Freiheitliche Gemein-Schaft zu wählen, ist freiwilliger Selbsteintritt in die Welt der Psychiatrie

Das muß jedem Menschen klar sein, der je noch die freiheitliche Gemein-Schaft wählen will, daß es seine freie Entscheidung und Verantwortung ist, die Welt, in der er bisher lebte, freiwillig und ohne äußeren Druck und ohne Not verlassen zu wollen, um in die Welt der Psychiatrie zu flüchten.

Und es kann dafür ein konkretes Datum angegeben werden. Samstag, 31. Mai 2014. Auch ein konkreter Ort: Wien, Österreich. Wer nach diesem 31. Mai 2014 die freiheitliche Gemein-Schaft noch wählt, stimmt für den Übertritt in die Welt der Psychiatrie, gibt unmißerständlich seine Bereitschaft bekannt, der freiheitlichen Gemein-Schaft in diese Welt zu folgen, in der führende Vertreter der freiheitlichen Gemein-Schaft – namentlich von He.-Chr. Strache aufwärts – ihre Heimat wohl schon haben, möglicherweise schon seit der Zeit, als Gott Mohammed Allah Jesus Jahwe Franziskus ihnen eine Rippe zu ihrer Welt zurechtbog auf dem entschwundenen Kontinent, der so schwer auf dem Nordpol lastete, so daß sich dieser schließlich zu seiner Rettung seiner entledigen mußte, und ihn weit von sich stieß, unauffindbar aber bis zum heutigen Tage …

Kabarettistische Vortragende gesucht für Alexander Dugin

Ein Manifest sucht Vortragende, die es im Stil von Helmut Qualtinger verstehen zu verdeutlichen, was dieses Manifest verströmt – vor allem nichts Wählbares.

Jenen, die es absichtlich mißverstehen werden wollen, muß deutlich geschrieben werden, es wird hier in keiner Weise davon gesprochen, daß irgendwer in die Psychiatrie einzuweisen sei. Weder die Menschen, die die freiheitliche Gemein-Schaft auch nach diesem 31. Mai 2014 weiter oder zum ersten Mal wählen wollen, noch freiheitliche Funktionäre und Funktionärinnen. Es geht einzig darum, es anschaulich machen zu können, es begreifbar machen zu können, was für eine Welt über alle hereinbrechen könnte, wenn weiter eine freiheitliche Gemein-Schaft in diesem Ausmaß und nach aktuellen Meinungsumfragen in noch größerem Ausmaß gewählt werden sollte.

Es ist die Welt der Psychiatrie.

Die Psychiatrie ist die Welt von bedauernswerten und auf gesellschaftliche Fürsorge angewiesenen Menschen, die den Zugang zur Wirklichkeit verloren haben, die in der Realität sich nicht mehr zurechtfinden, die nicht mehr in der Lage sind, für sich selbst außerhalb der Psychiatrie zu sorgen, auf sich selbst Obacht zu geben, und so leben sie in der Welt der Psychiatrie, in der für sie gesorgt wird, in der sie vor sich selbst beschützt werden, darauf geachtet wird, daß sie sich selbst nicht gefährden. Und viele von ihnen verbringen ihre Tage, bar jedweder Beschäftigung und bar jedweder Aufgabe, damit, in den Gängen der Psychiatrie auf und ab zu gehen und dabei Welten zu ersinnen, die nur für sie allein existieren, ihnen zu ihrer einzigen und nur für sie allein existierenden Wirklichkeit geworden sind, als ihnen einzige Möglichkeit und damit ihnen einzige Rettung für ihr Da-Sein und für ihr So-Sein.

Es wird das den Menschen in den Psychiatrien vielleicht ungerecht erscheinen, vor allem in bezug auf Gefährlichkeit, die hier herausgelesen werden könnte, und die von ihnen nicht in diesem Ausmaß ausgeht, wie von jenen, die sich am 31. Mai 2014 im Stadtpalais Liechtenstein trafen. Verzeihung. Aber ein anderes, vor allem ein zutreffenderes und anschaulicheres Bild will und will sich davon nicht zeichnen lassen, als ebendieses: Alexander Geljewitsch Dugin geht in einem Liechtenstein-Prunkraum auf und ab, trägt sein Manifest vor, auf und ab, geht auf und ab, immer schneller trägt er sein Manifest vor, seine Zuhörer folgen ihm – sind auch Zuhörerinnen anwesend? – immer schneller und immer schneller im Kreis herum Dugin, immerzu, seine Zuhörer müssen ins Laufen kommen, um ihm folgen zu können, bei Fuß will er sie haben, immerzu, die Gedanken im Kopf von Dugin jagen gegeneinander, kämpfen je um ihre Vorherrschaft und zwingen so Dugin noch schneller seine Kreisrunden im Prunkraum zu drehen, und dadurch sind auch seine Zuhörer gezwungen, schneller und schneller zu laufen, bei Fuß, und wenn sie schließlich erschöpft sind, von diesem Immerzu-Immerzu-im-Kreis, sinken sie alle zu Boden, und mit leeren Blick, mit überdrehten Augen, mit weit aufgerissenen Mündern, mit weit nach unten hängenden Unterlippen, auf denen schwer die herausgestreckten bewegungslosen Zungen bleiern liegen, wiederholt ein jeder Zuhörer für sich stumm das Manifest, während Alexander Geljewitsch Dugin durch die Reihen seiner auf dem Boden liegenden Zuhörer kriecht, jedem die Wange tätschelt, den einen links, den anderen rechts, mit blicklosem Blick in starre Augen und dabei unentwegt anrufend Engel Nordlands, Blume des Bewußtseins, Fürst entschwundenen Kontinents

Aber was für eine Welt ersinnt sich Alexander Geljewitsch Dugin für sich in seinem Manifest? Das Zuhörer findet, vor allem Zuhörer, die immer noch gewählt werden. In Österreich. Vielleicht findet sich ein Kabarettist, der dieses Manifest in sein Programm aufnimmt, weil es jeder Kabarettistin erspart, selbst Pointen schreiben zu müssen. Denn jede Zeile dieses Manifestes ist eine Garantin für einen Lacher, werden sie vorgetragen, wie es Helmut Qualtinger mit den Zeilen aus einem anderen Manifest machte. Und damit will auch gesagt werden: „Mein Kampf“ ist zu vergessen, Adolf Hitler ist zu vergessen, der Nationalsozialismus ist zu vergessen. Das heißt, die Kritik und die Warnung vor derartigen Gemein-Schaften muß eine andere werden, die Fixierung dabei auf die madigen zwölf Jahre der totalitären nationalistischen Massenmorddiktatur des deutschen reiches greift sehr lange schon zu kurz, verhindert die Freilassung der Gesellschaft aus dieser Haft, in der ebensolche Gemein-Schaften die Gesellschaft weiter halten will …

Das zeigt bestürzend überdeutlich dieses Manifest, auch dieses Manifest …

Und bis ein Kabarettist oder eine Kabarettistin sich gefunden hat, um dieses Manifest in qualtingerischer Vortragskunst zu rezitieren, lesen Sie es bitte auf diese Weise, oder spielen sie dabei einen Zuhörer im Palais Liechtenstein vom 31. Mai 2014 nach, wie er bäuchlings oder rücklings auf dem Boden, schielend und mit eingefrorenen Gesichtsmuskeln …

„DAS ARKTOGEA-MANIFEST

‘Arktogea’ bedeutet wörtlich ‘Nordisches Land’. Ein mythischer Kontinent, der sich vor Zeiten am Nordpol befunden hatte, aber seit langem sowohl aus der physischen Wirklichkeit als auch aus dem kurzlebigen Gedächtnis der Menschen entschwand. Mit ihm entschwand bzw. verbarg sich die geistige Achse des Seins, der Weltenbaum, von woher die Traditionen und Religionen ihren lichttragenden und operativ-transformativen Sinn bezogen hatten.

Dieses entschwundene Zentrum ist Arktogea. Es fehlt der heutigen Menschheit und somit ist diese dem Untergang geweiht und wird bald verschwinden.

Die letzten Menschen… sie wollen nichts wissen vom Geist und vom Licht, vom inneren Maß der Dinge und der Wesen, vom heroischen Weg der Überwindung dunkler Gravitationskräfte und vom Streben nach absoluter Befreiung von den Ketten der Konzentrationslager im Universum.

Arktogea beschäftigt sich damit, womit sich sonst niemand beschäftigt, verteidigt das, was sonst niemand verteidigt, und kämpft gegen das, dessen absolute Gewalt durch die ihm ergebene apokalyptische Mehrheit anerkannt wird.

So soll es sein: Jedem das Seine.

Die Fragestellung ist in ersten Linie eine metaphysische und ontologische. Aber die Tiefe der Metaphysik ist nichts von der greifbaren Wirklichkeit Abgesondertes. Das glauben nur diejenigen, die für ihre Ergebenheit und ihre Sklavendemut vor der dunklen Gewalt der ‘immanenten Mächte’ eine Rechtfertigung suchen.

Deshalb ist der Widerstreit allumfassend und schließt alle Sphären der Wirklichkeit in sich ein — von den höchsten, in denen heute die erbitterten Kämpfe der Himmelskrieger gegen das Höllenheer toben, bis hin zu den niedrigsten, den Sphären der Politik, der Wirtschaft und des Alltagslebens.

Die Menschen der Arktogea sind äusserst gering an der Zahl, unverstanden, nicht zugehörig der heutigen Welt, abgesondert, differenziert; sie verneinen völlig das gesamte apokalyptische Reich der Gegenwart und bejahen ebenso völlig die alternative Welt, die Welt der Tradition, die Welt des Pols, die Welt des Seins, die Welt der Arktogea.

Der Antichrist hat neben seiner theologischen noch auch eine geopolitische, immanent soziale Bedeutung. Heute ist es offensichtlich, dass der liberale Westen die ‘vollendetete’ und ‘vollkommene’ Form der geschichtlichen Verwirklichung jener unheilvollen Gestalt ist, eben jene Weltanschauung und jenes System, das im kalten Krieg gegen die UdSSR gewonnen und nun überall die Grundlagen des planetarischen Übergewichts in Form einer ‘neuen Weltordnung’ geschaffen hat.

Der Widerstand gegen die Macht des atlantischen ‘Reichs des Bösen’, gegen die USA und die liberal-kapitalistische Gesellschaftsordnung ist in allen Formen und in jeder beliebigen Kombination gutzuheißen. Wer immer auch den Antichrist zum Kampf herausfordert, selbst wenn er dabei die wahren Eigenschaften von dem, mit dem er es zu tun hat, nicht mutet, erwirbt sich dadurch unsere Achtung und verdient unsere Zuneigung und Solidarität. Auch wenn man die Dinge bloß in wirtschaftlicher Hinsicht als Widerstreit zwischen Sozialismus und Kapitalismus ansieht, ist das in Ordnung. Wenn sich dem Angriff der Atlantiker ein positiver Nationalismus entgegenstellt, ist das auch in Ordnung. Wenn die Gefahr der ‘neuen Weltordnung’ als geistige, religiöse Drohung empfunden wird, ist das ebenfalls in Ordnung. Wenn dem Protest eine spontane künstlerische, ästhetische Intuition zugrundeliegt, ist selbst das in Ordnung. Denn in der Tat stehen alle diese Ebenen in einem inneren Zusammenhang. Sie sind alle Bestandteile des einheitlichen Plans der Vorsehung, da es selbst in einem System schärfster apokalyptischer Überwachung Menschen geben kann und geben muss, die der Arktogea treu sind, auch wenn sie oftmals nur eine unklare Vorstellung von ihr haben.

Wir haben grosse weltanschauliche Arbeit geleistet, deren greifbare Ergebnisse in unseren Büchern, Publikationen, Programmen, öffentlichen Reden und Aufsätzen bewahrt wird.

Aber das Wichtigste steht uns noch bevor.

Formen des Widerstandes gegen die moderne Welt:

◊ Orthodoxes Christentum

◊ Islam (iranischer, schiitischer, revolutionärer Islam und Sufismus)

◊ Traditionalismus

◊ Konservative Revolution

◊ Nationalbolschewismus

◊ Der dritte Weg

◊ Eurasianismus und Neo-Eurasianismus

◊ Russland

◊ Sozialismus

◊ Islamischer Sozialismus

◊ Nationalismus

◊ Nonkonformismus

◊ Anarchismus (von rechts und von links)

◊ Sozialrevolution

◊ Alternative Geopolitik

◊ Kultureller Radikalismus

◊ Tiefgehender Mystizismus

◊ Subversive Gegenkultur

◊ Kontinentalismus (in der Geopolitik)

◊ Tantrismus

◊ Dzog-Tschen

◊ Eschatologismus

◊ Die Neue Rechte (die ‘Nouvelle Droite’ in Frankreich bzw. Italien, jedoch nicht die angelsächsische ‘New Right’)

◊ Die Neue Linke

◊ Antikapitalismus

◊ Revolutionärer Syndikalismus

◊ Das letzte Imperium

◊ Neues Äon

◊ Das Jüngste Gericht

Die folgenden Autoren sind von grundlegender Bedeutung für unsere Sache:

◊ Awwakum Petrow

◊ Comte de Lautréamont

◊ Michail Bakunin

◊ Fjodor Dostojewski

◊ Karl Marx

◊ Arthur Rimbaud

◊ Konstantin Leontjew

◊ Friedrich Nietzsche

◊ Baron Roman von Ungern-Sternberg

◊ Georges Sorel

◊ Arthur Moeller van den Bruck

◊ Boris Sawinkow

◊ Ramiro Ledesma Ramos

◊ Nikolai Kljujew

◊ Nikolaj Ustrialow

◊ Nikolai Trubetzkoy

◊ Karl Haushofer

◊ Sri Ramana Maharishi

◊ René Guénon

◊ Gottfried Benn

◊ Carl Jung

◊ Louis-Ferdinand Céline

◊ Georges Bataille

◊ Che Guevara

◊ Ernst Niekisch

◊ Petr Savitsky

◊ György Lukács

◊ Ezra Pound

◊ Julius Evola

◊ Martin Heidegger

◊ Ali Schariati

◊ Henry Corbin

◊ Herbert Marcuse

◊ Jean-Paul Sartre

◊ Herman Wirth

◊ Carl Schmitt

◊ Georges Dumézil

◊ Mircea Eliade

◊ Ajatollah Chomeini

◊ Jean-François Thiriart

◊ Lew Gumiljow

◊ Guy Debord

◊ Gilles Deleuze

◊ Ernst Jünger

◊ Jean Parvulesco

◊ Alain de Benoist

Arktogea, die Elite des entschwundenen Kontinents, die Fürsten eines Landes, das es nicht gibt, diese Arktogea verbreitet sich in alle Richtungen aus. Es ist ein Kreisangriff des Potentials, das in Bälde schon aktuell sein wird. Die Knospen der Blumen schlagen gleichzeitig in alle Richtungen aus, ihnen sind die Gesetze der linearen Flugbahnen egal, wo Rechts und Links einander ausschließt und das Obere mit dem Unteren unvereinbar ist. Solche eindimensionale Logik ist ein Überbleibsel jener gigantischen intellektuellen Provokation, welche beginnend mit dem mittelalterlichen Universalismusstreit von den dunklen Agenten der Entartung geschürt wurde. Die Nominalisten waren die ersten Boten des geistigen Verfalls, nach ihnen kam das Monster Descartes (sein abscheulicher Name sei in alle Ewigkeit verflucht). Danach ein langweiliger (aber rechtschaffener) Kant. Dann Positivismus und Neo-Positivismus. All diese Strömungen stützen sich auf die Metapher der ‘Stunde’, jene später von La Mettrie formulierte These vom ‘Maschinenmensch’, die behauptet, dass das menschliche Bewusstsein ein ‘Mechanismus’ sei.

Für die Menschen von Arktogea hingegen ist der Mensch ein ‘potentieller Engel’ und sein Bewusstsein ist wie eine Blume. Sie kämpfen mit uns (mit Erfolg) und wir erheben uns gegen sie (verlieren aber fast immer dabei).

Das ist die Logik der Geschichte. Bevor wir nicht aufhören zu existieren, ist die Geschichte nicht zu Ende (was immer auch Fukuyama sagen würde).

Aber die Zeit wird kommen, wo wir sie überwältigen werden. Und dieser Sieg wird der letzte und endgültige sein. Endkampf und Endsieg. Es wird nicht mehr viel Zeit übrig sein.

Schliesst Euch daher uns an, denn morgen wird es bereits zu spät dafür sein.“ 

Palais Liechtenstein - Eine Welt der besonderen ArtDas ist also, nun das alte Geschwefel. Es sucht halt wieder einer nach dem Verschwundenen, von dem wieder niemand sonst weiß, ob es je existierte … In Österreich suchten auch schon welche nach dem Land der Germanen, nämlich an vorderster Front Jörg Lanz von Liebenfels, Guido von List – Arktogäa. Und was nicht vergessen werden darf, was brachte es den Menschen in der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts – darauf zu hören und diesen zu folgen, diese zu wählen, die Anhänger und Anhängerinnen von Männern einer ganz eigenen Welt waren? In diesem Zusammenhang aber darf nicht vergessen werden, Adolf Hitler, der Nationalsozialismus und vor allem Heinrich Himmler, der besonders recht empfänglich und recht triebtätig für die Welt der Psychiatrie war – da war die österreichische Provinz Welt …

Das Treffen im Palais Liechtenstein war, wie berichtet wird, ein „Geheimtreffen“, ein „privates Treffen“. So kann nicht gewußt werden, wer noch anwesend war oder erschien … In dieser Welt ist aber alles möglich. Vielleicht waren auch Jörg Lanz von Liebenfels und Guido von List da, und ihre Referenz an Alexander Geljewitsch Dugin war, sie lasen im Duett sein Manifest, auch als ihre Ehr- und Treubekundung an die anderen Anwesenden … Vielleicht war es auch ein Trio, das dieses Manifest vorbetete. Also auch Karl Lueger erschien. Dann wären am 31. Mai 2014 drei der Gründer der Guido-von-List-Gesellschaft anwesend gewesen und nach der Verlesung saßen die drei vielleicht noch beisammen, in recht seliger Erinnerung an 1908, als sie diese Gesellschaft gründeten … Und sie mußten vielleicht dabei allenthalben He.-Chr. Strache freundlich distanziert zurechtweisen, weil er sie im Erinnern störte, mit seinen Versuchen, sie zu fotographieren, unter aufgeregt freudigen Rufen Tradition – Identität – Unsere identitäre Tradition … Während sich die drei Herren nicht nur erinnern, sondern sich auch ständig umsehen, ob er nicht doch erscheint, der damals auch dabei war, bei der Gründung dieser ihrer Gesellschaft, ihr Industrieller …

ZZ-Leserbriefschreiber Detlef Wimmer: „Brauchen genaue Kontrollen eines strengen Bettelverbotes“

Tatsächlich braucht es eine genaue Kontrolle, ehe ein strenges Bettelverbot je noch erlassen wird, also Kontrolle im Sinne von sachlicher Prüfung, ob ein derartiges Verbot tatsächlich berechtigt, gerechtfertigt, angemessen, verfassungskonform und so weiter und so fort ist.

Aber das hat Leserbriefschreiber Detlef Wimmer aus Linz mit seinem Leserbrief in der freiheitlichen ZZ in der aktuellen Ausgabe 23-24 vom 6. Juni 2014 wohl nicht gemeint.

Leserbriefschreiber Detlef Wimmer hat eben das gemeint, was ihm freiheitliche Funktionäre und freiheitliche Mandatarinnen vorsagen, er von ihnen hört, was und wie diese über Menschen sprechen und schreiben, die ihr Leben durch das Betteln hart zu bestreiten haben.

Kurz - Wimmer - SozialtouristenDem Leserbriefschreiber aus Linz kann freilich kein Vorwurf gemacht. Er wird sich nicht beruflich damit auseinanderzusetzen haben, es wird ihm sein Beruf nicht dazu verpflichten, sich genau zu informieren. Er wird vielleicht ein Wähler der freiheitlichen Gemein-Schaft sein und darauf vertrauen, was diese ihm vorsagen, aber nicht nur diese, sondern auch was ihm SPÖ und ÖVP inzwischen vermitteln, die wiederum verstärkt nachreden, was ihnen Freiheitlche vorreden … Das Wort „Sozialtouristen“ hat der linzerische Leserbriefschreiber vielleicht vom Außenminister aufgeschnappt … Wo es wohl Sebastian Kurz aufschnappte?

Dabei hätte es der linzerische Leserbriefschreiber so leicht, er müßte sich bloß die Tageszeitung aus Oberösterreich besorgen, um sich über die Situation in bezug auf Bettelei in diesem Bundesland zu informieren. Es wird diese Tageszeitung in Linz doch ohne Schwierigkeiten zu bekommen sein, darf mit Sicherheit angenommen werden. Sollte sich Detlef Wimmer aber die Zeitung finanziell nicht leisten können, er kann es auch gratis im Internet unter http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/Weniger-Bettler-auf-den-Strassen;art4,1405477

Detlev Wimmer - LeserbriefschreiberWeshalb Detlef Wimmer einen derartigen Leserbrief an die freiheitliche ZZ schickt, ohne sich vorher zu informieren, worüber er einen Leserbrief schreibt, könnte mit einer – diese Spekulation darf erlaubt sein – seiner prekären Lebenssituation zu tun haben. Möglicherweise sucht dieser linzerische Leserbriefschreiber schon lange eine Arbeit, aber er findet keine und keine … Und die freiheitliche ZZ sucht schon seit Wochen eine „Hilfskraft“ … Heutzutage wird von Menschen, die eine Arbeitsstelle suchen, sehr viel abverlangt, bereits bei ihren Bewerbungen müssen sie äußerst kreativ vorgehen, damit ihre Bewerbungen überhaupt noch Beachtung finden. Und ein vorausgesandter Leserbrief nach dem Geschmack eines zukünftigen Arbeitsgebers und dann eine nachgesandte Bewerbung … Sollte es denn so sein, ist Detlef Wimmer alles Gute zu wünschen, daß er mit dieser zweistufigen Bewerbung bekommt, was er sich ersehnt und dringend benötigt: die Stelle einer Hilfskraft …

Zur Zeit: Lügen, Manipulation und Propaganda

Mit diesen drei Hauptwörtern aus der Überschrift von Bernhard Tomaschitz ist umfassend beschrieben, womit sich die freiheitliche ZZ ausführlich beschäftigt, dem sie sich also in ihrer aktuellen Ausgabe 23-24 vom 6. Juni 2014 auf vielen vielen Seiten verschreibt.

Zur Zeit - Lüge - Manipulation - Propaganda„Wie Medien manipulieren“, „Wahrheit und Lüge“ – zweifellos wichtige Themen, die die freiheitliche ZZ mit ihrem Aufmacher anspricht, und wer könnte dazu berufener sein, als eben die Zur Zeit?

Und die freiheitliche ZZ weiß auch, professionell wie sie darin ist, wen sie beiziehen muß, um klar zeigen zu können, wie „Lügen, Manipulation und Propaganda“ funktioniert – Michael Vogt

Aber es muß darüber nicht viel geschrieben werden. Ein konkretes Beispiel aus dem Interview führt deutlich vor, wie besorgt Bernhard Tomaschitz und Michael Vogt und mit ihnen die gesamte ZZ um das Manipulieren, um das Propagandieren sind, wie recht genau sie Bescheid wissen um das mediale Spiel mit Wahrheit und Lüge.

„Bernhard Tomaschitz: Hängt die einseitige Berichterstattung vielleicht damit zusammen, daß die Bundesrepublik nach 1945 nie richtig souverän geworden ist?

„Vogt: Wenn man in den vergangen Jahren oder Jahrzehnten von konservativer oder sehr linker Seite eine solche Beurteilung vorgenommen hat, ist man wildest beschimpft und ins verfassungsfeindliche Eck gestellt worden. Aber in einer lässigen Rede vor Bankern hat Finanzminister Schäuble genau das bestätigt, daß die BRD nach 1945 nie wirklich souverän gewesen ist. Und wenn er das so sagt, schließt er damit automatisch auch die Entwicklung nach 1989 ein. Er sagt ja nicht, die BRD war bis dahin, sondern er sagt, sie war überhaupt nie wirklich souverän.“

Und was sagte Finanzminister Schäuble tatsächlich? Aus seinem Antwortschreiben vom 28. November 2011 auf eine diesbezügliche Frage, wie in die Collage aufgenommen:

„[I]n meiner Rede vor dem European Banking Congress 2011 habe ich folgendes zur Souveränität Deutschlands ausgeführt: ‚Die Kritiker, die meinen, man müsse eine Konkurrenz zwischen allen Politikbereichen haben, die gehen ja in Wahrheit von dem Regelungsmonopol des Nationalstaates aus. Das war die alte Ordnung, die dem Völkerrecht noch zugrunde liegt, mit dem Begriff der Souveränität, die in Europa längst ad absurdum geführt worden ist, spätestens seit den zwei Weltkriegen in der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts. Und wir in Deutschland sind seit dem 8. Mai 1945 zu keinem Zeitpunkt mehr voll souverän gewesen. Und deswegen ist der Versuch in der europäischen Einigung eine neue Form von Gouvernements zu schaffen, wo es eben nicht eine Ebene, die dann nicht für alles zuständig ist und dann im Zweifel durch völkerrechtliche Verträge bestimmte Dinge auf andere überträgt, nach meiner festen Überzeugung für das 21.Jahrhundert ein sehr viel zukunftsweisender Ansatz, als der Rückfall in die Regelungsmonopol-Stellung des klassischen Nationalstaates vergangener Jahrhunderte.‘

Hinsichtlich Ihrer ersten Frage handelt es sich also um einen Hinweis auf die eingeschränkten Hoheitsrechte eines Staates innerhalb einer supranationalen Gemeinschaft wie der Europäischen Union. Diese Lage bestand auch schon nach der deutschen Wiedervereinigung, dies ist insofern keine Neuigkeit sowohl für die Zukunft als auch die Vergangenheit.“

Wer in einer Suchmaschine nach dieser Aussage von Wolfgang Schäuble sucht, wird nicht überrascht sein, wer das heute noch verbreitet, also in der vogtschen Variante …

NS Wie „freundschaftliche Distanz“ in der freiheitlichen Gemein-Schaft definiert wird, kann so verstanden werden, nicht nur als NR die Leitung der freiheitlichen ZZ zu behalten, sondern auch weiter und weitere NRs für die freiheitliche ZZ zu schreiben, diesmal ist es Johannes Hübner. Zur Erinnerung, es war Harald Vilimsky, der noch kurz vor der EU-Wahl seinem NR-Kameraden Wendelin Mölzer riet, die Leitung abzugeben und von der „freundschaftlichen Distanz“ zur freiheitlichen ZZ sprach …

NNS Wer in einer Suchmaschine nach Eckart von Naso sucht, wird nicht überrascht sein, über diesen Schriftsteller das zu erfahren, was Helge Morgengrauen nicht schreibt – etwa von seinem Gelöbnis der treuesten Gefolgschaft gegenüber … -, den er in dieser Ausgabe in seiner Wiederlesung vorstellt …

Die Straße nicht dem Kommunismus überlassen und in die Parlamente nicht seinen Zwilling wählen

Gerhard Deimek - Identitäre - VerbotEs könnte durchaus passieren, daß etwa der freiheitliche NR Gerhard Deimek es wieder als eine anerkennenswerte Haltung empfinden wird mögen, aber es ist auch diesmal in keiner Weise als Übereinstimmung mit freiheitlichen Positionen gedacht, gemeint, und doch kann es nicht verschwiegen werden, bloß auf die Möglichkeit hin, daß es freiheitliche Funktionäre und Funktionärinnen für sich vereinnahmen könnten.

Es kann keine größere Entfernung gedacht werden, als jene zur Gesinnung und dem Gedankengut der freiheitlichen Gemein-Schaft.

Und gerade deshalb kann auch darüber nicht geschwiegen werden.

Worum geht es?

Es geht aktuell um die Demonstration gegen das schaftliche „Fest der Freiheit“ am 4. Juni 2014 und dabei konkret um den Satz: „Die Freiheit, die wir meinen, ist Kommunismus.“ Ein Satz, der in einem Kurzaufruf von „Nowkr“, wie in der Collage zu sehen ist, auch verschriftlicht ist.

Das ist ein Satz, dem ein entschiedenes Nein entgegenzustellen ist.

Denn.

Nationalsozialismus und KommunismusDer Antifaschismus darf nicht zu einer Angelegenheit zwischen „zweieiigen Zwilingen“ verkommen. Wer kann sehenden Auges an einer Demonstration noch teilnehmen, die unter der Flagge des Kommunismus durch die Straßen zieht? Niemand. Aber das kann nicht die Lösung sein. Es müssen andere Demonstrationen her. Die Notwendigkeit von Demonstrationen gegen die Gesinnung und gegen das Gedankengut von Burschenschaften, von identitären Bewegungen, die in Österreich untrennbar mit einem Namen verbunden sind und mit einem Namen benannt werden können, nämlich mit freiheitlicher Gemein-Schaft, wird nicht geringer werden. Ganz im Gegenteil. Von Wahl zu Wahl wird es dringlicher. Auch durch Demonstrationen darauf aufmerksam zu machen, auch durch Demonstrationen den Diskurs voranzutreiben, welcher Gesinnung und welchem Gedankengut sich eine Gesellschaft aussetzt – kurz und knapp: welchen Gefahren -, in der mehr und mehr Menschen nichts dabei finden, eine derartige Gesinnung und ein derartiges Gedankengut zu wählen, eine derartige Gemein-Schaft zu stärken, vermehrt in politische Gremien auf allen Ebenen zu entsenden, sei es in die Gemeinderäte, in die Landtage, in das Parlament, in das Europaparlament.

Es werden andere Demonstrationen benötigt werden. Von Menschen organisiert, die nicht gewillt sind unter der Flagge des Zwilings des Nationalsozialismus die berechtigte und notwendige Kritik an der Gesinnung und an dem Gedankengut an den unter der Bezeichnung freiheitliche Gemein-Schaft zusammengefaßten Bewegungen sichtbar, also auch auf der Straße, zu äußern.

Gegen den Kommunismus muß in Österreich nicht demonstriert werden. Von diesem geht keine Gefahr aus. Die Ergebnisse der Wahlen in Österreich sprechen hier eine allzu deutliche Sprache, auch geschichtlich. Aber Demonstrationen unter der Flagge des Kommunismus werden nur mit die Gefahr mehren, daß jene, die in Österreich geschichtlich und auch heute die größte Gefahr, die gedacht werden kann, und die größten Verhinderer und Verhinderinnen, die gekannt werden, für ein gedeihliches Zusammenleben sind, noch mehr in Wahlen gestärkt werden.

Bernhard Weidinger - Burschenschaften - SchlüsselbergerWenn die Straße aber dem Kommunismus überlassen wird, um gegen Faschismus aufzutreten, droht dem Antifaschismus die Gefahr des Raumverlustes. Auf diesen Raumverlust muß reagiert werden. Gegen die Raum-Eroberung durch die freiheitliche Gemein-Schaft. Entgegen der Deutung vom Politologen Bernhard Weidinger, daß Burschenschaften mit ihrem „Fest der Freiheit“ auf Raumverlust reagieren würden, ist mehr anzunehmen, daß es um weitere Raum-Eroberung geht, um das Erobern auch von Räumen, die bisher nicht unbedingt ihr primäres Ziel der Raumbesetzung waren. In den ihnen unendlich wichtigeren Räumen etwa der politischen Gremien haben Burschenschaften durch ihre Mitglieder, also durch freiheitliche Mandatare, sich längst sehr breit gemacht. Nun gilt es anscheinend, auch außerhalb der politischen Gremien weitere Räume zu erobern. Wie auch die Identitären sich gestärkt fühlen durch die Erfolge der freiheitlichen Gemein-Schaft in Wahlen und Meinungsumfragen, jetzt Räume, also auch die Straße, erobern zu können. Und welche Räume haben Burschenschaften in Österreich tatsächlich verloren? Wird beispielsweise bloß an die Hofburg gedacht, kein Raumverlust, oder an Tirol im Spätherbst 2013, aber auch an den von Bernhard Weidinger angesprochenen Heldenplatz, mit dem diesjährigen Gedenken am 8. Mai auf dem Heldenplatz kann von einer burschenschaftlichen Zufriedenheit gesprochen werden, ist dieses Gedenken ganz nach ihrer Gesinnung gewesen, wie Gerhard Schlüsselberger anerkennend schreibt.

Es ist das Gebot der Stunde, dem Antitotalitarismus den Raum zu sichern …

Auch eine freiheitliche Gemein-Schaft will nur Paläste und eine Rolex als Kopf, die für sie tickt

Aber wer soll ihr die Paläste bezahlen? Menschgemäß alle Menschen, die sie wählen und auch jene, die sie nicht wählen. Oder anders gesagt, in der Sprache der freiheitlichen Gemein-Schaft ausgedrückt: das Volk soll ihr die Paläste errichten, das Volk, für das derartige Parteien, zu der auch die freiheitliche Gemein-Schaft gehört, vorgeben zu sein, das Volk soll sich für derartige Parteien die Paläste vom Mund absparen, für diese Parteien, die stets posaunen, für das Volk da zu sein, für das Volk arbeiten zu wollen.

Diese Parteien, zu der eben in Österreich die freiheitliche Gemein-Schaft gehört, wollen, wie es in einem Sprichwort heißt, wie die Made im Speck leben. Der Speck ist solchen Parteien das Volk, das sie stets ausweiden zu gewillt sind. Nicht nur in Österreich.

Daran sollten Wähler und Wählerinnen denken, wenn sie derartigen Parteien wählen wollen. Sie sollten sich fragen, was kann von Parteien erwartet werden, die stets nur in Palais und in besten Hotels herumlungern, nicht nur körperlich herumlungern, sondern es ist auch ein permanentes geistiges Herumlungern. Das Kennzeichen derartiger Parteien ist eine geistige Faulheit, für die stets das Volk die Zeche bitter zu bezahlen hat.

Und mit wem verkehren Vertreter und Vertreterinnen solcher Parteien? Mit Oligarchen. Mit Reichen. Mit der Aristrokratie. Kurz mit all jenen, für die das Volk nichts anderes ist als Verschubmasse, für die das Volk nichts anderes ist als Rekrutierungsmasse, weil sie von vorne und hinten bedient werden wollen, in ihren Palästen.

Rolexköpfe in PalästenUnd dieses Treffen, das es am letzten Wochenende in Wien gegeben hat, zeigt das wieder einmal allzu deutlich, wird die Liste durchgegangen, wer daran teilnahm. Und mittendrin gesinnungsgemäß Vertreter der freiheitlichen Gemein-Schaft. Wie nebensächlich ist die Frage nach der ideologischen Ausrichtung. Gleichgültig, ob rechtsextremistisch, ob nationalbolschwestisch, ob …, das Entscheidende ist, es sind Volksvernichter. Es ist auch gleichgültig, was beispielsweise bei diesem aktuellen Treffen gesprochen wurde. Es ist mit geistiger Faulheit am besten zusammengefaßt beschrieben. Wer geistige Faulheit nicht kennt, kann empfohlen werden, beispielsweise den Bericht über dieses Treffen im „Tagesanzeiger“ nachzulesen.

Und von wem sind Vertreter solcher Parteien beeindruckt, etwa He.-Chr. Strache? Von einem Nigel Farage, für den „die Finanzmärkte überreguliert“ sind. Es muß nicht ausgeführt werden, was deregulierte Finanzmärkte für das Volk bedeuten – ohnehin hypogut bekannt. Aber auch Nigel Farage wird gewählt. Das Glück für derartige Parteien der geistigen Faulheit ist die geistige Faulheit ihrer Wähler und Wählerinnen, aber die werden für ihre Wahl keine Paläste bekommen, sondern eine saftige Rechnung …

Aber das ist nur allzu gut bekannt, auch aus der Geschichte, denn die Ahnen derartiger Parteien gaben schon vor, dem die heutigen Gestrigen nacheifern …

Es ist aber im Angesicht der Wahlen in Europa immer wieder festzuhalten, daß beispielsweise in Österreich von den teuersten Adressen, an denen sich die freiheitliche Gemein-Schaft recht bevorzugt aufhält, es keine Straßen und Brücken gibt – nach Simmering oder Floridsdorf oder Favoriten oder …

Hotel Bristol

Palais Epstein

Palais Palffy

Palais Liechtenstein

Wiener Hofburg

Die einzige Verbindung zwischen beispielsweise Simmering und derartigen Feinste-Adressen-Parteien ist das Stimmzettelkreuz, nach solchen Ausflügen darf das Volk je wieder zurück nach Favoriten in den Sozialbau, wie er ihm etwa von einer freiheitlichen Gemein-Schaft zugestanden wird …

 

Der Aufstieg der NR Barbara Rosenkranz: Kolumnistin von „Unzensuriert“

Einem Aufstieg einer freiheitlichen Funktionärin zu einer Mandatarin geht in Österreich stets der Nachstieg der Wählerinnen und Wähler voraus, die das Verstiegene freiheitlicher Funktionäre als wählbar erachten.

NR Barbara Rosenkranz - Kolumnistin UnzensuriertWie verstiegen muß sich beispielsweise eine NR Barbara Rosenkranz haben, um die Aussagen von Viktor Orbán als „plausibel und vernünftig“ zu erachten, den sie in ihrer Kolumne von heute ausführlich zitiert.

Wer schwindelfrei ist, mag dem Verstiegenen von Viktor Orbán, dem NR Barbara Rosenkranz zitierend und beipflichtend nachsteigt, selbst nachgehen. Aber es muß gewarnt werden, wer in solche Tiefen

„Schließlich werden wir nicht mal mehr biologisch fähig sein, unsere eigene Gemeinschaft aufrechtzuerhalten.“

blicken will, muß darauf gefaßt sein, ganz schwindelig zu werden, und wer nicht wirklich schwindelfrei ist, dem ist vom Blick in diesen Abgrund dringend abzuraten.

Kolumne Unzensuriert

„Meine Kolumne“ – „Meine“ …

Daß es auch in dieser „unzensurierten“ Kolumne eine ganz eigene Herangehensweise an die Wahrheit gibt, das zu schreiben, wieder zu schreiben, kommt einer Fleißaufgabe gleich. Aber ihre Darstellung, weshalb Viktor Orbán europaweit in der Kritik steht, weicht doch entschieden von dem ab, weshalb Viktor Orbán tatsächlich kritisiert wird, wie selbst Jürgen Elsässer zu berichten weiß, einer, der dem freiheitlichen Medium „Unzensuriert“ ebenfalls kein Unbekannter ist, auch eine recht verläßlicher Garant, wenn es so recht darum geht, der Wahrheit, den Daten eine besondere Note

Elsässer - Rosenkranz - UnzensuriertAber Jürgen Elsässer – dennoch eine kleine Collage auch mit Zitaten – ist heute nicht der Mittelpunkt, sondern NR Barbara Rosenkranz, die zur ersten Kolumnisten der „Unzensuriert“ aufgestiegen ist, die anderen sind ja, wenn Namen genannt werden, bloße Gastkommentatoren, wie beispielsweise Georg Zakrajsek, der recht anschaulich über „Neger“ zu schreiben weiß, freilich mit einer ganz anderen Intention als beispielsweise Jean Genet. Wobei es selbstverständlich kein Vergleich sein kann, der je zwischen Jean Genet und einem „unzensurierten“ freiheitlichen Gastkommentator gezogen werden – nicht einmal im Konjunktiv …

Es wäre für Barbara Rosenkranz kein unaufhaltsamer Abstieg, folgten ihr keine Wählerinnen und Wähler mehr nach, denn mit dem Aufstieg zur ersten Kolumnistin der „Unzensuriert“ hat sie den Gipfel erreicht, über den hinaus keine Wahlstimme mehr tragen kann, auf den sie stolz mit ihrem Mann anstoßen kann, auf einen für alle Zeiten ihr bleibenden Höhepunkt, in schollenkameradschaftlicher Gemein-Schaft mit all den anderen Männern, wie etwa Jürgen Elsässer oder …, des „unzensurierten“ …

Koalition mit der identitären freiheitlichen Gemein-Schaft – Erinnerung für die Zukunft

Wenn es vor allem der christschwarzen Partei wieder einfallen sollte, mit der freiheitlichen Gemein-Schaft zu koalieren, und das könnte bald wieder der Fall sein, früher gar als erwartet, wird nicht nur ein Reinhold Lopatka oder Michael Häupl daran zu erinnern sein, daß er, christschwarzer Klubobmann, in der ersten Juni-Woche 2014 die „Identitären“ verbieten lassen gehabt haben würde, hätte es dafür eine rechtliche Grundlage …

Koalition mit identitärer FPÖ - Zur Erinnerung für die ZukunftZur Erinnerung für die Zukunft also heute noch einmal:

NR Christian Höbart: FPÖ auch ohne Umbenennung eine „identitäre Bewegung“

Kein Widerspruch von NR Christian Höbart, FPÖ eine identitäre Bewegung zu nennen

Freiheitliche Gemein-Schaft zu wählen – Nicht mehr als ein Kreuz für ZZ-Abonnement

Rot-Blaue Koalition – Überlegungen auf Neuwal für eine politische Wirklichkeit, die es in Österreich nicht mehr gibt

Die Zukunft der Menschen verdient aber andere Erinnerungen, andere Wirklichkeiten, und dafür müssen Wähler und Wählerinnen sorgen, nicht Verbotsgesetze, wie auch ÖVP und SPÖ nachdenken sollten, nicht über Verbotsgesetze, sondern politische Gestaltung, die eine klare und eindeutige Antwort wäre, aber auch Angebot, das vergessen läßt, Identitäre je noch zu wählen.

Fest der Vereinsobergermanenmeierei: 1848, „Forschungsgesellschaft Revolutionsjahr“

Wie der Collage entnommen werden kann, ist rasch ist ein Verein gegründet worden, und zwar am 21. Dezember 2013, und zu welchem Zweck? Für einen „Faschingsumzug“ im Juni. Damit Buben mit welkem Geist mit Säbeln durch die Gassen laufen können, mit dem Auszählreim „Ehre – Freiheit – Vaterland“. Aber das ist ein schon lange ausgezählter Reim. Dazu bedarf es keiner weiteren Forschung, daß das mittlere Wort in diesem Reim ein falsch eingesetztes ist, auch die Reihung je nicht der Wirklichkeit entspricht, zutreffender: Vaterland – Recht zur Pflicht: Tod

Krüger - Schlüsselberger - Fest der ObergermanenvereinsmeiereiAber es werden Vereine auch aus ganz praktischen und also finanziellen Überlegungen gegründet, um an Subventionen, an Steuergeld heranzukommen, dafür ist die Gründung eines Vereines in Österreich mehr oder weniger unabdingbar … Ist es bei diesen Obergermanenvereinen ebenso?

Es wird im Juni also nicht nur ein „Faschingumzug“ veranstaltet, unter der Überschrift „Fest der Freiheit“, es wird auch recht ordentlich angegeben. Zum Titel „Fest der Vereinsobergermanenmeierei“ kann auch ein weiterer erfunden werden: „Feste Angeberei“. Denn. Einen Verein zu gründen mit der recht hochtrabenden Ansage „Forschungsgesellschaft“, das kann nur Angeberei genannt werden. Gesinnungsgemäß auch Verschleierung. Denn. Was will denn dieser Verein anderes noch erforschen, als das, was den Buben längst schon ihnen wahre Meinung ist? Und wer sind die Forschungsvorstandsbuben? Mit Vertretungsbefugnis seit dem 11. März 2014. Ein Dr. Peter Krüger, und nach der Zustelladresse für diesen Verein, ist es wohl der Apothekenjurist und scheinbar auch Laienrichter. Ob er das alles noch ist, was er alles je war, ob er schon in Rente ist, das wurde nicht rechecheriert. Es ist auch vollkommen belanglos. Ein Historiker ist es jedenfalls nicht. Das ist das Entscheidende. Daß er auch etwas mit der freiheitlichen Gemein-Schaft zu tun hat oder zu tun hatte, auch das belanglos, wenn auch nicht unerwartet.

Und der zweite Vorstandsbube – mehr Buben werden im Vereinsregisterauszug nicht angeführt – ist Gerhard Schlüsselberger. Ein Mann mit recht ordentlichen Voraussetzungen für den stellvertretenden Vorsitzenden eines Vereines, der sich Forschungsgesellschaft nennt. Wie allein schon seine Ausführungen zum Krieg von 1939 bis 1945 legitimieren; ebenfalls in die Collage geklebt, nicht von irgendwann, sondern aus diesem Jahr, aus dem Jahr 2014:

„Neben den Millionen verlorener Menschenleben und tragischer Schicksale durch Krieg und Vertreibung haben sich unter anderen die europäischen Völker im Zuge der beiden Weltkriege mit einem in der Geschichte beispiellosen Vernichtungswillen gegenübergestanden.“

Das allerdings könnte eine im geheimen selbstgestellte Aufgabe dieser Forschungsgesellschaft sein. Bis heute, 2. Juni 2014, nämlich wurden immer noch nicht die in den Krieg involvierten Staaten der Roma und Sinti, der Juden, der Homosexuellen, der Andersdenkenden u.v.a.m. gefunden, deren „beispielslosen Vernichtungswillen“ germanisch volksgemeinschaftlich … Was wird das für ein Hallo sein, wenn diese Verein eines Tages, eines rechten Tages mit Landkarten vor die Welt hintreten wird, auf denen Staaten eingezeichnet sein werden auf dem europäischen Kontinent, durch die beispielsweise von Österreich jahrzehntelang in die Sommerferien gefahren wurde, ohne zu wissen, durch den Staat der Juden, durch den Staat der Roma und Sinti, durch den Staat der …

Alles muß recht ordentlich organisiert sein, dem Germanen ist Organisation, so ein Klischee, der Appellruf zum Tagwerk, der Marschbefehl an die Listen- und Tabellenfront, und wie erst muß der Obergermanin dieser Appell Vorsehung, heilige Losung, Kreuz und Amen des Lebens sein … In Österreich. Und für, was ihnen in ihren welken Geistern festgeschrieben, ist ihnen je ein Verein wert, und als wäre es die Vorsehung selbst, die ihnen die Vereinsnamen donnernd aus der Scholle grübe … „Forschungsgesellschaft“ für einen „Faschingsumzug mit Podium“, „Verein für Wissenschaft, Forschung, Kultur und Menschenrechte“ für eine Tanzveranstaltung in der Wiener Hofburg, allerdings, für den Säbelball allein benötigen sie sogar zwei Vereine

Georg Zakrajsek und seine Schreibstaffel erzählen von sich und werden schnauben: Hetze, Pauschalierung und Beschimpfung

Antonio Fian schreibt Dramolette mit dem Anspruch, auch die darin verarbeiteten Zitate sollten doch einen gewissen Standard nicht unterlaufen, oder wenigstens, das verarbeitete Material sollte einen gewissen Wert noch haben, zumindest einen hohen Bekanntheitswert und selbstverständlich auch einen Unterhaltungswert.  Aus dem aber, was Georg Zakrajsek und Wolfgang Kröppl und Gerhard M. und Jokl schreiben, würde Antonio Fian kein Dramolett … Antonio Fian würde mit einem derartigen Dramolett seinen guten Ruf in Gefahr bringen. Um den guten Ruf jedoch muß hier nicht Sorge getragen werden; deshalb kann das von diesen Herren Geschriebene hier bedenkenlos verarbeitet werden – zu was? Zu keinem Dramolett … So schlecht kann keines schreibenden Menschen Ruf sein.

Georg Zakrajsek - Freiheitliche UnzensuriertEs würde im Grunde die Collage des Original-Geschwefels der Herren Wolfgang Kröppl, Georg Zakrajsek, Gerhard M. und Jokl genügen, um alles geschrieben zu haben, was dazu geschrieben werden kann. Jedoch in der Verknappung und in der Zusammenführung ihres Geschwefels zu einem Prachtexemplar, das jede Kuriositätensammlung wegen Platzmangels aufgrund solcher bereits reichlich gesammelter Schaustücke ablehnen würde, wird auch deutlicher das Zusammenspiel von Kommentatoren und Schreibstaffel, wie es von der freiheitlichen Unzensuriert her schon recht bekannt ist, die auch ein Medium von Georg Zakrajsek ist.

„Hat der Wolfgang Kröppl schon aufgenommen?

Keinen einzigen. Doch nicht er. Wo diese Leute vielleicht den Parkettboden verheizen, das Geschirr zertrümmern und die Einrichtung verkaufen. Wirklich nicht. Ich habe ihn freilich nicht gefragt, weil ich ihn nicht blamieren wollte, ist aber sicher so. Hat er nämlich große Töne gespuckt.

Die Menschen sind allesamt weder. Sie sind ganz einfach Besatzer, sie wollen unseren Wohlstand, unser Geld und unsere Zuwendung, Wohnungen, Nahrung, Mobiltelefone, Internet und zwar alles gratis. Sie sind nicht. Natürlich nimmt der keine auf, nicht einmal in seinem Umfeld. Dabei gibt es mittlerweilen genug Deutschösterreicher die neger sind. Für die hat er noch weniger Platz.

Satelliten können jedes noch so kleine Boot identifizieren wenn man will. Und wird so ein Boot entdeckt, kommen die Marineboote und die Zollboote, nehmen in Schlepptau und schleppen. Angekommen werden Boote versenkt oder verbrannt. Das Geschäft verdorben. Niemand wird ihnen mehr etwas zahlen, wenn das konsequent gemacht wird.

Ich schäme mich für die unbeschreibliche Blödheit meiner Landsleute, die nicht begreifen, was sie mit ihrem Desinteresse diesem Land für einen Schaden zufügen. Auch Kinder werden dies bitter. Sie werden bald nur mehr vorfinden Gebräuche. Dafür werden wir jede Menge auf Land scheißen und nur deshalb weil 50% der einheimischen Vollidioten es vorziehen nicht zur Wahl zu gehen.

Meine Lösung ist einfach. Das Recht ausgesetzt. Keiner bekommt. Jeder wird. Die Folge dieser menschenverachtenden, rassistischen, rechtsextremen Regelung nach meinem Plan verschifft, dort sollen sie leisten.

Es könnte sich der Herr Kröppl zu einer Diskussion mit mir. Öffentlich und im Fernsehen. (live) Übertragen. Traut sich der doch nie! Diese Leute sind nur dann, wenn sie sich auf sicherem Terrain bewegen. Sonst sind sie feige.

Heil 1848.“

Noch ein verfehltes Wahlziel von Identitären – 0,2% für Pro NRW mit handfuchtelndem Nackt-Vize Kevin Gareth Hauer

Es schreibt zwar die „Unzensuriert“ der freiheitlichen Gemein-Schaft über Wahlerfolge der Pro NRW bei den Kommunalwahlen am verwichenen Sonntag, aber nicht über das Abschneiden der Pro NRW bei der EU-Wahl.

Nullkommaein Prozent zu verlieren - Großer Wahlerfolg der Pro NRW

Nach 0,6 fährt Pro NRW 2014 mit 0,5 einen sie berauschenden Sieg ein, mit dem noch beim freiheitlichen Akademikerball 2015 Kevin Gareth Hauer – der bereits heuer versprach, wiederzukommen – mit in die Höhe gestreckten Säbeln als treue Ehrerbietung gefeiert werden wird.

Das würde wohl zu sehr darauf aufmerksam machen, daß die freiheitliche Gemein-Schaft noch ein Wahlziel verfehlt hat, besonders Harald Vilimsky gescheitert ist, Markus Beisicht in das Europaparlament zu bringen, auch Susanne Winter als Wahlunterstützerin der Pro NRW gescheitert ist.

pro nrw und fpö - verfehlte wahlziele0,2% hat Pro NRW in der EU-Wahl bekommen, das ist so wenig, daß es, wie auch in der Collage gesehen werden kann, nicht einmal mehr graphisch dargestellt wird.

Adolf Hitler bringt es in Deutschland nicht mehr. Und das ist nicht einmal polemisch gemeint. Denn Kevin Hauer, wie ebenfalls in der Collage gelesen werden kann, posiert schon auch mal mit einem Bild von Adolf Hitler …

Und Kevin Hauer ist stellvertretender Vorsitzender von Pro NRW. Und einer, für den sich die „Unzensuriert“ der freiheitlichen Gemein-Schaft schon auch einsetzt, wie in diesem Jahr, als er seine Arbeit verlor.

Aber das muß alles nicht noch einmal alles geschrieben und wiederholt werden, es kann hier zum Nachlesen aufgerufen werden.

pro köln rücktritt vorstand wahlergebnisZum Festhalten aber ist es doch besonders. Denn. Es ist mehr als erfreulich, daß in Deutschland Wähler und Wählerinnen wissen, wen sie wählen und wen sie gerade einmal knapp über der Null wählen, taub sind für die Parolen einer Partei, die von der freiheitlichen Gemeinschaft unterstützt wird, mit der die freiheitliche Gemein-Schaft recht gerne in das Europaparlament eingezogen wäre.

„Burschi-Ball-Besucher mit Kevin mit Hitlerbild“ (Beitrag auf „stopptdierechten.at“)

Einsatz der freiheitlichen Unzensuriert für Kevin Hauer

Freiheitlicher Einsatz für „ultrarechten Polizisten“ der Pro NRW

Wer deutschen Burschenschaftern zu rechtsextrem – Ist freiheitlicher Gemeinschaft erst recht genehm

Harald Vilimsky: „Bringt mit den Markus Beisicht ins Europaparlament“

Freiheitliche Gemein-Schaft und Pro NRW – Kameraden im Reimen von Gemeinem

Pro NRW macht es ihr recht vor – Wann nennt sich freiheitliche Gemein-Schaft „identitäre Bewegung“

NR Christian Höbart: FPÖ auch ohne Umbenennung eine „identitäre Bewegung“

EU-Wahl 2014 – Freiheitliche Gemein-Schaft ist nicht die Siegerin