Euxit – Don’t be a Cameron

Das Heft nicht an patriotische Gaunerinnen abgeben, mit der Hetze sind diese ohnehin reichlich überbeschäftigt

Es ist erschreckend, in welchem Ausmaß das Geschäft der patriotischen Gaunerinnen besorgt wird: freiwillig, ohne Not, ohne Grundlage dafür.

EU plebiscite - dont be a cameron

Öxit: Verantwortungslosigkeit hat einen Namen: Wolfgang N. Fellner-Hofer

Es sind in erster Linie Medien, die dieses Geschäft besorgen. Sie verkaufen die patriotischen Gaunerinnen als jene, die das Heft in der Hand hätten. Am deutlichsten ist das abzulesen, an der massiv und breitest transportierten Frage, welches Land denn nun das nächste, welche Länder nun die nächsten sein werden, die Abstimmungen über Austritte aus der Europäischen Union abhalten werden. Sie promoten patriotische Gaunerinnen, geradeso, als wären die patriotischen Gaunerinnen die einzigen Aktiven noch in Angelegenheiten der EU, in der Gestaltung der Europäischen Union. Sie promoten patriotische Gaunerinnen, als ob diese tatsächlich etwas zu sagen hätten, etwas zu einer Weiterentwicklung im positiven Sinn beitragen könnten. Während aber tatsächlich alles, was von patriotischen Gaunerinnen kommt, in einem Wort zusammengefaßt werden kann: Zurück.

Erschreckend dabei ist aber auch, daß Politikerinnen und Politiker von anderen Parteien, daß sogar Verantwortliche auf EU-Ebene hierbei ohne Not mitmachen, indem sie eine rascheste offizielle Austrittserklärung von Großbritannien verlangen, während in Großbritannien selbst der Prozeß noch gar nicht abgeschlossen ist. Die Volksabstimmung war lediglich der erste Schritt, mit einem denkbar knappen Ergebnis. Die jetzt gestellte Forderung nach einer umgehenden Austrittserklärung soll wohl Aktivität suggerieren, aber sie ist bloße Hysterie.

„Tottenham MP David Lammy said: ‚Wake up. We do not have to do this. We can stop this madness and bring this nightmare to an end through a vote in parliament. Our sovereign parliament needs to now vote on whether we should exit the EU.‘

The referendum was an advisory, non-binding referendum. The leave campaign’s platform has already unravelled and some people wish they hadn’t voted to leave. Parliament now needs to decide whether we should go forward with Brexit and there should be a vote in parliament next week.”

Verantwortungsvoll wäre in dieser Situation, wenn also Medien nicht danach fragten, welche Länder werden die nächsten sein. Denn. Das ist nur das, was patriotische Gaunerinnen wollen, in Verfolgung ihrer verschleierten Vorhaben. Obgleich, derart verschleiert sind ihre Vorhaben nicht. Wer lesen kann, kann es lesen. Aber damit es gelesen werden kann, muß es auch breitest veröffentlicht werden.

Verantwortungsvoll wäre in dieser Situation, wenn auf politischer Ebene Gelassenheit das Wort geredet werden würde. Das heißt, ohne Druck den Prozeß in Großbritannien zu einem Abschluß bringen zu lassen. Innerhalb von wenigen Tagen haben bereits über 3,3 Millionen Menschen eine Petition für eine neuerliche Volksabstimmung unterschrieben. Wenn das so weitergeht, wird es nicht mehr lange dauern, bis zehn Prozent der Wahlberechtigten in Großbritannien für eine neuerliche Abstimmung unterschrieben haben werden. Für einen Austritt stimmten rund 17,4 Millionen Menschen in Großbritannien. Und bis jetzt haben bereits 3,3 Millionen für eine neuerliche Abstimmung unterschrieben, das sind schon beinahe zwanzig Prozent von 17,4 Millionen: das ist selbstverständlich ein ungehörige Angabe, aber es zeigt doch deutlich auf, wie knappest das Ergebnis war, möglicherweise nicht einmal mehr eine Mehrheit für den sogenannten Brexit es gerade einmal vier Tage später gibt; wie viele von denen, die für einen Austritt stimmten, haben jetzt auch diese Petition unterschrieben? Der Prozeß ist erst abgeschlossen, wenn im englischen Parlament tatsächlich dem sogenannten Brexit zugestimmt wird. Denn. Rechtlich bindend ist die Abstimmung nicht. Und auch dafür gibt es Anzeichen, daß es keine Zustimmung geben könnte. Jetzt also außerhalb von Großbritannien auf Geschwindigkeit zu setzen, Druck auszuüben, könnte erst den Austritt verantwortungslos besiegeln. Wenn bedacht wird, wie lange sonst Zeit gebraucht wird, auch auf EU-Ebene, um irgendetwas zu entscheiden, ist der jetzt gemachte zeitliche Druck absolut unverständlich. Noch dazu, wenn der Prozess eines möglichen Austrittes noch gar nicht abgeschlossen ist, tatsächlich erst der erste Schritt gesetzt wurde. Der nächste Schritt in Großbritannien könnte schon ein ganz anderer sein, also keiner in Richtung Austritt.

Öxit: Verantwortungslosigkeit hat einen Namen: Wolfgang N. Fellner-Hofer

Wolfang N Fellner-Hofer Promotview in der Umsonst

Die Umsonst, aber die für Steuerzahlerinnen und Steuerzahler keineswegs kostenlose Tageszeitung in Österreich gibt Norbert Hofer viel Raum, um … ja, wofür eigentlich?

Müßte Verantwortungslosigkeit ständig einen Paß bei sich haben, mit dem sie sich auszuweisen hätte, ihr Name im Paß könnte nur lauten Wolfgang N. Fellner-Hofer.

Dieser Name ist aber nur exemplarisch für viel zu viele Medienmenschen in diesen Land. Wolfgang Fellner braucht sich also auf die Namensnennung hier nichts einzubilden, er bildet sich ohnehin schon zu viel ein, was er nicht alles sei, sogar ein ganzes Land; wählte er doch für seine Umsonst den über ihn selbst alles aussagenden Landesnamen …

Aber auch Norbert Hofer braucht sich auf seine Nennung hier nichts einzubilden; es hätte auch ein anderer Name einer Funktionärin oder eines Funktionärs aus seiner identitären Parlamentspartei genommen werden können.

Exemplarisch also, mehr nicht. Exemplarisch für zu viele Medien in diesem Land und nicht nur vom Schlage einer Umsonst. Und exemplarisch für, im Grunde stellvertretend ein Name für die gesamte identitäre Parlamentspartei.

Was hier zu dieser Berichterstattung und zu diesem Interview der Umsonst geschrieben wird, ist nur noch eine Hinzufügung, eine Verstärkung von dem, was bereits geschrieben wurde:

Patriotisches Gaunerinnentum.

Die Umsonst zitiert Nigel Farage. Was von dessen Aussagen gehalten werden kann, kann bereits unter patriotisches Gaunerinnentum gelesen werden. Aber für die fellnerische Umsonst …

Die Umsonst schreibt:

„Klar haben sich die Briten am Donnerstag für den Austritt aus der Europäischen Union entschieden und längst ist fix: Diese Abstimmung über die Mitgliedschaft in der EU wird nicht die letzte bleiben. Europa sieht längst auch Österreich unter den Austrittskandidaten.“

Fix ist nix.

Bereits über drei Millionen Menschen in Großbritannien haben eine Petition unterschrieben für einen, wie es nun genannt wird: „Breturn“. Und das innerhalb von drei Tagen:

„‚Wir, die Unterzeichner, rufen die Regierung ihrer Majestät an, eine Regel anzuwenden, wonach es ein weiteres Referendum geben sollte, wenn das Remain- oder Leave-Votum unter 60 Prozent bei einer Beteiligung von unter 75 Prozent liegt‘, heißt es in der Petition.

Bei dem Referendum hatte sich eine Mehrheit von 51,9 Prozent der Wähler für den Austritt Großbritanniens aus der EU ausgesprochen, 48,1 Prozent stimmten für den Verbleib. Die Wahlbeteiligung lag bei 72,2 Prozent.“

Das zur klaren Entscheidung, wie es die Umsonst für die identitäre Parlamentspartei promotet. Es könnte auch noch viel darüber geschrieben werden, wie jetzt Menschen, die für einen Austritt stimmten, reagieren, was sie sagen, etwa, sie hätten damit nur protestieren wollen, aber sie wären nicht für einen Austritt, sie hätten nicht geglaubt, es würde die Volksabstimmung für einen Austritt ausgehen. Es ist auch nicht sicher, ob das Parlament sich nach der Abstimmung richten wird; verbindlich ist das nicht vorgesehen. Es ist also alles ganz und gar nicht fix. Das kann aber alles gelesen werden. Und es ist zu empfehlen, dafür keine österreichischen Zeitungen aufzuschlagen, schon gar nicht die Umsonst. Es scheinen jetzt in Großbritannien die Menschen rasch zu begreifen, daß sie patriotischen Gaunerinnen aufgesessen sind, zu begreifen, daß die Versprechen der patriotischen Gaunerinnen nur Köder waren.

Und die Köder der patriotischen Gaunerinnen liegen den Menschen, auch den Menschen die für einen Austritt stimmten, in Großbritannien steineschwer im Magen … und doch kein Geld für das Gesundheitssystem, wie versprochen von  … auch das muß nicht wiederholt werden, wie schnell patriotische Gaunerinnen ihre Versprechen brechen. Auch das kann unter patriotisches Gaunerinnentum gelesen werden, und wie ebenfalls bereits geschrieben, aber zur Verstärkung eindringlich zu wiederholen: mit patriotischen Gaunerinnen ist nichts Inhaltliches zu diskutieren. Aber immer darzustellen, was der Beitrag von patriotischen Gaunerinnen ist: es ist ein Null-Beitrag. Richtiger. Wird bedacht, was sie wollen, ist es noch schlimmer: es ist ein Minus-Beitrag. Minus-Beiträge hemmen positive Entwicklungen. Minus-Beiträge halten auf. Durch Minus-Beiträge kommt es stets nur zur Vergeudung und Verschwendung von Ressourcen in jedweder Form: Zeit, Geld und so weiter und so fort.

Die Umsonst läßt Norbert Hofer Bedingungen an die Europäische Union stellen. Wenn nicht passiert, was sich der kleine Präsident vorstellt, innerhalb eines Jahres, dann „Öxit“. Norbert Hofer redet von „Weichenstellungen“, die hoferische Partei verkündet recht häufig: „Reformen“. Verlangt Reformen – von anderen ….

Und das also wagt ein Mann, der zu einer Partei gehört, die nicht eine einzige Weiche hat, sondern nur ein Geleis, das beschriftet ist mit: Zurück. Und Reformen? Für welche Reformen steht seine identitäre Parlamentspartei? Vielleicht gibt es doch einmal in Österreich eine Zeitung, die, und das wäre dringender denn je, eine Serie bringt über den Beitrag der FPÖ an Reformen in Österreich seit, um eine Zahl zu nennen, seit 1970. Das würde derart ernüchternd ausfallen, daß nicht einmal die hoferische Partei es je noch wagte, das Wort Reform zu verwenden. Denn. Alle Fortschritte im positiven Sinn und zum Wohl der Menschen in diesem Land haben immer andere … Und was die hoferische Partei in diesen Jahrzehnten getan hat … nun, das ist bekannt: nur allzu hypogut bekannt.

Und weil Norbert Hofer in diesem Promotview, also in diesem ihn bewerbenden Interview, das hoferische Programm der hoferischen Partei anspricht und stolz meint, „das habe ich auso in unserem Parteiprogramm definiert“, ist gerade den Wählerinnen und Wählern in Österreich wieder einmal zu empfehlen, sich zu informieren, was in diesem hoferischen Programm steht, ehe Sie …

Hoferisches Programm der identitären Parlamentspartei - Geleis Zurück ohne Weiche

 

Patriotisches Gaunerinnentum

patriotischer frühling - patriotisches gaunertum.jpg

Es gab nun also eine knappe Entscheidung für den Austritt – rund zwei Drittel der Einwohner und Einwohnerinnen von Großbritannien haben sich an dieser Volksabstimmung beteiligt, und von diesen haben sich gerade einmal aufgerundet knappe 52 Prozent für das Verlassen der Europäischen Union entschieden.

Der Idee einer Frau, es müßte bei Volkabstimmungen und vor allem bei Volksabstimmungen von einer solchen Tragweite es ebenfalls eine Zwei-Drittel-Mehrheit geben, wie diese bei Verfassungsänderungen im Parlament zwingend vorgeschrieben ist, kann vor diesem Hintergrund viel abgewonnen werden. Auch unter dem Aspekt, daß knappe 52% bei einer Beteiligung von gerade einmal knapp über 72% keine wirklichen 50% sind, also nicht wirklich eine Mehrheit aller Wahlberechtigten sich, in diesem Fall, für einen Austritt aus der EU entschieden haben, sondern lediglich gerade einmal die Hälfte von zweiundsiebzig Prozent. Ein Nebeneffekt davon wäre: Eine Zwei-Drittel-Mehrheit entspräche bei den üblichen Wahlbeteiligungswerten wenigstens, im günstigsten Fall, oder zumindest annähernd einer tatsächlichen Mehrheit: 50% und eine Stimme.

Das ist das eine.

Und das andere ist.

Nun jubeln die Parteien in der Europäischen Union, die sich selbst als sogenannte patriotische Parteien verstehen. Und diese Parteien wollen auch Volksabstimmungen. Etwa in den Niederlanden, wo Geert Wilders schon von einem „patriotischen Frühling“ spricht – vösendorferisch illuminiert …

Und wenn es aus der Volksabstimmung in Großbritannien etwas zu lernen gibt, wieder einmal etwas zu lernen gibt, es eine Erkenntnis gibt, wieder einmal eine Erkenntnis gibt, dann ist es das Lernen und die Erkenntnis, „patriotischen Frühling“ als das klipp und klar zu bezeichnen, was er ist: patriotisches Gaunerinnentum.

Diese als patriotische Parteien sich verkaufenden Parteien sind Gaunerinnen, und sonst nichts.

Sie agieren wie, nein, sie agieren als Gaunerinnen. Zuerst lügen sie. Zuerst versprechen sie. Und kaum, daß sie ihr verbrecherisches Ziel erreicht haben, brechen sie ihre Versprechen.  Wie es jetzt wieder einmal exemplarisch in Großbritannien passiert ist. Das Ergebnis der Volksabstimmung lag noch nicht einmal druckfrisch vor, war das Versprechen schon gebrochen. Im Brechen von Versprechen überholen patriotische Gaunerinnen ohne Mühe jedes Überschallflugzeug, keine Rakete erreicht je diese Geschwindigkeit patriotischer Gaunerinnen, mit der diese ihre Versprechen an die Menschen brechen.

„Der britische Rechtspopulist Nigel Farage hat sich von einem zentralen Versprechen der Brexit-Kampagne distanziert. Er könne nicht garantieren, dass wie von den Brexit-Befürwortern angekündigt 350 Millionen Pfund pro Woche statt an die EU nun an das Gesundheitssystem NHS gingen, sagte der Ukip-Politiker kurz nach dem EU-Referendum in der ITV-Sendung Good Morning Britain.“

Bloß als Einschub: Was Nigel Farage tatsächlich am Herzen liegt, das ist seine und seiner Finanzschichtfreunde Brieftasche, wie schon einmal auszuführen war. Und nebenher: Von patriotischen Gaunerinnen wird nun die Abstimmung gefeiert als „Sieg der Freiheit, der Demokratie“ … Wie gelesen und dabei die Frage erneut gestellt werden kann: was hat das Werben, sich einer „Volksarmee“ anzuschließen, mit Wahlen und also mit Demokratie zu tun?: EU-Wahl heißt für den von „… bewundert[en] UKIP-Chef“ nicht zu wählen, sondern in die „Volksarmee“ einzutreten …

Die Lüge war die Summe. Diese ist weit geringer. Das Versprechen war, das Geld werde nach einem Austritt für das Gesundheitssystem … Von dem Versprechen darf eigentlich im Zusammenhang mit patriotischen Gaunerinnen nicht geschrieben werden. Gaunerinnen geben keine Versprechen. Gaunerinnen ködern. Gaunerinnen legen Köder aus, um Menschen in die Falle zu locken. Das ist den Gaunerinnen gelungen, wird berücksichtigt, daß gerade Menschen über fünfzig Jahre für den Austritt stimmten. Für Menschen im fortgeschrittenen Alter ist das Gesundheitssystem wohl ein zentrales Anliegen. Und soher ist es verständlich, daß für sie der Gesundheitssystemköder ein schluckbarer war. Und was haben sie nun davon, einen schwer im Magen liegenden Köder, aber kein Gesundheitssystem, das für sie besser werden wird, bloß wegen des Schluckens des Köders. Sie hätten es wissen müssen. Denn. Das ist doch Allgemeingut. Das sind doch die Erfahrungen, die mit Einbrechern stets gemacht werden. Keine Diebin bricht in eine Wohnung ein, um sie auszumalen, sie zu verschönern, sie reicher auszustatten als sie ist. Die Diebin bricht ein, um sich allein zu bereichern, sie räumt für sich die Wohnung berserkerhaft aus und hinterläßt die Wohnung zerstört.

Was bisher über die patriotischen Gaunerinnen geschrieben wurde, könnte als politisches Gaunertum beschlagwortet werden. Darauf ist auch das gesamte Augenmerk zu richten. Das ist das Wesentliche. Aber, es findet auch außerhalb des Politischen seine Fortsetzung. Dafür eignete die Etablierung eines neuen Volksspruches für solche Parteien: In einem eine Gaunerin, in allem eine Gaunerin. Es geht auch um Gesetzesverstöße. Recht gute Gehälter, auch von der EU, zu beziehen ist den Gaunerinnen zu wenig. Aktuelles dazu in der Collage als Anregung zur weiteren Beschäftigung. Das erinnert an einen ehemaligen EU-Abgeordneten mit seinem Assistenten …

Zurück zum politischen Gaunerinnentum.

Das muß endlich die Erkenntnis aus dieser Volksabstimmung sein. Mit patriotischen Gaunerinnen ist nichts Politisches zu diskutieren, mit patriotischen Gaunerinnen ist nichts Inhaltliches zu diskutieren. Diese haben nichts anzubieten. Nichts auf nationaler Ebene, nichts auf internationaler Ebene, nichts auf der Ebene der Europäischen Union. Es sind ihre Meldungen aber stets als das massiv und breit zu zeigen, was sie sind, Köder, Lügen … Beinahe wollte geschrieben werden, sie zu entlarven, aber das ist nicht notwendig. Sie entlarven sich ständig selbst. Was aber fehlt, ist der Wille, diese Eigenentlarvungen auch ständig massiv und breit aufzuzeigen, diese zum einzigen Thema zu machen, das im Zusammenhang mit patriotischen Gaunerinnen einzig relevant ist. In einem zusammengefaßt: sie sind als das darzustellen, was sie sind: die ersten und schnellsten Verräterinnen der Menschen, für die sie vorgeben, da sein zu wollen. Allein der Wille ist schwach, die Brieftasche aber willig, prall gefüllt zu werden. Als Gaunerinnen sind sie nur für sich selber da. Und können von daher auch keine Ideen, keine Konzepte haben, von denen je gesagt werden kann, es sind Ideen, Konzepte zum Wohl der Menschen. Auch das ist Allgemeingut. Kein Mensch wird je mit einem Dieb den Einbau von Türen besprechen. Zum Nachteil von allen wird aber bei der politischen Gestaltung von diesem Grundsatz aufgrund von Erfahrungen kein Gebrauch gemacht. Ganz im Gegenteil. Und hier sind wohl an prominenter Stelle die Medien anzusprechen, die verantwortungslos die Einbrecherinnen zu Tischlerinnen und Baumeisterinnen machen, dem Inhaltslosen der Gaunerinnen das Alibi des Diskussionswürdigen beschaffen. Aber auch die Politiker und Politikerinnen von anderen Parteien, die meinen, mit dem Inhaltslosen der patriotischen Gaunerinnen gewinnen zu können. Aber auch das wird seit Ewigkeiten gewußt. Jene, die Schmiere stehen, bekommen von der Beute stets am wenigsten ab, und die Schmieresteherinnen sind auch die ersten, die erwischt werden.

FPÖ unzensuriert „toleriert“,

Unzensuriert der identitären Parlamentspartei - Zur Erinnrung an die Toleranz

wird geschrieben,

„nicht Drohungen und Gewaltaufrufe auf unzensuriert …“

Und am 22. Juni 2016, wie in der Collage gelesen werden kann, wird auch geschrieben:

„Wir haben diesen Kommentar – und auch andere – sofort nach Kenntnis davon gelöscht und den Nutzer gesperrt.“

Was Sie in der Collage auch lesen können, wer weiter auf dieser Website der identitären Parlamentspartei schreibt, als Beispiel nur vom 22. und 23. Juni 2016, also „Nutzer“, die nach den unzensurierten Worten wohl längst schon „gesperrt“ … Es sind, wie könnten diese genannt werden, Wiederholungsschreiber, Wiederholungstäterinnen, wie Patriotismus, wie vor allem der staatsanwaltschaftlich so lange, lange schon auffällige Peter… wie Antaios … Die Liste der Ungesperrten wäre eine lange, lange … auf der dürfte ein Franz Dingho…

Was „sofort nach Kenntnis“ passiert, nun, das Erzählen eines Märchens vom raschen Löschen, und so grausam wie etwa grimmsche sind die Phantasien … Menschen in Steinbrüche …

Der „Kommentar“ mit der Morddrohung gegen Michael Reimon wurde also gelöscht. Es soll nicht vergessen werden, was dieser Kommentator oder diese Kommentatorin mit Namen „Freier Mensch“ sonst an „Kommentaren“ beisteuerte, wie in der Collage gelesen werden kann, für den oder sie es keinen anderen Präsidenten in diesem Land geben könnte als jenen , der auch schon Kommentator für diese Website …:

FPÖ unzensuriert freier mensch - michel reimon - elfirede jelinek

Und nicht nur Freier Mensch setzt alles auf eine „Wende“, weiß jetzt bereits, wer nach einer „Wende“ … Wenn an die vielen Zustimmungen für derartige Kommentare gedacht wird, ist zu fürchten, daß jedwede Warnung vor dieser Blutrünstigkeit nur noch mehr Wähler und Wählerinnen zur identitären Parlamentspartei – ein Risiko, allerdings geschwiegen darf dennoch nicht werden: FPÖ-Unzensuriert: „Nach der Wende für … jeweils einen eigenen Steinbruch reservieren“.

Ach, das ist aber doch noch erwähnenswert, wie treu und herzig geschrieben wird, sie seien „ein kleines Team von ehrenamtlich tätiger Journalisten“ … Und Ehrenamtliche betreiben, damit sie so recht Ehren… auch sind, eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung … Wann darf mit dem Verkünden der Wahrheit, und diese Website ist der „Wahrheit verpflichtet“, gerechnet werden, daß jene unter ihnen, die im Parlament arbeiten, auch im Parlament nur ehren…

Abschließend nebenher durchaus erwähnenswert, es wird geschrieben: „Kommentare“. Im Kommentar von Unzensuriert sind es also „Kommentare“. Es wird davor zurückgeschreckt, wie sonst üblich geworden, derartige Beiträge „Hasspostings“ zu nennen. Aber Unzensuriert braucht sich nicht zu fürchten, beispielsweise vor dem Justizminister, dieser hat nur Augen für Facebook, für den ausländischen Konzern …

„Kommentare“ werden auch die Eigenbeiträge von Unzensuriert genannt – ein Kniefall vor, eine Anerkennung der Schreibstaffel Leistungen in der Gesinnungsstreuung?

NS Es wird geschrieben:

„PS: In Anbetracht des Themas ist unter diesem Artikel das Kommentieren ausnahmsweise nicht möglich.“

Ungewöhnlich, aber verständlich die Sperre der Kommentarfunktion bei diesem Kommentar. Welche Kommentare das gewesen wären, dazu bedarf es keiner sonderlich ausgeprägten Phantasie oder einem gar großen Vorstellungsvermögen … Darüber hinaus hätte es wohl gleich auf einer Seite gezeigt, wie weit her es ist mit dem Sperren … Aber, wie in der Collage ebenfalls gelesen werden kann, Antaios etwa fand doch eine Umgehung, dazu etwas zu schreiben, zu klagen darüber, „Nazi-Pack darf dieser Reimon auch zu uns sagen aber wenn ich sage was ich mit diesem…gerne unternehmen möchte“, während er doch, wie in der ersten Collage gelesen werden kann, recht genau weiß, wer und was „dieses Neo Nazi- Gesindel“ …

unzensuriert fpö toleriert

ORF findet neue Wissens- und Informationsquellen

In einer Zeit,  in der allen Informationsquellen mit Skepsis begegnet wird, findet der ORF eine neue: Metapedia. Und es ist eine gar seriöse und redliche, so daß, wie in der Collage gesehen werden kann, der ORF gleich zu dieser freudig ungeprüft verlinken muß – wie schön, noch derart professionelles Zutrauen …

Der Anlaß für den ORF, auf Metapedia zu kommen, einer identitären Parlamentsparteifunktionärin Liebe zum Feuer auf dem Felde, ein Lied, über das gelesen werden kann in

Das Schlechte aber zetteln die Burschenschafter …

Metapedia: Wikipedia des ehrlichen Mannes, der vom Feuer des neunzehnten Jahrhunderts erhofft seine hell brennende deutsche Zukunft … Metapedia trägt voran die Fackel des Wissens und hat nun mit dem ORF eine Referenz, auf die verwiesen werden kann, zur Eigenwerbung …

Was auf Metapedia als Quelle des recht eigentümlichen Wissens zu finden ist, das  konnte hier bereits des öfteren in gewissen Zusammenhängen gebraucht werden, wie gelesen werden kann, nicht aber zum Verlinken, und schon gar nicht empfohlen zum Gebrauch …

ORF Metapedia - Flamme empor

Das Schlechte aber zetteln die Burschenschafter

Sonnwendfeier - Das Schlechter aber zettelt der Burschnschafter an

Weil es wieder einmal eine Aufregung gibt, es wieder einmal um einen Funktionär der identitären Parlamentspartei geht. Wieder einmal um ein Zitat. Im Zusammenhang mit den sommerlichen Tänzen um das Feuer. „Flamme empor“.

Und wieder einmal geht es um den Nationalsozialismus. Und wie denn anders auch? Bei diesem einschlägig gebildeten Personal. Um dieses einschlägig gebildete Personal geht es aber hier nicht.

Es geht darum, auch das wieder einmal, zu sagen, es soll doch nicht immer gleich mit dem Nationalsozialismus gekommen werden. Oder wie es vom einschlägig gebildeten Personal als sofortige Reaktion darauf stets formuliert wird: mit der „Nazi-Keule“. Was ist eigentlich eine „Nazi-Keule“? Die Keule der Nazi? Das wäre dann eine leere Entkräftigung. Denn. Gegen einen Menschen, der beispielsweise auf Betätigung im nationalsozialistischen Sinn oder auf Verwendung nationalsozialistischer Materialien aufmerksam macht, vorzubringen, er schwinge die Keule eines Nazis, ist widersinnig.

Es sollte also endlich aufgehört werden, mit diesen madigen zwölf Jahren des deutschen reiches reagiert zu werden. Diese in jedweder Hinsicht, also auch moralisch und ethisch madige Zeit war ein grauenvoller, mörderischer, massenverbrecherischer Auswuchs, der in einer Zeile zusammengefaßt werden kann:

Das Schlechte aber zettelt der Burschenschafter an.

In diesem Fall ist es gerechtfertigt, in diese Zeile nur den Mann vorkommen zu lassen. Denn. Es sind in der überwiegenden Mehrheit Männer, die aktiv anzetteln. Freilich darf daran der Anteil der Frauen nie vergessen werden.

Auch „Flamme empor“, das nun der Funktionär der identitären Parlamentspartei, die mit Norbert Hofer einen treuen Fürsprecher der Burschenschaften als Hauptgesinnungsschafter hat, zitierte, legt wieder einmal eindringlich nahe, nicht auf den kriminellen Auswuchs der madigen zwölf Jahre zu starren, sondern darauf zu achten, wann und wie etwas beginnt …

Freilich sangen Nazis bei ihren Bücherverbrennungen auch „Flammen empor“. Aber der Text ist aus 1814. Und über einhundert Jahre zuvor geschah bereits, was dann Nazis eben auch machten, beispielsweise die Bücherverbrennung.

Das Schlechte aber zettelt der Burschenschafter an.

Daran ist also stets zu denken, was aus dem Anzetteln entstehen kann. Über einhundert Jahre wurden vor allem viele, viele Zettel vollgeschrieben, wurden viele, viele Zettel verteilt, bis es zu dem Auswuchs kam in den madigen zwölf Jahren des deutschen reiches.

Nicht an die madigen zwölf Jahre der Verbrecher, der Mörderinnen ist zu denken, sondern an den Vorlauf, wie lange es dauert, bis mit Zetteln so lange gezettelt werden muß, daß Auswüchse unvorstellbarer Grausamkeit angezettelt sind. Zu überlegen, wie könnte der nächste Auswuchs sein. Nicht also vom letzten nationalsozialistischen Auswuchs ausgehen, sondern von seinem Beginn über einhundert Jahre zuvor. Dafür kann die Vergangenheit eine verläßliche Helferin sein. Eine Orientierung dafür kann etwa Heinrich Heine sein, der in die Zukunft dachte. Aus der Bücherverbrennung auf der Wartburg kam er schnell auf … die Nazis haben ihn bestätigt, durch ihre mörderischen Verbrechen, diese angelegt bereits mit der Verbrennung über einhundert Jahre zuvor …

Diese Zettelei geht weiter. Aber es ist kein Fortschritt dabei zu erkennen, nur weil es vor allem eine digitale Zettelei ist. Also nicht mehr ganze Wälder abgeholzt werden müssen für die Zettelerzeugung. Es ist auch kein Fortschritt, daß nach zweihundert Jahren nicht mehr allein der Burschenschafter zettelt …

Freilich, wird etwa an die Schreibstaffel der Website der identitären Parlamentspartei dabei gedacht, muß festgehalten werden, daß auch diese zwölf madigen Jahre in den Kanon ihrer Zettelei aufgenommen sind, sie auch diese Auswüchse in ihre Vorstellungen für die Zukunft nach ihrer Gesinnung einbeziehen … etwa die Steinbrüche, die Lager und so weiter schrecklich fort …

Und wie oft ist gerade bei dem Personal der identitären Parlamentspartei weder ein Blick in die Vergangenheit noch in die Zukunft erforderlich, sondern ein kurzer Blick auf die Gegenwart vollkommen ausreicht, um zu wissen, mit dem Personal ist nichts zu … Und ist nicht im Augenblick der Ehrenritter des St. Georgs Ordens der abschreckende Beispielgeber rechthin? War es von ihm bloße Schlamperei, eine Wahlanfechtung einzubringen, obgleich er, immerhin ein kleiner Präsident, wissen müßte, daß er als Kandidat das rechtlich nicht darf? Oder das schon ein Ausprobieren, mit einem Wahlanfechtungszettel, was alles gehen könnte?

Bei einem, der die Verfassung selektiv achtet, ist alles möglich …

Österreichische Verfassung wird von Norbert Hofer, Ehrenritter des St. Georgs-Ordens, selektiv geachtet

Norbert Hofer - Zwei Verfassungen in einer Brust

„Das geht nicht! Das wäre der Bruch eines Eides gewesen, den wir alle geschworen haben, nämlich auf die Verfassung zu achten.“

So treu und herzig spricht Norbert Hofer zu Conny Bischofberger, und nicht nur zu ihr, wenn es darum geht medial der Öffentlichkeit zu erklären, weshalb seine identitäre Parlamentspartei gar nicht anders gehen konnte, als die Bundespräsidentschaftswahl, durch die er vom kleinen nicht auf den großen Präsidentenstuhl gesetzt wurde, anzufechten, was aber nichts damit zu tun habe, daß er ein „schlechter Verlierer“ …

Norbert Hofer - Verfassung selektiv zu achten

Seinem „Gesinnungsfreund“ Alfons Adam ist der Hinweis zu verdanken, daß Norbert Hofer ein „Ehrenritter des St. Georgs-Ordens“ ist. Und mit Blick auf diesen Orden kann gesagt werden, so ein Eid ist entgegen der üblichen Auffassung doch teilbar. Zu schwören, die Verfassung zu achten, heißt nicht, die gesamte Verfassung zu achten, heißt bloß, diese in Teilen, die gelegen kommen, zu achten.

Wie dieser Orden belegt, nimmt nicht nur Norbert Hofer eine Selektion bei der Achtung der österreichischen Verfassung vor, aber aktuell ist es nur Norbert Hofer, der vorgibt, die österreichische Verfassung zu achten, und zwar die gesamte Verfassung zu achten, von seiner Selektion der Achtung der Verfassung hat er bis jetzt noch nicht gesprochen.

Er ist Ehrenritter eines Ordens, der permanent gegen die österreichische Verfassung verstößt. Vielleicht hat Norbert Hofer auf die Verfassung dieses Ordens auch einen Eid abgelegt, das darf durchaus vermutet werden. Denn. Ein Orden ohne Schwüre ist ja kaum bis gar nicht vorstellbar. Und wenn ja, vielleicht achtet er wenigstens die Ordensverfassung zur Gänze.

Es ist zwar, wie der Orden selbst bekennt, ein „elitärer Orden“, aber er hat einen Sendungsauftrag, und seine Mitglieder gehen hinaus und reden zu seinem Volke, wie am letzten Samstag mit anschließendem Marsch um den Albertinaplatz, beispielsweise Jan Carnogursky oder Ursula Stenzel, nein, Ursula Stenzel marschierte bloß im Geiste mit, ihre Rede verlas, wie verkündet ward, ein „Graf“.

Norbert Hofer FPÖ - Kanzleramt Esteplatz

Zwei Verfassungen, zwei Eide, wer könnte das nicht nachvollziehen, wie schwer das ist, alles im gleichen Ausmaße achten zu können, da müsse einfach selektiert werden, auch ein nicht schlichtes Gemüt kann nicht den hehren Ansprüchen im vollen Umfange je gerecht werden. Es kann aber für Norbert Hofer auch ganz leicht sein, zu entscheiden, welche Verfassung im Range höher und ungeteilt zu achten ist. Schließlich lebt dieser Orden bereits, wovon seine Partei träumt: Präsident und Kanzler ist ein einziger Mann, mehr noch, auch Vizepräsident und Vizekanzler … wie in der Collage gelesen werden kann. Eine Anmerkung zur Collage: wäre diese gezeichnet, müßte sie Karikatur genannt werden.

Dem soll zum Abschluß aber doch Wunsch noch hinzugefügt werden, es möge Norbert Hofer erspart bleiben, sollte er eines Tages in das Kanzleramt gerufen werden, daß er zum Esteplatz eilt, auf dem Esteplatz steht, und das Kanzleramt nicht findet, obgleich er sich sicher ist, das Kanzleramt ist auf dem Esteplatz, und er verzweifelt um den Esteplatz marschiert, und das Kanzleramt am Esteplatz nicht findet, bloß immer vor dem Türschild „St. Georgs Orden“ zum Stehen kommt.

Orden St Georg Ehrenritter Norbert Hofer - Aus allen Teilen der KuK Monarchie

Großmeister

S.k.u.k.H. Erzherzog Dr. h.c. Karl von Habsburg-Lothringen

Funktionen aufgrund der Verfassung auf unbestimmte Zeit bestellt

Prokurator Dr. jur. Norbert Freiherr van Handel
Justitiar MR i.R. Mag. Dr. Peter Sipos

Protektor für Ungarn

S.k.u.k.H. ErzherzogGeorg von Habsburg-Lothringen

Ehrendamen (alphabetisch)

Bundesministerin a.D. Univ. Prof. Mag. Dr. Beatrix Karl
LAbg. Ursula Stenzl
Maria Gräfin Trauttmansdorff-Weinsberg
Univ. Prof. Dr. jur. Verica Trstenjak

Ehrenritter (alphabetisch)

Präsident Senator h.c. Siegfried Auffermann
Vizekanzler a.D. Dr. jur. Erhard Busek
Ministerpräsident der Slowakei a.D. Univ. Prof. RA Dr. jur. Jan Carnogursky
Botschafter Excellenz Francisco Chacon BA, MA
Generaldirektor a.D. Dr. jur. Theodor Detter
Bundesminister a.D. Dr. jur. Werner Fasslabend
Präsident Cavaliere Dr. Massimiliano Fedriga
III. Präsident des Nationalrates Ing. Norbert Hofer
Staatspräsident von Mazedonien, Excellenz Gjorge Ivanov
II. Präsident des Nationalrates, Dr. Karlheinz Kopf
Bundesminister a.D. Landeshauptmann Dr. jur. Roberto Maroni
Bundesminister a.D. RA Dr. jur. Harald Ofner
Dipl. Ing. Alexander Graf Pachta-Reyhofen
Landeshauptmann Dr. jur. Erwin Pröll
Landeshauptmann Dr. jur. Josef Pühringer
Edelmann Cavaliere Dr. Guiseppe Rizzani
Präsident Cavaliere Dr. Luigi Roth
Landeshauptmann a.D. Univ. Prof. Dr. jur. Franz Schausberger
Bundesminister a.D. Bürgermeister Mag. jur. Karl Schlögl
Landeshauptmann a.D. Landtagspräsident Univ. Prof. DDr. jur. Herwig van Staa
Univ. Prof. Dr. jur. Jiri Toman
Magister Generalis Konsul Prof. Dr. h.c. Ing. Alfred Tombor Tinteravon Rákóczi
Botschafter Excellenz Max Turnauer
Cavaliere Dott. Giuseppe Vianello
Lord Alan Watson of Richmond

Geistlicher Rat (alphabetisch)

Sr. Maria Gratia Baier, Ehrwürdige Mutter der Salesianerinnen
HH Rektor Univ. Doz. MMag. Markus Bugnyar (Jerusalem)
HH Monsignore Stefano Canonico
Pt. Mag. Gereon Gschwandner
HH Ordensprälat MMag Stefan Gugerell
SE Diözesanbischof DDr. Klaus Küng
Bischofsvikar Mag. Karl Schrittwieser

Aufgrund der Verfassung auf bestimmte Zeit ernannt

Kanzler

LAbg. a.D., SC. a.D. Senator h.c. Dr. jur. Helmut Günther

Vizekanzler

Dir. i.R. Cavaliere Helmut Hofstätter
Mag. phil. Douglas Graf O’Donell
Senator h.c. RA Dr. jur. Stefan chermaier



   
 
 
 
 
   

„Hauch von Gott – Mittelalter. Und das muß unser Maßstab sein.“

„Dann beschrieb das Oberhaupt des brasilianischen Kaiserhauses das Ziel der Revolution, alle Ungleichheit abzuschaffen, insbesondere die gerechte, angemessene und harmonische Ungleichheit, die Gott selbst der menschlichen Gesellschaft mit auf den Weg gegeben hat. „

Kann Satire gelehrt werden? Nein, keine Abhandlung über Satire. Mag auch der obige Satz bereits ein Satzbeispiel für ein Satirelehrbuch sein. Er ist nicht als Satire geschrieben. Es ist ein ohne jegliche Ironie geschriebener ernster Satz einer Gemeinschaft, die an Realitätsblindheit akut erkrankt ist.

Über wen wird dieser Satz geschrieben? Über Prinz Dom Luiz. Seit 127 Jahren gibt es in Brasilien keine Monarchie mehr. Vor 128 Jahren wurde in Brasilien, in diesem Jahr noch ein Kaiserreich, die Sklaverei abgeschafft. Auch wenn ein Papst die Regentin dafür „Erlöserin“ nannte, ein freier und von Menschenliebe getragener Entschluss dazu war es von ihr nicht. Es ist kein Wunder, daß es in einem Kaiserreich Gottes so lange brauchte, bis endlich die Sklaverei abgeschafft wurde. Es war das letzte Land der sogenannten westlichen Welt, in dem Sklaverei abgeschafft wurde. Und wenn es allein in der Macht des Kaiserhauses  gewesen wäre, wenn das Kaiserhaus heute noch regierte, die Sklaverei … schließlich habe „die gerechte, angemessene und harmonische Ungleichheit … Gott gegeben“ freudig empfangen zu werden.

Zu welchem Anlaß wurde dieser Satz geschrieben? Wann und wo? Es war eine Buchpräsentation am 30. Oktober 2008 in Wien, Österreich. Standesgerecht fand die Veranstaltung in einem Prunkgebäude statt. In einem Palais also, der Adel also so standesbewußt wie die FPÖ, die für ihre Veranstaltungen nur die ersten Adressen der Stadt …

Und mit der FPÖ beginnt zwar eigentlich nichts, aber Ursula Stenzel mit ihrem Vorleser liefert den Anlaß für diesen Nachtrag. Und nicht der Adel. Denn. Der Adel interessiert wahrlich nicht. Möge er in seinen Kammern am Boden krabbelnd Kaiser und Gott brabbelnd spielen und von der „harmonischen Ungleichheit“ faseln und sich dabei blaublütig ergießen ob seines Ursprunges aus blauem Samen … Es ist vorbei, lange, lange, lange schon vorbei, in Brasilien noch viel länger als in Österreich.

Andreas Hofer, FPÖ und ein gottgehauchtes Buch

Aber am Samstag, 18. Juni 2016, trat ein Mann auf, dessen Name nun richtig geschrieben werden kann, weil es doch interessierte, was das für ein „Graf“ denn eigentlich sei, der auf dem „Marsch für die Familie“ die Rede in Vertretung von Ursula Stenzel, die nun eine blaublütige, nein, eine blaue Politikerin ist, also für die identitäre Parlamentspartei die Nichtamtsführende Stadträtin in Wien gibt. Es war nicht, wie vom Hörensagen fälschlich angenommen, „Graf“ Stollwerck, sondern Peter Stolberg zu Stolberg …

Und mit Peter Stolberg-Stolberg kann wieder zur Buchpräsentation im Palais Cobourg zurückgekehrt werden, zu einer Veranstaltung und zu einem Buch, die beide so viele Satzbeispiele für ein Satirelehrbuch beisteuern können, daß die Auswahl wahrlich äußerst schwer fiele …

Fehlen dürfte bestimmt nicht ein Satz aus dem Vortrag von einem Prinzen Luiz Orleans und Braganza im Palais Cobourg:

„In jenen Jahren lag das sowjetische Joch auch auf den Schultern der Österreicher und auch auf den Schultern von einigen hier anwesenden Personen. Zu ihrer Befreiung bedurfte es eines Wunders Unserer Lieben Frau von Fatima, das P. Petrus Pavlicek mit seinem mutigen Rosenkranz-Kreuzzug bewirkt hat.“

„Seine Kaiserliche und Königliche Hoheit Prinz Luiz von Orleans-Braganza“

Damit ist der österreichische Staatsvertrag angesprochen. Und dieser Pater meinte selbst, er habe mit seinem Rosenkranzmärschen auf dem Wiener Ring die Unterzeichnung des Staatsvertrages …

Fehlen dürften bestimmt nicht Sätze aus dem Vortrag von einem Herzog Paul Oldenburg im Palais Cobourg:

„In dem Maße, in dem über die Jahrzehnte die christlichen Werte und Prinzipien zurückgedrängt wurden, in dem Maße, wie sich alle Organismen der Gesellschaft immer mehr von Gott entfernt haben, in dem Maße nehmen die atheistischen, die freidenkerischen Programme, in dem Maße machen sich Hochmut, Sinnlichkeit, Rohheit, Verdorbenheit, Häßlichkeit, Banalität, Profanität breit. Der  Widersacher nimmt den freigewordenen Platz ein.

Doch was auf die katholische Kirche erst noch zukommt – und damit natürlich auch auf uns – zeigt die Entschließung des Europarates vom 29. Juni 2007, in der ganz klar formuliert wird, daß für eine zukünftige Ordnung in Europa nur noch die Charta der Menschenrechte bindend sein kann, die die Grundlage bilden soll für die neue europäische  Verfassung. Es heißt dort weiter, daß die Religion Privatsache zu sein hat, eine Einmischung in den Meinungsbildungsprozeß darf es nicht mehr geben. Alle in der Gesellschaft aktiven Institutionen haben die Menschenrechte anzuerkennen, eine gegenteilige Position, wie sie die Kirche in einigen Bereichen prinzipiell beziehen muss, muss mit allen Mitteln unterbunden werden.

Die Menschenrechte werden das höchste Dogma sein. Dieses Dogma erlaubt keine Infragestellung, keinen Protest. Der Platz, den Gott in der katholischen Gesellschaft des Mittelalters einnahm, – wo jede Verletzung der Rechte Gottes inakzeptabel war – wird nun durch die Menschenrechte besetzt. Manche sehen am Horizont eine neue Christenverfolgung mitten in Europa heraufziehen.

Der Papst spricht hier vom Mittelalter. Und das muß unser Maßstab sein. Eine Gesellschaft durchdrungen von den christlichen Werten und göttlichen Tugenden.

Spätestens hier müssen wir uns fragen: Stehen wir vor dem Volk? Geht von uns das Leuchten eines Frömmigkeitslebens aus? Sind wir wie Leuchttürme der Orientierung für unsere Völker, so wie der Heilige Vater es von uns verlangt? Verteidigen wir die Kirche gegen die Angriffe, denen sie immer häufiger ausgesetzt ist, in der Weise, daß sich auch andere ermutigt sehen, das gleiche zu tun? Gehen wir aktiv und öffentlich vernehmbar gegen demokratisch legitimierte Politik vor, die offen der Lehre der Kirche widerspricht?“

Paul Oldenburg zitiert auch sehr viele Sätze von Päpsten, von Johannes XXIII bis …, also noch weitere Satzbeispiele für ein Satirelehrbuch …

Fehlen dürften auch nicht Sätze aus einem Kommentar zu diesem Buch von Alfons Stickler, Kardinal:

„Ihr Werk ‚Der Adel und die vergleichbaren traditionellen Eliten in den Ansprachen von Papst Pius XII. an das Patriziat und an den Adel von Rom‘, das Sie mir in italienischer Übersetzung gesandt haben, ist ein großes Geschenk. Es hat mich aus verschiedenen Gründen sehr beeindruckt: Erstens durch seine Aktualität. Es bestätigt, daß die Lehren des großen Papstes Pius XII. nach wie vor Gültigkeit haben. Die gegen den Adel gerichteten grausamen Angriffe, die sich durch die französische Revolution auf der ganzen Welt verbreitet haben, klingen jetzt überall ab. Zweitens wird das Buch in einer Zeit des weltweiten Verfalls vor allem der christlichen Werte in vielen Herzen den Wunsch nach adeligen Eliten wachrufen, die in den letzten Jahrhunderten eine bedeutende und oft entscheidende Rolle in der Aufrechterhaltung dieser Werte gespielt haben. Solche Vorbilder für Menschlichkeit werden jetzt dringend benötigt. Ihre umfassende und stichhaltige Dokumentation ist eine großartige Analyse der sehr komplexen sozialpolitischen Realität unserer Tage. Mit Ihren Kommentaren zu den Ansprachen von Papst Pius XII. bringen Sie zum Ausdruck, was Pius XII. und seine Nachfolger bis zu Papst Johannes Paul II. vom bestehenden Adel und von künftigen vergleichbaren traditionellen Eliten hinsichtlich religiöser Moral und kultureller Reform erwarten.“

Das ist genug. In der Collage auch einige Sätze von Baron Roberto de Mattei aus seinem Vortrag im Palais Cobourg, die wohl auch nicht fehlten dürften in einem …

„Dieses Buch scheint mir als wäre es ein Hauch von Gott.“

Was aber steht in diesem gottgehauchten Buch? Aus dem Probekapitel:

„Ja, manchmal ist es wirklich ein großes Vermögen. Aber man darf nicht vergessen, daß die Steuerbehörden gewöhnlich erbarmungslos an diesem Vermögen nagen. Und so müssen wir immer wieder betroffen mit ansehen, wie die Besitzer notgedrungen einen guten Teil ihrer Villen und Herrenhäuser in Hotels oder Touristenunterkünfte verwandeln, während für sie selbst nur noch ein Teil des Familienwohnsitzes übrig bleibt. Es gibt auch Paläste, in denen der Besitzer gleichzeitig als Konservator und Fremdenführer – oder gar als Barmann – fungiert, während seine arbeitsame Gattin oft durchaus einfache Arbeiten verrichtet, um das Haus ihrer Vorfahren sauber und vorzeigbar zu halten.

Obwohl er auch deutlich auf Mißstände und Auswüchse aufmerksam macht, die vor der Geschichte einen scharfen Tadel verdienen, beschreibt er doch mit bewegten Worten die Übereinstimmung zwischen der Sendung des Adels und der von Gott selbst eingerichteten, natürlichen Ordnung der Dinge sowie den erhabenen, wohltätigen Sinn dieser Sendung.

Außerdem gibt es traditionelle Eliten, die sich von Anfang an auf Fähigkeiten und Tugenden stützen, deren Weitergabe auf dem Wege genetischer Übertragung beziehungsweise familiärer Umgebung und Erziehung unbestreitbar ist.“

Ganz nebenher: Wer Satiren schreiben möchte, ist wohl gut beraten, keine Lehrbücher über Satiren zu lesen, sondern beispielsweise dieses gottgehauchte Buch, das allein schon ein vollständiges Satirelehrbuch …

Wie in der Collage gesehen werden kann, berichtete darüber „Gloria.TV“, also dieser Internetsender, vom dem der deutsche Tourist erzählte, während er sich weiter über den „Marsch“ um den Albertinaplatz amüsierte: Touristisches Attraktionsgesamtpaket für Österreich mit Marschierer Adam und „Gesinnungsfreund“ Hofer. Ein gottgehauchtes Buch, wie in der Collage gesehen werden kann, ohne Andreas Hofer wäre wohl gegen die Vorsehung, und mit ihm kann wieder, eigentlich wurde sie nie verlassen, zur identitären Parlamentspartei zurückgekehrt werden, mit ihrem kleinen Präsidenten, der im Geiste des Hofer …

Und von diesem Elitären ist ja auch die identitäre Parlamentspartei ganz und gar behaucht, die ein Reich …

Touristisches Attraktionsgesamtpaket für Österreich mit Marschierer Adam und „Gesinnungsfreund“ Hofer

Attraktionspaket für Wien-Aufenthalte - Marsch Albertinaplatz und Hofburg mit Adam und HoferEs wurde schon ausführlich über die Installierung einer neuen Wiener Attraktion für Touristen und Touristinnen geschrieben, also sich das Erlebnis,

einen Marsch des neunzehnten Jahrhunderts um den Albertinaplatz anzusehen,

einmal zu gönnen, wenn durch Franz der ganze Albertinaplatz zu einer „satisfaktionsfähigen Ebene“ …

Zur weiteren Förderung der Attraktivität von Österreich als Fremdenverkehrsland wäre es sehr nützlich, wenn die Bundespräsidentschaftswahl wiederholt werden würde, und dann Norbert Hofer vom kleinen auf den großen Präsidentenstuhl hinaufgehoben werden würde.

Was für ein Attraktionsgesamtpaket könnte Touristen und Touristinnen angeboten werden!

Zuerst das Bestaunen des Marsches um den Albertinaplatz aus dem vorletzten Jahrhundert, das allein schon unvergeßlich … aber auch die Unvergeßlichkeit läßt sich steigern .. mit einem Schmankerl: Georg Immanuel Nagel absolviert im offenen Kastenwagen sitzend eine Revolutionsproberunde um den Albertinaplatz …

Und danach, für Touristen und Touristinnen, die vom Lachen noch nicht erschöpft sind, eine weitere Attraktion: ein Besuch in der Hofburg, um Norbert Hofer von der identitären Parlamentspartei seiner Erzählung zu lauschen, wie das gewesen wäre, als er auf den großen Stuhl kam …

Das wäre eine schwere Partie gewesen, ein dritter Urnengang wäre zu erkämpfen gewesen, und er würde allen ehrlich, denn er trage nie eine Maske, also aufrichtig allen Wahlbeisitzern aus seiner Partei danken, den schweren Gesinnungsopfergang gegangen zu sein, um ihn den Stuhl zu bringen, auf dem er nun sitze. Das Gesetz schreckte sie nicht, freudig nahmen sie die Strafen auf sich. Sie, die Wahlbeisitzer, diese tapferen Frauen und Männer seiner Partei, seien die wahren Wahlopfer, denen die gesamte Gesinnungsgemein-Schaft ewig in Dankbarkeit gedenken werde. Und gäbe es eine Halle der Feldherren in Wien, Jahr für Jahr zöge es alle zu dieser hin, er voran, um ihrer zu gedenken.

Und wenn ein Tourist, eine Touristin ihn fragen würde, womit er die Menschen in Österreich überzeugt habe, Norbert Hofer, dieser bescheidene „Gesinnungsfreund“ von Dr. Alfons Adam, könnte dann stets verlesen, was die Menschen in Österreich schließlich überzeugt hätte, ihn … es wären die Worte des Um-den-Albertinaplatz-Marschierers …

Während Norbert Hofer seinen „Gesinnungsfreund“ Adam lesen würde, könnten zur Auflockerung zwischendurch Lieder vorgetragen werden. Damit Touristinnen und Touristen sich dem heiteren Erlebnis der hoferischen Lesung ganz widmen könnten, könnte Odin Wiesinger anbieten, währenddessen ihre Kinder nach germanischem Vorbilde zu malen … Bei einem solch umfassenden Gesamtattraktionsprogramm dürfe auf nichts vergessen werden. Kindern, die sich nicht portraitieren ließen, weil sie zu lebendig sind, um stillzusitzen, könnte ein weiterer Gesinnungsfreund Waffen vorführen und dabei auch gleich die Rassenkunde abdecken …

Der deutsche Tourist, der es gestern auf dem Albertinaplatz so lustig hatte, war es nicht vergönnt, dieses Gesamtattraktionspaket zu buchen. Aber damit er wirklich wieder kommt, soll besonders ihm ein Ausblick ermöglicht werden, worauf er sich freuen könnte, wenn er wieder nach Wien …

Norbert Hofer, tief versunken im hohen Stuhl vor der Tapetentür würde Adam rezitieren, um nicht sich selbst loben zu müssen, aber doch seine Vorzüge erklären zu können, weshalb er …

„Doch das ist nicht der einzige Grund, Norbert Hofer zu wählen.

Mit demselben Inhalt und der identen Zielsetzung könnte dieses Programm (sprich ‚Gender-Mainstreaming‘) von einem EU-Kommissar stammen oder einer Entschließung oder Richtlinie des Europäischen Parlaments entnommen sein. Das sind letztlich die Ziele aller Anhänger der Gender-Ideologie, auch wenn deren Sprache gefälliger und nicht so offen ist. Diese Ideologie wird nicht nur von der SPÖ-ÖVP-Einheitspartei und von den NEOS vertreten, sie hat ihre (etwas getarnten) Anhänger auch in der Kirche. Besonders aktive Vertreter dieser menschenfeindlichen und insbesondere dem christlichen Glauben
widerstreitenden Ziele sind DIE GRÜNEN.“

Kickl, Gudenus, Strache rappen: „Wir wollen den neuen Menschen nicht.“

„Diese kommunistischen Zielsetzungen sind bei uns weitgehend verwirklicht. Einige
Beispiele: Beseitigung der Begriffe Vater und Mutter in amtlichen Dokumenten; staatliche
Förderung der Kinderkrippen und Benachteiligung der Mütter, die sich selbst um ihre Kinder kümmern wollen; Homo-Ehe; Adoption durch homosexuelle Paare; Förderung der
Masturbation und Kuschelecken für Doktorspiele im Kindergarten; Anleitung zu Anal- und
Oralsex für Volksschulkinder.

Allgemein bekannt ist die Einstellung der Grünen zum Lebensschutz. Wenn sie die
Abtreibung auf Krankenschein verlangen, dann kann man das nur so deuten, dass sie den
Massenmord an den ungeborenen Kindern und damit den Selbstmord des eigenen Volkes
noch fördern wollen. Wie sehr muss man die Menschen hassen, um ihnen all das anzutun:
Grausames Töten der ungeborenen Kinder, Zerstörung der Familien, Kindern die Unschuld
und damit die Kindheit rauben. Es liegt in der Logik des Bösen, dass man den Menschen
durch ‚Multi-Kulti‘ die Heimat nimmt, durch Parallel-Gesellschaften die Ordnung und innere Sicherheit gefährdet und den Patriotismus lächerlich macht.“

Vilimsky, Le Pen, Franz im Duett: „Wir wollen den neuen Menschen nicht.“

„Eine Völkerwanderung ist immer ein feindlicher Akt, weil die Invasoren ja nicht in menschenleere Räume eindringen. Es war immer schon das Bestreben der Marxisten, die überkommene Werteordnung, insbesondere die christliche, zu zerstören und sie sind dabei vor Massenmorden am eigenen Volk wie etwa in der Ukraine oder während der chinesischen Kulturrevolution nicht zurückgeschreckt. Nun haben sie eine neue Methode entdeckt, der man sogar ein humanitäres und christliches Mäntelchen umhängen kann, nämlich die ‚Willkommenskultur‘. Den Verantwortlichen für diese sogenannte Willkommenskultur kann man die hehre Gesinnung deshalb nicht abnehmen, weil mit einem Bruchteil des Geldes, welches unser Staat für die ‚Asylanten‘ aufwendet, vor Ort in deren Heimatländern besser und mehr geholfen werden könnte. Die Erklärung ist, dass die Destabilisierung Europas planmäßig angestrebt, also erwünscht ist.

Hintergrund ist wie gesagt der Hass auf das eigene Volk. In ihrem Hass stört es die
marxistisch geprägten Linken aller Schattierungen nicht, dass die christliche Kultur und
Zivilisation Europas (auch Wirtschaft und Wohlstand) durch die bewusst geförderte
Islamisierung gefährdet werden. 

Die bewusst herbeigeführten oder selbst verschuldeten Krisen machen verständlicherweise Angst wie ein Menetekel an der Wand: Finanzen, ‚Flüchtlinge‘, Arbeitslosigkeit, Pensionen, innere und äußere Sicherheit. Wer kann da einen Bundespräsidenten wollen, der alles zudecken muss, wofür er immer eingestanden ist? Die verfassungsmäßigen Kompetenzen eines Bundespräsidenten mögen in geordneten Zeiten keine große praktische Bedeutung haben, in einer Krise aber sieht das ganz anders aus. Für kinderliebende Menschen, denen die Familie am Herzen liegt, für echte Christen und Patrioten, die ihre Heimat wirklich lieben, gibt es darüber hinaus genügend positive Gründe, Norbert Hofer zu wählen. Hofer war schon unter den Kandidaten des ersten Wahldurchganges derjenige, der den Lebensschützern am nächsten steht. Als Abgeordneter zum Nationalrat hat er einige Initiativen zum Lebensschutz gesetzt, die aber ohne Mehrheit geblieben sind. Er hat mit seiner FPÖ gegen das Fortpflanzungsmedizingesetz gestimmt, gegen welches nur noch Team-Stronach-Abgeordnete eingetreten sind, während die angeblich christliche ÖVP fast geschlossen dafür gestimmt hat.“

Solo von Steffen Königer: „Sehr geehrte … lehnen ab …“ Chor summt: „Wir wollen den neuen Menschen nicht.“

„Norbert Hofer tritt offen gegen die Gender-Ideologie ein, ist also ein Gesinnungsfreund, was die echte Familie betrifft, und er ist gegen die Islamisierung Österreichs und Europas. Freunde von der Plattform Leben Vorarlberg berichten von einer intensiven Zusammenarbeit in der wichtigen Lebensschutzfrage der Präimplantationsdiagnostik.“

Stiehl jodelt den Jodler vom Kinderschänder.

„Auch wenn der Bundespräsident keine Gesetzgebungskompetenz hat, wäre es eine Ermutigung, einen Gesinnungsfreund im höchsten Staatsamt zu wissen. Sollte aber eine Finanz- und Wirtschaftskrise ausbrechen und/oder die Willkommenskultur zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen führen, dann wäre unserem Land bestens gedient mit einem Bundespräsidenten, der klare und richtige Standpunkte vertritt und von dem wir aufgrund seines Charakters und Intelligenz einen situationsentsprechenden Einsatz erwarten dürfen. Und noch etwas ganz Entscheidendes: Norbert Hofer ist bekennender Christ. Er ist Ehrenritter des St. Georgs-Ordens, dessen Großmeister Karl von Habsburg ist.“

Kickl, Gudenus, Strache rappen: „Wir wollen den neuen Menschen nicht.“

„Otto von Habsburg meinte immer, die braunen Gespenster dürften deshalb nicht sterben, damit man nicht sieht, was die roten Teufel alles so anstellen. Es scheint manchen peinlich zu sein, dass fast nur mehr FPÖ-Politiker christliche Standpunkte vertreten.“

Stenzel und „Graf“ im Duett mit Chor Kickl, Gudenus, Höbart, Deimek, Strache und Nagel mit fuchtelnden Armen probiert den  Dirigenten: „Wir wollen den neuen Menschen nicht.“

NS Es gibt in diesen Gesinnungskreisen kein Zutrauen zu Wikipedia, deshalb als Auskunft über den Verein Okzident von einer gesinnungsverwandten Website: „eine deutsche … Organisation aus Österreich …“.

Verein Okzident

NR Dr. Marcus Franz die „satisfaktionfähige Ebene“ für den „Marsch der Familie“

Marsch für die Famiie - Marcus Franz als satifikationsfähige Ebene

Über die Inhalte muß nicht wirklich etwas geschrieben werden. Es wurde gesprochen, was gesprochen wird, bei derartigen Kundgebungen.

Aber ein paar Impressionen, und Informationen, obgleich zu dem Gewußten eigentlich keine Informationen mehr hinzugefügt werden müssen, es ist ohnehin alles bekannt, zur Genüge.

Was von diesem „Marsch für die Familie“ am 18. Juni 2016 zu halten ist? Nun, darüber gab ein deutscher Tourist eine zusammenfassende Beurteilung.

Es war ein gemütlicher Nachmittag am Albertinaplatz, nicht sehr viele Menschen, und es fand sich Zeit, mit dem deutschen Touristen, der ständig lachte, wie eine Weile schon auffiel, ins Gespräch zu kommen. Er fände es sehr skurril. Er habe erwartet, es werden Tausende von Menschen sein. Er sehe ab und an „Gloria.TV“ – die Ankündigung sei derart aufgeblasen gewesen, daß er meinte, es werden Tausende … Nun ja, im Internet kann alles groß gemacht werden, was in der Wirklichkeit klein, sehr klein, winzig … Er habe auch welche von „Gloria TV“ unter den Teilnehmern und Teilnehmerinnen gesehen … Wer wissen möchte, Informationen über „Gloria TV“ sind schnell zu finden, und was zu finden ist, kann nicht überraschen …

Mag. Christian Zeitz, Wiener Akademikerbund,  meinte zur Rede von NR Dr. Marcus Franz, mit ihm, Franz, der ja Arzt und Abgeordneter ist, sei der „Marsch für die Familie“ auf eine „satisfaktionsfähige Ebene“ …

Ursula Stenzel, zwar als Rednerin angekündigt, sprach nicht, weil sie in Spanien … Ihre Rede verlas ein „Graf“. Es wird um Nachsicht gebeten, es wird nicht gewußt, ob jetzt sein Name richtig geschrieben ist: Stollberg oder Stolberk oder Stolberg oder Stollwerck … Nur vom Hören ist es nicht immer leicht, auf die richtige Schreibweise zu kommen. Jedenfalls klar und deutlich war zu verstehen und daher auch leicht richtig zu schreiben: „Graf“. Ein „Graf“ also vertrat die Nichtamtsführende Stadträtin aus Favoriten.

Eine Rede hielt auch Georg Immanuel Nagel. Ebenfalls bekannt. Vorgestellt als Gründer von „Pegida“ in Österreich. Hätte es in Österreich nur solche Gründer und Gründerinnen gegeben, aus diesem Land wäre nichts geworden. Im Falle von „Pegida“ freilich kann ihm, Nagel, zu seinen Gründungsqualitäten nur gratuliert werden. Er ist auch bekannt von der ZZ, die NR Wendeln Mölzer von der identitären Parlamentspartei führt. Oh, er sprach klug, geschichtlich versiert, eine politische Diagnose der Jetztzeit von seltener … in Erinnerung bleibt davon sein trotziger Ruf: „Wir wollen den neuen Menschen nicht.“  Ein ebenfalls scharfsinniger Denker ist Franz, nicht nur als Redner, sondern auch als Schreiber, der kurz davor noch Zeit fand auf der Plattform des Unternehmens Tweet einen Beweis seiner Denktiefe von nagelscher Qualität …

Marcus Franz ist vieles unklar

Und Christian Zeitz redete auch. Er redete und redete, immer irgendwas von „Kultur des Todes“, der Lifeball sei „Kultur des Todes, nein, der Ball sei ein „Todesball“, also alles sei irgendwie „Kultur des Todes“, bis auf, kreuzgemäß der „Marsch für die Familie“ …

Und irgendwann setzte der „Marsch für die Familie“ sich tatsächlich in Bewegung. Na ja, Marsch, es war eine Runde um den Albertinaplatz. Ach, und wie lebendig es dabei zuging, bei der einen Runde Marsch um den Albertinaplatz. Vorneweg der „Graf“, der sich schöne Sprüche ausgedacht hat, die alle laut, lebendig hinausschreien sollten in die Stadt … „Eine Gesellschaft ist gesünder mit Vater, Mutter, Kinder“ … Aber es war bloß der „Graf“ zu hören, mit Mikrofon, niemand skandierte seine Sprüche, still, geordnet gingen sie ihm hinterdrein …

Ein Satiriker skandiert keine Graf-SprücheUnd noch einer aus der von NR Wendelin Mölzer geführten ZZ ging mit, ein Satiriker, von dem nie wirklich gewußt wird, sind seine als Satiren ausgewiesenen Artikel keine Satiren, dafür aber seine anderen Artikel Satiren, also beispielsweise die als geschichtlich ausgewiesenen Artikel … Auch den Satiriker konnte der „Graf“ nicht zum Skandieren seiner gar so mundgerechten Sprüche animieren …

Georg Immanuel Nagel fährt zur RevolutionGeorg Immanuel Nagel darf aber noch einmal erwähnt werden. In seiner Rede rief er auf, wenn richtig in Erinnerung, zu einer „konservativen Revolution“, jedenfalls, das ist in Erinnerung, zu irgendeiner „Revolution“. Es scheint ihm aber eine ganz neue Art der Revolution vorzuschweben, wahrlich ein unermüdlicher Vordenker, wie das Bild zeigt, er läßt sich zur Revolution fahren, also an diesem Tag einmal eine Revolutionsproberunde um den Albertinaplatz fahren. Georg Immanuel Nagel der Gründer der Auto-Revolution …

Was von dieser Kundgebung gesagt werden kann, hat der deutsche Tourist klipp und klar gesagt: „Skurril“. Der deutsche Tourist hatte also einen fröhlichen Tag in Wien. Ein Stammtourist wurde gewonnen. Er fühlte sich wohl. Er hatte viel zu lachen. Es war für ihn ein besonders Erlebnis. Er amüsierte sich köstlich. Er wird, nach so einem lustigen und kostenlosen, also für den Touristen kostenlosen Erlebnis, kann er nur wiederkommen, vielleicht dann mit Familie, auch mit Freunden … ein gewonnener Werbeträger, der seinen Arbeitskollegen und Arbeitskolleginnen, auf digitalen Plattformen von der recht besonderen Erlebniswelt Wien …

Derartige Kundgebungen können also durchaus einen Beitrag leisten, daß Wien für Touristinnen und Touristen attraktiv bleibt. Mit entsprechenden Werbeslogans könnten derartige Märsche um den Albertinaplatz ein fester und gern besuchter Programmteil des Wiener Tourismus werden:

Besuchen Sie Wien und erleben Sie hautnah Demos aus dem letzten  Jahrhundert. Und mehr noch. Marsch des 19. Jahrhunderts um den Albertinaplatz: exklusiv mit Franz, Nagel und mit für Stenzel einspringenden Grafen.

PS Für die Tourismustauglichkeit wurde vom Marsch auch schon etwas beigetragen: diesmal keine Folder wie 2014 … Folder, die Touristinnen und Touristen wohl nicht so goutierten …

Marsch am Albertinaplatz