FPÖ – „Unzensuriert“: „Seits schon bewaffnet? Hoffe doch!!!“

FPÖ Unzensuriert - Baukräne hochgefahren

„Umso mehr Zeit bleibt für die Verbrecher am eigenen Volk die Koffer zu packen und schleunigst das Land zu verlassen. Bevor die Baukräne hochgefahren und die Laternen geputzt sind…“

 

Das Medium der identitären Gemein-Schaft veröffentlicht einen Kommentar von Werner Reichel, um über die Informationspolitik des ORF herziehen zu können, genau an dem Tag, am 10. Oktober 2014, an dem in Wien Tausende von Menschen an einer Demonstration gegen den Terror der Wüstengottmordbande teilnahmen. Eine friedliche Demonstration, eine ohne den geringsten Zwischenfall. Aber das wird von der Website der identitären Gemein-Schaft wohl nie veröffentlicht werden. Ein Bericht über eine friedliche Demonstration. Dafür halt etwas von Werner Reichel. Das ist gesinnungsgemäß recht verwendbar.

Und weil es in Wien gar so friedlich war und ist, muß wieder einmal einer aus der Schreibstaffel der „Unzensuriert“ wüste Drohungen bis hin zu angedrohten Morden ausstoßen, mit der abschließenden Frage:

„Seits schon bewaffnet? Hoffe doch!!!“

FPÖ Unzensuriert - Schon bewaffnet

„VIRIBUS UNITIS!….und seits schon bewaffnet? Hoffe doch!!!“

Und gesinnungsgemäß erhält auch dieser aus der Schreibstaffel dafür nicht wenig Zustimmung, steigende Zustimmung, wie die Collagen zeigen. Das ist nicht das erste Mal. Auf dieser Website der identitären Gemein-Schaft passiert kontinuierliche Aufwiegelung, Aufruf zu Gewalt und Mord. Und das alles unter den Augen einer Kolumnistin dieser Website, die im österreichischen Parlament sitzt, die einmal Bundespräsidentin in Österreich werden wollte, und für rund fünfzehn Prozent der Wähler und Wählerinnen … Aber sie ist nicht die einzige aus dem Spitzenpersonal der identitären Gemein-Schaft, die dazu schweigt, die nichts unternimmt, damit diese Website anders mit solchen Kommentaren umgeht, die nicht nur gegen ganz bestimmte Menschen (etwa gegen einen Buben) gerichtet sind, sondern im Grunde potentiell staatsgefährdend und gesellschaftsgefährend sind, wie auch das heutige Beispiel wieder auf grauslichste Art belegt.

Sollte es je zu grausamen und mörderischen Handlungen in diesem Land im blutrünstigen Geiste der Schreibstaffel von „Unzensuriert“ kommen, wird sich das Personal der identitären Gemein-Schaft nicht herausreden können, nichts davon gewußt zu haben. Sie wissen es. Und sie schweigen dazu. Wie es auch die Wähler und Wählerinnen wissen, was für eine Stimme sie abgeben, wenn Sie die identitäre Gemein-Schaft wählen, nämlich eine Aufhußstimme.

Dazu ergänzend und zur Unterstreichung ein paar Beispiele aus den letzten Wochen:

He.-Chr. Strache fleht Innenministerin an, an seiner Statt konsequent durchzugreifen

Was NR Gerhard Deimek zu „Vierteilen“ einfällt – „Staatsgage“

Wachsende Zustimmung auf freiheitlicher „Unzensuriert“ für das „Umlegen“ dieses „Buben“

„Menschen sind Scheiße und gehören eigentlich aus unserer freiheitlichen Welt entfernt.“

PS „Renommierte Journalisten [haben] es sich, schreibt die Website der identitären Gemeinschaft, „zur Aufgabe gesetzt, eine unabhängige Kontrolle des ORF …“  Der renommierteste unter ihnen ist wohl Hans Anonym – unbestritten auf dem ersten Platz. Aber gleich dahinter Christian Ortner, Andreas Unterberger und Werner Reichel, der ebenfalls so renommiert wie ehrlich ist, wie schon einmal gewürdigt werden durfte:

„Der letzte Dreck“ von Werner Reichel

„Menschen sind Scheiße und gehören eigentlich aus unserer freiheitlichen Welt entfernt.“

„Menschen sind Scheiße“. Das schrieb und wiederholt u.v.a.m. Akif Pirinçci. Wofür er nun eine Vorladung erhielt wegen Volksverhetzung. In Deutschland. „Aus unserer freiheitlichen Welt entfernt“ gehörten die Menschen, die ihm „Scheiße“…

Akif Pirinci - Menschen sind Scheiße - aus freiheitlicher Welt entferntUnd die „freiheitliche Welt“ springt Akif Pirinçci selbstverständlich gleich unterstützend und helfend bei. In Österreich. Nicht das erste Mal, wie gelesen werden kann, von He.-Chr. Strache aufwärtsAuf der Website „Unzensuriert“ der identitären Gemeinschaft, deren einzige namentlich ausgewiesene Kolumnistin NR Barbara Rosenkranz ist. Das kann gar nicht oft genug wiederholt werden, diese Kolumnistin wollte einmal Bundespräsidentin in Österreich werden; immerhin rund 15 Prozent wählten 2010 diese Kolumnistin.  Und diese Kolumnistin sitzt nach wie vor im österreichischen Parlament. Was er alles schrieb, um nun eine Vorladung wegen Volksverhetzung zu bekommen, steht ebenfalls in der Collage, ebenso die Schützenhilfe der „Unzensuriert“. Selbstverständlich schreibt sie nicht, worauf dieser Vorwurf der Volksverhetzung basiert. Dafür wird treubrav großspurig nachgeschrieben, seine „Werke“ werden von „Hollywood“  … Nun, es dürfte ein einziges Buch sein, genauer, ein Remake von dem Film „Die Tür“, dessen Grundlage ein Roman von ihm war … Aber es ist nicht das einzige Medium der identitären Gemein-Schaft, das rechte Zuneigung für diesen Menschen mit der aus dem Kloakenfaß gefüllten Hühnerfeder aufbringt, wie hier nachgelesen werden kann. Und stets wird die Wahrheit „aus unserer freiheitlichen Welt entfernt.“

„Aus unserer freiheitlichen Welt entfernt“ – Menschen, die „Scheiße [sind].“ Es kommt wohl nicht von ungefähr, daß Akif Pirinçci ausgerechnet diese Formulierung einfällt: „aus unserer freiheitlichen Welt.“ Auf der Scholle der Freiheitlichen wird auch nichts anderes gekannt, als die Entfernung, die Vertreibung. Lösungen sind das keine. Lösungen zu haben, bedeutet, arbeiten zu müssen, bedeutet, denken zu müssen, bedeutet, umsichtig sein müssen, bedeutet, sich umfassend zu informieren, bedeutet, einen Dialog führen zu müssen. Aber alles, was in der „freiheitlichen Welt“ faul mit „Überlegenheitsgefühl“ möglich ist, ist das, was Akif Pirinçci kann – nichts, nichts außer extrem vulgär zu schimpfen, nichts außer Menschen gegeneinander aufzuhussen. Und wer eine solche Partei wählt, wer in Österreich die freiheitliche Partei wählt, gibt keine Wahlstimme ab, sondern eine Aufhußstimme, bekennt mit seiner oder ihrer Aufhußstimme, an keinen Lösungen, die einer demokratischen und einer zivilisatorisch hochentwickelten Gesellschaft würdig wären, interessiert zu sein, wählt Unlösungen und Schlimmeres noch

PS Um dem Vorwurf gar nicht aufkommen zu lassen, muß klar und deutlich festgehalten werden, es wird hier nicht einmal ein Buchstabe gesetzt, um für den Islam zu sprechen, oder gar für Mohammed, mehr noch, kein Buchstabe wird hier je geschrieben für irgend eine Religion, aber das gesamte Alphabet aufgewendet für eine Aufklärung 1.0

„Gehört Südtirol zu Italien oder zu Deutschland?“

Welche Landkarten werden von der FPÖ-Zur Zeit 2014 verwendetZu dieser Frage des „Zur Zeit“-Fragestellers fällt nachträglich noch die Frage ein, welche Landkarten werden eigentlich im Magazin der freiheitlichen Gemein-Schaft heute noch oder wieder vermehrt verwendet, im Jahr 2014? Im Grunde kann es nur eine Landkarte aus einer Zeit sein, in der Deutschland für ein paar madige Jahre tatsächlich an Italien grenzte und für etwa zwei madige Jahre als Operationszone Alpenvorland direkt unter das Regime der Massenmorddiktatur …

Es haben in der heutigen bildbeherrschten Zeit manche nicht mehr das geographische Vorstellungsvermögen. Für diese ist die Illustration gedacht, wie die Landkarte aussehen müßte, nach der die an sich schon abwegige Frage, wohin Südtirol gehöre, noch einigermaßen einen Sinn ergeben könnte. Deutschland grenzt aber seit Jahrzehnten nicht mehr an Italien. Zwischen Deutschland und Italien liegt, wie es schon bei Franz Grillparzer heißt, wieder seit Jahrzehnten Österreich.

Und noch eine Frage drängt sich auf. Welche Landkarten verwendet beispielsweise He.-Chr. Strache? Von dem in dieser Ausgabe der ZZ ein ganzsseitiges Inserat geschaltet ist, wie die Collage zeigt. Und welche auch die anderen freiheitlichen Spitzenfunktionäre und Spitzenmandatarinnen? Wie hier schon oft genug festgehalten wurde, schreibt in diesem Magazin die freiheitliche Elite, also von He.-Chr. Strache aufwärts …

Die für die FPÖ-ZZ beeindruckende Welt der Casa Pound

Die für die FPÖ-ZZ „beeindruckende Welt“ der Casa Pound, „von der Rechte in ganz Europa nur träumen können.“ Ein aktuell höchstrichterlich bestätigter Traum.

Die Antwort auf die Frage, was für einen Sinn es hat, im Jahr 2014 zu fragen, wohin Südtirol gehöre, gibt der „Zur Zeit“-Fragesteller in diesem Interview ein paar Absätze später selbst:

„Ein neuer Eurofaschismus mit Südtirol als symbolischem Startpunkt.

Wer von der ZZ der freiheitlichen Gemein-Schaft zum Gespräch geladen war? Ein Vertreter von „Casa Pound“, die sich selbst „Faschisten des 3. Jahrtausends“ nennen, und die „häufig österreichische oder deutsche Gäste [zu Besuch] haben“, wie alles nachgelesen werden kann in

Medien, Wähler und Wählerinnen ignorieren Vorstellungen der FPÖ-ZZ: „Neuer Eurofaschismus“.

NR Neubauer - Faschistische Symbole nichts verloren

NR Werner Neubauer ist gegen „Symbole, die einen Faschisten verherrlichen“. Und die freiheitliche ZZ schreibt über die „beeindruckende Welt“ jener, die das Erbe von Benito Mussolini in das 3. Jahrtausend tragen wollen …

PS Um eine erste Information über die in Österreich wohl kaum breit bekannte „Casa Pound“ zu geben, wurde in die Collage ein Artikel über den Anführer der „Faschisten des 3. Jahrtausends“ aufgenommen. Es wird mit Blick auf diese Gesinnung nicht verwundern, daß es im Artikel um ein Gerichtsverfahren geht. Übrigens, die in die Collage aufgenommene Landkarte aus dem seinerzeitigen auch moralischen und ethischen Abgrund wird heute noch beispielsweise von „Weltnetzladen“ vertrieben. Der Weltnetzladen vertreibt aber auch Bücher, beispielsweise das von dem ehemaligen freiheitlichen III. Präsidenten NR Martin Graf. Martin Graf schreibt schon lange nicht mehr für die „Zur Zeit“. Er dürfte jetzt, da er formal nicht mehr eines der höchsten Staatsämter dieser Republik innehat, für die „Zur Zeit“ nicht mehr attraktiv genug sein, oder, es dürfen in diesem Magazin der freiheitlichen Gemein-Schaft bloß amtierende Spitzenmandatare und Mandatarinnen der freiheitlichen vulgo identitären Gemein-Schaft schreiben.

PPS Über die Fahne, wie diese in der zweiten Collage gesehen werden kann, im Artikel der „Zur Zeit“, von Casa Pound schreibt Martin Lichtmesz (auch als Autor von der freiheitlichen „Unzensuriert“ geführt):

„Zu den exponierten Köpfen der Casa Pound gehören der Vordenker Gabriele Adinolfi, Mitbegründer der in den siebziger Jahren aktiven, mit dem ’schwarzen Terrorismus‘ eng verknüpften Gruppierung Terza Posizione und der 1973 geborene Macher Gianluca Iannone, ein bärtiger, tätowierter Riese, der das Image eines rauhen Motorradrockers pflegt und als Kopf der Hardcore-Band Zetazeroalfa zusätzlichen Kultstatus innehat. Zum Netzwerk der Casa Pound zählen außerdem die Buchhandlung ‚Testa di Ferro‘ (Kopf aus Eisen), ‚Cutty Sark‘, der ‚meistgehaßte Pub Italiens‘, und die ‚Area 19‘, eine stillgelegte Bahnhofshalle in den Bergen hinter dem unter Mussolini erbauten Olympischen Forum. Im Umkreis des ‚Casapoundismus‘ hat sich ein politischer Stil entwickelt, der frischen Wind in die äußerste Rechte Italiens gebracht hat. Der Erfolg verdankt sich nicht zuletzt dem geschickten Selbstmarketing. Das einprägsame Logo der ‚Casa Pound‘, eine Schildkröte, ist zu einem Markenzeichen geworden, das inzwischen ebenso berüchtigt ist wie das Keltenkreuz oder das Rutenbündel. Für eine dezidiert faschistische Bewegung ist die Kür eines friedfertigen, defensiven und trägen Wappentieres zunächst überraschend. Die Symbolik besitzt allerdings eine poetische Schlüssigkeit. Die Schildkröte trägt ihr Haus auf dem Rücken, sie kann daraus nicht vertrieben werden, zugleich ist sie mobil und zählebig. Auf den zweiten Blick zeigt sich, daß das Symbol eine verborgene kriegerische Konnotation hat: es spielt auch auf die Marschformation ‚Testudo‘ (Landschildkröte) des antiken römischen Heeres an, in der die aneinandergereihten Schilde den Trupp in einen menschlichen Panzer verwandelten. Das präzise Achteck des stilisierten Panzers und die nach innen gerichteten Pfeile verweisen auf ein geistiges Ordnungsprinzip und eine spirituelle Konzentration.“

Medien, Wähler und Wählerinnen ignorieren Vorstellungen der FPÖ-ZZ: „Neuer Eurofaschismus“

FPÖ ZZ Eurofaschismus - Wäre das nichts

Philipp Stein: „Ein neuer Eurofaschismus […] Wäre das nichts?“

 

Aufmerkenswert an diesem Interview in der aktuellen Ausgabe 38 des Magazins¹ der freiheitlichen vulgo identitären Gemein-Schaft sind nicht die Antworten eines Vertreters der „neofaschistischen italienischen Casa Pound“, sondern die Ausführungen des Fragestellers Philipp Stein, und dieser eröffnet das Gespräch gleich recht kräftig:

„Gehört Südtirol zu Italien oder zu Deutschland?

Und es wird im Laufe des Gespräches, trotz dieser Auslöschung Österreichs zum Auftakt, noch reichlich recht ….

„Sie sind der Kultursprecher von Casa Pound und bezeichnen sich selbst als überzeugten Faschist. Wie viele Ihrer vergangenen Aktionen gezeigt haben, verstehen Sie es, faschistische Theorie und Praxis zusammenzuführen. Wäre es, wenn Sie den Faschismus wirklich wiederbeleben wollen, nicht folgerichtig, mit den rechten Kräften Österreichs zu kooperieren? Ein neuer Eurofaschismus mit Südtirol als symbolischem Startpunkt. Wäre das nichts?

Ein nicht unerheblicher Teil der deutschen Rechten verweigert aufgrund der Südtirol-Problematik eine Zusammenarbeit mit Ihnen. Ist es nicht Zeit, diese Streitigkeiten beizulegen und die Kräfte zu bündeln?“

Eine Antwort von Adriano Scianca soll dennoch zitiert werden:

„Ich glaube, alle europäischen Nationalisten sollten zusammenarbeiten. Wir haben bei CPI übrigens häufig österreichische oder deutsche Gäste, die uns besuchen, weil sie sich für unser politisches Modell interessieren. Ebenso würdigen wir die politische und metapolitische Realität in Deutschland und Österreich. Ich persönlich liebe Deutschland und ich wurde von vielen deutschen Autoren geprägt[.] Daß die Nationalisten beider Länder zusammenarbeiten können, ist einer meiner grundlegenden Wünsche.“

FPÖ ZZ lobt beeindruckende Welt der Faschisten des dritten JahrtausendsNeben dem Gespräch ist in einem eigenen Kasten eine  Jubelbeschreibung (ohne Nennung eines Verfassers oder einer Verfasserin) der Casa Pound abgedruckt, daraus nur ein Zitat noch: „Mit über 50 rechtsalternativen Häusern in ganz Italien, eigenen Kneipen, Restaurants, Buch- und Klamottenläden, Tonstudios sowie Kunstgalerien haben sich die selbsternannten ‚Faschisten des 3. Jahrtausends‘ eine beeindruckende Welt erschaffen, von der Rechte in ganz Europa nur träumen können.“

„Wäre das nichts? Ein neuer Eurofaschismus …“ Das sagt nicht der „Faschist“ aus Italien, das sagt Philipp Stein, der für das Magazin der freiheitlichen Gemein-Schaft, der freiheitlichen Funktionäre und Mandatarinnen* das Gespräch führte.

Es kommentiert sich das alles von allein.

Es bleiben nur noch ein paar Fragen zu einem Inserat in ebendieser Ausgabe. Ist das ganzseitige Inserat des Briefes von He.-Chr. Strache eine Gratisleistung des Magazins? Oder mit welchem Geld bezahlte die freiheitliche Gemein-Schaft das Inserat einem Magazin, in dem Österreich zu Deutschland gehört, wie die steinsche Frage nach der Zugehörigkeit von Südtirol zu Deutschland nahelegt, in dem von einem „Eurofaschismus“ geschwefelt wird, von der „beeindruckenden Welt der „Faschisten des 3. Jahrtausends“ geträumt wird?

Kommentiert muß das also, wie bereits geschrieben, nicht weiter werden. Philipp Stein und Adriano Scianca sagen alles, was zu sagen ist, deutlich, klar, unmißverständlich. Die einzige Antwort darauf: Nie wieder wählbar. Aber alle Wähler und Wählerinnen, die in kommenden Wahlen dennoch die identitäre Gemein-Schaft wählen, werden zu erklären haben, wie sie beispielsweise ihre Verantwortung als Wähler und Wählerinnen …

¹ „Vorbild für Österreich – Alles, was einmal deutsch und echt war“

² Freiheitliche Gemein-Schaft: Politischer Kampf und Gesinnungsleben für die „Braunen“ von Südtirol

Werner Neubauer, freiheitlicher NR, als „Putschist“ auf Twitter?

* NR Barbara Rosenkranz

Philip oder Philipp Stein - Zur Zeit kann aufklären

Felix Menzel berichtet über das Ansehen von Philip Stein in Deutschland. „Zur Zeit“ kann darüber aufklären, ob dieser ident ist mit dem Stein, dessen Vornamen sie allerdings mit zwei p am Ende …

PS Ob es Philip Stein von der „Blauen Narzisse“ ist, kann das freiheitliche Magazin, das Philipp Stein schreibt, endgültig beantworten. Es ist aber anzunehmen, daß es der von „Blauen Narzisse ist“. Es scheint einen recht regen Austausch zwischen diesen blauen Medien zu geben, wie mit Hinweis auf Georg Immanuel Nagel durchaus gesagt werden darf: „Wieder hinaus auf die Straße“

Denkmal am Ballhausplatz ist für FPÖ-ZZ eine „Zivilisationsschande“ der „Kameradenmörder“

FPOE ZZ Die Stunde der Deserteure 37-2014

FP-ZZ: „Denn dieses ‚Monument‘ ist gegenüber den unschuldigen Opfern dieses schrecklichen Krieges nichts anderes als eine Zivilisationsschande made in Austria!“

 

Siegfried Kampl sei, ist zu hören, wegen „Gefahr im Verzug“ aus der identitären Gemein-Schaft ausgeschlossen worden. Gesinnungsgerecht müßte es wohl heißen, er ist jetzt wegen Wahlen im Verzug ausgeschlossen worden. Denn am Sonntag wird in Vorarlberg gewählt. Aber, wie auch aus Vorarlberg gewußt wird, irgend ein Ismus hat dieser Gemein-Schaft noch nie in einer Wahl existenzbedrohlich geschadet. Im Gegenteil.

Aber was ist Großartiges geschehen? Siegfried Kampl ist aus einer Partei ausgeschlossen worden. Er ist nach wie vor Bürgermeister. Er will es wieder werden. Seit Jahrzehnten wird ein Mann mit dieser Gesinnung gewählt. Das ist die schandhafte Leistung der Wähler und Wählerinnen, nicht nur in Gurk¹. Und es gibt auch eine schandhafte Leistung von Medien, die jetzt He.-Chr. Strache dafür loben, ihn nicht nur ausgeschlossen, sondern schnell ausgeschlossen zu haben. Nach Jahrzehnten mit dieser Gesinnung muß Siegfried Kampl diese Gemein-Schaft verlassen. Und wäre nicht gerade Wahl im Verzug² …

Bei Andreas Mölzer war im Frühjahr 2014 auch Wahl im Verzug, und wer ist dann gekommen …³

FPÖ Zur Zeit 12-18 September 2014Vor bald einem Jahrzehnt hatte die FPÖ Siegfried Kampl nicht für ein hohes Amt im Parlament durchgebracht, weil er Deserteure als „Kameradenmörder“ … Aber das Quellorgan* der identitären Gemein-Schaft bezeichnet in der aktuellen Ausgabe vom 12. bis 18. September 2014 das Deserteursdenkmal als „Zivilisationsschande …

„Jahrelang sind sie in der Republik Sturm gelaufen. Sie, die Deserteure und Überläufer aus den Reihen der ehemaligen deutschen Wehrmacht sind knapp vor ihrem Ziel. [M]onumentales Denkmal zu ‚Ehren unserer Deserteure‘ (!), also der fahnenflüchtigen Überläufer[.] „Ein zweifacher Kameradenmörder und Deserteur konnte Sektionschef in Wien werden!“

… das Spitzenpersonal der identitären Gemein-Schaft ist in jeder Ausgabe der ZZ schreibend vertreten. Wer es in der aktuellen Ausgabe war, kann nachgelesen werden**. Wenn die „fahnenflüchtigen Kameradenmörder“ „Freiheitskämpfer“ in Südtirol geworden wären, wie würden dann die Berichte in der ZZ ausfallen?****

Und zum Schluß, wie ernst es Christian Ragger wirklich meint, daß solche kamplschen Aussagen plötzlich untragbar seien, könnte er mit einer engagierten Forderung nach Abhängung der unseligen Gedichte4 im Landhaus in Klagenfurt in einem ersten Schritt unter Beweis stellen. An diesen muß er jedesmal vorbei, um in den Landtag zu kommen.

Das war noch nicht ganz der Schluß.

Das Allerletzte aber jetzt … Wie kommen Medienmenschen in diesem Land immer wieder zur schrägen Ansicht, He.-Chr. Strache müßte diese seine identitäre Gemein-Schaft von „inakzeptablem Gedankengut säubern“? Wie aktuell heute Michael Vosatka in der sogenannten Qualitätszeitung „Der Standard“ Überlegungen anstellt, wo der Obmann mit dem „Säubern“ zu beginnen hätte. Das ist nicht nur einer oberflächlichen Denkungsart geschuldet. Das ist nicht nur, um es paradox zu formulieren, weil niemand – nicht im Sinne des Nationalsozialismus – gestriger sein kann als die identitäre Gemeinschaft, dem geschuldet, daß Kritiker und Kritikerinnen dieser Partei in einer Hinsicht gestriger sind als die identitäre Gemein-Schaft. Im Umgang mit derartigen Parteien. Denn es läuten bei ihnen die Alarmglocken, wenn sie etwas von „Nationalsozialismus“ hören. Und dann rufen sie nach dem „Führer“, der säubern soll. Der „Führer“ ist gut, aber die „Einzelfälle“ sind schlecht. Es scheinen Medienmenschen nicht wirklich zu wissen, was Nationalsozialismus ist. Sie wissen nur eines noch, zum Glück wenigstens das, der Ismus ist etwas Schlechtes. Aber eines Tages wird der weiße F… sie erhören, und seine Partei von dem ganzen „inakzeptablen Gedankengut“ säubern. Das ist nicht nur einem totalen autoritären Führungprinzip unterworfenes Denken. Die Einzigen, die säubern können, nämlich gesetzgebende Gremien von derartigen Parteien, sind die Wähler und Wählerinnen, wenn sie endlich, um es konkret zu benennen, die identitäre Gemein-Schaft auf einen Stimmenanteil in jedweder Wahl von höchstens 1,7 Prozent reduzieren. 1,7 Prozent – damit wäre sie in keinen gesetzgebenden Gremien mehr vertreten, somit bedeutungslos, also auch für Medien bedeutungslos …

Es ist der Tag zu fürchten, an dem kein identitärer Funktionär, keine identitäre Mandatarin mehr aus ihren Mördergruben ein Herz machten. Das wäre dann der Tag, an dem Medien in diesem das gemein-schatftliche Personal von He.-Chr. Strache aufwärts zu Heilanden hochschrieben. Nur, es würde nichts an der Natur dieser Gemein-Schaft sich geändert haben, bloß weil keiner oder keine mehr aus dieser Partei manch Gutes am seinerzeitigen Nationalsozialismus mehr fände, zumindest öffentlich***. Es wird, ist medienpolitisch zu fürchten, abgründiger sein. Medienangestellte müssen wohl ihren Dienst erfüllen, ihren Auftrag ausführen, diese Gemein-Schaft und damit vor allem He.-Chr. Strache5 prominent im Spiel zu halten. Sie nicht in voller Schärfe für das zu kritisieren, wofür sie heute steht, was sie heute anstellt, schreibt, sagt …

¹ Volksdeutsche tanzen in Gurk auf, der Bürgermeister schreibt gegen Deserteure und die Staatsspitze gibt Ehrenschutz

² Hohenems – Wähler und Wählerinnen belohnen Antisemitismus

³ Harald Vilimsky: „Bringt mir den Markus Beisicht ins Europaparlament“

4 Kärntner Landhaus

5 He.-Chr. Strache fleht Innenministerin verzweifelt an, an seiner Statt konsequent durchzugreifen

* „Zur Zeit“ – Quellorgan der freiheitlichen Gemein-Schaft

** „Vorbild für Österreich – Alles, was einmal deutsch und echt war“

*** Was NR Gerhard Deimek zu „Vierteilen“ einfällt – „Staatsgage“

**** Freiheitliche NRs gedenken ehrenreich der Attentäter von Südtirol

 

Was NR Gerhard Deimek von der identitären Gemein-Schaft zu „Vierteilen“ einfällt – „Staatsgage“

Deimek - Vilimsky - Höbart - Reimon - Vergleich zu Lasten identitärer Gemein-Schaft

Martin Glier: „Treten sie zurück. Skandal. Unwürdig“. Christian Höbart: „UNFASSBAR“.

Es war zwar das Schweigen von Gerhard Deimek, NR der identitären Gemein-Schaft, bereits recht vielsagend, seine Antwort nun ist … Alles, was einem NR der identitären Gemein-Schaft zu den blutrünstigen Grauslichkeiten in einem seiner Gesinnung nahestehenden Medium¹ einfällt, ist die „Staatsgage“. Geld, Geld, Geld*, an das denken freiheitliche Mandatare und Mandatarinnen also unentwegt, ihre „Staatsgage“ wollen sie nicht teilen, die Angst muß hoch sein, es könnte für sie zu wenig bleiben von dem Steuergeld, über das sie wohl gänzlich verfügen möchten, um es nach ihrem Rechtdünken veteilen zu können, wohl nur mehr an Schönwahrgutschaffende ihrer Gesinnung³ …

Aber NR Gerhard Deimek wurde nach keiner „Staatsgage“ gefragt, es wurde ihm auch kein „Machwerk“ vorgelegt, mit dem um eine „Staatsgage“ angesucht wurde. Das wäre auch vollkommen absurd, ihn danach zu fragen. Und vor allem fern jedweder Wirklichkeit, jedweder Intention, vom Staat je Geld erhalten zu wollen. So ist nur eines vollkommen absurd und vollkommen fern jedweder Wahrheit und Wirklichkeit, die Antwort von NR Gerhard Deimek. Wenn NR Gerhard Deimek allerdings mit den „Machwerken“ die Collagen meint,  so qualifiziert er selbst seine eigenen Aussagen als „Machwerke“, denn die Collagen sind nicht anderes als zusammengestellte Screenprints als Belege – auch seiner Aussagen. Aber diese seine absurde und wirklichkeitsferne Antwort, und darauf kommt es an, stellt wieder einmal klar, wie verantwortungslos die identitäte Gemein-Schaft ist, wie wenig sie gewillt ist, den geringsten Beitrag zur Entbrutalisierung beizutragen, wie im ethischen und moralischen Sinn sie kriminell agiert durch das Verbreitenlassen, durch das Stehenlassen von blutrünstigsten Phantasien.

NR Gerhard Deimek weiß aber recht genau, was geht und was nicht geht. Allerdings nur, wenn es um Aussagen von einem Mandatar einer anderen Partei geht. Wenn die Funktionäre und Mandatarinnen der identitären Gemein-Schaft die Forderungen, die sie an andere stellen, zu ihrem Leitbild machten, müßte hier, auch hier, nichts mehr geschrieben werden … Was wäre das für eine schöne Zeit, endlich wieder sich „Machwerken“ zuwenden zu können, endlich beispielsweise eine Novelle auf stifterische Art … Aber darauf kann nicht gezählt werden. Noch aber wird die Hoffnung nicht aufgegeben, daß endlich die Wähler und Wählerinnen ein Ende herbeiführen. Denn eine identitäre Gemein-Schaft mit einem Stimmenanteil von höchstens 1,7 Prozent muß nicht mehr beachtet werden, 1,7 Prozent sind zu ignorieren. Das ist für eine demokratische Gesellschaft tragbar, aushaltbar, macht eine Gesellschaft zu einer demokratischen …

Funktionärinnen und Mandatare der identitären Gemein-Schaft können sich, um ein aktuelles Beispiel zu bringen, an Michel Reimon orientieren, wie damit umgegangen werden kann, wenn einmal ein Ausrutscher passiert. Also einen Fehler auch zugeben zu können, die Schuld nicht auf andere zu schieben. Zugegeben, das wären für die identitäre Gemein-Schaft sehr viel Fehler zum Eingestehen. Denn das eigentliche Programm der identitäten Gemein-Schaft sind die Fehler, die mannigfachen und mannigfalten Ausrutscher. Das sollte Wählerinnen und Wählern endlich im vollem Umfange bewußt werden, sie wählen, wenn sie die identitäre Gemein-Schaft wählen, in Wahrheit Ausrutscher …

Die „sarkastische“ Idee von Michel Reimon, daß es „schad“ sei, „Freiheitliche“ und „Islamisten“ nicht in einen „Keller sperren und mit sich allein lassen“ zu können, ist mehr eine gemeingefährliche als eine „sarkastische“ … Denn. Wenn diese irgendwann einmal damit beginnen sollten, beispielsweise auf einer schaftlichen Bude, die nicht selten freiwillig in Kellern untergebracht sind, ihre Gesinnungen und Meinungen abzugleichen, dann Wehe der friedlich demokratischen Gesellschaft … Wenn das je eintreten würde, könnte nur noch gerufen werden, wofür spätestens dann Allah erfunden müßte worden sein, um als Warnung dieses Gleichschritts auszurufen: „Dann Gnade uns Gott!“.

Was aber diese gemeingefährliche Idee von Michel Reimon aktuell auch zeigt, ist die fortschreitende gefährliche Aufheizung des gesellschaftlichen Klimas, diese – vorerst noch – vermehrte verbale Bereitschaft wieder zu gewalttätigen Lösungen – und diese nicht nur von der sogenannten rechten Seite her … Dieser gegenseitigen Aufwiegelung muß Einhalt geboten werden, ehe es keine Umkehr mehr gibt.

PS Aber nicht nur NR Gerhard Deimek weiß recht genau, was anderen nicht erlaubt sein darf, was für andere rücktrittsreif ist, sondern auch NR Christian Höbart, auch Harald Vilimsky … Ach, gerade Harald Vilimsky², der …

¹ Auf Identitäre muß das Köpfen besonders recht anziehend wirken

² Die Einsamkeit des Harald Vilimsky – Ohne pro nrw an seiner Seite im Europarlament

³ Heinz-Christian Strache schenkt Andreas Mölzer einen Odin Wiesinger

* Auch eine freiheitliche Gemein-Schaft will nur Paläste und eine Rolex als Kopf, die für sie tickt

Auf Identitäre muß das Köpfen recht besonders anziehend wirken

Die Attraktiviät der Grausamen für IdentitäreDiesmal wäre eine Antwort von Gerhard Deimek, freiheitlicher NR³ im österreichischen Parlament, tatsächlich mit Interesse gelesen worden. Aber dazu schreibt er nichts. Obwohl er sonst viel schreibt, sehr viel, schnell antwortet. Nur dazu, daß das Medium der identitären Gemein-Schaft¹ das Werbevmordvideo der Wüstenmordbande5 verbreitet, dazu will ihm nichts einfallen. Dagegen auch nichts unternehmen. Denn nach wie vor kann dieses Werbemordvideo auf der „Unzensuriert“ abgerufen werden, während es sonst auf der Welt klar ist, wie die heute am 16. September 2014 erstellte Collage zeigt, das Werbemordvideo nicht abspielbar zur Verfügung zu stellen.

NR Gerhard Deimek kann, wie die zweite Collage zeigt, sich nicht herausreden, davon nichts zu wissen, er wurde davon informiert, was aber, darf angenommen werden, eine Fleißaufgabe war. Die Collage zeigt auch noch einmal, wie schnell NR Deimek antworten, und auch, was für eine Kreativität und welchen Witz er dabei entfalten kann – über das Niveau von Witzen allerdings kann nicht gestritten werden. Auch He.-Chr. Strache wurde informiert, schon am 14. September 2014, weil es gar zu verlockend war, denn in seinem Tweet verlinkt der Obmann der identitären Gemein-Schaft zu einem Artikel, in dem aufgelistet ist, was er alles umsetzen würde …

„So soll es sein und wird von mir auch umgesetzt, wenn ihr mir die demokratische Kraft und Stärke dafür gebt!“

Das Schweigen freiheitlicher NRs… wie kraftlos und stärkelos muß der Obmann6 sein, daß er nicht einmal die Verbreitung der Propaganda der Mordwüstenbande in den eigenen Reihen abstellen kann. Wie es scheint, hat es sich noch nicht bis zum Obmann durchgesprochen, daß Stimmzettel kein Kraftfutter und kein Stärkemittel sind.

Der tatsächliche Grund aber für die Verbreitung des Werbemordvideos durch das Medium der identitären Gemein-Schaft dürfte die Attraktivität des Grausamen sein. Wie auch das Nachspielen des Köpfens durch die identitäre Straßenstaffel4 nahelegt. Und einer aus der Schreibstaffel des Mediums der identitären Gemein-Schaft schreibt:

„Packt dieses hirnlose geistesgestörte islamistische Drecksgesindel und vierteilt sie. Es ist schon 5 nach zwölf und unsere Regierungen diskutieren über Strafmaßnahmen. Sie sollten darüber diskutieren, wie man diese Werwölfe des Islam auslöscht.“

„Auslösch[en]“ und „Vierteilt sie“ – die Tradition des christlichen Abendlands ist ein hoher Wert, und wohl wert, stets aufs neue so alt wie es nur irgendwie geht … Und Amalia aus der Kommentarstaffel schreibt, ebenfalls am 15. September 2014:

„Es wird endlich Zeit Aufzuwachen!“

Ihre dabei auch geäußerte besonders rechte Sicht auf die Geschichte ist gänzlich uninteressant. Aber das „Aufzuwachen“ und die „Werwölfe“ sind aus der österreichischen und der europäischen und der globalen Geschichte nur zu leidvoll bekannt … Für welches „Aufwachen“ hier Propaganda betrieben wird, wofür jedes Mittel der identitären Gemein-Schaft recht zu sein scheint, sogar das Verbreiten von Werbemordvideos und das Nachspielen einer Köpfung von einer Bande mit weltanschaulich deckungsgleichen Positionen², die Antworten dazu sind in der hiesigen Geschichte zu finden, aber es sind keine Antworten, die je noch einmal Handlungsanleitungen werden dürfen, weder in der Gegenwart noch in der Zukunft. Und dafür kann und muß in der Gegenwart viel getan werden. Es müssen aber nicht alle gleich mit großen Engagement … Für sehr viele in diesem Land würde ihr Beitrag dazu bereits ein sehr großer sein, wenn sie die identitäre Gemein-Schaft nicht mehr wählten. Es muß halt noch klarer und deutlicher gesagt, geschrieben werden, daß von He.-Chr. Strache aufwärts in dieser identitären Gemein-Schaft nichts mit Stimmzetteln anzufangen gewußt wird, außer diese aufzuessen, weil sie fälschlicherweise der Meinung, Stimmzettel sind Nahrungsergänzungsmittel …

In gewisser Weise sind Stimmen für die identitäre Gemein-Schaft das auch, ihre Mandatare und Mandatarinnen nähren sich gut damit … Stimmen für die identitäre Gemein-Schaft sind, genaugenommen, Steuergeldvernichtungsstimmen.

³ Blauer Skandal um NR Gerhard Deimek – Er deckt seine Fakten und Daten auf

¹ Nach dem Eingeständnis von NR Christian Höbart kann freiheitliche Gemein-Schaft durch identitäre Gemein-Schaft ersetzt werden.

² Firas H. in der Wüste bestätigt aktuell die deckungsgleiche Gesinnung. Vielleicht machte Johann Gudenus kürzlich in Moskau mit seiner Rede ein indirektes Angebot an Firas H., nach Österreich zurückzukehren. Solch junge Männer mit einer unumstößlichen jahrhundertealten Gesinnung kann die identitäre Gemein-Schaft eine glühende Zukunft …

4 Die identitäre Straßenstaffel exekutiert den Aufruf von Georg Immanuel Nagel, Schreiber der ZZ: „Wieder auf die Straße“.

5 Unzensuriert verbreitet Werbemordvideo eines weiteren IS-Mords

6 He.-Chr. Strache fleht Innenministerin verzweifelt an, an seiner Statt konsquent durchzugreifen

„Vorbild für Österreich – Alles, was einmal deutsch und echt war“

Zur Zeit - Das Gesagte hält nicht

Es ist tatsächlich das Papier nicht wert, auf dem Freiheitliche irgend etwas ankündigen. Nicht einmal das Einfachste kann von ihnen eingehalten werden, daß die „ZZ“ als „E-Paper“ jetzt auch erhältlich sei.

In der aktuellen Ausgabe 37-2014 der freiheitlichen ZZ ist wieder einmal alles aufgeschrieben, was gegen jedwede Wahl der freiheitlichen Gemein-Schaft spricht.

Es ist nicht einfach das Magazin, über das gesagt werden könnte, es ist ein Produkt der Revisionismus- und Nationalismus-Industrie. Und von daher kann es vergessen und ignoriert werden. In einer Demokratie hat auch das zu Vergessende und das zu Ignorierende seinen Platz. Auch wenn das freiheitliche Magazin zu vergessen ist: von den Inhalten her, von der Gesinnung her. So kann es dennoch nicht ignoriert werden. Denn es ist das Magazin der freiheitlichen Spitzenkameraderie, von He.-Chr. Strache aufwärts. In der aktuellen Ausgabe ist diese vertreten durch Beiträge von NR Christian Höbart und NR Reinhard E. Bösch.

Es könnte gesagt werden, die freiheitlichen Spitzenkameradie mit ihrem Magazin ist zu vergessen. Und dem kann auch zugestimmt werden. Von ihren Inhalten her, von ihrer Gesinnung her. Aber sie kann nicht ignoriert werden. Sie kann nicht ignoriert werden, weil es eben nicht eine sektiererische Kameradie ist, die von höchstens 1,7 Prozent gewählt wird. Sondern es sind zu viele, viel zu viele, denen die freiheitliche Gemein-Schaft als eine wählbare erscheint. Und alles über 1,7 Prozent ist zu viel.

Aber daß die freiheitliche Gemein-Schaft nichts Wählbares anzubieten hat, das belegt wieder und wieder die freiheitliche ZZ, auch mit der aktuellen Ausgabe. Dieses Magazin der freiheitlichen Mandatare und Mandatarinnen.

Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Alles, was Freiheitliche hierzu zu sagen haben, ist zu vergessen, ist zu ignorieren, aber vor allem, nicht zu wählen.

Das Durchblättern der aktuellen Ausgaben des freiheitlichen Spitzenmagazins bestätigt das wieder eindrücklich in bezug auf alle drei Zeiten.

Vergangenheit

Zur Vergangenheit gibt es in der aktuellen Ausgabe einen Artikel mit der  Überschrift „Der Bromberger Blutsonntag“. Interessant daran wäre nur eines, zu erfahren, wer das Pseudonym Anna Maria Langbauer verwendet. Mehr muß zu einem revisionistischen Artikel, zu einer wieder versuchten Reinwaschung des deutschen reiches nicht geschrieben werden.

Zur Vergangenheit gibt es das Wiederlesungslob für Rudolf Hans Bartsch, auf dessen „Abgesang auf alles, was einmal deutsch und echt war“ und des „schmerzlichen Verlustes deutscher Siedlungsgebiete in der Untersteiermark.“ Zu dem, was über Rudolf Hans Bartsch bereits geschrieben wurde, mußte heute nichts mehr hingefügt werden, und kann nachgelesen werden in Hilferuf der Freiheitlichen: Wählt nicht uns!

Zur Vergangenheit gibt es die „Gedenkfeier für Luis Amplatz“. Auch für die freiheitliche ZZ ein „Freiheitskämpfer“. Vor ein paar Tagen erst hat die freiheitliche „Unzensuriert“ berichtet, über die Arbeit von NR Werner Neubauer, wie gelesen werden kann in Politischer Kampf und Gesinnungsleben für die „Braunen“ von Südtirol.

Gegenwart

Möglicherweise denkt Werner Pfeifer, wenn er das Unwahre wiederholt, wird es wahrer. Daß die von ihm wiederholte Geschichte über eine Pensionistin, die ihre Wohnung … Wie es tatsächlich um diesen Bericht der „Kronen-Zeitung“ bestellt ist, den er in der aktuellen freiheitlichen ZZ weiterverbreitet, auch dazu muß nichts mehr geschrieben werden. Es kann nachgelesen werden in So werden freiheitliche Mandatare mit Steuergeld fürs Hussen teuer bezahlt.

Zukunft

Für Erich Körner-Lakatos ist Viktor Orbán „Vorbild für Österreich“: „Bekämpft den Multikulti-Wahn“. „Will die Einwanderung ganz einstellen.“ „Die Geschichte habe gezeigt, daß nur diejenigen Nationen überleben können, die sich biologisch selbst erhalten können.“ „Was diejenigen anlangt, die faul und ungewaschen in der Hängematte des Sozialstaates dösen, so betont Orbán, er werde von der bisherigen Beschäftigungspolitikk nicht abrücken.“ Erich Körner-Lakatos und Viktor Orbán, zwei profunde Nationenkenner.

Wolfgang Caspart schwefelt wieder einmal etwas zur Demokratie: „Parteipolitiker als Grundübel“: „Das demokratische System Europas erweist als unfähig, die wirklichen Lebensprobleme seiner Völker in den Griff zu bekommen und zu lösen.“ Welches System Wolfgang Caspart vorschwebt, darüber wurde auch schon geschrieben: Freiheitlicher Traum vom elitären Reich. Und in Der teure Philosoph der Freiheitlichen. Ergänzend kann geschrieben werden. Alles was Wolfgang Caspart aktuell über „Parteipolitiker“ schreibt, ist eine genaue und konkrete Beschreibung der freiheitlichen Mandatare und Mandatarinnen. Und das kann nicht überraschen, andere als die von der freiheitlichen Gemein-Schaft wird er nicht so genau und gründlich und aus nächster Nähe kennen. Deshalb darf sein letzter Satz in diesem Sinne abgeändert werden: „Die Kaste der [Freiheitllichen] ist soziologisch überflüssig und könnte ersatzlos gestrichen werden.“

He.-Chr. Strache fleht Innenministerin verzweifelt an, an seiner Statt konsequent durchzugreifen

He.-Chr. Strache dürfte gar keinen Einfluß auf das freiheitliche Medium haben. Anders kann es gar nicht verstanden werden, wenn er am 10. September 2014 die Innenministerin flehend fragt, wann werde sie endlich konsequent durchgreifen. Und konsequentes Durchgreifen, das ist auch dem hilflosen He.-Chr. Strache klar, ist notwendig, wenn es im freiheitlichen Medium solche Drohungen gibt, als wären sie das Amen zu den unzensurierten Kommentaren:

„Man muss den beteiligten korrupten ‚Politikern‘ klarmachen, dass in nicht allzu ferner Zukunft der Laternenorden am Hanfband auf sie warten wird, wenn sie ihre verbrecherische Tätigkeit fortsetzen …“

He-Chr Strache - Unzensuriert - Hilfreruf nach EingreifenDas wurde am 9. September 2014 geschrieben, und bleibt im freiheitlichen Medium veröffentlicht, erhält Zustimmung. Und am 10. September 2014 verlinkt He-Chr. Strache zu diesem freiheitlichen Kommentar mit seinem verzweifelt fragenden Hilferuf an die Innenministerin.

Erfolglos allerdings. Denn die mörderische Drohung wurde vom freiheitlichen Medium nicht gelöscht. Im Gegenteil. Am 10. September 2014 kam noch die mörderische Sorge hinzu:

„Gibts überhaupt so viele Laternen“.

Auch das bleibt – Ordnung und Gründlichkeit müssen schließlich sein – bleibt veröffentlicht, und erhält Zustimmung.

Gesinnungsgemäß hat He.Chr. Strache die Innenministerin nicht wegen dieser Kommentare hilflos fragend angefleht, sondern wegen des Hauptkommentars vom 9. September 2014 in diesem freiheitlichen Medium unter der Überschrift „Hassprediger ruft in Wiener Moschee zum Dschihad auf“. Wegen der morddrohenden Begleitkommentare die Innenministerin anzurufen, wäre auch einigermaßen absurd. Darüber müßte ein Obmann mit seinen gemein-schaftlichen Kameraden von der „Unzensuriert“ endlich klar und deutlich reden, oder seine Kameradin im Parlament, die einmal Bundespräsidentin in Österreich werden wollte und jetzt „Unzensuriert“-Kolumnistin ist, endlich ersuchen, sich darum zu kümmern, daß solche Kommentare nicht mehr veröffentlicht werden und veröffentlicht bleiben.

Aber es scheint freiheitlichen Funktionären und Mandatarinnen kein Anliegen zu sein, gegen dieses Herbeischreiben einer von Mord und Totschlag beherrschten Gesellschaft aufzutreten, wie auch die ebenso aktuelle und ebenso ignorierende Reaktion eines weiteren freiheitlichen Mandatars auf den Kommentar „Umlegen dieses Buben“ zeigt.

Vergangenheit - Gegenwart - Zukunft

Hamed Abdel-Samad: „Und wie immer ist es einfacher, den Grund für dieses Scheitern nicht bei sich selbst zu suchen, sondern einem ominösen Feind zuzuschieben.“

Sonderbar daran ist allerdings eines, daß die freiheitliche Gemein-Schaft, von He.-Chr. Strache aufwärts, derart gegen ihre Brüder und Schwestern im Geiste Sturm laufen. Einen weltanschaulichen Unterschied festzustellen, fällt doch recht schwer, werden freiheitliche weltanschauliche Positionen, um dafür ein aktuelles Beispiel zu bringen, mit den negativen Gebeten des in die Wüste geflüchteten und von der österreichischen gutter press zum „Rockstar“ hochgeschriebenen jungen Erwachsenen aus der Donaustadt verglichen … Der Unterschied scheint bloß der Name des Führers zu sein – für die einen heißt er Gott, für die anderen Allah. Jedoch, Führer können gewechselt werden. Wie aus der Vergangenheit bitter erinnerlich, die gerade den Kameraden und Kameradinnen der freiheitlichen Gemein-Schaft allzu gut bekannt ist, auf die sie mit recht verklärtem Blick … Gott und Allah können zu einem Führer verschmelzen und dann wird, wie aus der Vergangenheit bekannt, unter einer gemeinsamen Fahne des verschmolzenen Führers wieder mörderisch marschiert. Wird an die Zukunft gedacht, ist das eine äußerst gruselige Vorstellung. Und dagegen gilt es aufzutreten, gegen diese Weltanschauungen derer, die ihren Führer Gott nennen, gegen diese Gesinnungen derer, die ihren Führer Allah nennen.

Das He.-Chr.-Strache-Buberl erinnert an die Jörg-Haider-Buberln

He-Chr-Strache-Buberl und Jörg-Haider-BuberlnDaß auch He.-Chr. Strache mit hübschen Buberln sich umgibt, erinnert recht eindringlich, drängt unweigerlich auf, daran zu denken, was die seinerzeitigen Jörg-Haider-Buberln gemacht haben. Nichts. Um genau zu sein. Nichts vor allem, was für die Menschen in diesem Land je eine Verbesserung gebracht hätte, irgend einen und schon gar keinen bleibenden Wert gehabt hätte. Freiheitliche Buberln steigen auf und ver-dunsten. Diese Erinnerung an die Vergangenheit als Botschaft für die Zukunft. Die Erinnerung daran, was aus dieser blauen und dann blaßblauen Partei mit Jörg Haider und seinen Buberln geworden ist. Ein blauer Auf- und Abstieg und dann ein letztes oranges Aufbäumen.  Schließlich und endlich. Abgewählt. Hinausgewählt.

Wenn das Zeichen, das Bürgermeister Michael Häupl mit der Ablehnung des He.-Chr-Strache-Buberls nun gesetzt hat, ein Leitbild auch für Politiker und Politikerinnen von anderen Parteien, also vor allem von der christschwarzen und der sozialdemokratischen, in diesem Land werden würde, das heißt, solche Buben erst gar nicht aufsteigen zu lassen, damit sie nicht auf Kosten der Menschen in Österreich tief fallen können, was für Mitglieder von recht rechten Parteien so etwas wie ein Gesinnungsnaturgesetz ist … Vor allem Abgeordnete im österreichischen Parlament sollten sich von nun an wenigstens ein Beispiel an Michael Häupl nehmen, ehe sie wieder einen Freiheitlichen in ein hohes Amt hieven. Wie beispielsweise jene zwei freiheitlichen Funktionäre, die sie hintereinander in das Amt des dritten Nationalratspräsidenten wählten, die zwar keine Buberln mehr sind, aber von den Leistungen her …

Menschgemäß aber noch viel wichtiger ist es, wenn nun Wählerinnen und Wähler das He.-Chr.-Strache-Buberl sehen, und Sie sich daran erinnern, was Ihnen die Jörg-Haider-Buberln einst gebracht haben. Nichts. Außer Verdruß, Enttäuschung und Mißbrauch von Ihrem Vertrauen. Das Buberl-Malheur gab es schon einmal, das muß nicht wiederholt werden. Und eine Wiederholung kann es nur dann nicht geben, wenn die freiheitliche Gemein-Schaft aus allen Parlamenten, Landtagen, Gemeinderäten hinausgewählt, also nicht mehr gewählt wird. Im Grunde muß ja die Erinnerung an Jörg Haider und seine Buberln hypogut noch in Erinnerung sein – denn, nach wie vor gibt es viele Medienberichte über all das, was noch aufzuklären ist und gerichtlich zu belangen – und diese hypogute Erinnerung müßte eigentlich und endlich ausreichen, um nicht ein weiteres Mal als Wähler und Wählerin darauf hereinzufallen.