Wer gaulandgemäß für Schießbefehl und Stolz auf deutsche Soldatenleistungen im Weltkriege – der FPÖ recht willkommen zur Gesinnungsbereicherung

Soldatenstolz und Schießbefehl von Gauland

Dr. Alexander Gauland fordert „eine Neubewertung der Taten deutscher Soldaten in beiden Weltkriegen“. Und er will auch „unsere Vergangenheit zurückholen“. Das sagte er, und vielleicht träumte er dabei bereits davon, das Land werde einst Gauland heißen, am 2. September 2017.

Wer „unsere Vergangenheit zurückholen“ will, kommt um den „Schießbefehl“ nicht herum, auch von dem hat Dr. Alexander Gauland bereits …

Deutscher Soldatenstolz und Schießbefehl kommen aber ganz als rechte Bereicherung an, in Österreich, bei der identitären Parlamentspartei. Wie gelesen werden kann, hat Wolfgang Dvorak-Stocker in seinen Kommentar für die FPÖ unzensuriert den gaulandschen Schießbefehl ernst und begierig aufgenommen:

Gauland - Schießbefehl - FPÖ unzesuriert Dvorak-Stocker

FPÖ unzensuriert gefällt: „Rivers of blood“ ersehnt am Christtag von FPÖ unzensuriert für das Neue Jahr

Wer für deutschen Soldatenstolz und Schießbefehl ist, ist ein willkommener Gast, ist er doch der Gesinnung Bereicherung, von Hofer, Vilismsky, Strache … ach, was werden das für Gespräche im Juni 2017 gewesen sein, in Wien, die Gegenwart ganz und gar zurückgeholte …

glücklichen Zeiten entgegen.

Es stehen Wahlen an, in Österreich, in Deutschland.

In Deutschland wird die AfD, so die Umfragen, vielleicht 8 %, vielleicht etwas mehr als 8 % bekommen. In Österreich die identitäre Parlamentspartei, so die Umfragen, aber weit über zwanzig Prozent … Was für ein Unterschied zwischen diesen beiden Ländern.

Und ein noch wesentlicher Unterschied zwischen Deutschland und Österreich, nämlich der, wenn es darum geht, welche Partei zu einer Regierungspartei zu machen. Wer will in Deutschland die AfD zu einer Regierungspartei machen? Wer will in Österreich die identitäre Parlamentspartei nicht zu einer Regierungspartei machen? Wer ist in Österreich noch gegen eine identitäre Regierungspartei? Bald kann nur noch von einer Minderheit in Österreich gesprochen werden. Besonders zwei Parteien in Österreich locken in unterschiedlicher Lautstärke die identitäre Parlamentspartei ins Machtbettchen …

Es sind Unterschiede, die nicht zum ersten Mal angesprochen werden, und nie fällt der Unterschied zugunsten von Österreich aus.

Der vom Wolfenbüttel AfD mißbrauchte Bazon Brock

Wolfenbüttel AfD erkennt sich in seinem Diskriminierungsleid in Bazon Brock

Es ist menschgemäß stets heikel zu sagen, der mißbrauchte Mensch ist an seinem Mißbrauch selbst schuld. Bereits auch generell zu sagen, zumindest eine Teilschuld hat er an seinem Mißbrauch, ist nicht unproblematisch, wenngleich es im Einzefall tatsächlich zutreffen kann.

Wenn nun AfD Wolfenbüttel Bazon Brock mißbraucht, um mit dem „Kunstvermittler der Nation“ über die „Diskriminierung Andersdenkender“ zu klagen, zu jammern, sich also einen Kronzeugen mit höchstem Ansehen an ihre Seite holt, um gegen die „Diskriminierung Andersdenkender“ aufzutreten, tritt er selbstverständlich nicht für die Andersdenkenden ein, sondern nur für sich selbst, für AfD ist einzig AfD der „Andersdenkende“, der diskriminierte Andersdenkende.

Der Wolfenbüttel AfD verbreitet gesinnungsgemäß nur diesen kurzen Ausschnitt des Interviews, in dem Bazon Brock spricht: über Feindschaft, Haß, Einteilung in „Demokrat“ und „Antidemokrat“, „Gut“ und „Böse“. Aber er hätte auch das gesamte Interview für sein Gejammere, der diskriminierte Andersdenkende zu sein, zur Verbreitung nehmen können. Er, der Wolfenbüttel AfD, hätte damit zeigen können, es gehe ihm tatsächlich um die „Diskriminierung Andersdenkender“. Denn. Ist nicht gerade Bazon Brock selbst ein Paradebeispiel dafür, wie ein „Andersdenkender“ der „Diskriminierung“ ausgesetzt ist? Er sagt es selbst, in diesem Interview. In keiner einzigen Zeitung in Deutschland je Rezensionen seiner Bücher. Ja, dem armen Bazon Brock geht es wie dem Wolfenbüttel AfD. Medial totgeschwiegen. Vernichtet. Ausgelöscht. Ein so langes Leben voller Arbeit, ein so langes Leben mit so vielen Publikationen, und nicht einmal eine einzige Suchmaschine liefert wenigstens einen einzigen Eintrag zu Bazon Brock. Achtzig Jahre anders gedacht, achtzig Jahre diskriminiert, keine Rezensionen, keine Interviews, keine Preise, keine Professuren …

Selbst dieses Interview bitterster Beweis, wie gleichgültig die Welt gegen ihn ist. Nicht einmal sein kleinstes Büchlein liegt auf dem Tisch, an dem er mit seiner Interviewerin sitzt. Nicht einmal sein kleinstes Büchlein war Anlaß zu diesem Interview. Was der Anlaß war? Vielleicht war der Gedanke für dieses Interview, einmal einen Menschen in das Rampenlicht der Öffentlichkeit zu stellen, der nie irgendwo vorkommt, über den niemand spricht, ihn selbst einfach erzählen zu lassen, wie es ihm mit seinem verschwiegenen Leben …

Nichts. Und dennoch:

„Brock habe Wirkung ohne Werk, Vostell Werk ohne Wirkung. Beuys hingegen habe Werk und Wirkung, fasst es Brock, der einzige noch Lebende der Trias, heute zusammen.“

Der Wolfenbüttel AfD hat sich wohl mehr in Bazon Brock erkannt, als ihn für sein Gejammere mißbraucht. Dem Wolfenbüttel AfD geht es wie Bazon Brock. Keine Berichte. Keine Aufmerksamkeiten. Kein Werk. Was den Wolfenbüttel AfD geneigt macht, sich gerade in Bazon Brock als Leidenskameraden erkennen zu wollen? Vielleicht sind es beispielsweise Aussagen, die Bazon Brock in Vaduzvon einer Qualität ebenbürtig eines Björn Höcke beispielsweise …

Und vielleicht kann nach der nächsten Wahl in Deutschland im Herbst gelesen werden:

Brock habe Wirkung ohne Werk, AfD hingegen war ohne Werk ohne Wirkung auf die Wählenden, faßt die AfD anläßlich ihrer Auflösung zusammen.

 

Glücklichen Zeiten entgegen

FPÖ - Glücklichen Wahlzeiten entgegen

Mit der FPÖ guten Wahlzeiten entgegen. Das kann ohne Übertreibung geschrieben werden. Es muß dabei auch nicht auf die Hoffnung gesetzt werden. Denn. Das hat auch die Wahl in dieser Woche in Großbritannien bestätigt. Wer mit der FPÖ verkehrt, wer von der FPÖ bewundert wird: verliert.

1,8 Prozent für UKIP, kein Sitz mehr im Parlament. Eine Partei der Verlierer und Verliererinnen – party of losers.

Marine Le Pen wurde nicht Präsidentin. Front national und sie: Verlierer und Verliererin – party of losers.

Kein berauschendes Wahlergebnis für Gert Wilders. Ein Verlierer – loser.

Und nun waren im Juni 2017 der Spitzenkandidat und die Spitzenkandidatin der AfD in Wien bei Hofer und Strache … wird an die Niederlande, an Frankreich, an Großbritannien gedacht, ein gutes Zeichen für die Wahl in Deutschland, und es wird nach der Wahl in Deutschland geschrieben werden können: party of losers.

Auf diese Art betrachtet, ist die FPÖ durchaus ein Glücksschwammerl, auch wenn nicht wenige bei dieser Partei an einen anderen Pilz in erster Linie denken mögen, ein Glücksschwammerl zwar nicht für die Parteien, mit denen die FPÖ verkehrt und die von der FPÖ bewundert werden, aber das Glück dieser Parteien ist wahrlich kein Anliegen und schon gar nicht eine Herzensangelegenheit …

Beinahe vergessen. Die FPÖ ist für ihre eigenen Kandidatinnen und Kandidaten auch ein Glücksschwammerl: Norbert Gottwald Hofer ist nicht Präsident geworden. Ein Verlierer. Und gemessen an seinen eigenen Ansprüchen ein absoluter Verlierer – loser.

Wenn es so weitergeht, dann wird nach dem 15. Oktober 2017 auch für Österreich eine Collage erstellt werden können: Sitzverteilung im Parlament: FPÖ, identitäre Partei: Null … und geschrieben werden können: Partie der Verlierer und Verliererinnen –party of losers.

Jedoch, bei Österreich bestätigt sich die Befürchtung zuerst. In Österreich wird nicht viel vom eigenen Glück gehalten. Das Lieblingsgericht in Österreich ist doch mehr der Pechpilz …

Alice Weidel, die Hans Albers der …

Weidel afd

Es wäre naheliegend, Alice Weidel die Hans Albers fortzusetzen mit: der Po… Aber da geht nicht. Nicht vor und schon gar nicht nach der Diskussion auf Puls 4.

Sie ist einfach Hans Albers, aber nur die Hans-Albers-Hoppla … das geht auch nicht mit fortzusetzen: „jetzt komm ich“. Sie möchte wohl gerne kommen, politisch, aber Le Pen, für die ihr Herz schlägt, die Marine ist untergegangen, die Wählerinnen und Wähler wissen eben doch, wenn es darauf ankommt, was von Albernen zu halten ist, zu erwarten ist, politisch, nämlich nichts.

Fortgesetzt könnte es am besten so werden: Alice Weidel, die Hans Albers der alten Leier … und neben sich die Flasche mit dem schimmeligen Geist…

Die Hans Albers, was für ein Auftritt. Hoppla, seht, wie Alice Weidel klug ist, aber das Kluge an ihr ist bloß, den anderen zu unterstellen, sie wären nicht klug genug, sie zu verstehen, was sie sagt, die Alberse. Robert Menasse könne wohl vieles unterstellt werden, aber daß er nicht klug genug sei, um Hans Albers zu verstehen, das kann nur einer einfallen, die morgens wie nächstens, ob Werk- oder Feiertag, vor dem Spiegel vorsagen, ach, wie gut Weidel weiß, die sie klug heißt …

Es kann gut vorgestellt werden, wie sie vor dem sogenannten eigenen Volk ihre Reden hält, und sich dabei denkt, die sind so etwas von … die verstehen nicht, die können gar nicht geistig erfassen, was Alice Weidel ihnen, wie für sie eben Robert Menasse …

Weit kann Hans Albers nicht denken, wie gesehen und gehört werden konnte, wie sie das Weiterdenken des Nationalen, von Robert Menasse vorgebracht, ganz und gar nicht verstanden hat, was dann kommt, wenn das Nationale versagt hat, das sogenannte Volk meint, das Nationale habe ebenfalls versagt, Albers etwa auch nur versagt hat, dann kommt eben die Steigerung, der Hardcore des Nationalen: der deutsch-österreichische Faschismus …

Und, ach wie süß saß Harald Vilimsky neben Albers. Wie Luise, und Hans zeigt Luise eine Sendung lang, wie gut sie ihm ist, das war gestern ihre Wiese, auf der sie ihre Schaukel aufstellten, zum Verschaukeln der Menschen …

Mehr ist zum Balgen von Hans und Luise auf der Wiesenschaukel nicht zu sagen, vielleicht noch: ihre Parteien werden doch mehr als gut gekannt, recht gekannt werden auch ihre …

FPÖ Unzensuriert und Blasting News – „Marine #Le Pen ist eine Faschistin.“

Harald Vilimsky

afd

Seltsam, auf welche Art sich diese Fernsehfirma neuerdings mehr und mehr hervortun will …

Au nom de peuble

… und diesmal mit dieser sonderlichen Frage, ob der Rechtspopulismus ausgedient habe … wie könne wer ausgedient haben, ohne je gedient zu haben, sich höchstens bedient zu haben …

 

Unterschiede zwischen Deutschland Österreich, die nicht für Österreich sprechen

Das ist schlecht. Gut ist, Österreich ist kein Vorbild für Deutschland mehr.

Auch wenn es pauschal klingen mag.

So führen zu Pauschalierungen doch allenthalben handfeste Beispiele.

Beispiel vom Tag: Björn Höcke und die AfD. Wie aktuell gelesen werden kann, hat die AfD mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit ein Parteiausschlußverfahren gegen Björn Höcke beschlossen. In Deutschland ist ein solches Vorgehen sogar in einer Partei wie der AfD möglich, womit aber nichts Positives über diese Partei geschrieben ist, sondern bloß zur neuerlichen Kenntlichmachung der Unterschiede zwischen Österreich und Deutschland dient, die nicht für Österreich sprechen.

Hingegen in Österreich. Es stimmt zwar, daß Susanne Winter etwa nicht mehr in der identitären Parlamentspartei ist, aber sie ist nach wie vor im österreichischen Parlament. Und das regt nicht auf, ist, wie es heißt, gegessen …  wie könnte das genannt werden? Vielleicht in Anlehnung an einen Spruch, der noch hypogut in Erinnerung sein müßte, könnte das genannt werden:

state of the austrian state

Was in Österreich alles bereits gegessen ist und fortwährend als gegessen ist … alles scheint verdaubar zu sein, tatsächlich aber ist nichts verdaulich und dann auf dem sogenannten natürlichen Wege ausscheidbar, das Gegessene bringt die Bauchdecke zum Explodieren und, nein, das muß nicht beschrieben werden, es ist vorstellbar, wie es durch die aufgerissene Bauchdecke schießt und nicht nur auf den Gesichtern der Menschen in diesem Land haften bleibt …

Susanne Winter fällt ein, weil vor ein paar Tagen sie vom Umsonstfernsehsender der Umsonst eingeladen war in eine Runde , um über Donald Trump … dazu gleich wieder Deutschland ein, wie dort …

Burschenschafter in Deutschland als Staatssekretär entlassen, in Österreich im Parlament geehrt

Zurück zum Beispiel des Tages. Zwei-Drittel-Mehrheit sogar in der AfD für ein Ausschlußverfahren … Björn Höcke ist in Österreich kein Unbekannter, jedenfalls der identitären Parlamentspartei:

Alphabet of Enlightenment, H-H: Haverbeck, Höcke, Hofer, Holocaust

In Österreich hingegen, nun ja, schaffen es nicht einmal Funktionäre und Mandatarinnen von anderen Parteien, nein, das muß genauer gesagt sein, von SPÖ und ÖVP eine … wenn etwa an den aktuellen Plan der Presseförderung,

Österreich heute: Krone der Kultur

wenn an den Justizminister, wenn an den geplanten Kriterienkatalog der SPÖ gedacht wird, mit dem es wohl so hingebogen werden soll, mit einer FPÖ doch in eine Bundesregierung … Diesen Kriterienkatalog soll Peter Kaiser … wenn an die aktuelle Debatte und dem Kompromiß bei der Kärntner Landesverfassung

Kärntner Landesverfassung: „Fürsorge“ ist in Deutsch zu vollziehen

gedacht wird, braucht es kein Vorstellungsvermögen mehr, was für Kriterien …

Deutschland hat mit Blut und Geld dafür bezahlt, einmal auf einen Österreicher hereingefallen zu sein, aber in Österreich scheint immer noch nicht genug verschwendet worden zu sein. Es kann das Stück „Der Verschwender“, will es scheinen, nur in Österreich und nirgends sonst geschrieben worden sein. Von seinem Kammerdiener Wolf, den er für einen braven Mann hält, schamlos ausgenutzt … in Österreich die ewige Wiederkehr des wölfischen Kammerdieners und die ewige Wiederkehr Österreichs, sich von den wölfischen Kammerdienern schamlos ausnutzen zu lassen, im festen und unerschütterlichen Glauben, diese seien brave Männer …

Wer verschwendet, hat keine Zeit zum Lernen, ist das Verschwendete kein Lehrgeld.

Und es gibt noch weitere handfeste Beispiele, die hier in weiteren Kapiteln gelesen werden können, und wer sich ein wenig umsieht, wird anderswo weitere Beispiele finden, dafür daß Österreich für Deutschland kein Vorbild mehr ist, dafür, wie groß die Unterschiede zwischen Deutschland und Österreich geworden sind, und die nicht für Österreich sprechen.

Der Germanin gefällt: „Hofer-FPÖ unzensuriert vollzieht virtuellen Anschluss an Deutschland“

Europäisches Forum Linz – Österreich darf Deutschland werden

Rechtsextremismus, FPÖ unzensuriert und der Unterschied zwischen Deutschland und Österreich

Studienzentrum Weikersheim – Was in Deutschland hoch umstritten, in Österreich für das Parlament recht

Abschließend noch, wie wurde von dieser österreichischen Systemgesinnung, die sich fern des Systems verkaufen will, vor einem Alexander van der Bellen gewarnt, ihn zum Bundespräsidenten zu wählen. Nun ist er Bundespräsident. Wie brav fügt er sich ein, die erste Reise nach Mariazell, seine Äußerungen zum Akademikerball mit seiner märchenhaften oder vertrackten Erklärung, der Ball würde ja nicht in seinem Trakt

Staatsräume für Burschenschaften in Wien – In München für Burschenschaften nicht einmal mehr Privaträume

state-of-the-austrian-state