Flugblatt für den Kongress Verteidiger Europas des Europäischen Forums Linz

Es wäre nicht gerecht, erhielten nur die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Prachtsaal die Fragen.

Vielleicht findet sich wer, der diese Fragen an Norbert Hofer auch vor dem Prachtbau verteilte. Aber nicht nur zur morgigen Verteilung auf der Straße geeignet, sondern auch für die digitale Verbreitung bis zum ersten Advent in diesem Jahr. Norbert Hofer hat diese bis heute noch nicht beantwortet. Es wäre durchaus interessant zu erfahren, wie die Menschen vor dem Prachtbau darauf antworten würden – und vor allem, welche Antwort sie in den nächsten Wahlen …

Der Auslöser, also der Verleumder, für diese Fragen an Norbert Hofer hat sich als Teilnehmer angekündigt. Weitere Informationen hierzu, wer der Verleumder ist und wen er verleumdet, welcher Referent gebeten wurde, die Fragen Herbert Kickl zur nochmaligen Übergabe an Norbert Hofer auszuhändigen, worüber dieser Referent sprechen wird, ist zu entnehmen:

Europäisches Forum Linz – Ein paar Fragen, Alexander Surowiec, zum Mitnehmen zum morgigen Kongress zur Überreichung an Kickl für Hofer

Wer das Flugblatt ausdrucken und verteilen möchte, bitte das Bild anzuklicken, es öffnet sich eine PFD-Datei:

flugblatt-zu-europaisches-forum-linz-kongress-verteidiger-europas-29-10-2016-fragen-an-norbert-hofer

 

Europäisches Forum Linz – Ein paar Fragen, Alexander Surowiec, zum Mitnehmen zum morgigen Kongress zur Überreichung an Kickl für Hofer

kongress-verteidiger-europas-europaisches-forum-linz-eine-leistungsschau

Sehr geehrter Herr Surowiec,

Sie waren vor kurzem so freundlich mitzuteilen, worüber Sie morgen referieren werden.

Das stärkt das Rückgrat, gibt Mut, eine aufrichtige Bitte an Sie zu richten.

Könnten Sie freundlicherweise die Gelegenheit, wenn Sie mit Herbert Kickl ein Selbstportrait machen, auch dafür nutzen, ihm die Fragen zu übergeben mit der Bitte um Weiterleitung an Norbert Hofer. Möglicherweise ist Norbert Hofer dann doch dazu bereit, wenn er die Fragen von einem Wähler und darüber hinaus Kameraden persönlich überreicht bekommt, diese noch zu beantworten.

Für die Weiterleitung im voraus schon einmal ein Danke.

Peter_, der der Auslöser für diese Fragen an den Kameradenpräsidenten ist, wird bei der morgigen Messe mit Tagung anwesend sein. Da Sie, werter Surowiec, über „alternative Medien“ sprechen werden, aber das ist keine weitere Bitte an Sie, könnten Sie Herrn Peter_ während Ihres Referates aufrufen und ihn direkt um seine Sicht auf „alternative Medien“ befragen. Sozusagen, einen Erlebnisbericht von der Frontsite in Ihr Referat einbauen: das würde Ihr Referat wohl noch anschaulicher, spannender machen.

Vielleicht ist aber ohnehin etwas mit Peter_ geplant. Eine kleine Feier als Leistungsschau. Von FPÖ unzensuriert für Peter_ als Überraschung. Immerhin, wie die Collage belegt, steht der vierte Monatstag seiner Verleumdung an. Und diese muß für FPÖ unzensuriert doch einen recht hohen Wert haben. Seit vier Monaten ist diese nun veröffentlicht.

flugblatt-zu-europaisches-forum-linz-kongress-verteidiger-europas-29-10-2016-fragen-an-norbert-hoferSelbstverständlich dürfen Sie, da es bei diesen Fragen auch um dem allgemeinen Umgang mit derartigen Medien geht, über die Sie referieren werden, diese Fragen auch als Referatsarbeitsblatt verwenden und es an alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen im Prachtsaal verteilen. Es könnte durchaus nicht uninteressant sein zu erfahren, wie die Meinung dazu im Saal ist, welche Antworten Ihre Zuhörerinnen und Zuhörer geben würden.

Wenn Sie das Bild anklicken, öffnet sich eine PDF-Datei zum bequemen hundertfachen Ausdruck.

In der Hoffnung, daß es Ihnen nun Rückgrat und Aufrichtigkeit genug war,

mit freundlichen Grüßen,

surowiec-fiedler-industriellenvereinigung-sind-das-alles-selfiesPS Bei dieser Gelegenheit eine Frage noch. Wenn das alles Selfies sind, die zu einer Collage gestaltet wurden, würde es lernbegierig sehr interessieren, wie haben Sie das gemacht, daß es je nicht wie ein Selfie aussieht?

Was tun mit den dauerradikalisierten Eliten?

kongress-verteidiger-europas-europaisches-forum-linz-stutzen-der-gesellschaft-ostereichsHans Rauscher schreibt vornehm oder zurückhaltend von dem „Grazer Verlag“. Nun. Diese Zurückhaltung oder die Vornehmheit wäre nicht notwendig gewesen. Der Grazer Verlag kann sich sehen lassen, in diesem Land Österreich ein als ein von diesem Staat auf vielen seiner staatlichen Ebenen hochausgezeichneter Verlag. Von daher ist dieser Kongress tatsächlich eine „Leistungsschau“ – eine Leistungsschau der ehrenwerten Gesellschaft in dem Staate Österreich über seine Hochausgezeichneten …

Und was zu den Staatshochausgezeichneten noch einfällt, ist die ausstehende Antwort auf Frage, die nun seit längerem nahezu täglich sonst vor allem mit scharfem Blick  auf Jugendliche (was denn also zu tun sei mit radikalisierten Jugendlichen) breit und nicht nur in Österreich gestellt wird: was tun mit den dauerradikalen Eliten?

„Kongress Verteidiger Europas“ des Europäischen Forums Linz in die Ludlgasse am 2. November verlegt

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Die burschenschaftliche Mieterin hat den Vorschlag von Landeshauptmann Josef Pühringer, Synergieeffekte zu nutzen, dankbar aufgenommen und um kostenfreie Kündigung des Mietvertrages für die Redoutensäle gebeten. Ohne mit der Wimper zu zucken, hat der Landeshauptmann dieser Bitte sofort entsprochen und bestätigte die kostenfreie Kündigung des Mietvertrages. Deshalb findet der Kongreß nun am 2. November 2016 in der Ludlgasse statt. Landeshauptmann Pühringer konnte sie mit dem Argument überzeugen, wenn ohnehin am 2. November ein Referent

Europäisches Forum Linz: Um Bares geht’s den „Verteidigern Europas“

seinen Vortrag in der Ludlgasse wiederholen wird, können doch auch alle anderen Referenten und Referentinnen ihre Vorträge auch gleich am 2. November in der Ludlgasse halten, wodurch Mietkosten gespart werden können, auch der Organisationsaufwand kann erheblich verringert werden.

Das ist ein Traum. Sonderbar an diesem Traum ist aber, daß er von der Wirklichkeit geträumt wird, die diese Trilogie der Schmutzromane schreibt. Es scheint auch die Wirklichkeit die Wirklichkeit, von der sie zu berichten hat, überzuhaben und in Träume flüchten zu müssen, in Träume von einer anderen Wirklichkeit. Soweit ist es also schon, daß auch die Wirklichkeit von sich sagen möchte, sie sei eine andere. Nur, der Wirklichkeit, wie sie sich vor allem, aber nicht nur in Österreich präsentiert, muß gesagt werden: sie ist keine andere. Aber damit die Wirklichkeit nicht toll wird über das, was sie erzählen hat, ist zu verstehen, daß sie für ein paar Zeilen von sich selber Auszeit nimmt, in einen Traum flüchtet, allerdings – sie ist doch zu sehr Realistin – in einen sehr kurzen Traum … in dem ein Mietvertrag gekündigt wird, ein Landeshauptmann seine burschenschaftliche Mieterin überzeugen kann, den Kongreß in der Ludlgasse abhalten zu lassen.

Zum Nationalfeiertag 2016 deklamiert identitärer Parlamentarier Ottokar Kernstock, über den bereits vor vier Jahren

in Zusammenhang mit der identitären Parlamentspartei berichtet wurde. Die am 26. Oktober 2016 vom identitären Parlamentarier vorgebrachte Sicht auf den Hakenkreuzkaiserpflichtottokar ist keine andere, als ebendie geschönte, über die vor  Jahren schon erschöpfend …

Idealtypische Bundeshymne für das österreichische Pflichtwaldheim – Verse von Ottokar Kernstock

Im Teutschgärtlein von „Zur Zeit“

Mirko Jelusich oder die Treue der zurzeitigen Freiheitlichen zu nationalistischen Schriftstellern, auch des deutschen Reiches

Was herauskommt, wenn über Bundeshymne und Identität g’redt wird: Kernstockhymnenidentität

Alles was am 26. Oktober 2016 von dem identitären Parlamentarier zum Kernstock gebracht wurde, ist vor Jahren berichtet worden, was aus dieser Partei zum Kernstock je nur kommen kann.

NS Was vor Jahren aber nicht berichtet werden konnte, ist etwas Sentimentales, eine Vermutung über eine mögliche rührselige Begebenheit, die sich heute am Lande zugetragen haben könnte. Wie recht vorstellbar ist es, daß am 26. Oktober 2016 der Kameradenpräsident als Ehrenritter darüber besonders gerührt sein muß, wenn sein erster Soldat an diesem Ehrentage der demokratischen Republik eines kaisertreuen Psalmendichters Verse vorträgt, vielleicht ist der kaiserliche Ehrenritter voller Rührung in den Garten hinausgetreten, um, recht ergriffen vom Pflichtenklang dafür sein Hündchen sanft zu streicheln und dabei vielleicht sogar still für sich noch einmal zu deklamieren Ottokar Kernstock - Identitäre Parlamentspartei.jpg

Im Gedenken an die Gefallenen im Kampfe gegen sich selbst zum österreichischen Nationalfeiertage

Damit es für den derzeitigen Verteidigungsminister in Österreich ein nicht allzu trauriger Nationalfeiertag 2016 ist, möchte er mit einem virtuellen Denkmal, das er sich so sehr wünscht, beschenkt werden.

Der alte Polizist als junger Verteidigungsminister führt für seinen Denkmalwunsch an, es soll an die gefallenen Soldaten und Soldatinnen erinnern, als ein Danke der Republik Österreich für deren mutigen Einsätze zur Ehre Österreichs.

Und weil es dem Verteidigungsminister in erster Linie immer um das Inland geht, soll das ihm geschenkte virtuelle Denkmal besonders und einzig an die Soldaten erinnern, die im Inland gefallen sind, die mutig an den Grenzen gen Osten standen, siegreich im Kampfe gegen sich selbst gefallen sind.

denkmal-bundesheer-assistenzeinsatz-an-osterreichs-grenzenDas virtuelle Denkmal wird vielleicht auch der derzeitigen Nationalratspräsidentin, der würdigen Nachfolgerin von Barbara Prammer, ein wenig gefallen, die ein doskozilsches Denkmal durchaus begrüßt und am heutigen Nationalfeiertage eine Dritteloberbefehlshaberin des Bundesheeres … Dem anderen zurzeitigen Dritteloberbefehlshaber und Kameradenpräsidenten wird es wohl, wo immer er heute mit seinem ersten Soldaten stehen mag, sei es an der burgenländischen Grenze gen Syrien, sei es unter dem Balkone am Heldenplatz, recht gefallen, das Denkmal, wenn auch noch nicht materialisiert, aber in die Hand versprochen von der Vorsehung …

PS Dieses virtuelle Denkmal zur rechten, wenn auch kleinen Freude des hochwürdigen Verteidigungsministers ist zugleich auch die erste Einreichung für den zu erwartenden Wettbewerb zur Errichtung seines Denkmals am Heldenplatze. Erklärende Texte zur Inschrift möge er bitte aufschlagen: VolksbefragungInformationsbroschüre und besonders zum Assistenzeinsatz an der Grenze

Es ist dem Verteidigungsminister zu wünschen, daß er sich durchsetzt, und so wird er vielleicht schon zum Nationalfeiertage 2017 einen ganz hohen Gast an seinem Denkmale begrüßen dürfen, animiert durch ebendieses Denkmal zur Reise nach Österreich, angelockt durch so ein Denkmal, zu denen dieser hohe Gast gerne reist, zu verkünden den … Was für eine Ehre wäre das für Österreich und was für ein Orden für den Verteidigungsminister, käme der hohe Gast zu seinem Denkmal aus einem Land, in dem es einst die gar so wirklichkeitsfremde Idee gab: Schulen statt Denkmäler!

PPS Es heißt, niemals sonst werde so viel gelogen wie vor einer Wahl und während eines Krieges; das ist zu ergänzen: und wie im Frieden über das Militär.

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Einzig angemessene Berichterstattung über identitäre Mandatare und Funktionärinnen am Beispiel von He.-Chr. Strache und Bürgerkrieg

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He.-Chr. Strache hielt heute am 24. Oktober 2016 eine Rede, über die vor zwei Jahren bereits berichtet wurde, und zwar am 23. Oktober 2014:

Vorsicht, He.-Chr. Strache, er redet einen Bürgerkrieg herbei

So in etwa könnte eine jedwede aktuelle Berichterstattung über einen identitären Mandatar oder eine identitäre Funktionärin also beginnen:

… sagte heute am … wie vor … Jahren am … bereits berichtet und als aktueller Bericht gelesen werden kann unter …

Gerade das Beispiel mit dem Bürgerkrieg zeigt ein weiteres Mal deutlich auf, es kommt nur, was schon gekommen ist, und nicht nur einmal … Bloß das Datum daran ist neu. Der Inhalt nicht. Die Begriffe nicht. Die Gedanken nicht. Und das strachesche Gechrähe ist das Gechrähe von vor zwei Jahren, wie das Beispiel mit dem Bürgerkrieg zeigt, ist das Gechrähe von vor … wie andere Beispiele … Vielleicht ist diesmal etwas hinzugekommen, geschuldet der Aktualität, für die er nichts kann und zu der er je nichts beiträgt, aber bei unverändertem Inhalt, bei unveränderten Schlußziehungen. Diesmal dürfte noch ein ihm selbst bis dahin nicht bekannter Muskel zusätzlich gezuckt haben: der Ceta-Muskel … Aber ein zuckender Muskel mehr rechtfertigt keinen einzigen neu zu schreibenden Bericht über eine gechrähte Rede, sondern bloß der Hinweis, er oder sie sei oder sie seien aufgetreten und vorgebracht wurde, worüber vor etlichen Jahren bereits berichtet wurde, wie zu lesen ist …

Was – das könnte auch sonst noch stets angeführt werden – an der Rede von gestern noch anders war, ist der Ort. Vor zwei Jahren war es gesinnungsgemäß im fürstlichen Palais Auersperg und diesmal im Palais Epstein …

Von einem Prachtbau zum anderen Prachtbau – aber das ist es dann auch schon mit dem Veränderungspotential; sie können sich wenigstens noch physisch bewegen, manche von ihnen auch das nur eingeschränkt. Authentischer freilich wäre es für die identitäre Parlamentspartei, sie würde stets an derselben Stelle bleiben, als das treffendste Symbol für ihren geistigen Stillstand und ihre geistige Bewegungslosigkeit.

Eine breite Berichterstattung auf diese Art ist also nicht nur die einzig angemessene Berichterstattung über die identitäre Parlamentspartei, sondern auch eine sie im vollen Umfange respektierende und ihr gänzlich entsprechende und ihr absolute Gerechtigkeit widerfahrenlassende Berichterstattung …

PS Das Beispiel für eine solche Berichterstattung können aber auch Politiker und Politikerinnen von den anderen Parteien aufgreifen und entsprechend abgeändert verwenden:

Zu den Aussagen von gestern, 24. Oktober 2016, von … aus den Reihen der identitären Parlamentspartei darf auf die Stellungnahme verwiesen werden, die vor zwei Jahren abgegeben wurde, aus der eine klare und strikte Ablehnung …

PPS Was hat eigentlich Reinhold Mitterlehner vor zwei Jahren dazu gesagt, daß  He.-Chr. Strache … Zwei Jahre später findet er, wie gelesen werden kann, Worte dagegen … Und was sagte vor zwei Jahren Heinz Fischer dazu, der zwei Jahre später auch … Nur bei Christian Kern muß diese Frage nicht gestellt werden, was er vor zwei Jahren dazu sagte, denn er hatte damals kein politisches Amt inne, wie Mitterlehner oder Fischer oder …

 

Martin Luther: „Wie die Zigeuner“

Polen, Oktober 2016: Rassistische Proteste gegen Roma in der polnischen Provinz … Die Wurzeln … Und wieder ein Anlaß, die Schriften des Luder dem Bischof in das Gesicht zu schleudern, wie er einst sein Tintenfaß gegen den Teufel schleuderte … Luder wollte Juden wie die von ihm als „Zigeuner“ bezeichneten Menschen behandelt sehen … seinen göttlichen Wunsch für beide erfüllten Jahrhunderte später die … Und für diese Menschen ist es immer noch nicht vorbei, in ganz Europa nicht – oh göttliche Wurzeln und in Österreich ist es vor allem die identitäre Parlamentspartei des Gesegneten, deren Nächstenliebe Luder gewiß sein kann …

Das sind die Sätze, die sich das Recht herausnehmen, ein eigenes Kapitel zu schreiben, ein eigenes Kapitel zu beginnen, herausgestellt zu sein, ausgestellt zu sein, um nicht unter all den anderen Sätzen

„Nazikirche“, Hofer und die Angst des Bischofs vor dem Tor der Geschichte

unterzugehen, überlesen zu werden. Aber sie sind deshalb keine eitlen Sätze. Sie wissen, sie sind nicht schön. Sie wissen, ihr Gehalt ist nicht gewichtig, ihr Inhalt, das wissen sie nur zu genau, nicht neu.

Es geht diesen Sätzen um die Menschen, von denen sie berichten, die heute noch in ganz Europa zu leiden haben, fortwährenden Kränkungen, Beleidigungen, Diffamierungen, Verleumdungen, Gewaltaufrufen, Gewalt und Mord ausgesetzt, ausgeliefert sind. Und zu diesem ihrem im Elend aufgezwungenen Leben gehört auch das Verschweigen ihrer Existenz, auch das Verschweigen, wie lange schon sie unter dem Joch, das Verschweigen der Wurzeln für das ihnen aufgezwungene verarmte Leben … Und es ist angesichts der die Berichterstattung dominierenden Konstruktion einer „islamischen mit Antisemitismus gepaarten Bedrohung“ opportun, sich seiner „jüdisch-christlichen Wurzeln“  … gerade in Österreich, wo bis vor nicht allzu langer Zeit lediglich von „christlichen“ … Die einen Opfer von damals werden ins Licht gestellt, und die anderen Opfer von damals und heute im Dunklen gelassen, die müssen nicht gesehen werden … es heißt ja auch nirgendwo: sinti-christliche und schon gar nicht „unsere sinti-christliche“ … rom- schon, aber damit ist die Stadt gemeint, gegen die Luder sein Tintenfaß schleuderte, als er es gegen sich schleuderte und sich selbst mit seiner eigenen Tinte anspritzte … die Tinte, sein Samen, mit dem er seine Ungeheuer zeugte und austrug und gebar …

Diese Sätze  wissen um die anderen Sätze, die geschrieben werden, und sie dauern sie, daß sie so geschrieben werden, wie etwa jene in der sogenannten Qualitätszeitung, die für viele der Standard österreichischer Qualitätszeitungen ist. Wie können noch die europaweit bedrohten Menschen unerwähnt bleiben, wenn von dem Antisemitismus des Martin Luther gesprochen wird? Sogar dann, wenn diese eine lutherische Schrift, wie in der Collage gelesen werden kann, explizit angesprochen wird, in der Luther davon schreibt, den Juden möge es wie den „Zigeunern“ … Sind denn nicht gerade die Opfer, die Opfer durch Jahrhunderte waren, und heute weiter Opfer sind, zu dem auch Luder beitrug, an erster Stelle zu nennen, als die Leidenden von heute?

Nun, die religiöse Folklore ist anpassungsfähig. Was nicht mehr zu verschweigen geht, findet Einlaß, entrüsteten, aber wohlwollenden Einlaß. Wie lieb Michael Bünker von seinem Luther spricht, er wäre halt kein Heiliger gewesen, Schattenseiten und widersprüchlicher Lebenslauf … Wessen Lebenslauf ist nicht widersprüchlich, welches Leben kommt in dieser Welt ohne Schattenseiten …, ach, halt ein Mensch, und kein Heiliger, als wären Heilige keine Menschen … dabei wird gerade von Heiligen gewußt, keine Menschen sind widersprüchlicher als Heilige, keine Menschen haben mehr Schattenseiten als Heilige, Heilige haben eigentlich nur Schattenseiten. Martin Luther ist ein Heiliger und Martin Luther hat erkannt, was er ist, er hat nicht umsonst das Tintenfaß gegen sich geworfen …

Wie verharmlosend Bünker von Luther spricht, machen seine Formulierungen nur allzu deutlich, wofür ein Geheimnis verraten werden darf, das diese nachsichtige und augenzwinkernde … als ein Mensch im Sterben lag, der seit Jahrzehnten gekannt wurde, fragte dieser um seine Nachrede besorgt, was werde denn auf seinen Grabstein geschrieben werden. Und als diesem schelmischen Menschen gesagt wurde, auf der Urne werde stehen: Geliebtes, aber sicher nicht heiliges Luder. Da ward er zufrieden und konnte, ehe er darob tatsächlich friedlich entschlief, noch sagen, daß sei ein guter, weil augenzwinkernde Spruch als Zusammenfassung seines Lebens …

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„Nazikirche“, Hofer und die Angst des Bischofs vor dem Tor der Geschichte

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Als nun im Zuge der vorgestellten Bekenntnisplakate der Gesegnete darauf verwies, er sei aus der katholischen Organisation ausgetreten und in die evangelische Organisation eingetreten, wurde gedacht, ob das eine der Wurzeln sei, von denen heutzutage so viel zu hören ist, der Mensch habe seine Wurzeln, auf die er sich besinnt, vor allem in Zeiten der Not.

Es muß zugegeben, das mit den Wurzeln wurde nie verstanden, und die Not wird jetzt im Österreich des Jahres 2016 auch nicht gesehen, gegen die aber so viele und immer mehr meinen, Wurzeln als Knoblauch an ihre Hochsicherheitstrakttüren nageln zu müssen.

Und es muß zugegeben werden, auch schon etwas angesteckt von diesem Wurzelgeschwefel, wurde auch gleich gedacht, als gehört wurde, der Gesegnete sei zur evangelischen Organisation übergelaufen: wie wurzelig.

Als nun im Zuge der neuen Bekenntnisplakate des Gesegneten gehört wurde, daß vor allem Mitglieder der evangelischen Organisation vehement gegen die Verwendung von Herbert auf den Plakaten sich aussprechen, wurde gedacht, das muß wohl die Angst des Bischofs im Tor stehend vor der Geschichte sein.

Das Bekenntnisplakat des Gesegneten hat durchaus das Zeug dazu, in Erinnerung zu rufen, gar zu einer breiten Diskussion zu führen, über die evangelische Organisation, die einst auch als „Nazi-Kirche“ einen Ruf hatte, den sie menschgemäß heute nicht mehr gerne hören möchte. Der Bischof wird dagegen wohl einwenden, so einfach kann Geschichte nicht gesehen, seine Organisation könne nicht auf „Nazi-Kirche“ reduziert werden. Und das ist wahr. So einfach ist Geschichte nicht, auch seine Organisation kann nicht auf einen Begriff reduziert werden. Aber es kann der Begriff und die damalige Sicht auf seine Organisation als „Nazi-Kirche“ auch nicht so einfach ausgelöscht werden.

Und vor allem. Geschichte ist, auch wenn es in diesem Land eine krankhafte Fixierung auf diese Unheiljahre, die als Heilsjahre versprochen waren, gibt, mehr als madige zwölf Jahre deutsches reich. Um bei den Wurzeln zu bleiben. Die massenmörderischen Nationalsozialistinnen und massenverbrecherischeren Nationalsozialisten hatten ja auch, wie sie zurecht für ihr Unrecht meinten, ihre … Darüber wird der Bischof bestens Bescheid wissen, auch über seinen heutzutage noch hochverehrten und heißgeliebten und bewunderten Organisationsstifter Luder …

Als von des Gesegneten evangelischen Bekenntnis und seinen Bekenntnisplakaten nun gehört wurde, mußte auch an einen Mann gedacht werden, dessen Kennen der Broterwerb vor langer Zeit erzwang. Irgendwann, in den achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts erzählte dieser Mann an der Arbeitsstätte, während einer Gedenkminute für die Opfer des Messias des deutschen reiches, gleich 1938 sei er in die evangelische Kirche eingetreten und freiwillig zur SS, aber, das müsse ihm geglaubt werden, er habe von den Verbrechen nichts gewußt, dabei sei er sogar SS-Offizier gewesen, in Warschau stationiert, aber von den Verbrechen habe er, in Warschau, habe er als Offizier in Warschau nichts … Das wird wohl, wird heute in Erinnerung daran gedacht, der Grund gewesen sein, daß es für diesen in einer österreichischen Stadt hochangesehenen Unternehmer vier Jahrzehnte nach dem Untergang des Völkischen nur eine Partei, nur einen Mann gab, dem er regelmäßig Geld spendete, einem Mann, der nicht mit ihm in Warschau war, aber in Krumpendorf recht genau wußte, wem er zu danken hatte, für ihre treu-anständige

Polen, Oktober 2016: Rassistische Proteste gegen Roma in der polnischen Provinz … Die Wurzeln … Und wieder ein Anlaß, die Schriften des Luder dem Bischof in das Gesicht zu schleudern, wie er einst sein Tintenfaß gegen den Teufel schleuderte … Luder wollte Juden wie die von ihm als „Zigeuner“ bezeichneten Menschen behandelt sehen … seinen göttlichen Wunsch für beide erfüllten Jahrhunderte später die … Und für diese Menschen ist es immer noch nicht vorbei, in ganz Europa nicht – oh göttliche Wurzeln und in Österreich ist es vor allem die identitäre Parlamentspartei des Gesegneten, deren Nächstenliebe Luder gewiß sein kann …

NS Nicht ganz uninteressant ist der anlaßbezogene Beweggrund des Gesegneten, wie in der Collage gelesen werden kann, weshalb er von der katholischen zur evangelischen Organisation überlief …

NNS Wenn die Wurzel gezogen wird zum Beispiel allein aus Übertritt zur evangelischen Organisation und Blumenpflege … zu welchem Ergebnis kann ein derartiges Radizieren nur führen? Mathematisch kann es eine Lösung genannt werden, politisch aber ist ein derart enger Radius des Geistes keine Lösung.

gott-segnet-hofer

Europäisches Forum Linz: Um Bares geht’s den „Verteidigern Europas“

kongress-verteidiger-europas-selfie-mit-alexander-surowiecAlexander Surowiec hat es, wie gelesen werden kann, schriftlich in seiner Antwort vom 22. Oktober 2016 zu

Der Referent als investigativer Journalist von Alt Erlaa bis Linz

öffentlich gemacht:

„Ich wurde eingeladen, um über das Thema ‚Alternative Medien‘ zu sprechen. Mein Fokus wird auf Fass ohne Boden liegen. Vor allem soll ich über meine Recherchearbeit, die mit Hilfe der investigativen Plattform CORRECT!V ermöglicht wurde, sprechen. Und hier unser aktueller Beitrag über Subventionen und parteinahe Vereine:“

Es ist also nicht mehr als eine identitäre parteipolitische Zusammenkunft, die in ein paar Tagen im Vorort von Braunau … es wäre auch zu wundern gewesen, wenn es tatsächlich um etwas Großes ginge.

Groß daran ist bloß der Titel „Verteidiger Europas“ – bar jedweder Vision einer gedeihlichen Entwicklung Europas … die Vorortestege führen vielleicht nach Rom, aber nicht in die Zukunft.

Was ist den „Verteidigern Europas“ also Europa? Ein Subventionsfaß, das nicht nach ihrem Geschmack und ihrer Gesinnung aufgemacht und für sie bodenlos ist.

Was den – das Referat von Alexander Surowiec darf hierfür wohl exemplarisch genommen werden – „Verteidigern Europas“ Europa geistig ist, kann also in den weiten Grenzen von Alt Erlaa verortet  werden. Und wie weit sie über die Grenzen identitärer Parteipolitik hinauszudenken vermögen, zeigt auch die Subventionsfrage, die Alexander Surowiec recht mächtig beschäftigt. Seine Auseinandersetzung mit den vergebenen Subventionen ist keine generelle, sondern eine gesinnungsgemäß getriebene …

Hierfür bloß ein Beispiel: Um aufzuzeigen, wie wenig Förderung die Kinderdörfer in Wien erhalten, stellt er die Förderung von einem anderen Projekt, das auch für junge Menschen ist, gegenüber. Aber er hätte, um ohne große Recherche irgendein Beispiel aus dem Subventionsbericht der Stadt Wien dafür zu nehmen, für seinen Vergleich auch eine andere Förderung dieser gegenüberstellen können, etwa die für den Verein der Freunde des Militärkommandos Wien, die sogar um eintausend Euro höher … Es ist also bloß eine parteiische Auseinandersetzung mit Subventionen …

europaisches-forum-linz-kongress-verteidiger-alt-erlassAch, da Alexander Surowiec „megasteiler Kerl“ gar so gefällt und als „korrekt“ bestätigt, soll ihm eine weitere Freude gemacht werden: der megagute Kerl verbindet es mit einem Aufruf um Spenden für die Kinderdörfer … Der Verein der Freunde des Militärkommandos benötigt keinen Aufruf um Spenden, denn dieser bekommt seit 2005 jährlich … Wer kann darüber besser Auskunft geben als der Gemeinderat von Wien. Im Protokoll der 44. Sitzung vom 23. Februar 2009 darf über die recht reichlichen Aktivitäten der Freunde des Militärs gelesen werden:

„Ein ganz anderer Punkt in der Tagesordnung ist der Verein Freunde des Militärkommandos Wien. Ich diskutiere das auf einmal, weil es in diesen vier Subventionen auch vorkommt. Dieser Verein bekommt 20 000 EUR jährlich seit 2005. Damals hat es geheißen, es ist eine einmalige Ausschüttung, da war auch der frühere Sportamtsleiter der Gemeinde Wien, Herr Podkowicz, dabei. Da hat es geheißen: Ein Mal machen wir das, das sind die Freunde des Militärkommandos, dann kommt es nicht mehr. Es ist jedes Jahr wiedergekommen!

Wenn Sie es googlen, kommen Sie auf etwas ganz Interessantes. Wenn Sie Informationen über diesen Verein und darüber, was er macht, suchen, dann schreiben Sie hinein: ‚Freunde des Militärkommandos Wien‘ – ein paar haben hier ohnehin den Computer offen -, und dann kommen exakt so viele Meldungen, wie da Subventionen waren, weil er sonst offensichtlich nichts macht. Sie bekommen eine Meldung für 2005, zwei für 2006 – es sind aber beide vom Gemeinderat -, eine für 2007 und eine für 2008, sonst nichts. Oft kommt er also nicht vor. Bei den OTS müssen sie ihn gar nicht suchen. Was der Verein macht, ist mir schleierhaft. (StR Johann Herzog: Er macht ja keine Öffentlichkeitsarbeit!)“

Eine gesinnungsgemäß recht einleuchtende Erklärung fand damals Johann Herzog, die Freunde machen ja keine Öffentlichkeitsarbeit. Johann Herzog, der identitäre Pg. von Herbert Kickl, der ebenfalls zur Verteidigung Alt Erlaas anreisen wird, wird wohl wissen, was die Militärfreunde sonst so machen, wenn sie keine Öffentlichkeitsarbeit machen, vor allem für junge Menschen in Wien … Übrigens, Johann Herzog weiß überhaupt sehr viel, wie in dem Kapitel gelesen werden kann: Johann Herzog, „Pensionist“, lernt im Senioren-Parlament des Bundesrates endlich den Gesetzgebungsprozeß …

Es ist also bloß ein gesinnungsgemäßes und parteipolitisches Ausspielenwollen der Subventionsempfänger und Subventionsempfängerinnen. Und das wird der Fokus von Alexander Surowiec sein, wenn er in ein paar Tagen referieren wird, im Prachtsaal im Vorort … Dabei sollen aber ein weiteres Mal nicht seine Qualitäten als investigativer Journalist ungewürdigt bleiben. Es gibt kein größeres Qualitätsmerkmal für einen investigativen Journalisten als seine Leser und Leserinnen zu ersuchen, Fehler zu melden:

„Als Service für Bürgerinnen und Bürger und zur Steigerung der Transparenz wurde der Subventionsbericht in eine Excel-Tabelle umformatiert. Sollten Fehler bei der Übertragung entstanden sein, bitte wir um Kontakt an redaktion [ät] fass-ohne-boden.at Die Aussendung zum Subventionsbericht 2015 kann man diesem Link entnehmen.“

Alexander Surowiec wird, wie er schreibt, auch über „Alternative Medien“ referieren, also über sein Faß … Wie schade, daß der Kongreß Verteidigers Alt Erlaas, wie die Einladungsfreunde von Alexander Surowiec schreiben, ausverkauft sein soll; ein derart profund faßliches Referat über „Alternative Medien“ hätte doch gern gehört werden wollen … Und mit einer Ehrenkarte darf nicht gerechnet werden, die werden wohl auch schon alle vergeben sein, für den Landeshauptmann, für den Verfassungsschutz, für …

Noch mehr wird aber bedauert, die Gelegenheit eines endgültigen Gottesbeweises zu versäumen. Darum wird Alexander Surowiec tatsächlich beneidet, er freut sich seit Tagen schon auf das Gottesbeweisselfie mit Herbert … gesinnungsgemäß hierarchisch hat Gott dem ersten Manne aus diesem Bunde  der Freunde zur Verteidigung Alt Erlaas

Gott segnet seinen Kameraden Hofer

schon vor langer Zeit seine Existenz bewiesen, und er wird wohl recht still und feierlich ein Bild davon in seinem Brieftascherl tragen, in das – jetzt noch wie ungerecht vielfältig – nicht die Subventionen fließen, die doch, wie von der Vorsehung verkündet, eigentlich monokultig an die Freunde verteilt gehörten …

NS Zum bodenlosen Faß eine Ergänzung. Das Hypogeld, wenngleich auch Steuergeld, darf aber nicht als Subvention gerechnet werden, das diente aber doch als eine Art Subvention zur Lobpreisung eines noch höheren Gottes und seines himmlischen Systems …

NNS Damit kein neues Kapitel begonnen werden muß, soll die Antwort von Alexander Surowiec – eben erst von ihm auf der Plattform des Unternehmens Twitter veröffentlicht – nicht verschweigen werden, damit es nicht heißt, es werde solchen Meinungen kein angemessener Platz eingeräumt …

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Ein eigens dafür gekennzeichneter Nachsatz ist nicht notwendig. Die recht rasche Ausführung der Burschenschaft Arminia Czernowitz zum Baren der „Verteidiger“ Alt Erlaas verdient aber beachtet zu werden. Wahrlich, kaum wer schrieb so klar …

Deutschland brannte dunkel … wo die Besessenen seines Geistes den letzten Einsatz wagten.

… wie der von ihr zitierte Ernst Salomon … heute noch ein Ideal für die größte Klarheit, die gedacht werden kann, frei von jedweder Wirrnis, recht wert, diese salomonische Klarheit zur Grundlage parteipo… Manfred Haimbuchner und der recht besondere Literaturkanon der FPÖ …

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