Code Südtirol – FPÖ schreibt für Zur Zeit, Zur Zeit schreibt für FPÖ

Wie das genau abläuft, wer kann das schon sagen, bei derart rechter Übereinstimmung, bei einem derartigen Gleichdenken …

fPÖ-ZZ 47-2014 Code Südtirol - Freiheitlicher ParlamentsklubEin anschauliches und also prototypisches Beispiel dafür wird in dieser Woche abgeliefert. Die Presseaussendung „FPÖ: Strache, Hofer, Neubauer: Danke, Eva Klotz, für 31 Jahre Einsatz für Südtirol!“ des freiheitlichen Parlamentsklubs vom 17. November 2014 findet sich am 21. November 2014 als Artikel „Kämpferin für die Freiheit“ in der „Zur Zeit“ wieder, verfaßt von „RED.“. Wie die Collage zum Vergleich zeigt, ist der Artikel in der ZZ länger geworden, aber große Teile der Presseaussendung eingearbeitet, jedoch nicht als Zitate …

Nun, wie das genau abläuft, wer kann das schon sagen, ob die „Redaktion“ der „Zur Zeit“ für die FPÖ die Presseaussendung schreibt, der freiheitliche Parlamentsklub für die … „Ein verfilztes Netzwerk“, wie Udo Ulfkotte kürzlich im Gespräch in „Fabriken der Desinformation“ recht treffend

Und, was soll zum Inhalt gesagt werden, noch gesagt werden? Südtirol. Ein Code. Attentäter, Terroristen (und wie sie nahezu liebevoll auch genannt wurden: „Bumser“) werden von He.-Chr. Strache aufwärts ein weiteres Mal und wieder gewürdigt, gelobt für ihren „Freiheitskampf“. Diesmal recht Georg Klotz. Es mag nichts zu Georg Klotz ausgeführt werden. Es ist ohnehin leicht und schnell herauszufinden, wer Georg Klotz war, den die Spitze der FPÖ diesmal … Nur eines. In dieser freiheitlichen Presseaussendung-und-Artikel-Würdigung wird Georg Klotz als „Jörg“ angesprochen. Echo des Titels von Karl Springenschmid: „Der Jörg. Aus dem Leben des Südtirolers Freiheitskämpfers“ … Karl Springenschmid – gesinnunggemäß kann FPÖ und ihre ZZ kein anderes Echo …

Weshalb immer Südtirol? Weshalb dieser freiheitliche Fetisch Südtirol. Ein Code. Wofür? Eine beunruhigende Antwort wurde in der „Zur Zeit“ im September 2014 in Form einer Frage gegeben:

„Ein neuer Eurofaschismus mit Südtirol als symbolischem Startpunkt. Wäre das nichts?“

FP-ZZ 47--2014 Inserat freiheitlicher ParlamentsklubPS Ob dem Hohenrain-Verlag das Geld knapp wurde? Denn. Diesmal kein ganzseitiges Inserat in der Ausgabe 47 vom 21. November 2014. Das wäre allzu verständlich, der Verlag erhält ja auch keine aus Steuergeld gespeiste Parteienförderung … Der freiheitliche Parlamentsklub kann wieder ein ganzseitiges Inserat schalten …

PPS Wer nicht im Internet suchen will, kann sich über den Code Südtirol auch hier schon ein wenig informieren. Es wird nicht verwundern, wie könnte das auch bei der FPÖ verwundern, daß es zwischen dem zurzeitigen III. Präsidenten NR Norbert Hofer und dem seinerzeitigen III. Präsidenten NR Martin Graf nicht nur in bezug auf den Code Südtirol …

Gehört Südtirol zu Italien oder zu Deutschland?

„Wiederbeleben des Faschismus“

Die ZZ des identitären NR Wendelin Mölzer

„Vorbild für Österreich – Alles, was einmal deutsch und echt war“

Gesinnungsleben für die „Braunen“ von Südtirol“

Dr. Martin Graf fährt nach Südtirol, um einem verurteilten Attentäter zu gedenken

Norbert Hofer

Karl Springenschmid – Bücherverbrenner

FPÖ-ZZ „wünscht weiteste Verbreitung“ der „braunen Festschrift“ für Rolf Kosiek, einen „radikalen Antisemiten und Rassentheoretiker“

FPÖ-ZZ empfiehlt dieses Buch als „Fundgrube für jeden Lehrer, jeden Publizisten, jeden Historiker und natürlich auch jeden Politiker“

Die „Zur Zeit“-Ausgabe 46 vom 14. bis 20. November 2014 der identitären Gemein-Schaft wünscht einer „Feder für Deutschland“ weiteste Verbreitung unter der Schlagzeile „Würdigung eines großen Patrioten“ … Weil dieses Buch, so (ein Pseudonym? und wenn ja, von wem?) Raimund Naumburger,  ein „geistiger Bestseller“ …

FPÖ-ZZ 46-2014 - Verherrlichung der KapitualtionDie FPÖ bezeichnet sich als patriotische Partei. Was in der identitären Gemein-Schaft unter „Patriotismus“ verstanden wird, darüber gibt auch diese „Würdigung eines großen Patrioten“ Auskunft bis zur Kenntlichkeit, die nur Schrecken verursachen kann und vor allem die endgültige Abkehr von dem Gedanken, die FPÖ sei je eine wählbare Partei.

Eine Feder für Deutschland in der FPÖ-ZZWer den „Patriotismus“ der FPÖ kennt, weiß es seit jeher, daß diese identitäre Gemein-Schaft noch nie eine wählbare Partei gewesen ist. Aber zu vielen in Österreich ist diese Partei schrecklicherweise weiter eine wählbare, und so muß über die „Würdigung eines großen Patrioten“ in der von einem NR geführten ZZ geschrieben werden, mit dem größten Widerwillen, mit der größten Verachtung, mit der größten Abscheu …

Einer Feder für Deutschland wünscht FPÖ-ZZ weiteste VerbreitungEs bedarf dieser langen Einleitung, weil nicht gewußt wird, wie über die „Würdigung eines Patrioten“ geschrieben werden kann, über all jene Personen, die in dieser „Patriotenwürdigung“ genannt werden, über all jene, die Rolf Kosiek mit Beiträgen in „Eine Feder für Deutschland“ würdigen, die allzu gut gekannt werden als …. Die aber in der „Würdigung eines Patrioten“ folgendermaßen vorgestellt werden:

„Darin finden sich 35 Beiträge von namhaften deutschen Wissenschaftern, Verlegern und Publizisten aus dem gesamten deutschen Sprachraum, aber auch aus Paris.“

„Namhaften“ … Noch so ein gesinnungsgemäßes Synonym für … Über ein weiteres Synonym, ebenfalls aus dieser ZZ-Ausgabe, wurde schon geschrieben in Beim Lesen der FPÖ-ZZ ist es nicht weit zu NPD und Pétain: „Arbeit, Familie, Vaterland“

Als „Namhafte und andere Prominente“ werden in diesen Kreisen, zu der die FPÖ-ZZ zu zählen ist, jene verkauft, die sonst in der Gesellschaft, wenn sie bekannt sind, mehr bekannt sind als amtlich einschlägig … Dieser Hinweis müßte ausreichen, um nicht all die in der „Würdigung eines Patrioten“ namentlich genannten anführen und auf sie eingehen zu müssen …

Ein Name kann doch genannt werden, nämlich – weil es gar so nach etwas Besonderem klingen soll – jener aus Paris: Alain de Benoist … Wer das über diesen „Namhaften“ nachliest, weiß bereits, was unter diesen „Namhaften“ der FPÖ-ZZ zu verstehen ist, wer diese „Namhaften“ sind

Beim Lesen der FPÖ-ZZ ist es, wurde gestern geschrieben, nicht weit zu … Tatsächlich müssen lediglich ein paar Seiten umgeblättert werden, um mit der „Würdigung eines Patrioten“ bei einem ehemaligen NPD-Politiker … Über den die von einem NR geführten ZZ in der dieswöchigen Ausgabe schreibt:

„Rolf Kosiek, einer der renommiertesten nationalkonservativen Historiker und Publizisten im deutschen Sprachraum feierte am 23. September seinen 80. Geburtstag. Bekannt geworden ist er als Autor und Herausgeber von zwölf Büchern, darunter des „Großen Wendig“, in dem wichtige Richtigstellungen zur Zeitgeschichte unternommen wurden.“

FPÖ-ZZ 46-2014 - Würdigung eines großen PatriotenWas zu den „Namhaften“ und zu Rolf Kosiek“ zu sagen ist, zu dieser „Festschrift – Eine Feder für Deutschland“ wurde von „Kontext“ bereits am 29. Oktober 2014 mit dem Titel „Braune Festschrift für einen altgedienten Jubilar“ geschrieben, das erspart erfreulicherweise, selbst noch etwas schreiben zu müssen, um klar zu machen, was von dem „Patriotismus“ der identitäten Gemein-Schaft zu halten ist:

„Ganz rechts außen steht der Tübinger Hohenrain-Verlag – das ist nicht nur dem Verfassungsschutz bekannt. Zum 80. hat der Verlag jetzt dem ehemaligen NPD-Landespolitiker Rolf Kosiek eine Festschrift gewidmet. Darin versammeln sich zahlreiche Autoren, die bundes- und landesweit führend in rechtsextremen Zusammenhängen tätig sind.

Der 80-jährige Rolf Kosiek ist das Gegenteil eines dumpfbackigen hirnlosen Proleten, den viele beim Stichwort Rechtsextremismus assoziieren. Er ist promovierter Physiker, Politiker, Buchautor und Lektor. In rechtsextremen Kreisen wird er als ‚herausragender Publizist des freiheitlich-konservativen Lagers‘ verehrt. Als einen ‚radikalen Antisemiten und Rassentheoretiker‘ charakterisierte ihn vor wenigen Monaten dagegen die bürgerliche ‚Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung‘.“

Und auch über den von der FPÖ-ZZ recht besonders hervorgehobenen „Großen Wendig“ kann gelesen werden:

„Kosiek ist einer der Autoren des voluminösen fünfbändigen geschichtsrevisionistischen Machwerks ‚Der Große Wendig‘ aus dem Hause Grabert. Das umfasst Eigenangaben zufolge über 1000 ‚Beispiele der Richtigstellung einzelner Geschichtsvorgänge‘ mit ‚Darlegungen historischer Fälschungen, Einseitigkeiten, unberechtigten Schuldzuweisungen an Deutsche‘ vom Kaiserreich bis zur Gegenwart. Kosiek bezieht im ‚Wendig‘ Stellung zum Thema ‚Gaskammer in Auschwitzer Entlausungsanlage‘ und kritisiert, dass bei der Nennung des Wortes ‚Gaskammer‘ heute sofort ‚auf den Holocaust geschlossen‘ werde. Dies sei ‚ein Beispiel für die geistige Verengung, die mehrere Jahrzehnte der Umerziehung und der sprachlichen Hoheit der 68er verursachten‘.“

Und diese „Feder für Deutschland“ sieht die FPÖ-ZZ als

„Fundgrube für jeden Lehrer, jeden Publizisten, jeden Historiker und natürlich auch jeden Politiker, falls er den Mut hat, sich für das Anliegen unserer gedemütigten Nation einzusetzen.“

Und aus dieser „Feder für Deutschland arbeitet die FPÖ-ZZ folgende Passage, ein wenig abgeändert, in ihre „Würdigung eines großen Patrioten“ ein, ebenfalls zitiert nach dem „Kontext“-Artikel:

„Kosieks ‚roter Faden‘ in seiner politischen und publizistischen Laufbahn wird in der Festschrift so charakterisiert: ‚Es geht immer um die gegenwärtige Notzeit unseres Volkes, die durch die Stichworte Geburtenmangel und sterbendes Volk, Umvolkung und Todesspirale, Zerstörung der Traditionen und Vernichtung des deutschen Geistes, Massenzuwanderung aus fremden Kulturkreisen und Bildung von Parallelgesellschaften, Zerstörung der Demokratie und Einführung totalitärer Beziehungen, Beschränkung der Meinungsfreiheit und Kriminalisierung Andersdenkender, Beibehaltung der Schuld- und Sühnehaltung sowie Vernachlässigung der deutschen Identität, Verherrlichung der Kapitulation und der Besetzung Deutschlands als Befreiung und Durchsetzung des Geschichtsbildes der Umerziehung umschrieben wird.'“

In dieser Grube finden also die Mandatare und Mandatarinnen der identitären Gemein-Schaft ihre … Es kann also, und das macht diese „Würdigung eines großen Patrioten“ wieder einmal allzu deutlich, keine Verwunderung geben, weshalb es immer wieder einschlägige Aufregungen um das Personal der identitären Gemein-Schaft gibt … Nur eines kann und verwundert immer wieder, daß es je noch einen Menschen in Österreich geben kann, der diese Gemein-Schaft wählt

PS Auch in der dieswöchigen Ausgabe sind wieder gewählte Mandatare mit Beiträgen vertreten, neben dem die FPÖ-ZZ leitenden NR Wendelin Mölzer diesmal Manfred Haimbuchner … Es ist, wie hier schon oft zu berichten war, eben das Schreib- und Quellorgan des freiheitlichen Personals, von He.-Chr. Strache aufwärts. Mit dem es in dieser Ausgabe ein zweiseitiges Interview gibt unter der Schlagzeile „Nur wir nennen die Dinge beim Namen“. In diesem Interview sagt He.-Chr. Strache u.v.a.m:

„Es ist höchste Zeit, daß Polizei und Verfassungsschutz, legitimiert durch die Politik, eine Aktion Scharf durchführen, um die kriminellen Elemente aus dem Verkehr zu ziehen.“

FPÖ-ZZ 46-2014 Würdigung Kosiek und Werbung freiheitlicher ParlamentsklubJa, es ist höchste Zeit, daß Wähler und Wählerinnen aufhören, eine derartige Gemein-Schaft zu wählen. Das genügt vollkommen, eine derartige Gemein-Schaft mit einem Stimmenanteil in jedweder Wahl von nicht mehr als 0,88 Prozent ist die Garantie dafür, daß erstens die Demokratie funktioniert und zweitens endlich zu Lösungen gekommen werden kann, für die mannigfachen Probleme, die es gibt, aber für deren Lösung eine derartige Gemein-Schaft nichts zu bieten hat, außer den gemeingefährlichen Geist aus der obenen beschriebenen Grube

Der große Wendig - Insert in der FPÖ-ZZ 44-2014PPS Auch in der dieswöchigen Ausgabe der FPÖ-ZZ gibt es wieder ein ganzseitiges Inserat des Hohenrain-Verlag, in dem nicht nur die „Feder für Deutschland“ erschienen ist, sondern u.v.a.m auch der „Große Wendig“. Wobei in diesem Fall nicht gesagt werden kann, daß die FPÖ-ZZ das Lied dessen singt, wessen Inserate sie schaltet … Es ist ja das gleiche Lied, immer derselbe Marsch … Und ebenfalls wieder gibt es ein ganzseitiges der FPÖ, genauer, diesmal von „FPÖ – Freiheitlicher Parlamentsklub“ … Und mit welchem Geld finanziert der freiheitliche Parlamentsklub ein Inserat in einer …

PPPS In der Ausgabe 44-2014 der ZZ wurde der oben beschriebene „Wendig“ im ganzseitigen Inserat beworben …

PPPPS Über die Gesellschaft für Publizistik, fällt jetzt noch ein, wurde vor ein paar Jahren bereits geschrieben, im Zusammenhang mit Martin Graf. Wenn Sie sich noch erinnern, er war zu dieser Zeit NR-Präsident III

FPÖ-NR He Chr Strache: „Was haben religiöse Symbole überhaupt am Arbeitsplatz verloren? Gar nichts!“

Wenn „religiöse Symbole am Arbeitsplatz gar nichts verloren haben“, wie He Chr Strache klar und deutlich feststellt und schreibt, bleibt die Frage, wieso will er dann das Kruzifix in „allen Schuklassen“ …

Das ist die falsche Frage.

Die richtigen Fragen sind:

Weiß NR Strache überhaupt, was ein religiöses Symbol ist?

Weiß NR Strache – was noch entscheidender ist – überhaupt, was ein Arbeitsplatz ist?

Strache - Religiöse Symbole am Arbeitsplatz 24-09-2014

He Chr Strache am 24. September 2014: „… Gar nichts!“

Weiß NR Strache – nicht mehr entscheidend, weil für ihn es nicht mehr wichtig ist, das zu wissen – was eine Schule ist? Auch eine Schule ist ein Arbeitsplatz, nicht nur für Lehrer und Lehrerinnen, sondern genauso für die Schülerinnen und Schüler … Das weithin bekannte Wissen, daß auch die Schule ein Arbeitsplatz ist, ist vielleicht eines, daß NR Strache sich nie angeeignet hat, auch seinerzeit nicht, als er in den Wäldern als junger Mann … Ob die Natur tatsächlich, wie manche meinen, eine Schule sei, darüber kann sein NR-Kamerad Höbart als Erd- und Höhlenexperte mit Bestimmtheit ihm gut die rechte Auskunft …

Und noch viel entscheidender ist die Frage. Wissen Wähler und Wählerinnen überhaupt, wenn Sie die identitäre Gemein-Schaft wählen, wen Sie mit dieser Gemein-Schaft wählen, daß Sie beispielsweise einen NR Strache wählen, der weder Arbeitsplatz noch Symbol noch Schule kennt?

Aber auch dieses Beispiel zeigt wieder einmal, Funktionäre und Funktionärinnen der identitären Gemein-Schaft wissen nur nicht, was sie tun, sie wissen auch nicht, was sie reden. Nicht immer ist es gefährlich oder gar gemeingefährlich, manches ist harmlos, wie das heutige Beispiel, vielleicht auch das nur auf den ersten Blick, aber es ist immer gemeingefährlich, wenn eine solche Gemein-Schaft in einer Regierung sitzt, und beispielsweise Netto und Brutto verwechselt, also sie von Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen „mehr Brutto“ will … Wofür? Wer sich an die letzte Bundesregierungsbeteiligung erinnert, kennt die Antwort …

PS Wie in der Collage gesehen werden kann, trat NR Strache mit gekreuzten Holzstückchen auf, von denen er nicht weiß, was sie bedeuten, und noch wer kann gesehen werden, nämlich mit wem er auftritt … Der christliche Herr tritt gerne an einschlägigen Orten auf, und harmlos war die Veranstaltung im Juni 2014 nicht, wie nachgelesen werden kann:

Polizeibegleitschutzmarsch für die Austragung eines Folders mit „nationalsozialistischem Inhalt“

 

Akif-„Menschen-sind-Scheiße“-Pirinçci auf Einladung der FPÖ in Wien

Daß Akif Pirinçci in der freiheitlichen Gemein-Schaft ein recht hohes Ansehen genießt und nach Wien eingeladen wird, ist gesinnungsgemäß verständlich, unverständlich hingegen ist, daß Efgani Dönmez einer Einladung der FPÖ folgt, und damit dieser identitären Gemein-Schaft den Gefallen erweist, dieser ihrer als „Podiumsdiskussion“ bezeichneten Gesinnungsveranstaltung den Anschein einer ernsthaften und seriösen Behandlung eines Themas – das ist ganz und gar unverständlich …

Akif Pirincci und FPÖ passen recht zueinanderEfgani Dönmez läßt sich von der identitären Gemein-Schaft mißbrauchen. Und die identitäre Gemein-Schaft wird ihn für ihre Propaganda mißbrauchen. Sie wird sich durch ihn darstellen als eine Gemein-Schaft, die redlich und ernsthaft bemüht sei, eine sachliche Diskussion auch zu diesem Thema zu führen, während bereits der Titel dieser Veranstaltung im Wiener Rathaus darauf hinweist, wie vollkommen egal der identitären Gemein-Schaft Redlichkeit, Sachlichkeit, Ernsthaftigkeit …

Möglicherweise denkt Efgani Dönmez, es muß auch mit einer FPÖ und mit einem Akif-„Menschen-sind-Scheiße“-Pirinçci das Gespräch gesucht werden, weil die zwei, die so recht aus mannigfachen Gründen zueinanderpassen, einen derart regen Zulauf haben, wie auch der hundertfache Zuspruch zu dem aktuellen Posting von Akif-„Menschen-sind-Scheiße“-Pirinçci, mit dem er seine Freude auf den FPÖ-Besuch in Wien kundtut, nahezulegen scheint. Es stimmt, das Gespräch muß tatsächlich und forciert gesucht werden, aber mit den Menschen direkt und persönlich, und nicht indirekt und unpersönlich über eine FPÖ mit ihrem neuen Idol Akif-„Menschen-sind-Scheiße“-Pirinçci …

Weshalb Akif-„Menschen-sind-Scheiße“-Pirinçci recht zur identitären Gemein-Schaft paßt?

Wie in seinem Posting zu lesen ist, wird er im „besten Wiener Hotel“ absteigen. Auch die identitäre Gemein-Schaft hält sich vorwiegend am liebsten an den besten Adressen in der Stadt auf, wie u.a. nachgelesen werden kann: Nur Paläste und Rolex im Kopf.

NR Dagmar Belakowitsch-Jenewein wird sich möglicherweise recht besonders auf den Besuch von Akif-„Menschen-sind-Scheiße“-Pirinçci freuen … Sie, die gerade in dieser Woche mit ihren freiheitlichen NR-Kameradinnen und NR-Kameraden im österreichischen Parlament recht tapfer gegen „sozialistischen Sexismus“ kämpfte, braucht für diesen ihren Kampf gegen den einmal angebotenen „Haxenspreizer“ jeden Mitstreiter. Und einen besseren als Akif-„Menschen-sind-Scheiße“-Pirinçci kann sie kaum noch bekommen, wie er auch in diesem Posting selbst belegt und sich für den Kampf gegen „Sexismus“ selbst heiß empfiehlt:

„Falls 21jährige Wiener Kunststudentinnen auf ein Gläschen bei mir vorbeischauen wollen, bitte hier anmelden. Bussi!“

Und es gibt noch weitere Gründe, weshalb er recht zur identitären Gemeinschaft paßt, wie hier nachgelesen werden kann – geschrieben aber nicht vor Jahren oder Jahrzehnten, sondern in diesem Jahr. 2014. Beispielsweise vor einem Monat, als er eine Vorladung wegen „Volksverhetzung“ erhielt, in Deutschland, nicht in Österreich, in Österreich erhält er eine Einladung in das Wiener Rathaus, von einer Gemein-Schaft, die viele, viel zu viele Aufhußstimmen in Wahlen erhält:

„Menschen sind Scheiße und gehören eigentlich aus unserer freiheitlichen Welt entfernt“.

Sollte wer noch mehr an Deutlichkeit benötigen, kann zur Lektüre auch noch empfohlen werden:

„Ich habe eben ein bißchen gelogen“

Ach, ohne böse Worte gibt Akif Pirinçci der „Zur Zeit“ der freiheitlichen Gemein-Schaft ein Interview

He.-Chr. Strache fürchtet um Akif  Pirinçci 

250 Menschen bei der FPÖ-Demonstration in Simmering: Richtwert für zukünftige Wahlen

Die gestrige Demonstration der identitären Gemein-Schaft in Simmering, in einem Bezirk von Wien, sollte, nein, muß  zum Richtwert für jedwede zukünftige Wahl werden. 250 Menschen folgten gemäß Polizeiangaben dem Aufruf der FPÖ zur Teilnahme an der Demonstration. 250 Stimmen für die FPÖ in jedweder Wahl sind mehr als genug. Zum Thema der Demonstration muß nichts geschrieben werden. Es war eine Demonstration der FPÖ für die FPÖ. Und sonst nichts.

Was kann sonst noch zu dieser Demonstration geschrieben werden?

Vielleicht das: Der stellvertretende Obmann war Hauptredner auf dieser Demonstration. Johann Gudenus zieht nicht. Nicht mehr als 250 Menschen fanden es attraktiv, an einer Demonstration teilzunehmen, deren Hauptredner Johann Gudenus ist. Vielleicht waren es sogar weniger Menschen. Beim Eintreffen in der Florian-Hedorfer-Straße knapp gegen 18.15 Uhr verließ gerade Johann Gudenus die Florian-Hedorfer-Straße. Kaum noch Menschen, die irgendwie in der Straße herumstanden. Die Auskunft von einem Kameramann, der während der gesamten Demonstration anwesend war, war, es hätten rund 200 Menschen an der FPÖ-Demonstration teilgenommen. Zweihundert bis Zweihundertfünfzig Menschen fanden es also interessant, einer Rede von Johann Gudenus … Weshalb selbst die Reise nach Simmering angetreten wurde? Nicht wegen Johann Gudenus. Sondern im Sinne von Viktor Matejka, der einmal davon sprach, er sei oft nach Deutschland gereist, um sich die Redner anzuhören, sich selbst vor Ort zu informieren, was diese Partei, die damals regen Zulauf hatte, von sich gibt. Das war in den 1930er Jahren. Die FPÖ gab es damals noch nicht, die Redner hießen anders, und wohin die damaligen Redner die Menschen, die sie mit Versprechen für ein besseres Leben führten, ist bekannt, und wohin die Menschen von diesen Rednern, die sie wählten, geführt wurden, ist bekannt, in kein besseres Leben, sondern in den Untergang, in die moralische und ethische Verrottung.

He-Chr Strache ist überall - wo die Wirklichkeit nicht istVielleicht das noch. Der Obmann dieser Partei schreibt sich 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer herbei – He.-Chr. Strache ist überall, wo die Wirklichkeit nicht ist. Am 26. Oktober 2014 waren es Tausende, aber in Köln. Wien will nicht Köln werden. In Wien wurde verstanden, daß die identitäre Gemein-Schaft in dieser Sache und in keiner Sache etwas Entscheidendes zu sagen hat, keine verbesserungswürdigen Vorschläge unterbreiten kann, und so wurde gestern der Aufruf, nach Simmering zu kommen, überhört, die FPÖ rechts liegengelassen. Das sollte, nein, muß für jedwede zukünftige Wahl Konsequenzen haben, also nicht mehr als 250 Stimmen, 250 Aufhußstimmen sind mehr als genug. Aber es sollte bereits jetzt überlegt werden, was wird aus freiheitlichen Funktionären und Funktionärinnen, wenn sie nicht mehr durch politische Mandate versorgt sind. Eine Beratungsstelle sollte für sie eingerichtet werden, um zu vermeiden, daß sie sich radikalisieren, abdriften – DDr. Werner Königshofer ein warnendes Beispiel für

Heute 6-11-2014 - Verantwortung der MedienVielleicht das noch. Wien will nicht Köln werden. Auch wenn es Medien versuchten, herbeizuschreiben, vornehmlich Unternehmen der gutter press … Die Menschen in Wien besaßen auch gestern die Verantwortung, die viel zu vielen Medien in diesem Land fehlt. Beispielhaft für die Verantwortungslosigkeit der Medien der Aufmacher der Umsonst von gestern, der gestern bei der Rückreise aus Simmering in der Bahn im Vorübergehen beim Blick auf den Boden aufgeschnappt wurde … Wozu die Umsonst tatsächlich nützlich ist, sollte es interesssieren, kann es hier mit einem Klick nachlesen

FPÖ sollte gegen sich selbst Entschließungsanträge u.a.m. gegen blutrünstige Postings einbringen

Es wurde nicht gedacht, daß noch einmal etwas zu dem Getränkepreisblatt „Haxenspreizer“ geschrieben werden muß. Aber. Wie heute gelesen werden muß, hat die identitäre Gemein-Schaft im österreichischen Parlament einen Entschließungsantrag eingebracht, über den heute, am 6. November 2014, abgestimmt werden mußte. Wie der Presseaussendung der „APA“ zu entnehmen ist:

„Die Freiheitliche Mandatarin forderte den Sozialminister per Entschließungsantrag (635/A(E) auf, sich dafür einzusetzen, dass künftig bei Gewerkschaftsveranstaltungen kein derartiges Getränk beworben und ausgeschenkt wird. Der Antrag wurde nur von ihrer Fraktion unterstützt und blieb so in der Minderheit.“

FPÖ Entschließungsantrag 1 - Gegen sozialistischen SexismusHeute wurde über den Entschließungsantrag 635/A/E abgestimmt, aber die identitäre Gemein-Schaft hat, wie der Collage entnommen werden kann, noch einen weiteren gleichlautenden Entschließungsantrag 634/A/E eingebracht.

Wie hier öfters schon geschrieben werden mußte, wurde dieses Getränkepreisblatt sofort und vorbildhaft bei Bekanntwerden entfernt. Aber die identitäre Gemein-Schaft muß von dem „Haxenspreizer“ derart fasziniert sein, daß sie nicht aufhören kann, es immer wieder vorzubringen. Daß es der identitären Gemeinschaft nicht um „Sexismus“ geht, um eine tatsächliche Verhinderung des „Sexismus“ also, ist aus diesen beiden gleichlautenden Entschließungsanträgen allein schon herauszulesen. Denn die identitäre Gemein-Schaft kämpft gegen den „sozialistischen Sexismus“ … Und was sonst noch gegen die Glaubwürdigkeit dieser Gemein-Schaft auch in dieser Angelegenheit spricht, wurde hier schon geschrieben und kann nachgelesen werden. Und auch mit diesen beiden Entschließungsanträgen mißbraucht die identitäre Gemein-Schaft ein weiteres Mal einen Menschen in diesem Land für ihre in keiner Weise hehren Zwecke, dadurch, daß sie ungefragt erstens das Foto verwendet und zweitens nicht die Quelle für ihre Entschließungsanträge und für ihre parlamentarische Anfrage nennt. Sie weiß auch warum. Es wäre ihr bei Nachfrage beides verwehrt worden, sowohl das Verwenden des Fotos als auch das Abschreiben.

Wieder eine unnötige parlamentarische Anfrage der blauplumpen Gemein-Schaft

Haxengespreizte FPÖ-Presseaussendung

FPÖ Entschließungsantrag 2 - Gegen sozialistischen SexismusDabei hätte gerade die identitäre Gemein-Schaft ganz andere parlamentarische Anfragen und Entschließungsanträge einzubringen, aber die würden sich alle gegen die identitäre Gemein-Schaft selbst richten. Hierbei wird vor allem an die Kommentare auf der gesinnungsgemäß zensierten Website der identitären Gemein-Schaft gedacht, an all die Gewaltaufrufe, an all die Aufstachelungen zu Gewalt und Mord. Im Gegensatz zum einmaligen und sofort abgehängten Getränkepreisblatt sind diese Kommentare der Schreibstaffel keine nur einmal abgegebenen Kommentare, sondern ständige …

Es können hier nicht alle blutrünstigen Phantasien aufgelistet werden, es sind deren zu viele. Deshalb bloß zur Veranschaulichung einige wenige Beispiele aus den letzten Monaten des Jahres 2014:

FPÖ-Unzensuriert: „Man müßte Pumguns austeilen.“

Vorsicht, He.-Chr. Strache, er redet einen Bürgerkrieg herbei

FPÖ-Unzensuriert: „Seits schon bewaffnet? Hoffe doch!!!

„Menschen sind Scheiße und gehören eigentlich aus unserer freiheitlichen Welt entfernt.“

Was NR Gerhard Deimek zu „Vierteilen“ einfällt“

Wachsende Zustimmung auf freiheitlicher „Unzensuriert“ für das „Umlegen dieses“ Buben

Freiheitlicher He.-Chr. Strache und freiheitliche „Unzensuriert – Jungen Haifisch auszuwildern“: Gegen Frauen

Menschenhatz und Gewaltaufrufe gegen Menschen auf freiheitlicher Unzensuriert

Und dann wären noch die Kommentare der von einem NR der FPÖ geführten „Zur Zeit“, die ebenfalls Gegenstand für Entschließungsanträge, für parlamentarische Anfragen … Aber auch diese kann die identitäre Gemein-Schaft nicht stellen, es wären ebenfalls welche, die … Auch hier, unmöglich eine vollständige Liste zu erstellen, deshalb ebenfalls bloß ein paar Beispiele aus der letzten Zeit:

Vergeben ist der FPÖ-ZZ nicht fremd – „Nazisse“ Ina Seidel hätte es gefreut

FPÖ-ZZ singt der Nationalsozialistin Agnes Miegel ein Entlastungslied

Einen ostmärkischen NS-Kriegsverbrecher läßt NR Mölzer in seiner geführten ZZ verteidigen

FPÖ-ZZ: „Folgerichtig mit den rechten Kräften Österreichs zu kooperieren“ zum „Wiederbeleben des Faschismus“

FPÖ Entschließungsanträge gegen HaxenspreizerWie oben geschrieben, sind das bloß einige Beispiele. Wer hier nach „Schreibstaffel“, „Barbara Rosenkranz“, „Zur Zeit“, „Unzensuriert“, „Mölzer“, „Norbert Hofer“, „Identitäre“ und so weiter und so fort sucht, wird weitere Beispiele finden, die die identitäre Gemein-Schaft gesinnungsgemäß nicht für ihre Entschließungsanträge und parlamentarischen Anfragen je verwenden wird. Aber die Wähler und Wählerinnen sollten Wahlen nicht mehr weiter dafür mißbrauchen, Aufhußstimmen abzugeben. Dann wäre auch das österreichische Parlament davon befreit, sich je wieder mit solchen Anträgen und Anfragen einer derartigen Partei beschäftigen zu müssen. Das mit dem Getränkepreisblatt ist nur ein Beispiel unter vielen, über eines auch aus 2014 wurde hier ebenfalls berichtet:

Freiheitliche Abgeordnete mißbrauchen das Parlament und vergeuden ihre steuergeldfinanzierte parlamentarische Arbeitszeit für Groschengschicht’n

Und wie es um den Stellenwert der Frau in der identitären Gemein-Schaft bestellt ist, darüber gab ein Video mit He.-Chr. Strache in diesem Jahr wieder einmal eindeutig Auskunft:

Das Idealbild freiheitlicher Funktionäre: Die stumme Frau

Die „Zur Zeit“ der FPÖ singt der Nationalsozialistin Agnes Miegel ein Entlastungslied

Zeugnis ihrer Gesinnungstreue, die für die identitäre Gemein-Schaft höchste Gesinnungsehre zu sein scheint, legt die ZZ der freiheitlichen Gemein-Schaft in beinahe jeder ihre Ausgabe auch durch ihre Empfehlungen zur Wiederlesung von bestimmten Dichterinnen und Schriftstellern ab, und so kann es nicht verwundern und erklärt es letzlich leicht, weshalb dieser Gemein-Schaft ein Denkmal für Verfolgte der NS-Militärjustiz recht unangenehm ist …

FPÖ-ZZ Agnes Miegel

Helge Morgengrauen, Oktober 2014: „Wo sie [Agnes Miegel] nur mit knapper Not einem US-amerikanischen Terrorangriff entging.“

Soher ist es nur folgerichtig, daß in der aktuellen Ausgabe 44-2014 vom 31. Oktober 2014 nicht nur weiter gegen das Denkmal für Verfolgte der NS-Militärjustiz angeschrieben wird, wie gestern noch einmal ausführlich berichtet, sondern in dieser Ausgabe ein Entlastungslied für die Nationalsozialistin Agnes Miegel geschrieben wird. Der Hauptentlastungssänger der ZZ für diese bestimmten Schriftstellerinnen und Dichter ist Helge Morgengrauen  … Es muß nicht ein weiteres Mal davon geschrieben werden, wie in der ZZ der identitären Gemein-Schaft versucht wird, Schriftsteller und Dichterinnen zu entlasten, ihr Mittun zu verharmlosen, ihre Beteiligungen an der nationalistischen Masssenmordtotaldiktatur des deutschen reiches wegzuschreiben, sie als arme Verfolgte der „roten und grünen Bilderstürmer“ … Auch für Agnes Miegel setzt Helge Morgengrauen wieder alles ein, um ihr mit „Sie sang von Seen, Meer und Wäldern“ einen Heiligenschein zu flechten

FPÖ-ZZ 44-2014 Agnes Miegel

Helge Morgengrauen, Oktober 2014: „Gerade diesen Gedichten und Balladen kommt aber heutzutage besondere Bedeutung zu, lebt in ihnen doch das Andenken an die verlorene deutsche Heimat im Osten.”

Aber für diese Art von Gesinnung ist es prototypisch, den Menschen zu ignorieren, den Menschen zu instrumentalisieren, den Menschen zu mißbrauchen, auf den Menschen nicht zu hören, und Helge Morgengrauen mißbraucht Agnes Miegel, die er von dem Vorwurf, eine Nationalsozialistin gewesen zu sein, reinzuwaschen versucht, mit dem Hinweis, sie sei nach 1945 als „unbelastet“ eingestuft worden. Sie war eine Nationalsozialistin, und das ist kein Urteil über sie, sondern ihr eigenes Bekenntnis, das sie schriftlich ablegte, nicht in ihrem Alter von beispielsweise vierzehn Jahren, sondern mit fünfundfünzig Jahren. 1934 etwa schrieb sie an Hans Friedrich Blunck, zu dieser Zeit war er noch Präsident der Reichsschrifttumkammer:

„‚Der Nationalsozialismus trat erst in mein Leben, als er andere schon lange erfüllte. Das ist eine Schuld – und ich habe es gebüßt durch die vielen inneren, nicht nur inneren Kämpfe, durch die ich dann in gedrängter Zeit gehen musste: […] Durch ein Hinauszögern und ein Grauen dafür, mit mir Ungleichen als Gelegenheitsjäger zu scheinen, stehe ich ausserhalb der Partei, der ich nur durch den RDS [Reichsverband des deutschen Schrifttums] und die Volkswohlfahrt angehöre. Vielleicht ist dies, was ich als eine Art Busse für mein spätes Aufwachen ansehe, das Richtige für mich, vielleicht wirkt mein Einstehn dann überzeugender auch auf Andere. – Denn ich bin Nationalsozialist.‘

Agnes Miegel - Ich bin Nationalsozialist

Agnes Miegel, 1934: „Denn ich bin Nationalsozialist.“

Weshalb will Helge Morgengrauen einer Frau von fünfundfünfzig Jahren nicht glauben, was sie selbst über sich sagt? Das kann vielleicht auch mit seinen gegenwärtigen Erfahrungen zusammenhängen, daß Menschen aus der identitären Gemein-Schaft, aus seinem Umfeld also, zu denen auch all die gewählten freiheitlichen Mandatare und Mandatarinnen gehören, die für die ZZ schreiben, oft selbst nicht wissen, was sie reden und schreiben …

Agnes Miegel NS-Kriegspolitik

Agnes Miegel, Juli 1944: „Ich habe ein felsenfelstes Vertrauen in den Führer, er wird uns halten.“

Und dieses schriftliche Bekenntnis der Agnes Miegel, eine Nationalsozialistin zu sein, ist nicht der einzige Beleg dafür, wie nachgelesen werden kann. Sogar die Agnes-Miegel-Gesellschaft kann nicht umhin einzugestehen:

„Agnes Miegel war nie ein politisch denkender Mensch und durchschaute nicht, wie das NS-Regime sie für seine Ziele und Zwecke instrumentalisiert. Noch weniger erkannte sie, worum es dem NS-Regime tatsächlich ging. So erlag sie, wie unzählige andere, dem Bann Adolf Hitlers und seiner Propaganda und trat der NSDAP bei – zumal Hitler sich in dem seit dem Versailler Vertrag vom übrigen Reich abgetrennten Ostpreußen als ein Retter darstellte. Agnes Miegel liebte ihre Heimat, aber ihr grenzdeutscher Patriotismus darf auch heute nicht mit einem Bekenntnis zur nationalsozialistischen Ideologie verwechselt werden. Die Gedichte, die sie an Hitler richtete und in dem Pathos der Zeit schrieb, sind vor allem emotional, nicht politisch zu verstehen.“

Agnes Miegel Haus das der Führer uns wie ein Vater erbaut hat

Agnes Miegel, 1939: „An die Reichsfrauenführerin Scholtz-Klink“ – „Haus, das der Führer wie ein Vater für uns erbaut hat/das für uns Frauen dann Du, die Frau, so wohnlich gestaltet.“

Ach, war „nie ein politisch denkender Mensch und durchschaute nicht, wie das NS-Regime …“, ach, ach … Es muß nicht weiter ausgeführt werden. Es kann auch nachgelesen werden in dem Bericht der Kommission über die Agnes-Miegel-Straße in Münster … „Sie sang von Seen, Meer und Wäldern“, ach wie harmlos will Helge Morgengrauen Heimatgedichte erscheinen lassen, aber nichts ist so harmlos wie es scheint:

„‚Die kulturpolitische Wirkung Miegels sah auch Hans Friedrich Blunck. Nachdem er die Ostlandgedicht gelesen hatte, schrieb er ihr 1940: ‚Wie herrlich, wie wundervoll, dass eine deutsche Landschaft so durch den Mund einer Frau so zum Reich, zum Ganzen des Volks sprechen kann.'“

„Ihre Unterstützung der NS-Kriegspolitik wurde als wichtig erachtet. Dies zeigt die Korrespondenz zwischen Hanns Johst und Propagandaminister Goebbels von 1940, aus der hervorgeht, dass ‚das aufrüttelnde Erlebnis unserer Tage den packendsten und künstlerisch reifsten Ausdruck‘ in Miegels Ostland-Gedichten gefunden hätte.“

Aus diesem Bericht der Kommission über die Agnes-Miegel-Straße in Münster sollen zwei Jahreszahlen noch genannt werden, die zeigen, daß es bei Agnes Miegel nicht eine vorübergehende und nur kurze Hinwendung zum Nationalsozialismus war …

1934 unterzeichnete Agnes Miegel den „Aufruf der Kulturschaffenden zur Vereinigung des Reichskanzler- und des Reichspräsidentenamtes in der Person Hitlers.“ Damit beteiligte sie sich also aktiv am endgültigen Aufstieg Adolf Hitlers zum totalitären Diktator und zum endgültigen Abstieg der Menschlichkeit …

1944:

„Bis zur endgültigen Kapitulation des Dritten Reiches hielt Miegel an ihrer Treue zum Regime fest. In einer NSDAP Propagandaschrift verfasste sie zur ‚Kriegsweihnacht‘ 1944 eine letzte Hitler-Huldigung: […]“

In „Literatur und Dichtung im Dritten Reich“ von Joseph Wulf kann nachgelesen werden, weshalb 1935 kein „Schiller-Preis“ vergeben wurde:

„Mit Rücksicht darauf, daß mit der Verleihung dieser außergewöhnlichen staatlichen Anerkennung nur ein im nationalsozialistischen Geiste schaffender Dichter größten Formats in Frage kommen kann, ein entscheidendes Übergewicht aber zur Zeit noch bei keinem Werke bzw. keiner Dichtererscheinung vorliegt, hat die Kommission vorschlagen, den Preis als solchen diesmal nicht zu vergeben, sondern nach Artikel 11 der Satzung als Werkhilfen oder in anderer Weise für dramatische Dichter zu verwenden.“

In der Preisverteilungskommission war auch Dr. Agnes Miegel … Sie prüfte also Werke auf ihren „nationalsozialistischen Geiste“ hin, mußte recht genau wissen, was „nationalsozialistischer Geist“ ist, sie wußte also, wovon sie sprach und schrieb, wenn sie bekannte, Nationalsozialistin zu sein, von Beginn an, bis zum massenmörderischen Ende der nationalistischen Totaldiktatur des deutschen reiches

Aber Helge Morgengrauen singt gegen Agnes Miegel in der von einem Abgeordneten des österreichischen Parlaments geführten ZZ ein Entlastungslied für Agnes Miegel. Vielleicht glaubt Helge Morgengrauen Agnes Miegel es deshalb nicht, wenn sie schreibt, sie sei ein „Nationalsozialist“, weil er nicht einmal sich selbst glauben kann, was er schreibt …

Zum Abschluß ein paar Zeilen aus dem morgengrauenschen Entlastungsliedern:

Das vielleicht Sonderlichste für einen Artikel zuerst: „Seit 1969 bewahrt die Agnes-Miegel-Gesellschaft in Bad Nenndorf das Erbe der Dichterin. Die Gesellschaft ist im Agnes-Miegel-Haus am Agnes-Miegel-Platz“ und dann folgt die gesamte Adresse mit Hausnummer, Postleitzahl, Ort, Telefonnnummer und E-Mail-Adresse von Kopp Marianne …

„Ihre Balladen zählen unbestritten zu den ganz großen literatischen Leistungen des deutschen Schrifttums. Gerade diesen Gedichten und Balladen kommt aber heutzutage besondere Bedeutung zu, lebt in ihnen doch das Andenken an die verlorene deutsche Heimat im Osten.“

„Welch unwürdiges Schauspiel die Bundesrepublik Deutschland zur Zeit bietet, kann man deutlich genug an den immer wieder aufflammenden Umbennungsdiskussionen erkennen. Auch in Ahlen in Westfalen sind die roten und grünen Bilderstürmer unterwegs und wollen gleich vier Umbennnungen durchführen.“

„Am 27. Februar 1945 flüchtet Agnes Miegel aus dem brennenden Königsberg über die Ostsee nach Swinenmünde, wo sie nur mit knapper Not einem US-amerikanischen Terrorangriff entging. In Dänemark, wo sie Zuflucht fand, wurde sie in dem Lager […] ehe sie 1946 nach West-Deutschland kam, wo sie zunächst bei der Familie von Münchhausen gastlich aufgenommen wurde.“

Zu Münchhausen fiele auch noch vieles ein – nicht nur, was beispielsweise in „Literatur und Dichtung im Dritten Reich“ oder in „Literatur und Ästhetik des deutschen Faschismus“ von Günter Hartung nachgelesen werden kann, somit auch über diesen Freiherrn, der 1945 Selbstmord …

Welcher Dichtung – und das ist fast keine Frage mehr – sonst kann in einem von einem freiheitlichen NR geführten Magazin Rosenkränze der Bewunderung gebetet werden, als eben von diesen Dichterinnen und Schriftstellern, in einem Magazin, in dem erst vor kurzem ein italienischer Neofaschist gefragt wurde, ob es „nicht folgerichtig wäre, mit den rechten Kräften Österreichs zu kooperieren, wenn Sie den Faschismus wirklich wiederbeleben wollen“

FPÖ-Unzensuriert: „Man müßte Pumpguns austeilen“ und eine gefundene Softgun bei einem Asylheim

Es wurde nach dem „Anschlag auf abgeschiedenes Asylheim“, lautet die Schlagzeile vom „Kurier“, eine Softgun, wird berichtet, gefunden und sofort mußte daran gedacht werden, was erst vor einigen Tagen einer aus der Schreibstaffel der gesinnungsgemäß zensierten Website der identitäten Gemein-Schaft schrieb:

„Eine Glock? Das ist viel zu wenig. Man müßte Pumpguns austeilen.“

FPÖ und Verantwortung

Gestiegene Zustimmung zu: „Man müßte Pumpguns austeilen.“

Wie die Collage zeigt, wurde das und nicht nur das bis heute nicht gelöscht oder wenigstens kritisch kommentiert. Nichts. Ganz im Gegenteil. Die Zustimmung zum „Austeilen“ von „Pumpguns“ ist noch höher geworden. Die FPÖ muß darauf nicht mehr aufmerksam gemacht werden, daß sie eine Verantwortung zu übernehmen hat, für das, was in ihren Medien geschrieben wird. Besonders als eine gewählte Partei. Die identitäre Gemein-Schaft darauf aufmerksam zu machen, hat bisher, so die direkten Erfahrungen, noch nie dazu geführt, daß sie diese Verantwortung übernommen hätte. Sondern ganz im Gegenteil. Es kommen, wenn etwas kommt, Vorwürfe, einen „fehlgeleiteten Idealismus“¹ zu haben, oder ein NR der identitären Gemein-Schaft könne keine „Staatsgage“² …

Aber all diese erst kürzlich gegebenen Antworten aus den Reihen der identitären Gemein-Schaft müssen nicht wiederholt werden, diese können hier nachgelesen werden.

Darum wird es umso notwendiger und dringlicher und unaufschiebbarer, Wähler und Wählerinnnen ihre Verantwortung in Erinnerung zu rufen, was es heißt, Parteien zu wählen, die keine Verantwortung übernehmen wollen, sondern bloß mit dem Aufwiegeln der Menschen gegeneinander ihre Tröge bis oben hin füllen wollen. Wähler und Wählerinnen, die solche Parteien wählen, hussen, je mehr Aufhußstimmen³ sie bekommen, derartige Parteien noch weiter auf, ein gesellschaftliches Klima gegen Menschen …

² Was NR Gerhard Deimek zu „Vierteilen“ einfällt – „Staatsgage“

¹ FPÖ-Bundespressesprecher Karl Heinz Grünsteidl – Was ist ein „fehlgeleiteter Idealismus?“

Vorsicht, He.-Chr. Strache, er redet einen Bürgerkrieg herbei

Was wird aus einem freiheitlichen NR nach dem Verlust der Pfründe – ein Hooligan?

³ FPÖ PRO NRW und die „Hooligan-Krawalle: Bündnis der Gewalt“

FPÖ-Unzensuriert: „Seits schon bewaffnet? Hoffe doch!!!“

FPÖ-Bundespressesprecher Karl Heinz Grünsteidl – Was ist ein „fehlgeleiteter Idealismus“?

Karl Heinz Grünsteidl ist nicht der erste aus der identitären Gemein-Schaft, der auf diese recht besondere Weise reagiert, wenn darauf hingewiesen wird, welche blutrünstigen und aufwieglerischen Kommentare die Schreibstaffel beispielsweise auf der Website der identitären Gemein-Schaft hinterlegt, wie gestern mit

Vorsicht, He.-Chr. Strache, er redet einen Bürgerkrieg herbei

wieder hingewiesen werden mußte. Die Antwort des FPÖ-Bundespressesprechers darauf bestätigte im Grunde sofort, daß die Gewaltaufrufe die identitäre Gemein-Schaft nicht kümmert, sie für sich keine Verantwortung sieht, was in ihren Medien …

Die Antwort von dem FPÖ-Bundespressesprecher war:

„Ach, was sind Sie doch für ein verwirrter bedauernswerter Geist… Aber Ihr fehlgeleiteter Idealismus sei Ihnen unbenommen..“

Das war die Antwort. Auf keine Frage, sondern wieder einmal auf einen Hinweis, welche Kommentare … Heute hat er seinen Tweet gelöscht, wie in der Collage gelesen werden kann. Aber es geht nichts verloren.

FPÖ KH Grünsteidl - fehlgeleiteter Idealismus„Fehlgeleiteter Idealismus“ … Was für Karl Heinz Grünsteidl wohl ein nicht „fehlgeleiteter Idealismus“ ist? Auch der Idealismus hat seine Geschichte, und besonders in Österreich. Es ist noch gut in Erinnerung die Ausrede, die von 1945 weg für Jahre und eigentlich Jahrzehnte in Österreich zu hören war, idealistisch gewesen zu sein, bloß idealistisch gewesen zu sein. Diese Ausrede wurde von Menschen in Österreich vorgebracht, die Anhänger und Anhängerinnen einer durch und durch verbrecherischen und massenörderischen Partei waren, die ebenfalls recht tönend vorgab, für das sogenannte eigene Volk recht viel über zu haben … Was diese Partei für das sogenannte eigene Volk vor- und überhatte, war Krieg, Not, Elend, Verrohung …

Ob es für Karl Heinz Grünsteidl kein „fehlgeleiteter Idealismus“ wäre, beispielsweise auf der Website der identitären Gemein-Schaft sich in die Schreibstaffel einzureihen, oder ein Schreiber für die ZZ der freiheitlichen Gemein-Schaft zu werden, und sich ebenfalls Gedanken zu machen, wie ein „Wiederbeleben des Faschismus“ …? Oder, genauer, und auch gegen das Deserteursdenkmal anzuschreiben?

Was Karl Heinz Grünsteidl veranlaßte, seine Antwort zu löschen, die Antwort kann nur er geben, wobei die Beantwortung dieser Frage gänzlich unwesentlich ist. Wesentlich für Wähler und Wählerinnen wäre die Antwort darauf, welchem „Idealismus“ die identitäre Gemein-Schaft sich verbunden fühlt.

Vorsicht, He.-Chr. Strache, er redet einen Bürgerkrieg herbei

Vorsicht - He-Chr Strache redet es herbei

Am Tag der Rede von He.-Chr. Strache mit der Warnung vor einem Bürgerkrieg auf der Website der identitären Gemein-Schaft: “Eine Glock? Das ist viel zu wenig. Man müßte Pumpguns austeilen!”

In einem Stück von Botho Strauß wird gewarnt: Vorsicht, Sie reden es herbei! Sie reden es herbei! Vorsicht, He.-Chr. Strache, er redet es herbei. Die dritte Person soll hier aber nicht ausdrücken, daß über ihn, also über He.-Chr. Strache gesprochen wird, sondern als direkte Anrede, die vor langer Zeit einmal gebräuchlich war, also aus einer längst untergegangenen Zeit, die aber die identitäre Gemein-Schaft nach wie vor als ihre Gegenwart begreift, sofern sie überhaupt etwas begreift. Ehe He.-Chr. Strache hinter das Mikrofon trat, sagte Johann Gudenus irgend etwas von Franz Grillparzer auf, das ihm, Johann Gudenus, bedeutend und gar auf den Obmann der identitären Gemein-Schaft recht passend erschienen haben muß.

Fürstlich war wieder einmal nur der Ort, den sich die identitäre Gemein-Schaft für einen Aufritt recht fern vom sogenannten Volk aussuchte, an dem sich alle, von He.-Chr. Strache aufwärts, versammelten, um ihren Obmann sprechen zu lassen, über Neutralität, über die Europäische Union, über Zuwanderung, über Kulturen, über Völker, Bürgerkrieg …

Und gerade diese von ihm angesprochene Bedrohung durch einen Bürgerkrieg ist es, das Geschwefel von He.-Chr. Strache nicht unerwähnt zu lassen. Es klingt wie eine Warnung, wie eine Sorge, es klingt, als würde er dagegen etwas unternehmen wollen, daß es nicht so weit kommt, also zu einem Bürgerkrieg. Aber, es klingt bloß so. Die Wirklichkeit ist eine andere. Wenn Sie einmal so richtig, heißt ein Rat, unter Applaus lügen wollen, halten Sie eine Festrede. „Wir scheuchen auf.“ Das sagt He.-Chr. Strache in seiner Rede. Und am Vorabend seiner Rede hat die Website der identitären Gemein-Schaft wieder einmal aufgescheucht. Und die Schreibstaffel der „Unzensuriert“ ließ sich wieder recht ordentlich aufscheuchen, wie in der Collage gelesen werden kann

Auf der Website der identitären Gemein-Schaft kann ein derartiges Herbeischreiben immer wieder gelesen werden: von Gewalt, von Aufständen, von Bürgerkrieg … Es könnte gedacht werden, daß Medien einer gewählten Partei eine besondere Verantwortung hätten, daß eine gewählte Partei für ihre Medien besonders verantwortlich wäre, darauf zu achten, das Klima in einer Gesellschaft nicht dermaßen zu vergiften, daß am Ende nur mehr ein Bürgerkrieg … Aber die identäre Gemein-Schaft kümmert dieses Herbeireden von Gewalt und Mord nicht, sie läßt geschehen, stachelt auf. Und im Abgleich mit diesem Gewährenlassen offenbart sich die Rede von He.-Chr. Strache als das, was sie ist, ein Kommentar auf der von der identitären Gemein-Schaft gesinnungsgemäß zensierten Website, aber nicht als Kommentar eines Autors dieser Website, sondern als ein Kommentar von einem Schreiber aus der Kommentarstaffel dieser Website. Zum Kolumnisten der „Unzensuriert“ hat es He.-Chr. Strache bislang noch nicht gebracht, dieser ehrenreiche Status ist der Patronin der deutschen Mütter vorbehalten – NR Barbara Rosenkranz, die es nicht zur Bundespräsidentin schaffte

PS In diesem Palais-Kommentar spricht He.-Chr. Strache auch von den Bildern der Hinrichtungen durch die Wüstengottmordbande, die im Internet, auf „youtube“ verbreitet werden, die, so der Obmann der identitären Gemein-Schaft, so grausig seien, daß diese gar nicht angesehen werden können. Das ist vielleicht überhaupt das kenntlichste Merkmal für die identitäre Gemeinschaft: sich nichts ansehen, aber zu allem breit den schäumenden Mund offen. Im konkreten Fall: Die grausigen Bilder sich nicht ansehen können, aber die grausigen Bilder, das Video einer Hinrichtung seit weit über einem Monat auf der gesinnungsgemäß zensierten Website der identitären Gemeinschaft verbreiten. Auch heute noch, am 23. Oktober 2014, ist dieses Propagandamordvideo der Wüstengottmordbande auf „Unzensuriert“ abspielbar

PPS In diesem Palais-Kommentar spricht He.-Chr. Strache auch etwas gesinnungsgemäß über Vielfalt der Völker und Vielfalt der Kulturen und gesinnungsgemäß gegen die Multikultur. In dem Stück von Botho Strauß wird auch einmal darüber gesprochen, einer sei nicht gefragt worden, etwas sei einem nicht gesagt worden. Ist es ihm, He.-Chr. Strache, ist es der identitären Gemein-Schaft noch nie gesagt worden, daß Multi in Bildungen mit Hauptwörtern Vielfach… bedeutet? Vielfach nur ein anderes Wort für Vielfalt ist? Aber so ist die Schreibstaffel; sie weiß nicht, wovon sie redet, aber schreibt mit verkrampft geballter Faust über alles und vor allem beängstigend herbei …