Die Wählenden des „normalen Partei“-Obmannes

Es soll, wird zur Zeit kolportiert, Norbert Hofer NR-Präsident III werden, wieder seinen recht erhöhten Stuhl im österreichischen Parlament …

Manche werden nun wohl sagen, immerhin ein Fortschritt, in Österreich, es wird zeitlich bei der Besetzung doch nicht so weit zurückgegangen, also beispielsweise bis zu jenem NR-Präsidenten III …

Manche werden vielleicht sagen, das wäre kein Schock, würde dieser wieder zum III. Präsident NR gewählt werden, ist dieser doch ein ebenso „Normaler“ wie Norbert Hofer, der zur Zeit die „normale Partei“ führt …

Und sollte Norbert Hofer, der so „normal“ wie MG ist, wieder mit einer derartig überwältigenden Mehrheit zum III. Präsident NR gewählt werden, werden jene sich bestätigt fühlen, die vertreten, was Jason Brennan über Wählende schreibt, wie es jedenfalls eine österreichische Journalistin deutet, nach ihrer Lektüre über, aber nicht des Buches. Jedoch. Es wurde nicht das Wahlverhalten im österreichischen Parlament untersucht. Jedwedes Buch, das ausschließlich die Wählerinnen und Wähler im österreichischen Parlament als einzige Beispielgruppe zur Beweisführung against democracy hätte, wäre ein absolut unwiderlegbares Buch.

Die Wählenden im österreichischen Parlament sind, könnte kurz gesagt werden, die realen Vorbilder für solche Schriften, wie etwa jene von Brennan, auch wenn beispielsweise Brennan die gar kleine Wahlgruppe gar nicht kennt, die Jahr für Jahr die Thesen der Wahlrechtsentziehung bestätigen, so auch in diesem Jahr, als sie einen zum Volksanwalt …

Aber wer weiß. Vielleicht. Diesmal doch eine Expertin, eine Grand Dame. Ihre Wählbarkeit für diese Wahlgruppe hat sie erst vor kurzem recht … Wie paßte sie doch recht hervorragend zu all den „Vorzeige-Experten“, um einen Vorzeige-Experten zu zitieren, der auch wieder …

Verordnete Rente

Gott, eben 62 Jahre geworden, gesund, gebildet, motiviert, ist über den verordneten sofortigen Rentenantritt durch den Gouverneur erzürnt. Trotz der leidigen Lage. Denn die letzten eineinhalb Jahre schon galt er im Unternehmen als „weißer Elefant“, und sie wußte es selbst nur zu leidvoll, daß sie nur noch eine „weiße Elefantin“ ist, eine war, die trotz Arbeit nicht mehr wirklich integriert war, dem bloß eine Aufgabe noch zugewiesen war, nämlich sich zu entschuldigen für Wolken

Der Gouverneur konnte nach seinem Pensionsproblemlösungsplan nicht anders und vor allem nicht besser, als die Zweiundsechzigjährige, die länger als irgendwer sonst gearbeitet hat, mit Vollendung seines 62. Lebensjahrs den sofortigen Pensionsantritt zu verordnen.

Damit aber dem Hause dadurch keine immensen Kosten etwa durch eine Neueinstellung erwachsen, hat der Gouverneur selbst sofort per 1. Oktober diese Aufgabe zusätzlich zu seiner Agenda Pension übernommen: das Entschuldigen für Wolken über die Häuser …

Robert Holzmann löst das Pensionsproblem: Verordneter Pensionsantritt spätestens mit 62 Jahren

„Ich wurde von der FPÖ vorgeschlagen, von der Regierung Kurz und Strache nominiert, dadurch auch gewissermaßen eine Strache_Nominierung .“

„Das Pensionsproblem ist einfach zu lösen. Man muß nur sicherstellen, daß die Leute länger arbeiten, und da muß erreicht werden, daß die Leute gesund bleiben, ausgebildet bleiben, und motiviert bleiben. Wenn das erreicht ist und man das Pensionsalter, das effektive Pensionsalter entsprechend anhebt, gibt es keine Finanzierungsprobleme. Die Lösung des Altersproblems über den Arbeitsmarkt wird die Zukunft von Gesellschaften bestimmen. Die Gesellschaften, die es am besten können, die Älteren am Arbeitsmarkt zu integrieren, werden keinerlei Probleme haben und proferieren, denen das nicht gelingt, kommen dann in ein Problem der Finanzierung.“

So Robert Holzmann gegenüber Hubert Patterer in der „Wiener Redaktion“ im Oktober 19.

Wahrlich, Robert Holzmann ist ein Problemlöser.

Wie alle Dotierten von der Kurz-Regierung. Bereits im ersten Monat als Gouverneur hat er eindrucksvoll das Pensionsproblem nicht nur für die Nationalbank, sondern für die gesamte Gesellschaft gelöst, indem er beispielhaft und vorbildlich einen Mann von 62 Jahren den „sofortigen Pensionsantritt verordnete“.

Es ist kurz zusammenfassend unbedingt festzuhalten, wie das Pensionsproblem nach Holzmann gelöst ist.

Es ist nach der holzmannschen Pensionsproblemlösung dafür also zu sorgen, daß „die Leute länger arbeiten“, das heißt bis höchstens zum 62. Lebensjahr. Dabei müssen aber die „Älteren“, die noch nicht das 62. Lebensjahr erreicht haben, „am Arbeitsmarkt integriert“ sein. Und sie müssen bis dahin, also bis zum 62. Lebensjahr, „gesund, gebildet und motiviert bleiben“, damit sie mit dem Erreichen des 62. Lebensjahres in die Pension verordnet …

Schock mit Holzmann

Noch vor der offiziellen Übergabe am 1. Oktober 19 gibt es in der österreichischen Nationalbank, für die der Volksmund schon einen treffenderen kurzen Namen gefunden hat, bereits Turbulenzen mit dem Direktor und seinem Generalgouverneur, der seit dem 1. September in der Nationalbank sitzt, kommend vom Attersee.

„Für einen Knalleffeffekt und größte Aufregung sorgten am Freitagnachmittag der neue Gouverneur der Oesterreichischen Nationalbank, Robert Holzmann, und sein Direktoriumskollege, Eduard Schock (beide FPÖ). Sie haben die Personalchefin des Hauses, Susanna Konrad-El Ghazi, gekündigt und mit sofortiger Wirkung suspendiert. Sie musste unter Aufsicht des Sicherheitsdienstes ihr Zimmer räumen und wurde daraufhin aus der Bank geschickt.“

Es schleicht sich bei solch einem Vorgang augenblicklich ein Wort ein, über das die zwei Herren wohl recht mehr wissen, vor allem der Generalgouverneur, der sein Geschichtsinteresse schriftlich bekundete, ein Wort, das hier nur von dieser Gesinnungswelt für eine Sekunde entlehnt wird, nämlich Sippenhaftung.

Susanna Konrad-El Ghazi ist die Tochter von Christian Konrad, und was der identitären Parlamentspartei Christian Konrad ist, das muß nicht mehr ausgeführt werden.

Vizekanzler in Österreich: „Ich habe ein interessantes Video im Netz gefunden! Angesichts dieses entlarvenden Videos […] die Abwahl seiner unverantwortlichen und völlig gescheiterten […] Die negativen Folgen werden uns und unsere Kinder noch jahrelang beschäftigen!“

Dieser Vizekanzler hat in seiner SMS

„Unsere Macht zuerst“ – Schäden und Schulden allen sofort

sich Sorgen gemacht, wie könne ein Direktor in der Nationalbank aus seinen Gesinnungsreihen argumentiert werden, wenn dieser „keine Arbeit“ …

Nun, dieser Vizekanzler braucht keine Sorgen mehr zu machen. Mittlerweile hat er ohnehin andere Sorgen, gesinnungsgemäß die Sorgen, die so viele auf dieser Gesinnungsscholle haben, wenn sie nicht mehr an der Macht sind, und es für alle anderen daran geht, alles aufarbeiten zu müssen, weil sie an der Macht waren und was sie mit dieser Macht anstellten.

Es sieht ganz danach aus, daß für diesen Direktor doch noch eine Arbeit gefunden wurde, wie das knapp erste Besetzungsmonat des Generalgouverneurs es jetzt schon …

(Für ein Gedicht, falls einmal eines geschrieben werden sollte, in dem ein Direktor Arbeit sucht, unbedingt ein Reimwort jetzt schon notieren: Exekutor … Exekutor der Partei — oh, das könnte schon als Titel eines solchen Gedichts genommen werden:

Exekutor der Partei

Es suchte einst Arbeit ein Direktor

Nein, kein Gedicht jetzt, auch wenn der Reim so sauber ist, wie die Vorgänge in der zurzeitigen Ibizabank …)

In einem war der Vizekanzler aber gerade prophetisch:

„Die negativen Folgen werden uns und unsere Kinder noch jahrelang beschäftigen!“

Sie werden sagen, das ist keine Leistung. Schon gar nicht eine prophetische Leistung. Schließlich kennt der Vizekanzler sich selber und seine Mannen und Frauen. Es kann Ihnen nicht widersprochen werden.

So kurz können sie gar nicht an der Macht sein, daß es ihnen nicht gelingt, alles anzustellen, das „uns und unsere Kinder noch jahrelang beschäftigen“ …

Climate Fist Award

Nachdem die ÖVP kurz vor der morgigen Nationalratswahl in Österreich ihr Klimaschutzkonzept der Sonderklasse vorstellte, dürfen ihre nächsten entscheidenden Schritte auf dem Weg des Klimaschutzes, womit sie erst begonnen hat, ihr einen eigenen auszutreten, mit …

… diesem schwarzen Klimaschutzkonzept der Sonderklasse auf den Geschmack gekommen, wäre es keine Überraschung, präsentierte die ÖVP bereits am kommenden Montag – der Montag ist in Österreich stets ein Tag der Qualitätsernte – ihr weiteres kleines ausgetretene Stückchen von ihrem kurzen Weg …

Zu diesem Klimaschutzkonzept außerordentlich passend wäre etwa ihre Stiftung eines Gesellschaftspreises – Climate Fist Award.

Und wer käme als Schutzherr, als Patron für diesen Climate Fist Award in Frage?

Nur einer. Einzig Wolfgang Sobotka, der Wissende, der Mehr-als-Gott-Wissende. Ein nicht namentlich genannt wollender Kardinal habe das Wolfgang Sobotka bereits bestätigen können, durch Überbringung einer Nachricht Gottes, der hinkünftig Wolfgang Sobotka kontaktieren wird, um in seinem Plan einzutragen, welches Tier das nächste sein soll, das auszusterben hat.

Die Menschen hat Gott bereits – und das fiel ihm äußerst schwer – von seiner Liste gestrichen, beschloss doch Wolfgang Sobotka, Menschen „werden nicht aussterben“ — —

Kurz gesagt: „Zöpferl-Diktatur“ und „Klima-Kriegsrecht“ gab es schon

Es wäre eine Überraschung, fiele Norbert Hofer ein, es muß etwas getan werden.

Keine Überraschung hingegen ist es, daß Norbert Hofer gegen die Menschen, die etwas tun, sofort einfällt: „Zöpferl-Diktatur“ und „Klima-Kriegsrecht“.

Bei Diktatur und Kriegsrecht kennen sich die Damen und Herren der identitären Parlamentspartei schließlich aus, wie nirgends sonst. Das sind die Einlagen der von ihnen von klein auf unter den wohlwollenden Augen ihrer Väter gelöffelten Suppe, die ihnen ihre Mütter werktags wie feiertags brennheiß servieren.

Keine Überraschung ist auch, daß Norbert Hofer sich in den Zeiten irrt, wenn er fragt, ob in der Zukunft „Zöpferl-Diktatur“ und „Klima-Kriegsrecht“kommen werden. Die „Zöpferl-Diktatur“, kurz gesagt, gab es schon, in der Vergangenheit.

Es gibt viele Klimaarten, beispielsweise das Klima einer Gesellschaft. Auf das Gesellschaftsklima bezogen, kann ebenfalls kurz gesagt werden: auch das „Klima-Kriegsrecht“ gab es schon, in der Vergangenheit. Näheres dazu können die Expertinnen, vor allem die Experten der identitären Parlamentspartei ausführen, und das tun sie mit rechter Freude mit ihrer gesinnungsgemäßen Pflicht der Deutung der Geschichte.

He.-Chr. Strache und Johann Gudenus redeten sich auf Alkohol heraus, aber auf was kann sich Sebastian Kurz herausreden? Es klingt zwar wie eine „bsoffene Gschicht“, die ein jeder Mensch, der schon einmal beim Branntweiner war, gehört hat, vor allem von Männern, die ihr Leben beim Branntweiner als bsoffene Gschicht …

Gefilmt wurde Sebastian Kurz dabei auch, am 22. September 19, und das ganz legal, er kann sich also nicht auf Alkohol und „Kriminelle“ herausreden, die ihm eine „Falle“ … vielleicht gehört Sebastian Kurz aber zu diesen speziellen Typen, die auch beim Branntweiner ab und an anzutreffen sind, die zwar nichts Alkoholisches trinken, dennoch ihr ganzes Leben beim Branntweiner abhocken und fortwährend in sich hinein murmeln, als wären sie bis oben hin abgefüllt, als wären ihre Körper nichts anderes als Gefäße für Alkohol, und kein Mensch, der ihnen nur einen Augenblick zuhört, könnte einen Unterschied zu dem Gebrabbel der anderen in der Wirtsstube, die tatsächlich bis zum Gelähmtsein besoffen sind, feststellen.

Und wer schon öfters bei einem Branntweiner war, wo stets dieselben Männer beieinander hocken, betrunken und manche auch nüchtern, wird auch das schon festgestellt haben, an einem Tag reden sie so, am anderen Tag so und am nächsten Tag wieder so. An einem Tag murmeln sie: „Wir hatten die Klimakrise.“ An einem anderen Tag murmeln sie, es müsse etwas gegen die …

„also ich tu mir schwer mit solchen versuchen das leben der menschen auf null runter zu reduzieren weil wenn sie das so rechnen dann mach ich ihnen einen vorschlag dann sag ma wir machen solche fernsehdiskussionen nicht mehr weil was das alles aus co2-emissionen auslöst die leut die da herfahren mit dem auto anreisen müssen manche sogar aus den bundesländern vielleicht brauch ma gar nicht dieses studio bauen dann spar ma uns die ganzen emissionen im winter würd ich sagen sendet atv und puls 4 gar nicht mehr dann muss ma gar nicht mehr heizen hier das beste wär eigentlich die leut bleiben nur mehr daheim frieren im winter heizen nicht und ernähren sich möglichst gering weil dann hat ma am wenigsten emissionen am besten wär überhaupt man lebt nicht lang weil dann hat ma noch weniger co2-emissionen“

Eine kurze Nacht aus dem Leben einer Biographin

Wie klug er wieder gesprochen hat.

Seine Biographin sagt das, ganz für sich – öffentlich wäre es eine Schmeichelei – in sich hinein, draußen im Gang einer Anstalt eines Fernsehsenders, wo sie gedankenverloren lehnt am Heizkörper, aber nicht um sich zu wärmen, in den Alpen im Herbst ist der Heizkörper kalt, gewärmt ist sie einzig und ganz und gar von den Worten des Mannes, dessen Biographie sie schreibt, autorisiert von seiner Partei, die von ihm ermächtigt.

Später dann, mit ihm allein, und sie weiß, die Frage, die sie ihm stellen wird, ist ungehörig, kritisch über die Grenze des Erlaubten hinaus, aber sie ist neugierig, möchte es einfach wissen, ob all die klugen Silben, die er mit leichter Hand dem Volke Tag für Tag zur Speise gibt, wirklich die seinen sind, in ihm allein geboren, er Vater und Mutter von allen seinen Wörtern.

Und wieder überrascht er sie, wie so oft, seit es ihr erlaubt ward, seine Biographie zu schreiben, gedankenverloren schaut er am Fenster vorbei in die Mauer, als sähe er weit in die Ferne, und gesteht ihr mit gefalteten Händen. Nein. Gar viele meiner Gedanken sind getränkt von dem Wissen der Besten, die ich in langen Nächten studiere, wenn die Lichter erloschen, das Tagwerk im Bewußtsein getan, das Tagwerk zu tun zu beginnen ist. Frank erzählt er ihr von dem Besten der Besten, dem er dienen durfte, der ihm seinen Geist gemeinnützig offenbarte, von denen er auch heute Gebrauch machen durfte.

„Ich glaube, er kann für männliche Jugendliche zur Schule der Nation werden.“

Dem Geiste will er dienen, und so war es für ihn eine Selbstverständlichkeit, seinen Besten der Besten offen zu ehren und in Treue seinen Namen auf das Plakat zu heben:

Österreich braucht seinen Kunasek!

So tief ist es ihm gegeben, seit seinem ersten Atemzuge, in seinem Geiste vorzudringen, in die Tiefe der Tiefen der Philosophie hinabzutauchen, dorthin, wo ihm die Erkenntnis gereift, was dem Lande fehlt, ist nicht eines Mannes Amt, sondern der Geist, dessen Schriften ihn selbst werden ließ, was er wurde. Wie sein Kunasek weiß nun auch er durch ihn selbst, ein Geist macht noch keinen Staat; so ist auch ihm seines Geistes Leitspruch Lebensspruch geworden: Lasset Geister um mich sein.

Wie ihm dies eine Selbstverständlichkeit, so ist es ihm auch eine Pflicht, einem weiteren seiner Besten der Besten darein zu folgen, beizutragen zur „positiven kollektiven Erinnerung an die Leistungen der …“

Später dann, allein in ihrer Wohnung, schämt sich die Biographien, fühlt sich klein, macht sich Vorwürfe, wie wenig sie doch weiß, und sie nimmt sich vor, auch die Nächte zum Studium zu nutzen, wie er, der ihr von der ersten Sekunde an zum Vorbild geronnen ward. Womit aber beginnen? Am besten mit seinem Besten von den Besten, und sie schlägt sogleich seine Schriften auf …

Kameraden

Soldateska

Sagen Sie es ruhig noch peinlicher

Bundesheer, die letzte Schule der Nation

Kahlenberg

Denkmal

Aber, auch das will er ihr nicht verhehlen, sind ihm die Tage schwer, plagen ihn Zweifel, dermaßen, daß an Arbeit nicht zu denken ist. Ist es der rechte Geist, der ihn leitet? Sobald er aber bei einem von ihm ebenfalls verehrten Geist nachschlägt, lösen sich die Zweifel augenblicklich auf, denn mit fester Hand führt in dieser in die Sicherheit, am rechten Wege zu sein.

Als ihr der Morgen graut, bewundert sie den Mann, dessen Biographie sie schreiben darf, noch mehr. Wie viele ganze Nächte musste ihr Gesegneter allein für diesen Geist opfern, um ihn zu studieren, zu verstehen, zu folgen. Und das allein nur für einen seiner Geister der Besten von den Besten. Erfüllt von dem heißen Begehren, ebenso wissensreich zu werden wie er, nimmt sie sich fest vor, schon am Abend desselben Tages den nächsten Geist sich vorzunehmen, von dem sie ahnt, dieser könnte der schwerste Brocken sein, von dem er ihr ebenfalls vorschwärmte und ihn zärtlich nannte: Der Freundliche.

Auch wenn ihr Wissen, so gesteht sie es sich ein, nicht an das seine heranreicht, es für ihn keine Schwierigkeit bedeutet, den Freundlichen zu verstehen, so weiß sie doch eines, zu oft sind gerade die Werke der Freundlichen nicht auf Anhieb zu verstehen, schreiben gerade die Freundlichen eine gar zu dunkle Prosa. Und sie findet sogleich Trost bei ihrer eigenen Schreibe. Wie einfach, wie kurz sind doch ihre Sätze, und wie stolz ist sie jedes Mal darauf, wenn Kinder zu ihr sagen, sie hätten sofort alles verstanden, sie mußten nicht einmal nachdenken, was sie …

NR Harald Stefan schmeißt Norbert Hofer aus der FPÖ.

Ja. Das ist keine Schlagzeile zu einem wirklichen Geschehen in der identitären Parlamentspartei. Es ist, kurz: ein Witzeröffnungssatz.

FPÖ-NR Harald Stefan schmeißt Norbert Hofer aus der FPÖ, weil Norbert Hofer in der Hofburg noch keine Rede über die „Umdeutung der Geschichte“, weil Norbert Hofer wie er selber in der Hofburg noch keine Rede auf die „positive kollektive Erinnerung an die Leistungen der deutschen Wehrmacht“ …

Die Schlagzeile hat es vor kurzem doch gegeben, allerdings mit dem Namen von Hofer, aber nicht mit dem Namen Stefan, sondern mit …

Ausgeführt in der Hofburg hat Stefan nicht, welche „Leistungen der deutschen Wehrmacht“ er konkret in seinem Gesinnungssinne …

Vielleicht denkt er, Stefan, dabei recht konkret an die „Leistung der deutschen Wehrmacht“ bei deren Einmarsch in Österreich, an ihr Auslöschen von Österreich als Staat Österreich.

Warum es aber je keine Schlagzeile geben wird, wie, FPÖ-Obmann schmeißt Harald Stefan aus der FPÖ, ist leicht nachvollziehbar. Sein Gedankengut paßt so recht zu jenem von Norbert Hofer mit seiner Anerkennung von Kornblume und Dinghofer, die seit über einhundert Jahren für antiösterreichische Umtriebe

NS FPÖ, Partei der Hofers durch die Zeitenläufte …