Österreichischer Staatsspitzen-Nelson-Mandela-Plattler: „Holareidulijö! Zum Schwarzen Mann reisen – n’Ö!“

Von der freiheitlichen Homepage – einer ihrer Autoren ist Norbert Hofer, der zur Zeit formal an vierter Stelle der österreichischen Staatsspitze angehört – wurde nichts anderes erwartet, als eben, daß Freiheitliche raschest versuchen werden, etwas gegen Nelson Mandela vorzubringen. Geübt darin, Geschichte nach ihrer Gesinnung zu verdrehen, verstehen sie es auch, Gegenwart nach ihrer Gesinnung zu verfälschen, und so lassen die Freiheitlichen auf ihrer Homepage Christoph Blocher die Arbeit der Geschichts- und Gegenwartsverfälschung tun …

Und wie jede Geschichts- und Gegenwartsverfälschung voll von Abstrusitäten ist, zitieren die Freiheitlichen auf ihrer Homepage die abstruse Aussage von Christoph Blocher, er, Nelson Mandela, sei in das Gefängnis gegangen, was meistens ein Zeichen sei, etwas ernst zu nehmen … Nelson Mandela ging also, um jetzt Christoph Blocher beim Wort zu nehmen, zu dem Weißen Mann und sagte, er nehme die Apartheid ernst und möchte dafür 27 Jahre in das Gefägnis gehen, und der Weiße Mann in seiner unendlichen Großzügigkeit öffnete das Gefängnistor weit und bat Nelson Mandela mit formvollendeten Manieren und mit der denkbar größten Höflichkeit, in das Gefängnis einzutreten, um dann jahrzehntelang beim Steineklopfen blocherischen Ernst …

Holareidulijö - Zum schwarzen Mann reisen wir nÖWährend also die Gemein-Schaft des formal vierten Mannes an der österreichischen Staatsspitze versucht – sonst ganz beseelt von der Achtung vor den Toten -, Nelson Mandela weißen Schlatz in das Grab nachzuspucken, singt der andere Teil der österreichischen Staatsspitze den Plattler Holareidulijö! Zum schwarzen Mann reisen – n’Ö, in dem etwas von Terminkollissionen gejodelt wird und Heinz Fischer mit Fistelstimme das Solo gibt, hinter den Polsterbergen, jö, könnt‘ als Geburtshelfer die große Koalition, ohÖ, außahol’n – und dann wieder mit dem gesamten Staatsspitzenchor den zu jodelnden Refrain Holareidulijö! Zum schwarzen Mann reisen – n’Ö

Wie viel hätte die österreichische Staatsspitze im Flugzeug nach Südafrika besprechen können, vor allem in bezug auf die neue Regierung, die es noch immer nicht gibt und nicht geben wird, also die neue Regierung. Vielleicht weiß aber die österreichische Staatsspitze aus Erfahrung, daß sie im Flugzeug nicht zum Reden kommt, zu aufgeregt, einmal in die große Welt hinauszukommen, na ja, sie kommt oft in die große Welt hinaus, aber für sie scheint es immer wie das erste Mal zu sein … Als sie vor wenigen Monaten gemeinsam in Rom waren – Fischer, Faymann, Spindelegger -, werden sie vor lauter Aufregung auch nicht miteinander gesprochen haben, nicht nur vor Aufregung, sondern auch vor Ergriffenheit, versunken im Gebet, gleich in der Masse vor dem weißen Hergott stehen zu dürfen … Und auf der Rückreise, ach, wieder jeder für sich, in gebetsdankbarer Erinnerung an die römischen Stunden der weißen Blendung …

Und Christoph Blocher – die Finger wollen immer Blocker statt Blocher schreiben -, der also für die Freiheitlichen auf ihrer Homepage die Arbeit des Gegenwartsverfälschers erledigt, sagt einen auch für österreichische Regierungsspiele nicht unwesentlichen Satz: „Wie das so ist: Wenn einer mal etwas gut gemacht hat, gilt alles, was er so macht, als gut.“ Diesen Satz bezieht Christoph Blocher auf Nelson Mandela, und auf die freiheitliche Gemein-Schaft gemünzt, damit stellen sich die Freiheitlichen selbst einen Regierungsuntauglichkeitsbescheid aus …

Und noch etwas findet Christoph Blocher von Nelson Mandela nicht gerade fein, Nelson Mandela habe nicht gerade in einer Wellblechhütte gewohnt … Der Weiße Mann hat Nelson Mandela halt zur sehr verwöhnt, 27 Jahre in einem Gefängnis, das auch nicht gerade eine Wellblechhütte war, war halt Nelson Mandela zu sehr von der Wellblechhütte entwöhnt, ach, was gab es dafür Annehmlichkeiten, was für einen Luxus, von wertvollen Steinen bis …

Vielleicht wollen aber Freiheitliche und Christoph Blocher keinen weißen Schlatz auf den Sarg von Nelson Mandela spucken, sondern es ist bloß Ausdruck ihrer Unbeholfenheit, mit Trauer umgehen zu können, mit der Trauer darüber, daß vor rund drei Jahren an einem Begräbnis in Südafrika nur die Treuesten waren, niemand aus der weiten Welt nach Südafrika reiste, um einem weißen Mann die letzte Ehre

PS Vladimir Putin soll sich bereits größte Sorgen machen, daß die österreichische Staatsspitze auch nicht zu den Olympischen Spielen … Er solle schon damit gedroht haben, wenn die österreichische Staatsspitze nicht nach Sotschi komme, bleibe auch er fern, denn ohne die österreichische Staatsspitze wären die Olympischen Spiele keine Olympischen Spiele … Daß einer, wie etwa der deutsche Bundespräsident, der Anwesenheit respektive Nicht-Anwesenheit als symbolische Handlungen für und gegen etwas definiert, nicht nach Sotschi fährt, soll Vladimir Putin abgetan haben mit der Bemerkung, einer weniger, der seine Menschen-Rechte stört …

Auch wer die freiheitliche Gemein-Schaft wählt, würde nie einem vor 200 Jahren gebauten Auto zutrauen, nur einen Zentimeter noch zu fahren und also niemals der Idee verfallen, so etwas je zu kaufen …

… nur beim Wählen also verhält sich der Wähler und die Wählerin nicht einmal wie ein Konsument und eine Konsumentin, die lange ernsthaft eine größere Anschaffung sich überlegen, ehe sie einen Kauf tätigen, nur beim Wählen stimmen sie für alles, was ihnen nichts bringt, außer Ärger, Enttäuschung, Kosten und so weiter und so fort. Es wäre also schon viel, würden Menschen wenigstens wie sonst als Konsumenten und Konsumentinnen ernsthaft überlegen, ehe sie wählen, zu verlangen, daß sie politisch wählen, ist schon eine zu hohe Forderung, oder, eine Hoffnung, die aufzugeben ist …

In der aktuellen Ausgabe des Zentralorgans der freiheitlichen Gemein-Schaft, der ZZ, schreibt Jan Ackermeier über die Burschenschaft, die in Innsbruck auf der Straße die „Meinungsfreiheit erstreiten muß“ und zitiert ihre Botschaften: „Wir Burschenschafter für Meinungs- und Versammlungsfreiheit seit 1815“ …

„Seit 1815“ also sind Burschenschafter für „Meinungs- und Versammlungsfreiheit. Aber sie schreiben nicht dazu, für welche „Meinungs- und Versammlungsfreiheit“ sie sind. Klug genug sind sie, das nicht zu tun. Denn wie ein 200 Jahre altes Auto heute keine Zulassung mehr erhalten würde, weil es nach 200 Jahren einfach fahruntüchtig, fahruntauglich ist – mit einem Wort: Schrott oder Wrack -, würde die burschenschaftliche „Meinungs- und Versammlungsfreiheit“ keine Zulassung mehr bekommen, weil es nach 200 Jahren einfach … Und nicht anders ist es mit der freiheitlichen Gemein-Schaft, die geschlossen hinter den Burschenschaften stehen, sie verteidigen, aus den Reihen das niedere und hohe freiheitliche Politpersonal in die gewählten Gremien dieses Landes marschieren.

Über burschenschaftliche freiheitiche Gemein-Schaft hat Heine schon alles geschriebenErinnern Sie noch an den letzten Wahlkampf der Freiheitlichen, zur Nationalratswahl am 29. September 2013? Die Freiheitlichen versuchten es mit der „Liebe“. Da gab es Wahlplakate mit der Liebe, da gab es ein He.-Chr.-Strache-Liebeslied und so weiter und so fort. Das Liebeslied gemäß freiheitlichen Könnens ein Plagiat, das nicht einmal mehr auf der Site von He.-Chr. Strache gespielt werden darf … Dieses Plagiat ist wenigstens nicht 200 Jahre alt, wie das freiheitliche Plagiat mit der „Liebe“.

Was aber davon gehalten werden kann, wenn Freiheitliche und Burschenschaften oder freiheitliche Burschenschaften oder burschenschaftliche Freiheitliche von „Liebe“ reden, das wußte Heinrich Heine schon zu genau, und hätte er vor bald 200 Jahren Autos zu überprüfen gehabt, sein Autoüberprüfungsbefund wäre kurz und knapp aber eindeutig ausgefallen: nicht fahrtauglich, aus dem Verkehr zu ziehen.

Ist es nicht erschreckend, daß für viele diese freiheitliche Gemein-Schaft immer noch wählbar erscheint, obgleich vor bald 200 Jahren Heinrich Heine alles sagte, was diese Gemein-Schaft zu einer unwählbaren macht? Heinrich Heine war kein Hellseher. Es ist nur so, diese Gemein-Schaft hat sich nie aus dieser Zeit, in der Heinrich Heine lebte, fortbewegt. Wie denn auch? Schrott fährt nicht.

Was Heinrich Heine wohl heute schreiben würde, über die Wähler und Wählerinnen, die ein Wrack wählen? Was er vor bald 200 Jahren schrieb, kann nachgelesen werden in: „Sämtliche Werke, Band 6, Viertes Buch, ab Seite 522:

„Der Geist der sich auf Hambach aussprach, ist grundverschieden von dem Geiste oder vielmehr von dem Gespenste das auf der Wartburg seinen Spuk trieb. Dort auf Hambach jubelte die moderne Zeit ihre Sonnenaufgangslieder und mit der ganzen Menschheit ward Brüderschaft getrunken, hier aber auf der Wartburg krächzte die Vergangenheit ihren obscuren Rabengesang und bei Fackellicht wurden Dummheiten gesagt und gethan, die des blödsinnigsten Mittelalters würdig waren. Auf Hambach hielt der französische Liberalismus seine trunkensten Bergpredigten und sprach man auch viel unvernünftiges, so ward doch die Vernunft selber anerkannt als jene höchste Autorität die da bindet und löset und den Gesetzen ihre Gesetze vorschreibt. Auf der Wartburg hingegen herrschte jener beschränkte Teutomanismus, der viel von Liebe und Glaube greinte, dessen Liebe aber nichts anders war als Haß des Fremden und dessen Glaube nur in der Unvernunft bestand und der in seiner Unwissenheit nichts Besseres zu ersinnen wußte, als Bücher zu verbrennen. Ich sage Unwissenheit, denn in dieser Beziehung war jene frühere Opposition, die wir unter dem Namen die Altdeutschen kennen noch großartiger als die neuere Opposition, obgleich diese nicht gar besonders durch Gelehrsamkeit glänzt, üben derjenige welcher das Bücherverbrennen auf der Wartburg in Vorschlag brachte, war auch zugleich das unwissendste Geschöpf, das je auf Erden turnte und altdeutsche Lesarten herausgab, wahrhaftig dieses Subjekt hätte auch Bröder’s lateinische Grammatik in’s Feuer werfen sollen. Sonderbar trotz ihrer Unwissenheit hatten die sogenannten Altdeutschen von der deutschen Gelahrtheit einen gewissen Pedantismus, geborgt der ebenso widerwärtig wie lächerlich war. Mit welchem kleinseligen Silbenstechen und Auspünkteln diskutirten sie über die Kennzeichen deutscher Nationalität. wo fängt der Germane an? wo hört er auf? darf ein Deutscher Tabak rauchen? Nein behauptete die Mehrheit. Darf ein Deutscher Handschuhe tragen? Ja, jedoch von Büffelhaut. (Der schmutzige Maßmann wollte ganz sicher gehen und trug gar keine.) Aber Biertrinken darf ein Deutscher und er soll es als ächter Sohn Germanias. denn Taeitus spricht ganz bestimmt von deutscher Cerevisia. Im Bierkeller zu Göttingen mußte ich einst bewundern, mit welcher Gründlichkeit meine altdeutschen Freunde die Proskeriptionslisten anfertigten für den Tag, wo sie zur Herrschaft gelangen würden. Wer nur im siebenten Glied von einem Franzosen. Juden oder Slaven abstammte, ward zum Gril verurteilt. Wer nur im mindesten etwas gegen Jahn oder überhaupt gegen altdeutsche Lächerlichkeiten geschrieben hatte, konnte sich auf den Tod gefaßt machen und zwar auf den Tod durchs Beil, nicht durch die Guillotine, obgleich diese ursprünglich eine deutsche Erfindung und schon im Mittelalter bekannt war unter dem Namen die ‚welsche Falle‘. Ich erinnere mich bei dieser Gelegenheit, daß man ganz ernsthaft debattirte, ob man einen gewissen berliner Schriftsteller, der sich im ersten Bande seines Werkes gegen die Turnkunst ausgesprochen hatte, bereits auf die erwähnte Proseriptionsliste setzen dürfe, denn der letzte Band seines Buches sei noch nicht erschienen und in diesem letzten Bande könne der Autor vielleicht Dinge sagen, die den inkriminirten Aeußerungen des ersten Bandes eine ganz andere Bedeutung ertheilen. Sind diese dunklen Narren, die sogenannten Deutschthümler, ganz vom Schauplatz verschwunden! Nein Sie haben bloß ihre schwarzen Röcke, die Livree ihres Wahnsinns abgelegt. Die meisten entledigten sich sogar ihres weinerlich brutalen Jargons und vermummt in den Farben und Redensarten des Liberalismus. In der That, jene regenerirten Deutschthümler bildeten zwar die Minorität, aber ihr Fanatismus, welcher mehr religiöser Art, überflügelte leicht einen Fanatismus, den nur die Vernunft ausgebrütet hat, ferner stehen ihnen jene mächtigen Formeln zu Gebot, womit man den rohen Pöbel beschwört, die Worte ‚Vaterland, Deutschland, Glauben der Väter u.s.w.‘ elektrisiren die unklaren Volksmassen noch immer weit sicherer als die Worte: Menschheit, Weltbürgerthum, Vernunft der Söhne, Wahrheit. Ich will hiermit andeuten, daß jene Repräsentanten der Nationalität im deutschen Boden weit tiefer wurzeln als die Repräsentanten des Cosmopolitismus und daß letztere im Kampfe mit jenen wahrscheinlich den Kürzern ziehen, wenn sie ihnen nicht schleunigst zuvorkommen.“ (Fettierung B.K.)

Vielleicht ist Martin Pfeiffer, der in der aktuellen freiheitlichen ZZ von der „Verausländerung“ schreibt, darauf stolz, daß manche meinen werden, er habe ein neues Wort erfunden, aber auch dieses Wort ist seit rund 200 Jahren bekannt: aus einem der Grundsätze des Programmes, das nach dem Wartburgfest zusammengefaßt wurde: „Jeder Bursche muß aller […] Ausländerei […] abschwören.“

Und Norbert Hofer schreibt auch wieder in der freiheitlichen ZZ … „Auf Basis des freiheitlichen Handbuches“ … Und auf dem Titelblatt der aktuellen Ausgabe: „Im Zeichen der Kornblume – Freiheitlicher Frühling“ .. Im Zeichen der 

Ehe ein Hahn einmal kräht, hat He.-Chr. Strache dreimal verleugnet

Irgendwann in der verwichenen Woche wurde so ganz nebenher mitbekommen, es sei in der „Pressestunde“ vom 24. November 2013 auch um die freiheitliche „ZZ“ gegangen, und heute wurde doch der Neugier nachgegeben, zu erfahren, was über die „Zur Zeit“ …

Zur Zeit Ein Wochenmagazin ohne ...Als Antwort auf die Aussage von Claus Pándi, das sei das „Zentralorgan der FPÖ“, sagt der zurzeitige Obmann der freiheitlichen Gemein-Schaft:

„Sie wissen, daß das ein Wochenmagazin ist, das nicht Teil der FPÖ ist.“

Es muß möglicherweise anders gesehen werden. He.-Chr. Strache verleugnet also nicht, sondern der zurzeitige Obmann erwahrheitet sich traditionell freiheitlich eine Wirklichkeit, in der etwa die „ZZ“ nicht Teil der FPÖ ist …

Aber wenn die „ZZ“ nicht das zentrale Gesinnungsverlautbarungsorgan der freiheitlichen Spitzen ist, wohin gehören dann in Wirklichkeit all die freiheitlichen Mandatare und Mandatarinnen, die für die „ZZ“ schreiben, diese gründeten, herausgeben …

Herbert Fleissner - Zur Zeit - Erich Priebke

Herbert Fleissner: für die „ZZ“ ein „prominent konservativer Verleger“ …

Zu den Gründern gehörte neben Herbert Fleissner u.a. auch der freiheitliche Abgeordnete Johannes Hübner, der auch Gesellschafter der W3 VerlagsgesmbH ist; in der „ZZ“-Geschichtseigendarstellung ist er bloß ein in „Mediensachen engagierter Rechtsanwalt“ …

Zur Zeit Ein Wochenmagazin ohne FPÖ

He.-Chr. Strache: „Sie wissen, daß das ein Wochenmagazin ist, das nicht Teil der FPÖ ist.“ Konzerngeflechte bestätigen seine Erwahrheitung.

Zu den Herausgebern gehört auch Hilmar Kabas, Präsident des freiheitlichen Bildungsinstitutes. Und Andreas Mölzer, Kommanditist der W 3 VerlagsgesmbH., ein Mann der Transparenz, einer, für den seine Arbeit als freiheitlicher Abgeordneter nicht Teil seiner Arbeit als ZZ-Mann ist, weshalb es wohl, darf vermutet werden, in den Räumlichkeiten der „ZZ“ zwei strikt voneinander getrennte Arbeitsplätze gibt: einen für die freiheitliche Abgeordnetenarbeit und einen für die „ZZ“-Arbeit, zwischen denen mittels eines Bürodrehstuhls gependelt werden kann:

Andreas Mölzer und Bernhard Tomaschitz – Zurzytisten oder Abgeordneter und Assistent?

Der Geschäftsführer der „ZZ“ steigert aktuell seine Bekanntheit als Sprecher der Burschenschaften. Burschenschafter sind wohl auch nicht Angehörige der FPÖ, sie werden aus recht reiner Nächstenliebe nur von Freiheitlichen in Schutz genommen, burschenschaftlich ehrentreu verteidigt vor einer Welt, die keine Trachtenwelt sein will:

Freiheitlicher ZZler Walter Tributsch, Burschenschaftssprecher und Freund von Björn Clemens.

Wendelin Mölzer, freiheitlicher Abgeordneter: Gesellschafter Edition K3 und W 3, Journalist, Chef vom Dienst, leitender Redakteur bei der „ZZ“ …

Und wer aller aus dem freiheitlichen Lager für die „ZZ“ schreibt … Es ist bald einfacher zu sagen, wer von den freiheitlichen Mandatarinnen und Mandataren auf Bundes- Landtags-, Gemeinderatsebene und auch EU-Ebene hat noch nicht für die „ZZ“ geschrieben …

In der aktuellen Ausgabe Christian Höbert, freiheitlicher Nationalrat, und Andreas Mölzer, freiheitlicher EU-Abgeordneter …

In der vorletzten Ausgabe Barbara Rosenkranz, freiheitliche NR, und Andreas Mölzer …

In der vorvorletzten Ausgabe Mario Eustacchio, freiheitlicher Stadtrat in Graz, und Andreas Mölzer … Das ist übrigens die Ausgabe, die Claus Pándi dem zurzeitigen freiheitlichen Obmann vorhielt, und es He.-Chr. Strache nicht verstehen konnte, daß Formulierungen wie „Invasion der Warmen“ aufregen. Aber die „ZZ“ hat ja auch nichts mit dem Privaten zu tun, und Sexualität sei, so in etwa He.-Chr. Strache, etwas Privates, und weil es so etwas Privates ist, schreibt es die „ZZ“ öffentlich, weil das Private ist nicht Teil der Öffentlichkeit, oder die Öffentlichkeit ist nicht Teil des Privaten …

In der Ausgabe davor Johannes Hübner, freiheitlicher NR, und Andreas Mölzer … Auch eine besondere Ausgabe, die „ZZ“ weiß, „ganz Afrika will auswandern“. Daß das noch nicht passiert ist, liegt vermutlich daran, daß noch kein geeigneter Transporter gefunden wurde, um einen ganzen Kontinent …

In der Ausgabe davor Manfred Haimbuchner, freiheitliches Mitglied der Oberösterreichischen Landesregierung, und …

In der Ausgabe davor Gerhard Kurzmann, freiheitlicher Landesrat in der Steiermark, Johannes Hübner und …

In der Ausgabe davor Barbara Rosenkranz, Manfred Haimbuchner, Dietmar Holzfeind, freiheitlicher Kandidat auf der Liste FPÖ Kärnten, und … Dietmar Holzfeind dürfte es nicht geschafft haben, ist auch ohne Belang, ob er ein Mandat … Holzfeind schreibt ständig für die „ZZ“.

In der Ausgabe davor Gerhard Deimek, freiheitlicher NR, und …

In der Ausgabe davor Walter Rosenkranz, freiheitlicher NR, Harald Vilimsky, freiheitlicher NR, und …

In der Ausgabe davor Manfred Haimbuchner und …

Und so könnte das fortgesetzt und fortgesetzt werden …

Vielleicht ein paar Namen noch …

In der Ausgabe 39-40/2013 Harald Stefan, freiheitlicher NR, Heidemarie Unterreiner, freiheitliche NR, und … Und weil die „ZZ nicht Teil der FPÖ sei, wie He.-Chr. Strache sagt, schreiben nun Harald Stefan und Jan Ackermeier gemeinsam für die „ZZ“, der von Harald Stefan gefeuerte Jan Ackermeier, der nun ständig in der „ZZ“ …

Unerwähnt können nicht bleiben:

Norbert Hofer, freiheitlicher III. Präsident NR

Martin Graf, freiheitlicher ehemaliger III. Präsident NR

Genug umgesehen in der erwahrheiteten Wirklichkeit von He.-Chr. Strache … In dieser Wirklichkeit gibt es auch eine freiheitliche Homepage, zu der, darf vermutet werden, He.-Chr. Strache auch sagen würde, diese sei nicht Teil der FPÖ … Es folgt aber keine Aufzählung mehr, bloß ein Link noch:

Freiheitliche müssen so viel vor dem Bürger und der Bürgerin verstecken – Kaum noch ein Nachkommen.

NS Im aktuellen Impressum der „ZZ“ wird für EDV und Layoutentwurf/Layout Mag. G. Schneeweiß-Arnoldstein genannt. Alles tüchtige Leute, er schreibt auch für die „ZZ“ und betreibt eine Website, wie hier nachgelesen werden kann:

Für Joseph Goebbels ein Gottbegnadeter – Ein Herold für der Freiheitlichen „Zur Zeit“.

Burschenschaft Brixia – „Kaderschmiede nationaler und rechtsextremer Gesinnung“

Es erheben vor allem Freiheitliche nun die Klage, daß Burschenschaften in Innsbruck nicht …

Stramm rechts - Deutsche Burschenschaften - BrixiaEs werden vor allem Christschwarze die Frage zu beantworten haben, ist es ihnen vollkommen gleichgültig, mit wem sie unter Umständen noch einmal eine Regierung bilden wollen, ist es vor allem Michael Spindelegger vollkommen gleichgültig, an welche Seite er gestellt sein wird, nur um sich ein Kärtchen mit dem Eindruck Bundeskanzler

Über die Burschenschaft Suevia wurde bereits geschrieben:

Ein deutscher Dichter der Burschenschaft Suevia: „Das Feuer von Auschwitz behüten und schüren.“

Stramm rechts - Deutsche Burschenschaften - EntnazifizierungAuch über den Sprecher der Burschenschaften und freiheitlichen ZZler Walter Tributsch … Zu ergänzen ist noch etwas zur Burschenschaft Brixia:

„Die Burschenschaft Brixia Innsbruck wurde vom österreichischen Innenministerium als ‚Kaderschmiede nationaler und rechtsextremer Gesinnung‘ eingestuft. Vgl. Bundesministerium für Inneres, Gruppe C, Abteilung II/7: Rechtsextremismus in Österreich. Jahreslagebericht 1994, Wien 1995, S. 11.“

Diese Fußnote wie auch die drei herauskopierten dazu  passenden Abschnitte sind entnommen: „Stramm rechts: Die deutschen Burschenschaften“, Dietrich Heither, „Blätter für deutsche und internationale Politik“, Oktober 2011; der gesamte Artikel kann hier aufgerufen werden. Wer zusätzlich zu den oben verlinkten Texten diesen Artikel liest, wird verstehen können, weshalb der Aufmarsch der Burschenschaften in Innsbruck derartige Aufregungen verursacht. Und diesem Artikel ist auch zu entnehmen, wie sehr sich gerade wieder einmal Menschen – besonders Männer – aus Österreich in diesem Milieu hervortun … Aber auch die Frauen in diesem Milieu … Von Innsbruck nach Wien ist es nicht weit und zeitlich steht auch der nächste freiheitliche Akademikerball nicht mehr fern, so daß es durchaus angebracht ist, zu erinnern, wie es um die Gesinnung der Frauen in diesem Lager bestellt ist:

Zur Ewiggestrigkeit eine Presseaussendung der freiheitlichen Mädelschaft.

Stramm rechts - Deutsche Burschenschaften - Rechtsradikales Gedankengut vor 1933Und wird auch davon ein weiteres Mal oder zum ersten Mal lesen können, wie sehr sich Burschenschaften bereits vor 1933 mit rechtsradikalem Gedankengut hervortaten, es noch einmal offensichtlich macht, wie sehr die Warnung von Norbert Hofer, Burschenschaften als rechtsextrem einzustufen, mit den Hinweis, Adolf Hitler habe sie verboten, nicht mehr als eine …

NS In der aktuellen Ausgabe der freiheitlichen ZZ schreibt auch wieder Walter Tributsch. Aber das kann diesmal übergangen werden. Noch wer schreibt diesmal: Michael Vogt. Er wird großspurig als „Univ.-Prof.“ vorgestellt. Tatsächlich war er „Honorarprofessor“, und das ist etwas ganz anderes …

Und Michael Vogt war Honorarprofessor in Leibzig, er mußte allerdings 2007 die Uni wegen „Rechtsextremismusverdacht“ verlassen. Seit sechs Jahren also ist er kein Honorarprofessor mehr, die freiheitliche ZZ läßt ihn nun als „Uni-Prof.“ auferstehen …

Vogt - Vom Honorar-Prof zum Uni-Prof in der Zur ZeitWas Michael Vogt schreibt? Über seine Leistungen konnte schon einmal berichtet werden, das genügt:

Freiheitliche Parallelgemein-Schaft der Verschwörungen und Anstandslosigkeit

Noch einer halt der Experten der Freiheitlichen … Und jetzt stellen Sie sich vor, das werden die Experten sein, die Freiheitliche in einer Bundesregierung mit einem Michael Spindelegger mit dem Eindruck Bundeskanzler …

Ein deutscher Dichter der Burschenschaft Suevia: „Das Feuer von Auschwitz behüten und schüren.“

Noch ist nicht gesagt, daß es in Österreich nicht zu einer Regierung kommt, an der wieder Freiheitliche, also Burschenschafter, beteiligt sein könnten. Jetzt vielleicht sogar um so mehr, da die Burschenschafter in Innsbruck ausgeladen wurden, könnte es Michael Spindelegger ganz eng um sein christliches Herz werden, und er lädt sie ein, ihn an ihre Seite in der Regierung zu stellen.

Es gab schon einmal so eine burschenschaftliche Regierung in Österreich. Deren Geschichte ist vor allem in Gerichtsakten, nein, noch lange nicht aufgearbeitet.

Roland Weinert etwa gehörte damals der burschenschaftlichen Regierung an, an ihrer Seite war Wolfgang Schüssel, auch Andreas Khol, der heute wieder eine tragende Rolle in den Koalitionsverhandlungen spielt, er sitzt in der Gruppe „Staatsreform“ – mehr eine Drohung als eine Hoffnung auf …

Und die freiheitliche Homepage, gesinnungsgemäß ganz und gar nicht mit der Ausladung der Burschenschaften in Innsbruck einverstanden, veröffentlicht von diesem Roland Weinert eine Stellungnahme, in der er sagt:

Die Innsbrucker Burschenschaft Suevia hat auf den Totenlisten ihres Denkmals als einen unter mehr als 500 verstorbenen ehemaligen Mitgliedern auch Dr. Gerhard Lausegger angeführt. Er war in der Pogromnacht des Jahres 1938 mitverantwortlich für den grausamen Tod des Leiters der Kultusgemeinde Innsbruck Ing. Berger. Wie in Österreich üblich wurde die mit seiner Person verbundene Tat auch bei uns lange Zeit verschwiegen. Nach intensiver interner Aufarbeitung hat sich die Burschenschaft Suevia dazu entschieden, die historischen Fakten nicht durch eine bloße Streichung des Namens zu leugnen. Wir haben uns bewusst dafür entschieden, dazu zu stehen, dass auch ein Mensch, der so viel Schuld auf sich geladen hat, bei uns einst Mitglied war. Wir können diese unsagbar grausame Tat und die dahinterstehenden Beweggründe nicht nachvollziehen und die damit verbundene Geisteshaltung liegt uns fern. Es fällt uns daher leicht, uns von Nationalsozialismus und Antisemitismus aufs Schärfste abzugrenzen und zu distanzieren.“

Das klingt ehrbar und edel, der Burschenschaft Suevia, deren Obmann Roland Weinert ist, falle es leicht, sich von Nationalsozialismus …  Zunächst einmal, dann aber, ein Name bleibt, und verschwiegen seine Beteiligung an einem Verbrechen. Zunächst einmal, dann aber ist eindrücklich die Frage zu stellen, hat beispielsweise die Burschenschaft Suevia ihre Geschichte nach 1945 intensiv aufgearbeitet? Das ist die wesentliche Frage. Und nicht, wie hält es beispielsweise die Burschenschaft Suevia mit dem Nationalsozialimus und dem Antisemitismus vor 1945. Wer in diesem Land in eine Regierung will, müßte schon sehr töricht und taktisch vollkommen unbegabt sein, sich als Anbeter der nationalistischen Massenmorddiktatur des „deutschen reiches“ zu positionieren.

Burschenschaft Suevia - Das Feuer von Auschwitz

„Wir werden, wenn auch ohne Mütze und Band,/die Gasöfen füllen bis an den Rand.“

Wie hält es also beispielsweise die Burschenschaft Suevia mit ihrer Geschichte nach 1945?

„Und die Suevia argumentierte 1960 gegenüber deutschen Kameraden: ‚Wir müssen (…) betonen, daß es für die Deutsche Burschenschaft in Österreich unmöglich ist, Nichtdeutsche aufzunehmen. Wir (…) stehen auf dem allein burschenschaftlichen Standpunkt, daß somit auch der Jude in der Burschenschaft keinen Platz hat.‘ Angesichts eines derartigen Standpunktes überrascht es kaum, wenn auch mal Taten folgen. So verwüsteten im November 1961 zwei Burschenschafter den jüdischen Friedhof in Innsbruck. Einer der Täter, Aktivist der Suevia, zwängte seinen Antisemitismus zuvor in holprige Reimform: ‚…der einzige Feind, den es Wert ist zu hassen/und unter Umständen auch zu vergasen/ist doch der ewige Jude, der heute/wie früher die dummen, weil ehrlichen Leute bestiehlt/und uns allen die Frischluft wegsaugt/nicht ahnend, daß er nur zum Einheitzen taugt./Die Zeit wird bald kommen, darauf ist Verlaß/daß man ihn zum letztenmal setzt unter Gas./Dann werdet auch Ihr, trotz Aktiven-Allüren,/das Feuer von Auschwitz behüten und schüren./Wir werden, wenn auch ohne Mütze und Band,/die Gasöfen füllen bis an den Rand.'“

„Das Feuer von Auschwitz behüten und schüren“, reimte lange nach 1945 ein „Aktivist der Suevia“, nicht vor 1945, sondern nach 1945, nach Auschwitz …

Und einer aus der Schreibstaffel hat auf der freiheitlichen Homepage auch eine rechte Lösung zur Hand:

„Wenn mir ein kleiner, dreckiger, linker Kläffer etwas ins Taxi wirft, dann steht die Spitze meines Regenschirmes hinten bei dessen Hals heraus.“ „Säbel, Schwert und Spieß in die Rechte.“

Ganz so treu und charakterfest scheint auch dieser aus der Schreibstaffel nicht zu sein, möglicherweise ein Taxifahrer, denn es gibt für ihn noch eine aber nur eine einzige zweite Lösung, nämlich „zur linken Reichshälfte überzulaufen“. Vielleicht ist er (oder sie) nur realistisch und weiß, wie leicht gerade Freiheitliche von einer Partei zur anderen …

Die freiheitliche Homepage titelt „Die Früchte der Medienhetze“, eine Aufforderung, die Früchte der burschenschaftlichen Regierung nicht zu vergessen, ihr Kanzler hat seinen angestammten Platz in der Vergessenheit eingenommen, einer ihrer Architekten mischt wieder ganz vorne mit …

Und als eine Vorleistung für eine Wiederbetätigung einer burschenschaftlichen Regierung kann wohl die Wahl von Norbert Hofer zum III. Präsidenten NR gewertet werden, dessen erste öffentliche Aussage auf diesem Stuhl die traditionelle Verteidigung der Burschenschaften war, sie seien von Adolf Hitler verboten worden … Und für dieses Verbot dankte ihm beispielsweise ein Dichter der Burschenschaft Suevia deutschtreu mit den Versen: „Das Feuer von Auschwitz behüten und schüren.“

Roma und Sinti in Europa 2013 – Der Geist von und der Traum von einem legalen Auschwitz im eigenen Garten

Auf der freiheitlichen Homepage hat gestern ein Kommentarschreiber ein paar Zitate gepostet, u.a. eines von Udo Ulfkotte:

„Das ungarische Wort für ‚Hühnerdieb‘ wird auch synonym für ‚Zigeuner‘ verwendet. Und Hühnerdiebe darf man in Ungarn künftig nach einer entsprechenden Gesetzesänderung durch das Parlament ganz legal erschießen.“

Strafrecht Ungarn - Udo Ulfkotte - Freiheitliche Homepage

„… ganz legal erschießen.“

Der Anlaß für das Posten dieser Zitate ist ein freiheitlich unzensurieter Kommentar, in dem über ein geplantes Vorhaben der Einrichtung eines „Roma-Lagerplatzes“ berichtet wird, gemäß freiheitlicher Gesinnung selbstverständlich nicht zustimmend. Das wäre auch nicht weiter erwähnenswert. Das ist allzu bekannt. Im Grunde ist auch der aus Zitaten bestehende Kommentar von Richard Joseph Huber nicht wirklich erwähnenswert, würde er nicht ein Zitat von Udo Ulfkotte verbreiten. Allzu bekannt sind auch die Vorlieben der Schreibstaffel für blutrünstige „Lösungen“, soher müßte auch kein weiteres Beispiel dafür gebracht werden.

Aber es ist ein Zitat von Udo Ulfkotte, und dieser Udo Ulfkotte ist kein Unbekannter aus den Reihen der Schreibstaffel, sondern einer, der auch für den „ORF“ ein Experte ist, an den Michael Köhlmeier so viele Fragen noch gehabt hätte, Udo Ulfotte, ein Experte, den Andreas Unterberger in den „Salzburger Nachrichten“ zur Lektüre empfiehlt

Allein dieses Zitat von Udo Ulfkotte verströmt den Geist von Auschwitz. Menschen nur wegen ihrer zugeschriebenen Zugehörigkeit zu einer bestimmten Ethnie pauschal zu verunglimpfen, pauschal herabzuwürdigen und legal zu ermorden. Und wie in der nationalistischen Diktatur des „deutschen reiches“ für den Massenmord harmlos klingende Vokabel verwendet wurden, schreibt Udo Ulfkotte nicht, „Zigeuner“ dürfen „ganz legal“ …, sondern „Hühnerdiebe“ … Und auch dieses Verfahren ist allzu bekannt, das Opfer muß zum Täter gemacht werden, die niemals begründbare Vernichtung den Anstrich einer scheinbaren Begründung bekommen.

Das Zitat hat Richard Joseph Huber anscheinend dem Artikel von Udo Ulfkotte auf „Kopp Online“ entnommen. Dieser Artikel von dem Experten zeigt gut auf, ein weiteres Mal, wie Udo Ulfkotte arbeitet. Wie gelesen werden kann, verlinkt Udo Ulfkotte zu sehr vielen Quellen, womit er vorgibt, seriös und ordentlich zu recherchieren. Aber Udo Ulfkotte kann sich sicher sein, daß kaum wer all die verlinkten Quellen aufruft und nachprüft, was er anhand dieser behauptet. Es würde zu lang geraten, hier alle durchzugehen. Deshalb soll exemplarisch eine Quelle herangezogen werden, um zu vergleichen, ob die Quelle bestätigt, was Udo Ulfkotte behauptet.

Udo Ulfkotte schreibt:

„In orientalischen Teestuben verkaufen Roma nun mitten in Dortmund Kinder für Sex – keiner schreitet dagegen ein. Türken, Weltmeister bei der Suche nach Kindersex, sind die Hauptkunden.“

Und in dem Artikel, zu dem Udo Ulfkotte verlinkt, ist zu lesen:

„Nebenan auf der Wanheimer Straße verlässt eine schwarzhaarige, bleiche, sehr junge Frau, ein Teenager noch, eine Teestube. Wie alt mag sie sein? In einem Hinterzimmer hat sie eine ganze Nacht lang sexuelle Dienstleistungen erbracht. Für fünf Euro pro Handlung. Auch sie stammt aus Ostbulgarien, ist eine Roma und sucht seit ein paar Monaten in Duisburg ein besseres Leben.“

Was Udo Ulfkotte aus seinen Quellen macht

Was Udo Ulfkotte aus seinen Quellen macht.

Also kein Wort von „orientalischen Teestuben“, kein Wort davon, daß Roma „Kinder für Sex verkaufen“, kein Wort über „Türken“, die … Aber es kann darüber erfahren werden, daß es Profiteure der Armut gibt, die 3,00 Euro Stundenlohn zahlen für das Arbeiten auf Baustellen … Es genügt also schon, die Quellen der Experten aufzurufen, um erkennen zu können, um wissen zu können, daß es bloße Verhetzung ist …

Das sind aber auch die von Freiheitlichen bevorzugten Experten. Auch das ist allzu bekannt und müßte nicht ein weiteres Mal erwähnt werden. In Anbetracht der Möglichkeit aber, daß vor allem Christschwarze doch wieder eine Regierung mit Freiheitlichen eingehen könnten, muß es erneut geschrieben werden …

Auf „Unzensuriert“ Ruf nach einer Regierung, die Massenmorde anordnet

Fanatiker der Lösungen durch Massensterben, empfohlen von der freiheitlichen „Unzensuriert“

Die Monsterstaffel in der Sos Heimat

Freiheitliche Parallelgemein-Schaft der Verschwörungen und Anstandslosigkeit

Freiheitlicher ZZler Walter Tributsch, Burschenschaftssprecher und Freund von Björn Clemens

sagt, die „Tiroler Politiker hätten sich offenbar dafür entschieden“, „dem Steuerzahler in die Tasche zu greifen“, und, „er könne sich nicht vorstellen“, daß die Tiroler Politik so „europafeindlich ist“ …

Freiheitlicher ZZler und Burschenschaftssprecher Walter TributschWieder einmal die traditionelle Verdrehung und lagertypische Verwechslung von Ursache und Auswirkung, die Walter Tributsch als freiheitlicher ZZ-Schreiber und als burschenschaftlicher Sprecher beispielhaft zum Schlechten gibt …

Den anderen eine feindliche Gesinnung unterstellen, den anderen den Griff in die Tasche der Steuerzahler und Steuerzahlerinnen unterstellen … Dabei verursachen seine Burschenschafter durch ihren gewollten Aufmarsch in Innsbruck bereits Kosten, indem die „Tiroler Politik“ sich mit diesem Aufmarsch beschäftigen muß, das bindet und vergeudet Ressourcen … Und sie, die Burschenschafter, verursachen auch den Medien bereits Kosten, weil diese über den geplanten Aufmarsch zu berichten haben, binden und vergeuden also mediale Ressourcen …

Darüber hinaus muß es nichts mehr kosten, wenn die Burschenschafter kein „Ersatzlokal“ anmieten können. Was in München möglich ist, kann doch in Innsbruck nicht so unmöglich sein …

Und abschließend. Wieder einmal ist einer aus dem freiheitlichen Lager ganz vorne mit dabei … Das ist das Milieu, aus dem die nächste Regierung in Österreich kommen könnte, wenn die Christschwarzen ihrem „Führer“ Michael Spindelegger doch noch den Traum vom Bundeskanzler …

Die Freunde von Walter Tributsch und Harald Vilimsky

In München nicht einmal mehr Privaträume für Burschenschaften

„Hier und Jetzt“ – Für Björn Clemens eine Hoffnungsträgerin, für Norbert Hofer eine Interviewpartnerin

Gerd Honsik, Martin Pfeiffer – Fürsprecher und Verteidiger der freiheitlichen Nationalratspräsidenten

Das freiheitliche Anliegen, das Verbotsgesetz zu Fall bringen zu können, wird aktuell forciert in der dieswöchigen Ausgabe freiheitlichen ZZ vorgebracht. Lach- und stümperhaft einerseits, wie gestern geschrieben, anderseits auch als Fürsprache und Inschutznahme von Norbert Hofer, der diese Debatte wieder einmal auslöste. Auch wenn er sich dafür von Gerd Honsik schelten lassen muß, für den Martin Graf große Schuhe

Dafür findet Norbert Hofer an seiner Seite mit Martin Pfeiffer einen besonderen Verteidiger

Gerd Honsik Martin Pfeiffer Fürsprecher freiheitlicher NationalratspräsidentenAuch Martin Pfeiffer versucht es mit der „Meinungsfreiheit“ gegen das Verbotsgesetz. Aber, wie bereits gestern geschrieben, es geht nicht um Meinungsfreiheit, es geht um Leugnungsfreiheit. Oder, es geht in einer Hinsicht doch um Meinungsfreiheit, also ausschließlich um die freiheitliche Meinungsfreiheit. Und die Definition freiheitlicher Meinungsfreiheit könnte im konkreten Fall des Verbotsgesetzes lauten: Was immer geschichtlich passiert ist, was immer geschichtlich erforscht und belegt ist, ist ohne Belang, wesentlich ist, was ein Freiheitlicher, eine Freiheitliche meint, was einmal geschehen ist, ganz gleichgültig, ob es tatsächlich so geschehen ist, wie Freiheitliche meinen, daß es geschehen ist. Und dieses freiheitliche Wissenslose über Geschichte, meinen Freiheitliche, berechtigt Freiheitliche dazu, ihre Meinung als die wahre Geschichte der Geschichte zu verkaufen, und wer diese freiheitliche Geschichte der Geschichte nicht annehmen will, nicht glauben will, ist beispielsweise ein „Volksfeind“ … Jedoch, anzunehmen, daß Freiheitliche über Geschichte nichts wissen, daß gerade jene, die sich derart intensiv mit Geschichte beschäftigen, in bezug auf Geschichte Wissenslose wären, das kann und darf nicht angenommen werden … In der Nationalismus- und Revisionismus-Industrie besitzt der Fleiß von Freiheitlichen inzwischen wohl schon einen legendären Ruf, in dieser Sparte können Freiheitliche durchaus darauf verweisen, sie seien von einem großen Idealismus beseelt, und vielleicht wird sie eines Tages dieser Idealismus als Entschuldigung aus dem Feld führen, sie seien bloß Idealisten und Idealistinnen gewesen …

Es ist nicht das harmlose Geschwefel am Stammtisch, an dem jeder mit seinem Nichtwissen als Wissen die andere zu übertrumpfen versucht, es ist abgründiger, es ist gefährlich, weil es in den gewählten Gremien dieses Landes passiert, und es so zum Wissen am Stammtisch wird …

Freiheitliche „Zur Zeit“- Verbotsgesetz und Holocaust: Es geht um Erwirkung der Leugnungsfreiheit, nicht um Schutz der Meinungsfreiheit

Besonders lachhaft und zugleich stümperhaft ist es, wenn die freiheitliche ZZ in der aktuellen Ausgabe einzureden versucht, es könne in Österreich nicht mehr die Meinung frei heraus gesagt und geschrieben werden, und deshalb ihren Norbert-Hofer-Beispring-Artikel anonym veröffentlicht, mit dem Hinweis:

„Der Autor ist ein prominenter Exponent des christlichsozialen Lagers, der aus verständlichen Gründen ungenannt bleiben will.“

Es ist Peter Pichler.

Und es ist ein alter Artikel von Peter Pichler.

Freiheitliche wollen Leugnungsfreiheit erwirken

„Robert Faurisson, einer der bekanntesten Revisionisten, bestreitet die systematische Vernichtung der Juden und anderer Gruppen durch die Nationalsozialisten.“

Alle Trachtenwelt weiß das. Nur die freiheitliche ZZ will hier besonders mutig und kämpferisch als Einschreiterin für die Meinungsfreiheit erscheinen, wenn sie derartiges veröffentlicht, das überall gesagt werden kann. Nur die ZZ will weismachen, so etwas zu schreiben, kann in Österreich gefährlich sein …

Nun, Peter Pichler, der freiheitliche ZZ-Autor von „besonderer Seite“ hatte keine Angst, diesen seinen Artikel mit seinem Namen zu veröffentlichen, in der „Aula“ und „Stolz und Frei“ veröffentlichte den Artikel auch gleich, ob mit Zustimmung oder ohne Zustimmung, das wurde nicht recherchiert. Aber es ist ein Artikel, den aus verständlichen Gründen „Stolz und Frei“ verbreiten mußte

Mutig war Peter Pichler bei der Veröffentlichung seines Artikels in der „Aula“ vielleicht, denn hier schlägt er u.a. das Kreuz für einen Holocaust-Leugner …

„Robert Faurisson, einer der bekanntesten Revisionisten, bestreitet die systematische Vernichtung der Juden und anderer Gruppen durch die Nationalsozialisten. Sein Buch „Es gab keine Gaskammern“ wurde in  Deutschland verboten.“

Dieser gesamte Teil des Artikels fehlt in der aktuellen Ausgabe der freiheitlichen ZZ, aber das ist der entscheidende Teil. Denn er legt offen, worum es Freiheitlichen geht, wenn sie die Meinungsfreiheit schützen wollen, sie wollen die Leugnungsfreiheit erwirken …

Wer die Veröffentlichungen in der „Aula“, auf der „Stolz und Frei“ und in der freiheitlichen ZZ vergleicht, wird unschwer zum Schluß kommen, es ist der ein und selbe Artikel, nämlich der von Peter Pichler, mit der Einschränkung, daß in der freiheitlichen ZZ weggelassen wurde, was zu offensichtlich wäre, wodurch es nicht mehr zu vertuschen wäre, worum es den Freiheitlichen beim Verbotsgesetz tatsächlich geht: die Leugnungsfreiheit zu erwirken, nicht die Meinungsfreiheit zu verteidigen. Denn Meinungen verbieten zu wollen, ist Freiheitlichen nicht fremd, wie hier nicht nur einmal ein Beispiel gebracht werden mußte …

NS Es könnte auch sein, daß ohne die Zustimmung von Peter Pichler die freiheitliche ZZ als Weiterverbreiterin seines Artikel sich betätigte … und für das Magazin, für das u.v.a.m. Abgeordnete, Nationalratspräsidenten schreiben, den Artikel entsprechend ordentlich zurecht …

Martin Graf war, so Zeitzeuge Gerd Honsik, ein Nationalratspräsident in großen Schuhen

Und darauf können sich jene Abgeordneten, die einst Dr. Martin Graf zu ihrem III. Präsidenten NR wählten, nun berufen, wann immer wer daran mäkeln sollte, sie hätten diesen Freiheitlichen nicht wählen dürfen …

Gerd Honsik ist ein Mann, der über die Vergangenheit Bescheid weiß, einer, der imstande ist, Geschichte zurechtzurücken … Und Gerd Honsik ist ein Mann der rechten Reinheitslehre, wenn es um die Gegenwart geht, und nach dieser geht er mit Norbert Hofer recht streng um, freilich ist Gerd Honsik kein in parteipolitischer Taktik Versierter, er kann soher nicht die parteipolitische Mühle verstehen, die auch ein Norbert Hofer, der Hauptgesinnungshersteller der Freiheitlichen, zu spielen hat. In dieser Hinsicht trägt Norbert Hofer derart große Schuhe, in die Martin Graf nie paßte

Martin Graf ein Nationalratspräsident mit großen Schuhen

„Die Schuhe von Martin Graf, die Ihnen übergestülpt wurden, sind Ihnen einfach zu groß gewesen.“

Darüber hinaus, möglicherweise war und ist Gerd Honsik zu sehr damit beschäftigt, geschichtliche Freisprüche zu fällen, daß schlicht keine Zeit dafür bleibt, die freiheitlichen programmatischen Schriften zu lesen, für die Norbert Hofer hauptverantwortlich – sein offener Brief wäre dann vielleicht gar nicht geschrieben worden, oder, er hätte geschrieben, Norbert Hofer stellt seine großen Schuhe neben die großen Schuhe von …