Salvini, Strache und Frundsberg, der Namenspatron einer SS-Division

 

Salvini - Strache und der Namenspatron einer SS-Division.png

Es ist ein Elend. Diese manische Fixierung auf die Zeit von 33 bis 45. Und dann wird es stets hysterisch und helferisch für solche Regierungsmannen wie Salvini und Strache.

Anstatt zu kreischen, Salvini habe Mussolini zitiert, hätte schlicht wie kurz gefragt werden können: wen sollte Salvini sonst zitieren, als eben Jörg von Frundsberg?

Paßt Jörg von Frundsberg doch recht zu Salvini und Strache. Über die Jahrhunderte reicht ein Landsknecht die Lanze weiter an Landsknechte, die ausgezogen die Grenzen …

Und zwischendurch gab es beispielsweise SS-Divisionen …

„Zur Abwehr der erwarteten Invasion wurden Ende 1942/Anfang 1943 u.a. zwei neue SS-Divisionen zur Aufstellung gebracht. Im Eiltempo an die Invasionsfront geworfen, war die 10. SS-Panzer-Division ‚Frundsberg‘ wie alle deutschen Verbände dem Reagieren statt Agieren unterworfen und wurde so von einem Schwerpunkt der Kämpfe zum anderen kommandiert.“

Salvini fürchtet die „Invasion“. Salvini will die „Invasion stoppen“. Da ist es gesinnungsgemäß gar nicht anders möglich, als Frundsberg zu zitieren, mit dem das massenmörderischer deutsche reich einst hoffte, es reiche eine SS-Division „Frundsberg“ zu nennen, und schon ist die Abwehr gelungen, der Sieg errungen. Freilich, Männer und Frauen dieses Schlages gewinnen stets bloß kurz. Gerade einmal madige zwölf Jahre hielt sich das massenverbrecherische deutsche reich

Und auch Strache fürchtet die „Invasion“. So ist es keine Überraschung, daß er sofort wußte, wen Salvini tatsächlich zitierte, also Frundsberg, den Namenspatron für eine SS-Division zum Einsatz gegen die „Invasion“. Frundsberg wurde Namenspatron, weil er für das massenverbrecherische deutsche reich eine „Persönlichkeit aus der deutschen Geschichte“ …

Woher He.-Chr. Strache den Landsknechtsführer wohl kennt? Das obige Zitat ist von Rolf Michaelis. Das ist nur eine Namensgleichheit. Mit der „Zeit“ hat der hier zitierte Rolf Michaelis gar nichts zu tun. Der hier zitierte Michaelis paßt gesinnungsgemäß beispielsweise „Zur Zeit“ der identitären Regierungspartei in Österreich, wie etwa Frundsberg zum madigen Zwölfjahrreich …

Es wird nicht gewußt, ob der montagsgemachte Vizekanzler ab und an in einer Buchhandlung auf der Lerchenfelder Straße ebenfalls stöbert — jedenfalls dort wird dieser zitierte Rolf Michaelis angeboten, von einer Buchhandlung, für die die gesinnungsgemäß zensurierte Website der identitären Regierungspartei recht ordentlich wirbt …

Übrigens, wie ebenfalls in der Collage gelesen werden kann, davon erzählt He.-Chr. Strache nichts, also davon, daß sein Landsknechtsführer ein Namenspatron für eine SS-Division …

Was in der Gegenwart der identitären Regierungspartei am Herzen liegt, das lag auch schon den Mannen und Frauen des deutschen reiches am Herzen …

Prinz Eugen Savoyen, Gebirgsjäger

Blumen

Auf gut deutsch

Es ist ein Elend. Diese Fixierung auf die Zeit von 1933 bis 1945. Und das noch größere Elend ist es, dermaßen manisch darauf fixiert zu sein auf diese madigen zwölf Jahre des massenverbrecherischen und massenmörderischen deutschen reiches, und gleichzeitig dermaßen ungenau zu sein, daß dabei stets nur eines herauskommt, die unfreiwillige Hilfe für Mannen wie Salvini und Strache …

Dabei bietet die Gegenwart auch dieses zurzeitigen Innenministers genügend, um die madigen zwölf Jahre gar nicht erst erwähnen zu müssen …

Fragen Sie Salvini!

Salvini, Kickl und kurz zusammengefaßt: „Die Plage wird immer unerträglicher!“

Kurz etwas zu des Innenministers Großspurigkeit und dem neuerlichen Spendenaufruf für Mark 48 Torpedos

Es gibt keine „Roma-Frage“, aber, kurz gesagt, eine Regierungsfrage. Und die Antwort auf diese ebenso kurz wie dringlich: Sie haben ihre Stühle zu räumen.

Ein Mann geht vom Reden zum Schießen über – Auskunft über Forza nouva, Casa Pound, Lega Nord kann in Österreich FPÖ recht genau geben

NS In Tirol gibt es katholische Verbindung von nur – darf angenommen – Studenten, also von Männern, deren Leibspruch eben jener ist, den Salvini zitierte … in Schwaz ist diese, sie wird wohl sagen, beheimatet … Namen, auch Ortsnamen, sagen viel aus, bringen alles einfach wie kurz auf den Punkt, zur Kenntlichkeit.

Viel Feind - viel Ehr

Das Glück der Anderen oder die eiskalte Pflicht gegen den Anderen?

Vor Immanuel Kant schrieb Donatien-Alphonse-François de Sade einen kategorischen Imperativ, der hier bloß wegen des kantischen so genannt wird:

„Alle menschliche Moral ist in diesem einen Wort beschlossen. Mache die anderen so glücklich, wie du glücklich zu sein begehrst! Und tue ihnen niemals etwas Böses an, das dir nicht selbst widerfahren soll. Das, mein Freund, sind die einzigen Prinzipien, denen wir folgen müssen. Um diese zu schützen und zu bekennen, bedarf es weder einer Religion noch eines Gottes, sondern nur eines guten Herzens.“

Wie genau der Menschenforscher de Sade hierbei ist.

Kein Gerede davon, des Einzelnen Wollen zum Gesetz zu erheben.

Kein Imperativ, also keine Befehlsausgabe.

Dafür aber an erster Stelle: die anderen glücklich zu machen.

Wohin es führt, wenn ein Befehl auszuführen ist, wenn der kantische Imperativ Gesetz wird, wenn die Einzelnen ihr Wollen also zum Gesetz erhoben sehen wollen und es auch in Vergangenheit und Gegenwart durchsetzen, davon erzählen gegenwärtige Tage und die grausame Geschichte der Menschen eindringlich, Gegenwart und Geschichte des Eingesperrt-Seins in einem unglücklichen Dasein – verdammt zur eiskalten Pflichterfüllung.

Und es je nicht von ungefähr und je nicht zufällig, sondern bitter folgerichtig, daß etwa mit Vladimir Putin erneut ein kategorischer Befehlsausgeber, ein Wiedergänger dieser kantischen Unsäglichkeit das Geburtshaus von Kant renovieren läßt, die gesinnungsgemäß zensurierte Website der identitären Regierungspartei in Österreich Kant erhebt …

Kant – Putin, Unzensurix: Von der Schrecklichkeit der eiskalten Pflicht

Zu de Sade fiel und fällt Menschen stets sofort die widerwärtige und unerträgliche Frage ein, soll er, also sein Werk, verbrannt werden? Und wer Bücher verbrennt, verbrennt auch Menschen. Louis Sade wäre es nicht anders ergangen, wäre er nicht entkommen. So mußten sie sich damals damit begnügen, de Sade in effigie zu verbrennen, also bloß ein Bild von ihm zu verbrennen …

Wie berechtigter wäre die Frage, weshalb ist Immanuel Kant, also sein Werk, nicht verbrannt worden, aber diese Frage wird hier nicht gestellt. Denn. Das Verbrennen von Büchern können nur Befehlsausführende des kantischen Imperativs verlangen.

Wenn aber gefragt wird, ob es nicht an der Zeit wäre, in bezug auf den sogenannten kategorischen Imperativ Kant durch Sade zu ersetzen, diese Frage kann nur bejaht werden. Louis Sade an die Stelle von Kant zu setzen, unbedingt. Ja. Mit dem Menschenforscher die anderen glücklich zu machen, als mit der kantischen Pflicht eiskalt die anderen …

Damit verbunden menschgemäß die vollkommene Aufgabe des Begriffs kategorischer Imperativ, der auch nicht durch einen neuen zu ersetzen ist, das Wort von de Sade braucht keine Bezeichnung, es reicht vollkommen, diesen zu sagen, in Erinnerung wieder und wieder zu rufen, und vor allem, danach zu leben:

Der kategorische Imperativ

 

 

Acht, acht – markiertes Österreich

Grenzstein Österreich 88In den Bergen zu wandern, um von Italien nach Slowenien oder von Slowenien nach Italien zu kommen, kann ohne Mitführung von Landkarten oder sogenannten modernen Navigationsgeräten zur Desorientierung führen, es wird gedacht, längst schon in Slowenien oder in Italien sich befinden zu müssen, muß bei einem Stacheldrahtbretterzaun doch plötzlich erkannt werden, weder in Slowenien noch in Italien zu sein, sondern im „Heil-Hitler-Land“ – nach der unmißverständlichen schwarzen Markierung „88“ auf dem Stein gleich einem Grenzstein tief im Wald …

Österreich 88

 

Von ÖVP-FPÖ-Regierung in Österreich den Menschen gewährte Ansprüche: Rechtelosigkeit und Armut

Am Montag, dem 23. Juli 18, veröffentliche die Tageszeitung „Kleine Zeitung“ eine Information über die Neuregelung der „Notstandshilfe“ per 1. Juli 2018.

Dieses Gesetz wurde noch 2017 beschlossen, also zu einer Zeit als noch nicht die the slimfitchristians regierten. Ein Gesetz, das für Menschen eine Verbesserung bringt. Ein Gesetz, das es bald nicht mehr geben wird. Denn die zurzeitige schwarzidentitäre Regierung plant ein neues Gesetz nach ihrer feudalen Gesinnung. Ein Gesetz, das für die Menschen keine Verbesserung bringen wird. Ganz im Gegenteil.

Arbeitslosengeld und Notstandshilfe sind nach wie vor Versicherungsleistungen. Das heißt, Menschen haben bei Erfüllung der Bedingungen einen rechtlichen Anspruch darauf. Sind also mit Rechten ausgestattet und nicht dazu verurteilt, vor dem Burgtor bittend auf die Großzügigkeit und Gnade zu warten, ob ihnen etwas gegeben wird oder nicht.

Und genau das hat die zurzeitige schwarzidentitäre Regierung vor, wenn sie die „Notstandshilfe“ abschaffen will und die Menschen auf „Mindestsicherung“ setzen will, auf, um mit einem Vorgänger des zurzeitigen Montagsgemachten zu sprechen, Kraut und Erdäpfel …

Die Mindestsicherung ist keine Versicherungsleistung. Auf die Mindestsicherung gibt es keinen rechtlichen Anspruch. Die zurzeitige schwarzidentitäre Regierung in Österreich agiert also ganz und gar gesinnungsgemäß nach dem Spruch:

Wer in Armut, braucht auch keine Rechte. 

Politisch ausgesprochen aber bekommt

Wer in Armut, braucht keine Rechte

eine gänzlich andere Bedeutung. Denn wer arm ist, braucht tatsächlich keine rechten Parteien und schon gar nicht braucht, wer arm ist, eine rechte Regierung.

Für den Kraut-und-Kartoffel-Wiedergänger und seine ihm bewundernde und für ihn Werbung machende Klientel, sind alle arm, die weniger als sie haben, wie beispielsweise der Kreisrundenpilot, der mit seiner Flugzeugmodellfirma in diesem Jahr allein, wie in dieser Woche ebenfalls zu lesen ist, einhundertfünfzig Millionen Euro Verlust erfliegen wird. So ist hier die Armut zu verstehen, wenn von Armut gesprochen wird. Es sind die Menschen, die für Gehälter und Löhne zu arbeiten haben, die gerade einmal irgendwie das Durchkommen – kurz wie schlicht gesagt mit einem allseits bekannten Begriff: working poor. Und für diese Menschen wird es keine finanzielle Verbesserung bringen, wenn mehr als die Hälfte eines Tages für Arbeit und Arbeitsweg … ganz im Gegenteil.

Aber das ist der schwarzidentitären Regierung in Österreich schon und noch zu viel, gesinnungsgemäß wird sie erst zufrieden und befriedigt sein, wenn sie wahre Armut, Verelendung sieht, geschaffen durch sie, und dann kann Kraut-und-Kartoffel-Wiedergänger sein christlich Herz zeigen, beim Austeilen der Suppe, auf die ein jeder Mensch Anspruch haben wird, sofern er vorher brav vor ihm auf den Knien Vaterunser und den Rosenkranz aber auf Deutsch akzentfrei und hörbar seit acht und acht Generationen in …

Österreich - ÖVP-FPÖ-Regierung - Anspruch der Menschen auf Armut und Rechtelosigkeit

 

Das Pferd hoch auf dem türkisen Wagen

Nach dem Pferdephotounfall und dem Erkenntnis des Obersten Gerichtshofes darf mit Spannung erwartet werden, welche Maßnahmen diese recht einfallsreiche Regierung in Österreich mit ihrem Oberrittmeister der Kompetenz treffen wird, um Schäden zu vermeiden, Verletzungen von Tier und Mensch zu verhindern, keine Schadenswiedergutmachungen durch Steuergeld leisten zu müssen.

Es wird wohl keine andere Lösung geben, als diese.

Die Dienstpferde werden nicht auf der Straße, nicht im Gelände selbst unterwegs sein dürfen, sondern auf Anhängern geführt werden müssen, wenn sie im Einsatz sind: auf den Straßen, auf den Plätzen, im Gelände, bei Veranstaltungen jedweder Art, bei Kontrollgängen in den Gassen und so weiter.

Die Pferde also hoch auf dem türkisen Wagen im Einsatz.

Um die absolute Sicherheit zu gewährleisten, werden die reiterischen Polizisten und Polizistinnen aber nicht auf den festgebundenen Pferden auf den Pferdeanhängern zu sitzen haben, sondern neben diesen mitzulaufen haben. Wobei sie, um es unmißverständlich und ohne große Erklärungen je klarzumachen, daß es sich um einen Einsatz der berittenen Polizei handelt, ihr Mitlaufen in einem Pferdegang zu erfolgen hat.

Ein spezieller Pferdeanhänger wird dafür noch zu entwerfen sein. Es könnten hierfür Künstlerinnen und Künstler eingeladen werden, Entwürfe einzusenden, menschgemäß in völliger künstlerischer Freiheit; vielleicht nur mit der Vorgabe, daß es offener Pferdeanhänger sein muß, ein vergitterter allerdings, und die Stäbe türkis …

Parallel hierzu die Ausschreibung für ein neues Gedicht, das zu einem Pferdemarsch vertont werden kann, dessen Inhalt sein soll: Hoch auf dem türkisen Wagen das Pferd und die Ordnungwacht läuft zum Schutze im Trabe …

Für den neuen Marschschritt der berittenen Polizistinnen und Polizisten, die als Mitlaufende so selbst vor den Pferden hundertprozentig geschützt sind,  könnte eine Choreographin von der Staatsoper oder ein Choreograph von der Volksoper beauftragt werden, einen nach einer Pferdegangart zu entwerfen. Ein künstlerisch gestalteter Polizeipferdefußschritt würde sicherlich den Respekt der Menschen vor der so absolut sichersten Polizeireitstaffel der Welt ungemein steigern, und wohl alle animieren, friedlich im Takte des Marsches Hoch auf dem türkisen Wagen die Ordnungswacht

Pferdehalter sind immer schuld - Berittene Polizei

 

 

 

Tapfer lachend zieht Wolfgang Fellner aus, um Urteile zu erwirken


Schuft aus Wien.png

Und wieder einmal muß die Tageszeitung, die nicht „Österreich“ heißt, aber sich als „Österreich“ versteht und empfindet, ein Urteil veröffentlichen, am 23. Juli 18.

Und Wolfgang Fellner, der nicht der Herausgeber der „Kronen Zeitung“ ist, sondern jener Zeitung, die gratis, aber Österreich nicht umsonst erhält … hat also wieder ein Urteil erwirkt. 

Es kann Wolfgang Fellner verstanden werden, in seinem tapferen Kampfe gegen die Tageszeitung, die sich als „Österreich“ versteht und empfindet, ihr es nicht durchgehen zu lassen, sich auch noch als „Die Fackel“ präsentieren zu wollen.

Kann ein Mann, der so tapfer kämpft, dabei sein Lachen nicht verliert, ein Schuft sein?

Solch einen Mann treffend zu beschreiben, was für Reaktionen solch ein Mann auszulösen vermag, das zu beschreiben, dafür bräuchte es besondere Talente; gegenwärtig besitzt diese Talente nur ein Mann in Österreich, ein ihm ebenbürtiger Mann und zum Interview gern geladener Mann –  der so niveauvoll, so klug, so ganz und gar vergeistigt von seinen körperlichen Reaktionen zu reden weiß, die ausgelöst durch …


Wolfgang Fellner - Hinaus mit dem Schuft

 

Unfallfreier Fototermin der berittenen Polizei in Österreich

allerdings nicht.

Ein Fototermin war es – allerdings ein sommertypischer. Wie das in Plastik eingepackte Pferd mit Reiter gesehen wurde, in einem Land unweit der Grenze zu Österreich, mußte augenblicklich gedacht werden, hier werden also schon Gaul und Mann eingepackt, verpackt, weggepackt, hingegen in Österreich …

Kaum war die Grenze zwischen diesem Land und Österreich unfallfrei, wie betont werden muß, mit siebzig Pferdestärken überritten, wurde zum wochenlang entbehrten kleinen Braunen die Schlagzeile serviert:

„Berittene Polizei: Unfall mit Dienstpferd bei Fototermin.“

Berittene Polizei Unfall mit Dienstpferd bei FototerminDie Reiterin wurde verletzt. Sie erlitt einen Schlüsselbeinbruch.

Mit einem in Plastik eingepackten Steinpferd wäre das nicht passiert. Und die Reiterin hätte sich nicht nur nicht verletzt, sondern – gut und ordentlich ebenfalls in Plastik eingepackt – sie wäre auch nicht naß geworden, im Falle eines nicht vorhergesagten Sommergewitters. Aber, wer kann das schon garantieren, bei einem Fototermin in Österreich mit einem Oberrittmeister der Kompetenz …

Was wird, kann bange gefragt werden, noch alles passieren, wie schwer die Verletzungen ausfallen, wenn die Fotopferde erst im Dienst sind, also tatsächliche Dienstpferde geworden sind, die nicht nur für ein Foto stillzustehen haben, sondern sich auch bewegen müssen, zwischen vielen Menschen und Autos und Mopeds und Fahrrädern, wenn es laut und schrill, die Straßen naß, eisig und im Sommer der Asphalt heiß und aufgerissen …

Die Reiterin wurde verletzt. Sie erlitt einen Schlüsselbeinbruch. Das Pferd blieb unverletzt. Welch ein Glück, das Tier kam nicht zu Schaden. Es wird gerade den Menschen aus der Partei des Oberrittmeisters ein Klumpen vom Stein gefallen sein, sind doch gerade diese recht bekannt für ihre dem Tiere kameradschaftliche Zuneigung.

Um Schlimmeres, noch Schlimmeres zu vermeiden, sollte wohl schon gar nicht mit der Ausbildung begonnen werden — auch diese Zeit kann nur eine Zeit der Unfälle werden, wenn bereits ein Fototermin … und was, wenn sich dann die Pferde auch noch verletzen, als Dienstpferde, wenn das so gesagt werden kann, arbeitsunfähig werden, die drei oder vier Pferde, und dann alle Reiterinnen ohne Pferd ihren Dienst versehen müssen, es nicht einmal mehr ein Pferd gibt, auf das drei oder fünf Polizisten gleichzeitig aufsitzen können, um gemeinsam auf einem Pferd auszureiten; freilich einen Vorteil, der soll nicht verschwiegen werden, hätte es, wenn fünf Männer auf einem Pferd – zehn Augen können ein „Loch, wo einmal ein Fahnenmast platziert war“, nicht übersehen. Aber wer kann das garantieren, in Österreich mit einem zurzeitigen Oberrittmeister der …

Die Lehre daraus kann nur sein. Schon Fototermine mit Pferd sollen nur noch im grenznahen Land zu Österreich wahrgenommen werden, mit diesem in Plastik eingepackten Steinpferd, und der Oberrittmeister soll nur noch allein solche Fototermine wahrnehmen, wenn es ihm gar so begehrlich, ein Pferd … Und das kann ihm garantiert werden, es kann ihm dabei gar nichts geschehen, nicht einmal naß wird er werden im Falle eines nicht vorhergesagten Regen. Es kann ihm nicht nur nichts geschehen, weil ein Steinpferd naturgemäß in kein Loch mehr treten kann, sondern auch, weil es in einem anderen Land ist, also nicht in Österreich mit dem zurzeitigen Oberrittmeister der Verantwortung …

ÖVP FPÖ Regierung - Zeit für Neues in Österreich

 

Janich

Was die Kommentare der Schreibstaffel unter dem Kommentar der gesinnungsgemäß zensurierten Website mit dem Kommentar über die Liste Pilz zu tun haben, erschließt sich nicht, wenn nicht gewußt wird, was die eigentliche Aufgabe der postings persons tatsächlich ist.

Deutlich spricht das Oliver Janich aus.

Es kann McErdal, dieser seit langem bekannten posting person aus der gesinnungsgemäßen Schreibstaffel dieser Website, dafür trotzdem nicht gedankt werden, mit der Verlinkung in ihrem Kommentar vom 8. dieses Monats 18 zu Oliver Janich auf diesen aufmerksam gemacht zu haben. Auf einen Mann, zu dem nicht mehr zu sagen ist, als, er heißt Oliver Janich, und es können Menschen nicht verstanden werden, die nur ein einziges Wort von ihm je für mitteilenswert, verbreitenswert halten können, und es können Menschen schon gar nicht verstanden werden, die gar noch für ihn Werbung machen, seine Bücher positiv …

Um kein Mißverständnis aufkommen zu lassen, es geht hierbei in keiner Weise darum, welcher Weltanschauung, welcher Gesinnung Oliver Janich sich verpflichtet fühlt und – um nicht so streng wie Marcus Steinweg zu seindenkt; es kann so einfach kurz wie schlicht gesagt werden: was er liefert, ist nichts.

Was er liefert, ist nichts. Und für sein Nichts mit einer unverantwortlichen und gemeingefährlichen Methode des Einsatzes von ihm passenden Materialien, die Quellen, sogar Originalquellen genannt werden. Um das Nachvollziehen zu können reicht allein aus, das von McErdal verlinkte und verbreitete Video von Oliver Janich anzusehen, um für alle Zeiten festzustellen, das Geld, das seine Bücher kosten, beispielsweise einem bettelnden Menschen zu geben, statt je nur ein Buch von ihm zu kaufen, ist kein weggeworfenes Geld …

Oliver Janich

Allein, was er in diesem Video über seinen Zugang zu Quellen sagt, das läßt bereits erahnen, von welcher Qualität seine Quellen etwa in seinem Buch „Die Vereinigten Staaten von Europa“ sind, mit seinen „tausend Fußnoten“, wie er stolz vermerkt; ein Buch, das seine Werber und Werberinnen hat, wie beispielsweise Lisa Fitz, Christine Kaufmann, Xavier Naidoo … Und natürlich gibt es einen Eintrag über dieses Buch, auch über dieses Buch auf „Wikipedia“ … Es mag altmodisch erscheinen zu denken, der Sinn von Enzyklopädien sei die Sammlung von Wesentlichem, von Bedeutendem, von Entscheidendem. Aber in Zeiten des Digitalen verkommen Enzyklopädien mehr und mehr zu Nachschlagewerken, wobei die ursprüngliche Bedeutung des Wortes „Nachschlagewerk“ verlorengeht, es nur mehr digitale Sammlungen zum Nachschlagen

In diesem Video sagt Oliver Janich also zu seinen Quellen. Es geht in dieser Passage darum, wer in den Medien gefördert werde und wer nicht, wer in den Medien aufsteige und dann „ehrliche Journalisten“ aussortiere. Als Quelle gibt Janich einen AfD-Mitarbeiter an, der ihm unter vier Augen das erzählt hätte. Und das abschließende Fazit von Oliver Janich über sein Gespräch mit dem AfD-Mitarbeiter:

„Dieser Mensch ist mir gegenübergesessen. Eine bessere Quelle gibt es nicht.“

 Er heißt Oliver Janich. Und mehr ist von ihm ja nicht zu lesen.

Was die eigentliche Aufgabe der postings persons auf solchen Websites tatsächlich ist, erschließt sich vollends, wenn das von Oliver Janich im oben angesprochenen Video berücksichtigt wird, das stellvertretend und exemplarisch genommen werden kann für derartige Websites:

„Mehr sage ich jetzt nicht. Aber Ihr könnt Euch austoben in den Kommentaren. Riskiert Ihr ja nur Eure eigene Sperrung, weil Ihr wahrscheinlich weniger als fünfzig Tausend Abonnenten habt.“

Und sie toben sich aus, in ihren Kommentaren toben die posting persons, unter jedwedem Kommentar beispielsweise auf der gesinnungsgemäß zensurierten Website der identitären Regierungspartei in Österreich, wie stets und also weiter auch im Juli 18. Eine ruft zum Spenden für die Anschaffung der Massenmordwaffe zum Einsatz auf hoher See auf, und bis das Geld zusammen ist, begnügt sie sich mit einer „Glock“, um bereit zu sein, bei sich auf dem Lande, wenn …

MG 42 MARK 48 GLOCK

Die „Glock“ hat sie noch nicht eingesetzt, aber die „Glock“ wurde in diesem Jahr bereits eingesetzt von einem Kandidaten, dessen Partei jetzt eine Regierungspartei ist, gegen Menschen, die, fürchtet sie, in ihr Haus auf dem Lande …

Für eine weitere scheint „das gute alte MG 42“ ein recht geeigneteres Gerät als ein Besen zu sein. „Der Dreck gehört hinausgeschossen“. Vielleicht ist damit ein Wettbewerb verbunden, Besen gegen MG 42, ein Kunstkehrwettbewerb. Wer macht das Einfamilienhaus besser und schneller sauber, gekehrt auf die altbekannte Art mit Besen oder geschossen mit dem Maschinengewehr, das aus der Zeit ist von jenen, die „tausend Jahre“ regieren wollten. Wie bescheiden seit damals Regierende wurden, beispielsweise der Innenminister, der bloß „dreißig Jahre ohne Opposition regieren“ will …

Eine weiß in ihrem Kommentar auch recht genau, „wer die Hand aufhält“: „der alte Judas“.

Das ist die eigentliche Aufgabe und die tatsächliche Funktionserfüllung der postings persons auf derartigen Websites, wie Oliver Janich aufklärt, durch seine Ermunterung, die er in seinem oben angesprochenen Video mehr als einmal ausspricht, weil er selbst kann ja nicht riskieren, daß er …

Oliver Janich fordert ohne Staat rechtsstaatliche Tribunale

In diesem oben angesprochenen Video blendet Janich immer mal wieder Werbung für sein Buch „Sicher ohne Staat“ ein; es soll keinen Staat mehr geben, alles privat organisiert sein, beispielsweise auch die Rechtssprechung soll zu einer „Privatrechtssprechung“ werden, wie er in diesem Video es nennt. Wem also die „Privatrechtssprechung“ einer Firma nicht für ihn gut erscheint, wechselt schlicht und ergreifend einfach kurz die Anbieterin … Und dann gibt es in diesem Video eine Passage, in der Janich davon spricht, es müsse „Tribunale“ geben, „rechtsstaatliche Tribunale“, „wie Nürnberg“, aber „Nürnberg“ war für ihn „nicht rechtsstaatlich“, mehr wolle er dazu nicht sagen, aber „Ihr könnt euch austoben in den Kommentaren“ … Gegen wen die „Tribunale“ veranstaltet werden sollen, das muß hier nicht ausgeführt werden: auch hierzu toben viele in …

Ist das nicht putzig? Da schreibt einer ein Buch darüber, daß es keinen Staat mehr geben soll, daß alles privat organisiert werden soll, von der Polizei bis zur Justiz, das Recht privatisiert werden soll, und dann will er zugleich „rechtsstaatliche Tribunale“ in seinem für ihn buchmäßig bereits abgeschafften Staat … Das ist ein Fundament, auf dem können Gebäude errichtet werden, die kürzer halten als es braucht, Auslassungspunkte …

Wem Oliver Janich vertraut, das ist doch erwähnenswert, denn auch in bezug auf Vertrauen ist er in bester Gesellschaft. Es geht in diesem seinem oben angesprochenen Video um Tote, er würde es gerne haben, wenn alle Todesfälle untersucht werden würden, um die Todesursachen zu klären, da ihm die angegebenen suspekt sind, durch einen Menschen, den er, Janich, „vertraut“. Und wem vertraut Janich? Einzig einem Professor, der „viel zum Euro gemacht hat“ – und in Österreich höchstes Ansehen und Vertrauen genießt, also bei der einen zurzeitigen Regierungspartei …

Janich

Kurz etwas zu des Innenministers Großspurigkeit und dem neuerlichen Spendenaufruf für Mark 48 Torpedos

Daß einer oder eine auf der gesinnungsgemäß zensurierten Website der identitären Regierungspartei in Österreich ihren oder seinen (oder welches Geschlecht diese posting person auch immer haben mag) Spendenaufruf  für „Mark 48 Torpedos“ vom Juni 18 im Juli 18 erneuert, also das Spendensammeln für die Anschaffung von Massenmordwaffen, ist eigentlich nicht ein zweites Mal erwähnenswert; wo sonst als auf einer solchen Website können derartige Aufrufe wieder und wieder … es bleibt unzensuriert, was unzensuriert zu sein hat …

Auch das nicht anders zu erwarten: Die Zustimmung steigt, und es melden sich auch weitere, die zum Sammeln von Spenden für das wieder herbeigesehnte Massenmorden beitragen wollen, wie gelesen werden kann.

Mark 48 Torpedos - Spendenaufruf

Diese Torpedos sind aber nicht billig. Diese posting person will es, und das scheint noch und doch erwähnenswert, es nicht mehr billig geben und haben, angesteckt möglicherweise von eines Innenministers

Fragen Sie Salvini

Großspurigkeit, der, wie an diesem 9. Juli 18 berichtet wird, „30 Jahre regieren“ will, er will nicht nur „30 Jahre regieren“, er will auch „30 Jahre ohne Opposition regieren“. Das heißt nichts anderes als das Verbot von anderen Parteien und Wahlen mit ihm als bereits vor jedweder Wahl einzig gewählten Kandidaten, also die Rückkehr zu dem, das es in Italien schon einmal gab, und das es – weil dem Innenminister die FPÖ ein Vorbild und der FPÖ der Innenminister ein Gesinnungsfreund ist, kann kurz hinzugefügt werden – auch in Österreich schon einmal gab, und zwar vor 38 und nach 38. Blieben nach solchen Großspurigkeiten nichts stets Trümmer in jedweder Hinsicht zurück, könnte gelassen reagiert werden, ach, die eintausend Jahr waren doch nur madige zwölf, und noch madigere Jahre waren an der Macht die Vorgänger des zurzeitigen Bundeskanzlers in Österreich; allerdings muß eingestanden werden, nicht zu wissen, wie lange seine Vorgänger regieren wollten, gesinnungsgemäß auch ohne Opposition: dreißig Jahre? tausend Jahre? gar zweitausend Jahre unter Berufung auf ihren Weltanschauungskreuzgründungsmeister?

Großspurigkeit an der Macht heißt stets, am Ende bleiben immer nur Trümmer, ist alles zerschlagen, zerstört, gleich wie lange regiert wird, ob zwölf Jahre, ob fünf Jahre, ein halbes Jahr …

Torpedos - Innenminister - 9-07-18

Migration, Opium vom und für das Volk

Wer kann noch, da täglich alle hiesigen Medien jedweder Art vollgestopft sind mit Berichten, Kommentaren, Glossen und Leitartikeln, für die es nur eine einzige einfallslose Überschrift in Variationen von „Flüchtlinge“, „Migration“, „Asyl“ gibt, das Gerede, das Schwefeln von der „Hilfe vor Ort“ nicht kennen, mit dem der Muskel des eigenen Gutseins aufgeblasen wird, allen das vollkommene Schließen der Grenzen schmackhaft serviert wird, es sich alle das alles für sich selbst schönreden und allen eingeredet wird, gut zu sein, wenn die Grenzen dichtgemacht werden, weil es will den Menschen „außerhalb von Europa“ ohnehin und ganz selbstverständlich und menschgemäß selbstlos geholfen werden, es werden Pläne dafür vorgestellt, etwa den eines „Marschallplanes“, als wäre der zweite Weltkrieg eben erst im Jahr 18 beendet worden.

„Hilfe vor Ort“: die Formulierung schlechthin für die herablassende Sicht auf Menschen beispielsweise in den Ländern des Kontinents Afrika. „Hilfe vor Ort“: die Formulierung schlechthin für die anmaßende Herabsetzung von Menschen beispielsweise in den Ländern Afrikas. „Hilfe vor Ort“: die den Geruch des Kolonialismus weiter vollkommen ausströmende Formulierung.

„Hilfe vor Ort“ und einhergeht damit das Gespenst der „Partnerstädte“ um, also, kurz und konkret, in Österreich, zwischen österreichischen Dörfern und Städten in Afrika soll es partnerschaftlich zugehen, die einen lehren und die anderen haben zu lernen, und was sie von den Dörfern zu lernen haben, das ist von solch einer Großartigkeit, der ein eigenes Kapitel zu widmen war.

Als ob Menschen beispielsweise in den Ländern Afrikas die „Hilfe“, kurz gesagt, des „Westens“ bräuchten.

Was die Menschen beispielsweise in den Ländern Afrikas bräuchten, ist nicht diese westliche Hilfe vor Ort, sondern, wobei im Grunde gar nicht von einem Brauchen gesprochen werden darf, ein Anrecht auf Gleichbehandlung, ihnen ihr Recht der Gleichstellung in der Bezahlung von Löhnen zu erfüllen ist, und das bedeutet nichts anderes, das Unternehmen des Westens, die in sogenannten Billiglohnländern produzieren lassen, den Menschen in diesen Ländern die Löhne zu zahlen haben, die in ihren Firmensitzländern, also in den Ländern des Westens von ihnen zu bezahlen sind, die sie aber nicht zahlen wollen und deshalb ihre Produktionsstätten …

Für die Wirtschaft des Westens ist es soher leicht, sich als Wirtschaft, die das Wirtschaften gar so gut und erfolgreich kann, zu verkaufen, wenn sie auf Orte ausweichen kann, wo es ihr ermöglicht wird, die niedrigsten Löhne zu zahlen, die zu zahlen sind, seit es Löhne gibt. Generell ist es im Westen allen leicht, Menschen beispielsweise in den Ländern Afrikas vorzuwerfen und vorzuhalten, sie seien unfähig zum Wirtschaften. Dabei fehlt Menschen beispielsweise in den Ländern Afrikas zum erfolgreichen Wirtschaften nur eines: das Auslagern von ihren Produktionsstätten in sogenannte Billiglohnländer; hätten sie dafür beispielsweise Europa als sogenannten Billiglohnkontinent, wären sie ebenfalls so erfolgreiche Wirtschafter, Unternehmerinnen wie … und welchen anmaßenden Urteilen wäre dann die Wirtschaft in Europa ausgesetzt? Was wären dann die Menschen in Europa? Absolut Unterbezahlte, deren Kinder, um irgendwie durch den Tag zu kommen, beispielsweise nach seltenen Erden mit bloßen Händen graben müßten, statt Schulen zu besuchen, sich unter Verwendung modernster Kommunikationstechnologien zu bilden; sie wären also nichts anderes, nach den anmaßenden Vorstellungen des Westens, als Menschen, die auf „Hilfe vor Ort“, auf einen „Marshallplan“, wie nach einem eben erst beendeten Krieg von 1939, angewiesen …

Es ist alles bekannt, es wird alles gewußt, es ist alles in so vielen Büchern auch beschrieben, die für teures Geld im Westen verkauft werden, in Büchern auch, die sogenannte Bestseller sind. Es sind also alle makro- und mikroökonomischen Bedingungen und Diktate auf dieser Welt bestens bekannt, die alle zugerüstet sind auf den Westen. In dem gar viel von Globalisierung gesprochen, geschrieben wird, wobei, wie seltsam das gerade im Westen, Angst und Furcht die bestimmenden Gefühle sind. Ist es doch keine Globalisierung gegen den Westen, sondern eine vom Westen gegen … soher ist im Grunde falsch, von einer Globalisierung zu sprechen, es ist nur eine – um ein zusammengesetztes und zutreffendes Wort aus Globalisierung und Kolonialismus zu schaffen – Kobalisierung,

Wie in einer kobalisierten Welt alles gegen Menschen beispielsweise in den Ländern Afrikas geordnet, hergerichtet und zugerichtet ist, macht auch die Geschichte von „Fairtrade“ mehr als kenntlich. Menschen in Europa halten große Stücke auf sich, Produkte zu kaufen, die mit „Fairtrade“ gebrandet sind. „Fairtrade“ als gönnerische Geste der Solidarität, die wohl auch von westlichen Konzernen, die alle ihre Produkte nur noch in sogenannten Billiglohnländern herstellen lassen zu Löhnen, die nicht Löhne genannt werden können, sondern Almosen, für die sich jeder solidaritätsbewegte westliche Mensch schämen würde, spendete er ein derart geringes Almosen etwa einer Hilfsorganisation, nicht nur auch sofort setzen würde, sondern augenblicklich, wenn sie es nicht schon getan haben, aufnehmen würden in ihre corporate social responsibility – schön hochglanzgestaltet auf ihren Websites …

„Fairtrade“: die gewünschte und gebilligte Solidarität, damit die Verhältnisse bleiben, wie sind. „Fairtrade“: das Eingeständnis einer kobalisierten Gerechtigkeit, das heißt: weltweiten Ungerechtigkeit. „Fairtrade“: Dem westlichen Menschen ist es zu wenig, von sich zu sagen, er ist gut, aber die Verhältnisse, die Verhältnisse sind nicht so – er braucht für sich Beweise, und die Brandmarke „Fairtrade“ der zertifizierte Beleg dafür schlechthin … was kann dann einem Menschen, der sich seine Gerechtigkeit in der strukturdiktierten Ungerechtigkeit eingerichtet hat, noch scheren, was etwa ein Ökonom aus Senegal, Ndongo Samba Sylla, über „Fairtrade“ ein Buch sich anmaßt zu schreiben, unverschämt bereits sein Titel: „Marketing Poverty to Benefit the Rich“ – ist er, werden sich wohl sogleich Gerechtigkeitsselbstbestätigungserkaufende fragen, überhaupt dazu befähigt, über Ökonomie zu schreiben, als einer aus Afrika, kann er überhaupt von Ökonomie je so viel verstehen wie ein jedweder Mensch des Westens, der seinen täglichen Milchkonsum dem Regime Fairtrade freiwillig und ohne Not, beseelt einzig von seinem höchsten Gerechtigkeitssinn …

Wie könnten Fairtrade und Trade kurz auf einen Nenner gebracht werden? Dafür bietet sich eine Redewendung wie keine zweite an: Menschen beispielsweise in Ländern Afrikas sind mit Fairtrade und Trade zwischen Skylla und Charybdis

Was die Menschen außerhalb des Westens den Menschen im Westen sind, machen Prognosen mehr als kenntlich. Prognosen, die auch von Konzernpräsidenten im Westen verkündet werden, daß es nämlich zu einer Trendumkehr bei der Auslagerung von Produktionsstätten in sogenannte Billiglohnländer kommen wird, weil Dank der Digitalisierung kann die Fabrikation wieder nahe an die Absatzmärkte herangebracht werden, das heißt, Roboter, für die nicht einmal Almosen mehr aufzubringen zu sind, werden die Arbeit übernehmen, und wenn gar keine Löhne mehr zu zahlen sind, dann also können die Produktionsstätten auch wieder im Westen sein. Die zu Robotern gemachten Menschen, denen ein Almosen zu geben das bibelfeste Herz noch vorschrieb, werden durch gebaute Roboter ersetzt, ersetzt durch Roboter, über die die Bibel nichts zu berichten weiß, gar, daß ihnen etwas gegeben werden muß. So manche Bibelstelle erfuhr durch die Zeiten mannigfache Auslegungen, wie etwa jenes Zitat von Paulus, wonach ein Mensch nicht essen soll, der nicht arbeiten will. Den Menschen in den sogenannten Billiglohnländern war und ist nach wie vor das Paulus-Wort bestimmt in der Auslegung: Wer arbeitet, soll nicht satt werden. Und wie wird es für die Roboter im in den in den Westen zurückverlegten Produktionsstätten lauten? Siehe, sie haben keinen Magen, und arbeiten doch …

Dank der Roboter, davon sind also auch Konzernherren gleich welchen Geschlechts überzeugt, kann die Fabrikation wieder nahe an die Absatzmärkte herangebracht werden, also an die Absatzmärkte im Westen, in Europa. Mit welchem Geld werden die zu Konsumrobotern gemachten Menschen ohne Arbeit auf den Absatzmärkten die von geschlechtslosen Robotern gefertigten Produkte … werden sich die Unternehmen, kurz die Wirtschaft, wird sich die Wirtschaft mit Almosen für ihre Produkte zufriedengeben, mit dem also, was Menschen geben, gerade noch für irgendein Produkt ausgeben können? Wird es keine durch die Wirtschaft mehr festgesetzte Preise geben? Ein jeder Mensch wird geben, was er geben kann?

Während also täglich alle hiesigen Medien vollgestopft sind mit „Migration“, „Asyl“, „Flüchtlinge“, „Wirtschaftsflüchtlinge“ hat, wie es, um ein konkretes Landes des Westens heranzuziehen, eine Regierungspartei in Österreich plakatiert, „die Veränderung begonnen“. Um dies nicht bemerken zu lassen, spritzen beide Regierungsparteien die Menschen in Österreich mit dem Opiat „Migration“ nieder, aber es ist kein Niederspritzen durch die Oberspritzmeister (sonst eher bekannt als zurzeitiger Bundeskanzler und zurzeitiger Vizekanzler) gegen den Willen der Menschen, im Gegenteil, bereitwillig und freudig erregt halten die Menschen den Oberspritzmeistern ihre Venen entblößt hin für den nächsten Schuß …

Und wenn die Veränderungen so weitergehen, das heißt der Umbau von allen Rechten und allem Sozialen, was bisher unter Rechte und Soziales verstanden wurde, also der Abbau, wird es den Menschen nicht erspart bleiben, auch in ihrem tiefsten und permanenten Dämmerzustand verzweifelt nach Rettung zu schreien, den Horizont nach einem Meer abzusuchen, über das sie sich nach Europa retten könnten, ohne also Gewahr zu werden, daß sie bereits verschleppt sind, wofür sie einen hohen Preis zahlten, ohne daß ihnen die beim Kassieren gemachten Versprechen eingelöst wurden.

Migration - Opium vom und für das Volk