75 Jahre nach dem Anschluß an Nazi-Deutschland: Täglicher Heldenplatz ist heute aber noch immer der Petersplatz in Rom

In Österreich wurde gestern des von der Vorsehung erflehten und freiwilligen Anschlusses an Nazi-Deutschland staatstragend gedacht und es wurde wieder Unverständnis vor allem darüber, wie konnten auf dem Heldenplatz in Wien Abertausende Adolf Hitler zujubeln, und Abscheu dagegen zelebriert, daß Abertausende auf dem Heldenplatz Adolf Hitler zujubelten, auf dem Heldenplatz, in dem Thomas Bernhard schrieb, es sei heute alles noch viel schlimmer als 1938 …

Tatsächlich ist heute alles noch viel schlimmer als 1938, weil eines nicht aufgehört hat, weil eines nicht und nicht aufhören will, das Zujubeln …

Im Rücken Papst Franziskus I - Petersplatz Rom Ort der JubelschandeDas Zujubeln geschieht nicht mehr auf dem Heldenplatz, der ist der Bedeutung Österreichs angemessen bedeutungslos geworden, das Zujubeln aber geschieht täglich auf dem Petersplatz in Rom, auf dem dem absolut regierenden Führer des Organisierten Glaubens der römisch-katholischen Kirche zugejubelt wird, von ihm der Segen erfleht wird, von Menschen, die für die römisch-katholische Kirche nichts anderes und nicht mehr sind als „Schafe“, wie auch in den Dokumenten des zweiten vatikanischen Konzils über sie gelesen werden kann, von Menschen also, die zugleich nicht verstehen können wollen, wie dem dummen Adolf Hitler je zugejubelt werden konnte …

Auf dem Petersplatz aber jubeln sie Päpsten zu, die …

Nicht die Vergangenheit macht Geschichte verständlich, sondern die Gegenwart läßt Vergangenheit verstehen.

Wo ist heute das breite Unverständnis darüber, wie können auf dem Petersplatz Abertausende … zujubeln, wo ist heute die breite Abscheu dagegen, daß Abertausende auf dem Petersplatz … zujubeln, wo ist heute das breite Unverständnis darüber, daß Abertausende auf dem Petersplatz einen einzigen Menschen heilserwartend bejubeln, dessen Aussagen, wie jene des nunmehrigen Pensionisten Joseph Ratzinger, nicht einmal mehr ein Kopfschütteln auslösen dürften …

Wien. (HN) Für den “Weltfriedenstags” der römisch-katholischen Kirche am 1. Januar 2013 ließ Papst Benedikt XVI. seine “Weltfriedensbotschaft” verkünden. Seine diesjährige Botschaft beschäftigte sich mit einer Warnung vor der Homo-Ehe und ihrer Legalisierung. Der Papst sieht darin eine “Bedrohung für Gerechtigkeit und Frieden” in der Welt und lehnt diese Form der Ehe daher strikt ab.

Um nicht mißverstanden zu werden, es geht hier nicht darum, für die Ehe von Homosexuellen einzutreten, deren gesetzliche Nichterlaubnis menschgemäß je nicht hätte geben dürfen, sondern um die Dummheit dieser päpstlichen Aussage, die von der gesamten Vergangenheit und Gegenwart widerlegt ist, denn weder gibt es je durch die monopolistische heterosexuelle Ehe Gerechtigkeit noch gibt es je durch die monopolitische heterosexuelle Ehe Frieden, sondern ganz im Gegenteil … Und diese päpstliche Aussage eignet sich daher am besten als Beispiel, welchen Dummheiten heute noch täglich auf dem Petersplatz zugejubelt wird. Es könnte, um es einmal auch vatikanisch gemein zugespitzt formuliert zu versuchen, sogar geschrieben werden, je mehr hetersosexuelle Ehe und Familie, desto besser gedeiht die christlich gesegnete Grausamkeit, wenn etwa an den Vernichtungslagerkommandanten von Auschwitz gedacht wird, an Rudolf Höß, der selbst von der familiären Idylle schrieb, wie lieb seine Kinder spielten, wie die „Inhaftierten“ bemüht waren, seiner Frau und seinen Kindern ihre Wünsche von den Augen abzulesen, wie in seinem christlich familiären Heim auf dem Gelände des Vernichtungslagers keinem „Inhaftierten“ je etwas Böses angetan wurde …

Nun muß aufgrund der aktuellen Berichterstattung von dem ursprünglichen Vorhaben abgerückt werden, noch etwas zu Angelo Scola zu schreiben, der als nächster Papst hoch gehandelt wurde, zu einem Mann, der seit seiner Leitung der Mailander Filiale die Zahl der Exorzisten verdoppelte und dem die Trennung von Kirche und Staat ein Gräuel sein muß – auch ihm hätten Abertausende auf dem Petersplatz heute zugejubelt, oder zu Peter Turkson, dem Verteidiger der Todesstrafe gegen sexuelle Orientierung, auch ihm hätten Abertausende auf dem Petersplatz heute zugejubelt, wie sie Joseph Ratzinger zujubelten, der die Frau segnete, die Kerker und Todesstrafe für sexuelle Orientierung als Weihnachtsgeschenk den Christen und Christinnen …

In dieser Stunde aber jubeln Abertausende auf dem Petersplatz Jorge Mario Bergoglio zu, der nicht nur weiß, was in der Bibel steht, sondern auch, was der Teufel, einem weiteren von Gott Gezeugten, schreibt …

PS Einen Grund zur Freude gibt es aber, nämlich den, daß nicht Christoph Schönborn zum Bejubelnden gewählt wurde, weil die österreichischen Medien wären in diesem Fall total der Hysterie verfallen, vorneweg der österreichische Rundfunk, dieser hätte wohl eine dreiwöchige ununterbrochene Sondersendung ausgestrahlt, wenn schon für den bejubelnden Lesenden der Satansschriften aus Argentinien soeben eine Sondersendung läuft, in der alle, die im Dunstkreis der Organisierten Glauben sogenannten Rang und Namen haben, aufgeboten werden -, in einer dreiwöchigen oder gar vierwöchigen Tag-und-Nacht-Sondersendung für einen Christoph Österreich wären dann vom ORF wohl zu Auftritten verhaftet worden: die gesamte Bundesregierung, der Bundespräsident, alle Abgeordneten der Parlamente und Landräte, alle Gemeinderäte, alle Landesregierungen, die gesamte Sozialpartnerschaft …. Es wäre nicht auszuschließen gewesen, daß Wolfgang Fellner seine Umsonst umgetauft hätte auf „Papst Österreich“ … Und so weiter und so fort. Von daher ist der heutige Tag, nur von daher, ist der heutige Tag so etwas wie ein guter Tag …

Wenn spirituelle Führer bejubelt werden, ist es recht und billig zu sagen, es sind bloß allzu irdische Weiterbetätiger

Weiterbetätiger

Favoriten der Wettbüros …

Menschgemäß kam es gleich im Anschluß an den „Nachtzug nach Lissabon“ im Kino-Buffet bei einem Glas Bier sofort dazu, über den Film zu sprechen, nur kurz war das Verweilen bei der Grabinschrift Wenn die Diktatur eine Tatsache ist, ist die Revolution eine Pflicht, dafür aber augenblicklich und um so länger und ausführlicher vor allem bei der römisch-katholischen Kirche

Jetzt, da der ägyptische Freund wieder abgereist ist, es also zu spät ist, ihn, auch ihn, fragen zu können, wie es geschehen konnte, daß diese Grabinschrift unweigerlich dazu führte, über die römisch-katholische Kirche sprechen zu müssen, weshalb das Stehen auf einem Friedhof kein anderes Thema aufkommen ließ, als die römisch-katholische Kirche, schmeckt es noch bitterer, die letzte Stunde vor seiner Abreise nach Moskau nicht genutzt zu haben, für –

War es der Friedhof mit seinen Toten, der all die massenweise Ermordeten, all die massenweise physisch und psychisch Gequälten und Erniedrigten die Anklage sprechen ließ, gegen den Organisierten Glauben auch der römisch-katholischen Kirche? Ist es die Spiritualität, die den ägyptischen Freund dazu drängte, nachsichtig zu sein mit Vergangenheit und Gegenwart Organisierter Glauben, ist es die Spiritualität, die den Organisierten Glauben das Wohlwollen, die Großzügigkeit gegen sie sichert, ihnen das Weiterexistieren als Organisationen garantiert, mehr noch, ihnen eine entscheidende Teilhabe an gesellschaftlichen Entwicklungen zugesteht? Ist es die Spiritualität, die es verhindert, Organisierte Glauben zu verbieten, mehr noch, ein Verbot nicht einmal zu denken sich zu erlauben?  Mit diesen Fragen auf dem Wiener Ostbahnhof alleingelassen, der ägyptische Freund im Zug nach Moskau, kann ihm nur noch einmal aber von ihm ungehört nachgerufen werden, gerade in Österreich gibt es ein Verbot, das außer von den Wiedergängern und Wiedergängerinnen unbestrittenes Gesetz ist, ein Verbot, das auch Vorbild sein kann für ein Verbot von Organisierten Glauben …

Wie es den Wiedergängerinnen und Wiedergängern verboten ist, je wieder eine Organisation zu gründen, ist es den Angestellten des Organisierten Glaubens auch der römisch-katholischen Kirche erlaubt, mehr noch, mit Hochachtung und Ehrfurcht ihnen gegenüber wird von den Angestellten der römisch-kathlischen Kirche geradezu erbeten und erfleht, daß sie sich weiter betätigen …

Es blieb keine Zeit mehr, um auch noch auf die unmittelbar bevorstehende Wahl im absolutistisch regierten Staat in einem Grätzel von Rom noch zu sprechen kommen zu können, es wird der ägyptische Freund zwar nicht sofort darauf antworten können, aber wenn er auf seine Reise nach Moskau irgendwann und irgendwo, vielleicht beim Durchfahren von Warschau, sein iPad einschaltet, wird er lesen können, was zu den derzeit von Wettbüros hochfavorisierten Kandidaten, hier auf einer Bank auf dem Wiener Ostbahnhof, auf eine carte postale geklebt und geschrieben wird, und es ist vielleicht auch gut, daß er nicht in der Sekunde antworten kann, denn das Schriftliche ermöglicht es in seinen besten wenn auch seltenen Momenten, klarer zu sehen, überlegter zu antworten, wobei es nicht um Zustimmung geht, sondern um Einlassung, um das Verstehen, wie ohne Belang die Organisierten Glauben selbst sind, aber sich in Menschen einzufühlen, denen heute weltweit Nachrichten in ihr Zuhause geliefert werden, Bilder von Abertausenden von Menschen, die Weiterbetätigern zujubeln, Bilder von Abertausenden von Menschen, die für sich den Segen von Weiterbetätigern erbitten …

Vielleicht wird der Staat in einem Grätzel von Rom in einer Woche oder in zwei Wochen einen sogenannten gemäßigten Herrscher haben, aber auch dieser wird ein absolutistisch Regierender sein, vielleicht wird es einer von den derzeit buchmacherisch Hochfavorisierten sein, zu dem dann Abertausende aus demokratischen Ländern reisen werden, um ihn zu bejubeln, vielleicht wird es Peter Turkson sein, und wie werden sich die Menschen, gegen die Peter Turkson wettert, fühlen, wenn sie sehen werden müssen, daß diesem Peter Turkson Abertausende als ihren neuen Papst feiern, ihn als ihren neuen spirituellen Führer begrüßen und für ihn beten, ihn segnen, einen Verteidiger von Gefängnis und Todesstrafe für Menschen, die nichts verbrochen haben, die nur eines haben, was auch die Abertausenden naturgegeben haben, was also auch Peter Turkson, für ihn nach seiner Welterklärung formuliert, gottgegeben hat, eine sexuelle Orientierung –, jedwede Strafe aber gegen sexuelle Orientierung ist Unrecht, die Todesstrafe gegen sexuelle Orientierung ist mehr noch, es ist Mord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Vielleicht aber wird Tarcisio Bertone der neue römische Grätzelstaatsherrscher, dem dann Abertausende aus demokratischen Ländern … Oder Angelo Scola …

Der ägyptische Freund sagte auf dem Wiener Ostbahnhof, mit einem Fuß schon auf der ersten Waggontüreinstiegsstufe, schnell noch, es interessiere ihn nicht, was die genannten Beispielgeber – Andreas Laun, Christoph Schönborn u.v.a.m. – von sich geben … Wie wahr das ist, aber es hat zu interessieren, weshalb ihr Auswurf nach wie vor von so vielen nicht nur geschluckt wird, sondern wiedergekäut, als wäre es feinste Speise, die weltweit serviert werden muß, aber in Wahrheit sind es Brocken, an denen andere zu würgen haben, an denen andere ersticken …

Wenn der ägyptische Freund zurückkehrt, ist für den Tag der Wiederbegegnung bereits jetzt entschieden der Vorsatz zu wählen, nicht in die spirituelle Falle der Organisierten Glauben zu gehen, und dann ist das Gespräch nachzuholen, unbedingt zu führen, das diesmal nicht geführt wurde, für das diesmal die Zeit nicht genützt wurde, und dafür einen Satz sich unbedingt jetzt schon vormerken: Wenn die Demokratie stagniert, ist die Revolution eine Pflicht.

W.I.R. symbolisiert für freiheitlichen ZZler den „Volkswillen“

Freiheitliche erleben in Wahlen ihr Kärnten

Eine Seite der Ausgabe 9/2013 der freiheitlichen ZZ organisiert ein recht besonderes Zusammentreffen, nämlich das von Dr. Martin Graf, der ein weiteres Mal für den Akademikerball alias Wkr-Ball Buchstaben marschieren läßt, und von Martin Pfeiffer, der ein weiteres Mal belegt, von welche Art Ideen sein müssen, um recht gewiß freiheitlich gelobt zu werden …

Der von Martin Pfeiffer nostalgisch phantasierte „Volkswille“ hat aber mit dem tatsächlichen heutigen Willen der Wähler und Wählerinnen nichts gemein, wie die Ergebnisse der Wahlen am letzten Sonntag in Kärnten und in Niederösterreich bestätigen. In Niederösterreich wurde Barbara Rosenkranz – Bannerträgerin des freiheitlichen Frauenbildes – aus der Regierung hinausgewählt, in Kärnten mußten die Freiheitlichen einen Vertrauensverlust hinnehmen, wie in dieser Stimmverlusthöhe noch keiner Partei in der Zweiten Republik ein Wahlergebnis frei Haus zugestellt wurde …

Gelobter Volkswille der freiheitlichen Zur ZeitAber auch die von Martin Pfeiffer nostalgisch für ihre Ideen reich gelobten Identitären, die auftreten unter dem Kürzel W.I.R, das Freiheitliche (wie schon geschrieben) gerne ohne Punkte plakatieren, vertreten nostalgisch eine Gesinnung, die nicht dem Heute entspricht, und über die W.I.R., also über die nicht-freiheitlichen W.I.R. muß nicht groß geschrieben werden, denn sie stellen sich keiner Wahl, sind soher ohne Relevanz, im Gegensatz zu den Freiheitlichen mit dem Plakat-WIR, die sich Wahlen stellen, aber auch diese könnten angemessen bedeutungslos werden, schon in diesem Jahr, wenn auch die nächsten Wahlen für die Freiheitlichen zu ihrem Kärnten

Die Ergebnisse dieser zwei Wahlen vom letzten Sonntag zeigen eindrücklich, daß die Freiheitlichen keine Kenntnis  vom heutigen Willen der Wählerinnen und Wählerinnen haben, daß die Freiheitlichen keinen Zugang zu den heutigen Wählern und Wählerinnen, die von Freiheitlichen nostalgisch das Volk genannt werden, haben, daß die Freiheitlichen keine heutigen Ideen den Wählern und Wählerinnen anzubieten vermögen, denn die Wählerinnen und Wähler haben am letzten Sonntag den Freiheitlichen – es könnte geschichtlich Waterloo bemüht werden, gemäß freiheitlicher Gesinnung aber richtigerweise irgendein ein anderer geschichtlich späterer Ort – sowohl in Niederösterreich als auch in Kärnten (es will aber nicht in die Geschichte hinabgetaucht, sondern in der Gegenwart verblieben werden) ihr Kärnten erleben lassen …

NS Angesichts dieses freiheitlichen Kärnten-Erlebnisses sowohl in Niederösterreich als auch und in Kärnten wird heute darauf verzichtet, ein weiteres Mal besonders auf den wieder einmal einfallsreichen freiheitlichen Umgang mit der Wahrheit einzugehen, wie diesen auch diesmal Martin Pfeiffer traditionell freiheitlich pflegt, denn seine Darstellung der versuchten Gegen-Besetzung der Votivkirche und vor allem mehr noch seine Darstellung der Reaktionen auf diese versuchte Gegen-Besetzung durch die WIR widerspricht allen anderen Berichten. Aber das Kärnten, das die Freiheitlichen am letzten Sonntag erleben mußten, brachte auch klar zum Ausdruck, daß es nicht mehr der Wille der Wähler und Wählerinnen ist, einen derart freiheitlich-einfallsreichen Umgang mit der Wahrheit durch das Wählen der Freiheitlichen weiter zu belohnen …

Wird das Bundesheer sich jetzt doch auch vom Datenvorrat mästen können?

Norbert Darabos hat vor etwa einem Monat medial verkünden lassen, das Gesetz für den heeresnachrichtlichen Zugriff auf Vorratsdaten werde „so“ nicht kommen, das werde aus dem Ministerialentwurf gestrichen werden …

Vorratsdatenzugriff durch Bundesheer

SPÖ-Wehrsprecher doch für Zugriff auf Vorratsdaten. Christschwarzer Wehrsprecher bemängelt bloß die fehlende Absprache …

Nun, etwa einen Monat nach dieser medialen Verkündigung ist aber nach wie vor kein anderer Ministerialentwurf, nicht einmal ein entsprechend geänderter Ministerialentwurf auf der Website des Parlaments veröffentlicht, und etwa einen Monat nach dieser medialen Ankündigung des Streichens der entsprechenden Passage aus dem Ministerialentwurf langen immer noch Stellungnahmen ein, die sich nur auf den unveränderten Ministerialentwurf beziehen können, die der Ankündigung nur vertrauen können, daß dieses Gesetz „so“ nicht kommen werde, wie in der jüngsten Stellungnahme vom 4. März 2013 vom Datenschutzrat ebenfalls gelesen werden kann …

Etwa einen Monat nach der Ankündigung gibt es also weiterhin keinen anderen öffentlich zugänglich gemachten Ministerialentwurf, etwa einen Monat nach dieser Ankündigung durch Verteidigungsminister Norbert Darabos kann also weiterhin nur auf den ersten Ministerialentwurf eine Stellungnahme bezogen werden …

Norbert Darabos ist, wie heute zu vernehmen ist, nicht mehr Verteidigungsminister, er wird Bundesgeschäftsführer. Da muß einfach aufgrund der personellen Veränderung und des unveränderten Ministerialentwurfes die Frage gestellt werden, was wird nun aus den Daten der Bürgerinnen und Bürger werden? Doch noch Sammelobjekte auch für das Bundesheer?

Hinzukommt, daß die Wehrsprecher von SPÖ und ÖVP nach der medialen Ankündigung,  daß dieses Gesetz „so“ nicht kommen werde, weder es bekräftigten, viel mehr es gar nicht bestätigten, daß es „so“ nicht kommen werde …

Hinzukommt, daß sechs Landesregierungen keine Einwendungen gegen den bundesheerlichen Zugriff auf Vorratsdaten …

Es sieht also nicht überzeugend danach aus, daß der Bürger und die Bürgerin nicht mehr im Datenkreuz des Bundesheeres ….

Es gibt also im Grunde bis heute lediglich eine mediale Verlautbarung, daß dieses Gesetz „so“ nicht kommen werde, aber von einem Minister, der dafür nicht mehr zuständig ist, aber von einem Minister, der als amtierender Minister schon ganz anderes verlautbaren hat lassen, etwa, daß die Wehrpflicht in Stein gemeißelt ist -, das hat sich inzwischen als wahr herausgestellt, aber der Steinmetz war nicht Norbert Darabos

„Bestrafungsbegierden eines heterosexuellen Schreibers der freiheitlichen ZZ“

Die Überschrift kann menschgemäß nur eine in Anführungszeichen sein, denn es wäre vollkommen absurd, es wäre vollkommen falsch, es wäre vollkommen verhetzend, es wäre vollkommen denunzierend und vollkommen diffamierend, die sexuelle Orientierung eines Mannes, in diesem Fall die Heterosexualität, besonders herauszustreichen, bloß um damit alle Heterosexuellen herunterzumachen, nur weil dieser eine Mann der freiheitlichen ZZ mit Hohn und sehnsüchtig aufgerissenen Augen auf sadistische Bestrafungsmethoden zurückblickt, wohl mit dem Wunsch, es mögen derartige sadistische Bestrafungsmethoden wieder eingeführt werden, es mögen sich alle sadistisch wieder betätigen dürfen unter dem Schutz des Gesetzes …

Es muß nicht besonders hingewiesen werden, daß die freiheitliche ZZ insgesamt das Zentralorgan der Heterosexualität, mehr, das nationalistische Kampfblatt der Heterosexualität ist, das für sich in Anspruch nimmt, Rechte verteilen und Rechte nehmen wollen zu können, wie es ihm beliebt, eine Gesellschaft der Strafen der übelsten Art und der Rache zu ersinnen oder zu dieser zurückkehren zu wollen oder diese nie verlassen zu haben …

Josef Weinwurm und Erich Körner Lakatos - Sehnsüchtiger Blick auf sadistische BestrafungsmethodenEs muß auch nicht besonders hingewiesen werden, daß es aktuell gerade wieder einmal sehr gut paßt, nämlich zur Adoptionsdebatte, einen Homosexuellen als Kindermörder vorführen zu können, auch wenn Erich Körner-Lakatos fünfzig Jahre zurückgehen muß, um einen Kindermörder zu finden, den er fünfzig Jahre später gegen Homosexuelle mißbrauchen kann. Freiheitlichengemäß wird Erich Körner-Lakatos sich darauf ausreden können, es sei eine geschichtliche Glosse, er habe ja nur berichtet, was vor fünfzig Jahren … Das ist auch nicht der Beweggrund, diese Zeilen zu schreiben, denn die Gesinnung der freiheitlichen ZZ, in deren Reihen schreibend auch vom zurzeitigen Obmann der Freiheitlichen aufwärts bis zum III. Präsidenten NR und weitere freiheitliche Abgeordnete der Parlamente, der Landtage und der Gemeinderäte marschieren, ist zu bekannt, nur allzu bekannt, um es ständig zu wiederholen, aber …

Aber es zeigt auch dieser Text von E. K. L. wieder einmal sehr deutlich, wie einfallsreich freiheitliche ZZler mit der Wahrheit umgehen, ihre Meinungen zu kritisieren -, meine Güte, jeder und jede hat das Recht darauf, mit seiner oder ihrer Meinung die enge Kammer seiner oder ihrer Gesinnung einigermaßen glücklich zu möblieren, aber …

Aber wer seine altdeutschen Schlafzimmermöbel auf die mediale Straße stellt, von dem ist zu verlangen, daß diese nicht umgefärbt und umgebaut die Gasse derart verstellen, daß nicht mehr gesehen werden kann, was wirklich war und ist, was tatsächlich der Wahrheit entsprach und entspricht, aber …

Aber eigentlich ist es auch vollkommen egal, was beispielsweise Erich Körner-Lakatos schreibt, was irgendein freiheitlicher ZZler schreibt, nur eines darf dabei nie vergessen werden …

Eines aber darf dabei nie vergessen werden, was diese freiheitlichen ZZler, und es sind nicht wenige, die sich Wahlen stellen, den Wahlberechtigten erzählen, nur um gewählt zu werden, diese freiheitliche einfallsreiche Behandlung der Wahrheit ist also immer zu berücksichtigen, zu bedenken, wenn es Ihnen je einfallen sollte, das Kreuz in irgendeiner Wahl bei den Freiheitlichen machen zu wollen, denn es ist ein Kreuz gegen Sie selbst …

NS Wen es interessiert, was Erich Körner-Lakatos zu Josef Weinwurm nicht geschrieben hat und was von ihm recht ordentlich zurechtgerückt wurde, darf beispielsweise verwiesen werden auf „Josef Weinwurm tot (1930-2004)“.

Frank Stronach als Team: Tiergroßschlächter – Wasserverschwender – Freunderlwirtschafter

Der Slogan „Fairness, Wahrheit, Transparenz“ von Frank Stronach als Team kann auch ersetzt werden durch „Tiergroßschlächter, Wasserverschwender, Freunderlwirtschafter“, besonders für den Wahlberechtigten, der auf der Site von Frank Stronach als Team auf der Plattform des Unternehmens Facebook schrieb:

Also bei seiner Abschlußveranstaltung in Kärnten meinte Herr Stronach, er würde ein Verbot von Tiertransporten einführen. Und deshalb fand meine Entscheidung soeben fest – es wird S t r o n a c h gewählt! ***** 5 Sterne!

Frank Stronach als Team - Tiergroßschlächter Wasserverschwender Freunderlwirtschafter„Fairness, Wahrheit, Transparenz“ ist nicht mehr als ein aus Buchstaben willkürlich zusammengewürfelter Slogan, dessen Buchstaben erst in die richtige Reihenfolge gebracht werden müssen, um tatsächlich ermessen zu können, wen der oben zitierte Wahlberechtigte morgen schon wählen will, aus einem einzigen Grund, weil Frank Stronach als Team in einer Wahlveranstaltung meinte, er würde ein Verbot von Tiertransporten einführen …

Die Übersetzung des stronachschen Slogans in „Tiergroßschlächter, Wasserverschwender, Freunderlwirtschafter“ ist aber nur eine von vielen möglichen -, es wurden auch hier schon andere vorgestellt

Und diese Übersetzung macht ebenfalls noch einmal klar, was es heißt, Frank Stronach als Team wählen zu wollen, was tatsächlich gewählt wird, wenn Frank Stronach als Team gewählt wird, denn im Gegensatz zur stronachschen Sloganbuchstabensuppe ist mit „Tiergroßschlächter, Wasserverschwender, Freunderlwirtschafter“ das konkrete Agieren von Frank Stronach angesprochen, und dieses stronachsche Handeln hat nichts mit von Frank Stronach als Team zusammengewürfelten Buchstaben zu tun -, im Gegenteil …

Tiergroßschlächter

His latest venture is steakhouses serving organic beef, from cattle raised on his 70,000-acre farm in Florida. Permits are being sought next week for construction of three of the restaurants, called Adena Gourmet Grill. One is set for Aurora, Ont., where Magna is based and Mr. Stronach has a residence, one at Gulfstream Park near Miami, a racetrack he owns after having bought it during the Magna Entertainment Chapter 11, and another in Ocala, Fla., near the ranch.“I start with three and hopefully they grow to about 100,” he said. Plans are to open the restaurants late next year.

Wasserverschwender

But the success of this intensely ambitious gambit hinges on the availability of water, not only for the grasses but for the slaughterhouse and its power plant. The amount of water requested is so incredible that no sentient being can imagine it being approved (except in today’s Florida): 13.27 million gallons per day, in excess of the total daily withdrawals of the entire City of Ocala. While “Stronach Syndicate” media spinners demur that they likely will not need so much, they clearly need a major pipeline of endangered aquifer. Further, the consumptive use permit (CUP) is simply permission to withdraw. It does not restrict use. If the Syndicate wants to sell the water for a gigantic profit, there is nothing stopping the Syndicate from its greed. Note and remember the term “water mining.”

(13,27 Millionen Gallonen Wasser pro Tag sind schon sehr viel, mit 3,78 in Liter umgerechnet aber noch viel mehr. Zum Vergleich: Der durchschnittliche Tagesbedarf von 49.000 Bewohner und Bewohnerinnen in St. Pölten: 16.399 Kubikmeter, das sind 16.399.000 aber Liter, nicht Gallonen …)

Freunderlwirtschafter

As pictures accompanying articles revealed months ago, the bulldozers have been very busy already. Indeed, the “Stronach Syndicate” made fast friends with legislators like Rep. Dennis Baxley (R-Stand Your Ground-Voter Suppression), gaining the billionaire’s scheme a tax break that was gratuitous at best in a supposed belt-tightening year for … um … the little people.

Die Übersetzung „Tiergroßschlächter, Wasserverschwender, Freunderlwirtschafter“ ist eigentlich noch zu höflich ausgefallen, vor allem wenn bedacht wird, wie beispielsweise Examiner über das Frank Stronach Syndikat schreibt, dessen Urteil schärfer und härter ausfällt, wie hier nachgelesen werden kann … Das ist schon an den verwendeten Vokabeln in diesem Artikel ablesbar: „Gier“, Piraterei“, „Stehlen“, „Fressen“, „Diebstähle“, „gesetzesfreie Zone“ und so weiter und so fort.

Das also sollte der Wahlberechtigte, der vielleicht morgen schon Frank Stronach als Team wählen will, und das nur deshalb, weil ein paar weitere zusammengewürfelte Buchstaben die verstehbare Aussage, ein Verbot von Tiertransporten einführen zu wollen, ergeben, aber nicht mehr …

PS Bei dem Gerede von Frank Stronach als Team, in Österreich werden „neue Werte“ benötigt, die Frank Stronach als Team Österreich geben will, müssen aber auch diese Buchstaben in die richtige Reihenfolge gebracht und also lesbar gemacht werden: Free for all, but only if your name is Frank Stronach as

Für Dr. Martin Graf wird jetzt schon ein Platz gesucht – Sehr fürsorglich

Und sonst? Das Übliche, also nichts Neues, auch die Werte schlecht wie immer

Vom III. Präsidenten NR selbst ist nicht viel zu hören, oder genauer, das Übliche, das nicht einmal mehr zu kommentieren ist, zum Beispiel das Gerede vom „Volksentscheid über Zuwanderung“ …

Schlechte Werte wie immer - Martin Graf

Sollten Sie sich noch nicht an den Langzeitumfragen beteiligt haben, sind Sie herzlich eingeladen, es noch zu tun.

Mehr aber ist von anderen über den III. Präsidenten NR zu hören, denn es wird für Dr. Martin Graf schon ein Platz gesucht, soll ihm nach der nächsten Nationalratswahl, wenn es sich für die Freiheitlichen ausgehen sollte, wieder das mit Steuergeld recht ordentlich ausgelegte Platzerl eines III. Präsidenten NR von der seinerzeit schon hauptverantwortlichen ÖVP und von der beihilflich gewesenen SPÖ gemacht werden, oder soll er gemütlich im Eckerl eines Volksanwaltes weiter sein geistiges Lackerl machen können? Was anderes ist ja von Dr. Martin Graf nicht zu erwarten, als das Machen von geistigen Lackerln. Das hat er nun beinahe fünf Jahre lang als III. Präsident NR gemacht, etwas anderes ist von ihm auch beispielsweise als Volksanwalt nicht zu erwarten. Das sein jüngstes – in seinem Fall heißt das: altes – Beispiel ist die Frage „Wohlstand oder Zuwanderung?“ Etwas anderes als ein geistiges Lackerl ist weder die Frage noch die Antwort, die er sich selbst darauf gibt, um nicht zu schreiben, mit der er sich selbst …

Weder die geistigen Lackerln noch die Meischbergung (freiheitliches Synonym für Leistung) von Dr. Martin Graf der letzten beinahe fünf Jahre konnten überzeugen, wie auch die heutigen Zwischenstände der zwei Langzeitumfragen zeigen, denn zum einen ist Dr. Martin Graf für über 73 Prozent nicht wählbar, zum anderen sind nach wie vor über 61 Prozent für Rücktritte von allen Abgeordneten, die Dr. Martin Graf zu ihrem III. Präsidenten machten. Daran sollte die hauptverantwortliche ÖVP für die seinerzeitige grafsche Präsidentenmacherei denken, wenn sie Martin Graf nach der nächsten Nationalratswahl wieder ein recht feines Platzerl herrichten will …

NS Und von weiteren Freiheitlichen ist zu hören, deren Namen gehandelt werden für den nächsten dritten Nationalratspräsidenten und für einen nächsten Volksanwalt – Peter Fichtenbauer und Walter Rosenkranz … Was kann zu diesen beiden Herren gesagt werden? Zwei Freiheitliche, ned …

… „Migratten“ – Politische Informationen von Dr. Martin Graf, III. Präsident NR

… NR Peter Fichtenbauer kann vor lauter Bäumen den Hofburgeichenballwald nicht mehr sehen

Es soll also unter christschwarzer und sozialdemokratischer Beteiligung auf dem freiheitlich traditionellen Weg wieder besetzt werden …

Muttu nicht Geld haben, kriegtu Erdäpfel

Erschreckender als die Kandidatur von Frank Stronach als Team ist, Frank Stronach als Team wählen zu wollen, und der Schrecken darüber befällt nicht erst mit den in Meinungsumfragen prognostizierten Prozentzahlen, sondern es erschreckt bereits, wenn ein einziger Wahlberechtigter oder eine einzige Wahlberechtigte allein schon die Absicht äußert, Frank Stronach als Team wählen zu wollen, denn tatsächlich ist bereits eine Stimme für Frank Stronach als Team eine Stimme zu viel, die Frank Stronach als Team in gleich welcher Wahl bekommen könnte.

Muttu Finanzmitarbeiter fragen - Frank Stronach als Team

Weiß ich nicht, muttu Finanzmitarbeiter fragen.

Das gesamte Interview mit Frank Stronach als Team in der heutigen Ausgabe der „Wiener Zeitung“ faßt noch einmal eindrücklich wenige Tage vor den Wahlen in Niederösterreich und in Kärnten zusammen, weshalb bereits eine einzige Stimme für Frank Stronach als Team in jedweder Wahl eine Stimme zu viel wäre.

Es soll hier nur ein Beispiel aus diesem Interview genommen werden, das allein schon von selbst die Unwählbarkeit von Frank Stronach als Team schreibt. Aber dieses eine Beispiel kann nicht einfach zitiert werden, denn, das muß eingestanden werden, dafür müßten sich sogar jene genieren, die eine derartige Aussage nur zitierten, sogar dann, wenn sie eine derartige Aussage nur zitierten, um diese zu kritisieren. Deshalb wird zu einer Witz-Form gegriffen, die vor Jahrzehnten Mode war, die ob ihrer Dummheit eigentlich nicht zum Lachen war, aber anderseits derart dumm war, daß sie doch zum Lachen reizte …

Auf die Frage von Clemens Neuhold, ob eine Mindestsicherung gerecht sei, ist die Antwort von Frank Stronach als Team die nun, um sich also nicht genieren zu müssen, in die Witz-Form gebrachte aber inhaltlich nicht veränderte Antwort:

Wir sind für eine Sozialkarte statt der Mindestsicherung. Mit dieser Karte kanntu Brot, Milch, Butter, Kartoffel und alle Lebensmittel kaufen, die man für den Alltag braucht. Aber kanntu kein Geld für Alkohol oder Zigaretten verplempern. Bekommtu mit der Karte nicht.

Wäre Frank Stronach als Team ein politischer Kandidat u.v.a.m. mit volkswirtschaftlicher Kompetenz, könnte zu einer derartigen Aussage beispielsweise geschrieben werden, dieser Kandidat hätte eine demokratiepolitisch äußerst prekäre Vision, und zwar die des Verkaufs der Gesellschaft an eine kleine Gruppe von Besitzenden und Bestimmenden, die der Installierung eines gesellschaftlichen Systems mit mehrheitlich entmündigten und besitzlosen Menschen, die sich nicht nur bei den wenigen Besitzenden als Bettler und Bettlerinnen um Almosen anstellen müssen, sondern die wenigen Bestimmenden den Entmündigten und Geldlosgemachten auch nur ganz bestimmte Almosen zugestehen.

Aber Frank Stronach als Team ist in keiner Weise ein Kandidat, sondern ein Revival der Häschen-Witze, die vor Jahrzehnten einmal Mode waren, mit dem einzigen Unterschied jedoch, diese stellten sich keiner Wahl. Aber hätten sie kandidiert, sie hätten keine einzige Stimme bekommen -; es ist nur zu hoffen, daß der geistige Niedergang in diesem Land nicht bereits so weit fortgeschritten ist, daß sie, würden sie beispielsweise am kommenden Sonntag sich den Wahlen stellen, …

Maria Joseph Magdalena XXXVI.: Keine gesetzliche Gleichstellung der Mann-Kind-Frau-Familie

Anthony McCarten hat eine Theorie, nach der das Buch jetzt erst erfunden wurde, und er läßt den Erfinder des Buches – Steve Jobs – das Buch preisen. Denn es müssen die Sorgen und die Ängste um die Zukunft des E-Books, das vor Jahrhunderten erfunden wurde, zuerst das chinesische E-Book, das sich aber auf dem Markt nicht durchsetzte, und dann das gutenbergsche E-Book, das sich nicht nur durchsetzte, sondern zum weltweiten Monopol wurde, zerstreut werden. Diese seine Theorie kann aber durchaus auf alles, woran der Mensch Maria Joseph Magdalena XXVI - Keine Gleichstellungsich durch die Jahrhunderte gewöhnt und in dem er sein Leben in der Gesellschaft eingerichtet hat, ausgedehnt werden, denn diese Theorie zeigt trefflich, daß alles auch immer anders hätte kommen können, daß alles auch immer anders kommen kann, daß alles auch immer anders sein kann, und daß eine jedwede Veränderung dieser monopolistischen Gesellschaftsordnung immer Ängste und Sorgen hervorruft, stets zum Kampf gegen die Veränderung wird, stets versucht wird, mit allen Mitteln das Monopol einer Gesellschaftsordnung zu halten, das immer auch ein anderes hätte sein können. Die Theorie von Anthony McCarten wird nun ausgeborgt, um zu zeigen, daß die aktuelle Diskussion, auch in Österreich, ganz anders verlaufen würde, wäre die monopolistische Gesellschaftsordnung eine gar seit Jahrhunderten gänzlich andere, als sie heute, auch in Österreich, gekannt, gelebt, absolut gesetzt und unveränderbar gewünscht wird. Es soll dafür angenommen werden, es gibt auch in dieser Gesellschaftsordnung eine römisch-katholische Kirche, der ein hohes Mitspracherecht in gesellschaftlichen Belangen eingeräumt und von ihr verteidigt wird, es soll dafür weiter angenommen werden, die Vorsitzende der römisch-katholischen Kirche beendet ihre Abschiedstour – denn sie war bereits zweimal mit überwältigender Mehrheit in dieses gesetzlich auf zwei Perioden beschränkte Amt gewählt worden – durch die Länder, deren Menschen mehrheitlich Mitglieder der römisch-katholischen Kirche sind, in Maria Zell, wo sie auch ihre letzte öffentliche Rede nutzt, um vor der gesetzlichen Gleichstellung der Mann-Kind-Frau-Familie zu warnen, vor allem vor dem Gesetz, daß hinkünftig Mann und Frau das Recht auf die Kinderziehung zugestanden werden soll. »Gläubige! Willkommen in Maria Zell, Österreich, Wir alle wissen,  es kommt immer wieder einmal eine revolutionäre Veränderung unserer gesellschaftlichen Ordnung auf uns zu, und anschließend ist nichts mehr, wie es war! Aber bevor ich davon erzähle, will ich Ihnen erst einmal eine Frage stellen:  Wenn Sie Ihr Leben ansehen, wollen Sie wirklich Ihre Zeit für die Erziehung von Kindern verwenden, die Sie jetzt zum Beispiel dafür nutzen, Ihren Beitrag für ein friedliches Zusammenleben und für eine sozial ausgewogene und gerechte Gesellschaft zu leisten? Wir wissen aus der Geschichte, wie sehr die brutale und kriegerische Gesellschaft, die auf der Mann-Kind-Frau-Familie basierte, an den Nerven der Menschen zerrte, sie moralisch und ethisch zerrüttete, bis dahin, daß sie diese Gesellschaft, ja die Menschheit insgesamt dem Untergang geweiht sahen. Und sie hatten die Nase davon derart voll, daß sie die Gesetze dieses auf der Mann-Kind-Frau-Familie basierten Gesellschaftsordnung weit von sich schleuderten.  Nun, wir bei der römisch-katholischen Kirche sind stolz darauf – ja, begeistern Sie sich dafür mit uns  –, daß wir heute vor Sie hintreten können, als die Bewahrerin und Verteidigerin einer Gesellschaftsordnung, die seit Jahrhunderten Garantin für Frieden und Wohlstand, für soziale Gerechtigkeit und für ein gutes Leben für alle Menschen ist. Großartig, was? ›Menschlichkeit‹! (Sie breitet die Arme weit aus.) Ist das nicht einfach schön? Und jetzt fragen Sie mich, was ist das Gefährliche an der beabsichtigten gesetzlichen Gleichstellung der Mann-Kind-Frau-Familie, an der beabsichtigten Einräumung der Kinderziehung an Mann und Frau? Zuerst einmal: Es wird nicht dabei bleiben. Ich wiederhole: es wird nicht dabei bleiben. Aus dem Recht wird eine Pflicht. Das Kind wird wieder in die geistige, moralische und ethische Enge der Obhut von Mann und Frau zurückgetrieben werden.Das Kind wird wieder verpflichtet werden, seine Herkunft kennen zu müssen, seine Herkunft lebenslänglich anbeten zu müssen, wieder an den Ort von zwei Menschen gebunden sein zu müssen, die sich wieder seine Eltern nennen werden müssen, wieder diesem ihrem Irrtum, daß ein Geschlechtsakt ein Recht begründet, hilflos und ohnmächtig ausgesetzt sein müssen. Von dann an wird jedes Kind nur mehr den Eigensinn kennenlernen, nichts mehr über den Gemeinsinn erfahren, der Eigennutz wird vor dem Gemeinnutz stehen, und schließlich werden die Übungen zur Erhöhung des Gemeinwohles abgeschafft werden, die Welt der Menschen wird wieder zu einem eindimensionalen Raum verkommen, mit einem Schlag, werden die Menschen wieder zu verwechselbaren –, ja bei Gott, zu Folien, auf denen jeder wieder schreiben wird können, was er will, sie wieder mißbrauchen wird können, wozu immer es ihm gelüstet, sie wieder gegeneinander marschieren lassen wird können, mit dem Kolben in der Hand wieder aufeinander einschlagen lassen wird können. Es  ist … jetzt schon absehbar! Und wenn Sie Ihr  eigenes Exemplar über die Geschichte jener dunklen von der Mann-Kind-Frau-Familie totalitär beherrschten Epoche bekommen, dann vergleichen Sie einmal, wie es war, wie das war, als Krieg das Hauptwort der Menschheit war. Krieg, ein ausgestorbenes Wort, Krieg, ein seit Jahrhunderten totes Wort, das in Geschichtsbüchern begraben liegt … Ohne den geringsten Geruch noch zu verströmen, um uns je noch locken zu können. Aber das ist nicht genug. Was wir erreicht haben, müssen wir Tag für Tag sichern und weiter entwickeln, gegen das auftreten, was die Welt schon einmal bitter sehen und vor allem erleiden mußte. Und wenn Ihre Freunde vorbeikommen, dann lesen Sie mit ihnen gemeinsam auf ihrem iPad die Geschichte der einst von der Mann-Kind-Frau-Familie absolut regierten Welt. Wir sind überzeugt, das wird Sie noch einmal darin bestärken, eine Rückkehr zu dieser präzivilisatorischen Gesellschaft heftigst abzulehnen, dagegen aufzutreten. Sie wissen doch, was wir alles an Wertvollem nicht nur in moralischer und ethischer Hinsicht zu verlieren hätten. Gläubige, wir sind fest davon überzeugt: Unsere Gesellschaft ist die beste Gesellschaft,  zu der wir uns je durchgerungen haben. Wir bewahren sie … und wir wissen, auch Sie werden sie bewahren! Ich war Maria Joseph Magdalena XXXVI. Ich danke Ihnen.«

„Jessica und Kevin“ – Eine Autobiographie von Christian Ortner

Christian Ortner hat also seine Autobiographie geschrieben, die fälschlicherweise aber nicht als Autobiographie angeboten und soher auch nicht als Autobiographie rezipiert wird -, es hat jedoch seine Richtigkeit, daß Christian Ortner, der in dieser seiner Autobiographie sich den Namen Kevin gegeben hat, nicht weiß, welcher Textsorte seine „Prolokratie“ zuzuordnen ist, denn das entspricht haarscharf dem Bildungsniveau vom beschriebenen Kevin, und soher kann Christian Ortner ein Vorwurf nicht gemacht werden, daß er keine authentische Autobiographie geschrieben hätte …

Prolokratie - Ortner ChristianWürde diese ortnersche Autobiographie korrekt als Autobiographie in den Medien besprochen werden, müßte hier über diese Autobiographie kein Wort geschrieben werden. Dem ist aber nicht so. Denn es wird medial so getan, als hätte Christian Ortner über die Erzählung seines Lebens hinaus etwas zu sagen, es wird diese Autobiographie zur „Streitschrift“ geadelt, es wird medial so getan, als enthielte diese Autobiographie relevante Thesen zu Wirtschaft und Demokratie, während in Wahrheit diese Autobiographie nichts anderes beschreibt, als das für Dritte marginal von Interesse seiende sattfurzende Leben eines Begünstigten, der auch in das Fernsehen eingeladen wird, wo er nicht über sein Leben befragt wird, nicht darüber, weshalb er eine Autobiographie geschrieben habe, sondern fälschlicherweise zu etwas befragt wird, das Kevin nicht besitzt, nämlich Thesen …

Auf Kevin, das muß zugegeben werden, wurde schon ganz vergessen, aber sein letztwöchiger Auftritt in der Sendung „Erlesen“ rief Erinnerungen hervor. Und noch etwas. Es verleitete dazu, in einer Buchhandlung diese Autobiographie in die Hand zu nehmen. Um die Wartezeit bis zum Filmbeginn zu verkürzen, wurden ein paar Seiten dieser Autobiographie gelesen, vielleicht waren es, wenn überhaupt, zehn oder dreizehn Seiten, aber diese reichen im Grunde schon aus, um erstens für diese Autobiographie niemals Geld auszugeben, zweitens feststellen zu können, als „Streitschrift“ ist diese genauer einzuordnen, nämlich als „Bassenaschrift“.  Kevin hätte also seine Autobiographie betiteln können mit „Jessica und Kevin – Ein Bassena-Tratsch“ …

Kevin hat gerechnet

Das Bundesministerium für Finanzen geht mit Kevin geduldig seine falsch gerechnete Hausaufgabe durch und erklärt Kevin, wie er zu rechnen hat, um beim nächsten Mal vielleicht schon selber zum richtigen Ergebnis zu kommen.

Auf diesen zehn oder dreizehn gelesenen Seiten war nicht nur bald schon ein Rechtschreibfehler zu lesen, war nicht nur bald schon festzustellen, daß Kevin enorme Beobachtungsdefizite besitzt, wenn er etwa davon schreibt, daß seit den 1960er Jahren in den öffentlichen Verkehrsmitteln der Buchlesende nicht mehr anzutreffen ist, sondern bereits auf diesen zehn oder dreizehn Seiten bekennt Kevin, daß er die Grundrechnungsarten ganz und gar nicht beherrscht, wenn er davon schreibt, daß bei einem Gehalt von dreitausend Euro über fünfzig Prozent Abgaben zu leisten wären, in Österreich. Nun, wie hoch die Abgabenquote bei einem Gehalt von dreitausend Euro tatsächlich ist, kann der Abbildung überschlagsmäßig mit einem Blick entnommen werden, es muß also dafür noch nicht einmal genau gerechnet werden, um zu wissen, daß die fünfzig Prozent, die Kevin mühsam errechnet hat, gänzlich falsch …

Sollte wieder einmal die Wartezeit bis zu einem Filmbeginn verkürzt werden müssen, werden vielleicht, aber eher nicht, weitere Seiten von dieser Autobiographie gelesen werden, und hier vielleicht, aber eher nicht, wieder berichtet werden, was auf diesen weiteren zehn oder dreizehn Seiten Kevin von seinem Tratsch mit Jessica …

Auf Kevin war, wie oben geschrieben wurde, bereits ganz vergessen worden, und Kevin fiel vor langer Zeit – das führt zur Frage, wer ist in dieser Autobiographie Jessica? – nur auf in Verbindung mit Andreas Unterberger … Ist Andreas Unterberger die Jessica? Der Genauigkeit willen muß geschrieben werden, Kevin tritt als Nebenfigur noch einmal auf, und das ist noch nicht so lange her, nämlich in der Beschreibung des freiheitlichen Traumes von einem elitären Reich …

Es ist nicht auszuschließen, daß Kevin, überzeugt von seiner Wichtigkeit, noch einen Fortsetzungsband seiner Autobiographie schreiben will, über sich und Jessica … Einige Kapitel sind schon geschrieben. Kevin darf diese kostenlos übernehmen:

Freiheitlicher Traum von einem elitären Reich

Wie Ortner und Unterberger Neoliberalismus buchstabieren

Christian Ortner – der Neoliberale als Zensor

Christian Ortner – der Neoliberale als Zensor besinnt sich

Andreas Unterberger liest den freiheitlichen dankend eine Studie

Andreas Unterberger, der Blocker in alten Zeiten