„Islam im Zwielicht“ – Geht es noch verlogener, Barbara Coudenhove-Kalergi?

Religion im ZwielichtEine zweite Schalek wird Barbara Coudenhove-Kalergi nicht mehr werden, denn dafür fehlt der Gegenwart ein Karl Kraus. Und eine zweite Schalek muß heute auch nicht mehr als Figur auf eine Bühne gestellt werden. Es reicht, der kraus’schen Schalek zuzusehen und zuzuhören, und dabei an Barbara Coudenhove-Kalergi zu denken. Dazu muß geschrieben werden, das ist schlimmer als vor einhundert Jahren. Die kraus’sche Schalek befand sich bereits im Krieg, Barbara Coudenhove-Kalergi schreibt einen Krieg herbei, und das ist das Schlimme an dem Geschreibe von Barbara Coudenhove-Kalergi, einhundert Jahre später keine andere Antwort zu haben, als einen Krieg herbeireden zu wollen, keine andere Antwort zu haben, als die Aufgabe der Toleranz.

Und so etwas geht nie ohne Verlogenheit ab. Beinahe bei jedem Absatz des Artikels von ihr unter der Schlagzeile „Islam im Zwielicht“ in der Ausgabe vom 2. Oktober 2014 der Tageszeitung „Der Standard“ mußte augenblicklich gedacht werden, geht es noch verlogener? geht es noch falscher?

Es beginnt bereits mit der Schlagzeile. Richtig müßte diese lauten: Religion im Zwielicht.

Religion im Zwielicht.

Denn.

Die reflexartige Antwort des praktizierenden Katholiken Joe Biden, US-Vizepräsident, auf den mörderischen Terror der Wüstengottmordbande war:

„Wir werden sie bis zu den Toren der Hölle verfolgen, bis sie zur Rechenschaft gezogen werden. Denn die Hölle ist der Ort, wo sie sein werden.“

Ein Gott gegen einen anderen Gott. Eine Hölle gegen eine andere Hölle. Derart mittelalterlich wird auf beiden Seiten gedacht. Eigentlich schlimmer als im Mittelalter. Denn. Aus dem Mittelalter ging es in eine neue Zeit, in die Morgenröte, heute, so scheint es, geht es in ein Mittelalter, aber ohne Aussicht auf eine neue Zeit, keiner Morgenröte mehr entgegen.

Die Wüstengottmordbande wird wohl nicht anders zu stoppen sein, als mit Gewalt. Das ist wohl bitter wahr. Kurzfristig gedacht. Aber langfristig gedacht, gibt es eine Antwort. Eine Antwort, die Barbara Coudenhove-Kalergi nicht einfällt. Die einzige Antwort, und zwar die Entreligionisierung der Welt, die Herabstufung der Religionen zu gewöhnlichen Weltanschauungen, die Einreihung der Religionen unter die Abertausenden von Weltanschauungen, die es in der Menschenwelt gibt, endlich ohne weitere Bevorzugung der Religionen vor anderen Weltanschauungen, und was selbstverständlich ist, ohne Religionen, sind diese endlich gewöhnliche Weltanschauungen geworden, gegenüber anderen Weltanschauungen zu benachteiligen. Denn. Ohne Entreligionisierung der Welt wird es immer so weitergehen. Wenn die Wüstengottmordbande zerschlagen ist, verloren hat, ihre Attraktivität verloren haben wird, kommt wie das Amen im Gebet die nächste …

Und es geht bereits mit dem ersten Absatz weiter, den Barbara Coudenhove-Kalergi schreibt:

„Nie wieder Krieg. Lernen aus der Geschichte. Frieden schaffen ohne Waffen. Keine Gewalt. Jahrzehntelang war das so ziemlich der allgemeine Konsens in Europa.“

Geht es noch verlogener? Geht es noch falscher? In einem anderen Zusammenhang aber mit Österreich-Bezug wurde erst vor wenigen Tagen das Urteil von Paul Valéry zitiert, daß Geschichte nichts lehre … Nun, wenn Geschichte auch nichts lehrt, aber gelernt sollte sie werden und sein. Es mag der allgemeine Konsens zugetroffen haben, keine Gewalt, jedoch mit der Einschränkung, keine Gewalt in Europa. Keine Gewalt auf anderen Kontinenten, das war auch in Europa je kein allgemeiner Konsens. Oder, Konsens schon, aber kein Handeln danach. Ein Konsens von der Qualität wie eine allgemeine Feststellung, es regne heute, dabei sei Sonne angesagt gewesen, und mit einem Achselzucken ist die Feststellung wieder vergessen. Im Grunde, nicht einmal in Europa selbst, wird etwa an Jugoslawien gedacht. Ach, nie wieder Krieg, und weil das, so Barbara Coudenhove-Kalergi, jahrzehntelang allgemeiner Konsens in Europa gewesen sei, gibt es in Europa seit Jahrzehnten keine Waffenindustrie, werden in Europa seit Jahrzehnten keine äußerst lohnenden Geschäfte mehr mit Waffenverkäufen in alle Welt gemacht …

„Und der Friedenspräsident in Washington spricht vom Zerstören und Vernichten der Feinde. Die Gewalt, so Barack Obama, ist die einzige Sprache, die diese Mörder verstehen. In Deutschland hat sich Bundespräsident Joachim Gauck, seines Zeichens evangelischer Pfarrer, angesichts des Terrors für Waffengewalt ausgesprochen und sich damit den Zorn friedensbewegter Glaubensbrüder zugezogen.“

Vielleicht sollte irgendwer Barbara Coudenhove-Kalergi in einem persönlichen Gespräch endlich darüber aufklären, daß ein Präsident, der den Friedensnobelpreis erhielt, deshalb nicht zwangsläufig auch ein Friedenspräsident sein muß. Aber, das ist zu befürchten, weiß sie ohnehin zu genau. Das ist möglicherweise die höchste Verlogenheit in diesem ihrem Artikel. Wurde je anders als mit Waffengewalt Terror bekämpft?

„Freilich, eine wirkliche Alternative haben auch die überzeugten Pazifisten nicht anzubieten. Diplomatie? Überzeugungsarbeit? Eine politische Lösung? Verhandeln? Beten? Alles schon probiert, alles kein Erfolg. Wenn im Internet ein ums andere Mal Videos von Enthauptungen Andersstämmiger, Andersgläubiger, Andersdenkender auftauchen, verstummen die Argumente. Ratlosigkeit regiert.“

Das wird die Waffenindustrie der westlichen Gesellschaften freuen, zu lesen, der Pazifismus hat keine Alternative zur Gewalt anzubieten, der Pazifisimus ist keine Alternative zur Gewalt. Terror ist ein Verbrechen. Und in den Staaten Europas gibt es Strafgesetzbücher, nach denen Verbrechen verurteilt werden können. Das wird, ist zu hoffen, auch Barbara Coudenhove-Kalergi bekannt sein, daß es auch in Österreich ein Strafgesetzbuch gibt, nach dem Morde, Gewaltverbrechen jedweder Art bestraft werden können. Ein Mörder ist ein Mörder, eine Gewaltverbrecherin ist eine Gewaltverbrecherin, und das Strafausmaß ist rechtsstaatlich festgelegt. Das ist mehr als ausreichend. Der Rechtsstaat mit seinem Strafgesetzbuch ist ausreichend. Sollte und muß Grund genug sein, gelassen auch an die Verbrechen von Menschen heranzugehen, die für ihre eigene Entschuldigung und Entlastung, einen Gott oder einen Allah oder irgendeine andere erfundene Figur vorschicken, ihre Verbrechen im Namen und im Auftrag einer erfundenen Figur ausführen. Und übrigens, auch für Verbrecherinnen, die Stimmen hören, hat der Rechtsstaat Gesetze vorgesehen, was also mit rechtsabnormen Gesetzesbrecherinnen zu geschehen hat.

„Ratlosigkeit regiert“, schreibt sie. Wären von den Enthauptungen nicht Menschen aus westlichen Gesellschaften betroffen gewesen, sondern ausschließlich Menschen beispielsweise aus dem Irak, aus Syrien, würde nicht „Ratlosigkeit“ regieren, sondern „Gleichgültigkeit“.

„Darüber hinaus hat das Wüten der islamistischen Fanatiker auch den Islam als solchen ins Zwielicht gerückt. Seit neuestem ist der in Deutschland lebende ägyptische Autor Hamed Abdel-Samad in aller Munde, der mit seinem Buch Der islamische Faschismus einen Bestseller gelandet hat und seither in alle Talkshows eingeladen wird. Abdel-Samad war einmal Mitglied der Muslimbrüder und ist heute Atheist. Seine einigermaßen beunruhigende These: Der Islamismus weist Parallelen zum Nationalsozialismus auf und ist mit Demokratie nicht vereinbar. Die meisten Muslime seien zwar friedliche Menschen, aber die Idee – oder in Abdel-Samads Worten: „das Virus“ – des Jihad, des Kampfes gegen alle Ungläubigen, die Überlegenheit des eigenen Glaubens über alle anderen und das Streben nach Errichtung eines Gottesstaates, gehe bis auf den Propheten Mohammed zurück.“

„Lernen aus der Geschichte“, schreibt sie. Dabei scheint sie Geschichte nicht einmal gelernt zu haben. Huch, eine „beunruhigende These“. Denn. Heinrich Himmler sah bereits, wie ähnlich der Islam seiner Weltanschauung sei, oder, Carl Gustav Jung befand schon 1939, Hitler sei wie Mohammed, wie hier bereits mit weiteren entsprechenden Zitaten festgehalten wurde in He.-Chr. Strache fleht Innenministerin verzweifelt an, an seiner Statt konsequent durchzugreifen. Beunruhigend ist also nicht die These, sondern die Tatsache, daß Mordphantasien auch in Österreich verbreitet werden, beispielsweise aber auf einer Website von einer Partei, die für nach aktuellen Meinungsumfragen für jeden vierten Wahlberechtigten in Österreich eine wählbare

„Für die westlichen Gesellschaften stellt sich nun zunehmend die Frage, wie viel Toleranz hier angebracht ist und wo sie endet. Sind nur Taten strafbar oder schon Gedanken an strafbare Taten? Österreich möchte das Logo des „Islamischen Staates“ verbieten. Aber dieses beinhaltet den ersten Satz des islamischen Glaubensbekenntnisses. Kann man das Credo einer Weltreligion verbieten? Was ist noch Islam und was ist schon Islamismus? Kann man Geistlichen vorschreiben, was sie predigen dürfen? Nicht nur unsere Antikriegsüberzeugung ist auf einmal ins Wanken geraten, sondern auch unsere Vorstellung von Religionsfreiheit.“

Wegen einer Wüstengottmordbande die Frage nach der Toleranz zu stellen, das ist beunruhigend. Wegen einer Wüstengottmordbande, die verschwinden wird, wie die nächste kommen wird, wenn es zu keiner Entreligionisierung der Welt kommt, sich einen totalitären Gedankenkontrollstaat zu überlegen, das ist beunruhigend.  Der Hauptfigur von Mohammed sei gedankt, daß in die Hakenkreuzfahne nicht das Credo einer anderen Weltreligion eingeschrieben ist: „Ich bin der Herr, Dein Gott.“ Es gäbe dann wohl kein Verbotsgesetz in Österreich. Und die Fahne wehte von Rathäusern, Kirchtürmen … Andreas Laun etwa wird ihr zustimmen, es könne einem Angestellten eines Organisierten Glaubens nicht vorgeschrieben werden, was er … Wegen einer Wüstengottmordbande gerate die Antikriegsüberzeugung ins Wanken, das ist beunruhigend. Wegen einer Wüstengottmordbande gerate auch die Vorstellung von Religionsfreiheit ins Wanken, das ist beunruhigend. Aber Barbara Coudenhove-Kalergi kann beruhigt werden, wenn beispielsweise in Kroatien, in diesem christlich dominierten Land, „Bringt sie alle um“ skandiert wird, dann wankt die Vorstellung der Religionsfreiheit nicht, da ist die Vorstellung der Religionsfreiheit ein Fels, auf dem die Kirche ihre …

Und im letzten Absatz schreibt sie:

„Einen Trost freilich gibt es: Auch die katholische Kirche war einmal totalitär, organisierte Kreuzzüge und verbrannte Ketzer. Inzwischen sind Kirche und demokratischer Staat kompatibel. Der Islam in Europa, hoffen viele, wird den gleichen Weg gehen. Millionen Muslime arbeiten daran.“

Ob das christabendländische Europa, das in Österreich vor allem eine Partei auf ihre Fahne geschrieben hat, so kompatibel ist mit einem demokratischen und säkularen Staat, um sich trösten zu können? Dazu muß aber fest weggschaut werden, um sich trösten zu können. Wird allein an das Potential der Gewalt und Blutrünstigkeit gedacht, das die Schreibstaffel und Kommentarstaffel auf der Website … Einen Trost freilich gibt es jetzt schon nicht, wenn ein richtiger Vergleich angestellt wird. Die Wüstengottmordbande ist nicht mit der katholischen Kirche zu vergleichen, sondern mit anderen Mördern und Verbrecherinnen, deren Hauptfigur einen christlichen Namen bekommen hat, und in Afrika morden, christliche Massaker verüben, heute und nicht irgendwann in der Vergangenheit …

PS Zu dieser Wüstengottmordbande wurde hier bereits einiges geschrieben, für jene, die es interessiert, eine Zusammenstellung

Moravagine aber trat auf das Antlitz Gottes

Es gibt eine Stelle im Roman über das Leben von Moravagine, die gefällt, im Moment, weil sie auch eine Erklärung sein kann, für heute, sie es verstehbar macht, für den Augenblick oder für ein Immer, weshalb der Mensch sich kein Bild von den monotheistischen Göttern machen soll …

Einmal nur sprach er den Namen Gottes aus, der ihm gar nicht geläufig schien. Und zwar auf dem Trottoir, vor einem Pissior. Moravagine trat in Unrat. Er erbleichte und klammerte sich an meinen Arm: „Merde“, sagte er, „ich trat gerade auf das Antlitz Gottes!“ Und er stampfte mit dem Fuß, um auch nicht das kleinste Partikelchen mit sich fortzutragen.

Moravagine sah das Antlitz GottesMoravagine trat also auf das Antlitz – in die Scheiße. In das Antlitz Allahs vulgo Gottes – in Hundescheiße? Menschenscheiße? Wie verstehbar es dadurch wird, wie erklärlich, das Gebot, sich kein Bild von Gott vulgo Allah zu machen. Wer könnte je noch vor abgebildeter Scheiße beten? An einen Gott, an einen Allah glauben? Andererseits, wird bedacht, woran alles geglaubt wird, ist es sehr gut vorstellbar, daß auch Scheiße zur Allmächtigen, zur Schöpferin von Himmel und Erde … Auch dann, sogar ohne Bildverbot der absolute Glaube an Scheiße, das Einhalten des absoluten Gebotes, Scheiße gehorsam zu sein und widerspruchslos zu folgen …

Moravagine tritt in das Antlitz GottesWie in diesem Falle wohl die heiligen Schriften geschrieben worden wären, hätte Allah vulgo Gott einen anderen Namen bekommen? Nämlich einen Namen nach seinem Antlitz, wie es Moravagine offenbart ward. Und worüber würden etwa Predigerinnen und Imame beim Übertragen heiliger Schriften beispielsweise in die deutsche Sprache uneinig sein? Für eine Übersetzerin hieße vielleicht eine berühmte Stelle: Im Anfang war das Wort und das Wort ward in der Scheiße. Ein Übersetzer würde möglicherweise bevorzugen: Im Anfang war das Wort und das Wort ward Scheiße. Eine andere vielleicht entgegenhalten: Im Anfang war das Wort und das Wort ward Dreck. Und so weiter und so fort.

Moravagine trat in das Antlitz GottesEs würde Organisierten Gläubigen wohl auch ganz menschgemäß und glaubensvernünftig vorkommen, beispielsweise die Serie Passion Christi sich anzusehen, auch dann, sogar dann, wenn die Lebenswegbildchen das Antlitz zeigten, in das Moravagine trat …

Auf das Leben von Moravagine wird, vielleicht, irgendwann noch einmal eingegangen werden. Wenn, vielleicht, einmal darüber nachgedacht werden will, weshalb ein französisch-schweizerischer Schriftsteller Moravagine ausgerechnet in Ungarn auf die Welt kommen läßt. Diesem Frauenmörder, diesem Monster eine ungarisch-österreichische Identität verpaßt, der aber „fliehen wollte, König- und Kaiserreich verlassen, fern von der Politik der Doppelmonarchie leben, woanders, anonym, in der Menge verloren, in einem unbekannten Land, in der Fremde.“ Der schon im Alter von zehn Jahren nicht und nicht nach Wien wollte, stattdessen lieber versuchte zu fliehen, alles unternahm, um Wien zu entkommen, nicht nach Wien zu müssen, Stallungen in Brand setzte …Was für einen schrecklichen Ruf muß Wien damals gehabt haben, als Blaise Cendrars …

Aufklärung 1.0 für Minister Sebastian Kurz: Mohammed, einer aus der Dreifaltigkeit

Wie bitter notwendig jetzt und sofort eine Aufklärung 1.0 ist, dafür steuert aktuell auch Außenminister Sebastian Kurz ungewollt ein aktuelles Argument bei.

Ob Integrationsminister Sebastian Kurz eigentlich der Dimension seiner Forderung nach einer gesetzlichen einheitlichen Übersetzung des Korans bewußt ist?* Um das auf den Punkt bringen zu können. Dafür muß zum Holzhammer gegriffen werden. Es ist, als würde er fordern, „Mein Kampf“ von Adolf Hitler, hätte Adolf Hitler sein Buch nicht in der deutschen Sprache geschrieben, muß in einer gesetzlichen einheitlichen Übersetzung vorliegen, weil „die Mehrheitsbevölkerung es sich verdient, zu wissen, was der Glaubensinhalt ist“, und eine Gemein-Schaft „leide unter teilweisen Fehlinterpretionen des“ …

Islamische Glaubensgemeinschaft Deutschland - Ungläubige - Koranübersetzer Deffner

Ahmad von Deffner, Koranübersetzer: „Ungläubige“.

Es muß leider auf Adolf Hitler zurückgegriffen werden, um dem christschwarzen Minister deutlich machen zu können, was er mit dieser seiner Forderung in einem demokratischen und säkularen Staat des 21. Jahrhunderts tatsächlich verlangt. Die Geschichte von Adolf Hitler ist ihm ja noch geläufig. Adolf Hitler, ein Mörder, ein Betrüger. Das wird auch Sebastian Kurz noch verstehen können. Das ist auch einfach zu verstehen. Kein demokratischer Staat des 21. Jahrhunderts auf dieser Welt würde je noch gesetzlich verankern wollen, daß es vom Glaubensbuch eines Mörders und Betrügers eine einheitliche Übersetzung geben müsse. Und kein demokratischer und säkularer Staat des 21. Jahrhunderts auf dieser Welt würde hitlerische Wiederbetätiger als „wichtigste Partner“ …

Bloß der christschwarze Außenminister, bloß der christschwarze Integrationsminister Sebastian Kurz will alles dazu beitragen, daß aus dem österreichischen Staat kein demokratischer Staat des 21. Jahrhunderts und vor allem kein säkularer Staat des 21. Jahrhunderts wird …

Denn der christschwarze Minister fordert nicht weniger als den gesetzlichen Schutz eines „Betrügers“, er fordert nicht weniger als die staatliche Anerkennung eines „Betrügers“, die staatlich gesetzliche Gewährleistung, daß ein Buch eines „Betrügers“ in einer einheitlichen, in der staatlich anerkannten Übersetzung verbreitet wird. Und die dabei „wichtigste Partnerin“ ist ihm die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich. Weiterbetätigerin und Verherrlicherin und Propagandistin eines „Betrügers“. Und wer wird den Koran³ in eine einheitliche Übersetzung bringen? Wird es Carla Amina Baghajati sein? Ja, ihre Übersetzungen gehen nicht fehl, ihre Übersetzungen lassen keine Fehlinterpretationen mehr zu. Was für eine Übersetzungskompetenz – „Ungläubige“ seien, richtig übersetzt, keine „Ungläubigen“, sondern „Leugner Gottes“ …

Ein Minister eines demokratischen und säkularen Staates hat nicht dafür gesetzliche Sorge zu tragen, daß die Bücher von Mördern und Betrügern in richtigen Übersetzungen verbreitet werden, sondern seinen Beitrag zur Aufklärung zu leisten. In Österreich muß, wie Sebastian Kurz beispielhaft aktuell beweist, die Aufklärung 1.0 mit der Bundesregierung beginnen. Und dafür kann, wie in Aufklärung 1.0 – Jetzt! angekündigt, auch auf Schriften zurückgegriffen werden, die vor dreihundert Jahrhundert geschrieben wurden. Sebastian Kurz braucht sich aber nicht zu fürchten, daß es sich dabei um eine hochphilosophische Schrift, die für wenige Experten und Expertinnen geschrieben wurde, handelt, sondern es ist eine Schrift, die vor Jahrhunderten für die sogenannte breite Masse geschrieben wurde, die für die „Mehrheitsbevölkerung“ gedacht war, damit sie weiß, was für Betrüger und Mörder die Religionsstifter sind …

Aufklärung Einsnull - Mohammed, Mörder und BetrügerUnd damit, dreihundert Jahre später, auch Sebastian Kurz weiß, wem er eine „einheitliche Übersetzung“ gesetzlich verschaffen will, ein kurzer Auszug aus dem „Traktat über die drei Betrüger“:

„Es handelte sich hiebei um einen Schacht, aus dem heraus er sprach, um das Volk glauben zu machen, daß Gottes Stimme sich zugunsten Mohammeds ausspreche, der inmitten seiner Anhänger stand. Durch die Schmeicheleien des durchtriebenen Mohammed getäuscht, begab sich sein Komplize in die Grube, um wie gewöhnlich das Orakel zu spielen. Als nun Mohammed an der Spitze einer Volksmenge, die ihm ganz ergeben war, daherkam, hörte man eine Stimme sprechen: ‚Ich, euer Gott, tue euch kund, daß ich Mohammed als Propheten aller Völker eingesetzt habe. Er wird euch mein wahres Gesetz lehren, das die Juden und die Christen verfälscht haben.‘ Diese Rolle spielte er eine lange Zeit, aber schließlich wurde er dafür mit der größten und schmutzigsten Undankbarkeit belohnt. Als Mohammed die Stimme vernahm, die ihn als Mann Gottes ausrief, wandte er sich dem Volk zu und befahl ihm im Namen jenes Gottes, der ihn als seinen Propheten anerkannte, die Grube, aus der ein so glaubwürdiges Zeugnis zu seinen Gunsten zu hören gewesen war, mit Steinen zuzuschütten. Dies sollte zur Erinnerung an den Stein geschehen, den Jakob zur Kennzeichnung jenes Ortes errichtet hatte, an dem Gott ihm erschienen war. So kam der Elende um, der zu Mohammeds Aufsteig beigetragen hatte. Auf diesem Steinhaufen hat der letzte der berühmten Betrüger sein Gesetz errichtet. Dieses Fundament ist so solide und beständig, daß nach mehr als tausend Jahren seiner Herrschaft noch kein Anzeichen zu sehen ist, das es ins Wanken geraten könnte.

Das war Mohammeds Aufstieg. Er hatte mehr Glück als Jesus, da er noch vor seinem Tode erleben konnte, wie sein Gesetz Verbreitung fand; dem Sohn der Maria war das wegen seinere Armut nicht beschieden. Er hatte sogar noch mehr Glück als Moses, der sich aus übersteigertem Ehrgeiz in den Tod stürzte. Mohammed dagegen starb in Frieden und am Ziel seiner Wünsche und konnte einigermaßen sicher sein, daß seine Lehre auch noch nach seinem Tod Bestand haben würde, da er sie der Denkungsart seiner Anhänger angepaßt hatte, die in der Unwissenheit geboren und aufgewachsen waren.“

„Dieses Fundament ist so solide und beständig“, daß auch nach über eintausendvierhundert Jahren ein Minister in einem demokratischen Staat es für notwendig erachtet, einem „Betrüger“ eine richtige Übersetzung gesetzlich zu verschaffen. Es fehlt dabei nicht nur an Aufklärung. Für einen christschwarzen Minister darf es gemäß seines Glaubens auch keine breite Aufkärung geben. Denn. Stürzt mit Mohammed auch Allah, stürzt endgültig auch Jesus² mit Moses¹ …

 ¹ „Anders als Moses verfügte er über keine Armee, um seine Meinungen zu verteidigen. Moses ließ 24000 Menschen auf einmal hinrichten, weil sie sich seinem Gesetz widersetzt hatten. Grund für diese Massenhinrichtung war, wie 4 Mos. 25, 1-9, berichtet, die Hurerei der Söhne Isreals mit den Töchtern Moabs.“

² „Dies nun, meine Leser, ist das Bemerkenswerteste, das über die drei berühmten Gesetzgeber zu berichten ist, deren Religionen einen großen Teil der Welt unterjocht haben. Sie waren von der Art, wie wir sie dargestellt haben. Ihr müßt nun prüfen, ob sie eure Achtung verdienen, und ob man euch den Vorwurf ersparen kann, daß ihr euch von Führern leiten laßt, die allein durch ihre Ehrsucht groß geworden sind und deren Unwissenheit dafür sorgt, daß auf ewig Hirngespinste verbreitet sind. Um euch von den Irrtümern zu heilen, mit denen sie euch verblendet haben, müßt ihr das folgende freimütig und unparteilich lesen, denn so läßt sich die Wahrheit ans Licht bringen.

Aufgrund unserer Darstellung von Moses, Jesus und Mohammed ist es offensichtlich abwegig, in ihren Schriften eine wahre Vorstellung von Gott zu suchen. Die Erscheinungen Gottes und seine Unterredungen mit Moses und Mohammed sind ebenso wie die göttliche Herkunft Jesu die größten Betrügereien, die je verbreitet wurden. Wer die Wahrheit liebt, muß sich von ihnen fernhalten.“

³ Welche Übersetzung des Korans wird eigentlich derzeit bevorzugt verwendet? Etwa die von Ahmad von Denffer? Ob dieser von Carla Amina Baghajati dafür gerügt wurde, von „Ungläubigen“ zu sprechen, statt von „Gottlosen“, als die „Leugner Gottes“ auch gebrandmarkt werden? Oder die von Frank Bubenheim und Dr. Nadeem Elyas? Mit einem Vorwort „Von Seiner Exzellenz, Scheich Salih ibn ‚Abd al-‚Aziz ibn Muhammad AI aa-Sayh, Minister für Islamische Angelegenheiten,Stiftungen, Da-‚wa und Rechtweisung und Generalinspecteur des König-Fahd-Komplexes“. Diesem Vorwort darf auch entommen werden:

„In Durchführung der Direktiven des Dieners der beiden Heiligen Stätten, des Königs Fahd ibn ‚Abd al-‚Aziz AI Su’ud, sich um Allahs Buch zu kümmern und seine Verbreitung unter den Muslimen in allen Teilen der Welt zu erleichtern, es zu deuten und seine Bedeutungen in die verschiedenen Sprachen der Welt zu übersetzen, und weil das Ministerium für Islamische Angelegenheiten, Stiftungen, Da-‚wa und Rechtweisung im Königreich Saudi-Arabien die Wichtigkeit erkennt, die Bedeutungen des Qur’ans in alle Hauptsprachen der Welt zu übersetzen, um den nichtarabischen Muslimen sein Verständnis zu erleichtern, ist diese Übersetzung herausgegeben worden.
 
Zunehmend wuchs das Gefühl der Muslime um den Bedarf nach einer echten islamischen Übersetzung, die sie aus der Lage der Kritik an den Werken anderer, der Verbesserung der Fehler der Orientalisten und der Richtigstellung des gestörten Bildes herausbringen soll. So gelangte das Islamische Zentrum Aachen – Bilal-Moschee – zu der Überzeugung, daß die Vorlage einer islamischen Alternative notwendig war, beschloß die Durchführung des Projekts einer Übersetzung der Bedeutungen des Qur’ans und betraute mit dieser Arbeit Herrn ‚Abdullah Frank Bubenheim und Dr. Nadeem Ata Elyas.

Während der Arbeit an dem Projekt erschienen auch andere islamische Übersetzungen, darunter die Übersetzung von Muhammad Ahmad Rassoul, einem Verleger und Verfasser ägyptischer Herkunft, die Übersetzung des deutschen Muslims Ahmad von Denffer, sowie die Übersetzung mit Kommentar, herausgegeben von der SKD Bavaria Verlag und Handel GmbH in München. Aus all diesen Übersetzungen – wenn auch nicht immer von Anfang an – hat das Projekt Nutzen gezogen, und sie haben, durch Allahs, des Erhabenen, Huld, einen positiven Einfluß darauf gehabt.“

Sebastian Kurz Koran-Übersetzung

Wenn die Kurz-Übersetzung auch ein Jahrzehnt in Anspruch nimmt, dann wird sie rechtzeitig vorliegen, wenn die nächste Wüstengottmordbande … Und nur noch auf Terror spezialisierte Historikerinnen wissen werden, daß es einmal eine Wüstengottmordbande namens IS …

Noch eine österreichische Übersetzung? Kann es denn eine fehlinterpretationsfreiere als jene nach königlichen Direktiven noch geben? Eine von noch höherer Autorität abgesegnete? Aber, auch das steht im Vorwort, es kann nie genug Übersetzungen geben. Es fehlt noch eine, jedenfalls Sebastian Kurz fehlt eine noch, vielleicht die von Allah Carla Amina Mohammed Baghajati. Nach ihrer Übersetzungsleistung in der Fernsehsendung „Im Zentrum“ könnten die von Elyas-Bubenheim königlich abgesegneten übersetzten Quaran-Sätze:

„Gewiß, Allah hat die Ungläubigen verflucht und für sie eine Feuerglut bereitet, ewig und auf immer darin zu bleiben, ohne einen Schutzherrn noch Helfer zu finden. Am Tag, da ihre Gesichter im (Höllen)feuer hin und her gedreht werden, sagen sie: ‚O hätten wir doch Allah gehorcht und hätten wir dem Gesandten gehorcht!‘ Und sie sagen: ‚Unser Herr, gewiß, wir haben unseren Herrschern und unseren Großen gehorcht, und da haben sie uns vom Weg abirren lassen. Unser Herr, lasse ihnen zweifache Strafe zukommen, und verfluche sie mit einem großen Fluch.‘ ‚Werft, ihr beide, in die Hölle jeden beharrlichen, widerspenstigen Ungläubigen. ‚Muhammad ist Allahs Gesandter. Und diejenigen, die mit ihm sind, sind den Ungläubigen gegenüber hart, zueinander aber barmherzig. Du siehst sie sich verbeugen und niederwerfen, in dem sie nach Huld von Allah und Wohlgefallen trachten. Ihr Merkmal seht ihr auf ihren Gesichtern durch die Niederwerfung. Doch wer an Allah und seinen Gesandten nicht glaubt – gewiß, so haben Wir für die Ungläubigen eine Feuerglut bereitet.“

von ihr wie folgt lauten:

Gewiß, Allah hat die Leugner Gottes verflucht und für sie eine Feuerglut bereitet, ewig und auf immer darin zu bleiben, ohne einen Schutzherrn noch Helfer zu finden. Am Tag, da ihre Gesichter im (Höllen)feuer hin und her gedreht werden, sagen sie: ‚O hätten wir doch Allah gehorcht und hätten wir dem Gesandten gehorcht!‘ Und sie sagen: ‚Unser Herr, gewiß, wir haben unseren Herrschern und unseren Großen gehorcht, und da haben sie uns vom Weg abirren lassen. Unser Herr, lasse ihnen zweifache Strafe zukommen, und verfluche sie mit einem großen Fluch.‘ ‚Werft, ihr beide, in die Hölle jeden beharrlichen, widerspenstigen Leugner Gottes. ‚Muhammad ist Allahs Gesandter. Und diejenigen, die mit ihm sind, sind den Leugnern Gottes gegenüber hart, zueinander aber barmherzig. Du siehst sie sich verbeugen und niederwerfen, in dem sie nach Huld von Allah und Wohlgefallen trachten. Ihr Merkmal seht ihr auf ihren Gesichtern durch die Niederwerfung. Doch wer an Allah und seinen Gesandten nicht glaubt – gewiß, so haben Wir für die Leugner Gottes eine Feuerglut bereitet.

Es könnten noch viele Sätze aus dem Koran genommen werden, beispielsweise über „Ungläubige“ und „Frauen“, oder, in der Übersetzung von Frau Baghajati: „Leugner Gottes“ und … Aber, die wenigen oben angeführten Beispiele für eine weitere, für eine kurzsche Übersetzung sind ausreichend, um Kopfschmerzen … Die „Mehrheitsbevölkerung“ wird dem christschwarzen Minister und seiner christschwarzen Partei, ist zu hoffen, die verdiente Antwort in allen kommenden Wahlen geben. Die Menschen in diesem Land haben sich nicht einen Minister der religiösen Vernebelung verdient, nicht einen Minister verdient, der nicht einmal bis zur historischen Aufklärung vorgedrungen ist.

* Es sind damit auch ganz profane, praktische Fragen aber mit demokratiepolitischer Relevanz verbunden. Werden dann, sobald es die Baghajati-Übersetzung gibt, alle anderen Übersendungen beschlagnahmt, eingezogen, verboten, das Besitzen einer anderen Übersetzung, das Lesen von anderen Übersetzungen unter Strafe gestellt? Wie wird die „Mehrheitsbevölkerung“ von den Baghajati-„Glaubensinhalten“ erfahren? Wird die Baghajati-Übersetzung an die „Mehrheitsbevölkerungshaushalte“ kostenlos massenweise verschickt werden? Werden Brautpaare der Mehrheitsbevölkerung am Standesamt als Geschenk die Kurz-Baghajati-Übersetzung erhalten? Wird es im Deutsch-Unterricht doch wieder einen Literatur-Kanon geben, aber mit einem einzigen Buch, nämlich mit der Kurz-Baghajati-Übersetzung?

Aufklärung 1.0 – Jetzt!

Aufklärung Einsnull - JetztEs zeigt sich immer wieder und vermehrt dringlich, wie notwendig eine Aufklärung 1.0 wäre. Eine Aufklärung 1.0 deshalb, weil diese vor die historische und als die erste angesehene Aufklärung zu setzen wäre, um auch die Folgen der historischen Aufklärung miteinzubeziehen, die nicht nur Positives brachte, auch der historischen Aufklärung ist die Maske der Verklärung, ist die Larve der Legenden herunterzureißen, um zu einer tatsächlichen Aufklärung zu kommen. Somit also zur tatsächlichen und wirklichen Aufklärung 1.0, die dem Begriff Aufklärung in vollem Umfange erstmals gerecht wird.

Vieles aber, was in der historischen Aufklärung gesagt und geschrieben wurde, kann für die Aufklärung 1.0 übernommen werden. Erstens, um zu zeigen und also aufzuklären, daß vieles von dem, worüber heute noch diskutiert wird, so diskutiert wird, als hätte es nie eine historische Aufklärung gegeben. Dabei hat bereits die historische Aufklärung mit gewissen Vorstellungen vollkommen aufgeräumt, derart aufgeräumt, daß heute nicht mehr Diskussionen geführt sollten werden können, wie sie in erschreckendem Ausmaß immer noch geführt werden.  Zweitens deshalb, um zu zeigen und also aufzuklären, es ist derart viel Wissen und es sind derart viele Erkenntnisse gerade aus der historischen Aufklärung vorhanden, die die Aufklärungsarbeit ungemein erleichtern kann. Denn es ist nicht mehr notwendig, noch einmal selbst all das zu formulieren, was bereits geschrieben und gesagt wurde. Und das Zitieren aus Schriften der historischen Aufklärung ist nicht als Wiederholung zu verstehen, sondern als Teil der Aufklärung 1.0. Denn die Schriften der historischen Aufklärung klären darüber auf, daß heute so diskutiert und agiert wird, als wären seit den Niederschriften der historischen Aufklärung nicht Jahrhunderte vergangen, sondern nicht einmal ein Tag, schlimmer noch, als hätte es die historische Aufklärung nie gegeben.

Dafür werden sich wohl in jedem Land in Europa Beispiele finden lassen. Aber es soll hier von Österreich gesprochen werden. Exemplarisch. Es muß nicht verschwiegen werden, warum Österreich dafür beispielhaft ausgesucht wurde. Es ist die Wohnstätte, in einem Dorf im Waldviertel, am Kältepol. Und der Empfang der Fernsehprogramme des österreichischen Rundfunks …

Es fällt Carla Amina Baghajati vom Organisierten Glaubens des Islams in Österreich die Ehre zu, letzte Auslöserin dafür zu sein, einen ersten Text zur bereits lange schon als notwendig erachteten Aufklärung 1.0 nicht zu schreiben, sondern zu veröffentlichen. Als Carla Amina Baghajati in der sonntäglichen Sendung „Im Zentrum“ mit dem Titel „Dschihad – Die Terrorangst kehrt zurück“ anhob, Mohammed auch noch beim Thema Sklaverei in Schutz nehmen zu wollen, ihn gar stilisierten wollte zum Befr…, spätestens zu diesem Zeitpunkt war klar, die Forderung nach einer Aufklärung 1.0 muß öffentlich gemacht werden. Und ihr wehrhafter Versuch des Schönredens des Begriffs „Ungläubige“, es so hinstellen zu wollen, nämlich dadurch, zu sagen, es wäre bloß nicht die richtige Übersetzung. Denn nach ihr wäre die richtige Übersetzung „Leugner Gottes“ … Als ob das kein Kampfruf der Gläubigen durch die Jahrhunderte gewesen wäre und ist, Menschen, die als „Leugner Gottes“ gebrandmarkt wurden und werden, auf die grausamste Weise zu ermorden, wofür Gläubige eine Phantasie entwickeln konnten und können, als hätten sie die Werke des Marquis de Sade geschrieben, und wieder auch nicht, denn gegen die blutrünstige in Taten umgesetzte Phantasie erscheint Marquis de Sade als ein gänzlich ohne Phantasie seiender Mann, aber als ein um so viel klügerer Mensch als die Gläubigen, denn er wußte, Phantasie darf nur geschrieben, aber nicht gelebt und ausgelebt werden, Phantasie ist und darf niemals eine Handlungsanleitung in der Wirklichkeit sein.

Aber was heißt es, Gott zu leugnen? Es bedeutet, nicht an Gott zu glauben, also ungläubig zu sein. Und welche tödlichen Gefahren das zeitigt, beweist aktuell wieder die Mordwüstenbande. Aber Carla Amina Baghajati stellt es mit ihrer „richtigen Übersetzung“ so hin, als würde ein Mensch, der nicht als „Ungläubiger“ angesehen wird, sondern nach ihrer Übersetzung als „Leugner Gottes“ mit offenen Armen von ihrem Organisierten Glauben empfangen werden, als würde einem Menschen, der Gott leugnet, in einer Moschee oder im Abdullah-Zentrum in Wien der rote Teppich ausgerollt werden, sein Haupt bekränzt werden. Es wird tatsächlich bekränzt. Sein vom Körper getrenntes Haupt wird bekränzt, aber nicht mit Lorbeer, sondern mit seinem eigenen Blut, wie es aktuell wieder die Mordwüstengottesbande praktiziert. Weiterbetätiger und Weiterbetätigerinnen von Organisierten Glauben kehren also wieder zur grausamsten Gewalt zurück, um „Leugner Gottes“, also „Ungläubige“ auf ihren Pfad bringen zu wollen. Andere Menschen als „Leugner Gottes“ zu bezeichnen, bedeutet aber auch, sich selbst über den Anderen zu erheben, sich selbst zur absoluten Besitzerin der Wahrheit zu krönen, zur Herrscherin über Wahrheit und Lüge zu machen. Aber, nur wer im Märchen lebt, muß den Anderen als Lügner abstempeln. Nur wer im Märchen lebt, muß der Anderen die Wahrheit absprechen, muß ihre Wahrheit ihr missionarisch aufdrängen. Denn im Märchen gibt es keine Wahrheit, und das wissen Gläubige. Um aber aus einem Märchen eine Wahrheit machen zu können, müssen viele, am besten alle an das Märchen glauben. Und wenn alle an ein Märchen glauben, erscheint das Märchen wie eine Wahrheit, allen voran für die Verkünder und Verkünderinnen der Märchen selbst.

Und noch ein Umstand spricht dafür, Österreich als Beispiel zu nehmen. Im Parteipolitischen gibt es in Österreich die freiheitliche Gemein-Schaft, die es zu einer Meisterschaft darin gebracht hat, alles umzukehren, sich als Opfer darzustellen, ihre Kritiker als Täter, ihre Kritikerinnen als die tatsächlichen Gefährlichen. Und nicht anders verfährt Carla Amina Baghajati in dieser Sendung, wenn sie dem Politologen Hamad Abdal-Samed Gefährlichkeit seiner Kritik unterstellt, geradeso, als würden, um bei den aktuellen Grausamkeiten zu bleiben, die Weiterbetätiger und Weiterbetätigerinnen dieses Organisierten Glaubens in der Wüste mit dem Ruf „Im Namen der Kritik“ Menschen morden, die für sie „Ungläubige“, also „Leugner Gottes“, sind. Aber es ist keine tatsächliche Meisterschaft, denn es ist immer alles durchschaubar, alles zu entkräftigen.

Für heute einmal genug. Es wird fortgesetzt werden. Es muß fortgesetzt werden. Die Aufklärung 1.0. Für den nächsten Beitrag ist daran gedacht, etwas über einen der Religionsbetrüger, über Mohammed, zu zitieren, das bereits vor Jahrhunderten geschrieben wurde. Schmerzlich daran ist, immer noch das vorbringen zu müssen, was das Märchen, mehr unter der Verschlagwortung Religion bekannt, ist, obgleich es seit Jahrhunderten klar ist, diese Märchen sind nicht erzählenswert.

Am christlich-faschistischen Krieger-Denkmal Redipuglia ruft Papst Franziskus um Frieden – Ein Hohn

Mussolini - Redipuglia - FranziskusVor bald einhundert Jahren gab es im vorfaschistischen Italien die schöne Idee, Schulen zu bauen, statt Kriegerdenkmäler zu errichten. An die gute Idee, in die Bildung zu investieren, also aktiv gegen Krieg etwas zu tun, mußte bei den Berichten über den Auftritt des Papstes in Redipuglia gedacht werden, und vor allem daran, daß, auch im österreichischen Fernsehen, ganz unschuldig und ganz christlich von einem Denkmal für die Gefallenen – was für ein liebliches Wort, sie sind nicht hingefallen, sie wurden ermordet und mußten davor selbst morden – des Krieges von 1914 bis 1918 … Ganz so, als ob niemand wüßte, um was für ein Denkmal es sich dabei handeln würde.

Es ist menschgemäß höhnisch von Papst Franziskus gerade in Redipuglia aufzutreten, gerade dort, um Frieden zu bitten, um Frieden zu beten. Aber das ist wunderliche Logik von Organisierten Glauben, passiv für den Frieden zu beten, aber aktiv Gewalt, Mord, Krieg …

Es gibt nichts Passiveres und Alles-Hinnehmenderes als das Beten. Und es gibt kein zweites Synonym für Unbildung als Gebet.

Das monumentale Denkmal in Redipuglia ist ein faschistisches Denkmal. Ganz oben befindet sich eine römisch-katholische Kapelle, als Zeichen des Segens Gottes für die Faschisten und Faschistinnen, für Benito Mussolini, der sie 1938, am Vorabend des Krieges von 1939 bis 1945 pompös einweihte, nicht um Frieden zu beten, sondern mit Unterstützung der Mordenden und Ermordeten des Krieges von 1914 bis 1918 die nächsten Generationen in den Krieg zum Morden und zum Sterben zu treiben.

Es ist menschgemäß kontraproduktiv von Papst Franziskus auf dem Boden eines Kriegerdenkmals um Frieden zu beten. Es mag vielleicht für eine kurze Zeit gut gehen, daß Kriegerdenkmäler Mahnung und Auftrag sind, für den Frieden zu beten, sogar, für den Frieden sich einzusetzen. Aber wenn die Zeit wieder reif ist, oder richtiger, die Zeit wieder unreif ist, werden Kriegerdenkmäler zu dem, was sie tatsächlich sind, gefährliche Brutstätten des Hasses. Schlimmstes Propagandamaterial, um die Menschen wieder in einen Krieg zu treiben, weil die Kriegerdenkmäler sie an verlorene Schlachten, an verlorene Kriege erinnern, an das, was ihnen von anderen angetan wurde, vergessen dabei aber, was sie anderen angetan haben. Das Kriegerdenkmal in Redipuglia wurde nicht um des Friedens Willen gebaut, sondern um wieder einen Krieg zu entfachen. Die Faschisten und Faschistinnen drängten sehr auf eine schnelle Fertigstellung, noch vor dem Krieg von 1939 bis 1945.

Und noch eine Verlogenheit offenbart dieses Kriegerdenkmal in Redipuglia. Es ist zugleich auch die größte und brutalste Verhöhnung der Menschen, die in den Krieg zum Sterben und zum Morden getrieben werden. Am Fuße dieses monumentalen Kriegerdenksmals steht der Sarkophag des Kommandeurs. Es soll wohl den Eindruck vermitteln, im wirklichen Krieg schritt der Kommandeur voran, mutig und tapfer. Aber in Wirklichkeit starb er erst 1931. Während die von ihm Befehligten tatsächlich im Krieg elendig krepierten, und er, der Kommandeur, wohl in einer warmen Stube eines Palais … Und nun, im Tod, liegt der Kommandeur wieder in ersten Reihe, während die sogenannten einfachen Soldaten hinter ihm zu liegen haben. Das ist die Regel, und nicht die Ausnahme. Die Befehlshaber überleben die Kriege, wie ein anderes Beispiel passend zum Krieg von 1914 bis 1918 zeigt: Oskar Potiorek, heute noch Ehrenbürger von Klagenfurt, friedlich lange nach Kriegsende verstorben, und die einfachen Soldaten, die für ihn morden und sterben mußten – vergessen, irgendwo und irgendwann verscharrt, oder als Überlebende ein elendes und erbärmliches und ignoriertes Dasein zu fristen hatten: als Kriegszitterer …

Es ist höhnisch und kontraproduktiv, ausgerechnet in Redipuglia, an einem christlich-faschistischen Kriegerdenkmal, errichtet als Einladung zum nächsten Krieg, um Frieden zu beten. Und noch etwas ist es. Es ist für Papst Franziskus leicht, seinen Gott um Frieden zu bitten. Denn das Kriegsstaffelholz des 21. Jahrhunderts hat sein Gott, der sich im 20. Jahrhundert und die Jahrhunderte davor kriegerisch austoben konnte, an Allah abgetreten, vorerst einmal. Ein Gott ist also immer mit dabei, ist stets der Joker im blutigen Spiel, ein Gott zieht Menschen also immer in den Krieg, zum Morden und zum Sterben. Und mitten in den Kriegen dieser Götter, wie immer sie heißen mögen, auf den Schlachtfeldern offenbaren die Geistlichen, welches Organisierten Glauben auch immer, ihren größten Zynismus, wenn sie den sogenannten einfachen Menschen beim elendigen Sterben beistehen, ihnen, weil die Hände weggeschossen sind, die herausgeschossenen Gedärme zum Beten falten, zum Beten um Frieden.

Diese gute und schöne Idee, Schulen statt Kriegerdenkmäler, sollte nach beinahe einhundert Jahren endlich umgesetzt werden. Und die Kriegerdenkmäler? Abtragen. Was an Material brauchbar ist, zum Bauen von Schulen verwenden. Und die Geistlichen, welches Organisierten Glaubens auch immer – die Angestellten der Organisierten Glauben alleine beten lassen. Denn für den Frieden ist so viel zu tun. Keine Sekunde mehr darf für das passive Beten zu welcher einer erfundenen Figur auch immer um Frieden verschwendet werden, auch deshalb, weil es ein Beten zu Kriegslüsternen ist.

He.-Chr. Strache fleht Innenministerin verzweifelt an, an seiner Statt konsequent durchzugreifen

He.-Chr. Strache dürfte gar keinen Einfluß auf das freiheitliche Medium haben. Anders kann es gar nicht verstanden werden, wenn er am 10. September 2014 die Innenministerin flehend fragt, wann werde sie endlich konsequent durchgreifen. Und konsequentes Durchgreifen, das ist auch dem hilflosen He.-Chr. Strache klar, ist notwendig, wenn es im freiheitlichen Medium solche Drohungen gibt, als wären sie das Amen zu den unzensurierten Kommentaren:

„Man muss den beteiligten korrupten ‚Politikern‘ klarmachen, dass in nicht allzu ferner Zukunft der Laternenorden am Hanfband auf sie warten wird, wenn sie ihre verbrecherische Tätigkeit fortsetzen …“

He-Chr Strache - Unzensuriert - Hilfreruf nach EingreifenDas wurde am 9. September 2014 geschrieben, und bleibt im freiheitlichen Medium veröffentlicht, erhält Zustimmung. Und am 10. September 2014 verlinkt He-Chr. Strache zu diesem freiheitlichen Kommentar mit seinem verzweifelt fragenden Hilferuf an die Innenministerin.

Erfolglos allerdings. Denn die mörderische Drohung wurde vom freiheitlichen Medium nicht gelöscht. Im Gegenteil. Am 10. September 2014 kam noch die mörderische Sorge hinzu:

„Gibts überhaupt so viele Laternen“.

Auch das bleibt – Ordnung und Gründlichkeit müssen schließlich sein – bleibt veröffentlicht, und erhält Zustimmung.

Gesinnungsgemäß hat He.Chr. Strache die Innenministerin nicht wegen dieser Kommentare hilflos fragend angefleht, sondern wegen des Hauptkommentars vom 9. September 2014 in diesem freiheitlichen Medium unter der Überschrift „Hassprediger ruft in Wiener Moschee zum Dschihad auf“. Wegen der morddrohenden Begleitkommentare die Innenministerin anzurufen, wäre auch einigermaßen absurd. Darüber müßte ein Obmann mit seinen gemein-schaftlichen Kameraden von der „Unzensuriert“ endlich klar und deutlich reden, oder seine Kameradin im Parlament, die einmal Bundespräsidentin in Österreich werden wollte und jetzt „Unzensuriert“-Kolumnistin ist, endlich ersuchen, sich darum zu kümmern, daß solche Kommentare nicht mehr veröffentlicht werden und veröffentlicht bleiben.

Aber es scheint freiheitlichen Funktionären und Mandatarinnen kein Anliegen zu sein, gegen dieses Herbeischreiben einer von Mord und Totschlag beherrschten Gesellschaft aufzutreten, wie auch die ebenso aktuelle und ebenso ignorierende Reaktion eines weiteren freiheitlichen Mandatars auf den Kommentar „Umlegen dieses Buben“ zeigt.

Vergangenheit - Gegenwart - Zukunft

Hamed Abdel-Samad: „Und wie immer ist es einfacher, den Grund für dieses Scheitern nicht bei sich selbst zu suchen, sondern einem ominösen Feind zuzuschieben.“

Sonderbar daran ist allerdings eines, daß die freiheitliche Gemein-Schaft, von He.-Chr. Strache aufwärts, derart gegen ihre Brüder und Schwestern im Geiste Sturm laufen. Einen weltanschaulichen Unterschied festzustellen, fällt doch recht schwer, werden freiheitliche weltanschauliche Positionen, um dafür ein aktuelles Beispiel zu bringen, mit den negativen Gebeten des in die Wüste geflüchteten und von der österreichischen gutter press zum „Rockstar“ hochgeschriebenen jungen Erwachsenen aus der Donaustadt verglichen … Der Unterschied scheint bloß der Name des Führers zu sein – für die einen heißt er Gott, für die anderen Allah. Jedoch, Führer können gewechselt werden. Wie aus der Vergangenheit bitter erinnerlich, die gerade den Kameraden und Kameradinnen der freiheitlichen Gemein-Schaft allzu gut bekannt ist, auf die sie mit recht verklärtem Blick … Gott und Allah können zu einem Führer verschmelzen und dann wird, wie aus der Vergangenheit bekannt, unter einer gemeinsamen Fahne des verschmolzenen Führers wieder mörderisch marschiert. Wird an die Zukunft gedacht, ist das eine äußerst gruselige Vorstellung. Und dagegen gilt es aufzutreten, gegen diese Weltanschauungen derer, die ihren Führer Gott nennen, gegen diese Gesinnungen derer, die ihren Führer Allah nennen.

Anstatt IHR zu danken, hadert Allah im Gebet mit seiner Göttin Demokratie

Allah hadet im Gebet mit seiner Göttin Demokratie

Allah hadert unwissend im Gebet mit Demokratie.

  Ohne Demokratie wäre Allah unbekannt, stumm, gesichtslos, und das weiß Allah, deshalb betet er zur Demokratie, anerkennt er, daß sie über ihm steht, auch wenn er, wie es genannt werden könnte, mit negativen Gebeten seine Huldigung spricht. Das ist nicht verwerflich. Das hat Tradition. Das Hadern mit seiner Göttin. Aber das ist ein Beweis, daß es sie gibt, die Göttin Demokratie. Drei solcher Gebete sollen heute vorgestellt werden. Sie wurden in den letzten Stunden von Allah gesprochen, geschrieben und verbreitet. Allah hat viele Namen. Einer ist Firas H. In Abwandlung von einer Aussage von Martin Luther, die er auf einen anderen Organisierten Glauben münzte, daß nämlich jeder Mensch ein Papst ist, kann für den Glauben von Firas H. gesagt werden, jeder Mensch dieses Organisierten Glaubens ist ein Allah – also auch Firas H. Und was alle Allahs ihm, Allah, dessen Gebete hier zitiert werden, nicht bieten können, das verschafft ihm, Allah, die Göttin Demokratie. Vielleicht hatte er in seinem jungen Leben schon sogenannte Schicksalsschläge hinzunehmen, die er, um eine Schuldige zu finden, der Demokratie anlastet, und darum dieser Zorn auf sie. Vielleicht hat sie sich ihm nicht in der Pracht offenbart, ihn nicht eindrücklich genug zur Teilnahme eingeladen, wie er sich das von ihr gewünscht hätte. Und darum dieser Zorn auf sie und dieses Hadern mit ihr. Aber, (wie es so schön heißt:) offen gestanden, die Beweggründe, die psychische Verfaßtheit eines Mitläufers, eines Mittäters der Mordwüstenbande wollen hier nicht behandelt werden. Warum auch immer also die Flucht in die Wüste, die Flucht vor der Demokratie. Es war eine vergebliche Flucht. Denn auch in der Wüste ist sie ihm gegenwärtig, auch in der Wüste ist er ohne sie nichts. Oder vor allem in der Wüste ist er ohne sie nichts, bloß einer in der Reihe, namenlos zum Morden und zum Sterben aufgestellt. Ohne sie bleibt er in der Wüste ein stummer und unbekannter und gesichtsloser Allah, einer, den seine Familie bloß kennt, ein paar Freunde noch, ein paar Lehrerinnen, vielleicht auch noch der Gemüsehändler in seiner Wohnstraße in Wien …

Allah ruft zornig seine Göttin Demokratie an

Allah beschimpft im Gebet Demokratie dafür, daß er seine Meinung äußern und Menschen lächerlich machen kann.

Aber jetzt, in der Wüste, hat er der Demokratie alles zu verdanken. Er hat ihr zu verdanken, daß er ein Gesicht hat. Er hat ihr zu verdanken, daß er eine Stimme hat. Er hat ihr zu verdanken, daß er bekannt ist. Er hat ihr zu verdanken, daß er medial vor allem in dem demokratischen Land, aus dem er in die Wüste zog, umschmeichelt wird, etwa damit, ein „Rockstar“ zu sein. Obgleich bis jetzt noch nichts davon gehört wurde, daß Allah singt oder überhaupt singen kann, wie es von einem „Rockstar“ … Oder, daß medial betrauert wird, ihn verloren zu haben. Es versucht wird, sich in ihn hineinzuversetzen, Empathie zu entwickeln. Das alles hat Allah der Demokratie zu verdanken. Und auch, daß er in der Wüste seine Meinung äußern kann, hat er der Demokratie zu verdanken. Denn, wo äußert er seine Meinung? Auf der Plattform des Unternehmens Facebook, einer Firma aus einem weiteren demokratischen Land. Daß Allah nun so viele digitale Freunde hat, auch das verdankt er der Demokratie. Er hätte also gar keine Gründe für negative Gebete. Daß sich Medien aus einem demokratischen Land um Interviews mit ihm bemühen, er welche geben kann, auch das verdankt er der Demokratie. Daß ihm attestiert wird, kein Dummkopf zu sein – auch das. Allah selbst aber bescheinigt mit seinen negativen Gebeten, nichts zu wissen, unwissend zu sein, beispielsweise was in der Demokratie erlaubt ist und was nicht. In Wahrheit bleibt Allah nur eines, sich in den Sand zu werfen, und der Demokratie Abbitte zu leisten, für seinen Zorn, seinen Hader, seine Undankbarkeit. Aber die Demokratie ist eine seltsame Göttin. Sie will keine Gebete, keine Abbitte, keinen Ablaß, nur Allah glaubt, daß sie über ihm steht, daß sie eine zu bekämpfende Göttin ist, eine Herrscherin ist, während sie nichts anderes ist, als eine, in der auch Allah seinen absurden Kampf …

Allah hadert im Gebet mit Demokratie

Hätte Allah sich vor seiner zornigen Flucht in die Wüste ein wenig nur informiert, er hätte mit seinen Meinungen eine seine rechte Heimat auch in Wien finden können, in der freiheitlichen Gemein-Schaft.

Und diese Nachsicht der Demokratie mit den jugendlichen Allahs aufgrund ihres Alters ist ihrem blinden Auge wohl geschuldet, oder, ihrem religiösen Auge – das ist ein und dasselbe Auge. Denn nicht alle Jugendlichen, auch jene nicht, die viele Jahre jünger als Allah sind und heute nicht unter Mördern und Mörderinnen leben, die heute morden, für die sie keine Propaganda heute betreiben, können auf diese Nachsicht zählen, die etwa irgendwo ein Hakenkreuz schmieren, schon ein einziges geschmiertes Hakenkreuz wird ihnen zum Tribunal … Auch wenn zwischen den jugendlichen Allahs und den jugendlichen Rechtsextremen Parallelen … Hier hat die Demokratie höchsten und dringendsten Handlungsbedarf. Es kann sogar ein sehr alter Mensch, der sogar selbst eingesteht, mit siebzehn Jahren bei der Waffen-SS gewesen zu sein, heute noch Gefahr laufen, daß sein ganz und gar unnazihaftes Lebenswerk genichtet wird. Beinahe wäre das beispielsweise Günter Grass vollständig passiert. Unerbittlich wird sogar von einem Siebzehnjährigen Verantwortung eingefordert, Milde abgelehnt, Erklärungsversuche verweigert, verurteilt, Empathie zu einem tatsächlichen Fremdwort erklärt. Das entschiedene Auftreten gegen Wiedergänger und Wiedergängerinnen des Faschismus, des Hitlerismus muß  Vorbild sein im Auftreten gegen Weiterbetätiger und Weiterbetätigerinnen von Organisierten Glauben … Aber auch die anderen Allahs in der Wüste haben der Demokratie zu danken, etwa jener Allah, dessen Hilflosigkeit gesehen wurde, bemerkt wurde, wie hilflos Allah in der Wüste stand, knapp davor, als er zum Mörder wurde … Und daß diese drei negativen Gebete von dem neunzehnjährigen Allah hier veröffentlicht werden, auch das hat er der Demokratie zu verdanken. Auch wenn er als Unwissender damit vorgeführt wird. Aber das muß in einer Demokratie ausgehalten werden. Und es ist nie zu spät, ein Wissender zu werden, auch für Allah. In dieser Hinsicht ist aber die Demokratie gefordert, denn nicht alle schaffen es von alleine, den Wert einer Demokratie zu erkennen. Die Demokratie selbst scheint ermüdet zu sein, ihre Werte extensiv und intensiv darzustellen. Dabei ist das, wie auch die negativen Gebete von Allah zeigen, notwendiger denn je.

Isis is vom saudischen Königshaus und das hat ein Abdullah-Zentrum in Wien

Heute, am 5. September 2014, schreibt einer, von dem nicht gewußt wird, ob er bereits zum Mörder wurde, aber jedenfalls einer, der in die Wüste zog, um Mörder und Mörderinnen zu unterstützen, etwas, das nicht ignoriert werden kann und darf, und zwar:

„Wir sind Khawarij von Saudischen Königshaus„.

Interessant daran ist aber bloß eines, daß einer von der Mordwüstenbande sagt, sie, die Mordwüstenbandenmitglieder, seien „von saudischen Königshaus“. In der Wüste wird der Mitläufer und also Mittäter etwas aufgeschnappt haben, um das schreiben zu können. Er schreibt das auf seiner Seite der Plattform des Unternehmens Facebook.

Und in Österreich gibt es ein Abdullah-Zentrum. ISIS IS vom saudischen KönigshausSpätestens jetzt ist es dringlich geboten, dieses Zentrum zu durchleuchten, eindringlich zu hinterfragen, ob es für einen demokratischen Staat tatsächlich angebracht ist, ein derartiges Huldigungspalais des Personenkultes … Für eine ehemalige Ministerin wird sich wohl noch ein anderes Ausgedinge finden lassen können, vielleicht als Oberministrantin bei Andreas Laun oder Christoph Schönborn …

Wer von diesem Zentrum noch nichts gehört hat, hier ein paar Hinweise als erste Informationen:

Abdullah-Center – The King and Spindelegger

A letter from Saudi Arabia

Heaquarters with terror camp of religions at Vienna?

Der mordende Hilflose in der Wüste

Fellners Österreich: „Sotloff war im August 2013 in Syrien verhaftet worden“

Fellners Österreich - Verhaftet - BahFür die zweite Umsonst in Österreich ist also, schreibt heute am 3. September 2014 die fellnerische, ist der ermordete Journalist „verhaftet worden“. Hierzulande heißt es, wer verhaftet wird, muß etwas angestellt haben, oder auch, wer ganz unschuldig ist, wird nicht verhaftet. Was also hat Steven Sotloff angestellt, daß er „verhaftet“ worden ist? Nichts. Er ist auch nicht „verhaftet“ worden. Er wurde entführt. Er wurde als Geisel genommen. Von jenen, die nun seine Mörder und Mörderinnen wurden. Bloß die zweite Umsonst schafft es, einer Bande von Mördern und Mörderinnen mit staatlicher Autorität auszustatten, Verhaftungen

Die verbrecherische und mordende IS oder ISIS oder ISIL – egal wie sie sich bezeichnen oder bezeichnet wird, am besten jetzt schon so über sie reden, wie sie nach ihrem Verschwinden im Rückblick genannt werden wird: Mordwüstenbande – wird sich vielleicht schon bei Wolfgang Fellner höchstpersönlich dafür bedankt haben, für sie in Österreich die Propaganda abzudecken. Nicht allein nur durch den heutigen Artikel, wird etwa an das Hochschreiben von einem jungen Erwachsenen am 1. September 2014 zu einem „Rockstar“ … Möglicherweise denkt die Mordwüstenbande schon an Einsparungen, eine Abteilung Österreich-Propaganda benötige sie ja eigentlich nicht mehr. Das erledige die zweite Umsonst ohnehin bitter hervorragend …

Wenn morgen in der Frühe auf dem Weg zur Arbeit in der Schnellbahn von Bruck an der Leitha nach Hütteldorf die Jugendlichen mit der zweiten Umsonst gesehen werden, für die das eine richtige Zeitung sei, weil sie ja geheftet ist, wird unweigerlich daran gedacht werden müssen, wie viele dieser Jugendlichen werden sich angezogen fühlen, von diesem „Staat“, der mit Verhaftungen durchgreift, und es nicht nur bei Verhaftungen mit anschließender Freilassung beläßt, sondern auch straft, hart straft. Wie viele der Jugendlichen haben sich auf der Plattform des Unternehmens Facebook auf die Suche nach dem „Rockstar“ gemacht? Haben ihn gefunden und sind gleich seine „Freunde“ geworden. Manche haben vielleicht etwas länger dazu gebraucht. Gestern waren es noch unter …, heute sind es bereits …

Und das von der zweiten Umsonst zu dem heutigen Artikel über die Verhaftung ist ein aus dem Propagandavideo gezogenes Bild mit zusätzlich noch stehengelassenem Text in arabischer Schrift der Mörderinnen und Mörder von Steven Sotloff. Es verbietet sich eigentlich von selbst, Propagandamaterial von Verbrechern und Mörderinnen zu verwenden. Darüber wurde, das muß nicht wiederholt werden, schon ausführlich geschrieben in Der mordende Hilfelose in der Wüste.

Der Artikel über die Verhaftung ist unterzeichnet mit „(bah)“. Das wäre als Kommentar dazu schon mehr als ausreichend …

Bah!

The helpless murderer in the desert

Is ISIS - The helpless murderer in the desert

The helpless murderer in the desert.

 

The image of James Foley kneeing beside his murderer, making the latter appear powerful, should not be the image that stays in the memory. The murderer is a murderer, but not powerful, instead helpless. Yet this has been overlooked and ignored – in the hysterical obsession with ISIS that has already assumed such proportions as to forget who and what ISIS is, and what the abbreviation stands for.¹ The images of this murder were spread by the media and on various platforms on the internet for the purpose of double propaganda, firstly the intended propaganda for the war against ISIS and secondly the unintentional propaganda for ISIS². From a human perspective, the images were also distributed from a feeling of shock about this cruel murder, honest shock, but also from… No murdered person should be humiliated in such a manner that the final pictures of him alive are those by his murderers, taken solely for the purpose of demonstrating a supposed strength and power with his staged humiliation and his exposure to the greatest imaginable fear, in the knowledge that he will no longer exist in a few moments, for the purpose of using his murder to present the apparent helplessness of a person selected by ISIS as someone to be combated.

If, for instance, the kneeling James Foley is removed from the picture, what remains to be seen? What remains of the ISIS propaganda? Nothing. A desert, a man in the desert, a helpless man with powerlessly swinging arms, with weak and hanging shoulders, a helpless man in the desert. Nothing else. A helpless man with a hanging head in the desert.

So nothing great. Nothing attractive. Nothing that would tempt anyone to murder for ISIS, or indeed to die for ISIS. Perhaps the murderer of James Foley knew only too well, in the moment in which he showed himself to be helpless, that he had already been abandoned by ISIS, that he is only a plaything, who came from Great Britain in order to avoid his actual or imagined existence as a plaything, tempted into the desert in order to continue being a plaything, and all of the murders that he might have committed previously, and all the murders that he is still likely to commit, will not allow or provide him with any other existence than that of a plaything, until he himself meets death in the desert, no glorious death, no heroic death, a nameless death, the death of a murderer, the death of a misused and eventually discarded follower, the air will simply be let out of him without any furore, and with his last breath he will already have landed in the pit of forgetting, or he lives on, he survives, he must continue to survive as a murderer, left alone and abandoned by ISIS, simply thrown out by ISIS. And where does he go then? Wherever he goes, he will remain what he has always been, a plaything.

He certainly won’t be able to return to Great Britain, as soon as he is finished with ISIS. It would only mean returning to a prison. And if he should return, perhaps he will have a view of the street from his prison, on which convoys of state guests will drive past, received heartily and with the greatest honours, the state guests who once financed ISIS, for whom he murdered. Or perhaps he will be allowed to watch the World Cup in Qatar and will see those who once financed and supported ISIS enjoy the football in the company of the highest government members and representatives from all over the world, when they fall into each other’s arms in celebration of every goal.

Perhaps he will even be allowed to watch programmes from so-called foreign television stations in prison and believe to the end of his days, because he never asked or questioned, that the ORF is a Saudi Arabian television station, because one day he saw a report about the visit of the King to Austria, where a centre was erected in his honour, for interreligious dialogue, no less

But it is more likely that he does not know who funds and supports ISIS, who is never held responsible for all the murders that he has committed on their behalf, for whom he died or for whom he will one day be imprisoned. A plaything doesn’t know any of that, he is there merely to be kicked like a ball. And when such a ball flies through the air because it has been kicked, the ball believes – and that is the tragedy – that he is flying because he wants to fly. But perhaps he realised, in the very moment when he stood so helplessly in the desert, that everything he was promised is all just hot air, and despite all that he himself spouted and promised when he went into the desert for ISIS, he has simply arrived in the absolute desert, where nothing grows, nothing blossoms, certainly not his life, in which only one thing grows, to use Nietzsche’s words, only the desert…

It is too late for the helpless man in the desert who has become a murderer, but it is not too late to save those who still wish to leave Europe for the desert in order to leave behind the desert hidden within them, those full of illusion and willing to travel, not to leave them alone, to show them how they will also be ridiculed, as corpses, as condemned in prisons, as soon as the whole ISIS thing is over, and those who finance and support ISIS, with military parades in Europe…

¹ It is not only forgotten; people and companies are open to accusation for even mentioning ISIS. But when the whole matter of ISIS is gone, one entry might yet possibly remain: For a IS ISISvery brief time, ISIS was also an acronym for an organised religion, whose female god did not, however, as one might assume from the name, come from Egyptian mythology.

² By now a second abbreviation is being used: “IS”, which is meant to stand for “Islamic State”. But it is absurd and completely unrealistic to use an abbreviation for a state that does not exist. And it merely feeds the illusion that such a state could ever come into being, but above all it is a dangerous misguiding of people who believe they are now travelling to a state, when all they are doing is travelling into the desert, and then only to murder helplessly…