Antwort aus Berlin zu FPÖ unzensuriert: „Blanker Blödsinn“

Was herauskommt, wenn FPÖ unzensuriert einmal nicht klassische Medien plündert, also einen Kommentar ganz im Eigenbau, wie es scheint, fabriziert, ist eines: „blanker Blödsinn“.

Nach direkter Anfrage bei den Berliner Bädern bezüglich des Kommentars von FPÖ unzensuriert mit der reißerischen Schlagzeile

„Messer, Müll, Wasserpfeifen: Berliner Strandbad am Wannsee hat ein ‚Kultur‘-Problem“

antwortete der Unternehmenssprecher der Berliner Bäder Betriebe. Und zu dieser Antwort muß nichts hinzugefügt werden. Die Antwort sagt alles über den Kommentar der FPÖ unzensuriert aus, wie in der Collage gelesen werden kann.

Hofer-FPÖ unzensuriert - Antwort aus Berlin - blanker Blödsinn

Es will diesmal auch gar nichts zu den durch diesen Kommentar motivierten Kommentaren der Schreibstaffel von FPÖ unzensuriert geschrieben werden; erschreckend wie gehabt, erschreckend wie gehabt auch die hohen Zustimmungen zu diesen.

Die heute aus Berlin erhaltene Antwort:

„Die von Ihnen gelinkten Darstellungen zum Badebetrieb im Strandbad Wannsee sind blanker Blödsinn. Sicherlich kann man sich darüber unterhalten, ob die Verbots-Piktogramme und die an manchen Tagen stattfindenden Taschenkontrollen am Einlass als Maßnahme vielleicht etwas zu plakativ sind. Von der ganz überwiegenden Mehrzahl unserer Gäste werden sie aber sehr geschätzt.

Hinweise und Taschenkontrollen sind in Berliner Bädern seit mehreren Jahren gelebte Praxis und stellen keine aktuelle Entwicklung dar. Wie in jeder europäischen Metropole leben auch in Berlin vielen Menschen, die Deutsch nicht als ihre Muttersprache pflegen (etwa weil sie als EU-Ausländer sich ihren Wohnort frei wählen dürfen) und es kommen sehr viele Touristen in die Bäder, die ebenfalls nicht fließend deutsch sprechen. Diese Gäste durch Piktogramme auf die wichtigsten Regeln hinzuweisen, bevor sie sich ein Ticket lösen, verstehen die Berliner Bäder eher als Service an die Gäste denn als Warnung vor einem ‚Kulturproblem‘.

Viele Gäste – egal welcher Nationalität – pflegen bei einem Freibadbesuch kleine Messer bei sich zu führen, um damit das mitgebrachte Obst für die Familie kleinzuschneiden. Wir bitten unsere Gäste jedoch darum, auch diese Schälmesser nicht mit ins Bad zu nehmen, um jegliche Gefahr durch liegengebliebene Messer (die sich im Strandbad Wannsee auch schon mehrfach im Sand befunden haben) auszuschließen. Das gleiche gilt für alles, was aus Glas besteht – also Flaschen, aber auch Wasserpfeifen.

Im Augenblick wird durch vermeintliche Investigativ-Seiten auf Facebook oder sonstwo jede Menge Unsinn verbreitet. So auch in diesem Fall. Bitte nehmen Sie diesen nicht ernst.“

Sebastian Kurz sponsert Facebook, Plattform des Hasses und der Hetze

Das heißt, es darf angenommen werden, Steuerzahler und Steuerzahlerinnen in Österreich sponsern Sebastian Kurz, damit er sich auf der Plattform des Konzerns Facebook bewerben kann. Eine kreative Form von Regierungsinseraten mit Nullinformationswert, die es darüber hinaus so nicht mehr geben darf?

Sebastian Kurz - Facebook Werbung

Es würde doch sehr überraschen, zahlte er das aus eigener Tasche. Um sich auf der Plattform des Konzerns Facebook mit Bild ins rechte Bild setzen kann. Er wird das aufklären können, wie viel er von seinem steuergeldfinanzierten Geld dafür Monat für Monat ausgibt.

Werbung für die eigene Person ist ihm schon recht wichtig. Und da ist er durchaus kreativ, wie schon einmal berichtet wurde: Sebastian Kurz und Johanna Mikl-Leitner mißbrauchen Behördenschreiben an Zivildienstleistende für Eigenwerbung …

Abgesehen von der Frage, wer das nun bezahlt, stellt sich doch auch die Frage, ob es für einen österreichischen Minister angebracht ist, Werbung auf einer Plattform zu schalten, die für seinen christschwarzen Ministerkollegen so etwas wie die Plattform des Hasses und der Hetze sein muß, wird an seine aufgewendete Energie gedacht, sich mit Facebook zu beschäftigen.

Aber auch Sebastian Kurz selbst hat hierfür bzw. dagegen schon Gespräche geführt: Gipfel der Kurzsichtigkeit – Mikl-Leitner und Kurz werden reden mit Google, Youtube … und FPÖ …

Der Erfolg der christschwarzen Minister und Ministerinnen dabei? Es müssen mehr und mehr Initiativen von regierungsfernen Menschen gegen Hetzpostings gestartet werden, Sebastian Kurz kann sich aber wenigstens über viele „Gefällt mir“ freuen und der Konzern über Einnahmen, die doch auch ein wenig zum Gewinn auch durch das steuerschonende Versteuern beitragen … 

Hierzu stellt sich noch eine weitere und nicht uninteressante Frage, nämlich die nach dem Zusammenhang von derartigen Postings und den Auswirkungen von derartigen Postings, auf deren Radar besonders die Migrationspolitik ist, auf die derzeitige österreichische Regierung im allgemeinen und im besonderen auf Sebastian Kurz.

Poster und Posterinnen des Hasses und der Hetzes werden es sich wohl recht als ihren Erfolg anrechnen, wenn sie beispielsweise von den Vorschlägen des Sebastian Kurz zur sogenannten Flüchtlingspolitik lesen – Vorschläge also als Schubkraft, mit ihren Postings weiterzumachen, weiter an der Schraube des Hassses und der Hetze zu drehen …

Sebastian Kurz zwischen Saudi-Arabien und Australien der Kerker von Raif Badawi – Ein Amtszeitresümee

… während er, der Minister, seine ganze kreative Energie dafür einsetzt, sich ins rechte Bild zu setzen, ohne dafür, er wird das aufklären können, seine eigene Brieftasche …

Machthaber und kleine Präsidenten sich mehr von der Dummheit oder von der Klugheit versprechen

Klugheit ist ein gefährlicherer Feind des Guten

Es wird im Internet ein Text von Dietrich Bonhoeffer verbreitet: „Von der Dummheit“. Allerdings, wie in der Collage gelesen werden kann, verkürzt. Dabei ist das von ihm von der Dummheit Gesagte nicht derart umfangreich, daß es nicht in seiner Gesamtheit zitiert werden könnte.

Und es lohnt, das Gesamte zu lesen, wie es in die Collage aufgenommen ist. Das grau unterlegte Zitat mit Bild ist das im Internet verbreitete, rechts davon in zwei Spalten der gesamte Text.

Das Zitat wird von Menschen verbreitet, um ein Land als Beispiel zu nennen, also in Österreich, von denen angenommen werden darf, es sind keine Werber und keine Wählerinnen des kleinen Präsidenten. Und doch wird von dem bonhoefferischen Text nur jener Teil zitiert, der uninteressant ist, scheint die Zufriedenheit mit sich selber zu mehren, also nicht dumm zu sein, auch weil das Gute gewählt wird. Ab der Stelle, ab der der bonhoefferische Text tatsächlich interessant zu werden beginnt, wird nicht mehr zitiert, und dieser Teil setzt mit dem Satz ein:

„Um zu wissen, wie wir der Dummheit beikommen können, müssen wir ihr Wesen zu verstehen suchen.“

Daß Dietrich Bonhoeffer gegen Ende seines Textes die Überwindung der Dummheit in der Furcht Gottes als innere Befreiung des Menschen zum verantwortlichen Leben vor Gott — nun, wie auch anders? Er war ein lutherischer Theologe …

Der an den Schluß wohl ob seiner Wichtigkeit gesetzte Satz lautet:

„Es wird wirklich darauf ankommen, ob Machthaber sich mehr von der Dummheit oder von der inneren Selbständigkeit und Klugheit der Menschen versprechen.“

In der Türkei, um ein anderes Beispielland noch zu nennen, versprechen sich viele, viel zu viele Menschen mehr von der Dummheit des Machthabers, und in Österreich kann noch nicht von einem Machthaber, sondern lediglich von einem kleinen Präsidenten gesprochen werden, von dem sich ebenfalls viele, viel zu viele Menschen mehr versprechen, nicht Dummheit, aber die ist es, die sie bekommen werden. Im Mittelteil seines Textes beschreibt Bonhoeffer auf leichte und klare Art, wie ein Land mit Dummheit geschlagen wird, in dem dann jedwede Bösartigkeit Gesetz werden kann.

Der Text von Dietrich Bonhoeffer bietet sich auch für viele Paraphrasen an, etwa für die: Die Dummheit der einen braucht die Macht der anderen. Und die Macht ist die Macht der Wählerinnen und Wähler.

Diese Paraphrase kann auch als eine gesehen werden, die dem bonhoefferischen Satz unmittelbar voranzustellen ist, zur Klärung, wie es zur Macht der einen gekommen ist und immer noch kommt.

Auch ORF für Copysite FPÖ unzensuriert ein glaubwürdiges klassisches Medium

Ja, es ist bekannt, es wird von den Copysites recht viel gegen klassische Medien gewettert, diese seien samt und sonders nichts anderes als: „Lügenpresse“ und so weiter und so fort.

Aber sich dabei nicht täuschen lassen. Die klassischen Medien sind für diese Copysites vollkommen glaubwürdige Medien. Denn. Sonst würden sie nicht ständig die Berichterstattung kopieren und verbreiten.

Seltsam dabei ist nur, daß diese Copysites dabei nicht und nicht auf die Idee kommen wollen, das könnte alles gelogen sein, was sie von klassischen Medien kopieren, ein wenig gesinnungsgemäß herrichten und verbreiten. Das ist den Copysites als Wahrheit aber recht lieb.

Sonderbar wie diese Copysites, denen Volksweisheiten wohl gänzlich nicht fremd sind, dabei so gar nicht des Volkes Weisheit beherzigen: „Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, und wenn er auch die Wahrheit spricht.“

Und sogar der ORF ist für so eine Copysite, um ein Beispiel von heute zu bringen, eine glaubwürdige Quelle, wie in der Collage gelesen werden kann. Es ist ein weiteres Beispiel, wie das funktioniert: mit dem Kopieren, mit dem ein wenig Umschreiben, kurz und schlecht: mit dem Schmarotzen der Copysites von klassischen Medien. An einem anderen Beispiel wurde das bereits ausführlich beschrieben, wie das abläuft: Von den schmarotzenden Copysites der klassischen Medien …

Und sogar der ORF wird von so einer Copysite ausgenutzt. Warum sogar? Es ist doch kein Geheimnis, wie sehr der ORF gerade von der Partei dieser Copysite angegriffen wird, um es noch harmlos auszudrücken. Aber seine Leistungen werden von der Copysite der identitären Parlamentspartei … eine Volksweisheit dürfte doch beherzigt werden: „Einem geschenkten Maul schaut man nicht ins Maul“.

Aber wer braucht schon eine schmarotzende Copysite, um sich zu informieren, zumal diese schon früher in klassischen Medien zu haben sind. Und das auch noch ohne gesinnungsgemäße Zugerichtetheit der Informationen. Niemand. Und vor allem, wer will noch eine Partei wählen, wenn schon deren Copysite eine schmatzende auf Kosten klassischer Medien ist?

Schmarotzende Copysites klassischer Medien ignorieren die Volksweisheit Wer einmal lügt.jpg

 

Von den schmarotzenden Copysites der klassischen Medien

Copysite FPÖ unzensuriertEin eindrückliches Beispiel für das Schmarotzen und Ausbeuten von klassischen Medien durch derartigen Sites gibt heute, am 15. August 2016, FPÖ unzensuriert.

Es wird von FPÖ unzensuriert zwar zum Kurier-Bericht stillschweigend verlinkt, aber es fehlt jedweder Hinweis darauf, daß es sich dabei um einen Apa-Kurier-Bericht handelt, wie in der Collage gelesen werden kann.

Copysite FPÖ unzensuriert - ein Beispiel 15-08-2016Der Bericht wird von FPÖ unzensuriert gesinnungsgemäß hergerichtet, der Apa-Kurier-Bericht ein wenig umformuliert, um den Eindruck eines Eigenberichts, einer Eigenleistung vorzutäuschen, wie in der Collage in der Nebeneinanderstellung leicht nachzuprüfen ist.

Es ist bloß ein weiteres eindrückliches Beispiel dafür, wie ohne die klassischen Medien derartige Sites nichts zum Befüllen ihrer Seiten hätten. Sie wären vollständig auf die sogenannten „Hasspostings“ und „Hetzpostings“ reduziert. Aber für derartige Poster und Posterinnen wären leere Seiten von derartigen Copysites nicht attraktiv …

Na ja, sie könnten ihre gar menschenfreundlichen Kommentare noch unter den Kommentaren der Funktionäre und Mandatarinnen beispielsweise auf FPÖ unzensuriert schreiben.

Das heutige Beispiel ist bloß ein nochmaliges Bekräftigen, daß derartige Sites nicht Konkurrentinnen von klassischen Medien sind, sondern deren diffamierenden Schmarotzerinnen.

Und vor allem: Klassische Medien sollten endlich offensiv daran gehen, das auch in aller Deutlichkeit darzustellen, wie bereits ausführlicher behandelt auch in Parasit der klassischen Medien …

Aus der Mitte zum Rand in den Abgrund

Identitäre FPÖ unzensuriert - Verkürztes Verständnis von Kultur

Auf die Frage, ob er sich „als Teil der identitären Bewegung in Europa“ sehe, antwortet Marc Jongen:

„Soweit ich sehe, ist das eine Jugendbewegung, die den Identitätsaspekt in jugendlichem Überschwang geradezu glorifiziert. Ich würde mich dem nicht anschließen wollen, weil zweifellos ein verkürztes Verständnis von Kultur dahintersteht, …“

Von einem Überschwängler wird ebendieser „Parteiphilosoph der AfD“, wie ihn der identitäre Glorifizierer nennt, für seine I… zitiert, in einem Video, das die FPÖ unzensuriert verbreitet.

Der glorifizierende Überschwängler läßt in diesem Video seinen Muskel gegen den Verfassungsschutz in Deutschland zucken, von Österreich aus, ach, mutig läßt er seine beflaggte Stange aus der Höhle schnellen gegen den Verfassungsschutz in Deutschland, vom wienerischen Boden aus, mit dem sicheren Hintergrund einer identitären Parlamentspartei …

Mehr als Marc Jongen zu diesen Verkürzerinnen und Verkürzern gesagt hat, ist nicht zu sagen, und schon zu viel gesagt.

Der kulturverkürzte Überschwängler hat aber einen Namen als Stichwort geliefert. Marc Jongen. DeFPÖ unzensuriert - AfD - Identitäre - Jongen - Kubitscheknn. Wie bereits im Kapitel „Und aus der Mitte entspringt die Extreme …“  angesprochen, kommt das Extreme nicht von den Rändern her, sondern direkt aus der Mitte der Gesellschaft. Und davon erzählt auch der Lebenslauf von Marc Jongen, dessen „wichtigster Einfluss unter den lebenden Philosophen“ sein Lehrer …

Es könnte noch weiteres angeführt werden. Erzählt werden von dem Gespräch zwischen Jongen und Kubitschek etwa, aber es gibt Suchmaschinen, ein paar Ergebnisse sind in die Collage aufgenommen … Kubitschek, der FPÖ unzensuriert recht guter Schloßbesitzer … Es wird ihm, darf durchaus gefragt werden, wohl wieder eine Ehre sein, im Oktober in Linz in der nach Österreich verlegten Messe einen Altar für die „Sezession“ aufzustellen, die „Blaue Narzisse“ hat ihr Kommen schon angekündigt, zu dieser Messe mit Tagung „Überfremdung“ …

Aber es will nichts mehr angeführt werden. Vielleicht noch ein Merksätzlein für Wählerinnen und Wähler: Aus der Mitte zum Rand in den Abgrund …

Von einer Reise nicht zurückgekehrt

Österreich 2016 - zünftige Montur

In zünft’ger Montur Österreich in Rio

 

Es bleibt, bereits Stunden vorm Rückflug aufm Flughafen eingetroffen, Zeit zu antworten, auch auf eine unerwartete Frage der Begleitung, die in Österreich nie gewesen, was mache dieses Land heute aus … und sie zeigt dabei auf das Foto …  wartet, drängt aber nicht, sieht auch bloß aufs Bild aufm Tisch … … mustert das Hin- und Herdrehen der Zeitung mit großem Bild … drängt nicht … schaut aufs seiteneinnehmende Bild … ins Gesicht … drängt nicht … wartet … von einer Sekunde auf die andre beantwortet die Begleitung selbst die Frage: bleib

Unzensuriert sicherer als Facebook

Manchmal erschließt sich das Gehörte erst viel später. Etwa das auf einer Kundgebung im Frühjahr in Liesing. Der Angekündigte kam nicht, aber Franz Dinghofer  … Im Vorbeigehen ein paar Sätze, wie es so schön heißt, aufgeschnappt. Es ging um das Schreiben von Postings, ein Austausch darüber, wer wo was schreibt. Sie poste auf Facebook und nehme sich dabei kein Blatt vor dem Mund, schließlich sei sie ein freier Mensch. Worauf der Mann, was damals nicht verstanden wurde: für ihn komme Facebook nicht in Frage, aber er könne ihr Unzensuriert empfehlen, sicherer als Facebook …

Nun beim Lesen des Berichts  über die Verurteilung eines Mannes wegen Wiederbetätigung fällt das wieder ein, daß er Unzensuriert eine sichere Heimatseite …

Wenn daran gedacht wird, was es so alles auf FPÖ unzensuriert zum Lesen gibt, das eine oder andere seit Jahren sogar ungelöscht, kann der Mann verstanden werden, daß er Facebook meidet und lieber auf einer für seine Gesinnung sicheren Website …

Schließlich hat sogar der derzeitige Justizminister auf Facebook einen ganz besonderen Kieker.

Was es so auf FPÖ unzensuriert … Nicht nur Sachen, zu dem das Verbotsgesetz aufgeschlagen werden könnte, wie hier zum Beispiel nachgelesen werden kann, oder über Auschwitz,  Buchenwald, eine Fahrkarte für Elfriede Jelinek, Hooton-Plan und so weiter und so fort.

Was wohl der Richter beispielsweise zu dieser Frau, stünde sie je vor Gericht, die auf FPÖ unzensuriert bekennt, gerne N… zu sein und wirbt für ein X bei …

FPÖ unzensuriert und FacebookIn der Verhandlung, in der der Mann wegen Wiederbetätigung verurteilt wurde, weil er u.a. auf Facebook Fotos postete, sagte der Richter:

“Man muss für das Delikt der Wiederbetätigung kein Neonazi sein. Es reicht, dass man durch sein Handeln die NS-Zeit, NS-Organisationen oder NS-Persönlichkeiten positiv darstellt”.

Und bei so einem Satz fällt unweigerlich die von NR Wendelin Mölzer geführte ZZ auch ein, mit diesen recht besonderen Wiederlesungsempfehlungen. Von einem „Führer Sicherheitskorps Flandern“ über einen Lieblingsschriftsteller von … bis hin zu Festschriften als „Fundgrube für jeden Lehrer …“ und so weiter und so fort.

NS Einer der Herren von der Schreibstaffel der FPÖ unzensuriert, der zwar vor über einem Jahr wegen eines Kommentars der Staatsanwaltschaft bekanntgegeben wurde, wie hier nachgelesen werden kann, war es nicht, der von der sicheren Heimatseite sprach, er kann es aber, da sein Aussehen nicht gekannt wird, durchaus gewesen sein. Ein Liesingkommentar ist aber von ihm nicht untergekommen, hingegen jener von seinem Besuch am Stephansplatz, auf dem der Angekündigte diesmal doch war. Im Oktober 2016 hat dieser Herr wieder einen Termin, eine Karte hat er sich dafür schon besorgt, für den „Kongress des Europäischen Forums Linz“ …

Der FPÖ unzensuriert „rechtsextreme Poster“

Unterm Kreuze ist ein aufmüpfig‘ Weib zu richten

Es konnte gesinnungsgemäß nicht ausbleiben, daß FPÖ unzensuriert einen Kommentar zur Aussage von Renate Künast bezüglich Kopftuch und Gericht kopierend schreibt, dabei sich verlinkend auf die „Junge Freiheit“, auf Alice Schwarzer und sich selbst bezieht.

Das Lachhafte an diesem Kommentar kann an dem fettierten „Kopftuch verträgt sich nicht mit Neutralität“ allein schon festgemacht werden. Wie in der Collage durch ein paar Beispiele gezeigt, hängen sowohl in Deutschland als auch in Österreich Kreuze in Gerichten. Und wie manche Gerichtssäle hergerichtet sind, erinnern diese nicht an Gerichtssäle, sondern an Kirchen. Soviel zur Neutralität. Um Neutralität geht es also in keiner Weise.

Damit will aber in keiner Weise die Aussage von Renate Künast verteidigt werden, die von der „Rheinischen Post“ wie folgt zitiert wird:

„Das gebiete die religiöse Neutralität des Staates. ‚Ein Kopftuchverbot wäre ein gravierender Eingriff in die Religionsfreiheit‘, erklärte Künast.“

Wie stark Religion die Gesellschaft immer noch in Geiselhaft hält, zeigt auch die Sichtweise von Renate Künast. Statt sich dafür stark zu machen, daß auch Gerichte endlich weltanschaulich neutrale Orte werden, spricht sich Renate Künast für eine gänzlich falsch verstandene Religionsfreiheit aus, dafür, daß eine weitere Religion Einzug in den Gerichten hält.

Es ist ohnehin eine Zumutung, in einem zum Kirchenraum verunstalteten Gerichtssaal Verhandlungen zu erleiden, Urteile über sich ergehen zu lassen, in Staaten, die sich säkular geben, aber zu was für einer Steigerung der Zumutung, wird die Fürsprache der Religionsfreiheit, wie sie von Renate Künast verstanden wird, weitergedacht, noch kommen könnte, ist leicht vorstellbar, wenn eine Richterin nicht ein Kopftuch, sondern eine Burka … ein Mensch verurteilt wird von einem Menschen, dessen Gesicht er nicht einmal mehr schauen darf.

Es kann also nicht mehr darum gehen, einer falsch verstandene Religionsfreiheit das Wort zu reden, es kann nur mehr darum gehen, auch die Gerichte endlich zu weltanschaulich neutralen Orten zu machen. Es muß endlich damit forciert begonnen werden, weltanschauliche Kämpfe auch von den Gerichtssälen fernzuhalten. So wie es christliche Richter und Richterinnen gibt, die ihren Gerichtsaal als Kirche mit Kreuz und Kerzen haben wollen, darauf beharren, ist es gut vorstellbar, daß moslemische Richter und Richterinnen ihren Gerichtssaal dann als Moschee haben werden wollen, darauf beharren werden, mit Kopftuch, Burka und so weiter und so fort. Für die Schaffung von Arbeitsplätzen allerdings keine schlechte Sache. Dann wird es wohl eigene Gerichtsbedienstete geben müssen, die die Gerichtsäle herrichten, einmal für die eine, dann für die andere Religion, also Weltanschauung. Und das in Staaten, die vorgeben, säkular … Aber ein zu hoher Preis für die Schaffung von Arbeitsplätzen …

Wie in der Collage gelesen werden kann, nur ein paar Beispiele, wird Renate Künast auf die unerträglichste Art gerichtet … das ist wohl die berühmte Ökomene: christlich-moslemische Verdammung der Frau … Derart abscheulich, das es nicht zum Zitieren ist. Auffällig daran wieder die Zustimmungen für das Abscheuliche.

Einer der Kommentatoren, nämlich Arnold Kühlmann, allerdings ist zum Zitieren, weil seine Wertung der anderen Kommentatoren und Kommentatorinnen bemerkenswert ist:

„Ich teile nicht alle Ansichten der rechtsextremen Poster hier, aber man braucht Verbündete, wenn man die nächsten zwanzig Jahre im Bürgerkrieg überleben will. Dann lieber bei den Rechten als bei den naiven Lämmern, die zum Dank von den Fachkräften zwangsislamisiert werden. Denn der Islam ist ja angeblich das Beste und für den Bekehrten ist es ein Geschenk Allahs. Na dann Künast Kopftücher auf und … in die …, wann immer er sein Feld bestellen will, …!“

„Rechtsextreme Poster“. Es muß also von außen nicht bewertet werden. Die Verbündeten wissen es selbst zu genau. Wie auch die aus der FPÖ genau wissen, was für eine Partei die FPÖ ist: eine identitäre. Und die aus der FPÖ genau wissen, was ihnen Südtirol als Herzensangelegenheit bedeutet.

„Bürgerkrieg“. Kann es verwundern, daß Arnold Kühlmann Verbündete zum „Überleben des Bürgerkriegs“ sucht, wenn erst vor wenigen Tagen ein Intellektueller, wie FPÖ unzensuriert kopierte, davor gewarnt hat, ein Berater von ….

Das ist aber auch christliche Tradition des Abendlandes. „Wann immer er sein Feld bestellen will …“ Das erinnert an ein Gedicht von Friedrich Ludwig Barthel – „Von Männern und Müttern, ’38“: „Mütter sind immer die Gleichen und immer liegen die Äcker breithin und dulden den Pflug.“

Und auch Eva Dietz weiß genau, wer welchen Schaden, aber sie weiß auch genau, wer keinen Schaden anrichten wird, wenn er gewählt werden sollte, für den sie wirbt, wie hier gelesen werden kann: Gerne N… – X bei …

Das sind Werte, die auf FPÖ unzensuriert offenbart werden … Um die wird es wohl recht vordringlich gehen in der Tagung im Oktober in Linz …

FPÖ unzensuriert rechtsextreme Poster

 

Social Media: Parasit der klassischen Medien

Beim Schreiben von

Unzensuriert.at ist nicht aus dem FPÖ Umfeld, sondern ist FPÖ unzenuriert

drängte sich wieder die Frage auf, weshalb die sogenannten klassischen Medien derart defensiv agieren.

Obgleich in dieser Hinsicht die Antwort auf die Frage nach dem Huhn und dem Ei nach wie vor zugunsten der sogenannten klassischen Medien ausfällt: ohne die klassischen Medien könnte Social Media keine Eier legen. Ohne die klassischen Medien gäbe es kein Social Media.

Klassische Medien sollten einmal in Auftrag geben eine Überprüfung, worin besteht die Eigenleistung von Social Media, wie hoch ist von Social Media die Fremdleistung, also der Rückgriff auf die Berichterstattung der klassischen Medien.

Und wer nur ein wenig Social Media verfolgt, weiß bereits, daß Social Media zu einem enorm hohen Prozentsatz Fremdleistungen in Anspruch nimmt, also die Leistungen in jedweder Form der klassischen Medien.

Social Media ist nichts anderes als ein Parasit der klassischen Medien.

Und was den Charakter von einem Parasiten ausmacht, ist u.a. die Überheblichkeit, die Undankbarkeit, die Frechheit. Im Fall von Social Media die Herabwürdigung, die Diffamierung der klassischen Medien, beispielsweise als „Lügenpresse“, bei gleichzeitiger höchster Nutznießung der klassischen Medien.

Was wird beispielsweise auf Facebook von den Menschen hauptsächlich verbreitet? Es sind die Erzeugnisse der klassischen Medien. Ihnen von den klassischen Medien duch ihre Internet-Auftritte, Online-Ausgaben bequem zur Verfügung gestellt. Es ist eine ziemlich verquere Sicht auf die Wirklichkeit. Kopierer und Kopiererinnen in Social Media empfinden sich als Produzenten und Produzentinnen, obgleich sie selbst nichts erzeugen, bloß kopieren, also das von anderen Erzeugte weiterverbreiten. Und weil in dem oben verlinkten Kapitel die Rede von Facebook ist, paßt es als Beispiel gut dazu:

„Wenn Strache einen normalen Bericht von uns auf Facebook teilt, dann merken wir, das haut die Quote auf das 1,5-Fache hoch.“

Das sagte Richard Schmitt. Zitiert von Nina Horaczek.

Was würden all die Menschen machen, hätten sie nicht die Presse, aus der sie ihre Informationen beziehen? Die Antwort darauf wurde schon gegeben in: Wann die „Lügenpresse“ doch zur Presse der Wahrheit wird, z.B. für FPÖ unzensuriert.

Sie wären schreibstad.

Und weil FPÖ unzensuriert angesprochen ist. Eine Überprüfung der Kommentare auf FPÖ unzensuriert brächte wohl zum Vorschein, wie gering der Anteil der Eigenleistung ist, wie hoch im Gegensatz dazu der Rückgriff auf Fremdleistung ist, Kommentare auf FPÖ unzensuriert nur geschrieben werden können, weil eben auf die Berichterstattung von klassischen Medien zugegriffen wird, bei gleichzeitiger Verächtlichmachung der Presse. FPÖ unzensuriert lieferte in einer solchen Untersuchung wohl ein exemplarisches Ergebnis zugunsten klassischer Medien, zu denen auch Medien zu zählen sind, die es nur noch als Online-Ausgaben gibt.

Soher ist es, um ihn als exemplarischen Medienmenschen dafür anzuführen, von Richard Schmitt eine nicht nachvollziehbare Sichtweise, eine Website wie FPÖ unzensuriert als Konkurrentin für seine Zeitung zu sehen, statt offensiv darzustellen, eine Kopistin kann für ein klassisches Medien mit Online-Ausgabe keine Konkurrentin sein, eine Kopistin kann ohne klassische Medien nicht existieren.

PS Weshalb auch diesmal nicht Social Media mit „soziale Medien“ übersetzt wird, darauf wurde in einem anderen Kapitel näher eingegangen. Und in einem Abschnitt ist von dem Hohn die Rede, daß derartige Plattformen unter Social Media …