Gott segnet seinen Kameraden Hofer

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Strenggläubige könnten vielleicht bemängeln, Hofer stehe etwas despektierlich vor seinem Gott – aber er steht halt schon schwer … Darüber hinaus … unter Kameraden, schon so lange Schulter an Schulter im Gesinnungskampfe, kann auch eine Segensempfängnis etwas lockerer … vielleicht ist es nicht der erste Segen, den Hofer von seinem Kameradengott …

Es gibt ja kein Bild von dem ersten Segen, den Hofer empfing, vor langer Zeit, als Hofer noch ganz unbefleckt war, ehe er eine Sakristei verließ … Und damals wird Hofer voller Respekt vor seinem Gott gekniet sein – es heißt ja, das erste Mal sei immer ein ganz besonderer Kick, leset Berichte darüber, was dabei schon alles vor lauter Aufregung passiert sei – die nassen Hosen dabei noch das Harmloseste …

Ob die anderen Hofers neidvoll sind auf ihren Gerwald, der einen so kameradschaftlich lockeren Umgang … oder sich einfach mit ihm freuen, daß Herbert Gott ihren Hofer vor aller Augen segnet … Aber Gott ist gerecht und gütig, er wird auch den anderen Hofers mit recht schönen und ehrenreichen Aufgaben betraut haben … der eine darf vielleicht weiter Dekrete erlassen, über das zu bedeckende Fleisch der Frauen, für den anderen hat er vielleicht einen Wolkengau zur Führug und dem verwegendsten Hofer ein Wolkenafrika zum Tierfang …

Schmerzlich daran ist bloß, daß die erste Segnung von Hofer nicht vom Fernsehen übertragen wurde. Was für ein Versäumnis, wo doch sonst alles … Wie weihevoll das gewesen wäre … getragen kommentiert von der Schauspielerin … aber vielleicht kann das noch nachgeholt werden, nachgestellt werden, als Höhepunkt in:

Heimkehr nach Unzensuriert – Paula Wessely in ihrem neuesten Film

Und so hätten damals schon alle schon gesungen, auf ihren Knien, mit Dir, 0-mein-Herbert, ziehn wir ein die Kathedrale

Vive le luxe identitaire!

im Orte Deines Geistes, daß zum christlichen Abendlande ward uns wieder erstehen …

Und dann als die absolut weihevolle Schlußszene des Films tritt Hofer hin, denkt sich nicht seinen Teil und läßt sich reden, und während er

Kameraden!

spricht immer wieder eine Totale der Wessely, wie sie mit verklärtem Blick lauscht, wissend, so wird es sein, und warum sollte das nicht so sein, wenn es nur gewollt wird, kann alles gemacht werden, weshalb sollte auf die Gegenwart nicht die Vergangenheit folgen …

Heimkehr nach Unzensuriert – Paula Wessely in ihrem neuesten Film

unzensuriert-griff-barroso-personlich-anWie es sein wird, wenn Norbert Hofer zum Bundespräsidenten …

Es wird licht.

Es wird heißen, Norbert Hofer trage das höchstmögliche intellektuelle Niveau in die Welt hinaus. Es wird heißen, auf der ganzen Welt, noch nie ward eines Präsidenten denkerische Kraft in Österreich so überwältigend und bestechend. So wird er weiter tun. Wie er es bereits tut. Kann klüger über Flucht gesprochen werden, als es Norbert Hofer tut? Einfach zu fragen, ob er, Barroso, „Flüchtlinge zu Hause“ …

Aber er, Hofer, ist dabei nicht abgehoben, weiß sich eins mit so vielen, die, wie er, fragen: „Haben Sie Flüchtlinge zu Hause?“ … Wie oft konnte diese Frage in mannigfachen Variationen auf FPÖ unzensuriert schon gelesen werden? Eine Frage, die ihnen schon Lösung … intellektueller ward noch nie etwas besprochen worden. Sie sind Hofer und Hofer ist Unzensuriert …

Wer wird sich da noch wundern können, daß  ein Film geplant ist. Ein Film über Unzensuriert, der erzählt, wie es sein wird. In diesem Land der Unzensurierten, wo es keine Unterschiede mehr geben wird, Norbert Hofer wird ein Unzensurierter sein, wie alle Unzensurierten Bundespräsidenten … geeint im festen Willen, ein einziger hoferischer Geist zu sein …

Wie es sein wird. Diese lichte Zeit. Davon soll der Film erzählen. Es soll noch nicht alles verraten werden. Aber der zentrale Monolog in diesem Film kann bereits … In einer Szene soll eine Frau, dargestellt von einer Schauspielerin mit dem Künstlerinnennamen Paula Wessely, auftreten, die den Niedergedrückten Mut und Zuversicht gibt, wie alles, was so schwer auf ihnen lastet, so leicht zu lösen ist, sie öffnet ihnen die Augen ins Lichte …

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Ja, da möchte man draufschwören, Leute, daß es so kommen wird. Heimkommen werden wir bestimmt. Ganz bestimmt. Irgendwie werden wir heimkehren. Warum soll denn das nicht sein? Es ist doch alles möglich. Zuhause in Unzensuriert sind wir jetzt nicht mehr schwach, das hat mir Gerwald immer gesagt, sie interessieren sich sehr für uns. Und warum sollten wir da nicht heimkehren dürfen, wenn wir bloß wollen. Denkt doch bloß. Denkt doch bloß, Leute, wie das sein wird, denkt doch bloß, wenn so um uns rum lauter Unzensurierte sein werden – und nich, wenn du in einen Laden reinkommst, daß da einer arabisch redet oder türkisch, sondern unzensuriert. Und nich nur das ganze Dorf wird unzensuriert sein, sondern ringsum und rundherum wird alles unzensuriert sein. Und wir, wir werden so mitten, innen sein, im Herzen von Unzensuriert. Denkt doch bloß, Leute, wie das sein wird. Und warum soll das nich sein? Auf der guten alten warmen Erde Unzensurierts werden wir wieder wohnen. Daheim und zuhause. Und in der Nacht, in unseren Betten, wenn wir da aufwachen aus’m Schlaf, da wird das Herz in ’nem süßem Schreck plötzlich wissen, wir schlafen ja mitten in Unzensuriert, daheim und zuhause, und ringsum ist die tröstliche Nacht, und ringsum da schlagen Millionen unzensurierte Herzen und pochen in einem fort leise: daheim bist du, Mensch, daheim, daheim bei den Deinen. Dann wird uns ganz wunderlich sein ums Herz, dass die Krume des Ackers und das Stück Lehm und der Feldstein und das Zittergras und der schwankende Halm, der Haselnussstrauch und die Bäume, daß das alles unzensuriert ist, wie wir selber, zugehörig zu uns, weils ja gewachsen is aus den Millionen Herzen der Unzensurierten, die eingegangen sind in die Erde und zur unzensurierten Erde geworden sind. Denn wir leben nicht nur ein unzensuriertes Leben, wir sterben auch einen unzensurierten Tod. Und tot bleiben wir auch unzensuriert und sind ’n ganzes Stück von Unzensuriert, eine Krume des Ackers für das Korn der Enkel, und aus unserem Herzen, da wächst der Rebstock empor, in die Sonne, – in die Sonne, Leute, die nich wehtut und nich sengt, ohne zugleich auch Süßigkeit zu spenden, und ringsum singen die Vögel und alles ist unzensuriert, alles Kinder, wie unser Lied, wollen wir’s nich singen, grade jetzt, unser Lied, immer wieder Otti?

Für den Advent 2016 wird der Film noch nicht fertig sein, aber als Trost könnte im Fernsehen gebracht werden: Germanin – Bayer 205 … es wird zwar noch von einem anders gerufenen Land gesprochen, aber dabei ist, vielleicht ein Trost und Zeichen der Vorsehung für die Unzensurierten, ein Tierfänger Hofer …

„Darf man“ – Servus, Michael Fleischhacker – „eine Bühne geben?“

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1

Michael Fleischhacker gibt eine Stellungnahme ab, am 20. Oktober 2016, zu der Frage: „Darf man Rechtsextremen eine Bühne geben?“ … und das auf der Plattform des Unternehmens Facebook auf der Seite seines Arbeitgebers servustv. In der Argumentation und vom Inhalt her ist seine Stellungnahme eine, die ebenso ein Kommentar von FPÖ Unzensuriert sein oder im Tagebuch von Andreas Unterberger stehen könnte. Deshalb diese Verteilung seiner Stellungnahme in der Collage …

2

Die Fragestellung von Michael Fleischhacker ist eine grundsätzlich falsche. Aber es ist auch eine falsche Begründung jener, die nun nicht an dieser Diskussion teilnehmen wollen – wegen eines „Rechtsextremen“, um diesem und seinen I… keine „Steilvorlage“ zu bieten.

Ein „rechtsextremes“ Bürscherl kann und darf je kein Grund sein, sich zu verweigern, das Bürscherl als das vorzuführen in einer Diskussion, was es ist, ein Bürscherl eben – steckengeblieben in einem recht genau zu bestimmenden Gesinnungsstadium der Entwicklung  der Menschheit …

Aber das Format „Talk im Hangar“ ist das falsche. Das gänzlich ungeeignete, wenn es um Konkretes geht, um eine Grundlage als Anleitung zum Handeln, zum Arbeiten mit Menschen. Und nicht über sie zu plaudern und sie gemeingefährlich zum Verallgemeinern zu mißbrauchen. Es ist nicht seriös. Es ist unverantwortlich. Es ist der Geilheit und der Faszination Gewalt geschuldet.  Ein Bürscherl zu einem Thema einzuladen, vom dem es nichts weiß, nichts versteht. Aber es kann nichts dafür, es sind die Einladenden, die nicht verstehen, wozu sie einladen. Daß ein Bürscherl sich freut, in das Rampenlicht gezerrt zu werden, wer kann es ihm verübeln. Was auch diesmal wieder allein schon der Trailer bestätigt: es wird nicht gewußt, es will nicht gewußt werden, zu welchem konkreten Gegenstand eine fleischhackerische Sendung … Es ist eine derart konkrete Sache, die sich nicht für eine allgemeine Hallenplauderei eignet. Es geht um ein paar bestimmte Menschen mit ihren Aussagen, an die sie sich vielleicht nicht einmal mehr erinnern, sie je gemacht zu haben, möglicherweise sogar bei Wiedervorlage selbst überrascht wären, das hätten sie einst gesagt, in einem bestimmten Stadium ihrer Entwicklung. Es wäre also durchaus interessant, alle Befragten einzuladen, um mit ihnen zu diskutieren, wie sehen sie heute ihre seinerzeitigen Antworten. Das wäre, könnte gesagt werden, eine Überforderung dieses Formats … jedoch, was ist für eine fleischhackerische Sendung nicht eine Überforderung? Es ist halt das Bequemsatte der sich bürgerlich Verstehenden, Bürscherln einzuladen, mit denen der schön gezogene Scheitel geteilt wird.

Die Teilnahme an einer solchen Sendung, die Diskussion spielt, ist insgesamt zu verweigern, nicht wegen der Geladenen.

Es muß die heutige Sendung gar nicht angesehen werden, um zu wissen, was herauskommen wird. Ein paar Sendungen aus der letzten Zeit lassen das bereits erahnen.  Was über

Michael Fleischhacker sitzt zur Rechten Stadlers zu teilen das Land

Rund um und aus Odin Wiesinger dampft es

geschrieben wurde, kann morgen wohl, entsprechend adaptiert, aber inhaltlich unverändert über die heutige Sendung geschrieben werden, jedoch wird morgen darüber nichts geschrieben werden, weil die Sendung heute nicht angesehen werden wird.

Das sollte überhaupt das Schicksal dieser Sendung werden. Michael Fleischhacker moderiert sein Spiel mit sich und seinem Gefährten mit dem klingenden Namen Servus TV, und dazu noch bleiben die Fernsehapparate abgeschaltet …

3

Das Geschwefel vom „rechtsextremen“ Bürscherl ist allemal auch noch auszuhalten. Was muß nicht alles am Fernsehen ausgehalten werden, und nicht nur dann, wenn eine fleischhackerische … Es wird halt dozieren, wie es eben nicht nur von dieser fleischhackerischen Sendung her bekannt ist, etwa von:

Ewald Stadler doziert über die Welt so profund wie er weiß, wessen Mitglied er ist

Und was bliebe so einem Bürscherl auch sonst? Als das Geschwefel. Wie sollte es etwas von Soziologie verstehen, wenn es nicht einmal etwas von – aber von der die I…stets beschwörend schwefeln – Kultur … sie, die I…, hätten ein „verkürztes Verständnis von Kultur“, sagt Marc Jongen, der erst vor kurzem von ebendiesem Bürscherl für seine I… zitiert wurde, aber es hat nicht einmal den verstanden, wie nachgelesen werden kann …

4

Es können die Einladenden durchaus verstanden werden, wen sollen sie denn einladen, wollen sie nicht den eigenen Moderator gänzlich blamieren?

Wer wohl die Einladungsliste erstellt? Es heißt, Patriarchen haben so ihre Steckenpferde, sollen sich in ihren Unternehmen oft um Dinge höchstpersönlich kümmern, obgleich sie dafür Angestellte haben, die eben genau dafür angestellt sind. Das erinnert an einen Patriarchen, von dem einst erzählt wurde, er hätte täglich selbst die Toiletten kontrolliert, um dafür zu sorgen, daß nicht zu viele Klosettpapierrollen …

5

Es soll nicht ohne Dank dieses Kapitel sein. Immerhin regte Servus Fleischhacker zu einem Aphorismus an, der nur aus Namen besteht. Und das ist doch auch etwas. Aber auch schon wieder mehr als genug.

Ein Aphorismus: Caspart, Glavinic, Fleischhacker – Servus.

6

patrick-lenart-oder-das-deutsch-der-enkel-der-wessely-heimkehrerinWürde Paula Wessely nicht schon lange von den Würmern des eigenen Gedankenguts aufgefressen sein, sie würde sich ob ihrer jetzigen Enkelbuben im Grab umdrehen … sollte sie verbrannt worden sein, dann würde sie sich jetzt ob ihrer Enkel vor Grauen als Asche schütteln. Was haben ihre Enkel nur aus der deutschen Sprache gemacht! Wie schön war damals noch die deutsche Sprache und wie recht getragen die Anrufung der deutschen Heimat von Paula Wessely in „Heimkehr“. Und jetzt? So sprechen die Enkel der Heimgekehrten:

„Lustigerr Komiker. Kannte ich nich garnicht.“

Was – auch so ein Bürscherl der I… – Patrick Lenart bewog, in seinem ihm bestmöglichen Deutsch das zu schreiben? Dies:

Bloß ein Verein von Brüdern, aber keine Bewegung

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Wenn schon von Nachkommenden die Rede ist. Was wird aus Michael Fleischhacker noch werden? Er folgte in der sogenannten oder österreichisch verstandenen Qualitätszeitung Andreas Unterberger nach … Ist das der unweigerliche Weg eines Menschen, der einmal in der „Presse“ war? Mit einem Tagebuch zu enden?

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Ein sich freuendes Bürscherl in einer Fernsehspielecke ist vielleicht auch herzig anzusehen, wie seine Äuglein funkeln, reden zu können, und dabei auch noch aufgenommen zu werden, aber so eine Ansammlung von Bürschleins … Seit ein paar Wochen nicht mehr in der Josefstadt zu wohnen, hat doch etwas Entlastendes, es belastete der Gedanke doch zunehmend, wann marschieren sie wieder …

Identitäre Bande zieht nächtens zu den Barden im Achten – Und immer wieder FPÖ-Nationalratspräsidenten

Der Referent als investigativer Journalist von Alt Erlaa bis Linz

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Es gibt nun große Aufregungen um diesen Kongreß. Schriftliche Appelle an den oberösterreichischen Landeshauptmann werden geschrieben, und von vielen unterzeichnet …

Es ist wohl auch die Sorge dabei, was werde denn dort … und das gar noch ganz geheim. Aber keine Sorge, es gibt keinen Anlaß zur Sorge, oder gar einen Grund zur Furcht. Denn es wird ein unter raffinierter Beobachtung stehender Kongreß sein: Alexander Sukowiec* (wie in der Collage zu lesen, hat er es schriftlich bestätigt) nimmt als investigativer Journalist dort im Gewande eines Referenten teil.

Möglicherweise ist es gar kein Wortkongreß, sondern ein Tanzkongreß. Und alle angekündigten Referentinnen und Referenten werden keine Referate, sondern irgend etwas … beispielsweise Nathalie Holzmüller als Zeremonienmeisterin und vielleicht auch als Lehrerin für den formvollendeten Handkuß auf wienerische und auf moskauerische Art und als Tanzsiedekursleiterin … und dann vielleicht doch noch als Höhepunkt ein Referat – das kürzeste je gehörte Animationsreferat: Alles Walzer!

Wie es tatsächlich gewesen sein wird, von Alexander Surowiec, der auch in Interviews seine investigativen Qualitäten ganz zur Entfaltung bringen kann, wird es zu erfahren sein; gespannt darauf wird möglicherweise besonders Erhard Busek sein, ob er voreilig einen oder zwei Menschen vor den Kopf gestoßen hat, also nur Nathalie Holzmüller oder doch auch Josef Pühringer …

fpo-unzensuriert-alexander-surowiec-fass-ohne-boden* Alexander Surowiec hat soeben ein weiteres Mal seine investigativen Qualitäten unter Beweis gestellt. Er hat sofort erkannt, was das Wesentliche in diesem Kapitel ist, nämlich Sukowiec statt Surowiec geschrieben zu haben. Beinahe wird es jetzt bedauert, nicht einen zweiten Tippfehler begangen zu haben. Was erst hätte Surowiec geschrieben, hätte er gelesen: Sokowiec … Vielleicht: megasteiler Kerl? Aber seine Qualitäten müssen hier nicht gewürdigt werden, gerade heute hat FPÖ unzensuriert es mit einem Kommentar getan, recht passend, ein paar Tage vor seiner Aufdeckungsfahrt in den Vorort von … Ob die „Fass-ohne-Boden“-Aufdeckungsqualität von jener ist – weil es um Wohnbau geht -, die auch einen NR Gerhard Deimek auszeichnet, wurde nicht geprüft. Megasteil jedenfalls kann der erste Satz des FPÖ-unzensuriert-Kommentars genannt werden:

„Der Wohnpark Alt-Erlaa gilt als idyllisches Musterbeispiel des sozialen Ausgleichs im romantisiert-roten Wien.“

Österreichisches Faß ohne Boden des Europäischen Forum Linz

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Seit dem Kapitel

Europäisches Forum Linz – Messetagung mit Lesungen wie von Herbert Kickl …

ist es noch zu einer Veränderung bei den Referentinnen und Referenten gekommen. Das wäre kein weiteres Kapitel wert. Es ist doch belanglos zu erzählen, daß etwa Manuel Ochsenreiter

Strache gefällt, daß ihm das Ochsenreiter-Dugin-Gerede gefällt, das wieder gefällt Ochsenreiter

ZZ-NR Wendelin Mölzer lädt Manuel Ochsenreiter zum Kommentar ein, der Johann Gudenus zum Interview lädt

nun auch im Vororteprachtsaal des Landes Oberösterreich einen Vortrag, wie es bereits unnütz zu erzählen war, daß Philipp Stein, dem es vom „Wiederbeleben des Faschismus“ träumt, ein Vortragender sein wird … wer sonst sollte Propagandist und Propagandistin eines Parolenschmettertages sein?

Aber von denen ist zu erzählen, die nicht sofort die erste Reaktion hervorrufen, nichts anderes ist zu erwarten, nichts daran kann je noch überraschen.

Nun ist mit Alexander Surowiec ein Referent hinzugekommen, der ein weiteres Mal dieses Österreich als ein Faß ohne Boden … Auch sein Lebenslauf erzählt keine Geschichte, die zur Beruhigung gerne in diesem Land breit erzählt wird, über Rechtsex…  Eine Beschäftigung mit diesen in Österreich läßt sofort in ein Faß ohne Boden schauen, geradewegs in den österreichischen Abgrund der mannigfachen Verstrickungen und kein Gesicht eines glatzköpfigen mit H-Kreuz Tätowierten oder einer H-Kreuz Gepiercten blickt zurück, sondern die Fratze der österreichischen Mitte …

NS Puh, besser, PI, wo überall Marcus Franz … das ist nicht einmal mehr einen Nachsatz wert.

Europäisches Forum Linz – Davor schaut Wiesinger noch bei Hofer vorbei

Ob Odin Wiesinger wegen seiner Ausstellung

Für das Europäische Forum Linz kommt nur der Beste der rechtbesten Kunstschaffenden als Aussteller in Frage: Odin Wiesinger, Lieblingsmaler des NR Präsidenten III

im Vorort von Braunau mit Prachtbau

Forum européen sur la banlieue de Braunau – Vive le luxe identitaire!

doch schon Wochen davor ein wenig nervös geworden war, er ein wenig Zuspruch bedurfte von seinem Lieblingspräsidenten?

In solch einer Messe mit Tagung auszustellen, ist schließlich keine Kleinigkeit … Und jetzt auch noch ganz im Rampenlicht der Prominenz des Landes zu stehen, die es sich nicht nehmen läßt, sogar einen Brief hierzu als Appell …

Jedenfalls hat es, wie gelesen werden kann, am 12. Oktober 2016, ihn gefreut, seinen Lieblingsmaler in den im Eigentum der Republik befindlichen Räumen wieder einmal begrüßen zu dürfen … und was für eine Freude, hat er doch auch ein Bildchen als Geschenk mitgebracht. Und dann noch nachgereicht, vom Besuch wohl recht gegenseitig gestärkt und zuversichtlich für die Ausstellung, ein Zaubersprüchlein: „… wasserspeier wehren dämonen und böse kräfte ab! …so etwas kannst du im wahlkampf sicher brauchen!

NS Wie wahr und wie alt der Spruch: Macht braucht Kontrolle. Von Haider bis Hofer. Oder abgekürzt: Acht bis Acht braucht Kontrolle. Oder: Kontrolle braucht’s von acht bis acht.

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Europäisches Forum Linz – Nathalie Holzmüller wird von Erhard Busek enttäuscht sein, zumindest einen russischen Ball lang

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Na, da wird aber Dr. Erhard Busek etwas zu hören bekommen, von Nathalie Holzmüller, vielleicht schon am 21. Oktober 2016, wenn er noch in das Grand Hotel Wien zum russischen Ball zu gehen es wagen sollte, wie enttäuscht, könnte die Ballrede gehen, sie von ihm, Busek, sei, da mache sie ihn zum Vorsitzenden des Ehrenkomitees … das also sei dann der Dank von ihm dafür, einen Brief gegen eine Veranstaltung zu unterschreiben, wo sie, das könne, das müsse er doch wissen, nur eine recht hochanständige Prachtbauveranstaltung, wenn sie höchstpersönlich dort, er als ihr Vorsitzender kenne sie doch, einen Vortrag halte, könne das doch keine anrüchige Messe mit Tagung …

Ob das das Österreichische ist? Einmal auf der Tanzfläche, aber dabei gleichzeitig zu einem gespielten Walzer – wer weiß, sicher ist sicher – zwei Walzer tanzen, einen für die und einen für die … nein, dazu keine Äußerung, was das Österreichische sei, es haftete dem der modrige Geruch der Fragerei und Feststellerei der Identität an, was denn nun wer sei, was denn nun gar die Identität eines ganzes Landes …

Und darüber hinaus, meldet sich der Roman erstmals selbst zu Wort, es gebe ohnehin dazu schon zu viele Kapitel, das vertrage kein Roman, das ertrage er nicht mehr lang  …

Reist die feine Gesellschaft an, um ihrer Nathalie Holzmüller mit Wiener Handkuß beim Vortrag beizustehen?

Forum européen sur la banlieue de Braunau – Vive le luxe identitaire!

Das Europäische Forum Linz rückt zum Zurückholen des 19. Jahrhunderts aus

Dem Volk die Hütten, der Gesinnung die Paläste

Europäisches Forum Linz – Österreich darf Deutschland werden

Hofer-FPÖ und Linzer Parolenschmettertag

Europäisches Forum Linz – Der Verfassungsschutz schreibt den „Verteidigern Europas“ eine „Gefährdungseinschätzung“

Europäisches Forum Linz: „Rechtsextremes Treffen“ – ein Kniedichhin der in Österreich Gehätschelten

Und noch weitere und weitere

Maximilian Krauss: „Unvergessen“ System Haider

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Es soll der rührende Aufruf von Maximilian Krauss, der nicht ihm eingefallen ist, sondern seinem Herrn, es muß also der von ihm geteilte Aufruf seines Herrn tatsächlich beherzigt werden, sich stets an Dr. Jörg Haider zu erinnern, vor allem bei jedem Betreten einer Wahlzelle, um nicht die eigene Stimme zu verbrennen, damit die eigene Wahlstimme nichts weiter als Asche, die in die Wahlbox geschüttet wird, und die Wahlbox tatsächlich nichts weiter ist als eine Urne.

Es will nicht nachgeforscht werden, woher die Bedeutung von Urne in Verbindung mit Wahl kommt, für die Gegenwart jedenfalls kann gesagt werden, für die FPÖ zu stimmen, ist Asche für die Urne der Friedhöfe.

Maximilian Krauss ist sehr jung. Auch Harald Dobernig war damals sehr jung, und nun ist er ein verurteilter Leistungsträger Haiders …

Unvergessen soll das System Haider sein, erinnert muß werden an das System Haider mit seinen jugendlichen Kofferträgern, damit es nie wieder …

Denn die Gefahr ist groß. Es wächst eine junge Generation heran, zu der Maximilian Krauss gehört, die sehr angetan ist von Dr. Jörg Haider, bereit, sich diesem radikalen System zu unterwerfen, hoch gefährdet in ihrer extremen Suche nach gesellschaftlicher Integration falschen Heilsversprechen ihren Glauben, ihr Zutrauen zu opfern. Es könnte gedacht werden, ein junger Mann wie Krauss ist durch Bildung dagegen gefeit, gar doppelt dagegen gefeit: als Geschäftsführer eines Bildungsinstituts

Einmal hatte er, Krauss, doch etwas Glück. Für Haider zu spät geboren, um schon das Dobernig-Schicksal … er hätte sonst ihm, Haider, wohl mit zärtlichem Eifer ebenso gedient, ihn als seinen Herrn bedingungslos und treu … aber das Glück ist keine Konstante wie die identitäre Wiederholung …

Kinder sind wagemutig, unbekümmert, bedenkenlos in ihrer Suche nach dem Lebensglück oder wenigstens einem wetterfesten Lebensplatz und so fand er, Krauss, seine …, um nicht führerlos der Unsicherheit des Heranwachsens weiter ausgesetzt zu sein … hat seinen Herrn gefunden, gesinnungsgemäß untypisch sogar zwei Herren …

Maximilian Kraus - System Haider.PNGWie er sein Väterchen halst, wer möchte da nicht vor Rührung das Täubchen bei seinem Vornamen rufen und zärtlich duzend ihm den Rat geben: Freilich hilft es gegen die Unsicherheit, ein Günstling des Systems zu sein, aber gib acht und denke beizeiten daran, das System, wie es im Volksmund heißt, frißt seine Kinder …

Die Gefahr ist deshalb so groß, weil es eine einzige Konstante in der FPÖ gibt, und das ist die der Wiederholung. Alles was heute von den führenden Herren und der jungen Generation der identitären Parlamentspartei zu hören und zu lesen ist, wurde schon gehört und gelesen von der haiderischen und nun halt von der hoferischen …

Wie wird doch von der identitären Parlamentspartei immer wiederholt, sie wolle für die Menschen da sein, den Menschen Gutes tun, für das Wohlergehen der Menschen sorgen, von Haider bis Hofer, und wahrscheinlich hat sogar ein geschichtlicher Hofer nicht anders gesprochen, als der in der Gegenwart gekannte …

Was aber je tatsächlich herausgekommen ist, davon erzählt eindrücklich das System Haider. Unvergessen wird es auch bleiben, weil es noch lange zu bezahlen sein wird, mit Steuergeld.

Aber darum geht es in diesem Kapitel gar nicht.

Wie lieb doch Maximilian Krauss aussieht, wie unbedarft, wie herzig, er wäre wohl auch eines Herrn Haider ganze Freude gewesen … Und weil er gar so lieblich aussieht, sollten sich Wählerinnen und Wähler seiner erbarmen, ihm eine Chance geben, und zwar dadurch, daß die identitäre Parlamentspartei und ihre Kandidaten und Kandidatinnen nicht mehr gewählt werden, damit nicht wieder ein haiderisches System unter dem Namen, um einen Namen zu nennen, Hofer eines Tages zu einer Aussage vor Gericht bringen läßt, wie erst vor kurzem Harald Dobernig. Es soll also durch Nichtwahl Maximilian Krauss erspart bleiben, was nun Harald Dobernig durchzumachen hat, der mit bald vierzig Jahren ein neues Leben …

Wenn Sie Maximilian Krauss vor einem dobernigschen Schicksal bewahren wollen, wählen Sie nicht das System Haider, also nicht die jetzigen Haiders. Wenn Sie Krauss retten, retten Sie auch Steuergeld, das für das tatsächlich verwendet werden kann und muß, von dem die identitäre Parlamentspartei stets nur schwefelt: für das Wohlergehen der Menschen im Land, und nicht für das rechte Gedeihen eines Systems …

NS Wäre es nicht unendlich traurig, von so einem lieben Buben in ein paar Jahren, wenn er dann dreißig oder sechsunddreißig Jahre alt, etwas in der Art lesen zu müssen, wie jetzt von Harald Dobernig gelesen werden mußte? Ein ganzes verschwendetes junges Leben, und wofür? Um mit bald vierzig Jahren noch einmal beginnen müssen …

Wenn eine solche Partei keine Skrupel hat, ihre eigenen Leute zu „verheizen“, haben Sie als Wählerinnen und Wähler die Skrupel, wenigstens jetzt, „verheizen“ Sie nicht Maximilian Krauss, verbrennen Sie nicht Ihre Stimme, eine verbrannte Stimme wärmt nicht, eine verbrannte Stimme erzeugt keine Plusgrade, mit einer verbrannten Stimme kann das Haus Österreich nicht geheizt werden.

„Bevor sich der Schöffensenat am Freitagvormittag zur Beratung zurückgezogen hatte, war es an Dobernig gewesen, das letzte Wort zu sprechen. ‚Ich ersuche um ein mildes Urteil‘, sagte er. Und: ‚Ich habe die Wahrheit gesagt und mir nicht wie Birnbacher die Seele aus dem Leib gerissen.‘

Unmittelbar nach Verhandlungsbeginn hatte der einstige Büroleiter des mittlerweile verstorbenen Kärntner Landeshauptmannes Jörg Haider, angegeben, eine ergänzende Aussage machen zu wollen. Daraufhin erklärte er, dass ihm Haider einst gesagt habe, das sei durchzuziehen. ‚Mir war klar, dass eine Befürwortung des Birnbacher-Honorars meinerseits nicht im öffentlichen Interesse, sondern ausschließlich im Interesse Haiders war‘, sagte Dobernig. Von der illegalen Parteienfinanzierung habe er aber nichts gewusst: ‚Über Parteienfinanzierung ist mit mir in keinster Weise jemals gesprochen worden‘, beharrte der 36-Jährige. Von Liebhauser-Karl gefragt, ob er sich den Anweisungen Haiders widersetzen hätte können, meinte Dobernig nur: ‚Nein.‘

Ob er seine Taten bereue, wurde Dobernig dann auch gefragt. Er antwortete, er sei damals ein junger Büroleiter mit 25 Jahren gewesen, heute habe er eine etwas andere Sicht der Dinge. Liebhauser-Karl wollte dann von ihm wissen: ‚Kann man sagen, dass Sie im System Haider sozialisiert worden sind?‘ Dobernig bestätigte: ‚Ich habe sieben Tage die Woche nichts anderes gekannt.‘ Die Frage, ob er ‚verheizt‘ worden sei, bejahte Dobernig. Eine Beeinflussung der Gutachter bestritt er aber weiterhin.

Liebhauser-Karl fragte Dobernig dann: ‚Hand aufs Herz, warum kommt das Geständnis erst heute und nicht am ersten Verhandlungstag?‘ Dobernig antwortete, er sei ein treuer Diener seines Herrn gewesen, er habe dafür gelebt ‚und würde wahrscheinlich heute noch dafür leben‘. Seit 2013 habe er jedoch in ‚fiktiver U-Haft‘ gelebt, es sei an der Zeit, ein neues Leben zu beginnen, noch vor seinem Vierziger eine Zäsur zu schaffen. Auf die Frage, ob es ihm jetzt nach dem Geständnis besser gehe, meinte Dobernig: ‚Das wird noch Monate und Jahre dauern, bis es mir besser geht.'“

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NNS Der Bürgermeister von Wien hat zur Rettung von Maximilian Krauss schon den ersten Schritt gesetzt, als er ihn vor einem zu schnellem Aufstieg in ein Dobernig-Schicksal bewahrte: Das He.-Chr.-Strache-Buberl erinnert an die Jörg-Haider-Buberln …

 

Trump, Erdoğan, Putin, Schirach, Assad May

Was diese Namen gemein haben? Sie sind nicht Auslöser für einen Themenabend als Eurovisionssendung. Vielleicht liegt es daran, daß dieses Format sonst der trachtigen Unterhaltung einer Florian Nebel vorbehalten ist. Oder gerade deswegen. Das wird die Fernsehdirektorin darunter klug verstehen, dem Publikum sei zumutbar

Dabei. Was für ein Rettungpotential. Wenn es um Rettung ginge …

Dabei. Was für ethisches Diskussionspotential. Wenn es um Ethik ginge …

Es geht aber um den Schlager „Terror“. Schlager sind seicht. Die Texter des Schlagers sind seicht. Die Musikerinnen sind seicht. Schlager sind harmlos, heißt es. Wie der Terror harmlos ist, besonders in Österreich, weil es hierzulande keinen gibt. Dafür viele Schlager. Der Terror, den es in anderen Regionen der Welt gibt, ist seicht, weil er von seichten, also sogenannten Gläubigen mörderisch zelebriert wird, heutzutage ganz besonders von jenen, die Isis,  mit Spitznamen auch Is gerufen, anbeten, ministriert von Medien.

Es ist bloß noch eine Ergänzung zum Kapitel

Kathrin Zechner, Schutzheilige der Wachen,

in dem die atomare Bedrohung angesprochen wurde, aber nicht die durch die sogenannte friedliche und also gemeingefährliche Nutzung der Atomkraft. Daraus ließe sich beispielweise auch ein Theaterstück basteln. Wie war das etwa vor dreißig Jahren, als Tschernobyl … in Österreich aber keine Warnung, es hätte Panik … und vor allem – gesundheitliche Gefährdung hin oder her – die Masse hat am 1. Mai zu marschieren … die Angeklagten in einer solchen Eurovisionssendungsverhandlung: Kreuzer? Vranitzky? Beide?

Was für ein Thema für einen ethisch-juridischen Diskurs.

Aber zu konkret.

Mit der Atomkraft ist es nicht besser geworden, in bezug auf Bedrohung, die tödliche Gefahr für weit, weit mehr als siebzig Tausend Menschen, für alle Lebewesen, wie gewußt wird, nicht nur wegen Tschernobyl, Fukushima … geschäftlich jedoch kann weiter ganz und gar nicht geklagt werden.

Bei konkreter und tatsächlicher Bedrohung des Lebens wollte keine Panik verbreitet werden.

Aber mit Nichts, das „Terror“ gerufen wird, Panik zu verbreiten unter der hehren Tuchent des Ethischen, das …

Und so gibt es viele tatsächlich konkrete Bedrohungen für die Menschen, aber darüber eine Eurovisionssendung, die gibt es nicht …

Themenabend. Nacht des Terrors. Es geht in dieser Sendung um ein Flugzeug, und dazu fällt unweigerlich ein: Nachtflug. Blindflug.

Ein Themenabend als hellste Ausstrahlung des Jahres zum Geblendetwerden. Der einzelne Zuseher, die einzelne Zuseherin soll das Urteil fällen. Als würde das einzelne Ich zählen. Was für eine Verblendung. Das Ich ist nicht nur hier bloß Masse, das dirigiert werden soll. Das Ich zählt nicht. Die Masse zählt, und die Masse zählt gar nichts. Wenn es um tatsächliche Bedrohungen geht, ist die Masse als Ich oder das Ich als Masse allen tödlichen Bedrohungen auszusetzen, und die Schuldigen in keiner Eurovisionssendungsverhandlung vorzuführen als Angeklagte, über die die Masse als Ich oder das Ich als Masse als das vernichtete oder die vernichtete zu urteilen …

In einer Eurovisionssendung soll das Urteil gefällt werden, und wie aus bisherigen Aufführungen des Blendwerks gewußt wird, geht es mehrheitlich mit Freispruch aus. Damit kann weitergearbeitet werden. Das legitimiert. Das Publikum ist doch, mit Spitznamen Volk gerufen, ist dafür, einige wenige zu töten, um viele zu retten … das Ich zu töten, um die Masse zu retten, aber die Masse zählt nicht, die Masse ist zu dirigieren, in den Abgrund, in die Vernichtung, und hierbei wäre eine juridische, eine ethische breite Diskussion nicht förderlich, abträglich, unerwünscht …

Eine Eurovisionssendung zur Präparierung zur Opferbereitschaft des Einzelnen zur Rettung … Niemand wird gerettet. Der Einzelne wird aufgegeben. Aber der einzelne Mensch soll, um bei dem einzigen Konkreten in dieser Sendung zu bleiben, präventiv als Held in Flugzeuge gesetzt sein, auch für seine Hinterbliebenen, die im Internet dann aus einer Vielzahl an Grabsprüchen wählen werden können – Gefallen für …

Es wurde beinahe vergessen, die Masse als Ich oder das Ich als Masse wird für die konkreten Bedrohungen und die konkreten Schädigungen an Leib und Leben ohnehin das ganze Jahr über reichlich entschädigt, nicht nur mit von Kathrin Nebel programmierten Schlagern …

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Österreich-Ungarn

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Wie war das stets eine Wohltat, vom Graben kommend, rasch den Platz mit dem diesen verunstaltenden Mittelalterungetüm querend, sofort in die Buchhandlung in der Schulerstraße eintreten zu können, im Wissen, in dieser Buchhandlung sicher vor den Versuchungen Gottes, das heißt, vor den Versuchungen des Unwissens und des Barbarischen zu sein. Bestens geschützt zu sein, denn, wie gewußt wird, nichts scheut Gott, das heißt, nichts scheut Schönborn oder Laun oder Barmherzigenfranz mehr als …

Damit ist es nun vorbei.

Frick International wird geschlossen. Das heißt, die Bücher werden aus der Buchhandlung entfernt, von denen gesagt werden kann, sie sind der Knoblauch, der einzig schützt gegen die Versuchungen und gegen das Verhexen durch Organisierte Glauben, das heißt, gegen die Wandlung des Menschen in einen barbarischen Menschen.

Die Räume in der Schulerstraße bleiben geöffnet. Frick gibt das Verkaufslokal nicht auf. Es wird wohl eine Wühlkiste, wie sie gekannt wird unter dem Namen Restseller …

In einem Land, das national verkommt, ist gesinnungsgemäß eine Buchhandlung, die im Namen International führt, fehl am Platz …

Wie wird künftig ein Gang beschrieben werden können? Vom Graben kommend in den Graben …

Das ist aktuell von Wien zu erzählen. Von Budapest kann erzählt werden von der Schließung einer Tageszeitung. Und das ist zu erzählen, weil ein österreichisches Unternehmen dabei ebenfalls eine Rolle spielt. Und wie viele meinen, eine äußerst bedenkliche …

Wien und Budapest, Österreich und Ungarn. So wird Ungarn-Österreich. Es werden die Hauptstädte formal Hauptstädte wohl bleiben, aber die geistwurzelige Hauptstadt von Österreich-Ungarn: Linz.

Und österreichische Firmen stellen sich darauf ein, nicht nur die zwei Unternehmen, von denen hier erzählt wird, sondern auch … wie lange schon vor allem die der Bekleidungsindustrie, die mehr und mehr auf das Gewand der Niedertracht, das heißt, auf die Tracht setzt, das Land trachtig zu uniformieren.