Koalition mit der identitären freiheitlichen Gemein-Schaft – Erinnerung für die Zukunft

Wenn es vor allem der christschwarzen Partei wieder einfallen sollte, mit der freiheitlichen Gemein-Schaft zu koalieren, und das könnte bald wieder der Fall sein, früher gar als erwartet, wird nicht nur ein Reinhold Lopatka oder Michael Häupl daran zu erinnern sein, daß er, christschwarzer Klubobmann, in der ersten Juni-Woche 2014 die „Identitären“ verbieten lassen gehabt haben würde, hätte es dafür eine rechtliche Grundlage …

Koalition mit identitärer FPÖ - Zur Erinnerung für die ZukunftZur Erinnerung für die Zukunft also heute noch einmal:

NR Christian Höbart: FPÖ auch ohne Umbenennung eine „identitäre Bewegung“

Kein Widerspruch von NR Christian Höbart, FPÖ eine identitäre Bewegung zu nennen

Freiheitliche Gemein-Schaft zu wählen – Nicht mehr als ein Kreuz für ZZ-Abonnement

Rot-Blaue Koalition – Überlegungen auf Neuwal für eine politische Wirklichkeit, die es in Österreich nicht mehr gibt

Die Zukunft der Menschen verdient aber andere Erinnerungen, andere Wirklichkeiten, und dafür müssen Wähler und Wählerinnen sorgen, nicht Verbotsgesetze, wie auch ÖVP und SPÖ nachdenken sollten, nicht über Verbotsgesetze, sondern politische Gestaltung, die eine klare und eindeutige Antwort wäre, aber auch Angebot, das vergessen läßt, Identitäre je noch zu wählen.

Fest der Vereinsobergermanenmeierei: 1848, „Forschungsgesellschaft Revolutionsjahr“

Wie der Collage entnommen werden kann, ist rasch ist ein Verein gegründet worden, und zwar am 21. Dezember 2013, und zu welchem Zweck? Für einen „Faschingsumzug“ im Juni. Damit Buben mit welkem Geist mit Säbeln durch die Gassen laufen können, mit dem Auszählreim „Ehre – Freiheit – Vaterland“. Aber das ist ein schon lange ausgezählter Reim. Dazu bedarf es keiner weiteren Forschung, daß das mittlere Wort in diesem Reim ein falsch eingesetztes ist, auch die Reihung je nicht der Wirklichkeit entspricht, zutreffender: Vaterland – Recht zur Pflicht: Tod

Krüger - Schlüsselberger - Fest der ObergermanenvereinsmeiereiAber es werden Vereine auch aus ganz praktischen und also finanziellen Überlegungen gegründet, um an Subventionen, an Steuergeld heranzukommen, dafür ist die Gründung eines Vereines in Österreich mehr oder weniger unabdingbar … Ist es bei diesen Obergermanenvereinen ebenso?

Es wird im Juni also nicht nur ein „Faschingumzug“ veranstaltet, unter der Überschrift „Fest der Freiheit“, es wird auch recht ordentlich angegeben. Zum Titel „Fest der Vereinsobergermanenmeierei“ kann auch ein weiterer erfunden werden: „Feste Angeberei“. Denn. Einen Verein zu gründen mit der recht hochtrabenden Ansage „Forschungsgesellschaft“, das kann nur Angeberei genannt werden. Gesinnungsgemäß auch Verschleierung. Denn. Was will denn dieser Verein anderes noch erforschen, als das, was den Buben längst schon ihnen wahre Meinung ist? Und wer sind die Forschungsvorstandsbuben? Mit Vertretungsbefugnis seit dem 11. März 2014. Ein Dr. Peter Krüger, und nach der Zustelladresse für diesen Verein, ist es wohl der Apothekenjurist und scheinbar auch Laienrichter. Ob er das alles noch ist, was er alles je war, ob er schon in Rente ist, das wurde nicht rechecheriert. Es ist auch vollkommen belanglos. Ein Historiker ist es jedenfalls nicht. Das ist das Entscheidende. Daß er auch etwas mit der freiheitlichen Gemein-Schaft zu tun hat oder zu tun hatte, auch das belanglos, wenn auch nicht unerwartet.

Und der zweite Vorstandsbube – mehr Buben werden im Vereinsregisterauszug nicht angeführt – ist Gerhard Schlüsselberger. Ein Mann mit recht ordentlichen Voraussetzungen für den stellvertretenden Vorsitzenden eines Vereines, der sich Forschungsgesellschaft nennt. Wie allein schon seine Ausführungen zum Krieg von 1939 bis 1945 legitimieren; ebenfalls in die Collage geklebt, nicht von irgendwann, sondern aus diesem Jahr, aus dem Jahr 2014:

„Neben den Millionen verlorener Menschenleben und tragischer Schicksale durch Krieg und Vertreibung haben sich unter anderen die europäischen Völker im Zuge der beiden Weltkriege mit einem in der Geschichte beispiellosen Vernichtungswillen gegenübergestanden.“

Das allerdings könnte eine im geheimen selbstgestellte Aufgabe dieser Forschungsgesellschaft sein. Bis heute, 2. Juni 2014, nämlich wurden immer noch nicht die in den Krieg involvierten Staaten der Roma und Sinti, der Juden, der Homosexuellen, der Andersdenkenden u.v.a.m. gefunden, deren „beispielslosen Vernichtungswillen“ germanisch volksgemeinschaftlich … Was wird das für ein Hallo sein, wenn diese Verein eines Tages, eines rechten Tages mit Landkarten vor die Welt hintreten wird, auf denen Staaten eingezeichnet sein werden auf dem europäischen Kontinent, durch die beispielsweise von Österreich jahrzehntelang in die Sommerferien gefahren wurde, ohne zu wissen, durch den Staat der Juden, durch den Staat der Roma und Sinti, durch den Staat der …

Alles muß recht ordentlich organisiert sein, dem Germanen ist Organisation, so ein Klischee, der Appellruf zum Tagwerk, der Marschbefehl an die Listen- und Tabellenfront, und wie erst muß der Obergermanin dieser Appell Vorsehung, heilige Losung, Kreuz und Amen des Lebens sein … In Österreich. Und für, was ihnen in ihren welken Geistern festgeschrieben, ist ihnen je ein Verein wert, und als wäre es die Vorsehung selbst, die ihnen die Vereinsnamen donnernd aus der Scholle grübe … „Forschungsgesellschaft“ für einen „Faschingsumzug mit Podium“, „Verein für Wissenschaft, Forschung, Kultur und Menschenrechte“ für eine Tanzveranstaltung in der Wiener Hofburg, allerdings, für den Säbelball allein benötigen sie sogar zwei Vereine

Georg Zakrajsek und seine Schreibstaffel erzählen von sich und werden schnauben: Hetze, Pauschalierung und Beschimpfung

Antonio Fian schreibt Dramolette mit dem Anspruch, auch die darin verarbeiteten Zitate sollten doch einen gewissen Standard nicht unterlaufen, oder wenigstens, das verarbeitete Material sollte einen gewissen Wert noch haben, zumindest einen hohen Bekanntheitswert und selbstverständlich auch einen Unterhaltungswert.  Aus dem aber, was Georg Zakrajsek und Wolfgang Kröppl und Gerhard M. und Jokl schreiben, würde Antonio Fian kein Dramolett … Antonio Fian würde mit einem derartigen Dramolett seinen guten Ruf in Gefahr bringen. Um den guten Ruf jedoch muß hier nicht Sorge getragen werden; deshalb kann das von diesen Herren Geschriebene hier bedenkenlos verarbeitet werden – zu was? Zu keinem Dramolett … So schlecht kann keines schreibenden Menschen Ruf sein.

Georg Zakrajsek - Freiheitliche UnzensuriertEs würde im Grunde die Collage des Original-Geschwefels der Herren Wolfgang Kröppl, Georg Zakrajsek, Gerhard M. und Jokl genügen, um alles geschrieben zu haben, was dazu geschrieben werden kann. Jedoch in der Verknappung und in der Zusammenführung ihres Geschwefels zu einem Prachtexemplar, das jede Kuriositätensammlung wegen Platzmangels aufgrund solcher bereits reichlich gesammelter Schaustücke ablehnen würde, wird auch deutlicher das Zusammenspiel von Kommentatoren und Schreibstaffel, wie es von der freiheitlichen Unzensuriert her schon recht bekannt ist, die auch ein Medium von Georg Zakrajsek ist.

„Hat der Wolfgang Kröppl schon aufgenommen?

Keinen einzigen. Doch nicht er. Wo diese Leute vielleicht den Parkettboden verheizen, das Geschirr zertrümmern und die Einrichtung verkaufen. Wirklich nicht. Ich habe ihn freilich nicht gefragt, weil ich ihn nicht blamieren wollte, ist aber sicher so. Hat er nämlich große Töne gespuckt.

Die Menschen sind allesamt weder. Sie sind ganz einfach Besatzer, sie wollen unseren Wohlstand, unser Geld und unsere Zuwendung, Wohnungen, Nahrung, Mobiltelefone, Internet und zwar alles gratis. Sie sind nicht. Natürlich nimmt der keine auf, nicht einmal in seinem Umfeld. Dabei gibt es mittlerweilen genug Deutschösterreicher die neger sind. Für die hat er noch weniger Platz.

Satelliten können jedes noch so kleine Boot identifizieren wenn man will. Und wird so ein Boot entdeckt, kommen die Marineboote und die Zollboote, nehmen in Schlepptau und schleppen. Angekommen werden Boote versenkt oder verbrannt. Das Geschäft verdorben. Niemand wird ihnen mehr etwas zahlen, wenn das konsequent gemacht wird.

Ich schäme mich für die unbeschreibliche Blödheit meiner Landsleute, die nicht begreifen, was sie mit ihrem Desinteresse diesem Land für einen Schaden zufügen. Auch Kinder werden dies bitter. Sie werden bald nur mehr vorfinden Gebräuche. Dafür werden wir jede Menge auf Land scheißen und nur deshalb weil 50% der einheimischen Vollidioten es vorziehen nicht zur Wahl zu gehen.

Meine Lösung ist einfach. Das Recht ausgesetzt. Keiner bekommt. Jeder wird. Die Folge dieser menschenverachtenden, rassistischen, rechtsextremen Regelung nach meinem Plan verschifft, dort sollen sie leisten.

Es könnte sich der Herr Kröppl zu einer Diskussion mit mir. Öffentlich und im Fernsehen. (live) Übertragen. Traut sich der doch nie! Diese Leute sind nur dann, wenn sie sich auf sicherem Terrain bewegen. Sonst sind sie feige.

Heil 1848.“

Noch ein verfehltes Wahlziel von Identitären – 0,2% für Pro NRW mit handfuchtelndem Nackt-Vize Kevin Gareth Hauer

Es schreibt zwar die „Unzensuriert“ der freiheitlichen Gemein-Schaft über Wahlerfolge der Pro NRW bei den Kommunalwahlen am verwichenen Sonntag, aber nicht über das Abschneiden der Pro NRW bei der EU-Wahl.

Nullkommaein Prozent zu verlieren - Großer Wahlerfolg der Pro NRW

Nach 0,6 fährt Pro NRW 2014 mit 0,5 einen sie berauschenden Sieg ein, mit dem noch beim freiheitlichen Akademikerball 2015 Kevin Gareth Hauer – der bereits heuer versprach, wiederzukommen – mit in die Höhe gestreckten Säbeln als treue Ehrerbietung gefeiert werden wird.

Das würde wohl zu sehr darauf aufmerksam machen, daß die freiheitliche Gemein-Schaft noch ein Wahlziel verfehlt hat, besonders Harald Vilimsky gescheitert ist, Markus Beisicht in das Europaparlament zu bringen, auch Susanne Winter als Wahlunterstützerin der Pro NRW gescheitert ist.

pro nrw und fpö - verfehlte wahlziele0,2% hat Pro NRW in der EU-Wahl bekommen, das ist so wenig, daß es, wie auch in der Collage gesehen werden kann, nicht einmal mehr graphisch dargestellt wird.

Adolf Hitler bringt es in Deutschland nicht mehr. Und das ist nicht einmal polemisch gemeint. Denn Kevin Hauer, wie ebenfalls in der Collage gelesen werden kann, posiert schon auch mal mit einem Bild von Adolf Hitler …

Und Kevin Hauer ist stellvertretender Vorsitzender von Pro NRW. Und einer, für den sich die „Unzensuriert“ der freiheitlichen Gemein-Schaft schon auch einsetzt, wie in diesem Jahr, als er seine Arbeit verlor.

Aber das muß alles nicht noch einmal alles geschrieben und wiederholt werden, es kann hier zum Nachlesen aufgerufen werden.

pro köln rücktritt vorstand wahlergebnisZum Festhalten aber ist es doch besonders. Denn. Es ist mehr als erfreulich, daß in Deutschland Wähler und Wählerinnen wissen, wen sie wählen und wen sie gerade einmal knapp über der Null wählen, taub sind für die Parolen einer Partei, die von der freiheitlichen Gemeinschaft unterstützt wird, mit der die freiheitliche Gemein-Schaft recht gerne in das Europaparlament eingezogen wäre.

„Burschi-Ball-Besucher mit Kevin mit Hitlerbild“ (Beitrag auf „stopptdierechten.at“)

Einsatz der freiheitlichen Unzensuriert für Kevin Hauer

Freiheitlicher Einsatz für „ultrarechten Polizisten“ der Pro NRW

Wer deutschen Burschenschaftern zu rechtsextrem – Ist freiheitlicher Gemeinschaft erst recht genehm

Harald Vilimsky: „Bringt mit den Markus Beisicht ins Europaparlament“

Freiheitliche Gemein-Schaft und Pro NRW – Kameraden im Reimen von Gemeinem

Pro NRW macht es ihr recht vor – Wann nennt sich freiheitliche Gemein-Schaft „identitäre Bewegung“

NR Christian Höbart: FPÖ auch ohne Umbenennung eine „identitäre Bewegung“

EU-Wahl 2014 – Freiheitliche Gemein-Schaft ist nicht die Siegerin

„Schwarze Katze“ auf Twitter verliert Follower – Eine Entschuldigung

Es mag Zufall sein und nichts mit

Wer folgt der „Schwarzen Katze“ – Was sagt das über Christian Höbart, NR?

zu tun haben, daß einige heute nicht mehr der Schwarzen Katze auf der Plattform des Unternehmens Twitter folgen.

Nun, ganz zufällig wird es nicht sein, von einem Follower zumindest darf das mit Bestimmtheit geschrieben werden, denn von diesem wurde eine Nachricht erhalten, warum der Schwarzen Katze gefolgt worden sei. Und dieser folgt ihr nun nicht mehr. Diese Nachricht war eine Rechtfertigung, ein Follower der Schwarzen Katze gewesen zu sein. Dabei. Es wurde nie ein Vorwurf dagegen erhoben, Follower der Schwarzen Katze zu sein, es wurde überhaupt kein Vorwurf erhoben, von irgend jemandem eine Followerin zu sein. Im Gegenteil, ganz im Gegenteil, wie nachgelesen werden kann.

Schwarze Katze wurde willkürlich gewählt, zufällig, sie bot sich aber gut an, um über das Folgen und Gefolgtsein auf Twitter aufgrund einer konkreten Vorhaltung gegen NR Christian Höbart zu schreiben, nämlich darüber, daß es keine Aussagekraft besitzt, wer wem auf Twitter folgt oder wem von wem gefolgt wird.

Dafür, mindestens einen Follower wegen dieses Beitrages verloren zu haben, ist eine Entschuldigung bei der Schwarzen Katze angebracht und notwendig. Es war tatsächlich nicht die Absicht, einen Verlust bewirken zu wollen. Darüber hinaus konnte diese Wirkung allein auf Grund des Textes nicht vorhergesehen werden. Denn. Dieser gibt keinen Anlaß dazu. Es erscheint auch vollkommen unverständlich, deshalb als Follower sich verabschiedet zu haben. Die Gründe für die Aufkündigung des Folgens erschließen sich ganz und gar nicht. Eine Rechtfertigung abzugeben, weshalb jemanden gefolgt wird, ist schon absurd. Über die Gründe der Aufkündigung kann nur spekuliert werden. Sollte das ein Grund gewesen, der Schwarzen Katze jetzt nicht mehr zu folgen, weil ihr auch ein NR Christian Höbart folgt, wäre das ein absurder Grund. Um einen Vergleich anzustellen. Das wäre wie die Weigerung, eine bestimmte Trafik nicht mehr betreten zu wollen, bloß weil in dieser beispielsweise auch ein Andreas Mölzer ab und an Kunde ist. Und diese Trafik gibt es tatsächlich und es wird dennoch weiter diese Trafik betreten. Oder plötzlich nicht mehr eine gewisse Straße betreten zu wollen, weil es wieder dazu kommen könnte, beispielsweise mit Harald Vilimsky … Aber wegen der gemeinsamen und zufälligen Benützung eines Trottoirs kann nicht daraus der Schluß gezogen werden, mit Harald Vilimsky irgend etwas gemein, irgend etwas zu tun zu haben. Und derart verhält es sich auf Twitter mit Follow und Following …

Christian Höbart - zweite FrageAber wer, und das ist ganz und gar nicht als Abschreckung gemeint, weiterhin ein Follower ist, das ist NR Christian Höbart. Der mit seinen Tweets, wie in der Collage festgehalten, bestätigt, daß die freiheitliche Gemein-Schaft eine „identitäre Bewegung“ ist, nämlich dadurch, daß er keinen Widerspruch einlegt gegen die Feststellung:

NR Christian Höbart: FPÖ auch ohne Umbenennung eine „identitäre Bewegung“.

Im Gegenteil. Mit weiteren nachgereichten Aussagen scheint er es eher bekräftigen zu wollen …

Bloß die eine Frage, wie es seinerzeit zur Veröffentlichung seines Schreibens auf „ADI“ kam, mag NR Höbart nicht und nicht beantworten … Auf eine Antwort will nicht weiter bestanden werden, es wird hiermit auch nicht die Frage wiederholt. Christian Höbart hat vollkommen recht, es muß nicht geantwortet werden. Welche Schlüsse Leserinnen und Leser daraus ziehen, das liegt weit außerhalb des Einflußbereiches, Einfluß darauf hat nur Christian Höbart selbst, er selbst ist verantwortlich dafür, welche Schlüsse aus seiner Nicht-Antwort als Antwort gezogen werden könnten.

Die Sieger der EU-Wahl – wenn schon derart darüber geredet werden soll – sind die NEOS und nicht die freiheitliche Gemein-Schaft

Und trotzdem kam es am gestrigen Wahlabend medial so rüber, als wären die NEOS die Verlierer dieser Wahl und die freiheitliche Gemein-Schaft die Siegerin. Auch das heutige Durchblättern österreichischer Zeitungen vermittelte diesen Eindruck, wenn zu lesen ist, nur ein Mandat hätten die NEOS … oder, die NEOS seien unter den Erwartungen und so weiter und so fort.

Menschgemäß sind an diesem medial verbreiteten Bild, verloren zu haben, viel zu wenig dazu gewonnen zu haben, weit unter den Erwartungen geblieben zu sein, die NEOS selbst nicht unschuldig. Wer die eigenen Träume in die Öffentlichkeit trägt, muß damit rechnen, an diesen eigenen Träumen gemessen zu werden und diese wieder hineingewürgt zu bekommen. Aber es stellt den Journalistinnen und professionellen politischen Beobachtern in Österreich ein äußerst schlechtes Zeugnis aus, wenn sie diese psychologisch durchaus verständlichen Träume zu einer ihrer Grundlagen ihrer Wahlanalyse machen.

NEOS dynamischer als FPÖ - Ein VergleichEine weitere Grundlage, auf der nun die NEOS ausgerutscht sind, statt als große Siegerin der EU-Wahl in Österreich auf dem Boden der Wirklichkeit zu stehen, sind die Meinungsumfragen, mit denen törichterweise das Wahlergebnis verglichen wird. Und ein solcher Vergleich macht die NEOS automatisch zu einer Partei, die verloren hat, weil es eben Voraussagen gab mit einem prozentual mindestens zweistelligen Ergebnis und zeitweilig sogar noch … Dabei sind Meinungsumfragen nichts anderes als die sündteuren praktischen Ausführungen des in Österreich beliebten Spruches Hätt-i-War-i … Wer war beispielsweise bei einer telefonischen Meinungsumfrage noch nicht versucht, in eine Rolle zu schlüpfen, um Meinungen von sich geben zu können, die nicht die eigenen sind, oder gelangweilt schnell irgendwelche Antworten hinwarf, damit die Umfrage, weil aus Höflichkeit eine Beteiligung nicht abgelehnt werden wollte, irgendwelche Reflexe auf Fragen verbalisierte, die sofort wieder vergessen sind, und erst beim Lesen einer Umfrage möglicherweise die Erinnerung kommt, diese Antwort mit diesem oder jenem ausgewiesenen Prozentsatz, die könnte selbst gesagt worden sein, oder, dieser Meinung können Menschen sein – unglaublich …

Eine weitere Grundlage der Wahlanalysen, wieder eine zum Nachteil der NEOS, ist das Heranziehen der letzten Nationalratswahl in Österreich … Oh, haben NEOS gar wenig dazu … Das ist zum einem eine katastrophale Vermischung von Wahlen, die nichts miteinander zu tun haben – nicht nur ergebnistechnisch. Zum anderen wird dieser Vergleich zum nachteiligen für die NEOS …

Bei der freiheitlichen Gemein-Schaft wird das gestrige EU-Wahl-Ergebnis mit der EU-Wahl 2009 verglichen und soher kann und wird von einem großen Zugewinn, einem großen Sieg, einer Verdoppelung der Mandate und so weiter und so fort. Für einen Zeile will dieser nicht korrekte Vergleich auch für die freiheitliche Gemein-Schaft herangezogen werden. Im Vergleich zur Nationalratswahl verlor die freiheitliche Gemein-Schaft die EU-Wahl, sie erreichte nicht einmal das Ergebnis der letzten Nationalratswahl, sie blieb weit unter ihren Erwartungen, sie ist die Verliererin …

Vom Boden der Wirklichkeit aus gesehen, ist es tatsächlich so, daß die NEOS mit 8,1% den höchsten Zugewinn nach dem vorläufigen Endergebnis in dieser EU-Wahl hatten, um 1,1% mehr als die freiheitliche Gemein-Schaft, die im Vergleich zur EU-Wahl 2009 7% mehr bekam. Daß die freiheitliche Gemein-Schaft nun zwei Mandate mehr hat als 2009, das ist Wahlarithmetik. Daß die NEOS nur ein Mandat hat, auch das ist Wahlarithmetik.

Ob das alles bloß aus Gedankenlosigkeit passiert, nur bequemes Nachreden und Nachschreiben ist, also diese den NEOS zum Nachteil gereichende mediale Vermittlung des gestrigen Wahlergebnisses, besonders aber in der Nachwahlbetrachtung auch noch ab heute, kann letztlich nicht endgültig beurteilt werden, aber es darf geahnt werden, daß es dafür durchaus auch handfeste Gründe gibt. Einer könnte sein, den NEOS den Nimbus des Siegens zu nehmen, sie kleinzureden, damit sie in den nächsten bevorstehenden Wahlen dann wirkliche Verlierer … Sie nicht mehr ein so „dynamisches Wachstum“ hinlegen, wie es die freiheitliche Gemein-Schaft nun für sich beansprucht, hingelegt zu haben, während sie, die freiheitliche Gemein-Schaft – um noch einmal den nicht korrekten Vergleich mit der letzten Nationalratswahl zu bemühen – nicht nur stagnierte, sondern auch noch verlor. Wie in der Collage im Vergleich auch gesehen werden kann, waren die NEOS auch in der letzten Nationalratswahl dynamischer als die freiheitliche Gemein-Schaft, die bloß um 3% zulegen konnte, während die NEOS … Und der Denkzettel, den die freiheitliche Gemein-Schaft den Parteien ÖVP und SPÖ mit dieser EU-Wahl schreiben wollte, ist weiß geblieben; ein verfehltes Wahlziel.

Und natürlich ist wieder einmal die große Warnung vor der freiheitlichen Gemein-Schaft angesagt, die prozentmäßig den Parteien ÖVP und SPÖ dicht auf den Fersen ist, und es ist wohl eine Pflicht der medialen Helfer und Helferinnen dieser beiden Parteien, ihnen beizuspringen. Aber Warnung ist keine Politik, zumindest keine aktive.  Warnung ist auch kein Journalismus, zumindest kein profunder. Und es gibt wohl auch einen psychologischen Grund … Huch, wieder so ein großer Stimmenzuwachs für die freiheitliche Gemein-Schaft …Huch, wieder die Mandate verdoppelt … Der wohlige Schauer, die garantierte Fortsetzung der Empörung über diese freiheitliche Gemein-Schaft, auch Sicherung der Auflage …

Freiheitliche Mandatare gönnen Menschen keinen sozialen Wohnbau mit Wellnessbereich

NR Gerhard Deimek - SozialbauHätte der freiheitliche NR Gerhard Deimek nicht gefragt, was es „mit meinen Fakten“ zu tun habe, hätte er dann nicht auch noch weiter gezwitschert, das Folgende wäre nie geschrieben worden. Ohne den freiheitlichen NR Gerhard Deimek wäre nie die Idee aufgekommen, nachzulesen, was es damit auf sich hat, worüber sich NR Deimek derart mokiert kann:

„200 m2 Wellnesstempel im migrantischrn Sozialbau. Wo? Wien. Wer? Sozialbau/SPÖ. Danke Häupl. http:// unzensuriert.at/content/001545

Wieder ein, für dieses Wochenende gleich noch ein für freiheitliche Mandatare prototpyischer Umgang mit Fakten. Ach was, Fakten. Um Fakten geht es ihnen doch gar nicht. Es geht um Gemeckere. Es geht um Stimmungsmache gegen Menschen. Es ist wieder einmal ein freiheitlicher Offenbarungseid der völligen Einfallslosigkeit, der vollkommenen Unfähigkeit zur politischen Gestaltung, der völligen Interessenslosigkeit, an einem guten Miteinander mitzuwirken, nicht einmal etwas dazu beitragen zu wollen. Und auch ein freiheitlicher Offenbarungseid des vollkommenen zeitlichen Hinterherhinkens.

Denn. Dieses „Wohnmodell mit interethnischer Nachbarschaft“ fällt, wie in der Collage gelesen werden kann, freiheitlichen Funktionären und Mandataren (von He.-Chr. Strache aufwärts) etliche Jahre nach seiner Fertigstellung ein, das könnten sie bemeckern. Nicht einmal beim Meckern erreichen freiheitliche Funktionäre die Gegenwart …

Freiheitliche Mandatare gönnen Menschen im Sozialbau keinen WellnessbereichDieses Wohmodell im 23. Wiener Gemeindebezirk, in der Anton-Baumgartner-Straße, hat tatsächlich einen Wellnessbereich von 209 m². Für freiheitliche Mandatare scheint es sogar Schwierigkeiten zu bereiten, Ziffern richtig abzuschreiben. Ein Wellnessbereich im Ausmaß von 209 m² für 300 Bewohner und Bewohnerinnen. Rechnen Sie bitte für die freiheitlichen Funktionäre aus, wie viele Quadratmeter auf einen Bewohner oder auf eine Bewohnerin entfallen; für die freiheitliche Grundrechnungsartenkompetenz die Hand ins Feuer zu legen, das ist eindeutig zu heiß. Es ist für den freiheitlichen NR Gerhard Deimek nach freiheitlicher Gesinnung eine Ungeheuerlichkeit, daß es einen Wellnessbereich im sozialen Wohnbau gibt, das heißt, er gönnt auch den von Freiheitlichen als „Inländer“ bezeichneten Bewohnerinnen und Bewohnern keinen Wellnessbereich. Diese Menschen, für die Freiheitliche vorgeben da zu sein, sollten wohl dankbar sein, überhaupt Wände zu bekommen … Es ist kein „migrantischer Sozialbau“, wie der freiheitliche NR es versucht dazurstellen, sondern ein 2009 auch ausgezeichnetes Wohmodell, mit dem versucht wurde, ein gedeihliches Zusammenleben von verschiedenen sogenannten Ethnien … Aber für freiheitliche Mandatare muß das ein Horror sein, verstünden einander die sogenannten Ethnien gut. Denn. Wer wählte dann noch die freiheitliche Gemein-Schaft? Wovon lebten dann die freiheitlichen Mandatare?

Einen ersten Überblick über dieses Wohmodell können Sie durch die Collage bekommen und dabei es bereits mit dem vergleichen, was die freiheitliche Unzensuriert darüber … Wenn Sie es durch eine Suchmaschine laufen lassen, werden Sie auch internationale Beiträge finden, die sich mit dem Wohmodell positiv beschäftigen.

Eine klare Antwort darauf, ob NR Gerhard Deimek den Kommentar auf Unzensuriert selbst geschrieben hat, hat er nicht gegeben. Er hat es nicht verneint. Aber auch nicht klar und eindeutig bejaht. Vielleicht hat er noch die Güte, vielleicht kann er als gewählter Mandatar Bürgern und Bürgerinnen wenigstens diese seine klare Antwort vergönnen, ob er selbst den Kommentar auf Unzensuriert geschrieben hat oder nicht, wenn er schon Menschen, die in einem Sozialbau wohnen, keinen Wellnessbereich gönnt. Ihm wurde, das möge er gnädig berücksichtigen, eine Antwort auf seine Frage gegeben, was das „Gschichtl mit meinen Fakten zu tun [hat].“

NS Es ist nun zum zweiten Mal innerhalb eines Monats, daß aufgrund der eingeschränkten Zeichenanzahl auf der Plattform des Unternehmens Tweets hier eigens etwas zum Gezwitschere des freiheitlichen NR Gerhard Deimek zu schreiben war, wie gelesen werden kann in:

Von der prototypischen freiheitlichen Reaktion

Freiheitliche Abgeordnete mißbrauchen das Parlament und vergeuden ihre steuergeldfinanzierte parlamentarische Arbeitszeit für Groschengschicht’n

Im Mai 2014 brachten, wie der Collage zu entnehmen ist, freiheitliche NRs eine Anfrage ein, deren einzige Grundlage wohl der im April 2014 vom freiheitlichen Medium veröffentlichte Kommentar „Roma-Frauen fischen Geldbrunnen leer“ ist. Denn in der freiheitlichen Anfrage werden keine Quellen angegeben, die eine solche Anfrage rechtfertigen würden. Und zusätzlich kann nun im Mai 2014 das freiheitliche Medium in seinem Kommentar, daß sich das österreichische Parlament „mit Münzdiebstahl aus Zierbrunnen [beschäftigt]“, keine andere Quelle anführen, als eben diesen eigenen Kommentar aus April 2014.

Freiheitliche NRs vergeuden Arbeitszeit und mißbrauchen Parlament„Unzensuriert“ als Quelle für eine parlamentarische Anfrage anzugeben, nun, das scheint sogar freiheitlichen NRs eine doch lieber zu verschweigende Quelle zu sein, eine, will wenigstens der Anschein der Seriösität und Redlichkeit gewahrt bleiben, die nicht zu nennen ist, eine Quelle, die bei Nennung augenblicklich offenbaren würde, was für Informationen freiheitlichen NRs Grundlage ihres parlamentarischen Auftretens ist.

Spät im April 2014, lange nach dem Veröffentlichen von

Freiheitlicher He.-Chr. Strache und „Unzensuriert – Jungen Haifisch auszuwildern“: Gegen Frauen

mußte bei einem Spaziergang durch die Innenstadt festgestellt werden, daß der Donnerbrunnen immer noch eingewintert war. Das heißt, das von „Unzensuriert“ am 6. April 2014 veröffentlichte und das am 23. Mai 2014 wieder veröffentlichte Bild kein aktuelles Bild ist, sondern eines von irgendwann, vielleicht wenigstens eines, das im Jahr 2013 vor der Brunneneinwinterung im Herbst aufgenommen wurde.

Die Grundlage für „unzensurierte“ Kommentare ist also ein altes Bild. Die Grundlage für Anfragen freiheitlicher NRs ist also ein „unzensurierter“ Kommentar mit einem alten Bild. Die Stoßrichtung von freiheitlichen NRs und freiheitlichem Medium ist dieselbe, Stimmung gegen Menschen zu machen, und auch an dieser gemeinsamen Stoßrichtung ist nichts Neues, nichts Aktuelles, sondern die fortwährende, die unentwegte Stimmungsmache gegen Menschen, deren Grundlage ist die überholte, die schon lange nicht mehr haltbare Gesinnung, das vor Urzeiten schon ranzig gewordene Gedankengut der freiheitlichen Gemein-Schaft

Aufgrund eines einzigen, eines einzig verfügbaren, eines einzigen alten Bildes ist es dem freiheitlichen Medium möglich, einen mehr als gewagten Schluß daraus zu ziehen:

„Touristen werfen einfach keine Münzen mehr in die Zierbrunnen oder suchen diese gar nicht mehr auf. Damit wird ein alter Volksbrauch in Österreich durch kriminelle Elemente massiv gestört.“

Es ist aber auch eine äußerst aberwitzige Schlußfolgerung. Ein alter Volksbrauch in Österreich ist also, wenn Touristen

Und aus diesem „unzensurierten“ Kommentar basteln sich freiheitliche NRs eine parlamentarische Anfrage, wie der in der Collage nachzulesende Gleichklang nahelegt. Damit also vergeuden freiheitliche NRs ihre steuergeldfinanzierten Arbeitszeit, mit dem Lesen der „Unzensuriert“ und mit dem Abschreiben der „Unzensuriert, dafür also mißbrauchen freiheitliche NRs das Parlament und die Ministerien, nämlich alle mit abgeschriebenen „unzensurierten“ Kommentaren zu beschäftigen …

Freiheitliche Unzensuriert - Informationsquelle NPDNS Möglicherweise haben freiheitliche NRs die transnationale Reputation von „Unzensuriert“ auch noch überprüft und bedacht, ehe sie die ihre … „Unzensurierte“ Kommentare werden auch in Deutschland verbreitet, etwa, wie die Collage zeigt, von der NPD, Kreisverband Unna/Hamm. Immerhin von einer Partei, deren Gefährlichkeit ein österreichischer Polizist und freiheitlicher 39. EU-Wahl-Kandidat 2014 recht genau einzuschätzen weiß, wie berichtet in

Für Polizeikamerad Stiehl ist einer der Glauben gefährlicher als die NPD.

NNS Eine heitere Sache gibt es in diesem Zusammenhang, wie ebenfalls in der Collage zu lesen ist, auch zu erzählen, nichts Wichtiges, nichts Besonderes, ein Nebenprodukt. Wie „Unzensuriert“ an einem einzigen alten Bild festhält, um weiter Stimmung gegen Menschen zu machen, hält einer aus der „unzensurierten“ Schreibstaffel daran fest, zu schreiben, was er schon einmal schrieb. Aber, was und zu welchen Kommentar er selbst etwas schrieb, und das nicht vor Jahrzehnten, sondern erst neulich im April 2014 – das weiß er nicht mehr. Und so muß er mit seiner dunklen Ahnung, schon einmal etwas dazu geschrieben zu haben, das Selbstgeschriebene in einer Suchmaschine suchen, um es wieder als Kommentar auf „Unzensuriert“ – weil er es ach so lustig und geistig hochwertig findet, seinen Vorschlag, „jungen Haifisch auszuwildern“ … Und das freiheitliche Medium muß das wohl auch ganz lustig und geistig hochwertig finden, denn nun kann dieser zweimal gelesen werden. Und viele der Leserinnen und Leser müssen diesen Vorschlag auch ganz lustig und geistig hochwertig einschätzen, denn seit dem 6. April ist die Zustimmung zu diesem wieder ein wenig gestiegen …

Freiheitliche Gemein-Schaft zu wählen – Nicht mehr als ein Kreuz für ein ZZ-Abo

Das mag für das freiheitliche Quellorgan „Zur Zeit“ gut sein, aber es ist nicht der Sinn einer demokratischen Wahl, weder auf österreichischer noch auf europäischer Ebene, eine Aboverkaufsveranstaltung zu sein.

Eu-Wahl - Freiheitliche AboveranstaltungUnd das zeigt auch wieder ein Blick in die aktuelle Ausgabe der freiheitlichen ZZ … Wer schreibt diesmal? es ist Georg Mayer, freiheitlicher EU-Wahl-Kandidat, Dietmar Holzfeind, freiheitlicher EU-Wahl-Kandidat, Bernhard Tomaschitz, Assistent von einem freiheitlichen EU-Abgeordneten, Wolf-Rüdiger Mölzer, Assistent von einem freiheitlichen EU-Abgeordneten, Andreas Mölzer, EU-Abgeordneter noch bis zum morgigen Sonntag …

Andreas Mölzer, um die geschichtliche Darstellung der „Zur Zeit“ zu bemühen, ist derjenige, der „nach seinem Ausscheiden aus aktiven Politik“ dieses Magazin gründete, und das war bereits 1995, als er aus der „aktiven Politik“ ausschied

Eine Wahl hat den Sinn, Menschen zu wählen, die politisch aktiv sind, die für die Menschen politisch arbeiten, der Auftrag der Wählerinnen und Wähler an sie ist es nicht, eine Zeitung zu machen …

Genaugenommen ist das Kreuz bei der freiheitlichen Gemein-Schaft in einer Wahl die unterzeichnete Einverständniserklärung des Wählers und der Wählerin, nichts zu bekommen, also weder aktive Mandatare und Mandatarinnen noch die „Zur Zeit“ kostenlos und regelmäßig zugesandt zu bekommen.

So unattraktiv und also unwählbar das Angebot der freiheitlichen Gemein-Schaft ist, so unattraktiv und unlesbar ist die freiheitliche „Zur Zeit“. Und das zeigt auch ein Blick in die aktuelle Ausgabe …

Freiheitlicher FlachsWer wird diesmal zur Wiederlesung empfohlen? Es ist Joseph Georg Oberkofler. Wieder einmal Oberkofler. Als könnte dieser von einer Empfehlung zur anderen ein -, was zu ihm einmal geschrieben wurde, muß nicht wiederholt und vor allem nicht ergänzt werden:

Freiheitliche „Zur Zeit“ als Verlautbarungsorgan der österreichischen Bundesregierung – Keine Wahlempfehlung

Zur Zeit - Adolf HitlerUnd wieder einmal, von Adolf Hitler kann nicht und nicht gelassen werden – respektvoll „deutsches Staatsoberhaupt“ genannt, das „findet Gefallen an dem biederen Landpfarrer, legt ihm eine eigenständige Slowakei unter deutschem Schutze nahe.“ Ein recht gutes Wort für Adolf Hitler darf nicht fehlen, und wer könnte das besser formulieren als Erich Körner-Lakatos? Experte für Anstand und Höflichkeit.

Zur Zeit - IdentitäreAber nicht ungerecht werden. Es kommt ZZlern auch die Gegenwart in die Quere. Wenn es gilt, für die „friedlichen Identitären“ sich einzusetzen, Bürgermeister Michael Häupl einen „Großinquisitor“ zu nennen. Das ist verständlich, es ist eine Art von schriftlicher Selbstverteidigung, ist doch die freiheitliche Gemein-Schaft gemäß dem freiheitlichen NR Christian Höbart selbst eine …

 

EU-Wahl – Andere Meinungen als die eigene sind für Freiheitliche diskriminierend und intolerant

Soeben vom Einkauf vom Rochusmarkt zurückgekehrt, wird gedacht, das ist doch festzuhalten. Ein kurzes Gespräch mit einem jungen Wahlwerbenden für die freiheitliche Gemeinschaft. Es hat zwar keinen Neuigkeitswert, das Muster ist nur zu gut bekannt, diese ständige freiheitliche Umkehrung, diese ständige freiheitliche Verdrehung. Die anderen sind die Intoleranten, die anderen sind die Faschistinnen, die anderen diskriminieren, wen? Ach, die freiheitliche Gemein-Schaft, während die Freiheitlichen doch nur alles recht ordentlich …

Dem jungen Wahlwerbenden für die freiheitliche Gemein-Schaft wurde bloß gesagt, als er einen Wahlfolder überreichen wollte, es werde dieser nicht benötigt, weil das Angebot der FPÖ kein wählbares ist. Eine Meinung, nicht mehr, bloß eine Meinung. Und die Antwort darauf von dem jungen Wahlwerbenden war:

„Sie wissen schon, daß das diskriminierend ist, intolerant.“

Aufmerkenswert und immer wieder aufmerkenswert daran ist die Tatsache, daß die freiheitliche Gemein-Schaft, die ach so für Meinungsfreiheit zu sein vorgibt, Meinungen, die nicht die ihre ist, gleich als diskriminierend und intolerant abwehrt, wie es auch dieser junge Wahlwerbende soeben wieder einmal exemplarisch vorgeführt hat.

Aber was ist das freiheitliche Wahlangebot anderes als ein nicht wählbares Angebot? Es gehört nicht viel, um zu dieser Meinung zu kommen, die nichts mit Diskriminierung, nichts mit Intoleranz zu tun hat. Aber für die freiheitliche Gemein-Schaft ist ein wahlberechtigter Bürger, dem das freiheitliche Angebot als nicht wählbar erscheint, gleich ein Diskriminierer, gleich ein Intoleranter …

Freiheitliches Angebot - ein nicht wählbaresWas ist das für ein freiheitliches Wahlangebot? Die EU-Wahl zu einer Abstraferei verkommen zu lassen, das ist kein wählbares Angebot. Das ist aber noch lange nicht ein gutes Wort für die SPÖ oder für die ÖVP. Auch zu diesen zwei Parteien gibt es viele Meinungen, die nicht dafür sprechen, ÖVP oder SPÖ zu wählen. Aber es gibt noch andere Parteien, die zur EU-Wahl kandididieren, und die sich darum bemühen, etwas Konstruktives zur EU beizutragen, die sich mit der EU auseinandersetzen, die die EU-Wahl ernstnehmen, während die freiheitliche Gemein-Schaft bloß gierig nach Abstraferei ist, bloß die EU-Wahl für Kleininnenpoliitisches mißbrauchen. Es sollte der freiheitlichen Gemein-Schaft endlich wer deutlich sagen, das ist die EU-Wahl und keine innerösterreichische Nationalratswahl. Aber diese Tatsache, ist zu befürchten, hätte als freiheitliche Antwort zur Folge: Sie wissen schon, daß das diskrimierend ist, intolerant … Nicht nur Meinungen, die keine freiheitlichen Meinungen sind, sondern auch Tatsachen, die keine freiheitlich aufbereiteten Tatsachen sind, sind für die freiheitliche Gemein-Schaft sie diskriminierende und intolerante ….

Freiheitliches Wahlangebot - ein nicht wählbaresWas ist das für ein freiheitliches Wahlangebot, wenn der freiheitliche Spitzenkandidat zum bloßen Vorredner verkommt? Nicht der Spitzenkandidat als Hauptredner also auftritt, sondern als Hauptredner einer auftritt, der in dieser EU-Wahl an chancenloser 42. Stelle kandidiert? Der auf dem letzten Platz Gelandete, der Mandatslosbleibende, der Abgeschlagene ist der Hauptredner. Das zeigt doch auch deutlich den Stellenwert, den der freiheitliche Spitzenkandidat für die EU-Wahl für die freiheitliche Gemein-Schaft selbst einnimmt. Bedeutungslos. Unwichtig. Also keiner zu wählen. Höchstens einer, dem der Rat gegeben werden kann, wie es ein Polizist in Deutschland auf so wunderbare Weise schon einmal getan hat: „Sie können sich ja ein Taxi rufen.

Was ist das für ein freiheitliches Wahlangebot? Wird an die letzten freiheitlichen Wahlangebote auch in personeller Hinsicht gedacht. Da stellt die freiheitliche Gemein-Schaft über Jahre Andreas Mölzer als ihren Kandidaten für das Europaparlament auf, und die freiheitliche Gemein-Schaft weiß dabei nicht einmal, daß Andreas Mölzer bereits 1995 aus der „aktiven Politik ausschied, seit dieser Zeit also sich aktiv um alles mögliche kümmerte, bloß um das, wofür er von der freiheitlichen Gemein-Schaft berufen wurde … Aber das kümmerte die freiheitliche Gemein-Schaft ganz und gar nicht, es war ihr wohl wichtiger, daß Andreas Mölzer das Leibblatt freiheitlicher Mandatare und Mandatarinnen recht aktiv …

Damit in Hinkunft nicht wieder ein junger Wahlwerbender für die freiheitliche Gemein-Schaft sich von einer Meinung diskriminiert zu fühlen braucht, nicht wieder vermeinen muß, intolant behandelt zu werden, auf dem Rochusmarkt oder wo immer, wird die Nichtannahme eines freiheitlichen Wahlfolders höflich abgelehnt werden mit den vorbildhaften Worten des deutschen Polizisten, aber ein wenig abgeändert: „Rufen Sie doch sich ein Taxi.“

Aber bei all den bekannten freiheitlichen Umkehrungen und bei all den bekannten freiheitlichen Verdrehungen darf beinahe mit Bestimmtheit angenommen werden, auch ein Ratschlag, sich ein Taxi rufen zu können, wird einem wahlberechtigten Bürger von Freiheitlichen als ein sie diskriminiender Ratschlag ausgelegt werden.

Für die Zukunft ist es daher besser, einfach stumm freiheitliche Wahlfolder nicht anzunehmen. Das Stummbleiben müßte Freiheitlichen eigentlich sogar recht ordentlich gefallen, wird etwa an das neue Liedl des Manneschors der freiheitlichen Gemein-Schaft gedacht mit der verstummten die Stange zu haltenden Frau …