Das Herzstück von Wien, so wird es jedenfalls bezeichnet, ist die Innenstadt, der erste Bezirk.
Im Herzen von Wien das Gedenken an Egon Caesar Conte Corti mit einer Tafel auf dem Haus am Franziskanerplatz 1, an Franz Karl Ginzkey mit einem Gemeindebau in der Johannesgasse 9-13.
Wenn das österreichische Fernsehen eine Dokumentation über die Geheimnisse der Johannesgasse bringen würde, fiele diese wohl so aus wie über den Judenplatz, in der prominent vom Mahnmal der Rachel Whiteread salbungsvoll berichtet wird.
Wenn das österreichische Fernsehen eine Dokumentation über die Geheimnisse der Johannesgasse bringen würde, würde wohl die Gedenktafel auf dem Haus Johannesgasse 4 salbungsvoll verlesen werden …
„Zum Gedenken an jene Menschen, die hier im Juli 1934 von nationalsozialistischen Putschisten beim Sturm auf das Haus der RAVAG, des damaligen österreichischen Rundfunks, ermordet wurden.“
Und dann würde wohl eilig die Johannesgasse Richtung Kärntner Straße verlassen werden, um ja nicht vom Gemeindebau Johannesgasse 9-13 berichten zu müssen, vom Geheimnis „Ginzkeyhof“ …
Wohnen im Wiener Herzen, wie der „neuromantische Lyriker“ …
Vom Ginzkeyhof zum Franziskanerplatz zur Gedenktafel für Egon Cäsar Conte Corti ist es nicht weit, ein paar Minuten, ein zu kurzer Weg, um alles in Erinnerung zu rufen, was in Erinnerung gerufen werden kann, zu Corti, dem Völkischen, dem Volksbundillegalen, zum „Schutzverband der österreichischen Schriftsteller im Verband der geistig Schaffenden Österreichs“, der ihm, Corti, die Tafel widmete und Ginzkey einen Ring stiftete, mit dem er, der Schutzverband, „Verdienste im Sinne Ginzkeys“ auszeichnet …
„Lou Lorenz-Dittlbacher: Sie wissen, daß die Opposition von Ihnen dringend klarere Worte, von Ihnen und vom Bundeskanzler in Richtung US-Präsident Trump fordert, verlangt.
Alexander Schallenberg: Ich muß aber sagen, Rassismus ist kein amerikanisches Phänomen. Und es ist kein Phänomen der Trump-Administration. Man tut sich etwas leicht, wenn man das so formuliert. Das ist eine Geisel, die in jeder Gesellschaft leider Gottes präsent ist. Wir sind alle aufgerufen, dagegen zu arbeiten. Ich finde daher auch toll, wenn die Menschen hier in Österreich sozusagen ein Zeichen setzen.
Lou Lorenz-Dittlbacher: Wir wissen, US-Präsident Trump, bei aller Wertschätzung und bei allem Respekt, paßt vielleicht nicht ganz in die Reihe der US-Präsidenten, die wir in der Geschichte bisher gesehen haben, handelt anders, überrascht viele. Es gibt auch sehr viel Kritik in seiner eigenen Partei. Diese Proteste haben sehr sehr viel Rückhalt in der Bevölkerung, dennoch will er, droht sozusagen damit, das Militär einzusetzen. Ist das richtig? Kann das richtig sein?
Alexander Schallenberg: Ja, es ist ein streitbarer Präsident, und ja es ist ein Präsident, der keinem Konflikt aus dem Weg geht, und auch nicht davor zurückschreckt, sozusagen, antagonisierende Wortmeldungen abzugeben. Aber haben wir doch Vertrauen in diesen Partner.“
Schallenberg, nicht nur ein Mann, der für sich allein schon ein ganzes Bollwerk der Unterstützung ist, nicht nur ein Mann aus dem schönen tu karl austria mit seinen schöneren Bärtchen, schöner gewachsen als irgendwo sonst auf der Welt, sondern auch ein Mann der Bildung, mehr noch, ein Mann der höchsten Bildung. Mit welch einer Leichtigkeit er das ausspricht: „antagonisierende Wortmeldungen“ …
Das Wort „Antagonism“ wird er, Schallenberg, seinem Partner, dem er vertraut, wohl in einer vertraulichen Stunde, kurz gesagt, erklären müssen, vor allem, woher dieses Wort kommt, wird doch von seinem Partner erzählt, er habe als erwachsener Mann nie ein Buch gelesen … Und als Teenager? Vielleicht Buffalo Bill, die Heftchen, den Comic, aber nicht von Éric Vuillard …
Seinem Partner könnte er zur Erklärung den „vierten Satz“ aus „Idee zu einer allgemeinen Geschichte in weltbürgerlicher Absicht“ aus 1784 von Immanuel Kant vorlesen …
„Das Mittel, dessen sich die Natur bedient, die Entwickelung aller ihrer Anlagen zu Stande zu bringen, ist der Antagonism derselben in der Gesellschaft, so fern dieser doch am Ende die Ursache einer gesetzmäßigen Ordnung derselben wird. Ich verstehe hier unter dem Antagonism die ungesellige Geselligkeit der Menschen; d. i. den Hang derselben, in Gesellschaft zu treten, der doch mit einem durchgängigen Widerstande, welcher diese Gesellschaft beständig zu trennen droht, verbunden ist. Hiezu liegt die Anlage offenbar in der menschlichen Natur. Der Mensch hat eine Neigung, sich zu vergesellschaften; weil er in einem solchen Zustande sich mehr als Mensch, d. i. die Entwickelung seiner Naturanlagen, fühlt. Er hat aber auch einen großen Hang, sich zu vereinzelnen (isolieren); weil er in sich zugleich die ungesellige Eigenschaft antrifft, alles bloß nach seinem Sinne richten zu wollen, und daher allerwärts Widerstand erwartet, so wie er von sich selbst weiß, daß er seiner Seits zum Widerstande gegen andere geneigt ist. Dieser Widerstand ist es nun, welcher alle Kräfte des Menschen erweckt, ihn dahin bringt, seinen Hang zur Faulheit zu überwinden, und, getrieben durch Ehrsucht, Herrschsucht oder Habsucht, sich einen Rang unter seinen Mitgenossen zu verschaffen, die er nicht wohl leiden, von denen er aber auch nicht lassen kann. Da geschehen nun die ersten wahren Schritte aus der Rohigkeit zur Kultur, die eigentlich in dem gesellschaftlichen Wert des Menschen besteht; da werden alle Talente nach und nach entwickelt, der Geschmack gebildet, und selbst durch fortgesetzte Aufklärung der Anfang zur Gründung einer Denkungsart gemacht, welche die grobe Naturanlage zur sittlichen Unterscheidung mit der Zeit in bestimmte praktische Prinzipien, und so eine pathologisch-abgedrungene Zusammenstimmung zu einer Gesellschaft endlich in ein moralisches Ganze verwandeln kann. Ohne jene, an sich zwar eben nicht liebenswürdige, Eigenschaften der Ungeselligkeit, woraus der Widerstand entspringt, den jeder bei seinen selbstsüchtigen Anmaßungen notwendig antreffen muß, würden in einem arkadischen Schäferleben, bei vollkommener Eintracht, Genügsamkeit und Wechselliebe, alle Talente auf ewig in ihren Keimen verborgen bleiben: die Menschen, gutartig wie die Schafe die sie weiden, würden ihrem Dasein kaum einen größeren Wert verschaffen, als dieses ihr Hausvieh hat; sie würden das Leere der Schöpfung in Ansehung ihres Zwecks, als vernünftige Natur, nicht ausfüllen. Dank sei also der Natur für die Unvertragsamkeit, für die mißgünstig wetteifernde Eitelkeit, für die nicht zu befriedigende Begierde zum Haben, oder auch zum Herrschen! Ohne sie würden alle vortreffliche Naturanlagen in der Menschheit ewig unentwickelt schlummern. Der Mensch will Eintracht; aber die Natur weiß besser, was für seine Gattung gut ist: sie will Zwietracht. Er will gemächlich und vergnügt leben; die Natur will aber, er soll aus der Lässigkeit und untätigen Genügsamkeit hinaus, sich in Arbeit und Mühseligkeiten stürzen, um dagegen auch Mittel auszufinden, sich klüglich wiederum aus den letztern heraus zu ziehen. Die natürlichen Triebfedern dazu, die Quellen der Ungeselligkeit und des durchgängigen Widerstandes, woraus so viele Übel entspringen, die aber doch auch wieder zur neuen Anspannung der Kräfte, mithin zu mehrerer Entwickelung der Naturanlagen antreiben, verraten also wohl die Anordnung eines weisen Schöpfers; und nicht etwa die Hand eines bösartigen Geistes, der in seine herrliche Anstalt gepfuscht oder sie neidischer Weise verderbt habe.“
Ob sein Partner in den kantischen Ausführungen sich erkennen würde? Unwichtig, wesentlich daran, der breiteste Widerspruch gegen …
„Die Menschheit ist in ihrer größten Vollkommenheit in der Rasse der Weißen. Die gelben Indianer haben schon ein geringeres Talent. Die Neger sind weit tiefer, und am tiefsten steht ein Teil der amerikanischen Völkerschaften.“
„Bei Floyd handelte es sich immerhin um einen Serienstraftäter, der allein wegen eines bewaffneten Raubüberfalls fünf Jahre in Haft war und bei seiner Festnahme, wie die Obduktion inzwischen zutage förderte, unter Drogen stand, was sein Ableben möglicherweise (mit-)verursachte oder beschleunigte.“
Der Ermordete beschleunigt seine Ermordung selbst —
Mehr ist dazu nicht zu sagen, es zeigt wieder auch den Umgang mit Fakten; wie aus der Collage deutlich und unmißverständlich zu entnehmen ist.
Und gesinnungsgemäß kommt Statistik zum Einsatz. Wobei die Verlinkung zum“Handelsblatt“ dem Ganzen wohl einen redlichen Anstrich …
„Ja, die Opfer der Polizeigewalt waren überproportional häufig Afroamerikaner, aber die begehen je nach Jahr und Quelle auch zwischen 36 und 51 Prozent aller Tötungsdelikte in den USA. Sie stehen der Polizei also besonders häufig als mutmaßliche Täter gegenüber – mit dem entsprechenden Risiko, selbst getötet zu werden.“
„Black men committed 36% of murders and made up 52% of all murder victims. White men committed 30% of murders and accounted for 43% of all murder victims.“
36 Prozent zu 30 Prozent – „überproportional“ … den Unterschied würde wohl kein Mensch Klavier spielen können wollen, der wirklich Klavier spielen können würde wollen.
Diese Zahlen der Morde beziehen sich auf das Jahr 2015. Damit angelangt bei Donald J. Trump.
In diesem Jahr zwitscherte Donald J. Trump auch eine, menschgemäß eine nur ihm gesinnungsgenehme „Statistik“, von einem Mann, der, wenn er an Österreich denkt, nach dem „kleinen Schnurrbart“,
„Should have listened to the Austrian chap with the little moustache.“
den er, der Österreicher, vom „great dictator“ kopiert , sich sehnt in seiner weißen Nacht …
NS „Moustache“ erlangte lange nach dem „great dictator“ wieder filmische Berühmtheit. Als „Pornobalken“ — —
Und die „Aargauer Zeitung“ verweist auf die Aufklärung von dem zurzeitigen Bundeskanzler aus Österreich durch Stefan Brocza bezüglich die Schweiz und die EU, worüber bereits die Journalistin und der Journalist der österreichischen Tageszeitung den zurzeitigen Bundeskanzler hätten aufklären können, wäre sie, die Zeitung, nicht die Kurierin des …
Den Schluß der Aufklärung zitiert die „Aargauer Zeitung“ nicht. Aber es ist doch ein Schluß, der festgehalten werden sollte.
„Aber selbst in der eigenen Partei des Kanzlers – der sich immer noch als ‚Europapartei‘ gerierenden ÖVP – regt sich kein Widerspruch. Keiner der sonst so ‚glühenden Europäer‘ getraut sich das Wort zu ergreifen und dem Kanzler und Parteichef zu widersprechen. Stattdessen werden seine zunehmend schriller werdenden Ausritte gegen die EU wohl oder übel zur Kenntnis genommen. Wer Wahlen gewinnt, darf sich offensichtlich alles erlauben. Und auf diese Weise ermutigt, transferiert sich der Kanzler immer mehr in eine Art Mini-Donald-Trump. Der US-Präsident verdreht bekanntlich die Wahrheit, wie es ihm gerade passt, und seine Partei schweigt dazu. Bisher musste nur die FPÖ jeweils ein Bekenntnis zu Europa ablegen, um in die Bundesregierung zu kommen. Vielleicht muss man ein solches Bekenntnis in Zukunft auch von der ÖVP unter Kurz einfordern.“
Zu „Mini-Donald-Trump“ fällt sogleich ein Merksatz von La Rochefoucauld ein:
„Die einzigen guten Kopien sind jene, die uns die Lächerlichkeit schlechter Originale erkennen lassen.“
Sie werden sich vielleicht fragen, weshalb soll dieser Satz
Seb. Kurz ist unter den Top-Luadan, auch weil er nur an Widerwärtigkeitsregeln gebunden ist.
kenntlich machen, warum der Satz von dem zurzeitigen Bundeskanzler ein … weil er von der Qualität des Gehaltvollen vom Satze von dem „widerwärtigen Luder“ des schwarzen Vizelandeshauptmannes aus dem Bundesland ist mit dem Ibiza in den Alpen …
Am 6. Juni ’20 unter der Überschrift „Die missbrauchten Unruhen in den USA: Österreichs Medien und amerikanische Realität“ ist im Kommentar der gesinnungsgemäß zensurierten Website zu lesen:
„Hierarchie der Täter und Opfer Unbeachtet bleibt, dass allein in den Jahren 2012 bis 2015 die Afroamerikaner 85,5 Prozent aller interrassischen Gewalttaten zwischen Schwarzen und Weißen begingen. 540.360 strafbaren schwarzen Übergriffen auf Weiße stehen nur 91.470 tätliche Angriffe von Weißen auf Schwarze gegenüber (14,4 Prozent). Das alles vor dem Hintergrund, dass der Anteil an Schwarzen in den USA bei 13 Prozent liegt. Weiße leiden also deutlich überproportional mehr unter schwarzer Gewalt als umgekehrt. Doch weiße Leben zählen anscheinend nicht.“
Von der Website verlinkt zum „City-Journal“, „Darkness Falls – The collapse of the rule of law across the country, intensified by Antifa radicals, is terrifying. Heather Mac Donald“ … Als die für die Website gesinnungsgenehme Quelle …
„Facts don’t matter to the academic victimology narrative. Far from destroying the black body, whites are the overwhelming target of interracial violence. Between 2012 and 2015, blacks committed 85.5 percent of all black-white interracial violent victimizations (excluding interracial homicide, which is also disproportionately black-on-white). That works out to 540,360 felonious assaults on whites. Whites committed 14.4 percent of all interracial violent victimization, or 91,470 felonious assaults on blacks. Blacks are less than 13 percent of the national population.“
Vom „City-Journal“ zur eigentlichen Quelle verlinkt, nämlich zu: „Race and Hispanic Origin of Victims and Offenders, 2012-15 – U.S. Department of Justice Office of Justice Programs Bureau of Justice Statistics, October 2017, NCJ 250747, Rachel E. Morgan, Ph.D., BJS Statistician, Special Report“ …
Und wer die eigentliche Quelle aufruft, wird die zwei Zahlen, also „540,360“ und „91,470“ finden, nämlich in „table 4“ … nicht zu finden ist „85.5 percent“, dreimal „14.4 percent, aber in anderen Zusammenhängen. Wer diesen „Special report“ im Gesamten liest, wird sofort erkennen, wie gesinnungsgenehm diese Zahlen herausgegriffen wurden, um …
„During 2012-15, U.S. residents experienced 5.8 million violent victimizations per year (table 1). About 3.7 million of these violent victimizations were committed against white victims.3 Among white victims, a higher percentage of victimizations were committed by white offenders (57%) than offenders of any other race.“
Am 30. Mai 2020 erschießt „die Polizei in Jerusalem einen autistischen Palästinenser“.
Es darf stark angezweifelt werden, ob die Kampagne BDS tatsächlich berufen ist, auf Polizeigewalt in Israel aufmerksam zu machen. Steht diese doch auch im Ruf, antisemitisch zu sein. Anders stellt es sich beim Vorwurf dar, sie sei antizionistisch.
Ohne Berufung auf BDS kann gesagt werden, Polizeigewalt in Israel ist auch ein Verbrechen, nichts anderes als ein Verbrechen.
Auf den Tweet von Reuven Rennert könnte BDS durchaus mit seinem Tweet als Vorlage antworten, ein wenig abgeändert nur, vielleicht in etwa so:
Reuven Rennert über die #BlackLivesMatter-Demonstration in Wien. Er schreckt nicht mal davor zurück, die Demonstration gegen weltweite Polizeigewalt für die eigene Agenda zu verwenden. Shame on you.
Sie werden vielleicht fragen, wer ist Reuven Rennert?
„Soeben im Nationalrat EINSTIMMIG BDS-Bewegung (Boykott gegen Israel) scharf verurteilt u. festgestellt, dass BDS in Österreich in keiner Weise unterstützt werden soll. Ein starkes u. symbolträchtiges Statement d. österreichischen Parlamentes gegen Antisemitismus u. Antizionismus.“
zur „Bewegung BDS“ geäußert, in Verfolgung seiner Agenda, die eben auch die von Reuven Rennert …
Beschwere sich kein Fürst über die Sünden der von ihm regierten Völker, denn diese Sünden entstehen nur aus seiner Nachlässigkeit, oder weil er den gleichen Lastern ergeben ist. Betrachtet man die Völker, denen man in unsrer Zeit Raubsucht und ähnliche Sünden vorwirft, so wird man finden, daß sie nur von ihren Regenten stammen, die ebenso waren. Vor der Ausrottung der kleinen Herrscher der Romagna durch Papst Alexander VI. war dies Land ein Schauplatz des lasterhaftesten Lebenswandels, beim geringsten Anlaß kam es zu den ärgsten Raum- und Mordtaten. Dies kam von der Verderbtheit der Fürsten, nicht der verderbten Natur der Menschen, wie jene vorgaben.
Denn da diese Fürsten arm waren, doch wie Reiche leben wollten, waren sie gezwungen, sich aufs Rauben zu leben und dies auf verschiedene Arten zu betreiben. Unter anderen schändlichen Mitteln gaben sie Gesetze, die irgendeine Handlung verboten.
Dann gaben sie die erste Veranlassung zu ihrer Übertretung, bestraften aber die Übertreter erst, wenn eine größere Anzahl in die Falle gegangen war. Und zwar straften sie sie nicht aus Eifer für das gegebene Gesetz, sondern aus Gier nach Einziehung der Strafe. Daraus entstanden viele Übel, vor allem, daß das Volk verarmte, ohne sich zu bessern, und daß die Verarmten sich an Schwächeren schadlos zu halten suchten. Hieraus entsprang all das erwähnte Unheil, dessen Ursache der Fürst war.
Wie wahr dies ist, zeigt Livius an folgendem Beispiel. Als die römischen Gesandten dem Apollo das Geschenk aus der Beute von Veji brachten, wurden sie von Seeräubern aus Lipari bei Sizilien gefangengenommen und in diese Stadt gebracht. Als ihr Fürst Timasitheus hörte, was für ein Geschenk, für wen es bestimmt war und wer es machte, benahm er sich, obwohl in Lipari geboren, wie ein Römer.
Er machte dem Volke klar, wie gottlos es sei, sich ein solches Geschenk anzueignen, und ließ die Gesandten unter allgemeiner Zustimmung mit all ihren Sachen ziehen. Livius gebraucht hier die Worte: Timasitheus multitudinem religione implevit, quae semper regenti est similis. (Timasitheus flößte dem Volk, das stets seinem Herrscher gleicht, Religion ein). Und Lorenzo von Medici sagt zur Bestätigung dieses Satzes:
Und was der Herr tut, werden viele tun, Weil auf dem Herrn die Augen aller ruhn.“
Hartmut Löger, um es kurz in Erinnerung zu rufen, war für kurz sogar Bundeskanzler in Österreich. „Der Spiegel“ schrieb damals, am 28. Mai ’19, über den kurzen Aufstieg von Hartmut Löger:
„Kürzer als Kurz – Sebastian Kurz wurde geschasst, nun ist Ex-Finanzminister Hartwig Löger österreichischer Kanzler. Wer ist der Mann? Und warum wird er nach wenigen Tagen schon wieder abgelöst? Im kleinen Kreis soll sich Löger selbst überrascht ob seines plötzlichen Aufstiegs geäußert haben. Zu verdanken hat er ihn Kurz, immerhin ist er dessen Wunschkandidat.“
„#FakeNews & #Desinformation gefährden zunehmend unsere #Demokratie in #Europa. Gerade beim Thema #Corona kann Desinformation eine ernsthafte Gefahr für die eigene, aber auch für die öffentliche Gesundheit darstellen.“
Und wenn in den nächsten Wahlen die Menschen diese ihre klare Benennung zur Grundlage ihrer Wahlentscheidung nehmen und die entsprechende Konsequenz daraus ziehen, ist eine Gefährdung nicht aus der Welt, nicht aus Europa, aber immerhin aus Österreich geschafft.
„Die Zahl antisemitischer Vorfälle in Wien hat sich lt. dem aktuellen #Bericht d. #IKG seit 2014 mehr als verdoppelt. Diese Entwicklung muss uns allen eine Warnung sein. Es gilt jetzt als Gesellschaft geschlossen & noch entschiedener gegen jede Form v. #Antisemitismus anzukämpfen!“
NS In Österreich ist ein seltsames Phänomen zu beobachten. Das fällt noch zu diesem Nachgezwitscher der Karoline Edtstadler ein, allerdings kann es auch sein, daß nicht sie ihm, sondern er ihr dieses Gezwitscher nachge… über die Gesellschaft, die noch entschiedener … Immerhin war sie erst kürzlich in einem Museum in Washington …
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