Systempartei Hofer-FPÖ – Der Unwille zur Veränderung in Österreich

Systempartei FPÖ

Wie der rascheste Blick auf die Tabelle es schon zeigt, ist die identitäre Parlamentspartei genau das, wovor die FPÖ immer warnt, wogegen die identitäre FPÖ immer wettert: eine Systempartei.

Wie die Ergebnisse der Nationalratswahlen in Österreich seit 1945 zeigen, ist die identitäre Partei seit 1949 die dritte Systempartei, um den von ihr als Schimpfwort verwendeten Begriff doch zu verwenden.

Eine seit weit mehr als einem halben Jahrhundert fest und tief verankerte Partei im österreichischen Polit-System versucht ständig allen einzureden, sie gehöre nicht zu diesem System, und vor allem, sie wolle das System verändern, sie wolle Österreich verändern.

Aber, was will eine Partei, die seit bald siebzig Jahren mitspielt, verändern? Und vor allem: wo war die Partei als drittlängste Bestandspartei in diesem Staat in all diesen Jahrzehnten? Sie hätte doch als solche Veränderungen längst schon herbeiführen können. Aber nichts hat sie getan.

Eine Maulheldin des Systems.

Es kann diese Partei auch gefragt werden. Wo war sie, als es um Veränderungen ging? Was tat sie, als es in Österreich die großen Veränderungen gab, also vor allem und prägend in den 1970er Jahren? Sie war damit beschäftigt, als Partei zu überleben, wie die Ergebnisse der Wahlen zeigen. Damals wollten die Menschen in Österreich Veränderungen. Damals wußten die Menschen in Österreich, wer Veränderungen will, setzt nicht und wählt also nicht eine FPÖ. Dementsprechend katastrophal waren die Wahlergebnisse für die FPÖ. Damals wußten die Menschen in Österreich, Maulaffen feil zu halten, hat nichts mit Veränderungen zu tun. Die FPÖ stand bloß herum, während die Veränderungen passierten, während andere die Veränderungen machten, sie beleuchtete nichts

Und wenn heute die identitäre Partei Hofer-FPÖ von so vielen, viel zu vielen gewählt wird, in Meinungsumfragen seit geraumer Zeit sogar als eine Partei geführt wird, die in Österreich stimmenstärkste Partei werden könnte, muß festgestellt werden, der Unwille zur Veränderung greift in Österreich in einem erschreckenden Ausmaß um sich, mehr und mehr Menschen bekennen sich durch ihre Stimme für die FPÖ zur Nichtveränderung, bekunden ihren Unwillen, für Veränderungen im positiven Sinne zu sein, also für die Menschen.

Systempartei FPÖ - Maulheldin und Nutznießerin des SystemsDie FPÖ ist aber nicht nur eine Maulheldin des Systems, sie ist auch die Begünstigte des Systems. Die Funktionäre und die Funktionärinnen der FPÖ sind Maulheldinnen und Günstlinge des Systems. Als es um Veränderungen ging, als so vieles in Österreich verändert wurde, war den Menschen in Österreich klar, dazu kann die FPÖ nichts beitragen. Dementsprechend waren die Wahlergebnisse. Seit Jahrzehnten trägt also die FPÖ nichts zu positiven Veränderungen bei. Aber die FPÖ hat von den Veränderungen profitiert. Die FPÖ: Maulheldin und Profiteurin des Systems. Bis zum Jahr 1970 gab es im österreichischen Parlament 165 Abgeordnete. Dann kam es zur Veränderung. Es wurde auf 183 Sitze im Parlament aufgestockt. Und wer profitierte überlebensnotwendig von dieser Austockung? Die Maulheldin FPÖ. Bei einem gleichbleibenden Stimmenanteil hatte die FPÖ im Jahr 1971 trotzdem plötzlich mehr Mandate im Parlament als ein Jahr zuvor. Die FPÖ ist also nicht, wie sie es recht gerne verbreitet, die wahre Erbin von Bruno Kreisky, sondern bloß die Profiteurin der Ära Kreisky, bloße Nutznießerin der damaligen Veränderungen.

NS Es muß in diesem Zusammenhang leider auch gesagt werden, es gibt in Österreich eine zur Maulheldin verkommene Presse, die nichts mehr beleuchtet, nur noch nachplappert, auch einer identitären Hofer-FPÖ, wie die Berichte nach der letzten Bundespräsidentschaftswahl zeigen, als davon geschrieben wurde, „ein ganzes System“ sei abgewählt worden, während in Wahrheit der Unwille zur Veränderung

NNS Die Krone, im Fall von dieser Partei richtiger, den Kornblumenkranz des Nutznießers dieses Systems trägt nun weit hin sichtbar vor allem der kleine Präsident, der nicht nur durch dieses System im Parlament zum dem gewählt worden ist, was er nach wie vor ist, also nicht durch Leistungen und getätigte Veränderungen hat er sich dafür empfohlen, sondern einzig seine Zugehörigkeit zu dieser Systempartei, und nun, wie es für einen Systemparteiling geziemt, will er doch noch vom kleinen Präsidenten zu einem auf einer Stufe darüber aufsteigen … Und schon verbreiten Medien, ihn ohne Not zur Unterstützung eilend, das systemgezeugte Präsidentlein … so lieb anzuschauen, ach, er hätte dabei „Bauchweh“ … gesinnungstypisches Spiel einer uralten Systempartei: der eine gibt den sogenannten bösen Systemparteiengünstling mit der Verkündigung der Wahlanfechtung, der andere den sogenannten guten Systemparteiling mit dem Eingestehen, er hätte keine „große Freude“ … sein Bäuchlein tue ihm dabei ein bisschen … aber es wird wohl nur das Steuergeld, mit dem sein Bäuchlein angefüttert und überfüttert ist, drücken …

Rückkehr nach Wels

Das ist ein weiteres Buch,  das nicht zu besprechen ist, aus dem nicht zu zitieren ist, außer es wird das gesamte Buch zitiert, es ist ein weiteres Buch, zu dem nur eines geschrieben werden kann: es ist zu lesen.

Gäbe es in Österreich andere Soziologen, andere Autoren, mit einem Namen: gäbe es in Österreich einen Didier Eribon, dann hieße sein Buch wohl Rückkehr nach Wels. Und es wäre aus diesem alles autosoziologisch zu erfahren, seit den früheren fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts bis heute, wie es so weit gekommen ist und kommen konnte, wie es kam. Im Grunde könnte Didier Eribon seine Rückkehr nach Reims in einer österreichischen Fassung herausbringen, er bräuchte bloß ein paar Namen auszutauschen, wie: FPÖ statt Front National, Sozialistische Partei statt Kommunistische Partei. Alles also, was Didier Eribon über Frankreich erzählt, erzählt alles über Österreich, und mit Blick auf weitere Länder in Europa, nicht nur über Frankreich und Österreich.

Aber es gibt diesen Autor in Österreich nicht, es gibt bloß diese, die sich am Tresen von irgend einem Menschen etwas von einem psychologischen Begriff erzählen lassen, und daraus gleich einen titelgebenden Roman … Es ist auch nicht zu erwarten, daß ein Soziologe und Autor von diesem Format je auf die abstruse Idee verfallen könnte, eine österreichische Fassung herzustellen. Deshalb kann allen nur empfohlen werden, die Rückkehr nach Reims zu lesen und selbst die französischen gegen österreichische Namen zu tauschen; aber Sie werden es gar nicht aktiv tun müssen. Denn. Unweigerlich werden Sie nicht nur beispielsweise FPÖ statt Front National lesen, sondern Sie werden sogar nach ein paar Seiten der Überzeugung sein, hier beschreibt ein Mensch tatsächlich seine Rückkehr nach Wels.

Wenn die Namen FPÖ und Front National genannt werden, dann ist das sehr plakativ, das muß zugegeben werden, aber es soll Sie zu diesem Buch locken. Das Buch ist eine genaue Beschreibung der Entwicklungen über Jahrzehnte, die in der breiten Diskussion nicht vorkommt, weil am Ende dieser Entwicklung nun nur noch das Plakative steht, das Geschrei, in das alle einstimmen, ob sie für oder gegen die FPÖ sind. Auf den heutigen Fahnen steht nur noch geschrieben: Schreit die Ursachen nieder!

Rückkehr nach Wels - E GVielleicht aber gibt es in Österreich eine Soziologin, eine Autorin, die die Rückkehr nach Wels noch schreiben könnte, ein weibliches autosoziologisches Buch, das Buch einer Frau also, die in den frühen fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts geboren wurde, die aus einer sogenannten Arbeiterfamilie stammt, die erste war, die ein Gymnasium besuchen konnte, die Wels wegen ihrer Homosexualität verließ, die der Selbstexklusion entging, die ihre soziologisch reflektierte Geschichte in der Geschichte einer schwarzen Frau ebenfalls gespiegelt sieht, wie eben Didier Eribon in der Geschichte eines schwarzen Mannes in den Vereinigten Staaten … womit geendet werden kann, mit dem Hinweis auf die ebenfalls nicht zu zitierenden und nicht zu besprechenden, sondern zu lesenden zwei Bücher, von denen in Der Neger ist das weiße Glied geblieben gesprochen wird – zu diesen gehört weiter auch „Schwarze Haut, weiße Masken“ von Frantz Fanon …

Sollte es nicht deutlich herausgekommen sein, so soll doch das Tüpfchen auf das i gesetzt werden, um es deutlich zu sagen: die Verweigerung von Rezensionen, die Verweigerung des Zitierens ist ein Plädoyer zur Rückkehr zu den Quellen, zur Abkehr von Informationen aus dritten und fünften Händen, die taugen bloß noch zum Schlagen der Trommel als Begleitlärm zum Geschrei.

Dritte Nationalratspräsidentschaften – Es kann auch anders gewählt werden

FPÖ unzensuriert bringt wieder einmal einen Kommentar gegen die Caritas. Das ist das für diese Website gesinnungsgemäß Übeliche. Und also eigentlich nicht mehr Erwähnbare. Aber sie bezieht sich auf und verlinkt zu Genius.

Der Herausgeber ist Gerulf Stix. Er war auch einmal für die identitäre Parlamentspartei dritter Nationalratspräsident. Es böte sich an zu fragen, was ist bloß los mit den freiheitlichen Nationalratspräsidenten? Mit Blick auf Franz Dinghofer, der heutigen Ikone der FPÖ, wäre es wohl richtiger zu fragen, was ist bloß los mit den deutschnationalen Nationalratspräsidenten? Die Richtigkeit der so gestellten Frage stützt auch und vor allem der zurzeitige dritte Nationalratspräsident, der das Deutsche wieder in das Programm der identitären Parlamentspartei zurückbrachte. Aber auch das ist eigentlich nicht mehr das Erwähnbare.

Erwähnbar ist aber im Zusammenhang mit der Bundespräsidentschaftswahl 2016 die Bildung. Viele forderten und fordern weiter im Angesicht der Stimmen für die identitäre Parlamentspartei, die Menschen müssen gebildet werden, dann wären sie davor gefeit, eine solche Partei, einen solchen Kandidaten zu wählen.

Es ist wahr, Norbert Hofer wurde außerhalb des Parlaments von über 49 Prozent gewählt. Aber es ist auch wahr, Norbert Hofer wurde im Parlament mit 80,3 Prozent zum dritten Nationalratspräsidenten gewählt.

Was ist bloß los mit der Bildung im Parlament?

Der Hinweis von FPÖ unzensuriert auf Genius bringt das wieder in Erinnerung, daß es im Parlament Zeiten gab, da nicht jeder freiheitliche Kandidat zum dritten Nationalratspräsidenten gewählt wurde, wie nachgelesen werden kann.

Es ist erfreulich, daß es in diesem Land nicht Menschen gibt, die zu über 80 Prozent den kleinen Präsidenten als großen Präsidenten haben wollten, nicht erfreulich ist es aber, in einem Land zu leben, die einen solchen Mann mit über 80 Prozent zu ihrem Präsidenten im Parlament wählten.

Es wird wohl notwendig sein, die Bildung zu forcieren – im Parlament. Den wählenden Damen und Herren des Parlaments zu lehren, es kann auch anders gewählt werden.

NS Es ist zwar nicht erwähnenswert, aber doch eine lustige Sache, wie jetzt versucht wird, auch von Genius, einen Verlierer zum Sieger umzuschreiben. Das hat das Niveau eines Posters oder einer Posterin auf FPÖ unzensuriert mit Namen Antaios … Gewonnen hat Norbert Hofer nur einmal, in einem erschreckenden Ausmaß, und zwar im Parlament, das dadurch verloren hat. Aber mit Bildung kann das wieder …

genius fpö unzensuriert

FPÖ unzensuriert: Die angemessenste Website für eine identitäre Parlamentspartei, seit es Websites gibt.

profil unzensuriert fpö ergänzungen

Am 24. Mai 2016 veröffentlichte das Magazin „Profil“ einen Artikel von Jakob Winter und Ingrid Brodnig mit dem Titel „FPÖ im Internet: Tag für Tag ein Propagandastück“.

Zwei Menschen sogar schreiben also an einem Artikel, zu dem sofort nur eines einfällt: schlecht recherchiert hilft auch – –

Womit beginnen?

Vielleicht, so wie Ingrid Brodnig und Jakob Winter, mit Norbert Hofer. Mit dem sie ihren Artikel eröffnen und beenden. Es ist ein Artikel, so wie dieser verstanden wird, der über FPÖ unzensuriert aufklären soll, also u.a. darüber, wie die Verbindungen zwischen der FPÖ und Unzensuriert sind.

Es wird Norbert Hofer recht ein Stein vom Herzen gefallen sein, rund um den zweiten Wahlgang der Bundespräsidentschaftswahl am 22. Mai 2016 nicht lesen zu müssen, daß auch er einmal als namentlich geführter Autor von FPÖ unzensuriert geführt wurde, sondern bloß zu den Menschen gehört, die „den blauen Kanälen mehr Glauben schenken als seriösen Medien“.

NR Barbara Rosenkranz wird wohl auch recht ein Stein vom Herzen gefallen sein, nicht lesen zu müssen, daß sie die einzige ausgewiesene Kolumnistin von FPÖ unzensuriert ist, sondern, wenn auch „führende FPÖ-Mitarbeiter“ im Fokus von Jakob Winter und Ingrid Brodnig stehen. Freilich stehen sie damit in bester österreichischer Tradition, und sie können sich dabei sogar auf eine Nationalratspräsidentin berufen, die etwa von Martin Graf Konsequenzen forderte, gegen seine Mitarbeiter … für sie war übrigens Norbert Hofer ein wählbarer …

Walter Asperl wird es wohl für Norbert Hofer gefreut haben, nicht lesen zu müssen, daß es zum Gründer von FPÖ unzensuriert auch noch Verbindungen gibt, er und Martin Graf mit dem Franz-Dinghofer-Institut von Norbert Hofer in das Parlament eingeladen wird, um beispielsweise in Deutschland entlassene Burschenschafter zu ehren

höferl chefredakteur unzensuriertOb es Alexander Höferl als Ehre empfindet, nach wie vor als „Chefredakteur“ von Ingrid Brodnig und Jakob Winter verdächtigt zu werden, wird nicht gewußt. „Er bestreitet, Chefredakteur des Portals zu sein – obwohl mehrere Artikel auf unzensuriert.at ihn als solchen beschreiben.“ Eine Suche auf FPÖ unzensuriert selbst bestätigt das, aber lediglich bis zum Jahr 2013 – eine Recherche der aktuellsten Art. Im Jahr 2014 allerdings bringt die von NR Wendelin Mölzer geführte ZZ einen Nachruf auf den geheimsten Chefredakteur Österreichs, einen Mann aus einem steiermärkischen Verlag.

Mit diesem Verlag kann etwas über die wirtschaftlichen Verflechtungen gesagt werden, die für Ingrid Brodnig und Jakob Winter anscheinend zu nebensächlich sind, um etwas darüber zu schreiben, trotz des Eindrucks, den sie vermitteln wollen, umfassend über FPÖ unzensuriert zu informieren. Es wird Wolfgang Dvorak-Stocker möglicherweise nicht recht unangenehm gewesen zu sein, nichts über diese wirtschaftliche Verbindung lesen zu müssen, der möglicherweise die Nachfolge als Chefredakteur angetreten hat.

Zu diesem Absatz von Jakob Winter und Ingrid Brodnig

Nachdem profil-Herausgeber Christian Rainer die deutschnationalen und rassistischen Tendenzen in den Bildern von Norbert Hofers Lieblingsmaler Manfred „Odin“ Wiesinger thematisiert hatte, höhnte unzensuriert.at, ob Rainer „der Rasse-Beauftragte der Regierung oder gar der Justiz“ sei.

In den Leserkommentaren wurden FPÖ-Kritiker dann als „‚journaillistischer‘ Abschaum“ beschimpft oder der Präsidentschaftskandidat Van der Bellen als „EINGEBÜRGERTER Österreich hassender AUS-LÄNDER“ verunglimpft, der gar nicht das Recht haben solle, zu kandidieren. Das Team von unzensuriert.at löscht solche Hasspostings nicht – auch ein Statement.

fällt doch auch wieder ein, die sonderbare Rücksichtnahme, die geübt wird, die Namen nicht zu nennen, sogar dann, wenn es ohnehin bloße Pseudonyme sind, wie im Fall von Ernst Jünger. Auch in bezug auf diesen Artikel kann von einer sonderbaren Rücksichtnahme gesprochen werden. Der zitierte „journalistische Abschaum“ ist nahezu harmlos im Vergleich, was in diesem Zusammenhang noch geschrieben wurde, wie ebenfalls nachgelesen werden kann: Wiesinger, wortkreativer Freund nicht nur von Norbert Hofer: „Muselzecken“ … Sie werden von Zustimmung zu Goebbels lesen, von „entarteter Kunst“, aber auch von der hohen Kunstauffassung von Odin Wiesinger selbst, und als was Christian Rainer bezeichnet wird.

Es soll, so hat es den Eindruck, über die „Fans“ von FPÖ unzensuriert umfassend informiert werden. „Das Netz der Freiheitlichen: Diese Grafik zeigt, welche Facebook-Sites dieselben aktiven Fans wie Heinz-Christian Strache oder unzensuriert.at haben.“ Diese Grafik wie ein quantitatives Profil von einem staatlichen Dienst, mit dem zwar festgestellt wird, wer mit wem wann und wie oft telefoniert … aber was der Inhalt … wie es qualitativ zu werten ist … „Fans“ ist wohl und vor allem für die Poster und Posterinnen der FPÖ unzensuriert mehr eine harmlose als zutreffende Bezeichnung. Diese wissen zu genau, was sie wollen, sie haben ein Programm, und wehe alle in diesem Staat, wenn sich das durchsetzt. Wer läutet draußen an der Tür – wein‘ nicht, sie sind da …

Explosive Mischung digitaler und analoger Raum - fpö unzensuriertGerade vor dem Hintergrund des jüngsten Brandanschlages im Oberösterreichischen muß doch erwähnt werden, daß es verabsäumt wurde, auf das explosive Zusammenspiel von digitalem und öffentlichem Raum einzugehen. Denn. Die „Fans“ und FPÖ unzensuriert selbst belassen es schon längst nicht mehr dabei, sich nur im digitalen Raum zu bewegen. Ein Umstand, der Ingrid Brodnig schon lange vor dem 24. Mai nicht unbekannt war …

In diesem Zusammenhang ist auch zu erwähnen, was unbeachtet bleibt: das sind die verwendeten Pseudonyme auf FPÖ unzensuriert, die allein schon vieles deutlich machen. Ernst Jünger wurde oben bereits erwähnt. Besonders zu erwähnen ist Franz Dinghofer als Pseudonym mit seinem, aber nicht nur Antisemitismus, den er aktuell am neuen Bundeskanzler abarbeitet: eine Ikone der FPÖ … Dann gibt es einen oder eine mit dem Pseudonym Antaios. Das ist auch ein Verlag. Und Martin Lichtmesz wird als Autor von FPÖ unzensuriert geführt.

Antaios Fpö unzensuriert Putsch

In so einem kleinen Land muß wohl auf viel Rücksicht genommen werden, das zeigt gerade das Beispiel von Martin Lichtmesz. Zu kurz ist der Weg etwa von FPÖ unzensuriert zur Wiener Zeitung … oder: Österreich ist nicht groß genug, daß an den Rändern etwas entspringen kann, sondern nur in der Mitte …

Der von Ingrid Brodnig und Jakob Winter erwähnte Götz Kubitschek darf beim Nennen von Antaios nicht vergessen werden. Für sie ein „Neuer Rechter“. In Deutschland kurz und klar: „Salonfaschist“. Und auch Kubitschek hat einen Nachruf auf den geheimsten Chefredakteur geschrieben, wie FPÖ unzensuriert dezent verlinkt …

Uninteressant ist vielleicht auch nicht, wofür Kommentare der FPÖ unzensuriert verwendet werden, beispielweise als unergiebige Quelle für gänzlich unnötige parlamentarische Anfragen …

Georg Zakrajsek wird es vielleicht gekränkt haben, nicht, obgleich auch als Autor von FPÖ unzensuriert geführt, erwähnt worden zu sein. Gerade er als bloggewaltiger Lobbyist für Waffen und Rassen, ein derart wichtiger Mann, sogar während des Wahlkampfs von Norbert Hofer noch empfangen

PS Was in diesem Artikel vielleicht auch noch fehlte, eine Antwort aus der Hofer-FPÖ, also von He.-Chr. Strache aufwärts, ob sie Handlungsbedarf sehe, ob es für eine Parlamentspartei angemessen sei, eine derartige Website zu betreiben. Hier aber können Jakob Winter und Ingrid Brodnig verstanden werden. Darauf eine Mühe zu verwenden, wäre sinnlos gewesen. Die Antwort wäre bloß eine gesinnungsgemäße gewesen, oder gar keine, wie schon erfahren werden durfte … auch von weiteren, etwa von NR Gerhard Dei…

Für eine identitäre Parlamentspartei ist es eben die angemessenste Website, seit es Websites gibt.

 

Von der österreichischen Ausrutscher-Kultur (On Austrian slip culture)

austrian slip culture

Es ist vielleicht das deutlichste Kennzeichen für eine kulturlose Zeit, daß ständig von Kultur geredet und geschrieben werden muß. Und die kulturlose Zeit oder die Zeit der Unkultur offenbart sich vor allem dadurch, daß ständig nach einer Kultur gesucht werden muß, und sofort beim geringsten Anzeichen, es könnte sich doch endlich um eine Kultur handeln, ein neuer Kulturbegriff geschaffen werden muß. Wie etwa im letzten Jahr. Kaum daß ein paar Menschen auf ihrer Flucht auch nach Österreich kamen, mußte sofort ein neuer Begriff her, die Willkommenskultur ward erfunden.

Die Unkultur ist, könnte gesagt werden, auch eine Kultur. Aber von welcher Art? In Österreich könnte fortan diese mit dem Begriff der Ausrutscher-Kultur am deutlichsten beschrieben sein.

Jedwede Begrifflichkeit geht auf einen Anlaß zurück, hat einen Paten, eine Patin. So auch die österreichische Ausrutscher-Kultur (austrian slip culture). Es ist der derzeitige Innenminister aus dem Niederösterreichischen, von manchen auf ungehörige Weise auf den Namen Kleinpröll  getauft, der mit seiner Aussage zum Brandanschlag in Altenfelden – dieser müsse ein „Ausrutscher“ bleiben – als Pate des Begriffs Ausrutscher-Kultur lobend zu nennen ist.

Bloß ein „Ausrutscher“. Aber immerhin ein „Ausrutscher“, bei dem doch behördlich ermittelt wird, im Gegensatz zu den täglichen schriftlichen „Ausrutschern“

Bloß ein „Ausrutscher“, aber irgendwer dürfte in diesem Land doch noch darum wissen, daß es ein Vergehen, das gegen geltende Gesetze verstößt, war, ein strafwürdiges Verbrechen. Der Innenminister selbst dürfte in bezug auf österreichische Gesetze nicht sehr firm sein, er stünde wohl mit heruntergelassenen Hosen da, mit seinem Slip bei den Knöcheln, müßte er jetzt eine Prüfung über österreichische Gesetze ablegen …

Wie in der Collage gelesen werden kann, meint der derzeitige Innenminister in einem Interview: „Nicht die Religion, die kann jeder behalten.“ Die kleinpröllsche „Hausordnung“ steht also über dem österreichischen Gesetz, aber doch so recht großzügig dabei mit dem Zugeständnis, es dürfen andere ja etwas behalten, das ihnen aber bereits gesetzlich …

„Aber bei uns ist es Kultur“, sagt Kleinpröll, „ist es Kultur, daß ein Kreuz im Kindergarten hängt.“ „Kindergarten“ dürfte von Kleinpröll wohl stellvertretend für alle Örtlichkeiten in Österreich gemeint sein, wo das Kreuz nach dieser „Kultur“ zu hängen hat, weil das eben „bei uns Kultur“ ist, und diese steht eben über dem Gesetz, nicht nur für Kleinpröll, die steht eben gegen das geltende Gesetz. „Wir haben immer“, sagt Kleinpröll, „Leute aufgenommen, aber es muß klar sein, dass diese unsere Mentalität und Kultur übernehmen.“ Aber diese Ängste und Sorgen in bezug auf Mentalität und Kultur braucht Kleinpröll nicht zu haben, denn, wenn es nur ein wenig stimmt, was Menschen, vor allem Männern, die nach Österreich kommen, alles in bezug auf Frauen unterstellt wird, dann kommen sie bereits mit österreichischer Mentalität und Kultur nach Österreich. Und diese österreichische Mentalität und Kultur steht über dem Gesetz, gegen das Gesetz, wie ein „Ausrutscher“ heute am 4. Juni 2016 wieder einmal belegt: In einem Fußballstadion das Abspielen vor Zehntausenden von Menschen der österreichischen Bundeshymne und Tausende von Männern und wohl auch Frauen singen die Hymne gegen die gesetzlich vorgeschriebene Hymne, also ohne „Töchter“.

Im zweiten Interview sagt Kleinpröll, ein Mann, dem sein Slip bei den Ohren hängt, weil er diesen anscheinend stets versucht über den Kopf auszuziehen, er könne sich vorstellen, „Gesetze für Asylwerber“ zu verschärfen , dass „gewisse Delikte, die bisher nur als Verwaltungsübertretungen galten, strafgesetzlich geahndet“ werden. Wenn es gegen Menschen geht, hat auch ein Kleinpröll nichts gegen Gesetze, vor allem gegen neue Gesetze, aber die würden ja der „Mentalität und Kultur bei uns“ entsprechen. Welcher Begriff könnte für die gesetzlichen Vorstellungen des derzeitigen Innenministers verwendet werden, um diese auf den Punkt gebracht zu beschreiben: Zwei-Klassen-Justiz? Zwei-Rassen-Justiz? Ethno-Justiz?

Was Kleinpröll in diesem zweiten Interview noch alles sagt, kann leichter mit einem Satz zusammengefaßt werden. Kleinpröll gehört zu diesen Männern, von denen die identitäre Parlamentspartei immer mit Stolz sagen kann, „unser bester Mann in der Regierung“ …

NS Während der derzeitige Innenminister von dem „Ausrutscher“ spricht, der „bei uns nie wieder passieren“ dürfe, gibt es weiter die „Ausrutscher“, die „bei uns Mentalität und Kultur“ sind, deren Flagge voranträgt die Website der identitären Parlamentspartei, wie die zweite Collage allein für den 3. und 4. Juni 2016 wieder … zitiert aber will es nicht mehr werden … Die Ungeheuerlichkeit dieser Weiterbetätigung der „Ausrutscher“ wird wieder einmal zur absoluten Ungeheuerlichkeit gesteigert, auf wie viel Zustimmung diese nicht zitierbaren Ungeheuerlichkeiten … Unternommen wird dagegen nichts, gesinnungsgemäß fühlt sich die identitäre Parlamentspartei für ihre Website nicht verantwortlich, und für Justizminister und Innenminister, großer Gott, das ist halt „bei uns“ so Sitte, Kultur … Möglicherweise muß es anders gesehen werden, als eine fortschrittliche Bewegung, die das Gotteswort modernisiert, neue gesetzliche Grundlagen auf Basis von „Mentalität und Kultur“ schafft. Es ist ja nicht mehr zeitgemäß: Auge um Auge, Zahn um Zahn … Wie zeitgemäß die Umschreibung von Der Punisher: für „für jede Vergewaltigung eine Asylunterkunft in Flammen aufgehen“ …  „Ausrutscher“ als das Schreiben bloß zur Preisung Gottes durch das Erstellen einer zeitgemäßen Bibel, einer Ethnobibel? Rassenbibel? Sippenhaftungsbibel? Ob es dazu eines „Führers“ braucht, wie Monika Vogt wohl händeringend gen Himmel fragt, wo er denn „abgeblieben“ sei, und sie dabei wohl ahnt, das Beschützen durch Gott allein wird nicht ausreichen?

NNS Kleinpröll sieht in bezug auf „Ausrutscher“ aber doch etwas zu tun, nämlich die „Aufgabe sei es nun, die Mitte der Gesellschaft zu stärken und extremistische Strömungen an den Rändern zu unterbinden.“ Ach, die gute, gute, alte Mitte, aus der nur das Beste, das zu Belobende, das staatlich Auszuzeichnende  entspringt …

Wolfgang Sobotka - Ausrutscher die immer passieren dürfen

 

Zum Brandanschlag in Altenfelden fällt unzensuriert nichts ein? Aber ja doch: „Ich will Krieg …“

Altenfelden - Asylheim - Brandstiftung und der Beitrag von FPÖ unzensuriert zur friedlichen Entwicklung.jpgDas schreibt, werden die Verantwortlichen von FPÖ unzensuriert sagen, nicht FPÖ unzensuriert. Das ist wahr. Das „Ich will Krieg …“ schreibt Freier Mensch, wie in der Collage gelesen werden kann.

Und das in der Woche mit der Brandstiftung in Altenfelden, Oberösterreich. Und zu diesem Anschlag fällt FPÖ unzensuriert kein Kommentar ein. Bis jetzt, 2. Juni 2016, 22.00 Uhr. Diese genaue Zeitangabe ist notwendig, falls doch noch etwas auf FPÖ unzensuriert zu dieser Brandstiftung geschrieben werden sollte, daß es dann nicht heißen kann, so werde gelogen.

Was aber bis zum 2. Juni 2016 bis jetzt, 22.00 Uhr, von FPÖ unzensuriert veröffentlicht wurde, also in dieser Woche mit der Brandstiftung in Altenfelden, kann in der Collage nachgesehen werden. Nun, es sind nicht Kommentare, von denen gesagt werden kann, sie würden einen Beitrag zu einer Abkehr von Gewalt leisten wollen. Gerade in dieser Woche mit der Brandstiftung will die FPÖ unzensuriert nicht einmal den Versuch unternehmen, für eine Besinnung zu sprechen, für einen friedlichen Weg einzutreten.

Und diese Kommentare liefern der Schreibstaffel der FPÖ unzensuriert wieder genügend Stoff, wie ebenfalls – und das sind nur ein paar Beispiele aus dieser Woche mit der Brandstiftung – in der Collage gelesen werden kann.

„Gewalt ist“, kommentiert Karl Uwe, „keine Lösung, außer man wendet sie an!“ Weitere Beispiele wollen gar nicht zitiert werden, nicht wieder, es wurde hier schon viel zu viel von dieser Schreibstaffel zitiert, und die dafür stets mit viel Zustimmung rechnen kann, für ihre Grauslichkeiten, Widerwärtigkeiten, die sie von sich gibt, kaum daß sie von der FPÖ unzensuriert mit entsprechendem Kommentarstoff versorgt ist und diesen Stoff durch die Augen aufnimmt, in ihre Blutbahnen bringen, wo der sofort seine Wirkung entfaltet. FPÖ unzensuriert ist für die Schreibstaffel eine recht zuverlässige H-Post-Dealerin, mit einer Stammklientel, die ohne ihren Stoff wohl das große Zittern bekäme. Wie in der Collage gelesen werden kann, auch in dieser Woche wieder recht gut versorgt: Peter_, der in diesem Stoffrausch sich seine zärtlichen Gefühle für Norbert Hofer aber bewahren kann, aber auch Franz Dinghofer mit seinen, aber nicht nur antisemitischen Halluzinationen …

Es ist zwar ohnehin bekannt, aber doch immer wieder notwendig darauf hinzuweisen, daß diese Website nicht die Website irgend eines Unternehmens ist, sondern die Website einer österreichischen identitären Parlamentspartei ist, und darum ein strengerer Maßstab anzulegen ist, vor allem von dieser Partei selbst, aber gesinnungsgemäß ist es von dieser Partei nicht mehr zu erwarten, zumal sie dabei auch noch auf die Milde der sogenannten großen Medien in diesem Land zählen kann, die gegen Websites ausländischer Unternehmen streng im Urteil sind, genauso streng wie der derzeitige Justizminister

Abschließend noch ein Vergleich. Wie recht rasch FPÖ unzensuriert über Brandlegungen Kommentare veröffentlichen kann, kann mit einer kurzen Suche herausgefunden werden. Wie das unaufwendige Suchergebnis zeigt, ist es nicht so, daß FPÖ unzensuriert das Feuer scheut, also Kommentare über Brände zu bringen, es muß halt gesinnungsgemäß passen, und der Brand in Altenfelden paßt halt recht gar nicht …

FPÖ unzensuriert - Kommentare zu Bränden die zur Gesinnung passen

 

Und aus der Mitte entspringt die Extreme, das Identitäre

Es ist bloß noch ein Anhängsel zu:

Andreas Unterberger und das Versteckspiel uralter Buben am Brenner.

reinhard olt kuenig vom oltenwaldWegen eines Gedankens, für den Reinhard Olt ein, aber nicht der einzige Beispielgeber ist.

Es heißt nun, immer öfters, die Extreme sei in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Es könnte auch gesagt werden, das Identitäre sei in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Aber woher das Identitäre oder die Extreme gekommen ist, die Route wird nicht beschrieben.

Es kann beim Lesen aber nicht nur der Berufsbiographien etwa eines Reinhard Olt oder seines Schreibplatzgebers Andreas Unterberger mit seinen Geisteschreibkameraden der Gedanke kommen:

Am Ende fließt alles ineinander.
Und aus der Mitte entspringt
die Extreme, das Identitäre.

Das ist ein Gedanke, mit dem zu beschäftigen sich wohl lohnen würde. Was wurde von Menschen über Jahre und Jahrzehnte etwa durch ihre Arbeit für sogenannte Qualitätszeitungen transportiert, aus der Mitte der Gesellschaft also hinausgetragen zu oder hineingetragen in die extremen oder identitären Winkel der Gesellschaft, von wo aus sie wieder verschärft, radikalisiert, extremisiert, identitär explosiv angereichert zurück in die aufnahmebereite, weil dafür über Jahre und Jahrzehnte hergerichtete und zugerichtete und abgerichtete Mitte …

PS Wie in dem oben verlinkten Abschnitt gelesen werden kann, nennt sich dieser Mann für die unzensurierte Website der identitären Parlamentspartei Reynke de Vos, für die Website des Andreas Unterberger zieht er den Namen Herrolt vom Odenwald vor. Das ist bereits lächerlich, albern. Mit Blick auf sein Werkverzeichnis, wie in der Collage gelesen werden kann, das auch von seiner Nichtentfernung aus seiner Geburtsprovinz erzählt, hätte es aber noch alberner, noch lächerlicher ausfallen können. Er hätte sich auch das Pseudonym zulegen können: König vom Odenwald. Vielleicht  schreckte er vor König vom Odenwald instinktiv nur deshalb zurück, weil es zu kenntlich gemacht hätte, allein mit dem Blick auf ein derartiges Pseudonym Kuenig vom Otenwald, was er von sich selbst hält, und das hätte nur Gelächter zur Folge haben können.

Deutsche Lobby - Olt Reinhard - Und aus der Mitte entspringt das Identitäre

PPS Beiträge vom Füchslein aus dem Odenwald sind gesinnungsgemäß wertreiche etwa auch für die Website jazumdeutschenreich, und mit Blick auf diese  könnte noch über weitere Beispielgeberinnen, die etwa in das österreichische Parlament eingeladen werden, von einem der weiterhin kleiner Präsident mit großem Herzen für die Franz Dinghofer der …

Von der Leichtigkeit des Miteinanders von Gitarre und Klavier

Holger Marschall und Sigrid Trummer - 30-05-2016

Sigrid Trummer und Holger Marschall widerlegen eindrucksvoll die Schwierigkeit des Miteinanders von Gitarre und Klavier.

Es gibt Menschen, die sind unbedingte Anhängerinnen von Hunden. Keine Katze käme ihnen je ins Haus. Ebenso gibt es Menschen, die sind unbedingte Anhängerinnen von Katzen. Kein Hund käme ihnen je ins Haus. Auch mit Instrumenten verhält es sich wohl kaum anders. Wer ein bestimmtes Instrument zum Lieblingsinstrument erwählt hat, will ein anderes Instrument gar nicht hören. Nimmt dieses höchstens in Kauf, es mit anhören zu müssen, aber nur, wenn das geliebte Instrument dabei die erste Geige spielt.

Und doch kann es passieren, in einem Moment, in dem alles Festgefahrene aufgegeben werden muß, nein, gerne aufgegeben wird, weil es leicht gemacht wird, es aufzugeben, dann kommt zum Hund eine Katze, zur Katze ein Hund ins Haus.

Und ein solcher Moment war das Konzert am 30. Mai 2016 in der Bezirksvorstehung Mariahilf in Wien.

Das Konzert wurde nur besucht, um das Klavier zu hören. Das Konzert wurde aber verlassen, mit der Erkenntnis, der Gitarre für lange Zeit unrecht getan zu haben, sie abgetan zu haben, als das Instrument für politromantische Lagerfeuer, als das Wünschen noch verklärt war als ein Tun, das etwas bewirken könnte. Die Gitarre ein Instrument, das seit langem nicht mehr gehört werden wollte, präziser, die absolute Verweigerung, ein Konzert nur für Gitarre je zu besuchen.

Was kann über ein Konzert also besseres gesagt werden, als das, es veranlaßt die unbedingte Ablehnung eines Instruments aufzugeben. Wie kann ein Konzert als ein gelungenes beschrieben werden, als dadurch, dieses mit der Freude zu verlassen, ein Instrument hinzugewonnen zu haben, ohne das Lieblingsinstrument dabei herabzustufen, es gar zu verleugnen.

Das kann über das Konzert von Holger Marschall gesagt werden, das vom Kulturkreis Mariahilf veranstaltet wurde.

Die Gitarre spielte an diesem Abend die erste Geige.

Für zwei Stunden war es still im Raum, alle waren darauf bedacht, das Spiel der Gitarre nicht zu stören, keinen Gitarrenton durch einen Laut aus dem Publikum überhören zu lassen. Eine Katze fühlte sich sichtlich wohl, aber, vielleicht aus Achtung vor der Gitarre, verbat sie sich das Schnurren, ein Hund wedelte freudig, ebenso sichtlich darum bemüht, dabei keine Geräusche zu verursachen, die das Spiel der Instrumente stören könnten.

Hund und Katze können durchaus friedlich miteinander sein, und auch das Zusammenspiel von Gitarre und Klavier ist doch so ein leichtes, wie es Sigrid Trummer und Holger Marschall erleben ließen. Schwierig an dieser Instrumentenbesetzung ist bloß die Schwierigkeit, sich nicht vorstellen zu können, daß es schwierig ist. Es ist nicht schwer, denn Gitarre und Klavier können durchaus leicht miteinander.

Soher war das ein denkwürdiger Abend. Er brachte die Gitarre zurück. Er erzählte von dem leicht zu schaffenden Miteinander – auch von Klavier und Gitarre.

Er widerlegte auch unaufgeregt, aber eindringlich das Vorurteil, das Miteinander von Gitarre und Klavier sei schwierig. Menschgemäß braucht es für ein gelungenes Konzert begabte Menschen, die ihre Instrumente zu spielen verstehen, wie eben Holger Marschall und Sigrid Trummer es so gut verstehen und vor allem können. Aber das ist doch stets die Voraussetzung für eine musikalisch hochwertige Darbietung. Die besten Werke, etwa von Enrique Granados, Astor Piazzolla oder von Heitor Villa-Lobos wären nicht anzuhören, spielten diese vollkommen Unbegabte und darüber hinaus auch noch Übungsfaule.

Es war ein stiller Abend. Und ein lehrreicher. Holger Marschall erzählte von den Komponisten auf eine ebenso feine Art, wie er ihre Kompositionen spielte. Er sprach etwa von Astor Piazzolla, der als Kind mit seinen Eltern von Argentinien nach New York auswanderte. Ein Auswanderer, der lange schon in die ganze Welt eingewandert ist. Oder vom tragischen Ende des Enriquo Granados, der im Ärmelkanal beim Versuch, eine Frau aus dem Wasser zu retten, ertrank. Beide ertranken. Das war 1916. Weil ihr Schiff von einem U-Boot torpediert wurde. Dabei war Granados schon gerettet. Aber als er seine Frau im Meer treiben sah …

Es wollte diesen Erzählungen noch nachgegangen werden, aber sobald Holger Marschall zu spielen begann, war das je nicht möglich. Es konnte nur mehr zugehört werden. Jedwedes Abschweifen ward wie selbstverständlich verbeten. Und auch von daher war es ein sehr gelungenes Konzert, für zwei Stunden nicht an das denken zu müssen, was außerhalb des Konzertsaals … bei Auswanderung, Meer nicht gleich an heutige politische Gegebenheiten, Ungeheuerlichkeiten denken zu müssen. Aber es war keine Ablenkung und keine Flucht vor diesen; denn an diesem Abend wurde erzählt von dem leichten Miteinander, das zu schaffen ist, und nicht nur von Gitarre und Klavier.

Johann Herzog, „Pensionist“, lernt im Senioren-Parlament des Bundesrates endlich den Gesetzgebungsprozeß

Johann Herzog - Alles Lernen erst nach Ausscheiden aus Ämtern

Das durfte an diesem Sonntag in der Sendung „Hohes Haus“ erfahren werden, wo er, Johann Herzog als „Pensonist“ vorgestellt wurde, als Teilnehmer des Senioren-Parlaments, in dem Menschen, die in Pension sind, den Gesetzgebungsprozeß lernen können und sollen.

Das ist doch eine positive Sache, die einmal über ein Mitglied der FPÖ gesagt werden kann: wenn „Pensionist“ Johann Herzog sich noch dazu entschließt, lernen zu wollen, wie die Gesetzgebung in diesem Land funktioniert. Das ist doch wahrlich ein positiver Entschluß dieses recht Lernwilligen.

Manche werden jetzt einwenden, das müßte er alles wissen, aufgrund seiner durchaus erfolgreichen parteipolitischen Laufbahn, die ihm viele Ämter einbrachte. Vielleicht ist es bei freiheitlichen Funktionären, bei Mandatarinnen dieser identitären Parlamentspartei einfach und schlicht umgekehrt: zuerst werden zahlreiche politische Ämter besetzt, und das Lernen kommt erst danach, erst viel später danach, das Lernen wird für die Zeit der Pension aufgehoben.

Manche werden jetzt vielleicht meinen, das Senioren-Parlament könne wohl nicht für solche „Pensionisten“ gedacht sein, und sich fragen, was mache er, Herzog, also eigentlich im Senioren-Parlament, nach solch einer Laufbahn …

Zumal Johann Herzog noch viele Ämter ausübt, wie in der Collage gelesen werden kann, erst im Dezember 2015 wurde der Wiener Landtagspräsident a. D. zusätzlich zum Generalsekretär des Österreichischen Seniorenringes gewählt. Und dann ist er auch noch Präsident des Bildungsinstituts FPÖ Wien. Als dieser hat er erst vor wenigen Tagen eindrucksvoll bestätigt, auch in bezug auf die Bildung will er es als Präsident eines Bildungsinstitutes ebenso halten wie als identitärer Politiker: das Aneignen von Bildung auf die Zeit danach verschieben, also auf die Zeit, wenn er nicht mehr Präsident eines Bildungsinstitutes ist. Im konkreten Fall geht es bei seiner auf später verlegten Bildungsaneignung um Geschichte, nicht um Weltgeschichte, nicht einmal um österreichische Geschichte, sondern schlicht um die Geschichte seiner eigenen Partei, wie gelesen werden kann:

Johann Herzog: „… uns das größte Ereignis seit ’45 … Norbert Hofer zustande gebracht hat“

PS Für diese hervorragende Leistung, Johann Herzog als einfachen Teilnehmer des Senioren-Parlaments zu präsentieren, ihn erzählen zu lassen, wie den Senior von Stiege 8 im Gemeindebau, er habe über die Bundespräsidentschaftswahl geredet, diskutiert, sehr oft, sehr viel, er habe Bekannte, die natürlich nicht alle Norbert Hofer gewählt hätten, muß doch die „Expertin für das Parlament“ wieder einmal vor den Vorhang gebeten werden, über eine andere Leistung von Patricia Pawlicki durfte bereits einmal lobend geschrieben werden, als sie eine Pressestunde mit Norbert Hofer leitete. Wie bescheiden sie sich nur als „Expertin des Parlaments“ bezeichnet, nein, sie ist mehr, wahrlich eine Expertin der Politik …

Hier scheint es passend, eine Vermutung zu äußern, für die kein eigenes Kapitel aufgeschlagen werden will. Seitens der identitären Parlamentspartei gibt es allenthalben Vorwürfe, beim ORF handle es sich um einen „Rotfunk“. Vielleicht ist es aber in Wahrheit ein „Blaufunk“. Diese Vermutung, muß eingeschränkt werden, kann allerdings nur unter strikter Einhaltung freiheitlicher Logik geäußert werden. Norbert Hofer etwa meinte einmal, es würde in Österreich nur „linken Terror“ geben und er führte als ein Beispiel Franz Fuchs an, der aus einem „roten Elternhaus“ … Der derzeitige Generalsekretär des ORF kommt aus einem blauen Vaterhaus, also müßte nach dieser hoferischen Logik der ORF ein … Peter Wrabetz hat 2013 im Parlament die Franz-Dinghofer-Medaille erhalten, noch von Martin Graf, dessen Weitergänger Norbert Hofer …

In diesem Beitrag, in dem der recht Lernwillige als „Pensionist“ vorkam, wurde von den „unversöhnlichen Anhängern auf Facebook“ … aber der blaue Obmann rief sie auf zur „Mäßigung“ … so kann nur berichten lassen ein Generalsekretär aus … zur „Mäßigung“ aufrufen, aber unzensuriert handeln respektive nicht handeln …

Andreas Unterberger und das Versteckspiel uralter Buben am Brenner

Chemtrails liegt am Brennerhang

Was ein Reynke de Vos  für die unzensurierte Website der identitären Parlamentspartei und für „Quer-Denken“

„Wohin gehört Südtirol“? Zu Chemtrails.

schreibt, schreibt ein Herrolt vom Odenwald für die Website von Andreas Unterberger, aber früher, wie hier gelesen werden kann, es in der Collage belegt ist.

Herrolt vom Odenwald unzensuriert Reynke de Vos Unterberger quer-denken

Zu dem, was hierzu geschrieben wurde, wohin Südtirol gehöre, muß nichts mehr hinzugefügt werden. Zumal die Pseudonyme derart albern sind, daß diese nur uralten Buben einfallen können. Herrolt von Odenwald, und also auch Reynke de Vos, so steht es auf der unterbergerischen Website, sei ein „deutsch-österreichischer Historiker und Publizist“ …

reinhard olt presse faz eckart

Es wurde der Hinweis, es könnte sich dabei um Prof. Dr. Dr. hc Reinhard Olt handeln, nicht endgültig verifiziert, aber es würde nicht wundern, stellte es sich heraus, daß er als Reynke de Vos und Herrolt vom Odenwald … Zum einen beschäftigt er sich mit Südtirol, wie auch ein Norbert Hofer, mit der „österreichischen Staatsbürgerschaft für Südtiroler“, zum anderen ist er „Eckart“ …. aber es ist derart albern, in diesen nassen Sandkasten von uralten Buben will nicht gestiegen werden … anderseits, es scheint doch offensichtlich: einmal mit Pseudonym, dann wieder nicht …

reinhard olt und reynke de vos

Die vielen Pseudonyme sollen wohl auch als Spielnebeneffekt den Eindruck vermitteln, ach gar viele beschäftigen sich mit der Region, von der sie nicht wissen, wohin diese gehöre, es müsse also ein gar brennendes Thema, ein heißes Anliegen, ein Weltanliegen, ein universelles Begehr …

PS Reinhard Olt, wie gelesen werden kann, war auch für Qualitätszeitungen tätig. Das ist wohl die wichtigste Frage im Zusammenhang mit uralten Bubenspielen … was ist von den Qualitätszeitungen tatsächlich zu halten, wenn …

PPS Es paßt recht dazu, was auch sonst noch so auf der unterbergerischen …. about the real genocide …