Fest der Österreich Freude, 08.05.18: Aus Gedenkveranstaltungen gelernt

Fest der Freude - FPÖ unzensuriert - 08-05-18

Wer je daran zweifelte, der FPÖ seien ihre, kurz gesagt, Stühle in jedweder Regierung zu verwehren, wird an diesem Tag der Befreiung, am 8. Mai ’18, seine und ihre Zweifel aufgeben.

Gibt es denn einen rechteren Beweis dafür, was alles besonders die FPÖ aus der Geschichte gelernt hat, und auch dafür, wie unendlich wichtig Gedenkveranstaltungen sind, aus denen besonders die FPÖ wie keine andere Partei in Österreich ihre rechtesten Konsequenzen fortwährend zieht …

Wie unendlich rasch hat, um hierfür ein Beispiel zu nennen, die gesinnungsgemäß wohlfeil zensierte Website der FPÖ einen Kommentar gelöscht, in dem, kurz zusammengefaßt, die Hoffnung zum Ausdruck gebracht wurde, die Geschichte möge sich wiederholen, also diese Art von Wiederholung, gegen die es in Österreich ein Verbotsgesetz gibt.

Dieser Kommentar, kurz gesagt, in dem von einem Auschwitz-Antisemitismus der Zukunft Hoffnung ersehnt ward, hat also die Website der österreichischen Regierungspartei gelöscht, recht rasch und unmißverständlich damit gezeigt, bereit zu sein, entschieden gegen …

Alles also zu tun, um zu beweisen, aus der Geschichte gelernt zu haben, die rechten Konsequenzen aus den Hunderten oder gar Tausenden Gedenkveranstaltungen, die es seit ’45 gab und weiter geben wird, gezogen zu haben und zu ziehen, oder, um es mit Marcus Junge, der am 5. Mai ’18 schrieb, drastisch auszudrücken, „alles umbringen“.

„Alles umbringen“: kann es gerade am 8. Mai ’18, am Tage des Gedenkens der Befreiung, den die Website der österreichischen Regierungspartei damit adelt, diesen in Anführungszeichen zu setzen, ein recht deutlicheres Zeichen für die Notwendigkeit von Gedenkveranstaltungen geben, aus denen besonders die FPÖ über Jahrzehnte hinweg so viel mitgenommen hat, als diesen Kommentar von Marcus Junge nicht zu löschen, diesen zu belassen, als ihren größten Beitrag aller Zeiten zum Tag der Befreiung, sozusagen als ihre Parole zum …

 

Tag der Befreiung - 8-5-2018

Ohne Spenden zusätzlich

bundes rapide Geld der öffentlichen Hand immer Herzensprojekte So etwa die „Rechercheplattform“, welche Abgeordneten gründet finanziert öffentlich Pranger desaströsen National 17 weiter Geldgeber die Schreiberlinge – ganz im Gegensatz zu engagierten Journalisten anscheinend nicht ehrenamtlich aber  bereitwilliger Geldgeber für Denunziantenarbeit Mit Jubel Recherchearbeit dafür „Tag der Befreiung“ will dem 8. Mai wieder „Tag der Befreiung“ ein wichtiges Signal Ziel, „den Freiheitlichen und Ewiggestrigen auf die Finger zu schauen, Inhalte aufzuarbeiten und der Öffentlichkeit stellen“ Bezahlte Anpatzer aktiv Spenden  Aus Budget Autoren Staub so großes jeglicher Art patzen

Das ist das Ergebnis.

Das Ergebnis des Experiments, einen Kommentar von der gesinnungsgemäß zensurierten Website der identitären Regierungspartei einem Programm mit dem Auftrag einzuspeisen, herauszuarbeiten, was kann von diesem Kommentar ohne Verlust weglassen werden.

Von dem gesamten Kommentar „Linke wollen nicht ehrenamtlich arbeiten: ‚Stoppt die Rechten‘ lukriert reichlich Spenden“ blieb nach dem automatisierten Durchlauf lediglich das oben Zitierte übrig, mit dem automatischen Befund, mehr Sinnfleisch ist an diesem Kommentar nicht dran, mehr Fleisch trüge das Kommentarskelett auch nicht, ein Gramm mehr und das Skelett würde bersten.

Das Ausgangsmaterial für dieses automatisierte Experiment Prüfung können Sie in der Collage lesen, also diesen Kommentar vom 6. Mai ’18, mit dem eine andere Website vorgeführt werden soll, mit dem einer anderen Website vorgeworfen wird, Spenden zu sammeln, von einer Website nämlich, die selbst zusätzlich um Spenden für sich und, weil es wohl eine „Herzensangelegenheit“ ist, Sorge hat, es könnten für einen Gesinnungskameraden keine Spenden mehr …

FPÖ unzensuriert braucht zusätzlich für ihre amtliche Arbeit Spenden

FPÖ unzensuriert: „Massenhaft zu den Waffen greifen und alles umbringen, was Systemling, Invasor, Gutmensch, Linken genannt wird oder sich entsprechend verhält.“

Österreich - FPÖ unzensuriert - 05-05-2018

„Israel provoziert und provoziert, das steckt halt in einem Juden. Man kann nur hoffen, dass sich die Geschichte wirklich wiederholt!! Wie war das mit dem Volk der Azteken und Majas? Ich persönlich kenn nur die Ausgrabungsstätten…………!“

Das steht seit dem 5. Mai ’18 auf der gesinnungsgemäß zensierten Website der identitären Regierungspartei – favourite site eines Generalsekretärs und eines Vizekanzlers …

Es ist ein Kommentar von Irra zu einem Kommentar der FPÖ unzensuriert, in dem es wieder einmal um George Soros geht, und Irra ist kein Irrer oder keine Idiotin, Irra stellt sich nicht dumm, weiß, was erwartet wird, wenn von George Soros, auch von Schriftstellern, Künstlerinnen auf der gesinnungsgemäß zensierten Website der identitären Regierungspartei geschrieben wird …

Entwicklung 18 in Österreich: FPÖ unzensuriert – Schreibplatz von Harald Vilimsky: „Dort [Mauthausen] befindet sich der geeignete Standort für seine [Soros] ‚Universität‘. Hunderttausende können sich dort inskribieren – aber niemand kommt dann wieder raus!“

Es gibt wohl keinen geeigneteren Zeitpunkt als kurz vor dem 8. Mai ’18 an die Gegenwart zu erinnern, wenn am Heldenplatz … wieder, kurz gesagt, zu erinnern, dass es bei der  Irra-Hoffnung auf „Wiederholung der Geschichte“ nicht nur um die Menschen geht, denen Irra … es geht um alle, und daran erinnert Marcus Junge mit seinem Kommentar auf der gesinnungsgemäß zensierten favourite site

„Doch, man könnte es aufhalten

Wenn ‚man‘ täte, was ich seit 10 Jahren kommentiere, immer und immer wieder. Massenhaft zu den Waffen greifen und alles umbringen, was Systemling, Invasor, Gutmensch, Linken genannt wird oder sich entsprechend verhält.Der blutige, hart Schnitt, aber das traut sich ja keiner, so beim Krebs, da wird ja nicht rausoperiert, bestrahlt, Chemo, ne da wird alle 4 Jahre mit einem Kreuz bemalt, bei ‚kein Krebs‘ und dann werden Kommentare geschrieben, das man Krebs gegenüber friedlich sein muß, demokratisch, gewaltfrei.“

Das schreibt Marcus Junge. 5. Mai ’18. Es ist nicht seiner erster Kommentar in dieser Quantität:

Können Sie, Norbert Hofer, wenn es um Mordaufrufe geht, auch handeln oder nicht einmal reden?

Zum christlichen Abendlande wird Österreich wieder erstehen

Mit diesem „alles umbringen“ ist Marcus Junge nicht der einzige, sondern nur einer der vielen aus der Schreibstattel, die

Schreibstaffel FPÖ: Wer läutet draußen an der Tür? Die Fuchsien blühn so nah – und wein‘ nicht, sie sind da

Kein geeigneter Zeitpunkt an das Gedicht von Theodor Kramer zu erinnern, als kurz …

Es sind stets alle, die abgeholt werden sollen, weil sie sich nicht entsprechend verhalten, und dann gibt es rasch keinen einzigen Nachbarn mehr, der sagen kann, lach nur, sie sind bloß bei der Nachbarin …

Ein Schriftsteller sprach am letzten Freitag in der Hofburg davon, zuerst werde gesagt und dann werde getan. Nicht nur beim Lesen der Kommentare von Irra fällt dazu ein:

Vor langer Zeit wurde gesagt, dann wurde getan, und jetzt soll wieder getan. 

Österreich '18

Und damit sind nicht die madigen zwölf Jahre des deutschen massenmordreiches gemeint. Es reicht viel weiter zurück, viel weiter. Und darüber geben auch die Mannen und Frauen, bildungsnah wie sie sind, reichlich Auskunft. Manche allein schon durch ihre gewählten Pseudonyme, etwa Savonarola: ein Name, der für christliches Schreckensregime, für Terrorregime der Organisierten Glauben steht …

Auch ein Volker Spielmann, bildungsnah wie – es darf angenommen werden, ein Mann hat dieses Pseudonym gewählt – er ist, weiß, die madigen zwölf Jahre waren ohne die Jahrhunderte davor nicht zu haben, und so wählt er in Vermählung der Vergangenheiten zum eisernen Bunde gegen Gegenwart und Zukunft ein entsprechendes Pseudonym: Nibelungen-Guderian … Und noch etwas darf angenommen werden, Volker Spielmann steht ebenso wenig draußen vor der Tür wie Guderian, für den sein Bandenführer, während alle anderen Menschen Elend, Not und Mord litten, reichlich sorgte …

Sie nennen sich nach Schriftstellern, auch nach solchen, denen die literarische Qualität nicht abgesprochen werden kann, und zeigen damit auf, mehr literarisches Verständnis zu haben, als beispielsweise ein Manfred Haimbuchner …

Bildungsnah wie sind, wissen sie, beispielsweise Herwig Seidelmann, Shakespeare für ihre gesinnungsgemäßen Zwecke umzudichten … wahrlich, nur wer so bildungstief in der abendländischen Kultur gläubig gefestigt ist, kann sich aufschwingen, erheben zu …

Monika Mühlwerth zugewidmet, zum Entsetzen – FPÖ unzensuriert: „Gibt’s dort kein Erschießungskommando, gegen Menschen „keine Kammerjäger?“

Sie können auch einen Shakespeare umdichten und es darf angenommen werden, ihnen, den Mannen und Frauen würde das nicht passieren, wenn sie sich an einem Schrifsteller zum Zweck des gesinnungsgemäßen Abschreibens, was etwa dem zurzeitigen Innenminister passierte …

FPÖ und Antifaschismus – Wenn Herbert Kickl von Norbert Hofer abschreibt, kommt dabei nur recht Unrichtiges heraus

Und wie in der Collage gelesen werden, schöpfen Schreibstaffel und FPÖ aus denselben Quellen, diesmal taucht McErdal seinen oder ihren Gesinnungsschöpfer …

Im Gesinnungsfall ist die FPÖ für Michael und nicht Max Mannheimer

NS Es darf auch diesmal nicht der Gebildete fehlen, der noch bei Cesar Bresgen studierte, an diesem Sonntag, dem 6. Mai 2018, und das tun, was er recht kann, vielleicht gerade vom Kirchgang heimgekommen zur Fritattensuppe, um dann weiter in eine Ausstellung, davor aber rasch noch … was er recht kann, ist die Verleumdung, diesmal eine, die einen vielleicht, kurz gesagt, freuen wird, der sich nicht durchsetzen kann …

FPÖ unzensuriert 06-05-2018

Parlamentspräsidentin III benotet Hofburgrede von Michael Köhlmeier mit einer römischen I

Gedenktag Mai 2018 Hofburg - Anze Ede im Ortlaut - Michael Köhlmeier

In „Transit“ von Christian Petzold wird Georg gefragt, ob er ein Buch über seine Flucht schreiben wird. Georg verneint. Und er erklärt, warum. Er habe zu viele Schulaufsätze schreiben müssen über Ausflüge, über das schönste Erlebnis in den letzten Sommerferien, wie seine Weihnachtsferien waren, und das alles immer nur, um eine gute Note zu bekommen. Er will keinen Schulaufsatz mehr schreiben, auch nicht als Buch.

Georg, ein Radio- und Fernsehmechaniker auf der Flucht, wird mit einem Schriftsteller verwechselt. Aufgrund dieser Verwechslung wird ihm die Frage gestellt, ob er ein Buch über seine Flucht, über seine Erfahrungen als Flüchtling schreiben will. Seine Antwort ist, er wird keinen Schulaufsatz mehr schreiben.

Michael Köhlmeier wird gefragt, ob er sprechen will. Er bejaht. Und er erklärt, warum. Schon während er spricht, benotet die identitäre Parlamentspräsidentin III seine Rede: sie schläft. Ihr Schlaf zu seiner Rede in das von der schwarzidentitären Regierung recht begehrte Schulnotensystem übertragen ist für Michael Köhlmeier wohl eine glatte römische I.

Und die Ministerin neben ihr? Schläft sie auch? Ist sie doch wach? Wer vermag das bei ihr schon eindeutig …?

Michael Köhlmeier, ein Nichtflüchtling aus dem Österreichischen, wird mit keinem Radio- und Fernsehmechaniker verwechselt. Aufgrund dieser Nichtverwechselung wird ihm, dem Schriftsteller, die Frage gestellt, ob er sprechen will. Seine Antwort ist, er wird. Es ist ihm eine – ach, heiliges Land der Pflicht …

Die Nichtflucht aus dem Österreichischen ist die Flucht in die Dummstellung.

Michael Köhlmeier beginnt seine Rede mit dem Erzählen, wie ihm der Parlamentspräsident I damit Mut gemacht habe, als er, der Parlamentspräsident I, sagte, „man muss die Dinge beim Namen nennen“. Was für ein Dinge-beim-Namen-nennen-Ermutiger doch der Parlamentspräsident I ist; auch in seiner Rede am 4. Mai ’18 in der Hofburg: er „warnte in seiner Ansprache vor dem Aufkeimen eines neuen Antisemitismus in Europa und der Welt.“

„Neuer Antisemitismus in Europa und der Welt“ … Und dann tritt Michael Köhlmeier auf, ermutigt vom Parlamentspräsidenten I nennt er alles beim Namen, spricht von den Codes, von den Klicks, beißt mutig die Zähne zusammen, stellt sich nicht dumm, das wird von ihm auch nicht erwartet, aber was von ihm erwartet wird, sich österreichisch hinzustellen, und diese Erwartung erfüllt er vollends. War Michael Köhlmeier zu aufgeregt vor seiner Ansprache, zu ungeduldig zu erfahren, ob seine Rede für eine römische I gut genug ist? Oder, kurz gefragt, schlief er einfach, als der Parlamentspräsident I den Code vom „neuen Antisemitismus“ vorbrachte? Und es ist ein Code, mit dem Menschen gekennzeichnet werden, die nach Österreich kommen …

Harald Vilimsky, Recke Generalsekretär gegen Antisemitismus der österreichischen identitären Regierungspartei: „Merkel beklagt jetzt, was sie selbst verursacht hat.“

„Neuer Antisemitismus in Europa und der Welt“. Ein Code als Abschiebecode, besonders für Österreich erfunden. Alles auf andere abschieben zu können, auch den Antisemitismus, diesen auf die Menschen abschieben zu können, die nach Österreich kommen. Ohne diese Menschen – ach, Parlamentspräsident I –  wäre Österreich das, was Österreich geworden ist, nun mit der zurzeitigen schwarzidentitäten Regierung.

Entwicklung 18 in Österreich: FPÖ unzensuriert – Schreibplatz von Harald Vilimsky: „Dort [Mauthausen] befindet sich der geeignete Standort für seine [Soros] ‚Universität‘. Hunderttausende können sich dort inskribieren – aber niemand kommt dann wieder raus!“

Für dieses Österreich steht der Schriftstellerermutiger ganz vorne an der Podiumsrampe und schlägt mutig seine Zähne in die Ikone seiner Partei …

Wolfgang Sobotka opfert für die christschwarz-identitäre Regierung in Österreich Leopold Kunschak auf dem Margarinealtar des Scheins

Der Schriftstellerermutigte beißt unerschrocken „stichhaltige Gerüchte“ zusammen. Sein Mund groß genug für diesen Gudenusbrocken, aber zu klein, um in die Vizekanzlerstelze „Es sind keine Gerüchte, es sind Fakten.“ zu beißen?

„Ich möchte den Opfern in die Augen sehen können – und mir auch mir selbst.“

Das, auch das, sagt Michael Köhlmeier im Zeremoniensaal der Hofburg am 4. Mai ’18. Was für eine tiefe Einsicht. In die Augen sehen können … Er kann ihnen in die Augen sehen, er kann auch sich selbst mithilfe eines Aliberts in die Augen sehen. Das sind leichte Übungen. Aber was sehen die Opfer, wenn sie ihm, dem Ermutigten, in die Augen sehen?

Wenn sie, die Opfer in der Gegenwart, ihm die Augen sehen könnten, würden sie sehen, daß er die „Niedertracht“ von „stichhaltigen Gerüchten“ erkennen kann, aber ihm das vilimskysche „Bravissimo“ wohl auch ein guter und empöruntauglicher Ausruf der Begeisterung …

„Erst wird gesagt, dann wird getan.“ Ist der Befund von Michael Köhlmeier in der Hofburg im Mai ’18. „Bravissimo“ ruft Harald Vilmsky über die Grenze der Lega zu. Dort nämlich: Wird gesagt und getan:

Ein Mann geht vom Reden zum Schießen über – Auskunft über Forza nouva, Casa Pound, Lega Nord kann in Österreich FPÖ recht genau geben

Harald Vilimsky zieht schon einen Tag später die Lehren aus dem 12. März ’18

Statt in die Augen zu sehen, weniger dem Zuarbeiten sich hinzugeben, Schulhefte nicht für „Phrasen von geronnenen Betroffenheiten“ vergeuden, das würde schon genügen …

Wie tief hat Michael Köhlmeier etwa Udo Ulfkotte in die Augen gesehen, als er so viele Fragen an ihn, an diesen „Terrorexperten“ …

„Abendland in Gefahr: Kommt der Kampf der Kulturen?“

Udo Ulfkotte, der Ungarn-und-Hühnerdiebexperte …

Udo Ulfkotte, der Fabrikant der Information, also für …

Udo Ulfkotte, die Wahrheitsquelle, also für Abgeordnete im österreichischen Parlament, etwa auch für jenen von der schwarzen Partei einst in das Parlament geholten und nun im Vorort von Braunau fristenden …

„Zum großen Bösen kamen die Menschen nie mit einem Schritt, sondern mit vielen kleinen, von denen jeder zu klein schien für eine große Empörung.“

Das, auch das, ein Befund von Michael Köhlmeier am 4. Mai ’18 in der Hofburg. Wo es wohl wohnt, das „große Böse“? Es muß weit, weit weg wohnen, wenn es mit einem Schritt nicht zu erreichen ist. Und weil es gar so weit weg wohnt, das „große Böse“, begnügen sich die Menschen indes mit dem geschäftigen Abarbeiten ihrer Tagesordnungen, sind brave und gute Leute, die einander in die Augen sehen können und sie können dabei auch noch einander gegenseitig bestätigen, in dichtgeschlossenen Reihen vor dem Alibert, sich selbst auch noch in die Augen – und das nicht erst seit ’33 bis ’18, sondern …

Auf der Tagesordnung: kurz, Österreich

Von den Tagesordnungen der Konzerne

Es sind gute und brave Menschen, die mit einem Schritt stets nur schnell bei ihrem ordentlich vor der Stalltür geparkten Mercedes sein wollen … Wie das „große Böse“ wohl gekleidet ist, was es wohl für ein Auto fährt …

Ach, wie hilfreich doch alles und vor allem so erhellend, was Michael Köhlmeier …

Was es mit dem Zuarbeiten auf sich hat, was darunter zu verstehen ist, darüber erfahren Sie mehr im Kapitel

Bericht „FPÖ-Historikerkommission“ erscheint täglich

Der Gedenktag am 4. Mai ’18 in der Hofburg. Ob diesmal Menschen eingeladen waren, die, so Udo Ulfkotte, in Ungarn als „Hühnerdiebe nach einer entsprechenden Gesetzesänderung erschossen“ werden dürfen? „Hühnerdieb“ wird, weiß der Allwissende Ulfkotte (deshalb wird Michael Köhlmeier auch so viele Fragen an ihn …), in Ungarn „synonym für Zigeuner verwendet“ …

Es darf erwartet werden, es wurden diese Menschen nicht zum Gedenktag am 4. Mai ’18 in die Hofburg eingeladen, es darf erwartet werden, es wurde von ihnen nicht gesprochen.

Gedenkt der Staatsspitze in Österreich – Ohne Sinti und Roma, aber wer will schon neben ihr sitzen

Die Hofburg wird auch diesmal nicht enttäuscht haben. Die Hofburg wird auch diesmal die Erwartungen österreichisch vollends erfüllt haben.

Mit „Antiziganismus“ läßt sich österreichgemäß kein neuer Code gegen Menschen, die nach Österreich kommen“, erzeugen.

Und am 8. Mai ’18 am Heldenplatz werden ebenfalls wieder die Erwartungen österreichisch vollends erfüllt werden, wie dem Programmaviso entnommen werden kann – wieder ohne die Menschen das „Fest der Freude“ …

Was wird das wieder für ein In-die-Augen-sehen-können-Fest werden, Tausende und Tausende werden im Chor das Lied anstimmen „Ich sehe mir in die Augen, Kleines“ … und manch ein Mensch wird darunter sein, mit einer nicht für sich gekauften Zeitung in der Hand, uneingeladen, und in Tausenden von Augen lesen:

„Ich weiß, ich gehöre nicht dazu.“

Die Grenze der Macht ist, kurz gesagt, der Wille der Anderen

Der Wille von Haslauer ist die Grenze der Macht von Kurz

Was war das und ist es noch für ein Andienern an die schwarze und die identitäre Partei, eine schwarzidentitäre Regierung sei der Wille der Wählenden, und wie wurden dafür sogar die Ergebniszahlen der Nationalratswahl ’17 zurechtgequetscht.

Und nun, Salzburg, kein Gerede mehr davon, es sei der Wille der Wählenden, eine schwarzidentitäre Landesregierung … dabei vom Ergebnis der Landtagswahl ’18 her haben in Salzburg im Gegensatz zur Nationalratswahl ’17 tatsächlich die schwarze und die identitäre Partei mit 56,6 mehr Prozente als die drei Parteien mit 54,4 Prozent, die nun in Salzburg Regierungsverhandlungen beginnen für eine gemeinsame Regierung von ÖVP, Grüne und Neos.

Vom Ergebnis der Landtagswahl ’18 also tatsächlich ein eindeutiges, wenn auch sehr knappes  Votum für eine schwarzidentitäre Landesregierung. Wie anders hingegen vom Ergebnis der Nationalratswahl ’17 her: der fünfte Platz für die schwarzidentitäre Bundesregierung …

Der vom Vizekanzler „Hütchenspieler“ genannte Sebastian Kurz: „Der Wählerwille müsse akzeptiert werden.“ Welcher? „Der Wählerwille“ für die Koalition auf dem fünften Platz.

So viele Koalitionsvarianten auf Bundesebene, und zu welcher wurde gegriffen? Kurz gesagt: zur Koalition 5. Das darf durchaus als Bewertung zusätzlich verstanden werden, sind der schwarzidentitären Bundesregierung Schulnoten doch gar so …

“Es ist nicht der einfachere Weg, aber ich glaube, es ist der richtige Weg”, sagte Haslauer. Es sei wichtig, andere politische Sichtweisen einfließen zu lassen. “Zur ÖVP passen durchaus gewisse grüne Ideen und zur ÖVP passen auch gewisse liberale Ideen. Ich nehme für die Salzburger Volkspartei in Anspruch, dass sie versucht, in der Mitte des politischen Spektrums zu stehen.”

Es muß wohl nicht ausgeführt werden, wofür der zurzeitige Obmann der schwarzen Bundespartei steht. Die Antwort liegt bereits offen im Zitat von Wilfried Haslauer da. Viel hält Wilfried Haslauer, der eine „zukunftsorientierte Allianz“ will, wohl auch nicht von der Orientierungskompetenz der schwarzidentitären Regierung auf Bundesebene, die in der Vergangenheit die Gegenwart sucht, und nicht einmal die Gegenwart findet …

So viele Koalitionsvarianten auf Bundesebene, aber der zurzeitige Obmann der schwarzen Bundespartei wählte die einfachste, wählte die auf kürzestem Wege für ihn erreichbare Koalition. Es wird ihn wohl auch ein gewisses Sicherheitsbedürfnis dazu angetrieben haben. Ein Schutzbedürfnis. Mit den Mannen und Frauen der identitären Partei wird er sich in Sicherheit wähnen, geschützt davor, daß sie in Gesprächen mit ihm etwas sagen könnten, das er nicht versteht; auf demselben Niveau ist die Gefahr, geistig nicht mitzukommen, gebannt.

So viele Koalitionsvarianten auf Bundesebene, aber der derzeitige Bundespräsident schicksalsergeben, Diener der falschen Herren und Frauen … nun sieht er wirklich alt aus, gegen einen Wilfried Haslauer, sogar gegen einen Wilfried Hauslauer sieht er nun ganz, ganz, ganz alt aus … Dabei hätte gerade von einem Alexander Van der Bellen – über Jahrzehnte, wie es so schön heißt, in einer Partei mit Ideen, Phantasien und Visionen sozialisiert – erwartet werden können, daß er wenigstens es versucht, eine andere Koalition auf den Weg zu bringen, von ihm wäre das obige Haslauer-Zitat auf die Bundesebene entsprechend gemünzt zu erwarten gewesen …

Aber wer nun politisch älter als Haslauer geworden ist, von dem kann nichts mehr erwartet werden; wer möchte, kann sich noch an herzigen Fotos mit ihm erfreuen, in einer blauen Pelerine an der Seite eines putzigen Tiers possierlich in einer Diktatur. Und von dem anderen in der blauen Pelerine ist ohnehin lange schon bekannt, kurz gesagt, älter als er ist in Österreich wohl niemand mehr.

Von dem ältesten Österreicher hat erst vor kurzem ein Nachrichtensprecher behauptet, er sei zur Zeit der „mächtigste Kanzler“ … und er hat dafür irgendwie sinngemäß argumentiert in seiner nachrichtensprecherischen Analyse: den eigenen Willen durchzusetzen

Der Wille von Haslauer ist die Grenze der Macht des zurzeitigen Obmanns der schwarzen Bundespartei.

Das ist wahrlich keine ausgedehnte Macht, eine sehr eingegrenzte Macht. Und nun hat Haslauer ihm schon nach wenigen Wochen seiner zurzeitigen Kanzlerschaft seine Macht gleich noch mehr eingegrenzt und es kann von allen gesehen werden, wie er die Macht des zurzeitigen Obmannes an der kurzen Leine durch die Getreidegasse …  ihn vorführt, aufsagen läßt, er sei der Chef … vielleicht bekommt er, der Zurzeitige mit der Kanzlerschaft, noch eine Zeitlang, das eine sehr kurze Zeit sein kann, süßen Brei, wenn er artig sein Männchen macht für …

Ob es eine Laune der Geschichte, daß nicht der Mercedes-Dreizack das Hakenkreuz der NSDAP wurde,

mußte augenblicklich gefragt werden, als in der Sendung über Hartz IV am 24. April 2018 beim Vorstellen der Kommission der Name Daimler-Chrysler fiel.

Zu Lande zu Wasser in der Luft

Dabei hätte der Mercedes-Stern mit seiner Bedeutung – zu Lande, zu Wasser, in der Luft – für die NSDAP, für das deutsche reich der Massenverbrechen, der Massenmorde, der Zwangsarbeit doch ein authentischeres Logo als das vierstumpfige Hakenkreuz abgegeben.

„Angesichts der bevorstehenden Jahreswende blicken wir nochmals zurück auf die unvergleichlichen Waffentaten unserer herrlichen Wehrmacht zu Lande, zu Wasser und in der Luft, und dankerfüllten Herzens schauen wir stolz auf den größten Deutschen aller Zeiten: unseren geliebten Führer!“

Bei der Zuwendung von und nicht nur von Adolf Hitler zum Mercedes-Automobil hätte also durchaus der Mercedes-Stern Zu-Lande-zu-Wasser-in-der-Luft den Zuschlag als Logo erhalten können. Bei einem dreizackigen Stern wäre auch sofort gewußt worden: Reich III. Das Hakenkreuz hingegen mit seinen vier Stumpfen legte mehr ein Reich IV … viel konkreter, handfester als das diffuse Hakenkreuz wäre also der Dreizack gewesen. Er ist es nicht geworden. Eine Laune der Geschichte und zugleich eine Wahrheit der Geschichte. Denn. Bereits das gewählte Logo offenbart schon die ganze Wahrheit – Hakenkreuz: ein diffuses Emblem, das für nichts Konkretes steht, auf dem nichts aufgebaut werden kann, und am Ende im Untergang sich stets als das endgültig zu erkennen gibt, was es von Beginn an war: Nichts.

Aber nicht nur am gewählten Logo kann bereits abgelesen werden, was von einer Partei zu halten ist, auch an den von ihr gewählten Automobilen, etwa wie ernst sie es wirklich meint: alles für das Volk … 

Alles für das Volk hieß richtig übersetzt bei der NSDAP auch: Mercedes für die Führer und Führerinnen, Volkswagen für das Volk … Aber nicht einmal der Volks-Wagen war wirklich vom Volk zu bekommen, er wurde gebaut und gebraucht als Kübelwagen für die Wehrmacht …

Hartz IV: benannt nach einem vom Konzern VW (Volkswagen). Die Automobilklasse, in der Peter Hartz sitzt, ist mit Hartz IV wohl nicht zu betreten, die Türen von innen verriegelt.

Wer 1940 so begeistert über den im sogenannten Vielvölkerstaat Österreich geborenen „größten Deutschen“ an die AFA-Mitarbeiter in der Wehrmacht schrieb, das war Günther Quandt, der 2002 nicht in der Hartz-VI-Kommission saß, dafür aber 1933 im Reichtagspräsidentenpalais bei Hermann Göring, wie im Kapitel Von den Tagesordnungen der Konzerne, gelesen werden kann …

Hartz VI Kommission - Daimler-Chrysler

1933 war von Daimler niemand dabei, nach Eric Vuillard. Aber das heißt nicht, dass Daimler nicht dabei war. Wie es von Daimler selbst auf der Website dargestellt wird. Auf einer Website kann es menschgemäß nicht so ausführlich beschrieben werden, wie in einem Buch, das es auch gibt, nicht von Daimler. Wie in der Collage gelesen werden kann. Der Schlußsatz fällt doch auf:

Nach dem Krieg bekennt sich Daimler-Benz zu seinen Verstrickungen in das NS-Regime und engagiert sich auch in der Stiftungsinitiative der deutschen Wirtschaft „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“, die u.a. humanitäre Leistungen für ehemalige Zwangsarbeiter erbrachte.

„Humanitäre Leistungen“. Vielleicht so etwas wie ein Leitwort des Konzerns. Mit dem der Vertreter von Daimler-Chrysler in die Hartz-IV-Kommission ging, erfüllt und ganz beseelt von diesem, wie stets eines Konzerns Ansporn, etwas Gutes selbstverständlich ohne Zwang, nur Anreize zur Arbeit, und das wirkliche Gute für …

Himmler - Kissel - Mercedes Benz

Beim Ansehen des Bildes von SS-Obersturmbannführer und Vorstand der Daimler-Benz AG stellt sich die Frage ein, ob Heinrich Himmler sich geärgert hat, daß er 1945 sich nicht als Wilhelm Kissel ausgab? Als Wilhelm Kissel wäre er davongekommen, wenn er sich auch noch statt mit einer falschen Uniform mit einem Dreiteiler und Vatermörder verkleidet hätte. Ob 1945 Wilhelm Kissel froh darüber war, schon 1942 gestorben zu sein, weil er sich dadurch ersparte, ständig glaubhaft machen zu müssen, nicht Heinrich Himmler zu sein?

Wahlplakat zum Ausfüllen.

ÖVP - Arbeitsschlacht

Die, kurz zusammengefaßt, schwarze Partei brachte zur Nationalratswahl ’30 ein Wahlplakat, mit dem sie fragte: „Arbeiter, kannst du so leben?“

Auf diesem Wahlplakat wurde vieles angeführt, von dem die damals mit Heimwehr marschierende schwarze Partei meinte, mit dem könne der „Arbeiter“ nicht „so leben“.

Angeführt auf diesem Wahlplakat war auch

Wie die CS, also die ÖVP mit dem 12-Stunden-Tag-Kampf die Wahl verliert

die „zwölfstündige Arbeitszeit“ …

’18 ist der 12-Stunden-Tag für die ÖVP wieder Thema, in ihrer „Arbeitsschlacht“, aber im vollkommenen Gegensatz zu ’30 …

’30 schrieb die schwarze Partei auf den Fesselungsbändern vieles vor und stellte die Frage, ob der Mensch, den sie als „Arbeiter“ ansprach,  so damit leben könne. Und sie verlor massiv.

Von ’30 zu ’18 ist der Ton der „Arbeitsschlacht“ lieblicher geworden, wie süß fragt doch die schwarze Wirtschaftskammer zum 1. Mai, was wäre der Tag der Arbeit ohne die …

Wahlplakat zum Ausfüllen

2018 ist es nicht mehr notwendig vorzuschreiben. Das Wahlplakat der schwarzen Partei von ’30 kann aber als Vorlage (als Tribut an die Traditionsverbundenheit und die Werteauslegung dieser Partei) genommen werden, um es jedem Menschen selbst zu überlassen, das Wahlplakat auszufüllen und zu verbreiten.

Es wird einem jedem Menschen genügend zum eigenen Ausfüllen des Wahlplakates einfallen, also nicht nur der 12-Stunden-Tag, weshalb diese schwarzidentitäre Regierung, also die schwarze und die identitäre Partei je nicht mehr zu wählen sind, und wer es möchte, kann auch anführen, welche Parteien stattdessen gewählt werden können. Die Auswahl ist groß.

Befreien Sie sich - Bis auf ÖVP und FPÖ wählen SIe aus der umfangreichen Liste

 

Erster Mai – Tag der Kapitalschaffenden

Die Wirtschaftskammer „wünscht einen schönen 1. Mai!“ und fragt, was „wäre der Tag der Arbeit ohne Arbeitgeber“ …

Ein glücklicher Tag. 

Die Antwort ist durch so eine wirtschaftskämmerliche Frage eine aufgelegte.

Um die Arbeit und deren Begriffe ranken sich seit jeher Wirrnisse.

Ein alter Witz. Der Mensch, der die Arbeit macht, ist der „Arbeitnehmer“. Jene, die von der Arbeit, die andere machen, profitieren, sind die „Arbeitgeber“.

Vielleicht können die Wirrnisse doch eines Tages aufgelöst werden.

Gerade an diesem Tag der Arbeit, am 1. Mai ’18, kann, soll und muß ein Versuch unternommen werden.

Die Bedeutung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitgeberinnen also auf dieselbe Stufe gestellt werden, die Legenden der Arbeitgeber Uneigennützigkeit zurechtgerückt, der Mythos vom Arbeitnehmer als Nehmenden zerschlagen.

Es gibt kein Geben und es gibt kein Nehmen.

Es gibt nur ein Geben.

Soher können durchaus die Begriffe Arbeitgebende und Arbeitnehmende beibehalten werden.

1. Mai - Tag der Arbeit

Die Arbeitgebenden geben Arbeit und die Arbeitnehmenden schaffen durch ihre Arbeit die mannigfachen Produkte, und die geben sie, überlassen sie großzügig den Arbeitgebenden.

Aber mit den von den Arbeitnehmenden den Arbeitgebenden uneigennützig gegebenen Produkten hätten die Arbeitgebenden noch nichts, gar nichts, bloß bis unter das Dach und hinunter in die Keller angefüllte Räume – Ramsch, Müll, Sperrgut. Es ist also ziemlich eindimensional, was Arbeitgebende zu geben haben, bloß die Arbeit. Und mit bloß gegebener Arbeit ist noch kein Staat zu machen.

Hingegen die Arbeitnehmenden: Die Arbeitnehmenden schaffen nicht nur die Produkte, sie kaufen dann auch die von ihnen selbst entwickelten, weiterentwickelten und geschaffenen Produkte, sie geben also den Arbeitgebenden das Geld, das dann die Arbeitgebenden den Arbeitnehmenden zum für Arbeitnehmende denkbar schlechtesten Wechselkurs als Lohn und Gehalt geben.Kurz zusammengefasst Österreich - Wollen Sie so leben

Gerade am Tag der Kapitalschaffenden und Kapitalgebenden, an diesem 1. Mai ’18, ist besonders daran zu erinnern, daß die schwarzidentitäre Regierung in Österreich den Arbeitgebenden einen für sie noch besseren Wechselkurs geben, die schwarzidentitäre Regierung den Arbeitnehmenden in Österreich einen für sie noch schlechteren Wechselkurs geben will:

Wie die CS, also die ÖVP mit dem 12-Stunden-Tag-Kampf die Wahl verliert

 

 

 

Von den Tagesordnungen der Konzerne

Tagesordnungen - Sitzungen von Hartz IV bis Göring

In der „Anstalt“ stand am 24. April 2018 auf der Tagesordnung: Hartz IV.

Es wurde auch vom „Stammbaum“ von Hartz IV berichtet.

Wer dabei war, damals, 2002, als Hartz IV …

Diese Arbeitsgruppe hatte wohl auch viele Sitzungen, mit ordentlich geschriebenen Tagesordnungen, und bestimmt waren die Herren – und weil es bereits das Jahr 2002 ist, war auch eine Frau dabei  – und auch die Frau hübsch und elegant angezogen, wie damals – weil es erst das Jahr 1933 ist, waren es nur Herren –  die Herren mit ihren Vatermördern zu einer Sitzung gingen in das Reichstagspräsidentenpalais, zu Hermann Göring.

Die Aufzählung des Stammbaumes in der Anstalt am 24. April 2014 war rasch. Aber ein Unternehmensname blieb sofort hängen: BASF.

Ein Herr von BASF ist 2002 dabei, ein Herr von BASF ist 1933 dabei.

BASF von 1933 bis …

Wenn es also darum geht, etwas zu ersinnen, etwas auszumachen, das für die Menschen nichts Gutes bedeutet, dann sind sie stets dabei, die Konzerne, ob in einer Massenmorddiktatur, ob in einer Demokratie …

Und es kam nichts Gutes für die Menschen in Deutschland ab 1933, als die Konzernherren fertig waren mit der Abarbeitung ihrer Tagesordnung.

Und es kam nichts Gutes für die Menschen in Deutschland ab 2002, als die Konzernbevollmächtigten fertig waren mit der Abarbeitung ihrer Tagesordnung.

Freilich, wenigstens kein Krieg, jedenfalls nicht in den Ländern der Europäischen Union, wenigstens kein Krieg in Deutschland, wenigstens auch keine Vernichtungslager. Wenigstens keine Massenverbrechen. Wenigstens keine Massenmorde. Wenigstens keine Zwangsarbeit.

Es kam Hartz IV. Bloß Hartz IV. Hartz IV, die Bloßstellung des Menschen, der kein Konzernherr ist, dessen Kinder keine Konzernerbinnen sind. Das Gute bleibt in den Konzernen, das Bloße draußen den Menschen: das konzernmäßig zugestandene nackte Überleben.

Und wenn Sie die Fakten zur Sendung vom 24. April 2018 lesen, überlesen Sie nicht das wichtige Wort „Waschmaschine“.

Was für ein literarisches Wort. Was für ein lebenswichtiges Wort: Waschmaschine.

Einmal für den Menschen, dem trotz Hartz IV gerade noch eine Lebensfristungsduldung großzügig zuerkannt ist, und einmal für die Konzerne. Aber was für ein Unterschied allein bei der Waschmaschine. Den Unterschied Waschmaschine würde jeder Mensch gern an Geld und vor allem Einfluß haben.

In „Die Tagesordnung“ beschreibt Éric Vuillard diesen Unterschied Waschmaschine …

„Sie heißen BASF, Bayer, Agfa, Opel, I.G. Farben, Siemens, Allianz, Telefunken. Unter diesen Namen kennen wir sie. Kennen sie sogar bestens. Sie sind hier, unter uns und zwischen uns. Sie sind unsere Autos, unsere Waschmaschinen, unsere Reinigungsmittel, unsere Radiowecker, unsere Hausversicherung und die Batterie in unserer Uhr. Sie sind überall, in Gestalt von Dingen. Unser Alltag ist der ihre. Sie heilen und bekleiden uns, fahren uns über die Straßen der Welt und lullen uns ein. Und die an jenem 20. Februar im Reichtagspräsidentenpalais versammelten vierundzwanzig Biedermänner sind nichts anderes als ihre Bevollmächtigten, der Klerus der Großindustrie; Hohepriester des Ptah. Reglos verharren sie dort, wie vierundzwanzig Rechenmaschinen an den Toren zur Hölle.“

Es darf hinzugefügt werden:

„Sie sind unser“ Hartz IV.

Stammbaum Hartz IV

Für Menschen, für die „Rechenmaschinen“ Hartz IV ausspucken, ist Hartz IV nicht „eine alltägliche Episode“ wie für Konzerne, und das nicht erst seit 1933, sondern seit … der erste Paragraph der Konzerngründungsurkunden …

„Dieses Treffen vom 20. Februar 1933, in dem man einen einmaligen Moment der Arbeitgebergeschichte sehen könnte, ein unerhörtes Zugeständnis an die Nazis, ist für die Krupps, die Opels und die Siemens nicht mehr als eine alltägliche Episode des Geschäftslebens, ein banales Fundraising. Sie alle sollten das Regime überleben und in Zukunft mit ihren jeweiligen Erträgen noch weitere Parteien finanzieren.“ 

NS In Österreich will nun die schwarzidentitäre Regierung ebenfalls, kurz zusammengefaßt, ein Hartz IV, also sechzehn Jahre später als in Deutschland … In welchen Sitzungen mit welchen Firmen und mit welcher Tagesordnung das wohl … Bisher war es mit der „Tagesordnung“ von Eric Vuillard noch lustig, also Österreich betreffend, wie im Kapitel gelesen werden kann:

Auf der Tagesordnung: kurz, Österreich

Bankruptcy of Twitter

Es ist nun eine Weile her. Bald werden es zwei Monate sein, daß eine Figur dieses Romans die Nachricht erhielt:

„dein account wurde permanent gesperrt, da er mehrfach oder wiederholt gegen die Twitter Regeln verstoßen hat. Dieser Account wird nicht wiederhergestellt.“

Das ist die einzige je erhaltene Benachrichtigung. Kein Hinweis, gegen welche „Regeln“ denn … in dieser einzigen Nachricht heißt es: „wiederholt“ … nie aber davor eine Benachrichtigung, nie der geringste Hinweis, „wiederholt „gegen und gegen welche „Regeln“ …

Twitter bankrupt

Beinahe hätte ein Satz von Franz Kafka herhalten müssen,

„Jemand mußte Josef K. verleumdet haben, denn ohne daß er etwas Böses getan hätte, wurde er eines Morgens verhaftet.“

um mit diesem auf „your account has been banned“ … beinahe wäre also der Kafka-Satz mißbraucht worden, um einen etwa in der Art

„Denn ohne daß sie je das Geringste anders getan hätte als in den vielen Jahren zuvor, wurde sie eines Nachts ausgesperrt.“

zu formulieren. Aber es ist kein Prozeß. It is not a case. But as an electronic processing that gets worse and worse.

Es sind bloß Geschäftsbedingungen einer Firma. Von irgendeiner Firma unter Millionen und Millionen von Firmen. Only terms of rules of a Company. From any company among millions and millions of companies.

Company failure of Twitter

Eines aber wurde wegen der Aussperrung nie in Betracht gezogen. Zu fragen, warum. Oder gar zu bitten. Wieder eingesperrt zu werden. Es ist nur eine Firma. It is just a company.

Und wenn eine Firma nicht mehr will. Die nächste Firma wartet schon. And if a company no longer wants. The next company is already waiting.

Damit ist diese Firma in den Konkurs gegangen. Eine Pleitefirma. Twitter. Nur eine Pleitefirma mehr. Just another company that went bankrupt. Vorerst einmal nur für eine Figur. Aber. Der Prozeß des Niedergangs kann auf vielfältige Weise beginnen. Er kann angelegt sein, etwa in den Geschäftsbedingungen, auch schon in den Geschäftsbedingungen. In der herrschaftlichen Anwendung von Nutzungsbedingungen durch Firmen, die meinen, nichts erklären zu müssen, willkürlich aussperren zu können, als wären sie Burgen, gebaut für die Ewigkeit.

Aber Burgen sind heutzutage nur noch Ruinen, die als Steinhaufen Landschaften verschandeln. Auch Firmen ergeht es wie Burgen und Schlössern.

Irgendwann existieren sie nicht mehr. Nur noch in alten und also vergilbten Geschäftsbüchern, die niemand mehr freiwillig aufschlägt. Höchstens noch Wirtschaftshistorikerinnen, die von Berufs wegen gezwungen sind, alte und also zerfledderte Dokumente in die Hand zu nehmen, weil es eben der Brotberuf von Historikern ist, zu erforschen, was gab es einst für Firmen, die gar so wichtig erschienen.

Bei Twitter kann der Konkurs, die Pleite rasch kommen. Denn. Wie lange kann eine Firma bestehen, die seit ihrer Gründung vor zwölf Jahren nur Verluste macht. Obgleich sie für ihre Produkte keine Investitionskosten hat. Denn die Produkte stellen die Menschen für Twitter her und Twitter zur Verfügung, wie die vor bald zwei Monaten ausgesperrte Figur. Und das wird nicht die einzige Lieferantin sein, auf die Twitter meint verzichten zu können. Die Aussperrung erfolgte im ersten Quartal 2018.

Twitter muß in diesem Quartal sehr euphorisch sein. Wie zu hören ist, habe diese Firma in dem ersten Quartal 2018 zum ersten Mal seit ihrer Gründung einen Gewinn gemacht.

Wer aber kennt nicht die vielen Erzählungen über Menschen in ihrem Siechtum, wie sie plötzlich nach langem Kampf zwischen Leben und Tod gänzlich unerwartet euphorisch werden, als hätten sie den Tod besiegt, sie sich aufbäumen, von ihrem Krankenlager aufspringen und hinaus auf den Spitalsgang hüpfen, voll Leben erscheinen, aber schon in der Nacht nach eines langen Tages voller Hoffnung, mit großem Appetit und mit Zuversicht auf noch viele, viele Lebensjahre, wieder niedersinken, in das Highttechbed getragen werden im Wissen, wieder apathisch geworden, sie werden zu ihrer Aufbahrung getragen, und sterben. So ergeht es auch Firmen, die meinen, die Pleite, den Konkurs abgewendet zu haben, und dann doch dem Prozeß des Konkurses sich stellen zu müssen. Unabwendbar. Der Pleite ist doch nicht mehr zu entkommen. Und bald sind sie nichts mehr. Nur leere Firmennamen erinnern daran, daß es sie, die Firmen gab, und draußen vor dem Konkursgericht zwitschern die Vögel munter weiter, und machen daraus keinen Staat, daß sie zwitschern.

Firmennamen bleiben zurück. Die Historikerinnen dann lange danach ausgraben, um die Geschichte der Wirtschaft zu schreiben.

Es wird Twitter ein sehr gründlicher Historiker gewünscht, der auch diesen Firmennamen mit so vielen anderen Firmennamen ausgräbt, damit Twitter einst wenigstens in einem Geschichtsbuch wieder aufscheint, auch wenn Wirtschaftsgeschichtsbücher nicht die Bestseller …

Twitter broke