Der Depp ist doch der Kluge – Doppel-Gezwitscher mit Bernhard Heinzlmaier

jorge-mario-franziskus-bergoglio-kust-seinen-fetischWeihnachtstage haben zumeist etwas Fades. Oft auch etwas Grausliches. Dem nicht entgangen werden kann. Wenn Medien beispielsweise die Fetischbilder des Papstes verbreiten, wie er sich eines wohl aus Holz geschnitzten Babys bedient.

Aber dann, welch ein Glück, tritt Bernhard Heinzlmaier auf. Und zumindest der zweite Weihnachtsfeiertag ist gerettet.

bernhard-heinzlmaier-doppelgezwitscherEr, Heinzlmaier, bietet sich barmherzig an, für ein Doppel-Gezwitscher. In einer Doppel-Conférence ist stets ein Mensch der Dumme, einer der Kluge. In dem Doppel-Gezwitscher, das den zweiten Weihnachtsfeiertag erträglich macht, gibt es aber keinen Klugen, sondern nur einen Dummen und einen Deppen. Wie gelesen werden kann, ist Bernhard Heinzlmaier mit der Rolle des Deppen einverstanden.

Es könnte das Doppel-Gezwitscher still genossen werden. Aber es zeigt doch ein weiteres Mal deutlich auf, wie sinnlos das Zwitschern auf der Plattform des Unternehmens Twitter ist, ein erbärmlicher Zeitvertreib, mehr nicht.

Die Nummer beginnt mit dem Einwurf von Bernhard Heinzlmaier zum

Kronpolizisten Rainer Wendt – Generalverdächtigungen gegen Flüchtlinge eine Einladungsgarantie von Servus M. F. Mateschitz?

Heinzlmaier: „Und warum soll man verheimlichen, dass es Deppen bei den Bullen gibt?“

Und dann geht es seinen lustigen Gang:

Dummer: „Von Verheimlichen keine Rede. Bloß von Einladungspolitik. First read, then write. Geht’s ohne zu beleidigen?“
Heinzlmaier: „Ah, Deppen darf man auch nicht mehr sagen, in den Zeiten ‚Übertribunalisierung‘. Neuer Manierismus?“
Dummer: „Wie einfach wäre es, wenn’s nur ‚Deppen‘ wären! Es darf alles gesagt werden, Depp: first read, then think, write.“
Heinzlmaier: „Ich kann schon lesen. 1. Bin dafür, dass er eingeladen wird. 2. Sage Deppen und Bullen so oft ich will!!!!“
Heinzlmaier: für sich gezwitschert: „…und ein Privatsender lädt ein wem er will. Das ist sehr schön!“
Dummer: „Und, Depp, steht was von Nichteinladen, Einladungsverbot? Beinahe eine Anleitung, um sicher eingeladen zu werden.“
Heinzlmaier: „Was der Wendt sagt, vertreten mindestens 50 Prozent in Ö und A. Haben die nun alle Hausarrest und Medienverbot?“

Und am Ende stellt es sich doch noch heraus, sogar in einem Doppel-Gezwitscher gibt es einen Klugen und einen Dummen.

Und der Kluge ist Bernhard Heinzlmaier.

Denn. Er braucht längst keine Anleitung mehr für ein sicheres Einladungsticket, ausgestellt von Servus M. F. Mateschitz. Er hatte schon Einladungen. Und weitere Einladungen hat er sich wohl auch heute am zweiten Weihnachtsfeiertag verdient.

Es ist die Weihnachtszeit zwar nicht arm an Sprüchen, Psalmen, Volksweisheiten, aber davon kann es nie genug geben, für weitere, nicht unbedingt neue, aber wenigstens variierte: Wessen Talg du ißt, dessen Lied und so weiter.

Nach dem Fall des Vorhangs

Heinzlmaier hat nun auf das Obige noch etwas gezwitschert. Aber das gehört nicht mehr zum Doppel-Gezwitscher. Denn der Dumme hat darauf keine Antwort mehr.

Heinzlmaier, für sich gezwitschert: „Ich werde mich ehrlich dafür einsetzen, dass sie auch einmal eingeladen werden!“

Thomas Drozda und He.-Chr. Strache sind sich, was „Facebook & Co.“ betrifft, einig

Nein, falsch, Thomas Drodza ist mit Heiko Maas einig, daß „Facebook & Co. ihrer Verantwortung für Hasspostings, Fake News und Diskriminierung nachkommen und diese unterbinden müssen!“

Nein, doch richtig. Denn

„sogar Strache sind Hetz-Postings zu viel“, aber das Unzensurierte nicht.

Soher kann durchaus davon gesprochen werden, daß Thomas Drozda und He.-Chr. Strache einer Meinung sind, was das ausländische Unternehmen Facebook betrifft.

Vielleicht wird das eines der zehn Kriterien dafür werden, die bestätigen werden, die SPÖ kann bedenkenlos mit der identitären Parlamentspartei eine Bundesregierung in absehbarer Zeit …

Denn. Ausgeschlossen aus dieser Einigung von Thomas Drozda und Heiko Maas ist offensichtlich die inländische Website Unzensuriert der identitären Parlamentspartei. Diese Website kann nicht mit gemeint sein bei der Formulierung „Facebook & Co.“. Denn es ergäbe absolut keinen Sinn, daß ein österreichischer Minister bei einem Minister aus einem anderen Land um Unterstützung ersucht. Eine österreichische Website wäre doch grundsätzlich eine innerösterreichische Angelegenheit, ein Fall, der nur in Österreich zu besprechen und vor allem zu lösen ist.

Thomas Drozda agiert also in dieser Hinsicht nach recht guter österreichischer Tradition. Das Schlechte kommt halt stets aus dem Ausland. Denn im Inland, in Österreich ist stets alles gut und unschuldig. Österreich allein wäre nur gut, wenn es nicht das Ausland gäbe, mit – in diesem digitalen Fall – seinen bösen Unternehmen, die ihrer Verantwortung nicht nachkommen wollen.

Thomas Drozda blickt auf die österreichische Tradition also ebenfalls mit einem wohlwollenden Blick, verschließt aber wie der österreichische Justizminister dabei nicht die Augen vor der ausländischen Gefahr, auch er will den österreichischen Menschen davor bewahren, verführt durch ausländische Unternehmen, sein traditionell recht gutes Herz zu verlieren.

Mit „Co.“ ist vielleicht das Unternehmen Twitter gemeint. Und das wäre verständlich und ergäbe auch Sinn. Verführt nicht auch Twitter immer wieder recht gute Menschen aus Österreich, Sachen zu verbreiten, die … Allen voran wird nun He.-Chr. Strache dem Minister dankbar sein, gegen „Facebook & Co.“ aufzutreten. Ward doch dieser, Strache, erst durch so ein ausländisches Unternehmen

Uncut-Establishment: Hofer. Gerwald FPÖ Hofer.

verführt, etwas zu verbreiten, daß dieser gute christliche Mann sonst doch nie verbreitet hätte.

Und schließlich, was kann nicht alles zum Lobe der Website der identitären Parlamentspartei gesagt werden? Sie pflegt doch nur die Tradition, die Werte, die es seit Jahrhunderten … auch heute, am Tage des Herrn, dem 18. Dezember 2016, wenn sie,

Wie über Zigeuner geschrieben wird – einst und jetzt

ohne Anführungszeichen, schreibt von dem „Zigeunerviertel“ …

Und kommt die identitären Parlamentspartei nicht Dezember für Dezember ihrer edlen Verantwortung nach, wenn sie den Lesenden und Schreibenden ihrer Website recht gute Wünsche für Weihnachten und Neujahr …

Vielleicht wird das auch ein sozialdemokratisches Kriterium werden, ob mit der identitären Parlamentspartei eine Koalition auf Bundesebene … wer solch recht liebe Wünsche zu Weihnachten und Neujahr verschickt, solch eine Partei kann doch nur noch mehr eingegrenzt werden …

PS Thomas Drozda will, ist zu lesen, für „Facebook, Twitter und Google gleiches Medienrecht“, also er will ein gleiches Medienrecht für Copysites und Wirtshäuser …

AndreasNorbertHofer hat sein Stammwirtshaus gefunden – „Hail Victory“

Welches Recht könnte noch gleich gelten?  Vielleicht ein gleiches Urheberinnen und Urheberrecht für Kopiergeräte?

Es darf von Thomas Drozda noch viel erwartet werden, von diesem Mann, der nun der „Liste ‚excellent thinkers‘ hinzugefügt“ wurde – auf der Plattform des Unternehmens Twitter …

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Alex Kirchmaier vom RFS Graz fällt zu Antisemitismus „geistige Onanie“ ein

Aus den Schaften der freiheitlichen Sprachbegabten darf heute ein ganz junger Sprachexperte vorgestellt werden: Alexander Kirchmaier, stellvertretender Schriftführer im Ring der freiheitlichen Studenten in Graz; 2013 war er Spitzenkandidat für die ÖH-Wahlen – in Graz …

Wie in der Collage gelesen werden kann, fällt dem freiheitlichen Spitzenkandidaten Alexander Kirchmaier zu einem antisemitischen Kommentar auf einer freiheitlichen Website bloß auf, daß der „dämliche Blog sprachlich wie immer furchtbar“ … Auf die anschließende Frage, ob er denn ein zweiter Karl Kraus sei, fällt ihm, Kirchmaier, zum Antisemitismus nicht viel (nicht so viel als Karl Kraus zu Adolf Hitler), aber doch etwas ein: „geistige Onanie“ …

Das ist zum Festhalten.

Zu Antisemitismus fällt RFS-Spitzenkandidaten geistige Onanie einEinem freiheitlichen Spitzenkandidaten fällt zum Hinweis auf Antisemitismus“ bloß ein: „geistige Onanie“, die „niemand liest“ und also „Zeitverschwendung“ … Alexander Kirchmaier, der diese „geistige Onanie“ liest und, wie es scheint, nicht zum ersten Mal, sonst könnte er diese kaum als „sprachlich wie immer furchtbar“ beurteilen, schätzt sich also selbst ein als ein „Niemand“ …. Dieses Selbstwertgefühl, ein „Niemand“ zu sein, ist gefährlich, noch gefährlicher wohl, wenn ein politisch aktiver Mann … Möglicherweise aber nagt bloß noch das Ergebnis der ÖH-Wahlen 2013 an ihm – als Spitzenkandidat erzielte er für den RFS Graz doch bloß den Verlust eines Mandates …

NS Die gesinnungsgemäß zensierte freiheitliche Website hat den antisemitischen Kommentar bis jetzt nicht gelöscht. Was aber zwischenzeitlich stattdessen gelöscht wurde – lesen Sie bitte selbst: Wählende belohnen Antisemitismus.

Ergänzung vom 18. März 2015.

FPÖ Unzensuriert Herwig Seidelmann - Heinisch-Hosek - Screenprint 18-03-2015Es soll nicht heißen, es werde nicht vermerkt, wenn doch einmal etwas gelöscht wird. Nun wurde die antisemitische Äußerung von Putin, daß „die Juden die größten …“, auf der freiheitlichen Website doch tatsächlich gelöscht. Niemand liest die „geistige Onanie“ und, oh, niemand löscht dann wirklich, für den Beginn wenigstens, einen Kommentar … Wenn aber schon mit dem Löschen begonnen wurde, wäre damit ein erster Schritt zum Weitermachen gut gesetzt, also noch etliche andere Kommentare ebenfalls zu löschen, endlich zu löschen, beispielhaft dafür nur erwähnt: jenen von Herwig Seidelmann vom 17. Februar 2015 mit weiter gestiegener Zustimmung: „Begrabt sie bis zur Hüfte … und dann los.“

Harvey Friedman und eine österreichische Bank – Eine Absurdität, aber nicht ohne He.-Chr. Strache

Harvey Friedman und eine österreichische BankDie am 29. Jänner 2015 erhaltene E-Mail von Klaus Schreiner hätte beinahe dazu geführt, in die Falle zu tappen, darüber in seinem Sinne und also dadurch letztlich zugunsten von Harvey Friedman zu berichten,  weil es um Meinungs- und Pressefreiheit geht. Aber nur beinahe.

Bedauernswerterweise tappte Klaus Schreiner bereits in die Falle, nämlich in die Falle von Harvey Friedman. Bloß aufgrund seiner Bewerbung, wie er schreibt, eines Buches von Harvey Friedman ist er nun mit einer Klage durch eine österreichische Bank konfrontiert, die, wie er schreibt, für ihn „existenzvernichtend“ sein könnte.

Aber auch die österreichische Bank ist durch diese ihre Klage in die Falle von Harvey Friedman gegangen. Einen größeren Gefallen kann einem Menschen wie ihm nicht erwiesen werden. Unentschieden bleibt noch, wer sich einer größeren Lächerlichkeit aussetzt, Harvey Friedman mit seinen abenteuerlichen Weltzusammenhangskonstruktionen oder die österreichische Bank, die auf ein Buch, das, wie Klaus Schreiner schreibt, auf einem „Doppelgängerplaneten mit Pseudonymen und Synonymen“ spielt, derart reagiert, anstatt es einfach zu ignorieren. Denn jedwede Aufmerksamkeit, die einem solchen Mann zuteil wird, nützt dieser nur für eines aus: um sich noch mehr inszenieren zu können. Es wird ihm ohne Not Futter geliefert für seine Weltzusammenhangsbasteleien, die er auch in seinen Vorträgen verbreitet, und die erschreckenderweise nicht wenigen als wahr erscheinen wollen.

Es wurde das Buch nicht besorgt, es wird auch nie gekauft und also auch nie gelesen werden. Denn. Es reicht vollkommen aus, nur ein paar Vorträge von Harvey Friedman, die auf der Plattform des Unternehmens Youtube abgerufen werden können, anzuhören, um einen Eindruck davon zu bekommen, was für eine Ware von ihm gekauft werden würde. Aber, wie gesagt, das ist keine Ware, die je gekauft werden will, die je gekauft werden wird. Denn. Es ist einfach nicht vorstellbar, daß die Bücher von einem Mann, der solche Vorträge hält, von einer anderen, also besseren und gehaltvolleren und faktenhaltenden Qualität sein sollen, je sein können.

In die Collage sind einige Abbildungen von seinen Vorträgen auf Youtube aufgenommen, die dort abrufbar sind. Allein seine Ausführungen etwa über die „Rothschilds“ genügen bereits, um zu wissen, was davon zu halten ist. Wobei sich bei solchen Männern immer wieder die Frage stellt, woher bloß beziehen sie all das von ihnen Verbreitete?

Nachdem Klaus Schreiner seine E-Mail, wie seine Anrede vermuten läßt,

„Sehr geehrte Chefredakteur_innen, Redakteur_innen, Chef_innen vom Dienst, Journalist_innen, Medienvertreter_innen …“

breit streute, ist es doch notwendig, darüber kurz zu berichten, auch wenn es nicht in seinem Sinne sein wird, was also Harvey Friedman betrifft. Denn wer einer Falle entgangen ist, hat so etwas wie eine Pflicht, andere darauf aufmerksam zu machen, wie dieser ausgewichen werden kann.

Anders freilich verhält es sich mit der gegen Klaus Schreiner eingebrachte Klage, über die er selbst wie folgt informiert (Hervorhebungen K. S.):

Meinungs- und Pressefreiheit sind ein hohes Gut in Österreich und vermutlich auch für Ihr Medium von enormer Bedeutung. Eines ist heute aber schon offensichtlich: als „kleiner Blogger“ sollte man nichts schreiben, was für eine Bank unangenehm ist, bzw. in meinem Fall: auch nicht lediglich das Buchcover des „streng verbotenen“ Romans Bankster Club am Blog abzubilden. Dann heißt es sehr schnell: Große Bank mit viel Geld und vielen Anwälten gegen Blogger: Presse- und Meinungsfreiheit versus „Persönlichkeitsrechte“ einer juristischen Person. Und das kann sehr schnell auch andere Blogger sowie kleinere und größere Medien betreffen. Daher möchte ich Sie heute über den Fall informieren. Als Erstes sei angemerkt: für alle Genannten gilt die Unschuldsvermutung, es handelt sich um einen laufenden Prozess. In Graz wurde – äußerst fragwürdig – ein Verbot des Buches Bankster Club von Harvey Friedman, gerichtlich erreicht. Im Roman, der auf einem Doppelgängerplaneten angesiedelt ist, und mit Pseudonymen und Synonymen arbeitet […] Die Tatsache, dass ich nur das Buchcover auf meinem Blog veröffentlicht habe, hat in Folge zu einer existenzvernichtenden € 30.300,– Mundtot-Klage gegen mich geführt. Zudem wurde ich unter vielen Buchbewerbern ausgewählt, da ich anscheinend der Kleinste bin, obwohl die Klägerin seit November von mir darüber informiert wurde, dass es viele andere Buchbewerber gibt. Siehe z. b. andere Buchbewerberin sowie Inhalt des Buches: https://www.kreditopferhilfe.net/de/weiterfuehrendes/buchempfehlung
Über meine bisher durchgeführten friedlich-kreativen Widerstandsmaßnahmen habe ich vor kurzem eine Facebook-Seite für interessierte Medienvertreter eingerichtet. Mit dem Namen: Tiroler FREIHEITSKAMPF 2.0 – Bankster Club Romanbuchbewerbungsverbot https://www.facebook.com/groups/779253715482879/. Am Blog http://www.aktivist4you  finden Sie alle „offene Bürgerbriefe“ von mir an den Rechtsanwalt der […]. Selbstverständlich stelle ich Ihnen gerne alle Gerichtsunterlagen zum Fall wie die Klage, die mich erst NACH dem Beschluss über das Buchbewerbungsverbot postalisch erreichte, den Beschluss des LG Ibk für das „Verbot“ der Buchbewerbung,

• die gerichtliche Strafe über € 13.500,– für meine BERICHTERSTATTUNG über meine eigene beklagenswerte € 30.300,– Klage!!!!,

• den gerichtlichen Zahlungsauftrag über € 13.500,– inkl. HAFTANDROHUNG bis zu einem Jahr

• über den Versuch seitens der Bank, mir meine gerichtlich zuerkannte Verfahrenshilfe entziehen zu lassen …  sowie alle Schreiben vom Anwalt der Gegenseite und meines Verfahrenshelfers auf Anfrage …

vollständig und in einer Original-Kopie zur Verfügung bzw. stehe ich jederzeit auch gerne persönlich, telefonisch oder schriftlich für nähere Auskünfte bereit.

He Chr Strache - Harvey Friedman

Auch He.-Chr. Strache ist das Produkt des Harvey Friedman einen Tweet wert.

Wie der Collage ebenfalls entnommen werden kann, wird das Buch nicht nur weiterhin beworben, es kann auch leicht weiterhin bestellt werden. Ganz unabhängig, ganz ohne Zutun von Klaus Schreiner. Und der von Harvey Friedman gesponnene Weltzusammenhangsgarn findet eine hohe Verbreitung, wie an den Zahlen der Aufrufe ablesbar ist. Es wird nicht falsch sein, annehmen zu dürfen, daß die österreichische Bank beispielsweise gegen das Unternehmen Youtube oder das Unternehmen Twitter oder das Unternehmen Facebook keine gleichlautende Klage eingebracht hat. Im Angesicht solcher Unternehmen ist halt eine österreichische Bank auch nicht mehr als eine winzige Blockerin, hilflos ausgeliefert, und wer hilflos ausgeliefert ist, findet dann halt einen Blogger, auf den mit Klagen eingedroschen werden kann, um sich nicht mehr so ganz hilflos und so klein zu fühlen und ein paar Muskelchen des Mutes wachsen zu spüren, auch wenn diese mit freiem Auge nicht zu sehen sind, aber mithilfe einer Lupe – oh, wie kräftig … Ob die österreichische Bank jetzt mit leicht geschwollenen Muskeln schon eine Klage etwa gegen He.-Chr. Strache eingebracht hat? Immerhin verlinkte auch dieser, wie die zweite Collage es belegt, verlinkte also der Obmann der FPÖ mit einem Tweet am 4. Dezember 2014 zu einer Besprechung des Buches, zu einer bewerbenden Besprechung auf einer Website, die mit ihm gesinnungsgemäß die Stunde der Wahrheit teilt … Und auf der Plattform des Unternehmens wiederholt es He.-Chr. Strache, findet das Buch „sehr interessant“ … Eine bessere Bewerbung des Buches kann sich Harvey Friedman gar nicht mehr wünschen, und zugleich ist es doch auch die schlechteste Bewerbung, denn die Urteilskraft von He.-Strache ist auf dem Niveau der friedmanschen Welterklärungswut … Aber nicht nur He.-Chr. Strache hat viel dafür über, auch sein Stellvertreter Norbert Hofer kann derartigen Produkten recht viel abgewinnen, wie beispielsweise Chemtrails

 

He Chr Strache findet Banksterclub interessant - Was klagt die österreichische dazu

He.-Chr. Strache findet „Bankster Club“ „sehr interessant“ – Was klagt die österreichische Bank dazu?

Während des Schreibens blieb jetzt auch noch Zeit, zu entscheiden, wer denn nun lächerlicher ist, Harvey Friedman oder die österreichische Bank. Es ist entschieden. Es ist die österreichische Bank. Harvey Friedman ist nur zu ignorieren, und das ist noch zu viel Aufmerksamkeit für ihn. Lächerlich ist er menschgemäß auch, wie alle eitlen Männer, die mit Geschichten über die Welt auftreten, und damit stets staunend nur die eine Frage provozieren, auf welcher Landkarte bloß ist die Welt ihrer Geschichten zu finden, in den Atlanten jedenfalls nicht. Noch lächerlicher und also tatsächlich lächerlich aber ist die österreichische Bank, die meint, die heutige Welt mit Internet funktioniert tatsächlich nach wie vor so wie in einem Bergdorf vor einhundert Jahren, wo es ausreichte, einem oder einer im Dorf für alle sichtbar zu zeigen, wo der Bartl den Most holt, damit alle schweigen und wieder kuschen, es nicht mehr wagen, öffentlich auf dem Anger etwas gegen die Bank zu sagen. Aber, darf angenommen werden, das hat nicht einmal damals wirklich funktioniert, getuschelt wird weiter worden sein, wenn auch nicht mehr unbedingt laut unter dem Kruzifix in der Wirthausstuben, wenn am Nebentisch der Herr Bankfilialendirektor seine Speckknödelsuppe …

Rudi Fußi fällt zu „Flötenunterricht“ gegen Frauen auf FPÖ-Unzensuriert nichts ein

Dabei ist das doch ein Mann, dem sonst sehr viel einfällt, er ist sonst einer, der weiß, welches Getränk zum Frauenbild welcher Partei paßt. Er ist einer, an dem weder Fernsehen noch Radio vorbeikommen wollen, er weiß, was er weiß, er „kennt sich aus“, er „hat eine Meinung“, er „spricht Klartext“.

Wie gut es doch dieses Land hat, diesen „Mindworker“ als „festen Bestandteil der Österreichischen Öffentlichkeit“ zu haben, der auch zu den – halt, um es nicht zu sehr in Schmeichelei ausarten zu lassen, soll auf eine Beschreibung von ihm selbst zurückgegriffen werden, die auf der Website „Mindworker“ gelesen werden darf – eine, die ihm angemessen ist, bescheiden und wahr, also ohne Schmeichelei und ohne Übertreibung:

„Auf Twitter zählt Rudi mit seinem Account @rudifussi zu den einflussreichsten Multiplikatoren des digitalen Österreichs. Er gibt seine Erfahrungen und sein Fachwissen an mehreren Universitäten und Fachhochschulen an Studierende weiter.“

Rudi Fußi Lehrstunde

Eine Lehrveranstaltung von Rudi Fußi auf Twitter

Wenn Sie aber doch wissen möchten, welche Erfahrungen und welches Fachwissen Rudi an mehreren Universitäten und Fachhochschulen an Studierende weitergibt, Ihnen aber nicht das seltene Glück bisher beschieden war, eine Lehrstunde von Rudi miterleben zu dürfen, kann mit Ihnen das Geschenk geteilt werden, das Rudi bereits im Sommer 2014 machte. Es ist ein so großzügiges Geschenk, für das Rudi seine ganze Erfahrungen und sein ganzes Fachwissen aufgeboten hat, daß es egoistisch wäre, es nicht mit Ihnen teilen zu wollen.

Wenn Sie diese Tweetrudilehrstunde gelesen haben, werden Sie sich bestimmt ebenso auf das Jahr 2015 freuen, es gar nicht mehr erwarten können, Rudi Fußi wieder oft im Radio zu hören und wieder oft am Bildschirm zu sehen. Aber eine Bitte, belästigen Sie diesen Mindworker nicht mit Fragen, etwa danach, wie es ungehörigerweise gemacht wurde, was ihm denn zu Massenvergewaltigung als rechte Lösung auf FPÖ-Unzensuriert einfällt. Denn es könnte Ihnen ebenfalls passieren, daß er sie blockt, Sie also davon aussperrt, weiter von seinen Erfahrungen und von seinem Fachwissen profitieren zu dürfen. Außer menschgemäß, ihn am Bildschirm zu sehen, das reicht Ihnen …

FPÖ Unzensuriert - 25-12-2014PS Wie der Screenprint von heute es belegt, ist es gesinnungsgemäß ein weiteres Mal nicht dazu gekommen, daß von der gesinnungsgemäß zensierten Website der identitären Gemein-Schaft etwas genommen wird, das als ungeheuerlich einzustufen ist. Aber es fehlt menschgemäß an Erfahrungen und an Fachwissen, das beurteilen zu können, weshalb eine sofort und vorbildhafte Erledigung Monate später noch für Rudi Fußi ein zu behandelndes Thema ist, jedoch eine weder sofortige noch vorbildhafte Bereinigung durch die Unzensuriert der FPÖ nicht. Dieses Manko an Bildung hätte je nur vermieden werden können, Sie wissen es bereits, ja, durch Belegung der Lehrfächer des Rudi

Werner Neubauer, freiheitlicher NR, als „Putschist“ auf Twitter?

Werner Neubauer Twitter

„Werner Neubauer – @Putschist’s Tweets are protected.“

Im Zuge des Schreibens von Freiheitliche Gemein-Schaft: Politischer Kampf und Gesinnungsleben für die „Braunen“ von Südtirol hat sich eine Frage der beunruhigenden Art ergeben.

Es gibt auf der Plattform des Unternehmens Twitter einen Werner Neubauer, der „Putschist“ als Username verwendet. Das Bild dazu zeigt Werner Neubauer, den freiheitlichen NR. Wenn es tatsächlich der Account vom freiheitlichen NR ist, noch dazu ein nicht öffentlicher, kommt ein seltsames und unbehagliches Gefühl auf, wenn ein Abgeordneter des österreichischen Parlaments sich als „Putschist“ … Bei einem Jugendlichen etwa würde ein solcher Nickname nicht überraschen, bei einem Erwachsenen aber, der möglicherweise ein gewählter Mandatar ist, überrascht es doch einigermaßen, läßt über seine Einstellung beispielsweise zur Demokratie nachdenken, was sagt das aus über ihn aus …

Aber Werner Neubauer wird das aufklären können.

Daß es der Zugang von Werner Neubauer tatsächlich sein könnte, dafür spricht einiges. Zum Beispiel, hat auch ein anderer freiheitlicher Mandatar einen sehr sprechenden Benützernamen auf der Plattform des Unternehmens Twitter: „HJenewein“ … Vor allem aber, daß Benjamin Bixner, Landesjugendsprecher und Gemeinderat der „Süd-Tiroler Freiheit“, wie in der Collage gesehen werden kann, auch an den „Putschisten“ twittert, eben in Angelegenheiten von Südtirol. Wie kommt er gerade sonst auf die Idee, nicht nur an He.-Chr. Strache und FPÖ-TV und FPÖ-Tirol, sondern auch an den „Putschisten“ die APA-Meldung zu senden, in der eben auch Werner Neubauer … Durchaus vorstellbar, daß Twitter-Adressen persönlich ausgetauscht wurden, zum Beispiel als Werner Neubauer nach Südtirol zum Gedenken an Sepp Kerschbaumer

Aber Werner Neubauer wird das aufklären können. Und sollte das tatsächlich sein Benützername sein, wird er wohl auch erklären können, wie das zu verstehen ist, wenn ein österreichischer Abgeordneter sich als „Putschist“ … Er wird dann auch erzählen können, was er in dem nicht öffentlich zugänglichen Bereich für Aktivitäten nachgeht …

Die Woche nach dem Fest

Nachdem von der „Fraktion Sozialdemokratische GewerkschafterInnen“ vorbildhaft reagiert und also das unpassende Getränkeplakat augenblicklich entfernt wurde, wie nachzulesen ist, und auch die Entfernung sogleich publik gemacht wurde, war es damit nicht abgetan.

Im Gegenteil.

Es wurden die Mitteilungen über die sofortige Entfernung und die sozialdemokratische Entrüstung über dieses Getränkeplakat schlicht nicht zur Kenntnis genommen, vollständig ignoriert.

Es wurde die harsche und harte Kritik aus sozialdemokratischen Reihen an diesem einen Getränkeplakat an einem einzigen Stand vollständig ignoriert.

Haxenspreizer - Rasche und vorbildhafte Erledigung

Thomas Waldner am 29. Juni 2014: „Grauslich. Ich kümmere mich darum.“ Andrea Brunner nicht einmal eine Stunde später an Thomas Waldner: „Danke.“

Nicht einmal zehn Minuten bedurfte es für die Reaktion des Projektleiters des Donauinselfestes, das heißt, kaum daß Thomas Waldner die Information über dieses Getränkeplakat las, antwortete er ohne zu zögern, in der Sekunde antwortete er: „Grauslich. Ich kümmere mich darum.“ Nicht einmal eine Stunde bedurfte es für den Dank der sozialdemokratischen Bundesfrauengeschäftsführerin an Thomas Waldner, daß er es „grauslich“ findet und sich darum kümmert.

Und Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten kümmerten sich tatsächlich sofort darum, ohne Ausrede, ohne nach Entschuldigungen zu suchen, ohne andere dafür verantwortlich zu machen, zum einen durch sofortige Entfernung, zum anderen durch ihre klare und unmißverständliche Ablehnung eines derartigen Getränkeplakates, auch durch Androhung von Konsequenzen für jene, denen ein solches Getränkeplakat passend erschien für ein Fest.

Mit dieser raschen und vorbildhaften und – wer das parteipolitische Agieren in diesem Land kennt, wird dem wohl zustimmen – für österreichische Verhältnisse im Grunde untypischen Reaktion hätte gemeint werden dürfen, die ganze Angelegenheit mit diesem unpassenden Getränkeplakat ist damit bestens und für alle zufriedenstellend gelöst, geklärt und erledigt.

Im Gegenteil, ganz und gar im Gegenteil.

Mit dieser vorbildhaften Klärung und raschen Erledigung begann, um das Wort von Thomas Waldner aufzugreifen, erst die tatsächliche Grauslichkeit.

Die Grauslichkeit der Ignoranz. Die Grauslichkeit der Häme. Die Grauslichkeit parteipolitischer Reflexe.

Wer dem beispielsweise auf der Plattform des Unternehmens Twitter ein wenig nachgeht, wird es nachvollziehen können. Was alles geschrieben wurde, nach der vorbildhaften und raschen Erledigung. Und vor allem, von wem. Es waren keine sogenannten Bildungsfernen. Es waren jene, die sich selbst wohl äußerst gebildet wähnen, während sie sich in dieser Sache – und diese ist wahrlich nicht die einzige – als die Ungebildetsten entblößten, die aber das Heil in der Bildung sehen, freilich in der Bildung der sogenannten Bildungsfernen, auf die sie herabsehen, die sie als eine ihnen zuzusehende und ihnen zu applaudierende Masse betrachten, bestimmt nur zu einem, von ihnen geführt und gesteuert zu werden. Und dementsprechend sieht dieses Land auch aus, sind die Gegebenheiten und die Verhältnisse in diesem Land, wie sie sind – grauslich.

Heute, nach einer Woche der Grauslichkeit, ist der Respekt vor den Leserinnen und Lesern nahezu auf den Nullpunkt gesunken. Dafür ist auch die unheilvolle technische Einrichtung der Statistik verantwortlich, die grausam auflistet, welche Beiträge von wie vielen aufgerufen – aufgerufen ist das richtige Wort, gelesen werden, das kann nicht geschrieben werden. Tausende stürzten sich, wie die Statistik ausweist, auf den ersten Beitrag vom 29. Juni 2014 zu diesem Getränkeplakat, wie Betrunkene lallten sie wohl kirchtagslustig und sabbernd vor ihren Maschinen: Hahaxenspreiz… und schenkten sich dabei vielleicht einen Aperol Spritz … Wie wenige, wie erschreckend wenige, auch das weist die Statistik grausam aus, hingegen informierten sich, von diesem ersten Beitrag ausgehend, weiter darüber …

Auf derartige Aufrufer und Aufruferinnen kann leicht verzichtet werden. Die Scham darüber, derartige Aufruferinnen und Aufrufer mit einem Beitrag bedient zu haben, ist groß.

Haxenspreizer - Heute sieht Eklat - wo nur vobildhafte Erledigung war

Die Umsonst „Heute“ schreibt noch Tage später von einem Eklat, aber in Wahrheit gab es keinen Eklat, sondern nur eine rasche und vorbildhafte Erledigung.

Nachdem die Statistik noch weiter sehr viele Aufrufe für den ersten Beitrag zu dieser seit einer Woche erledigten Sache ausweist, kann es nicht einfach ignoriert werden und unkommentiert … Daß die Umsonst „Heute“ noch am 3. Juli 2014 von einem „Haxenspreizer-Eklat“ schreibt, war noch zu ignorieren, von einem Medium der gutter press ist nichts anderes zu erwarten, als das, zu schreiben, was nicht ist. Aber es soll die gutter press nicht all zu sehr gescholten werden, jedenfalls die in Österreich, wird dabei auch an die sogennanten Qualitätszeitungen in diesem Land gedacht; wie schnell wollte eine Journalistin einer solchen wissen, ob es denn ein Bild gibt, auf dem der FSG-Stand klar zu erkennen ist mit dem …

Chronologie der nach der Erledigung einsetzenden Grauslichkeit – für jene, die nicht nur aufrufen, sondern auch lesen:

29. Juni 2014: Donauinselfest 2014 – FSG bietet „Haxenspreizer“ um 2,60 an

30. Juni 2014: Alfred Hoch spreizt seine Beine und rutscht geistig aus

1. Juli 2014: Haxengespreizte FPÖ-Aussendung – Andreas Gabalier favorisiert das Neutexten von neun österreichischen Hymnen

1. Juli 2014: Bild-Diebstahl der Umsonst „Heute“ – Widerrechtliches Verwenden des „Haxenspreizer“-Fotos

„Schwarze Katze“ auf Twitter verliert Follower – Eine Entschuldigung

Es mag Zufall sein und nichts mit

Wer folgt der „Schwarzen Katze“ – Was sagt das über Christian Höbart, NR?

zu tun haben, daß einige heute nicht mehr der Schwarzen Katze auf der Plattform des Unternehmens Twitter folgen.

Nun, ganz zufällig wird es nicht sein, von einem Follower zumindest darf das mit Bestimmtheit geschrieben werden, denn von diesem wurde eine Nachricht erhalten, warum der Schwarzen Katze gefolgt worden sei. Und dieser folgt ihr nun nicht mehr. Diese Nachricht war eine Rechtfertigung, ein Follower der Schwarzen Katze gewesen zu sein. Dabei. Es wurde nie ein Vorwurf dagegen erhoben, Follower der Schwarzen Katze zu sein, es wurde überhaupt kein Vorwurf erhoben, von irgend jemandem eine Followerin zu sein. Im Gegenteil, ganz im Gegenteil, wie nachgelesen werden kann.

Schwarze Katze wurde willkürlich gewählt, zufällig, sie bot sich aber gut an, um über das Folgen und Gefolgtsein auf Twitter aufgrund einer konkreten Vorhaltung gegen NR Christian Höbart zu schreiben, nämlich darüber, daß es keine Aussagekraft besitzt, wer wem auf Twitter folgt oder wem von wem gefolgt wird.

Dafür, mindestens einen Follower wegen dieses Beitrages verloren zu haben, ist eine Entschuldigung bei der Schwarzen Katze angebracht und notwendig. Es war tatsächlich nicht die Absicht, einen Verlust bewirken zu wollen. Darüber hinaus konnte diese Wirkung allein auf Grund des Textes nicht vorhergesehen werden. Denn. Dieser gibt keinen Anlaß dazu. Es erscheint auch vollkommen unverständlich, deshalb als Follower sich verabschiedet zu haben. Die Gründe für die Aufkündigung des Folgens erschließen sich ganz und gar nicht. Eine Rechtfertigung abzugeben, weshalb jemanden gefolgt wird, ist schon absurd. Über die Gründe der Aufkündigung kann nur spekuliert werden. Sollte das ein Grund gewesen, der Schwarzen Katze jetzt nicht mehr zu folgen, weil ihr auch ein NR Christian Höbart folgt, wäre das ein absurder Grund. Um einen Vergleich anzustellen. Das wäre wie die Weigerung, eine bestimmte Trafik nicht mehr betreten zu wollen, bloß weil in dieser beispielsweise auch ein Andreas Mölzer ab und an Kunde ist. Und diese Trafik gibt es tatsächlich und es wird dennoch weiter diese Trafik betreten. Oder plötzlich nicht mehr eine gewisse Straße betreten zu wollen, weil es wieder dazu kommen könnte, beispielsweise mit Harald Vilimsky … Aber wegen der gemeinsamen und zufälligen Benützung eines Trottoirs kann nicht daraus der Schluß gezogen werden, mit Harald Vilimsky irgend etwas gemein, irgend etwas zu tun zu haben. Und derart verhält es sich auf Twitter mit Follow und Following …

Christian Höbart - zweite FrageAber wer, und das ist ganz und gar nicht als Abschreckung gemeint, weiterhin ein Follower ist, das ist NR Christian Höbart. Der mit seinen Tweets, wie in der Collage festgehalten, bestätigt, daß die freiheitliche Gemein-Schaft eine „identitäre Bewegung“ ist, nämlich dadurch, daß er keinen Widerspruch einlegt gegen die Feststellung:

NR Christian Höbart: FPÖ auch ohne Umbenennung eine „identitäre Bewegung“.

Im Gegenteil. Mit weiteren nachgereichten Aussagen scheint er es eher bekräftigen zu wollen …

Bloß die eine Frage, wie es seinerzeit zur Veröffentlichung seines Schreibens auf „ADI“ kam, mag NR Höbart nicht und nicht beantworten … Auf eine Antwort will nicht weiter bestanden werden, es wird hiermit auch nicht die Frage wiederholt. Christian Höbart hat vollkommen recht, es muß nicht geantwortet werden. Welche Schlüsse Leserinnen und Leser daraus ziehen, das liegt weit außerhalb des Einflußbereiches, Einfluß darauf hat nur Christian Höbart selbst, er selbst ist verantwortlich dafür, welche Schlüsse aus seiner Nicht-Antwort als Antwort gezogen werden könnten.

Wer folgt der „Schwarzen Katze“ – Was sagt das über Christian Höbart, NR?

Christian Höbart folgt auf Twitter der Schwarzen Katze – Was sagt das über „Heimat ohne Hass“ aus? Zwei Fragen, eine Antwort: Nichts. Die zwei Fragen könnten auch mit dem Namen Andreas Unterberger durchgespielt werden. Die Antwort wäre wieder: Nichts.

Christian Höbart hätte Alexander Pollak auch anders antworten können, als er es getan hat, wie in der Collage gelesen werden kann. Christian Höbart hätte Alexander Pollak antworten können, er folge, wie auch Heimat ohne Hass, der Schwarzen Katze, die, wie er, Höbart, selbst durch und durch „kritisch, feministisch, antifaschistisch“ eingestellt ist, und da der Faschismus in jedweder Ausprägung beobachtet werden muß, ist es unumgänglich, der „WalkuereRota“ zu folgen, um zu wissen, was für Gefahren im neonazistischen Winkel für unsere demokratische und antifaschistische Gesellschaft lauern, um gewappnet zu sein, das Wort „Wehret den Anfängen“ ernstzunehmen, eine freiwillige Aufgabe als Pflicht für jeden Bürger und für jeder Bürgerin, und noch mehr ein Auftrag und Herzensanliegen für einen gewählten Mandatar. Als Follower der Schwarzen Katze stehe er mit Alexander Pollak, mit Heimat ohne Hass und so vielen anderen uneingeschränkt auf derselben Seite.

Hätte Christian Höbart auf diese Weise geantwortet? Was dann, Alexander Pollak? Wie dann, Heimat ohne Hass?

Schwarze Katze - Höbart - Pollak - Heimat ohne Hass - TwitterIm Grunde muß hierzu nicht mehr geschrieben, denn die Collage ist selbsterklärend. Die Plattform des Unternehmens Twitter mit dieser Möglichkeit, anderen zu folgen, taugt wenig bis gar nicht, um daraus irgend etwas ableiten zu wollen, schlimmer noch, es bietet Menschen – beispielsweise Christian Höbart, He.-Chr. Strache, Harald Vilimsky, Gerhard Deimek einen leichten und bequemen Ausgang … Die Sache mit dem „Follow“ und „Following“ auf Twitter ist eine andere als jene mit „Friends“ auf der Plattform des Unternehmens Facebook und also nicht so leicht übertragbar … Einer Person oder einer Gruppierung auf Twitter zu folgen, heißt nichts, schon gar nicht, daß Kontakte gepflegt werden. Wer auf Twitter sich einmal umsieht, wird erstaunt darüber sein, wer wen folgt. Es hat den Anschein, alle folgen allen und allen wird gefolgt, aber wer verfolgt tatsächlich etwas, könnte bei der Follow- und Following-Menge eines jeden einzelnen und einer jeder einzelnen gefragt werden.

Es können auch andere Proben gezogen werden. Wer würde christschwarzen Funktionären glauben, sie seien beispielsweise feministisch, und das nur deshalb, weil sie der Schwarzen Katze folgen, sie pflegten mit ihr, weil sie ihr folgen, tatsächlich Kontakte ? Hat Christian Höbart etwas von der Walküre retweetet, favorisiert, ihr zustimmend geantwortet? Mit wie vielen, denen Sie folgen und die Ihnen folgen, stehen Sie in und unterhalten Sie Kontakte?

Wer also Twitter dafür einsetzen will, um jemanden weltanschaulich festnageln zu können, zu wollen, hat Twitter noch nicht ganz verstanden, wie allein diese kleine Auswahl in der Collage gut und hoffentlich ausreichend zeigt. Und es birgt auch die Gefahr, daß Menschen, die tatsächlich aus antifaschistischen Beweggründen gewissen Personen oder Gruppierungen folgen, aus dem einzigen Grund, Informationen einholen zu können, an die sonst nicht herangekommen werden könnte, sich plötzlich dem ungerechtfertigten Vorwurf ausgesetzt sehen müssen, zumindest fragwürdigen Personen oder Gruppierungen zu folgen, punziert zu werden als … Schwarze Katze selbst ist dem bis jetzt wohl mit Glück entgangen, weil vielleicht noch keiner nachgesehen hat, wem sie folgt, oder Gründe hervorgeholt werden, die es rechtfertigen, nachsichtig zu sein? Aber das ist nicht wesentlich, wem sie folgt, sondern eine weitere Bestätigung nur dafür, wie äußerst fragwürdig und ungerechtfertigt es ist, daraus gegen jemanden einen Vorwurf zimmern zu wollen.

PS Christan Höbart ist momentan, so scheint es, sehr antwortfreudig, freilich nicht jede Frage beantwortet er, eine etwa seit Jahren nicht, wie gelesen werden kann in:

NR Christian Höbart: FPÖ auch ohne Umbenennung eine „identitäre Bewegung“.