Morgengrauens Märchen in der FPÖ-ZZ

In der Nummer 51-52 vom 19. Dezember 2014 bis 8. Jänner 2015 der „Zur Zeit“ erzählt Helge Morgengrauen wieder ein Märchen, das ihm beim Wiederlesen von Bluncks Märchen eingefallen sein muß, nein, nicht eingefallen, gesinnungsgemäß diktiert von der Vorsehung. Oh, wie stellt er einen „Notablen des ‚Reiches'“ vor, als einen Ehrenhaften, der ein Amt in der nationalistischen Massenmorddiktatur des deutschen reiches wieder verlor, weil er …

Blunck - Morgengrauen - FPÖ-ZZWer hier schon einmal die eine oder andere Korrektur der morgengrauen’schen Wiederlesungen – und das sind nicht wenige – gelesen hat, wird auch in diesem Fall augenblicklich die gesinnungsgemäße Waschtechnik erkennen, mit der Helge Morgengrauen Hans Friedrich Blunck die Weste weiß … Was könnte hier alles auf die von Morgengrauen weiß gerubbelte Weste geschrieben werden, daß er beispielsweise Altpräsident ehrenhalber blieb, daß er doch NSDAP-Mitglied war, jedoch erst ab 1937, daß er einer ist auf der „Gottbegnadetenliste“ von Adolf Hitler … Aber wozu? Es ist alles gesagt zu Blunck, und das von einem Berufenen und Zeitzeugen zugleich …

Thomas Mann hätte Helge Morgengrauen keinen Brief geschrieben, aber er hat 1946 Hans Friedrich Blunck einen Brief geschrieben, den die „Zeit“ im Jahr 1963 veröffentlichte, und dieser Brief sagt alles zum morgengrauen’schen Märchen über Blunck:

An Hans Friedrich Blunck

Pacific Palisades
22. Juli 1946

Sehr verehrter Herr Blunck,

das Gefühl, mit dem ich Ihre Sendung, Brief und Memorandum, empfing, kann ich nicht anders als „Bestürzung“ nennen. Wie komme ich dazu, diese Berichte, Erklärungen, Rechtfertigungen aus Deutschland (Ihr Schreiben ist nicht das einzige seiner Art) entgegenzunehmen? Ich habe doch nicht Macht, zu binden, zu lösen! Und wenn man mich als den Repräsentanten der „Welt“ nimmt –, diese Welt benimmt sich ja heute so mangelhaft, daß wenig Anlaß besteht, sich bei ihr zu entschuldigen. Es suche jeder allein mit seinem Gewissen fertig zu werden.

Meine Äußerung über Sie war vollkommen gelegentlich, unbeabsichtigt, rein provoziert. Ich mußte Ihrem Herrn Bruder einfach antworten, und ich konnte nur antworten, daß es mir, der ich dem III. Reich so ostentativ den Rücken gewendet, sonderbar zu Gesicht stehen würde, wenn ich mich jetzt bei den Besatzungsbehörden für einen literarischen Exponenten und Notablen dieses „Reiches“ verwenden wollte.

Sie wollen das nicht gewesen sein, und ich will Ihr Leugnen nicht einfach der allgemeinen Erscheinung zurechnen, daß heute niemand „es gewesen“ sein will. Ich glaube gern an Ihre guten Absichten. Aber wenn man in Ihrem Exposé Sätze liest, wie: „Als Hitler 1933 vom Reichspräsidenten von Hindenburg zum Reichskanzler berufen war und er den Eid auf die Weimarer Verfassung geleistet hatte, habe ich den feierlichen Erklärungen vertraut, daß alle Staatsbürger unter gleichen Rechten stehen würden. Ich nahm an, daß es sich um eine kurze Zeit des Übergangs zu einer neuen Verfassung handle… Nach dem Tode R. Bindings bin ich auf seinen Sitz in der Deutschen Akademie in München berufen worden. Meine Tätigkeit beschränkte sich darauf… den Unterricht in deutscher Sprache im Auslande, den die Akademie übernommen hatte, mit Rat und Vorschlägen zu unterstützen –“, so kann ich nur den Blick gen Himmel wenden und sprechen: „Ja, du allmächtiger Gott!“ ist denn soviel Blindheit möglich, ein solcher Mangel an Blick und Gefühl für die Scheußlichkeit, die im Gange war, einem geistigen Menschen erlaubt? Bestand Hitlers Zauber darin, daß die Leute glaubten, er werde der Schützer der Weimarer Verfassung sein? Bevor er eine neue Verfassung gäbe? Und der „Unterricht in deutscher Sprache im Ausland“! Jedes Kind in der weiten Welt wußte, was mit dem Euphemismus gemeint war, nämlich die Unterminierung der demokratischen Widerstandskräfte überall, ihre Demoralisierung durch Nazi-Propaganda. Nur der deutsche Schriftsteller wußte es nicht. Er hatte es gut, er durfte ein reiner Tor sein und ein stumpfes Gemüt, ohne moralische Reizbarkeit, ohne jede Fähigkeit zum Abscheu, zum Zorn, zum Grauen vor dem durch und durch infamen Teufelsdreck, der der Nationalsozialismus für jedes anständige Herz vom ersten Tage an war.

Und in die Münchner Nazi-Akademie haben Sie sich berufen lassen. Stellen Sie sich vor: ich bin der Meinung, daß nie ein Kollege sich hätte finden dürfen, der bereit gewesen wäre, den Platz einzunehmen, von dem ich, gleich nachdem Hitler „die Weimarer Verfassung beschworen“, in schnödester Form weggewiesen worden war. Finden Sie das sehr dünkelhaft? Aber ich stehe nicht allein mit dieser Auffassung. Die ganze geistige Welt teilt sie. Nur in Deutschland fehlt es an jedem Gefühl für solche Solidarität, solchen Stolz, solchen Mut zum Protest und zum Bekenntnis. Man ist dort allzu bereit, sich zum offenkundigen Bösen zu bekennen –, solange es aussieht, als wollte diesem die „Geschichte“ recht geben. Aber ein Schriftsteller, ein Dichter sollte wissen, daß zwar das Leben sich allerlei gefallen läßt, daß aber das ganz und gar Unsittliche nicht vor ihm besteht.

Dieser Brief artet in eine Philippika aus – gegen alle Vorsätze. Ich tauge gar nicht zum starren Sittenrichter, bin der Letzte, einen Stein aufzuheben und fühle mich nicht im Geringsten als Instanz, bei der Lossprechungsanträge vorzubringen wären. Aber den Kummer und die Scham über das entsetzliche, herz- und hirnlose Versagen der deutschen Intelligenz bei der Probe, auf die sie 1933 gestellt wurde, wird niemand mir ausreden. Sie wird viel Großes leisten müssen, um das in Vergessenheit zu bringen. Möge Gott ihr die Kraft und innere Freiheit dazu geben! Das ist ein allgemeiner und zugleich ein ganz persönlicher Wunsch für Ihr Werk und Lebensglück.

Ihr ergebener Thomas Mann

Das schrieb Thomas Mann 1946, das veröffentlichte die „Zeit“ am 20. September 1963. Und im Dezember 2014 kommt Helge Morgengrauen wieder einmal daher und betätigt wieder die Waschrumpel … Wie kommen Menschen der Gegenwart dazu, sich diese Zurechtlegungen aus dem Piemont … Weil, und das ist der einzige wie widerwärtige Grund, es im Quell-, Schreib- und Werbeorgan der identitären Gemein-Schaft geschrieben wird, die viele, viel zu viele Stimmen in Wahlen erhält.

FPÖ-ZZ macht Soziologie verständlich: „So a Congo-Neger frißt s‘ z’samm“

Wie lange wird es noch dauern, bis Erich Körner Lakatos von der identitären Gemein-Schaft angeboten wird bekommen, Funktionär zu werden, für die FPÖ als Mandatar in das österreichische Parlament einzuziehen? Denn. Was für ein Mann. Ein Experte für recht besondere Geschichtsbetrachtungen. Dazu ein Satiriker mit dem Talent, Satire verbergen zu können. Und, als ob das nicht schon genug wäre, nun darüber hinaus ein Soziologe, der „auch komplizierte Materien dem Leser verständlich zu vermitteln“ weiß, wie in der Nummer 51-52 vom 19. Dezember 2014  der „Zur Zeit“ gelesen werden darf.

FPÖ ZZ 51-52 Körner Lakatos SoziologiecoupletNoch nie war es einem Soziologen gegeben, derart „verständlich komplizierte Materien zu vermitteln“. Für die komplizierte Materie „Wertewandel“ findet Erich Körner-Lakatos die höchste und einfachste und also verständlichste soziologische Ausdrucksform, er braucht dazu nicht einmal selbst etwas zu formulieren. Denn. Alles was soziologisch zu sagen ist, kann mit einem Couplet gesagt werden, aus 1887:

„Wir armen Europäer,
Nach der Mode-Geher,
Wir hab’n Sorgen, die uns ’s Herz beschwer’n.

Wie wir bei Taufen, Leichen,
Hochzeit und dergleichen;
einen schwarzen Anzug kaufen werd’n;
jedoch die Afrikaner
krieg’n schon alser klaner,
so an‘ Anzug glei bei der Geburt,
Und rennen dann Winter und Summer
Alser schwarzer uma.
So a Congo-Nger der hat ’s guat.
Und auch mit ’n Ehestand, san s‘
drin im Congo-Land
so ziemlich aus’m Wasser, de
schwarzen Herzen,
die heute Auserwählte is morg’n
schon die G’fehlte,
wenn er haben möcht‘ a And’re
gern.
Und wann’s ihm grantig macht,
so frißt er s‘ z’samm auf d‘ Nacht:
Ja, so a Congo-Neger hat’s halt
guat!“

Das ist Soziologie von recht verständlicher Art. Erich Körner Lakatos bedauert, daß der von ihm aus soziologischen Gründen zitierte Wilhelm Wiesberg nicht mehr gekannt wird, „diesen Mann niemand kennt.“ Aber Erich Körner Lakatos setzt seine Hoffnungen auf einen Mann, der in der Gegenwart die Frauen nicht in der  

„Mit Andreas Gabalier und seinen couragierten Ansichten tut sich da ein Lichtblick auf. Gabalier könnte, auf Wiener Verhältnisse umgelegt, der Wilhelm Wiesberg unserer Tage werden.“

Heinz Zednik - Erich Körner LakatosDas ist natürlich nicht wahr, daß Wilhelm Wiesberg „niemand kennt“. Aber schließlich ist die „Zur Zeit“ kein Magazin zur Informationseinholung, sondern zur Gesinnungsverfestigung. Kammersänger Heinz Zednik und weitere in diesem Land Hochgeehrte haben sogar im 21. Jahrhundert noch von ihm Lieder aufgenommen, auch das über den „Congo-Neger“.

Aber auch geographisch ist Erich Körner-Lakatos höchst gebildet, wie ebenfalls in seiner soziologisch recht verständlichen Studie gelesen werden darf:

„Dann das Abenteuer nach dem Umbruch im 1938, als in Österreich – dem Piemont des wahren Deutschtums – alles anders wird. Da Herr Richard, durchaus mit Recht, davon ausgeht, von den neuen Herren inkommodiert zu werden, nimmt er schweren Herzens Abschied von Wien[.] Und flieht in das – Deutsche Reich. Eine derartige Route hätte sich nicht einmal Schutzstaffel-Reichsführer Heinrich Himmler in seinen ärgsten Alpträumen vorstellen können.“

So leicht eine „88“ in eine freiheitliche Presseaussendung kommen kann, so schwer fällt es Erich Körner-Lakatos, „SS“ zu schreiben; „Schutzstaffel“ klingt auch viel beruhigender, heimeliger, vertrauenswürdiger, gibt Sicherheit

Mit „Der Zeitgeist wider unsere Werte – oder doch nicht? legt Erich Körner alle seine Talente in Soziologie, Geschichte, Geographie gebündelt vor … Möglicherweise wird in der identätiren Gemein-Schaft gedacht, es ist besser, Erich Körner-Lakatos bleibt an seinem Platz und liefert die Grundlagen, mit denen ihre gewählten Mandatare und Mandatarinnen dann …

Rechtliche Schritte gegen Verwendung der Wartburgfahne durch Pegida

Der von Pegida schwangere Philip Stein hat zu seinem Jubel, über den in FPÖ-ZZ – „Pegida: Wir stehen wahrhaft am Anfang einer neuen patriotischen Bewegung“ – „Faschismus“ ausführlich berichtet wurde, über die „patriotische Massenbewegung“ stolz ein Bild mit „Fahnen der Urburschenschaft“ veröffentlicht und hinzugefügt: „Auch zahlreiche Burschenschafter demonstrierten“.

Pegida Burschenschaft FPÖ Fahne

„Die Burschenschaft Arminia auf dem Burgkeller Jena sah sich als Nachfolgerin der Urburschenschaft schon vor vielen Jahren in der Pflicht, Rechte an der auf der PEGIDA-Demonstration am vergangenen Montag vielfach gezeigten Fahne der Urburschenschaft (auch Wartburgfahne genannt) schützen zu lassen, um eine unerwünschte Verwendung durch beliebige Personen und Organisationen unterbinden zu können. So obliegt es ausschließlich unserer Burschenschaft, dass Zeigen der Wartburgfahne auf Veranstaltungen zu genehmigen.“

Diese Begeisterung der freiheitlichen ZZ und der FPÖ für Pegida wird nicht von allen geteilt, wie gelesen werden kann, nicht einmal von jenen, von denen Philip Stein behauptet, sie hätten auch demonstriert, also Burschenschafter. Vielleicht waren welche dabei, Burschenschafter, aber aus Österreich, die sind ja recht bekannt dafür, aus einem ganz alten Eisen zu sein. Einer Burschenschaft in Deutschland jedoch scheint es unangenehm zu sein, mit Pegida Arm in Arm in fest geschlossenen Reihen gesehen zu werden, und sie will auch nicht, daß Pegida ihre Fahne entrollt vor sich herträgt und schwenkt, überlegt sich dagegen rechtliche Schritte:

„Die Burschenschaft Arminia a.d.B. und deren Mitglieder treten entschieden für Demokratie und Freiheit ein und respektieren das Recht eines Jeden, für seine Interessen und Überzeugungen zu demonstrieren. Meinungsfreiheit und Demonstrationsfreiheit sind Eckpfeiler unseres demokratischen Gemeinwesens und müssen zu jeder Zeit gewährleistet sein. Die Demonstranten auf der PEGIDA-Demonstration am vergangenen Montag machten von diesen Rechten Gebrauch, was wir respektieren müssen. Unsere Burschenschaft war auf dieser Veranstaltung jedoch nicht vertreten und zu keinem Zeitpunkt lag eine Genehmigung durch die Burschenschaft Arminia a.d.B. vor, die die Verwendung der Wartburgfahne durch andere Personen oder Organisationen gerechtfertigt hätte bzw. auf künftigen PEGIDA-Demonstrationen rechtfertigen würde. Rechtliche Schritte werden derzeitig durch unsere Anwälte geprüft.“

Wenn also eine Burschenschaft es schon für absolut notwendig hält, klarzustellen, nicht auf dieser Veranstaltung vertreten gewesen zu sein, sie es aber „respektieren“ müsse, daß auch Pegida von diesem Recht auf Meinungsfreiheit und Demonstrationsfreiheit Gebrauch macht, dann sagt das bereits alles aus, was über Pegida zu sagen ist, also alles, was keinen Jubel auslöst. Während also in Deutschland eine Burschenschaft, rechtliche Schritte prüfen läßt, sind in Österreich gewählte Mandatare von Pegida schwanger und himmeln Pegida kreischend an. Das rechtzeitig zu wissen, hat für Wähler und Wählerinnen in Österreich aber einen großen Vorteil, vor allem im nächsten Jahr, in dem „Superwahljahr 2015“. Sie können durch Nichtwahl der FPÖ den freiheitlichen Mandatare und Mandatarinnen diesen die Last abnehmen, hochschwanger in politischen Gremien sitzen zu müssen, also Risikoschwangerschaft mit steuergeldfinanziertem Herumsitzen unter einen Tirolerhut zu bringen. Wenn sie also nicht mehr in die demokratischen Gremien auf allen politischen Ebenen in diesem Land gewählt werden, können sie sich ganz ihrer schon so lange im Leibe tragenden und mittlerweile ungeheuer angewachsenen Frucht widmen, in den eigenen vier Wänden unterm Kruzifix sie zu verhätscheln, in den Schlaf zu jodeln.

„Pegida: Wir stehen wahrhaftig am Anfang einer neuen patriotischen Bewegung“ – „Faschismus“

Wenn Sie sich darüber wundern sollten, weshalb „Faschismus“ unter Anführungszeichen gesetzt ist, dann geschieht das nicht aus Furcht oder Vorbeugung, um mögliche Unannehmlichkeiten durch unnötige Termine zu vermeiden, sondern um der Genauigkeit willen, um der Klarheit willen, um der Unmißverständlichkeit willen. Daß hier der „Zur Zeit“, diesem Schreib-, Quell- und Werbemagazin der identitären Gemein-Schaft, nichts unterstellt, nichts interpretiert, sondern lediglich klar und unmißverständlich genau festgehalten wird, was es selbst von sich gibt, und, es werden lediglich Verbindungen zwischen den mannigfachen Aussagen zur Verdeutlichung  her- und bereitgestellt.

In der Nummer 51-52 vom 19. Dezember 2014 bis 8. Jänner 2015 schreibt Philip Stein einen Jubel auf „Pegida“. Er schreibt das auf eine Art, die vor allem Menschen der seriösen Geschichtsschreibung nicht unbekannt sein wird, und darüber hinaus, was für eine Beleidigung des heutigen Menschen, ihn mit einem solchen Pathos, der im Wissen um die Geschichte als Untergangspathos bezeichnet werden kann, zu malträtieren.

FPÖ Zur Zeit 51-52-2014 Pegida SteinPhilip Stein schreibt unter „Pegida bricht Rekorde“ über eine Demonstration in Deutschland, er schreibt in einem in Österreich vertriebenen Magazin, das von einem NR, der auch Abgeordneter im österreichischen Parlament ist, geführt wird, über eine Demonstration in Deutschland, und wie er das schreibt, ist besonders zu beachten, zu berücksichtigen:

„Denn was in Dresden geboten wurde, dieses unüberblickbare Meer an Fahnen, der nicht enden wollende Strom aus Menschen und die immer wieder erschallenden Rufe aus den Kehlen von Jung und Alt – sie sind weit mehr als ein singulärer, alleinstehender Erfolg.“

„Eine exakte Zahl scheint am Ende völlig irrelevant. Denn Woche um Woche bricht PEGIDA die eigenen Rekorde. Wir stehen wahrhaftig am Anfang einer neuen patriotischen Massenbewegung. Oder sind wir schon mittendrin?“

„Die Eindrücke des Abends sind noch ganz frisch, wollen schwanger an Emotionen und möglichst realitätsnah dargelegt werden. Vergessen sind Kameras, Radio und sonstige Presse. Sie alle waren nur Zaungäste, spöttische und verachtende Beobachter. Mittendrin war keiner von ihnen. Und auch wenn sie durch die Reihen huschten, versuchten Stimmungen und Emotionen einzufangen, erschienen sie wie Fremdkörper in einem funktionierenden Organismus. Nicht umsonst skandierten die Massen mehrfach ‚Lügenpresse‘ in Richtung der Pressevertreter.“

„Sind die Deutschen, sind wir am Ende alle rechtsradikal und fremdenfeindlich?“

„Über Jahre versuchen nonkonforme Medien bereits, jenen Bewußtseinswandel anzustoßen und dem Bürger die Augen zu öffnen. Massen wurden hierbei nur selten erreicht. Wenn ein ernstzunehmender Querschnitt selbst erkennt, daß der Weg auf die Straße unabdingbar geworden ist, sind wir wahrlich an einem Scheidepunkt angelangt.“

„Die Hetze der etablierten Medien und Politik ist bezeichnend.“

„Ulbig ging also mit jenem ‚Schwarzen Block‘ auf die Straße, die im Laufe der Demonstrationen Familien, Frauen und Kinder mit Feuerwerk und anderen Mitteln tätlich angriff. Insgesamt wirken die Aufrufe gegen PEGIDA wie ein Stelldichein der bürgerlichen Feigheit.“

„Wie es mit PEGIDA weitergeht, wird das neue Jahr zeigen. Sollten die Proteste auch hier wieder Rekorde brechen, muß die Politik reagieren. Erleben wir ein Verbot? Eine Beobachtung durch den Verfassungsschutz wurde bereits gefordert. Doch eine Frage bleibt: Lassen sich so viele Augen noch schließen?“

Es war, wie hier nachgelesen werden kann, ebendieser Philip Stein mit seinem geschichtlich recht bekannten Untergangspathos, der in der Nummer 38 vom 19. September 2014 in einem Gespräch mit einem „Neofaschisten“ darüber nachdachte, wie ein „Wiederbeleben des Faschismus“ …

Es wird in diesem Magazin recht oft von Patriotismus geschrieben, als wäre dieser etwas Gutes. Ob gut oder schlecht, darüber will hier gar nicht nachgedacht, sondern lediglich darauf hingewiesen werden, was die FPÖ-ZZ unter Patriotismus versteht, und sie gibt, wie hier ebenfalls nachgelesen werden kann, recht stolz darüber immer wieder selbst Auskunft, beispielsweise in der Nummer 49 vom 5. Dezember 2014, durch ihre Vorstellungen, wer für sie „große Patrioten“ …

Über einen anderen Schreiber, nämlich über Georg Immanuel Nagel, den es auch recht auf die „Straße hinaus“ drängt, mußte erst vor kurzem berichtet werden, der am 31. Oktober 2014 im „Eckart“ für eine „Distanzierung von der Distanzierung“ eintrat, also er tritt dafür ein, sich nicht mehr davon zu distanzieren, wenn der Vorwurf erhoben wird, ein Nazi …

„Der Weg auf die Straße unabdingbar geworden ist …“ Beunruhigend ist, wie sehr in der FPÖ-ZZ ein „Bürgerkrieg“ beschworen wird, in einem Magazin, in dem gewählte Mandatare und Mandatarinnen dieses Landes schreiben. Diesmal sind es Wendelin Mölzer, Mario Eustacchio. Aber auch Norbert Nemeth, Klubdirektor des freiheitlichen Parlamentsklubs. In der Nummer 51-52 ist es Martin Pfeiffer: [D]ann weiß man, daß der Bürgerkrieg im wahrsten Sinne des Worten vor der Tür steht. Wehret den Anfängen!“ Und er ist damit nicht allein, wie nachgelesen werden kann, von He.-Chr. Strache aufwärts …

„Wir stehen wahrlich am Anfang einer patriotischen Massenbewegung“ … Es ist nicht nur Philip Stein von Pegida schwanger, auch weitere aus der identitären Gemein-Schaft, von He.-Chr. Strache aufwärts …

Vielleicht ist es Ihnen nun verständlicher, weshalb „Faschismus“ unter Anführungszeichen gesetzt ist. Weil eben tatsächlich nicht spekuliert werden muß, nicht interpretiert werden muß, nichts unterstellt werden muß. Denn, wie auch aus der Geschichte nur zu bekannt ist – und dabei wird nicht nur an den Nazismus gedacht -, wird von den Protagonisten und Protagonistinnen immer alles deutlich und sehr früh schon selbst offen gesagt, was von ihnen je zu erwarten ist. Und wenn in dieser Nummer Martin Pfeiffer pathetisch von „Wehret den Anfängen!“ spricht, gibt es darauf nur eine saloppe und unaufgeregte Antwort: In jedweder Wahlzelle die FPÖ nicht einmal ignorieren …

PS In der Nummer 51-52 ist ebenfalls wieder ein ganzseitiges Inserat der FPÖ geschaltet. Das erzeugt immer noch Unbehagen beim Gedanken, diese werden möglicherweise durch Steuergeld finanziert.

Gewinsel eines Bestohlenen ist für einen die Wahrheit, der träumt, Bürgermeister sein können

Wie gehört wurde, daß gegen seine schriftliche Erregung über den Einbruch in seinem Haus gewettert wird, wurde gedacht, wie verstiegen geht es denn eigentlich in diesem Lande schon zu, daß Bestohlene nicht einmal mehr sich empören dürfen, wenn sie bestohlen werden. Und der nächste Gedanke war, etwas gegen diese Verstiegenheit schreiben zu wollen, also etwas für Gerald Pichowetz zu schreiben. Die Vorwürfe gegen ihn unter Zuhilfenahme seiner schriftlichen Erregung zu entkräften. Soher war es nicht zu vermeiden, auch zu lesen, was er schrieb, das Ganze lesen zu müssen. Jedoch, bereits nach ein paar Zeilen … Was Gerald Pichowetz vorsetzte, eignet sich in seiner Gesamtheit in keiner Weise, um ein Wort für ihn ergreifen zu können.

Verstiegener kann kaum noch geschrieben werden, als Gerald Pichowetz es tat.

Gerald Pichowetz - O FröhlicheEs ist zum Kopfschütteln, daß dieses Gewinsel Tausende von Menschen sogar wert befinden, es zu teilen, daß diese Verstiegenheit Tausenden von Menschen gefällt. Vielleicht meinten diese Tausenden von Menschen, es sei ein Kabarettbrief, immerhin handelt es sich bei Gerald Pichowetz auch um einen Kabarettisten, wie jetzt geschrieben wird, und deshalb dieses tausendfache Gefallen, dieses tausendfache Teilen, weil sie meinten und weiter meinen, er habe einen freiheitlichen Brief, eine freiheitliche Presseaussendung parodiert, genial parodiert, denn er hat dabei nicht einmal auf die Rechtschreibfehler vergessen, also auf das Markenzeichen freiheitlicher Schreibe. Und darüber hinaus, es kann doch von einem Kabarettisten, der zusätzlich auch noch ein Theaterdirektor ist, nicht angenommen werden, daß er nicht zu schreiben vermag, die Sprache, also sein erstes und wichtigstes Handwerkzeug, nicht beherrscht. Und der Inhalt? Verstiegen und aberwitzig, wie es nur ein Kabarettist versteht, von der Bühne herab seinem Publikum zu servieren, um die Absurdität freiheitlicher Anschauungen und freiheitlicher Wirklicheitswahrnehmungen zu entblößen.

Gerald Pichowetz - He Chr Strache Gewinsel als WahrheitEs ist aber erschreckend, daß einer, der, wie jetzt wieder einmal zu hören ist, davon träumt, Bürgermeister von Wien sein zu können, dann wieder einmal davon, Kanzler von Österreich sein zu können, weil ihm im Traum von der Vorsehung geflüstert wird, er hätte hierfür auch die Fähigkeiten, dieses Gewinsel als Wahrheit nimmt. Wobei es nicht erschreckend ist, daß He.-Chr. Strache dieses Verstiegene und dieses Gewinsel als Wahrheit nimmt, sondern, es ist tatsächlich erschreckend, daß Tausende und Tausende von Menschen eine solche Partei wählen und weiter wählen wollen, deren Mandatare und Mandatarinnen, von He.-Chr. Strache aufwärts, in diesem Gewinsel ihre Wahrheit ordentlich wiedergegeben sehen.

Das soll nicht vergessen werden. Das sollen jene, die die FPÖ wählen, nicht vergessen, was sie wählen. Nämlich, auch, dieses Gewinsel – Wahrheit der FPÖ. Gerald Pichowetz kann sich noch darauf ausreden, er habe einen Kabarettbrief geschrieben, er kann sich auch darauf ausreden und für sich in Anspruch nehmen, er sei unmittelbar nach dem Einbruch noch zu erregt gewesen, auch wenn dabei sich eines doch deutlich zeigt, es scheint ihm doch einiges an Niveau und denkerischer Kraft zu fehlen. Denn. Gerade in einer Ausnahmesituation, in der Empörung zeigt es sich am deutlichsten, wer fern und wer nicht fern von Niveau, wer fähig ist, Politik und Gesellschaft nicht mit dem Geschehen in seiner Küche zu verwechseln …

Aber He.-Chr. Strache, dem dieses Gewinsel seine Wahrheit ist, wurde nicht bestohlen, ganz im Gegenteil, er und seine Partei wurden nicht bestohlen, ganz im Gegenteil, die FPÖ wird nicht bestohlen, er und seine Partei sind also je in keiner Ausnahmesituation, sind also je nicht in der Rolle, Opfer von Diebstählen zu sein, ganz im Gegenteil, so auch diesmal, als er, He.-Chr. Strache, das über das pichowetzische Gewinsel schrieb. Ganz im Gegenteil. Er war in seiner betuchten Normal-Situation, auf seinem alltäglichen Niveau, auf dem Höhepunkt (in seinem Fall Synonym für Nullpunkt) seiner denkerischen Kraft.

Was für ein Land, solche Theaterdirektoren zu haben, was für ein Land wird es erst sein, mit solchen Bürgermeistern, die ihre Regierungserklärungen von floridsdorferischen Kabarettisten schreiben lassen werden, die schon heute gelesen werden können – was für eine Ernüchterung, eine letzte müßte das, je in Betracht zu ziehen, die identitäre Gemein-Schaft wäh… Außer es werden gesinnungsgemäß Wahlen als Niedertrachtscastingshows in kreuzschmucker Tracht …

 „Liebe Einbrecher, wir haben uns über Euren Besuch sehr gefreut! Gut ausspioniert, denn um diese Zeit halte ich gewöhnlich meine Ruhezeit vor der Vorstellung! Da bin ich aber froh, dass ich nicht einen von Euch Beiden in meinem Schlafzimmer zu Besuch hatte. Da ich keine ‚Botschaft‘ habe, wäre mir deswegen eine EinbrecherIn da schon entschieden lieber! Also, über das demolierte Kellerfenster rege ich mich ja nicht auf, wird wohl die Versicherung übernehmen, die wird allerdings durch Euer fleißiges treiben bald einmal die Prämien erhöhen müssen… und eine Terrassentür eintreten…tststs, wer macht den so etwas? Also passt da wenigstens ein bisserl auf, damit die Reparaturen nicht zu teuer werden. Bedaure, dass sich einer von Euch geschnitten hat und hoofentlich ist Euch beim laufen über die Terrasse mit dem Fuß nichts passiert, als der Balken nachgegeben hat?! Meine Frau freut sich Euch Armen, mit 100% ausländischem Hintergrund, ihren gesamten, hart erarbeiteten und schwer verdienten Schmuck schenken zu dürfen. Vor allem die für Euch gar keine Werte darstellenden Schmuckstücke, aber aus Familienbesitz stammenden, sollen und werden Euch nicht viel einbringen, aber was soll’s, Weihnachten steht vor der Tür und Ihr habt mir echt geholfen, denn nun weiß ich wieder, was ich meiner Frau schenken soll! Ich habe mir da ja die letzten Jahre echt schwer getan, da ich ja schon nicht mehr wusste, was für Schmuck meine arme Frau noch benötigt, weil sie ja den Rachen gar nicht voll kriegen kann von Gold und Edelsteinen. Aber keine Sorge, wir reichen, fettgefressenen Österreicher, können uns das ja leisten – reden uns auch unsere Politiker ein, darum sind ja so viele von Euch da! Nehmt uns nur was weg – am besten Alles! Wir sind ja so reich und kaufen uns alles nach!!! Habe die Preziosen bereits alle nachbestellt! Leider geht es sich vor Weihnachten nicht mehr aus, dass der Goldschmied die schönen Schmuckstücke anfertigt! Wird wohl ein wenig dauern… wartet einmal… also bis jetzt waren es 17 Jahre…naja, Inflation hatten wir auch, die Zeiten werden schlechter – keine Angst – für Euch nicht, wir Österreicher teilen gerne. Wir haben ja auch überwältigend für die EU gestimmt, aber da hat wahrscheinlich keiner gewusst, dass so viele Bedürftige von Euch kommen! Klar, Betteln, Hausieren, Einbrechen und Koks verhökern, sind einträgliche Geschäfte und fördern die Wirtschaft – leider steuerfrei! Das muss sich ändern! Ihr müsst meine Unbildung entschuldigen, aber ich habe das System erst jetzt durchschaut. Ihr seid ja wahre Robin Hood’s, nehmt es den Reichen und gebt es den Armen! Grenzt ja fast schon an Umwegrentabilität! Wie die Staaten, nehmen sich Banken und der Steuerzahler hat dann eine Bank, ohne persönlichem Konto, aber dafür eine Haftung! Clever! Ach, echt toll diese Politiker, dann werden sie zum Lohn auch Banker; und warum auch nicht die Steuer erhöhen? Bei dem was Ihr uns wegnehmt und dem jährlichen Spendenrekord für Eure weiteren Bedürftigen entsteht natürlich der Eindruck, dass Geld in Hülle und Fülle da ist!! Was ja auch stimmt, denn die € 8.000,– und den Lap Top könnt Ihr ja sicher gut brauchen. Ihr könntet aber die entwendeten Euro’s zumindest an Eure Mitstreiter von der Bettelmafia bezahlen, ach, habe vergessen, dass es die ja gar nicht gibt! Manchmal frage ich mich, wo ich nur meinen Kopf habe? Nein, diese Medien verbreiten wahrlich nur böse Gerüchte! Also was Ihr mit dem kaputten Fabergé Ei anfangen werdet und mit der Uhr meines Urgroßvaters, die ist aus Nickel… € 40,–… f e t t …! Schade, dass wir Euch überrascht haben! Wenn Ihr gewartet hättet, wäre bestimmt noch etwas Brauchbares angefallen. Aber jetzt bitten wir Euch um ein wenig Zeit, bis wir wieder Neues zusammengetragen haben. Ihr sollt Euch ja nicht beklagen, lasst es uns wissen! Und noch eine Bitte, schickt so viele wie möglich von Euch zu uns, damit ich eigenständig von so einem Gutmenschen bei uns die Tür eintreten kann und er Eure Versorgung übernimmt, wenn es nichts mehr zu stehlen gibt. Naja, die Gewissheit, dass Ihr zumindest nie dem AMS auf der Tasche liegen werdet, durch Euren krisensicheren Job, ist ja die Sachspende wert!! Liberalismus über Alles vor allem über das Eigentum von Dritten! Freue mich schon darauf, wenn einmal unsere Kinder zum ‚Einkaufen‘ zu Euch fahren! Eine logische Konsequenz, wenn von uns alles bei Euch ist! Also fröhliche Festtage und Prosit 2015 sowie eine Menge süßer Befindlichkeiten, wie Pest, Krätze, Durchfall, Blinddarmdurchbruch, Angina eitrig, Krebs – egal welcher, Cholera, Ruhr und Arschjucken – vor allem Arschjucken, dort wo Ihr nicht hinkommt!“

Die Welt ein Skandal – Ursprung der Mensch

Beim Lesen einer Betrachtung über das abgedruckte Bild „Der Ursprung der Welt“, in einer Zeitung, in der Schweiz, als eine Überlegung zu Ankündigungen von Lesern und Leserinnen, in Israel, eine Zeitung abbestellen zu wollen, nur weil diese das Gemälde von Gustave Courbet zur Illustration eines Artikels nahm, im Jahr 2014, wird beim Buchstabieren des Titels „Warum die Vulva ein Skandal bleibt“  gedacht,

Der Skandal ist, zuerst einmal, daß es noch immer ein Skandal ist,

Der Ursprung der Welt - Skandal des MenschenAber es ist auch ein Skandal, daß der Mensch jedweden Geschlechts durch sie in die Hölle der Welt geworfen wird. Und zugleich sie ihm Linderung wird, sie, die dem Menschen seine ihm durch die Höllenwelt zugefügten Wunden ein Leben lang versorgt, seine Wunden weniger schmerzen läßt, wenn auch immer für bloße Momente, und diese Momente den Menschen in die Sucht treiben, nach diesen ihren schmerzlindernden Säften unentwegt zu verlangen. Mit ihr je vergeblich gegen die Höllenwelt, je verzweifeltes Auftauchen aus der Weltenhölle für einen Augenblick, je nur ein Luftschnappen, ehe er je wieder und je wieder durch sich selbst hinein in die Weltenhölle gezerrt wird.

Es ist aber kein Skandal der Erde. Zuerst einmal, weil die Natur der Erde keinen Skandal kennt. Aber auch, es ist bloßes Unvermögen der Natur, keinen anderen Geburtsgang für den Menschen gefunden zu haben. Wohl auch und dadurch wohltuend: Gleichgültigkeit der Erdennatur gegen den Menschen. Die Welt aber ist der Skandal – ihr Ursprung ist der Mensch, der immer noch und weiter, törichter Mensch, so einfallsreich auf Einfallslosigkeit und Gleichgültigkeit reagiert, und trotz seines Seins als Ausgangspunkt des Skandals weiter ein skandalös ausgangsloser Mensch ist, der weiter und weiter so einfallslos auf die Höllenwelt reagiert, mit derartigen Unvermögen auf derart viele Vermögen.

Stefan George wäre über Robert Misik wohl mehr als erstaunt

„Politisiert Euch!“ … Eine Überschrift, die dazu verleitet, den Artikel zu lesen, auch dann, wenn er von Robert Misik ist. Bereits aber beim zweiten Satz, beim Lesen des Namens Stefan George kann es nur eine Reaktion geben, mit dem Weiterlesen aufzuhören, Robert Misik zu empfehlen, mindestens einhundertmal sich selber vorzusagen, wegen der Merkbarkeit noch besser, gleich tausendmal für sich aufzuschreiben: „Ich muß mich informieren.“ Vielleicht ist sein gesamter Artikel bloß ein versteckter Hilferuf, aber um ihm helfen zu können, hätte er wenigstens die richtige Schlagzeile schreiben müssen: „Informiert mich“.

Stefan George als Typus für einen „vollends unpolitischen Autor“ … Es ist Gabenzeit, vielleicht findet sich ein Mensch aus seinem Kreis, der Robert Misik beispielsweise schenkt: „Stefan George und die Nachwelt. Dokumente zur Wirkungsgeschichte, Band 2, herausgegeben von Ralph-Rainer Wuthenow, Klett-Cotta.“

Ein Zitat aus diesem Buch zeigt bereits wie Robert Misik „vollends“ …

„[B]ei einem Manne, der allein nicht auch politische Verse geschrieben hat, sondern, zielgerichtet, auch „Zeitgedichte“, der dazu nach seinem Verstummen als Lyriker dezidiert in seinen überlieferten Gesprächen politisch-pädagogisch zu wirken bemüht war …“

Robert Misik - Ein InformationsdilemmaHätte er, Robert Misik, die große weite Welt außen vorgelassen, nicht Schriftsteller aus Deutschland, Frankreich genannt – na ja, viel größer ist die Welt ihm ohnehin nicht -, sondern das „Dilemma“ in dem wienerischen Grätzel, wo er aufgewachsen ist, erkundet, wäre es erspart geblieben, hierzu sich äußern zu müssen. Für sein Grätzel wird es wohl stimmen, was er erkundet hat, in der Welt draußen, sieht es freilich anders aus, werden etwa allein nur die führenden politischen Rollen von zumeist männlichen Schriftstellern bedacht, gerade in gesellschaftlichen Umbrüchen.

Dabei ist sogar fraglich, ob er sich in Wien so richtig auskennt.

Es hat aber auch sein Gutes, daß Robert Misik diesen Artikel geschrieben hat. Denn es kann gleich die Gelegenheit genutzt werden, eine Information nachzureichen, die vor Monaten direkt von der Polizei übermittelt wurde, um genau zu sein, am 26. Juni 2014 per E-Mail erhalten wurde. Hiermit kann auch gleich ein Übungsvorschlag an Robert Misik verbunden werden, Informationen einzuholen, nämlich darüber, ob es wegen des unten angesprochenen Folders noch Ermittlungen gab oder nicht.

Presseaussendung 15-6-2014Robert Misik war so freundlich einen Ratschlag als wissender Journalist und beeindruckender Denker, wie in der Collage gelesen werden kann, zu zwitschern. Wie aus der Antwort der Polizei hervorgeht, ebenfalls in der Collage zu lesen, werden „Nachtragsaussendungen“ an „verschiedene Redaktionen und Journalisten“ versandt. Womit klar ist, daß der Ratschlag … Wesentlich an der Sache aber ist einzig, ob es noch Ermittlungen gab, vor allem, wenn ja, mit welchen Ergebnissen:

Polizeibegleitschutzmarsch für die Austragung eines Folders mit „nationalsozialistischem Inhalt“

Ein Schreiber der FPÖ-ZZ distanziert sich von der Distanzierung, ein Nazi zu sein

Es ist wohl wieder einmal an der Zeit, vorab ein weiteres Mal klarzustellen, daß es hier nicht interessiert, wer ein Nazi oder eine Nazisse ist, und menschgemäß also interessiert es absolut nicht, wofür sich ein Georg Immanuel Nagel selbst je hält; seinen Namen hier überhaupt zu erwähnen, verdankt er einzig dem für ihn glücklichen, aber sonst unglücklichen Umstand, daß er für das Werbe-, Quell-, Schreib- und Denkorgan der identitären Gemein-Schaft schreibt, also für eine Gesinnungspartei, die viele, viel zu viele Stimmen in Wahlen erhält.

Der Eckart Hüttner - Nagel - Distanzierung von der DistanzierungEs ist wohl zusätzlich wieder einmal an der Zeit, vorab ein weiteres Mal klarzustellen, daß es hier nicht interessiert, was für freundschaftliche und also der redlichen Geschichtsforschung widersprechende Geschichtsdarstellungen in dem Werbe-, Quell- Schreib- und Denkorgan der identitären Gemein-Schaft veröffentlicht werden, also in einem Medium der Gesinnungspartei, die viele, viel zu viele Stimmen in Wahlen erhält. Es interessiert hier absolut nicht, welche Geschichte sie sich erschreibt, die Gesinnungspartei, die viele, viel zu viele Stimmen in Wahlen erhält; möge sie sich eine Geschichte fern der Geschichte erschreiben, möge diese ihre Lebenswahrheit sein, mögen andere diese ihre Lebenswahrheit Lebenslüge nennen, es interessiert nicht, weder Lebenswahrheit noch Lebenslüge, genauer, diese interessieren nur insoweit, als sie ihre Vergangenheitsfixierung die Gegenwart erhellen, diese Vergangenheit nirgend wohin führt, außer in Ruin, in Elend, Mord und Verbrechen.

Es ist die Gegenwart, über die hier geschrieben wird. Denn es soll nicht heißen, nicht wieder heißen, es sei nichts gewußt worden. Alles wird gewußt, und nicht nur deshalb, weil es hier geschrieben wird. Freilich, wer die Massenmedien in diesem Land in fernen Tagen zur Aufarbeitung heranziehen wird, wird ein anderes Bild bekommen, wird meinen, es sei nichts gewußt worden, wird von einer freundlichen und rücksichtnehmenden Berichterstattung über die gewählten Mandatare und Mandatarinnen dieser identitären Gemein-Schaft lesen, und daraus nur den Schluß ziehen können, diese haben ihre wahren Absichten zu verbergen verstanden, während sie in Wahrheit nichts verbargen. Es sind die vielen, viel zu vielen Wähler und Wählerinnen, die dieser Gesinnungspartei ihre Stimmen in den Wahlen geben, anzuklagen, sich mit Menschen wie einem Georg Immanuel Nagel überhaupt abgeben zu müssen, sich zu beschmutzen, sich zu erniedrigen, je über ihn und seine Gesinnungsgemein-Schaft etwas schreiben zu müssen.

Wie gleichgültig muß es sein, wie die identitäre Gemein-Schaft zur Vergangenheit steht, wird bedacht, wie sie zur Gegenwart steht, was sie zur Gegenwart sagt und schreibt. Das könnte abgetan werden, mit der Bemerkung, es ist das Vokabular und es sind die Phrasen der Vergangenheit, aber es sind die Phrasen und es ist das Vokabular gegen Menschen, die heute leben, und darum kann es nicht abgetan werden, vor allem und einzig deshalb, weil diese Gesinnungspartei heute noch von vielen, viel zu vielen Menschen gewählt wird.

Allein in der verwichenen Woche, um nur die aktuelle Woche dieses Jahres als Beispiel hierfür zu nehmen, unter der Verantwortung, unter den Augen, unter den christlichen Weihnachts- und Neujahrswünschen  gewählter Mandatare und Mandatarinnen der identitären Gemein-Schaft Aussagen von solch einer Verkommenheit und Niedertracht, daß nicht geschwiegen werden kann und vor allem nicht darf, denn das geschieht in den Medien dieser Partei, die voran von ÖVP und mit Einschränkungen auch von SPÖ noch immer als mögliche Koalitionspartnerin gesehen und von nicht wenigen Medien, allen voran von der gutter press, in diesem Land, als Regierungspartei auf Bundesebene im Spiel gehalten wird:

„Dynamite fuer diese Drecksaue“

„Verfechterinnen ‚Flötenunterricht‘ über sich ergehen lassen“

„Höhlenmenschen“

Und mit

In nazistischer Schreibart in der FPÖ-ZZ

mußte bereits gestern ein weiteres Mal in einer sich selbst beschmutzenden und sich selbst erniedrigenden Art und Weise etwas zu Georg Immanuel Nagel, der sich auf den Plattformen der Unternehmen Twitter und Facebook im Trachtensakko bildlich präsentiert, geschrieben werden, weil er eben für das Hauptorgan dieser Gesinnungspartei schreibt, die von vielen, viel zu vielen immer noch gewählt wird, die von vielen, viel zu vielen Medien immer noch hofiert wird. Aber er schreibt nicht nur für die „Zur Zeit“, er schreibt auch für den „Eckart“. Im „Eckart“ wurde am 31. Oktober 2014 seine „Distanzierung von der Distanzierung“ veröffentlicht:

„Die sogenannte Distanzierung gehört heutzutage zum guten Ton und zum häufig zelebrierten Pflichtritual der seit dem Jahr 1968 rasant expandierenden und mittlerweile staatlich verordneten Zivilreligion. Auch wenn die Nazi-Keule in manchen Kreisen begrüßenswerterweise schon recht schwach geworden ist, vermag sie immer noch den einen oder anderen vernichtend zu treffen.

Statt dessen wäre es am besten, rückhaltlos zu den eigenen Überzeugungen zu stehen.

 Jedes Entgegenkommen ist hier Zusammenarbeit mit dem Feind.“

Bemerkenswert daran ist auch, am Anfang der „Distanzierung“ steht als Autor Georg Immanuel Nagel, am Ende der „Distanzierung“ steht „Author huettner am 31. Oktober 2014 um 09:51“. Thomas Hüttner hat es veröffentlicht, also – genug der Selbstbeschmutzung heute, deshalb nur ein Hinweis – der

„Eckart-Hauptschriftleiter“ auf dem WKR-Ball …

Leise rieseln die Werte zurück

Leise rieseln die Werte zurück

Gar nicht leise rieseln die Werte der Engel in die Welt zurück –
Horch, wie der Chor ohne Lieb schallend  wieder erwacht –
Im plattalten Wald die Nacht und die Furcht zurück –
Zurück die Schar aus deren Herzen das Eis bricht in die Welt –

Wie Peter A. Krobath in seinem unten wiedergegebenen Beitrag „Journalistenmafia: Weinachtsoffensive“ darlegt, bringen inzwischen schon zu viele die dünne Schicht der Zivilisation zum Schmelzen. Es ist längst nicht mehr nur auf die Gemein-Schaft beschränkt, von der je nichts anderes zu erwarten ist – leiser bloß wird die Gegenrede gegen deren Werte und erschreckend lauter die offene Fürrede für ihre Werte in deren Vokabular …

Avatar von StadtFruchtWien

Kaum öffnen im Spätsommer die Adventmärkte, fallen die österreichischen Medien über Bettelnde her. Das geschieht in einer Eintracht, die ganz und gar nicht zufällig ist – Dieser Artikel von Peter A. Krobath ist im Augustin  erschienen

Die erste Attacke kommt heute übers Radio. In einer sogenannten Morgenshow warnt der Moderator vor den „Bettelbanden“, die nun gerade in der Vorweihnachtszeit zu einem großen Problem würden. „Diese Krüppel sitzen vor den Geschäften herum und verderben es so der Kundschaft, sich selbst eine Freude zu machen“, sagt er, wobei nicht ganz klar ist, womit sich diese Kundschaft vor den Geschäften normalerweise „selbst eine Freude“ macht.bettleakademie-hockend

„Das wirklich Schlimme ist ja“, hetzt der Sprecher weiter, „dass diese organisierten Bettler denen das Geld wegnehmen, die es wirklich brauchen.“ Will er uns damit sagen, der Handel würde das Geld viel dringender brauchen als die Bettelnden? Wohl kaum. Wahrscheinlich hat er sich nur ungeschickt ausgedrückt, denn die…

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In nazistischer Schreibart in der FPÖ-ZZ eine Auszeichnung für Günter Grass

Über einen Artikel in der „Zur Zeit“, in der über das „Wiederbeleben des Faschismus“ bereits öffentlich nachgedacht wird, darf oder muß in dieser Deutlichkeit geschrieben werden, daß er also in der Nummer 50 vom 12. Dezember 2014 einer ist in nazistischer Schreibart …

fpö zz 50-2014 georg immanuel nagel schreibt nicht über günter grass - 2Der gesamte Artikel klingt zwar wie eine Beleidigung von Günter Grass, ist aber im Grunde eine Auszeichnung. Denn Günter Grass wird als „SS-Mann“ bezeichnet. Und vor allem ranghohe SS-Männer genießen in der identitären Gemein-Schaft recht hohes Ansehen, sind diese darüber hinaus auch noch Schriftsteller und Mörder, wie beispielsweise Verbelen, gibt es kein Halten mehr, wird ihnen eine Legende erschrieben, die sie sogar zu Helden in Österreich nach der gestoppten Verheerung durch die nationalistische Massenmorddiktatur des deutschen reiches macht. Eine derartige Auszeichnung durch das freiheitliche Werbe-, Quell, Schreib- und Denkorgan wird Günter Grass nicht einmal wahrnehmen, und vor allem ist es keine, auf die er stolz wäre. Die Größe von Günter Grass, selbst noch zu Lebzeiten einbekannt zu haben, mit siebzehn Jahren zur „Waffen-SS eingezogen“ worden zu sein, ist eine nazistischen Massenverbrechern und Massenmördern, wie beispielsweise dem zurzeitlich geehrten Priebke, gänzlich fremde und fehlende Größe.

fpö zz 50-2014 georg immanuel nagel schreibt nicht über günter grassNun, was bringt Georg Immanuel Nagel derart gegen Günter Grass auf? Es ist die Überlegung von Günter Grass, daß zur Not auch die Zwangseinquartierung von Flüchtlingen eine Option wäre, sollte es bei der Unterbringung von Asylwerbern Notfälle geben. Dieses Gedankenspiel findet Georg Immanuel Nagel derart ungeheuerlich, daß er ein ganzes Magazin ganz im Geiste dieses freiheitlichen Magazins verbaler Beleidigungen gegen Günter Grass stellvertretend gegen alle, die um menschliche Lösungen bemüht sind, abfeuern muß. Auf den Inhalt dieses nagelschen Artikels muß nicht eingegangen werden, denn erstens enthält er konkret keine einzige Überlegung, die zu einer menschenwürdigen Lösung etwas beitragen könnte, zweitens ist generell zu sagen, ist die identitäre Gemein-Schaft keine redliche Organisation, mit der über diese Thematik seriös und konstruktiv debattiert werden kann. Und dafür ist der nagelsche Artikel wieder einmal ein prototpyisches Beispiel der Nutzlosigkeit und der vergeudeten wichtigen Zeit, je mit dieser Gemein-Schaft eine Debatte auch über diese Thematik zu führen. Denn die Zeit ist dringend notwendig, um zu menschenachtenden Lösungen konstruktiv zu kommen.

Nun, warum kann von nazistischer Schreibart gesprochen werden? Wenn im Dezember 2014 in einem Artikel beispielsweise von „Volksdeutschen“, von Volksgenossen“ bei Berücksichtigung des gesamten Duktus dieses Artikels geschrieben wird, dann …

Allerdings stellt sich bei Georg Immanuel Nagel die Frage, schreibt das der Georg Immanuel Nagel, dem amtlich bescheinigt wird, weit nach 1945 geboren worden zu sein, oder schreibt in Georg Immanuel Nagel ein Georg Immanuel Nagel, der weit vor 1945 geboren wurde, wird bedacht, wie selbstverständlich geläufig ihm das Vokabular und die Phrasen aus den madigen zwölf Jahren …

„Schon während des Krieges gab es solche Regelungen auch für Ausgebombte. Es ist verständlich, daß in solch großer Not ein Volk zusammenhalten muß.“

Das ist selbstverständlich eine Dummheit, aber es ist erträglicher, sich vorzustellen, daß ein Mann weit vor 1945 geboren wurde und auf dem Entwicklungsstand eines beispielsweise Siebzehnjährigen stehengeblieben ist, als sich vorzustellen, ein junger Mann im Jahr 2014 ist auf dem Entwicklungsstand von 1945, wobei gar nicht von Entwicklung gesprochen werden kann, sondern richtiger davon, daß ein junger Mann im Jahr 2014 ein Repetiermund aus 1945 ist, also nur das wiedergibt, was ihm eingetrichtert wurde. Es ist erträglicher deshalb, weil nicht jedem Menschen es gegeben ist, sich zu entwickeln. Solchen Menschen ist mit Nachsicht zu begegnen, sie bedürfen der Zuwendung, aber nicht die Organisationen, für die sie arbeiten, das heißt im konkreten Fall der identitären Gemein-Schaft: keine Stimme in jedweder Wahl.

Woher nimmt Georg Immanuel Nagel das sein Vokabular? Wer die Empfehlungen zur Wiederlesung in diesem Magazin verfolgt, kann sich vorstellen woher …

Es ist auch zum Erbarmen, wie Georg Immanuel Nagel – prototypischer Vertreter dieses identitären Geschwefels – Günter Grass u.v.a.m. vorhält: „Aneinanderreihung von wirren Sentenzen“, „machen einen noch lange keinen großen politischen Denker“, „moralinsaures Gefasel“, „alte Tattergreis“, „eigentümliche Äußerungen“ … Wer spricht so von Günter Grass, und spricht doch nur von sich selbst? Georg Immanuel Nagel ist es. Aber er spricht auch für seine Gesinnungsgemein-Schaft stellvertretend aus, was von deren „Konzepten“ zu halten ist:

„Der ehemalige SS-Mann Grass ist ein typischer Ewiggestriger, der versucht, die aktuellen Probleme mit Konzepten aus ‚der guten alten Zeit‘ zu lösen.“

Nur nebenbei bemerkt, wäre Günter Grass „ein typischer Ewiggestriger“ und schriebe er zusätzlich noch wie die von der „Zur Zeit“ recht  Verehrten, beispielsweise wie Springenschmid, er wäre dieser Gemein-Schaft ein Gott

„Mit Konzepten aus der ‚guten alten Zeit'“ … Es gibt auch einen recht vielsagenden Rechtschreibfehler:

„Hinzu kommt der Kinderreichtum dieses Menschenschlagen, welcher […]“

„Dieses Menschenschlagen“ – Menschen schlagen … Darum geht es. Beinahe könnte von einer Erleichterung gesprochen werden, nicht wieder, wie in dieser Woche, lesen zu müssen: „Sofort erschießen diese Dreckschweine!“ … Oder von „Massenvergewaltigung von Frauen“, ebenfalls in dieser Woche …

Und ein Letztes.

Weiß er, Nagel, noch, von welchem Land er redet? Er schreibt, wie ausgeführt, nicht über Günter Grass, also auch nicht für Leser und Leserinnen in Deutschland, denn er schreibt in einem Magazin einer Partei in Österreich, die in Österreich zu Wahlen antritt.

„Nun freilich ist ein Zuzug von Deutschen in ein deutsches Land kein Problem, denn das heißt, es kommen Personen der gleichen Kultur, die zudem gebildet und fleißig sind. Bei den bildungsfernen, mitunter radikalislamischen Asylanten aus den rückständigsten Weltgegenden sieht das schon anders aus. Von anderen Dingen wie dem wachsenden Terrorismus und den alltäglichen Gewaltverbrechen an Deutschen rede ich erst gar nicht.“

„Fleißig“ – wahrlich fleißig, ein Blick in die Kriminalitätsstatistik …

Schluß jetzt, genug. Nein, etwas Heiteres doch noch. Wenn es darum geht, einen Menschen zu diffamieren, wird plötzlich die Abkürzung „SS“ gekannt, geht es aber darum, die nationalistische Massenmorddiktatur in einem freundlichen Licht darzustellen, das Deutsche Reich wie die USA als Präsidialsystem mit einem Staatsoberhaupt Adolf Hitler zu präsentieren, werden die Abkürzungen „SS“ und „SA“ nicht verwendet, sondern ausgeschrieben: „Schutzstaffel“ und „Sturmabteilung“ … Ausgeschrieben klingt das harmloser … Ist das nicht rührend gedacht? Oder einfach lächerlich …

PS Auch diese Nummer kommt nicht ohne Beiträge von gewählten Mandataren aus. Diesmal Wendelin Mölzer und Manfred Haimbuchner. Und zusätzlich ein großes Interview mit NR Gerhard Deimek. Der, wie von ihm recht bekannt, klug zu reden weiß, wie hier inhaltlich passend nachgelesen werden kann: „Zum Kotzen …“