Block

fpö-nein-weil wird von Peter Sichrovsky blockiert, wird an diesem 19. Oktober ’24 mitgeteilt, und das kann gut verstanden werden, gab es doch schon zu den Zeiten, als Peter Sichrovsky für diese Parlamentspartei seinen Stuhl bekam, als Generalseketrär und als Abgeordneter dieser Parlamentspartei, genügend Gründe für ein Nein zu dieser Partei,

überreiche Gründe für ein Nein zu dieser Partei im Grunde bereits seit der Wiedergründung dieser Partei …

Über das Herzige des Blockierens muß nichts mehr geschrieben werden, kurz ist es her, daß in einem Kapitel davon wieder einmal zu erzählen war, wie rührend es von jenen ist, die blockieren …

Geradeso, als ob durch das Blockieren die mannigfachen Gründe für ein Nein zu dieser Partei aus der Welt wären, blockiert Peter Sichrovsky fpö-nein-weil, mag er jetzt mit dieser Partei noch etwas direkt zu tun haben oder nicht, von seinen

Ausscheidungen her ist er nach wie vor gefangen in dieser Gesinnung, die sich seit den Zeiten des Anführers, als er für diese Partei tätig war, nicht geändert hat, im Grunde seit ihrer Wiedergründung nicht geändert hat.

Blockieren statt zu fragen, blockieren statt nach den Gegebenheiten, den Bedingungen beispielsweise der Vergabepolitik von Preisen zu fragen, erlöst, so hoffnungsreich sind die Blockeinsitzenden, das Blockieren vom Fragen, ist das Blockieren, sich in einem Block einzusperren, der gleich einer

Festung, in die keine Antworten gelangen können, dafür aber aus dem Block Pech —

Worauf er, Peter Sichrovsky, jetzt doch, so scheint es, seit seine Selbstbeschreibung angesprochen wurde, ein „Schreibwarenhändler“ zu sein, verzichtet, ist, ein „Schreibwarenhändler“ zu sein, so kann es jedenfalls gelesen werden, wenn in seinem Profil auf der Konzernplattform X nicht mehr „Schreibwarenhändler“ zu lesen ist, an diesem 19. Oktober 2024, aber es kann auch sein, daß das Blockieren bereits das einschließt, nicht einmal mehr die Selbstbeschreibung preiszugeben. Es ist doch ohne Bedeutung, ob er sich selbst als „Schreibwarenhändler“ weiter oder nicht weiter begreift, beschrieben oder nicht beschrieben haben will, diese Gesinnung allein hat zu interessieren, in der sich schon so viele in diesem Land eingeschlossen haben,

freiwillig und ohne Not in die Gesinnungsgefangenschaft gehen, mögen sie als einzelne noch so bedeutungslos sein, oder mögen sie als einzelne ihre Stühle auf noch so wichtige Ämter

Österreichs Hälse in Bruchzeiten

Liebe Muslime, wieder hat ein Jude den Nobelpreis für Medizin erhalten, während ihr eure Kinder für Terror und Krieg vorbereitet, schicken wir sie in Schulen und Universitäten, aus dieser Verantwortung entsteht Überlegenheit, der ihr nie gewachsen sein werdet.

Dies schreibt Peter Sichrovsky am 14. Oktober 2024 auf der Konzernplattform X, und am 16. Oktober 2024 gibt Peter Sichrovsky selbst darauf die Antwort, die jede andere Antwort erspart —

Ein Idiot zeigt seinen Hass gegen Israel, gegenüber einem griechischen Restaurant, weil der die Flagge verwechselt, und zeigt damit das durchschnittliche Intelligenz-Niveau der Israel-Kritiker, ihre Lächerlichkeit und Primitivität.

Eine Antwort hat Peter Sichrovsky im Grunde schon am 12. Oktober 2024 zu dem, was er am 14. Oktober 2024 geschrieben haben wird, gegeben:

Wir brauchen einfach nur zuhören, diese Typen verbreiten einen krankhaft schwachsinnigen Hass wie andere den Wetterbericht, fett und ausgefressen schicken sie andere in […]

Bei solchen Antworten ist es wohl nicht verwunderlich, daß es von ihm keine Fragen gibt, er keine Fragen stellt, zum Beispiel Fragen danach, wer und warum Nobelpreise bekommt, und wer und warum nicht, oder, warum höchst selten, oder, warum, wenn doch, sehr, sehr spät zum ersten Mal … Auf den „Stammtisch“ seiner Antworten könnte etwa ein Artikel von Lamya Kaddor vom 6. Oktober 2017 gelegt werden, die danach fragt, deren Fragen zu nutzbringenden Antworten anregen könnte.

Diese Woche ist es wieder so weit. Die Show der Nobelpreis-Verkündungen geht über die Bühne. Wir wissen bereits, dass sich acht US-Forscher, ein Schweizer und zwei Briten neu in die Riege der Spitzenforscher der Menschheit und der Top-Literaten einreihen dürfen. Und wie jedes Jahr werfen am Rande der Prozedur wieder ein paar Neunmalkluge die Frage auf: Warum kriegt eigentlich keiner aus der islamischen Welt einen Nobelpreis? Natürlich nur, um die Antwort gleich hinterherzuschicken: „Weil der Islam bildungsfeindlich ist. Ist doch klar!“
Diese simple „Beweisführung“ eignet sich wunderbar, um eifriges Kopfnicken an Stammtischen zu bewirken und ganz viele Likes in Sozialen Medien zu sammeln. De facto stimmt die Beobachtung ja sogar. Ohne den Friedensnobelpreis sind es seit 1901 gerade mal eine Handvoll, von denen man die Religionszugehörigkeit kennt, was freilich nichts darüber aussagt, ob und wie gläubig diese Menschen sind.
Warum haben die USA einen Vorsprung?
Der wahre Grund für die Beobachtung dürfte derselbe sein, der erklärt, warum Hindus so wenige Nobelpreisträger hervorgebracht haben oder Afrikaner oder Südamerikaner. Mit Religion und Kultur hat das allerdings wenig zu tun, auch wenn es den einen oder anderen Zeitgenossen geben mag, der lieber den ganzen Tag lang im Koran liest oder sich in die Veden vertieft, statt Fachbücher zu studieren.
Man sollte eher fragen, warum die USA bei den Nobelpreisträgern so einen Riesenvorsprung haben? Vielleicht sind US-Amerikaner ja tatsächlich so viel intelligenter als Europäer, Asiaten und andere.
Ich glaub jedoch, es liegt weniger daran, dass eine Geburt in den USA mit der Weitergabe einer besonderen Intelligenz verbunden ist oder eine Einbürgerung den IQ heben würde. Ich glaube, es liegt vor allem daran, dass heute die Wissenschaftslandschaft in den USA so viel effizienter ist als anderswo, zum Beispiel weil die Forschungseinrichtungen finanziell viel besser ausgestattet sind. Das gilt schon im Vergleich zu Europa, und erst recht im Vergleich zur islamischen Welt, die in weiten Teilen in Kriegstrümmern liegt (z.B. Syrien, Irak, Jemen, Libyen, Afghanistan) oder durch politisch und wirtschaftlich schwere Zeiten geht (z.B. Türkei, Ägypten, Tunesien, Pakistan, Bangladesch)

Über Lamya Kaddor kann Peter Sichrovsky beispielsweise auf einer ihm angemessenen Wissensplattform sich informieren, daß sie eine Islamwissenschaftlerin, Religionspädagogin, Publizistin ist, Mitglied des Deutschen Bundestages und Mitglied des Kuratoriums der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas sei, daß für sie ein struktureller Ansatz zur Demokratiebildung und Antisemitismus-Vorbeugung notwendig, wofür auch mehr Geld erforderlich sei, daß sie Ende Oktober 2023 forderte, angesichts der in Deutschland nach dem Terrorangriff der Hamas auf Israel stattfindenden Hassausbrüche gegen Juden und den Staat Israel, vielfach von muslimischer Seite, „eine schonungslose Selbstreflexion mit dem Thema“.

Bisher wurde gedacht, so wurde es auch verbreitet, Peter Sichrovsky sei ein „österreichischer Journalist, Sachbuchautor, Schriftsteller und ehemaliger Politiker“, jetzt, aufgrund seiner Antworten, ist von ihm selbst zu erfahren, er ist ein „Schreibwarenhändler“, ein Schreibwarenhändler, bloß ein Schreibwarenhändler — Was kann ein „ehemaliger Politiker“ dieser Parlamentspartei auch anderes sein, als ein Schreibwarenhändler, bloß ein Schreibwarenhändler aus dieser Parlamentspartei, die jetzt sogar mit einem sie anführenden Jäger im Gebirge

Der sie anführende Jäger im Gebirge wird viele Schreibwaren benötigen, sitzt er doch draußen vor dem Tore, und schreibt, und schreibt, und Peter Sichrovsky wird ihm ein recht gut versorgender Händler sein, mit seinen Antworten … Der kleine Mann im Gebirge, um genau zu sein, redet mehr als er schreibt, recht viel Schreibwaren wird seine K. benötigen, die selbst eine Händlerin

nun mit Stand und Stuhl im österreichischen Parlament, eine Händlerin, eine Marktschreierin: Tausche Wirtschaftszonen gegen Staaten ein!

Wie anders wären wohl die Kapitel zu schreiben gewesen, wenn damals schon die Selbstbeschreibung des Peter Sichrovsky gewußt worden wäre, daß er bloß ein Schreibwarenhändler ohne eigenen Laden, ein Schreibwarenhändler, der mit seinem Bauchladen von Stammtisch zu Stammtisch

Eines aber wäre heute nicht anders zu schreiben als damals, das ginge auch nicht, ist es doch ein Zitat, heute so gültig wie damals:

Wir waren aktiv dabei.
Wir wußten ja alles. Darum
waren wir ja auch nur dabei.
Nur deshalb waren wir aktiv.
Weil wir ja alles gewußt haben.
Bloß deshalb.

Der Schreibwarenhändler hat auch einen Bruder, von dem ebenfalls schon so manches zu erzählen war, ohne jedoch zu wissen, ohne jedoch daran je gedacht zu haben, es könnte der Bruder des Schreibwarenhändlers sein. Nun, erhellt sich alles mit einem Male. Zwei Brüder, in Österreich, mit denen die Gepflogenheiten in Österreich exemplarisch erzählt werden könnten,

eine Geschichte davon, in der die zwei Brüder vorkommen, wird von der „Neuen Zürcher Zeitung“ erzählt, am 3. Mai 2016, mit dem Titel: „Österreichs Wendehälse in Umbruchzeiten“, ein Titel, acht Jahre später genauso weiter gültig, vielleicht mit einer Einschränkung. „Umbruch“ wäre etwas Positives, wenn der „Umbruch“ eine tatsächliche grundlegende Veränderung. Aber der „Umbruch“ in Österreich ist je keine grundlegende Veränderung, sondern ein Weiter wie bisher. So ist der Titel zutreffender: Österreichs Wendehälse in Bruchzeiten. Den Bruch damals wie heute will die Parlamentspartei begehen, und sie kann heute wie damals auf viele zählen, die ihr dabei mit ausgerenkten Hälsen Schmiere stehen

Das Bekenntnis zu einem Künstler ist nun mal ein Risiko. Wer erinnert sich noch an den Schock des politisch korrekten Österreich, als Mitte der 1990er Jahre Peter Sichrovsky zum FPÖ-Generalsekretär und EU-Abgeordneten mutierte? Er war davor eher als Schriftsteller und Dramatiker bekannt, dem Claus Peymann nicht ohne Hintergedanken das Burgtheater geöffnet hatte, war doch Bruder Heinz Sichrovsky als Kulturchef von News der allergrößte Propagandist von Peymann. Weshalb es nicht überraschen konnte, dass trotz fliehender Burgtheater-Abonnenten Peymann Sichrovskys Nazikinder-Stück „Schuldig geboren“ durch „alle Abonnement-Kategorien“ spielen ließ. Ja – bis Peter Sichrovsky den Schwenk zur FPÖ tat. Dann war er für Peymann von einem Tag auf den anderen nicht nur Persona non grata, nein, er äußerte sich plötzlich auch nur noch höchst abfällig über die dramatische Kunst Sichrovskys.

Aber möglicherweise ist das immer noch besser, als die Eignung eines Kandidaten daran zu messen, welchen Lieblings-Sänger, -vogel oder -maler er hat. Wie etwa Profil (ebenfalls in einem Leitartikel) und der Standard (auf Seite 1) mit Schaum vor dem Mund die Nicht-Eignung des FPÖ-Kandidaten Hofer daran ermessen wollten, dass dessen Lieblingsmaler ein kaum bekannter oberösterreichischer Maler namens Manfred Wiesinger ist, der sich jedoch Odin nennt und großdeutsche Karten malt. Wenn das kein Disqualifikationsgrund ist. Aber nichts im Vergleich dazu, würde ein Kandidat den moralischen (nicht künstlerischen) Missgriff tun und Rudolf von Alt, den großen österreichischen Aquarellisten, als Lieblingsmaler nennen. Denn diesen hatte ja Adolf Hitler ob seiner Landschaften und getreuen Wien-Motive zum Lieblingsmaler erkoren.

Es ist sogar fraglich, ob es überhaupt „Wendehälse“ sind, vielleicht sind es einfach nach österreichischer Art ausgerichtete und zugerichtete Hälse, wird zum Beispiel an einen Händlerbaumeister gedacht, der in der Hofburg keine „Rechtsextremen“ sah, so wie

Norbert Hofer in der Stephanskirche seine Rede nicht an „Rechtsextreme“ richtete, sondern bloß an „echte Österreicher“ bloß an einen

Lugner, der wohl in einer der vordersten Reihen vor ihm saß —

Der Titel der Geschichte, in der auch die zwei Brüder vorkommen, wäre wohl passender, zutreffender gewesen: Österreichs Hälse in Bruchzeiten

K.

Vor zehn Jahren, am 22. Oktober 2014, äußerte sich K. zu Chile in einem Gespräch über

Wem gehört der Wohlstand? Vermögen und Einkommen in Österreich – ein kontroverses Gespräch zwischen Barbara Kolm (Friedrich A. v. Hayek Institut Wien) und Markus Marterbauer (Arbeiterkammer Wien) – Veröffentlicht in „GW Unterricht“ 140.

wie folgt:

Markus Marterbauer: […] Die Länder mit großer Ungleichheit, Chile zum Beispiel, haben auch niedrige Pro-Kopf-Einkommen; oder in vielen afrikanischen Ländern: niedrige Pro Kopf-Einkommen, enorme Ungleichheit in der Verteilung. Gleichheit und Wohlstand sind Zwillinge.

Barbara Kolm: Chile, das ja sicherlich noch vor 30, 40 Jahren eines der ärmsten Länder der Welt war, gehört mittlerweile zu den wohlhabendsten Ländern der Welt. Es ist auf dem Index des Economic Freedom sehr weit hinaufgestiegen, auf Platz 7.

Markus Marterbauer: Die größte Ungleichheit, die es überhaupt innerhalb der Industrieländer gibt.

Barbara Kolm: Trotzdem hat das Land Wohlstand dazugewonnen. Die Armen, die früheren Armen haben mittlerweile alle ein Pensionseinkommen.

Markus Marterbauer: Die haben nicht einmal den Zugang zu den Hochschulen, zu Bildungssystemen, die Jugendlichen müssen streiken, damit sie einen Bildungsplatz bekommen. Diktatur zahlt sich halt einfach nicht aus. Ich weiß, Friedrich August Hayek war ein großer Fan von Pinochet.

Barbara Kolm: Auch das stimmt nicht.

Markus Marterbauer: Freilich hat er ihn unterstützt. Wir kennen alle die Leserbriefe an die Times, wo er schreibt, er unterstützt den Diktator Pinochet.

Barbara Kolm: So ist es nicht formuliert worden.

Markus Marterbauer: Ich schicke ihnen gerne die Zitate.

Barbara Kolm: Zurück zum Thema: Wir sind eigentlich von einem Steuersystem ausgegangen und von Marktwirtschaft beziehungsweise Kapitalismus – Grundvoraussetzung wirtschaftlichen Handelns, um Wohlstand für alle zu erreichen. Kapitalismus bedeutet nichts anderes als Eigentumsrecht zu wahren und Eigentum ist etwas, was prinzipiell positiv bewertet wird und was wir für uns alle in Österreich wünschen. Deshalb darf Kapitalismus nicht durch ein Steuersystem bestraft werden, denn dann wird es kein Wirtschaftswachstum geben.

K. antwortet mit dem Verweis auf den „Index des Economic Freedom“. Österreich wird in diesem Index von 2014 auch angeführt, auf dem Platz 24, also ganze 17 Plätze hinter Chile. Um was für einen Index es sich dabei handelt, offenbart bereits sein Titel: Index der ökonomischen FreiheitNach diesem Index wären wohl die „Wirtschaftszonen“ in Honduras, bei der K. eine treibend führende Kraft spielte, wären sie nicht gestoppt worden, unangeforchten und mit einem recht extrem großen Vorsprung mit einhundert Punkten auf Platz 1 vor der Zweitplazierten. Der Index der ökonomischen Freiheit bewertet nicht nur Staaten. Denn die Zweitplazierte von 2014 ist kein Staat, sondern eine „Sonderverwaltungszone“ – Hong Kong. Ks „Wirtschaftszonen“ wären wohl sofort mit Begeisterung in diesen Index aufgenommen und an die erste Stelle gesetzt und als Vorbild ökonomischer Freiheit in die Auslage gestellt worden, wenn diese nicht …

Wenn Sie von K.s Wirtschaftszonen lesen, in Honduras oder anderswo, denn sie werden nicht darauf verzichten, es weiter zu versuchen, derartige Wirtschaftszonen zu etablieren, ersetzen Sie Honduras durch Österreich —

Die Antwort von K. ist also dieser Index.

Und es gibt weiter derlei Versuche, bei solch einem ist der Arbeitgeber eines

Österreichers, dessen Name ebenfalls mit K. beginnt, auch wieder mit dabei, es auf hoher See zu probieren —

Und K. bekräftigt ihre Antwort mit dem Hinweis, die „früheren Armen“ hätten „mittlerweile alle ein Pensionseinkommen“ … Wie es darum bestellt ist, in Chile … Es könnte viel zu Chile hier geschrieben werden, aber wenn Sie selbst über Chile lesen, werden Sie rasch die Redlichkeit der K. erkennen.

Es ist zu viel, was zu Chile geschrieben werden kann, und wohl auch muß, deshalb soll nur kurz etwas zu dem redlichen Verweis der K. in Bezug auf die Pensionen gesagt werden.

Die Aufgaben des Staates sind in der Verfassung auf ein Minimum reduziert, das Bildungs-, Gesundheits- und Rentensystem weitgehend privatisiert. (SWR Tagesschau, 18. 12. 2023)

Eine Million Chilenen protestieren gegen privates Rentensystem (amerika21, 29. 8. 2016)

Wer arbeitslos wird, kann sich kaum auf staatliche Hilfe verlassen. Auch die Renten- und Krankenversorgung ist zum größten Teil privatisiert. Wer kann, lässt sich nicht in einem öffentlichen Krankenhaus behandeln: „Die Wartezeiten für Operationen sind so lang, dass die Menschen, die ernsthaft erkrankt sind, manchmal sterben, bevor sie an die Reihe kommen“, sagt Wirtschaftsexperte Yáñez. Und die staatliche Rente? Sie ist – getreu dem neoliberalen Motto – am Finanzmarkt angelegt – mit allen Risiken und Nebenwirkungen. „In den letzten Jahren wurden Verluste beim Aktienkurs einfach an die Rentner weitergegeben“, sagt Yáñez. Während Deutschland die Altersarmut fürchtet, ist sie in Chile längst Realität. Und die Jüngeren starten mit immensen Ausbildungsschulden ins Leben: Bis zu 40.000 Euro Studiengebühren sind normal. („Endstation Reichtum“. „Zeit“, 27. 6. 2016)

Von Hayek möchte K. nicht sprechen, gleich mahnt sie ein: „Zurück zum Thema“. Und das ist zu verstehen. Und das ist zugleich nicht zu verstehen. Gerade in Österreich ist es nicht anrüchig, zu Hayek zu stehen, erst vor kurzem hat der Präsident einen Gang im österreichischen Parlament Hayek gewidmet, und wie passend im Parlamentsplan beschrieben: „Friedrich August von Hayek | Demokratiewerkstatt“ …

Friedrich August von Hayek hat sich eine recht besondere Werkstatt der Demokratie eingerichtet. Vor zehn Jahren, am 13. Oktober 2014, schrieb zu Markus Marterbauer: „Nobelpreisträger Friedrich August Hayek: Antidemokrat und Pinochet-Unterstützer“ …

Hayeks wirtschaftspolitische Ideen gescheitert Wiewohl Hayek als Ökonom Respekt genoss, war die Bedeutung seiner Theorien für die konkrete Wirtschaftspolitik zum Zeitpunkt der Preisverleihung sehr gering. Schon in den 1930er Jahren unterlag er gegen seinen großen Widersacher John Maynard Keynes in den Fragen der Ursachen der Weltwirtschaftskrise und den daraus zu ziehenden Lehren für die Wirtschaftspolitik. Hayek sah die Weltwirtschaftskrise als notwendige Reinigungskrise, in die der Staat keinesfalls eingreifen dürfe.

Massenarbeitslosigkeit und soziale Verelendung waren für ihn der Preis für die unabdingbaren Strukturreformen.

Demgegenüber erkannte der große sozialliberale Ökonom Keynes, dass ohne eine staatliche Intervention die Märkte nicht mehr aus der Depression finden konnten. Auf den interventionistischen Rezepten von Keynes basierten dann auch der lange Aufschwung der Wirtschaft und der Aufbau des Sozialstaates in den Nachkriegsjahrzehnten. Die Niederlage gegen Keynes überwand Hayek nie. Er wandte sich schrittweise von der Ökonomie ab und der Staatsphilosophie zu. Es war auf diesem Gebiet, wo er politisch untragbar wurde. Er trieb seine Theorie über den Missbrauch der Demokratie soweit auf die Spitze, dass er Ende der 1970er Jahre seine Gegnerschaft zum demokratischen System westlicher Prägung in eine öffentliche Unterstützung für die Militärdiktatur Augusto Pinochets in Chile münden ließ. Diese Unterstützung für Pinochet ist seit langem bekannt, sie wird allerdings in jüngster Zeit wieder intensiver wissenschaftlich bearbeitet, zuletzt in drei lesenswerten Artikeln in der aktuellen Review of Political Economy. Hayeks Unterstützung für Augusto Pinochet Hayek besuchte Chile im November 1977, vier Jahre nach dem blutigen Militärputsch gegen die demokratisch gewählte Regierung Salvador Allendes. Im Juli und August 1978 machte Hayek seine Unterstützung für das Regime Pinochets in vier Leserbriefen an die britische Zeitung The Times publik. Dort schrieb er: „I have not been able to find a single person even in much maligned Chile who did not agree that personal freedom was much greater under Pinochet than under Allende.“ Hayek traf im Rahmen seiner Reise nach Santiago den Diktator Augusto Pinochet, den er als „honorable general“ und mehrere Regierungsmitglieder die er als “educated, reasonable and insightful men” charakterisierte und denen er zutraute, die Diktatur in einer notwendigen Übergangsperiode für die Verwirklichung von Freiheit einzusetzen. Im Interview mit der pro-Pinochet Journalistin Renee Sallas in der chilenischen Zeitung Mercurio gab Hayek dieser Position im Jahr 1981 neuerlich konkreten, auf die Pinochet-Diktatur gemünzten Ausdruck „I prefer a liberal dictator to democratic government lacking liberalism“. Hayek war bereits 1977 nachweislich über die massiven Menschenrechtsverletzungen der chilenischen Militärjunta informiert. Er verfügte über eine umfangreiche Dokumentation Amnesty Internationals zu den Morden, Verschleppungen, Folterungen, Internierungslagern, geheimpolizeilichen Aktionen und Einschränkungen von Rechten der ArbeitnehmerInnen. Hayeks Unterstützung für den faschistischen Militärputsch in Chile war nicht Ausdruck des Irrsinns eines frustrierten, weil weitgehend einflusslosen Ökonomen, sondern basierte auf seinen staatsphilosophischen Theorien. Bereits in der Verfassung der Freiheit (1960) relativiert Hayek den Wert der Demokratie, in dem er ihr rein instrumentellen Charakter für die Verwirklichung eines sehr speziellen Freiheitsbegriffes zuschreibt. In Hayeks Vorstellung kann die Freiheit des Individuums nur durch eine begrenzte Demokratie erreicht werden, in der die wesentlichen Rahmenbedingungen wie Privateigentum, Vertragstreue oder der Wert der Familie durch Verfassung vorgegeben und nicht demokratisch veränderbar sein sollen. Wolfgang Streeck hat in Gekaufte Zeit gut begründet darauf hingewiesen, wie stark Hayeks Vorstellung eines Kapitalismus, der nicht begrenzt von demokratischen Strukturen oder der Idee von sozialer Gerechtigkeit wäre, im Agieren der Europäischen Union in der Finanzkrise umgesetzt wird: Die gewachsenen demokratischen Entscheidungsstrukturen in den Nationalstaaten werden mit Hilfe von strengen europäischen Vorgaben und ExpertInnengremien ausgehebelt. Hayek: Demokratie als Problem Das Gegenstück zur begrenzten Demokratie, die gegebenenfalls auch diktatorisch hergestellt werden sollte, sah Hayek in einer unbegrenzten Demokratie westlicher Prägung, die direkt in den Totalitarismus führe. Hayek sah zu diesem Zeitpunkt Länder wie Großbritannien und Schweden, generell ganz Westeuropa genau auf diesem Weg. Die in diesen sozialen Demokratien mit Mehrheitsentscheid beschlossenen Maßnahmen der Chancengleichheit oder sozialen Gerechtigkeit schränken nach Hayeks Meinung die Freiheit der Einzelnen in inakzeptabler Weise ein: „Die Menschen in Umstände zu versetzen, wo jeder gleiche Chancen hat, ist extremer Totalitarismus.“

Hayeks Ablehnung von Beschäftigungspolitik, Wohlfahrtsstaat und progressiven Steuern sowie seine Verherrlichung der Marktergebnisse sind das eine. Mit diesen wirtschaftspolitischen Positionen ist eine intellektuelle Auseinandersetzung möglich. Die Unterstützung für den Militärputsch des Diktators Augusto Pinochet und damit für die Ermordung und Folterung zigtausender Menschen hat eine andere Qualität. Sie würde es unmöglich machen, diesem Menschen heute einen Nobelpreis zu verleihen. Alle jene Institutionen, die sich noch heute auf Friedrich August Hayek berufen, sollten dies schamvoll beenden: Von der Mont Pelerin Society und dem Hayek Institut über das Hayek Colloquium in

Obergurgl bis zur Agenda Austria, dessen Obmann Christoph Kraus Hayek als „Vorbild“ bezeichnet.

In Chile gibt es auch eine „Pattsituation“, nicht wegen einer Regierungsbildung so wie in Österreich jetzt, sondern wegen der Verfassung. Im Oktober 2020 stimmten 78 % für eine Verfassungsreform in Chile, die die Verfassung der Diktatur des Augosto Pinochet ersetzen sollte.

Nach zwei Abstimmungen, die letzte war im Dezember 2023, hat also Chile immer noch eine Verfassung der Diktatur, und Österreich hat eine Verfassung, die eine „schön elegant tickende Zeitbombe“, aber ohne den geringsten Willen, diese zu ändern.

Der zweite Versuch einer Verfassungsreform angeführt von einem K.

Eine Niederlage für die rechtsextreme Partei von Antonio Kast Der zweite Reformanlauf stand zudem unter viel stärkerer Kontrolle der Parteien und des Parlaments und stützte sich auf «technische Zulässigkeitsausschüsse» und «Expertenkommissionen». Die im März 2023 gewählten 50 Mitglieder des Verfassungsrates wurden von einer relativen Mehrheit der Republikanischen Partei von José Antonio Kast angeführt. Es handelt sich um eine neue extreme Rechte, die in den letzten drei Jahren erstarkt ist. Mit einem offen rassistischen, anti-migrantischen, patriarchalen Law-and-Order-Diskurs haben sie sich als politische Kraft einer «Rückkehr zur Ordnung» gegen den sozialen Aufstand vom Oktober 2019, gegen die starke feministische Bewegung und gegen die Regierung Boric positioniert.

Mit dem Ergebnis des zweiten Referendums erlitt die Republikanische Partei eine deutliche Niederlage. Insbesondere, weil sich Kast bereits als Präsidentschaftskandidat mit realistischen Siegeschancen bei den Wahlen 2025 verstand. Die Stimmung ist angespannt zwischen der konservativ-neoliberalen traditionellen Rechten (Chile Vamos) um Figuren wie Evelyn Matthei (UDI) und der Führungsriege der Republikanischen Partei. So schiebt man sich gegenseitig die Schuld für die verlorene Verfassungsabstimmung zu. Es zeigen sich auch Streitigkeiten innerhalb der extremen Rechten, wo einige führende Persönlichkeiten wie etwa der wirtschaftslibertäre Autor Axel Kaiser versuchen, eine «libertäre Partei» zu schaffen, die noch radikaler sein will als Kast und sich am Modell von Javier Milei in Argentinien orientiert.

„Sofern die Option ‚Dafür‘ gewinnt, wäre das wirklich unheilvoll für das ganze Land“, meint Rojas, der Mitglied in der Regierungspartei Revolución Democrática ist. Der zur Abstimmung stehende Entwurf ist stark von der rechtsextremen Partido Republicano und deren ehemaligen Präsidentschaftskandidaten José Antonio Kast geprägt.

„In dem Text“ für den „zweiten Reformanlauf“

wird das Leben eines Fötus unter Schutz gestellt und somit Abtreibung verboten. Staatliche Aufgaben werden weiter reduziert: So dürfte der Staat nicht mehr in die Bildungspläne privater Schulen eingreifen, selbst wenn er diese subventioniert. Die Familie wird als einzige Verantwortliche für das Wohl des Kindes anerkannt und Mechanismen der Solidarität bei Renten- und Krankenversicherungen quasi per Verfassung verboten.

„Der aktuelle Verfassungsentwurf ist hochideologisch aufgeladen“, sagt der Politologe Javier Couso gegenüber amerika21. Er ist sich sicher: Während der erste Entwurf stark nach links zeigte und wenig Kompromiss mit den rechten Sektoren suchte, ist der aktuelle das genaue Gegenteil.

Couso steht der Christdemokratischen Partei nahe und sprach sich für den ersten Verfassungsentwurf aus, den aktuellen hingegen lehnt er ab. Er verfestige die neoliberale Struktur des Landes und sei gleichzeitig Ausdruck einer erzkonservativen Ideologie, die im schlimmsten Fall den Rechtsstaat beeinträchtigen könnte. Ein Sieg der neuen Verfassung würde zumindest dazu führen, dass kleinere progressive Reformen, wie die Einführung eines allgemeinen und verbindlichen Sexualkundeunterrichts im Jahr 2019 oder das Gesetz zur gleichgeschlechtlichen Ehe aus dem Jahr 2021, in den nächsten Jahren unwahrscheinlich sind.

Die Eltern von K. wanderten nach 1945 aus Bayern in Chile ein, sein Vater war, ist zu erfahren, NSDAP-Mitglied und Wehrmachtsoffizier, und zu seinem Sohn die Beschreibung: „Ultrakonservativ, rechtspopulistisch, rechtskonservativ, rechtsextrem, neofaschistisch“ und „Katholik“, und als „Katholik“ ist es wohl folgerichtig, daß eine „Front“, die ein K. gründet, nur eine „christlich-soziale Front“ sein kann und auch nur „christlich-soziale Front“ heißen kann. K. gründete und nannte diese „christlich-soziale Front“ …

K. zieht mit ihrem für sich, für ihre Partei und für ihren K. geschriebenen Wirtschaftsprogramm in das österreichische Parlament ein … Und bei solch einem parlamentarischen Einzug ersetzt sich, wird von Chile, von Honduras, vom Meer gelesen, Chile ganz von selbst durch Österreich, Wirtschaftszonen durch Österreich, Wasserhäuserlegozonen durch Österreich –

All das kann zu den Ks einfallen, ausgelöst allein schon durch ein paar Sätze, die eine K. vor zehn Jahren sagte, diesmal zu Chile, und wie stets dabei recht redlich, und es fällt noch ein K. ein, mit dem sich die in das Parlament einziehende K. auf höchstem Nivau recht gern auch austauscht,

mit K., der weiß, wer so wirtschaftet, als gäbe es kein Morgen …

Nichts anderes als ein Regierungsbildungsauftrag

Wie beruhigend zu lesen, daß in Österreich nach wie vor die Sprache Herrscherin und die Liebe zu ihr ungebrochen, sie diktiert, was und wie zu sehen ist —

Es sei kein Regierungsbildungsauftrag, es sei kein Auftrag, Sondierungsgespräche zu führen, sondern bloß die Aufforderung zu Gesprächen

Wie wird die Aufforderung von Alexander Van der Bellen, die blauen, türkisen und roten Parteispitzen sollen bis Ende kommender Woche verläßlich klären, welche Zusammenarbeit möglich wäre, ankommen, als eben als Regierungsbildungsauftrag, und wer wird als die Regierungsbildungsbeauftragten identifiziert werden als eben die Spitzen der blauen Partei, werden es doch diese sein, die die Gesprächstermine mit dem Einverständnis der schwarzen und roten Partei an die türkise und rote Partei verschicken werden, soher die Anerkennung der blauen Partei, daß dieser als stimmenstärkste Partei das Heft der Regierungsbildung so ganz nach österreichischer Traditionsart in die Hand …

Was für eine Sprachverliebtheit — kein Regierungsbildungsauftrag, keine Sondierungsgespräche —, die Sprachverliebtheit in Österreich zeigt sich besonders dann als die größte, wenn es gilt, Sprache schlawinisierend einzusetzen.

Was ist denn die Aufforderung, Gespräche zu führen, anderes als ein Auftrag zur Regierungsbildung, als ein Auftrag, zu sondieren? Die Gespräche der drei stimmenstärksten Parteien sollen doch den Zweck haben, zu einer Regierung in Österreich zu kommen. Sonst haben diese Gespräche keinen Nutzen. Und so sprachlich verbogen wird das Gewissen Alexander Van der Bellen danken, nicht die stimmenstärkste blaue Partei mit dem Regierungsbildungsauftrag — ob es selbst bei dem Gewissen so ankommen wird, wie Alexander Van der Bellen es ihm antragt?

Es sei, deshalb die Gesprächsaufforderung an FPÖ, ÖVP und SPÖ, eine Pattsituation, so Alexander Van der Bellen, ja, es ist eine Pattsituation, aber nur dann, wenn in dem Österreich gelebt wird, als es in Österreich nur drei Parteien gab, nämlich SPÖ, ÖVP und FPÖ. Und nur diese Parteien etwas zu sagen haben, nur diese Parteien zu reden haben, auch miteinander.

Es gibt jedoch inzwischen ein anderes Österreich, eines mit fünf Parlamentsparteien.

Was hat Alexander Van der Bellen davon abgehalten, bereits Klarheit zu schaffen, bereits jetzt einen klaren Regierungsbildungsauftrag zu erteilen? Nicht an die FPÖ, nicht an die ÖVP, nicht an die SPÖ. Er hätte bereits jetzt an eine Parlamentspartei den Auftrag zur Regierungsbildung sogar erteilen können, die in der Nationalratswahl am 29. September 2024 ebenfalls Stimmengewinne erzielen konnte, darüber hinaus einer Partei, die klar ihre Bereitschaft zum Regieren bekundet, bereit ist, Partei einer Koalition zu sein. Ausgestattet mit einem klaren Regierungsbildungsauftrag hätten sich zwei der drei Parteien, die für den Bundespräsidenten nur zu existieren scheinen, Koalitionsgespräche zur Regierungsbildung nicht verschließen können, um zu versuchen, eine aus drei Parteien bestehende Regierung zu bilden. Und darüber hinaus und zusätzlich auch die fünfte Parlamentspartei ebenfalls klar ihre Bereitschaft zum Regieren signalisiert, bereit ist, eine Koalitionspartei zu sein.

Es feiert wohl wieder einmal die Visionslosigkeit ihren Triumph, wie schon, einfach wie kurz gesagt, vor ein paar Jahren, als es nur einen Einfall gab, es könne nur und müsse eine Regierung nur aus zwei Parteien … Wenn schon das Schachspiel bemüht wird, und nicht nur von Herrn Van der Bellen, dann kann von einem Schachmatt gesprochen werden, matt gesetzt ist die Vision, wieder einmal.

Diesmal aber ist in Österreich ein Fortschritt festzustellen, es wird doch sehr breit über eine Regierungskoalition gesprochen, nicht nur bestehend aus ÖVP und SPÖ, nicht nur aus ÖVP und FPÖ, sondern auch aus ÖVP, SPÖ und Neos, sondern auch aus ÖVP, SPÖ und Grüne, nur für Alexander Van der Bellen besteht Österreicht, also seine Welt, weiter nur aus diesen drei Parteien, denen er, ach keinen Regierungsauftrag, denen er, ach keinen Sondierungsauftrag, denen er, ach bloß einen Gesprächsauftrag …

Oh, Sprache, dir Österreich stets Heimat, wenn du willfährig —

PS Es sei, schreibt Michael Völker in der Tageszeitung des österreichischen Medienstandards, am 10. Oktober 2024, ein geschickter Schachzug des Bundespräsidenten, der niemanden die Schuld gibt, sich selbst aber vorerst aus der Verantwortung nimmt. Geschickt mag es sein, aber es ist kein geschickter Schachzug, sondern ein Österreichzug, von einem Zug zum nächsten Zug, von einem Tag zum nächsten Tag sich zu hanteln, es gibt dafür, wenn es richtig in Erinnerung ist, eine kürzere Formulierung, mit nur einem Wort: Weiterwursteln.

Es sei eine pragmatische und vernünftige Lösung, so Michael Völker gegen Ende hin, eine, die auf eine Regierung ohne K. hinausläuft.

Allerdings, so der letzte Satz des Michael Völker, schwindelt sich die Republik damit um die Frage herum, warum K. als K. nicht tragbar ist.

Warum der kleine Mann nicht tragbar ist, die Antwort darauf ist längst gegeben. Nicht jedoch von der „Republik“, wen immer Michael Völker mit „Republik“ meint.

Nicht zuletzt haben auch die Wählenden eine klare Antwort gegeben, indem über 71 Prozent nicht die blaue Partei wählten, die für sie keine tragbare Regierungspartei und sie auch nicht als Regierungspartei weder ertragen noch aushalten wollen.

„Milliardäre träumen vom staatenlosen Leben“

Von den „Inseln“ der „Milliardäre“, von denen in der Tageszeitung „Der Standard“ zu lesen ist, am 8. Oktober 2024, zur Gesinnungsinsel der patriotischen Partei in Österreich ist es kein Tagesritt.

Es fällt wieder einmal der Name Peter Thiel, der seine Menschenfreundlichkeit weltweit beweist, so auch in Österreich, wenn, kaum daß ein Österreicher sein Amt verliert, er ihm — und mag er daran selbst nicht unschuldig sein — die größte Menschenfreundlichkeit entgegenbringt, er ihm Arbeit und Brot gibt …

So ein Mann ist es recht wert ausgezeichnet zu werden, in Österreich, von der Präsidentin, die nun, so bescheiden ist die Präsidentin, einen Stuhl als einfache Abgeordnete im österreichischen Parlament bekommt, einen Stuhl von ihrer patriotischen Partei, der dieser Mann so recht ein „lieber Kamerad“ wird sein, ist es doch eine Partei, die Menschen als „liebe Kameraden“ anspricht, als wäre Österreich durch und durch militaristisch —

Nun, da ein kleiner Gebirgsjäger ihr Kamerad Bergpartieführer ist, ist es gesinnungsgemäß die rechte Anrede und ihre Hymne, welche sonst könnte es sein, als diese

Von den blauen Bergen kommen wir,
Von den Bergen, ach so weit von hier.
Auf dem Rücken unsrer Pferde
Reiten wir wohl um die Erde.
Von den blauen Bergen kommen wir.

die vielleicht um einen schon in einer tiroir de cahute fertig liegenden ergänzt und dann von der Hauptstimme zu singenden Refrain

Von der blauen See kommen wir,
Von der See, ach so nah von hier.
Auf dem Rücken unsrer Bretter
Reiten wir wohl um die Äcker.
Von der blauen See kommen wir.

Wovon träumen „Milliardäre“, wenn sie vom „staatenlosen Leben“ träumen? Es darf aus dem Artikel zitiert werden:

Für Seasteader wie Suchner verspricht das die ultimative Freiheit. Er ist damit nicht der Einzige. Sein Unternehmen Arkpad ist Mitglied der US-amerikanischen Organisation The Seasteading Institute, die schwimmende Städte überall auf der Welt voranbringen will. Dabei geht es um mehr als nur eine neue Wohnform. Laut der Organisation könnte Seasteading, also die Besiedelung des Wassers, die Lösung für eine Reihe von Problemen sein, mit denen die Menschheit zu kämpfen hat: steigende Meeresspiegel, Überbevölkerung und schlechte Regierungsführung. 44 Prozent der weltweiten Meere sind Hohe See und gehören damit zu keinem bestimmten Staat. Speziell dort könnten künftig schwimmende Städte mit „signifikanter politischer Autonomie“ entstehen.

Gegen „Überbevölkerung“, das ist einleuchtend: „schwimmende Städte“, was sonst könnte auch es geben, und gegen „steigende Meeresspiegel“, das ist vielleicht noch einleuchtender, sind „schwimmende Städte überall auf der Welt“ die Lösung schlechthin, mit den „steigenden Meeresspiegeln“ steigen die „schwimmenden Städte“ mit, und wenn alles steigt, steigt nichts. Und gegen „schlechte Regierungsführung“, das ist vielleicht noch einleuchtender, gibt es nur eines: „schwimmende Städte“ …

Während in Niederösterreich noch über den Bodenverbrauch gestritten wird, baut Mitchell Suchner 10.000 Kilometer entfernt Häuser, die keine Erde mehr versiegeln. Schwimmende Plattformen, zunächst eine, dann zehn, dann hunderte, sodass sie sich irgendwann zu gewaltigen Städten verbinden. Die Zukunft des Wohnens, so ist er sich sicher, liegt auf dem Wasser. „29 Prozent der Erdoberfläche sind Land, von diesen sind wiederum maximal zwanzig Prozent besiedelbar und mehr als die Hälfte Ackerland“, sagt Suchner. „Früher oder später werden wir entweder keine Siedlungsräume oder kein Ackerland mehr haben.“

So könnten die schwimmenden Siedlungen des Unternehmens Arkpad eines Tages aussehen. Zwischen den Häusern sollen Algen und Fische gezüchtet werden.

Zwischen den Häusern also „Ackerland“ — Algenäcker …

Die Häuser und Fischfarmen sollen sich in etwa wie Legosteine miteinander verbinden lassen und im späteren Verlauf nicht nur entlang der Küste, sondern auch auf offener See schwimmen, sagt Suchner. Als Anker könnten lange Nylonleinen zum Einsatz kommen.

Wenn „Nylonleinen“ Hunde halten, Wäsche in der Luft halten, dann halten „Nylonleinen Häuser, Hunderte von Häusern, Abertausende von Häusern auf dem Wasser allemal, und hergestellt die Abermillionen von „Nylonleinen“ aus Algen, die rundum die Häuser geerntet werden, und wenn von einem Haus die Algennylonleinen reißen, dann wird einfach mal auf einen Abendmahlalgensalat verzichtet —

Es gibt dazu, ist zu lesen — als wäre dies alles es nicht schon visionär genug, der Acker der Algen, die das Haus halten und die Menschen nähren –, eine Vision:

Würde die Menschheit auch die Meere besiedeln, könnte das 71 Prozent der Erdoberfläche für neuen Wohnraum öffnen. Seasteading nennt sich die Idee, die genau das versucht. Gefördert wird die Bewegung vor allem von Tech-Investoren aus dem Silicon Valley, darunter etwa Paypal-Gründer Peter Thiel. Die Vision: schwimmende Städte errichten, die politisch und wirtschaftlich unabhängig von anderen Staaten sein sollen, mit eigenen gesellschaftlichen Systemen, ohne Steuern, Bauvorschriften, Mindestgehälter und den Kriegen und Krisen der ländlichen Welt.

Nicht zuletzt seien auch die Steuern und die Kosten für Arbeitskräfte niedrig und die Auflagen für das Leben auf dem Wasser im Vergleich zu anderen Teilen der Welt gering. „Wenn du ein Haus an Land bauen möchtest, hast du zehn- bis hundertmal mehr Auflagen als auf dem Wasser“, sagt Suchner.

Die Idee entspricht den Vorstellungen und Visionen von Tech-Milliardären wie dem Paypal-Gründer Peter Thiel, der bereits mehr als eine Million Dollar für die Gründung des Seasteading Institute beisteuerte. Thiel selbst bekennt sich zum Libertarismus, der persönliche Freiheit über staatlichen Einfluss stellt, Freiheit und Demokratie hält er für unvereinbar, Unternehmen für wichtiger und besser als Staaten.

Neue Regierungsexperimente

Die Besiedelung des Wassers bietet laut Thiel die Chance, mit neuen Ideen für Regierungen und für das Zusammenleben zu experimentieren und sich dem freiheitseinschränkenden Einfluss von Staaten zu entziehen. Dazu gehören etwa neue Gesellschaften auf dem Wasser ohne Mindestgehälter, strenge Bauvorschriften oder Waffengesetzen. Solche Siedlungen könnten zunächst noch im Hoheitsgebiet von bestimmten Staaten gebaut werden. Schließlich sollen sie jedoch möglichst schnell politisch und wirtschaftlich autonom werden.

Viele praktische Fragen bleiben allerdings noch offen. Wo arbeiten jene Bewohnerinnen und Bewohner schwimmender Plattformen, die noch nicht als Millionäre oder Milliardäre finanziell ausgesorgt haben oder die nicht immer im Homeoffice bleiben können? Müssen sie mit Booten regelmäßig an Land zurückfahren? Wer hält die schwimmenden Städte instand? Wie unabhängig können solche Gemeinschaften auf dem Wasser sein, wenn es nicht nur keinen Supermarkt, sondern auch kein Krankenhaus, keine Schule oder kein Altenheim gibt? Und inwiefern profitiert die Welt, wenn Milliardäre auf schwimmenden Wohnstätten Steuern vermeiden?

„Neue Regierungsexperimente“, nun, neu werden sie nicht sein, die „Regierungsexperimente“, und es werden auch keine „Regierungsexperimente“ sein, sondern ein „Regierungsexperiment“, mit dem in Österreich in diesen Tagen nicht wenige blauäugeln …

Das fällt augenblicklich ein zu dem Algenäckern der „Milliardäre“, für die die Präsidentin in Honduras sich schon recht ordentlich angestrengt hat, und sich weiter anstrengt, mit ihrem Wirtschaftsprogramm, das sie federführend für die FPÖ, jetzt aber mit eigenem Stuhl im österreichischen Parlament

„Seasteading“ erinnert sehr an die „Wirtschaftszonen“, wie diese in Honduras hätten werden sollen, von denen in den philosophisch bestiegenen österreichischen Bergen heute noch so geschrieben wird, wie die Präsidentin es geschrieben recht gern lesen wird, sie, also B. K. sei die „Vorsitzende des Board of Trustees von ZEDE, Honduras, einer NGO für die Etablierung von Wirtschaftszonen zur Schaffung von Arbeitsplätzen.“

„Seasteading“ oder „Wirtschaftszonen“ in Honduras, es sind stets dieselben Träume, die „Milliardäre“ träumen, und immer sind dieselben dabei, also zum Beispiel der Paypalmann, und es überrascht weder positiv noch negativ, im Zusammenhang mit „Seasteading“ nicht die nun in Kürze im österreichischen Parlament Sitzende erwähnt zu finden, aber vielleicht wurde nur zu kurz recherchiert …

Vielleicht war sie in letzter Zeit auch nur zur sehr beschäftigt, in einem Staat gewählt zu werden, und dann dazu auch noch

all die fordernden Diskurse mit Männern, die über die Gesellschaft der Zwergschimpansen so recht viel zu grübeln und zu sagen …

Bernadette Conrads mit ihrem Künftigen beim „Geheimtreffen“ und was sie nicht nur mit Norbert Hofer teilt: die Deutung des Faschismus

Heute beim geheimen Geheimtreffen mit dem künftigen Volkskanzler mit weiteren geheimen Geheimpersonen.

Schreibt Bernadette Conrads am 19. Jänner in ihrem Jahr ’24 auf der Konzernplattform XConrads, eine Person mit einem Witz, der, kurz ist es her, persönlich schon erfahren werden durfte, so recht großzügig ist sie, mit ihrem Witz.

Und wer war noch dabei, „beim geheimen Geheimtreffen mit dem“ — über so viel conradschen Witz muß einfach gelacht werden —

„künftigen Volkskanzler“? Sie verrät nicht alle, aber einen nennt sie doch am 25. Jänner ’24: „KrahMax“.

„KrahMax“ das ist jener Mann aus Deutschland, der, und das war von ihm nicht als Witz gemeint, seine mitfühlende Stimme für die Mannen der „SS“ … Kein Witz ist es auch, daß „KrahMax“ damit nur nachredete, was Jahre zuvor der Künftige von Conrads vorredete …

Daß Krah Max genannt wird, vielleicht Krah sich selbst Max nennt, ist bei einem Vornamen Maximilian nicht aufmerkenswert, und doch muß bei „Max“ mit einem Schmunzeln an „Max“, sofort an Max gedacht werden, an den SS-Mann, der nach dem Reichtsuntergang des verbranntverwesten Gewesenen als Portier in einem Wiener Hotel Handlanger von – einfach wie kurz gesagt: an Max im Film „Der Nachtportier“ muß bei diesem verkürzten Vornamen gedacht werden.

Deutschland den Deutschen! (Auch aus Österreich)

Schreibt die Witzige am 25. Mai ’24. Vielleicht hat das ihr mal der Sohn eingesagt, als sie Seite an Seite marschierten,

der Sohn von dem grazerischen Vater, dessen Wille, daß Deutschland wieder etwas deutscher und Österreich genauso

Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: ‚Ich bin der Faschismus‘. Nein, er wird sagen: ‚Ich bin der Klimawandel und bringe Hitzegenozid über braune Menschen‘.

Schreibt die Rechtwitzige am 16. Juni ’24. Das wird sie vielleicht von ihren Lehrmeistern haben, und jetzt als Gesellin kann sie schon selbst eine Variante von „Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen …“ Recht ganze Arbeit haben die Lehrmeister geleistet, so ist es nur recht und billig, sie namentlich dafür zu würdigen: Herbert Kickl, Norbert Hofer, Heinz-Christian Strache Johann Gudenus …

Wozu braucht eine rechte, europäische Partei gute Beziehungen zu Israel? Mir ist kein Abschiebebedürfnis dort hin bekannt. Rechte Politiker müssen aufhören, ihre und unsere Zeit damit zu verschwenden. Wir haben 2024 keine Zeit oder Notwendigkeit für Schuldkult von rechts.

Schreibt die Totalwitzige am 7. Juli ’24. „Schuldkult“, ein Wort, das sie vielleicht ihrer aufmerksamen Lektüre einer hoch angesehenen Wochenzeitung zu verdanken hat,

die einmal einen hoch angesehenen Chefredakteur hatte,

einen Mölzer-Sohn, der nun im österreichischen Parlament sich wieder betätigen darf.

Bei so viel gesinnungsgemäß zu tragendem „Schuldkult“ ist es, und da vergeht ihnen der Witz,

nur allzu verständlich, daß nach der Ursache dieses „Schuldkults“ gefahndet wird,

und manche es im Verbotsgesetz sehen müssen wollen, und es ihnen

gesinnungsgemäß nicht erspart bleibt, über das gesinnungsgemäß Änderbare des Verbotsgesetzs zu grübeln, daran zu tüfteln, etwa Lehrmeister Hofer …

Witzig und zugleich rührend ist es von Bernadette Conrads, „fpö_nein_weil“ zu blockieren, obgleich sie noch kurz davor „fpö_nein_weil“ mit einem Witz beschenkte.

Rührend ist es deshalb, weil all das in diesem Kapitel von ihr zitierte Witzige nach ihrem Blockieren erst aufgerufen wurde, heute, am 6. Oktober 2024. Wie rührend sie der Ankündigung vertraut:

Du bist blockiert

Du [fpö_nein_weil] kannst @BeConrads nicht folgen oder seine/ihre Posts sehen.

Es will nicht gar nicht davon gesprochen werden, daß derat Witzige sonst immer gleich „schockiert Zensur“ schreien, wenn sie —

Sie wird beim Blockieren gar nicht daran gedacht haben, zensieren zu wollen, sondern nur einem weiteren Lehrmeister nachgeeifert haben wollen, der vor ihr schon blockierte, der der sich selbst wohl wieder als künftigen Kanzler sieht, aber das ist nicht der, der beim „Geheimtreffen“ dabei war, sondern der, ja, wie ihn nennen, der im Auto Autolandkanzler …

Verpflichtend zu absolvierende Programme zur Deradikalisierung und Extemismusprävention für Erwachsene bevor sie je in irgendeiner Regierung

In vielen, vielen Staaten, so auch in Österreich, gibt es Programme zur Deradikalisierung, Programme zur Vorbeugung von Extremismus jedweder Art, deren Zielgruppe Jugendliche und gerade einmal noch junge Menschen sind.

Was es aber nicht gibt, so auch in Österreich, sind Programme für Erwachsene, die für Erwachsene zur unbedingten Absolvierung von solchen Programmen verpflichtend sind, für Erwachsene, auch wenn diese schon ihren Stuhl in Regierungen auf dem Lande wärmen, für Erwachsene, die kurz davor sind, ihren Stuhl in der Überlandregierung — Dabei wäre es gerade für diese Erwachsenen die notwendigste Voraussetzung, die erste Bedingung, um je ihren Stuhl in einer Regierung zu bekommen.

Bei Jugendlichen oder bei gerade einmal jungen Menschen ist die Radikalisierung, ist der Hang zum Extremismus jedweder Art ein Durchlauf von vielen auf ihrem Weg zum Erwachsenwerden, verschwindet ihre Radikalität, löst sich ihr Extremismus so schnell wieder auf, wie ihre Radikalität, wie ihr Extremismus für einen kurzen Abschnitt in ihr Leben gekommen ist, so schnell beispielsweise wie Jugendliche ihre romantische Todessehnsucht wieder aufgeben, sie für eine kurze Zeit im Freitod die Erlösung für alles sehen, was ihnen in ihrem Leben, in dem sie erst beginnen sich zurechtzufinden, zu schaffen macht.

Hingegen der bei Erwachsenen auftretende Extemismus ein verfestigter ist, hingegen die Radikalisierung von Erwachsenen eine nicht mehr rückgängig zu machende ist, und es äußerst fraglich ist, ob solche Programme der Deradikalisierung, Programme der Extremismusprävention bei ihnen je noch greifen können. Dennoch ist es geboten, diese Erwachsenen zu verpflichten, solche Programme zu besuchen. Und am Ende von solchen von ihnen erfolgreich absolvierten Programmen soll ihnen je ein Zertifikat ausgestellt werden, als erste Belege dafür, je Mitglied einer Regierung werden zu dürfen.

Wie viele Erwachsene, deren Radikalisierung, deren Hinwendung zum Extremismus jedweder Art erst spät in ihrem Leben erfolgte, haben bereits ihren Stuhl in einer Regierung oder stehen kurz davor, ihren Stuhl in einer Regierung zu bekommen, bei den einen, die bereits auf ihrem Stuhl in einer Regierung sitzen, wurde es verabsäumt, sie solchen Programmen zu unterziehen, obgleich gewußt wurde, sie sind gefährdet, sich zu radikalisieren, sie sind anfällig, extremistisch zu werden, und wieviel haben diese in der Welt schon angerichtet, bei den anderen, die kurz davor stehen, ihren Stuhl in einer Regierung zu bekommen, sollte es nicht unversucht gelassen werden, ehe sie noch etwas anrichten können, das alle nur bereuen können, das allen nur Schaden zufügen kann, sie, die Erwachsenen, verpflichtend an solchen Programmen teilnehmen zu lassen. Und wenn sie, die Erwachsenen, diese Programme nicht erfolgreich absolvieren, nicht glaubwürdig und wahrhaftig ihre Radikalisierung aufgeben, ihren Extremismus jedweder Art selbst als einen ihren Irrweg ansehen, es kein Zertifikat geben kann, ihnen so etwas wie eine, allerdings nur erste Unbedenklichkeitsbescheinigung nicht ausgestellt werden kann, und sie so ihren Stuhl je nicht in einem Regierungsgebäude —

ÖVP mit erstem Wahlplakat in Floridsdorf — Neuwahlen schon bald in Österreich?

Wo bis vor kurzem, also vor dem 1. Oktober 2024, von einem „kleinen Mann“ ein Plakat hing, an einer Straßenbahnhaltestelle auf der Prager Straße in Floridsdorf,

hängt nun nach dem 29. September 2024, wie heute am 3. Oktober 2024 gesehen, ein Plakat von Karl Nehammer, ein Wahlplakat mit der Aufforderung, Karl Nehammer zu wählen, bei Karl Nehammer das Kreuz zu machen — „Die Mitte wählen“, seine Partei stellt ihn auf diesem ihrem Kampfplakat als „Bundeskanzler“ vor …

Ein Wahlkampfplakat am 3. Oktober 2024, geradeso, als stünde die Nationalratswahl in Österreich erst bevor …

Ob die christschwarze Partei mit ihrem christschwarzen Obmann es noch nicht mitbekommen hat, daß die Nationalratswahl 2024 bereits geschlagen?

Ob die christschwarze Partei und ihr christschwarzer Obmann einfach nicht wahrhaben wollen, daß die Nationalratswahl 2024 bereits geschlagen?

Der christschwarze Obmann mit seiner christschwarzen Partei, einfach wie kurz gesagt, sich wünscht, die Nationalratswahl 2024 wäre nicht bereits geschlagen, die Nationalratswahl 2024 stünde erst bevor?

Und deshalb ihr Wahlkampfplakat im Oktober 2024 in Floridsdorf …

Oder rechnet die christschwarze Partei mit ihrem christschwarzen Obmann mit einer baldigen Neuwahl zum österreichischen Parlament? Und wollen diesmal die Ersten sein, wenigstens beim Start des Wahlkampfes?

Vielleicht rechnet die christschwarze Partei mit ihrem christschwarzen Obmann nicht nur mit einer baldigen Nationalratswahl, sondern will eine Neuwahl herbeiplakatieren?

Mit einem Wahlkampfplakat an einer Straßenbahnhaltestelle in Floridsdorf —

Die christschwarze Partei mit ihrem christschwarzen Obmann jedoch ist nicht die einzige Partei, die ein Wahlkampfplakat hängt, die Kleinmannpartei schaltet jetzt im Oktober ebenfalls Anzeigen, wie auch an diesem 3. Oktober 2024 auf der statusschen Website weiter zu lesen, ihre Wahlkampfparolen, geradeso, als wäre die Nationalratswahl nicht bereits vorüber.

Was wohl ihre Beweggründe, Geld, also nicht ihr Geld, das Geld der steuerzahlenden Menschen in Österreich auszugeben, für einen Wahlkampf ohne Wahl? Will die Kleinmannpartei mit ihren Anzeigen

eine Neuwahl herbeischalten, in der Hoffnung, die Vorsehung werde sie dafür reich

Oder will sie bloß so recht großzügig sein, und der statusschen Website finanziell mit dem ihr anvertrauten Steuergeld eine Stütze sein, ist sie mit ihrem kleinen Mann doch die einzige an ihrer Seite …

Mit der sie so viel gemein hat, etwa die Ablehnung, wortreich von ihrem „Chef“ bekundet, von Hetze und Gegen-Täter-Opfer-Umkehr

Wie, beinahe gesagt, schade, schon ist die Straßenbahn pünktlich da, so schnell ist die Wartezeit vergangen, und es ist doch erstaunlich, wieviel während des Wartens auf die Straßenbahn in so kurzer Zeit gedacht werden kann, was die Gründe sein könnten für ein christschwarzes Wahlplakat Tage nach der Nationalratswahl, für Anzeigen der identitären

„EKELHAFD“

Als stünde die Nationalratswahl in Österreich erst bevor, bezahlt die patriotische Parlamentspartei dem „Status“ Anzeigen, wie diese am 2. Oktober 2024 auf „Status“ zu lesen sind.

Diese Anzeigen gelesen zum Artikel „Bernadette Conrads: ‚Schlimmste Hetze gegen mich, als Föderl-Schmid Chefredakteurin war'“ vom 10. Februar 2024, der aufgerufen wurde, weil Bernadette Conrads so wortreich sich gegen „Hetze“ ausspricht, weil Bernadette Conrads so wortreich „gegen Täter-Opfer-Umkehr“ sich ausspricht.

Und das gehört gewürdigt, gehört sie geehrt, mit ihrer Ablehnung der Hetze, mit ihrer Gegen-Täter-Opfer-Umkehr trägt sie zur Ehre für Österreich bei, wie sie diese in ihrer Vorstellung auf der Konzernplattform X beschwört, in ihrer russischen Hintergrundsprache: Слава Австрии

Wie gerne würde jetzt auch ein russischer Hintergrund gehabt haben, um in russischer Sprache ausrufen zu können: Ehre sei Bernadette Conrads! Vielleicht aber ist sie so recht gut, und übersetzt Ehre sei Bernadette Conrads in ihre russische Sprache, so daß auch die Welt, die ihr Hintergrund ist, erfährt, wer für die Ehre Österreichs dermaßen eintritt …

Es müssen die Leistungen der Bernadette Conrads im Abwehren von Hetze und Gegen-Täter-Opfer-Umkehr gar nicht im einzelnen aufgezählt werden, es genügt, dafür das Bild ihrer Vorstellung auf der Konzernplattform X zu zeigen, das eindrucksvoll belegt, wogegen sie eintritt, wie sie das alles ablehnt

Nur wer so eintritt, nur wer so alles ablehnt, spricht so wahr, wie eben Bernadette Conrads wahrspricht, und nur so eine der Ehre darf die Klage führen, wie von ihr niedergelegt, in diesem erst am 2. Oktober 2024 reichlich mit Wahlwerbung zur Nationalratswahl in Österreich, als stünde diese erst bevor, gerahmten gelesenen Artikel vom 10. Februar 2024.

Diese Collage ihrer Selbstpräsentation belegt die Wahrheit eines jeden Wortes der gerechtfertigten Klage — Es kann nicht der gesamte Artikel zitiert werden, aber doch einige Absätze, die eindringlich zeigen, wie recht sie leidet unter der Ablehnung der Hetze, unter der Ablehnung der Gegen-Täter-Opfer-Umkehr

Die schlimmste Hetze des Standard gegen mich fand zu der Zeit statt, als Alexandra Föderl-Schmid dort Chefredakteurin war. Mir braucht niemand etwas von der Viktimisierung dieser Person erzählen. Gegen mich wurde WIRKLICH gehetzt, OHNE dass ich etwas Unlauteres getan hätte. 2015 hat man mich im Standard in die Öffentlichkeit gezerrt. Damalige Chefredakteurin: Föderl-Schmid. Man hat sich daran aufgehängt, dass ich auf unwählbarem Platz (!) auf der FPÖ-Liste für die GR-Wahl in Wien stand. Wie irrelevant, würde man meinen.

Man wählte gezielt das schlechteste Foto, eines von Tausenden, das auf einer Demonstration gegen Massenzuwanderung, angefertigt wurde. Um gegen mich zu hetzen. Um mich fertig zu machen. Weil ich eine Frau bin. Man suggerierte, ich sei „rechtsextrem“. Nur weil ich gegen Massenzuwanderung demonstriert habe.

Vor allem die Veröffentlichung meiner Adresse und das Vorführen in großen Medien war für mich als damals recht junge Frau sehr unangenehm und beängstigend. Ich habe mich dennoch nicht dramatisch irgendwo fast-umgebracht. 

Auch wenn das wohl von dieser „Qualitätspresse“, die Preise gewinnt und dabei wie man heute weiß, oftmal eh nur copy+pasted, beabsichtigt war? Mir braucht jedenfalls niemand etwas über Hetze zu erzählen. Schon gar nicht in Bezug auf eine Frau Föderl-Schmid. Und erst recht nicht bzgl. des fairen Aufdeckens ihrer mutmaßlichen Plagiate. Denn sie stehen, anders als mein persönlicher Lebensbereich oder meine politische Anschauung zur Migration im ÖFFENTLICHEN INTERESSE. 

In Bezug auf Hetze und Frau Föderl-Schmid sollte man viel mehr einen Herrn Aiwanger, eine Alice Weidel oder auch einen HC Strache fragen. Wie ging es diesen Personen, als munter zum Halali durch SÜDDEUTSCHE und STANDARD geblasen wurde? Hatten sie Suizidgedanken? Ängste? War das die Absicht? Dennoch oder gerade deswegen lehne ich Hetze ab. Gegen jeden.

Auch im Wissen, was Standard unter Föderl-Schmid mir angetan hat, habe ich aus meiner Sicht fair und behutsam über den Fall des Plagiatsverdachts der Föderl-Schmid im Dezember berichtet und Herrn Weber dazu durchaus kritisch interviewt.

Sie habe nichts „Unlauteres“ getan, verkündet sie. Und wahrlich, kann es denn unlauter sein, beispielsweise zu demonstrieren? Seite an Seite, wie das Foto zeigt, mit einem Sohne aus einer der ehrenreichsten Familien in Österreich,

für die gar ein Präsident des Parlaments Werbung machte, den Vater ins Parlament lud

Auch wenn die Anzeigen auf „Status“ am 2. Oktober 2024 den Anschein erwecken, die Nationalratswahl in Österreich stünde erst bevor, und vielleicht ist alles, was es für diese Parlamentspartei gibt, ihre einzige Wahl der Kampf, soher ihre Weiterschaltung von Wahlkampfparolen gesinnungsgemäß ihre Wahrheitsoffenbarung, ist die Nationalratswahl in Österreich dennoch bereits am 29. September 2024 gewesen, und vielleicht sagen sich heute am 2. Oktober 2024 bereits viele, die diese Partei wählten, jetzt seien sie doch zum vierten Mal in denselben Fluß gestiegen,

und mögen jene, die nun hinter verschlossenen Türen an einer Regierung für Österreich werken werden, nicht auch noch bald kurz schon sich sagen müssen, jetzt seien sie doch auch zum vierten Mal in den selben Fluß gestiegen, weil sie eine Regierung gemacht haben werden, die aber am 29. September 2024 nicht gewählt, wieder nicht gewählt wurde.

Gesinnungsgesang der Identitärinnen in ihrem Jahr 24: Wenn alle treu dem Reiche werden

Burschenschafter singen Burschenschafterlieder. Ist nicht aufregend. Kein Skandal. Das heilige deutsche Reich gab es bis 1806.

Schreibt Bernadette Conrads auf der Konzernplattform X am 28. September in ihrem Jahr ’24, zur Entlastung von den Mannen am Grabe von einem dahingegangenen Manne ihrer Gesinnung, die nun Wiederaufregung …. Mit ihrem identitären Gesang Wenn alle treu dem Reiche in ihrem Jahr 24 —

Als Foto für ihr Profil auf der Konzernplattform X zeigt Bernadette Conrads ein Standfoto aus dem Film „Wag the dog“, wie am 1. Oktober 2024 zu sehen ist. Im Film „Wenn der Schwanz mit dem Hund wedelt“ sagt die Frau, das seien Chips, und Stanley Motss sagt zu ihr, das mache nichts, habe dann mehr Möglichkeiten etwas reinzuschneiden …

Statt den Päckchen Chips schneidet Bernadette Conrads:

israelische Flagge,

REFUGEES WELCOME,

BLACK LIVES MATTER,

ukrainische Flagge,

Spritze,

Regenbogenfahne“ und darüber schreibt sie „EKELHAFD“, wobei „EKELH“ in schwarzer und „AFD“ in blasspinkiger Farbe, während die Farbe der „AFD“ doch die blaue ist.

Was damit Bernadette Conrads vermitteln will? Will sie damit verkünden, die AfD sei „ekelhafd“ und gehöre in Haft? Will sie damit vermitteln, daß alle Menschen, für die sie die oben genannten Zeichen reinschneidete, „ekelhafd“ und gehörten in Haft?

Wenn ein Mensch mit Zeichen wedelt, kann es schon passieren, daß die Zeichen mit dem Menschen wedeln.

Bernadette Conrads versucht also zu entlasten, jene, die am Grabe waren, selbst sagen oder andächtig lauschten dem identitären Gesange, einfach wie kurz gesagt, die Entlasteten von Bernadette Conrads haben Namen. Sie brauchen auch Entlastung, so belastet sie sich in ihrem bisherigen Leben selbst haben.

Es soll mit dem begonnen werden, dessen parteipolitisches Leben vorbei ist: Johann Gudenus war am Grabe.

Am Grabe war Martin Graf, kaum einer aus der Gesinnung, hat sich selbst mehr als er belastet.

Am Grabe und auf dem Platz vor dem Dom desselben Tages war

Harald Stefan, und er wird die Leistungen seines Bergführers wohl ebenso treu und reich gelobt haben wie er einst in der Hofburg die Leistungen der „deutschen wehrmacht“ und

vielleicht für sich dabei sogar herbeisehnend die „Wende“, also die „Umdeutung der Geschichte“

Mit am Grabe auch Norbert Nemeth, der wie kein zweiter Mann aus dieser Gesinnung das identitäre Lied auswendig zu singen wird wissen, lebt er doch ganz in der Zeit, als dieses Lied entsteht, im frühen 19. Jahrhundert. In ihm fallen die Zeiten zusammen, im frühen neunzehnten Jahrhundert zu leben am Grabe eines im 21. Jahrhunderts Dahingegangenen zu stehen, vielleicht laut zu singen oder nur im Geiste voraussingend andächtig zu lauschen.

Und dieser Mann des frühen 19. Jahrhunderts soll nun, ist zu hören, im 21. Jahrhundert im Verhandlungsteam für die Bildung einer Koalition für seine patriotische Parlamentspartei, wieder dabei sein, wieder im Verhandlungsteam sitzen, als ihm gegenüber eine, einfach wie kurz gesagt, nun blasstürkise oder blassschwarze Partei …

„Küsschen, Küsschen“ fällt dazu ein, ein Titel von Roald Dahl, „Küsschen, Küsschen“, ein Buch, so wird es beworben, das „elf Geschichten“ enthalte, die alle einen „Gruselfaktor“ …

Einer, der nicht am Grabe war, aber jeden Anspruch auf eine Entlastung durch Bernadette Conrads hätte, soll, heißt es, Nationalratspräsident werden, einer, der, vom Grabe kommend, wohl gesagt hätte, er habe nichts gehört, wie er einst sagte, er kenne keine Identitären …

In den Fußstapfen von Barbara Prammer nun Doris Bures, die sagt, der patriotischen Parlamentspartei den „ersten Nationalratspräsidenten“ überlassen,

nicht ganz, denn für Barbara Prammer war einer aus der identitären Parlamentspartei nur für den „dritten Nationalratspräsidenten wählbar“

Nun könnte ein „Corona-Spaziergänger“ Nationalratspräsident werden, jedenfalls wird er dafür gehandelt,

oder eine Wehrkommissarin Nationalratspräsidentin, auch sie wird dafür gehandelt

Und weiterhin gehandelt für den Nationalratspräsidenten auch der einmal schon für Barbara Prammer Wählbare mit seinem federführenden Handbuchwissen, wer als Gesetzesbrecherin …

Keine Zeit, an das Grab zu eilen, wird jene mit der für diese Parlamentspartei die rechte Wirtschaftskompetenz habende Frau gehabt haben,

wahrscheinlich wird sie am Tage und in der Nacht weiter und weiter über deren Wirtschaftsprogramm gesessen haben, an dem zu feilen, aus Österreich ein Honduras zu machen,

das ihr mit ihren milliardenschweren NGOs mit Honduras nicht gelang, aber jetzt,

jetzt aber, mit einem Volkskanzler unter ihrem Einfluß …

Das Entlastungslied der Bernadette Conrads für das Lied aus dem frühen 19. Jahrhundert wird, als es damals in einem Buch veröffentlicht ward, vielleicht Norbert Nemeth das Buch sofort gekauft haben und mit Rührung gelesen haben, die Widmung,

es sei Friedrich Ludwig Jahn gewidmet … Und wem wie dem „guten alten Turnvater“ ein Liedchen gewidmet ist, ist auch der rechte, ein Maskottchen zu sein, für Kletterwände in Wien-Margareten zur bergsportlichen Ertüchtigung, und wenn er noch kein Maskottchen ist, dann ist jetzt, so ersehnen es wohl die Seinen, die Zeit gekommen, daß er es wird, und nicht er allein, sondern mit ihm weitere Männer der Berge,

Männer von Bergmännern gebraucht werden, Männer, die vom „Chef“ für „Hartes“ gesucht werden, in Österreich,

das er, wenn er wieder in Österreich auf Blitzbesuch, Österreich sucht, Österreich nicht findet — da aus Österreich Honduras nach der Wirtschaftsgesinnung der …