La satire vit – Mahomet n’est qu’un cadavre

Es will noch nicht eingestimmt werden in die Verurteilung, daß es religiös motivierte Morde waren, die heute in Paris verübt wurden. Denn die Mörder sind noch nicht gefaßt. Noch ist alles im Dunkeln. Zu viel, was aufklärungsbedürftig ist. Wie die Tageszeitung „Die Welt“ berichtet, haben sich die Mörder zuerst in der Adresse geirrt, schon an der falschen Adresse geschossen, und hatten anscheinend genügend Zeit, zum größten Bedauern, um doch noch die Adresse für ihre geplanten Morde zu erreichen, sie hatten auch noch Zeit, Passanten und Passantinnen zuzurufen, was diese über ihre Herkunft den Medien sagen sollen …

Die Welt - Morde in Paris - 7-1-2015Eine falsche Fährte zu legen, nichts leichter als das, gerade in einer Zeit, in der in Europa derart hysterisch auf den Organisierten Glauben des Islams reagiert wird. Ein paar Worte schreien, wie Mohammed sei gerächt und Allah sei groß, genügt bereits, daß in ganz Europa und einschließlich den Vereinigten Staaten die Morde für geklärt erklärt werden. Aber wer tatsächlich die Morde verübt hat, was das tatsächliche Motiv für diese Morde war, wird erst tatsächlich geklärt sein, wenn die Mörder gefaßt worden sind.

Dieser Vorbehalt, daß noch nicht mit endgültiger Sicherheit gesagt werden kann, wer die Mörder sind und was ihr Motiv für die Morde war, ist mitzudenken, bei dem, was hier geschrieben wird.

Wenn es also tatsächlich religiös motivierte Morde waren, ist es ein Hohn, wenn der amerikanische Präsident in einer ersten Reaktion davon spricht, „unsere Gebete sind bei den Opfern“. Die Mörder haben mit Bestimmtheit auch gebetet, und ihre Gebete kurz davor werden auch bei den Menschen gewesen sein, die sie dann ermordeten … Gebete zu Gott, zu Allah, zu – wie immer diese Phantasiefiguren auch noch genannt werden -, gebieren Opfer … Goya hatte nicht unrecht damit, daß der Schlaf Ungeheuer gebiert -, er hätte jedoch, um ganz genau zu sein, die blutige Konsequenz daraus hinzufügen müssen, aber dann erwachen die Ungeheuer in ihrem Schlaf …

Gerade und auch die Geschichte von „Charlie Hebdo“ zeigt, daß der sogenannte Westen jetzt nicht das große Recht hat, als der große Verfechter und Verteidiger der Pressefreiheit aufzutreten. Und es ist im Grunde noch nicht so lange her, daß das Vorgängermagazin verboten wurde; aber damals ging es nicht um den Organisierten Glauben des Islams … Und die sofort aufheulende Klage, das sei ein Anschlag auf die Pressefreiheit, das sei ein Anschlag auf die Meinungsfreiheit, zeigt, wie schlecht es um die Presse- und Meinungsfreiheit auch heute noch bestellt ist, wenn drei erbärmlichen Mohammed Allahs zugestanden wird, Presse- und Meinungsfreiheit zu gefährden. Kein Mord kann Presse- und Meinungsfreiheit bedrohen, gefährden oder gar auslöschen, aber die Reaktion auf, wenn als Konsequenz auf derart motivierte Morde Gesetze verabschiedet werden, die zur massiven Einschränkung der Presse- und Meinungsfreiheit und weiterer Grundrechte führen, unter der falschen und untauglichen Annahme, diese könnten derartige Morde verhindern. Derartige Gesetze sind die Gefahr und müssen zugleich von solch motivierten Mördern und Mörderinnen als Loblied auf sie empfunden werden, sie auch noch anspornen, mit dem Morden weiterzumachen. Was derartige Mörder und Mörderinnen verdienen, ist ihre vollkommene Preisgabe als lächerliche und brutale Figuren, aber mit keiner Handlung und mit keinem Wort sind ihre abscheulichen Taten dadurch aufzuwerten, sie könnten irgend etwas bedrohen, sie wären für irgend etwas eine Gefahr. Sie sind nur Mordende. Und für Mordende gibt es entsprechende Gesetze. Das ist die einzige Antwort, die es geben darf, und nicht durch Anlaßgesetze, die unter dem Titel „Anti-Terror-Gesetze“ laufen, ihnen noch Beihilfe zu leisten, um das zu erreichen, was sie durch ihre Morde niemals erreichen könnten, beispielsweise die Vernichtung der Presse- und Meinungsfreiheit.

Wenn es also tatsächlich religiös motivierte Morde waren, sind die Mörder nicht nur äußerst brutal, sondern im gleichen Ausmaß lächerlich. Die verbreiteten Videos zeigen Mörder, die auf der Straße umherlaufen, als würden sie den Film „Heat“ nachspielen. Ist das nicht erbärmlich? Da kommen sie, wie die Mörder in einem „perfekten Französisch“ verkündet haben sollen, aus dem „Jemen“ und würden „al-Qaida“ angehören, und müssen doch einen westlichen Film nachspielen, um Morde begehen zu können.

La satire vit - Charlie Hebdo

La satire vit. Mahomet n’est qu’un cadavre.

Wenn es also tatsächlich religiös motivierte Morde waren, kann den Mördern nur zugerufen werden: Die Satire lebt! Die Satire lebt! Die Satire lebt! Und das beweisen die Mörder selbst. Denn das ist reinste Satire. Jemanden rächen zu wollen, von dem nicht einmal mehr Knochen über sind. In solchen Momenten wird es bemängelt, nicht zeichnen zu können, ach, was für herrliche Karikaturen könnten dann mit solchen Mördern gezeichnet werden, wie sie, zum Beispiel, alle maskiert als Robert de Niro, gen Mekka liegen und den Klumpen Erde, auf den gerade kurz davor noch ein Hund gepißt hat, als Mohammed anreden und anbeten und dem Mohammedhundverpißtenerdklumpen versichern, ihn gerächt zu haben …

Wer ebenso für das Zeichnen untalentiert ist, sollte das auch tun, nämlich Karikaturen von „Charlie Hebdo“ veröffentlichen. So viele als möglich. Unter der Schlagzeile:

La satire vit. Mahomet n’est qu’un cadavre.

Und damit er endlich das ist, was er ist, nämlich ein toter Toter, sollte er auch nicht mehr karikiert werden. Auch Karikaturen tragen dazu bei, ungewollt und unbeabsichtigt, daß er nicht endlich das ist, was er seit Jahrhunderten bereits wirklich ist, nämlich tot. Und seine Wiedergänger und Wiedergängerinnen, zu denen möglicherweise auch die Mörder von Paris gehören, geben genügend Stoff ab, auch für Karikaturen …

Wie, Manfred Bockelmann, war das mit Onkel Erwin, Eurotank und der NS-Zwangsarbeit?

In „Der Auschwitz-Kitsch des Manfred Bockelmann“ wurde bemängelt, Manfred Bockelmann hätte sich zu allgemein der NS-Zeit mit seinen Kinder-Zeichnungen genähert, wo er doch mit seinem familiären Umfeld …

Erwin Bockelmann - Onkel von Manfred Bockelmann und seinem Bruder der ein Sänger warVielleicht wußte Manfred Bockelmann einfach nicht, wo konkret beginnen, mit den Nachforschungen – mit dem Vater? Vielleicht einmal mit dem Onkel. Nein, nicht mit dem Onkel Werner, der 1957 Oberbürgermeister von Frankfurt am Main wurde, wie sein Bruder, der Schlagersänger war, in seinem „Steckbrief“ stolz vermerkt und so viele Medien in Österreich es nun abschrieben, sondern mit Onkel Erwin, den der Bruder in seinem „Steckbrief“ nicht erwähnt und auch die Medien erwähnten ihn nicht in ihren Todesnachrichten mit „Steckbrief“, diesen so erfolgreichen Mann der Öl-Industrie 

Mit Erwin Bockelmann also könnte der Neffe einen neuen Versuch der Auseinandersetzung unternehmen, also konkreter und nicht gar so allgemein und fern … Mit Onkel Erwin, über den „Der Spiegel“ in seiner Nr. 21/1963 berichtet:

„Nach dem Studium des Allgemeinen Maschinenbaus an den Technischen Hochschulen in Hannover, Berlin-Charlottenburg und München trat Erwin Bockeimann 1934 in die Dienste der Europäischen Tanklager- und Transport-AG, die ihn mit dem Aufbau ihrer Eurotank-Raffinerie in Hamburg-Finkenwerder beauftragte. Bereits 1935 wurde er Vorstandsmitglied.“

In „Der Mann mit dem Fagott“ nimmt Onkel Erwin aber eine enorm wichtige Rolle ein, dem Bruder des Malers war es doch sehr wichtig, daß Onkel Erwin seine Leistungen als Schlagersänger schließlich doch noch anerkennt, daß das doch etwas Solides ist, die Schlagersängerei, kurz um, eine Leistung zum Anerkennen auch durch einen Mann der Öl-Wirtschaft … Ein Hinweis auf diesen gar so erfolgreichen Onkel im „Steckbrief“ jedoch hätte vielleicht Erinnerungen wachgerufen, die so gar nicht …

Holocaust - Manfred BockelmannWie war das mit den Leistungen und der Rolle des Onkel Erwin in der NS-Zeit? Immerhin ab „1935 Vorstandsmitglied“ und beauftragt mit dem „Aufbau ihrer Eurotank-Raffinierie in Hamburg-Finkenwerder? Vielleicht findet es Manfred Bockelmann heraus, und malt es, dann aber in Öl … Im Film-Trailer „Zeichnen gegen das Vergessen“ sagt Manfred Bockelmann einen Satz, den er als Leitsatz für den nächsten Versuch nehmen kann: „Aber es gibt immer noch eine Schuld, und das ist die Schuld, wenn ich das leugne, dieses Verbrechen.“

Es soll Manfred Bockelmann, der sich mit dieser Zeit schon gar so künstlerisch auseinandersetzte, der Vortritt gelassen werden. Das jedoch ist keine großzügige Geste. Denn. Die Zeit vor 1945 will hier nicht behandelt werden. Nur, eine kleine Hilfe, wenn er nicht wissen sollte, wo beginnen:

„Die gleichen Zwangsarbeitergruppen und zusätzlich männliche KZ-Insassen waren auch bei seiner ursprünglichen Arbeitsstelle bei Euro-Tank, Finkenwerder, beschäftigt. ‚Grauenvoll war, daß sich die KZ-Häftlinge abends, bevor sie auf Schuten ins Lager zuriickgefahren wurden, bei uns Zementtüten geholt haben und sie sich um den Leib gewickelt haben, um es ein bißchen warm zu haben.'“

PS Zwei Neffen, ach so bemüht darum, Anteil daran zu haben, Licht in eine dunkle Vergangenheit zu bringen, und vergessen dann einfach, beispielsweise auf Onkel Erwin … Es wird gehofft, das verärgert Manfred Bockelmann nicht, aber wer selbst einen Scheinwerfer einschaltet, nur um sich selbst zu bestrahlen, darf sich nicht wundern, daß weitere einfach eingeschaltet werden müssen, um noch besser zu sehen, was im …

Zeichnen zum Vernebeln – Der Auschwitz-Kitsch des Manfred Bockelmann

Als im Jahr 2013 Wien voll war mit den Plakaten der Ankündigung der Ausstellung „Zeichnen gegen das Vergessen – Manfred Bockelmann“ verursachten diese Zeichnungen von Kindern auf den Plakaten, die in der nationalistischen Massenmorddiktatur des deutschen reiches ermordet wurden, ein Unbehagen, eine Ahnung, es stimme daran etwas nicht, und es wurde der Entschluß gefaßt, diese Ausstellung nicht zu besuchen.

Nun, da sein Bruder, der ein Schlagersänger war, tot ist, kommt die Erinnerung an diese Ausstellung und macht das damalige Unbehagen endlich erklärlich. Erklärlich dadurch, wie bereitwillig so viele Medien in diesem Land einen dem Bruder schmeichelnden Steckbrief veröffentlichten, der den Vater des Malers und des Sängers …

Es ist ein Zeichnen nicht gegen das Vergessen, es sind Bilder der Vernebelung, es sind Bilder für das Vergessen, es soll vergessen werden, wie der Vater von Manfred Bockelmann und seinem Bruder, der ein Schlagersänger war, involviert war in das totalitäre Massenmordregime …

Die Zeichnungen des Manfred Bockelmann aber sind bloßer Auschwitz-Kitsch. Das allein würde ihm noch positiv und hoch anzurechnen sein, einen Beitrag gegen das Vergessen zu leisten. Jedoch derart allgemein diese grausame Geschichte zu behandeln, muß ihm zum Vorwurf gemacht werden. Denn. Gerade er hätte aufgrund seiner Familiengeschichte tatsächlich etwas Konkreteres beitragen können, um etwas über die Verbindungen, über die Gegebenheiten zu berichten, die zu solchen Grausamkeiten führen … Aber Manfred Bockelmann zog es vor, das Thema weit entfernt von seiner Familie, weit entfernt von den Schlössern in Kärnten anzusiedeln … Das wäre wohl viel mehr und vor allem keine angenehme Arbeit gewesen, vor allem zusätzlich noch, hätte er dabei einbezogen, wie es nach 1945 …

Carmen Nebel österreichischer intellektueller Folklore eröffnet Bockelmann-AusstellungSein „Zeichnen gegen das Vergessen“ begründete Manfred Bockelmann mit einem rührenden Gedanken, er wollte die Kinder zeigen, um die niemand geweint hätte – ach, waren das alles Waisen  und ganz ohne Verwandte und Freunde und Bekannte, die allein abgelegen in tiefen Wäldern seit ihrer Geburt lebten, aus denen sie dann von den Nazis und Nazissen zum Ermorden herausgeholt wurden? Hätte Manfred Bockelmann Kinder der Gegenwart gezeichnet, die heute auf der ganzen Welt Opfer der grausamsten Verbrechen sind und sekündlich werden, wäre das ein Zeichen gewesen, das ihm hoch anzurechnen wäre …

Aber das tat er nicht. So bleiben es Zeichnungen von einem Sohn bloß, dessen Vater NSDAP-Mitglied und NS-Bürgermeister war, und menschgemäß ist es anzuerkennen, daß ein Sohn einen Versuch unternimmt, etwas zur Aufklärung und zur sogenannten Aufarbeitung … Aber mit diesem Umfeld, in diesem Umfeld – da hätte Manfred Bockelmann vieles zu erforschen und dann zu erzählen, darf angenommen werden, auch, daß er dafür einen leichten Zugang haben müßte … Das wäre aufschlußreich, aber nicht Zeichnungen der Allerweltsbetroffenheit und der Allerweltsgeschichten abzuliefern …

Bockelmann Manfred Klavierspiel zum Auschwitz-KitschAuf der Website von Manfred Bockelmann ist ein Ausschnitt von einem Film zu sehen, in dem auch über die Eröffnung dieser Ausstellung berichtet wird. „Wenn diese Türen aufgehen, meine Damen und Herren, ziehen Sie sich warm an.“ Das sagt in seiner Eröffnungsrede der Carmen Nebel der intellektuellen Folklore in Österreich … Türen hat Manfred Bockelmann keine aufgemacht, jedenfalls zu keinen Zeichnungen, die rechtfertigen, daß er sich dieser Grausamkeit angenommen hat … Die Türen zu den Schlössern nicht nur in Kärnten hätte er aufreißen sollen, und nicht nur die Türen zu der Zeit vor 1945, vor allem die Türen zu der Zeit danach, wie es da weiterging, als sich alle wieder frische Socken anzogen, um zum Lerch auf einen Tanz … In diesem Film kommt unweigerlich auch sein Bruder, der ein Sänger war, vor, und brudergemäß sind für ihn die Zeichnungen gleich „groß“ … Und noch etwas ist in diesem Film zu sehen, in dem über dieser Grausamkeiten berichtet wird, sich Manfred Bockelmann erklärt, weshalb diese Zeichnungen er machen muß, es ist zu sehen, wie schön Manfred Bockelmann in dem schönen Innenhof eines schloßartigen Gebäudes Klavier spielen kann …

Eines aber ist Manfred Bockelmann hoch anzurechnen, im Gegensatz zu seinem Bruder, der ein Schlagersänger war, präsentiert er auf seiner Website wenigstens keinen schmeichelnden, zurechtgerückten „Steckbrief“ seiner Familie, sondern erzählt wohltuend nur von sich selbst und seinem Werdegang … Das hebt ihn weit über seinen Bruder, der ein Schlagersänger war …

Vielleicht erzählt Manfred Bockelmann eines Tages doch die konkrete Geschichte, als einen weiteren Beitrag, der verstehen läßt, wie es auf den Schlössern in dieser grausamen Zeit zugegangen ist, aber auch nach dem Untergang dieser totalitäten Massenmorddiktatur …

Identitäre Partei in der Pflicht des Kapitals

Gerade in diesem Jahr – 2015 – mit den vielen Wahlen werden sich Wähler und Wählerinnen die Frage dringlich vermehrt stellen müssen, wollen sie tatsächlich eine Partei wählen, die sich als „Eigentumspartei“ und als „identitäre Partei“ selbst bezeichnet, die im „Wiederbeleben des Faschismus“ die Zukunft sieht. Das ist aber zugleich auch eine Frage, die jedem Wahlberechtigten und jeder Wahlberechtigten besonders in diesem Jahr direkt zu stellen sein wird, die anklingen lassen, die FPÖ wählen zu wollen.

Als „Eigentumspartei“ bezeichnete Norbert Hofer – III. Präsident NR – die FPÖ in seinem aktuellen Interview, und er begründet damit das „klare Nein zur Vermögensbesteuerung“. Damit wird wieder einmal mehr als deutlich, wessen Lied diese Partei singt. Es ist das Lied des Kapitals. Korrekt wäre es also gewesen, wenn Norbert Hofer gesagt hätte, die FPÖ ist eine Partei des Kapitals. Kapital und Faschismus, eine Verbindung, die – wie auch aus der Geschichte heillos bekannt – nicht für das Wohl des sogenannten Volkes je eingegangen wird, sondern zu dessen Auspressung, Ausblutung. Und das ist der Wesenskern derartiger Parteien der Vergangenheit, die gar so von sich behaupteten und weiter behaupten, für das sogenannte Volk, für die Menschen zu sein, die kein Vermögen haben, die nichts besitzen, sondern gerade einmal irgendwie im Leben durchkommen. Und es sind genau diese Menschen, die stets die Zeche für solche Parteien zahlen müssen. Bei der identitären Gemein-Schaft, die in der Tradition solcher Parteien steht, muß nicht einmal weit in die Vergangenheit gegangen werden, um ihren Verrat an den Menschen, die sie wortreich zu vertreten behauptet, aufzeigen zu können; es reicht der Hinweis auf die letzte Regierungsbeteiligung auf Bundesebene und auch auf kärntnerischer Landesebene. Was haben allein diese zwei Beteiligungen allen Menschen in diesem Land bereits gekostet …

FPÖ - Eigentum - Pegida - HoferDaß Norbert Hofer in diesem Interview „Pegida“ verteidigt, ist nicht überraschend. Denn das ist die Linie dieser Gemein-Schaft, von He.-Chr. Strache aufwärts. Deswegen hätte dieses Interview gar nicht erwähnt werden müssen. Denn. Wenn von Norbert Hofer, von einem formal höchsten Staatsamtssitzer in diesem Land, einmal etwas gehört wird, das mehr mediale Verbreitung findet, dann ist es entweder etwas recht Einschlägiges oder etwas recht Absurdes …

Daß für Norbert Hofer ein Peter Fichtenbauer ein recht geeigneter Kandidat für die Hofburg wäre, ist gut nachvollziehbar. Mit Peter Fichtenbauer als bundespräsidentlicher Hausherr könnte dann der WKR-Ball vulgo Akademikerball zum Staatsball erhoben werden, in fichtenbauerischen  Präsidentsansprachen würden gesinnungstreue Gruppierungen, denen die FPÖ kameradschaftlich verbunden ist, mit echt wohlwollenden Worten bedacht werden, also das wäre aktuell „Pegida“ … Jedoch, Peter Fichtenbauer ist noch kein Bundespräsident, zum Glück, denn ein positives präsidiales Wort über „Pegida“ würde mit Sicherheit nicht zum Ansehen Österreichs in der Welt beitragen. Beschädigt hat es Norbert Hofer aber jetzt schon in rechter Tradition seiner Gesinnungsgemein-Schaft und in recht treuer Nachfolge von Martin Graf, mit seiner „Pegida“-Verteidigung und „Pegida“-Preisung, immerhin ist er einer der höchsten Staatsamtssitzer in Österreich …

Wie weit wollen Wahlberechtigte, die diese identitäre Gemein-Schaft bereits wählen oder immer noch wählen oder gar zum ersten Mal wählen wollen, zum Schaden von allen Menschen in diesem Land und letztlich auch zum Eigenschaden noch gehen? Genügt es denn nicht endlich, beweist nicht auch ein Norbert Hofer weiter und weiter, daß eine Stimme für diese Gemein-Schaft nur eine Untergangsstimme ist, eine Untergangs- und Aufhußstimme gegen alle Menschen in diesem Land und eine Untergangs- und eine Aufhuß- und am Ende eine Wegwerfstimme gegen die Stimmenden selbst …

Zur Nachlese, eine kleine Auswahl:

FPÖ-Formel: Rechtsextremismus ist gleich Patriotismus

Norbert Hofer – Von Burschenschaften bis Chemtrails

„Pegida“

Peter Fichtenbauer

FPÖ – Rolex und Paläste

Die österreichische Lebenslüge – Udo Jürgens war einer ihrer Schlager und Sänger

Es wurde gestern doch etwas harsch über einen Artikel in der Tagezeitung „Die Presse“ geschrieben, der von Udo Jürgens und dem Tanzcafé Lerch handelt. Das war berechtigt, aber es muß diesem Artikel doch positiv angerechnet werden, die Geschichte mit den Auftritten von Udo Jürgens im Tanzcafé Lerch nicht unter der Tuchent gelassen zu haben, weil es, wie nun manche meinen, pietätlos sei, einem Toten die Geschichte mit den Massenmördern

Es ist diesem Artikel das einerseits also positiv anzurechnen, weil ohne diesen Artikel nichts je zu Udo Jürgens hier geschrieben worden wäre, wobei allerdings weder Udo Jürgens noch Ernst Lerch noch das Café der Nazis und Nazissen Mittelpunkt der Überlegungen waren, sondern „Die Presse“ selbst. Andererseits wird es – ausgelöst durch diesen Artikel – für den letzten Tag des Jahres 2014 als unangenehm empfunden, sich mit der österreichischen Lebenslüge zu befassen, feststellen zu müssen, daß diese nach wie vor prächtig gedeiht und verbreitet wird …

Udo Jürgens und die österreichische GeschichtslügeWie in der Collage gesehen werden kann, haben sehr viele Medien in Österreich – „Profil“, „ORF“, „Vorarlberger Nachrichten“, „Wiener Zeitung“, „Heute“, „Kurier“, „Die Presse“ in ihrer ersten Reaktion auf den Tod, „Tiroler Tageszeitung“ – die biographischen Angaben bereitwillig aufgenommen und verbreitet, die auf der Website des Managements von Udo Jürgens veröffentlicht sind. Wer noch alles diesen schmeichelnden „Steckbrief“ veröffentlicht hat, wurde nicht weiter recherchiert, aber, das kann gesagt werden, es haben diesen auch Medien beispielsweise in Deutschland übernommen.

Und es ist ein zurechtgerückter und schmeichelnder Steckbrief. Denn keine Rede davon, daß sein Vater ein NS-Bürgermeister war, keine Rede von den Auftritten im Tanzcafé Lerch. Dafür aber findet der Gasthof Valzachi für den ersten Auftritt Erwähnung; ist doch schmeichelhafter als das Café der Nazis und Nazissen. Dafür aber auch die Angabe, daß der Onkel Bürgermeister war, selbstverständlich nach 1945, höchstwahrscheinlich deshalb, weil es nach 1945 war. Der Vater also plötzlich so unwichtig, daß sein Beruf nicht erwähnenswert ist. Nicht einmal, daß er auch nach 1945 noch einmal Bürgermeister war … Es ist ja die große Tradition, die Berufe der Onkels anzugeben, aber nicht die der Väter. Dafür aber die Angabe, daß Hans Arp, ein berühmter Dadaist, ein Onkel ist, auch der Beruf des Großvaters darf nicht verschwiegen werden … Wenigstens die „Neue Kronen Zeitung“ vergißt nicht auf den Beruf des Vaters: „25 Jahre Bürgermeister“ – auch Medien differenzieren nicht, es wird zusammengezählt, was zusammengehört, aber gesagt soll es nicht werden. Wie allerdings die Kronen-Zeitung auf 25 Jahre kommt, ist ihr Rätsel. Das erste Mal war Rudolf Bockelmann Bürgermeister von 1938 bis 1945 in der nationalistischen Massenmorddiktatur des deutschen reiches … Und das zweite Mal von 1954 bis 1958. Es waren doch schwere Jahre, jene von 1938 bis 1945; vielleicht zählen diese für die Kronen-Zeitung doppelt oder gar dreifach … Oder war Rudolf Bockelmann als Großgrundbesitzer für viele Jahre der heimliche Bürgermeister, weil eben Gutbesitzer die wahren Herren im Land sind?

Das wäre alles nicht erwähnenswert, würde Udo Jürgens nicht ein Buch vorgelegt haben, das von nicht wenigen als ein Buch der „NS-Bewältigung“ … Damit hat Udo Jürgens selbst vorgegeben, wie er zu messen ist. Ein derartiger „Steckbrief“ ist dann nicht mehr zu akzeptieren. Wie viele Medien aber in diesem Land nach wie vor eine derart geschönte Biographie bereitwillig verbreiten, ist wohl dem Umstand geschuldet, daß in Österreich nach wie vor die Lebenslüge bevorzugt wird, es sei niemand dabei gewesen, niemand aus der Familie hätte irgend etwas damit zu tun gehabt, und auch nach 1945 hätte nie einer aus der Familie weiter mit denen etwas zu tun gehabt, oder ihnen gar geholfen, sich ihrer Verantwortung und ihrer Verurteilung entziehen zu können … Eine Empfehlung: „Schlagersänger differenzieren nicht“ von Berndt Rieger …

Aber genug, das ist genug. Positiv daran ist, einen Vorsatz für das neue Jahr doch noch zu haben, nämlich nichts mehr zu Udo Jürgens zu schreiben. Dabei fiele jetzt schon viel ein, worüber geschrieben werden könnte. Beispielsweise über die Standesdünkel eines Schloßbesitzersohnes, wird etwa an die Verfilmung von „Der Mann mit dem Fagott“ gedacht. Wie in diesem Film ein sogenannter kleiner Mann aus dem Volk ohne Großgrundbesitz als bösartiger und gehässiger Nazi dargestellt wird, während der Schloßgroßgrundbesitzervater als feinnerviger und edler Mann portraitiert wird, der auch als Bürgermeister anständig bleibt … Jedoch, auch für Heinrich Himmler war Anständigkeit höchster Wert – beim Morden anständig geblieben zu sein

PS Zum 80. Geburtstag von Udo Jürgens im September 2014 wurde ein Atlantikbuch herausgebracht: „Udo Jürgens – Sein Leben, Seine Erfolge“, im Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg. Auf Seite 19 beginnt die „Chronologie eines Lebens“ … Was Sie hier an Angaben lesen könnten, würden Sie dieses Buch eines doch sehr angesehenen Verlages kaufen, ist, deshalb müssen Sie es gar nicht mehr kaufen, nämlich genau das, was im oben genannten Steckbrief …

Sebastian Fasthuber singt für Udo Jürgens das Lied vom makellosen Steckbrief

Sebastian Fasthuber singt für Udo Jürgens das Lied von der makellosen Falterweste.

PPS Und auch die Wochenzeitung „Falter“ brachte bereits in ihrer Ausgabe 39/2014 eine Huldigung an die österreichische Lebenslüge durch Herrn Fasthuber ein … Vater Bockelmann wird als Bürgermeister erwähnt, aber ohne Hinweis in welchen Jahren, Onkel Bockelmann wird als Bürgermeister erwähnt, jedoch mit Angabe der Jahre, die sind schließlich unverdächtig und gereichen der Familie Bockelmann zur Ehre, da nach 1945 … Und selbstverständlich darf Onkel Hans Arp nicht fehlen, um Udo Jürgens auch in einem intellektuell derart über den Nebeln schwebenden Magazin, wie der „Falter“ eines ist, höchste Würdigung mit einer makellosen österreichischen Weste der Marke Falter … Dabei weist schon der „Falter“-Titel „Unterm Bademantel Gänsehaut“ auf „Unterm Smoking Gänsehaut“ hin, aber vielleicht kannte Sebastian Fasthuber bloß den Titel, oder, er las bloß sabbernd die geilen Stellen über den „Lumpenhund“ … Gerade diese erste Biographie war in bezug auf seinen Vater ein forcierter Versuch der besonderen Geschichtsdarstellung, damit auch Vater wohl gut zu dieser Familie paßt mit dem weltberühmten Hans Arp, und damit auch zum „Falter“, die später von Udo Jürgens doch etwas korrigiert wurde – war doch zu viel Schminke aufgetragen: Vater sogar …

„Die Presse“ ist kein Tanzcafé mit singenden Lerchen, aber doch eine Bühne für …

Wie schlecht muß es um die Tageszeitung „Die Presse“ bestellt sein, auch finanziell, daß sie versuchen muß, zwei verkaufsträchtige Hits, nämlich Udo Jürgens und Nazismus, zu einem Megahit zu verschmelzen, um Auflage zu machen?

Udo Jürgens Die Presse Tanzcafe Lerch

Berndt Rieger: „Es gibt aber auch genug dokumentierte Hinweise darauf, dass die Familie Bockelmann engen Kontakt mit Schlüsselfiguren des Nationalsozialismus in Kärnten hatte. Diese Geschichte aufzuarbeiten wäre reizvoller und glaubwürdiger gewesen als die Aufzeichnung romanhafter Szenen, in denen die Familie Bockelmann und der geliebte Vater hilflose Opfer der Umstände und der ideologischen Verblendung ihrer Zeit werden. Denn zu Vieles spricht gegen diese Darstellung.“

Wer diesen mit „eup“ gekennzeichneten Artikel „Tanzcafé Lerch – Vom Nazi-Treffpunkt zu Udo Jürgens‘ Bühne“ vom 23. Dezember 2014 liest, wird keinen Sinn in der Veröffentlichung finden, außer den der Geschäftemacherei mit einer auflagensteigernden Geschichte zum Tod eines Berühmten, mehr noch, eines Angebeteten, der schon in der Sekunde seines Todes zu einem „zweiten Mozart“ von einer Umsonst erhoben wurde – für eine Umsonst, wie es nun einmal die „Österreich“ ist, sind unqualifizierte Einstufungen … geschenkt, deren Berichte und Qualifikationen interessieren nicht.

Jedoch von einer Tageszeitung, wie es „Die Presse eine ist, also von einer – jedenfalls so geht das Gerücht – Qualitätszeitung könnte etwas anderes erwartet werden … geschenkt, Erwartungen an österreichische Qualitätszeitungen zu stellen, das kann nur Enttäuschungen …

Was „Die Presse“ mit diesem Artikel bietet, ist nichts, es ist nichts in bezug auf Udo Jürgens, es ist nichts in bezug auf den Nazismus. Denn. Die Geschichte vom Tanzcafé Lerch ist bekannt, auch durch das Stück von Werner Kofler mit dem Titel Tanzcafe Treblinka, so daß gesagt werden kann, es ergibt keinen Sinn, diese gerade zum Ableben von Udo Jürgens noch einmal auszugraben. Auch die Geschichte, daß Udo Jürgens im Tanzcafé Lerch auftrat, ist bekannt, so daß ebenfalls gesagt werden kann, es ergibt keinen Sinn, diese gerade zu seinem Ableben noch einmal auszugraben, während also weder das eine noch das andere tatsächlich je ausgegraben werden muß, weil beides offen auf dem Tisch liegt. Und ob seine Karriere tatsächlich im Lerch begann, das mögen Jürgens-Experten und Jürgens-Expertinnen beurteilen. Es kann bezweifelt werden, daß dieser Job unmittelbar in die Karriere …

Interessant wäre dieser Artikel allerdings gewesen, wenn er schon bei Lebzeiten von Udo Jürgens erschienen wäre, aber selbstverständlich nur, wenn dieser komplett anders geschrieben worden wäre, also beispielsweise darauf eingegangen wäre, wie die Verbindungen der Familie Bockelmann zu den nazistischen Massenmördern tatsächlich waren, wie sehr Udo Jürgens selbst seine Familiengeschichte mit dem Titel „Der Mann mit dem Fagott“ als eine Familienwunschgeschichte geschrieben hat, wie viel er selbst über Lerch und seine Mordkameraden tatsächlich wußte, als er im Lerch auftrat …

Ach, das wurde aber schon gemacht, also bei Lebzeiten noch von Udo Jürgens und mit ihm, natürlich nicht von der Tageszeitung „Die Presse“, sondern von Berndt Rieger, wie nachgelesen werden kann unter: www.sandammeer.at/rezensionen/juergens-mannfagott.htm … Diese Rezension wurde auch in die Collage zur Gegenüberstellung mit dem EUP-Artikel aufgenommen, um es auf einen Blick zu haben, daß es nur das Geschäft mit dem Tod …

Einen Sinn allerdings hat dieser Artikel doch, zwar einen von der Tageszeitung „Die Presse“ nicht beabsichtigten, nämlich wieder einmal darauf hinweisen zu können, daß in diesem Land alles gewußt wird, aber es nicht gesagt und geschrieben wird, also rechtzeitig und vor allem frühzeitig gesagt und geschrieben wird, aktuell, in der Gegenwart, sondern Jahre und Jahrzehnte später, und sogar dann nicht einmal alles, vieles will auch nach Jahren und Jahrzehnten in der Dunkelheit belassen werden.

Soher hat dieser Artikel einen Sinn, nämlich ein weiteres Mal darauf hinweisen zu können, für wen die Tageszeitung „Die Presse“ eine Bühne in der Gegenwart ist, nämlich für die identitäre Gemein-Schaft, beispielsweise für einen Wendelin Mölzer, in dessen geführter ZZ offen über ein „Wiederbeleben des Faschismus“ nachgedacht wird, der sich rühmen kann, „Die Presse“ als seine Bühne zu haben, wie in „Die ZZ des identitären NR Wendelin Mölzer“ nachgelesen werden kann, vom 27. September 2014 … Aber es ist bei weitem kein Einzelfall, für jene, die es interessiert: „Die Presse läßt die FPÖ nicht verkommen“

„Marke Österreich“ – Mit Budgetnot Gott austreiben

Wie die Tageszeitung „Der Standard“ heute berichtet, muß die Neupositionierung der „Marke Österreich“ wegen Budgetrestriktionen verschoben werden – und es ist zu hoffen, für immer. Denn dieses Projekt unter der Führerschaft von dem mittlerweile zum christschwarzen Obmann und Vizekanzler aufgefahrenen Reinhold Mitterlehner ist eines der verlogendsten Projekte, die von den Regierungsparteien sozialdemokratischer und christschwarzer Provinz …

Weshalb es eines der verlogendsten Projekte ist, wurde bereits ausgeführt, und kann hier nachgelesen werden:

Das Kirchenprogramm von ÖVP und SPÖ

Nation Brand Austria - Budgetnot treibt den Herrgott ausEin Projekt also das zum Ziel gehabt haben sollte, das „Kunst- und Kulturland Österreich sichtbarer“ zu machen, aber ohne Beteiligung von Kunstschaffenden ist nicht nur verlogen, sondern zeigt auch den heutigen Stellenwert von Kunstschaffenden in diesem Land auf, genauer, den Nichtstellenwert. Der Kunstbegriff kann sehr weit gefaßt werden, und dann ist auch ein Christoph Schönborn als Künstler zu sehen, ein reproduzierender Künstler, der alte Geschichten nacherzählt, dafür in alte Gewänder schlüpft, dem Altäre die Bühnenbretter sind, auf denen er mit seinem Freund Harvey Herrgott gerne einen lüpft … Jedoch, wenn der Kunstbegriff der derzeitigen österreichischen Regierung derart eng gefaßt ist, reduziert auf die Nacherzählkunst, ist es gut, daß die Budgetnot dieses Projekt zum Scheitern bringt. In diesem Fall ist die Budgetnot positiv zu sehen, denn sie treibt den Hergott aus, und zugleich ist es erbärmlich für einen Staat, der endlich ein tatsächlich säkularer Staat sein sollte, daß Gott nur mit Budgetnot ausgetrieben werden kann. Erbärmliche Regierungspropaganda ist es aber auch, daß die Tageszeitung „Der Standard“ es noch als positiv hinstellen will, daß für die Vorarbeiten nicht die veranschlagten 740.000,00 Euro ausgegeben worden sind, sondern lediglich 586.668,50 Euro, also – anders kann es nicht bezeichnet werden –  hinausgeschmissen worden sind, für nichts, oder dafür, daß Christoph Schönborn mit seinem Freund Harvey noch weitere Auftrittsmöglichkeiten – also noch einmal für nichts und wieder nichts …

PS In diesem Zusammenhang muß wohl auch an die aktuellen Mehrwertsteuerpläne erinnert werden: Höhere Steuer auf Bücher – Das trifft keinen Pröll

Kärntner Tafelpolitik

Wie am 10. Oktober 2014 während eines Spaziergangs durch das herbstliche Eisenstadt richtig vermutet wurde, hängen die Tafeln im Kärntner Landhaus nach wie vor, wie nun während eines Spaziergangs durch das winterliche Klagenfurt am 29. Dezember 2014 festgestellt werden durfte …

Kärntner Landhaus - 29-12-2014 - Tafelpolitik

Kärntner Landhaus – Arkadengang, Stock 1

Es hat sich aber etwas ge…, also es wurde doch etwas getan. Eine Tafel ist hinzugekommen. Trotz dieser zusätzlichen Tafel kann nicht gesagt werden, es falle nun der Vergleich zwischen Eisenstadt und Klagenfurt zu Lasten des Burgenlands aus … Es bleibt bei dem Vergleich zu Lasten Kärntens, wie im Oktober 2014 geschrieben: Eisenstadt und Klagenfurt – Ein Vergleich zu Lasten Kärntens

Landhaushof - Recht fester Hand von Ulrichsberggemeinschaft und weiteren

Kärntner Landhaus – Hof

Foto-0067

Kärntner Landhaus – Hof. Die Bierwerbestange, wie eine selige Erinnerung sogar an die bei Aufmärschen verwendeten …

Neben diesen zwei Tafeln, zu denen seit fünf Jahren immer wieder geschrieben wird, sie gehören abgehängt, wurde nun eine Tafel dazu gehängt, zur Erinnerung an kärntnerische „Parlamentarier, die der nationalsozialistischen Diktatur zum Opfer fielen“. Als hätten der Spender und die Spenderin – der Kärntner Landtag und die Kärntner Landesregierung – „Die Elf“ von Pierre Michon zuvor gelesen. Denn. In dieser Novelle wird vom Auftrag an einen Maler während in der Revolutionszeit in Frankreich erzählt, der ein Bild von den elf Mitgliedern des Direktoriums malen soll, aber so, daß sein Bild, dasselbe Bild also, je nach politischer Lage als Verdammung oder als Verherrlichung des Wohlfahrtsausschusses gesehen, gedeutet, genutzt werden kann, also so, daß es immer opportun ist, zu jeder politischen Bedingung und jedweder gesellschaftlichen Gegebenheit passend … In solch einem Bild präsentiert sich nun im winterlichen Klagenfurt das Kärntner Landhaus … In der Hinsicht war, muß jetzt eingestanden werden, es tatsächlich ein grobfahrlässiges Vergehen, Burgenland einem Vergleich mit Kärnten ausgesetzt zu haben …

Sechs Parlamentarier fielen der nationalsozialistischen Diktatur zum Opfer, als ob die nazistische Massenmorddiktatur in Kärnten eine gewesen wäre mit …, ihre barbarische Fratze aber nur sonst überall auf der Welt, um bei den Tafeln in Eisenstadt konkret zu bleiben, im Burgenland … Denn die Tafeln in Eisenstadt erzählen nicht nur von ein paar Mandataren und Mandatarinnen, die …

Verwunderlich allerdings ist das Bild der Kärntner Tafelpolitik im Kärntner Landhaus im Grunde nicht- von der Anzahl der Tafeln her kann davon gesprochen werden, daß das Landhaus in recht fester Geisteshand ist … Wie beispielsweise  von der Ulrichsberggemeinschaft und weiteren recht einschlägig bekannten Organisationen der Ehre, deren Tafeln im Landhaushof hängen und eine fünfte noch zusätzlich im ersten Stock des Arkadengangs neben den oben genannten …

IS-Enthauptungsvideo – Keine Rüge für FPÖ-Unzensuriert durch den Presserat

Und das ist als positiv anzusehen. Denn. Es bedeutet, daß für den Presserat die gesinnungsgemäß zensierte Website der FPÖ keine Zeitung ist, wie diese sich selbst recht falsch …

Negativ daran ist, daß die Website der FPÖ seit dem 14. September 2014 bis heute, 28. Dezember 2014, ein Enthauptungsvideo der Wüstenmordgottbande zum direkten Abspielen weiterhin bereithält, während es für alle anderen längst schon die Übereinkunft gibt, keine Propaganda mehr für diese blutrünstige Bande

Negativ daran ist, daß es sich bei dieser Website nicht um irgendeine Website von in Blutrünstigkeit Verliebten handelt, sondern um eine von einer Partei, die von vielen, viel zu vielen in diesem Land nach wie vor gewählt wird, auf der gewählte Mandatare und Mandatarinnen dieses Landes schreiben …

Unzensuriert FPÖ EnthauptungsvideoWährend gewählte Mandatare und Mandatarinnen der identitäten Gemein-Schaft den Lesern und Leserinnen von Unzensuriert gesegnete Weihnachten wünschen, kann nach wie vor direkt darunter dieses Enthauptungsvideo direkt abgespielt werden – oh, friedliche und besinnliche Weihnachtszeit! Das ist identitärer Frieden, das ist identitäre Liebe – zum Gesang von Weinachtsliedern vor dem Christbaum unter dem Kruzifix ein Enthauptungsvideo an die Wand beamen …

PS In wenigen Tagen beginnt das Jahr 2015. Dann werden sich damit wohl aufgrund neuer gesetzlicher Bestimmungen Behörden darum kümmern müssen, wie das ist, wenn derartige Werbemordvideos in Österreich verbreitet werden. Positiver allerdings zu sehen wäre es, wenn im nächsten Jahr mit den vielen Wahlen die identitäre Gemein-Schaft die einzige angemessene Antwort erhielte: keine Stimme mehr in jedweder Wahl.

Eva Dichand fällt zu „Flötenunterricht“ gegen Frauen auf FPÖ-Unzensuriert nichts ein

Dabei bringt sonst ihre Umsonst doch alles auf den Punkt. Eigener Fehler. Denn. Um es auf den Punkt bringen zu können, bedarf es keiner Einfälle, es genügen Ausfälle. Und Ausfälle sind einfallslos. Immerhin kann der Umsonst positiv angerechnet werden, sie weiß ihre Ausfälle rechtschreibmäßig korrekt mit einem Punkt abzuschließen. Andererseits ist das wieder keine besonders hervorzuhebende Leistung, bereits von Kindern in der Grundschule wird als Mindestanforderung, um in die nächste Klasse aufsteigen zu können, erwartet, einen Punkt richtig setzen zu können.

Dichands - Die Würde ist antastbar

„Presserat: ‚Heute‘ verletzt Würde …“

Es wurde zuerst gedacht, es soll etwas darüber geschrieben werden, daß Eva Dichand auf eine vor Wochen an sie direkt gestellte Frage über Wochen hin ihr dazu nichts einfällt, also zu der Ungeheuerlichkeit auf der gesinnungsgemäß zensierten Website der identitären Gemein-Schaft, Frauen sollten einen „Flötenunterricht“ über sich ergehen lassen, aus „irdischer Gerechtigkeit“, die auch heute noch, am 26. Dezember 2014, veröffentlicht ist, und Zustimmung erfährt, also sie und ihre Umsonst dazu schweigt, während sie und ihre Umsonst sogar Monate später noch über eine sofort und vorbildhaft bereinigte Sache zu berichten es wert befindet, davon wurde aber wieder Abstand genommen, als aktuell zu erfahren war, der Presserat habe soeben die Umsonst gerügt für ihre beleidigende Darstellung von Frauen, habe die Umsonst gerügt für ihre Verletzung der Würde von Frauen … Nun wird das Schweigen der Eva Dichand verstehbar. Die Unzensuriert der FPÖ verbindet doch einiges mit der dichandschen Umsonst: beide bringen’s auf den Punkt – die Desinformation und die Verletzung der Würde von Menschen … In diesem Zusammenhang ist es wohl bezeichnend, daß Eva Dichand am 23. Dezember 2014 auf der Plattform des Unternehmens Twitter das Foto eines Buchtitels um neunzig Grad gedreht veröffentlicht, bei ihr „Die Würde …“ auf dem Boden liegt …

PS Wie in der Collage gesehen werden kann, steht neben der trachtig gekleideten Eva Dichand ein ebenfalls trachtig gekleideter Mann namens Christoph Dichand. Von einer anderen Zeitung der gutter press, unrichtig, von einer weiteren, aber nicht umsonst zu habenden Zeitung der gutter press. Denn. Tatsächlich anders ist diese Zeitung nicht – auch im Hinblick auf Desinformation, und das ebenfalls nicht nur im Fall des Getränks, sondern auch generell in der Berichterstattung gegen Menschen