Zwangsehen

Umso dramatischer, dass sich die Justizministerin nach wie vor weigert, das Maßnahmenpaket gegen Zwangsehe & die Anhebung des Ehealters auf 18 Jahre umzusetzen.

Dies schreibt Laura Sachslehner am 18. Juni 2024 auf der Konzernplattform X, sie geht also schreibend gegen die Justizministerin vor, wie gerade die ÖVP gegen das Renaturierungsgesetz vorgeht, indem sie gegen die Klimaschutzministerin …

Für das Renaturierungsgesetz stimmt ein einziger Parlamentarier aus dieser ÖVP, für die Annahme des Matić-Reports stimmte keine der christlichen Abgeordneten, für den Matić-Report stimmte keiner der schwarzen Abgeordneten …

Für die schwarzchristlichen Abgeordneten — gleich auf welcher demokratischer Vertretungsebene: Gemeinderat, Landtag, Nationalrat, Europäisches Parlament –, derart von „Abtreibung“ besessen, daß ihnen der gesamte Matić-Report nur aus diesem einem Wort besteht: „Abtreibung“ … Ihr Dagegensein, ihr stimmen gegen den Matić-Report, mit dem u. v. a. m. gegen „Früh- und Zwangsverheiratung, Kinderehen“ Stellung bezogen wird, ist ein tatsächliches Maßnahmenpaket von internationalem Format zu nennen, während das sachslehnerische „Maßnahmenpaket“ bloßes, einfach wie kurz gesagt, Nationalparteipolitisches

Wer gegen den Matić-Report stimmte, stimmt im Umkehrschluß u. v. a. m. für Zwangsehen …

Gegen den Matić-Report, wie kann es gesinnungsgemäß auch anders sein, die „Fraktion Identität und Demokratie (Identity and Democracy)“ … Mit den Nationalen gemeinsam zu stimmen — it’s crazy, isn’t it? Das ist die Fraktion, in der auch die identitäre Partei aus Österreich … Kurz ist es her, und das paßt hier dazu, daß die drei Mannen dieser Partei sich im EU-Parlament der Stimme sich enthielten, im April 2024, in der Abstimmung gegen das erste EU-Gesetz zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen

Der Matić-Report wurde bereits in seiner Gesamtheit zitiert, aber es scheint notwendig zu sein, diesen noch einmal in seiner Gesamtheit zu zitieren, mit dem die Maße des sachslehnerischen „Maßnahmenpakets“ zu vermessen sind

Nein, der Matić-Report muß nicht noch einmal in seiner Gesamtheit zitiert werden, es reicht seine Zitation einmal, zumal das sachslehnerische „Maßnahmenpaket“ ohnehin mit keinem Maßband, mit keinem Zollstab gemessen werden kann, gemessen zu werden braucht, sind dessen Ausmaß doch schon mit freiem Auge zu messen: 0 x 0 x 0.

„Ja!“

Ein lautes, ein entschlossenes, ein entschiedenes „Ja!“ ist von Othmar Karas am 16. Juni 2024 in der „Pressestunde“ auf die Frage, ob für ihn die FPÖ eine rechtsextreme Partei sei“ zu hören, Othmar Karas, der einzige Parlamentarier der ÖVP, der im EU-Parlament für das Renaturierungsgesetz stimmte, sagt ein sehr lautes klares und unmißverständliches „Ja!“ zur Frage: „Ist für Sie die FPÖ eine rechtsextreme Partei“.

Der Zurzeitige mit christlichem Namen Karl N. sagt am 15. Juni 2024 im „Mittagsjournal“ zur FPÖ, wobei zuvor Klaus Webhofer aufzählt:

Wenn Sie schon die verbleibende Regierungszeit und die Vorhaben ansprechen, da gibt es noch andere Dinge, die offen sind: das Klimaschutzgesetz, Pandemiegesetz, automatischens Pensionssplitting, Bundesstaatsanwaltschaft, um jetzt nur einige zu nennen, kann man davon ausgehen, daß diese Dinge ad acta gelegt werden?

Zurzeitiger: Wir sind in einem sehr intensiven Verhandlungsprozeß mit den Grünen. Sie erinnern sich zurück, als ich Bundeskanzler wurde, wurde ungefähr in jedem Monatsabstand gefragt, wann Neuwahlen sind. Ich habe immer gesagt, wir werden uns daran halten, wir werden die Legislaturperiode fertig machen.

„Wir werden die Legislaturperiode fertig machen“ —

Klaus Webhofer: Aber ist Ihnen nicht manchmal der Gedanke gekommen, Sie machen Kickl erst richtig groß, indem Sie ständig über ihn reden?

Zurzeitiger: Es ist so, wenn sich mit den Herausforderern auseinanderzusetzen, dazu zählt auch er, aber nicht nur er, sondern auch andere, und wir erleben ja gerade, daß sich links wie rechts beginnt zu radikalisieren, alte Konzepte, Marxismus wieder auf der linken Seite plötzlich wieder zum Thema, wir sehen, daß es Kommunisten gibt auf der politischen Bühne, die schon lange vergessen geglaubt waren und auf der anderen Seite sehen wir eben, daß es rechts und rechtsextrem plötzlich eine neue Dimension erreicht und wenn man hier genau hinsieht, dann sieht man auch, daß es für gemeinsam in der Gesellschaft gefährlich sein kann, denn wenn jemand davon spricht, daß er Fahndungslisten schreiben möchte vom politischen Gegner, wenn er gegen das System spricht, und was ist das System, die Demokratie, die funktionierende Gesellschaft, das Ehrenamt, Polizei, Bundesheer, Rettung, Feuerwehr, Schule, Krankenhaus, Pflege, all das ist eben das System. Mir geht es darum, das System weiterzuentwickeln, menschennahe zu entwickeln und daher einen Kontrapunkt zu setzen.

Klaus Webhofer: Und trotz alldem, was Sie gerade gesagt haben, gibt es keine Koalitionsabsage in Richtung Freiheitliche?

Zurzeitiger: Es ist auch aus meiner Sicht zu differenzieren. Herbert Kickl und sein Team haben sich radikalisiert, so wie ich es gesagt habe, aber die freiheitliche Partei ist ja grundsätzlich viel breiter, es gibt ein politisches Spektrum immer in einem Parlament, das ist so, wie es die Sozialdemokratie gibt, gibt es die Freiheitlichen, Grüne, Neos, andere, dann vielleicht nach den Nationalratswahlen, und es ist zur Kenntnis zu nehmen. Das, was nicht geht, ist mit radikalisierten Personen eine Regierung zu bilden, und das habe ich klar gemacht.

Klaus Webhofer: Das heißt, es bleibt dabei, mit Herbert Kickl nein, aber mit den Freiheitlichen ist es möglich?

Zurzeitiger: Mit den Freiheitlichen als Partei ist es möglich, aber ob sie Herbert Kickl immer an der Spitze haben, politisch verantwortlich haben, ist Entscheidung der FPÖ und nicht meine.

Othmar Karas: Ja! Die freiheitliche Partei ist mit der AfD und anderen Parteien in der gemeinsamen Fraktion. Die FPÖ trifft sich mit der AfD und der Frau Le Pen und mit dem Herrn Wilders, sofort, hat sich sofort nach der Parlamentswahl getroffen. Und der Wahlkampf war ein zerstörerischer gegenüber der Idee Europa, ein zerstörerischer gegenüber allen Herausforderungen, vor denen wir gemeinsam in Österreich und in der Europäischen Union stehen. Er war kein lösungsorientierter, und daher sage ich ganz klar, die FPÖ ist nicht regierungsfähig. Weil bei Regierungen geht es immer darum, Verantwortung für die Zukunft zu übernehmen.

Dabei ist auch ein ehemaliger Innenminister, als sich die FPÖ im Körper des H. V. recht gleich nach der Wahl, ein Innenminister, so recht ein gesinnungsgemäßer Liebling der FPÖ

Es ist zwar Mode geworden zu sagen, diese und jene hätten „sich radikalisiert“, aber bei der Gesinnung dieser Partei, mit der laut dem Zurzeitigen eine Koalition möglich, und das ist in dieser Partei keine Mode, ist zu sagen, sie müßte sich entradikaliseren, nachdem sie sich seit ihrer Gründung radikalisiert, sich also über Jahrzehnte radikalisiert, was aber kein Sich-Radikalisieren ist, sondern deren Gesinnung seit …

Die 2013 gegründete AfD ist, könnte gesagt werden, nichts anderes als eine Wiedergängerin der Gesinnung der Partei, mit der laut dem Zurzeitigen eine gemeinsame Regierung möglich … Maximilian Krah ist besonders mit seinem Einspruch für Mitglieder der SS, der „verbrecherischen Organisation“, ein Wiederbetätiger des Innenministers, der, einfach wie kurz gesagt, mit dem Zurzeitigen als Generalsekretär in einer gemeinsamen Regierung … der für kurz gewesene Innenminister, der vor vierzehn Jahren sagte, was vierzehn Jahre später Krah nach… Krah will gesinnungsgemäß nicht verstehen, was eine „kriminelle Organisation“, auch der für kurz gewesene Innenminister will gesinnungsgemäß und ganz ohne radikalisiert zu sein nicht verstehen, was eine „kriminelle Organisation“ ist; es reicht ein Blick in das österreichische Strafgesetzbuch, um zu wissen, es reicht ein „Mitglied“ einer kriminellen Organisation zu sein, um mit einer Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren …

Das ist schon zu viel an Zusätzlichem zum Zurzeitigen. Es reicht, das von Othmar Karas Gesagte dem Etwas vom Zurzeitigen gegenüberzustellen, das vom Zurzeitigen mit dem Gesagten von Othmar Karas zu verrechnen, um auf einen Blick zu sehen, der Saldo spricht gegen den Zurzeitigen, nicht nur in dieser Gegenüberstellung der Saldo spricht seit jeher, um es mit dem „Hilfsbuchhalter in einem Stoffgeschäft“ zu sagen, der „unsichtbare Saldo spricht immer gegen“ —

Festungsgesinnungskommissarin

Es ehrt ihre Partei der Ehre, worauf sie recht stolz sein wird, daß sie für eine der Ihren eine Arbeit sucht, sie nicht bei der Arbeitssuche allein, im Stich läßt, aber außerhalb der Ihren wird sich wohl für sie keine Arbeit finden lassen, vor allem nicht jene, die sich die Ihren für sie illusionsreich ausgedacht haben —

So wäre es nur recht und billig, beendete darüber hinaus auch die Qual der Arbeitssuche mit einem Schlag, schüfe sie für diese der Ihren eine Arbeit als Festungsgesinnungskommissarin.

Sollte es ihr aber nicht möglich sein, für diese der Ihren einen solchen Platz zu schaffen, so könnte sie eine der Schwestern ihrer Partei fragen,

ob nicht sie eine der Ihren als Festungsgesinnungskommissarin anstellen könnte,

scheinen doch ihre Qualifikationen für einen aus den Reihen ihrer Schwestern recht ausreichend zu sein, um sie in Arbeit zu bringen …

Sollte es aber doch möglich sein, ihr in ihrer österreichischen Schwester als Festungsgesinnungskommissarin einen Platz zu richten, dürfte ihr der Luxus der Qual der Wahl beschieden sein, hat doch die deutsche Schwester ihrer Partei

das Arbeitsgerät,

mit dem der eine von Ihren lockt, parat, das sie dann einzig bräuchte

für ihre Arbeit als Festungsgesinnungskommissarin:

Lautsprecher

ohne Kopfhörer — — —

NS Es soll zwar einen sogenannten Fachkräftemangel in vielen Staaten auf dem europäischen Kontinent geben, aber für die Schwesterparteien der zwei Ihren in den Mutterländern ihrer Gesinnung wird es recht leicht sein, wenn sie diesen Ihren nacheifern, ebenfalls einen derartigen Posten einer Festungsgesinnungskommissarin unter Ihren zu vergeben, sie mit einer Flut an Bewerbungen auf ihre Stellenanzeigen in den Medien der Ihren …

Österreich haltlos

An der kurzen Nachricht über einen „haltlosen Anspruch“ ist doch der Hinweis, daß „dieses Recht der FPÖ verfassungsrechtlich schlicht nicht“ zustehe und „österreichische Medien gingen darüber hinweg“, aufmerkenswert,

[I]n Österreich gibt sich die rechtsautoritäre FPÖ kämpferisch. Nun forderte Christian Hafenecker, Generalsekretär der Partei, das Vorschlagsrecht für die österreichische EU-Kommissarin ein. Dieses Recht steht der FPÖ verfassungsrechtlich schlicht nicht zu, österreichische Medien gingen darüber hinweg. Für mehr Aufregung sorgte, dass die FPÖ dabei wieder einmal mit dem rechtsextremen Kampfbegriff „Remigration“ hantierte. Das erzählt auch einiges über die Radikalisierung der Partei und die Machtverhältnisse am rechten Rand des EU-Parlaments nach der Europawahl.
Frankfurter Rundschau, 12. Juni 2024

und damit wäre im Grunde, einfach wie kurz gesagt, eine Debatte darüber, ob diese Partei ein Recht habe, einen solchen Anspruch zu stellen, beendet, ehe eine solche Debatte je … stattdessen kann in österreichischen Medien, auch in solchen, die einem Qualitätsstandard verpflichtet sich sehen, gelesen werden, es sei legitim, daß diese Partei diesen Postenanspruch … Zum Lesen vorgesetzt wird in Österreich von österreichischen Medien auch solche Zurechtrückungen, „Remigration“ sei ein im EU-Wahlkampf getrommelter „Kampfbegriff der extrem Rechten und Identitären in Europa“,

Christian Hafenecker positioniere diese seine Partei mit einem derartigen Vorschlag gezielt im rechten Eck —

Wenn vom Beginn an der Verbreitung dieses Kampfbegriffes „Remigration“ nachgegangen wird, und das ist jetzt, verzeihen Sie, eine Wiederholung, ist ein weiteres Mal festzustellen, die „extrem Rechten und Identitären“ haben sich mit „Remigration gezielt in das rechte Eck“ dieser Partei gestellt

Generell ist zu fragen, was haben diese Parteimannen, wie immer sie heißen mögen, bis jetzt und worauf „gezielt“ … Und auch was diese Parteifrauen,

von der eine jetzt die Partei belohnen würd‘ wollen mit einem lukrativen Posten, den sie erst schaffen möcht‘, da die Kompetenz von ihr oder von wem auch immer aus dieser Partei nur für einen solchen reich vorhanden wäre, das heißt, die Kompetenz, das Wort „Remigration“ fehlerfrei zu buchstabieren, das aber nicht unbedingt sein muß, wenn daran gedacht wird, wie beispielsweise Christian Hafenecker so manches Wort buchstabiert

Mit Blick auf das österreichische Ergebnis der Wahl zum Europäischen Parlament, mit Blick auf den medialen und parteipolitischen Umgang mit dieser Partei in Österreich kann in Wandlung der Parole „Österreich zuerst“ dieser Partei, festgestellt werden: Österreich haltlos.

Haltloses Österreich. In diesem Land, in dem weltoffen englische Phrasen gang und gäbe sind, wie das „Niemals vergessen!“, ist es wohl angebracht, auch eine englische Übersetzung von Haltloses Österreich:

Abandoned Austria

Und weil in dieser kurzen Nachricht der „Frankfurter Rundschau“ von Rechtsautoritätem und von Verfasssungsrechtlichem geschrieben wird, ist die in autoritärer Gesinnung umfassend geänderte österreichische Verfassung dringend in demokratischer Weise wieder zu ändern, umfassend und ausweitend zu ändern, aber das ist von der gegenwärtigen Regierung nicht und nicht mehr zu erwarten und von der nächsten überhaupt nicht, wenn in Österreich der eingeschlagene Weg der Haltlosigkeit weiter nicht nur gegangen, sondern im Eilstechschritt …

Herbert

Es gibt Zufälle, von denen gesagt werden könnte, die seien so unwahrscheinlich, daß es diese gar nicht geben kann, und doch geschehen sie, wie am 9. Juni ’24, als Harald Vilimsky von Armin Wolf den Vornamen „Herbert“ bekommt, Harald Vilimsky mit Herbert von Karajan seine erste Antwort in diesem Interview gibt und gleichzeitig, so ist das moderne Leben, eine Platte von Ludwig Hirsch gespielt wird, genau in dem Moment, Herbert über die Lautsprecher zu hören ist, als Harald Vilimsky sagt:

Eine kleine Träne kullert da vielleicht runter, daß es nicht dreißig Prozent geworden sind, ja, das stimmt, aber ich mag mit einem, einem, einem, Bericht geben, bekanntesten österreichischen, ah, Dirigenten antworten, Herbert von Karajan, der gesagt hat, wer all seine Ziele erreicht hat, der hat sie bloß zu tief gesteckt. Bei der nächsten Wahl sind die 30 % ein Ziel, daß wir dann erreichen wollen.

Kein Zufall ist es, daß Harald Vilimsky Herbert von Karajan zitiert, und das in der Nacht der Wahl zum Europäischen Parlament, es ist auch unwahrscheinlich, daß Harald Vilimsky ein anderes Zitat dazu einfiele. Es zeugt wieder einmal von dem recht hohen Bildungsanspruch der Mannen und Frauen dieser Partei, und es ist gut vorstellbar, daß Harald Vilimsky ein eifriger Parteigänger der Klassik ist, den Musikverein vielleicht nicht regelmäßig, aber doch zu recht besonderen Anlässen aufsucht.

Und weil es in diesem Interview um eine Wahl geht, in der niedrig gewählt wurde, soll doch das Zitat in einer weiteren Variante, wie es auch bekannt ist, angeführt werden: „Wer all seine Ziele erreicht, hat sie zu niedrig gewählt.“ Vielleicht hat Harald Vilimsky Herbert von Karajan richtig zitiert, vielleicht auch nicht, aber in seiner Gesinnung und Art wohl richtig: „zu tief“ … Mit Zitaten hat es in dieser Partei, nebenher auch gesagt, stets eine rechte Bewandtnis. Herbert von Karajan wird auch diese Aussage zugeschrieben: „Ich glaube an Wiedergeburt, ich komme sicher wieder.“ Vor fünfunddreißig Jahren starb Herbert von Karajan. Was sicher ist, er ist sicher nicht wieder gekommen, und das Ziel von Harald Vilimsky, bei der nächsten Wahl — Das ist von ihm eine doch einmal realistische Einschätzung, kaum mehr als dreißig Prozent sind für eine solche Partei in einer Wahl nicht zu erzielen, das war schon damals so, als die Partei, die recht viel für Herbert von Karajan überhatte, viel für ihn getan hatte, er wohl auch viel für sie getan hatte, in den letzten wirklich freien Wahlen gerade etwas mehr als dreißig Prozent erzielte, dabei sogar Stimmenverluste von rund vier Prozent hinzunehmen hatte.

Um was ging es noch, in diesem Interview? Um das Wahlplakat dieser Partei, für das Harald Vilimsky gesinnungsgemäß recht gute Worte fand, ein Wahlplakat, das der „Bild“ in Deutschland das „ekelhafteste“

An der Stelle des Interviews wird der Fernsehapparat ausgeschaltet, um noch einmal die Platte abzuspielen, Herbert von Hirsch im Ganzen anzuhören, denn während des Interviews wurden nur Teile …

Jetzt wan‘ doch net!
Ich weiss net was i machen soll mit Dir.
Schau, wie Du ausschaust, herst
Was?
A Papiertaschentuch?
Na, tuet mer lad,

Aber Klopapier kann ich Dir hol’n
im Notfall ka ma si da eini schneuzen…
Bitte, i man, s’war ja nur a Vorschlag!

Stört Di die Musik, soll i s’Radio abtuen?

Pass einmal auf;
jetzt werd‘ i Der was sagen
ganz ehrlich, ganz brutal.
Also für mich ist der
i man I kenn ihn ja net, aber
für mich ist der Kerl ein Schwein, jawohl ein Schwein!
sondern weil er überhaupt angefangen hat mit Dir, verstehst mi?
Was? geliebt habts ihr Euch?
Geh‘ derzähl‘ mir doch nichts!
Wast denn Du überhaupt was wahre Liebe ist?
wast Du das wirklich?
I versteh‘ Di net, i versteh‘ Di wirklich net!
Du bist du schaust
Hat Dir Dei Haberer bessere Witze derzählt?
Jetzt wan‘ doch net scho wieder, grad hast Du no gelacht!
Wane, lache, wane, lache

Hörst Du, du bist ja richtig hysterisch, bist ja Du!
Wie?
du willst geh’n?
ja aber warum denn auf amal?
Ich hab‘ mir dacht, du willst a bisserl reden Willst Di a bisserl aussprechen!
Na ja, wiest willst!
Ja, ja, Ist eh klar i lass schö grüessen, klar
Ja und du, gel, wenn’st was brauchst, ruefst an!
Du siehst, ich bin immer für Dich da!
Als‘ dann
Servus Herbert und hör‘ auf zum wanen!

Der Mensch ist dem Menschen ein Bruder

Die gesinnungsgemäß zensurierte Website der identitären Parlamentspartei schreibt am 7. Juni 2024 vollkommen gesinnungsgemäß richtig, daß ein „Afghane“ einen „Deutschen“ angegriffen habe, denn anders hätte sie einen Unterschied zwischen gesinnungsverwandten Brüdern auch nicht herstellen können, und die Ununterscheidbarkeit zwischen Brüdern wiederzugeben, widerläuft ihr gesinnungsgemäß

Ein Mensch wurde dabei getötet, in Ausübung seines mit rechtsstaatlichen Aufgaben zu erfüllenden Dienstes. Mörderischer Auswuchs dieses Schwesternkampfes.

Conny Axel Meier hingegen weiß auf der gesinnungsgemäß zensurierten Website von keinem Bruderkampf, aber er weiß, so schreibt er es am 4. Juni 2024, wer „mitgemessert“ …

Die tragische Ermordung des Polizeibeamten Rouven Laur infolge des Attentats auf den PI-NEWS-Autor und das Vorstandsmitglied der Bürgerbewegung PAX EUROPA (BPE), Michael Stürzenberger, durch den vermutlichen Anhänger des politischen Islam […] Hat Sulaiman Ataee allein gehandelt? Hatte er Mittäter? Ja, die hatte er zweifellos. Die Mittäter sind all diejenigen, die […] Bundesregierungen und Landesregierungen der letzten 13 Jahre, […] Sie haben letztlich durch den grundgesetzwidrigen Import von Mohammedanern aus aller Welt dafür gesorgt, […] Heutzutage kann es jeden treffen und zwar überall. Andere Islamkritiker können ein Lied davon singen. Man erinnere sich an die Schicksale von Theo van Gogh und Salman Rushdie. […] Altparteien haben „mitgemessert“ […] Wer dagegen sehenden Auges die CDU oder andere Altparteien wählt, hat in Mannheim, sinnbildlich gesagt, „mitgemessert“.

Bei diesem gesinnungsbrüderlichen Hintergrund von Conny Alex Meier mit seinem in Ungarn aufgeschlagenen Zelt ist es keine Überraschung, solches von ihm zu lesen, und wo sonst, als auf einer gesinnungsschwesterlichen Website

Michael Stürzenberger auf eine Stufe mit Salman Rushdie zu erheben oder Salman Rushdie auf einen Michael Stürzenberger hinunterzuziehen, fordert es heraus, einmal noch Bruder Stürzenberger zuzuwenden, was für ein Bruder Stürzenberger …

Allein dieser Artikel vom 21. November ’19, vor fünf Jahren in der „Frankfurter Rundschau“ veröffentlicht, gibt zu dem, was hier in vielen Kapiteln bereits erzählt wurde, eine geraffte Leistungsschau der Gesinnungsbrüder …

Muslimfeindliche Agitatoren rund um das Blog „Politically Incorrect“ radikalisieren sich, prangern im Internet Islamfreunde an und bedrohen ihre Kontrahenten. Jetzt reagieren Staatsanwälte und der Verfassungsschutz. Oben, in der rechten Ecke, schmückt sich das antimuslimische Weblog „Politically Incorrect“ (PI) noch mit dem Slogan „Für Grundgesetz und Menschenrechte“. Doch nun, da zuletzt immer mehr Details zum Neonazi-Terror in Deutschland bekannt wurden, lässt die meistbesuchte deutsche Hetzseite ihre Maske der Treue zum Grundgesetz fallen und sympathisiert offen mit der NPD. Insgesamt hat sich die islamfeindliche Szene weiter radikalisiert – bis hin zur Forderung, die Religionsfreiheit abzuschaffen, und zu organisierten Gewaltdrohungen. Vor diesem Hintergrund bestätigt der Leiter des Hamburger Verfassungsschutzes, Manfred Murck, der Berliner Zeitung erstmals, dass die Behörden die Verfassungsfeindlichkeit der Szene systematisch prüfen. Zudem wird gegen PI wegen Volksverhetzung ermittelt. Zwar war es kein Geheimnis, dass viele der täglich knapp 60.000 PI-Leser sich zur NPD bekennen – etwa im September, als sie in etlichen Kommentaren deren Wiedereinzug in den Schweriner Landtag bejubelten. Die Redaktion von PI hatte sich aber lange formelhaft von nationalsozialistischer Ideologie distanziert. Doch seit der Aufdeckung der rechtsextremen Zwickauer Terrorzelle ändert sich der Ton: Als bekannt wurde, dass Neonazis hinter mindestens neun Morden an Migranten stecken, rechnete PI vor, dass durch „islamische Eroberungen“ und „marxistische Verbrechen“ mehr Menschen ermordet worden seien als durch Neonazis – und auch als im Holocaust.

„Nürnberg 2.0 lässt grüßen“

BKA-Chef Jörg Ziercke gehört laut PI „gefeuert“ für seine „Nazi-Jagd“, die nur Hysterie schüre. Über die NPD-Verbotsdebatte schreibt PI, es „dürfte jedem so langsam aufleuchten, wie das weitergeht … Als nächstes werden dann PRO und die REPs (Pro Deutschland und Republikaner, Anm. d. Red.) verboten und als übernächstes die FREIHEIT.“ Diese drei rechten Parteien hatte das Blog seit Langem unterstützt. Viele „Freiheit“-Funktionäre schrieben für PI, andere waren enge Freunde der PI-Führungscrew, mit der sie gemeinsame Aktionen koordinierten wie den Berlin-Auftritt des niederländischen Islamhassers Geert Wilders. Die jüngste Radikalisierung begann, als Michael Stürzenberger – Ex-CSU-Sprecher in München und heute PI-Chefagitator – auf PI ein Islamverbot und die Abschiebung aller Muslime forderte. Die Staatsanwaltschaft München bestätigte unserer Zeitung jetzt, dass gegen Stürzenberger ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Volksverhetzung läuft. Als er im Dezember dennoch in den Bundesvorstand der „Freiheit“ gewählt wurde, verließen mehrere moderatere PI-Autoren und Freiheit-Vorstandsmitglieder Blog und Partei – übrig blieben die, die es mit der Verfassungstreue nicht so genau nehmen. Seither suchen auch traditionelle Rechtsextreme die Nähe der Islamhasser. Schon vor einem Jahr hatte NPD-Vordenker Jürgen Gansel empfohlen, „Moslem-Feindschaft und Islam-Kritik als politische Türöffner“ zu verwenden. Inzwischen finden sich die Anhänger beider Lager – die sonst personell getrennt sind – zu Internet-Projekten zusammen. Besonders beliebt: der Pranger „Nürnberg 2.0“. Zu dessen Betreibern zählt Mario A. aus Berlin, der fester PI-Autor, Duzfreund des PI-Chefs Stefan Herre und Leiter der Berliner PI-Ortsgruppe ist, die sich auch schon mal zu Aktionen wie nächtlichem Koran-Zerreißen trifft. Im Internet schreiben sie „Anklageschriften“ gegen „Linksfaschisten“ aus CDU, SPD, Grünen und Linkspartei sowie gegen „Islam-Freunde“ in den Medien. Die „Angeklagten“ werden mit Foto, Steckbrief und teils Adresse aufgeführt, um sie nach Vorbild der Nürnberger Kriegsverbrecherprozesse zu richten, wobei „24 Angeklagte zum Tode verurteilt wurden“. Auch BKA-Chef Ziercke erhielt nach den Beschimpfungen auf PI einen Eintrag.

„Am besten einfach erschießen“

Auch neonazistische Blogs werben für die Mitarbeit: „Je mehr Deutsche sich jetzt zum Deutschen Reich bekennen, desto schneller wird die BRD abgewickelt sein“, heißt es auf „brd-schwindel“, „und desto schneller wird das Tribunal von Nürnberg 2.0 durchzuführen sein.“ Die Kameradschaft Augsburg schreibt dazu: „Wann kommen die Demokraten endlich vor Gericht?“

Mehrere auf Nürnberg-2.0- Gelistete erhielten an die verlinkten E-Mail-Adressen bereits Drohungen, die dieser Zeitung vorliegen. So wurde Dirk Stegemann vom Berliner Bündnis „Rechtspopulismus stoppen“ in anonymen Mails mit „Fingerbruch“ gedroht: „Dann kommt bei dir mal einer vorbei und demonstriert dir, wie gern er dich hat. Wir wollen doch nicht, dass dir was Schlimmes passiert.“

Im PI-Forum steht über Stegemann, man sollte ihn „am besten einfach erschießen“ – so wie man über den SPD-Bundestagsabgeordneten Sebastian Edathy, seit er sich gegen antimuslimische Hetze ausspricht, bis heute liest: „Nur ein toter Edathy ist ein guter Edathy.“ Seine Anzeige verlief im Sand, nun ist auch er bei Nürnberg 2.0 gelistet – so wie Sabine Schiffer, die ebenfalls „angeklagt“ ist, weil sich das von ihr geleitete Institut für Medienverantwortung mit Islamfeindlichkeit beschäftigt. Ihr mailte man: „Du hast dich des Hochverrats am Deutschen Volk schuldig gemacht und wirst Deine Strafe in Kürze empfangen … Leute wie Dich werden wir demnächst erschießen! … Nürnberg 2.0 lässt grüßen.“ Trotz IP-Adresse sah sich die Polizei außerstande, Autoren zu ermitteln.

Zu diesem „Nürnberg 2.0“ reiht sich gesinnungsgemäß, daß dieser unzensurierten Website der „8. Mai Tag der Kapitulation“, wie am 20. Juli ’23 beklagt, „Kapitulation wird jetzt gefeiert“, während dieser Tag sonst als Befreiung …

Von PI-NEWS UNGARN | Militärische Siege in der Geschichte eines Landes werden gerne gefeiert. Weltweit. Außer in der Bunten Republik. Der letzte Gedenktag an einen gewonnenen Krieg, der Sieg im deutsch-französischen Krieg von 1870/1871, der Sedan-Tag, wurde bereits 1919 wieder abgeschafft. Dafür wird jetzt der 8. Mai, der Tag der Kapitulation vom Jahr 1945, gefeiert.

Wenn Michael Stürzenberger an seinen „gemeinnützigen Verein in Deutschland“ denkt, fällt ihm „Staat“ ein, schreibt er am 15. Juli ’23 auf der unzensurierten Website, ein „Verein“ ein „Staat“, das kann wohl Selbstbewußtsein genannt werden, sein Verein ein Staat im Staat, und daß ihm dabei an erster Stelle „Saudi-Arabien“ einfällt, ein Bruder weiß eben, wie Brüder einen Staat …

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Es mutet wie in einem totalitären Staat mit einem skrupellosen Diktator an: Kritiker werden verleumdet, eingeschüchtert und mit drakonischen Straf-Androhungen mundtot gemacht. Das passiert aber in diesem Fall gerade nicht in Saudi-Arabien oder Nordkorea, sondern in einem gemeinnützigen Verein in Deutschland, der sich seit über 15 Jahren die hochnotwendige Aufklärungsarbeit über den Politischen Islam auf die Fahnen geschrieben hat.

Und weil Conny Alex Meier am 4. Juni ’24 in seiner recht analytischen Tiefe, daß „Altparteien mitgemessert, „Wölfe“ erwähnt, ist es ein guter Zeitpunkt, auch und vor allem mit Blick darauf, wie es in seinem Bruderverein zugeht, nach Bruder Stürzenberger also „wie in einem totalitären Staat“, Wölfe zu entlasten, den sie verleumderischen Spruch umzuschreiben, sie aus dem sie seit einer Ewigkeit in Mißkredit bringenden Spruch zu nehmen:

Der Mensch ist dem Menschen ein Bruder.

„Niemals vergessen! So nicht wieder!“

Es war echt österreichisch und christlich, als nach den Februar- und Juliereignissen des Jahres 1934, die mancher treuen Heimatssöhne Leben forderten, der Ruf nach Versöhnung laut wurde. Die Regierung meinte es ehrlich und ehrlich meinten es auch große Teile der vaterländisch gesinnten Bevölkerung. Der Oesterreicher, so tapfer und zäh er sich auch im Notfalle bewährt, liebt nicht den ewigen Krieg, den ewigen Unfrieden, das ewige Hadern und Feindseligsein. Er ist viel lieber Aufbauer, Mehrer und Förderer kulturellen und wirtschaftlichen Gedeihens. Kein Wunder, daß der ehrliche Ruf nach Versöhnung erscholl, trotz all dem Furchtbaren, das man dem österreichischen Menschen und der österreichischen Seele angetan hatte. Der Versöhnungsruf erklang und im ganzen Lande wurden mutige Versuche unternommen, vom Ruf zur Tat zu schreiten. Es sei gleich vorweggenommen: dieser gute Wille ist im großen und ganzen schwer enttäuscht worden, schwer enttäuscht worden hauptsächlich von jener Seite, die der nationalsozialistischen Partei nachging. Ueber die einfache Tatsache kommt der Oesterreicher nicht hinweg, daß nicht „Marxisten“, sondern „völkische“ Nationalsozialisten den geliebten Volkskanzler gemeuchelt haben und verbluten ließen. Uind nun? Nach Monaten Zusehens? Während sich der Großteil der einst sozialdemokratisch organisierten Arbeiterschaft teils offen am Neuaufbau der Heimat beteiligt, teils ruhig und abwartend zusieht, beginnt der im Vergleich zur Sozialdemokratie weitaus geringere braune „Volksteil“ neuerdings mit seiner unterirdischen Wühlarbeit. Da gibt es Blockwarte, die Spenden sammeln, Skiklubs, besser Klübchen, die getarnte Tätigkeit zu entfalten bemüht sind, da werden ungesetzliche Druckschriften verfertigt und verbreitet, da gibt es in Oberösterreich wieder braune Waffenfunde und getarnte Neuorganisationen, da gibt es Siegheil bei den „Wiederzugelassenen“, da gibt es „Kritikaster, die durch den Versöhnungswillen Vertrauen erfuhren, aber weiterhin, trotz auch vom Ausland anerkannter allmählicher Besserung der österreichischen Wirtschaft weiterraunzen. weiternörgeln, weiterzweifeln, da gibt es braune Blätter und Blättchen, die protzigtun, als hätten sie nie jahrelang gegen Oesterreich gehetzt. Die heimattreue Bevölkerung liest das, sieht das, hört das, fühlt das. Schon durch Wochen. Monate. Mit ihr fühlt es die Front, die mit ihren Leibern Oesterreichs Freiheit schirmte. In diese Stimmung fällt das Wort des Vizekanzlers und Führers der vaterländischen Front: „Ich werde es niemals vergessen!“ Niemals, wie und von wem Dollfuß gemeuchelt wurde, niemals, wie „deutsche“ Behörden den Märtyrerkanzler in „deutschen“ Blättern verhöhnen ließen, niemals, wie brave Vaterlandsverteidiger von nationalsozialistischen Aufwieglern hingemordet wurden. So drückte sich der Vizekanzler aus und fügte bei, man solle uns mit dem weichlichen Friedensgeschwätz in Ruhe lassen. Ists verwunderlich, daß diese Worte beim treuen Heimatvolk im ganzen Lande mächtigsten Widerhall fanden? Fürst Starhemberg hat mit seinen Ausführungen nicht irgendeine Erfindung gemacht, sondern einer immer schwerer zurückgehaltenen Volksempfindung Ausdruck verliehen. Dennoch — es soll noch einmal versucht werden mit dem Frieden, mit der Versöhnung. Wir wollen etwa annehmen, daß all das Nachwehen sind, letzte, allerletzte Versuche gescheiterter politischer Abenteurer und hartgesottener Dickköpfe. Es ist aber notwendig, daß Trennungsstriche gezogen werden. Zuerst im nationalen Lager. Daß die Ordentlichen dort die letzte Gelegenheit benützen, von den Marodeuren des braunen Terrors abzurücken. Den zweiten Trennungsstrich muß die Vaterländische Front ziehen gegen jene, die unentwegt und unverbesserlich bleiben. Man ist dem vaterländischen Volke volle Klarheit und Genugtuung schuldig. Der Oesterreicher will Versöhnung, auch weiterhin, aber nicht und niemals jene, die ihn in grober Verkennung seines höher entwickelten Kulturempfindens als guten Narren und Tolpatsch dastehen läßt, indessen aus dem Winkel sich wieder höhnisches Lachen hervorwagt.

So nicht wieder! — Oesterreich!

Unschwer Gegenwart in der Vergangenheit zu erkennen, in dem Geschriebenen, veröffentlicht von der „Wiener Neustädter Zeitung“ am 2. Februar 1935.

Sie werden beim Lesen von „So nicht wieder“ selbst automatisch Namen von Organisationen, Gesinnungen gegen heute gängige Namen automatisch getauscht haben, an Vorfälle, Gegebenheiten in der Gegenwart sich erinnert haben, darauf vertrauend konnte auf Namensaustausche und Aktualisierungen verzichtet werden. Im Kern der Vergangenheitsgeist im Gegenwärtigen, die Aufforderung, die Notwendigkeit der Trennungsstriche unverändert und unabdingbar.

Damals schon die Aufforderung „Niemals vergessen!“ Was für eine unbrauchbare Forderung schon in der Vergangenheit, die immer noch die Gegenwart dominiert, eine Forderung, die damals in der Zeit der vielen Volkskanzler bereits auf das Schlimmste widerlegt wurde,

daß „Niemals vergessen!“ je brauchbar und je nützlich, und dennoch seit 1945 bis heute herauf unverändert gebraucht, unverändert daran geglaubt.

Einzig das „So nicht wieder“ erfuhr eine winzige aber ebenso unbrauchbare und unnütze Änderung, aus dem „So nicht wieder!“ wurde ein „Nie wieder!“

Hinzu kam bloß die Mode, zusätzlich, als wäre damit irgend etwas bestärkt, ein englisches Wort zu verwenden, als wäre mit dem der Weltoffenheit, als wäre mit diesem der Konsequenz Genüge …

Auf derselben Seite endet der Bericht „Aufklärungssturm unserer Führer“ mit:

Auch Fürst Starhemberg wendete sich an die Arbeiterschaft, betonte die vollste Einigkeit mit Kanzler Dr. Schuschnigg und fand eindrucksvolle Worte für österreichische Geschichte und für die Ehre des Hauses Habsburg.

Niemals vergessen!

Mit diesen Worten hat der Führer der VF. Hunderttausenden aus der Seele gesprochen, weshalb sie allerdings auch nicht verstehen können, wieso manches „wieder zugelassen“ wurde. Das österreichische Volk kann eben nicht vergessen — — –!

Oh, es „kann eben nicht vergessen“, aber, was machte es mit und aus dem Nicht-Vergessen?

Und unmittelbar darunter die Nachricht der „Wiener Neustädter Zeitung“:

Otto von Habsburg Ehrenbürger von Wiener Neustadt
Der Gemeindetag von Wiener Neustadt hat in seiner Sitzung vom 29. Jänner unter dem Vorsitze des Bgm. Pros. Zach einstimmig beschlossen, Otto von Habsburg zum Ehrenbürger der Stadtgemeinde Wiener Neustadt zu ernennen.

„So nicht wieder!“ Einmal erfüllte sich das „So nicht wieder!“ doch. Die Monarchie wurde nicht mehr eingeführt. Auch wenn es für einen ein „So wieder!“, dem es „Religion“ war, die Habsburgergesetze aufzuheben, für die Wiedererrichtung einer habsburgischen Monarchie zu kämpfen, und das mehr oder weniger seit ihrem Untergang, von dem gewußt wird, daß er diktatorischer Kanzler war, aber nicht, ob auch er als Volkskanzler

Otto Habsburg wurde nicht nur in Wiener Neustadt zum Ehrenbürger ernannt, sondern zwischen 1931 und 1938 in eintausendsechshundertundrei Gemeinden — in wie vielen davon er nach wie vor Ehrenbürger ist, wird nicht gewußt, eines aber doch, in Wiener Neustadt können Beinchen oder ein Beinchen seines Vater angebetet werden, nicht seit Jahrzehnten, sondern erst seit zwölf Jahren …

Das ist der „Neustädter Geist“, mit noch ein Grund, diesen Artikel „So nicht wieder!“ genauso zu zitieren, wie dies im Winter 1935 geschrieben ward.

gröfesaz

Es gibt von einem der drei österreichischen „Volkskanzlern“ den Spruch, er sei der „größte Festungsbauer aller Zeiten“. Wie sehr seine „Festung“ hielt, wie sehr seine „Festung“ solide gebaut war, davon erzählt eindrücklich die Geschichte vom ersten Tag des Festungsuntergangs., der bekannt als „D-Day“.

Dieser österreichische „Volkskanzler“ war recht belesen, seine Lektüre reichte bis zu Chamberlain, der ihn jedoch, da er es selbst nicht mehr kennen konnte, nicht über die Fragen der lesenden Arbeiterinnen aufklären konnte, denn sonst hätte er, da hätte er einmal genau und ehrlich gewesen sein können, sagen müssen, sie sind die „größten Festungsbauer aller Zeiten“ und „ich bin auch dabei, schaue zu, wie sie mir eine bauen“ …

Seit diesem letzten österreichischen „Volkskanzler“ ist es vorbei mit der Volkskanzlerei.

So gut sind, schlecht gesagt, die Zeiten seitdem geworden, trotz des Umstands, daß es auch heutzutage noch so manchen Mann und auch noch weniger so manche Frau gibt, die vom Festungsbau träumt, aber mit den „größten Festungsbauer[n] aller Zeiten“ ist es endgültig vorbei, und die Männer und Frauen, die vom Festungsbrau träumen, können ihren Traum in die Wirklichkeit nur dadurch hinüberretten, daß sie sich mit Motivationsreden als Festungsmaurer für diese nirgendwo ausgeschriebene Stelle bewerben, und auch die wenigen Frauen ihre Motivationsbewerbungen für die nirgendwo ausgeschriebene Festungsbauarbeiterin verschicken …

NS Eine Abkürzung für „größter Festungsbauer aller Zeiten“ hat es damals nicht gegeben, wahrscheinlich deshalb, weil es bereits eine andere Abkürzung gab. Und heutzutage ist eine mittels den ersten Buchstaben von „größter Festungsbauer aller Zeiten“ nicht mehr notwendig, und ausgesprochen klänge es auch recht furchtbar: Gröfesaz

„In seinen Bergen“

Um es noch einmal zu schreiben, nachdem wieder so viel von Volkskanzl die Rede und Schreibe ist, manche es gar nicht mehr erwarten wollen, wieder Volkskanzldienst zu leisten, Volkskanzlpflicht zu erfüllen, sind die vergangenen Volkskanzln zu erinnern, von dreien österreichischen Volkskanzln zu erzählen.

Im „Verordnungsblatt des Stadtschulrates für Wien“ vom 15. Juni 1938 eine ganzseitige Werbung des Verlags „Deutscher Verlag für Jugend und Volk“: „Neues NS-Schrifttum Für jeden Lehrer! Für jede Lehrerbücherei!“

Und was für Bücher sollte jede Lehrerin erwerben, welche Bücher sollten in jeder Lehrerinnenbücherei stehen? Bücher mit Titeln wie: „Nationalsozialistische Erziehung“; „Die Judenfrage“; „Deutschland in uns!“; „Unser Führer:“ „Der Volkskanzler. Das Leben des Führers für Jugend und Volk erzählt“; „Hitler in seiner Heimat“; „Hitler in seinen Bergen“ …

Wie bescheiden dieser Verlag doch seine Bücher bewirbt, nur „für jeden Lehrer“, nur für jede „Lehrerbücherei“ … Sechsundsiebzig Jahre später lehrt die FPÖ-ZZ, wie Schrifttum zu bewerben, zu empfehlen ist, nicht nur für Lehrerinnen, nicht nur für Lehrerinnenbüchereien, sondern „für jeden Lehrer, jeden Publizisten, jeden Historiker und natürlich auch jeden Politiker“.

Es ist selbstverständlich keine nationalsozialistische Schrift, es ist keine „Festschrift“ für einen „radikalen Antisemiten und Rassentheoretiker“,

sondern eine Schrift für einen „Patrioten“, als „Würdigung eines großen Patrioten“, von „namhaften deutschen Wissenschaftern, Verlegern und Publizisten aus dem gesamten deutschen Sprachraum, aber auch aus Paris“, die eine „Fundgrube für jeden Lehrer, jeden Publizisten, jeden Historiker und natürlich auch jeden Politiker“ —

Zu dieser Zeit, auch die Geschichte der Straßennamen ist immer wieder zu erzählen, hatte der Verlag „Deutscher Verlag für Jugend und Volk“ seinen Gesinnungssitz in „Wien I., Dr. Ignaz Seipel-Ring 1“, der diesen Namen erst am 27. April 1934 erhielt, davor war sein Name „Ring des 12. November“, so benannt nach der Gründung der demokratischen Republik Österreich in 1918. Dann hieß der Ring nach dem Gauleiter und Reichskommissar für die „Wiedervereinigung Österreichs mit dem Deutschen Reich“ und Massendeportanten von jüdischen Menschen Josef Bürckel, um dann gleich wieder mit 27. April 1945 zu Dr.-Ignaz-Seipel-Ring zurückgekehrt zu werden.

So sehr war in dieser Zeit in Österreich der Geist ein demokratischer und republikanischer, daß Ignaz Seipel gleich noch einen Dr.-Ignaz-Seipel-Platz hinzubekam, dafür gelöscht wurde „Universitätsplatz“. Seit 1956 gibt es den Dr.-Ignaz-Seipel-Ring nicht mehr, seit diesem Jahr bis heute ist es der Dr.-Karl-Renner-Ring. Der Ignaz-Seipel-Platz allerdings ist dem Seipel geblieben, bis heute.

Dafür gibt es nun seit über einem Jahrzehnt den „Universitätsring“ und keinen „Dr.-Karl-Lueger-Ring“ mehr, aber dem Lueger ist auch ein Platz geblieben, bis heute, und auf diesem Platz

herausgeputzt werden soll, in diesem Jahr, das Denkmal mit seinem Schöpfer …

Was für ein Jahr das Jahr 1956 in Österreich doch war, es wurde schon erzählt, es ist das Jahr, in dem ein Antisemit und Antiziganist, einfach und kurz gesagt, ein juristischer Rassentheoretiker mit staatshöchster österreichischer Auszeichnung geehrt wurde …

Wohin in Österreich gleich nach dem Untergang des letzten österreichischen „Volkskanzlers“, in dem er mit seinem Tod seine einzige gute Tat seines ganzen Lebens setzte, auch zurückgekehrt werden wollte, war zur 1930 in Kraft gesetzten Bundesverfassung, aber die vier alliierten Staaten verweigerten diese Rückkehr zu einer Verfassung, die für eine Demokratie nicht entsprechend ist. Ein paar Jahre später gelang es dann doch, Österreich wieder auf diese Verfassung zurückzukehren …

„Vater“ der österreichischen Verfassung

Mit der Anrede „Bundeskanzler, Volkskanzler, Vater des Vaterlandes“ konnte Karl Kraus 1927, vor siebenundneunzig Jahren, also vor bald einhundert Jahren, sein Plakat „Ich fordere Sie auf, abzutreten“ noch nicht adressieren.

Johannes Schober war zu diesem Zeitpunkt nur ein Polizeipräsident der Pflicht

Problematisch war seine Rolle bei den Ereignissen des 15. Juli 1927, dem Justizpalastbrand. Mit Seipels Bevollmächtigung und nachdem es berittenen Einheiten nicht gelungen war, die Menge der Demonstrantinnen und Demonstranten vor dem Justizpalast aufzulösen, traf Schober die Entscheidung, das Feuer zu eröffnen. 89 Menschen wurden von den Polizeikommandos getötet, darunter Kinder und unbeteiligte Zuschauer. Zudem wurden Hunderte durch Gewehrkugeln, Schlagstöcke und Säbel verletzt.

Karl Kraus […] sprach vom „größten Verbrechen aller zivilisierten Zeiten“ und zählte 90 Tote. Da die Rücktrittsforderungen der Sozialdemokratie […] schnell verstummten und die bürgerlichen Parteien ohnehin hinter Schober standen, der medial und politisch gefeiert wurde und selbst von „erfüllten Pflichten“ sprach, reagierte Kraus mit einer Kampagne gegen Schober. Zentral waren dabei neben den Texten in der „Fackel“ seine Plakataktion im Herbst 1927 wie auch das „Schoberlied„.

… der aber nicht zurücktrat, und damit erzählt diese bald einhundert Jahre alte Geschichte anschaulich von der traditionsreichen Rücktrittsleitkultur in Österreich, die besagt, nicht zurückzutreten ist mit weiterem Aufstieg zu belohnen, so wurde er, Schober, wieder Bundeskanzler, der allenthalben auch mit der Führung des Bundesministeriums für Inneres

Er aber stieg nicht nur zum einfachen Bundeskanzler auf, sondern zum dritten „Volkskanzler“ im Bunde der österreichischen „Volkskanzler, dem vor einhundertfünfzig Jahren geborenen es vergönnt war, eines sogenannten natürlichen Todes in Baden bei Wien …

und der nächste Bruder „Volkskanzler“ wurde von der Gesinnungsbruderschaft des letzten österreichischen „Volkskanzlers“ ermordet,

und der letzte österreichische „Volkskanzler“ ermordete sich selbst, womit dieser letzte österreichische „Volkskanzler“ die einzige gute Tat seines ganzen Lebens …

Das „Schoberlied“ zu lesen, ist schon ein Genuß, aber es von Karl Kraus gesungen zu hören, ein tausendfacher

Das bei den österreichischen Arbeitern so bekannte Schoberlied, das der Verfasser Karl Kraus Ihnen vorträgt. Das Lied entstand nach dem 15. Juli 1927 mit seinen neunzig toten Proletariern und im Kontrast hierzu der moralischen Niederlage des Polizeipräsidenten vor einem Wiener Zeitungserpresser. Das Lied ist nach den Motiven „Üb‘ immer Treu und Redlichkeit“ und Radetzkymarsch komponiert. Der Autor läßt Schober selbst singen und sein Leitmotiv von der Pflichterfüllung variieren. „Ich kann wahrlich von mir sagen, daß ich mein ganzes Leben lang nichts als meine Pflicht getan habe, weil ich und nichts anderes meine Pflicht ist.

Johannes Schober war mehr noch, nicht nur „Volkskanzler“, sondern war „Vater des Vaterlandes“, so steht es geschrieben, in der „Villacher Zeitung“ im Wonnemond 1930, gezeugt von „Kurie“ und „Volk“ …

und einer im Geiste der „Vaterländer“ ein Sohn, der nicht mehr „Vaterländer“ sagen kann, sondern nach dem Nationenstrohhalm greifen muß, weil dieses Wort schon gestohlen von der Gesinnungsbruderschaft auch eines Sohnes, von dem nicht wenige meinen und bedürftig herbeischreiben wollen, dieser solle Volkskanzl

Nicht nur „Volkskanzler“, nicht nur „Führer“, nicht nur „Vater des Vaterlandes“, sondern auch, und so verwegen war im Mai 1930 die „Villacher Zeitung“ nicht, zu schreiben, auch „Vater der Verfassung“

Es war wohl noch zu früh, da das Bundesgesetzblatt mit der Verlautbarung des schoberischen Bundesverfassungsgesetzes erst am 2. Jänner 1930 veröffentlicht, wer hätte damals auch zu prophezeien gewagt, daß diese schoberische Verfassung auch noch vierundneunzig Jahre und also bald einhundert Jahre später Österreichs „schöne und elegante“, weil so diskret tickende Verfassungsuhr …

Gar nicht diskret hingegen wird bald einhundert Jahre später darüber geschrieben, davon gesprochen, worüber schon damals, vor bald einhundert Jahren, gesprochen, geschrieben wurde, beispielsweise vom verlorengegangenen Vertrauen und so weiter und so fort …

Vater des Vaterlandes. Ovid nannte Romulus Gründer des Reiches, Vater des Vaterlandes. Diese Bezeichnung auch für unserem Volkskanzler Dr. Hans Schober zu gebrauchen, drängt sich jedem Ehrlichen in Österreich unwillkürlich auf, denn das, was er in den letzten Monaten für uns ohne Ausnahme des Standes aus seiner nie versiegenden Liebe zu Volk und Heimat getan hat, hätte, ohne mit seiner Person dadurch Kult zu betreiben, kein anderer in Österreich geleistet. Die Orte: Haag, Rom, Berlin, Paris und London sind durch ihn zu Marksteinen in unserer Geschichte geworden und ihnen reihen sich würdig die Gesetze an, welche einzig die Gesundung unseres inneren Staatslebens sichern. Schober ist jene Führernatur, die die Allmacht dem deutschem Volke stets in der Notzeit schenkte, um Volk und Heimat vor dem Niedergange zu retten. Dieses Können erringt der Mann auch nicht durch die Kenntnis sämtlicher Fachwissenschaften, sondern ist nur als Erbgut in die Natur des Führers von Urbeginn verankert. Die Entfaltung dieses Erbgutes und dessen Nutzanwendung dagegen ist nur durch die selbstlose Liebe zu Volk und Heimat möglich. Und diese Eigenschaften vereinigt unser Schober in einer derartig hervorragenden Art und Weise, daß er für uns Ostmärker zum Vater des Vaterlandes wurde. Wenn wir auch das Bismarckwerk stets bewundern werden und diesen Titanen seiner Zeit nur Ehrfurcht entgegen bringen, so hat unser Volkskanzler, dem nicht die geordneten inneren Verhältnisse, welche Bismarck unterstützend für sein Lebenswerk bereits vorfand, zur Verfügung standen, diese sich er selbst schaffen müssen und daß ist es, was ihm kein Zeitgenosse auch nur annähernd gleich vollbringen könnte und für Schober das Denkmal des Dankes der Lebenden und unserer Nachkommen für ewig in der Geschichte Deutschösterreichs errichtete. Ihm allein verdanken wir, daß unser Volk und Staatswesen wieder von den anderen Völkern geachtet wird. Über den Parteien stehend, was es für jeden unvorher eingenommenen Manne von Haus aus klar erkennbar, daß Dr. Hans Schober mit seinem Erbgute des Führertums die Arbeit leisten wird, die nie ein Politiker vollbracht hätte, da dieser durch die Fessel der Partei beschwert, Volks- und Staatswohl erst nach dem Parteiwohl zu setzen hat. Möge die Tat unseres Volkskanzlers allen Politikern und Volksvertretern in Hinkunft für ihre Handlungen stets als Richtschnur dienen, dann, aber auch nur dann wird vielleicht das dem Volke und jedem ordnungsliebenden Manne verloren gegangene Vertrauen zu unseren Volksvertretern wieder rückgewonnen werden können. Der Parteihaß hat bei der Arbeit im Parlamente vollkommen zu verschwinden, Weltanschauungen ausgeschaltet zu werden und nur wirklich arbeitsfreudige, selbstlose, nicht nach sorgenlosem Leben Strebende haben in unserem Volksvertretungshause die Belange der Volksheit zu vertreten. Den Grundstein zum Wiederaufbaue unseres Staatswesens legte der Vater des Vaterlandes, Volkskanzler Dr. Hans Schober. Die Volksvertreter müssen dem Volke nun durch gedeihliche Arbeit beweisen, daß sie nicht allein eines solchen Führers würdig sind, sondern auch unter seiner Führung nur stets das Beste für Volk und Heimat zeitigen wollen, damit auch Ovids Werte an Romulus im österreichen Sinne zur Wahrheit werden: „Vater des Vaterlandes, diesen Namen gibt Dir die Kurie, gibt Dir das Volk.“