Dr. Martin Graf „immer ein Problembär“

Die Abgeordneten des österreichischen Parlamentes machen nun Ferien, und Dr. Martin Graf kann wieder einmal, auch in diesem Jahr, seinen Urlaub als III. Präsident NR antreten und sich dabei schon freuen, genüßlich und entspannt auf einer Sonnenliege -, denn, wieder hat es Dr. Martin Graf geschafft, als III. Präsident NR aus einer Affäre, wieder aus einer Affäre als III. Präsident herauszukommen, oder, richtiger, es wurde im Parlament von den Abgeordneten vornehmlich der christschwarzen und auch der sozialdemokratischen Partei es nicht geschafft, die permanente Affäre Dr. Martin Graf endgültig zu beenden …

Dr. Martin Graf legt wert auf Umfragen, wie darüber bereits geschrieben wurde … Der freiheitliche III. Präsident NR hat während der letzten großen Aufregung um die Gertrud-Meschar-Stiftung und um seine Berufsbezeichnungen Umfragen herangezogen, um sein Beharren darauf, III. Präsident NR zu bleiben, zu untermauern …  Diese Umfragen wurden von Medien längst beendet, es besteht kein Interesse mehr, denn die letzte große Aufregung wurde, wieder einmal, von Dr. Martin Graf und von den vornehmlich christschwarzen Abgeordneten und auch von den sozialdemokratischen Abgeordneten ausgesessen …

Nach wie vor aber nicht abgeschlossen sind die zwei Langzeitumfragen, an denen zu beteiligen Sie weiter herzlich eingeladen sind, besonders zur Beteiligung an der Langzeitumfrage, ob Sie einen wie Dr. Martin Graf beispielsweise zum Dritten Nationalratspräsidenten wählen würden … Der Zwischenstand von heute weist wieder und weiter einen schlechten Wert des Dr. Martin Graf auf, unverändert geben zwei Drittel an, sie würden einen wie Dr. Martin Graf beispielsweise nicht zum Dritten Nationalratspräsidenten wählen …

NS Die Oberösterreichischen Nachrichten zitieren heute Lothar Höbelt im Artikel „Straches Kompass: Wie Herbert Kickl die Strategie der FPÖ bestimmt“:

Immer ein Problembär

Personelle Hemmnisse werden nach der Wahl weggeräumt. Höbelt ist sicher, dass Martin Graf nicht wieder nominiert wird, „der war immer ein Problembär.“

Es gibt Spekulationen, wer Martin Graf beerben könnte respektive möchte, Peter Fichtenbauer wird genannt … Peter Fichtenbauer -, nun … Es ist wohl richtiger, nicht von einer permanenten Affäre Dr. Martin Graf zu sprechen, sondern von einer permanenten Affäre Freiheitliche -, und diese Affäre können tatsächlich nur Wähler und Wählerinnen, die keine vor allem christschwarze Abgeordnete und auch keine sozialdemokratischen Abgeordneten sind, in der nächsten Nationalratswahl endgültig beenden …

Das herrische Gewinsel der Sektiererinnen um ihre Religionsfreiheit

darf, auch in der aktuellen Erregung über das Urteil über die Beschneidung als Körperverletzung, nicht dazu führen, sich ablenken zu lassen, Tränen für Sektierer zu vergießen, die bereits kritisch von nicht ausgewiesenen Sektenmitgliedern herausgepreßt werden, um den Sekten beizustehen, weil diesen eben aktuell durch dieses Urteil ihr als Fundament ihrer Gesinnungen verkaufter Ritus in Frage gestellt wird, mehr noch, es befragen bereits Demokraten und Demokratinnen selbstkritisch die eigene Demokratie, ob ein derartiges Urteil angemessen und richtig ist für eine Demokratie, ob nicht die Sekten durch ein derartiges Urteil, mehr noch, ein Politologe in Österreich flattert hoch und bringt dieses Urteil mit Antisemitismus, Frauenhass, Kastrationsangst nieder auf die Wiese und larvt jene, die zu einer positiven Einschätzung dieses Urteils kommen, mit einem psychologischen Krankheitsheitsbefund ein …

Dieser österreichische Politologe argumentiert etwa geschichtlich, daß gerade antisemitische Herrscher die Beschneidung verbieten ließen, argumentiert psychologisch mit Sigmund Freud betreffend … Ach, darüber weiter zu schreiben … Erstaunlich an dieser Argumentation eines Politologen ist es allerdings, daß er diese riesengroßen Organisierten Glauben, die zusammen Milliarden von Anhängern und Mitgliedern haben, als religiöse Minderheiten sieht, die, oh wie arm, von Atheisten bekämpft werden, diese die Dschihadistinnen sind …

Darüber weiter zu schreiben, noch einmal darüber zu schreiben, ist müßig, es darf verwiesen werden, daß auch hier geschichtlich auf Beschneidungen eingegangen wurde, allerdings auf die Erwartungen und Hoffnungen der Organisierten Glauben, was mit Beschneidungen erwirkt werden kann … Auf die psychologische Dimension der Beschneidung allerdings wurde nicht eingegangen, denn auch die Menschen in den Organisierten Glauben verdienen den Respekt, sich selbst über ihre Sexualität klar zu werden, selbst zu bestimmen, ob es eine negative oder positive Sexualität ist, ob es eine Sexualität der Mängel oder …

Wer das den „religiösen Minderheiten“ wortreiche Beispringen dieses Politologen gelesen haben sollte, wird hier zur geschichtlichen Vervollständigung die eine oder andere Information …

Beschnitten gesteinigt zu werden – Freiheit, wie sie Organisierte Glauben meinen

Der Dreifaltigkeit Verteidigung des Rechts der Eltern auf Erziehung mit dem Messer

Schon Quallen beschneiden ihre Söhne

Das Geplärre der Sekten um ihre Religionsfreiheit darf nicht aus lauter Sorge um diese und ihr Wohlergehen alles derart übertönen, daß nicht mehr gehört wird, wie sorglos selbst diese Sekten sind, wie wenig diese Sekten es bekümmert, das Wohlergehen der Anderen, die nicht ihre Mitglieder sind, mehr, wie antidemokratisch, wie brutal diese Sekten mit dem Anderen aber auch mit den eigenen Mitgliedern umgehen …

Dazu wurden auch hier bereits Beispiele zur Genüge zu den Sekten der großen Organisierten Glauben gegeben, heute soll noch eine kleine Sekte des Organisierten Glaubens als Beispiel hinzukommen -, die Zeugen Jehovas …. Denn diese passen durch ihre Gesinnung und ihre Ansichten, wie die paar Sätze in der Collage es bereits vermitteln können und zur weiteren Informationseinholung einladen, in bezug auf Kindererziehung recht gut zur aktuellen Diskussion um die Beschneidung … Auch hier geht es um Gehorsam, geht es um Züchtigung, um den Anspruch auf das Kind als Besitz, über den die Herrscher und Herrscherinnen (in liberalen Gesellschaften als Eltern bekannt) nicht nur bestimmen können, wie es ihnen beliebt, sie befriedigt, sondern, mit Blick etwa auf deren Bluttransfusionsvebot, auch … Und wie reagieren liberale Gesellschaften auf diese Strenge, auf diese Unerbittlichkeit, auf dieses gänzliche Freisein von Selbstkritik, auf dieses gänzliche Freisein von der Bereitschaft zum Dialog, auf dieses gänzliche Freisein von der Anerkennung anderer Lebensweisen, die diese Sekten in mannigfacher Art in ihrer gesinnungsvergewaltigen Freiheit exerzieren … Die Reaktion der liberalen Gesellschaften ist, diesen Sekten ihre Privilegien nicht nur zur lassen, sondern sie auch heute noch zu verwöhnen, der einen oder anderen Sekte auch heute noch einen Sonderstatuts zuzuerkennen, wie eben als Beispiel der Sekte des Organisierten Glaubens der Zeugen Jehovas … Und wie haben die Zeugen Jehovas erst vor kurzem darauf reagiert? Mit Häme, diesmal gegen andere Sekten, aus einer Pressemitteilung:

„Ob einer solchen Prüfung wohl alle Religionsgemeinschaften standhalten könnten, die den Körperschaftsstatus bereits innehaben?“

Wird etwa an die Sekte des Organisierten Glaubens der römisch-katholischen Kirche gedacht, ist diese hämische Frage durchaus eine Frage, über die nachzudenken ist, auch unter besonderer Beachtung, was diese zur Nichtbefolgung staatlicher Vorschriften …

Und haben nicht genau in diese Erregungen um die Beschneidungen hinein, Anhänger einer Sekte wieder einmal bezeugt, mit dem Zerstören eines „Weltkulturerbes“, daß Organisierte Glauben Knechte und Herrne der Vernichtung sind …

Genug jetzt … Oder doch so etwas wie einen Versuch, den Text heute mit einer Art von Schlußsatz zu beenden, der eigentliche eine nach wie vor zu beantwortende Frage ist. Wenn gesehen wird, wie Sektierer aus dem gleichen alten und eingefallenen und verseuchten Brunnen ihre Wörter, ihre Gesinnungen weiter herausziehen, kann die Frage gestellt werden, wofür diese tatsächlich ein Dialogzentrum zur Ausweitung des Personenkults für einen absolutistischen und also antidemokratischen Herrscher noch benötigen … Werden sie in Gebetsrunden den Unterschied zwischen Stock und Rute, jedoch die Rute der Zeugen Jehovas wird von dieser Sekte selbst nicht im Personenkultszentrum gezeigt werden können …

Beschnitten gesteinigt zu werden – Freiheit, wie sie Organisierte Glauben meinen

Beschnitten gesteinigt zu werden, sind menschgemäß keine Taten, die ein Mensch in Freiheit bejahen oder verneinen kann, es sind Taten, die ein Mensch in Unfreiheit zu erleiden und, aus der Warte von Organisierten Glauben, für diese Taten auch noch gebetsmäßig zu danken hat, weil solche Taten für Organisierten Glauben das ihr Fundament …

Weder dem männlichen noch dem weiblichen Kind gestehen Organisierte Glauben das Recht auf Freiheit zu, in Freiheit zu entscheiden, ob es beispielsweise beschnitten werden will oder nicht, der Körper des Kindes ist Besitz der Organisierten Glauben, das Kind ist für Organisierte Glauben eine Sache, mit der verfahren werden kann, wie es eben Organisierten Glauben beliebt, sie befriedigt …

In der Beschneidung offenbaren Organisierte Glauben exemplarisch ihre Verneinung des Rechts des Einzelnen auf Freiheit, in der Beschneidung offenbaren Organisierte Glauben exemplarisch ihr barbarische Gesinnung, die Einzelne gehöre nicht sich selbst, sondern den Organisierten Glauben, die über sie verfügen können, wie es ihnen beliebt, sie befriedigt …

Weshalb so viel von Freiheit im Zusammenhang mit der Beschneidung gesprochen wird? Das Urteil in Köln läßt aktuell Organisierte Glauben hysterisch nach Freiheit schreien, panisch die Freiheit der Religionen einmahnen, auf die „Religionsfreiheit“ pochen … Jedoch, wissen die Organisierten Glauben tatsächlich um die Bedeutung der Freiheit, können Organisierte Glauben Freiheit stotterfrei buchstabieren? Das darf bezweifelt werden.

In der gleichen Sekunde, in der Organisierte Glauben hyperventilierend „Religionsfreiheit“ hervorpressen, fordert etwa ein Angestellter des Organisierten Glaubens der orthodoxen christlichen Kirche in Bulgarien die Steinigung, ruft dieser Angestellte im Gleichschritt, wieder einmal eingereiht in den Marsch von Rechtsextremen, zur Steinigung von Menschen auf, die für sich das menschgemäße Recht der Freiheit wahrnehmen wollen, ohne jedoch dabei die Freiheit des Anderen beschneiden zu wollen, ohne jedoch dabei die Andere unterjochen zu wollen … Es ist nur ein Beispiel von vielen, ein zwar krasses, aber typisches Beispiel für Organisierte Glauben, denen es einzig um ihre Macht geht, einzig darum, weiter Demiurgen über Leben und Tod sein zu wollen, weiter die Bestimmer über Lebensweisen sein wollen …

Barbaren wurden einst jene genannt, die eine Sprache nicht verstehen und nicht sprechen können. auch in diesem Sinn sind Organisierte Glauben barbarische Organisationen, die die Sprache der Freiheit nicht kennen, die die Sprache der Freiheit nicht sprechen können …

Der zur Steinigung und damit zu Mord aufrufende Angestellte eines Organisierten Glaubens offenbart zwar exemplarisch, daß Organisierte Glauben nicht nur nach wie vor sprachliche Barbarinnen sind, aber die  tatsächliche Gefährlichkeit Organisierter Glauben besteht in deren unentwegten Versuchen, die Gesetzgebung in nahezu jedwedem Staat auf dieser Erde nach ihren barbarischen Gesinnungen zu beeinflußen, Gesetze nach ihren barbarischen Gesinnungen durchzubringen, Gesetze nach ihren barbarischen Gesinnungen aus den säkularen Gesetzesbüchern wieder zu streichen …

Eine Reliquie von Karl Habsburg beim österreichischen Bundesheer zum Anbeten

Beim Lesen dieses Berichtes der Katholischen Militärseelsorge Österreich über die Übergabe einer Reliquie von Karl Habsburg-Lothringen durch den ehemaligen christschwarzen Funktionär Karl Habsburg-Lothringen, der als „Chef des Hauses Österreich“ vorgestellt wird, machte verständlich, weshalb es derart lange brauchte, bis eine Geschichtstafel mit einer höchst sonderlichen und befremdlichen Geschichtsschreibung auf dem Wiener Stephansplatz durch die Dompfarre St. Stephan endlich entfernt wurde, denn die Darstellung von Karl Habsburg in diesem Bericht ist ebenfalls ein Gebet desselben Rosenkranzes …

Was für eine Reliquie das sei …

Vielleicht ist es wieder einmal eine Rippe, die nun in der Theresianischen Militärakademie verehrt, zu der nun gebetet werden kann …

Wird an die bestimmende Rolle von der Frau des Karl Habsburg-Lothringen gedacht, könnte noch die Entdeckung eines Wunders bevorstehen und damit einhergehend mit diesem Wunder eine Heiligsprechung ihrerseits, weil Karl Habsburg-Lothringen aus einer Rippe von ihr …

Und soher könnte dann in der Verehrung der Karl-Habsburg-Rippe von Zita Habsburg-Lothringen es zu einer höllenhimmelweit einzigartigen Doppelverehrung kommen, weil durch die Anbetung der Rippe von Zita Habsburg-Lothringen zugleich praktisch und ökonomisch Karl Habsburg-Lothringen, Chef des Hauses Österreich …

Die Rippe zur Doppelanbetung paßte dann gut zum knienden Engelbert Dollfuß in der Michaelerkirche …

Der Dreifaltigkeit Verteidigung des Rechts der Eltern auf Erziehung mit dem Messer

Die Dreifaltigkeit Islam, Juden- und Christentum (nach ihrer brandmarkgemäßen Abkürzung einfach: Gott) rennt nun im Gleichschritt aufgeregt umher, panisch und in Angst, ein Privileg der vielen Privilegien, die Organisierten Glauben nach wie vor großzügig gewährt und zugestanden werden, verlustig zu gehen, wobei dieses Privileg für die Betroffenen, also für die Söhne und Töchter, weder lustig noch lustvoll ist, wie für den einen und anderen Schneider es …

Es sollte hierbei auch nicht darauf vergessen werden, daß Beschneidungen einmal als taugliches Mittel gegen die Masturbation … Nicht nur John Harvey Kellog, dessen und seines Bruders Cornflakes heute noch …, Auch Samuel Auguste Tissot, oder Moses Maimonides, oder oder oder … Es geht auch bei der Beschneidung um Sexualität, aber zugleich wie stets auch um Unterdrückung, Entwürdigung, wird etwa an die Beschneidungen von Sklaven vor Jahrtausenden …

Rabbi Moses Maimonides, der zwar noch funktioniernde Geschlechtsteile haben wollte, aber um die „überfällige Lust“ geschwächte, war auch Arzt, ein feiner Arzt, der seinen Patienten und Patientinnen Schmerzen -, aber wenigstens die Schmerzen der Beschneidung, wie in der Collage auch gelesen werden kann, nicht herunterspielte, verharmloste, wie es etwa vor wenigen Tagen ein jüdischer Schneider im österreichischen Fernsehen um Mitternacht tat, und es dann noch mit dem Ohrenringstechen verglich … Moses Maimonides sagte noch die Wahrheit, nicht nur die Wahrheit über die Schmerzen, sondern auch über …

Und welche Privilegien gestehen Organisierte Glauben zu -, nach den Freiheiten, die Organisierte Glauben zugestehen, will erst gar nicht gefragt werden. Wie in der Collage gelesen werden, „Ausrottung aus dem Volk“ von jenen, die das Gebot der Beschneidung …

Es ist kein Wunder, daß auch der Organisierte Glaube der römisch-katholischen Kirche für die Beschneidungen sich nun stark macht, für die ist ja die Masturbation in deren ach so zeitgemäßen Katechismus nach wie vor eine …. Verwunderlich allerdings ist es, daß die Dreifaltigkeit bei soviel gleichgesinnter Sexualität und so weiter und sofort in Wien noch ein Dialogzentrum zur Verehrung eines absolutischen Herrschers benötigt, um einander, wie gehört wird, besser zu verstehen …

Auch 2012 ist zu rufen – Hinaus mit dem Antisemiten aus dem Parlament!

Es will zu Leopold Kunschak nichts weiter mehr geschrieben werden, außer das Notwendigste, er geht nach wie vor, gewürdigt, nun mit dem zurzeitigen christschwarzen Führer Michael Spindelegger, im österreichischen Parlament ein und aus, und die Preisträger und Preisträgerinnen werden sich auch 2012, herausgeputzt und geschneuzt, höflich und gehorsam in einer Reihe aufstellen, um stolz einen Preis entgegenzunehmen, gegen dessen Intention der Namenspatron Leopold Kunschak mit seinem Antisemitismus …

Wenn Sie Leopold Kunschak nicht kennen sollten, oder einfach vergessen haben, wer diese christschwarze Spitzenfunktionär war, oder wenn Ihnen der obige Satz zu rätselhaft erscheinen mag, sind Sie bei Interesse eingeladen, nachzulesen, eine kleine Auswahl:

„Österreichischer Streicher“ Leopold Kunschak

Wird den Preis aus den Händen der Verharmloser des kunschakschen Antisemitismus 2012 wer nicht annehmen wollen?

Maria Fekter erinnert, ungewollt, an Hugo Bettauer

Werner Fasslabend, und siehe, ein Wunder, im Parlament

Michael Spindelegger im Schatten Streichers aus Österreich

Die Tradition oder, was das gleiche ist, die Zukunft mit freiheitlichen Nationalratspräsidenten – Teil 4

Im zweiten Teil war zu lesen von der Bescheinigung, die Hermann Göring dem deutschen Volk in seiner großen Rede im Oktober 1942 ausstellte, daß dieser Krieg der große Rassenkrieg sei … Und in dieser Rede versprach er:

Zuerst kommt das deutsche Volk – Wenn aber durch Maßnahmen des Gegners Schwierigkeiten in der Ernährung auftreten, dann sollen es alle wissen: Wenn gehungert wird, in Deutschland auf keinen Fall! (Erneuter stürmischer Beifall.)

Exemplarischer kann es wohl kaum mehr dargestellt werden, was von nationalistischen Versprechen zu halten ist. Und noch etwas kann aus diesem Beispiel klar herausgelesen werden, sollte etwas nicht funktionieren, dann sind daran stets die Anderen, die nach der nationalistischen Gesinnungsart immer die Gegner sind, es sind also stets, bis zum heutigen Tage herauf, die Gegner schuld, aber niemals die Nationalisten und Nationalistinnen …

Hermann Göring hat aber das sogenannte deutsche Volk nicht belogen, das sogenannte deutsche Volk hat nur nicht genau hingehört, wie das sogenannte Volk bis zum heutige Tage nicht genau hinhört … Hermann Göring gab sich und seinen nationalistischen Parteikameraden das Versprechen, wenn gehungert werden sollte, werde in Deutschland nicht gehungert werden, er sagte nicht, werde das deutsche Volk nicht hungern, sondern es werde in Deutschland nicht gehungert werden, und dieses Versprechen an sich selbst war auch ein Wissen, nämlich das Wissen, daß er und Adolf Hitler und Heinrich Himmler und all die weiteren hohen und höchsten nationalistischen Massenmörder und Massenmörderinnen in ihren Villen in Deutschland nicht hungern werden …

Für das sogenannte deutsche Volk aber gab es bald nach diesem göringschen Versprechen Hunger, einen von den Nationalisten und Nationalistinnen verursachten Hunger, und wer half den Menschen in Deutschland tatkräftigst gegen den Hunger? Es waren nicht die Nationalisten und Nationalistinnen, denn die können nur eines, Katastrophen verursachen, Elend und Tod den Menschen …

„Zuerst“ -, ein Wort, das Jahrzehnte später wieder Programm wurde, in Österreich, 1993 mit dem „Ausländer-Volksbegehren „Österreich zuerst“ von Dr. Jörg Haider …Und seit damals ist dieses freiheitliche „Zuerst“ in allen Farbschattierungen von Blau bis Blaßblau (vulgo Orange) Programm geblieben, und die verursachten Schäden müssen wieder die Anderen beheben, wird beispielsweise allein an Kärnten gedacht, an die Verbindlichkeiten in Milliardenhöhe für …

Der Beispiele sind so viele, nicht nur kärntnerische, und diese vielen Beispiele sind bestens und breitest bekannt, so daß kein weiteres mehr hier genannt zu werden braucht -, Sie lesen darüber nahezu täglich in den Medien …

Es ist aber keine Beruhigung und kein Trost, daß es heute lediglich finanzielle Schäden sind, denn dieses Steuergeld geht selbstverständlich ab, könnte selbstverständlich dringend gebraucht werden für …

Denken Sie, wenn Sie beispielsweise an einem Plakat mit dem Spruch „Dem Volk sein Recht“ vorübergehen, oder einen Funktionär aus diesem Lager am Fernsehen mit dem Sticker „Genug gezahlt“ auf seinem Revers sehen, denken Sie dabei an Hermann Göring, aber nicht an den nationalsozialistischen Massenverbrecher und Massenmörder, nicht an den Nationalsozialismus, nicht an das Dritte Reich, sondern einfach an den Funktionär einer Partei, die exemplarisch vorgab, ausschließlich für das sogenannte Volk da zu sein, vorgibt, nur dem sogenannten Volk zu dienen, und denken Sie dabei, was innerhalb kürzester Zeit immer wird aus diesen Versprechen Zuerst  …

Schon Quallen beschneiden ihrer Söhne

Wobei der Beweis dafür ebenso leicht zu erbringen ist, wie Oskar Deutsch, Präsident der israelitischen Kultusgemeinde in Wien, belegen kann, daß Beschneidungen „fast seit Erschaffung der Welt acht Tage nach der Geburt“ …

Vielleicht wird bald schon eine entsprechende Sunna gefunden werden -, in einem Quallenkoran, in einer Quallenbibel, in einem Quallentalmud,  in …, also auf einer den Quallen von einer Göttin, einem Gott, von Göttern, Göttinnen, Engeln, von … diktierten oder von Propheten, Aposteln, von … verfaßten Schriftenrolle zur Verkündigung:

Markiere DEin Revier durch Abschleifen DEiner Söhne Schwerter und schütze DEin Revier vor fremdem Eindringen durch Zunähen deiner Töchter Scheiden, lasse ihnen aber kleine Öffnungen, durch die DU in DEein Revier zur Wache schaust, und ramme DEine Söhne als Grenzsteine dergestalt in den Boden, daß DEinem Reiche nahende Feinde schon vor den in den Himmel ragenden blanken Eicheln zurückschrecken und mit gesenkten Köpfen wieder abziehen …

Es könnte gedacht werden, daß es andere Möglichkeiten gibt, um ein Revier abzustecken … Andererseits könnte diesen Organisierten Glauben dafür gedankt werden, daß sie dadurch daran erinnern, daß der Mensch auch ein Tier ist, zwar eines mit Finanzmärkten, aber dennoch ein Tier, das ebenfalls sein Territorium seit seinem ersten Auftreten auf dieser Erde zu markieren hat, und er wohl das einzige Tier ist, das für das Markieren seine Nachkommen hernimmt …

Jedoch kann das stark bezweifelt werden, daß die Organisierten Glauben mit ihren Beschneidungsriten den schönen Gedanken des Aufgebens der Menschenerdherrschaft verbreiten, zum Durchbruch verhelfen wollen, den schönen Gedanken, unter den Tieren kein erstes Tier mehr zu sein, sondern sich einzureihen in den Erdenlauf, den schönen Gedanken, nicht mehr die Natur tyrannisch zu verunstalten, den schönen Gedanken, für das Tier mit Finanzmärkten bleibt in einem Miteinander mit allen Lebewesen auf dieser Erde mehr als er bedarf an Freiräumen, an Verwirklichungsmöglichkeiten, den schönen Gedanken, daß für das Tier Mensch damit erst das eigentliche Gestalten beginnt, erst die eigentliche Kreativität und die eigentliche Zivilisation …

Diese schönen Gedanken jedoch werden von den Organisierten Glauben nicht in die Welt getragen -, auch von ihnen nicht … Einzig erfüllt von der Sorge um Revierverlust sind sie getrieben, dafür zu kämpfen, dafür Energie, Zeit,  Geist … zu verschwenden, zu vergeuden … Und wofür? Um weiter ihre Töchter und ihre Söhne  als Grenzsteine und Gucklöcher …

Die Tradition oder, was das gleiche ist, die Zukunft mit freiheitlichen Nationalratspräsidenten – Teil 3

Im zweiten Teil war zu erfahren, daß Hermann Göring dem deutschen Volk bescheinigte, der Zweite Weltkrieg sei der große Rassenkrieg, und der „Völkische Beobachter“ in seiner Wiener Ausgabe vom 6. Oktober 1942 veröffentlichte dazu eine große Besprechung über zwei Seiten des Buches „Mythos des 20. Jahrhunderts“ von Alfred Rosenberg, und diese gleich auf dem Titelblatt beginnend …

In dieser Besprechung wird Alfred Rosenberg als „großer Erzieher“ des deutschen Volkes gewürdigt, dessen „Mythos des 20. Jahrhunderts “ bereits eine Millionenauflage … Aber, was für ein Buch? Es ist ein Buch, das beispielsweise mit Hochrechnungen arbeitet, genauso wie bestimmte zurzeitige Autoren, mit Hochrechnungen, wann beispielsweise die „schwarze Rasse“ … Es ist ein zu höchst antijüdisches Buch, das zur Unterstützung des göringschen Rassenkrieges in der gleichen völkischen Ausgabe noch einmal und wieder und weiter empfohlen wird … Aber es ist nicht nur ein antijüdisches Buch, es ist ein im ehemaligen Deutschen Reich in Millionenauflage verbreitetes Buch, das alles beinhaltet, was auch heute nach wie vor verbreitet wird, vor allem von extrem nationalistisch eingestellten Menschen, gegen die „schwarze Rasse, gegen die „gelbe Rasse“, gegen die „braune Rasse“, gegen andere Weltanschauungen, wie etwa gegen den Islam … Vieles in diesem rosenbergschen Buch erinnert vor allem an Ansichten aus dem nationalistischen Lager in diesem Land, etwa über Emanzipation, über Kunst, über Völker und Abendland, über Einwanderung und Rücksiedelung -, es muß nicht und es wird auch nicht diesem Lager Nationalsozialismus unterstellt, es ist bereits schlimm genug, nicht aus diesen Vorurteilen und Dummheiten, der bereits Nationalsozialisten erlagen, herauszukommen, nicht davon ablassen zu können, gegen alle zu sein, gegen die bereits auch Nationalsozialistinnen waren …

Es wurde im ersten Teil bereits geschrieben, daß die nationalistische Totaldiktatur des Deutschen Reiches nicht interessiert, beklemmend aber ist die Tradition der Dummheit … Denn, wie ein paar rosenbergsche Schnipsel in der Collage bereits zur Genüge zeigen, sind diese rosenbergschen Dummheiten keine, die aus den heutigen Diskussionen verschwundene sind, und das Erschreckende dabei ist, es sind keine Parteikameraden von Alfred Rosenberg, die heute … Und auch heute erreichen Bücher Millionenauflagen, die beispielsweise Hochrechnungen verkaufen, wie etwa jenes von Thilo Sarrazin … Oder es werden Traditionalisten der Dummheit zu Fernsehdiskussionen eingeladen, zum Interview gebeten, wie etwa Gregor Henckel Donnersmarck …

NS Es wird heutzutage vor allem in der breiten Berichterstattung ab und an die Ansicht vertreten, die Nationalisten und Nationalistinnen hätten beispielsweise ihren Antisemitismus gegen einen Antiislamismus getauscht … Dem ist jedoch nicht so, denn auch die Nationalisten und Nationalistinnen des Deutschen Reiches waren bereits u.v.a.m. antiislamisch …

Wird den Preis aus den Händen der Verharmloser des kunschakschen Antisemitismus 2012 wer nicht annehmen wollen?

Leopold Kunschak – Karl Lueger: Ein Antisemit errichtet einem Antisemiten ein Denkmal …

Das ist nicht zu erwarten -, zum einen schmeicheln Preise zu sehr, zum anderen können gerade in diesem Jahr mit der Annahme des Leopold-Kunschak-Preises Sporen verdient werden, der Dank der christschwarzen Partei mit der Annahme erkauft werden, verliert doch in diesem Jahr die ÖVP den Karl-Lueger-Ring … Leopold-Kunschak-Preisträger und Leopold-Kunschak-Preisträgerinnen werden mit christschwarzer Anerkennung und christschwarzer Großzügigzeit dafür rechnen können, als „lebende Karl-Lueger-Ringe“ die christschwarze Tradition ins Land zu tragen …

Möglicherweise wird die kunschaksche Pressepreisträgerin Eva Weissenberger oder der kunschaksche Pressepreisträger Peter Schöber in Jahrzehnten anders als Thomas Chorherr sich dazu entschließen, den Preis zurückzugeben … Es kann aber auch sein, daß für sie der Preis erst ein rechter Ansporn wird, wie etwa für Andreas Unterberger …Wie dankbar ist Beatrix Karl für ihren Kunschak-Preis und für den christschwarzen Dank für die Annahme des Preises sie mit einem Ministerinamt …, daß sie ihre politische Arbeit mit Blick in das Antlitz von Leopold Kunschak erledigt … Aber mit Dank und Beistand der kunschakschen Preisträger und Preisträgerinnen wird auch die christschwarze Partei wohl rechnen dürfen, vielleicht besonders Maria Fekter, wenn sie wieder einmal …

Es wurde hier über den Leopold-Kunschak-Preis zur Genüge schon geschrieben, beginnend mit dem Vorschlag, den Preis wenigstens umzubenennen, zum Beispiel in Manush-Preis, so daß heute nicht mehr und nicht weiter geschrieben werden will … Außer noch, es werden die Kunschak-Preise immer, gegen die Ausschreibungsbedingungen für die Leopold-Kunschak-Preise, immer später im Jahr verliehen -, vielleicht ist es eines Tages derart zu spät, daß es sich kalendermäßig gar nicht mehr ausgeht, die Leopold-Kunschak-Preise zu vergeben …

PS Weshalb Leopold Kunschak ein ungeeigneter Namensgeber für diesen Preis ist, weshalb dieser Preis zumindest umbenannt werden sollte, darüber wurde ausführlich geschrieben und muß soher nicht wiederholt werden. Es kann nachgelesen werden:

Leopold-Kunschak-Preise

PPS Im Titel wird von den Verharmlosern gesprochen. Für einen ehemaligen Minister ist das zweite Post scriptum der angemessene Platz, auch dann, wenn er, wie Werner Fasslabend, ein Wunder vollbringt, das Wunder nämlich, aus dem „österreichischen Streicher“ ein „Kind“ …