Heute ist in Österreich alles noch viel erbärmlicher als 1938

Es gibt zwei Wege, die beschritten werden können, um auf das, was Efgani Dönmez und Peter Pilz als ihre Reaktion auf die Unruhen in der Türkei mit gerichtetem Blick hinunter auf die österreichische Scholle vorbrachten …

Auf dem einen Weg kann eine Thomas-Bernhard-Figur auf eine Parkbank gesetzt werden und sie darüber räsonieren lassen, daß heute in Österreich alles noch viel erbärmlicher ist als 1938. Ein Befund, der nicht von der Hand zu weisen ist. Wird nämlich berücksichtigt, was alles seit 1945 gedacht wurde, zu welchen Erkenntnissen seit 1945 Menschen fähig waren, welche visionären gesellschaftspolitischen Konzepte entwickelt wurden … In Österreich haben nun auch Grüne die Glocken entdeckt, mit denen Visionen das Totengeläut …

Dönmez - Pilz - Erbärmlich österreichischEs ist heute in Österreich tatsächlich alles noch viel erbärmlicher als 1938. Nach all dieser jahrzehntelangen Geistesarbeit reagiert sogar ein grüner Funktionär mit dem sogenannten Migrationshintergrund nicht anders als ein sogenannter österreichischer Funktionär mit keinem Hintergrund, und er reagiert in der schlimmsten österreichischen Ausformung: freiheitlich … Was für ein elende oder österreichische Integration. Wobei Elend und Österreich synonym …

Es ist heute in Österreich tatsächlich alles noch viel erbärmlicher als 1938. Nach all dieser jahrzehntelangen Geistesarbeit reagiert sogar ein grüner Funktionär, von dem bisher angenommen werden durfte, sein Hintergrund ist eben diese Geistesarbeit, nicht anders als ein sogenannter österreichischer Funktionär mit keinem Hintergrund, und er reagiert in der schlimmsten österreichischen Ausformung: christlich und freiheitlich … Millionen österreichische Staatsbürger und Staatsbürgerinnen, die Mitglied des Organisierten Glaubens der römisch-katholischen Kirche sind, würden heute ein pilzliches Verhör nicht bestehen können … Was dann? Mit ihnen? Ausbürgerung? Nein, das sind ja die Menschen, für die beispielsweise der zurzeitige freiheitliche Obmann das Kreuz zieht, das Peter Pilz bisher in der Scheide gut verbarg … Denn diese Millionen sind nach ihrem gültigen Katechismus nicht dem verpflichtet, was Peter Pilz von Einbürgerungswilligen scharf verlangen will, sie sind nicht der Demokratie in Österreich verpflichtet, sondern dem Absolutismus des in einem römischen Grätzel gesiedelten Kleinststaates … Das muß nicht zitiert werden, es kann gelesen werden:

Evangelium – Weisung zur Nichtbefolgung staatlicher Vorschriften

Christen haben das eigene Vaterland aber wie Fremde zu bewohnen

Verbrennt solche Gestalten, wie …

Widerspricht nicht gerade der katholische Anführer in Österreich mit seinem Gehorsamkeitsgerede den demokratischen Grundwerten, nicht nur ständig fundamental, sondern stets prominent und breitest gebracht? Und gibt es nicht in Österreich eine kandidierende Partei, die die von Peter Pilz derart hochgehaltenen Staatswerte auf legalem Wege vernichten will? Auch das muß nicht zitiert werden, es kann gelesen werden:

Franziskus – Papst der Kadavergehorsamen

Auferstehung der gleichgeschalteten Presse für Christoph Schönborn

Der Sprengstoffgürtel des Staatsterroristen – ist das Recht

Christentuch

Auslöschung

Aber der Thomas-Bernhard-Figur will nicht weiter zugehört werden …

Es gibt noch den zweiten Weg, einfach zu fragen, wohin das führen wird, wohin das noch führen soll. Diesen Weg zu gehen, es wird gezögert, denn Furcht ist dabei. Vor den Antworten. Um diesen Weg einzuschlagen, auf diesem Weg einen ersten Schritt gehen zu können, muß abgeschwächt werden. Denn vielleicht sind auf diesem Weg doch Passanten und Passantinnen anzutreffen, mit nicht sorgenmehrenden Antworten auf die Fragen, wohin wird das noch führen, in Österreich, wenn jetzt schon Grüne beginnen, die visionären Konzepte zuzuschlagen und National-Christliches nachzubeten, vereinzelt noch, aber doch schon ein wenig taumelnd, zu wanken anfangen, von was für einer Strömung wollen sich so viele in Österreich, jetzt auch noch Grüne, mitreißen und den Kopf mit Geist und Buch ausreißen lassen …

Dr. Martin Graf – Langzeitumfrage Rücktritte von Abgeordneten: Statistik der Nichtüberzeugung

Vorgestern – das ist die rechte Zeitangabe für die Einleitung, wenn es um Freiheitliche geht …

Mit Vorgestern ist eigentlich stets zu beginnen, wenn Freiheitliche …

Langzeitumfrage Rücktritte Abgeordnete - Statistik der Nichtüberzeugung

Statistik der Nichtüberzeugung – 18. Juni 2009 bis 18. Juni 2013

Vorgestern also, am 18. Juni 2009, wurde diese Umfrage gestartet. In diesen vier Jahren wurden immer wieder Zwischenergebnisse veröffentlicht. Zumeist war eine Aufregung der Anlaß für die Bekanntgabe des Zwischenstandes.

Die Zwischenstände bilden soher nicht nur die Entwicklung der Werte ab, sondern sie erzählen auch die Geschichte einer permanenten Affäre.

Entwicklung, das ist nicht das rechte Wort.

Stagnation, ist das rechte Wort. Denn. In diesen vier Jahren gibt es keine Entwicklung. Stets um die 60 Prozent sprechen sich in Summe dafür aus, daß alle Abgeordneten, die Dr. Martin Graf zu ihrem III. Präsidenten NR machten, und Dr. Martin Graf selbst zurücktreten sollen. Weder den Abgeordneten noch Martin Graf selbst ist es also bis jetzt je mehrheitlich gelungen, davon zu überzeugen, daß Dr. Martin Graf eine gute Wahl war … Wie auch? Bei all den seit dem 28. Oktober 2008 weiteren – nicht Entwicklungen – Anhäufungen von Affären … Nach vier Jahren können diese Abgeordneten weniger denn je überzeugen. Im Oktober 2009 beispielsweise waren es 34 Prozent, die sich für Rücktritte von allen Abgeordneten, die Dr. Martin Graf wählten, aussprachen, nach dem aktuellsten Zwischenstand sind es 39,94 Prozent. Durch die Jahre also ein stetes Anwachsen der Zustimmung für Rücktritte von allen Abgeordneten, die Martin Graf im Parlament wählten. Das werden vor allem die christschwarzen Abgeordneten, die hauptverantwortlich waren für die Wahl von Dr. Martin Graf, nicht als Entwicklung bezeichnen wollen, die sie sich erhofft hatten …

Geschichte, das ist nicht das rechte Wort.

Geschichte erzählt von Entwicklung. Die Statistik der grafschen Werte aber ist die Auflistung von Affären. Das Ende der Geschichte. Die Affäre Martin Graf ist die prototypische freiheitliche Affäre. Es gibt zwischen der Affäre Martin Graf und anderen freiheitlichen Affären keinen qualitativen Unterschied. Ihre Inhalte umfassen wenige Punkte, die immer wieder und immer noch zu Aufregungen Anlaß geben. Es ist die Gesinnung. Es ist der der Weltanschauung geschuldete Umgang mit Fakten und Daten. Es sind all die Handlungen, die in der Berichterstattung mit der Feststellung einzuleiten sind: “Es gilt die Unschuldsvermutung” …

NS Sie sind weiterhin herzlich eingeladen, sich auch an dieser Umfrage zu beteiligen.

Ein Wiedergelesener der Freiheitlichen lädt zum Schmunzeln ein – Nicht nur

Es überrascht schon lange nicht, richtiger, es überraschte eigentlich nie wirklich, welche Schriftsteller die freiheitliche ZZ zur Wiederlesung empfiehlt … Es ist kein schlechter Rat, wenn Sie nach Lebensstationen der Wiedergelesenen suchen, zuerst „NS-Herrschaft in Österreich“ aufzuschlagen, in den meisten Fällen werden Sie kein zweites Nachschlagewerk bemühen müssen …

Freiheitliches Rüstzeug für DemokratieAuch mit der aktuellen Ausgabe Nr. 24-2013 kann die freiheitliche ZZ nicht überraschen. Denn. Diesmal ist es Robert Hohlbaum …

Das Lesen nachfolgender Zeilen  bewirkte bloß noch ein Schmunzeln …  Wahrlich, ein freiheitlicher Zeitgenosse …

Er hatte seit 1937 die Duisburger Stadtbücherei geleitet und schlug nun in Weimar große Privilegien für sich heraus: Er nutzte die Bibliothek als Forum seiner ideologischen Selbstgleichschaltung und zur Inszenierung seiner Dichterexistenz. Sein Amt jedoch vernachlässigte er in verheerender Weise.

Bei diesem Schmunzeln soll es heute bleiben und gar nicht ernsthaft beispielsweise auf die Frage eingegangen werden, wie es um die Demokratie bei den Freiheitlichen bestellt ist, wenn zum freiheitlichen Rüstzeug auch ein Robert Hohlbaum gehört, der „gegen die Demokratie“ …

Ein bißchen Mitleid mischt sich doch in das Schmunzeln, Mitleid mit dem Menschen, der auf der freiheitlichen Unzensuriert.at sich demokratisch, genauer, freiheitlich einbringen wollte, möglicherweise sogar ein Wähler der Freiheitlichen ist, und nun auch noch vom III. Präsidenten NR in dieser Ausgabe der freiheitlichen ZZ runtergemacht wird, in der Helge Morgengrauen die Wiederlobung betriebt für einen, der

sich als Dichter und als Burschenschafter stets seiner engeren Heimat wie auch dem größeren Vaterland verbunden [fühlte] – auch noch zu einer Zeit, als sich die Deutschen oder gar deutschstämmige Österreicher unter dem Druck der politischen Verhältnisse lieber nicht zu Volk und Heimat bekannten.

Ach, die morgengrauensche Zeitangabe, passend – allerdings nur bei äußerst großzügiger Betrachtung – für die Jahre bis 1938 aber doch mehr für die Jahre nach 1945 … Das Schmunzeln will nicht damit vergällt werden, jetzt darüber nachzudenken, welche Verbundenheits-und-Bekenntniszeit tatsächlich gemeint sein will …

NS Dr. Martin Graf ist nicht der erste Freiheitliche, der die eigene Schreibstaffel beleidigt, denunziert, sich von ihr distanziert …

Ex-Nationalratspräsident Dr. Martin Graf – Ein überreifer Hinauswurf

… für Umsonst, die sich heute damit selbst die Antwort auf ihre Frage vom 22. September 2011, ob Freiheitliche noch wählbar seien,  gibt …

Es ist mehr als eine Antwort nur auf die Frage nach der Wählbarkeit, es ist die radikale Antwort auf die Frage, die sich sehr viele in diesem Land seit Jahren stellen, nach dem Halten eines Unhaltbaren … Es ist ein überreifer Hinauswurf … Dr. Martin Graf ist für Umsonst kein III. Präsident NR mehr, bloß noch ein Ex-Nationalratspräsident …

Ex-Nationalratspräsident Dr Martin GrafNS Wer dafür die übliche Erklärung vermißt, wird bei genauer Überlegung sagen müssen, eine derartige Fehlleistung würde aber auch nicht gerade schmeichelhaft sein, schlimmer noch, eine punktgenaue Abbildung der Bedeutung … Darüber hinaus müßten zwei Fehlleistungen erbracht worden sein. Die erste beim Schreiben und die zweite beim Korrigieren. Sollte es denn eine Fehlleistung gewesen sein, ist es menschgemäß eine Freud‘, daß es dann gleich eine zweifache Fehlleistung war, wenn angenommen wird, daß Umsonst noch Korrektoren oder Korrektorinnen beschäftigt …

Jorge Mario Bergoglio, der Stellvertreter – Ach, wäre er bloß nur ein Trottel …

… von ein paar Dutzend rentenreifen Männern zu ihrem Grätzelhäuptling Gewählter … Niemand außerhalb seines Grätzelstammes wüßte je etwas von ihm, niemanden von außerhalb würde je es kümmern und schon gar nicht je bekümmern, was für Predigten er seinen Wirklichkeitsverhöhnenden hält, nie würde die Welt erfahren, welche Trotteleien diesem Stamm mehrheitsfähig wählbar seit je erscheinen…

Bloß in seinem regierten Grätzel würde der eine oder andere darüber munkeln, jungfräulich empfangsbereit kichern, während einer oder mehrere aus dem Rentenanspruchsdutzend sie besuchten, sich kommen ließen …

Papst Franziskus - Moden alter MännerWas sind denn Gesetze je anderes, als geschaffen aus dem Augenblick für den Augenblick? Was sind denn Gesetze je anderes – als Moden? Wenn es unangenehm sein sollte, Gesetze als Moden bezeichnet zu lesen, kann es durchaus „erhabenen“ formuliert werden, damit der Mensch sich „geadelt“ empfinden kann: Was ist das Gesetz denn je anderes, als papiergewordene „Seele“ vergänglicher Weltanschauungen, in Paragraphen eingelegte Gesinnungen …

Jorge Mario Bergoglio, auch er, muß ohne Geruchssinn sein, wie sonst könnte der Gestank, den die Weltanschauungen von Organisierten Glauben und also auch die des Organisierten Glauben der römisch-katholischen Kirche nach wie vor geöffneten und immer noch nicht entsorgten Einmachgläsern ausgehalten werden … Oder es ist abgründiger …

Jedoch, die Wahrheit ist, Jorge Mario Bergoglio wurde tatsächlich nur von ein paar Dutzend Männern gewählt, aber närrisch glaubt eine Masse an Menschen, die diesem Organisierten Glauben angehören, daran, ihn selbst gewählt zu haben, und, die Wahrheit ist, diese Trotteleien hört sich eine Masse von Menschen an und trottelt dieser Trotteleien hinterher …

Jedoch, die Wahrheit ist, der Stellvertreter wurde tatsächlich nur von ein paar Dutzend Männern, die sich davor drücken, in Rente zu gehen, gewählt, dennoch meint er, auch er, sich weiter anmaßen zu können, in Gesetzgebungen anderer und vor allem demokratischer Staaten eingreifen zu können, ein Mitspracherecht zu besitzen, als wäre er je irgendwo anders als in dem Grätzelstaat dazu gewählt ermächtigt worden …

Die Tatsache ist, nur ein paar Dutzend im Grätzel Aufgestiegene, die seit ihrem Berufseinstieg im geistigen Ruhestand das Abgreifen der Rosenkranzperlen mechanisch vollführen, haben ihn für ihren Grätzelstaat mit einem absoluten Mitspracherecht ausgestattet …

Wenn Sie nach dem Inhalt dieser Narretei des aktuellen Stellvertreters, um mit diesem geborgten Titel die Kontinuität auch dieses Organisierten Glaubens auszudrücken, fragen, auf den will gar nicht eingegangen werden. Denn der Inhalt ist bloß der Mode auch dieses Organisierten Glaubens geschuldet, die jetzt bevorzugt getragen wird. Andere Moden dieses Organisierten Glaubens wurden in den Tabernakel gehängt, werden aber in Ordnung gehalten, immer wieder hervorgeholt zum Säubern, für den Fall des Falles, es könnte wieder … Denn es kann ja sein, daß auch diese wieder in Mode kommen. Dann haben auch diese Moden wieder Hochamt, mit dem eingebrannten Label: Hexe, Ketzer …

Und darüber hinaus, der Inhalt, das ist die Wahrheit, ist nicht wichtig, denn heute sind es die Trotteleien zu diesen Gesetzen, gestern waren es die Trotteleien zu anderen Gesetzen, morgen werden es die Trotteleien zu anderen Gesetzen sein …

Freiheitliche Unzensuriert auf Menschenjagd

Ein anderes Wort als „Menschenjagd“ kann keinem Menschen zu diesem Bild, das die freiheitliche Unzensuriert.at zu ihrem Kommentar über Bettler und Bettlerinnen veröffentlichte, einfallen. Trotz Vergrößerung ist nicht zu erkennen, genauer, will nicht einmal vermutet werden, wer oder was hier freiheitlich abgebildet wurde. Es gibt dafür ohnehin Erinnerungen an Tage, die für niemanden Sonntage waren, am Ende auch für jene nicht, die bloß noch Feiertage sich von einer heimatschaftlichen Partei erhofft hatten, die sie wählten …

Freiheitliche Propaganda gegen Menschen die bettelnEin Mensch, das kann mit Sicherheit gesagt werden, ist es nicht. Nur eines kann mit Bestimmtheit gesagt werden, so werden von Freiheitlichen Menschen gesehen – heute, die betteln und morgen …

Und noch eines kann mit Sicherheit gesagt werden, kann jetzt schon gehört werden, die immer gleichen freiheitlichen Ausreden, in diesem Fall, es sei lediglich ein Bild aus dem Internet übernommen worden, es sei nicht genau geschaut worden -, wieder einmal wird es sein, wie stets und zuhauf bekannt …

Und weiter kann mit Sicherheit jetzt schon gesagt werden, das wird wieder einer der Mitarbeiter sagen müssen, die freiheitlichen Spitzenfunktionäre und Spitzenfunktionärinnen werden wieder so tun, als ob sie nichts mit der freiheitlichen Unzensuriert.at zu schaffen hätten, etwa der für die Nachfolge von Martin Graf in Stellung gebrachte Norbert Hofer, mehr noch, als ob sie nicht einmal etwas mit ihren eigenen Mitarbeitern zu tun hätten …

Christschwarze und sozialdemokratische Funktionäre, die aktuell in der Vorhut für ein Bettelverbot marschieren -, auf diese ihre derartige politische Leere kann nur durch eine ihnen angemessene Antwort reagiert werden: Schweigen. Es kann von niemandem erwartet werden, der politischen Leere von Schaden & Nagl antworten zu können, zu dieser ihrer politischer Einfallslosigkeit dem christschwarzen Bürgermeister und dem sozialdemokratischen Bürgermeister je einen Einfall zu schenken …

Zur Nachlese, eine Auswahl:

Bettelverbot …

Wer nicht gewollt wird

Bevölkerung wird ausgebeutet von …

Zur Zeit

Unzensuriert

Langzeitumfrage Dritter Nationalratspräsident – Statistik einer prototypischen freiheitlichen Affäre

Im April 2011 wurde diese Umfrage gestartet. In diesen mehr als zwei Jahren wurden immer wieder Zwischenergebnisse veröffentlicht. Zumeist war eine Aufregung der Anlaß für die Bekanntgabe des Zwischenstandes.

Martin Graf Langzeitumfrage - Statistik einer Affäre

Statistik einer prototypischen und permanenten freiheitlichen Affäre

Die Zwischenstände bilden soher nicht nur die Entwicklung der Werte ab, sondern sie erzählen auch die Geschichte einer permanenten Affäre.

Entwicklung, das ist nicht das rechte Wort.

Wird der Zwischenstand vom Juni 2013 verglichen beispielsweise mit dem Zwischenstand vom April 2011 kann nicht von einer Entwicklung gesprochen werden.  Es ist ein Pendeln zwischen schlechten und noch schlechteren Werten. Mit Juni 2013 sind also die schlechten Werte von April 2011 nahezu wieder erreicht.

Geschichte, das ist nicht das rechte Wort.

Geschichte erzählt von Entwicklung. Die Statistik der grafschen Werte aber ist die Auflistung von Affären. Das Ende der Geschichte. Die Affäre Martin Graf ist die prototypische freiheitliche Affäre. Es gibt zwischen der Affäre Martin Graf und anderen freiheitlichen Affären keinen qualitativen Unterschied. Ihre Inhalte umfassen wenige Punkte, die immer wieder und immer noch zu Aufregungen Anlaß geben. Es ist die Gesinnung. Es ist der der Weltanschauung geschuldete Umgang mit Fakten und Daten. Es sind all die Handlungen, die in der Berichterstattung mit der Feststellung einzuleiten sind: „Es gilt die Unschuldsvermutung“ …

NS Sie sind weiterhin herzlich eingeladen, sich auch an dieser Umfrage zu beteiligen.

Nur Reklame hinter der Werbung von Frank Stronach

Nachdem seit Tagen in Zeitungen ganzseitige und also äußerst teure Werbung geschaltet wird, in der Frank Stronach sich als Großspender bewirbt, wollte mehr über diese Werbeaktion gewußt werden, daher wurde die angegebene Website für „Frank’s Hochwasserhilfe“ aufgerufen, um mehr darüber zu erfahren, Informationen darüber, zum Beispiel, wie konkret geholfen werden wird wollen, wie das Spendengeld konkret eingesetzt werden wird, bereits eingesetzt wurde, etwas Konkretes zu Aufbau und Ablauf dieser Organisation …

Stronach Hochwasserhilfe - Hinter der Werbung nur WerbungAber alles, was bei Aufruf dieser Website von Frank Stronach zu erhalten ist, ist eine ganzseitige Werbung. Der Unterschied zwischen der ganzseitigen Zeitungswerbung und der ganzseitigen Websitewerbung besteht einzig darin, daß für die ganzseitige Zeitungswerbung extrem viel Geld zu bezahlen ist, während die ganzseitige Websitewerbung praktisch für einen Apfel und Ei zu haben ist.

In sündteuren ganzseitigen Zeitungswerbeinseraten läßt Frank Stronach auf eine ganzseitige Apfel-und-Ei-Reklameseite hinweisen. Dafür muß Frank Stronach gedankt werden. Denn er liefert damit nicht den ersten aber letzten Beweis, was seine Inhalte sind, wie stronachsche Transparenz aussieht …

Werbung in ihrem bestem Sinn ist das Aufmerksammachen auf vorhandene und vertretene Inhalte … Frank Stronach allerdings macht Werbung, die auf Reklame verweist. Hinter der Werbung von Frank Stronach stehen also nicht Inhalte, in der Werbung von Frank Stronach steckt nur Reklame …

Websites in ihrem besten Sinn informieren konkret und ausführlich über die in der Werbung angesprochenen Themen. Websites in ihrem besten Sinn sind der Transparenz verpflichtet. Die Website von Frank Stronach allerdings informiert weder konkret noch ausführlich. Die Website von Frank Stronach ist Reklame, aus der sogar noch weniger zu erfahren ist, als aus der sündteuren ganzseitigen Zeitungswerbung.

Wenn also auch nichts Konkretes über die großspurige und Verdächtigungen ausspuckende Hochwasserhilfewerbung von Frank Stronach erfahren werden kann, einiges fällt dazu dennoch ein …

… Es gab vor etlichen Jahren bei den Freiheitlichen – schon oder noch unter einem ebenfalls großspurigen Künder, für die Menschen dazu zu sein –  so eine Art Unterstützungsfonds oder Hilfefonds oder Sozialfonds … Freiheitliche Funktionäre und Funktionärinnen mußten jeden Schilling, mit dem sie über die von den Freiheitlichen selbst festgelegte Gehaltsgrenze kamen, einzahlen. Was mit diesem Geld konkret unterstützt wurde, wie mit dem Geld konkret geholfen wurde, war nie konkret und in letzter Offenheit von Freiheitlichen zu erfahren. Nachdem „Frank Stronach als Team“ mehr oder weniger das politische Reservat von Freiheitlichen ist, ist die Frage nicht unberechtigt, wird es mit dieser Aktion ebenso werden, daß nie wirklich konkret und in letzter Offenheit zu erfahren sein wird, was mit dem Geld … Denn freiheitliche Transparenz plus stronachsche Transparenz ergibt … Im Fall des Stronachschen ist aber das berechtigte Interesse, was mit dem Spendengeld konkret passiert, ein wesentlich größeres, da nicht nur vom eigenen Personal Geld eingesammelt wird, sondern jeder und jede in Österreich von Frank Stronach zum Spenden aufgerufen wird.

… Auf der Website von „Stronach Institut“ kann davon gelesen werden, es soll der Verwaltungsapparat abgebaut werden. Kaum ergibt sich eine Gelegenheit für Frank Stronach, sich nicht nur selbst zu bewerben, nutzt Frank Stronach diese Gelegenheit auch gleich dafür, einen neuen Apparat aufzubauen, als ob es nicht genügend kompetente Organisationen in Österreich geben würde. Statt eine dieser Organisationen mit einer Spende zu unterstützen, agiert Frank Stronach wie einer, der auf der Straße um das Überleben kämpfende Schwerverletzte sieht und nicht die Rettung anruft, sondern wild zu telefonieren beginnt, um eine eigene Rettung zu gründen, dabei zwischendurch immer wieder zu den Schwerletzten hinüberschreit, haltet durch, meine Rettung kommt bald, wenn nicht heute, dann morgen, haltet durch, oder übermorgen … Das sagt auch viel über die Gemeingefährlichkeit aus, sollte ein Frank Stronach je in politische Verantwortung gewählt werden …

… In der Presseaussendung vom 7. Juni 2013 zur Werbung muß Frank Stronach auch unbedingt erwähnen lassen, er habe in den vergangenen Jahren 150 Millionen Euro gespendet. Die Menschen in Österreich hingegen spenden in einem Jahr, um die aktuelle Zahl für das 2012 heranzuziehen, eine halbe Milliarde Euro. Im Jahr 2011 waren es 490 Millionen Euro. Im Jahr 2010 waren es 460 Millionen Euro. Im Jahr 2009 waren es … Das wäre ein diskussionswertes Thema für die ORF-Sendung „Im Zentrum“: was für einen Preis zahlt eine Gesellschaft, die sich selbst bewerbende Großspender hervorbringt? Aber nicht in vorauseilendem Gehorsam einem Großspender die Bühne zu bieten, um über die Notwendigkeit von Gewerkschaften schwafeln zu lassen, seinen in der Flughöhenluft eingeatmeten Eingebungen auszuatmen … Über Gewerkschaften zu debattieren, ist durchaus notwendig. Aber nicht auf die stronachsche Art. Herr Keuner würde auf die Frage, ob Gewerkschaften abgeschafft gehörten, antworten, er wolle andere Gewerkschaften. Das wäre einer der Ansatzpunkte …

Zur Nachlese, damit es noch leichter fällt, gar nicht erst auf die Idee zu kommen, Frank Stronach als Team wählen zu können:

Frank Stronach als Team: Tiergroßschlächter – Wasserverschwender – Freunderlwirtschafter

Die Magnatik der Autoteileschuppenmarionettenabteilung Stronach

Erpessung – ein wirtschaftlicherer aber auch zutreffenderer Slogan für Frank Stronach als Team

Blaßblaues Bündnis plus Frank Stronach als Team ist gleich altteures blaues Gezänk

Das passende Logo auch für Frank Stronach als Team – das Wrack des blaßblauen Bündnisses

Wirtschaftsmanager Frank Stronach rechnet einfach zum Lebenkönnen Zinsen aus

Die gekauften Freiheitlichen des Frank Stronach

Muttu nicht Geld haben, kriegtu Erdäpfel

Wenn der Staat nicht funktioniert, funktioniert die Wirtschaft (auch Magna) nicht

NS Entweder setzen sich in diesem stronachschen Umfeld bereits die legendären Deutschkenntnisse der Freiheitlichen durch, wie „Frank’s Hochwasserhilfe“ vermuten lassen könnte, oder, es liegt die Überzeugung vor, daß die Grundform des Personennamens besonders hervorgehoben werden müßte; nach dem beliebten Beispiel „Grimm’sche Märchen“ im Duden. Eine gewisse Analogie würde das durchaus rechtfertigen. Wie die Motive von Franks Hochwasserhilfe zu berechnen sind, dafür können aber durchaus die Frank’schen Formeln herangezogen werden. Vielleicht ist es aber auch schlichtes Unwissen, eine Vermutung über diesen Vornamen aus einer fremden oder anderen Welt, die Verdächtigung, Frank könnte ein Frauenname sein. Dann wäre der Apostroph korrekt …

Überlegt zukünftig wählen – Zwischenstand Langzeitumfrage

Nachdem auch die neuerliche Aufregung um Dr. Martin Graf, diese wieder mal um seine Unzensuriert.at, verebbt und auf der Habenseite seiner Affärenamtsbilanz verbucht ist, ist es wieder einmal an der Zeit, einen Zwischenstand der Langzeitumfrage „Für die Zukunft – Überlegt wählen“ zu veröffentlichen …

Überelgt wählen - Zwischenstand 12-06-2013

Zwischenstand: 74,13% würden einen wie Dr. Martin Graf beispielsweise nicht zum Dritten Nationalratspräsidenten wählen.

Was kann zu diesem Zwischenstand gesagt werden? Nichts Neues. Schlechte Werte wie immer. Oder. Noch schlechtere Werte seit der Bekanntgabe vor knapp einem Monat …

Sie sind weiter herzlich eingeladen, sich auch an dieser Langzeitumfrage zu beteiligen. Denken Sie dabei aber nicht nur an Dr. Martin Graf, sondern auch an die anderen Freiheitlichen, wie wählbar diese sind. Etwa der zurzeitige stellvertretende Obmann und Verantwortliche für das Parteiprogramm, für das „Handbuch für freiheitliche Politik“ und als grafscher Nachfolger in Stellunggebrachte … Dr. Martin Graf, der die formal vierthöchste Position im Staat zu einem Affärenamt verkommen ließ, wird in dieser Umfrage genannt stellvertretend für freiheitliche Funktionäre und Funktionärinnen …

Eine letzte Pflichterfüllung im Untergang – Im Bombenhagel Karl Lueger sein Andenken zu retten

Im Oktober 1944 fielen schon Bomben auf die Alpen- und Donaugaue, wenige Monate also vor dem endgültigen Untergang der nationalistischen Massenmordtotaldiktatur des deutschen Reiches, die in zwölf Jahren den völligen ethischen und moralischen Niedergang herbeiführte, gab es in Wien nur noch eine Pflicht, die zu erfüllen war, eine einzige Aufgabe, die noch als machbare und durchführbare verblieb, das Andenken an Karl Lueger zu retten und zu verfestigen, durch eine weitere Gedenktafel …

In diesem Oktober 1944 wurde also noch schnell eine Gedenktafel am Geburtshaus von Karl Lueger im Resselpark angebracht, gerade so, als ob es bis zu diesem Zeitpunkt nicht ohnehin schon genügend Tafeln für Karl Lueger … Eine Gedenktafel verunziert auch bis heute den Karl-Borromäus-Brunnen im dritten Bezirk, der einst zum 60. Geburtstag von Karl Lueger im Nudelstil (in Österreich besser bekannt als Jugendstil“) …

Karl Lueger - Aufseher geboren werden

„Dr. Karl Lueger – Als Sohn eines Aufsehers am technologischen Kabinett geboren. – Wien, im Oktober 1944“

Die Gedenktafel für Karl Lueger zu seinem 100. Geburtstag im Resselpark verunziert nicht das Haus, in dem er als Sohn eines „Aufsehers“ geboren wurde, denn das Haus ist in einem Zustand, als wäre heute Oktober 1944 … Und sie stehen festlich gewandet, warten auf die Enthüllung der Gedenktafel, Blockwarte mahnen zur Eile – jederzeit könnte es wieder Bombenalarm geben -, still im Wissen um den nahenden Untergang sprechen alle für sich den Wunsch an die Zukunft, daß allen in diesem Land, das zu einer Heimat von Aufsehern und Aufseherinnen gewandelt wurde, vor allem solche Söhne und gesinnungsgemäß weniger solche Töchter wie dem Aufseher Lueger, dessen Sohn ihrem Heiland den Weg wies aus einer katastrophalen Jugendbiographie in eine …, geboren werden, um es wieder versuchen zu können, was ihnen nicht …

Aber welche Wünsche an die Zukunft haben jene, die heute, kann im Juni 2013 vor dem Oktober-1944-Haus überlegt werden, sich derart für Karl Lueger einsetzen, ihm alles unkommentiert erhalten, den Strom für den Heiligenschein weiter erzeugen wollen … Wünsche werden sie haben, aber in welcher Zeitform? Möglicherweise in keiner, es soll alles nur ewig – im oben erwähnten Niedergang …