He.-Chr. Strache gibt seinen Kanzleranspruch auf

Vilimsky - Hofer - Gudenus - erste Reihe der identitären Parlamentspartei.jpg

Darauf darf geschlossen werden. Auf der Plattform des Unternehmens Facebook hat He.-Chr. Strache die Bezeichnung „Bürgerkanzler“ gelöscht.

Vielleicht war es aber gar nicht He.-Chr. Strache selbst, der das tat. Wie erst vor kurzem wieder einmal erfahren werden durfte, sind es ja die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Sachen verbreiten, nicht löschen, löschen …

Sehen also schon die eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in He.-Chr. Strache weder einen Kanzler noch einen Bürgerkanzler?

Aber auch für seine Pg. dürfte He.-Chr. Strache bloß noch ein Mann der zweiten Reihe sein, wie in der Collage gesehen werden kann. Vielleicht ahnt He.-Chr. Strache, es wird für ihn noch weiter nach hinten gehen. Möglicherweise übt er deshalb schon die russische Sprache, in der Hoffnung, dann im putinschen Rußland aufgenommen zu werden, integrationswillig wie er jetzt schon ist durch das Probieren der russischen Sprache, und er weiß ja, wie wichtig es ist, die Sprache des Landes zu sprechen, in das eingewandert werden will, auch für die Chancen am Arbeitsmarkt.

In der ersten Reihe der identitären Parlamentspartei stehen nun, wie Sie sehen, Vilimsky, Hofer und Gudenus … Da die Adventkapiteln vor allem vom Umgang mit den Menschen, die nach wie vor als Zigeuner stigmatisiert werden, erzählen, soll erinnert werden, mit welch wertereichen Menschen diese Umgang pflegen.

Ein Kandidat empfängt einen bereits ausgeschiedenen Waffenrassystenkandidaten

FPÖ-Willi-Vilimskys und „Neger-und-Zigeuner“-Lobbyist Zakrajsek geben eine Pressekonferenz,

Und Johann Gudenus kann in seiner recht großen Bruderliebe nur gefallen, was sein Bruder schreibt, wie ebenfalls in der Collage gelesen werden kann. Und das, was der Bruder schreibt und dem Bruder gefällt, fügt sich nahtlos, übergangslos ein, was über Menschen geschrieben wurde:

Wie über Zigeuner geschrieben wird – einst und jetzt

Und es kann, wenn es nicht bereits klar zum Ausdruck gebracht wurde, nur bekräftigt werden, wie wichtig die Aufgabe ist, die sich Minister

Thomas Drozda und He.-Chr. Strache sind sich, was „Facebook & Co.“ betrifft, einig

stellt, gegen ausländische Unternehmen wie Facebook und Twitter aufzutreten, denn ohne diese würde heute niemand mehr in Österreich so abfällig über Menschen sprechen und schreiben, wie beispielsweise über die Menschen, die nach wie vor als Zigeuner stigmatisiert werden.

Thomas Drozda und He.-Chr. Strache sind sich, was „Facebook & Co.“ betrifft, einig

Nein, falsch, Thomas Drodza ist mit Heiko Maas einig, daß „Facebook & Co. ihrer Verantwortung für Hasspostings, Fake News und Diskriminierung nachkommen und diese unterbinden müssen!“

Nein, doch richtig. Denn

„sogar Strache sind Hetz-Postings zu viel“, aber das Unzensurierte nicht.

Soher kann durchaus davon gesprochen werden, daß Thomas Drozda und He.-Chr. Strache einer Meinung sind, was das ausländische Unternehmen Facebook betrifft.

Vielleicht wird das eines der zehn Kriterien dafür werden, die bestätigen werden, die SPÖ kann bedenkenlos mit der identitären Parlamentspartei eine Bundesregierung in absehbarer Zeit …

Denn. Ausgeschlossen aus dieser Einigung von Thomas Drozda und Heiko Maas ist offensichtlich die inländische Website Unzensuriert der identitären Parlamentspartei. Diese Website kann nicht mit gemeint sein bei der Formulierung „Facebook & Co.“. Denn es ergäbe absolut keinen Sinn, daß ein österreichischer Minister bei einem Minister aus einem anderen Land um Unterstützung ersucht. Eine österreichische Website wäre doch grundsätzlich eine innerösterreichische Angelegenheit, ein Fall, der nur in Österreich zu besprechen und vor allem zu lösen ist.

Thomas Drozda agiert also in dieser Hinsicht nach recht guter österreichischer Tradition. Das Schlechte kommt halt stets aus dem Ausland. Denn im Inland, in Österreich ist stets alles gut und unschuldig. Österreich allein wäre nur gut, wenn es nicht das Ausland gäbe, mit – in diesem digitalen Fall – seinen bösen Unternehmen, die ihrer Verantwortung nicht nachkommen wollen.

Thomas Drozda blickt auf die österreichische Tradition also ebenfalls mit einem wohlwollenden Blick, verschließt aber wie der österreichische Justizminister dabei nicht die Augen vor der ausländischen Gefahr, auch er will den österreichischen Menschen davor bewahren, verführt durch ausländische Unternehmen, sein traditionell recht gutes Herz zu verlieren.

Mit „Co.“ ist vielleicht das Unternehmen Twitter gemeint. Und das wäre verständlich und ergäbe auch Sinn. Verführt nicht auch Twitter immer wieder recht gute Menschen aus Österreich, Sachen zu verbreiten, die … Allen voran wird nun He.-Chr. Strache dem Minister dankbar sein, gegen „Facebook & Co.“ aufzutreten. Ward doch dieser, Strache, erst durch so ein ausländisches Unternehmen

Uncut-Establishment: Hofer. Gerwald FPÖ Hofer.

verführt, etwas zu verbreiten, daß dieser gute christliche Mann sonst doch nie verbreitet hätte.

Und schließlich, was kann nicht alles zum Lobe der Website der identitären Parlamentspartei gesagt werden? Sie pflegt doch nur die Tradition, die Werte, die es seit Jahrhunderten … auch heute, am Tage des Herrn, dem 18. Dezember 2016, wenn sie,

Wie über Zigeuner geschrieben wird – einst und jetzt

ohne Anführungszeichen, schreibt von dem „Zigeunerviertel“ …

Und kommt die identitären Parlamentspartei nicht Dezember für Dezember ihrer edlen Verantwortung nach, wenn sie den Lesenden und Schreibenden ihrer Website recht gute Wünsche für Weihnachten und Neujahr …

Vielleicht wird das auch ein sozialdemokratisches Kriterium werden, ob mit der identitären Parlamentspartei eine Koalition auf Bundesebene … wer solch recht liebe Wünsche zu Weihnachten und Neujahr verschickt, solch eine Partei kann doch nur noch mehr eingegrenzt werden …

PS Thomas Drozda will, ist zu lesen, für „Facebook, Twitter und Google gleiches Medienrecht“, also er will ein gleiches Medienrecht für Copysites und Wirtshäuser …

… AndreasNorbertHofer hat sein Stammwirtshaus gefunden – „Hail Victory“

Welches Recht könnte noch gleich gelten?  Vielleicht ein gleiches Urheberinnen und Urheberrecht für Kopiergeräte?

Es darf von Thomas Drozda noch viel erwartet werden, von diesem Mann, der nun der „Liste ‚excellent thinkers‘ hinzugefügt“ wurde – auf der Plattform des Unternehmens Twitter …

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Wie über Zigeuner geschrieben wird – einst und jetzt

von-luther-uber-hitler-bis-zu

Wer Berichte von Medien der Gegenwart mit Berichten von Medien der Vergangenheit vergleicht, könnte meinen, seit Jahrhunderten sei kein Jahr mehr vergangen, auch das deutsche reich sei daher immer noch nicht untergegangen, sondern existiere nach wie vor, zwar nicht für alle, aber für Menschen, die nach wie vor als Zigeuner stigmatisiert sind und weiter stigmatisiert werden. Denn. Das Sprechen und Schreiben über sie in der Gegenwart unterscheidet sich in keiner Weise vom Sprechen und Schreiben über sie in der Vergangenheit.

„Unter dem Titel ‚Zigeunerplage‘ veröffentlicht die SLZ folgende Meldung: ‚Wie uns
aus Maxglan mitgeteilt wird, führen die dortigen Bewohner über das Treiben der in
der Nähe der Kendlersiedlung in Wohnwägen hausenden Zigeuner
verständlicherweise Klage. Geschäftsleute werden von den Zigeunern auf alle
mögliche Art betrogen, auch die Bauern können der Plage kaum Herr werden. Die
Bevölkerung erwartet, daß sie bald von diesen aufdringlichen und betrügerischen
Elementen befreit wird.‘
SLZ, 27.7.1939, S. 7.“

Wie in der Collage gelesen werden kann, unterscheiden sich Berichte aus März 1939 und Oktober 2016 nicht in dem Ausmaß, daß gesagt werden könnte, es wurde irgend etwas aus der Geschichte gelernt. Das ist aber nur ein Beispiel.

Und damit ein weiteres Beispiel, daß es für Nationalsozialistinnen und Nationalsozialisten keinen Unterschied gab zwischen Zigeunern

Porajmos und der christliche Ökumene-Anhänger Adolf Hitler unter dem Einfluß von Martin Luther

und Juden, diese Menschen waren für sie gleichgestellt in deren gesinnungsgemäßen Bestimmung zur „Ausrottung“. Wie in diesem Zeitungsarchiv aus Salzburg ebenfalls zu lesen ist -„Von verderbtem Blut von Juden und Zigeunern.“

Es wurde diesmal Salzburg als Beispiel gewählt, weil es nach wie vor eine Debatte über den „Lieblingsbildhauer“ von Adolf Hitler, über den „Reichsmarmormeister“ Thorak … Auch diese Debatte zeigt auf, wie lächerlich die Enteignung des Geburtshauses von Adolf Hitler … Um Pilgerstätten verhindern zu wollen, müßten in diesem Land täglich Enteignungen und Abrisse und andere Verwendungen …

Porajmos und der christliche Ökumene-Anhänger Adolf Hitler unter dem Einfluß von Martin Luther

Und ein Bild, das Adolf Hitler, einen Mann, der sich auch recht gern etwas Schmückendes ab und an ansteckte, mit Hindenburg, mit einem Mann also, der sich einst als „Schutzherr“

Eine uralte Erfahrung: Schutzherr und Demokratie passen nicht zueinander

verstand, ruft in Erinnerung, auch das ist ungebrochen, dieser Wille, „Schutzherr“ sein zu wollen, diese Sehnsucht nach einem „Schutzherrn“.

Porajmos und der christliche Ökumene-Anhänger Adolf Hitler unter dem Einfluß von Martin Luther

Porajmos und Ökumene-Anhänger Adolf Hitler unter dem Einfluß Martin Luthers.jpg

Die Ausgabe 84 von „Der Theologe“ beschreibt zusammenfassend, wie sehr Adolf Hitler von Martin Luther eingenommen war, den er als das „größte deutsche Genie“ …

Diese Ausgabe gibt einen guten Einblick, was von Martin Luther … und macht zugleich offenkundig, wie unverständlich nicht nur aus der Sicht der unmittelbaren Gegenwart es ist, einen derartigen Mann, den „einige Theologen später stolz sogar den ‚ersten Nationalsozialisten'“ nannten, nach wie vor in einem solchen Ausmaß zu rühmen, zu verehren, zu verteidigen.

Diese Ausgabe 84 konzentriert sich auf den Antisemitismus von Martin Luther, den Nationalsozialisten und Nationalsozialistinnen als Massenmörder und Massenmörderinnen exekutierten.

Um diesen Massenmord an den Juden geht es hier aber nicht. Das muß heute sogar ein evangelischer Bischof aus dem Österreichischen eingestehen, daß Martin Luther mit seiner Judenfeindlichkeit …

Es geht also hier nicht

Auch zu rühmen ist Martin Luther für 500 Jahre Zigeuner-Verfolgung

um die Shoa.

Es geht hier um

Porajmos und die Geburtshäuser von Adolf Hitler, Martin Luther …

den Porajmos. Um den Massenmord an den Menschen, die nach wie vor „Zigeuner“ genannt werden.

Es geht darum, daß endlich, wenn von Martin Luther gesprochen wird, Antiziganismus und Antisemitismus gesagt werden muß, nicht länger breit nur von seiner Judenfeindlichkeit gesprochen werden darf. Denn Antiziganismus und Antisemitismus ist der lutherische eineiige Kopfgeburtszwilling. Es darf sein Antiziganismus nicht länger unterschlagen werden.

In dieser Hinsicht ist auch „Wikipedia“ – heutzutage von so vielen als Wissensspeicher genutzt – eine äußerst unvollständige Quelle; es wird zwar seine Judenfeindlichkeit beschrieben, nicht aber seine Feindlichkeit gegen Menschen, die nach wie vor Zigeuner genannt werden.

Es geht also darum, den Menschen, die nach wie vor Zigeuner genannt werden, zuzugestehen, daß sie nicht einfach weitere Opfer des Nationalsozialismus waren, sondern sie und die Menschen, die Juden genannt werden, auf gleicher Ebene die zur totalen Vernichtung ausgewählten Menschen waren. Denn die Nationalsozialistinnen und Nationalsozialisten machten keinen Unterschied zwischen Juden und Zigeunern. Sowohl für Juden als auch für Zigeuner wollten sie die „endgültige Lösung“. Es wird für manche der Satz ungehörig klingen – dennoch: Für Nationalsozialisten und Nationalsozialistinnen waren die von ihnen ermordeten Zigeuner keine zu Ermordenden dritter Klasse, wie heutzutage noch Zigeuner breitest Opfer zweiter Klasse des Nationalsozialismus sind.

Es geht hier aber auch nicht um Geschichte. Es geht um die Gegenwart. Es geht darum, wie Menschen, die nach wie vor Zigeuner genannt werden, in diesem Europa leben müssen. Und die Lebensbedingungen dieser Menschen sind wahrlich die Schande Europas.

Vielleicht ist der Ansatz, wie in

Der halbe Luther von Michael Bünker oder „Zigeuner“ werden Opfer sein dürfen, wenn sie keine Opfer mehr sind

geschrieben, ein falscher. Vielleicht muß doch zuerst den Menschen, die nach wie vor Zigeuner genannt werden, ihr geschichtlich zustehende Opferstatus breitest anerkannt werden, damit sie in Gegenwart und Zukunft nicht weiter Opfer sind.

Porajmos und die Geburtshäuser von Adolf Hitler, Martin Luther …

Nun ist also die Enteignung offiziell. Das Geburtshaus von Adolf Hitler ist enteignet. Ab sofort gehört es der Republik Österreich.

Und weshalb wurde es enteignet? Wegen der Befürchtung, es könnte eine Pilgerstätte für, wie gesagt wird, Rechtsextreme und Neonazis … Es muß nicht wiederholt werden, was von dieser Argumentation zu halten ist, nämlich nichts, wie ausführlich gelesen werden kann:

Entschädigung Hitler-Geburtshaus-Enteignung nach dem Eisenbahn-Entschädigungsgesetz

In diesem Haus in Braunau am Inn wurde Wähler Adolf Hitler, der Hitler wählte, geboren

Und gerade nach der Wahl am zweiten Adventsonntag in diesem Jahr in Österreich ist diese Befürchtung, es könnten ein paar Dreibierhochs das Geburtshaus von Adolf Hitler als ihre Pilgerstätte ausersehen, dermaßen lächerlich und das größte Eingeständnis der gewollten Ohnmacht des Staates trotz der bestehenden Gesetze, die nur zu exekutieren wären, gerade nach dieser Wahl also, in der rund sechsundvierzig Prozent den Kandidaten der identitären Parlamentspartei, die außerhalb von Österreich immer wieder als eine „rechtsextreme“, als eine „faschistische“ Partei bezeichnet wird, kann nur wiederholt werden, was in den obigen Kapiteln bereits geschrieben wurde, es würde mit dem Enteignen in diesem Land kein Nachkommen sein, wollten alle Pilgerstätten beseitigt werden.

Hitler Haus Braunau am InnNun, da das Geburtshaus von Adolf Hitler der Republik Österreich gehört, könnte das Haus tatsächlich abgerissen werden. Und der vorgeschlagene Gedenkstein nicht in der üblichen Größe eines Gedenksteins vor dem Geburtshaus aufgestellt werden, sondern statt dem Geburtshaus in der genauen Größe des Geburtshauses von Adolf Hitler errichtet werden, mit der Inschrift:

Demokratie!
Freiheit!
Frieden!

anstelle-des-geburtshauses-adolf-hitlerMillionen Ermordete
mahnen!

In diesem Haus
wurde Wähler
Adolf Hitler, der
Hitler wählte,
geboren.

Es heißt, es wurde fünf Jahre verhandelt, bis es nun zur Enteignung gekommen ist. Was für eine verschwendete Energie, verschwendete Ressourcen, verschwendetes und noch weiter zu verschwendendes Geld, und das alles nur wegen der Befürchtung, ein paar Dreibierkäsehochs …

Wie sinnvoll wäre es beispielsweise gewesen, und wenn es so etwas wie einen Auftrag der Geschichte geben soll, auch diese Energie, diese Ressourcen, dieses Geld zu verwenden, um einen effektiven Beitrag zu leisten, daß  Menschen nicht weiter in einer Gegenwart leben müssen, die sie täglich bitter als Vergangenheit erfahren müssen, daß für sie die Geschichte nicht vorbei ist, sie in der grausamen Vergangenheit gehalten werden. Womit das zweite Geburtshaus angesprochen ist. Das nämlich von Martin Luther. Das steht zumindest nicht in Österreich. Aber es würde zu Österreich traditionsreich passen,

Romane Thana – Von der Großzügigkeit der österreichischen Gesellschaft gegen Walter Dostal

daß auch Martin Luther einer aus Österreich …

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Martin Luther ist einer der Hähne, die das Ei Adolf Hitler legten. Am Anfang war das Wort, und das Wort war von Martin Luther. Und das Wort kam zu den Wählern und Wählerinnen, die es in den Porajmos wandelten, wie den Wein in das Blut und den Leib in den geschundenen und getöteten.

Aber es gibt keine Befürchtung, das Geburtshaus von Martin Luther könnte, nein, es ist ja eine Pilgerstätte, die nach wie vor zur Ehre gereicht, der die Treue gehalten wird. Und auch in Österreich wird Martin Luther gepriesen, wird beispielsweise der österreichische Rundfunk zur Kanzel zur Verbreitung des Lobgesangs auf Martin Luther. Freilich wird, was nicht mehr zu verschweigen ist, dabei zartkritisch nebenher erwähnt, im christlichen Plauderton. Aber auch das muß nicht ein weiteres Mal ausgeführt werden:

Der halbe Luther von Michael Bünker oder „Zigeuner“ werden Opfer sein dürfen, wenn sie keine Opfer mehr sind

500 Jahre Martin Luther sind auch 500 Jahre Antiziganismus

Sebastian Kurz kann stolz auf sich sein, für Uncut-News ist er ein „forscher Außenminister“

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Und das mit Recht. Denn die Betreiber und vielleicht auch Betreiberinnen von „Uncut-News“ wissen, was sie wissen, und das ist recht …

Es muß nicht ausgeführt werden. In der Collage sind wieder einige weitere Beispiele, die zeigen, was sie alles recht wissen …

So werden sie sich auch bei Sebastian Kurz nicht recht irren.

uncut-news-strache-kurz-14-12-2016Übrigens, den Qualitätsstempel für ihr Wissen haben sie von He.-Chr. Strache. Dieser würde, wäre er von ihrem Wissen nicht derart überzeugt, wohl kaum, seit über einen Monat auf Twitter verbreiten, was sonst niemand mehr verbreitet, außer gesinnungsgemäß jene, die wissen, was sie wissen, und das ist recht …

Sebastian Kurz braucht sich also nicht zu grämen, wenn er von einem Außenminister „Bonsai-Sarkozy“ genannt wird. Uncut-News wird darauf für ihn schon die rechten Worte des Trostes und der Treue finden. Wie es bereits Qualitätsstempler He.-Chr. Strache getan hat, der ebenfalls weiß, was er weiß, wann etwa „Asyl“ anzubieten ist, wem „Respekt“ gebührt …

Als Türken hätten Assad und Putin in Sebastian Kurz den schärfsten Gegner

Da sie aber keine Türken sind, ist Assad für Sebastian Kurz einer, „der auf derselben Seite steht“, ist Putin für Sebastian Kurz einer, „mit“ dem er, Kurz, und „nicht gegen“ ihn, Putin, will.

Oder es kann gesagt werden, wäre Erdoğan kein Türke, dann wäre er für Sebastian Kurz ein Assad, ein Putin, gegen den er nicht mit dieser Schärfe vorginge, sondern der für ihn wohl auch ein „wichtiger Player“ wäre, wie jener Mann aus Saudi-Arabien ..

Es sind keine schlechten Menschen, zu denen Sebastian Kurz fährt, denn sie haben Werte

Sebastian Kurz zwischen Saudi-Arabien und Australien der Kerker von Raif Badawi – Ein Amtszeitresümee

Oder es kann gesagt werden, wäre der Türke ein Trump aus Amerika, dann bekäme er alle kurzische Nachsichtigkeit und Zuneigung …

Der geschichtevergessene Sebastian Kurz, Donald Trump oder Adolf Hitler hielt nie Wahlkampfreden

Auf das ist kurzische Verbalpolitik schlicht und einfach reduziert. In Anlehnung an eine Bezeichnung von einem Außenminister eines anderen Landes für Sebastian Kurz als „Bonsai-Sarkozy“ kann von ihm auch von einem kleinen Türkei-Basher gesprochen werden, und das kommt in Österreich eben recht, recht gut an, in diesem Land, in dem schon mal recht gerne laut skandiert wird: „Türken raus“.

kurz-sebastian-syrien

500 Jahre Martin Luther sind auch 500 Jahre Antiziganismus

Es sind, wurde in

Auch zu rühmen ist Martin Luther für 500 Jahre Zigeuner-Verfolgung

gesagt, noch viele Kapitel zu schreiben.

500-jahre-martin-lutherSie wurden oben eingeladen, in Buchhandlungen sich umzusehen, ob Bücher über die Menschen, die nach wie vor so selbstverständlich Zigeuner genannt werden, mit ihrer Geschichte, die eine Geschichte der Verfolgung, der Erniedrigung, der Diffamierung, der Diskriminierung ist, prominent ausgestellt und leicht zugänglich sind, wie etwa die Bücher über die Massenermordung von Juden in Nazi-Deutschland, Bücher über Menschen also, denen von der Massenmorddiktatur des deutschen reiches der gleiche Rang wie den Juden zugestanden wurde, Menschen also zu sein, die auszurotten sind.

Sie werden jetzt in der Adventzeit vielleicht nicht mehr in Buchhandlungen gehen. Aber Sie wollen nicht aufhören, Bücher zu schenken. Ach, in dieser modernen Zeit, eben bequem von Ihrer Wohnung, von Ihrem Haus aus, Sie treten dafür nicht mehr auf die Straße, sondern in das Internet.

Im Internet finden Sie zwar, was Sie in Buchhandlungen nicht finden. Aber sehen Sie sich das Verhältnis an. Welche Ergebnisse Sie erhalten bei Eingabe entsprechender Suchbegriffe für einen Vergleich.

In der Collage ist ein solches Vergleichsergebnis abgebildet.

vergleichskreuz

Wie Sie lesen können, liefert das für die Suche verwendete Unternehmen in der Kategorie „Bücher“ folgende Ergebnisse: 7.500 für „Völkermord an den Juden“, 150 für „Völkermord an den Zigeunern“, 46 für „Völkermord an Roma und Sinti“, 150.000 für „Judenverfolgung“ und 73  für „Verfolgung von Roma und Sinti“.

Das Kreuz des Rassismus haben Menschen, die Juden genannt werden, und Menschen, die Zigeuner genannt werden, gleichermaßen schwer zu tragen und zu ertragen. Während aber, und nur darum geht es in diesen Kapiteln, Menschen, die Juden genannt werden, heutzutage viele Fürsprecherinnen haben, viele, die vor Antisemitismus warnen, haben Menschen, die Zigeuner genannt werden, niemanden, die für sie breit und prominent eintreten, breit und prominent vor Antiziganismus warnen. Diese Menschen werden alleingelassen, sie werden in ihrem der Verfolgung, der Erniedrigung, der Diskriminierung Ausgesetztsein vollkommen alleingelassen. Es gibt für diese Menschen kein breites und prominentes Eintreten.

Im Gegenteil. Es wird ihnen nicht einmal der gegen sie gewandte Begriff Antiziganismus breit und prominent zugestanden, sie sind, wenn überhaupt, mit gemeint beim Begriff Rassismus. Es wird nicht von Rassismus, Antiziganismus und Antisemitismus gesprochen, sondern nur von Rassismus und Antisemitismus.

Im Gegenteil. Wie Menschen, die Zigeuner genannt werden, annehmen dürfen, sie seien auch gemeint, wenn es gegen Rassismus geht, sprechen Menschen, die für Bettelverbote eintreten, Bettelverbote fordern, nicht offen aus, daß es vor allem gegen Menschen geht, die Zigeuner genannt werden.

Mit den Bettelverboten auf dem Weg in die Vernichtungslager?

Ermordeter Zigeuner – Zum Bedenken am Heldenplatz am 30. Jänner 2015

„Nazikirche“, Hofer und die Angst des Bischofs vor dem Tor der Geschichte

Die für die Menschen, die Zigeuner genannt werden, leidvolle Geschichte dauert an, länger als 500 Jahre. Und ihre leidvolle Geschichte hat des Bischofs Nichtheiliger auch noch ausgebeutet, um ihr leidvolles Leben als Vorbild zu verbreiten, wie mit Menschen umgegangen werden muß, die Juden genannt werden.

Damit soll heute ein weiteres Kapitel im Adventrest geschlossen werden. Mit dem Hinweis noch. Es ist der Anti-Antisemitismus gerade in Österreich nicht nur ein ehrenwerter, sondern auch ein instrumentalisierter, weil er gegen Menschen, die weder Juden noch Zigeuner genannt werden, in Stellung gebracht wird, wenn vom Antisemitismus als von einem importierten Antisemitismus gesprochen werden kann, von einem Migrations-Antisemitismus, vor allem von der identitären Parlamentspartei, deren Kandidat am zweiten Adventsonntag 2016 rund 46 Prozent der Kreuze …

Antisemitismus hat in Österreich keinen Platz – Eine Entwicklung zum Guten?

Antisemitismus und Rassismus kommen

Martin Luther: „Wie die Zigeuner“

Auch zu rühmen ist Martin Luther für 500 Jahre Zigeuner-Verfolgung

Gerade jetzt im Advent werden wohl auch Sie verstärkt Buchhandlungen aufsuchen.

Nehmen Sie sich diesmal dabei Zeit, die Büchertische und die Bücherregale der Geschichte anzusehen. Es wird nicht viel Ihrer Zeit in Anspruch, damit auch Sie feststellen, Sie müssen nicht nach Büchern über Antisemitismus, Vernichtung der Juden, Judenverfolgung in Nazi-Deutschland, über den Völkermord an den Juden, über die Shoa suchen. Sie liegen n-fach offen vor Ihnen. Sie haben dabei bloß die Wahl der Qual. Das würde viel Zeit in Anspruch nehmen, aus all diesen nicht mehr zu zählenden Büchern, die offen vor ihnen liegen, eines zum Kauf auszuwählen. Keine Zeit hingegen werden Sie brauchen, um aus den Büchern über den Völkermord an den Zigeunern, über Antiziganismus eines auszuwählen.

Ein Buch aber über den Porajmos werden Sie darunter nicht finden.

Es gliche wohl einem Wunder, wie dem von der „unbefleckten Empfängnis“, fänden Sie ohne Suche und also auf Anhieb auf dem Büchertisch, in den Regalen eines über den Porajmos. Es gliche wohl auch einem Wunder, wie dem von der „Auferstehung der Toten“, würde das Buchhandlungspersonal bei Porajmos, ohne beim Nachsprechen dieses Begriffes ins Stottern zu kommen, auf Anhieb und also ohne Nachfrage wissen, worum es sich beim Porajmos handelt und Ihnen antworten kann. Lagernd ist so ein Buch nicht, aber Ihnen eines zu bestellen, das müßte möglich sein.

Es gliche wohl einem Wunder,  spräche etwa ein Bischof in einer Adventpredigt, in einer Adventkolumne von Antisemitismus und Antiziganismus zugleich, sagte dieser oder schriebe dieser, sein Nichtheiliger hat auch eine ganz und gar unrühmliche Rolle gespielt in der Verfolgung von Zigeunern, seit fünfhundert Jahren:

Martin Luther: „Wie die Zigeuner“

Der halbe Luther von Michael Bünker oder „Zigeuner“ werden Opfer sein dürfen, wenn sie keine Opfer mehr sind

Viel ist darüber noch zu schreiben. Es ist ein Kapitel der Gegenwart, das nicht mit einem Kapitel abgetan werden darf. Es wird damit im Adventrest zu beschäftigen sein.

martin-luther-fur-500-jahre-porajmos

Es spricht Birgit Kelle an, von Andreas Unterberger gelobt zu werden

Es spricht Birgit Kelle auch an, den „Gerhard-Löwenthal-Preis 2013 für Journalisten“ bekommen zu haben. Die Laudatio hielt damals Andreas Unterberger.

Es spricht sie auch an, daß Lichtschlag …

Es spricht Birgit Kelle bei Kathrin Nachbaur …

Es kann verstanden werden, daß Birgit Kelle mit ihrer Kolumne „Volle Kelle“ Unterschlupf fand, auf der Site Wirtschaftswunder von Kathrin Nachbaur, mit der Adresse Palais Epstein; das vom österreichischen Parlament genutzt wird.

Wie das alles zusammenhängt, die Collage gibt darüber Auskunft.

Birgit Kelle - Hofer-FPÖ unzensuriert - Unterberger - Nachbaur.jpg

Es bleibt nur noch zu beantworten, weshalb drei Jahre später das Lob von Andreas Unterberger für Birgit Kelle erwähnt wird. Wie in der Collage ebenfalls gelesen werden kann, hat Hofer-FPÖ unzensuriert am 9. Dezember 2016 einen Kommentar mit der Überschrift: „Feminismus-Kritikerin: Unterwerfung europäischer Frauen hat längst begonnen“ zu Birgit Kelle … Wie in der Collage ebenfalls gelesen werden kann, können Menschen, die ihre Kommentare zu den Kommentaren schreiben, es nicht verkneifen zu schreiben, was zu solchen Kommentaren unbedingt dazugehört: ein bißchen Antisemitismus muß dabei sein, und auch, was manngemäß recht gern gesehen wird: „lange Beine in einem schicken Mini“ …

Soher kann gut verstanden werden, daß Kathrin Nachbaur „ihre Gastautoren“ schätzt und „ihre Meinungen oft“ teilt, daß Andreas Unterberger für sie, Kelle, voll des Lobes und recht gerne mit ihr in Wien unterwegs ist.

Es gibt wählbare Alternativen zu Stronach-als-Team und Freiheitliche

Beinahe wäre es verlockend in Erfahrung zu bringen, ob Robert Lugar ebenso von Birgit Kelle angetan ist …

Die „ausgerotteten Neandertaler“ des Robert Lugar, der seine Geistesheimat nie verließ

Aber das entscheidende Urteil über Birgit Kelle fällt Andreas Unterberger. Diese Laudatio offenbart ein weiteres Mal, Andreas Unterberger ist stets auf der Höhe seiner Zeit. Und wer selbst so Hochwertiges, wie eben Andreas Unterberger, an seine Leserinnen und Leser übergeben kann, kann in seinem wertschätzenden Urteil über Birgit Kelle nur recht richtig liegen:

Andreas Unterberger gackert über „Hühnerinnenfilet“

Auch mit geputzter Brille sieht Andreas Unterberger keine NS-Wiederbetätigung in seinem Tagebuch

Andreas Unterberger und das Versteckspiel uralter Buben am Brenner

Diese drei Beispiele – es gibt noch weitere zu ihm – genügen wohl, um sagen zu können, es wird sein Lob für Birgit Kelle verstanden und wie sehr Birgit Kelle dieses unterbergerische – beinahe wollte der Fehler passieren, unterirdische zu schreiben – Lob verdient, ihre Texte stehen in der Qualität eines Andreas Unterberger, und wie gut kann auch Kathrin Nachbaur verstanden werden, „volle Kelle“ aus dem österreichischen Parlamentspalais prominent hinauszutragen in die – beinahe wollte Welt geschrieben werden.

Und zur Laudatio von Andreas Unterberger anläßlich der Verleihung des Löwenthal-Preises an Birgit Kelle fällt noch ein recht ehrenwerter Mann aus Österreich ein – Lothar Höbelt. Wie lange das schon her ist, Andreas Unterberger war damals noch Chefredakteur einer österreichischen Tageszeitung …

Höbelt und der Gerhard-Löwenthal-Preis

Was für einen Dr. Herbert Fleissner ein würdiger Ehrenpreis war, kann für eine Birgit Kelle kein unwürdiger Preis sein …

NS Was in der Collage auch gelesen werden kann. Weihnachten und Neujahr steht bevor. Und es geht wieder los. Unweigerlich mit den Wünschen der Mandatare und Funktionärinnen der FPÖ an die Lesenden und Schreibenden von FPÖ unzensuriert …

FPÖ wünscht der Unzensuriert-Schreibstaffel gesegnete Weihnachten und Kraft für 2015

FPÖ unzensuriert: „Bewaffneter Widerstand jetzt!!!“ und „viel Erfolg für das Jahr 2016“ von Dr. Barbara Kappel