Christian Neschwara: Die Rolle der Parlamente; Staatsname – Staatsfeiertag; Lothar Höbelt: Die Gliederung der Provisorischen Nationalversammlung; Die provisorische Regierung Deutschösterreichs 1918/19; Die Landtage 1918/19; Anmerkungen zur politischen Laufbahn Franz Dinghofers; J. Michael Rainer: Dr. Franz Dinghofer – Eine Würdigung; Wolfgang Etschmann: Die „Deutschösterreichische Volkswehr“; Karlheinz Weißmann: Deutschösterreichs Symbole; Konrad Markward Weiß: Die Anschluss-Idee; Gedenken; Jaromír Tauchen: Deutschösterreich in der Sicht der Tschechoslowakei; Reinhard Mußgnug: Deutschösterreich in der Sicht des Deutschen Reiches; Manfred Andexinger: Nationale (deutsche) Identität – 1918 und heute.
Der Beitrag von Wolfgang Etschmann wird, auch wenn dieser nicht gelesen, so bildungsreich sein, davon darf ausgegangen werden, wie sein Truppendienstbeitrag, in dem er wissend darlegt, daß „hunderttausende Menschen unter der NS-Herrschaft ermordet, mehr als zwei Millionen die Zahl der Umgekommenen [Deutsche]“ …
Oberst Hermann H. Mitterer wird sein Buch „Bevölkerungsaustausch“ vielleicht auch als Dienst am Vaterlande verstanden wissen wollen, auch als Pflicht, seine Truppen, seine Kameraden zu informieren, vielleicht sogar Kameradinnen auszubilden, so wie es „Truppendienst“ versteht, das Magazin für Ausbildung, Führung und Einsatz des Österreichischen Bundesheeres, diese „amtliche Publikation der Republik Österreich“, deren „Medieninhaber, Herausgeber und Hersteller: Bundesministerium für Landesverteidigung“ …
Und, das könnte gut verstanden werden, verdient doch Truppendienst jedwede Achtung … Wie können sich doch die Soldatinnen, die stolz darauf sein dürfen, auf Truppendienst als Soldaten ausgezeichnet angesprochen zu werden, umfassend informieren, weit über den Tag hinaus, auch geschichtlich bilden, wofür Truppendienst die beste Lehrkameraderie stellt, etwa Dr. Wolfgang Etschmann, („Hofrat; Studium der Zeitgeschichte und Germanistik an der Universität Wien, 1979 Promotion zum Dr. phil.; 1980 Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien; 1981-1982 Offizier auf Zeit (Kompaniekommandant 1. Jägerkompanie[UN]/Landwehrstammregiment 21); 1982-1993 Referent im militärwissenschaftlichen Institut/Heeresgeschichtliches Museum (HGM); 1994-2010 Leiter der militärgeschichtlichen Forschungsabteilung/HGM; seit 2011 Institut für Human- und Sozialwissenschaften/Landesverteidigungsakademie“), der auf Truppendienst veröffentlicht am 1. März 2016 über „Bevölkerungsaustausch“ lehrt, u. a.:
Flucht vor dem Nationalsozialismus und nach dem Zweiten Weltkrieg Der Beginn der nationalsozialistischen Herrschaft in Deutschland 1933 löste eine Fluchtwelle aus Deutschland aus, die politisch und rassisch Verfolgte vorerst in die europäischen Nachbarstaaten, dann in die USA und andere Staaten brachte. Trotzdem wurden hunderttausende Menschen unter der NS-Herrschaft ermordet. Der Zusammenbruch der NS-Herrschaft, die selbst für zahlreiche Vertreibungen und Zwangsumsiedlungen über weite Teile Europas verantwortlich war, brachte jedoch kein Ende von Flucht und Vertreibung. So verließen zwischen Sommer 1944 bis zum Jahresende 1949 mehr als 16 Millionen Deutsche ihre oft seit Jahrhunderten von ihnen bewohnte Heimat (z. B.: Rumänien, die Tschechoslowakei, Ungarn, Polen oder das Baltikum). Die Zahl der dabeiUmgekommenen betrug mehr als zwei Millionen [Hervorhebungen nicht von Wolfgang Etschmann, Truppendienst]. Speziell in den schwer vom Krieg getroffenen Gebieten Deutschlands (westalliierte Besatzungszonen – ab 1949 BRD – und sowjetisch besetzte Zone – ab 1949 DDR) war die Lage der Flüchtlinge und Vertriebenen über mehrere Jahre hin dramatisch. Durch die hohen Menschenverluste im Krieg herrschte zwar ein erhöhter Arbeitskräftebedarf – die Unterbringung in Notlagern und die Schaffung von einigermaßen adäquatem Wohnraum stellte allerdings ein Problem über mehrere Jahre hinweg dar. Ab 1950 verließen weitere hunderttausende Aussiedler die eben genannten Gebiete. Schon ab 1945 wurde im Zuge eines Bevölkerungsaustausches […]
Habt-Acht kann, noch Jahre später, beim Lesen am 26. Juni 2024, da nur noch geschrieben mit zusammengeschlagenen Hacken — —
Von einem „Parodie-Account“ auf der Konzernplattform X zum österreichischen Bundesheer erscheint als natürlicher Gang, auf welchem Wege sonst sollte zum Bundesheer Österreichs auch gelangt werden, als über die Parodie?
Offen dabei bleibt nur die Frage, ist die Empfehlung für das Buch eines Bundesheermannes selbst als Parodie gemeint oder wird hier doch mit einem sehr bekannten Menschen, dessen Name für diesen „Parodie-Account“ herhalten muß, gesinnungsgemäße Empfehlung für „Bevölkerungsaustausch in Europa: Wie eine globale Elite die Massenmigration nutzt, um die einheimische Bevölkerung zu ersetzen“ von dem Bundesheeroberst Hermann H. Mitterer betrieben.
Allein der Verlagsname des verlegenden Bundesheeroberstbuches reicht bereits völlig, um in der Sekunde zu wissen, um was für ein gesinnungsgemäßes Buch es sich dabei handelt. Es ist ein Buch, das
laut Bundesheer-Pressesprecher Bauer damals „überprüft und nicht beanstandet.“
Der Verteidigungsministeriumsmann ist auf der Konzernplattform X auch recht aktiv, ein „Parodie-Account“ aber soll es nicht sein, und so manches von ihm ist bereits in das eine und andere Kapitel aufgenommen worden, der für sich einen sehr schlagenden Namen auf der Konzernplattform fand …
Das Bundesheeroberstbuch sei also vom Bundesheer „überprüft und nicht beanstandet“ worden.
Es reicht aus dem Bundesheeroberstbuch ein Zitat, um zu wissen, was die geistige Grundlage dieses Bundesheeroberstbuches ist:
Auch der akademisch-wissenschaftlichen Welt war, bevor sie sich durch die Political Correctness in ihrer Zuverlässigkeit selbst relativierte, die Tatsache eines Bevölkerungsaustausches sehr wohl bewusst. So hat die deutsche Anthropologin und Hochschullehrerin Ilse Schwidetzky den Begriff „Einvolkung“ und damit „Bevölkerungsaustausch“ (Ethnomorphose“, wie er hier verstanden wird, folgendermaßenm auf den Punkt gebracht: “Mit der Einschmelzung Fremder ändern die Völker Gestalt und Wesen. Das Erbgut der einst Fremden, das im neuen Volkskörper kreis, wirkt nunmehr mit an der Variabilät der körperlichen sowohl wie der seelischen Merkmale der Gruppe, von den groben Kennzeichen des äußeren Erscheinungsbildes bis zu den feinsten Charakterzügen und Hochleistungen. […] Dieser Wandel durch Einvolkung Fremder kann so weit gehen, dass im Laufe der Geschichte der biologische Inhalt, der einem Volksnamen mit aller damit verbundenen Tradition entspricht, ein völlig anderer wird.“ Im nächsten Kapitel werden wir uns nun den Fragen zu: Gibt es den Bevölkerungsaustausch, die Ethnomorphose, in Europas Mitte in der Realität wirklich? Kann man dies anhand von Fakten nachweisen?
Das Zitat allein reicht aus, um in der Sekunde zu wissen, daß hier nationalsozialistische Gesinnung verbreitet wird, es muß also nicht einmal gewußt werden, daß Ilse Schwidetzky …
Seit Anfang April 1935 war sie in Breslau Assistentin des Anthropologen Egon von Eickstedt, mit dem sie schon seit 1934 zusammenarbeitete. Es folgte die Mitarbeit an der anthropologischen Landesaufnahme Schlesiens. Sie vertrat diesen während dessen zweiter Indien-Expedition. Ab 1939 wirkte sie an der Universität Breslau als Dozentin und führte Vorlesungen beim sogenannten „Oststudium“ durch. Sie war Mitherausgeberin der von Eickstedt gegründeten „Zeitschrift für Rassenkunde“ und „Rasse, Volk und Erbgut in Schlesien“.
Dieser Enzyklo… ist es Ehre und Stolz, auch Ilse Schwidetzky zu zitieren:
„Unter planmäßiger Förderung des Führers und seiner Mitarbeiter tritt die Rassenwissenschaft ihren Siegeszug in die schon verfallende Welt des Liberalismus an und versetzt ihr durch ihre Durchschlagskraft den Todesstoß. Wegen ihrer weltanschaulichen Bedeutung kann man der Rassenkunde nicht nur den Wert eines beliebigen neuen Wissensgebiet zumessen, man muß sie vielmehr als eine Wissenschaft größter politischer und pädagogischer Ausdehnung betrachten.“ (1933)[2]
„Dem Nationalsozialismus ist wiederholt der Vorwurf der Demagogie in seiner Rassenlehre, vor allem in der Judenfrage, gemacht worden. Und doch kommt man bei einer gründlichen und tiefen Beschäftigung mit dieser Frage zu einem Ergebnis, das den offiziellen Standpunkt der NSDAP vollkommen verständlich macht.“ (1933)[3]
Unnütz zu schreiben, daß ihre Karriere nach dem Untergang des nationalsozialistischen Reiches eine Fortsetzung und sie weiter ihre Schülerinnen fand, beispielsweise Andreas Vonderach, und in welchen Verlagen kann ein Schüler von Ilse Schwidetzky Aufnahme finden, gesinnungsgemäß beispielsweise im recht hoch ausgezeichneten steiermärkischen Verlag, kann ein Schüler von
Die mittererischen Wörter, wer hat diese nicht schon gehört, recht getrommelt von den Mannen und Frauen dieser Parlamentspartei seit einer Ewigkeit, nicht seit einer Ewigkeit, sondern seit —
Noch vor seiner Einleitung hebt Hermann H. Mitterer einen Spruch hervor: E
Nicht Reichtum, nicht soziale Stellung, nicht akademische Bildung unterscheidet den Edlen vom Gemeinen. Es ist die Fähigkeit, die Bedeutung überzeitlicher Werte zu erkennen, und der Wille, zu ihrer Erhaltung persönliche Opfer und, falls erforderlich, das eigene Leben zu geben.
Auch er muß ganz beseelt sein, als Militär wie auch anders, vom
Wie lang das Kapitel nun schon geworden, für Hermann H. Mitterer ein viel zu langes Kapitel, und doch kann es noch nicht enden, es könnte wegen Hermann H. Mitterer jetzt einfach enden, das ihm angemessen wäre, aber es kann noch nicht enden, weil auch Hermann H. Mitterer zu weiteren Personen führt, die den recht hohen Vernetzungsgrad in Österreich bis an die sogenannte Staatsspitze hinauf wieder einmal so deutlich vor Augen führen. Es will gar nicht allem nachgegangen werden, erfahren werden, zu wem aller Hermann H. Mitterer, es reichen schon beispielhaft die wenigen …
Diesem Kapitel scheint jetzt seine Länge selbst schon zu lang zu sein, es will nicht mehr erzählen, von einem weiteren Magazin, in dem „Bevölkerungsaustausch“ vor etlichen Jahren schon ein gängiges Wort war, lange vor dem Bundesheeroberstbuch, vielleicht las der Bundesheeroberst in diesem Magazin zu zum ersten Mal das Wort „Bevökerungsaustausch“ und war sogleich und recht erweckt …
Beim Anblick des kosakschen Scheiterhaufenbildes fällt von selbst das Lied vom Käfer ein: „Maykäfer, flieg! Der Vater ist im Krieg. Die Mutter ist im Pulverland. Und Pulverland ist abgebrannt.“ Wahrscheinlich deswegen, weil dieser Haufen Holz bald abgebrannt sein wird, kein Holz mehr zum Nachlegen, alles verpulfert, und Maikäfer haben einen Lebenszyklus von bis zu fünf Jahren …
Und heute, einen Tag später, der Haufen ist abgebrannt, das Feuer aus, schreibt Daniel Kosak in seliger Erinnerung an
Gestern haben wir Sonnenwende gefeiert. Bei uns dürfen die Kinder gemeinsam das Feuer anzünden, wenn die Dunkelheit anbricht. Es gibt Essen, Trinken, Live-Musik, eine Strohburg und das entspannteste und schönste Fest, das wir in unserer Gemeinde haben.
Es fallen auch noch jene ein, die ebenfalls Stillstandsfeuerer, Sonnwendfeuerinnen sind, zu dem einen, der zur selben Stunde, ebenfalls vor elf Stunden, ein Scheiterhaufenbild sandte, mit sich selbst vor dem Scheiterhaufen natürlich, und dabei an das nächtens um ein Feuer tanzendes Rumpelstilzchen erinnert, passt recht mehr ein weitere Variante vom Käferlied: „Maykäfer, flieg! Der Vater ist im Krieg. Die Mutter ist im Pommerland. Und Pommerland ist abgebrandt.“
Und wer sonst noch in diesem Strohburgenland der Tradition der Sonnwend‘ recht stattliche Scheiterhaufen verbrennt, die schneller abgebrannt als errichtet, seit …
Es dürfte wohl mit der breiten Berichterstattung über die „Muslim pride“ am 22. Juni 2024 zusammenhängen, daß auf der Konzernplattform X No das zu lesen ist:
Die wegen Verweigerung des Burkazwanges ermordeten Frauen und Mädchen bedanken sich.
Am 21. Juni 2024. Zu dem, von „KattaTheLemur“ Geschriebenen, ebenfalls am 21. Juni 2024
Vollverschleierung als „Queeres Happening“ Wie kann man derart verblendet sein? #Idiots
Zum Bademantel fällt noch etwas ein, genauer, zum Talar, für beide Kleidungsstücke kann ein und dasselbe Wort —
Gown and Pride, also vom Talar und der Regenbogenparade kann auch etwas erzählt werden, von der Regenbogenparade in Wien im letzten Jahr, zitierend erzählt werden, das genügt:
Umso dramatischer, dass sich die Justizministerin nach wie vor weigert, das Maßnahmenpaket gegen Zwangsehe & die Anhebung des Ehealters auf 18 Jahre umzusetzen.
Dies schreibt Laura Sachslehner am 18. Juni 2024 auf der Konzernplattform X, sie geht also schreibend gegen die Justizministerin vor, wie gerade die ÖVP gegen das Renaturierungsgesetz vorgeht, indem sie gegen die Klimaschutzministerin …
Nein, der Matić-Report muß nicht noch einmal in seiner Gesamtheit zitiert werden, es reicht seine Zitation einmal, zumal das sachslehnerische „Maßnahmenpaket“ ohnehin mit keinem Maßband, mit keinem Zollstab gemessen werden kann, gemessen zu werden braucht, sind dessen Ausmaß doch schon mit freiem Auge zu messen: 0 x 0 x 0.
Ein lautes, ein entschlossenes, ein entschiedenes „Ja!“ ist von Othmar Karas am 16. Juni 2024 in der „Pressestunde“ auf die Frage, ob für ihn die FPÖ eine rechtsextreme Partei sei“ zu hören, Othmar Karas, der einzige Parlamentarier der ÖVP, der im EU-Parlament für das Renaturierungsgesetz stimmte, sagt ein sehr lautes klares und unmißverständliches „Ja!“ zur Frage: „Ist für Sie die FPÖ eine rechtsextreme Partei“.
Wenn Sie schon die verbleibende Regierungszeit und die Vorhaben ansprechen, da gibt es noch andere Dinge, die offen sind: das Klimaschutzgesetz, Pandemiegesetz, automatischens Pensionssplitting, Bundesstaatsanwaltschaft, um jetzt nur einige zu nennen, kann man davon ausgehen, daß diese Dinge ad acta gelegt werden?
Zurzeitiger: Wir sind in einem sehr intensiven Verhandlungsprozeß mit den Grünen. Sie erinnern sich zurück, als ich Bundeskanzler wurde, wurde ungefähr in jedem Monatsabstand gefragt, wann Neuwahlen sind. Ich habe immer gesagt, wir werden uns daran halten, wir werden die Legislaturperiode fertig machen.
Klaus Webhofer: Aber ist Ihnen nicht manchmal der Gedanke gekommen, Sie machen Kickl erst richtig groß, indem Sie ständig über ihn reden?
Zurzeitiger: Es ist so, wenn sich mit den Herausforderern auseinanderzusetzen, dazu zählt auch er, aber nicht nur er, sondern auch andere, und wir erleben ja gerade, daß sich links wie rechts beginnt zu radikalisieren, alte Konzepte, Marxismus wieder auf der linken Seite plötzlich wieder zum Thema, wir sehen, daß es Kommunisten gibt auf der politischen Bühne, die schon lange vergessen geglaubt waren und auf der anderen Seite sehen wir eben, daß es rechts und rechtsextrem plötzlich eine neue Dimension erreicht und wenn man hier genau hinsieht, dann sieht man auch, daß es für gemeinsam in der Gesellschaft gefährlich sein kann, denn wenn jemand davon spricht, daß er Fahndungslisten schreiben möchte vom politischen Gegner, wenn er gegen das System spricht, und was ist das System, die Demokratie, die funktionierende Gesellschaft, das Ehrenamt, Polizei, Bundesheer, Rettung, Feuerwehr, Schule, Krankenhaus, Pflege, all das ist eben das System. Mir geht es darum, das System weiterzuentwickeln, menschennahe zu entwickeln und daher einen Kontrapunkt zu setzen.
Klaus Webhofer: Und trotz alldem, was Sie gerade gesagt haben, gibt es keine Koalitionsabsage in Richtung Freiheitliche?
Zurzeitiger: Mit den Freiheitlichen als Partei ist es möglich, aber ob sie Herbert Kickl immer an der Spitze haben, politisch verantwortlich haben, ist Entscheidung der FPÖ und nicht meine.
Othmar Karas: Ja! Die freiheitliche Partei ist mit der AfD und anderen Parteien in der gemeinsamen Fraktion. Die FPÖ trifft sich mit der AfD und der Frau Le Pen und mit dem Herrn Wilders, sofort, hat sich sofort nach der Parlamentswahl getroffen. Und der Wahlkampf war ein zerstörerischer gegenüber der Idee Europa, ein zerstörerischer gegenüber allen Herausforderungen, vor denen wir gemeinsam in Österreich und in der Europäischen Union stehen. Er war kein lösungsorientierter, und daher sage ich ganz klar, die FPÖ ist nicht regierungsfähig. Weil bei Regierungen geht es immer darum, Verantwortung für die Zukunft zu übernehmen.
Das ist schon zu viel an Zusätzlichem zum Zurzeitigen. Es reicht, das von Othmar Karas Gesagte dem Etwas vom Zurzeitigen gegenüberzustellen, das vom Zurzeitigen mit dem Gesagten von Othmar Karas zu verrechnen, um auf einen Blick zu sehen, der Saldo spricht gegen den Zurzeitigen, nicht nur in dieser Gegenüberstellung der Saldo spricht seit jeher, um es mit dem „Hilfsbuchhalter in einem Stoffgeschäft“ zu sagen, der „unsichtbare Saldo spricht immer gegen“ —
So wäre es nur recht und billig, beendete darüber hinaus auch die Qual der Arbeitssuche mit einem Schlag, schüfe sie für diese der Ihren eine Arbeit als Festungsgesinnungskommissarin.
Sollte es ihr aber nicht möglich sein, für diese der Ihren einen solchen Platz zu schaffen, so könnte sie eine der Schwestern ihrer Partei fragen,
Sollte es aber doch möglich sein, ihr in ihrer österreichischen Schwester als Festungsgesinnungskommissarin einen Platz zu richten, dürfte ihr der Luxus der Qual der Wahl beschieden sein, hat doch die deutsche Schwester ihrer Partei
NS Es soll zwar einen sogenannten Fachkräftemangel in vielen Staaten auf dem europäischen Kontinent geben, aber für die Schwesterparteien der zwei Ihren in den Mutterländern ihrer Gesinnung wird es recht leicht sein, wenn sie diesen Ihren nacheifern, ebenfalls einen derartigen Posten einer Festungsgesinnungskommissarin unter Ihren zu vergeben, sie mit einer Flut an Bewerbungen auf ihre Stellenanzeigen in den Medien der Ihren …
An der kurzen Nachricht über einen „haltlosen Anspruch“ ist doch der Hinweis, daß „dieses Recht der FPÖ verfassungsrechtlich schlicht nicht“ zustehe und „österreichische Medien gingen darüber hinweg“, aufmerkenswert,
[I]n Österreich gibt sich die rechtsautoritäre FPÖ kämpferisch. Nun forderte Christian Hafenecker, Generalsekretär der Partei, das Vorschlagsrecht für die österreichische EU-Kommissarin ein. Dieses Recht steht der FPÖ verfassungsrechtlich schlicht nicht zu, österreichische Medien gingen darüber hinweg. Für mehr Aufregung sorgte, dass die FPÖ dabei wieder einmal mit dem rechtsextremen Kampfbegriff „Remigration“ hantierte. Das erzählt auch einiges über die Radikalisierung der Partei und die Machtverhältnisse am rechten Rand des EU-Parlaments nach der Europawahl. Frankfurter Rundschau, 12. Juni 2024
Mit Blick auf das österreichische Ergebnis der Wahl zum Europäischen Parlament, mit Blick auf den medialen und parteipolitischen Umgang mit dieser Partei in Österreich kann in Wandlung der Parole „Österreich zuerst“ dieser Partei, festgestellt werden: Österreich haltlos.
Haltloses Österreich. In diesem Land, in dem weltoffen englische Phrasen gang und gäbe sind, wie das „Niemals vergessen!“, ist es wohl angebracht, auch eine englische Übersetzung von Haltloses Österreich:
Es gibt Zufälle, von denen gesagt werden könnte, die seien so unwahrscheinlich, daß es diese gar nicht geben kann, und doch geschehen sie, wie am 9. Juni ’24, als Harald Vilimsky von Armin Wolf den Vornamen „Herbert“ bekommt, Harald Vilimsky mit Herbert von Karajan seine erste Antwort in diesem Interview gibt und gleichzeitig, so ist das moderne Leben, eine Platte von Ludwig Hirsch gespielt wird, genau in dem Moment, Herbert über die Lautsprecher zu hören ist, als Harald Vilimsky sagt:
Eine kleine Träne kullert da vielleicht runter, daß es nicht dreißig Prozent geworden sind, ja, das stimmt, aber ich mag mit einem, einem, einem, Bericht geben, bekanntesten österreichischen, ah, Dirigenten antworten, Herbert von Karajan, der gesagt hat, wer all seine Ziele erreicht hat, der hat sie bloß zu tief gesteckt. Bei der nächsten Wahl sind die 30 % ein Ziel, daß wir dann erreichen wollen.
Und weil es in diesem Interview um eine Wahl geht, in der niedrig gewählt wurde, soll doch das Zitat in einer weiteren Variante, wie es auch bekannt ist, angeführt werden: „Wer all seine Ziele erreicht, hat sie zu niedrig gewählt.“ Vielleicht hat Harald Vilimsky Herbert von Karajan richtig zitiert, vielleicht auch nicht, aber in seiner Gesinnung und Art wohl richtig: „zu tief“ … Mit Zitaten hat es in dieser Partei, nebenher auch gesagt, stets eine rechte Bewandtnis. Herbert von Karajan wird auch diese Aussage zugeschrieben: „Ich glaube an Wiedergeburt, ich komme sicher wieder.“ Vor fünfunddreißig Jahren starb Herbert von Karajan. Was sicher ist, er ist sicher nicht wieder gekommen, und das Ziel von Harald Vilimsky, bei der nächsten Wahl — Das ist von ihm eine doch einmal realistische Einschätzung, kaum mehr als dreißig Prozent sind für eine solche Partei in einer Wahl nicht zu erzielen, das war schon damals so, als die Partei, die recht viel für Herbert von Karajan überhatte, viel für ihn getan hatte, er wohl auch viel für sie getan hatte, in den letzten wirklich freien Wahlen gerade etwas mehr als dreißig Prozent erzielte, dabei sogar Stimmenverluste von rund vier Prozent hinzunehmen hatte.
An der Stelle des Interviews wird der Fernsehapparat ausgeschaltet, um noch einmal die Platte abzuspielen, Herbert von Hirsch im Ganzen anzuhören, denn während des Interviews wurden nur Teile …
Jetzt wan‘ doch net! Ich weiss net was i machen soll mit Dir. Schau, wie Du ausschaust, herst Was? A Papiertaschentuch? Na, tuet mer lad,
Aber Klopapier kann ich Dir hol’n im Notfall ka ma si da eini schneuzen… Bitte, i man, s’war ja nur a Vorschlag!
Stört Di die Musik, soll i s’Radio abtuen?
Pass einmal auf; jetzt werd‘ i Der was sagen ganz ehrlich, ganz brutal. Also für mich ist der i man I kenn ihn ja net, aber für mich ist der Kerl ein Schwein, jawohl ein Schwein! sondern weil er überhaupt angefangen hat mit Dir, verstehst mi? Was? geliebt habts ihr Euch? Geh‘ derzähl‘ mir doch nichts! Wast denn Du überhaupt was wahre Liebe ist? wast Du das wirklich? I versteh‘ Di net, i versteh‘ Di wirklich net! Du bist du schaust Hat Dir Dei Haberer bessere Witze derzählt? Jetzt wan‘ doch net scho wieder, grad hast Du no gelacht! Wane, lache, wane, lache
Hörst Du, du bist ja richtig hysterisch, bist ja Du! Wie? du willst geh’n? ja aber warum denn auf amal? Ich hab‘ mir dacht, du willst a bisserl reden Willst Di a bisserl aussprechen! Na ja, wiest willst! Ja, ja, Ist eh klar i lass schö grüessen, klar Ja und du, gel, wenn’st was brauchst, ruefst an! Du siehst, ich bin immer für Dich da! Als‘ dann Servus Herbert und hör‘ auf zum wanen!
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