Bericht „FPÖ-Historikerkommission“ erscheint täglich

Bericht 2018 Historikerkommission

Der Bericht der „FPÖ-Historikerkommission“ erscheint täglich.

Die Gegenwart ist der Bericht der „FPÖ-Historikerkommission“.

Die „FPÖ-Historikerkommission“ ist die zurzeitige identitäre Regierungspartei.

Der identitären Regierungspartei Gegenwart ist die Vergangenheit, mit der sie die tatsächliche Gegenwart, in der alle anderen Menschen leben, vergiftet.

Umso unverständlicher erscheint es daher, daß aktuell beispielsweise Andreas Schieder, wie aus den Presseaussendungen vom 27. April ’18 ersichtlich, sich überhaupt mit dieser „FPÖ-Historikerkommission“ beschäftigt, die vollkommen bedeutungslos ist, weil eben der Bericht täglich erscheint, geschrieben von keiner Historikerinnenkommission, sondern von der identitären Regierungspartei, die an diesem Bericht täglich fortschreibt.

Unverständlich auch, kurz gesagt, weshalb immer noch dieser Partei, dieser montagsgemachten identitären Regierungspartei in die Falle gegangen wird, obgleich seit Jahrzehnten nun ihr Agieren bestens bekannt ist, ein Agieren, von dem sie in Jahrzehnten nicht abgerückt ist, ein Agieren, das seit Jahrzehnten unverändert ist … es scheint, nein,  Österreich ist das lernresistenteste Land der Welt.

Bei Gesinnungsgemeinschaften gibt es Täter, es gibt Mitläuferinnen … Es stellt sich die Frage, in welche Gruppe könnte beispielsweise ein Andreas Schieder, der sich eine „eindeutige und klare Reaktion von Parteichef Strache …“, erwarte, eingereiht werden? Es gibt noch eine Gruppe, in die etwa ein Andreas Schieder eingereiht werden könnte: das ist die Gruppe der Freiwilligen Zuarbeiter solcher Parteienschaften.

Freiheitliche Historikerkommission.png

Was für eine eindeutige und klare Reaktion will Andreas Schieder noch über die hinaus, die der identitäre Vizekanzler ohnehin täglich … dafür können irgendwelche Tage herausgegriffen werden, zum Beispiel 25. April ’18:

„Es sind keine Gerüchte …“

Erwartet Andreas Schieder, daß der Vizekanzler selbst eine derartige eindeutige und klare Reaktion schreibt, wie diese vom 23. April ’18? Aber diese an Eindeutigkeit und Klarheit nicht mehr zu überbietenden Reaktionen schreiben ohnehin …

Entwicklung 18 in Österreich: FPÖ unzensuriert – Schreibplatz von Harald Vilimsky: „Dort [Mauthausen] befindet sich der geeignete Standort für seine [Soros] ‚Universität‘. Hunderttausende können sich dort inskribieren – aber niemand kommt dann wieder raus!“

Spricht Andreas Schieder das schon serienkriminell ehrlich zu nennende Umfeld des Vizekanzlers täglich noch zu wenig eindeutig und klar ..

Ein Gesinnungsbild: Das Umfeld des zurzeitigen österreichischen Vizekanzlers

Ist das ständige Eintreten der gesinnungsgemäß zensierten Website der identitären Regierungspartei und der Leibseite des Vizekanzlers für die außerparlamentarischen Identitärinnen und Außerregierungsidentitären in Österreich Andreas Schieder immer noch zu wenig eindeutig und klar?

Wieder und wieder, so auch am 27. April ’18.

Täglich erscheint FPÖ-Historikerkommission

Martin Sellner, ein „Patriot“, He.-Chr. Strache, ein „Patriot“. Welche T-Shirts kann ein „Patriot“ nur vertreiben? Gesinnungsgemäß solche mit aufgedruckten „Patrioten“ …

Vizeleiberlverkäufer und Erdingers „Strukturnazis“ – Strache, Höcke, Orbán, Le Pen: shirt revolutionaries

„Sogar Strache sind Hetz-Postings zu viel“, aber das Unzensurierte nicht

Der Patriotismus der FPÖ ein Abgrund

Österreich: Wilhelm Brauneder, auch er, erinnert, wie das Land insgesamt eine Gegenwartskommission dringend benötigt

Monika Mühlwerth zugewidmet, zum Entsetzen – FPÖ unzensuriert: „Gibt’s dort kein Erschießungskommando, gegen Menschen „keine Kammerjäger?“

Täglich, deutlich und klar, oder wie einer der Mölzers sagen würde …

MölzerEckartLuther: „Auf gut Deutsch.“

Und dem steht auch der Bildungssprecher der identitären Regierungspartei um nichts nach, was an deutlich und klar …

Und spricht beispielsweise am 24. April ’18 Harald Vilimsky nicht eindeutig und klar aus, daß es, während Andreas Schieder immer noch von einer „Liste der Einzelfälle“ redet, je nicht um Einzelfälle bei dieser identitären Partei geht, sondern es sich um einen Parteistrukturfall handelt, die sogenannten Einzelfälle also nichts anderes sind als die Summe des Parteistrukturfalls …

Gesinnungsgemäßer Politmißbrauch durch die FPÖ, auch bei der Forderung nach Anhebung der Mindestpension

Kann es noch eindeutiger und klarer reaktionäre Antworten geben, als etwa die vom 23. April ’18 …

Harald Vilimsky, Recke Generalsekretär gegen Antisemitismus der österreichischen identitären Regierungspartei: „Merkel beklagt jetzt, was sie selbst verursacht hat.“

Österreich - Bericht FPÖ-Historikerkommission

Im lernresistentesten Land der Welt sind es menschgemäß nicht nur Funktionärinnen und Mandatare von Parteien, die auch aus parteipolitischem Kalkül sich dem Lernen verweigern und also Zuarbeiterinnen ohne Not von solchen Parteien wie der zurzeitigen identitären Regierungspartei sind, sondern auch beispielsweise Historikerinnen, deren Kalkül des freiwilligen Zuarbeitens sich nicht erschließt …

Weisenbericht in Österreich vor 18 Jahren und wenn die „FPÖ-Historikerkommission“ 18 Jahre später in ihrer Arbeitsweise Oliver Rathkolb folgt, steht das Ergebnis schon fest: Beschönigung der Vergangenheit mit kritischen Spritzern

Kurz zusammengefaßt, noch einmal: Seit dem sogenannten Weisenbericht ’00 hat sich in Österreich nichts geändert. Außer, daß jetzt eine „Historikerkommission“ ihre Stühle in der Regierung hat und täglich auf ihren Stühlen recht wetzend ihren Bericht …

Bericht FPÖ-Historikerkommission erschienen

 

Wie die CS, also die ÖVP mit dem 12-Stunden-Tag-Kampf die Wahl verliert

12-Stunden-Tag.png

Was es mit dem 12-Stunden-Tag, den die schwarzidentitäre Regierung in Österreich will, auf sich hat, also was den Arbeitnehmern dadurch droht, hierzu gibt es viele Ausführungen, die von den massiven Verschlechterungen für Arbeitnehmerinnen berichten.

Das muß hier nicht aufgezählt werden. Es kann, mehr, muß nachgelesen werden.

Etwas aus der Vergangenheit zu dieser Drohung des 12-Stunden-Tages soll aber hervorgeholt werden.

Es gab einmal eine christlichsoziale Partei in Österreich, die warb zwölf Jahre nach ’18 im letzten Jahrhundert in einem Nationalratswahlkampf damit, gegen den 12-Stunden-Tag zu sein. Die christlichsoziale Partei ist, kurz gesagt, die heutige schwarze Partei, die mit der identitären Partei im Bundeskanzleramt auf ihren Stühlen wetzt.

Vor 88 Jahren kämpfte also die heutige schwarze Partei gegen den 12-Stunden-Tag. Freilich nicht generell, wie in der Collage gelesen werden kann, in die das damalige Wahlplakat aufgenommen ist, sondern lediglich punktuell gegen „12 stündige Arbeitszeit in Gemeindebetrieben“ …

Es ist eben Wahlkampf. Und es geht gegen eine andere Partei. Die Stimme des „Arbeiters“ ist ihr das Wichtigste. „Kannst du so leben?“ Plakatiert die damalige schwarze Partei. Und sie bekommt die Antwort. Die Menschen befreien sich, die Menschen wählen. Aber sie wählen nicht, kurz gesagt, die schwarze Heimwehrpartei, die schwarze Partei verliert, sie verliert trotz ihres Eintretens gegen einen 12-Stunden-Tag massiv. In dieser Wahl tritt sie allein an, also nicht mehr in einer Einheitsliste mit der Großdeutschen Volkspartei … sie verliert, sie verliert enorm …ÖVP - FPÖ - Regierung Österreich - 12-Stunden-Tag.png

 

Gesinnungsgemäßer Politmißbrauch durch die FPÖ, auch bei der Forderung nach Anhebung der Mindestpension

 

Identitäre Regierungspartei - Österreich 18.pngEs gibt nun schon Menschen, die sonst der FPÖ äußerst kritisch bis ablehnend gegenüberstehen, in der Forderung der Anhebung der Mindestpension durch die identitäre Regierungspartei einen ersten positiven Ansatz zu erkennen meinen.

Und es spricht für diese Menschen, auch einer FPÖ glauben zu wollen, etwas Positives, und die Anhebung der Pensionen ist etwas Positives, auf den Weg bringen zu wollen.

Das Positive bei der identitären Regierungspartei aber ist zugleich das Negative.

„Unsere Pensionisten sollen mehr als Flüchtlinge bekommen!“

Das ist der gesinnungsgemäße Antrieb der identitären Regierungspartei, für eine Anhebung der Pensionen zu sein.

Wenn es gesinnungsgemäß gegen Menschen geht, nimmt die identitäre Regierungspartei es auch in Kauf, wenn es denn nicht anders geht, Menschen, die sie nicht interessieren, aber wahlberechtigte sind, eine kleine, zumeist nur kurze Verbesserung ihrer finanziellen Lage herbeiführen zu müssen. Denn. Eine Partei dieser sozioökonomisch übervorteilten wahlberechtigten Menschen ist sie nicht …

Die erhöhte Mindestpension als identitärer Gesinnungsköder.

Die erhöhte Mindestpension als Neidanreiz.

Die erhöhte Mindestpension als das im Voraus bezahlte Wahlbestechungsgeld.

Eines ist es mit Bestimmtheit nicht: Sozialpolitik. Die identitäre Regierungspartei ist in ihrem Gesinnungsamoklauf unfähig zur Sozialpolitik. Die Gesinnung der identitären Regierungspartei verbietet jedwede Art von Politik. Die Weltanschauung der identitären Regierungspartei erlaubt nur den tolldreisten Gesinnungsmarsch.

Es wird Menschen geben, die nun, auch wegen der Forderung der Anhebung der Pensionen, meinen, die identitäre Regierungspartei sei tatsächlich eine Wiedergängerin von Bruno Kreisky. Aber Bruno Kreisky und die damalige SPÖ machten Sozialpolitik, und sie waren auf keinem Verfolgungsmarsch gegen Menschen.

NS Es könnte auch gesagt werden, das Positive ist ein Abfallprodukt des Negativen, das die identitäre Regierungspartei in Kauf nehmen muß, für ihre Gesinnungskreuzprozession. Auch das hat eine „ideelle Kontinuität“ von ’00 zu ’18, wie im Kapitel gelesen werden, als es um einen gesinnungsgemäßen Abtausch ging, der seinerzeit der FPÖ positiv angerechnet wurde, während …

FPÖ, 2016: „Idealisten der NS-Bewegung“

Harald Vilimsky, Recke Generalsekretär gegen Antisemitismus der österreichischen identitären Regierungspartei: „Merkel beklagt jetzt, was sie selbst verursacht hat.“

Harald Vilimsky - Überflieger der tiefgründigsten Ursachenforschung.png

Es ist immer wieder beeindruckend, diese Kompetenz in der Ursachenforschung der Frauen und vor allem der Mannen der identitären Regierungspartei in Österreich.

Wie beispielsweise der Recke Generalseketär klar erkennt durch seine tiefgründigste Forschungsarbeit, die je gekannt wird, daß Angelika Merkel „verursacht hat“, was …

Aber er ist nicht der einzige Recke der identitären Regierungspartei, der sich versteht auf tiefgründigste Forsch…

Um ihn herum dicht gereiht die Tiefgründigsten seit …

Wie recht genau etwa wissen seine Kameradschaftsrecken Gudenus, Hofer, Strache, Kickl, wann der Faschismus ein Antifaschismus …

Es sind regelrechte Überflieger der Ursachenforschung …

Und weil diese Ursachenforschungsrecken derart tiefgründig darum wissen, was Ursache ist, was Wirkung ist, welche Ursachen für welche Wirkungen verantwortlich sind, welche Ursachen an welchen Wirkungen die Schuld tragen, können nur diese etwa folgende Fragen letztlich beantworten.

Sollte Angela Merkel Opfer eines Verbrechens werden, wer wird es verursacht haben? Wird dafür beispielsweise

Dinghofer hofft auf FPÖ unzensuriert auf einen Stauffenberg gegen Angela Merkel, der „genauer arbeitet als sein Vorgänger“

FPÖ unzensuriert: „Fahr zur Hölle Merkel […] wirst enden wie Ceaucescu“

Dinghofer als Verursache zur Verantwortung gezogen werden? Dinghofer dann ebenfalls mit Vorwürfen der Fliegerhelden der Ursachenerkennung konfrontiert werden?

Wird die Soros-Universität an einem bestimmten Ort in Österreich errichtet, aus der dann Hunderttausende nicht mehr herauskommen, wird George Soros selbst Opfer eines Verbrechens – wer wird es verursacht haben?

Entwicklung 18 in Österreich: FPÖ unzensuriert – Schreibplatz von Harald Vilimsky: „Dort [Mauthausen] befindet sich der geeignete Standort für seine [Soros] ‚Universität‘. Hunderttausende können sich dort inskribieren – aber niemand kommt dann wieder raus!“

Wie beruhigend zu wissen, mit vor allem den Recken der identitären Regierungspartei Mannen in Österreich auf höchsten Staatsstühlen zu haben, die, kurz zusammengefaßt, stets tiefgründigst erklären können, wer was verursacht …

Wahrlich, diese Recken halten die Fahne der Ursachenforschung hoch …

Und das ist auch gar nicht anders möglich, bei dieser Tradition … Unvergessen einer ihrer Vorgänger,

Dokumentenurne System Jörg Haider in jedes Wahllokal bei jedweder Wahl in Österreich

dessen wiedergängerischen Recken in tiefgründigster Welterklärung sie sind …

Dokumentenurne System Jörg Haider in jedes Wahllokal bei jedweder Wahl in Österreich

Jörg Haider Urne in jedes Wahllokal

Der Gedanke von Josef Winkler, die Urne von Jörg Haider in eine Gefängniszelle zu verbringen, hat den Charme eines Witzes. Der gerne weitergetragen, weitergesagt wird, und sich durch das Weitersagen menschgemäß verändern wird.

Die Menschen würden es rasch vergessen, daß in einer Zelle …

Wie viele wurden bereits verurteilt, haben Gefängnisstrafen bekommen, und wie rasch vergessen das die Menschen, vor allem die wahlberechtigten Menschen vergessen so schnell, und wählen kurz darauf wieder seinesgleichen …

Es hülfe wohl vor allem den wahlberechtigten Menschen, wenn bei jedweder Wahl in Österreich in jedem Wahllokal eine Urne „Unvergessen, System Haider“ aufgestellt. Und in der Urne all die Dokumente, Urteile, Berichte, Ausschußprotokolle, die den wahlberechtigten Menschen vor dem Gang in die Wahlkabine daran erinnern, warum, kurz gesagt, ein solches System, für das Jörg Haider steht, niemals wählbar ist.

Um es den wahlberechtigten Menschen zu erleichtern, ihnen die Skrupel zu nehmen, die Urne zu öffnen, in die Urne zu greifen, um die Dokumente herauszunehmen, in diesen zu blättern, ehe sie ihre Stimme vergeben, ist die Urne wohl gleich geöffnet herzurichten, sind die wahlberechtigten Menschen freundlich zu ermutigen, die Dokumente aus der Urne zu nehmen, diese durchzublättern. Das wird nicht viel Zeit in Anspruch nehmen. Kurz wird das dauern. Denn. Schon nach kurzer Lektüre wird ihnen alles wieder einfallen, warum der Urnennamensstifter Jörg Haider schon nicht wählbar war, und auch alle die von gleicher Bereitschaft zu Machenschaften und von gleicher Gesinnung nach ihm kommen …

Dr Jörg Haider Urne

FPÖ unzensuriert – Josef Winkler und Jörg Haider, der Unterschied: einmal eines Toten Urne in die Gefängniszelle und einmal eines Lebenden Asche in die Urne eines Toten

FPÖ unzensuriert - Jörg Haider - Josef Winkler - ein Unterschied - 24-04-2018

Das ist, kurz zusammengefaßt, der Unterschied zwischen einem in keiner Wahl gewählten Schriftsteller und in vielen Wahlen von vielen gewählten Parteimannen und Parteifrauen, die sich selbst zum „Volke“ ernennen, um den auf der Website der identitären Regierungspartei recht häufig verwendeten Vorwurf in Kommentaren abzuwandeln, der gegen Künstlerinnen jedweder künstlerischer Ausdrucksform und also auch gegen Schriftsteller vorgebracht wird, sie seien „selbsternannte“ Künstler.

Es will nicht zitiert werden, in der Collage kann es gelesen werden, was für absonderliche Wünsche … Irra, einer oder eine aus der Schreibstaffel ist zu erwähnen, weil Irra sich eben erst auch hervorgetan hat, mit Schaurigem, als einer oder eine aus der Schreibstaffel einen Standort für die Soros-Universität nannte, gesinnungsgemäß recht gebildet: für den Standort lediglich die Koordinaten angegeben. Die Koordinaten führen zu keinem Ort in Kärnten, sondern zu einem im Oberösterreichischen, der sich wie eine Krake mit vierzig Fangarmen über ganz Österreich bis in das Kärntnerische …

NS Wie berichtet wird, habe der dritte Landtagspräsident aus den Reihen der identitären Partei Festsaal aufgrund der Rede von Josef Winkler den Wappensaal im Landhaus verlassen. Ein einfallsloser und wiedergängerischer Akt. Aber passend zu einem Jubiläum. Vor fünfzig Jahren verließ schon einer einen Saal, als Thomas Bernhard … Nun hat Josef Winkler die Höhe von Thomas Bernhard erreicht. Eine leichte Übung in diesem Land Österreich, in dem es seit Jahrzehnten keinen Anstieg des Niveaus, eher, zwar verwunderlich, eine fortschreitende Absenkung des Niveaus passiert, auf allen Seiten, wofür durchaus auch die Rede von Josef Winkler über die Urne in der Gefängniszelle …

NNS Es stellt sich noch eine Frage. Mußten an diesem Festakttag alle an diesen Tafeln noch vorbei? Oder sind diese im Landhaus endlich abgehängt?

NNNS Keine Frage, aber durchaus vorstellbar, daß der dritte Landtagspräsident seinen Abgang im Kärntner Anzug machte. Es wäre passend gewesen, zu einem weiteren Jubiläum in Kärnten, das auch mit einem Schriftsteller zu tun hat, der die Tracht nicht anzog, aber die Niedertracht beschrieb …

Holding Banner

Harald Vilimsky - Holding Banner

Es gibt Bilder, die sind in das sogenannte kollektive Gedächtnis eingekocht.

Das Halten einer Fahne etwa ist ein derart eingekochtes Bild. In den Gedächtnistopf hinzugefüllt.

Über die Zeit haben sich viele Teile vom Bild abgelöst. Mehr noch. Derart aufgelöst, daß nicht mehr zu sehen ist, wer je die Fahne hält. Mehr noch. Ist die Gärung so weit fortgeschritten: es nicht mehr festzustellen, daß je ein mit seinem Namen bestimmter Mensch zu identifizieren ist, der die Fahne hält. Mehr noch. Die Umwandlung längst schon vollkommen abgeschlossen ist.

Gewonnen daraus zu achtundachtzig Prozent das Halten der Fahne. Ein Stoff, losgelöst, abgelöst, unabhängig geworden von seinen einstigen Ingredenzien, der schmeckt, immer noch schmeckt, nach so langer Zeit, und das Seltsame daran, es so vielen nicht bitter schmeckt, obgleich ein Stoff, gewonnen aus dem Bittersten, das je als Zutat zum Einkochen genommen ward.

Holding flag

Eingekochtes, das so vielen so schmackhaft ist, wird menschgemäß fleißig und tüchtig gelöffelt. Und seltsam daran auch, dieser Gedächtnistopf müßte doch längst leergelöffelt sein. Er ist es aber nicht. Auch scheint es, daß die vielen trotz der ständigen und unaufhörlichen Topfnascherei sich davon noch immer nicht überessen haben, diesen Stoff nicht längst überhaben.

Die Gärung ist wohl doch nicht vollkommen abgeschlossen. Es fehlen noch die zwölf auf einhundert Prozent, um ein gänzlich reines Halten der Fahne gewonnen zu haben — —

Dann erst wird es wieder derart bitter schmecken, daß es auch die vielen nur noch würgen wird, auch sie schließlich es nur noch ausspucken werden können, mehr noch, ausspucken werden müssen, wie einst, um am Bittersten nicht zugrunde zu gehen.

Holding Banner

 

Entwicklung 18 in Österreich: FPÖ unzensuriert – Schreibplatz von Harald Vilimsky: „Dort [Mauthausen] befindet sich der geeignete Standort für seine [Soros] ‚Universität‘. Hunderttausende können sich dort inskribieren – aber niemand kommt dann wieder raus!“

FPÖ unzensuriert - Mauthausen der geeignete Standort für Soros-Universität 23-04-2018

Trashcansinatra: „Dort befindet sich der geeignete Standort für seine ‚Universität‘. Hunderttausende können sich dort inskribieren – aber niemand kommt dann wieder raus!“

Das ist der Kommentar auf der gesinnungsgemäß zensierten Website der identitären Regierungspartei am 23. April ’18. Trashcansinatra schreibt nicht Mauthausen hin, schreibt aber die Koordinaten recht nah von Mauthausen. Um genau zu sein, es sind die Koordinaten von Feichter. Entweder hat sich Trashcansinatra ein wenig vertan, aber eher, um sagen zu können, sollte es eine Aufregung, eine Empörung geben, es sei nicht Mauthausen gemeint gewesen. Aber diese Taktik ist in dieser Gesinnungsgemeinschaft eine alte, das Eindeutige so zu bringen, daß bei Empörung durch ein Schlupfloch gekrochen werden kann. Schon im „Weisenbericht“ ist die Taktik mit den schlüpfrigen Formulierungen beschrieben, der vor 18 Jahren zur ersten schwarzblauen Regierung erstellt werden mußte.

FPÖ unzensuriert - Soros-Universität 23-04-2018

Allein dieser Kommentar zu einem Kommentar der FPÖ unzensuriert zur Verteidigung unter dem Titel „Gudenus-Sager ‚antisemitisch‘? – ‚Jerusalem Post‘ schrieb aber das gleiche‘ … Es wird von der Schreibstaffel der FPÖ unzensuriert genau verstanden, worum es eigentlich geht, wenn der Name George Soros fällt. Und auch andere äußern sich in ihren Kommentaren gesinnungsgemäß recht eindeutig auf diesem Schreibplatz von Harald Vilimsky, der für FPÖ unzensuriert ebenfalls schon seine Tastatur gegen George Soros in Stellung brachte …

Mag es auch grauslich sein, allein der Kommentar von Trashcansinatra reichte als Zitat, also Hunderttausende nach Mauthausen, aber es sind diesmal auch weitere zu zitieren, um ein weiteres Mal festzuhalten, was das für eine Website ist. Es ist auch diese Website, auf der der Generalsekretär der identitären Regierungspartei in Österreich schreibt

IRRA: „Da bin ich wieder voll bei ihnen, aber, so wie der ausschaut? Meines Wissens werden ‚Galapagos-Schildkröten‘ sehr, sehr alt!!!! Is a bisl Scheiße!!!!“

Eugens-rache: „‚Galapagos-Schildkröten‘ sehr, sehr alt!!! So so -Sehr, sehr alt also ? Hmmm.. Jo mei , dann muaßn halt endli Wer auf Buggl umme drehn , dann hod sich des mitm sehr sehr alt werden sowieso relativ sehr schnell erledigt . Und was lerne ich daraus? es gibt IMMER eine Möglichkeit und somit einen Weg .“

IRRA: „LOL !“

McErdal: „Rothschild’s Mann für’s Grobe……… *3 Todespläne für das Nachkriegsdeutschland. Der Morgenthau, Kaufmann, Hooton Plan.* wwwwahrheitinside.wordpress.
com/2016/01/23/3-todesplaene-fuer-das-nachk…“

FPÖ unzensuriert - Haltung und klares Engagement - 23-04-2018

Es ist in den Kommentaren alles vorhanden, daß die Frage von FPÖ unzensuriert im Titel schon beantwortet, ob es denn antisemitisch sei, und es ist mehr als das, die gesamte Grauslichkeit, die aus der Vergangenheit gekannt wird: Menschen als Tiere hinzustellen, um sie dann leichter ermorden zu können, das Geschwefel von den „Todesplänen“ und so weiter und so gesinnungsgemäß.

Es darf bei dieser Website niemals vergessen werden, kurz gesagt, von wem diese ist, nämlich von einer Regierungspartei.

fpö unzensuriert - trashcansinatra - 23-04-2018

Es ist also nicht irgendeine Website, beispielsweise wie die von McErdal herangezogene Quelle „Wahrheitinside“, auch wenn Unterschiede … „Wahrheitinside“ werden viele als das sehen, was sie ist, nämlich zu ignorieren. „Wahrheitinside“ verteidigt zum Beispiel Frau Haverbeck, eine Holocaustleugnerin, aber nicht nur diese obskure Website verteidigt sie, sondern auch Menschen, die gewählt werden …

Wahrheit inside - FPÖ unzensuriert

Wenn es auch einen Unterschied in der gesellschaftlichen Stellung dieser Websites gibt, so eint sie im Gemeinsamen, um ein Beispiel zu nennen, der rechte Glaube an Zitate, wie etwa jenes über den Antifaschismus von Silone nach einer Erwähnung von Bondy, das auch ein Hofer, Strache, Gudenus, Kickl …

fpö unzensuriert florianer huber 23-04-2018

McErdal, Eugens-rache, Irra, Trauerspiel sind schon so etwas wie eine Stammeinheit der Schreibstaffel der gesinnungsgemäß zensierten Website, und was sie diesmal zum auf George Soros getauften Antisemitismus schreiben, überrascht nicht, zu oft schon haben sie sich mit Kommentaren hervorgetan, die …

Eigentlich überrascht auch nicht der Kommentar von Trashcansinatra, also Hunderttausende nach Mauthausen, zu oft schon mußte auf der Website der identitären Regierungspartei in Kommentaren gelesen werden, wohin Menschen zu bringen sind …

Kurz fordert Haltung und klares Engagement

FPÖ erfüllt Forderung von ÖVP-Obmann nach Haltung und klarem Engagement

Daß der Bundeskanzler nach der profunden Analyse von einem Nachrichtensprecher der „mächtigste Kanzler“ zur Zeit sei, kann nur zustimmend bestätigt werden, wie es gerade aktuell (und wann ist es nicht aktuell bei der identitären Regierungspartei?) am Beispiel des Antisemitismus gezeigt werden kann.

Im Oktober ’17 forderte er, damals noch nur Obmann, von einer potentiellen Koalitionspartnerin Haltung und klares Engagement. Und nun, im April ’18, schon nach einem halben Jahr erfüllt ihm, dem nun zurzeitigen Bundeskanzler, seine identitäre Koalitionspartnerin diese Forderung uneingeschränkt und bedingungslos: Haltung und klares Engagement im Antisemitismus.

FPÖ erfüllt Forderung nach Haltung von Sebastian Kurz

Das hätte als Nachsatz im Kapitel über Gudenus, Strache, Vilimsky, Orbán und dem George Soros getauften Antisemitismus bereits seinen Platz finden können, aber ein Bundeskanzler mit solcher einer Mächtigkeit, dem also sogar eine Koalitionspartnerin Forderungen in so kurzer Zeit erfüllt, ihm die Vollzugsmeldung darüber von den Höchsten und von einem gar mit einem Stuhl in der Regierung von dieser Partei verdient es, in einem eigenen Kapitel entsprechend gewürdigt zu werden.