Der Depp ist doch der Kluge – Doppel-Gezwitscher mit Bernhard Heinzlmaier

jorge-mario-franziskus-bergoglio-kust-seinen-fetischWeihnachtstage haben zumeist etwas Fades. Oft auch etwas Grausliches. Dem nicht entgangen werden kann. Wenn Medien beispielsweise die Fetischbilder des Papstes verbreiten, wie er sich eines wohl aus Holz geschnitzten Babys bedient.

Aber dann, welch ein Glück, tritt Bernhard Heinzlmaier auf. Und zumindest der zweite Weihnachtsfeiertag ist gerettet.

bernhard-heinzlmaier-doppelgezwitscherEr, Heinzlmaier, bietet sich barmherzig an, für ein Doppel-Gezwitscher. In einer Doppel-Conférence ist stets ein Mensch der Dumme, einer der Kluge. In dem Doppel-Gezwitscher, das den zweiten Weihnachtsfeiertag erträglich macht, gibt es aber keinen Klugen, sondern nur einen Dummen und einen Deppen. Wie gelesen werden kann, ist Bernhard Heinzlmaier mit der Rolle des Deppen einverstanden.

Es könnte das Doppel-Gezwitscher still genossen werden. Aber es zeigt doch ein weiteres Mal deutlich auf, wie sinnlos das Zwitschern auf der Plattform des Unternehmens Twitter ist, ein erbärmlicher Zeitvertreib, mehr nicht.

Die Nummer beginnt mit dem Einwurf von Bernhard Heinzlmaier zum

Kronpolizisten Rainer Wendt – Generalverdächtigungen gegen Flüchtlinge eine Einladungsgarantie von Servus M. F. Mateschitz?

Heinzlmaier: „Und warum soll man verheimlichen, dass es Deppen bei den Bullen gibt?“

Und dann geht es seinen lustigen Gang:

Dummer: „Von Verheimlichen keine Rede. Bloß von Einladungspolitik. First read, then write. Geht’s ohne zu beleidigen?“
Heinzlmaier: „Ah, Deppen darf man auch nicht mehr sagen, in den Zeiten ‚Übertribunalisierung‘. Neuer Manierismus?“
Dummer: „Wie einfach wäre es, wenn’s nur ‚Deppen‘ wären! Es darf alles gesagt werden, Depp: first read, then think, write.“
Heinzlmaier: „Ich kann schon lesen. 1. Bin dafür, dass er eingeladen wird. 2. Sage Deppen und Bullen so oft ich will!!!!“
Heinzlmaier: für sich gezwitschert: „…und ein Privatsender lädt ein wem er will. Das ist sehr schön!“
Dummer: „Und, Depp, steht was von Nichteinladen, Einladungsverbot? Beinahe eine Anleitung, um sicher eingeladen zu werden.“
Heinzlmaier: „Was der Wendt sagt, vertreten mindestens 50 Prozent in Ö und A. Haben die nun alle Hausarrest und Medienverbot?“

Und am Ende stellt es sich doch noch heraus, sogar in einem Doppel-Gezwitscher gibt es einen Klugen und einen Dummen.

Und der Kluge ist Bernhard Heinzlmaier.

Denn. Er braucht längst keine Anleitung mehr für ein sicheres Einladungsticket, ausgestellt von Servus M. F. Mateschitz. Er hatte schon Einladungen. Und weitere Einladungen hat er sich wohl auch heute am zweiten Weihnachtsfeiertag verdient.

Es ist die Weihnachtszeit zwar nicht arm an Sprüchen, Psalmen, Volksweisheiten, aber davon kann es nie genug geben, für weitere, nicht unbedingt neue, aber wenigstens variierte: Wessen Talg du ißt, dessen Lied und so weiter.

Nach dem Fall des Vorhangs

Heinzlmaier hat nun auf das Obige noch etwas gezwitschert. Aber das gehört nicht mehr zum Doppel-Gezwitscher. Denn der Dumme hat darauf keine Antwort mehr.

Heinzlmaier, für sich gezwitschert: „Ich werde mich ehrlich dafür einsetzen, dass sie auch einmal eingeladen werden!“

Kronpolizist Rainer Wendt – Generalverdächtigungen gegen Flüchtlinge eine Einladungsgarantie von Servus M. F. Mateschitz?

generalverdacht-gegen-fluchtlinge-einladungsgarantie-zum-talk-im-hangar-7Es kann verstanden werden, weshalb Rainer Wendt zur Groteske eingeladen wurde.

Kurz davor hat er, wie es scheint, ein sicheres Ticket gelöst, um in den Hangar eingeladen zu werden:

„Dieses und viele andere Opfer würde es nicht geben, wäre unser Land auf die Gefahren vorbereitet gewesen, die mit massenhafter Zuwanderung immer verbunden sind. Und während Angehörige trauern und Opfer unsägliches Leid erfahren, schweigen die Vertreter der ,Willkommenskultur‘.“

„Die grausame Seite dieser Politik wird abgewälzt auf die Opfer und auf eine seit Jahren kaputtgesparte Polizei und Justiz. Und so wachsen die Gefahren für unser Land beständig.“

Genauer. Kurz davor dürfte Wendt ein ohnehin sicheres Ticket bloß noch einmal abgesichert haben. Denn. Wie in der Collage gelesen werden kann, ist Wendt so etwas wie ein Kronpolizist für die Copysite der identitären Parlamentspartei, ein Kronpolizistschreiber für den Kopp-Verlag.

Lebensgefahr 71 Jahre nach Kriegsende immer noch und weiter

„Die größte Evakuierung seit dem Zweiten Weltkrieg hat ein Ende: Die Fliegerbombe in Augsburg wurde entschärft. Damit können 54.000 Menschen in ihre Wohnungen zurück.

Von der Evakuierung sind 32.000 Haushalte betroffen. Es sei die größte deutsche Evakuierungsaktion seit Ende des Zweiten Weltkrieges. Laut der Stadt Augsburg gab es 480 Transporte, Hilfsorganisationen hätten 200 Fahrzeuge im Einsatz. Etwa 4.000 Helfer vom Bayerischen Roten Kreuz, Feuerwehren und Bereitschaftspolizisten aus ganz Bayern sind für den Einsatz nach Augsburg gekommen.“

Gerade in Zeiten, in der mehr und mehr in der Gewalt wieder eine Lösung sehen wollen, ist es notwendiger denn je zu erinnern, was Gewalt bedeutet, was Krieg bedeutet: Vernichtung von Leben ….

Lebensgefahr sogar noch einundsiebzig Jahre nach einem Kriegsende. Und auch enorme finanzielle Kosten, sogar noch einundsiebzig Jahre nach einem Kriegsende. Diesmal: Augsburg in Deutschland.

„Die bislang bundesweit größte Evakuierung wegen einer Fliegerbombe gab es im Jahr 2011 in Koblenz, dort waren 45.000 Einwohner betroffen.“

Gefahr in Österreich - Was unter der Erde liegt - Bomben und Gesinnung.jpgAuch in Deutschland besteht Jahrzehnte nach einem Kriegsende Lebensgefahr, verursacht ein Krieg Jahrzehnte nach seinem Ende noch immer enorme Kosten. Und das ist weltweit nicht anders. Sogar beendete Kriege gefährden noch Jahre und Jahrzehnte Leben, können Jahre und Jahrzehnte später tödlich sein, verursachen Jahrzehnte nach Beendigung von Kriegen noch enorme Kosten, verschwenden Geld, Steuergeld.

Erst vor kurzem mußte daran mit Blick auf Österreich erinnert werden.

Mindestsicherung und Kriegsherbeigerede, dabei verschlingen die letzten Kriege noch enorm viel Steuergeld in Österreich

Was also in Österreich tatsächlich die Sicherheit gefährdet, liegt seit Jahrzehnten, seit einem Jahrhundert unter der Erde – Fliegerbomben und Gesinnung.

Aber aufgescheucht

Servus M. Fleischhacker in der Sache, wie stets, am Punkt

geplappert wird in der 7-Tage-24-Stunden-Show …

Schöne neue Terrorwelt – Heute Österreich sucht seinen Terrorhelden.

Holocaust ist gleich Shoa und Porajmos

martin-luthr-stost-das-tor-aufEin dringend notwendiger Denkort

Was kann es an einem 24. Dezember für einen Wunsch geben? Was kann es so kurz vor einem weiteren Jahr, das gerne ein neues Jahr genannt wird, für einen Vorsatz geben?

Ein Denkmal zu errichten. Ein Denkmal zu errichten,  das klar zum Ausdruck bringt, der Holocaust war Shoa und Porajmos in einem. Mit der Unterscheidung aufzuhören. Denn das massenverbrecherische und massenmörderische Ansinnen der Nationalsozialistinnen und Nationalsozialisten war nicht ein Holocaust und ein Porajmos, sondern die totale Vernichtung von Juden und Roma und Sinti in einem einzigen Holocaust.

Gerade in Österreich wäre ein derartiges Denkmal am prominentesten Ort angebracht, an dem Ort also, wo der derzeitige Verteidigungsminister ein Soldatendenkmal sich wünscht. Statt eines Soldatendenkmals also ein Denkmal, das der Geschichte gerecht wird.

Es muß nicht ein weiteres Mal ausgeführt werden, weshalb das notwendig ist, damit aufzuhören, Roma und Sinti als Opfer dritter Klasse zu führen. Weil sie eben aus dieser Gesinnung, der zum Holocaust führte, heraus weiterhin Opfer sind, europaweit.

nicht-mit-martin-luther-spielenErst vor wenigen Jahren schrieb die Wochenzeitung „Die Zeit“ anläßlich der Eröffnung eines Porajmos-Denkmals in Berlin, das etwas versteckt hinter Büschen und Bäumen südlich des Reichstagsgebäude im Tiergarten liegt, auch darüber, wie es für die Nationalsozialisten und Nationalsozialistinnen keine Unterscheidung gab in ihrem Ausrottungswillen von Sinti und Juden und Roma, und macht dabei selbst eine Unterscheidung zwischen Holocaust und Porajmos.

„Für Ziel und Weg, die Zeitschrift des Nationalsozialistischen Deutschen Ärztebundes, war 1938 die Diagnose klar. ‚Juden und Zigeuner‘ seien wie ‚Ratten, Wanzen und Flöhe‘ zwar ‚gottgewollte Wesen‘, dennoch müsse man diese wie jene ‚biologisch allmählich ausmerzen‘. Dergleichen gleichnishafte, christlich verbrämte Mordrede gehörte zur völkischen Tradition seit den Tagen von Jahn und Arndt, nun aber war der Moment gekommen, die Metapher Wirklichkeit werden zu lassen und ‚Juden und Zigeuner‘ tatsächlich zu vernichten.“

Denn in einem Moment, in dem die Roma, selbst in Ländern des Friedensnobelpreisträgers EU wie Tschechien, Frankreich oder Rumänien, neuen Hass erfahren, erinnert es daran, in welche Katastrophe alles rassistische Gerede und Geraune führt.“

Und gerade im kommenden Jahr mit der Zahl 2017, in dem Martin Luther recht groß gefeiert werden wird, sollte so ein Denkmal errichtet sein. Vielleicht mit

Promoting Luther`s teaching by Playmobil

einem Martin Luther, der das Auschwitz-Tor weit aufstößt.

Und gerade in dieser Zeit, in der die Ortsgruppe der identitären Parlamentspartei im Bezirk Margareten Jahn als „Kletterwand-Maskottchen“ haben will …

Und gerade in dieser Zeit, in der Bruderliebe eines Vizebürgermeisters ohne Aufgaben so weit geht, zu bekunden, die abscheulichste Schreibe des kleinen Bruders gefällt.

Mit einem Denkmal ist es freilich nicht getan. Deshalb darf es auch kein passives Denkmal sein. Zu wünschen ist ein aktives Denkmal. Ein Denkmal nicht der Besinnung, sondern des Handelns. Ein Denkmal zum Arbeiten. Zum Arbeiten daran, daß die Menschen, die diesen Ethnien zugeordnet werden,

Der halbe Luther von Michael Bünker oder „Zigeuner“ werden Opfer sein dürfen, wenn sie keine Opfer mehr sind

nicht weiter Opfer sind. Denkmal ist dafür wohl nicht der geeignete Bezeichnung. Denkort erscheint zutreffender.

Hofer als Innenminister wäre kein zum Gärtner gemachter Bock

Denn. Er hat bereits bewiesen, daß er etwas von „Belangen“ versteht, niedergeschrieben in seinem Handbuch zum identitären Parlamentsparteienprogramm, auf das er allenthalben nicht ohne Stolz und ihn ehrend hinweist  …

„Frau Bock ist als Gesetzesbrecherin zu belangen.“

hofer-als-innenminister-ware-kein-zum-gartner-gemachter-bock„Hofer will Innenminister werden.“ Das berichtete diese Woche die Umsonst. An welchem Tag dieser Woche es war, kann nicht gesagt werden, vielleicht war es heute, vielleicht gestern oder bereits vorvorgestern. Es wurde bloß dieses Blatt auf der Straße gesehen, wie es das Foto zeigt. Ein Datum ist nicht zu erkennen. Wien ist eine saubere Stadt. Deshalb darf angenommen werden, es wurde diese Woche darüber berichtet, am 22. oder 21. oder höchstens am 20. Dezember 2016. In Wien bleibt nichts für Wochen oder gar Monate auf der Straße liegen.

Er, Hofer, will also weiter etwas werden. Mit dem Bundespräsidenten hat es nicht geklappt, weil das Volk ihn nicht dazu gewählt hat. Anders wäre es ausgegangen, wenn der Bundespräsident durch die österreichische Realpolitik bestimmt werden würde. Dann wäre Hofer jetzt Bundespräsident, genauso wie er zum Präsidenten III im Parlament …

Seine Chance, Innenminister zu werden, ist recht groß. Denn der Innenminister wird nicht direkt durch das Volk, bei dem Hofer auf keine Mehrheiten zählen kann, gewählt, sondern bestimmt durch die österreichische Realpolitik. Inzwischen ist auch bei der SPÖ verstärkt bemerkbar, selbst die Sargnägel der Marke Realpolitik …

Soher kann verstanden werden, daß Hofer jetzt nur noch etwas werden will, das er auch tatsächlich werden kann – ohne das Volk. Denn mit dem Volk wird er nichts, kann nur das bleiben, was er ist: ein Höfling des Systems …

Sollten aber wider Erwarten ÖVP und SPÖ vom weiteren Einsatz ihrer Sargnägel der Marke Realpolitik abkommen, kann Hofer doch noch etwas werden, menschgemäß wieder ohne Volk, nämlich Anführer – das wäre nicht viel, aber immerhin noch etwas – seiner identitären Parlamentspartei – der zurzeitige noch scheint seine Ansprüche ohnehin schon aufzugeben …

Servus M. Fleischhacker in der Sache, wie stets, am Punkt

Michael Fleischhacker gibt sich die Ehre.jpgWie zu erwarten war, hat sich Christian Zeitz verhalten und aufgeführt, wie

Thurnher mit Zeitz im Hangar-7 … Leben mit Fleischhacker – wie verändert, Servus Österreich

es von einem Familienmarschierer eben zu erwarten ist.

Aber die Gedankentiefe, die von Michael Fleischhacker ohnehin bekannt ist, war diesmal doch einmal mehr überraschend. Ein Mann von dieser Gedankentiefe kann auch stets nur von den besten, also von Qualitätsmedien geholt werden, wie seinerzeit als Chefredakteur von der „Presse“, oder später von und so weiter und so fort. Überraschend war es diesmal, weil gedacht wurde, er kann seine Gedankentiefe nicht noch mehr steigern.

Dieses sein Solo ist tatsächlich wert, festgehalten zu werden:

Michael Fleischhacker sagte, an Armin Thurnher gerichtet, mit dem Verweis auf Herrn Spretzell von der AfD, den er zitierte: das seien, also die Ermordeten in Berlin, „Merkels Tote“.

Michael Fleischhacker räumte zwar ein, das sei sehr zugespitzt, sehr polemisch, aber

„ist es in der Sache nicht trotzdem am Punkt?“

Armin Thurnher meinte darauf, das sei ein Tiefpunkt der Rechten, das sei unzumutbar, das brauche nicht einmal zurückgewiesen werden, das richte sich eigentlich von selbst …

Was also nicht einmal zum Zurückweisen ist, weil es sich von selbst richtet, ist aber für Michael Fleischhacker diskussionswürdig.

Es darf mit Spannung erwartet werden, für wen Michael Fleischhacker noch die Sprechpuppe machen wird. Da gibt es noch viele, auch noch weitere von der AfD …

Vielleicht darf sich schon in einer der nächsten Grotesken Frau Haverbeck die Ehre geben, zum Thema „Meinungsdelikt“ … und Michael Fleischhacker leitet ein, Sie, gnädige Frau, haben in Björn Höcke

Alphabet of Enlightenment, H-H: Haverbeck, Höcke, Hofer, Holocaust

einen Verteidiger – ist er in der Sache am Punkt?

Thurnher mit Zeitz im Hangar-7 … Leben mit Fleischhacker – wie verändert, Servus Österreich

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Servus-TV gibt sich die Ehre. Wie damals es allenthalben eine Überraschung war, wer sich die Ehre gibt, bei ihr Gast zu sein, überrascht es heute,

„Darf man“ – Servus, Michael Fleischhacker – „eine Bühne geben?“

wer dieser Unterhaltungssendung zur Ehre gereicht, Gast zu sein. Heutzutage überrascht: Armin Thurnher.

Michael Fleischhacker trägt zwar schöne Anzüge. Aber zu einer wirklich edlen Unterhaltungssendung gehören doch die edlen Roben der Anneliese Rothenberger. Michael Fleischhacker sollte auch solche rothenbergerische Abendkleider tragen, damit gleich an seinem Kleide erkannt werde: das ist eine Unterhaltungssendung.

Die Vorgabe an die Gäste für diese Unterhaltungssendung, es könnte in Anlehnung an die damalige rothenbergerische von einer Operettensendung gesprochen werden, die Vorgabe an die Gäste dieser Operettensendung ist diesmal:

„Talk im Hangar-7

Leben mit der Angst: Wie verändert uns der Terror?

Der Terroranschlag von Berlin erschüttert … die Welt und führt zur schrecklichen Erkenntnis, dass Attentate offenbar immer und überall stattfinden können. ‚Wir wollen uns vom Terror nicht das Leben diktieren lassen‘ – so lautet das Mantra der westlichen Welt. Der Terror, der früher ganz weit weg schien, ist plötzlich in unserem Leben angekommen. 

Ist das wirklich möglich? Geht von Flüchtlingen eine erhöhte Terrorgefahr aus? Die Frage bleibt, wie wir mit der Angst umgehen und ob man überhaupt einer Radikalisierung der heimischen Muslime entgegenwirken kann. Wie stark gefährden gewisse Strömungen des Islam den sozialen Frieden?

Ist es nur eine Frage der Zeit, bis auch wir Opfer eines islamistischen Attentats werden? Wie verändert die Terror-Angst unser Leben?“

Darüber also will Armin Thurnher singen? Operette ist zu allgemein. Es gibt auch die Groteske. Er will also in einer Groteske auftreten, mit Christian Zeitz und Karin Kneissl..

Und es kann nur eine Groteske genannt werden, mit einem Christian Zeitz aufzutreten, noch dazu zu dieser oben zitierten Vorgabe. Armin Thurnher wird Christian Zeitz wieder auf eine „satisfaktionsfähige Ebene“ bringen, wie bereits

NR Dr. Marcus Franz die „satisfaktionfähige Ebene“ für den „Marsch der Familie“

Polizeibegleitschutzmarsch für die Austragung eines Folders mit „nationalsozialistischem Inhalt“ der ganzen Familie

Touristisches Attraktionsgesamtpaket für Österreich mit Marschierer Adam und „Gesinnungsfreund“ Hofer

In welcher Abendrobe wird Christian Zeitz auftreten, in einem Lagerabendanzug? Um zu verdeutlichen, was Österreich ist?

Gates of Vienna: „Concentration Camp Austria“

Ein Duett mit Karin Kneissl?

„Asyl in Europa“ – Was wird Nahostexpertin Karin Kneissl aus der Fuhrmanngasse 18 für den ORF mitgegeben werden?

Diese Vorgabe will also tatsächlich Armin Thurnher, ja was? Ob Rothenberger ihn eingeladen hätte, um ein Terzett, ein Quartett mit …

PS Das sind weitere Kandidaten und Kandidatinnen, die Chancen haben auf eine Hengsttrophäe „Mach Panik“ …

Die 7-Tage-24-Stunden-Show: Schöne neue Terrorwelt – Heute Österreich sucht seinen Terrorhelden 

Promoting Luther`s teaching by Playmobil

Playmobil - Luther - Antiziganismus.jpg

Wie gut wäre es, wenn die Propaganda der Nationalsozialisten und Nationalsozialistinnen wahr geworden wäre. Es also tatsächlich, wie auf dem Poster in der Collage zu lesen ist, das Verbreiten der Lehre von Martin Luther mit 1933 bereits und endgültig sein Ende gefunden hätte.

Gesinnungsgemäß war es nicht die Intention, mit diesem Poster den Endpunkt der Verbreitung der Lehre von Martin Luther zu verbreiten. Ganz im Gegenteil.

Wie gewußt wird, kam erst danach die massenverbrecherische und massenmörderische Wandlung des Wortes in die Tat.

Der Holocaust: Shoa und Porajmos.

Es hätte gedacht werden können, aber mit 1945 muß doch endlich und endgültig Schluß sein, es ein Ende haben.

Nach Porajmos und Shoa kann es kein Wortgift mehr geben.

Nein, für die Menschen, die nach wie vor als Zigeuner stigmatisiert sind und weiter und weiter werden, ist auch nach Porajmos nicht Schluß. Gegen sie weiter wurde lediglich zum diffamierenden Wort zurückgekehrt. Es blieb aber auch nach 1945 nicht nur beim gehässigen Wort, etwa in Österreich …

Ermordeter Zigeuner – Zum Bedenken am Heldenplatz am 30. Jänner 2015

„In the  beginning was the word“, schreibt Playmobil, und das ist wohl nicht als Warnung gemeint. Wäre es als Warnung gemeint, hätte Playmobil wohl keinen Spielzeugluther auf den Markt gebracht, um schon Kindern das lutherische Wortgift zu predigen …

Und gerade in Österreich wirkt das lutherische Wortgift recht besonders …

He.-Chr. Strache gibt seinen Kanzleranspruch auf

500 Jahre Martin Luther sind auch 500 Jahre Antiziganismus

Porajmos und der christliche Ökumene-Anhänger Adolf Hitler unter dem Einfluß von Martin Luther

Porajmos und die Geburtshäuser von Adolf Hitler, Martin Luther …

500 Jahre Martin Luther sind auch 500 Jahre Antiziganismus

Martin Luther: „Wie die Zigeuner“

Die 7-Tage-24-Stunden-Show: Schöne neue Terrorwelt – Heute Österreich sucht seinen Terrorhelden

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Wurde im gestrigen Kapitel noch von einer Idee

Wolfgang Sobotka macht ihnen den Panik

einer Unterhaltungssendung am Samstagabend für die ganze Familie erzählt, muß heute gesagt werden, jede Idee hinkt der Wirklichkeit hinterher. Denn diese Unterhaltungssendung gibt es bereits, und sie läuft nicht nur am Samstagabend, sondern an täglich vierundzwanzig Stunden lang, und das sieben Tage in der Woche.

Das Einzige, was dieser Show noch fehlt, ist das Ermittlungsverfahren  und die Preisverleihung.

An Kandidaten fehlt es nicht. Kandidatinnen sind und können Personen sein, sind und können Medien sein, sind und können Sendungen sein.

Gut im Rennen für den Gewinn ist durchaus die Sendung „heute Österreich“ mit dem Moderator Martin Ferdiny vom 20. Dezember 2016.

Was auch noch fehlt, das muß zugegeben werden, ein kurzer und knackiger Titel für diese 7-Tage-24-Stunden-Show. Schöne neue Terrorwelt – Heute Österreich sucht seinen Terrorhelden“ ist als Titel in diesem Zeitalter des Emobets wohl viel zu lang und vor allem für viele schon viel zu unverständlich.

„Mach uns den Panik“ könnte noch von mehr Menschen verstanden werden, anziehender sein, aber ein noch zu korrekter, wenn auch kein schöner Satz. Zum Emobets-Zeitalter passender, einfach: „Mach Panik“. Und damit es auch tatsächlich alle verstehen, also auch jene, für die das Lesen von zwei Wörtern bereits die Herausforderung ihres Lebens ist, ein sprechendes Emoticon als Logo dazu entwerfen: ein Hengst erscheint dafür recht passend zu sein.schone-neue-terrorwelt-osterreich-sucht-seinen-terrorhelden-mach-panik 

Eine Hengststatue böte sich dann auch an, als Trophäe zu überreichen.

Gut im Rennen für den Gewinn der ersten Hengsttrophäe, wie oben bereits angedeutet, „heute österreich“ mit Moderator Martin Ferdiny. Diese Sendung vom 20. Dezember 2016 erfüllt alle Voraussetzungen, um als Favoritin gehandelt zu werden.

Großer Einstieg mit Bildern vom Weihnachtsmarkt mit der großen Frage – „Sicherheit“, wie „nicht in Angst und Panik“ zu verfallen sei, begleitet von dem großen Bericht „Menschen suchen Erklärungen“ … als ob es keine Erklärungen dafür gäbe, keine Antworten, als wäre noch nie etwas darüber geschrieben worden – das ist wohl wahr, es gibt noch kein Buch, das mit dem Emobet geschrieben wurde. Und wie nah und wie gefährlich es ist, zeigen die Bilder des Weihnachtsmarktes vor dem Wiener Rathaus – ja, Berlin ist nur ein Wiener Bezirk, die Innere Stadt, aber keine Angst, keine Panik, es spricht gleich ein Psychologe.

Und was diese Sendung und diesen Moderator zu den Favoriten für den Gewinn der ersten Hengsttrophäe macht, ist wohl der Bericht über eine Österreicherin, die in Berlin lebt, und dem Anschlag, so Ferdiny, nur „knapp“ entgangen ist. Und dann erzählt die Österreicherin, wie „knapp“ sie dem Anschlag entgangen ist. Wäre sie, die in der Nähe des Weihnachtsmarktes wohnt, nicht „krank“ gewesen, wäre sie wohl auch an diesem Tag auf den Weihnachtsmarkt gegangen … Es war also tatsächlich „knapp“. Wie leicht hätte es gerade in der an Wundern so reichen Adventzeit passieren können, daß dem Lastkraftwagen Flügel wachsen hätten können und er, gleich einem Flugzeug oder einem Engel, abheben hätte können, vom Weihnachtsmarkt aufsteigen hätte können, hinauf zu ihrer Wohnung, um durch das Fenster in ihr Zimmer sie im Bett, in dem sie krank darniederlag, zu über…

Was noch fehlt, wie gesagt, die große Preisverleihung. Die könnte allerdings, um auf die der Wirklichkeit hinterherhinkenden Idee zurückzukommen, als große Samstagabendshow als Eurovisionssendung …

Wolfgang Sobotka macht ihnen den Panik

„Eine offene, eine freie Gesellschaft kann sich gegen solche Unfälle oder Anschläge schlußendlich nur in der Form einer Prävention zur Wehr setzen bzw. all das zu tun um, um ein Einsickern potentieller Terroristen zu verhindern und all jene die hier sind, mit den nötigen polizeilichen Ermittlungsmaßnahmen zuvorzukommen.“

Das ist wohl der aufmerkenswerteste Satz von dem österreichischen Innenminister in der Nachrichtensendung im österreichischen Fernsehen um Mitternacht in der Nacht von Montag auf Dienstag, vom 19. auf den 20. Dezember 2016, zu dem Vorfall in Berlin, von dem es zu diesem Zeitpunkt nicht gesichert klar ist, ob es ein Anschlag oder ein Unfall war.

Eine offene, eine freie Gesellschaft müsse sich gegen solche Unfälle, so der Innenminister, zur Wehr setzen …

Er, Sobotka, spricht dann auch davon, „mit unserer Lebenskultur“ müsse dem die Stirn geboten werden. Und der Terrorexperte spricht im Anschluß an den Innenminister davon, er werde weiter auf Weihnachtsmärkte gehen, weil er so auch dem Terror die Stirn bieten wolle …

Was für tapfere Männer dieser Staat doch hat. Was für wehrhafte Männer dieses Österreich doch hat, allzeit bereit dazu, die freie, die offene Gesellschaft gegen Unfälle zu verteidigen. Es geht in diesem Fall um Unfälle mit Kraftfahrzeugen. Unfälle mit Kraftfahrzeugen sind die offene, die freie Gesellschaft, Unfälle mit Kraftfahrzeugen sind „unsere Lebenskultur“.

Was für eine tapfere Landsmannschaft der Innenminister beschreibt. Da passierten im fernen Belgien, im fernen Frankreich Anschläge, „aber wir haben Veranstaltungen abgehalten, auch nach den Anschlägen von Brüssel, auch nach den Anschlägen von Paris.“

Im fernen Berlin also passiert etwas. Vielleicht ein Unfall. Vielleicht ein Anschlag. Aber das österreichische Fernsehen lädt augenblicklich einen Terrorexperten, nicht einen Unfallexperten ein. Der Innenminister ist sofort, seit 21.00 Uhr, in ständigem Kontakt mit Berlin, und er eilt um Mitternacht noch in das Fernsehstudio, und er betont, während er den Panik macht, Panik zu verbreiten, das sei zu vermeiden.

Das österreichische Fernsehen wirbt mit „Wir-Sprüchen“. Es bietet sich ein weiterer an: Wir, der Panik für Sie. Und die freie, die offene Gesellschaft als Zuseher- und Zuseherinnengemeinschaft fordert auch: Macht uns den Panik.

Und zu diesem Werbespruch könnte auch gleich eine große Unterhaltungsshow für die ganze Familie für den Samstagabend kreiert werden:

Österreich sucht den Terrorhelden

Gegendert muß das nicht werden. Es kommen doch nur Männer als Kandidaten in Frage. Der Innenminister und der Terrorexperte wären wohl hervorragende Kandidaten dafür. Als Showmaster eignete sich Wolfgang Ambros, gekleidet in feinem Loden.