Nun kann aufgeklärt werden, ob der Satz, den er ins Holz schnitt, ein Satz von ihm selbst war, oder, ob der Satz, den er ins Holz schnitt, ein Satz von Andreas Hofer war; er schnitt weder einen eigenen Satz noch einen Satz von Andreas Hofer ins Holz, dieser Satz,
Wer sein Volk liebt, beweist es einzig durch die Opfer, die er für dieses zu bringen bereit ist.
Der Meister in Deutschland, der ein Schnitter aus Österreich war, schnitzte nicht nur dies von Adolf Hitler ins Holz, sondern auch, wie er selbst angibt, dies von Reichsführer SS Heinrich Himmler
König Heinrich I.
Er war der Erste unter Gleichen, und es wurde ihm eine größere und wahre menschliche Ehrfurcht entgegengebracht, als später Kaisern, Königen und Fürsten, die sie nach volksfremdem byzantinischen Zeremoniell forderten, je zuteil wurde. Er hieß Herzog und Künig und war ein Führung vor tausend Jahren.
und, wie er selbst angibt, dies zu Friedrich Ludwig Jahn von Adolf Hitler
Heute, da sehen wir mit Freude nicht mehr den bier- und trinkfesten, sondern den wetterfesten jungen Mann, den harten jungen Mann. Denn nicht nur darauf kommt es an, wieviel Glas Bier er zu trinken vermag, sondern darauf, wieviel Schläge er aushalten, nicht darauf, wie viele Nächte er durchzubummeln vermag, sondern wie viele Kilometer er marschieren kann. Wir sehen heute nicht mehr im damaligen Bierspießer das Ideal des deutschen Volkes, sondern in Männern und Mädchen, die kerngesund sind, die straff sind.
und, wie er selbst angibt, einen alten Bauernspruch
[…] der Jude treibt sein Wucherei […]
ins Holz zu schneiden, war dem Meister aus Österreich ebenso gesinnungsgemäße Ehre …
„Bierspießer“ sind auch „heute“ wieder zu sehen, Bierspießerinen, die heute wie damals bereit sind zu „marschieren“. Einer aus Österreich will ihnen vorangehen …
„Marschieren wir gemeinsam. Ich gehe voran bis ins Bundeskanzleramt.“
Und von wo aus sollen sie ihm hinterdrein marschieren?
Daß das Ideal des Volksanwaltes in der Bierspießerei in der Jahnturnhalle auch im Februar ’23 nicht fehlen darf, das ist, wie es so schön heißt, selbstredend …
Medien hatten FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl bereits im Gefängnis gesehen, weil dieser im Zuge seiner Aschermittwochsrede harte Worte gegen Bundespräsident Alexander Van der Bellen losgeworden war (Mumie, senil). Die Staatsanwaltschaft Ried leitete daraufhin ein Ermittlungsverfahren ein. Nachdem ein bei der Veranstaltung anwesender Beamter des Landesamts für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung einen Bericht verfasst hatte, richtete die Staatsanwaltschaft ein Schreiben an den Bundespräsidenten, ob er in der Causa die Ermächtigung zur Strafverfolgung erteilt, was in einem derartigen Fall vom Gesetz so vorgesehen ist.
Das ist zu lesen am 28. Februar ’23 auf der gesinnungsgemäß zensurierten Website. Es wird „Mumie, senil“ in Klammern gesetzt, aber ohne Anführungszeichen, das heißt, es wird nicht Herbert Kickl zitiert, sondern es wird von diesen Machenden dieser Website selbst Bundespräsident Alexander Van der Bellen als „Mumie, senil“ bezeichnet, einfallslos verwenden sie die gleichen Worte wie ihr Festungskommandant. „Mumie, senil“ als „harte Worte“ einzustufen, heißt, eine Beschimpfung recht gutzuheißen, „Mumie, senil“ nicht in Anführungszeichen als Zitat wiederzugeben, heißt, einfach wie kurz gesagt, zu beschimpfen, zu diffamieren, zu denunzieren.
Als „Mumie“ werden u. a. die Überreste eines menschlichen Körpers bezeichnet, eine „Mumie“ ist eine „Leiche“. Es müssen die größten Geistesgrößen aller Zeiten sein, die feststellen können, daß ein toter Mensch noch ein „seniler“ Mensch sein kann. Aber es geht ihnen wohl vor allem um ihre Begierde nach dem Tod.
Die Österreicher haben ja derzeit das Problem, dass sie sich mit einem SS-Bundespräsidenten herumschlagen müssen (wobei das Doppel-S-Akronym in diesem Fall von ‚Seniler Sandler‘ kommt). Können wir auf eine baldige organisch-biologische Lösung dieses ‚grünen‘ Öko-Problems hoffen?
Und auch bald sechs Jahre später ist auf der gesinnungsgemäß zensurierten Website von nichts anderem zu lesen als von der Begierde nach dem Tod, auch von der Schreibstaffel dieser Website, und von – wie diese in dieser Gesinnungsschaft verstanden werden – „harten Worten“, eben auch an diesem 28. Februar ’23 …
Andreas C: Die Mumie kann sprechen?
Norbert: Dieser grüne Aschenbecher […] Für seine Aussagen müßte man ihn schon längst absetzen !
Helga Planer: Die Leute haben genug vom rauchenden Aschenbecher in der Hofburg.
„Ich vermute, einer der Gründe, warum Menschen so hartnäckig an ihrem Hass festhalten, ist, weil sie spüren: wenn der Hass einmal verschwunden ist, werden sie gezwungen sein, sich mit Schmerz zu beschäftigen“, sagt der Literaturnobelpreisträger James Baldwin. Das gilt für Hassprediger, aber das gilt umgekehrt auch für uns alle in anderer Form.
Martin Schenk, 9. September 2022, Wenn das Urvertrauen angeknackst ist – Virus, Krieg, Flucht, Klima: Der Sozialpsychologe Klaus Ottomeyer untersucht unseren Umgang mit Bedrohungen. Die Presse
„Ich vermute, einer der Gründe, warum Menschen so hartnäckig an ihrem Hass festhalten, ist, weil sie spüren: wenn der Hass einmal verschwunden ist, werden sie gezwungen sein, sich mit Schmerz zu beschäftigen“, bemerkt Literaturnobelpreisträger James Baldwin. Wir alle haben mit Verletzungen in unserem Leben zu kämpfen. Von Kindheit an.
Martin Schenk, 17. November 2020, Augustin
„Ich vermute, einer der Gründe, warum Menschen so hartnäckig an ihrem Hass festhalten, ist, weil sie spüren: wenn der Hass einmal verschwunden ist, werden sie gezwungen sein, sich mit Schmerz zu beschäftigen“, sagt der Literaturnobelpreisträger James Baldwin. Das gilt für Hassprediger, aber das gilt umgekehrt auch für uns alle in anderer Form.
Martin Schenk, 4. Juni 2021, MO, SOS-Mitmensch
Wir alle haben mit Verletzungen in unserem Leben zu kämpfen. Von Kindheit an. Verletzungen können durch Hass weitergetragen werden, wodurch sie noch mehr Schaden verursachen. Sie können unterdrückt werden und so den Fluss des Lebens zum Stillstand bringen. Oder sie können angenommen werden und so für die Herausforderungen des Lebens frei machen. „Ich vermute, einer der Gründe, warum Menschen so hartnäckig an ihrem Hass festhalten, ist, weil sie spüren: Wenn der Hass einmal verschwunden ist, werden sie gezwungen sein, sich mit Schmerz zu beschäftigen“, bemerkt […] James Baldwin.
Ö1, Gedanken für den Tag, 26. Jänner 2023. Martin Schenk über Hass und Schmerz, beschäftigt sich mit dem, „Was Kindern jetzt gut tut“
Fortan werde, so durfte vermutet werden, Martin Schenk den Literaturnobelpreis nicht mehr an James Baldwin vergeben, aber schon in der ersten Ausgabe des Gemeindebriefes für die Monate Februar und März 2023 vergibt Martin Schenk den Literaturnobelpreis wieder an James Baldwin, ohne diesmal jedoch den Literaturnobelpreis einem anderen Menschen zu nehmen, die Großzügigkeit setzte sich durch …
„Ich vermute, einer der Gründe, warum Menschen so hartnäckig an ihrem Hass festhalten, ist, weil sie spüren: wenn der Hass einmal verschwunden ist, werden sie gezwungen sein, sich mit Schmerz zu beschäftigen“, bemerkt Literaturnobelpreisträger James Baldwin. Wir alle haben mit Verletzungen in unserem Leben zu kämpfen. Von Kindheit an.
Martin, Schenk, 1. Ausgabe Februar und März 2023, Gemeindebrief der evangelischen Pfarrgemeinde A. B. Purkersdorf, Evangelisch im Wienerwald
Es muß diese Aussage von James Baldwin einen dermaßen starken Eindruck auf Martin Schenk machen, daß er es über Jahre immer wieder zitiert, ganz gleich worüber er, Martin Schenk, spricht, schreibt, er findet zu dieser Aussage immer ein Thema, eine Krise, eine Problematik, daß ihm ermöglicht, die Aussage von James Baldwin zu zitieren … Verletzungen, Schmerz, Haßpredigt, Kindheit, Besprechung eines Buches über Virus, Krieg, Flucht, Klima —
Er, Martin Schenk, wird wohl auch in Zukunft weitere Themen finden, um diese Aussage von James Baldwin wieder zitieren zu können, dann aber endlich ohne seine Vergabe des Literaturnobelpreises an James Baldwin, nun, da er ihm, Baldwin, selbst den Literaturnobelpreis genommen …
Wie schnell hätte gesagt werden können, Martin Schenk verbreitete bis zum 16. Februar 2023 damit über Jahre und über den Gemeindebrief auch weiter fake news
Betrüblich daran, nein, bezeichnend für die Qualität der Medien in Österreich, die als Qualitätsmedien in Österreich gelten, ist, daß durch all die Jahre offensichtlich kein Mensch Martin Schenk darauf aufmerksam machte, daß James Baldwin kein Literaturnobelpreisträger ist, daß es ein Hochbildungsradiosender wie Ö1 ihn nicht im Moment der Ausstrahlung berichtigte, daß eine Hochbildungstageszeitung wie „Die Presse“ es mit diesem Fehler veröffentlichte …
Und wie steht es um die Aussage von James Baldwin, die für Martin Schenk derart beeindruckend zu sein scheint, daß ihm die Vorstellung gewiß, ein Schriftsteller von solch einer gewichtigen Aussage kann nur mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet worden sein?
Er, Martin Schenk, bringt diese Aussage also auch, wenn er etwa von „Hassprediger[n]“ schreibt. Aber reden die Predigerinnen gleich welcher Religion nicht stets die Liebe? Freilich, menschgemäß reden die Prediger stets von der religiösen Liebe, wie ihre Organisationshandbücher sie lehren: die religiöse Liebe, der Haß —
Was aber, wenn Menschen nicht hartnäckig an ihrem Haß festhalten, sondern sie ständig gezwungen sind, sich mit ihrem Schmerz zu beschäftigen? Und diese hartnäckige Beschäftigung mit ihrem Schmerz die Ungeheuer gebiert, die Martin Schenk mit James Baldwin Haß nennt.
Die hartnäckige Beschäftigung mit dem eigenen Schmerz muß zu einem Handeln führen, das einen Ausweg aus dem eigenen Schmerz ermöglicht. Was für eine Art des Handelns das ist, was für einen Ausweg Menschen finden, die sich hartnäckig mit ihrem Schmerz beschäftigen, nun, das beschreibt Martin Schenk mit James Baldwin … Die hartnäckige Beschäftigung mit dem eigenen Schmerz gebiert keine bessere Welt, die hartnäckige Beschäftigung mit dem eigenen Schmerz betoniert Wirklichkeit, wie sie ist.
Viele machten und mußten sich in den letzten Tagen Sorgen machen, Zehntausende unterschrieben sogar eine Petition für den Erhalt des RSO. Wie nun zu vernehmen ist, es wird mit RS0 fortgefahren, die Zukunft gesichert, auch dadurch, die Marke auf einen dynamischeren Namen zu ändern: RS 0 — und es wird dafür viel Geld in die Hand genommen, mehr Geld denn je, waren es für RSO bisher neun Millionen im Jahr, so sollen es nun für RS 0 zwanzig Millionen … allein für eine ganz der Moderne verschriebenen Veranstaltung zwei Millionen …
Menschgemäß muß der ORF und mit ihm sein Generaldirektor auch für dieses Kulturbekenntnis, für diese massive Förderung der Kunst, für diese ihre Liebe zu neuen Tönen herbste und also ungerechtfertigtste Kritik einstecken.
Den ORF kostet dieser Unsinn mehr als 2 Millionen Euro – mehr als eine Million Euro an Produktions-Kosten für die RS-0-Übertragungen (alle Proben, Vor- und Nachberichte) an insgesamt drei Tagen – Immer zeitgleich und parallel mit Servus TV. Und rund eine weitere Million an anteiligen Rechtekosten für diesen RS-0-Grand Prix. Der Irrsinn daran: Der ORF zeigt genau dasselbe Bild wie Servus TV bei den Übertragungen und sehr ähnliche Interviews und Backstage-Berichte davor und danach. Heißt: Die Gebühren-Zahlenden sehen den RS-0-Grand Prix von Österreich zeitgleich (!) in ihrem Kabel- und Sat-Angebot zweimal – einmal GRATIS auf Servus TV, und einmal um 2 Millionen Gebühren-Geld am ORF. Insgesamt kostet der gesamte RS-0-Wahnsinn den ORF im kommenden Jahr angeblich mehr als 20 Millionen Euro (rund 15 Millionen an Rechte-Kosten und angeblich an die fünf Millionen an „versteckten“ Produktions-Kosten) – ein völlig unnötig verschwendetes Gebühren-Geld, weil sonst nämlich Servus TV die Rechte an allen RS-0-Übertragungen gekauft hätte und der ORF sich 20 Millionen Euro ersparen hätte können.
Eine einschneidende Probe des Noch-Österreichischeren gab in der tiefsten Coronazeit, einfach wie kurz gesagt, die Bundesregierung, als sie ebenso planlos aber ganz ihrer Identität hörig wie nun der vor allem von einer der Regierungsparteien installierte Generaldirektor den
Kaum zwei Monate später aber spricht der Generaldirektor des österreichischen öffentlich-rechtlichen Rundfunks, dieser, der Rundfunk, solle österreichischer werden —
Österreichischer
Das ist so eine der Ankündigungen, die gemeinhin wohl gezählt zur Kategorie der gefährlichen, der gemeingefährlichen, der gemeinschaftsgefährdenden …
Es geht nicht nur um das Orchester, es geht etwa auch um das Klassikportal, und der Breitensport soll auf ORF 1 … das wird den Präsidenten mit seinen sportlichen Vergleichen freuen, dem das Land ohnehin schon eine Sportnation … und ist nicht Sport der Kultur höchste Kultur, zu der ein Land wie Österreich …
Das wäre wirklich eine Kulturschande für eine Nation, die sich auf Kultur beruft, als wäre die ihr zweiter Vorname: Kulturnation! Und wollen ein Orchester einfach wegrationalisieren, das auch neue Musik spielt und außerdem einen weiblichen Chef hat. Ausradieren die blöden Instrumente.
Wir wissen besser, welche Instrumente wir brauchen, das ist ihr Leitspruch. Unsere Instrumente stimmen! Und was stimmt, entscheiden wir. Wir haben das Instrument der Korruption, das Instrument der Vetternwirtschaft (da gibt es keine weibliche Form), das Instrument der fetten Sparprogramme und das Instrument des Schlaucherltums und noch ein paar andre misstönende Geräte, aus denen nie was rauskommt.
Wir hören nichts, doch wir wissen, wir wollen was andres hören! Das RSO darf nicht weggestrichen werden, die Aufgabe der Streicher ist eine andre, und zwar: gehört zu werden!
Wie lieb ein Buch in die Kamera gehalten wird, ach, ein harmloses Buch, nur ein Bändchen Gedichte, mit einem gar so friedlichen wie sinnigen Titel: „Joahrlauf“, von Hans Kloepfer, aus dem Verlag, für den auch der Präsident schon mal lieb ein Buch in die Kamera hält, wohl auch ein ganz und gar harmloses Buch, das kein reines Bändchen mit Gedichten, das der Soldateska zur Verpflegung in den Tornister gesteckt werden kann, wie die Bändchen des Hans Kloepfer in die Rucksäcke der Soldateska gesteckt werden konnten, die sie wohl nähren sollten, wenn zum Stillen des Hungers kein Brot mehr, die der Soldateska eingepackt als Speck, sie zu kräftigen zum Weiterkämpfen —
Ein weitere Fotographie zeigt die Schautafel „Die Stimme Hans Kloepfers“… Vielleicht erinnerte sich die Soldateska , wenn sie in den Pausen zwischen Gemordetwerden und Morden sich satt las, an seine Stimme, und fühlte sich von ihm direkt angesprochen, alle „Buabn“ persönlich einzeln von ihm mit Hoffnung und Zuversicht gefüttert: „Wanns d‘ hoamkimmst, mei Bua“ —
Heimgekommen sind sie, die Buabn, aber nicht mit dem Zug, auch nicht in Särgen, sie wurden einfach liegengelassen, auf irgendeiner Erde, einfach dort zurückgelassen, wo sie heimkamen und fortan ihnen ihre Heimat, die einzige Heimat als ihre Belohnung, die ihnen von der Heimat, von der sie ausmarschierten, je zugedacht, je zugebilligt —
Aber um Hans Kloepfer soll es nicht mehr gehen, zu viel schon zu ihm geschrieben, nicht um der Vergangenheit will, sondern einzig, weil von ihm in der Gegenwart nicht gelassen werden will, wieder und wieder für ihn sich Menschen betätigen, ihnen seine Heimaterdgesinnung weiter Nahrung sein will, obgleich die Speisekammern voll sind mit Brot, Speck, Wurst, Eier, Schilcher, kein Mensch hungern, dursten, frieren, ohne Sarg, ohne Urne heimkommen muß …
Auf dem so lieb auf die unschuldigste Weise in die Kamera gehaltenen Gedichtbändchen ist zu lesen: „Hans Kloepfer Joahrlauf Gedichte in steirischer Mundart Mit Holzschnitten von […]“
Von diesem Schnitzer, der auch ein Meister aus Österreich ist, ist noch zu erzählen, ebenfalls einzig der Gegenwart wegen, von diesem Holzmeister, dem die Erziehung auch recht, recht wichtig war, wie ein von ihm bereits vorgestellter Holzschnitt —
Er hat einen Namen. Bevor aber sein Name in einem Kapitel doch zu nennen sein wird, soll von ihm ein weiterer Holzschnitt gezeigt werden, den er mit einem Spruch versah, als wäre dieser von ihm selbst —
Wer sein Volk liebt, beweist es einzig durch die Opfer, die er für dieses zu bringen bereit ist.
oder von ihm dem Tirolerischen in den Mund gelegt, der auch heute noch für nicht wenige ein Idol so recht, recht nach deren Heimaterdgesinnungsgeschmacke —
Das Kämpfen will geübt sein, und wie kann das Kämpfen recht geübt werden, im Fechtkampf, auf den die Mitglieder auch dieser Verbindung stehen. Und nach solch einem Kampfe darf eine Belohnung nicht fehlen, und was sind die rechten Belohnungen nach solch einem brav gefochtenen Kampfe, auch als pädagogischen Ansporn, weiter brav — die „Akademikerbälle“ …
Und zum Vorglühen, ehe es auf den Ball geht, eine Schnurre über den Heimatdichter, mit dem geteilt wird und nicht geteilt wird, vom streifzüglerischen Kulturwissenschafter in einer Tageszeitung, von solch einem bleibenden Wert wie die kloepferschen Gedichte, aufbewahrt von dieser Verbindung auf ihrer Website mit ihrem Postkasten Hans Kloepfer …
Was in Eibiswald, im Geburtsort von Hans Kloepfer, an „Wissen was war“ zu erfahren ist, wurde in „Oft vergessen“ erzählt. Nun soll noch erzählt werden, was in Köflach, im Sterbeort von Hans Kloepfer, zu erfahren ist, gemäß dem offensichtlichen Leitspruch des Museums Köflach: „Wissen war war“ …
Damit ist zusammengefaßt, was im Geburtsort und im Sterbeort an „Wissen was war“ zu erfahren ist – eine besenrein gemachte Heimat der Vergangenheit.
Von Interesse aber an „Wissen war war“ ist das Wissen, was ist. Und wer die Website der Gemeinde Köflach durchsucht, am 18. Februar 2023, erfährt einiges darüber, was ist, oder sollte gesagt werden, was nicht ist …
Auf der Website der Gemeinde Köflach werden „keine Ergebnisse gefunden“ zum „Nationalsozialismus“, zu „Kloepfer“ werden Ergebnisse angezeigt, aber alle haben nichts mit dem Nationalsozialismus zu tun, genauso, wie Hans Kloepfer …
Es gibt auf der Website der Gemeinde Köflach eine Seite der „Geschichte der Gemeinde Köflach“, die einen Einblick gibt, wie das „Wissen was war“ ist —
1936 Gründung des Arbeiter Sportklubs Köflach. 1939 Stadterhebung 1944 Am 27. Juni 1944 stirbt der Dichterarzt Hans Kloepfer. 1945 Bombenangriffe durch amerikanische Flugzeuge fordern insgesamt neun Todesopfer. 1946 Beginn der Instandsetzung der stark beschädigten Straßen. Gründung der Sing- und Spielgruppe durch Karl Romich. 1947 Gründung der „Gemeinnützigen Siedlungsgenossenschaft der Arbeiter und Angestellten“. Rege Wohnbautätigkeit. 1949 Als erstes Industrieunternehmen nach dem Zweiten Weltkrieg wird die Gradenberger Formen- und Maschinenfabrik gegründet.
Das muß für die Gemeinde Köflach bitter gewesen sein, die
Stadterhebungsfeier konnte jedoch nicht stattfinden, weil am 1. September 1939 der Krieg mit Polen und damit der Zweite Weltkrieg ausbrach.
Es brach der Krieg mit Polen aus. Damals wie heute, ein Krieg bricht einfach aus, zwei Staaten beschließen einvernehmlich, gegeneinander Krieg zu führen, damals der einvernehmliche Krieg zwischen einem Österreicher, der sich Deutschland nannte, und Polen, heute der einvernehmliche Krieg zwischen Putin, der sich Rußland nennt, und der Ukraine, einfach die in gemeinsamer Verhandlung getroffene Entscheidung von zwei Staaten für einen Krieg, und nicht die einsame Entscheidung eines Staates, einen anderen Staat, der keinen Krieg will, zu überfallen, überrennen, erobern, vernichten zu wollen …
Frohen Mutes aber ging es in der Gemeinde Köflach schon 1946 daran, die stark beschädigten Straßen instandzusetzen, es wird die Arbeit leicht von der Hand gegangen sein, unter Begleitung der Sing- und Spielgruppe, gegründet von Karl Romich —
Es passierte am 26. Jänner 2023. Was mußte seitdem nicht alles spekuliert werden. Ob es ein Irrtum, ein Fehler oder doch abgründiger … Nun ist es gewiß. Es war bloß ein Irrtum, bloß ein Fehler.
Es muß nicht weiter spekuliert werden. Eines doch, vielleicht. Ob die Richtigstellung mit ein wenig Widerwillen vorgenommen wurde? Aber nein, kein Zeichen eines Widerwillens, es passierte dabei bloß ein weiterer Fehler, ein geringer Fehler, bloß ein Tippfehler, daß auch der zweite Buchstabe großgeschrieben: „LIteraturnobelpreisträger“. Allerdings, ein schöner Tippfehler. So wurde einst „GOtt“ geschrieben, mit zwei großen Buchstaben am Anfang. Ein Tippfehler, der nicht zu verbessern ist. Die Gemeinde Canettis wird es freuen.
Es wird nicht gewußt, das muß eingestanden werden, wie lange diese Sendung, in der wohl weiter der Fehler enthalten ist, der Podcast dieser Sendung abrufbar bleibt, es stellt sich aber doch die Frage, ob nicht auch die Sendung, der Podcast neu aufgenommen werden müßte, die Sendung mit dem bereinigten Fehler noch einmal ausgestrahlt werden müßte, um den Fehler, der nun im Beitragstext auf der Website des Radiosenders berichtigt wurde, nicht auf diese Weise weiter seine Verbreitung …
Aber das soll nicht mehr kümmern. Es fand doch so schon einen guten Schluß der Spekulation. Immerhin, es kann schon nach drei Wochen das letzte hierzu je zu schreibende Kapitel mit dem Satz enden, den am 16. Februar 2023 der Verfasser und Sprecher der Gedanken für den Tag …
Jetzt wird genommen und gegeben. Die Preise tragen und die Schriften stellen wieder richtig.
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