Norbert Hofer ist ein Kommunist – Von der Widersinnigkeit, nicht Nazi sagen zu dürfen

Aufgrund der aktuellen Urteile gibt es nun wieder einmal eine breite Diskussion darüber, ob jemand Nazi genannt werden dürfe oder nicht, diesmal entfacht sich die Debatte darüber um einen Mann, der Bundespräsident werden möchte.

Dazu ein paar Sätze.

In Österreich einen Menschen Nazi zu nennen, wird verstanden, einen Menschen zu beleidigen, zu beschimpfen, als wäre Nazi ein bloßes Schimpfwort wie etwa Trottel, als wäre Nazi nicht eine politische Kategorie. Und wer in Österreich als Nazi bezeichnet wird, kann vor Gericht ziehen mit keiner geringen Aussicht, die Klage zu gewinnen und fortan durch das Land ziehen mit dem Hinweis, er oder sie habe es gerichtlich, kein Nazi oder Nazisse zu sein.

Vielleicht sollte nicht mehr Nazi gesagt werden, sondern stets Nationalsozialist oder Nationalsozialistin, damit es ganz klar ist, es ist kein Wort der Beleidigung, kein Wort des Beschimpfens, sondern eine politische Bezeichnung, eine politische Einordnung. Anderseits sind Abkürzungen durchaus gängig. Beispielsweise wurden einst Sozialisten und Sozialistinnen einfach Sozi genannt. Oder es wird als Bezeichnung die Farbe, an der eine politische Partei breit sofort erkannt wird, genommen: Blaue, Rote, Schwarze, Braune. Wenn ein Mensch zu anderen Menschen beispielsweise Blaue sagt, kann er sicher sein, nicht vor das Gericht gezerrt zu werden. Sagt er aber Nazi oder Braune, dann …

Nazi ist eine politische Kategorie. Und also vollkommen widersinnig, diese politische Kategorie vor einem Gericht als Beschimpfung, Beleidigung zu verhandeln, von einem Gericht eine politische Identität je klären lassen zu wollen.

Damit untrennbar verbunden ist die Frage, wann ist ein Nazi ein Nazi, wann ist eine Nazisse eine Nazi? Was muß einer Nazi alles nachgewiesen werden, um nicht wegen Beleidigung verurteilt zu werden? Bei einem Menschen, der beispielsweise für mehr Vermögensgerechtigkeit eintritt, ist das bereits ausreichend, um ihn als Kommunisten zu klassifizieren, ohne deshalb vor das Gericht gezerrt zu werden. Bei Nazis aber muß das volle Programm erfüllt und nachgewiesen werden. Es kann als Ironie bezeichnet werden, daß gerade die Menschen vehement gegen die politische Bezeichnung Nazi vorgehen, die sonst so vehement für eine einzige eindeutige Identität sich aussprechen und kämpfen, daß es nur eine einzige Identität geben würde, beispielsweise die österreichische Identität, die christliche Identität, aber in dem Augenblick, in dem sie als Nazis bezeichnet werden, plötzlich eine Vielfalt an Identitäten erkennen, um brüsk von sich zu weisen, Nazis zu sein, sondern dann sind sie …

Nazi ist eine politische Kategorie, und kein Wort der Beschimpfung, der Beleidigung.

Vielleicht wird Nazi heute als Beschimpfung wahrgenommen, weil es zu vergessen hilft, daß Nazi einmal eine grausam bestimmende politische Kategorie in Österreich war, die aber nicht mit dem Untergang des deutschen reiches aus der Welt war und ist. Nazi als Beschimpfung als schöner Selbstbetrug: Das war einmal. Nazi? Nur ein Schimpfwort, wie Trottel, ah, mit Politik hat das nichts zu tun.

Wer den Nationalsozialismus verharmlost, so einen Menschen, Nazi zu nennen, ist eine Beleidigung. Wer Steinbrüche für Menschen fordert, die anders denken oder eine andere Sexualität leben, Nazi zu nennen, ist eine Beleidigung. Wessen bevorzugter Literaturkanon aus jener Zeit stammt, eine Nazi zu nennen, ist eine Beleidigung. Wer fragt, ob Südtirol zu Deutschland oder zu Italien gehöre, einen Nazi zu nennen, ist eine Beleidigung. Wer von einem Eurofaschismus träumt, einen Nazi zu nennen, ist eine Beleidigung. Wer für ein Buchenwald für … ist, eine Nazi zu nennen, ist eine Beleidigung. Wer Hooton-Plan sagt, einen Nazi zu nennen, ist eine Beleidigung. Wer Hellstorm als den wahren Geschichtsfilm verbreitet, eine Nazi zu nennen, ist eine Beleidigung. Wer Runen als Embleme weltanschaulicher Ausrichtung bevorzugt, eine Nazi zu nennen, ist eine Beleidigung. Wer das Verbotsgesetz, und so weiter und so fort. Wenn Sie allein nach denen in diesem Absatz genannten Wörtern suchen, werden Sie erklärende Abschnitte finden, also zu Eurofaschismus, Südtirol, Literaturkanon, Buchenwald, Verharmlosung, Hooton, Hellstorm, Odal-Rune, Verbotsgesetz …

Was alles muß also eine Nazi oder ein Nazi in Österreich erfüllen, um politisch als Nazi eingeordnet werden zu dürfen, ohne sich der Gefahr einer Verurteilung wegen Beleidigung auszusetzen? Es könnte beinahe Mitleid für einen Nazi in Österreich aufkommen, was so ein Mensch alles zu erfüllen hat, ehe er genannt werden darf, was er ist, was auch einen nicht geringen Teil seiner Identität ausmacht, die weitere Teile enthält, wie christlich, wie abendländisch, wie …

Nazi ist eine politische Kategorie. Und Nazi als Schimpfwort zu verstehen und zu behandeln, kommt jenen Menschen zugute, die in dieser einzigen Hinsicht nicht dem Stillstand frönen, in dieser einzigen Hinsicht sich nicht der Weiterentwicklung  verweigern, der Weiterentwicklung ihrer Weltanschauung. Es gibt eine Weiterentwicklung der nationalsozialistischen Weltanschauung, und das will nicht wahrgenommen werden. Das will breit nicht wahrgenommen werden. Es wird auf die madigen zwölf Jahre des deutschen reiches gestarrt und hyperventiliert, wenn ein bedeutungsloser und einflußloser Mensch irgendwo auf der Straße, in einem Lokal, in einem Fußballstadion die Hand zum … während die nicht Einflußlosen von Gerichten die Bestätigung erhalten, als Nazi beleidigt worden zu sein, und mit diesem Freibrief hinausgehen können, um weiter ihre Gesinnung zu verbreiten, mit dieser weiterentwickelten Ideologie Wahlen zu gewinnen, deren Fundament freilich unveränderlich …

Und der Hohn dabei ist, sie dürfen Entschuldigungen entgegennehmen, mit denen sie hervorragend weiter propagieren können, ach, was sie nicht sind, und doch sind … Derartiges gab es schon einmal, vor über einhundert Jahren, mit dem Kornblumenerlaß … wer hätte sich damals gedacht, was sich daraus entwickeln wird? Es ist wohl dringend notwendig darüber breit nachzudenken, was jetzt daraus sich entwickeln wird, und nicht weiter darauf zu starren, was in diesen zwölf madigen Jahren …

Sie werden möglicherweise schon lange ungeduldig auf die Antwort warten, weshalb Norbert Hofer ein Kommunist ist. Norbert Hofer ist im Sinne seiner verbreiteten Meinung mittels eines Zitates von Ignazio Silone über den Antifaschismus ein Kommunist …

NS Es gibt aber auch Menschen, die stolz sind, Nazi genannt zu werden, wie jener Blaue oder jene Blaue: FPÖ unzensuriert, Blauer: „ich bin rechts und ich bin stolzt wenn mich jemand nazi nennt.“ …

Verharmlosung des Nationalsozialismus auf FPÖ unzensuriert

„Das ist kein Mensch sondern ein Monster.Der H…. hat viele schlimme Daten gemacht aber die übertrifft ihn.“

Stünde das nicht unzensuriert auf der Website der identitären Parlamentspartei, wäre auch das wie alles auf dieser Website Veröffentlichte niemals zu erwähnen. Aber es steht auf der Website einer Partei, die von vielen, viel zu vielen in Österreich gewählt wird, und aus diesen Reihen könnte der nächste Bundespräsident kommen, jedenfalls ist es der Wille dieser Reihen, daß aus dem kleinen Präsidenten ein  …

Es mögen nun, mit Recht, viele meinen, das ist ein Fall für die Gerichte, eine nach geltenden österreichischen Gesetzen srafrechtlich zu verfolgende Aussage. Was änderte das? So lange die Partei und ein solcher Kandidat in diesem erschreckenden Ausmaß gewählt. Nichts.

Eine solche Aussage richtet sich von selbst. Diese könnte dumm genannt werden, aber es ist schlimmer, es ist abgründiger. Diese Aussage offenbart die vollkommene Pervertierung der Werte, die gerade diese Reihen vorgeben, beschützen zu wollen: Einem Menschen das Menschsein abzusprechen. Einen Menschen im Jahr 2016 zu unterstellen, er übertreffe Adolf Hitler, mache schlimmere Taten als Adolf Hitler.

Es ist gesinnungsgemäß nicht nur Verharmlosung des Nationalsozialismus, dieser Kommentar auf FPÖ unzensuriert, er offenbart auch, wieder einmal die gesamte Blutrünstigkeit, zu der diese Reihen fähig sind, die sich diese Reihen in einem rauschartigen Zustand erschreiben. Denn. Der gesamte Kommentar auf FPÖ unzensuriert lautet:

„Auf Erden soll sie noch Schmorren und unentliche Schmerzen soll sie haben.Das ist kein Mensch sondern ein Monster.Der H…. hat viele schlimme Daten gemacht aber die übertrifft ihn. Als Draufgabe ist heute in der ZIB die Muselfrau von der Sillikonlippe zu Gast,da kann man auch schon gefasst sein was die fürn Lavendel ablässt.“

Und diese mit eingestickter Verharmlosung des Nationalsozialismus steht seit gestern, 28. Juli 2016, auf der FPÖ unzensuriert. Inzwischen finden das bereits zwanzig Menschen, das sind Werte, denen Zustimmung bekundet werden muß. Und auch in diesem Fall zeigt es sich, wie eine strafrechtliche Verurteilung von dem einen Menschen, der solche Kommentare schreibt, nichts brächte. Denn die bis jetzt zwanzig Menschen, die einen solchen Kommentar mit Zustimmung markieren, blieben von einer Verurteilung verschont, obgleich sie ebenso denken, wenn sie einem solchen Kommentar zustimmen. Und vor allem, was wäre die Folge für FPÖ unzensuriert? Keine. Wie immer wieder festgestellt werden mußte, denn der Justizminister sieht vor lauter Facebook keine FPÖ unzensuriert … Aber er wird wohl über 2018 hinaus Justizminister bleiben wollen, und so wie es aussieht, schätzt er, auch er, seine realpolitische Chance dafür nur über eine FPÖ-ÖVP-Regierung ein. Dann wird die Milde gegen FPÖ unzensuriert verständlich, nicht nur seine … Um sich dennoch präsentieren zu können, etwas gegen sogenannte Haß- und Hetzpostings zu haben, dagegen etwas unternehmen zu wollen, ach, was für ein Segen, daß es Facebook gibt, und jetzt auch noch die Türkei … Aber mit diesen Reihen ist Österreich auf dem Weg eine Türkei zu werden, eine trachtenkreuzkleine Türkei …

Auch wenn gegen eine strafrechtliche Verurteilung solcher Kommentare gesprochen wird, heißt das nicht, diese harmlos zu finden, denn sie erzeugen mit diese Stimmung die geraderechts in den Abgrund führt, in eine trachtenkreuzkleine Türkei, mit einem Justizminister, der durch sein Wegschauen seit langem Vorleistungen erbringt, auch nach 2018 noch, wie es aussieht, sich als  Justizminister gegen Facebook … mit einem Bundespräsidenten Gerwald Erodin …

Eine strafrechtliche Verurteilung hält nicht die vielen, viel zu vielen davon ab, diese Partei und diesen Kandidaten zu wählen, die gesinnungsgemäß solche Kommentare erzwingt, wie auch der Anlaß für diesen Kommentar ein Kommentar der FPÖ unzensuriert ist: FPÖ unzensuriert veröffentlicht ein total ungustiöses Geert-Wilders-Foto …

FPÖ unzensuriert Hooton - Verharmlosung Natiionalsozialismus

Aber es nicht nur dieser Kommentar mit seiner Verharmlosung und Blutrünstigkeit. Der Geert-Wilders-Foto-Kommentar der FPÖ unzensuriert bringt auch einen weiteren gesinnungsgemäßen Kommentar über den wieder einmal geäußerten Verdacht, das sei alles wegen des „Hooton-Plans“, wie heute, 29. Juli 2016, zu lesen ist:

„ich bab den verdacht daß der ‚hootonplan‘ durchgezogen wird, auf drängen der USA, sonst hab ich keine Erklärung“

Auch diese zwei Kommentare auf FPÖ unzensuriert von gestern und heute geben eine weitere Vorstellung, um welche Werte es gehen wird, wenn im Oktober 2016 FPÖ unzensuriert und Info-Direkt sich in einem „Kongress Verteidiger Europas“ vereinigen …

NS Erst vor kurzem, weil es dazu gehört, eine recht besondere Geschichtsdarstellung auf FPÖ unzensuriert: „Der Nationalsozialismus war eine Gegenreaktion …“, geschrieben von einem Rechtse…

FPÖ unzensuriert veröffentlicht ein total ungustiöses Geert-Wilders-Foto

Wenn Sie das in der Collage gelesen haben, werden Sie verstehen, daß es weder zitiert noch besprochen werden kann: der Kommentar der FPÖ unzensiert und die Kommentare der Schreibstaffel der FPÖ unzensuriert …

Und das wäre auch alles schnell zu vergessen, wären auch diesmal nicht wieder jene dabei, die sich einen Mann von der Vorsehung zum Präsidenten – daran sollten Sie auch denken, am 2. Oktober 2016, sollten Sie so unvorsichtig sein, ohne sich vorzusehen, diesem Mann Ihre Stimme geben zu wollen,  mit ihm wählen Sie auch diese Menschen mit, die eins sind mit seiner Gesinnung und eins mit seiner Sprechweise …

PS Vielleicht denken oder meinen Sie, die Kommentatoren und Kommentatorinnen auf FPÖ unzensuriert sorgen sich bloß, wollen nur Sicherheit und Schutz erreichen, weil sie voller Liebe und Mitleid sind,
und so auch für Sie …
Sie sind für sie ohne Interesse,
Sie sind ihnen vollkommen egal,
Sie können von ihnen kein Mitleid
und kein Mitgefühl und keine Hilfe
und keine Unterstützung erwarten:
examplarisch für diese Menschen Ding-
hofer Franz mit seinem Nachruf auf
einen ermorderten Priester …

Für Strache, Wilders, Le Pen, Farage und Orbán - FPÖ  unzensuriert

 

Konrad Paul Liessmann gibt heute in Salzburg eine Eröffnungsarie aus seiner Philosophieoper

Konrad Paul Liessmann und die Wiesingers

Was kann von der Eröffnungsarie des Konrad Paul Liessmann, die er in ein paar Stunden, wird jetzt beim Morgenkaffee gedacht, anstimmen wird, erwartet werden?

Nichts Neues.

Nichts Weltumspannendes.

Eine Philosophieoper eben.

Wie die ersten Häuser in diesem Land es nicht schaffen, Opern des 21. Jahrhunderts zu spielen, es gerade einmal ab und an, also äußerst selten bewerkstelligen, Opern der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts auf die Bühne zu bringen, schafft es Konrad Paul Liessmann gerade noch in seiner Philosophieoper Adorno und Horkheimer auftreten zu lassen, wie in seinem Libretto über die Aufklärung, das von der Tageszeitung Der Standard im April 2016 veröffentlicht wurde und heute noch wegen eines Satzes vor allem Verbreitung findet.

Das übrige handlungstragende Personal in seinem Libretto aus dem achtzehnten und neunzehnten Jahrhundert und dazu ein paar als Statisten aus der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts – Konrad Paul Liessmann philosophiert wie die Wiener Staatsoper programmiert … Die Karawanken sind die Grenzen des liessmannschen Zeit-Raumes.

Auch wenn stets nach einem Besuch der Staatsoper es notwendig ist, sich von den Spinnweben zu säubern, muß der Staatsoper doch zugestanden werden, ihr Publikum wenigstens mit internationalen … hingegen Konrad Paul Liessmann lediglich mit Spinnweben aus dem deutschsprachigen Gebiet – und das sogar bei dem Thema Aufklärung …

Es kann, damit nicht gemeint wird, hier werde nur gescholten, auch der Besuch der Staatsoper, das Anhören einer Philosophieoper ein Genuß sein. Und zwei Männer, die das wohl recht sehr genießen können, darf vermutet werden, können sogar namentlich genannt werden: die Wiesingers.

Für den einen Wiesinger muß die ausgerufene Beendigung der Debatte über Burschenschaften ein Genuß sondergleichen …

Für den anderen Wiesinger muß die Unterzeichnung des Aufforderungsbriefes, sprachlich zur Normalität zurückzukehren, ebenfalls ein Genuß …

Soher kann es, wie in der Collage zu lesen, verstanden werden, daß auch die Brunen den Satz aus dem liessmannschen Libretto ebenfalls recht gerne verbreiten … schließlich geht es auch ihnen um Aufklärung und recht schön von einem Wiesinger, also von Manfred, nicht von Peter ihre Montur illustriert …

PS Es ist nicht überlesen worden, daß Liessmann Voltaire erwähnt, aber wer erwähnt heutzutage nicht Voltaire? Voltaire als Angabe für den Einsatz für Meinungsfreiheit, wie sie etwa geliebt wird von … Voltaire kann also auch gesagt werden, wenn die ganze Welt, wie für Johann Gudenus, nicht größer als von Simmering bis Groß-Enzersdorf …

 

Europäisches Forum Linz – Wunsch nach einem Ehrenschutz von Norbert Hofer?

Zum heutigen ersten Monatstag der nach wie vor veröffentlichten Verleumdung auf FPÖ unzensuriert stellt sich die Frage, ob der dieses Jubiläum ausgelöste Kommentator sich etwas gewünscht hat? Und wenn ja, was das für ein Wunsch recht wohl sein könnte.

Nachdem er bekundet hat, zum „Kongress Verteidiger Europas“ nach Linz zu fahren, könnte so ein Wunsch durchaus sein, es möge Norbert Hofer, dem er so warm zugetan ist, den Ehrenschutz dafür übernehmen. Thematisch wäre das recht authentisch. Im Oktober 2016 soll es in Linz um das Beschützen gehen. Norbert Hofer möchte auch recht viel beschützen, aufpassen, mehr noch, er möchte Schutzherr von …

Was sich dieser Kommentator von FPÖ unzensuriert heute am ersten Monatstag der Verleumdung gedacht, gewünscht hat, wird nicht gewußt. Aber es darf darüber nachgedacht werden, es sollen ja, wie es jetzt täglich heißt, die Ängste, Sorgen und Wünsche der Menschen ernstgenommen werden …

Was der Lieblingspräsident dieses Kommentators beispielsweise über die Werte der Verleumdung denkt, wird nicht gewußt; er offenbart es nicht, auch wenn er direkt darauf schriftlich angesprochen wird. Um von ihm eine Antwort oder gar eine Einladung in sein Präsidentenbüro zu erhalten, muß wohl eine Voraussetzung erfüllt werden, eine gesinnungsgemäße Vorleistung erbracht werden: beispielsweise ein Waffenrassyst zu sein.

fpö unzensuriert erster monatstag der verleumdung 27-07-2016

 

„Manipulation a la ‚Unzensuriert’/Mit Begrifflichkeiten belogen wie die übrigen Lügenmedien.“

Weil Richard Schmitt von der Krone.at vor kurzem im Zusammenhang mit der FPÖ unzensuriert von „Glaubwürdigkeit“ gesprochen hat,

„Das Wichtigste für uns ist, dass wir die Menschen vertreten und das schreiben, was sie wirklich interessiert, und man muss ehrlicherweise sagen, wir sind da in einer Auseinandersetzung nicht mit dem Standard oder dem Kurier, die rund um die Flüchtlingsthemen für breite Teile der Öffentlichkeit ihre Glaubwürdigkeit schon verloren haben. Wir sind da in einer Auseinandersetzung mit Medien, die der rechte Rand installiert hat, mit unzensuriert.at und anderen Seiten.“

kann nicht vorenthalten werden, was ein Kenner der FPÖ unzensuriert schreibt, der nicht nur täglich FPÖ unzensuriet zu lesen scheint, sondern viele, sehr viele Kommentare auf FPÖ unzensuriert selber schreibt, wie er also die „Glaubwürdigkeit“ der FPÖ unzensuriert kommentiert:

„Manipulation a la ‚Unzensuriert‘

‚Unzensuriert‘ hat das ganze Jahr 2015 und die meiste Zeit in diesem Jahr in ALLEN Artikeln von ‚Flüchtlingen‘ aber OHNE Anführungszeichen geschrieben. Ich hab da oft dagegen protestiert. Erst in den letzten Wochen ist da eine leichte Besserung in Sicht. Aber bisher haben die uns genauso mit manipulativen Begrifflichkeiten belogen wie die übrigen Lügenmedien.“

Was das über die Expertise eines Medienmannes wie beispielsweise Schmitt aussagt? Was das für das Zufriedenstellen von Medienkonsumenten heißt? Denn. Mit dieser Meinung ist er, wie Zustimmungen zeigen, nicht allein. Wofür benötigen Medienkonsumentinnen je Medien, wenn sie ohnehin meinen – es darf angenommen werden, das ist für Franz Dinghofer nicht nur bei dem von ihm angesprochenen Beispiel so –, auch von FPÖ unzensuriert „belogen zu werden wie von den übrigen Lügenmedien“?

Generell gefragt. Des Menschen Vorbild und Wahl stets das Noch-Schlechtere?

PS Thomas Bernhard hat, es war wohl in einem Stück, davon sprechen lassen, die Kronen-Zeitung – es können aber auch mehrere gewesen sein; Österreich aber nicht, die Umsonst gab es damals noch nicht – am Morgen erspare Tabletten … vielleicht hätte er heute dafür Websites angeführt … Einerlei. Eines nur ist sicher, eine Qualitätssteigerung haben die Websites nicht bewirkt. Ganz im Gegenteil.

Dinghofer Franz - Manipulation a la Unzensuriert

 

Nachruf von Franz Dinghofer auf einen ermordeten Pfarrer

Franz Dinghofer: „Ich muß sagen, mein Bedauern über den Tod des Pfarrer hat einen Dämpfer erhalten.  Es dürfte so ein gutmenschlicher Idiot gewesen sein, der die Islamisierung Frankreichs tatkräftig unterstützte.“

Karl Uwe: „These, Antithese, Synthese: Kann es nicht sein Hr. Dinghofer, dass dieser Typus von Attentär und die wache Szenerie in Österreich nicht die gleiche Opferzielgruppe anpeilt? Erst heute wurde mir das klar: Der Feind meines Feindes ist mein Freund:-) Bei mir persönlich warte ich noch immer aufs Bedauern über den Tod des Pfoffn und es kommt einfach nicht:-)“

PS Der Nachruf von Franz Dinghofer bedarf keines weiteren Wortes – er richtet sich von selbst. Für das, was Karl Uwe klar wurde, bestätigte vor noch gar nicht so langer Zeit der von ihm angesprochene: Franz Dinghofer auf FPÖ unzensuriert sucht für IS Bombenziele in Österreich aus … aber auch er selbst: Für Faymann und Merkel schon real ein Erdloch ausgehoben, berichtet Karl Uwe auf FPÖ unzensuriert …

 

Franz Dinghofer Nachruf auf einen ermorderten Pfarrer auf FPÖ unzensuriert

Wolfgang Ambros oder Österreich sucht seinen Terrorhelden

 

Eigentlich wäre mit dem Titel „Bullshit“ von Harry G. Frankfurt alles gesagt, was es in diesem Sinne zu sagen gibt, zu dem, was die Umsonst heute als Aufmacher bringt …

Ja.

Es ist mit „Bullshit“ tatsächlich alles dazu geschrieben …

Es kann bloß dadurch ergänzt werden, zu sagen, daß es eine, aber Falschdarstellungen sind stets unverantwortlich – also nicht einmal das muß ergänzt werden.

PS Eine andere Überschrift hätte gewählt werden können, vielleicht: Österreich möchte auch seinen Teil vom Terrorkuchen. Aber dann hätte wohl darüber geschrieben werden müssen, wie weit verbreitet das Gefühl der Benachteiligung ist, sogar beim Terror benachteiligt, aber, Herr sei gepriesen, einer aus Österreich, wenigstens einer aus Österreich entging knapp …

Auch wenn Attentäter genau zu wissen scheinen, was wahrer Sadismus ist, soll das zur Vorsicht doch einmal festgehalten werden. Bitte das Land Österreich weiterhin auf die wahre sadistische Art zu behandeln, und also weiterhin keine Anschläge in diesem Land zu verüben. Denn: Mehr Terror als keinen Terror können Sie gegen dieses Land nicht machen.

Es wird darauf verzichtet, Attentäterinnen anzusprechen, da es doch vor allem und fast ausschließlich Männer sind, die Anschläge verüben. Selbstverständlich gilt es auch für die Frauen: bleiben auch Sie weiterhin so sadistisch gegen Österreich eingestellt.

Und bei der Gelegenheit auch noch eine kleine Aufklärung speziell für die Männer, weil in letzter Zeit so Sprüche gehört wurden: Allah sei größer als Gott … Zum Kompensieren der vermeintlich fehlenden Schwanzzentimeter eignet sich hervorragend der Kauf eines Sportwagens mit langer, langer Motorhaube. Darüber hinaus. Mit Allah und Gott können ohnehin keine Schwanzmessen veranstaltet werden, ist doch Allah und Gott ein einziger sehr alter und verschrumpelter Schwanz, aus dem nicht einmal mehr Urin tröpfelt … und die Samenfäden, die vor einer Ewigkeit aus diesem Schwanz hängen Ihnen heute als Spinnweben vor den Augen und …

 

Ein Stock macht noch keinen Schmidt

Norbert Hofer - Ein Stock macht noch keinen Schmidt

„Norbert Hofer hat das Zeug dazu, ein Helmut Schmidt zu sein! Schade, dass Hofer nicht Kanzler in Deutschland werden kann. Andererseits – es wurde schon einmal ein Österreicher deutscher Kanzler. Die Hoffnung stirbt zuletzt ;-)“

Das schreibt eine Marlies am 25. Juli 2016 auf FPÖ unzensuriert. Ob jene, die dem zustimmen, auch aus Deutschland sind, kann nicht nachvollzogen werden. Vielleicht, vielleicht sind auch welche dabei aus Österreich mit der Hoffnung, wenn auch – falls diese Interpunktionszeichnerei das bedeutet – augenzwinkernd, auf ein großdeutsches … einerlei.

Zu dieser schlichten Ansicht wird Frau Marlies wohl beim Anblick des Bildes gekommen sein: Helmut Schmidt mit Stock, Norbert Hofer mit Stock, also kann ein Hofer nur ein Schmidt sein.

Der Schreiberin wie auch jenen, die ihr ihre Zustimmung bekunden, kann aber eines deutlich gesagt werden:

Ein Stock macht noch keinen Schmidt.

Was Norbert Hofer mit Helmut Schmidt gemeinsam hat, ist bloß der Stock, bloß der Stock. So geistig beweglich wie es ein Helmut Schmidt mit Stock war, könnte ein Norbert Hofer ohne Stock je nicht sein. Höchstens in einer Hinsicht, in parteipolitischer Hinsicht, und das spricht – auch das – nicht für Norbert Hofer, die Rede einmal so, dann die Rede wieder so, wie es eben paßt, darin ist auch Norbert Hofer mit Stock recht beweglich, ganz nach dem, was Meinungsumfragen gerade in die Nase blasen, wie das Beispiel mit dem „Öxit“ zeigt, einmal ja, dann doch nein, dann irgendwie …

Und weil es andere Kommentatoren und Kommentatorinnen zu diesem FPÖ-unzensuriert-Kommentar herausfordern, durch ihre Klage, früher, ja früher, hätte es noch welche mit „Charisma“, „Weitsicht“ gegeben, die regierten, im Gegensatz zu heute: nur noch „Hanswürste“, „Vollidioten“ … Das ist eine verklärende Sicht auf die Vergangenheit, die weit verbreitet ist, also nicht nur auf FPÖ unzensuriert …

Es ist zu aber befürchten, das sind genau jene Menschen, die nicht in der Lage sind, heute gänzlich nicht in der Lage sind, zu erkennen, wer beispielsweise „Weitsicht“ hat. Sie sehen einen mit Stock, und schon meinen sie, das muß so einer wie damals sein, und das ist auch nicht unrichtig, also gesinnungsgemäß ist das ja tatsächlich einer aus der Vergangenheit …

Es ist zu befürchten, das sind jene Menschen, denen es vollkommen ausreicht, wenn beispielsweise einer sagt – um einen Bezug zu einem österreichischen Politiker herzustellen, mit dem Helmut Schmidt nicht unbedingt in einem Satz genannt wird, sondern mehr mit Willy Brandt und Olof Palme –, er sei der Nachfahre von Bruno Kreisky, und schon wird er von vielen, viel zu vielen gewählt, nur weil er sagt, er sei … aber hätten diese Menschen heute nur für eine Sekunde das Format, die Weitsicht wie jene, die seinerzeit tatsächlich den wirklichen Bruno Kreisky wählten, wäre ihnen sofort klar, wie falsch die Ansage vom Nachfahren Kreiskys ist. Er ist in biologischer Hinsicht kein Nachfahre, er ist in geistiger Hinsicht kein Nachfahre, er ist in weltanschaulicher Hinsicht kein Nachfahre, er ist bloß  – die Ansagen von Norbert Hofer werden nicht so weit verfolgt, um jetzt wissen zu können, ob er sich auch sieht als Nachfahre von … –, der sich selbst als Nachfahre Verkaufende ist bloß und nicht nur er, sondern exemplarisch … und hier kann einfach auf eine Beschreibung zurückgegriffen werden, die FPÖ unzensuriert in ihrem Kommentar zu Helmut Schmidt so recht treffend gibt, die über der Einschätzung von Marlies bei ihrem Blick auf die Stöcke steht:

„… wollen nur Karriere machen

Hauptverantwortlich für diese Misere sei die Einstellung zahlreicher …, die sich überhaupt nicht um das Gemeinwohl, also den Bürger mit seinen Anliegen, scheren. ‚Die … sind zum Dienst am öffentlichen Wohl berufen – dazu sind sie gewählt.‘ Doch viele Personen verwenden die Politik nur dazu, ‚um was zu werden, oder was zu sein. Heute gibt es zu viele, die vor allem Karriere machen wollen.'“

„Europäisches Forum Linz“

Bald, am 27. Juli 2016, wird FPÖ unzensuriert den ersten Monatstag begehen können, seit die Verleumdung veröffentlicht ward, die nach wie vor zur weiteren Verbreitung veröffentlicht ist. Oder am Montag, 25. Juli 2016: den Vierwochentag der …

… Verleumdung, wohl recht einer der Werte, um die es gesinnungsgemäß im „Kongress Verteidiger Europas“ im Oktober 2016 gehen wird, wie dieser weiter, aber auch, was für diesen Wert bereits alles geleistet wurde. Denn der Kongreß in Linz soll, wie gelesen werden kann, auch eine „Leistungsschau“ – zu dem vielleicht eine Person aus der Schreibstaffel von der Teilnehmerin noch zur Referentin erkoren werden könnte, die allein ein Wertearsenal gigantischen Ausmaßes … FPÖ-unzensuriert-info-direkt-„Kongress Verteidiger Europas“

Europäisches Forum Linz - beschützende Werte