Nazi-Blume“-Träger zu ihrem Präsidenten …

Was wäre zu Visegrád alles zu sagen gewesen

Was wäre zu Rußland …

Und so weiter und so fort.

Diese österreichische Art der Vorbereitung, nicht nur von einem Klaus Webhofer, schließt wohl auch ein, gewisse Fragen erst gar nicht zu stellen. Etwa die Frage, wer auf hoferische Einladung in das österreichische Parlament …

Und so weiter und so fort.

Es sollte in dieser Applaussendung für Norbert Hofer um die Bundespräsidentschaftswahl gehen. Eine Wahl als Fiasko. Und das ist Anlaß zur größten Sorge. Nicht weil die hoferische Partei, wie Robert Menasse irrtümlich meint, es geschafft habe, die Demokratie zu zerstören, sondern, so stellt es sich bei Betrachtung der unheilvollen Vorgänge gerade um diese Wahl unweigerlich dar, es in Österreich offensichtlich einen unbewußten Willen zur forcierten Zerstörung der Demokratie gibt, zum alleinigen Heil der identitären Parlamentspartei.

Und mit einem Schriftsteller kann abschließend noch einmal zu dieser Applaussendung zurückgekehrt werden. Wie unwidersprochen nett kann Norbert Hofer über Kunst und Kultur sprechen … Und dabei hätte Klaus Webhofer ein weiteres Mal auf das hoferische Programm …

Damit es aber nicht ganz so unlustig endet. Es hat mit dieser Sendung auch nur insofern etwas zu tun, als Norbert Hofer als Reaktion auf eine sogenannte Publikumsfrage wirsch antwortete, Menschen würden etwas nachplappern, das sie irgendwo lesen … damit hat Norbert Hofer ein recht wahres und schönes Selbstportrait gezeichnet. Er plappert, um sein Wort zu verwenden, nach, was er halt irgendwo liest – die Pointe dazu: Was ist der Unterschied zwischen Ösi und Norbert Hofer?

AndreasNorbertHofer: „Ich bin N icht A n Z uwanderung I nteressiert“

andreas-norbert-hofer

Es kann gesinnungsgemäß nicht ausbleiben, daß die Website der identitären Parlamentspartei nun gegen einen Schriftsteller, der nicht viel von dieser Partei hält, wütet.

Es kann auch nicht eine Gegenrede ausbleiben. Aber es ist keine Fürrede für diesen Schriftsteller. Zum einen kann sich dieser Schriftsteller selbst sehr gut … zum anderen, nun, einige Kapitel erzählen, wie er sich wehrt – auf keine schmeichelhafte Art

Dieser Schriftsteller ist für diese Partei nur einmal mehr ein Anlaß

„Leider erklärt […] nicht, ob er gedenkt, nach der Angelobung eines Bundespräsidenten Norbert Hofer, das Land fluchtartig zu verlassen. Denn ob sich auch anderswo ein Staat bereit zeigen würde, einen Schriftsteller derart mit Förderungen zu überschütten, ist wohl fraglich. Daher wird weiter gegen die FPÖ gewettert, wo es nur geht, denn nach der Bundespräsidentenwahl folgen unweigerlich Nationalratswahlen. Und in einem blauen Bundeskanzleramt könnte man vielleicht auf die Idee kommen, gewisse Literaturförderungen neu zu überdenken.“

gegen alle … und es ist wohl auch so eine Art Empfehlung, wer jetzt schon damit beginnt, sich einem Wort gegen diese Partei zu verweigern, wird einst, wenn …, der Förderung nicht entgehen. Und wer sich gar recht freudig zur Gesinnungskunst jetzt schon entschließen kann, wird der Welt präsentiert und überreichlich belohnt – o wie sing er dafür nur recht brav das Immer wieder O…

Was aus der Gesinnung dieser Partei heraus als nicht förderlich erscheint, ist, um ein aktuelles Beispiel zu nenne, etwas zu schreiben zum Kasperl

Die Zeile o wie sing sie muß nicht geschrieben werden, um auch die Frauen zu nennen, denn diese haben in dieser Partei stumm …

Und die Schreibstaffel dieser Website der identitären Parlamentspartei weiß wieder einiges, was mit Frauen … Und ihre Kommentare zu den Frauen müssen sie auch zu einem Kommentar daruntersetzen, in dem es gar nicht um Frauen geht, sondern gegen einen, also gegen alle Schriftsteller. Von Schriftstellerinnen ist gesinnungsgemäß in diesem Kommentar von Unzensurix nicht die Rede.

AndreasNorbertHofer: „Auch wenn sie Ziegen ficken, solche elenden Weiber tun sie sich nun doch nicht an…“ Ganz in der Tradition dieser Partei weiß er auch, wie, ach wie gegenwärtig, „Nazi“ zu buchstabieren und was er ist: „Ich bin Nicht An Zuwanderung Interessiert“.

Eines muß diesem Kommentator zugestanden werden. Die Wahl seines oder vielleicht doch ihres Pseudonyms AndreasNorbertHofer portraitiert den höchstrichterlich Beschenkten punktgenau …

Ösi: „Die grüne Schnepfe sollte sich lieber freiwillig ihren Invasoren zu Verfügung stellen um die Ziegen zu entlasten.“

Und der Sprachexperte dieser Website bringt wieder einmal seine Expertise kommentarhaftein, will eine Frau über die Sprachtradition aufklären …

Und bei allen diesen Kommentaren wieder die sofortige Zustimmung und die äußerst geringe Ablehnung solcher Kommentare.

NS Daß es nicht nur gegen diesen einen Schriftsteller geht, sondern gegen alle, das ist auch der Schreibstaffel recht klar. Und entsprechende Kommentare steuert sie bei, ebenfalls gleich mit zustimmenden Bekundungen.

Karl Uwe: „Künstlerszene – A-Z gefördert, außer der Gabalier, der durch Leistung zu seinem Geld kommt. A-Z muss man zu 100 % die Föderungen abstellen, tagsüber sollen die sich dann als Tagelöhner mit dem Spaten in der Hand durchschlagen.  Dann bekommen die ordentlich frische Luft um auf kreative Gedanken zu kommen. Alle anderen möglichen Aussagen würden die Halbmenschen beleidigen.“

Ösi: „Ich würde den Spinner eher als Hilfsarbeiter der rot-grünen Landesverräter bezeichnen. Vom Steuerzahler Deppen bezahlt und dem Volke zum Spott.  Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten,  dann richtet das Volk und es gnade ihm Gott.“

Was an den Kommentaren zu dem Kommentar wieder einmal auffällt, es sind doch nur einige, die solche Kommentare schreiben, wie diesmal Ösi, Karl Uwe, Tea Party, Peter_ …, die bereits hier in anderen Kapiteln vorkommen, so daß es durchaus eine Frage wäre, ob diese auch zu dem ominösen namenlosen Redaktionsteam dieser Website gehören, vielleicht als eine Art erweitertes … Aber wem so eine Frage stellen? Vor allem mit Aussicht auf eine Antwort. Der höchstrichterlich Beschenkte wird nicht mehr gefragt werden, er träumt zwar allen vor, Antworten für ein ganzes Land zu haben, aber in der Wirklichkeit hat er nicht einmal eine Antwort auf ihn direkt gestellte Fragen …

Eines der „hässlichsten Autos der Welt“ steht in der Rasumofskygasse auf der Landstraße

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Was für eine Gasse. Erlesen, die Rasumofskygasse in Wien. Am Erdberg. Ehe sie ansteigt auf der linken Seite das Haus, in dem Robert Musil lange Zeit lebte. Und dann gleich auch noch. Wenn das Steilste der Gasse überwunden, im Auslauf der Kurve auf der rechten Seite eines der „hässlichsten Autos der Welt“.

Und auch. Was für Unterschied zwischen wirklicher Welt und digitaler Welt.

Als das erste Mal dieses Auto, das zu den „zehn hässlichsten Autos der Welt“ gezählt wird, gesehen wurde, war zu denken, das wird wohl so eine Figur sein, nach der so viele Menschen jagen – wurmple game ... da aber kein einziger Mensch in der Nähe gesehen ward, der auf sein Smartphone starrt, mußte erkannt werden, das ist keines der in diesem Spiel nachzujagenden Teile.

In  der digitalen Welt dann die Aufklärung. Diese Figuren gibt es nur digital, es gibt keine über die Welt materialisiert verstreuten. Alles ist digital, auch die Jagd ist eine digitale. Das erklärt auch, weshalb keine Massen an Smartphones geklebte Menschen in der Rasumofskygasse.

Später dann auch die digitale Aufklärung darüber, was in der Rasumofskygasse tatsächlich gesehen wurde: eines der „zehn hässlichsten Autos der Welt“. Auf dem Foto ist dieses Auto schlecht zu erkennen. Die wirkliche Welt kann milde zu den Häßlichen und zu dem Häßlichsten sein. Wie schonungslos hingegen die digitale Welt, in der werden die Häßlichen und das Häßlichste unbarmherzig in aller Klarheit und in aller Sichtbarkeit vorgeführt.

Es wird nicht überraschen zu lesen, auf welcher Website diese Werbung für die „10 hässlichsten Autos der Welt“ ausschließlich zu lesen war. Es scheint, auch die Werbung ist von dem Authentischen ganz und gar sklavisch fasziniert. Das Häßlichste, das Menschen zu erzeugen imstande sind, wird beworben auf einer Site, die für das Häßlichste steht, das Menschen geistig hervorzuwürgen imstande sind.

Die digitale Welt aber ist bloßes Ebenbild der wirklichen Welt. Die Milde oft nur ein Nebenprodukt der Verhältnisse. Wie hier unterworfen den Wetter- und Lichtbedingungen und der Qualität des Werkzeugs zum Fotografieren. Wie schonungslos die wirkliche Welt ist, erfährt aber auch dieses Auto, dem nur ein Platz in der Einfahrt zur Tiefgarage zugewiesen ist. Es darf nicht bei den anderen Autos stehen. Großzügig ist ihm zwar ein überdachter, aber doch ein durch und durch einsamer Platz zuerkannt, vor der Schwelle zur Gemeinschaft und also zur Geselligkeit. Allein steht es vor der unbewachten Schwelle und somit auch um die Möglichkeit gebracht, Fragen zu stellen, weshalb es nicht hinein …

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