Strafe für FPÖ-Unzensuriert für Verbreiten von IS-Mordpropagandavideo?

Noch nicht, also in Österreich, aber in Deutschland könnte die gesinnungsgemäß zensierte Website der identitären Gemein-Schaft wohl bereits einem Gerichtsverfahren ausgesetzt sein, für das Verbreiten von IS-Symbolen, und zu einer Geldstrafe respektive Haftstrafe bis zu zwei Jahren verurteilt werden. Für das Verbreiten eines IS-Mordpropagandavideos seit dem 14. September 2014. Wie in der Collage gesehen werden kann, ist dieses IS-Propagandavideo nach wie vor direkt auf „Unzensuriert“ abspielbar, also auch heute noch, am 12. November 2014 …

FPÖ Unzensuriert IS SymboleAber darum kümmern sich NRs der identitären Gemein-Schaft nicht, wie beispielsweise NR Gerhard Deimek gar nicht, vielleicht hat er dringlichere Aufgaben zu erledigen, etwa das Wegschreiben eines „faschistischen Systems“ in Österreich während der Jahre 1938 bis 1945 …

Wenn dieses Wüstengottmordpropagandavideo auch im Jänner 2015 noch abrufbar sein wird, dann könnte auch in Österreich die gesinnungsgemäß zensierte Website der identitären Gemein-Schaft mit einem Verfahren …

Aber, um es deutlich zu sagen, es wird nicht einmal der identitären Gemein-Schaft ein derartiges Verfahren gewünscht, bloß ein Wunsch soll erfüllt werden, und den können nur Wähler und Wählerinnen erfüllen, nämlich durch die Nichtwahl dieser Gemein-Schaft …

Was aber das Verbreiten des IS-Propagandavideos durch die „Unzensuriert“ deutlich aufzeigt, ist die Absurdität derartiger Gesetze. Unter den Augen einer NR dieser Gemein-Schaft, die für härteste Verbotsgesetze gegen die IS eintritt, wird zugleich Werbung für diese Wüstengottmordbande gemacht – Barbara Rosenkranz schreibt für die „Unzensuriert“, also kann zurecht davon gesprochen werden, unter den Augen einer NR …

Die Wüstengottmordbande wird wieder verschwinden, und das ist die nächste Absurdität – werden jetzt permanent neue Verbotsgesetze erlassen werden, kaum daß die nächste Gottmordbande auftaucht, kaum daß wieder ein paar Jugendliche sich für irgendeine, für die nächste Gottmordbande sich erwärmen werden?

Gesetze sollten doch eine gewisse zeitliche Haltbarkeit aufweisen, auch eine gewisse Verhältnismäßigkeit, aber dieses aus Hysterie geborene Gesetz weist weder zeitliche Haltbarkeit noch Verhältnismäßigkeit auf. In einem Jahr wird dieses Verbotsgesetz von IS-Symbolen eine Paragraphenleiche sein. Was die Verhältnismäßigkeit anbelangt. Welche breite Gefahr ist denn tatsächlich in Österreich durch IS-Anhänger und IS-Anhängerinnen gegeben, die es rechtfertigen würde, sie mit einem eigenen Verbotsgesetz derart zu würdigen und hervorzuheben?

Und zeigt nicht das seit Jahrzehnten in Österreich existierende Verbotsgesetz die Untauglichkeit, Menschen davor abzuhalten, sich wieder oder weiter … Es hält auch Menschen davor nicht ab, Parteien in erschreckend hohem Ausmaß zu wählen, die signifikant oft und kontinuierlich im Sinne des Wiederbetätigungsgesetzes einschlägig auffällig

Akif-„Menschen-sind-Scheiße“-Pirinçci auf Einladung der FPÖ in Wien

Daß Akif Pirinçci in der freiheitlichen Gemein-Schaft ein recht hohes Ansehen genießt und nach Wien eingeladen wird, ist gesinnungsgemäß verständlich, unverständlich hingegen ist, daß Efgani Dönmez einer Einladung der FPÖ folgt, und damit dieser identitären Gemein-Schaft den Gefallen erweist, dieser ihrer als „Podiumsdiskussion“ bezeichneten Gesinnungsveranstaltung den Anschein einer ernsthaften und seriösen Behandlung eines Themas – das ist ganz und gar unverständlich …

Akif Pirincci und FPÖ passen recht zueinanderEfgani Dönmez läßt sich von der identitären Gemein-Schaft mißbrauchen. Und die identitäre Gemein-Schaft wird ihn für ihre Propaganda mißbrauchen. Sie wird sich durch ihn darstellen als eine Gemein-Schaft, die redlich und ernsthaft bemüht sei, eine sachliche Diskussion auch zu diesem Thema zu führen, während bereits der Titel dieser Veranstaltung im Wiener Rathaus darauf hinweist, wie vollkommen egal der identitären Gemein-Schaft Redlichkeit, Sachlichkeit, Ernsthaftigkeit …

Möglicherweise denkt Efgani Dönmez, es muß auch mit einer FPÖ und mit einem Akif-„Menschen-sind-Scheiße“-Pirinçci das Gespräch gesucht werden, weil die zwei, die so recht aus mannigfachen Gründen zueinanderpassen, einen derart regen Zulauf haben, wie auch der hundertfache Zuspruch zu dem aktuellen Posting von Akif-„Menschen-sind-Scheiße“-Pirinçci, mit dem er seine Freude auf den FPÖ-Besuch in Wien kundtut, nahezulegen scheint. Es stimmt, das Gespräch muß tatsächlich und forciert gesucht werden, aber mit den Menschen direkt und persönlich, und nicht indirekt und unpersönlich über eine FPÖ mit ihrem neuen Idol Akif-„Menschen-sind-Scheiße“-Pirinçci …

Weshalb Akif-„Menschen-sind-Scheiße“-Pirinçci recht zur identitären Gemein-Schaft paßt?

Wie in seinem Posting zu lesen ist, wird er im „besten Wiener Hotel“ absteigen. Auch die identitäre Gemein-Schaft hält sich vorwiegend am liebsten an den besten Adressen in der Stadt auf, wie u.a. nachgelesen werden kann: Nur Paläste und Rolex im Kopf.

NR Dagmar Belakowitsch-Jenewein wird sich möglicherweise recht besonders auf den Besuch von Akif-„Menschen-sind-Scheiße“-Pirinçci freuen … Sie, die gerade in dieser Woche mit ihren freiheitlichen NR-Kameradinnen und NR-Kameraden im österreichischen Parlament recht tapfer gegen „sozialistischen Sexismus“ kämpfte, braucht für diesen ihren Kampf gegen den einmal angebotenen „Haxenspreizer“ jeden Mitstreiter. Und einen besseren als Akif-„Menschen-sind-Scheiße“-Pirinçci kann sie kaum noch bekommen, wie er auch in diesem Posting selbst belegt und sich für den Kampf gegen „Sexismus“ selbst heiß empfiehlt:

„Falls 21jährige Wiener Kunststudentinnen auf ein Gläschen bei mir vorbeischauen wollen, bitte hier anmelden. Bussi!“

Und es gibt noch weitere Gründe, weshalb er recht zur identitären Gemeinschaft paßt, wie hier nachgelesen werden kann – geschrieben aber nicht vor Jahren oder Jahrzehnten, sondern in diesem Jahr. 2014. Beispielsweise vor einem Monat, als er eine Vorladung wegen „Volksverhetzung“ erhielt, in Deutschland, nicht in Österreich, in Österreich erhält er eine Einladung in das Wiener Rathaus, von einer Gemein-Schaft, die viele, viel zu viele Aufhußstimmen in Wahlen erhält:

„Menschen sind Scheiße und gehören eigentlich aus unserer freiheitlichen Welt entfernt“.

Sollte wer noch mehr an Deutlichkeit benötigen, kann zur Lektüre auch noch empfohlen werden:

„Ich habe eben ein bißchen gelogen“

Ach, ohne böse Worte gibt Akif Pirinçci der „Zur Zeit“ der freiheitlichen Gemein-Schaft ein Interview

He.-Chr. Strache fürchtet um Akif  Pirinçci 

FPÖ sollte gegen sich selbst Entschließungsanträge u.a.m. gegen blutrünstige Postings einbringen

Es wurde nicht gedacht, daß noch einmal etwas zu dem Getränkepreisblatt „Haxenspreizer“ geschrieben werden muß. Aber. Wie heute gelesen werden muß, hat die identitäre Gemein-Schaft im österreichischen Parlament einen Entschließungsantrag eingebracht, über den heute, am 6. November 2014, abgestimmt werden mußte. Wie der Presseaussendung der „APA“ zu entnehmen ist:

„Die Freiheitliche Mandatarin forderte den Sozialminister per Entschließungsantrag (635/A(E) auf, sich dafür einzusetzen, dass künftig bei Gewerkschaftsveranstaltungen kein derartiges Getränk beworben und ausgeschenkt wird. Der Antrag wurde nur von ihrer Fraktion unterstützt und blieb so in der Minderheit.“

FPÖ Entschließungsantrag 1 - Gegen sozialistischen SexismusHeute wurde über den Entschließungsantrag 635/A/E abgestimmt, aber die identitäre Gemein-Schaft hat, wie der Collage entnommen werden kann, noch einen weiteren gleichlautenden Entschließungsantrag 634/A/E eingebracht.

Wie hier öfters schon geschrieben werden mußte, wurde dieses Getränkepreisblatt sofort und vorbildhaft bei Bekanntwerden entfernt. Aber die identitäre Gemein-Schaft muß von dem „Haxenspreizer“ derart fasziniert sein, daß sie nicht aufhören kann, es immer wieder vorzubringen. Daß es der identitären Gemeinschaft nicht um „Sexismus“ geht, um eine tatsächliche Verhinderung des „Sexismus“ also, ist aus diesen beiden gleichlautenden Entschließungsanträgen allein schon herauszulesen. Denn die identitäre Gemein-Schaft kämpft gegen den „sozialistischen Sexismus“ … Und was sonst noch gegen die Glaubwürdigkeit dieser Gemein-Schaft auch in dieser Angelegenheit spricht, wurde hier schon geschrieben und kann nachgelesen werden. Und auch mit diesen beiden Entschließungsanträgen mißbraucht die identitäre Gemein-Schaft ein weiteres Mal einen Menschen in diesem Land für ihre in keiner Weise hehren Zwecke, dadurch, daß sie ungefragt erstens das Foto verwendet und zweitens nicht die Quelle für ihre Entschließungsanträge und für ihre parlamentarische Anfrage nennt. Sie weiß auch warum. Es wäre ihr bei Nachfrage beides verwehrt worden, sowohl das Verwenden des Fotos als auch das Abschreiben.

Wieder eine unnötige parlamentarische Anfrage der blauplumpen Gemein-Schaft

Haxengespreizte FPÖ-Presseaussendung

FPÖ Entschließungsantrag 2 - Gegen sozialistischen SexismusDabei hätte gerade die identitäre Gemein-Schaft ganz andere parlamentarische Anfragen und Entschließungsanträge einzubringen, aber die würden sich alle gegen die identitäre Gemein-Schaft selbst richten. Hierbei wird vor allem an die Kommentare auf der gesinnungsgemäß zensierten Website der identitären Gemein-Schaft gedacht, an all die Gewaltaufrufe, an all die Aufstachelungen zu Gewalt und Mord. Im Gegensatz zum einmaligen und sofort abgehängten Getränkepreisblatt sind diese Kommentare der Schreibstaffel keine nur einmal abgegebenen Kommentare, sondern ständige …

Es können hier nicht alle blutrünstigen Phantasien aufgelistet werden, es sind deren zu viele. Deshalb bloß zur Veranschaulichung einige wenige Beispiele aus den letzten Monaten des Jahres 2014:

FPÖ-Unzensuriert: „Man müßte Pumguns austeilen.“

Vorsicht, He.-Chr. Strache, er redet einen Bürgerkrieg herbei

FPÖ-Unzensuriert: „Seits schon bewaffnet? Hoffe doch!!!

„Menschen sind Scheiße und gehören eigentlich aus unserer freiheitlichen Welt entfernt.“

Was NR Gerhard Deimek zu „Vierteilen“ einfällt“

Wachsende Zustimmung auf freiheitlicher „Unzensuriert“ für das „Umlegen dieses“ Buben

Freiheitlicher He.-Chr. Strache und freiheitliche „Unzensuriert – Jungen Haifisch auszuwildern“: Gegen Frauen

Menschenhatz und Gewaltaufrufe gegen Menschen auf freiheitlicher Unzensuriert

Und dann wären noch die Kommentare der von einem NR der FPÖ geführten „Zur Zeit“, die ebenfalls Gegenstand für Entschließungsanträge, für parlamentarische Anfragen … Aber auch diese kann die identitäre Gemein-Schaft nicht stellen, es wären ebenfalls welche, die … Auch hier, unmöglich eine vollständige Liste zu erstellen, deshalb ebenfalls bloß ein paar Beispiele aus der letzten Zeit:

Vergeben ist der FPÖ-ZZ nicht fremd – „Nazisse“ Ina Seidel hätte es gefreut

FPÖ-ZZ singt der Nationalsozialistin Agnes Miegel ein Entlastungslied

Einen ostmärkischen NS-Kriegsverbrecher läßt NR Mölzer in seiner geführten ZZ verteidigen

FPÖ-ZZ: „Folgerichtig mit den rechten Kräften Österreichs zu kooperieren“ zum „Wiederbeleben des Faschismus“

FPÖ Entschließungsanträge gegen HaxenspreizerWie oben geschrieben, sind das bloß einige Beispiele. Wer hier nach „Schreibstaffel“, „Barbara Rosenkranz“, „Zur Zeit“, „Unzensuriert“, „Mölzer“, „Norbert Hofer“, „Identitäre“ und so weiter und so fort sucht, wird weitere Beispiele finden, die die identitäre Gemein-Schaft gesinnungsgemäß nicht für ihre Entschließungsanträge und parlamentarischen Anfragen je verwenden wird. Aber die Wähler und Wählerinnen sollten Wahlen nicht mehr weiter dafür mißbrauchen, Aufhußstimmen abzugeben. Dann wäre auch das österreichische Parlament davon befreit, sich je wieder mit solchen Anträgen und Anfragen einer derartigen Partei beschäftigen zu müssen. Das mit dem Getränkepreisblatt ist nur ein Beispiel unter vielen, über eines auch aus 2014 wurde hier ebenfalls berichtet:

Freiheitliche Abgeordnete mißbrauchen das Parlament und vergeuden ihre steuergeldfinanzierte parlamentarische Arbeitszeit für Groschengschicht’n

Und wie es um den Stellenwert der Frau in der identitären Gemein-Schaft bestellt ist, darüber gab ein Video mit He.-Chr. Strache in diesem Jahr wieder einmal eindeutig Auskunft:

Das Idealbild freiheitlicher Funktionäre: Die stumme Frau

FPÖ-Unzensuriert: „Man müßte Pumpguns austeilen“ und eine gefundene Softgun bei einem Asylheim

Es wurde nach dem „Anschlag auf abgeschiedenes Asylheim“, lautet die Schlagzeile vom „Kurier“, eine Softgun, wird berichtet, gefunden und sofort mußte daran gedacht werden, was erst vor einigen Tagen einer aus der Schreibstaffel der gesinnungsgemäß zensierten Website der identitäten Gemein-Schaft schrieb:

„Eine Glock? Das ist viel zu wenig. Man müßte Pumpguns austeilen.“

FPÖ und Verantwortung

Gestiegene Zustimmung zu: „Man müßte Pumpguns austeilen.“

Wie die Collage zeigt, wurde das und nicht nur das bis heute nicht gelöscht oder wenigstens kritisch kommentiert. Nichts. Ganz im Gegenteil. Die Zustimmung zum „Austeilen“ von „Pumpguns“ ist noch höher geworden. Die FPÖ muß darauf nicht mehr aufmerksam gemacht werden, daß sie eine Verantwortung zu übernehmen hat, für das, was in ihren Medien geschrieben wird. Besonders als eine gewählte Partei. Die identitäre Gemein-Schaft darauf aufmerksam zu machen, hat bisher, so die direkten Erfahrungen, noch nie dazu geführt, daß sie diese Verantwortung übernommen hätte. Sondern ganz im Gegenteil. Es kommen, wenn etwas kommt, Vorwürfe, einen „fehlgeleiteten Idealismus“¹ zu haben, oder ein NR der identitären Gemein-Schaft könne keine „Staatsgage“² …

Aber all diese erst kürzlich gegebenen Antworten aus den Reihen der identitären Gemein-Schaft müssen nicht wiederholt werden, diese können hier nachgelesen werden.

Darum wird es umso notwendiger und dringlicher und unaufschiebbarer, Wähler und Wählerinnnen ihre Verantwortung in Erinnerung zu rufen, was es heißt, Parteien zu wählen, die keine Verantwortung übernehmen wollen, sondern bloß mit dem Aufwiegeln der Menschen gegeneinander ihre Tröge bis oben hin füllen wollen. Wähler und Wählerinnen, die solche Parteien wählen, hussen, je mehr Aufhußstimmen³ sie bekommen, derartige Parteien noch weiter auf, ein gesellschaftliches Klima gegen Menschen …

² Was NR Gerhard Deimek zu „Vierteilen“ einfällt – „Staatsgage“

¹ FPÖ-Bundespressesprecher Karl Heinz Grünsteidl – Was ist ein „fehlgeleiteter Idealismus?“

Vorsicht, He.-Chr. Strache, er redet einen Bürgerkrieg herbei

Was wird aus einem freiheitlichen NR nach dem Verlust der Pfründe – ein Hooligan?

³ FPÖ PRO NRW und die „Hooligan-Krawalle: Bündnis der Gewalt“

FPÖ-Unzensuriert: „Seits schon bewaffnet? Hoffe doch!!!“

DDr. Werner Königshofer – Was wird aus einem freiheitlichen NR nach dem Verlust der Pfründe – ein Hooligan?

DDr Werner Königshofer Volksmacht gegen StaatsmachtJedenfalls erweckt es den Anschein, wenn gesehen wird, was ihm auf seiner Site des Unternehmens Facebook gefällt: „Ho Ge Sa“. Derzeit ist es hysterisch opportun zu fragen, zu bedenken, Gesetze veranlassen zu wollen, wenn, so die meistgenannte Zahl, 160 Jugendliche nach Österreich zurückkehren sollten, wie hoch das Gefahrenpotential ist, das von ihnen ausgeht. Wie gefährlich sind aber ehemalige freiheitliche Mandatare und Mandatarinnen auf allen politisch verantwortlichen Ebenen in diesem Land, ihrer kleinen Macht beraubt, gänzlich unbedeutend geworden? Werden sie dann Hooligans, wie es von DDr. Werner Königshofer angenommen werden könnte, gefallen ihm doch die …

Ist Werner Königshofer nun tatsächlich wer anderer geworden? Oder ist seine Biographie eine für einen freiheitlichen Mandatar prototypische Erzählung, der als Titel ein Nietzsche-Satz gegeben werden kann? „Wie man wird, was man ist.“

Werner Königshofer Volksmacht gegen StaatsmachtDiese Site „Ho Ge Sa“, die Werner Königshofer, dem ehemaligen freiheitlichen NR, gefällt, gibt es auf der Plattform des Unternehmens erst seit dem 24. September 2014. Und bis heute, am 26. Oktober 2014, haben bereits 24.773 Menschen sich mit einem „Gefällt mir“ zu dieser bekannt, einer von ihnen ist der ehemalige freiheitliche NR … Das aber ist keine vermutete Zahl. 24.773 Menschen … Vierundzwanzigtausendsiebenhundertdreiundsiebzig … Vermutet aber wird, vom österreichischen Innenministerium, daß bis zu 160 – bis zu – Jugendliche aus Österreich nach Syrien …

Und es gibt eine zweite Site, auch eben erst gegründet, die nennt sich „Volksmacht gegen Staatsmacht, erst am 23. Oktober 2014 gegründet und bereits heute am 26. Oktober 2014 mit 212 „Gefällt mir“ … In drei Tagen 212 „Gefällt mir“ – ebenfalls nicht vermutet. Aber die Medien in diesem Land stürzen sich auf vermutete bis zu 160 Jugendliche, schreiben Gefahren herbei, spekulieren, was werden die Vermuteten anstellen, wenn sie zurückkehren nach Österreich …

Ehemaliger freiheitlicher NR - Ho Ge SaUnd Werner Königshofer ist auch bei „Volksmacht gegen Staatsmacht“ sofort mit dabei, wie gelesen werden kann:

„Seien wir nicht mehr so gutmütig und so töricht! Und bekämpfen wir uns nicht mehr gegenseitig!!!“

Wenn Werner Königshofer das Ende des gegenseitigen Bekämpfens will, stellt sich die Frage, gegen wen und mit wem will er was bekämpfen? Und vor allem, wie soll dieser Kampf geführt werden? Soll es ein Bekämpfen mit „Pumpguns“ werden, wie es die Schreibstaffel auf der Website „Unzensuriert“ …?

Wenn daran gedacht wird, wie viele weltanschauliche Überschneidungen es gibt, zwischen einem Jugendlichen, der nach Syrien marschierte, und jenen, die an diesem Sonntag in Köln gegen …, mutet es seltsam an, daß sie gegeneinander … Aber es gibt, wie gekannt wird, auch sogenannte Bruderkämpfe … Es ist noch ein Glück, daß diese Bruderschaften noch nicht gemeinsam marschieren … Ob Werner Königshofer auch schon diese weltanschaulichen Brüder meinte, das gegenseitige Bekämpfen …?

Identitäre - Volksmacht gegen Staatsmacht

„Wir starben für Eure Zukunft! Nun seid ihr gefragt unsere Ehre zu verteidigen.“

„Wie man wird, was man ist.“ Und „Volksmacht gegen Staatsmacht“ teilt auch gleich etwas von den Identitären, wie gesehen werden kann. Die Graphik der Identitären beantwortet bereits alle Fragen, woher die Gesinnung … Und in Österreich gibt es eine gewählte Partei, die sich neuerdings offen als „identitäre Partei“ bekennt, deren ZZ über das „Wiederbeleben des Faschismus“

„Wie man wird, was man ist“. Darauf gibt es aber eine und nur eine eindeutige Antwort: Nicht zu wählen, was die sind.

FPÖ-Bundespressesprecher Karl Heinz Grünsteidl – Was ist ein „fehlgeleiteter Idealismus“?

Karl Heinz Grünsteidl ist nicht der erste aus der identitären Gemein-Schaft, der auf diese recht besondere Weise reagiert, wenn darauf hingewiesen wird, welche blutrünstigen und aufwieglerischen Kommentare die Schreibstaffel beispielsweise auf der Website der identitären Gemein-Schaft hinterlegt, wie gestern mit

Vorsicht, He.-Chr. Strache, er redet einen Bürgerkrieg herbei

wieder hingewiesen werden mußte. Die Antwort des FPÖ-Bundespressesprechers darauf bestätigte im Grunde sofort, daß die Gewaltaufrufe die identitäre Gemein-Schaft nicht kümmert, sie für sich keine Verantwortung sieht, was in ihren Medien …

Die Antwort von dem FPÖ-Bundespressesprecher war:

„Ach, was sind Sie doch für ein verwirrter bedauernswerter Geist… Aber Ihr fehlgeleiteter Idealismus sei Ihnen unbenommen..“

Das war die Antwort. Auf keine Frage, sondern wieder einmal auf einen Hinweis, welche Kommentare … Heute hat er seinen Tweet gelöscht, wie in der Collage gelesen werden kann. Aber es geht nichts verloren.

FPÖ KH Grünsteidl - fehlgeleiteter Idealismus„Fehlgeleiteter Idealismus“ … Was für Karl Heinz Grünsteidl wohl ein nicht „fehlgeleiteter Idealismus“ ist? Auch der Idealismus hat seine Geschichte, und besonders in Österreich. Es ist noch gut in Erinnerung die Ausrede, die von 1945 weg für Jahre und eigentlich Jahrzehnte in Österreich zu hören war, idealistisch gewesen zu sein, bloß idealistisch gewesen zu sein. Diese Ausrede wurde von Menschen in Österreich vorgebracht, die Anhänger und Anhängerinnen einer durch und durch verbrecherischen und massenörderischen Partei waren, die ebenfalls recht tönend vorgab, für das sogenannte eigene Volk recht viel über zu haben … Was diese Partei für das sogenannte eigene Volk vor- und überhatte, war Krieg, Not, Elend, Verrohung …

Ob es für Karl Heinz Grünsteidl kein „fehlgeleiteter Idealismus“ wäre, beispielsweise auf der Website der identitären Gemein-Schaft sich in die Schreibstaffel einzureihen, oder ein Schreiber für die ZZ der freiheitlichen Gemein-Schaft zu werden, und sich ebenfalls Gedanken zu machen, wie ein „Wiederbeleben des Faschismus“ …? Oder, genauer, und auch gegen das Deserteursdenkmal anzuschreiben?

Was Karl Heinz Grünsteidl veranlaßte, seine Antwort zu löschen, die Antwort kann nur er geben, wobei die Beantwortung dieser Frage gänzlich unwesentlich ist. Wesentlich für Wähler und Wählerinnen wäre die Antwort darauf, welchem „Idealismus“ die identitäre Gemein-Schaft sich verbunden fühlt.

Vorsicht, He.-Chr. Strache, er redet einen Bürgerkrieg herbei

Vorsicht - He-Chr Strache redet es herbei

Am Tag der Rede von He.-Chr. Strache mit der Warnung vor einem Bürgerkrieg auf der Website der identitären Gemein-Schaft: “Eine Glock? Das ist viel zu wenig. Man müßte Pumpguns austeilen!”

In einem Stück von Botho Strauß wird gewarnt: Vorsicht, Sie reden es herbei! Sie reden es herbei! Vorsicht, He.-Chr. Strache, er redet es herbei. Die dritte Person soll hier aber nicht ausdrücken, daß über ihn, also über He.-Chr. Strache gesprochen wird, sondern als direkte Anrede, die vor langer Zeit einmal gebräuchlich war, also aus einer längst untergegangenen Zeit, die aber die identitäre Gemein-Schaft nach wie vor als ihre Gegenwart begreift, sofern sie überhaupt etwas begreift. Ehe He.-Chr. Strache hinter das Mikrofon trat, sagte Johann Gudenus irgend etwas von Franz Grillparzer auf, das ihm, Johann Gudenus, bedeutend und gar auf den Obmann der identitären Gemein-Schaft recht passend erschienen haben muß.

Fürstlich war wieder einmal nur der Ort, den sich die identitäre Gemein-Schaft für einen Aufritt recht fern vom sogenannten Volk aussuchte, an dem sich alle, von He.-Chr. Strache aufwärts, versammelten, um ihren Obmann sprechen zu lassen, über Neutralität, über die Europäische Union, über Zuwanderung, über Kulturen, über Völker, Bürgerkrieg …

Und gerade diese von ihm angesprochene Bedrohung durch einen Bürgerkrieg ist es, das Geschwefel von He.-Chr. Strache nicht unerwähnt zu lassen. Es klingt wie eine Warnung, wie eine Sorge, es klingt, als würde er dagegen etwas unternehmen wollen, daß es nicht so weit kommt, also zu einem Bürgerkrieg. Aber, es klingt bloß so. Die Wirklichkeit ist eine andere. Wenn Sie einmal so richtig, heißt ein Rat, unter Applaus lügen wollen, halten Sie eine Festrede. „Wir scheuchen auf.“ Das sagt He.-Chr. Strache in seiner Rede. Und am Vorabend seiner Rede hat die Website der identitären Gemein-Schaft wieder einmal aufgescheucht. Und die Schreibstaffel der „Unzensuriert“ ließ sich wieder recht ordentlich aufscheuchen, wie in der Collage gelesen werden kann

Auf der Website der identitären Gemein-Schaft kann ein derartiges Herbeischreiben immer wieder gelesen werden: von Gewalt, von Aufständen, von Bürgerkrieg … Es könnte gedacht werden, daß Medien einer gewählten Partei eine besondere Verantwortung hätten, daß eine gewählte Partei für ihre Medien besonders verantwortlich wäre, darauf zu achten, das Klima in einer Gesellschaft nicht dermaßen zu vergiften, daß am Ende nur mehr ein Bürgerkrieg … Aber die identäre Gemein-Schaft kümmert dieses Herbeireden von Gewalt und Mord nicht, sie läßt geschehen, stachelt auf. Und im Abgleich mit diesem Gewährenlassen offenbart sich die Rede von He.-Chr. Strache als das, was sie ist, ein Kommentar auf der von der identitären Gemein-Schaft gesinnungsgemäß zensierten Website, aber nicht als Kommentar eines Autors dieser Website, sondern als ein Kommentar von einem Schreiber aus der Kommentarstaffel dieser Website. Zum Kolumnisten der „Unzensuriert“ hat es He.-Chr. Strache bislang noch nicht gebracht, dieser ehrenreiche Status ist der Patronin der deutschen Mütter vorbehalten – NR Barbara Rosenkranz, die es nicht zur Bundespräsidentin schaffte

PS In diesem Palais-Kommentar spricht He.-Chr. Strache auch von den Bildern der Hinrichtungen durch die Wüstengottmordbande, die im Internet, auf „youtube“ verbreitet werden, die, so der Obmann der identitären Gemein-Schaft, so grausig seien, daß diese gar nicht angesehen werden können. Das ist vielleicht überhaupt das kenntlichste Merkmal für die identitäre Gemeinschaft: sich nichts ansehen, aber zu allem breit den schäumenden Mund offen. Im konkreten Fall: Die grausigen Bilder sich nicht ansehen können, aber die grausigen Bilder, das Video einer Hinrichtung seit weit über einem Monat auf der gesinnungsgemäß zensierten Website der identitären Gemeinschaft verbreiten. Auch heute noch, am 23. Oktober 2014, ist dieses Propagandamordvideo der Wüstengottmordbande auf „Unzensuriert“ abspielbar

PPS In diesem Palais-Kommentar spricht He.-Chr. Strache auch etwas gesinnungsgemäß über Vielfalt der Völker und Vielfalt der Kulturen und gesinnungsgemäß gegen die Multikultur. In dem Stück von Botho Strauß wird auch einmal darüber gesprochen, einer sei nicht gefragt worden, etwas sei einem nicht gesagt worden. Ist es ihm, He.-Chr. Strache, ist es der identitären Gemein-Schaft noch nie gesagt worden, daß Multi in Bildungen mit Hauptwörtern Vielfach… bedeutet? Vielfach nur ein anderes Wort für Vielfalt ist? Aber so ist die Schreibstaffel; sie weiß nicht, wovon sie redet, aber schreibt mit verkrampft geballter Faust über alles und vor allem beängstigend herbei …

FPÖ-ZZ: „Deserteursdenkmal – Ein Hoch den Landesverrätern“

Deserteursdenkmal - FPÖ-ZZ - Ein Hoch derDie ZZ der identitären Gemein-Schaft hört auch mit ihrer aktuellen Ausgabe nicht auf, gegen das Deserteursdenkmal am Ballhausplatz, das am 24. Oktober 2014 offiziell seiner sogenannten Bestimmung übergeben wird, zu wettern. Diesmal besonders unter der Schlagzeile „Ein Hoch den Landesverrätern!“ … Daß damit nicht nur auf die seinerzeitigen Deserteure ein Hoch ausgerufen wird, darf durchaus angenommen werden …

FPÖ - Zur Zeit - Teutsch zu denkenEs müßte nicht mehr erwähnt, von welchem Geist trunken die Schreiber der identitären Gemein-Schaft in diesem Denkmal am Ballhausplatz ein Zeichen der „Zivilisationsschande“, der „Kameradenmörder“, der „Kameradenverräter„, des „proletarischen Gedankenguts übelster Sorte“ sehen – darüber wurde bereits geschrieben und kann hier nachgelesen werden -, welcher Geist ihnen einredet, es sei ein „Schandmal“, aber nun auch noch „Landesverräter“, das ist doch zu bedenken.

FPÖ Zur Zeit Keine Existenz österreichischer NationWelches Land hätten denn nach der ZZ der identitären Gemein-Schaft die Deserteure verraten? Österreich nicht, denn der Staat Österreich existierte offiziell in dieser Zeit gar nicht, für die es nun auch das Deserteursdenkmal gibt. Es ist ein Denkmal für die „Opfer der NS-Militärjustiz“. Für welches Land tritt die „Zur Zeit“ dermaßen ein? Es ist für das Land Deutschland. Aber für welches Deutschland? Die ZZ tritt für das deutsche reich ein, also für die nationalistische Massenverbrechens- und Massenmordtotaldiktatur …

FPÖ Zur Zeit Seledec - Nationalsozialismus - Habsburgerreich

Das darf nicht vergessen werden in der Wahlzelle, wenn es reizen sollte, eine Aufhußstimme für die identitäre Gemein-Schaft abzugeben, daß diese Partei heute noch, im Oktober 2014, Menschen als Landesverräter ansieht, die nicht für ein anderes Land sterben und morden wollten, Menschen als Landesverräter sieht, die nicht weiter für eine nationalistische Massenverbrechens- und Massenmordtotaldiktatur morden und sterben wollten, daß die ZZ dieser Partei heute noch auch mit ihrem Furor gegen das Deserteursdenkmal ebendiesem nationalistischen totalitären Regime die Treue hält, einem untergegangenen Reich, das auch für die sogenannten eigenen Menschen nichts anderes brachte, als Elend, Hunger, Tod, Verderben, moralische und ethische Zerrüttung … Für dieses deutsche reich die österreichischen Deserteure von der Wehrmacht zu diffamieren, sehen also die Schreiber der ZZ der identitären Gemein-Schaft es als ihre ehrenreiche und wohl von der Vorsehung aufgetragene Pflicht des Mannes an – des deutschen Mannes. Denn. Auffallend an der aktuellen ZZ-Ausgabe 42-43 vom 17. bis 30. Oktober 2014 ist besonders der massive Versuch, aus Österreicherinnen und Österreicher wieder Deutsche zu machen, Österreich als Teil Deutschlands herbeizuschreiben …

FPÖ Zur Zeit Einseitiges Erinnern zwingt zum umfassenden Erinnern

Einseitiges Erinnern zwingt nach wie vor und wieder vermehrt und forciert zum umfassenden Erinnern und zur redlichen Behandlung der Geschichte.

Walter Selecec versucht es diesmal gegen das Deserteursdenkmal mit dem Steuergeld, mit der Klage, für das Deserteursdenkmal sei Steuergeld übrig, aber nicht für das Bundesheer, für Treibstoff für das Bundesheer … Nun, die Kosten für das Deserteursdenkmal belaufen sich auf fünf bis nicht einmal zehn Flugstunden eines Eurofighters … Aber vor allem wenn es um das Diffamieren geht, sind Identitäre Meister darin, die vier Grundrechnungsarten nie gelernt zu haben. Bemerkenswert an dem seledecschen Versuch, gegen das Deserteursdenkmal ein weiteres Mal anzuschreiben, ist sein Bemühen, der nationalistischen Massenmorddiktatur des deutschen reiches einen sogenannten normalen Status unter den „Unrechtsregimen“, die es gab und gibt, zu erschreiben, diese Massenmorddiktatur mit dem „Habsburgerreich“ gleichzusetzen, wenn er schreibt:

„Natürlich war der Nationalsozialismus ein Unrechtsregime. Das gleiche sagten auch viele Tschechen, Ungarn und Polen über das Habsburgerreich, bevor sie aus der k.u.k Armee desertierten. Haben sie deshalb nach 1918 in unseren Nachbarstaaten ein Denkmal erhalten? Natürlich nicht. Wie gesagt, Wien ist eben anders.“

Zum Glück ist Wien eben anders. Also keine von der identitären Gemein-Schaft regierte Stadt. Nicht auszudenken, wenn zum verlogenen Habsburgernostalgiekitsch auch noch der verlogene Nostalgiekitsch des deutschen reiches dazu käme, der nach dem Diktator dann wohl heißen würde: Hitlernostalgiekitsch …

FPÖ Zur Zeit Tomaschitz Österreicher als DeutscheEs ist für ein Magazin, in dem darüber nachgedacht wird, wie der „Faschismus wirklich wiederbelebt“ werden und das „folgerichtig“ nur dadurch gehen könnte, mit „den rechten Kräften in Österreich zu kooperieren“,  nicht überraschend, daß es derart massiv gegen ein Deserteursdenkmal anschreibt. Das soll es auch tun, wen kümmerts? Aber eines muß die Wählerinnen und Wähler in Österreich kümmern, dieses Magazin ist eines, in dem in Österreich gewählte Mandatare und Mandatarinnen schreiben, ein Magazin, das von einem in Österreich und nicht im untergegangenen deutschen reich gewählten NR geführt wird. In der Ausgabe von dieser Woche schreiben NR Barbara Rosenkranz und NR Wendelin Mölzer.

Identitäre hadern mit ihrem Orbán, der sie nicht in ihr gelobtes Land läßt

Wie enttäuscht die Identitären, bislang mehr noch unter ihrer offiziellen Bezeichnung FPÖ bekannt, nun von Viktor Orbán sind, konnte heute auf deren Website „Unzensuriert“ gelesen werden. NR Barbara Rosenkranz beispielsweise wird sich wohl nicht mehr so schnell hinreißen lassen, auf dieser Website dem ungarischen Regierungschef Kornblumen zu streuen, wie sie es erst vor kurzem tat, wie gelesen werden kann in

Der Auftrag der NR Barbara Rosenkranz – Kolumnistin der „Unzensuriert“

Das verlorene Paradies der Identitären

„Die Organisation ist Teil und maßgeblicher Förderer der sog. ‚identitären Bewegung‘, einer völkisch, national-sozialistisch ausgerichteten Ideologie, die zwar ‚Respekt vor jeder Nation‘ behauptet und sich als besorgte Bürgerbewegung hinter ‚Globalisierungskritik‘ etc. verkappt, notfalls aber alle Mittel einsetzen will, einschließlich Krieg und Abschaffung von Freiheiten und Menschenrechten, um ihr Ideal vom rassisch-reinen Volk zu erreichen. Die Bewegung ist ein Sud aus ’neuer Rechten‘, extremen Burschenschaftern, verstörten ‚Intellektuellen‘ und organisationslos vagabundierenden Neonazis, die sich nicht mehr so genannt hören mögen. Ihr Geschäft ist das Verbreiten einfacher Antworten einer simplifizierten Parallelwelt gegen die reale, aber eben sehr komplexe Welt, ihre Währung ist die Angst, der Lohn: eine gläubige Gefolgschaft.“

Und was ist der Dank von Viktor Orbán? Bitter müssen heute die Identitären auf ihrer Website klagen: „Orbán-Regime ließ Kongress verbieten“ … Wer nicht recht groß einen „Kongress“ abhalten durfte, das will hier gar nicht besonders behandelt werden. In die Collage ist ein diesbezüglicher Artikel von „Pester Lloyd“ aufgenommen. In der Gegenüberstellung mit der bitteren Klage über die Verhinderung der „Unzensuriert“ wird wieder einmal deutlich und klar, wessen Geist Identitäre recht ausgiebig zusprechen. Und es bleibt wieder einmal unverständlich, wie Menschen in Österreich eine Partei, die sich selbst „als identitäre Partei“ charakterisiert, in diesem Ausmaß wählen können. Identitäre, die der Gesellschaft, wie sie heute gekannt wird, den Krieg erklären, wie es ihr Autor Markus Willinger formuliert, für den sein Buch „Die identitäre Generation“ kein Manifest, sondern eine „Kriegserklärung“ …

Ein Name soll aber stellvertretend doch besonders genannt werden. Nach Ungarn, klagt die identitäre Website, durfte auch nicht Alexander Dugin:

„Die Liste der Vortragenden enthielt bekannte Namen wie den russischen Intellektuellen Alexander Dugin, den amerikanischen Autor Jared Taylor, den jungen österreichischen Autor Markus Willinger, den französischen Identitären Phillippe Vardon und viele andere. Zwei der Hauptredner, der russische Gelehrte Alexander Dugin und der französische Aktivist Phillippe Vardon, wurden in ihren Heimatländern von den dortigen Polizeibehörden kontaktiert und eindringlich darauf hingewiesen, dass sie bei der Einreise nach Ungarn sofort verhaftet und abgeschoben würden.“

Markus Willinger - Kriegserklärung

„Dabei ist dieses Buch weit mehr als nur ein Manifest. Es ist eine Kriegserklärung.“

Das gelobte Land für Identitäre wird nun wohl Österreich nur noch verbleiben und recht vermehrt noch werden. In Österreich wird einem Alexander Dugin, der nicht einmal nach Ungarn darf, ein Palais in der Bundeshauptstadt geöffnet, wo er in Österreich gewählten Mandataren Audienz gewährt, von He.-Chr. Strache aufwärts, wie ebenfalls erst vor kurzem passiert – zum Nachlesen in:

Freiheitliche Gemein-Schaft zu wählen

Bleibt noch die Frage, wie wird das andere Medium der identitären Gemein-Schaft darauf reagieren? Auf diese Vertreibung aus dem bislang gelobten Land? Die ZZ. Es wird wohl für Erich Körner-Lakatos, einem Schreiber der ZZ der identitären Gemein-Schaft, Ungarn wohl kein Vorbild für Österreich mehr sein, vielleicht darf in der nächsten Ausgabe der „Zur Zeit“ von ihm bereits die Empfehlung an Ungarn gelesen werden, Österreich – Vorbild für Ungarn …

„Vorbild für Österreich – Alles was einmal deutsch und echt war“

FPÖ – „Unzensuriert“: „Seits schon bewaffnet? Hoffe doch!!!“

FPÖ Unzensuriert - Baukräne hochgefahren

„Umso mehr Zeit bleibt für die Verbrecher am eigenen Volk die Koffer zu packen und schleunigst das Land zu verlassen. Bevor die Baukräne hochgefahren und die Laternen geputzt sind…“

 

Das Medium der identitären Gemein-Schaft veröffentlicht einen Kommentar von Werner Reichel, um über die Informationspolitik des ORF herziehen zu können, genau an dem Tag, am 10. Oktober 2014, an dem in Wien Tausende von Menschen an einer Demonstration gegen den Terror der Wüstengottmordbande teilnahmen. Eine friedliche Demonstration, eine ohne den geringsten Zwischenfall. Aber das wird von der Website der identitären Gemein-Schaft wohl nie veröffentlicht werden. Ein Bericht über eine friedliche Demonstration. Dafür halt etwas von Werner Reichel. Das ist gesinnungsgemäß recht verwendbar.

Und weil es in Wien gar so friedlich war und ist, muß wieder einmal einer aus der Schreibstaffel der „Unzensuriert“ wüste Drohungen bis hin zu angedrohten Morden ausstoßen, mit der abschließenden Frage:

„Seits schon bewaffnet? Hoffe doch!!!“

FPÖ Unzensuriert - Schon bewaffnet

„VIRIBUS UNITIS!….und seits schon bewaffnet? Hoffe doch!!!“

Und gesinnungsgemäß erhält auch dieser aus der Schreibstaffel dafür nicht wenig Zustimmung, steigende Zustimmung, wie die Collagen zeigen. Das ist nicht das erste Mal. Auf dieser Website der identitären Gemein-Schaft passiert kontinuierliche Aufwiegelung, Aufruf zu Gewalt und Mord. Und das alles unter den Augen einer Kolumnistin dieser Website, die im österreichischen Parlament sitzt, die einmal Bundespräsidentin in Österreich werden wollte, und für rund fünfzehn Prozent der Wähler und Wählerinnen … Aber sie ist nicht die einzige aus dem Spitzenpersonal der identitären Gemein-Schaft, die dazu schweigt, die nichts unternimmt, damit diese Website anders mit solchen Kommentaren umgeht, die nicht nur gegen ganz bestimmte Menschen (etwa gegen einen Buben) gerichtet sind, sondern im Grunde potentiell staatsgefährdend und gesellschaftsgefährend sind, wie auch das heutige Beispiel wieder auf grauslichste Art belegt.

Sollte es je zu grausamen und mörderischen Handlungen in diesem Land im blutrünstigen Geiste der Schreibstaffel von „Unzensuriert“ kommen, wird sich das Personal der identitären Gemein-Schaft nicht herausreden können, nichts davon gewußt zu haben. Sie wissen es. Und sie schweigen dazu. Wie es auch die Wähler und Wählerinnen wissen, was für eine Stimme sie abgeben, wenn Sie die identitäre Gemein-Schaft wählen, nämlich eine Aufhußstimme.

Dazu ergänzend und zur Unterstreichung ein paar Beispiele aus den letzten Wochen:

He.-Chr. Strache fleht Innenministerin an, an seiner Statt konsequent durchzugreifen

Was NR Gerhard Deimek zu „Vierteilen“ einfällt – „Staatsgage“

Wachsende Zustimmung auf freiheitlicher „Unzensuriert“ für das „Umlegen“ dieses „Buben“

„Menschen sind Scheiße und gehören eigentlich aus unserer freiheitlichen Welt entfernt.“

PS „Renommierte Journalisten [haben] es sich, schreibt die Website der identitären Gemeinschaft, „zur Aufgabe gesetzt, eine unabhängige Kontrolle des ORF …“  Der renommierteste unter ihnen ist wohl Hans Anonym – unbestritten auf dem ersten Platz. Aber gleich dahinter Christian Ortner, Andreas Unterberger und Werner Reichel, der ebenfalls so renommiert wie ehrlich ist, wie schon einmal gewürdigt werden durfte:

„Der letzte Dreck“ von Werner Reichel