Recep Tayyip Erdoğan kann von Österreich aus bestens mit einem FPÖ-Politiker verglichen werden

Das gleiche gemeingefährlich aberwitzige und unredliche Herumstochern in der Vergangenheit, das gleiche gemeingefährlich aberwitzige und unredliche Basteln einer eigenen, wie sie meinen, glorreichen Vergangenheit, die gleiche Relativierung vergangener Ereignisse, die gleiche Verteilung des Leides in der Vergangenheit auf alle zur Verharmlosung der Handlungen der sogenannten Vorfahren, das gleiche gemeingefährlich aberwitzige Pochen auf eine Identität, die, um sich je noch bewegen zu können, Vergangenheitskrücken braucht … es durchaus nicht unberechtigt ist, zu fragen, was können bei so viel Übereinstimmungen eigentlich die identitären Allahseibeiunse aus Österreich gegen die Gottseibeiunse der erdoğanschen Partei …

AK Parti und FPÖEs kann sogar noch weitergefragt werden, weshalb gibt es eigentlich in Österreich nicht wenig Vorbehalte gegen Menschen aus der Türkei? Sind sie doch etwa in ihrem Wahlverhalten einander zum Erschrecken ähnlich: nicht wenige, viel zu viele in Österreich wählen die Allahseibeiunse und ebenso nicht wenige, viel zu viele in der Türkei die Gottseibeiunse, also diese österreichischen und türkischen Verführer und Verführerinnen in ihren Trachten, die mit Phrasen, falschen Versprechungen und so weiter und so fort …

Das war der Gedanke, als gehört wurde, Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan sei der Meinung, Muslime hätten Amerika … Das Wort, um diesen Satz vollständig zu beenden, will gar nicht geschrieben werden. Denn im 21. Jahrhundert noch derart darüber zu reden, wer wo wann zum ersten Mal gewesen sei, ist tatsächlich nur noch ein Aberwitz, eine Idiotie. Aber auch die Reaktionen auf die erdoğansche Idiotie, also von jenen, die nun Kolumbus als den ersten Ankommenden in Amerika verteidigen, ist nichts anderes als eine Idiotie, und zeigt bloß erschreckend auf, wie tief dieses weißherrschaftliche Denken immer noch …

Denn, um bei dem von Recep Tayyip Erdoğan angesprochenen Kontinent als Beispiel stellvertretend für die anderen Erdteile zu bleiben, Amerika mußte und konnte nicht entdeckt werden. Amerika war bereits besiedelt, also, wenn es wer so sehen möchte, Amerika war bereits entdeckt, wie eben auch Europa bereits So daß, und das wäre immer noch eine Leistung, wenn unbedingt von Leistung gesprochen werden muß, tatsächlich nur davon die Rede sein kann, Kolumbus, wenn es denn Kolumbus war, sei der erste Reisende aus Europa gewesen, der Amerika erreichte … Mit dem Wort „Entdeckung“ wird nach wie vor eine Leistung verbunden, die den Menschen aus Europa nicht zur Ehre gereicht … Tatsächlich wurde im Zusammenhang mit dem Reisen durch das Wort „Entdeckung“ nichts entdeckt, sondern es wird heute durch das Wort „Entdeckung“ in diesem Zusammenhang verdeckt, also zugedeckt, es wird durch das Wort „Entdeckung“ alles verdeckt und zugedeckt, was durch die „Entdeckungen“ angerichtet wurde …

Anders wäre es mit den „Entdeckungen“, wäre etwa das „entdeckte“ Amerika ein Erdteil gewesen, auf dem zum Zeitpunkt der „Entdeckung“ kein einziger Mensch gelebt hätte. Dem war ganz und gar nicht so. Die „Entdeckungen“ waren blutige und grausame Erobungen, blutige Auslöschungen von Menschen, Unterjochungen, Versklavungen physischer Natur und durch die Missionierungen psychischer und geistiger Natur … Und derart aberwitzige Diskussionen, wie die aktuell durch den türkischen Staatspräsidenten ausgelöste, offenbaren in erschreckendem Ausmaße weiter das Vorhandensein eines kolonialistischen Gehabes … Für die Menschen auf diesem Erdteil, wäre es besser gewesen, diese Art der „Entdeckungen“ hätte es nie gegeben, ihnen wäre ihr Erdteil nicht auf die brutalste und blutigste Art weggenommen worden, auch dadurch, daß ihrem Erdteil ein anderer Name gegeben wurde. Die Menschen wurden nicht als Menschen gesehen, und dementsprechend unmenschlich ist mit ihnen auch verfahren worden, und das steckt bereits tief in diesem Unwort „Entdeckungen“ … Denn ein von Menschen bewohntes Land kann nicht entdeckt werden, es kann besucht werden, aber ein Besuch abverlangt ein gänzlich anderes Verhalten, ein respektvolles, ein höfliches, ein menschliches, ein achtsames, ein fragendes zum Beispiel nach einem ständigen Bleibendürfen …

Das Einzige, was die Allahseibeiunse und Gottseibeiunse noch trennt, ist, Recep Tayyip Erdoğan hat schon den Palast, von dem die von der identitären Gemein-Schaft in Österreich bloß und hoffentlich für immer nur träumen

„Österreich will … Internet nehmen“ – Ein Lachanfall

Als in der Tageszeitung „Kurier“ am 25. Oktober 2014 der Artikel „Österreich will IS-Terroristen die ‚Waffe‘ Internet nehmen“ gelesen wurde, setzte augenblicklich ein schallendes Gelächter ein, das erst heute, 28. Oktober 2014, aufhörte und verhinderte, dazu bereits früher etwas schreiben zu können, denn der ganze Körper wurde von diesem Lachen derart gebeutelt und geschüttelt, daß die Hände drei Tage lang zum Schreiben nicht eingesetzt werden konnten.

Hauptauslöser für diesen Lachanfall war wohl in erster Linie diese Passage aus dem Artikel:

„Kernpunkt der Ideen: Eine Behörden-Hotline zu Google. Wenn vom Innenministerium künftig ein Video gemeldet wird, sollte es in ‚Echtzeit‘ aus dem Netz verschwinden. Google Europa muss mit dem US-Eigentümer zwar noch Details abklären, doch Mikl-Leitner ist zuversichtlich: ‚Durch unser Gespräch konnten wir erreichen, dass in Zukunft terroristische Inhalte noch schneller vom Netz genommen werden. Dazu wird in Kürze eine Zusammenarbeit zwischen dem Innenministerium und Google/YouTube gestartet.‘ Es sollen mit Google Präventionsvideos entwickelt werden, die zielgruppengerecht eingesetzt werden können. Mikl-Leitner: ‚Damit können wir Online-Medien auch zur Deradikalisierung nutzen.“

Österreich will FPÖ Internet nicht nehmenEin recht schöner Erfolg von Innenministerin Johanna Mikl-Leitner. Ihren Erfolg schmälert vielleicht ein wenig der Umstand, daß die Eigentümerin von Google Europe nicht die identitäre Gemein-Schaft ist. Dann hätte sie wohl mit ihren Gesprächen nichts erreicht. Seit dem 14. September 2014 ist auf der gesinnungsgemäß zensierten Website der identitären Gemein-Schaft ein IS-Propagandavideo abrufbar – in „Echtzeit“ seit weit mehr als einem Monat, in „Echtzeit“ auch heute noch, am 28. Oktober 2014. Möglicherweise gab es aber mit der identitären Gemein-Schaft doch schon ebenso erfolgreiche Gespräche, und bespielsweise das Video von den Videos, die in „Echtzeit“ aus dem Netz verschwinden“ sollen, ist zugleich das erste entwickelte „Präventionsvideo“. Wenn eine potentielle Koalitionspartnerin, wie eben die identitäre Gemein-Schaft, der christschwarzen Partei, ein derartiges bereits seit rund eineinhalb Monaten in „Echtzeit“ laufen läßt, kann das menschgemäß nur ein „Präventionsvideo“ sein, das „zielgruppengerecht zur Deradikalisierung“ eingesetzt wird. Die Schreibstaffel und Kommentarstaffel der für die christschwarze Partei hoffnungsreich nächstmöglichen Regierungspartnerin gesinnungsgemäß zensierten Website belegen beinahe täglich den ihren recht ordentlichen Beitrag zur „Deradikalisierung“. In den Artikel vom „Kurier“ wurden dafür ein paar Beispiele montiert. Die gesamten Texte dieser Beispiele können Sie hier nachlesen, wenn Sie etwa nach „Unzensuriert“ oder „Schreibstaffel“ oder „Pro NRW“ oder „He.-Chr. Strache“ oder „Identitäre“ oder „Wiederbeleben des Faschismus“ suchen …

Die Woche nach dem Fest

Nachdem von der „Fraktion Sozialdemokratische GewerkschafterInnen“ vorbildhaft reagiert und also das unpassende Getränkeplakat augenblicklich entfernt wurde, wie nachzulesen ist, und auch die Entfernung sogleich publik gemacht wurde, war es damit nicht abgetan.

Im Gegenteil.

Es wurden die Mitteilungen über die sofortige Entfernung und die sozialdemokratische Entrüstung über dieses Getränkeplakat schlicht nicht zur Kenntnis genommen, vollständig ignoriert.

Es wurde die harsche und harte Kritik aus sozialdemokratischen Reihen an diesem einen Getränkeplakat an einem einzigen Stand vollständig ignoriert.

Haxenspreizer - Rasche und vorbildhafte Erledigung

Thomas Waldner am 29. Juni 2014: „Grauslich. Ich kümmere mich darum.“ Andrea Brunner nicht einmal eine Stunde später an Thomas Waldner: „Danke.“

Nicht einmal zehn Minuten bedurfte es für die Reaktion des Projektleiters des Donauinselfestes, das heißt, kaum daß Thomas Waldner die Information über dieses Getränkeplakat las, antwortete er ohne zu zögern, in der Sekunde antwortete er: „Grauslich. Ich kümmere mich darum.“ Nicht einmal eine Stunde bedurfte es für den Dank der sozialdemokratischen Bundesfrauengeschäftsführerin an Thomas Waldner, daß er es „grauslich“ findet und sich darum kümmert.

Und Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten kümmerten sich tatsächlich sofort darum, ohne Ausrede, ohne nach Entschuldigungen zu suchen, ohne andere dafür verantwortlich zu machen, zum einen durch sofortige Entfernung, zum anderen durch ihre klare und unmißverständliche Ablehnung eines derartigen Getränkeplakates, auch durch Androhung von Konsequenzen für jene, denen ein solches Getränkeplakat passend erschien für ein Fest.

Mit dieser raschen und vorbildhaften und – wer das parteipolitische Agieren in diesem Land kennt, wird dem wohl zustimmen – für österreichische Verhältnisse im Grunde untypischen Reaktion hätte gemeint werden dürfen, die ganze Angelegenheit mit diesem unpassenden Getränkeplakat ist damit bestens und für alle zufriedenstellend gelöst, geklärt und erledigt.

Im Gegenteil, ganz und gar im Gegenteil.

Mit dieser vorbildhaften Klärung und raschen Erledigung begann, um das Wort von Thomas Waldner aufzugreifen, erst die tatsächliche Grauslichkeit.

Die Grauslichkeit der Ignoranz. Die Grauslichkeit der Häme. Die Grauslichkeit parteipolitischer Reflexe.

Wer dem beispielsweise auf der Plattform des Unternehmens Twitter ein wenig nachgeht, wird es nachvollziehen können. Was alles geschrieben wurde, nach der vorbildhaften und raschen Erledigung. Und vor allem, von wem. Es waren keine sogenannten Bildungsfernen. Es waren jene, die sich selbst wohl äußerst gebildet wähnen, während sie sich in dieser Sache – und diese ist wahrlich nicht die einzige – als die Ungebildetsten entblößten, die aber das Heil in der Bildung sehen, freilich in der Bildung der sogenannten Bildungsfernen, auf die sie herabsehen, die sie als eine ihnen zuzusehende und ihnen zu applaudierende Masse betrachten, bestimmt nur zu einem, von ihnen geführt und gesteuert zu werden. Und dementsprechend sieht dieses Land auch aus, sind die Gegebenheiten und die Verhältnisse in diesem Land, wie sie sind – grauslich.

Heute, nach einer Woche der Grauslichkeit, ist der Respekt vor den Leserinnen und Lesern nahezu auf den Nullpunkt gesunken. Dafür ist auch die unheilvolle technische Einrichtung der Statistik verantwortlich, die grausam auflistet, welche Beiträge von wie vielen aufgerufen – aufgerufen ist das richtige Wort, gelesen werden, das kann nicht geschrieben werden. Tausende stürzten sich, wie die Statistik ausweist, auf den ersten Beitrag vom 29. Juni 2014 zu diesem Getränkeplakat, wie Betrunkene lallten sie wohl kirchtagslustig und sabbernd vor ihren Maschinen: Hahaxenspreiz… und schenkten sich dabei vielleicht einen Aperol Spritz … Wie wenige, wie erschreckend wenige, auch das weist die Statistik grausam aus, hingegen informierten sich, von diesem ersten Beitrag ausgehend, weiter darüber …

Auf derartige Aufrufer und Aufruferinnen kann leicht verzichtet werden. Die Scham darüber, derartige Aufruferinnen und Aufrufer mit einem Beitrag bedient zu haben, ist groß.

Haxenspreizer - Heute sieht Eklat - wo nur vobildhafte Erledigung war

Die Umsonst „Heute“ schreibt noch Tage später von einem Eklat, aber in Wahrheit gab es keinen Eklat, sondern nur eine rasche und vorbildhafte Erledigung.

Nachdem die Statistik noch weiter sehr viele Aufrufe für den ersten Beitrag zu dieser seit einer Woche erledigten Sache ausweist, kann es nicht einfach ignoriert werden und unkommentiert … Daß die Umsonst „Heute“ noch am 3. Juli 2014 von einem „Haxenspreizer-Eklat“ schreibt, war noch zu ignorieren, von einem Medium der gutter press ist nichts anderes zu erwarten, als das, zu schreiben, was nicht ist. Aber es soll die gutter press nicht all zu sehr gescholten werden, jedenfalls die in Österreich, wird dabei auch an die sogennanten Qualitätszeitungen in diesem Land gedacht; wie schnell wollte eine Journalistin einer solchen wissen, ob es denn ein Bild gibt, auf dem der FSG-Stand klar zu erkennen ist mit dem …

Chronologie der nach der Erledigung einsetzenden Grauslichkeit – für jene, die nicht nur aufrufen, sondern auch lesen:

29. Juni 2014: Donauinselfest 2014 – FSG bietet „Haxenspreizer“ um 2,60 an

30. Juni 2014: Alfred Hoch spreizt seine Beine und rutscht geistig aus

1. Juli 2014: Haxengespreizte FPÖ-Aussendung – Andreas Gabalier favorisiert das Neutexten von neun österreichischen Hymnen

1. Juli 2014: Bild-Diebstahl der Umsonst „Heute“ – Widerrechtliches Verwenden des „Haxenspreizer“-Fotos

Blaßblaues Bündnis plus Frank Stronach als Team ist gleich altteures blaues Gezänk

Ergab gestern die Rechnung beim Ansehen der gegenseitigen Unterstellungen von einem von den Blaßblauen und einem von dem Frank Stronach als Team in der „ZIB 2“, dieses zur Genüge bekannte Ergebnis, zu dem die Blauen einzig fähig sind, nun um den Posten Frank Stronach als Team vermehrt …

Aber es zeigt sich bereits jetzt, ehe Frank Stronach als Team je eine Wahlstimme bekommen hat, die Rechnung wird, wie von den Blauen bekannt und gewohnt, den Menschen in Österreich zur Begleichung zugestellt werden, ohne dafür nur das Geringste an Gegenleistung zu erhalten, vor allem keine Abgeordneten, die für sie arbeiten -, Politik ist von ihnen nicht zu erwarten, und schon gar nicht eine neue Politik

Wie ja überhaupt in Österreich keine Politik zu haben ist, die als Politik zu bezeichnen wäre -, daran mußte, auch gestern gedacht werden, beim Interview mit Joseph Stieglitz, der als Wirtschaftswissenschaftler politischer spricht, als etwa ein Michael Spindelegger je sprechen wird können, und der vor kurzem das „Unternehmen Österreich 2025“  … Ein Staat, so Joseph Stieglitz, ist keine Firma, wenn ein Vergleich angebracht ist, dann eher, so Joseph Stieglitz, damit, daß ein Staat eine Familie ist … Ist es nicht sonderbar, daß dieser Vergleich dem christschwärzlichen Michael Spindelegger, dessen Partei die reaktionär gedachte Familie bei jedweder Gelegenheit feiert, nicht einfällt? Aber mit diesem Vergleich wäre Verantwortung verbunden, sich für alle in der Familie einzusetzen, während Konzerne keine anderen Ansprüche und keine anderen Interesssen haben, als Profite zu maximieren, vor allem für das eine oberste Prozent … Michael Spindelegger also nur reden und, soll so genannt werden, denken kann wie beispielsweise Frank Stronach von dem Konzern Magna, der auch heuer wieder einmal einen Gehaltsverzicht bei Androhung der Verlagerung des Unternehmens in ein anderes Land …

Wie ja ohne Politik menschgemäß auch keine Verantwortung zu haben ist, vor allem nicht von einem Michael Spindelegger, der nach wie vor mit den Blauzänklerischen eine Regierungskoalition … Und wohl auch, wenn es stimmenmäßig nicht anders ausgehen wird, nach der nächsten Nationalratswahl  eine zu dritt, also mit den Blauen und mit der neuen blauen Variante – einer Nichtfarbe: Frank Stronach als Team …

Das passende Logo auch für Frank Stronach als Team – das Wrack des blaßblauen Bündnisses

Es sollen, wird heute berichtet, oder, wird spekuliert, oder, werden Gerüchte medial verbreitet, weitere Abgeordnete des blaßblauen Bündnisses zu Frank Stronach als Team wechseln wollen …

Das scheint nicht unwahrscheinlich zu sein, wird bedacht, daß das eigentliche und wahre Logo der Blaßblauen das Wrack ist, diese blaßblaue Fraktion weder in eine Wahl noch aus einer Wahl vor allem je politisch fahrtüchtig herauskommen wird. Von daher wissen die blaßblauen Abgeordneten für sich selbst nur eine Rettung, los zu Frank Stronach als Team, wenn sie nicht wollen, daß ihnen das passiert, was Jörg Haider einmal einem sozialdemokratischen Funktionär unterstellte, nämlich Dauerkunde auf dem Arbeitsamt sein zu müssen, hätte er nicht sein Mandat.

Und daß es vor allem Blaßblaue sind, die zu Frank Stronach als Team wollen, vor allem es Blaßblaue sind, die Frank Stronach als Team unter sich haben will, verwundert gar nicht, denn zum einen sind Freiheitliche geübt darin, leichtfertig und bedenkenlos die Farbe zu wechseln, von der blauen zur blaßblauen aber auch wieder zur blauen zurück – sie sind insgesamt sehr biegsam, nicht nur inhaltlich, wie es der blaßblaue Abgeordnete Robert Lugar bei seinem hoffnungsvollen Wechsel, sich seinen Arbeitsplatz irgendwie weiter erhalten zu können, zu Frank Stronach als Team einbekannte:

Das war mir wichtig, damit ich mich nicht mehr inhaltlich verbiegen muss wie beim BZÖ früher.

Ob Erich Tadler sich auch „inhaltlich verbiegen“ -, eine entsprechende Äußerung ist nicht bekannt, dafür aber, daß er versuchte, sich von blaßblau auf blau wieder umzufärbeln, ehe er unter den Schirm von Frank Stronach als Team sprang, nachdem aus dem tadlerischen Versuch einer Karriere als Denkmalabwascher auch nichts wurde …

Die Blaßblauen werden Frank Stronach wohl auch viel Vertrauen entgegenbringen, er wird ihnen die Sicherheit vermitteln können, mit ihm werde es weitergehen, wie sie es kennen und gewohnt sind. Was die Blaßblauen so sicher macht, Frank Stronach als Team sei ihre aber sonst niemandes Rettung? Nun, ihr Jörg Haider als blaue Partei und ihr Jörg Haider als blaßblaues Bündnis hat mit Frank Stronach schon zu tun gehabt, etwa beim stronachschen Kauf des Schlosses Reifnitz, einem Geschäft, wie den Medien entnommen werden kann, das kaum eines zu nennen ist, für das die Überschrift „Transparenz, Wahrheit, Fairness“ die richtige …. Hinzukommen dürfte auch der Umstand, sich nicht umgewöhnen zu müssen, das kennen sie schon, sie müssen sich nur den neuen Namen merken -, von Jörg Haider als Partei zu … Robert Lugar sagte, er kenne jetzt das Programm, nicht das von Jörg Haider als Partei, sondern er kenne jetzt das Programm von Frank Stronach als Team, und er werde sich inhaltlich nicht mehr verbiegen müssen -, das kann nur eines heißen, das Programm von Frank Stronach als Team muß gänzlich ohne Inhalt auskommen …

Es ist kein also kein Neuwagen, den Frank Stronach als Team verkaufen will, sondern ein ebenso politisch Abgewrackter wie jener der Blaßblauen, und es ist zu hoffen, daß die Wählerinnen und Wähler zu den Wahlen ihre Brillen mitnehmen, um den Unterschied endlich ganz deutlich zu erkennen, und die unterschiedlichen blautönigen und die teamfarblosen Wracks also politisch endlich dort belassen werden, wo Wracks eben hingehören -, weder Landtage noch das Parlament sind und sollten vor allem nicht weiter politische und inhaltliche Müllhalden sein …

Ein Wahlspiel, Ausgabe Kärnten: „Ich wähle die Freiheitlichen nicht, weil …“

Dieses Spiel wurde vor einiger Zeit für Gesamtösterreich erfunden und hier vorgestellt, es kann aber auch ohne Änderung der Spielregeln regional gespielt werden, also auch aus aktuellen Anlässen und unmittelbar bevorstehender Wahl in einer rein auf Kärnten bezogenen Ausgabe, wobei es mit anderen Parteien ebenfalls gespielt werden kann, wofür lediglich der Parteiname entsprechend zu tauschen ist -, zum Beispiel und vor allem mit der ÖVP: „Ich wähle die Christschwarzen in Kärnten nicht, weil …“

Zur Erinnerung noch einmal die am 28. Mai 2011 veröffentlichten Spielregeln:

Das Spiel Ich wähle die Freiheitlichen nicht, weil … wurde erfunden, als zu einem Anti-Spiel der Freiheitlichen geschrieben wurde. Die wesentliche Unterscheidung zum freiheitlichen Anti-Spiel besteht darin, daß es kein Spiel ist, das gegen andere gerichtet ist, sondern ein Spiel zur Sammlung, weshalb die Freiheitlichen nicht wählbar sind.

Es gibt derart viele Gründe, die Freiheitlichen nicht zu wählen, und alle diese Gründe sind bestens bekannt, werden auch medial wieder und wieder vorgebracht. Selbst jenen können diese Gründe also nicht unbekannt sein, die bisher die Freiheitlichen wählten; ihnen werden diese möglicherweise am Tag einer Wahl nur überlagert von irgend welchen aktuellen Aufregungen, die andere Parteien hervorrufen, so daß es doch wieder dazu kommt, die Freiheitlichen zu wählen, der Ärger in einer Minute soher unerfreuliche Auswirkungen haben, Jahre dominieren kann, und das auf keine gute Art, politisch und gesellschaftlich Jahre also wieder mutwillig verschleudert werden. Dafür kann dieses Spiel tauglich sein, sich zu erinnern, sich bewußt zu machen, was es für zahlreiche Gründe gibt, die Freiheitlichen nicht zu wählen.

Darüber hinaus ist Ich wähle die Freiheitlichen nicht, weil … ein geselliges Spiel, ein Spiel, das ohne finanziellen Aufwand gespielt werden kann und keinerlei Ressourcen benötigt, also ein naturschonendes Spiel. Und, zusätzlich ist es ein sehr phantasieanregendes Spiel, nicht in bezug auf die Gründe, denn die, das könnte eine Regel dieses Spiels genannt werden, haben stets konkret und real zu sein.

Einsatz der Phantasie also allein in der Gestaltung des Spiels, wie anhand eines Beispieles gezeigt werden darf. So hatte in einer Runde eine Spielerin die Idee, sich auf einen Schemel zu stellen und vorzutragen: Ich wähle die Freiheitlichen, weil … Obgleich sie überzeugt war, Gründe für die Wählbarkeit anführen zu können, war von ihr, jedesmal wenn sie anhob, einen Grund zu nennen, ein Nein, nein doch nicht zu hören. Diese Spielrunde verwendete doch Materialien, nämlich Bleistifte und Schmierpapier, um alle Gründe  für die Nichtwählbarkeit aufzuschreiben, nach dem Ende des Spiels einen Überblick zu haben, ob es tatsächlich so viele Gründe gibt, die dafür sprechen, die Freiheitlichen nicht zu wählen. Es waren alle überrascht, wie viele Gründe ihnen einfielen, wieder einfielen, an wie viele vergessen geglaubte Gründe Spieler und Spielerinnen sich erinnern konnten, weshalb Freiheitliche nicht gewählt werden können. Beschämend wenige Gründe wurden für die Wählbarkeit der Freiheitlichen gefunden, präziser, es fand sich nur ein Grund, und noch genauer, es war ein bloßer Einwurf, also bei weitem noch kein auf freiheitliche Leistungen, freiheitliche Angebote oder freiheitliche Verhaltensweisen  oder … basierendes Argument, nämlich, es seien doch, auch, rechtlich zugelassene Kandidaten und Kandidatinnen …

Freiheitliche haben mehr als nur zum Schnuppern …

… in den Büchern und Publikationen der seriösen Geschichtsforschung und dafür wenigstens für eine gewisse Zeit einmal das etwa von ZZ und Unzensuriert und Alpen-Donau Beworbene und Empfohlene zur Seite zu legen …

Aber nicht nur in der redlichen Geschichtsschreibung hätten Freiheitliche mehr als genug zum Schnuppern, und um ihnen diese enorme Zeit für den Nachholbedarf, den Freiheitliche haben, zu verschaffen, sollten Wähler und Wählerinnen ihnen dabei helfen, indem sie Freiheitliche nicht mehr wählen, sie in keine politischen und also verantwortlichen Positionen mehr wählen, in keiner Wahl, denn neben Geschichte auch noch gegenwärtige Lernstoffe nachzuholen, das überfordert nicht nur aber vor allem Freiheitliche, nicht nur den sogenannten einfachen Freiheitlichen und die sogenannte einfache Freiheitliche, sondern auch den sogenannten freiheitlichen Spitzenfunktionär, die sogenannte freiheitliche Spitzenfunktionärin …

Wie aktuell NR Christian Höbart …

Es gibt schon Stellungnahmen zu dieser freiheitlichen Forderung nach einer „Schnupperhaft“ gegen jugendliche Straftäter und Straftäterinnen, es werden bereits genügend Daten vorgebracht, die die höbartsche Argumentation für eine „Schnupperhaft“ auf eine äußerst schwache und leicht zu widerlegende Argumentation reduziert und klarstellt, daß es im Grunde von einem freiheitlichen Mandatar wieder einmal nichts anderes ist als eine faktenfreie Trompeterei, soher muß nicht auch hier noch ein weiteres Mal explizit darauf eingegangen werden …

Und was trompetet NR Christian Höbart?

Es ist das von Freiheitlichen zur Übergenüge Verbreitete gegen Menschen, die von Freiheitlichen nicht als sogenannte Inländer und Inländerinnen angesehen werden und gegen die Freiheitliche nur vier Ideen haben und diese vier Ideen obsessiv verfolgen: Gefängnis, Strafarbeit, Sippenhaftung und Ausweisung

Die FPÖ schlägt zum Beispiel eine Art „Schnupperhaft“ vor, damit Verurteilte sehen, welche Konsequenzen bei weiteren Straftaten drohen. Auch Strafarbeiten im Sinne der Allgemeinheit sind zu befürworten, um den Gemeinschaftsgeist der Jugendlichen zu stimulieren. Bei ausländischen Jugendstraftätern ist zusätzlich die Integrationswilligkeit der Familie zu überprüfen und gegebenenfalls die gesamte Familie aus unserer Heimat Österreich auszuweisen.

Aber auch NR Christian Höbart trompetet nicht zum ersten Mal, was er vor lauter Hineinblasen aufgewärmter Luft in seine Trompete jedoch nicht kann, ist zu antworten. Deshalb wird diesmal darauf verzichtet, ihm noch einmal eine Frage persönlich zu schicken, ob denn der Gemeinschaftsgeist der „Eine Jugend rebelliert“ in Vorarlberg ein Beispiel sei für seine Stimulanz des Gemeinschaftsgeistes? (Einschub für das Innenministerium: die Website der EJR ist inzwischen recht aufwendig …)

Die Website „Alpen-Donau-Info“ ist, nein, nicht Geschichte, diese Website gibt es schlicht nicht mehr, obgleich die Treiber und Treiberinnen meinten, die Zukunft gehöre ihnen, also ihrem nationalistischen Lager … Und wie Christian Höbart sich einmal als Prophet ausprobierte und eine Strafanzeige bereits vor einer Veranstaltung einbrachte, daran muß nun wieder gedacht werden, bei seiner Trompeterei für „Schnupperhaft“, „Strafarbeit“ und „Ausweisung“, und auch an die Überlegung von „Alpen-Donau-Info“ möglichst viele Anzeigen einzubringen, auch wenn diese nichts bringen, aber zum Erreichen einer ausgeglicheren Statistik -, schließlich, wenn nur genug oft und lange gespuckt wird, etwas bleibt, freiheitliches Denken, schon hängen und rinnt nicht dorthin ab, wo es einzig hingehört: in den Gulli, zum Beispiel an den Jugendlichen, denen Christian Höbart ins Gesicht …

Wenn Ihnen die Ausschnitte in der Collage zu wenig sind, sind Sie eingeladen, die inzwischen schon veröffentlichten Stellungnahmen gegen diese freiheitliche Forderung selbst herauszusuchen, wenn Sie an Beispielen vergangener aber nicht nur höbartscher Trompeterei interessiert sind, darf verwiesen werden auf u.v.a.m.:

Alpen-Donau-Info wird gebeten, freiheitlichen Brief zu veröffentlichen

Kennt Christian Höbart die Zukunft und will auch Martin Graf den Umbruch?

Akademische Pläne: Arbeitslager, Schul-Pflicht als Kann-Bestimmung, Nichtintegration usf.

Mit Zahlen wird es bei Freiheitlichen stets dubios – Norbert Hofer und die Daten auf „Trennungsopfer“

Watsch’n, auch nicht zu vergessen

 

Steuergeld für Grafens „Unzensuriert“?

Mag. Alexander Höferl sagt, er sei im „Nebenberuf der Pressesprecher“ des III. Präsidenten NR … Und er sagt es, berichtet der Standard, schmunzelnd … Ist es das Schmunzeln, das aus dem Untersuchungsauschuß gekannt wird, etwa von Walter Meischberger? Ein Schmunzeln, das schon mehr ein Grinsen ist, ein Grinsen von jenen, die meinen, Steuergeld werde für ihren persönlichen Nutzen eingehoben?

Alexander Höferl sagt also, seine Arbeit im Parlament sei ein „Nebenberuf“ … Wie hoch ist seine Wochenstundenverpflichtung für die Arbeit als Pressesprecher? Für einen Nebenjob kann angenommen werden, eine wöchentliche Arbeitszeit von zehn, fünfzehn, bei einem sehr fleißigen Menschen, zwanzig Stunden zusätzlich zu einer Arbeitszeit von 40 Wochenstunden … Mußte Alexander Höferl schmunzeln, weil es ihm möglich ist, seinen Hauptberuf für Grafens Unzensuriert zur Gänze in der Arbeitszeit im Parlament zu erledigen und dafür ein durch Steuergeld finanziertes Gehalt zu bekommen?

Wessen Geistes Grafens Unzensuriert ein Medium ist, darüber wurde auch hier schon zuhauf berichtet, so daß Sie heute lediglich eingeladen sind, selbst im Archiv zu stöbern, um sich ein Bild zu machen, für welches Medium Alexander Höferl von wo aus (vom Büro im Parlament oder/und vom gestifteten Haus in Döbling?) und wessen Auftrag den Chefredakteur … Wenn es Sie nur interessiert zu erfahren, was Alexander Höferl macht, auch darüber wurde bereits mehrmals berichtet …

Was wohl der Büroleiter vom III. Präsidenten NR über seinen durch Steuergeld finanzierten Arbeitsplatz im Parlament sagen würde? Sagte es Dipl.-Ing. Walter Asperl ebenfalls schmunzelnd, oder gar schon grinsend? Und wie der Referent des III. Präsidenten NR? Hubert Keyl … Und wie Mag. Michael Siedler?

Wer nicht mehr gefragt zu werden braucht, ist Jan Ackermeier, aber dieser ist auch kein durch Steuergeld finanzierter Mitarbeiter im Parlament mehr, und arbeitete auch nicht im Büro vom III. Präsidenten NR, sondern für einen anderen freiheitlichen Abgeordneten … Nun dürfen öfters Artikel von ihm in der ZZ der Freiheitlichen gelesen werden … Wie viel Zeit wohl Andreas Mölzer für seine durch Steuergeld finanzierte Tätigkeit als Abgeordneter im Europa-Parlament bleibt?

Und was für eine Leistung erbringt Alexander Höferl aktuell für das durch Steuergeld finanzierte Gehalt, wenn er nun in seinem „Nebenberuf“ im Parlament auch noch für eine absolut private Geschichte von Dr. Martin Graf, wie in der Collage zu lesen ist, tätig ist … Der Haupberuf also Unzensuriert, im Nebenberuf private Geschichten von Dr. Martin Graf, dafür aber das Gehalt von der Steuerzahlerin und vom Steuerzahler … Das Beziehen des Gehalts ist schließlich auch eine Arbeit, und das muß dem Steuerzahler und der Steuerzahlerin als Arbeit für die Steuerzahlerin und den Steuerzahler, für die Wähler und die Wählerinnen der Freiheitlichen schließlich genügen, könnte die Übersetzung des Schmunzelns lauten …

NS Und wie ist das mit Inseraten? Werden diese schmunzelnd vergeben, stolz und fre…

Freiheitliche Politik verfehlt Zweck

Die (zum Verdeutlichen der ungebrochenen Traditionslinie:) meischbergerische Leistung von Dr. Martin Graf, die aktuell breiten medialen Raum in der Berichterstattung einnimmt, kann leicht hinaufgebrochen werden auf die gesamte freiheitliche Politik …

Dazu muß die Aussage von Alexander Hofmann zum konkreten Fall nur ein wenig umgeschrieben werden, um sich vorstellen zu können, was freiheitliche Politik weiter für die Menschen in Österreich bedeutet und wieder zu erwarten ist, Freiheitlichen zu vertrauen, also Freiheitliche zu wählen, in der Hoffnung, Freiheitliche werden die richtigen Handlungen setzen, zum Wohl der Menschen in Österreich, in der Annahme, auch freiheitliche Politik habe den Zweck, Verbesserungen für die Menschen zu erreichen …

Die hier von Alexander Hofmann umgeschriebene Aussage ist ein Fülltext mit der Bitte, den Text selbst zu vervollständigen -, denken Sie dabei an beispielsweise Ökonomie, Ökologie, Soziales, Demokratie, Geschichte, Europäische Union und so weiter und so fort …

Eine hervorragende …, bei Bedarf auch …; eine hochwertige … Alles das hätte der Wähler und die Wählerin den Menschen in Österreich gewünscht. Und alles das hätte auch die Politik der Freiheitlichen für sie garantieren sollen, für die sie aufgrund der Versprechen von Freiheitlichen stimmten.

Alles das haben die Freiheitlichen – vor allem ihre Führung, darunter Graf – aber nicht erfüllt: … Den Zweck von Politik haben sie klar verfehlt. Dieser lautet konkret auf eine gute …

Waren Wählerinnen und Wähler je gut beraten, werden Wähler und Wählerinnen mit Blick auf die Zukunft, von der Michael Spindelegger traditionell spricht, gut beraten sein, Freiheitlichen … Nein.