Heinz Fischer spielt Qualtinger an die Wand – Der Herr Karl auf dem Sotschi-Lueger-Platz

Menschen, die die Darstellung von Helmut Qualtinger noch kennen, sagen, der Herr Karl, wie ihn Heinz Fischer gibt, ist der tatsächlich echte, der authentische, der glaubwürdige, während der von Helmut Qualtinger gespielte bloß ein gespielter Herr Karl ist, so gut Helmut Qualtinger diesen Herrn Karl auch spielte, an diesen auf der Wirklichkeitsbühne agierenden Herrn Karl von Heinz Fischer kommt Helmut Qualtinger mit seinem Herrn Karl nicht einmal in seinen besten Momenten heran …

Jahrzehnte mußten vergehen, sagen Menschen, die Helmut Qualtinger in dieser Rolle noch erlebten, bis mit Heinz Fischer endlich einer gefunden werden konnte, der diesen Herrn Karl so vollkommen verkörpern kann, diesen so zum Leben erwecken kann, wie es selbst Helmut Qualtinger nicht vermochte, von dem doch gesagt wurde, niemand werde den Herrn Karl je besser verkörpern können, als eben Helmut Qualtinger …

Heinz Fischer spielt Helmut Qualtinger an die Wand, und das nicht nur in einer auf Gelingen ausgerichteten Premiere mit besonderen und zumeist eingeflogenen Gästen, sondern in jeder Vorstellung, vor jedem Publikum, es ist für Heinz Fischer menschgemäß, in jeder Vorstellung Helmut Qualtinger an die Wand zu spielen …

Heinz Fischer - Vladimir Putin

Heinz Fischer wirft Vladimir Putin rotweißrote Mittel und Argumente auf den Tisch.

Heinz Fischer ist also die Besetzung für den Herrn Karl, und das kann auch nicht anders sein. Denn Heinz Fischer muß  das reale Vorbild für den Herrn Karl sein, wie ein aufgefundenes Foto nahelegt, auf dem Helmut Qualtinger oder Carl Merz notierte: Während der ganzen Zeit des Schreibens von dem Herrn Karl hatten wir sein Portrait an der Wand picken, und immer, wenn wir stockten, brauchten wir nur ihn anzuschauen, und schon ging es weiter, drehte sich Herr Karl weiter …

Wie äußerst schade, daß nicht mehr Carl Merz und Helmut Qualtinger die Texte von Herrn Karl pointiert und literarisiert niederschreiben können, nun bloß die Aussagen von dem Herrn Karl, die Heinz Fischer spricht, wiedergegeben werden können.

Heinz Fischer - Olympia-BoykottWas für eine Fortsetzung hätten Helmut Qualtinger und Carl Merz geschrieben! – Vielleicht mit dem Zusatz:

Auf dem Sotschi-Lueger-Platz

Heinz Fischer hält nichts von einem Olympia-Boykott, denn:

 „Ich glaube, dass man mit anderen Mitteln und Argumenten dem Anliegen der Menschenrechte besser dienen kann“.

Es stellt sich die Frage, wann hat Heinz Fischer diese „anderen Mittel und Argumente“ je eingesetzt? Oder wann wird er sie je einsetzen? Vor den nächsten Gesetzesverschärfungen in Rußland, vielleicht dann doch? Nach den nächsten Gesetzesverschärfungen in Rußland, vielleicht wenigstens dann doch? Wird er sie je rechtzeitig einsetzen? Also ehe Gesetze verschärft werden?

Heinz Fischer - Lueger PlatzHeinz Fischer würde sich auch freuen, wie ihn ebenfalls die Tageszeitung „Die Presse“ vom 27. Dezember 2013 im selben Artikel zitiert:

„‚Sehr freuen‘ würde sich Fischer über die Umbennenung des Karl-Lueger-Platz in Nelson-Mandela-Platz: ‚Es wäre schön wenn es eine Entscheidung wäre, auf die keinerlei Schatten fällt, auch nicht der Schatten enttäuschter Lueger-Anhänger.'“

Heinz Fischer - Freiheitliches Lob für NichtreiseAntisemiten, ja, dürfen nicht enttäuscht werden, wer weiß, wozu diese noch dienlich sein könnten, und zugleich wird es jene freuen, die keine Antisemitinnen sind, würde der Lueger-Platz den Namen Nelson Mandela tatsächlich erhalten. Auch sie könnten, wer weiß wozu, einmal dienlich … Wenn kein Wind geht, bläst Heinz Fischer selbst seine Fahne in alle Richtungen; diese Leistung erbrachte Helmut Qualtinger bei seiner Darstellung von dem Herrn Karl nicht einmal ansatzweise …

Freiheitliche Unzensuriert Mandela LuegerEs könnte jetzt wer sagen, aber die freiheitliche Gemein-Schaft, die würde mit einem Nelson-Mandela-Platz keine Freude haben, ist für diese doch Nelson Mandela u.v.a.m. ein „Alt-Kommunist“, darüber hinaus, setzen sich gerade Freiheitliche sehr für Karl Lueger ein und stehen dabei in der ersten Reihe … Aber Freiheitliche haben Heinz Fischer schon dafür gelobt, nicht nach Südafrika gereist zu sein … Ganz wird Heinz Fischer den freiheitlichen Schatten damit nicht … Aber Heinz Fischer wird den Wind schon noch weiter … Damit alles im Schatten liegt, und wenn alles im Schatten liegt, wird Heinz Fischer sagen, es fällt, das freut ihn sehr, kein Schatten …

PS Damit es gar nicht mehr je zu der Frage kommen muß, ob beispielsweise eine Sportveranstaltung boykottiert werden soll oder nicht, und das betrifft menschgemäß nicht nur Heinz Fischer, nicht nur den Staat Österreich, ist es hoch an der Zeit, bereits mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln und Argumenten gegen Gesetze, die Menschenrechte und Rechte von Bürgerinnen und Bürgern aushebeln, aufzutreten, ehe diese in welchem Staat auch immer in Kraft treten.

Die Kirche wäre gänzlich aus der Gegenwart, täte sie auch noch Michael Köhlmeier etwas antun wollen

Aber Michael Köhlmeier bietet auch nichts an, daß die Kirche veranlassen könnte, ihm etwas antun zu wollen, im Gegenteil, ist er doch ein braver Parteigänger der Kirche, wie ihn die Kirche heutzutage propagandistisch dringender als je braucht, ist er doch Parteigänger also eines Organisierten Glaubens, und als strammer Parteigänger eines Organisierten Glaubens mahnt er zur Vorsicht, fordert ein Aufpassen ein, nicht Gott zu lästern, offeriert der Kirche des Priestermangels neue Priester, und ganz erfüllt von den Kirchendogmen würde Michael Köhlmeier, wie er sagt, einzig Naturwissenschafter als seine Priester anerkennen, und blendet nicht nur darin biblisch die Wirklichkeit aus, in der es auch Naturwissenschafterinnen gibt, die es entweder für Michael Köhlmeier nicht gibt, weil es für ihn kirchentreu keine Priesterinnen geben darf, oder die er nicht anerkennen kann, weil es eben Frauen sind, und für Michael Köhlmeier einzig Männer seine einzig anerkannten Naturwissenschafter als Priester …

Michael Köhlmeier FensterguckerAber Michael Köhlmeier bietet auch nichts an, daß den Organisierten Glauben der römisch-katholischen Kirche veranlassen könnte, ihm etwas antun zu wollen, im Gegenteil, er schlägt sogar noblere Gottesdienste vor, macht sich also Gedanken darüber, wie der Organisierte Glaube der römisch-katholischen Kirche seine Gottesdienste attraktiver gestalten könnte, Gottesdienste, in denen geschaut werden sollte, was ist.

Aber was ist, schaut Michael Köhlmeier nicht an, stattdessen liest er in naturwissenschaftlichen Schriften, die vor Jahrhunderten geschrieben wurden, und bekommt bei den naturwissenschaftlichen Worten religiöse Empfindungen, die er bei Worten, die für ihn mit Hamlet nichts als Worte, Worte, Worte sind, sonst nicht bekommt. Und die Lilien des Feldes sind ihm ein Tempel, größer, schöner, mächtiger als der Stephansdom, und wo zwei Gänseblümchen nebeneinander stehen, ist Jesus Christus als Gänseblümchen unter ihnen, und gewippt durch die Winde raschelt er ihnen eine Predigt, wie eine durch Worte sie noch nie vernommen …

Da aber weiß Michael Köhlmeier, ganz Mann des Konsumzeitalters, das Angebot muß verbreitert werden, will die Kirche bestehen, ein dreifältiger Gott im Regal ist längst schon zu wenig, und so spricht er und wandelt den dreifältigen zu einem vierfältigen, ich habe euch die Schöpfung hinterlassen und ihr macht euch nicht einmal die Mühe … Was für ein attraktives Angebot, der vierte Gott: traurig, zögerlich wie Hamlet, leise und liebevoll erbittet er bloß von seinen Erschaffenen, betet mit einem Strauß Gänseblümchen in den Händen zu seinen Erschaffenen: Oh, machet euch doch einmal die Mühe …

Und es erhebt Michael Köhlmeier im Angesicht der Offenbarung, mit der ihm die Natur beschenkt, daß er derselben Gattung wie Mozart angehört, ja, zu dieser Gattung, der anzugehören sich so viele sehnten und sehnen, Aber- und Aber- und Abermillionen von Menschen, denen nur eines gegeben ist, auch Mozart zu hören und auch Mozart zu spielen, während sie die Welt zu einem Schlachthaus umbauen, in dem Menschen geschlachtet werden, nicht nur einmal, daß das Schlachthaus abgerissen wurde, nur zum Zwecke, ein neues, ein technisch noch ausgereifteres Schlachthaus zu errichten, mit noch effizienteren Schlachtapparaten, die Tötungsrate pro Stunde ins Unermeßliche zu erhöhen …

Und Michael Köhlmeier besitzt ein Mikroskop, mit dem er draufhält bis ins Allerletzte, aber worauf? Von seinem Bergdorf aus auf den Naschmarkt … Und da wird ihm alles zur Kirche, als ob, wie Früher, die Welt ohne Kirche nicht zu sehen, nicht zu begreifen, nicht zu erklären ist, alles ist ihm Kirche, die Lilie, die Unternehmen Facebook und Apple, alles ist Kirche … die Kirche, die ihm nichts antut. Das ist der Unterschied, sagt Michael Köhlmeier, zu früher, so genau hält Michael Köhlmeier sein Mikroskop drauf, bis ins Allerletzte, und was er sieht, ist – was für ein Wunder, das muß religiös bewegen – beispielsweise, daß Uganda im Früher liegt, daß Kroatien im Früher liegt, daß Rußland im Früher liegt, daß … Auch Ewald Stadler mit den christen kandidieren für eine Wahl zum Einzug in ein Parlament mit gesetzgebender Kraft im Früher, die biblische Gesetze durchbringen möchten, aber diese Gesetze werden Michael Köhlmeier nichts antun, weil … Aber auch das Bergdorf könnte von einem Früher wieder heimgesucht werden, von einem Früher, in dem die Lilien auf dem Felde zertrampelt werden, weil nur mehr Kirchen aus Stein geduldet werden, in dem Menschen vertrieben werden, die gegen das Dogma verstoßen, auch andere als Priester anzuerkennen, die Kirchen sehen, wo es nur eine einzige Kirche geben darf …

Wie Zuchthengste die Erbsünde zeugten und Augustinus von Papst Franziskus gefeiert wird

Friedrich Christian Delius erzählt in „Die linke Hand des Papstes“ von einer Geburt, zu der es ohne die Geburt von Jesus Christus nicht gekommen wäre … zwei Geburten also untrennbar miteinander verbunden. Dieser zweiten Geburt mit weitreichend verheerenden und im Grunde nur tragischen und zerstörischen Folgen durch sechzehn Jahrhunderte hindurch, ging kein Geschlechtsverkehr voraus, und doch kann ein weiteres Mal nicht von einer unbefleckten Empfängnis gesprochen werden. Denn die Geburt der Erbsünde ist eine durch Bestechung befleckte.

Papst Franziskus - ein Zeitgenosse von AugustinusDas ist lange her, wird gesagt werden, die Kirche hat sich seitdem geändert, wird behauptet werden, es ist nicht die erste Bestechung, wird auch gesagt werden, es ist nicht die erste Fälschung, wird ebenfalls gesagt werden, und auch, weshalb noch darüber reden, oder gar schreiben … es wird ohnehin gewußt und es steht geschrieben: Im Anfang waren Fälschung und Bestechung, und Bestechung und Fälschung waren bei der Kirche, und die Kirche war Fälschung und Bestechung.

Aber diese Geschichte aus der überreichen Kirchengeschichte der Fälschungen und Bestechungen mit den numidischen Zuchthengsten, die Augustinus einsetzte, um die Erbsünde durchzusetzen, führt direkt in die Gegenwart dieses Organisierten Glaubens. Jorge Mario Bergoglio, nun besser bekannt unter dem Pseudonym Papst Franziskus, feiert Augustinus, um über Nächstenliebe nachzudenken, es fällt Papst Franziskus also kein anderer ein, als ebendieser Augustinus, und das sagt alles über Papst Franziskus, von dem nun so viele Reformen erwarten und sich erhoffen, von einem Zeitgenossen des Augustinus also Reformen für die heutige Gegenwart und Zukunft … Von Augustinus, der beispielsweise Pelagius bekämpfte und sich gegen ihn, eben durch Bestechung, durchsetzte. Pelagius ist kein Lehrer für Papst Franziskus, Pelagius wird von Papst Franziskus nicht gefeiert, Pelagius wird von Papst Franziskus höchstens erwähnt, um seinen Augustinus zu feiern, dessen Lehren dem Evangelium, wie es Papst Franziskus versteht, entsprechen. Papst Franziskus wäre wohl an der Seite Augustinus gegen Pelagius marschiert, wie er heute noch an der Seite Augustinus steht und …

Was wäre wohl aus diesem Organisierten Glauben beispielsweise mit der Lehre von Pelagius geworden, also ohne Erbsünde? Müßig darüber nachdenken zu wollen. Was wird aus diesem Organisierten Glauben mit einem Papst Franziskus werden? Er wird geblieben worden sein, der er ist, mit Augustinus und und und

Robert Lizar und Stefan Bartoschek – Mitleidsselektierer – erinnern an das Feld mit der freiheitlichmanipulierten ausgebrachten Liebe

Kammerrat Robert Lizar hat seinen Spruch von dem Mitleid, das sich in Grenzen hält, zurückgezogen, der ihm zur schweren Erkrankung von Ute Bock unverzüglich, reflexartig und so gar nicht mißverstehbar einfiel.

Und dann kam die Erinnerung, den Namen Robert Lizar nicht nur schon gehört zu haben, sondern selbst schon einmal erwähnt zu haben, in Zusammenhang mit Daniel Nordhorn und seinen vielen vielen Freunden aus der freiheitlichen Gemein-Schaft …

Tatsächlich steht u.v.a.m. in

Soziale Netze von FPÖ und NPD und und und

auch der Name von Robert Lizar, Kammerrat in der AK Wien, angeführt als einer der vielen vielen Freunde aus der freiheitlichen Gemein-Schaft von Daniel Nordhorn am 9. September 2010.

Es verwundert nicht, daß es auf einem derartigen Feld, über das auch ein Daniel Nordhorn schreitet, auf dem freiheitlichmanipulierte Liebe ausgebracht wird in der Zuversicht, reinen Haß zu ernten, die erste Reaktion Mitleidslosigkeit ist, aber eine Mitleidslosigkeit, die nicht verschwiegen werden kann und will …

In „Erstaunlich.at“ findet Robert Lizar eine Fürsprechein, einen Erklärerin dafür, weshalb Robert Lizar für Ute Bock seine Mitleidslosigkeit nicht verschweigen konnte, weil Ute Bock, so die erstaunliche Mitleidserklärung für Robert Lizar, als Erzieherin Kinder … Und das ist in diesem Lager, zu dem auch Erich Reder mit seiner „Erstaunlich.at“ gehört, eine Unerhörtheit, eine Frechheit, eine Beleidigung der gesamten freiheitlichen Gemein-Schaft, daß sich jemand weiterentwickelt, daß jemand selbst seine Vergangenheit kritisch durchforstet, daß jemand selbst seine Vergangenheit öffentlich macht, sogar im Wissen darum, damit sich selbst seinen guten Ruf zu ruinieren.

Freiheitliche MitleidsselektiererVon Selbstkritik, von Weiterentwicklung ist dieses Lager, in dem auch die freiheitliche Gemein-Schaft ihr Zelt stehen hat, nicht nur weit entfernt, dieses Lager wird diese Wörter nicht einmal kennen, könnte vermutet werden, dieses Lager wird die Seiten, auf denen diese Wörter erklärt werden, aus ihrem deutschen Wörterbuch herausgerissen haben, oder sogar sich ein eigenes deutsches Wörterbuch drucken haben lassen, in dem diese Wörter erst gar nicht aufgenommen worden sind, aber dafür viel Platz geschaffen wurde, um Wörter wie „Arier“ oder Imperative wie „Wir müssen die Juden ausrotten“ ausführlichst zu behandeln, das das Lieblingsbuch von Daniel Nordhorn, diesem Freund von so vielen vielen aus der freiheitlichen Gemein-Schaft …

Robert Lizar von der „Neuen Freien Zeitung“ und Stefan Bartoschek haben nicht zum ersten Mal einen Beweis für ihre unbedingtes Veröffentlichenmüssen ihrer Mitleidsselektion erbracht, auch im Sommer 2013 haben diese beiden freiheitlichen Herren sich gezwungen gesehen, es öffentlich zu machen. Wie zu lesen ist in: „Vom Demokratieverständnis der FPÖ“ auf rfjwatch.wordpress.com

Es ist also mit Blick auf dieses Feld nicht erstaunlich, daß Robert Lizar und Stefan Bartoschek ihr Mitleid einer Selektion einer Selektion unterziehen, in Anbetracht dieser vorherrschenden Weiterentwicklungsrestizenz der freiheitlichen Gemein-Schaft. Es erstaunt eher, daß nicht viel mehr Mitleidsselektierer und Mitleidsselektiererinnen aus der freiheitlichen Gemein-Schaft reflexartig und unbedingt öffentlich ihre Mitleidsverweigerung für Ute Bock kundtaten … Was nicht erstaunt, ist, daß auch ein parlamentarischer Mitarbeiter aus der freiheitlichen Gemein-Schaft, wie ebenfalls von „Erstaunlich.at“ zitiert, sein besonders Verständnis von Mitleid nicht verschweigen kann und will, auch schon etwas Althergebrachtes der freiheitlichen Gemein-Schaft …

Robert Lizar stellt sich vorNS Da Robert Lizar nicht unbedingt zu den bekanntesten Menschen in Österreich zu zählen ist, wurde gedacht, Kammerrat Lizar soll sich selbst ein wenig vorstellen: auch durch das, was er auf der Plattform des Unternehmens Facebook veröffentlicht, welche Inhalte er teilt, wobei aber auch maßgeblich ist, wessen Inhalte er übernimmt. Gruppen er angehört, auch das nicht unwesentlich.

Ohne eine gesunde Ute Bock steht freiheitliche Gemein-Schaft ohne Programm da

Es herrscht breiteste Empörung darüber, daß Freiheitliche für Ute Bock, die einen Schlaganfall erlitt, kein Mitleid aufzubringen vermögen.

Wie denn auch?

Ute Bock FreiheitlicheEin Mensch mit einer derart schweren Erkrankung muß die freiheitliche Gemein-Schaft rotieren lassen. Denn es ist der freiheitlichen Gemein-Schaft klar, ein Mensch mit einer derart schweren Erkrankung kommt als zu belangende Gesetzesbrecherin nicht mehr in Frage, und das muß die freiheitliche Gemein-Schaft rotieren und panisch werden lassen. Freiheitliche hätten wohl keine Skrupel, auch einen schwerkranken Menschen in das Gefängnis zu werfen, aber Freiheitlichen ist klar,  eine Reklame für die Gemein-Schaft mit der auf Mauern aufgepickten Liebe wäre das nicht … Denn ohne eine gesunde Ute Bock fällt auch das freiheitliche Gemein-Schaftsprogramm, das Norbert Hofer federführend zusätzlich zu einem Handbuch freiheitlicher Politik verdickt hat …

Wie kann die freiheitliche Gemein-Schaft soher Mitleid mit Ute Bock haben, wenn Ute Bock einfach mitleidslos gegen die freiheitliche Gemein-Schaft schwer erkrankt, ehe die freiheitliche Gemein-Schaft nur ansatzweise beweisen kann, daß sie, die freiheitliche Gemein-Schaft dazu fähig ist, ihr Handbuch zu buchstabieren, also „Ute Bock als Gesetzesbrecherin zu belangen“ …

Und dabei hätte die freiheitliche Gemein-Schaft doch so gerne noch bewiesen, was alles noch in ihr steckt … Und was nun? Jetzt muß Norbert Hofer wieder federführend auf die Suche sich begeben, wer als Gesetzesbrecher belangt werden könnte, um wieder ein Gemein-Schafts-Programm zu haben … Und nach ersten Gerüchten hat die freiheitliche Gemein-Schaft aus der schweren Erkrankung von Ute Bock schon etwas gelernt: es muß jetzt eine zu belangende Gesetzesbrecherin her, die aber viel viel und noch einmal viel jünger als Ute Bock zu sein haben wird, weil sonst kann die freiheitliche Gemein-Schaft ein weiteres Mal nicht beweisen, wie klar sie erkennt, was in Österreich getan werden muß, woran es in Österreich mangelt. Eines jedoch ist ohne Zutun der freiheitlichen Gemein-Schaft schon mehr als einmal bewiesen: es mangelt nicht an Wahlstimmen für die freiheitliche Gemein-Schaft. Das aber hat sich noch nicht genug herumgesprochen, daß es sich dabei um ein Überangebot handelt, um einen Überschuß, der jedweden Markt eher früher als später zusammenbrechen läßt und gänzlich ruiniert …

„Frau Bock ist als Gesetzesbrecherin zu belangen.“

Ing. Norbert Hofer – Das auch nicht wählbare freundliche Gesicht der Freiheitlichen

NS Auf die Empörung über die freiheitlich mitleidslosen Äußerungen hat die freiheitliche Gemein-Schaft als freiheitliche Gemein-Schaft mittlerweile mit einer Presseaussendung reagiert, mit der sie Ute Bock beste Genesungswünsche wünscht und darauf hinweist, nicht den Gesundheitszustand von Utte Bock verhöhnt haben zu wollen … Es gehe der freiheitlichen Gemein-Schaft lediglich um inhaltliche Differenzen, darum Kritik zu üben … Kritik freiheitlich buchstabiert, heißt also: Belangung als Gesetzesbrecher und Gesetzesbrecherin. Inhaltliche Differenzen zu überwinden, dafür hat also die freiheitliche Gemein-Schaft eine Lösung anzubieten, jene, die freiheitliche Inhalte nicht teilen, in das Gefängnis bringen zu wollen.

Uganda, Europe – Organisierte Glauben suchen immer nach Menschen, die sie töten können

Soeben wurde in Uganda ein Gesetz verabschiedet, nach dem Menschen für ihre Homosexualität zu lebenslanger Haft verurteilt werden können.

Organisierte Glauben durchkämmen die Welt nach TötbarenDieses Gesetz kann und muß wieder einmal zum Anlaß genommen werden, um eines klar und deutlich zu schreiben, es geht bei diesen Gesetzen nicht um Homosexuelle, es sind Gesetze gegen den Menschen. Und diese Art von Gesetzen werden von den Organisierten Glauben weltweit eingebracht, forciert, versucht, derartige Gesetze durchzusetzen. Organisierte Glauben suchen immer nach Menschen – die gesamte Geschichte der Organisierten Glauben ist dafür Kronzeugin -, die sie drangsalieren können, denen sie Rechte wegnehmen können … und so paradox und absurd es klingen mag, aber das Paradoxe und das Absurde sind die Vernunft und der Verstand jedwedes Organisierten Glaubens:  denen Organisierte Glauben ihre Rechte wegnehmen können, sogar jenen, denen noch keine Rechte zugestanden wurden. Aber damit begnügen sich Organisierte Glauben nicht, ihr Gotteswerk sehen diese erst als vollendet an, wenn sie Menschen gefunden haben, die sie auch töten können.

Und in das Fadenkreuz der Organisierten Glauben sind nun Homosexuelle geraten, aber nicht nur in Uganda, Afrika … Wie eben in den Jahrhunderten davor andere in das Fadenkreuz der Organiserten Glauben geraten sind. Und nach den Homosexuellen werden Organisierte Glauben wieder andere finden, die sie … Es muß nicht ein weiteres Mal aufgezählt werden, wo überall Organisierte Glauben sich einsetzen, um Menschen zu drangsalieren, wo überall Gläubige ihre Mordphantasien veröffentlichen, hinausschreien …

Es geht nicht um Homosexuelle, es geht darum, Menschen zu knechten, zu unterwerfen, zu unterdrücken, und dafür ist Uganda nur ein weiteres Beispiel. Denn ebenfalls in der verwichenen Woche wurde ein „Anti-Pornografie-Gesetz verabschiedet, das unter anderem auch Miniröcke und sexuell anzügliche Materialien wie beispielsweise Musikvideos verbietet“.

Es geht nicht um Homosexuelle, es geht darum, Menschen zu knechten, und dafür ist Uganda bloß ein weiteres Beispiel. Das soeben verabschiedete Gesetz gegen Menschen sieht auch Strafen für Menschen vor, „die Homosexuelle und ihre Aktivitäten nicht den Behörden melden“. Organisierte Glauben versuchen also immer alles, um alle Menschen auf ihre Menschenhetze und Menschenjagd zu verpflichten, Menschen mittels Strafandrohungen zu Schergen ihres Unrechtsregimes zu machen, zu „Blockwarten“, um einen Bezeichnung zu verwenden, die gerade in Österreich immer noch sofort und unmißverständlich verstanden wird, um anschaulich zu machen, was es heißt, wenn ein Unrechtsregime verlangt, Menschen den Behörden nur deshalb zu melden, weil sie Menschen sind, die das Unrechtsregime vernichtet haben will.

Und erst wenn alle im Sinne eines Unrechtsregimes schuldig werden, ist es dem Unrechtsregime erst wirklich möglich, sich als unschuldig zu präsentieren, erst dann ist es einem Unrechtsregime möglich, ihr Unrecht in Recht zu verwandeln, und das ist auch das oberste Prinzip der Organisierten Glauben, wenn sie, wie eben jetzt in Uganda, alle Menschen gesetzlich zwingen können, Komplizen und Komplizinnen ihrer barbarischen Menschensicht zu werden. Woraus Organisierte Glauben auch ihre nachträgliche Legitimation ihrer Gesinnung holen, indem sie behaupten können, alle Menschen denken wie sie, sonst würden die Menschen nicht den Behörden Meldung erstatten. Wobei allerdings dann verschwiegen wird, daß die Menschen mit gesetzlicher Peitsche in die Amtsstuben getrieben werden, freilich nicht alle, zu viele warten bloß darauf, unter dem Schutz von Gesetz und Gott und Allah und Jahwe und wie all die Götter noch heißen freudig das menschenfressende Geschäft endlich besorgen zu können.

Diesmal sind sie in Uganda gescheitert, die Todesstrafe gesetzlich  zu verankern. Aber sie, die Organisierten Glauben, werden sich damit nicht zufrieden geben, sie werden weiter mit ihrem Gottesruf (Schlachtruf ist ein Synonym für Gottesruf) durch die Welt ziehen: Töten!

Wenn es darum geht, Menschen zum Drangsalieren, zum Knechten, zum Töten auszuwählen, ist es, als ob es nicht viele verschiedene Organisierte Glauben gibt, sondern nur einen einzigen Organisierten Glauben. Einen einzigen Gott, dessen Name bloß nach den Reliolekten ein wenig anders ausgesprochen wird. Ob in Uganda, ob in Kroatien, ob in Rußland und so weiter und so fort, eine einzige Front der Organisierten Glauben gegen den Menschen. Wie künstlich muten vor diesem Hintergrund die Unterschiede zwischen den Glauben an, die sonst bemüht werden. Den Organisierten Glauben fehlt es untereinander nicht an Dialog, im Gegenteil, der Dialog zwischen den Organisierten Glauben ist zu ausufernd, wenn es ihnen gegen den Menschen geht.

Zur Nachlese ein paar wenige Beispiele:

Organisierte Glauben – Mannigfalter Kindesmißbrauch

Den Milden ihre Glauben – den Glauben ihre Endlösungen

Vom Gleichklang der Gotteskrieger Klingen

Kroatien – Das Verfassungsdiktat gegen mannigfache Zusammenlebensformen

The Unnamables for the russian orthodox church

Der Allmachtswahn und die Blutrünstigkeit der Organisierten Glauben

Der befleckte Schoß ist fruchtbar noch – Jesus Christus als König, Abgeordnete hinter Mauern

Headquarters with terror camp of Religions at Vienna?

Noch kein Außenminister war bei Amtsantritt bereits derart entjungt

Es wurden augenblicklich Bedenken geäußert, Sorgen gewälzt, ob Sebastian Kurz für dieses Amt nicht zu jung sei, er sei doch zu jung, um, wie Florian Gasser in der „Zeit“ schrieb, dem „diplomatischen Protokoll“ zu entsprechen …

Sebastian Kurz - ältester angelobter AußenministerWie schnell hat Sebastian Kurz all diese Bedenken zerstreut, sich als Außenminister mit seinem tatsächlichen Alter vorgestellt, das sein Geburtsjahr hat er nicht bekanntgegeben, dieses aber kann, wer sich selbst die Antworten auf die Fragen gibt, jeder und jede für sich selbst versuchen zu berechnen.

Wann, beispielsweise, ist Heinz Fischer geboren, der im Alter von Sebastian Kurz sein dürfte, und eben erst seine Nichtreise nach Südafrika mit Terminkollision infolge von Flugzeugbesitzlosigkeit erklärte …

Wird Joachim Gauck, angeblich in etwa im gleichen Alter von Heinz Fischer, je so alt werden wie Sebastian Kurz, der, Joachim Gauck und nicht Sebastian Kurz, bereits jetzt diplomatisch deutlich erklärte, weshalb er nicht nach Sotschi fährt …

Ist Barack Obama im Gegensatz zu Sebastian Kurz nicht viel zu jung, um Präsident einer Supermacht sein zu können, als mehr oder weniger Teenager mit noch gesetzlich eingeschränkter Geschäftsfähigkeit, wie seine aktuelle Aktion, die von Barack Obama und nicht von Sebastian Kurz, beweist, eine Homosexuelle als offizielle Vertreterin mit der Reise nach Sotschi zu betrauen, die ausgerechnet Vladimir Putin als Homosexualitätsverbannungszuchtmeister begrüßen und gar die Hand geben wird müssen …

Sebastian Kurz muß weit älter als Heiner Geißler sein, der als ehemaliger aktiver Spitzenfunktionär der christlich demokratischen Union Deutschland der Organisation Attac beitrat, und Heißler Geißler ist 77 – geboren oder mit Attac beigetreten …

Nur Michael Spindelegger kann für die Berechnung des tatsächlichen Alters von Sebastian Kurz nicht herangezogen werden, Michael Spindelegger war auch als Außenminister jenseits von jung und alt …

Sebastian Kurz - erstes diplomatisches ProtokollFlorian Gasser kann nun ganz beruhigt sein, Sebastian Kurz entspricht vom Alter her ganz den gasserischen Vorstellungen eines diplomatischen Protokolls, Sebastian Kurz hat sich innerhalb eines Tages als Siegelbewahrer dieser Art von Diplomatie etabliert, wie im Protokoll, das die Tageszeitung „Die Presse“ veröffentlichte, nachgelesen werden kann.

PS Was für ein Satz würde in einem Dokumentarromam den Abdruck dieses kurz’schen Protokolls einleiten? Vielleicht solch ein Satz: Noch desselben Tages alterte ein junger Mann um Jahrzehnte …

PPS Sebastian Kurz möchte Nischen für die Außenpolitik suchen; ob die Außenpolitik vielleicht nicht doch besser aufgehoben wäre im Wirtschaftsministerium, in dem es eine profunde Expertise für Nischen gibt? Eben erst wurde für die Wissenschaft dort eine Nische gefunden.

Verschlechternde intellektuelle Qualität der führenden politischen Eliten, versorgt zuhauf mit Expertisen

„Die Arbeitsteilung, auch die der geistigen Arbeit, die vor etwa dreißigtausend Jahren in der Altsteinzeit begonnen hat, ist zu einem irreversiblen Phänomen geworden, und dagegen kann man nichts machen. Wir haben wohl oder übel unser Schicksal den Händen der Experten anvertraut.

Die Politiker sind ja auch eine Art Experten, nur eben selbsternannte.

Doch auch die Tatsache, daß wirklich kompetente Experten Politikern mit mediokrer Intelligenz und miserabler Voraussicht  dienen oder gar vor ihnen liebedienen, ist halb so schlimm, weil sich auch die erstklassigen Experten nicht einig sind in bezug auf irgendein wichtiges Problem der Welt.

Wir wissen also nicht, ob eine Logokratie der untereinander zerstrittenen Experten besser wäre als die Herrschaft der geistig Minderbemittelten, der wir heute unterworfen sind.

Die sich ständig verschlechternde intellektuelle Qualität der führenden politischen Eliten ist eine Folge der wachsenden Komplexität unserer Welt.

Weil niemand diese Welt voll erfassen kann, und wenn er noch so weise wäre, drängen sich jene zur Macht, die sich darüber keine Sorgen machen.

Es ist kein Zufall, daß in ‚Einer Minute‘, in dem Kapitel über intellektuelle Fähigkeiten, die Intelligenzquotienten hervorragender regierender Staatsmänner nicht angegeben werden. Selbst den allgegenwärtigen Johnsons ist es nicht gelungen, diese Leute entsprechenden Tests zu unterziehen.“

one human minuteWas im späten 20. Jahrhundert Stanislaw Lem noch in die „phantastische Bibliothek des 21. Jahrhunderts“ stellte, steht nun in der wirklichen Bibliothek des 21. Jahrhunderts, somit nicht mehr wenigstens zum Überdenken dieser Entwicklung oder gar zur Abwendung dieser Entwicklung, sondern als Beschreibung wirklichkeitsgewordener Zustände. Und es ist, als ob jedwede Warnung nur zu einem tauge, befolgt und umgesetzt zu werden, etwa die unerschütterliche und sich nach wie vor noch weiter steigernde Heilserwartung, Regierungen mit lauter Experten und Expertinnen könnten die besseren Regierungen sein, den Menschengang auf gute Wege führen …

Revisionist Walter Marinovic mit Kornblumen in der freiheitlichen Zur Zeit: „Wacht endlich auf!“

Es ist nicht gut bestellt um den Staat Österreich, die Ideen- und Zukunftslosigkeit der soeben angelobten Regierung wird widergespiegelt von der Ideenlosigkeit der Wähler und Wählerinnen in diesem Land, die keine andere Alternative sehen wollen, als die freiheitliche Gemein-Schaft zu wählen, die freiheitliche Gemein-Schaft massiv zu stärken, gar zur zweit- oder schlimmer noch zur stärksten Partei machen zu wollen.

Und sollte dies der freiheitlichen Gemein-Schaft gelingen, dann wird es wieder einmal keine Leistung von dieser Lagerschaft sein, dann wird es wieder nicht das Gelingen der freiheitlichen Gemein-Schaft sein, sondern die Koalition von ÖVP, SPÖ und Wählerinnen und Wählern in diesem Land.

Erst vor wenigen Wochen haben sich freiheitliche Abgeordnete im österreichischen Parlament wieder einmal als Kornblumenträger und Kornblumenträgerinnen betätigt, und in der Ausgabe 47-2013 des freiheitlichen Zentralorgans versuchte Jan Ackermeier den Vorwurf, die Kornblume sei ein „Nazi-Symbol“, wegzuschreiben, er ging dafür bis zum Jahr 1800 zurück, um zu beweisen, wie er meint, die Kornblume sei kein „Nazi-Symbol“. Und wenn die Kornblume kein „Nazi-Symbol“ ist, dann ist, will Jan Ackermeier weißmachen (in diesem Fall kein Rechtschreibfehler, wenn weis mit ß geschrieben wird), alles gut …

Freiheitliche Zur Zeit - Kornblume und Wacht endlich auf

„Breivik, der uns aber als böser Rechtsextremist verkauft wird, und vieles andere mehr …“

Es ist aber damit nichts gut. Es ist ein Fehler, der in diesem Land sehr oft begangen wird, und zwar der Fehler, derart auf diese zeitlich gesehen lächerlichen zwölf Jahre der nationalistischen Massenmord-Diktatur des deutschen reiches zu starren und fixiert zu sein, und soher selbst der freiheitlichen Gemein-Schaft die Möglichkeiten zu schaffen, sich stets herausreden zu können. Während sich die freiheitliche Gemein-Schaft in Wahrheit nicht herausreden kann. Denn die Tradition, auf die sich die burschenschaftliche freiheitliche Gemein-Schaft beruft, ist der geschichtliche Abfahrtsbahnhof, von dem weg die Geleise nach Auschwitz verlegt wurden. Die Kornblume, stolz und treu von der freiheitlichen Spitzenschaft getragen, war schon der Schmuck jener, die lange vor der nationalistischen Massenmorddiktatur beispielsweise „Prämien für niedergemachte Juden“ verlangten.

Womit Georg von Schönerer angesprochen ist, mit seinem Einfluß auf Adolf Hitler und auf seine nationalistische Gemein-Schaft … Hätten die Massenmörder und Massenmörderinnen des deutschen reiches ihre Menschenverachtung und Menschenverhöhung noch weiter ins Unermeßliche steigern wollen, wären die Güterwaggons, mit denen sie die Menschen nach Auschwitz in die Vernichtung transportierten, wohl mit Kornblumen geschmückt worden.

Jan Ackermeier will die Kornblume als eine unschuldige verkaufen. Die Blume ist unschuldig, aber nicht die Gesinnung, für die diese Kornblume Symbol ist. Und das weiß Jan Ackermeier recht genau. In der aktuellen Ausgabe 50-2013 der freiheitlichen ZZ empfiehlt Jan Ackermeier ein Buch von Walter Marinovic mit dem Titel: „Kornblumen – Georgs Wanderschaft von Südtirol bis Schleswig-Holstein“:

„Und so ruft der Autor bereits in seinem Vorwort seinen umerzogenen Landsleuten zu: „Wacht endlich auf!“

Bei dieser Variante eines Verses wird es keine Debatte darüber geben, ob diesmal ein Beistrich fehlt oder nicht fehlt …

Als direkte Bezugsquelle für die Kornblumen wird von der freiheiltichen ZZ der Nation-und-Wissen-Versand angegeben, und dieser Verlag stellt seinen Autor Walter Marinovic als „Revisionisten“ vor. Zu den vordringlichen Aufgaben, die sich Revisionistinnen ehrtreu selbst erwählten, gehört u.v.a.m. den Holocaust zu leugnen. Ein in Österreich verurteilter Revisionist hat erst vor kurzem einen offenen Brief an den zurzeitigen III. Präsidenten NR Norbert Hofer geschrieben ….

Womit noch einmal der oben erwähnte Georg von Schönerer zu erwähnen ist. Es wird Walter Marinovic für seine Figur nicht zufällig der Vorname Georg eingefallen sein … Georg von Schönerer wollte bereits den Anschluß von Österreich an Deutschland, und hier ist Platz für einen Treppenwitz der Geschichte. Georg von Schönerer bewunderte Otto von Bismarck und ließ sich sogar in der Nähe von Otto von Bismarck begraben. Aber Otto von Bismarck wollte Österreich nicht als Teil von Deutschland. In „Stimmen über Österreich – Österreich wird blühen bis ans Ende der Tage“, 1961 veröffentlicht, ist ein Zitat von Otto von Bismarck abgedruckt, in dem er sich gegen einen Anschluß Österreichs ausspricht, sogar gegen die Bezeichnung „Deutsch-Österreich“ und er, Otto von Bismarck, würde sogar gegen alle in Österreich, die einen Anschluß wollten, einen Krieg beginnen.

Der Verlag von Walter Marinovic verkauft nicht nur Gesinnungsbücher von einem Revisionisten, sondern auch beispielsweise von dem in Österreich ebenfalls nicht unbekannten David Irving, aber auch Trinkbecher, Anstecknadeln …

Wenn sich in den nächsten fünf Jahren, sollte die eben angelobte Regierung sich tatsächlich so lange halten können, die Wählerinnen und Wähler ihre Wahlideenlosigkeit nicht aufgeben wollen, wird es mit dem Blühen weit vor dem Ende der Tage in Österreich vorbei sein, es welkt ohnehin schon mehr als es blüht, und mit dieser freiheitlichen Gesinnungsgemein-Schaft in einer Regierung ab 2018 ist das rapide Verwelken gewiß …

„Kirchen und Religionen beten für Regierende“

Das muß doch gesondert hervorgehoben werden, gerade vor dem Hintergrund, daß nun nicht wenige der Missions- und Evangelisierungsoffensive etwa des Organisierten Glaubens der römisch-katholischen Kirche die Hinwendung zu den „Armen“ tatsächlich glauben wollen und in dem derzeitigen Papst gar einen Marxisten

„Kirchen und Religionen beten für Regierende“ …

Kirchen und Religionen beten für RegierendeUnd abermals offenbart sich der Allmachtswahn, in diesem Fall des römisch-katholisch organisierten Glaubens, „Kirchen und Religionen“ … Bis jetzt wurde nur das Gebet der römisch-katholischen Kirche mit der Segnung der eben in Österreich angelobten Regierung durch den citizen basher Christoph Schönborn … Und auffällig dabei, auch das massive Vordrängen und Hineindrängen dieses Organisierten Glaubens in das politische Geschehen, das in Österreich freilich noch nicht den Aufstieg vom Parteipolitischen zum Politischen tatsächlich geschafft hat. Dennoch erfolgt die schamlose Vereinnahmung von allen, „Kirchen und Religionen“ … Und mit Blick auf die gemachte Unterscheidung von „Kirchen“ und „Religionen“ ist zu fragen, wenn es für die Kirche „Kirchen“ und „Religionen“ gibt, was ist die römisch-katholische „Kirche“? Keine Organisation einer Religion? Ach, es muß halt immer nach sehr sehr viel klingen, es müssen immer alle sein, alles andere muß immer verdrängt werden …

„Kirchen und Religionen beten für Regierende“, damit erinnert ein Vertreter der Kirche selbst auch eindrücklich daran, daß „Kirchen und Religionen“ stets an der Seite der Regierenden zu finden waren und zu finden sind und zu finden sein werden, und es „Kirchen und Religionen“ durch die Zeiten hindurch vollkommen gleichgültig ist, was für Regierende das sind, wie sehr Regierende gegen die Regierten vorgehen, zu oft auch auf die brutalste und bösartigste und vernichtendste Weise …

Und daß eben jetzt diese Rückkehr zum ungenierten öffentlichen Bekenntnis „Kirchen und Religionen beten für Regierende“ geschieht, ist die Rückseite der Hostie und ergänzt das Programm von ÖVP und SPÖ für die Kirche

PS Dem Tippfehler von Paul Wuthe, der aus „vorweihnachtlichen“ ein „verweihnachtlichen“ machte, ist es zu verdanken, daß das Programm von ÖVP und SPÖ auch folgendermaßen charakterisiert werden kann: das verprogrammierte …