Auschwitz en los tiempos del teléfone inteligente

Ausschwitz in Zeiten des Smartphones

Das Gestottere, das Gestammel, das Radebrechen an diesem späten Nachmittag des 18er Jahres im österreichischen Parlament ging noch lange weiter und als die Abschweifung zu den Überlegungen von Kollegen und Kameraden keine Ablenkung mehr brachte, das erfolgreiche Weghören nicht mehr gelang, war zu entscheiden, entweder den Apparat auszuschalten oder zu einer weiteren Abschweifung zu flüchten.

Als es in den Reden um Schaulustige ging, um ein zu beschließendes Gesetz zur Vermeidung von Behinderungen der Einsatzkräfte etwa bei Unfällen auf den Straßen durch Menschen, die die Verletzten und die Toten ungehindert und von den dafür besten Positionen aus fotographieren und filmen wollen, aggressiv und rabiat werden, wenn sie bei ihren Versuchen, die besten Fotographier- und Filmpositionen zu erstürmen, um beste Fotos und Filme von den Trümmern, von den Wracks, von den Verletzten und Toten, von den Blutlachen und den verzweifelten Rettungs- und Bergungsversuchen herzustellen, war längst schon die Flucht in eine weitere Abschweifung erfolgreich gelungen, funktionierte das Weghören längst schon wieder einwandfrei.

Mit welchem Eifer wird, so setzen die Überlegungen bei der Flucht in die nächste Abschweifung ein, gerade in diesem 18er Jahr von Lagern für Menschen gesprochen, es werden mannigfache Bezeichnungen bemüht, Anlandelager, Anhaltelager, Zentren zum Konzentrieren von Menschen und noch etliche mehr Bezeichnungen werden bemüht, um Lager schmackhaft zu machen, alle an Lager als selbstverständliche oder menschgemäße oder menschgerechte, als naturgegebene oder als gottgegebene Orte der Haltung von Menschen zu gewöhnen, und menschgemäß sollen diese Lager „außerhalb von Europa“ sein, denn innerhalb Europas soll das Selfie von dem durch und durch humanen Kontinent, von dieser Trutzburg zur Verteidigung des Menschlichen keine Flecken bekommen, rein und schön soll das Selfie sein und ewiglich bleiben, so unschuldig rein, daß in der Beichte je keine Sünden zu bekennen sind, sondern dem lieben bei Gott angestellten Manne das Gute nur mehr gebeichtet werden kann, ihm zum Beweise die Selfies durch die holzvergitterte Durchreiche geschoben werden können.

Und allmählich gewöhnen sich alle an die Vorstellung, Lager zum Halten von Menschen einzurichten, wissen alle davon. Noch wird dagegen gesprochen, aber es wird schwächer und schwächer, es werden immer weniger und weniger Menschen, die dagegen sprechen, und jene, die nicht aufhören werden wollen, zu widersprechen, es werden schließlich so wenige sein, daß auch diese leicht noch unterzubringen …

Was tun diese Menschen, von denen gewollt wird, daß sie in Lagern gehalten werden? Sie sollen in Lagern gehalten werden, nicht weil sie beispielsweise einer bestimmten Ethnie zugeordnet werden, nur deshalb also, weil sie einer Ethnie zugeordnet werden, das allein als Verbrechen bestimmt ist, einer bestimmten Ethnie zugerechnet zu sein, pauschal und absolut damit identifiziert zu in Lagern zu haltenden und schließlich zu vernichtenden, sie sollen in Lagern gehalten werden, weil sie sich gegen die Natur oder gegen Gott versündigen, sündig werden durch ihr widernatürliches oder widergöttliches Begehren, sich in der Welt frei bewegen zu wollen; was für eine Niedertracht, was für eine Perversion, dieser ungezügelte Trieb, den zu kontrollieren sie nicht imstande sind, den Lebensort selbst wählen zu wollen, und was für eine Anmaßung von ihnen zu meinen, Gott oder Europa zu sein, denn es steht geschrieben, nur Europa oder Gott sind Pflicht und Recht gegeben, zu wandeln auf der Erde, überall auf der Erde, wo es Gott oder Europa zu wandeln gelüstet, nach seinem Sinne.

Wie weit es Europa gebracht hat, muß nun im absoluten Weghören der Parlamentsdebatte, als wäre der Apparat längst schon ausgeschaltet, so gut ist die Flucht davor gelungen, gedacht werden, wie gut alles in Europa geworden ist, und recht besonders in Österreich, wie weit es Österreich gebracht hat, wie das Rechtgute sich in Österreich nun Tag für Tag mehr durchsetzt, in der Beichte nur mehr das Rechtgute einzubekennen ist, da nun alles, was es einst an Schlechtem und Sündigem gab, überwunden ist, das es einst gab und nun nur noch als Bezeichnungen in alten Wörterbüchern, die ab und an noch in Antiquariaten zu finden sind, wie Rassismus, Antiziganismus, Antisemitismus, wie das überwunden ist, Menschen auszugrenzen, Menschen nur wegen ihrer Herkunft in Lagern zu halten und nicht, weil sie etwas täten, das …

Wie alles in Europa und recht besonders in Österreich 18 überwunden ist, das in zwei Wörtern kurz ergreifend schlicht zusammengefaßt werden kann, weil diese zwei Wörter das alles abdecken, was es einst an Schlechtem gab: Faschismus, Nationalsozialismus. Mit welcher Freude und ohne Sorge können nun die Angestellten Gottes in die Beichtstühle eilen, weil sie wissen, wem immer sie die Beichte abzunehmen haben, eines werden sie von den Beichtenden nicht hören, sie seien in Sünde, weil sie Faschistinnen, weil sie Nationalsozialisten … nur das Rechtgute noch in der Beichte und zu dessen Belohnung singen den Menschen nach deren Beichte die guten Gottesmänner zehnmal das Ave Maria und beten ihnen fünfmal den Rosenkranz. Und ist das gebeichtete Rechtgute von solch einem noch nie gehörten Ausmaß, darf der beichtende Mensch sich auf ein ihm sechsmal vorgetragenes Vaterunser als zusätzliche Belohnung …

Für einen Augenblick ist die Parlamentsdebatte doch wieder gegenwärtig, es drängeln Unfälle, Fotographieren, Handy, Videos und Smartphones, Schaulustige und Blaulichtorganisation in die Überlegungen zum Abschweifen … wie wären damals, wenn es bereits Smartphones gegeben hätte, die Lager gestaltet worden, die Lager des deutschen reiches, beispielsweise Auschwitz … Auschwitz hat freilich mit den Lagern nichts gemein, die nun, Jahrzehnte später, allen schmackhaft zu machen versucht wird, vor allem durch den entscheidend wesentlichsten Unterschied, und das ist der Endzweck.

Der Endzweck von Auschwitz war die Massenvernichtung von Menschen. Der Endzweck von den nun propagandierten Lagern zum Halten von Menschen ist die Fernhaltung von Menschen. Diese Unterscheidung der Endzwecke muß so eindrücklich betont werden, weil diese nicht jedem Menschen so klar ist, nicht einmal jenen Menschen, von denen gemeint werden könnte, das müßte ihnen aufgrund ihrer Bildung und ihrer Position vollkommen klar sein …

Damals gab es noch keine Smartphones. Also ist die Überlegung überflüssig, wie wären die Konzentrationslager und Vernichtungslager damals anders gebaut worden, hätte es bereits die Epoche der Smartphones gegeben.

Nun gibt es die Smartphones, aber keine Faschisten und keine Nationalsozialistinnen mehr. Um in der Abschweifung zu bleiben, kann dennoch auch darüber räsoniert werden. Angenommen, es gäbe, beispielsweise in dem Österreich von 18, Nationalsozialistinnen, es gäbe eine von Nationalsozialisten besetzte Regierung, welche Architekturpläne würden diesmal für Auschwitz erstellt werden, für ein Auschwitz in den Zeiten des Smartphones.

Voranzustellen ist. Im damaligen, in diesem madige zwölf Jahre währenden deutschen reich der Massenmorde und Massenverbrechen in den Vernichtungslagern und Konzentrationslagern geschah nichts im Geheimen. Es konnte auch nicht im Geheimen geschehen, wird allein das benötigte Personal etwa, wie im damals volkstümlich bis heute Ostmark genannten Österreich konkret gedacht, für Mauthausen mit seinen rund vierzig Nebenlagern auf dem Gebiet der Donau- und Alpenreichsgaue. Mauthausen und die vierzig Nebenlager waren kein erst nach mehrstündigem Fußmarsch erreichbares und vor der Welt verstecktes Schloß Silling im Schwarzwald, sondern inmitten der Wohnstätten … Und die Nationalsozialisten verschwiegen sich ganz und gar nicht, die Nationalsozialistinnen warben für ihre Lager, für ihren Endzweck. Darin, sind die Endzwecke auch verschieden, ist kein Unterschied, auch in der Gegenwart geschieht nichts im Geheimen, ist alles öffentlich, wird geworben, besprochen, verbreitet …

Die Nationalsozialisten des Vernichtungslagers Auschwitz waren modern in technischer Hinsicht, die gesamte technische Moderne wurde von den Nationalsozialistinnen gierig aufgesogen und für ihren Endzweck auf jedwede Art und Weise eingesetzt, sei es in der Propaganda, sei es beim Errichten ihrer Konzentrationslager und Vernichtungslager, sei es und so weiter und schrecklich fort. Nicht anders würden, gäbe es in der Gegenwart Nationalsozialistinnen, Nationalsozialisten ein weiteres Mal verfahren, die gesamte technische Moderne für ihren Endzweck als Mittel einsetzen.

Wie würden sie also heute ihr Schloß Silling inmitten der Wohnstätten errichten, wie ihr Auschwitz heute allen schmackhaft machen, welche Garantien müßten sie heute umfassend abgeben, um auf des Volkes Akzeptanz zählen zu können, des Volkes mehrheitliche Zustimmung zu bekommen, ja, mehr noch, bis sie schließlich verkünden würden können, sie erfüllen bloß des Volkes Forderung nach einem Auschwitz?

Zum Andenken an die Arena des Volkes

Sie müßten wohl nur schlicht und ergreifend gewährleisten, daß ein jeder Mensch, der von seinem Smartphone ausgeführt wird, die beste Position für das Fotographieren und das Videotieren einnehmen kann, freie und ungehinderte Sicht auf Auschwitz hat. Architektonisch würden sie wohl zur Lösung gelangen, Auschwitz müsse inmitten eines Panoptikums errichtet werden. Den Begriff Panoptikum aber würden sie wohl nicht verwenden; dieser könnte dem Menschen die Augen öffnen, daß er selbst ebenfalls … vielleicht würden sie es Arena des Volkes nennen, die im Stil von Fußballstadien …

Parallelzug - Arena des Volkes

Schon die Anreise zur Arena des Volkes müßte nicht nur eine luxuriös bequeme, sondern vor allem der Garantie des freien und ungehinderten Fotographierens und Videotierens unterworfen sein. Dafür eignet sich der Individualverkehr nicht. Hervorragend dafür die kollektive Anreise in Zügen. Es würden je zwei Züge in gleicher Geschwindigkeit parallel zueinander geführt werden, in dem einen Zug der Container mit transparenten Wänden die Menschen, die in das Lager im Stadion deportiert werden, im anderen Zug mit Waggons der edelsten Ausstattung die Schaulustigen mit Smartphonebestpositionsgarantie zu ihren Rängen mit dem schönsten und vor allem uneingeschränkten Panorama auf …

Auschwitz in Zeiten des Smartphones - Mit dem Zug zur Arena des Volkes.png

 

„Kollegen und Kollegen“ – kurz gefragt: Was will damit gesagt sein? Daß Männer auch Frauen, Frauen im österreichischen Parlament Männer sind?

NR Österreich 18.png

Es kann schon sein, daß das Gestottere, das Gestammel von Abgeordneten, wie etwa an diesem Tag im Jahr 18 am späten Nachmittag von dem abgeordneten Kollegen und nicht nur von ihm aus derselben Partei, Absicht ist, um das Zuhören zu verleiden.

Ob Absicht oder nicht. Es ist gelungen. Von diesen Wortmeldungen im Parlament, müßten diese rekonstruiert werden, könnte nur gesagt werden, es wäre etwas zu Lustige und Gesetz und Heit geradegebrecht worden.

Das Zuhören wurde aufgegeben. Stattdessen einer Nebensächlichkeit nachgehangen, und zwar der Frage, was will der erste Kollege des österreichischen Parlaments vermitteln, wenn er ständig, wie an diesem späten Nachmittag, sagt: 

„Kollegen und Kollegen“ …

daß Männer im österreichischen Parlament auch Frauen, Frauen im österreichischen Parlament Männer sind?

Das Eingeständnis, es sind mehr abgeordnete Kollegen im Parlament, als gesehen werden können?

Österreich 18 - Kollegen und Kollegen

Alle Abgeordneten also zumindest zweimal im Parlament, einmal als die Kollegen, wie sie gesehen werden können, und ein zweites Mal als jene Kollegen, für die sie sich halten, und die immer mit ihnen mit sind, wenn diese auch nur von ihnen selbst gesehen werden können, so wie Elwood nur den Puka sehen kann, den er seinen Freund Harvey nennt: diesen 2,10 Meter großen Hasen … Das heißt, der erste Kollege sieht sie alle, also auch die Kollegen, die sonst niemand sieht, und deshalb sagt er, weil er ein höflicher Mensch ist, so wie Elwood ein höflicher Mensch ist:

„Kollegen und Kollegen“ …

und der erste wird diese Gabe, die Kollegen der Kollegen auch zu sehen, die sonst niemand sieht, wohl deshalb haben, weil er … es gibt da so Aussagen, bei denen nicht endgültig zu bestimmen ist, wer spricht …

Zu solchen Abschweifungen muß geflüchtet werden, wenn das Radebrechen von Kollegen der einen Partei, die mit den christschwarzen Kollegen in einer Regierung … ob deren Kollegen, die bis auf den ersten niemand sonst noch sieht, ein besseres, ein flüssigeres, ein eleganteres Deutsch sprechen würden, ein Deutsch wie Cicero Latein sprach, wenn sie sprächen im österreichischen Parlament … es kann natürlich sein, daß die nur vom ersten gesehenen Kollegen der Kollegen es sind, die sprechen, und von allen zu hören sind, nicht nur vom ersten, dem das rechte Glück beschieden ist, sie zu sehen und sie zu hören …

Zu solchen Abschweifungen … wie wird der erste Kollege wohl sprechen, wenn sich im Parlament das militärische Kollege durchgesetzt haben wird, um das sich besonders einer aus seiner Kollegenpartei recht bemüht, dem das Radebrechen die höchste erreichbare Stufe im Beherrschen der Vatersprache … ob dann der noch gängig zivile Kollege Seite an Seite mit dem militärischen oder nur mehr vom militärischen Kollegen vollkommen gleichberechtigt mit seinem ungesehenen … so geht die Abschweifung noch eine ganze Weile weiter, auch mit dem Durchspielen der

„K… u… K…“

Möglichkeiten, wie der erste K… dann sprechen werde, wenn gänzlich das militärische K…, K…

Parlament Österreich 18

Fragen Sie Salvini!

Was Angela Merkel bei einem Besuch in Österreich droht - Jauchengrube - 01-07-18

Einen konkreten Termin für seinen Plan hat der Mann, der schlicht Peter__ kurz sich nennt, auf der gesinnungsgemäß zuhörigen Website der identitären Regierungspartei in Österreich nicht genannt. Es könnte Entwarnung gegeben werden. Es ist doch ein recht aufwendiger Plan, für den er das Codewort „Kuh“ wählt, der nicht kurzfristig umgesetzt werden kann. Er braucht hierfür, also um die Bundeskanzlerin der Republik Deutschland „in eine Jauchengrube einzutunken, bis sie sich darin auflöst“, recht viele starke Helferinnen und Helfer.

In vier Tagen – vom 1.  bis zum 4. Juli 18 – haben bereits 122 Menschen ihre Unterstützung, wie gelesen werden kann, bekundet, ihn bei der Umsetzung zu unterstützen.

Es haben sich auch einige gegen den Plan „Kuh“ ausgesprochen, wie gelesen werden kann. Fünfzehn an der Zahl. Diese werden aber, da ihnen der Termin, davon kann ausgegangen werden, je nicht verraten werden wird, die Umsetzung des Plans „Kuh“ nicht verhindern können. Es widerspräche auch den üblichen Gepflogenheiten von Attentäterinnen und in diesem Fall von bäuerlich kundigen Attentätern, Zeitpunkte von Anschlägen vorab öffentlich zu verbreiten.

Wenn es zur Umsetzung des Plans „Kuh“ kommen sollte, wird sofort medial, wie es üblich geworden ist, nach dem Profil des „Jaucheneintunkers“ gefragt werden. Zu seinen 137 Helferinnen, die sich allein in den letzten Tagen auf die Bekanntgabe des Plansführers „Kuh“ meldeten, auf die er am zum Tagesanbruch des 5. Juli 18 zählen kann, können hier keine Beiträge zur Profilerstellung geleistet werden.

Aber für das Profiling des „Kuhplanentwerfers“ können bereits ein paar Hinweise gegeben werden.

Er muß schon sehr alt sein.

Denn er studierte noch bei Cesar Bresgen.

Er ist trotz seines recht hohen Alters lerngierig. Er nimmt für sein Alter weite Reisen auf sich, um – nun nicht mehr musisch – sich zu bilden, und hört dafür Vorträge stattdessen sich an, von den Besten, die es zur Zeit in Österreich gibt. Und es müssen die Besten sein, die es zur Zeit in Österreich gibt; einer von diesen Besten ist inzwischen Minister geworden. Und nur die zur Zeit Besten in Österreich können Ministerinnen werden, wofür sie recht viel einbringen, beispielsweise bringen sie auch ihr englisches und italienisches Literaturwissen ein, wie gerade dieser Minister zu Linz es beweist, mit seinem hochliterarischen Ruf: Ein Pferd, ein Pferd für ein Reich!

Seit seinem Beiwohnen der Vorträge läßt er nicht nach in seiner Gier nach Bildung und lernt weiter, der Führer zur Jauchengrube, wohl auch etwa vom zurzeitigen Bundeskanzler in Österreich, überhaupt von der zurzeitigen Dreifaltigkeit in Östereich am Ballhausplatze, wer für die „verfehlte Willkommenskultur damals und die „Grenzen“ nun zur Hauptverantwortung zu ziehen sei, es ihm, dem Jauchengrubenplanausdenker, die letzte noch gebrauchte Animation war, um den Plan „Kuh“ an die Wand zu nageln, vorzubereiten, für den er bereits innerhalb weniger Tage weit über hundert Menschen gewinnen konnte für ein Umsetzungskommando.

Sie könnten vielleicht sagen, ach, das ist ja nur etwas Geschriebenes, der Plan „Kuh“. Wie recht schnell aber es vom Gesagten, vom Geschriebenen zum Umsetzen des Gesagten und des Geschriebenen kommen kann, denken Sie an Italien in diesem Jahr 18: fragen Sie Salvini, oder denken Sie an Lwiw …

Es ist durchaus angebracht, von einem Satz eines französischen Homme de lettres eine dritte Variation zu bringen, also von dem Satz über die Kanonenkugel, die ebenso eine reale Sache sei wie ein Gedanke:

Ein Plan ist eine ebenso reale Sache wie eine Jauchengrube.

Im rechtbesten Kreise der zurzeitigen Dreifaltigkeit in Österreich ist gesinnungsgemäß auch die französische Literatur nicht unbekannt, vielleicht wird sogar der eben Zitierte auch gelesen, mit Bestimmtheit aber kann gesagt werden, bevorzugt werden in diesem Bunde andere, für seine Identität ihm recht mehr passend erscheinende, ihm gleich einem Zwilling – diesem Bund mit seinem Blick gen Osten, und was aus Rußland kommt, ist ihm Offenbarung.

05-07-18 Was für einen Besuch von Angelika Merkel in Österreich vorbereitet wird - kurz eine Jauchengrube

 

CSU kritisiert „Wahlkampfgetöse“ der ÖVP

Die ÖVP setze „kurzsichtige und populistische Maßnahmen, sagt Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU). Er fürchtet – wie auch andere Landespolitiker – Nachteile für sein Land.

FPÖ kritisiert populisitsches Wahlkampfgetöse der CSU - Haimbuchner - 03-07-18

Härtere Töne schlägt sein Koalitionspartner an. „Nur weil sich in Österreich im Wahlkampfgetöse die ÖVP medienwirksam als Garant für eine solide Flüchtlingspolitik installieren möchte, darf es keine kurzsichtigen und populistischen Maßnahmen geben, die negative Auswirkungen auch auf unser Ehrenland haben könnten“, sagte Bayerns Ministerpräsidentenstellvertreter Martin Sichert (AfD).

Dabei ist in Österreich derzeit gar kein Wahlkampf. Und dennoch ist das, was oben zitiert wird, zutreffend, wenngleich es ein Vize aus einer Partei, wird am 03.07.18 berichtet, das über ein anderes Land sagt, und damit so klar und unmißverständlich zum Ausdruck bringt, was er in seinem Land, aus dem hinauszuschauen ihm nicht gegeben ist, nur sieht und in diesem auch nur das von den zwei Parteien – von denen er einer selber angehört – die Koalitionskameradinnen zur Zeit sind, und von ihm damit erschöpfend einschließlich der eigenen Personen bis zur absoluten Kenntlichkeit beschrieben werden.

Und es ist derzeit in Österreich doch nur Wahlkampf, der von diesen beiden Parteien ihre zurzeitige Regierung und gar Arbeit genannt wird – freilich auf dem höchsten Niveau, das in Österreich zu erklimmen ist: die Planaiebene.

Erster rechter österreichischer Erfolg des EU-Ratsvorsitzes, kurz gesagt: „Europa zieht die Brücken NICHT hoch“.

 

Kurz Sebastian - Chancellor of Austria

Mit der Wahl einer Alm oder eines Hochgebirges für den Wechsel des EU-Ratsvorsitzes, die Übergabe an der Baumgrenze – die genaue Bestimmung wird der geographisch höchst bewanderte zurzeitige Bundeskanzler recht besser vorzunehmen vermögen – des EU-Ratsvorsitzes an Österreich kann der christschwarzidentitären Regierung gratuliert werden.

Es gibt bereits – kaum daß der Abstieg von der Alm oder aus dem Hochgebirge oder von der Baumgrenze vollendet ward – einen großen Erfolg zu vermelden. Der Erfolg darüber, wie sehr dieser Aufstieg zur und diese Übergabe auf der, kurz gesagt, Alm die Menschen in Österreich inspiriert, sie zu denkerischen Höchstleistungen verführt, ihr gesamtes schöpferisches und innovatives Potential freilegt, zum Lösen der Probleme, die nirgendwo anders als auf der Alm, von der aus tiefweit in das Land geblickt werden kann, als die wesentlichsten punktgenau respektive – mit gesenkten Augen auf die Stümpfe vor sich – pflockgenau zu erkennen sind.

Der Erste, dem dieser Kurzschluss zwischen Alm und Lösung so vortrefflich gelang, ist einer, an den Sie sich erinnern werden; zu oft schon durfte von ihm erzählt werden.

Planai

Auf einer Alm gibt es, und das ist nicht nur diesem Mann bekannt, das weiß ein jeder Mensch, der durch dieses immer mehr Heimat zu nennende Land wandert, Kühe. Das zu wissen, ist noch nicht seine große Leistung. Aber den Steg von der Alm zu den Kühen zur Lösung zu schlagen, ist ihm vorbehalten, das ist seine recht große Leistung.

Freilich, dieser Stegschlag wäre ihm nicht möglich, gäbe es nicht diese Regierung in Österreich. Bescheiden wie diese Regierung ist, wird sie dieses Lob von sich von weisen, mit einem schlicht kurz ergreifenden Hinweis, dafür sei sie ja da, die Menschen hinzuführen zum Besten, sie werden zu lassen, was sie sind, auf der Alm sie zu sammeln, jenseits von allen Grenzen und hinter ihnen der …

Österreich 18 - Wer die Schönheit des Landes mit dem Geist seiner Menschen verrechnet bekommt diese Regierung

Und wer von der Alm tiefweit blickt, schaut nicht in den Abgrund, sondern in das Österreich, in diesen Staat, von dem zu sagen ist, wer die Schönheit des Landes mit dem Geist der Menschen verrechnet, bekommt als Ergebnis diese Regierung …

… diese zurzeitige Regierung, die nun in Inseraten verkündet und dazu aufruft, „die Vielfalt und die Schönheit unseres Landes zu zeigen“ …

Der Mann der Kuh, von dem schon so oft erzählt werden durfte, erfüllt diesen Tagesbefehl der Regierung bereits eilfertig, er zeigt durch seine Schreibe die Schönheit „unseres Landes“ …

Die Regierung sollte aber vorbereitet sein, vielleicht möchte die Bundeskanzlerin der Republik Deutschland, wenn sie in diesen schicksalsschweren, von der Vorsehung zur Prüfung auferlegten Wochen in Österreich weilt, diesen Mann des rechten Wissens um die Jauchenutzung, kennenlernen, vielleicht möchte Angela Merkel nicht nur die Schönheit der Almen sehen, sondern auch der Schönheit, dieser inneren Schönheit der Menschen in „unserem Land“ unmittelbar und direkt ins Auge blicken.

Es dürfte recht leicht sein, diesen Mann der Endlösungen ausfindig zu machen, um ihn, wenn es der Wunsch von Frau Angela Merkel sein sollte, ihr rasch persönlich vorstellen zu können. Der zurzeitige Innenminister kann dabei sehr behilflich sein. Er wird wohl, um den Mann der Kuh mit wahrem Namen und Adresse zu finden, nur kurz ein paar Telefonate führen müssen, mit seinen Kameradinnen und Kameraden, die damals dabei waren, als er ihnen und auch diesem Mann einen Vortrag hielt, in Linz …

Vielleicht reicht dem Innenminister bereits ein einziges Telefonat, mit der Redaktion – ist Redaktion die rechte Bezeichnung für die Räumlichkeiten, von der aus eine Website betrieben wird – von …

So viele Erwartungen an den Innenminister, wobei er überall behilflich sein soll – auch der Mann der Kuh, von dem so viel schon erzählt werden durfte, hat Erwartungen, nein, mehr, Gewißheiten, der Innenminister …

„Das neu besetzte Innenministerium wird dabei behilflich sein …“

Es ist keine Übertreibung, wenn gesagt wird, gerade Angela Merkel wird von der Schönheit „unseres Landes“ nur ganz entzückt sein können, und gerade für sie, das werde sie wohl ehrend anerkennen, wurde doch schon so viel vorbereitet,

Dinghofer hofft auf FPÖ unzensuriert auf einen Stauffenberg gegen Angela Merkel, der „genauer arbeitet als sein Vorgänger“

Harald Vilimsky, Recke Generalsekretär gegen Antisemitismus der österreichischen identitären Regierungspartei: „Merkel beklagt jetzt, was sie selbst verursacht hat.“

Für Faymann und Merkel schon real ein Erdloch ausgehoben, berichtet Karl Uwe auf FPÖ unzensuriert

in den Jahren vor dem Aufstieg zur Alm zur Verkündigung, daß nur ein Europa auf den Almen Schutz vor den Stürmen der zurzeitigen Zeit sein kann, ein Europa der Almen ist für Schiffe und Boote unerreichbar, in diesem Österreich der langen Planungen, für die, kurz gesagt, stellvertretend die zurzeitige Regierung steht.

Angela Merkel

Was für eine Vielfalt an Schönstem, das allein für Angela Merkel bereits geschaffen wurde.

FPÖ unzensuriert: „Fahr zur Hölle Merkel […] wirst enden wie Ceaucescu“

Ein Gesinnungsbild: Das Umfeld des zurzeitigen österreichischen Vizekanzlers

Angela Merkel sei die „verachtenswerteste und kriminellste Bundeskanzlerin, die das Deutsche Volk je erdulden musste“

Diese tiefschwer im Geist der Menschen in diesem Österreich festsitzende Vielfalt wird in diesem „unserem Land“ auch von der Natur tief empfunden und dankbar von ihr als ihre Schönheit wiedergegeben, sie weiß, ihre Schönheit verdankt sie Österreich … wer je die Schönheit der Natur dieses Landes sah, ging nicht von ihm ohne auszurufen, die Schönheit der Natur ist eins mit der Schönheit des Geistes in diesem Lande, das eingebettet liegt zwischen …

Vielfalt und Schönheit des Landes aus dem Geist Österreichs

Ein Geschenk sollte es bei einem Besuch auch geben. Das wird nirgendwo mehr gewußt als in Österreich, in diesem Reich der tiefsten Gastfreundlichkeit auf Erden. Was könnte Angela Merkel überreicht werden? Was einem Mann selbst Freude macht, heißt es, bereitet als Geschenk auch einer Frau  die rechte Freude. Da kommt nur ein Geschenk, kurz gesagt, in Frage, und das ist ein aufwendig gestalteter und reichverzierter Band des

Berichts „Historikerkommission“

Bundesregierung Österreich 18 - Sicherung des Wohlstands

Und ist ihr der güldene Foliant übergeben, kann die zurzeitige österreichische Regierung die Bundeskanzlerin der Republik Deutschland an die schönsten Orte in Österreich führen, um ihr stolz, auch das stolz zu zeigen, wie sie für die „Sicherung des Wohlstandes“ in Österreich sorgt, ihr dafür kein Aufstieg zu schwer, ganz ihrem Inseratenwort treu auf Ehr‘ und Gewissen … es liegt ihr der „Wohlstand“ so sehr am Herzen, keine weiten Wege sollen Menschen zum „Wohlstand“ auf sich nehmen, der „Wohlstand“ soll zu ihnen kommen, und er kommt – im Bus …

Offener Brief der Bundesregierung zum EU-Ratsvorsitz - Österreich 18

 

Abwahl, kurz gesagt

ÖVP-FPÖ-Regierung - Österreich 18 - Abwahl der Wertelosen

Keine Aussage brachte bisher deutlicher zum Ausdruck, was die christschwarze Partei von Menschen hält. Menschen sind ihr, kurz zusammengefaßt, die „Wertlosen“.

Ing. Gerald Kohl, der das so unmißverständlich zum Ausdruck brachte –

„jeder Arbeitnehmer ist nur Produktionsfaktor und Lohnstückzahl“

–, ist inzwischen aus dem ÖVP-Wirtschaftsbund ausgetreten. Es gab mit ihm im ÖVP-Wirtschaftsbund eine Krisensitzung. Kohl wurde aber von nicht der ÖVP aus ihrem Wirtschaftsbund hinausgeworfen. Kohl wurde die Referenz erwiesen, selbst seinen Austritt bekanntzugeben.

Ing. Gerald Kohl hat den Kardinalfehler begangen, das christschwarze Denken –

„Wertlose“

über Menschen deutlich und unmißverständlich zu formulieren. Solche Fehler – das tatsächliche Denken über Menschen in dieser Partei – hinter dem türkisen Vorhang zu verbergen und davor die Anständigen zu geben, ist die strikt einzuhaltende Werberichtlinie der christschwarzen Partei.

Es sind ihr nicht nur Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer „Wertlose“, sondern überhaupt Menschen, die sie nicht als zu ihr zugehörig einstuft, von denen sie beispielsweise nicht für ihre Wahlkämpfe zusätzliches Geld erwarten kann. Denn. In dieser Woche, als Gerald Kohl gegen diese christschwarze Werberichtlinie verstieß, auch in dieser Woche offenbarte der Slimfitchristobmann der schwarzen Partei wieder einmal deutlich, was er von Menschen hält – hält sie in Käfigen, wenn ein „Sinn nachzuvollziehen“ …

Manche Kapitel müssen eine Fortsetzung erfahren, auch wenn zu diesen eigentlich nichts mehr hinzuzufügen wäre, wie jene zu den zwölf Stunden als Evangelium der Slimfitchristians – nur ein weiteres Dysangelium

Wie die CS, also die ÖVP mit dem 12-Stunden-Tag-Kampf die Wahl verliert

„Kannst Du so leben?“ Das fragt die christschwarze Partei selbst

Tag der Kapitalschaffenden

FPÖ und ÖVP schmettern Antrag zur Bekämpfung von Kinderarmut in Österreich im Parlament ab

Programm von Sebastian Kurz und seiner Kapelle new nemesis („neue gerechtigkeit“): Ich bau dir Kartoffeln an.

Eine Fortsetzung zur Verstärkung.

Abwahl der „Wertlosen“

Vor 88 Jahren kämpfte die christschwarze Partei mit Heimatwehr gegen den 12-Stunden-Tag. Und verloren. 88 Jahre später kämpft die christschwarze Partei mit Identitär für den 12-Stunden-Tag. Und haben ein weiteres Mal zu verlieren.

60-Stunden-Woche

Mit Abwahl der „Wertlosen“ wird nicht gesagt, sie sind als Menschen „wertlos“, wie es Gerald Kohl stellvertretend schrieb, sondern sie sind, obgleich von „Werten“ besessen, ohne Werte, losgelöst von der Anerkennung des Wertes eines jeden Menschen, also kurz zusammengefaßt: Wertlose.

Und gerade der zurzeitige Bundeskanzler ist einer, der viel von Werten spricht, gar davon, Werte seien in Schulungen – er wird wohl ahnen, weshalb, was ihm not …

Abwahl der Wertelosen - ÖVP-FPÖ-Regierung Österreich

Kurz eine Bilanz: Mit 88 gestorben …

Nun berichten Medien in Deutschland und auch in Österreich, daß die Tochter von Heinrich Himmler gestorben ist.

Auffällig daran ist die Klage, die Tochter hätte sich nie von ihrem Vater distanziert. Was wäre sie, hätte sie je sich von ihrem Vater distanziert, für eine unwürdige und undankbare Tochter gewesen. Gerade in diesen christlichen Ländern wäre sie zur ungehorsamen Tochter gegen Gott-Vater gestempelt worden.

Und zu dieser Klage, auch von österreichischen Medien veröffentlicht, fällt ein, noch nie wurde beklagt, daß beispielsweise Karl Habsburg

Wann fragt ORF das Enkelchen von Mao Hitlerstalin, ob er als Diktator im Schloß wohnen wolle

je nicht von seinen Vorfahren sich distanziert, sondern Gudrun Himmler gleich gut über seine Familie zu reden weiß. Für Karl Habsburg kann auch der Name Österreich eingesetzt werden. Eine Distanzierung von Österreich ist nicht bekannt, ganz im Gegenteil. Die lieblichste Erinnerung an diese Familie wird hochgehalten, die größte Schönfärberfabrik für diese Familie betrieben.

Und was noch auffällig ist an den Berichten über den Tod der Tochter von Heinrich Himmler. Es wird der Massenmord an Menschen, die als Juden und Jüdinnen bezeichnet werden, erwähnt, nicht aber der Massenmord an Menschen, die heute noch als „Zigeuner“ bezeichnet werden, obgleich der Holocaust aus zwei Namen besteht: Shoa und Porajmos. Und Heinrich Himmler einer der Hauptmassenmörder und Hauptmassenmörderinnen für den zweifachen Holocaust

Der offiziell ungefeierte Vater von Gudrun Himmler und beispielsweise eine in Österreich offiziell gefeierte Urgroßmutter von Karl Habsburg haben darin etwas gemein, ihre Sicht auf die Menschen, die heute noch „Zigeuner“ genannt werden.

Und es wirkt grauenhaft bis in die Gegenwart. Auch gegen Menschen, die nicht „Zigeuner“ genannt werden. Zum Beispiel die „Wohnsitzbeschränkung“. Schon die Urgroßmutter schränkte die Bewegungsfreiheit von Menschen ein, beim Vater hieß diese Einschränkung „Festschreibungserlass“. Die Urgroßmutter, die Henne, der Vater, das Ei. Und in der Gegenwart wird es „Residenzpflicht“ genannt, wenn Menschen ihren Wohnort nicht verlassen dürfen. „Residenzpflicht“: Kann eine Bezeichnung je mehr verdeutlichen, aus welchen Tiefen der Vergangenheit heute verabschiedete Gesetze …

Mit 88 Jahren ist Gudrun Burwitz gestorben. Nicht gestorben ist 88 …

„Was habt ihr von dieser Rasse erwartet“

zungl888: Aufruf zur Spendenaktion für Mark 48 Torpedos

Die Tochter ist nun also gestorben, die Tochter von HH, oder ziffernmäßig abgekürzt, von 88, von einem, der auch recht viel von der Sprachpose der Anständigkeit hielt, die der Gegenwart wieder feschester enganliegender Anzug …

Was für eine grausame Laune der Gegenwart, fällt noch bei der Nennung von Vater 88 ein, mit dieser seit Jahrhunderten währenden Geschichte nicht zu brechen, diese nicht endlich für ewig zu begraben, sondern ganz im Gegenteil, weiter und vermehrt deren Agenda abzuschreiben.

Tochter gestorben mit 88

NS Auffällig an den Berichten über den Tod der 88-Tochter ist die Erschütterung über ihre Tagebucheintragungen, daß ihr der Besuch eines Konzentrationslagers ein schöner gewesen sei. Sie war ein Kind. Sie war mit ihrem Vater unterwegs. Was hätte sie sonst schreiben sollen? Was soll ein Kind über einen Ausflug mit dem Vater schreiben, wenn dieser gar zu ihm lieb ist, sich ihm aufmerksam widmet? Mit dem Wissen der Gegenwart von einem Kind andere Tagebucheintragungen zu erwarten oder gar zu verlangen, was für eine Anmaßung. Wie vielen kommen in der Gegenwart die Konzentrationslager noch als „schöne Orte“ vor, wenn sie, ohne mit ihren Vätern und Müttern allerdings Vernichtungslager zu besuchen, beispielsweise schreiben, und das nicht in einem geheimgeführten Tagebuch:

Entwicklung 18 in Österreich: FPÖ unzensuriert – Schreibplatz von Harald Vilimsky: „Dort [Mauthausen] befindet sich der geeignete Standort für seine [Soros] ‚Universität‘. Hunderttausende können sich dort inskribieren – aber niemand kommt dann wieder raus!“

FPÖ unzensuriert: „Alle Willkommensklatscher … Arbeitsdienst … Am besten nach Buchenwald“

Hofer-FPÖ-Werbewähler: „Jelinek eine Hinfahrkarte ins nächste Krematorium samt ‚bevorzugter‘ Behandlung“

Auf freiheitlicher Website bewirbt sich wieder einer als Krematoriumsheizer in Auschwitz

Und das sind nicht die einzigen Kapitel, die davon erzählen, wie „schön“ diesen Menschen, die kein Tagebuch führen, als wären sie im Alter der 88-Tochter und ihrer Zeit, diese Orte der Vernichtung heute erscheinen müssen, wenn sie diese wieder und wieder öffentlich empfehlen, als wären alle diese Konzentrationslager und Vernichtungslager ein einziges Neapel, und von Neapel heißt es ja bekanntlich: sehen und sterben – und das ist absolut als das Schönste gemeint, das ein Mensch – Neapel sehen und sterben

Und wie viele es noch in der Gegenwart gibt, die diese Schönheitsgeschichte für sich und ihre Kinder wiederholt sehen möchten:

Kurz zusammengefaßt FPÖ unzensuriert seit dem 05.05.18

Für Betreiber und Betreiberinnen und deren Kinder von Konzentrationslagern und Vernichtungslagern selber sind diese keine Orte des Grauens, sondern Stätten des Alltags, Arbeitsplätze mit Rechten und Pflichten, Einkommensquelle, für Vater, Mutter und Kind auch Plätze des gemeinsamen Erlebens schöner Tage …

„Vater, Mutter, Kind“, diese Parole fällt nicht ungefähr ein, diese Parole von den Marschierern und Marschiererinnen in der Gegenwart in der Wiener Innenstadt … der 88-Vater war ja auch zuständig für die Bekämpfung von gleichgeschlechtlicher Sexualität, Abtreibung …

Von Österreich mit seinem Panorama wird auch gerne von einem Land gesprochen, das schön ist, wohl deshalb die Anrufung Österreichs als „Concentration Camp Austria“

Es kann, wie schon erzählt, alles kurz zusammengefaßt mit einem Satz: „Wir wollen den neuen Menschen nicht!“ Und wenn Vater und Mutter – wo sie wohl ihre Kinder gelassen – etwa auf dem Albertinaplatz zusammenkommen, um zu skandieren „Vater, Mutter, Kind“ vereinen sie alle Hs der Vergangenheit zu ihrer vergangenen Gegenwart …

FPÖ unzensuriert – zungl888: „Spendenaktion für mark 48 torpedos“

Es wird von vielen Seiten bemüht und gesagt, es sei eine Rückkehr in die Vergangenheit, etwa in die 30er Jahre, manche sagen das auch, um sich als Opfer zu präsentieren, die sie nicht sind, und gleichzeitig die Verbrechen an den Menschen, die tatsächlich Opfer waren, zu relativieren.

Wenn aber, wie beispielsweise auf der gesinnungsgemäß zensurierten Website der identitären Regierungspartei in Österreich seit vorgestern der Aufruf zu einer Spendenaktion für Torpedos zu lesen ist, dann, muß kurz gesagt werden, ist die Vergangenheit, sind beispielsweise die 30er Jahre nie verlassen worden, ist alles nur eine bequeme Illusion gewesen, je weiter als in den 30er gekommen zu sein, wenn als „Problemloesung“ nach wie vor bloß Mord, Massenmord – und wenn es wer mit dem Pseudonym „zungl888“ verbreitet, das dreifaltige H, kann kein anderes Wort verwendet werden – als „Endlösung“ gesehen und verbreitet wird, ungestört von den Verantwortlichen der Website der identitären Regierungspartei.

Und es bleibt nicht, kurz gesagt, bei „Aufrufen“. Solche Torpedos sind doch teuer, so muß derweilen halt noch bescheiden beispielsweise mit einer Glock geschossen werden, wie von dem Kandidaten aus der Partei des Innenministers, oder zugestochen werden, wie in Lwiw …

Das Schießen und Erstechen aber nicht im Digitalen, wo es ignoriert werden könnte, sondern im Analogen, und deshalb können auch Aufrufe im Digitalen nicht ignoriert werden, darf dazu nicht geschwiegen werden, besonders, wenn es auf einer Website einer Regierungspartei geschieht – auch Aufrufe sind eine ebenso reale Sache wie eine Kanonenkugel …

FPÖ unzensuriert - zungl 888 - 27-06-18

 

Intensive Bereicherung durch christschwarzidentitäre Regierung in Österreich

Es ist nicht immer leicht eine Kapitelüberschrift zu finden. Besonders diesmal. Es hätte eine sehr lange Überschrift werden müssen, eine nur aus Zitaten, und die hätte dann zu lauten gehabt:

„Da wir nicht wissen, welcher Volksgruppe genau diese Menschen angehörten, bezeichnen wir sie einfach als Zigeuner.

Zigeuner sind die Schleusenöffner. Zuerst kommen die Zigeuner. Dann kommen die Neger. Und am Ende die Pest.

was habt ihr von dieser Rasse erwartet? In Ungarn (Bezirk Tolna) haben sie in den 60-er Jahren 7 Bauarbeiter gegessen und das schönste ist, daß deren Führer wollte als letzter Wunsch zwei Teilen von einen jungen Mädchen essen. Danach sprach endlich der Kaleschnikow….“

Der Vorteil einer derart langen Überschrift wäre gewesen, es hätte dazu kein Kapitel mehr geschrieben werden müssen. Denn. Die Zitate richten selbst ihre Schreibenden.

Doch auch zu dem, was sich selbst richtet, darf nicht geschwiegen werden.

Das sind, wie in der Collage gelesen werden kann, Kommentare zum Kommentar „Bregenz: Intensive Bereicherung durch ‚Notreisende‘-Fetzenlager im Naturschutzgebiet“ der gesinnungsgemäß zensurierten Website der identitären Regierungspartei in Österreich am 28. Juni 18.

FPÖ unzensuriert - Zigeuner - Kannibalismus - Pest - Juni 18

Keine „Bereicherung durch „Notreisende“, sondern „Bereicherung“ durch „Fetzenlager“. Für ihr recht feines Deutsch ist die identitäre Partei mit ihrer Sprachvernarrtheit berü…

„Bezeichnen wir sie einfach als Zigeuner.“ Das zitiert die gesinnungsgemäß zensurierte Website in ihrem Kommentar selbst … es wird zwar nicht genau gewußt, wer, aber dafür gibt es ja die … um schlicht kurz und ergreifend gekennzeichnet …

Die „Pest“-Weissagung schreibt jener Mann, der sich schon mal im Oberösterreichischen niederläßt, um Referaten zu lauschen, etwa vom zurzeitigen Innenminister, nicht von dem italienischen, sondern … Wie es ihm wohl nun mit seinem Herzen geht? Schlagen jetzt zwei Innenminister in seiner Brust? Muß er sich für einen entscheiden? Nein. Es schlagen doch auch in der identitären Parteienbrust zwei Innenminister …

Salvini, Kickl und kurz zusammengefaßt: „Die Plage wird immer unerträglicher!“

„Was habt ihr von dieser Rasse erwartet?“ Das schreibt Nico Blondy. Wie er wohl auf das Wort „Rasse“ gekommen ist? Kaum einen Tag nach dem Fußballspiel von Brasilien und Serbien. Vielleicht war er Gast im Heurigen Zum Hool, sah und hörte zu, wie Finger und Seeger über „reinrassige Schweizer“ …

Und dann erzählt Nico Blondy diese Geschichte von den „sieben gegessenen Bauarbeitern“ …

Luise Rinser schrieb in „Wer wirft den Stein. Zigeuner sein in Deutschland. Eine Anklage“, veröffentlicht 1985:

„Daß sie Kinder schlachten und essen, glauben wir heute nicht mehr. Den Kannibalismus haben die Zigeuner im 18. Jahrhundert in Ungarn zugegeben – unter der Folter. Der Vorwurf wurde daraufhin von Kaiser Josef II. durch eine Untersuchung geprüft. Die angeblich Verspeisten fand man am Leben – von den 190 Sinti waren 40 bereits getötet: gerädert, gehenkt, verbrannt. Auf Anordnung von Josef II. wurden die übrigen freigelassen und vom Vorwurf des Kannibalismus freigesprochen.“

Ob es geglaubt wird oder nicht, das ist nicht das Wesentliche. Verbreitet wird es immer noch, auch das mit dem Kannibalismus, wie von dem Blondy auf der gesinnungsgemäß zensurierten Website der identitären Regierungspartei in Österreich, im Juni 18, 33 Jahre sind seit der Erstveröffentlichung der Anklage von Luise Rinner vergangen. Verbreitet wird es immer noch, das ist das Entscheidende, und trägt zur lebensbedrohlichen Lage dieser Menschen bei – eben erst wieder ein Mord und Verletzte, diesmal in Lwiw …

Es gibt keine „Roma-Frage“, wie Salvini kurz sagt, sondern eine Regierungsfrage mit nur einer Antwort: Sie haben ihre Stühle zu räumen.

Übrigens, auch wenn der damalige Kaiserdiktator sich gnädig zu einer Untersuchung … daß es überhaupt zu diesem Vorwurf kam, zu diesen vierzig Morden, nun, kann leicht vorgestellt werden, wird allein an seine Mutter … Für das Verbrennen in diesem Land seit Jahrhunderten eine Vorliebe, ob von Menschen, von Büchern – schon damals, als Josef Habsburg mit seiner, kurz gesagt, Attitüde des Aufgeklärten regierte und zum Bücherverbrennen nicht mit dem Feuerwehrwagen gefahren wurde, sondern wohl auf Pferden geritten …

Es hätte gar nicht so lange überlegt werden müssen. Denn. Eine Überschrift für dieses Kapitel hat Luise Rinser bereits geschrieben, vor 33 …

„Wer wirft den Stein?“

Schwarzidentitäre Regierung in Österreich - Wer wirft den Stein

 

Robert Seeger und Edi Finger plaumentieren live aus dem Heurigen Zum Hool

Es ist Gemütlichkeit der gemütlichsten Gemütlichkeit, eben österreichische Gemütlichkeit, wie zwei Männer auf das Spielfeld blicken und dabei reden.

Und es ist auf höchstem Niveau, wie Robert Seeger und Edi Finger junior Fußballspiele kommentieren, etwa das Spiel von Brasilien und Serbien. Auch sie erreichen gemütlich leicht das aus anderen Stuben bekannte Niveau von Medienmenschen aus Österreich

Mögen in anderen Ländern Sportreporterinnen vielleicht ihre Arbeit darin sehen, nur über das eine Spiel profund zu berichten, das sie zu kommentieren haben, diese zwei Herren in Österreich jedoch geben sich damit nicht zufrieden. Und sie können es auch nicht.

Schließlich arbeiten sie für eine Fernsehanstalt, die einen Bildungsauftrag hat. Für die fellnerische Anstalt.

Und wie sie diesen Bildungsauftrag erfüllen, übererfüllen, sie kommentieren nicht einfach, sie plaudern lehrbeflissen nicht nur zum Fußball in einer lehrfreudigen Atmosphäre …

Und so lehrten sie gestern etwa beim Spiel von Brasilien und Serbien über „reinrassige Schweizer“ unter Anwendung einer bislang nicht bekannten Methode, „Reinrassigkeit“ anhand der Namen der schweizerischen Fußballspieler zu bestimmen, und Edi Finger trug als Beispiel für einen solchen Namen einen aus nur Konsonanten bestehenden vor, wie ein Lautgedicht von Jandl.

WM 2018 - Fußball - Live aus dem Hool Finger und Seeger