Massenvergewaltigung von Frauen als recht einleuchtende Lösung auf FPÖ-Unzensuriert

Von ausgesuchter Lösungskompetenz sind Vorschläge der Schreibstaffel auf der gesinnungsgemäß zensierten Website der identitären Gemein-Schaft zumeist, aber besonders hervorzuheben ist der aktuelle Vorschlag „irdischer Gerechtigkeit“ von der „Tea Party“: „Verfechterinnen drankommen und eine Runde ‚Flötenunterricht‘ über sich ergehen lassen.“ Wie in der Collage gesehen werden kann, erfuhr dieser Vorschlag, was also die rechte Reaktion und rechte Lösung auf Exhibitionismus von Männern wäre, zur Massenvergewaltigung von Frauen zum Oralverkehr innert kurzer Zeit eine hohe Zustimmung.

FPÖ-Unzensuriert - Männer onanierten vor einer Frau - Vergewaltigung die LösungVon einer mit Wünschen gesegneten Website von gewählten Mandatarinnen und Mandataren, die diese mit ihren Beiträgen füllen, die diese als Informationsquelle, von He.-Chr. Strache aufwärts, benützen, würde gemeint werden, sie würden derartige Lösungsvorschläge nicht veröffentlicht lassen, oder wenigstens, schärfstens verurteilen, also gerade von einer Partei, die erst im zweiten Halbjahr 2014 das Parlament massiv wegen eines Getränkepreisblattes beschäftigte, weil sie „Sexismus“ derart empörte … Ja, das Getränkepreisblatt betraf freilich eine andere Partei, es betraf eine andere Gewerkschaftsfraktion, und es war eben auch Personalvertretungs- und Gewerkschaftswahlkampf, in Wahlzeiten zeigen sich sogar deut-schweiße Männer von einer Seite

Das Getränkepreisblatt wurde von dieser anderen Fraktion und Partei, wie hier schon etliche Male geschrieben, aber sofort entfernt und schärfstens verurteilt, und das bereits am gleichen Tag des Bekanntwerdens …

Diese schon überirdisch zu nennende „Gerechtigkeit“ durch Massenvergewaltigung wird, wie von anderen ähnlich himmlisch diktieren Kommentaren her allzu bekannt, wohl ebenfalls weiterhin veröffentlicht bleiben, wird weiterhin Zustimmung erfahren, und die deut-schweißen Männer und Frauen der Schreibstaffel der gesinnungsgemäß zensierten Website gewählter Mandatarinnen und Mandatare werden sich weiter erhaben und erhoben wähnen gegenüber Menschen, die nicht aus ihrem Lager in ihren Buden um den Adventkranz sitzen zu besingen die friedlichste Zeit im Jahr und einander mit Wünschen der Nächstenliebe zu segnen …

FPÖ-Unzensuriert - Immer noch online - 9-12-2014PS In einem anderen Zusammenhang formulierte „Tea Party“ im ersten Halbjahr 2014 milder, wenn auch für eine Tea-Party unfein, dafür sprangen andere blutrünstig ein:

Freiheitlicher He.-Chr. Strache und freiheitliche „Unzensuriert – Jungen Haifisch auszuwildern“: Gegen Frauen

Und immer noch abrufbar, heute, am 9. Dezember 2014, mit gestiegener Zustimmung. Allerdings nicht sehr viel. Wer darin etwas Positives sehen kann …

FPÖ-Unzensuriert – Männer onanierten vor einer Frau

Männer onanierten vor einer Frau … das ist nicht die Schlagzeile, die der gesinnungsgemäß zensierten Website der identitären Gemein-Schaft einfällt, sondern „Afrikaner onanierten vor Mutter“.

FPÖ-Unzensuriert - Weihnachtserzählung

FPÖ-Unzensuriert erzählt eine Adventgeschichte – recht frei nach der „Augsburger Allgemeinen“ …

Bloß, mit einer Schlagzeile Männer onanierten vor einer Frau könnte die Unzensuriert keinen Kommentar schreiben, nichts könnte sie unter einer derartigen Überschrift schreiben, sie könnte nicht einmal die Überschrift selbst schreiben, sie könnte wieder einmal nichts liefern, das ihre Schreibstaffel begierig aufnehmen könnte, um das in deren Kommentaren klar zu schreiben, worum es ihr mit ihren Kommentaren geht, was ihre Kommentare bewußt und gewollt auslösen sollen, wie auch wieder in diesem konkreten Fall über einen Vorfall in Deutschland.

Jedoch mit „Afrikaner …“ kann sie liefern, was gierig von ihr erwartet wird, die Empörung, „… bedrängten eine deutsche Mutter sexuell.“ Wenn das Bild dazu aber bloß eine Gasse zeigen kann, muß die Bildunterschrift umso deutlicher zur Empörung ihrer Schreibstaffel, von der sie sich die rechte Erregung erwartet, anstacheln.

Es grenzt schon an Perversität, klarstellen zu müssen, daß mit keiner Silbe das Verhalten dieser drei Männer,  über die die „Augsburger Allgemeine“ doch anders als die von ihr abschreibende zu einem Weihnachtswunder umschreibende Unzensuriert berichtete, gebilligt wird. Aber in dieser gesellschaftlichen Atmosphäre, hervorgerufen nicht nur, aber vor allem durch das freiheitliche Aufhußen der Menschen gegeneinander, ist es notwendig, zuerst einmal klarzustellen, daß es nicht darum geht, irgendwen zu verteidigen, zu entschuldigen. Männer mit einem derartigen Verhalten, ganz gleich, woher sie kommen mögen, sind nicht zu verteidigen, nicht zu entschuldigen.

Es waren Männer, die öffentlich vor einer Frau onanierten, Männer, das ist der entscheidende Punkt, Männer aus Europa, Männer aus Afrika, Männer aus Australien, Männer aus Amerika, Männer aus Donauwörth, eines eint die Männer auf dieser Welt, der Drang zur öffentlichen Onanie. Darüber könnten beispielsweise Frauen in Wien einiges erzählen, die etwa im Prater ihre Laufrunden absolvieren, die an onanierenden Männern vorbei müssen, von denen aber nicht gesagt werden kann, woher sie kommen, sondern nur eines mit Bestimmtheit gesagt werden kann, es sind Männer mit heruntergelassenen Hosen, die eindeutig onanieren.

Es wäre vielleicht nicht uninteressant, einmal einen entsprechenden wienweiten oder österreichweiten Aufruf zu starten, um herauszufinden, wie viele Frauen heute noch im Prater oder irgendwo in diesem Land an onanierenden Männern vorbei müssen.

Facebook Unzensuriert - Sehet ein liebend Volk

Wegen Gesundheitsgefährdung wird abgeraten, zu diesem auf der Plattform des Unternehmens Facebook gebrauten Brechmittel zu greifen.

Also nicht nur im Wiener Prater. Und nicht nur Frauen werden durch onanierende Männer passiv belästigt, auch Männer sind davon betroffen. Wer in die unangenehme Situation kommt, in Wien gewisse öffentliche Pissoirs eilig und also alternativlos aufsuchen zu müssen, weiß, was damit gemeint ist. Und hier stehen keine Afrikaner, Australier, Amerikaner, vielleicht auch, aber wer noch nie dabei gesehen wurde, waren sogenannte Schwarzafrikaner. Hingegen Männer. Weiße Männer. Sogenannte einheimische Männer, die an ihren schweinebratensemmelknödelgestopften Bäuchen, im Winter an ihren Trachtenüberziehern, kurz und schlecht, an ihrer typischen Kleidung, die als Standardmode von österreichischen Wirtshäusern her bestens bekannt ist, als sogenannte österreichische Einheimische sofort und leicht zu erkennen sind.

FPÖ-Unzensuriert - Männer onanierten vor einer Frau

Wenn Sie das Gefühl haben, zur Linderung von Magenkrämpfen oder bei Migräne sich übergeben zu müssen, aber nicht können, greifen Sie nicht zu teuren Medikamenten – Kommentare der Unzensuriert-Schreibstaffel garantieren sofortiges Kotzen.

Und wieder einmal nimmt die Schreibstaffel der freiheitlichen Unzensuriert gierig den ihnen öffentlich präsentierten Knochen in die Hand und schreibt über Rassenlehre und so weiter und so fort … Gehässig und erfüllt von Gewalt, gesinnungsgemäß nicht gegen Männer, sondern gegen Menschen aus Afrika … Es mag das gar nicht zitiert werden. Abstoßend, ekelig wie immer. Wenn Sie sich unwohl fühlen und meinen, eine Linderung könnten Sie sich dadurch verschaffen, indem Sie sich übergeben würden, aber Sie sich nicht übergeben können, dann lesen Sie die Ergüsse der Schreibstaffel in der Collage: das ist eine Garantie zum Kotzen.

Facebook - Freund bedeutender Herren

Wendelin Mölzer, Johann Gudenus, Christian Höbart, Werner Herbert, Harald Vilimsky u.v.a.m. sehen in Josef Probst einen bedeutenden Mann, und es erfüllt sie mit Stolz, daß sie mit ihm befreundet sein dürfen, von seiner Bedeutung auch etwas auf sie abfällt.

Sollten Sie davon noch nicht gekotzt haben, wird dennoch wegen Gesundheitsgefährdung abgeraten, das auf der Plattform des Unternehmens Facebook zur Verfügung gestellte Brechmittel einzunehmen. Als Warnung reicht aus, was Josef Probst schreibt: „Sofort erschießen die Dreckschweine!“ Josef Probst ist, wie gesehen werden kann, ein Freund von Männern, die ihn als ebenbürtig bedeutend sehen müssen, wenn sie ihn als ihren Freund – möglicherweise ist er ebenso bedeutend und also für die freiheitliche Gemein-Schaft bereits angesehen als ein nächster idealer und idealistischer Kandidat für ein Mandat auf Landes- oder Bundes- oder EU-Ebene …

PS Was sich tatsächlich in Deutschland zugetragen hat, kann von hier aus nicht beurteilt werden. Was aber die gesinnungsgemäß zensierte Website der freiheitlichen Gemein-Schaft auch mit diesem Kommentar bezweckt und will, kann eindeutig festgestellt werden. Dazu braucht es nur eines, den Vergleich zwischen dem Bericht der „Augsburger Allgemeinen“ und dem Kommentar der Unzensurierten.

PPS Die Schreibstaffel beginnt schon jetzt, wie die Kommentare zu den onanierenden Männern zeigen, in der besinnlichen Adventzeit, sich für die vielen gesegneten Wünsche an sie durch gewählte Mandatare und Mandatarinnen der identitären Gemein-Schaft anhänglich zu bedanken.

FPÖ wünscht der Unzensuriert-Schreibstaffel gesegnete Weihnachten und Kraft für 2015

Ach, wie zeigt gerade zur Weihnachtszeit Unzensuriert wieder sich „der Wahrheit verpflichtet“ – aber auch der Unabhängigkeit von einer Partei … Gibt es denn je noch einen größeren Beweis für die Unabhängigkeit von Unzensuriert von der identitären Gemein-Schaft, als die Wünsche an die Leserinnen und Leser von Unzensuriert?

Adventkranz FPÖ-Wünsche an Unzensuriert-Schreibstaffel

Adventkranz der FPÖ-Wünsche – Kraft für 2015

Aus allen Tälern und Auen, von allen Bergen senden gewählte Mandatare und Mandatarinnen aus den Landtagen, aus den Parlamenten und gar dicht geschlossen der FPÖ-Landtagsklub aus dem Oberösterreichischen der Leseschaft von Unzensuriert ihre Weihnachts- und Neujahrswünsche, somit auch der aus der Leseschaft rekrutierten Schreibstaffel. Und gerade die Schreibstaffel wird mit recht verstandendem Dank die Wünsche Kraft für 2015 lesen und dabei zufrieden auf ein Jahr 2014 mit Zuversicht auf 2015 zurückblicken, in dem sie sich auch wieder besonders hervortun wird, wie schon all die Jahre zuvor. Das gebietet ihr der Stolz und die Ehre, die hohe Herrschaft nicht zu enttäuschen, wieder ein Jahr lang Kommentare als Dank für die gesegneten Wünsche zu senden.

In den Adventkranz der FPÖ-Wünsche wurden ein paar Kommentare der Schreibstaffel gelegt, um Ihnen einen Eindruck zu vermitteln, wie von Frieden und Nächstenliebe die Schreibstaffel das ganze Jahr über beseelt ist, und nicht nur zur Weihnachtszeit, nicht nur zur Weihnachtszeit. Aber auch mit ein paar Kommentaren der Unzensuriert selber wurde der Adventkranz der FPÖ-Wünsche geschmückt, um Ihnen einen Eindruck zu vermitteln, wie von Frieden und Nächstenliebe die Unzensuriert das ganze Jahr über beseelt ist, und nicht nur zur Weihnachtszeit, nicht nur zur Weihnachtszeit.

Die Adventzeit ist eine besinnliche Zeit und läutet das Ende eines Jahres ein. Rechter Augenblick, auch zu erinnern, wer im kommenden Jahr nicht mehr mit rechter Tat der Schreibstaffel und der Kommentarstaffel zur Seite stehen wird. Darum die Aufnahme in den Adventkranz der FPÖ-Wünsche die Erinnerung an Hans Becker Sothen. Es mag außerhalb dieser Gemein-Schaft seltsam angemutet werden, daß der in diesem Jahr Verstorbene öffentlich bis zu seinem Tod nicht als Chefredakteur von Unzensuriert bekannt gewesen ist, aber innerhalb dieses gläubigen Bundes sind Geheimnisse nicht sonderlich, sondern einendes Mysterium der Gemeinschaft.

Aber die Treue zu dem Hause, in dem Hans Becker Sothen ebenfalls wirkte, bleibt über seinen Tod hinaus ungebrochen, auch auf einer recht profanen Ebene – an der Unzensuriert ist der Ares-Verlag beteiligt. In diesen modernen Zeiten ist es kein Vergehen mehr, den Adventkranz auch mit einem geschäftlichen Beleg über diese Beteiligung zu schmücken. FPÖ und Unzensuriert und Ares, Gemeinschaft der Gesinnten, in Treue verbunden seit Anbeginn dieser Website. Bereits der Ahnherr dieser Homepage war Ares … Sein Name wird Ihnen wohl kaum noch auf Anhieb einfallen, aber seien Sie ohne Sorge, das ist nicht Ihr Versäumnis … Dr. Martin Graf war es,  daneben war er auch für eine gewisse Zeit III. Präsident NR. Mit ihm gemeinsam trug schon Barbara Rosenkranz die Fackel der Gesinnungstreue zu Ares, und sie trägt sie nun weiter, aufgefahren als Kolumnistin zu rechten …

„Der Standard“ – Qualitätszeitung mit Personal, das mit Humor Größe zeigt

Ab und an wird gefragt, wie das denn ausgehalten werden könne, alle diese Grauslichkeiten zu lesen, dann auch noch darüber, genauer, dagegen zu schreiben …

Ab und an gibt es dafür doch so etwas wie eine Entschädigung. Heute ist wieder so ein Tag der Entschädigung. Die Entschädigung wird mit der Münze Heiterkeit bezahlt. Wenn etwa Personen aus dem sogenannten rechten Lager versuchen witzig zu sein. Aber auch von Personen nicht aus dem sogenannten rechten Lager, die humorlos reagieren. Wie eben heute Colette M. Schmidt, Journalistin.

Denn kaum war

FPÖ-NR Gerhard Deimek ist kein Standard-Versager mit Tochter, die auf 88 tippt

heute veröffentlicht, reagierte Colette M. Schmidt, indem sie auf der Plattform des Unternehmens Twitter es sofort beendete, weiterhin eine „Followerin“ zu sein. Das ist Größe. Das ist Humor. Das ist Kritikfähigkeit. Das ist Reflexion. Das ist Souveränität. Das ist …

Colette M. Schmidt soll aber bedankt sein, eine – wenn auch nicht sehr aufmerksame – „Followerin“ gewesen zu sein, ihr gebührt dennoch ein herzlicher Dank, nämlich ausschließlich dafür, eine Münze als Entschädigung gezahlt zu haben. Mit der Münze lassen sich wieder ein paar Grauslichkeiten leichter ertragen.

Eine Followerin verabschiedet sichKaum also war der oben verlinkte Text über NR Deimek, der kein Standard-Versager ist, veröffentlicht, wollte auch eine zweite Person keine „Followerin“ mehr sein … Wahrscheinlich auch eine aus dem medialen Bereich, in dem Solidarität eine fixe Größe ist. Wie in diesem Text bereits geschrieben, besteht keine Hoffnung mehr auf aufmerksame „Follower“ aus dem Medienbereich, aber es wird die Hoffnung nicht aufgegeben, daß Wählerinnen und Wähler aufmerksam lesen und bei ihrer Stimmabgabe in jedweder Wahl es mit berücksichtigen, ehe sie die identitäre Gemein-Schaft ankreuzen, also über sich selbst als Wähler und Wählerinnen ein vernichtendes Urteil abgeben.

FPÖ-NR Gerhard Deimek ist kein Standard-Versager mit Tochter, die auf 88 tippt

In der Tageszeitung „Der Standard“ hat NR Gerhard Deimek, einer aus der identitären Gemein-Schaft im österreichischen Parlament, die Gelegenheit bekommen, sich zu äußern, zu dieser Presseaussendung mit der Chiffre „88“.

NR Gerhard Deimek - Kein Standard-Versager mit 88 tippender Tochter

Die Kommentare des Gerhard Deimek.

Und das ist auch vollkommen richtig und in Ordnung. Nur wie das geschieht, das läßt wieder einmal tief blicken. Nicht nur in die identäre Gemein-Schaft, sondern auch in die Medien in diesem Land, im konkreten Fall in den „Standard“.

Prono ever, immer bäuchlings, vor der Autorität. Das Muster ist bekannt. Wenn etwas Unangenehmes geschieht, dann sind es die Angestellten, die etwas angestellt haben, dann sind es die Angestellten, die versagt haben. Die Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen also, aber nicht die gewählten Mandatare und Mandatarinnen der identitären Gemein-Schaft, und die Medien nehmen es, vor ihnen stets auf dem Bauch liegend, auf und stellen sie an den Pranger. Aber nicht nur die Medien in diesem Land, auch Politikerinnen von anderen Parteien agieren nach diesem Schema. Schließlich wähnen sie sich gemeinsam als die sogenannte Führungsschicht in diesem Land, die nicht …

Und wenn ein freiheitlicher Mandatar doch einmal für einen Angestellten in die Bresche springen will, wie in dem konkreten Fall, dann muß die Tochter des Angestellten herhalten, für die „88“ geradestehen, aber selbstverständlich kein gewählter Mandatar. So absurd diese Erklärung ist, so tief läßt diese Ausrede blicken. „Die kleine Tochter des Pressereferenten“ habe … Das sagt sehr viel über die Erziehung in dieser Gemein-Schaft aus, daß eine „kleine Tochter“ kein andere Ziffernfolge zu tippen vermag, als eben „88“. Es wird leider nicht mitgeteilt, ob die „kleine Tochter“ schon ein wenig lesen könne, oder wenigstens das Wort „Israel“ bereits zu erkennen vermag, und also ohne ihrer Gesinnung schon ganz bewußt zu sein, in eine Presseaussendung zu Israel automatisch „88“ und keine andere Ziffernfolge zu tippen imstande ist. Wie Erziehung in der identitären Gemein-Schaft fruchtet, darüber könnten etwa die Kinder von Gudenus und Mölzer wohl einiges erzählen.

Nachdem NR Gerhard Deimek ausführlich über versagende Angestellte schwadronieren darf, stellt sich Colette M. Schmidt mutig hin, richtet sie sich auf, fragt ihn nach den „Entgleisungen“, Colette M. Schmidt bietet mutig und unerschrocken den „Unterzeichnern“ die Stirn, die

„auch Kommentare hinterlassen. Unter diesen befinden sich heftige antisemitische Kommentare, wie stopptdierechten.at entdeckte. Da ist etwa vom ‚Weltjudentum‘ die Rede, das „1933 Deutschland den Krieg erklärte‘.“

Was für eine Beruhigung aber für Colette M. Schmidt und somit für Leser und Leserinnen der Qualitätszeitung „Der Standard“ muß die Antwort von NR Gerhard Deimek sein, mit ihm, auch mit ihm einen freiheitlichen Abgeordneten im österreichischen Parlament zu wissen, der vor solchen „heftige[n] Kommentaren nicht versagt, nicht auf dem Bauch liegt:

„Auf die Entgleisungen angesprochen, betont Deimek, die Kommentare nicht gesehen zu haben, ‚weil ich die Seite kaum noch warte‘. Er bedaure, dass ‚bei so einem wichtigen Thema auch immer dieselben Leute aus ihren Löchern gekrochen kommen‘, und werde jedenfalls die Kommentare entfernen und ‚meinen Anwalt prüfen lassen, ob wir diese Leute anzeigen‘.“

Ja, über freiheitliche Mandatare und freiheitliche Mandatarinnen könnte nur das Rechtguteste geschrieben werden, aber ihre Arbeitnehmerinnen sind nicht so, aber die Kinder ihrer Arbeitnehmer sind nicht so, ja, die FPÖ wäre recht gut, aber ihre Kommentatorinnen sind nicht so, ja, NR Gerhard Deimek ist gut, aber seine Kommentatoren, die sind nicht so. Wie sehr diese Zusammenfassung stimmt, kann, darf empfohlen werden, anhand der Kommentare von NR Gerhard Deimek beispielhaft überprüft werden:

NR Gerhard Deimek: „Mobben sie andere.“

FollowerPS Die Hoffnung wird aber – noch – nicht aufgegeben, daß es doch aufmerksamere „Followers“ gibt, als Colette M. Schmidt eine ist. Auch aus dem Medienbereich, obgleich bei diesen die Hoffnung im Grunde schon aufgegeben wurde. Wobei doch allenthalben gerade auf der Plattform des Unternehmens Twitter festzustellen ist, daß besonders Menschen aus dem Medienbereich sehr anders als in ihren brotberuflichen Artikel schreiben. Vielleicht sollten gar nicht mehr ihre Artikel für ihre Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen gelesen werden, sondern ihre Kommentare beispielsweise auf Twitter, wo sie sich privat und frei, nicht gedrängt fühlen und sind, ihr Wissen und ihre Informationen zu verbergen …

Opferstock und Rosenkranz: Die letzte Wahl der Menschen – Identitäre Gemein-Schaft

Es werden „Die letzten Tage der Menschheit“ morgen zum letzten Mal im Volkstheater gespielt. Welch ein Glück, es heute noch gesehen zu haben. Welch ein Unglück zu rufen, daß es nur noch die morgige Vorstellung gibt, ist gerechtfertigt als spontane Reaktion wie das Bravo beim Applaudieren, sonst menschgemäß übertrieben. Schad‘ aber ist es, weil so viele Menschen, die auch Wähler und Wählerinnen sind, nicht mehr sehen können werden, was für eine Lachnummer in Tracht Ottokar Kernstock bereits für Karl Kraus war, vor bald einhundert Jahren, und was für ein verehrungswürdiger Priesterschreiber bald einhundert Jahre später er für Freiheitliche noch immer ist …

Opferstock und RosenkranzKernstock eignete sich auch hervorragend dafür, den Opferstock zu füllen, dann, wenn die Menschen, die er mit seinen Gedichten in den Krieg trieb, Opfer waren, zum Gehen einen Stock brauchten und sich keinen leisten konnten, wurde für die Opfer seiner Gedichte gesammelt, wieder mit Versen von dem Priester, dessen Kern seines literarischen Stocks der Opferstock ist – Menschen sollen pflichtbewußt opfern, die einen ihre körperliche und seelische Unversehrtheit, die anderen ihr auch an Kriegen verdientes Geld als Ablaß und Eintrittskarte in das Himmelreich.

FPÖ Unzensuriert Kernstock RosenkranzMysterium des Himmelsreiches: Kernstock war ein Opferstock, der auch schreiben konnte, zwar nicht gut, aber immerhin so gut, daß heißt, so schlecht, daß es für Freiheitliche reicht, ihn auch heute noch … Aber mit einem Rosenkranz in der Hand, wird jeder Zeile zu einem Vers, einem Psalm, und wer eine Rosenkranz in der Hand hat … Vom Opferstock bis zur Rosenkranz: es kann nicht gesagt werden, es hätte in diesem nationalistischen Bund einen Fortschritt im Hinblick auf Bildung im allgemeinen und auf literarische Bildung im besonderen gegeben.

Aber es soll nicht ungerecht gegen Freiheitliche geschrieben werden. Es darf dabei ja nicht vergessen werden, daß es auch andere in diesem Land gibt, die keine Freiheitlichen sind, und dennoch für die Beibehaltung der nach Opferstock benannten Straßen und Plätze und Gassen sich einsetzen.

Es werden „Die letzten Tage der Menschheit“ morgen zum letzten Mal im Volkstheater gespielt. Und das ist schad‘. Nicht nur deshalb, weil viele, viel zu viele, nicht mehr sehen werden können, was für eine Partei, auch wegen der Treue zum Opferstock, sie wählen, wenn sie die FPÖ wählen, und nach der Aufführung vielleicht, wenigstens für einen Moment, sich denken, die letzte Wahl war wirklich die letzte Wahl, also die EU-Wahl im Mai 2014 war wirklich die letzte Wahl, dieser Partei eine Stimme gegeben zu haben.

PS Und noch aus einem anderen Grund ist es schad‘, daß es morgen die letzte Aufführung gibt. Mit Karl Kraus fällt viel ein, was über Medien zu sagen ist, und das, was mit Karl Kraus zu Medien gesagt werden kann, ist alles, nur eines nicht: schmeichelhaft für die Medien von heute. Auch einhundert Jahre später reicht als vernichtendes Urteil über die heutigen Medien, was Karl Kraus vor … Karl Kraus als Ansporn, um Herrn Keuner zu aktualisieren, der vor Jahrzehnten sagte: „Ich will andere Zeitungen.“ Und heute würde er vielleicht sagen: „Ich mache eine andere Zeitung.“ Tatsächlich aber muß heute gesagt werden: „Wir wollen andere Medien machen.“

Es ist noch gar nicht so lange her, daß über eine, die heute schreibt, geschrieben wurde, eine Schalek wird sie nicht mehr werden …

Und weil in der Glosse, wie in der ersten Collage zu lesen ist, aus der „Fackel“ die Neue Freie Presse erwähnt wird, nun ja, richtiger, nun nein: „Die Presse“

PPS In der zweiten Collage kann gelesen werden, wie die gesinnungsgemäß zensierte Website der Freiheitlichen sich nicht nur für Ottokar Kernstock, sondern auch für Conrad von Hötzendorf … Beim Einsatz für Hötzendorf sind die Freiheitlichen ebenfalls nicht allein … Aber so gesinnungsgemäß beseelt vom Gedanken des Opfern, Menschen die Pflicht aufzuerlegen, Opfer am Stock zu werden, ist wohl keine andere gewählte Organisation in diesem Land, wie es sich aktuell wieder einmal offenbarte, beim Sturmlauf der identitären Gemein-Schaft gegen das Denkmal für Verfolgte der NS-Militärjustiz

PPS Die zweite Collage eignet sich auch recht dafür, wieder einmal darauf hinzuweisen, was für ein Schattendasein die identitäre Gemein-Schaft Daten und Fakten zuweist … Die Sache mit der Tafel für Josef Stalin stellt sich doch anders dar, wie ebenfalls nachgelesen werden kann.

Inseratenaffäre der FPÖ mit der Zur Zeit – Immer noch ein Land des „Faschismus“

Die FPÖ hat mit der Zur Zeit mannigfache Affären. Affäre im Sinne von Beziehung. Gewählte freiheitliche Mandatare und Mandatarinnen von mehr oder weniger allen politischen Ebenen in Österreich haben mit der Zur Zeit etwa zu tun, eine Schreib-Beziehung, sie liefern der Zur Zeit Beiträge, geben ihr also Gewicht und Renommee.

Inseratenaffäre FPÖ - Zur ZeitDie FPÖ hat mit der Zur Zeit aber auch eine Inseratenaffäre. Die FPÖ veröffentlicht ganzseitige Inserate. Auch darüber wurde hier schon geschrieben. Wie nachgelesen werden kann. Und im Zusammenhang mit den letzten Nummern der Zur Zeit aus November, Oktober und September 2014 immer auch die Frage gestellt, mit welchem Geld werden diese Inserate finanziert? Ist es Steuergeld? Werden Inserate mit Steuergeld finanziert in einem Magazin, das durch seine Inhalte Steuerzahlerinnen und Steuerzahler in Österreich in Verruf bringen, Ansichten zu finanzieren, vor allem in der Welt in den Verruf bringen, immer noch ein Land des „Faschismus“ zu sein, oder – um einen Begriff zu verwenden, der in Österreich geläufiger ist – des „Nationalsozialismus“.

Der Begriff „Faschismus“ darf im Zusammenhang mit der Zur Zeit verwendet werden, denn es ist kein Vorwurf, sondern es ist ein Zitat aus ebendiesem Magazin. Vorwürfe, Faschisten und Faschistinnen zu sein, erheben allenthalben Mitglieder der FPÖ gegen Menschen, die nicht ihre Gesinnung teilen, die Anschauungen der FPÖ kritisieren. Also gegen Menschen, die nicht darüber nachdenken, welcher Kooperationen es bedarf, um den „Faschismus wirklich wiederbeleben“ zu können. Ganz im Gegenteil. Funktionäre der FPÖ unterstellen Menschen eine faschistische Gesinnung, die diese nicht nur ablehnen, sondern deren Parole Nie wieder! gegen jedwede Art des Faschismus hinlänglich bekannt ist.

Zur Zeit Inseratenaffäre FPÖWas aber können Leserinnen oder Leser irgendwo in der Welt über Österreich denken, wenn sie beispielsweise in der Nummer 38 vom 19. bis 28. September 2014 zum einen über das Nachdenken des „Wiederbelebens des Faschismus“ lesen und gleichzeitig das ganzseitige Inserat eines offenen Briefes des Obmannes der drittstärksten Partei im österreichischen Parlament an Bundeskanzler, Vizekanzler und Bundespräsidenten sehen?

Wie die FPÖ mit der Zur Zeit eine Inseratenaffäre hat, hat die Zur Zeit auch eine Inseratenaffäre mit dem Hohenrain-Verlag.

Was aber können Leserinnen und Leser irgendwo in der Welt über Österreich denken, wenn sie beispielsweise in der Nummer 44 vom 31. Oktober bis 6. November 2014 in einem ganzseitigen Inserat des Hohenrain-Verlages den „großen Wendig“ beworben sehen und in ebendieser Ausgabe ein Entlastungslied für „Nationalsozialistin“ Agnes Miegel vorgesetzt bekommen? Was der „große Wendig“ für ein Buch ist? Auf jeden Fall keines, das eine redliche Geschichtswissenschaft für ihre Forschungen heranziehen würde. Es ist eines aus der Rubrik: einschlägig amtbekannt. Eines werden Leserinnen, jedenfalls im Zusammenhang mit diesen Inseratenaffären, nicht denken, die Zur Zeit sei käuflich, also nach dem Motto Wessen Inserat geschaltet, dessen Lied gesungenMag auch die extrem recht hohe Würdigung von Rolf Kosiek, von einem Mitschreiber des „großen Wendig“, in der Nummer 46 vom 14. bis 20. November 2014 danach klingen, über den eine Festschrift in ebendiesem Hohenrain-Verlag eben erst erschienen ist, so kann das nicht auf Käuflichkeit zurückgeführt werden. Es ist eine Gesinnungssymbiose zwischen Inseratenauftraggeber und Inseratenauftragnehmer. Was im redaktionell Beitrag steht, spiegelt das Inserat wider.

Was aber können Leserinnen und Leser irgendwo in der Welt über Österreich denken, wenn sie beispielsweise in der Nummer 47 vom 21. bis 27. November 2014 über das „Präsidialsystem wie in den USA“ des „Deutschen Reiches“ von „Adolf Hitler“ und die Alliierten, die die Massenmorddiktatur beendeten, als „Junta der vier Militärdiktatoren“ bezeichnet werden? Und in ebendieser Nummer wieder ein ganzseitiges Inserat der FPÖ mit dem zurzeitigen Obmann, abgebildet mit drei Frauen, als wäre es sein Traum, ein Moslem zu sein, verheiratet mit drei Frauen

Was aber können Leser und Leserinnen irgendwo in der Welt über Österreich denken, wenn sie, ebenfalls in der Nummer 47 vom 21. bis 27. November 2014, über eine Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments lesen, sie sei „eine an Krätze leidende hirnamputierte Idiotin“?

Affäre wird heutzutage zumeist als Synonym für Skandal verwendet. Diese Inseratenaffären sind kein Skandale. Jedenfalls beispielsweise für Gerhard Deimek, der ein freiheitlicher NR ist, für ihn ist es Mobbing, gefragt zu werden, ob es skandalös ist –

Diese Affären werden Leserinnen und Leser irgendwo in der Welt nichts zum Denken aufgeben, denn die „Zur Zeit“ wird außerhalb von Österreich wohl kaum bis gar nicht gelesen werden, aber es sollte endlich die vielen vielen, allzu vielen Wähler und Wählerinnen in Österreich zu denken geben, wen sie tatsächlich wählen, wenn sie diese Partei wählen. Freilich wäre es sehr unterstützend, erführen sie mehr darüber auch in den sogenannten Massenmedien in Österreich

PS Dermaßen also wird „freundschaftliche Distanz“ zur ZZ, zu der ein freiheitlicher gewählter Mandatar einem gewählten freiheitlichen NR rät, in der FPÖ umgesetzt: ganzseitige Inserate … Aber der Rat erfolgte rund um die EU-Wahl im Mai 2014. In Zeiten von Wahlen fällt sogar einem freiheitlichen Mandatar auf, daß eine Affäre mit der ZZ nicht unbedingt das Ansehen fördert, etwas Schmuddeliges ist; kaum aber ist eine Wahl vorüber, ist das wieder vergessen. Nur eines der Beispiele, was vom freiheitlichen Sprechen zu halten ist, von Versprechen kann nicht einmal gesprochen werden. In Wahlkampfzeiten sind es höchstens Versprecher, wenn einmal nicht die Gesinnung gesprochen wird, die jede Nummer der ZZ widerspiegelt … Eine Affäre kann die Beziehung zwischen FPÖ und ZZ im Grunde nicht genannt werden. Gewöhnlich dauert eine Affäre nur kurze Zeit. Es ist eine unter dem Kreuz Christi geschlossene Massenehe von Gleichgesinnten und – aufgrund des männlichen Überhangs – von Gleichgeschlechtlichen …

FPÖ entdeckt nichts, Neues Volksblatt, FPÖ mißbraucht bloß

Diese leidige und unselige und widerwärtige Geschichte mit dem „Haxenspreizer“ zwingt noch einmal, sich dazu äußern zu müssen, um zu vermeiden, daß am Ende eines überbleibt, die identitäre Gemein-Schaft hätte irgendwas entdeckt, während sie in Wahrheit bloß mißbraucht. Sie hat, wie bereits ausführlich dargelegt, bloß abgeschrieben und dazu auch noch das Bild gestohlen.

Haxenspreizer - Neues Volksblatt - Nichtrecherche

Abgeschrieben unter unerlaubter Verwendung des Bildes haben die freiheitlichen Abgeordneten von: Donauinselfest 2014 … Wie ebenfalls nachgelesen werden kann unter “Die Woche nach dem Fest – Eine Grauslichkeit”, haben FSG und SPÖ sofort reagiert, das Getränkeplakat nicht nur sofort am 29. Juni 2014 entfernt, sondern dieses Getränkeplakat schärfstens verurteilt.

„Das Neue Volksblatt“ scheint über den Beitrag „Kritisch hinsehen“ von Markus Ebert dermaßen stolz zu sein, daß sie ihn sogar über die „APA“ am 21. November 2014 verbreiten läßt. Aber worauf ist das „Neue Volksblatt“ stolz? Auf Nichtrecherche? Denn. Die Nichtrecherche zeichnet diesen Beitrag aus. Nichts sonst. Vielleicht noch. Vielleicht die enthaltene Kritik an der FPÖ, deren „Entrüstung entlarvte freilich die Blauen als Heuchler“. Nachdem aber auch die SPÖ in diesem Beitrag gar nicht gut wegkommt, nicht gut wegkommen kann, weil eben nicht recherchiert wurde, scheint dieser Beitrag nichts anderes zu sein, als ein parteipolitischer Beitrag. Zugunsten von …? Da das „Neue Volksblatt“ nicht gekannt wird, nicht interessiert, mag auch nicht ihre parteipolitische Hinwendung recherchiert werden. Das Herausragende an diesem Beitrag ist tatsächlich und bleibt tatsächlich die Nicht-Recherche. Ein Beitrag also, der weder „kritisch“ ist, noch wurde für diesen Beitrag hingesehen … Dabei wäre Markus Ebert und mit ihm das „Neue Volksblatt“ mit „Hinsehen“ schon auf der richtigen Spur gewesen – in Richtung Recherche, die es ohne Hinsehen, im Grunde ohne kritisches Hinsehen nicht gibt.

PS Es ist generell ein mediales Elend mit der Recherche. Die Sache mit dem „Haxenspreizer“ ist kein Einzelfall, sondern zeigt bloß exemplarisch, wie Medien ungenau bis gar nicht recherchieren, unverantwortlich nachschreiben, abschreiben, wobei selbstverständlich nicht die Eigeninteressen verraten werden, sondern Leser und Leserinnen über den Tisch gezogen werden. Es gibt diesen Spruch von der Statistik, nur dieser zu vertrauen, die selbst gefälscht wurde. Dieser Spruch kann auch Medien abgeändert werden, vielleicht in der Art: Keine Zeitung zu lesen, die nicht selbst geschrieben wurde …

In Österreich hinkünftig „Haxenspreizer“ statt „Faschismus“ schreiben

Wie eben zu erfahren ist, ging es heute im österreichischen Parlament hoch her. Thema, besser, Unthema war der „Haxenspreizer“, ein weiteres Mal, und es war wieder die identitäre Gemein-Schaft …

Es ist unnötig, noch etwas dazu zu schreiben, was hierzu und besonders zu den nicht hehren Beweggründen der FPÖ zu schreiben war, wurde geschrieben, zum wiederholten Versuch, diesen ihren durchsichtigen Antrag im Parlament durchbringen zu wollen, muß nichts mehr gesagt werden. Es muß auch nicht wiederholt, daß diese leidige Sache mit dem Getränkepreisblatt auf dem Donauinselfest augenblicklich und vorbildhaft von der sozialdemokratischen Gewerkschaft und von der sozialdemokratischen Partei bereinigt und schärfstens kritisiert wurde, in einer Art kritisiert wurde, wie es von der FPÖ noch nie gehört oder gelesen werden konnte, daß sie, die identitäre Gemein-Schaft, sich selbst derart scharf und ohne Schuldabschiebung auf andere je kritisiert hätte.

Aber diese leidige und unselige „Haxenspreizer“-Geschichte verursacht doch einiges Grübeln. Ausgelöst durch das, was passiert ist, seit dem 29. Juni 2014, als erstmals über dieses vollkommen unpassende Getränkepreisblatt geschrieben wurde. Abertausende haben den Text aufgerufen. Es wurde medial berichtet. Es wurde eine Presseaussendung fabriziert, Es wurde eine parlamentarische Anfrage eingebracht, es mußte eine Ministerin diese beantworten. Es wurden zwei Entschließungsanträge im Parlament eingebracht. Zwei Abstimmungen im Parlament. Was aber ignoriert wurde, ist die vorbildhafte und rasche Bereinigung. Wer allein auf der Plattform des Unternehmens Twitter zum „Haxenspreizer“ sich geäußert hat … Wer möchte, kann sich ein wenig auf dieser Plattform umsehen, was dort zum „Haxenspreizer“ geschrieben wurde, aber nicht von sogenannten Bildungsfernen, nicht von sogenannten Unbekannten …

Haxenspreizer und FaschismusIm Vergleich dazu, wie still es ist bei dem ernsten Thema „Wiederbeleben des Faschismus“, auch auf der oben genannten Plattform, von … Es könnte beinahe verstanden werden, um in Österreich beispielsweise eine notwendige und dringende Auseinandersetzung mit „Faschismus“ anzuregen, statt „Faschismus“ – so abstrus das klingen mag – eben „Haxenspreizer“ schreiben zu müssen, um diese breiten Reaktionen auslösen zu können, wie es eben mit dem „Haxenspreizer“ …

Das ist menschgemäß eine aberwitzige Idee, eine, die hier nie umgesetzt werden wird. Aber es zeigt doch, wie billig, wie oberflächlich es in Österreich zugeht, wenn ein Wort wie „Haxenspreizer“ vor allem die Finger sogenannter Opinion leader vorwiegend aus dem Medien- und Politikbereich glühen läßt, während das Wort „Faschismus“ oder gar „Wiederbeleben des Faschismus“ bei ihnen nichts auslöst, ihre Finger sich nicht regen …

PS Die leidige „Haxenspreizer“-Geschichte zeigt noch etwas, wie es anhand der Statistik abzulesen ist, wie gering die Bereitschaft ist, sich über eine Sache umfassend zu informieren. Es wurde bisher zwar von Abertausenden der erste Text vom 29. Juni 2014 aufgerufen, aber kaum Interesse bestand bisher, trotz der vielen zusätzlichen Hinweise, sich darüber erkundigen zu wollen, wie es nach dem 29. Juni weiterging, als diese Sache längst bereinigt war. Diese Texte wurden in einer vernachlässigbaren Größenordnung aufgerufen. Diese Faulheit, sich vollständig informieren zu wollen, paßt wohl recht gut zu Billigkeit und Oberflächlichkeit, und leider auch, was nicht mehr harmlos ist, sondern gemeingefährlich, zum Wahlverhalten in Österreich …

Udo Ulfkotte in Aula und FPÖ-ZZ – „Fabriken der Desinformation“

Udo Ulfkotte - zu lügen - zu verraten

Es wurde in den letzten Tagen einiges schon über die Nummer 46 vom 17. bis 20. November 2014 der ZZ der identitären Gemein-Schaft berichtet – wieder eine exemplarische Ausgabe für …

Für was?

Glücklicherweise muß es nicht selbst formuliert werden. Denn in dieser Ausgabe findet sich ein Gespräch mit Udo Ulfkotte, der selbst eine Krone der Informationsredlichkeit ist, in dem von ihm unter der Schlagzeile „Fabriken der Desinformation“ beschrieben wird, für was die ZZ der identitären Gemein-Schaft steht, auch wenn er dabei nicht von der „Zur Zeit“ spricht, nicht von sich selbst spricht, sondern von, wie er meint, anderen Medien, von den „sogenannten Leitmedien“, also von den „Systemmedien“, wie sie in der identitären Gemein-Schaft auch genannt werden, von He.-Chr. Strache aufwärts …

Udo Ulfkotte, Krone der Informationsredlichkeit, erklärt die ZZ und sich:

„Da wundert sich auch der einfachste Bürger, woher die das alles wissen.

Und das [ist] einseitig und häufig reine Desinformation.

Da wird wirklich mit allen Mitteln gearbeitet. Widerlich!

Es ist eine Mischung ganz nach Bedarf. Am brutalsten ist die Schere im Kopf[.]

Das ist wie in einer Bananenrepublik.

Immer die gleichen Waschmittelparolen.

Es ist ganz sicher nicht einfach, Fehler einzugestehen.

Eine stramme Richtung fahren.

Ein verfilztes Netzwerk.

Es ist doch so einfach, das alles abzubestellen. Geld sparen und die Abonnments einfach kündigen.“

Udo Ulfkotte - Krone der InformationsredlichkeitWer sich über die Krone der Informationsredlichkeit weiter kundig machen möchte, kann beispielsweise hier mit einem Klick aufrufen, was bereits geschrieben wurde. Dort ist auch der Text zu der Abbildung zu finden, die in die Collage aufgenommen wurde. Nach Aktuellerem zur Krone der Informationsredlichkeit mag nicht gesucht werden; es läuft ohnehin stets gleich ab, wie auch in diesem weiteren Beispiel gelesen werden kann, zu dem das ulfkott’sche Urteil recht paßt: „Widerlich!“

Mit einer gewissen Hoffnung ist zu lesen, daß in diesen Kreisen „Scham“ durchaus gekannt wird, wenn er über in den „Fabriken der Desinformation“ urteilt …

„Ich schäme mich dafür.“

… allerdings, wofür er sich schämt, ist nicht das, wofür er sich tatsächlich schämen sollte.

Aber es geht nicht um Udo Ulfkotte, sondern um seine recht treffende und alles kenntlichmachende Analyse in den „Fabriken der Desinformation“ …

Wer zu dieser Analyse Beispiele lesen möchte, kann hier aufrufen, was zu Beiträgen der Nummer 46 geschrieben wurde:

Rolf Kosiek

Pétain

„Vorboten des Bürgerkriegs“

Aula und Zur Zeit - Fabriken der DesinformationPS Wie Udo Ulfkotte selbst auf der Plattform des Unternehmens Twitter am 15. November 2014 informiert, wurde es auch von der „Aula“ veröffentlicht. Von der zeitlichen Abfolge her hat es die ZZ der identitären Gemein-Schaft einfach übernommen. „Ein verfilztes Netzwerk“ eben, wie Udo Ulfkotte selbst feststellt. Schriftleiter der „Aula“ ist Martin Pfeiffer, eine weitere Krone der Informationsredlichkeit, wie in diesem Monat wieder einmal erfahren werden durfte im Zusammenhang mit dem Denkmal für Verfolgte der NS-Militärjustiz