FPÖ unzensuriert – zungl888: „Spendenaktion für mark 48 torpedos“

Es wird von vielen Seiten bemüht und gesagt, es sei eine Rückkehr in die Vergangenheit, etwa in die 30er Jahre, manche sagen das auch, um sich als Opfer zu präsentieren, die sie nicht sind, und gleichzeitig die Verbrechen an den Menschen, die tatsächlich Opfer waren, zu relativieren.

Wenn aber, wie beispielsweise auf der gesinnungsgemäß zensurierten Website der identitären Regierungspartei in Österreich seit vorgestern der Aufruf zu einer Spendenaktion für Torpedos zu lesen ist, dann, muß kurz gesagt werden, ist die Vergangenheit, sind beispielsweise die 30er Jahre nie verlassen worden, ist alles nur eine bequeme Illusion gewesen, je weiter als in den 30er gekommen zu sein, wenn als „Problemloesung“ nach wie vor bloß Mord, Massenmord – und wenn es wer mit dem Pseudonym „zungl888“ verbreitet, das dreifaltige H, kann kein anderes Wort verwendet werden – als „Endlösung“ gesehen und verbreitet wird, ungestört von den Verantwortlichen der Website der identitären Regierungspartei.

Und es bleibt nicht, kurz gesagt, bei „Aufrufen“. Solche Torpedos sind doch teuer, so muß derweilen halt noch bescheiden beispielsweise mit einer Glock geschossen werden, wie von dem Kandidaten aus der Partei des Innenministers, oder zugestochen werden, wie in Lwiw …

Das Schießen und Erstechen aber nicht im Digitalen, wo es ignoriert werden könnte, sondern im Analogen, und deshalb können auch Aufrufe im Digitalen nicht ignoriert werden, darf dazu nicht geschwiegen werden, besonders, wenn es auf einer Website einer Regierungspartei geschieht – auch Aufrufe sind eine ebenso reale Sache wie eine Kanonenkugel …

FPÖ unzensuriert - zungl 888 - 27-06-18

 

Intensive Bereicherung durch christschwarzidentitäre Regierung in Österreich

Es ist nicht immer leicht eine Kapitelüberschrift zu finden. Besonders diesmal. Es hätte eine sehr lange Überschrift werden müssen, eine nur aus Zitaten, und die hätte dann zu lauten gehabt:

„Da wir nicht wissen, welcher Volksgruppe genau diese Menschen angehörten, bezeichnen wir sie einfach als Zigeuner.

Zigeuner sind die Schleusenöffner. Zuerst kommen die Zigeuner. Dann kommen die Neger. Und am Ende die Pest.

was habt ihr von dieser Rasse erwartet? In Ungarn (Bezirk Tolna) haben sie in den 60-er Jahren 7 Bauarbeiter gegessen und das schönste ist, daß deren Führer wollte als letzter Wunsch zwei Teilen von einen jungen Mädchen essen. Danach sprach endlich der Kaleschnikow….“

Der Vorteil einer derart langen Überschrift wäre gewesen, es hätte dazu kein Kapitel mehr geschrieben werden müssen. Denn. Die Zitate richten selbst ihre Schreibenden.

Doch auch zu dem, was sich selbst richtet, darf nicht geschwiegen werden.

Das sind, wie in der Collage gelesen werden kann, Kommentare zum Kommentar „Bregenz: Intensive Bereicherung durch ‚Notreisende‘-Fetzenlager im Naturschutzgebiet“ der gesinnungsgemäß zensurierten Website der identitären Regierungspartei in Österreich am 28. Juni 18.

FPÖ unzensuriert - Zigeuner - Kannibalismus - Pest - Juni 18

Keine „Bereicherung durch „Notreisende“, sondern „Bereicherung“ durch „Fetzenlager“. Für ihr recht feines Deutsch ist die identitäre Partei mit ihrer Sprachvernarrtheit berü…

„Bezeichnen wir sie einfach als Zigeuner.“ Das zitiert die gesinnungsgemäß zensurierte Website in ihrem Kommentar selbst … es wird zwar nicht genau gewußt, wer, aber dafür gibt es ja die … um schlicht kurz und ergreifend gekennzeichnet …

Die „Pest“-Weissagung schreibt jener Mann, der sich schon mal im Oberösterreichischen niederläßt, um Referaten zu lauschen, etwa vom zurzeitigen Innenminister, nicht von dem italienischen, sondern … Wie es ihm wohl nun mit seinem Herzen geht? Schlagen jetzt zwei Innenminister in seiner Brust? Muß er sich für einen entscheiden? Nein. Es schlagen doch auch in der identitären Parteienbrust zwei Innenminister …

Salvini, Kickl und kurz zusammengefaßt: „Die Plage wird immer unerträglicher!“

„Was habt ihr von dieser Rasse erwartet?“ Das schreibt Nico Blondy. Wie er wohl auf das Wort „Rasse“ gekommen ist? Kaum einen Tag nach dem Fußballspiel von Brasilien und Serbien. Vielleicht war er Gast im Heurigen Zum Hool, sah und hörte zu, wie Finger und Seeger über „reinrassige Schweizer“ …

Und dann erzählt Nico Blondy diese Geschichte von den „sieben gegessenen Bauarbeitern“ …

Luise Rinser schrieb in „Wer wirft den Stein. Zigeuner sein in Deutschland. Eine Anklage“, veröffentlicht 1985:

„Daß sie Kinder schlachten und essen, glauben wir heute nicht mehr. Den Kannibalismus haben die Zigeuner im 18. Jahrhundert in Ungarn zugegeben – unter der Folter. Der Vorwurf wurde daraufhin von Kaiser Josef II. durch eine Untersuchung geprüft. Die angeblich Verspeisten fand man am Leben – von den 190 Sinti waren 40 bereits getötet: gerädert, gehenkt, verbrannt. Auf Anordnung von Josef II. wurden die übrigen freigelassen und vom Vorwurf des Kannibalismus freigesprochen.“

Ob es geglaubt wird oder nicht, das ist nicht das Wesentliche. Verbreitet wird es immer noch, auch das mit dem Kannibalismus, wie von dem Blondy auf der gesinnungsgemäß zensurierten Website der identitären Regierungspartei in Österreich, im Juni 18, 33 Jahre sind seit der Erstveröffentlichung der Anklage von Luise Rinner vergangen. Verbreitet wird es immer noch, das ist das Entscheidende, und trägt zur lebensbedrohlichen Lage dieser Menschen bei – eben erst wieder ein Mord und Verletzte, diesmal in Lwiw …

Es gibt keine „Roma-Frage“, wie Salvini kurz sagt, sondern eine Regierungsfrage mit nur einer Antwort: Sie haben ihre Stühle zu räumen.

Übrigens, auch wenn der damalige Kaiserdiktator sich gnädig zu einer Untersuchung … daß es überhaupt zu diesem Vorwurf kam, zu diesen vierzig Morden, nun, kann leicht vorgestellt werden, wird allein an seine Mutter … Für das Verbrennen in diesem Land seit Jahrhunderten eine Vorliebe, ob von Menschen, von Büchern – schon damals, als Josef Habsburg mit seiner, kurz gesagt, Attitüde des Aufgeklärten regierte und zum Bücherverbrennen nicht mit dem Feuerwehrwagen gefahren wurde, sondern wohl auf Pferden geritten …

Es hätte gar nicht so lange überlegt werden müssen. Denn. Eine Überschrift für dieses Kapitel hat Luise Rinser bereits geschrieben, vor 33 …

„Wer wirft den Stein?“

Schwarzidentitäre Regierung in Österreich - Wer wirft den Stein

 

Thomas Höse kurz zusammengefaßt: Afdlerinnen, „die neuen Juden“.

FPÖ und AfD keinen Schritt voneinander entfernt

An den zurzeitigen Vizekanzler in Österreich mußte augenblicklich gedacht werden, der auf einem Ball in der Hofburg, auf dem er recht geübt den Pflanz tanzt, davon sprach, er und die seinigen seien die „neuen Juden“ beim Anhören der Rede von Thomas Höse im Landtag Sachsen-Anhalt.

Seine Rede verbreitet von „Jouwatch an diesem Tag, 27.06.18. Diese Verbreitung paßt zu „Jouwatch“, mit diesem rechtbesten Redaktionsteam …

Vizeleiberlverkäufer und Erdingers „Strukturnazis“ – Strache, Höcke, Orbán, Le Pen: shirt revolutionaries

… das weiß, ein rechtbestes Medium kann es ohne die Beteiligung von den Angesehensten aus Österreich nicht geben, also von den Rechtedelfedern aus Österreich, die in Österreich für die ersten Zeitungen

Im Landtag Sachen-Anhalt spricht also Thomas Höse von der AfD, verbreitet „Jouwatch“ im Juni 18, leise und besonnen, im Gegensatz zum zurzeitigen Vizekanzler in Österreich nicht fähig zur schrillen, zur krassen Pointe:

„ist von den ereignissen der 1930er jahre wirklich nicht weit entfernt

das sage ich wohl

auch dort wurden häuserwände beschmiert gingen schaufensterscheiben zu bruch wurden vorgeblich unbeliebte bürger eingeschüchter bedroht und geschädigt

heutzutage fehlt zumindest bis jetzt nur noch die schutzhaft

die gefährlichsten feinde unseres demokratischen gemeinwesens sind keine neonazis die stumpfe parolen skandieren nein es sind neben den islamisten die linksradikalen terroristen und das alles unter dem banner der sogenannten antifa des antifaschismus

doch es sind keine antifaschisten es sind in wahrheit neofaschisten“

Thomas Höse scheint auch nicht so gebildet zu sein, wie etwa jene aus der zurzeitigen identitären Regierungspartei in Österreich. Wenn diese über Antifaschismus etwa reden oder schreiben, dann machen sie es nicht ohne literarischen Bezug …

Hofer, Kickl, Gudenus, Strache und deren Faschismusauslegung

Thomas Höse hat noch einiges also zu lernen. Vielleicht sollte er auch einmal Elmar Podgorschek einladen zu einer Unterrichtsstunde, was er von der FPÖ lernen alles lernen könne … Höcke hat schon recht viel gelernt, eben erst im Mai 18 wohl auch wieder recht viel …

Goebbels, Höcke, Podgorschek oder kurz gesagt: „Dann reden wir auf gut deutsch“.

Nur, was Burschenschaften betrifft, da dürfte Thomas Höse, auch er, seine Lektionen schon gehabt, von wem auch immer … Reisende aus Österreich fallen dazu ein, wie etwa jener der im Jahr 17 wieder in das österreichische Parlament eingezogen ist, sich auf seinem warmen Stuhl wieder bequem machen kann …

Das muß doch einmal hervorgehoben werden, dieser ganz ursprüngliche Sonderzweig der Pädagogik österreichischer Herkunft, die es verdiente mit einem eigenen Begriff gewürdigt zu würden: Linzer Identitärpädagogik. Eine Pädagogikrichtung, die weiß, wie wichtig es ist, den männlichen Zöglingen nicht nur zu lehren, sondern sie auch zu erwuntern, etwa durch Ehrungen

Burschenschafter in Deutschland als Staatssekretär entlassen, in Österreich im Parlament geehrt

Wie es um den Unterricht von weiblichen Zöglingen bestellt ist, also in Deutschland durch österreichische Pädagogen, das liegt im Dunkeln, in Österreich selbst scheint es vor allem die Lehre zu sein, die Frau auf ihren angestammten Platz in der Gemeinschaft der Herren vorzubereiten, Prüfungen sollen ihnen als letzte Praxisstunde in der Küche und im Zimmer der männlichen Ertüchtigung abgenommen werden.

30er Jahre - AfD - FPÖ

Goebbels, Höcke, Podgorschek oder kurz gesagt: „Dann reden wir auf gut deutsch“.

„Zwar hat ihm der oberösterreichische Landeshauptmann Thomas Stelzer zu einem aufklärenden Gespräch gebeten, dann aber gesagt, ‚die Sache sei vom Tisch‘. Die Grünen und die vereinte Linke wollen indessen weiter hetzen.“

Das schreibt „Redakteur 3“ von „Zur Zeit“ an diesem Tag, 26. Juni 18, wie in der Collage gelesen werden kann, unter der Überschrift „Jagdgesellschaft gegen Elmar Podgorschek“ …

Goebbels - Höcke - Podgorschek - Jagdgesellschaft Zur Zeit

„Zur Zeit“ ist das Magazin der zurzeitigen identitären Regierungspartei in Österreich. Ein Name ist diesem Magazin recht verbunden, ein Name mit zwei Männern: der eine ist das Väterchen, der andere das Söhnchen. Väterchen betätigt sich weiterhin recht rege als Auf-gut-deutsch-Recke, und das von Väterchen und seiner Reitkameraderie wohl recht gebildete Söhnchen ist der zurzeitige Bildungssprecher der identitären Regierungspartei im österreichischen Parlament.

Was alles Elmar Podgorschek im Mai 18 dem Björn Höcke erzählt hat, nun, wer es wissen möchte, wird darüber Berichte selber finden. Es ist das Zerkaute. Das zu Ignorierende. Vor allem das Unwählbare. Es ist der hochgewürgte Brei, den noch einmal zu servieren, spräche nicht für einen Einladenden, eine Einladende, die einen hochgewürgten Brei zum Essen vorsetzte, hätte zurecht eine schlechte Nachrede. Und wer will schon ob seine und ihre Einladung zum gemeinsamen Verzehr von Nahrung – auch Texte sind letztendlich nur Speisen – eine vernichtende Kritik.

Der hochgewürgte und diesmal von Elmar Podgorschek zerkaute Brei „sei vom Tisch“, also für den Landeshauptmann aus dem Oberösterreichischen. Wahrlich, ein christschwarzer Mann, der wieder einmal beweist, seine Großzügigkeit gegen …

Und dennoch wollen andere es nicht vom Tisch haben, wie ungehorsam von ihnen gegen das christschwarze Landesoberhaupt, dessen Wort doch sein soll eines Bischofs gleich gehorsamst geglaubt, der es doch vom Tische weggesegnet …

Mit Podgorschek und Höcke kann an einem Kapitel weitergeschrieben werden, das die Überschrift erhielt:

Was alles in den Sinn kommen kann, wenn auf den Inhalt nicht geachtet werden muß. Kurz etwas über den Wiederkäuermagen.

Auf gut deutsch - AfD - FPÖ - Goebbels - Höcke - Mölzer

Und wenn kein hochgewürgter Brei geschluckt werden muß, kann auch zu Podgorschek und Höcke einiges in den Sinn kommen, wenn es keine Ablenkung gibt, also kein Nachdenken über ein Denken ablenkt, das es ohnehin nicht gibt, also ein „rechtes Denken“, wie es deutscher Philosoph formuliert …

Björn Höcke ist für seinen hochgewürgten und zerkauten Brei bekannt …

Alphabet of Enlightenment, H-H: Haverbeck, Höcke, Hofer, Holocaust

… und es würgt ihn ständig. Er, Höcke, scheint auch in zweiter Hinsicht ein anatomisches Wunder zu sein. Denn. Er hat doch ein recht kleines Mündchen. Dennoch kann er mit diesem, wie nun im Juni 18, einen ganzen Goebbels herauswürgen. Zugegeben, Goebbels war ein kleiner Mann, aber sein, wie das einst genannt wurde, „Klumpfuß“ muß doch für jeden Mund eine enorme Herausforderung sein, diesen herauswürgen zu können.

Und wenn nun einmal Goebbels schon herausgewürgt ist, von Höcke herausgewürgt, kommt in den Sinn, was Goebbels vor neunzig Jahren schrieb, also im April 28.

Vor neunzig Jahren, das ist kein Jubiläum, aber doch recht passend zu diesem gedenkreichen 18.

Goebbels beendet seinen Aufsatz „Was wollen wir im Reichstag?“ vom 30. April 28 mit dem von Höcke hochgewürgten und also zermanschten Satz:

„Wir kommen nicht als Freunde, auch nicht als Neutrale. Wir kommen als Feinde! Wie der Wolf in die Schafherde einbricht, so kommen wir. Jetzt seid ihr nicht mehr unter euch! Und so werdet ihr keine reine Freude an uns haben!“ 

Ein Wolf also möchte er sein. Von einem Traum der vielen Wölfe wurde einmal erzählt, der hierzu passend scheint, im Kapitel

Heinz-Christian Strache schenkt Andreas Mölzer einen Odin Wiesinger

Und ein paar Zeilen davor schreibt, nein, nicht Höcke:

„Wir pfeifen auf Mitarbeit an einem stinkenden Misthaufen. Wir kommen, um auszumisten.“

Was wollen wir im Parlament - Was wollen wir in der Regieurng

Oh, es geht hier in keine Weise um eine Parallele zum massenmörderischen Nationalsozialismus der madigen zwölf Jahre deutschen reiches. Nur um die Erinnerung, die Breihochwürger und Breizerkauer dieser Tage

‚Wenn die Mehrheit der Bürger noch klar bei Verstand wäre, dann würde sie zu Mistgabeln greifen und diese volksverratenden, volksverhetzenden Eliten aus den Parlamenten, aus den Gerichten, aus den Kirchen und aus den Pressehäusern prügeln.‘

sind keinen Schritt weiter als die Nationalsozialistinnen ihrer Tage …

AfD - FPÖ.png

Wie lange das alles schon bekannt ist, wie die Mechanismen sind, davon erzählen auch die Aufsätze von Goebbels. Und dennoch funktioniert das immer noch, was in seinen Tagen funktionierte, während doch gemeint werden könnte, es wäre endlich begriffen worden, wie es geht, nicht jeden hochgewürgten Brei zu schlucken. Schlimm genug, daß die Breihochwürger keinen Schritt von 28 entfernt sind, schlimmer noch, daß dieser Brei trotz der gesamten Bildung, trotz des gesamten Wissens über die Technik der Machterringung noch immer so leicht hineingewürgt werden kann und ohne Not freiwillig geschluckt wird.

Was alles in den Sinn kommen kann, wenn nicht auf den Inhalt geachtet werden muß. Wie, auch das, Björn Höcke seine Hände … noch einer, der sich die Hände reibt, von zwei weiteren Händereibenden wurde schon erzählt, vom Zerreiben der Inhalte

Was hochsteigen will raketengleich.png

Was alles …

Goebbels war auch für das Sagen „durch die Blume“, wie ein Aufsatz von ihm getitelt, auch dieser Tage werden die Blumen nicht vergessen, wenn es gilt …

Oh, ihr seit über einhundert Jahren treuen Blumen der Gesinnung, Schmuck der Ehrentracht …

Goebbels kannte seinen deutschen Klassiker, den er in einem Aufsatz zitiert, wie auch dieser Tage diese, auch dieser, nicht vergessen sind, wenn es gilt …

Was für eine recht feine Gemeinschaft diese Auf-gut-deutsch-Gemeinschaft doch ist, von dem Wartburgchristen bis …

Und wo eine und von ihnen ist, wie Höcke, um Breiklumpen herauszuwürgen, sind stets die Rechtfeinsten um sie, auch beim Kyffhäusertreffen im Juni 18 nicht anders, wo einer auch unter ihnen, dem der oberste Parteiherr von Podgorschek …

Ein Gesinnungsbild: Das Umfeld des zurzeitigen österreichischen Vizekanzlers

Salvini, Kickl und kurz zusammengefaßt: „Die Plage wird immer unerträglicher!“

„Die Plage wird immer unerträglicher!“

Das schreibt einer auf der gesinnungsgemäß zensurierten Website der identitären Regierungspartei in Österreich. Er meint damit gesinnungsgemäß nicht, kurz gesagt, beispielsweise die zurzeitigen Regierungen in Österreich und in Italien, sondern:

„Salvini … … möchte dankenswerterweise auch gegen die vielen illegalen Zigeuner in Italien vorgehen:  Daran könnte Österreich sich ein Beispiel nehmen: Die Plage wird immer unerträglicher!“

salvini - strache - kickl - kurz zitiert - die plage wird immer unerträglicher

Dazu führt, wie in der Collage gelesen werden kann, er an, was Menschen, die er „Zigeuner“ und „Negerin“ nennt“, alles tun, und als seine Beweise für seine meinende Unerträglichkeit verlinkt er zu Videos auf der Plattform des Unternehmens Youtube.

Nur, all seine Beweisvideos sind nicht aus Österreich. Nur, all seine Beweisvideos sind nicht aus dem Jahr 2018, er fand welche, aus den Jahren 2012 bis 2017. Keines aus 2018. Das einzige Video aus dem Jahr 18, zu dem er ebenfalls verlinkt, ist ein Interview mit Matteo Salvini, in dem dieser über die „Roma-Frage“ …

Das schreibt einer, der schon in recht vielen Kapiteln vorkommt, eine Figur, von der die Menschen bloß sagen können, das ist eine, die ist nur unsympathisch, grauslich, keine fürs Herz, aber es ist halt eine, die in diesen Roman paßt, der voll von solchen Figuren ist …

Es kann wohl nicht oft genug geschrieben werden:

Es gibt keine „Roma-Frage“, aber, kurz gesagt, eine Regierungsfrage. Und die Antwort auf diese ebenso kurz wie dringlich: Sie haben ihre Stühle zu räumen.

Es gibt keine „Roma-Frage“.

Es gibt nur eine Regierungsfrage. Und mit jedem Tag wird die Antwort dringlicher: Sie haben ihre Stühle zu räumen.

Wohin die „Roma-Frage“, die es nie hätte geben dürfen, führt, ist nicht nur aus der Geschichte ohne Lehre bekannt, sondern auch weiter im Jahr 18: wieder ein Toter, wieder Verletzte, wieder Vertreibung, wieder Zusehen, wieder Pogrom.

Was also meint dieser Mann, der nicht Harald Vilimsky heißt,  auf der gesinnungsgemäß zensurierten Website der identitären Regierungspartei in Österreich, wenn er schreibt, Österreich könnte sich ein Beispiel nehmen, an Salvini? Wie soll das denn gehen, wenn für Salvini und seine Lega Österreich, genauer und kurz konkret gesagt, die identitäre Regierungspartei das Vorbild, das Beispiel ist?

Es sind Menschen, die gänzlich erfundene Romane schreiben, wohl glückliche zu nennen. Denn. Sie können beispielsweise Figuren, von denen sie mehr als genug haben, einfach mit einem Fußtritt aus dem Roman werfen.

Aber bei einem Roman der Wirklichkeit geht das nicht.

Die Figur, von der auch in diesem Kapitel wieder die Rede sein muß, ist weiter in der Wirklichkeit tätig, und es ist zusätzlich eine Figur, die nicht bloß schreibend auf der gesinnungsgemäß zensurierten Website seit Jahren tätig ist, es ist eine Figur, die beispielsweise auch zu einer Veranstaltung als zahlender Teilnehmer fährt, auf der der nunmehr zurzeitige Pferdeminister referiert.

In einem gänzlich erfundenen Roman können ohne Sorge neue Bezeichnungen verwendet werden, etwa Pferdeminister für Innenminister. Jedoch einem Wirklichkeitsroman könnte vorgeworfen, daß stimmt nicht, es gibt keinen Pferdeminister, die Glaubwürdigkeitsfrage gestellt werden. Aber, auch ein Wirklichkeitsroman hat Wirklichkeit zu verdichten. Um beides zu erfüllen, vielleicht: Mister Innenminister, oder kurz: Pferdemister …

Kurz zusammengefasst - Stopp.png

Kurz zu „Kinder in Käfigen“

Am 23. Juni 18 wird um 7.05 im Morgenjournal des österreichischen Rundfunks berichtet, was er, der zurzeitige Bundeskanzler in Österreich, „gefühlt habe angesichts der Kinder, die von ihren Eltern getrennt werden“.

Zurzeitiger Bundeskanzler in Österreich: „ich habe das wahrscheinlich so wie sie nicht nachvollziehen können welchen sinn das machen soll“

Interviewer: „die antwort finde ich kühl mir dreht sich da der magen um“

Zurzeitiger Bundeskanzler in Österreich: „ja aber ich bin einfach mittlerweile vorsichtig was mediale Darstellung betrifft ich will da jetzt nicht mutmaßen aber ich hab mich sehr viel mit migration beschäftigt ich weiß daß oft sehr schnell der fehler gemacht wird daß etwas anders dargestellt wird als es ist“

Sollte dem amerikanischen Präsidenten, der sich gezwungen sah, „die Praxis der Separierung von Kindern per Dekret abzustellen“, diese Aussage des zurzeitigen Bundeskanzlers in Österreich vorgespielt werden, wird er, Trump, sich augenblicklich denken und fühlen müssen, der zurzeitige Bundeskanzler in Österreich wäre für ihn die ideale Ehefrau, eine Ehefrau, die den Ehemann nicht kritisiert, eine Ehefrau, die alles gut befindet, was ihr Ehemann macht, eine Ehefrau, die ihren Ehemann dabei tatkräftig unterstützt, eine Ehefrau, die ihren Ehemann verteidigt, vor allem gegen Medien, eine Ehefrau, die ihren Ehemann je mit Oh, Herr, es ist – Hosanna in der Höhe – gut, was ihr – Halleluja – macht, Amen auch anspornt.

Und während er, Trump, denken wird müssen, was für eine ideale Ehefrau der zurzeitige Bundeskanzler in Österreich ihm wäre, wird er an seine aufrechte Ehe mit Melania Trump wohl auch denken müssen, die ihm eine unchristliche sein muß, hat sie sich doch eben auch einer Ehefrau ungebührlich erlaubt, ihn für die „Separierung der Kinder“ zu kritisieren, verheiratet sein zu müssen mit einer Frau, die sich kein Vorbild an dem zurzeitigen Bundeskanzler in Österreich nimmt, wie eine Ehefrau ideal zu sein hat.

Ein weiterer Mann wird vielleicht schon früher als Trump gefühlt haben, der zurzeitige Bundeskanzler in Österreich wäre für ihn eine ideale Ehefrau, steht er, die ideale Ehefrau, doch bei …

Sebastian Kurz zwischen Saudi-Arabien und Australien der Kerker von Raif Badawi – Ein Amtszeitresümee

Übrigens, in dem Bericht an diesem Tage um 7.05 wurde auch seine Antwort bezüglich Austrialien berichtet – auch ein Vorbild für den zurzeitigen Bundeskanzler …

Wem die Slimfitchristians nicht beistehen, auch, wie bereits erzählt, den Kindern, weder in der Welt noch in Österreich …

FPÖ und ÖVP schmettern Antrag zur Bekämpfung von Kinderarmut in Österreich im Parlament ab

Übrigens, hätte der Interviewer ebenfalls einen Wiederkäuermagen, würde ihm das nicht passieren können, daß ihm sein Magen sich dabei umdreht. Dann würde er nämlich nur den Brei nochmals und nochmals hochwürgen und wieder und wieder zerkauen, wie eben erst der zurzeitig österreichische Bundeskanzler in Budapest mit seinen vier Kameraden – wovon es ein Foto gibt in der ästhetischen Darstellung einer polizeilichen Gegenüberstellung …

NS Es ist doch eine recht seltsame Wirklichkeitserfahrung, die der zurzeitige Bundeskanzler in Österreich ständig macht. Auch diesmal. Die Ehefrau des amerikanischen Präsidenten ist, nach seiner oben zitierten Aussage, ein „Medium“ – legt sie Karten oder schaut sie in die Kugel? Vorsichtig sei er bei „medialer Darstellung“ … auch die amerikanische Grenzschutzbehörde, die das Foto (in die Collage aufgenommen) der Kinder im Käfig veröffentlichte, ein Medium – materialisiert sie Kaffeesud?

Auf welcher Landkarte fand der zurzeitige Bundeskanzler in Österreich Albanien erst vor kurzem „außerhalb von Europa“?

Bei so viel Wirklichkeitssinn, wem fiele dabei nicht augenblicklich Robert Musil ein, der von Wirklichkeitssinn und Möglichkeitssinn schrieb, der Österreich vor achtzig Jahren verlassen mußte. Im Jahr 18 fiele Robert Musil, nein, das fiele Robert Musil nicht ein, je unter sein Niveau zu gehen, Robert Musil würde nicht formulieren: Wirklichkeitssinn und Kurzsinn. Jedem anderen Menschen aber, der nicht das Niveau von Musil hat, ist es erlaubt, von Wirklichkeitssinn und Kurzsinn zu sprechen. Und es ist auch gar nicht anders möglich; denn zur Zeit und besonders seit diesem Montag im Dezember 17 ist in diesem Land immer weniger Förderliches vorhanden, das Niveau zu heben, nicht einmal mehr dafür, das Niveau wenigstens einigermaßen zu halten. Und diese fortschreitende Niveaulosigkeit in einem Land bleibt, kurz gesagt, nicht ohne Wirkung, nicht ohne Auswirkungen – und das ist nicht positiv gemeint – in Österreich, wie allein schon an diesem dummen Wortspiel von Wirklichkeitssinn und Kurzsinn …

Kinder in Käfigen - Sebastian Kurz - ideale Ehefrau für Donald Trump

NNS Wenn aber die ideale Ehefrau als zurzeitiger Bundeskanzler in Österreich nachvollziehen könnte, welchen Sinn es machte, „Kinder in Käfigen“ zu sperren, dann freilich … wie recht rasch kann, wie aus der Geschichte ohne Lehre bekannt ist, eine Gesinnung als Sinn angepinselt gefunden werden für Menschen in Lagern zu halten; Wöllersdorf ist vom Bundeskanzleramt gerade einmal etwa 53 Kilometer entfernt, zeitlich sind es – auch wenn die Jahreszahlen etwas anders vorgaukeln – vom Ballhausplatz bis nach Wöllersdorf gerade einmal vierzig Minuten hin einfach …

Was alles in den Sinn kommen kann, wenn auf den Inhalt nicht geachtet werden muß. Kurz etwas über den Wiederkäuermagen.

Die üblichen Verdächtigen kurz in Budapest

Die gesinnungsgemäß zensurierte Website der identitären Regierungspartei in Österreich bringt am 21.06.18 einen Jubelkommentar „Erfolgreicher Kurz‘ Besuch in Budapest“. Und es fällt zu dem dazu veröffentlichten Foto sofort das Plakat ein zum Film: „The usual suspects“.

Das Foto der gesinnungsgemäß zensierten Website zeigt fünf Männer in Budapest, wie die fünf Männer im Film, aufgestellt zu einer polizeilichen Gegenüberstellung.

Was alles in den Sinn kommen kann, wenn auf den Inhalt nicht geachtet werden muß, also auf den von der gesinnungsgemäß zensierten Website transportierten Inhalt der fünf Männer in Budapest. Inhalt ist nicht das rechte Wort. Wiederkäuerei ist das richtige Wort. Die fünf Männer in Budapest kauen wieder und wieder, und was wieder und wieder gekaut wird, ist irgendwann und das schon lange gänzlich aufgefressen, also nichts mehr da, und es wundert, daß sie, die fünf Männer in Budapest, immer noch etwas zerkauen können, also ohne Inhalt kauen können. Ohne Substanz kauen zu können – ein Luftkauen oder ein Phantomkauen. Es erinnert an Menschen, denen Gliedmaßen amputiert wurden und ihnen dennoch die nicht mehr habenden Glieder schmerzen.

Was alles in den Sinn kommen kann, wenn auf den Inhalt nicht geachtet werden muß. Die fünf Männer in Budapest müssen zu den recht, recht seltenen Menschen gehören, die das haben, was Menschen eigentlich nicht haben: einen Wiederkäuermagen. Bei einem Wiederkäuermagen wird, wie bekannt, der vorverdaute Brei hochgewürgt und nochmals zerkaut. Auch das ein Phänomen, das von Menschen sonst nicht bekannt ist, nämlich etwas wieder und wieder hochwürgen zu können, das längst nicht mehr da ist, und dann, obgleich nichts mehr da ist, dennoch es nochmals und nochmals zerkauen zu können.

Was alles in den Sinn kommen kann, wenn auf den Inhalt nicht geachtet werden muß. Auf der Tafel hinter den fünf Männern mit Wiederkäuermagen in Budapest steht n-fach hochgewürgt „connects“. Kann es denn Zufall sein, daß „connects“ und „suspects“ auf „ects“ endet?

Die üblichen Verdächtiger - Die gewöhnlichen Üblen.png

Es ist menschgemäß nicht von ungefähr, daß zu dem Foto der fünf Männer mit Wiederkäuermagen in Budapest der Film „Die üblichen Verdächtigen“ einfallen. Würde dieser Film nun erst, also im Jahr 18, gedreht werden, mit diesen fünf Männern in Budapest, wäre der Titel ein wenig zu ändern, auf: „Die üblichen Verdächtiger“. Von dem Film „The usual suspects“ kann der Inhalt nacherzählt werden. Von „Die üblichen Verdächtiger“ allerdings nicht. Wie oben beschrieben. Phantomkauen ist kein Inhalt, der nacherzählt werden kann. Es böte sich für die fünf Männer in Budapest auch der Titel „Die gewöhnlichen Üblen“ an.

Salvini - Das gewöhnliche Üble

Was alles in den Sinn kommen kann, wenn auf den Inhalt nicht geachtet werden muß, weil, wie gesagt, keiner da ist. In „Die üblichen Verdächtiger“ könnte in einer Szene besonders auf die Händehaltung geachtet werden, von dem einen der fünf Männer in Budapest und von einem, der nicht in Budapest mit dabei war, aber sich mehr und mehr in den Vordergrund spielt. Gesinnungsgemäß eine zu erwartende Nebenrollenentwicklung in einem Film über Männer mit Wiederkäuermagen. Auch er einer, dem das Luftkauen … Die Hände von diesen beiden Männern, synchron wie zum Beten gefaltet, aber suspects beten nicht, sie reiben sich nur die Hände, sie zerreiben Inhalte – sie beten. Das mag nun paradox klingen, absurd erscheinen, surreal anmuten, daß sie Inhalte zerreiben, wenn doch davon gesprochen wurde, es gibt keinen. In einem aberwitzigen Film ist das jedoch erlaubt, der von einer aberwitzigen Wirklichkeit erzählt.

Chefverdächtiger in The usual suspects

Und wenn es um Wiederkauen geht, wenn es um Verdächtigungen geht, um Luftkauen, um Phantomzerkauen, in solch einem Film muß es auch einen geben, der der Unsichtbare genannt wird. Der Unsichtbare, das ist der Chef, der Chefverdächtiger, von dem es kein Foto gibt, nur seine Anweisungen, seine Tagesbefehle, seinen Ausführungsbrei.

the usual suspect

Vielleicht gibt es doch in einer Szene, am Ende des Films, und auch dieser Film über „Die gewöhnlichen Verdächtigen“ muß einmal enden, eine überraschende Szene, in der der Pferdeminister in einem triumphalen Auftritt im Beisein von drei oder fünf Reitkameradenein im Assistenzeinsatz ein Handyfoto von dem unsichtbaren Chefverdächtiger präsentiert, von ihm, dem Pferdeminister, selbst aufgenommen auf dem Kongreß im Vorort von Braunau, vielleicht sogar ein sogenanntes Selfie, er, der Pferdeminister, so vertraut nebeneinander mit dem Chefverdächtiger auf der gesinnungsgemäß zensierten Website der identitären Regierungspartei wie der zurzeitige Vizekanzler aus Österreich mit dem bärtigen gewöhnlichen Verdächtiger aus Italien

Was alles in den Sinn kommen kann, wenn auf den Inhalt nicht geachtet werden muß. Unvermeidlich auch die Überlegung, wie könnte ein Film wie „Die üblichen Verdächtigen“ beginnen, was für eine Anfangsszene es geben könnte. Vielleicht tritt ein Doppelquartett auf und singt begleitet von einer kaiserjägerischen Blaskapelle das „Hohelied der Flüchtlingsroute“, dessen gesamter Text nur ein Wort ist. Und in der nächsten Szene eine Diskussion auf der Straße, vielleicht vor einem Dom oder auf einem Denkmal darüber, ob das Hohelied aus nur einem Wort oder doch aus zwei Wörtern getextet ist, weil dieses eine Wort durch unterschiedliche Betonung einmal gehört werden und dann wieder gehört werden kann als …

Fluchtroute

Was alles in den Sinn kommen kann, wenn auf den Inhalt nicht geachtet werden muß. Im Hintergrund der fünf Männer in Budapest mit Wiederkäuermagen steht recht deutlich: „V 4“. Diese Bezeichnung gab es schon einmal in der Vergangenheit, für eine Rakete …

… am Ende dann doch bloß eine Rohrkrepiererin …

Visegrad - kurz V 4

Es gibt keine „Roma-Frage“, aber, kurz gesagt, eine Regierungsfrage. Und die Antwort auf diese ebenso kurz wie dringlich: Sie haben ihre Stühle zu räumen.

Salvini - Strache - Kickl - sagen - Ciao

Eine vergleichende Frage kann nicht gestellt werden. Das verbieten die Massenmordverbrechen und die Massenverbrechen mannigfacher Weise des deutschen reiches in den madigen zwölf Jahren.

Was aber gefragt werden kann, ist, was ist in der Gegenwart das Schlimmste. Es ist das absolut Schlimmste, im Jahr 18 wie ein nationalsozialistischer Schreibtischtäter von der „Roma-Frage“ zu schwefeln, von Menschen, die die gleiche Staatsbürgerschaft wie Salvini haben, zu sagen, diese „müssen wir leider behalten“, Menschen, die eine Staatsbürgerschaft von einem europäischen, von einem EU-Land haben, aber eben nicht die Staatsbürgerschaft haben, die Salvini hat, ausweisen zu wollen.

Es ist das absolut Schlimmste, nach dem Porajmos, also nach dem Massenmord, so zu schwefeln, wie eben Salvini.

Es ist das absolut Schlimmste im Jahr 18, nach dem Holocaust wie eine Nazisse vor 33 von der „Roma-Frage“, wie ein Landeshauptmann von Burgenland, der an schnellster Lösung der „Juden- und Roma-Frage“ kritzelte, zu salvenieren.

Und es bleibt nicht beim Schwefeln, es wird auch schon wieder geschossen. Schreibtischtätergemäß schießt nicht Salvini, aber dafür gibt es ja …

Harald Vilimsky zieht schon einen Tag später die Lehren aus dem 12. März ’18 – „Bravissimo! Matteo“

Ein Mann geht vom Reden zum Schießen über – Auskunft über Forza nouva, Casa Pound, Lega Nord kann in Österreich FPÖ recht genau geben

Entwicklung 18 in Österreich: FPÖ unzensuriert – Schreibplatz von Harald Vilimsky: „Dort [Mauthausen] befindet sich der geeignete Standort für seine [Soros] ‚Universität‘. Hunderttausende können sich dort inskribieren – aber niemand kommt dann wieder raus!“

Es wird schon wieder geschossen. Mit der Glock und mit Worten. Joseph Joubert war das schon 1801 (also vor zweihundertsiebzehn Jahren) klar:

„Ein Gedanke ist eine ebenso reale Sache wie eine Kanonenkugel.“

Und nun der zurzeitige Vizekanzler und der zurzeitige Pferdeminister beim „Bravissimo“ …

Und der zurzeitige Bundeskanzler zum „Visegrád-Treff mit Orbán“, sie werden wohl die Landkarten studieren, um vielleicht doch noch draufzukommen, welche Staaten „außerhalb von Europa“ und welche innerhalb von Europa … Allein scheint der zurzeitige Bundeskanzler in Österreich nicht Karten lesen zu können, um, kurz gesagt, zu begreifen, daß etwa Albanien innerhalb von Europa …

Und das alles allein im Juni 2018.

Übrigens, der zurzeitige Vizekanzler ist jener Mann, der im Winter 18 auf einen Ball geht, nicht zum Tanz, sondern zum Pflanz und zur gesinnungsgemäßen Bekenntniserneuerung von „Ehre, Freiheit, Vaterland“ …

Eines kann mit Gewißheit gesagt werden. Es gibt keine „Roma-Frage“, nicht im Jahr 18, nicht in der Zukunft, und es hätte nie eine „Roma-Frage“ gegeben haben dürfen.

Was es aber tatsächlich gibt.

Das ist, kurz zusammengefaßt eine dringende Regierungsfrage, aber leider nicht nur in Österreich. Und noch dringender als die Regierungsfrage ist die Antwort, und die Antwort kann nur sein, sie haben ihre Stühle zu räumen.

„Neid, das ist ein blau-türkises Leiden.“

Als wäre

„Neid, das ist ein blau-türkises Leiden.“

zur oder für die zurzeitige schwarzidentitäre Regierung in Österreich extra geschrieben worden. Dabei hat diesen Satz vor langer Zeit Violette Leduc geschrieben, als in Österreich es noch nicht zur Staatsräson gehörte, eine identitäre Partei zu einer identitären Regierungspartei zu machen. Leduc dachte dabei nicht an Österreich.

Und doch ist es kein Zufall, daß dieser Satz gerade von Violette Leduc ist, von einer Schriftstellerin der Armut, einer Schriftstellerin, die anschrieb gegen den Urteilsspruch, der gegen sie gefällt wurde, ohne je etwas verbrochen zu haben, ein Schuldspruch gegen sie bereits zu ihrer Geburt und im Grunde ein Schuldspruch gegen sie bereits bei ihrer Zeugung, die Benennung, eine Bastardin zu sein, die Benennung als Zuweisung der Identität der Armut, der sie sich zu fügen hat, als lebenslange Strafe zu verbüßen hat.

Das ist Jahrzehnte her. Violette Leduc verstarb 1972, gerade einmal 65 Jahre alt geworden.

Und nicht anders wird, Jahrzehnte später, in Österreich immer noch verfahren, mit dieser Zuweisung, mit diesem Schuldspruch, der Zubenennung. Vorneweg von der schwarzidentitären Regierung. Ihr sind – obgleich das nicht gewiß ist – die unehelich geborenen Kinder nicht mehr Bastardinnen, aber die Menschen, die nach Österreich kommen, das Kind, das zwar in Österreich geboren, aber Eltern ohne österreichische Staatsbürgerschaft hat, ist ihnen ein Bastard, dieser Zubenennung entkommt das Kind nicht einmal dann, wenn seine Eltern die österreichische Staatsbürgerschaft haben, aber seine Großeltern von irgendwoher nach Österreich eingewandert sind. Und vielen bleibt sogar ein Kind, das Eltern und Großeltern mit österreichscher Staatsbürgerschaft hat, aber seine Urgroßeltern von irgendwoher nach Österreich zugewandert und ohne österreichische Staatsbürgerschaft waren, weiter ein Bastard.

Diese Stigmatisierung allein reicht ihr nicht aus. Es muß zum folgenreichen Schüren des Niedersten noch etwas beigemengt werden, um das giftige Gebräu möglichst vielen schmackhaft zum Schlucken zu machen: das ist der Neid.

Getränke haben unterschiedliche Farben. Absinth etwa, der mit dem Land, in dem Leduc lebte, vor allem in Verbindung gebracht wird, ist grün. Das Gebräu aus Stigmatisierung und Neid kann keine andere Farbmischung haben als eine türkis-blaue …

Und es ist viel Neid dabei. Wer allein all die Aussagen in den letzten Wochen der schwarzen und der blauen Partei etwa zur Mindestsicherung erinnert, wird bemerken, wie neidgetrieben diese sind. Neidaufstachelung gegen alle Menschen, gegen Menschen, die nach Österreich kommen, gegen Menschen, die zwar nachweisen können, ihrer Herkunft nach bereits seit acht und acht Generationen … aber ohne Arbeit ein „besseres Leben“ haben als mit Arbeit.

Weshalb die christlichen Männer der schwarzidentitären Regierung keinen Nadelstreif tragen, ist nicht die Furcht – erinnern Sie sich noch an den Vorwurf, dem besonders Franz Vranitzky ausgesetzt war – „Nadelstreifsozialisten“ geschimpft zu werden, sondern Slimfitanzüge. Die Nadeln haben sie eingesteckt als Munition gegen alle. Die Taschen ihrer Slimfitanzüge sind voll von Nadeln, so vollgestopft mit Nadeln, die alle ihre Anzugtaschen ausbeulen. In ausgebeulten Slimfitanzügen versetzen sie allen ihre Nadelstiche. Und viele der bisher von ihnen schon Gestochenen sind von dem türkis-blauen Gebräu derart beschwipst, daß sie es noch gar nicht bemerkt haben,  wie viele Nadeln sie abbekommen haben, wie viele Nadeln bereits in ihnen stecken. Aber ein jeder Schwips geht vorüber, und was dann kommt, auch das ist bekannt, ist das Bluten.

Und außerdem, „Sozialisten“ sind sie keine. Es wäre als gänzlich verfehlt, sie Slimfitsozialisten zu nennen. Deshalb kann es nur eine Bezeichnung für sie geben. Sie tragen Slimfitanzüge und sie bezeichnen sich als Christen. Also: Slimfitchristen. Auch wenn die Frauen von beiden Parteien keine Slimfitanzüge tragen, also diesen Arbeitsanzug zum Nadeln und Mischen des giftigen Gebräus, sind sie nicht weniger Slimfitchristinnen.

Und weil aus diesen Kreisen stets zu hören ist, das Gendern störe den Lesefluß, ist es wohl am besten, Slimfitchristen in englischer Übersetzung zu verwenden, mit dieser sind dann Christen und Christinnen in einem Wort gegendert vereint: Slimfitchristians.

Und gegen das Englische scheinen sie nichts zu haben, wie es aktuell aus dem Plan der schwarzidentitären Regierung für die Mindestsicherung hevorgeht. Denn. Wer in Österreich, nach diesem türkis-blauen Plan, die englische Sprache auf dem vorgeschriebenen Niveau beherrscht, ist auf der sicheren Seite, das heißt, keine Kürzung der Mindestsicherung wegen Sprachdefizite.

Slimfitchristians - Neid das ist ein blau-türkises Leiden

 

Slimfitchrist – Bundeskanzler in Österreich, plant, kurz auf den Punkt gebracht, Müllzentren außerhalb von Europa.

„ja es gibt bestrebungen dass wir schutzzentren außerhalb europas schaffen wo wir flüchtlinge unterbringen können wo wir schutz bieten können aber gleichzeitig nicht das bessere leben in mitteleuropa das ist ein projekt an dem wir mit einer kleinen gruppe von staaten allerdings sehr vertraulich arbeiten nicht weil wir geheimnistuer sind sondern schlicht und ergreifend weil das die möglichkeit der durchsetzbarkeit des projekts erhöht“ 

Das ist gestern.

Gestern, am 13.06.18, um 7.18 ist das im Morgenjournal des österreichischen Rundfunks vom zurzeitigen Bundeskanzler in Österreich im Originalton zu hören. Und dann noch:

„wir werden sehen“

Das ist seine Antwort auf die Frage der Interviewerin, ob so ein „Lager“ in Albanien stehen könnte.

Dem zurzeitigen Bundeskanzler scheint in seinem „besseren Leben“ nur etwas noch zu einem besten Leben zu fehlen – ein Atlas,

Im Zentrum ein leitender Polizist – Die kurze Mittelmeerroute zu Kolonialismus und Ändern der Rechte

um nachsehen zu können, wo Albanien … außerhalb von Europa jedenfalls nicht ..

Wenn vor allem Männer seines Schlages von „Schutzzentren“ schwefeln, wird immer gehört Müllzentren. Das „bessere Leben in Mitteleuropa“ produziert sehr viel Müll, und dieser wird „außerhalb von Europa“ abgeladen, tatsächlich „außerhalb von Europa“, etwa in Afrika.

Und das ist auch der Zugang vor allem solcher Männer, wenn es um Menschen geht. Alles, was ihnen nicht zu ihrem „besseren Leben“ zugehörig erscheint, sie in „ihrem besseren Leben“ für sich als störend empfinden, wollen sie weghaben, wollen sie abladen, irgendwo, nur weg von ihnen, wie ihren Müll, den sie auf die Straße stellen und verbracht wird, irgendwohin, und das kümmert sie nicht weiter. Denn. Sie sind es nicht, die den Müll irgendwo abladen, da sind sie frei von Verantwortung, sie haben ihre Pflicht getan, den Müll ordentlich getrennt auf die Straße gestellt, und das rechnen sie sich hoch an.

Wo sie sind, soll alles so scheinen, als hätten sie irgend etwas gelöst. Dabei. Es ist nichts gelöst, nur weil es aus den Augen ist, wie etwa der Müll Europas, der nach Afrika verbracht wird …

Slimfitchrist - Bundeskanzler Österreich

Adrett in ihren Slim-Fit-Anzügen möchten sie Lösungskompetenz ausstrahlen. Und alles, das dem widerspricht, muß weg aus ihren Slim-Fit-Leben. Das eine ist schon gelöst, also für die mit dem „besseren Leben“. Die Müll-Lager gibt es, und diese sind tatsächlich außerhalb von Europa. Und jetzt noch die Müll-Lager, in denen die Menschen ohne Slim-Fit-Anzüge gepfercht werden sollen. Es ist ihnen, ob sie von Müll oder von Menschen reden, dasselbe, aus ihren „besseren Leben“ wollen sie es weghaben, und möchten das sich auch noch recht hoch anrechnen lassen, geradeso, als hätten sie tatsächlich je irgend etwas getan, um zu tatsächlichen Lösungen im Sinne der Menschen …

Welche Staaten der Christ im Slimfit auf seinem Kanzlerstuhl wohl meint, mit denen er „vertraulich“ – dafür braucht es keinen Atlas, um sich denken zu können, um welche Staaten es bei dieser Kollaboration geht …

Und übrigens, der Slimfitchristkanzler verwendet, wie oben zu lesen ist, die Phrase: „schlicht und ergreifend“ …

Schlicht und ergreifend … eine der Leibphrasen von seinem Reitkameraden in der schwarzidentitären Regierung, der es wohl sich selbst hoch anrechnen wird, auch im Kopf seines Slimfitkameraden zu deponieren seine …

Zurzeitiger Bundeskanzler in Österreich - der Christ im Slimfit - plan Müllzentren außerhalb von Europa