In nazistischer Schreibart in der FPÖ-ZZ eine Auszeichnung für Günter Grass

Über einen Artikel in der „Zur Zeit“, in der über das „Wiederbeleben des Faschismus“ bereits öffentlich nachgedacht wird, darf oder muß in dieser Deutlichkeit geschrieben werden, daß er also in der Nummer 50 vom 12. Dezember 2014 einer ist in nazistischer Schreibart …

fpö zz 50-2014 georg immanuel nagel schreibt nicht über günter grass - 2Der gesamte Artikel klingt zwar wie eine Beleidigung von Günter Grass, ist aber im Grunde eine Auszeichnung. Denn Günter Grass wird als „SS-Mann“ bezeichnet. Und vor allem ranghohe SS-Männer genießen in der identitären Gemein-Schaft recht hohes Ansehen, sind diese darüber hinaus auch noch Schriftsteller und Mörder, wie beispielsweise Verbelen, gibt es kein Halten mehr, wird ihnen eine Legende erschrieben, die sie sogar zu Helden in Österreich nach der gestoppten Verheerung durch die nationalistische Massenmorddiktatur des deutschen reiches macht. Eine derartige Auszeichnung durch das freiheitliche Werbe-, Quell, Schreib- und Denkorgan wird Günter Grass nicht einmal wahrnehmen, und vor allem ist es keine, auf die er stolz wäre. Die Größe von Günter Grass, selbst noch zu Lebzeiten einbekannt zu haben, mit siebzehn Jahren zur „Waffen-SS eingezogen“ worden zu sein, ist eine nazistischen Massenverbrechern und Massenmördern, wie beispielsweise dem zurzeitlich geehrten Priebke, gänzlich fremde und fehlende Größe.

fpö zz 50-2014 georg immanuel nagel schreibt nicht über günter grassNun, was bringt Georg Immanuel Nagel derart gegen Günter Grass auf? Es ist die Überlegung von Günter Grass, daß zur Not auch die Zwangseinquartierung von Flüchtlingen eine Option wäre, sollte es bei der Unterbringung von Asylwerbern Notfälle geben. Dieses Gedankenspiel findet Georg Immanuel Nagel derart ungeheuerlich, daß er ein ganzes Magazin ganz im Geiste dieses freiheitlichen Magazins verbaler Beleidigungen gegen Günter Grass stellvertretend gegen alle, die um menschliche Lösungen bemüht sind, abfeuern muß. Auf den Inhalt dieses nagelschen Artikels muß nicht eingegangen werden, denn erstens enthält er konkret keine einzige Überlegung, die zu einer menschenwürdigen Lösung etwas beitragen könnte, zweitens ist generell zu sagen, ist die identitäre Gemein-Schaft keine redliche Organisation, mit der über diese Thematik seriös und konstruktiv debattiert werden kann. Und dafür ist der nagelsche Artikel wieder einmal ein prototpyisches Beispiel der Nutzlosigkeit und der vergeudeten wichtigen Zeit, je mit dieser Gemein-Schaft eine Debatte auch über diese Thematik zu führen. Denn die Zeit ist dringend notwendig, um zu menschenachtenden Lösungen konstruktiv zu kommen.

Nun, warum kann von nazistischer Schreibart gesprochen werden? Wenn im Dezember 2014 in einem Artikel beispielsweise von „Volksdeutschen“, von Volksgenossen“ bei Berücksichtigung des gesamten Duktus dieses Artikels geschrieben wird, dann …

Allerdings stellt sich bei Georg Immanuel Nagel die Frage, schreibt das der Georg Immanuel Nagel, dem amtlich bescheinigt wird, weit nach 1945 geboren worden zu sein, oder schreibt in Georg Immanuel Nagel ein Georg Immanuel Nagel, der weit vor 1945 geboren wurde, wird bedacht, wie selbstverständlich geläufig ihm das Vokabular und die Phrasen aus den madigen zwölf Jahren …

„Schon während des Krieges gab es solche Regelungen auch für Ausgebombte. Es ist verständlich, daß in solch großer Not ein Volk zusammenhalten muß.“

Das ist selbstverständlich eine Dummheit, aber es ist erträglicher, sich vorzustellen, daß ein Mann weit vor 1945 geboren wurde und auf dem Entwicklungsstand eines beispielsweise Siebzehnjährigen stehengeblieben ist, als sich vorzustellen, ein junger Mann im Jahr 2014 ist auf dem Entwicklungsstand von 1945, wobei gar nicht von Entwicklung gesprochen werden kann, sondern richtiger davon, daß ein junger Mann im Jahr 2014 ein Repetiermund aus 1945 ist, also nur das wiedergibt, was ihm eingetrichtert wurde. Es ist erträglicher deshalb, weil nicht jedem Menschen es gegeben ist, sich zu entwickeln. Solchen Menschen ist mit Nachsicht zu begegnen, sie bedürfen der Zuwendung, aber nicht die Organisationen, für die sie arbeiten, das heißt im konkreten Fall der identitären Gemein-Schaft: keine Stimme in jedweder Wahl.

Woher nimmt Georg Immanuel Nagel das sein Vokabular? Wer die Empfehlungen zur Wiederlesung in diesem Magazin verfolgt, kann sich vorstellen woher …

Es ist auch zum Erbarmen, wie Georg Immanuel Nagel – prototypischer Vertreter dieses identitären Geschwefels – Günter Grass u.v.a.m. vorhält: „Aneinanderreihung von wirren Sentenzen“, „machen einen noch lange keinen großen politischen Denker“, „moralinsaures Gefasel“, „alte Tattergreis“, „eigentümliche Äußerungen“ … Wer spricht so von Günter Grass, und spricht doch nur von sich selbst? Georg Immanuel Nagel ist es. Aber er spricht auch für seine Gesinnungsgemein-Schaft stellvertretend aus, was von deren „Konzepten“ zu halten ist:

„Der ehemalige SS-Mann Grass ist ein typischer Ewiggestriger, der versucht, die aktuellen Probleme mit Konzepten aus ‚der guten alten Zeit‘ zu lösen.“

Nur nebenbei bemerkt, wäre Günter Grass „ein typischer Ewiggestriger“ und schriebe er zusätzlich noch wie die von der „Zur Zeit“ recht  Verehrten, beispielsweise wie Springenschmid, er wäre dieser Gemein-Schaft ein Gott …

„Mit Konzepten aus der ‚guten alten Zeit'“ … Es gibt auch einen recht vielsagenden Rechtschreibfehler:

„Hinzu kommt der Kinderreichtum dieses Menschenschlagen, welcher […]“

„Dieses Menschenschlagen“ – Menschen schlagen … Darum geht es. Beinahe könnte von einer Erleichterung gesprochen werden, nicht wieder, wie in dieser Woche, lesen zu müssen: „Sofort erschießen diese Dreckschweine!“ … Oder von „Massenvergewaltigung von Frauen“, ebenfalls in dieser Woche …

Und ein Letztes.

Weiß er, Nagel, noch, von welchem Land er redet? Er schreibt, wie ausgeführt, nicht über Günter Grass, also auch nicht für Leser und Leserinnen in Deutschland, denn er schreibt in einem Magazin einer Partei in Österreich, die in Österreich zu Wahlen antritt.

„Nun freilich ist ein Zuzug von Deutschen in ein deutsches Land kein Problem, denn das heißt, es kommen Personen der gleichen Kultur, die zudem gebildet und fleißig sind. Bei den bildungsfernen, mitunter radikalislamischen Asylanten aus den rückständigsten Weltgegenden sieht das schon anders aus. Von anderen Dingen wie dem wachsenden Terrorismus und den alltäglichen Gewaltverbrechen an Deutschen rede ich erst gar nicht.“

„Fleißig“ – wahrlich fleißig, ein Blick in die Kriminalitätsstatistik …

Schluß jetzt, genug. Nein, etwas Heiteres doch noch. Wenn es darum geht, einen Menschen zu diffamieren, wird plötzlich die Abkürzung „SS“ gekannt, geht es aber darum, die nationalistische Massenmorddiktatur in einem freundlichen Licht darzustellen, das Deutsche Reich wie die USA als Präsidialsystem mit einem Staatsoberhaupt Adolf Hitler zu präsentieren, werden die Abkürzungen „SS“ und „SA“ nicht verwendet, sondern ausgeschrieben: „Schutzstaffel“ und „Sturmabteilung“ … Ausgeschrieben klingt das harmloser … Ist das nicht rührend gedacht? Oder einfach lächerlich …

PS Auch diese Nummer kommt nicht ohne Beiträge von gewählten Mandataren aus. Diesmal Wendelin Mölzer und Manfred Haimbuchner. Und zusätzlich ein großes Interview mit NR Gerhard Deimek. Der, wie von ihm recht bekannt, klug zu reden weiß, wie hier inhaltlich passend nachgelesen werden kann: „Zum Kotzen …“

„Neger keinesfalls nach Europa einschleppen“ und die Frage, ob FPÖ-Unzensuriert Zahlen nur bis 100 lesen kann

Beim Nachschauen, ob die gesinnungsgemäß zensierte Unzensuriert der identitären Gemein-Schaft wenigstens in der Adventzeit mit so vielen mandatarlichen Segenswünschen an die aus der Leseschaft rekrutierten Schreibstaffel blutrünstige und menschenverachtende Kommentare löschen würde, fiel die Zählweise der Zustimmungen und Ablehnungen von Kommentaren auf …

Vorneweg einmal: die blutrünstigen und menschenverachtenden Kommentare werden auch zur Weihnachtszeit nicht gelöscht. In dieser Hinsicht kann ihr und ihrer Schreibstaffel keine Heuchelei unterstellt werden, sie bleiben ehrlich und dem treu, was sie das ganze Jahr über schreiben, auch das ganze Jahr 2014 über schrieben.

FPÖ-Unzensuriert - Wertungszahlen im Vergleich 8-12 bis 10-12.2014

Zustimmung und Abstimmung im Vergleich 8. Dezember und 10. Dezember 2014

… wenn Sie die zwei Collagen mit den Zustimmungszahlen und Ablehnungszahlen vom 8. und 10. Dezember 2014 vergleichen, sehen Sie, daß diese sich unterscheiden, das heißt, es gibt keine kontinuierlich fortlaufende Zählung. Die Collage vom 8. Dezember 2014 finden Sie unter

FPÖ-Unzensuriert – Männer onanierten vor einer Frau.

Um eine Zahl beispielhaft dafür herzunehmen, wird die Zustimmung und die Ablehnung zum Kommentar von der „Tea Party“ herangezogen. Wird die heute am 10. Dezember zu lesende Zahl von „39“ an Zustimmung zu der gestern zu lesen gewesenen Zahl von „82“ hinzugezählt, ergäbe das heute eine Zustimmungssumme von „121“.

Einhundertundeinundzwanzig Leser und Leserinnen hätte nach diesem Beispiel zumindest ihre Zustimmung schon bekundet für:

Massenvergewaltigung von Frauen als recht einleuchtende Lösung auf FPÖ-Unzensuriert …

Aber, wie heute zu lesen ist, sind es wieder und auf einmal weniger, nämlich „39“. Eine kontinuierliche Zählung findet also nicht statt. Wie auf Unzensuriert tatsächlich gezählt wird, darüber können Vermutungen angestellt werden.

Vermutung eins. Bei Berücksichtigung der Kompetenzen der identitären Gemein-Schaft und auch ihrer Leseschaft und Schreibstaffel insgesamt wäre es nicht verwunderlich, müßte mit Erreichen der Zahl 99 das Zählen von vorne beginnen, weil einfach die Fähigkeit und das Können fehlt, Zahlen ab 100 noch lesen und verstehen zu können.

Vermutung zwei. Es wird schlicht täglich von vorne begonnen zu zählen. Das verhindert feststellen zu können, wie viele tatsächlich solchen blutrünstigen und menschenverachtenden Kommentaren zustimmen, wie wenige oder wie viel wenige auf dieser Website der identitären Gemein-Schaft solche ablehnen.

Sinn und Zweck einer solchen Zählsystem kann nur Unzensuriert selbst erklären.

Soher kann nicht einmal annähernd  nachvollzogen werden, wie viel Zustimmung und wie wenig Ablehnung etwa auch Schreibstaffel-Peter_ für seinen Beitrag „Schafft endlich Frieden zwischen den Rassen!“ erfährt. Wer das gar nicht wissen will, wird das als Gnade empfinden, nicht auf einen Blick sehen zu müssen, wie viele in diesem Land derartigen Anschauungen zugetan sind. Ein Beitrag übrigens, der zutreffend die Gegebenheiten  dieser Website beschreibt, allerdings nur, wenn das Wort „Rasse“ durchgestrichen wird:

„Schuld an den scheußlichen Zuständen ist unter anderem die Irrlehre von der Gleichheit der Menschenrassen. Es gibt nun einmal Rassen, bei denen das Gehirn und das ethische Empfinden im Durchschnitt weit weniger entwickelt ist als bei anderen Rassen. Wer das abstreitet, lebt in einer Fantasie- und Märchenwelt. Aus dieser wird er spätestens dann wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt, wenn er etwa eine Situation erlebt, wie sie …“

Unzensuriert immer wieder herzustellen vermag …

Christian Höbart - Donauwörth - Erdkunde

Nach der Gesinnungspolitik könnte NR Christian Höbart Erdkunde nach Schollenart unterrichten – einer lernt bereits das höbartsche Vokabular.

PS Es wird nicht gewußt, wie alt Peter_ ist, aber durch sein Hervortun hat er Qualifikationen, mit denen er für eine Karriere in der identitären Gemein-Schaft prädistiniert wäre – er könnte ein xter Mölzer werden, zumindest ein zweiter Höbart, dem er seinen sprachmächtigen Formulierungen recht ebenbürtig ist, wird etwa an „Menschenfresser“ erinnert … Und sollt‘ aus einem freiheitlichen Mandat doch nichts mehr werden, einen Jubel in der „Zur Zeit“ verdiente er sich bereits jetzt; für solche Heimater etwa von einem Schlage Rolf Kosiek hat die ZZ der freiheitlichen Gemein-Schaft bereits eine entsprechende Schimmelüberschrift geschaffen: „Würdigung eines großen Patrioten“.

Massenvergewaltigung von Frauen als recht einleuchtende Lösung auf FPÖ-Unzensuriert

Von ausgesuchter Lösungskompetenz sind Vorschläge der Schreibstaffel auf der gesinnungsgemäß zensierten Website der identitären Gemein-Schaft zumeist, aber besonders hervorzuheben ist der aktuelle Vorschlag „irdischer Gerechtigkeit“ von der „Tea Party“: „Verfechterinnen drankommen und eine Runde ‚Flötenunterricht‘ über sich ergehen lassen.“ Wie in der Collage gesehen werden kann, erfuhr dieser Vorschlag, was also die rechte Reaktion und rechte Lösung auf Exhibitionismus von Männern wäre, zur Massenvergewaltigung von Frauen zum Oralverkehr innert kurzer Zeit eine hohe Zustimmung.

FPÖ-Unzensuriert - Männer onanierten vor einer Frau - Vergewaltigung die LösungVon einer mit Wünschen gesegneten Website von gewählten Mandatarinnen und Mandataren, die diese mit ihren Beiträgen füllen, die diese als Informationsquelle, von He.-Chr. Strache aufwärts, benützen, würde gemeint werden, sie würden derartige Lösungsvorschläge nicht veröffentlicht lassen, oder wenigstens, schärfstens verurteilen, also gerade von einer Partei, die erst im zweiten Halbjahr 2014 das Parlament massiv wegen eines Getränkepreisblattes beschäftigte, weil sie „Sexismus“ derart empörte … Ja, das Getränkepreisblatt betraf freilich eine andere Partei, es betraf eine andere Gewerkschaftsfraktion, und es war eben auch Personalvertretungs- und Gewerkschaftswahlkampf, in Wahlzeiten zeigen sich sogar deut-schweiße Männer von einer Seite …

Das Getränkepreisblatt wurde von dieser anderen Fraktion und Partei, wie hier schon etliche Male geschrieben, aber sofort entfernt und schärfstens verurteilt, und das bereits am gleichen Tag des Bekanntwerdens …

Diese schon überirdisch zu nennende „Gerechtigkeit“ durch Massenvergewaltigung wird, wie von anderen ähnlich himmlisch diktieren Kommentaren her allzu bekannt, wohl ebenfalls weiterhin veröffentlicht bleiben, wird weiterhin Zustimmung erfahren, und die deut-schweißen Männer und Frauen der Schreibstaffel der gesinnungsgemäß zensierten Website gewählter Mandatarinnen und Mandatare werden sich weiter erhaben und erhoben wähnen gegenüber Menschen, die nicht aus ihrem Lager in ihren Buden um den Adventkranz sitzen zu besingen die friedlichste Zeit im Jahr und einander mit Wünschen der Nächstenliebe zu segnen …

FPÖ-Unzensuriert - Immer noch online - 9-12-2014PS In einem anderen Zusammenhang formulierte „Tea Party“ im ersten Halbjahr 2014 milder, wenn auch für eine Tea-Party unfein, dafür sprangen andere blutrünstig ein:

Freiheitlicher He.-Chr. Strache und freiheitliche „Unzensuriert – Jungen Haifisch auszuwildern“: Gegen Frauen

Und immer noch abrufbar, heute, am 9. Dezember 2014, mit gestiegener Zustimmung. Allerdings nicht sehr viel. Wer darin etwas Positives sehen kann …

FPÖ-Unzensuriert – Männer onanierten vor einer Frau

Männer onanierten vor einer Frau … das ist nicht die Schlagzeile, die der gesinnungsgemäß zensierten Website der identitären Gemein-Schaft einfällt, sondern „Afrikaner onanierten vor Mutter“.

FPÖ-Unzensuriert - Weihnachtserzählung

FPÖ-Unzensuriert erzählt eine Adventgeschichte – recht frei nach der „Augsburger Allgemeinen“ …

Bloß, mit einer Schlagzeile Männer onanierten vor einer Frau könnte die Unzensuriert keinen Kommentar schreiben, nichts könnte sie unter einer derartigen Überschrift schreiben, sie könnte nicht einmal die Überschrift selbst schreiben, sie könnte wieder einmal nichts liefern, das ihre Schreibstaffel begierig aufnehmen könnte, um das in deren Kommentaren klar zu schreiben, worum es ihr mit ihren Kommentaren geht, was ihre Kommentare bewußt und gewollt auslösen sollen, wie auch wieder in diesem konkreten Fall über einen Vorfall in Deutschland.

Jedoch mit „Afrikaner …“ kann sie liefern, was gierig von ihr erwartet wird, die Empörung, „… bedrängten eine deutsche Mutter sexuell.“ Wenn das Bild dazu aber bloß eine Gasse zeigen kann, muß die Bildunterschrift umso deutlicher zur Empörung ihrer Schreibstaffel, von der sie sich die rechte Erregung erwartet, anstacheln.

Es grenzt schon an Perversität, klarstellen zu müssen, daß mit keiner Silbe das Verhalten dieser drei Männer,  über die die „Augsburger Allgemeine“ doch anders als die von ihr abschreibende zu einem Weihnachtswunder umschreibende Unzensuriert berichtete, gebilligt wird. Aber in dieser gesellschaftlichen Atmosphäre, hervorgerufen nicht nur, aber vor allem durch das freiheitliche Aufhußen der Menschen gegeneinander, ist es notwendig, zuerst einmal klarzustellen, daß es nicht darum geht, irgendwen zu verteidigen, zu entschuldigen. Männer mit einem derartigen Verhalten, ganz gleich, woher sie kommen mögen, sind nicht zu verteidigen, nicht zu entschuldigen.

Es waren Männer, die öffentlich vor einer Frau onanierten, Männer, das ist der entscheidende Punkt, Männer aus Europa, Männer aus Afrika, Männer aus Australien, Männer aus Amerika, Männer aus Donauwörth, eines eint die Männer auf dieser Welt, der Drang zur öffentlichen Onanie. Darüber könnten beispielsweise Frauen in Wien einiges erzählen, die etwa im Prater ihre Laufrunden absolvieren, die an onanierenden Männern vorbei müssen, von denen aber nicht gesagt werden kann, woher sie kommen, sondern nur eines mit Bestimmtheit gesagt werden kann, es sind Männer mit heruntergelassenen Hosen, die eindeutig onanieren.

Es wäre vielleicht nicht uninteressant, einmal einen entsprechenden wienweiten oder österreichweiten Aufruf zu starten, um herauszufinden, wie viele Frauen heute noch im Prater oder irgendwo in diesem Land an onanierenden Männern vorbei müssen.

Facebook Unzensuriert - Sehet ein liebend Volk

Wegen Gesundheitsgefährdung wird abgeraten, zu diesem auf der Plattform des Unternehmens Facebook gebrauten Brechmittel zu greifen.

Also nicht nur im Wiener Prater. Und nicht nur Frauen werden durch onanierende Männer passiv belästigt, auch Männer sind davon betroffen. Wer in die unangenehme Situation kommt, in Wien gewisse öffentliche Pissoirs eilig und also alternativlos aufsuchen zu müssen, weiß, was damit gemeint ist. Und hier stehen keine Afrikaner, Australier, Amerikaner, vielleicht auch, aber wer noch nie dabei gesehen wurde, waren sogenannte Schwarzafrikaner. Hingegen Männer. Weiße Männer. Sogenannte einheimische Männer, die an ihren schweinebratensemmelknödelgestopften Bäuchen, im Winter an ihren Trachtenüberziehern, kurz und schlecht, an ihrer typischen Kleidung, die als Standardmode von österreichischen Wirtshäusern her bestens bekannt ist, als sogenannte österreichische Einheimische sofort und leicht zu erkennen sind.

FPÖ-Unzensuriert - Männer onanierten vor einer Frau

Wenn Sie das Gefühl haben, zur Linderung von Magenkrämpfen oder bei Migräne sich übergeben zu müssen, aber nicht können, greifen Sie nicht zu teuren Medikamenten – Kommentare der Unzensuriert-Schreibstaffel garantieren sofortiges Kotzen.

Und wieder einmal nimmt die Schreibstaffel der freiheitlichen Unzensuriert gierig den ihnen öffentlich präsentierten Knochen in die Hand und schreibt über Rassenlehre und so weiter und so fort … Gehässig und erfüllt von Gewalt, gesinnungsgemäß nicht gegen Männer, sondern gegen Menschen aus Afrika … Es mag das gar nicht zitiert werden. Abstoßend, ekelig wie immer. Wenn Sie sich unwohl fühlen und meinen, eine Linderung könnten Sie sich dadurch verschaffen, indem Sie sich übergeben würden, aber Sie sich nicht übergeben können, dann lesen Sie die Ergüsse der Schreibstaffel in der Collage: das ist eine Garantie zum Kotzen.

Facebook - Freund bedeutender Herren

Wendelin Mölzer, Johann Gudenus, Christian Höbart, Werner Herbert, Harald Vilimsky u.v.a.m. sehen in Josef Probst einen bedeutenden Mann, und es erfüllt sie mit Stolz, daß sie mit ihm befreundet sein dürfen, von seiner Bedeutung auch etwas auf sie abfällt.

Sollten Sie davon noch nicht gekotzt haben, wird dennoch wegen Gesundheitsgefährdung abgeraten, das auf der Plattform des Unternehmens Facebook zur Verfügung gestellte Brechmittel einzunehmen. Als Warnung reicht aus, was Josef Probst schreibt: „Sofort erschießen die Dreckschweine!“ Josef Probst ist, wie gesehen werden kann, ein Freund von Männern, die ihn als ebenbürtig bedeutend sehen müssen, wenn sie ihn als ihren Freund – möglicherweise ist er ebenso bedeutend und also für die freiheitliche Gemein-Schaft bereits angesehen als ein nächster idealer und idealistischer Kandidat für ein Mandat auf Landes- oder Bundes- oder EU-Ebene …

PS Was sich tatsächlich in Deutschland zugetragen hat, kann von hier aus nicht beurteilt werden. Was aber die gesinnungsgemäß zensierte Website der freiheitlichen Gemein-Schaft auch mit diesem Kommentar bezweckt und will, kann eindeutig festgestellt werden. Dazu braucht es nur eines, den Vergleich zwischen dem Bericht der „Augsburger Allgemeinen“ und dem Kommentar der Unzensurierten.

PPS Die Schreibstaffel beginnt schon jetzt, wie die Kommentare zu den onanierenden Männern zeigen, in der besinnlichen Adventzeit, sich für die vielen gesegneten Wünsche an sie durch gewählte Mandatare und Mandatarinnen der identitären Gemein-Schaft anhänglich zu bedanken.

FPÖ wünscht der Unzensuriert-Schreibstaffel gesegnete Weihnachten und Kraft für 2015

Ach, wie zeigt gerade zur Weihnachtszeit Unzensuriert wieder sich „der Wahrheit verpflichtet“ – aber auch der Unabhängigkeit von einer Partei … Gibt es denn je noch einen größeren Beweis für die Unabhängigkeit von Unzensuriert von der identitären Gemein-Schaft, als die Wünsche an die Leserinnen und Leser von Unzensuriert?

Adventkranz FPÖ-Wünsche an Unzensuriert-Schreibstaffel

Adventkranz der FPÖ-Wünsche – Kraft für 2015

Aus allen Tälern und Auen, von allen Bergen senden gewählte Mandatare und Mandatarinnen aus den Landtagen, aus den Parlamenten und gar dicht geschlossen der FPÖ-Landtagsklub aus dem Oberösterreichischen der Leseschaft von Unzensuriert ihre Weihnachts- und Neujahrswünsche, somit auch der aus der Leseschaft rekrutierten Schreibstaffel. Und gerade die Schreibstaffel wird mit recht verstandendem Dank die Wünsche Kraft für 2015 lesen und dabei zufrieden auf ein Jahr 2014 mit Zuversicht auf 2015 zurückblicken, in dem sie sich auch wieder besonders hervortun wird, wie schon all die Jahre zuvor. Das gebietet ihr der Stolz und die Ehre, die hohe Herrschaft nicht zu enttäuschen, wieder ein Jahr lang Kommentare als Dank für die gesegneten Wünsche zu senden.

In den Adventkranz der FPÖ-Wünsche wurden ein paar Kommentare der Schreibstaffel gelegt, um Ihnen einen Eindruck zu vermitteln, wie von Frieden und Nächstenliebe die Schreibstaffel das ganze Jahr über beseelt ist, und nicht nur zur Weihnachtszeit, nicht nur zur Weihnachtszeit. Aber auch mit ein paar Kommentaren der Unzensuriert selber wurde der Adventkranz der FPÖ-Wünsche geschmückt, um Ihnen einen Eindruck zu vermitteln, wie von Frieden und Nächstenliebe die Unzensuriert das ganze Jahr über beseelt ist, und nicht nur zur Weihnachtszeit, nicht nur zur Weihnachtszeit.

Die Adventzeit ist eine besinnliche Zeit und läutet das Ende eines Jahres ein. Rechter Augenblick, auch zu erinnern, wer im kommenden Jahr nicht mehr mit rechter Tat der Schreibstaffel und der Kommentarstaffel zur Seite stehen wird. Darum die Aufnahme in den Adventkranz der FPÖ-Wünsche die Erinnerung an Hans Becker Sothen. Es mag außerhalb dieser Gemein-Schaft seltsam angemutet werden, daß der in diesem Jahr Verstorbene öffentlich bis zu seinem Tod nicht als Chefredakteur von Unzensuriert bekannt gewesen ist, aber innerhalb dieses gläubigen Bundes sind Geheimnisse nicht sonderlich, sondern einendes Mysterium der Gemeinschaft.

Aber die Treue zu dem Hause, in dem Hans Becker Sothen ebenfalls wirkte, bleibt über seinen Tod hinaus ungebrochen, auch auf einer recht profanen Ebene – an der Unzensuriert ist der Ares-Verlag beteiligt. In diesen modernen Zeiten ist es kein Vergehen mehr, den Adventkranz auch mit einem geschäftlichen Beleg über diese Beteiligung zu schmücken. FPÖ und Unzensuriert und Ares, Gemeinschaft der Gesinnten, in Treue verbunden seit Anbeginn dieser Website. Bereits der Ahnherr dieser Homepage war Ares … Sein Name wird Ihnen wohl kaum noch auf Anhieb einfallen, aber seien Sie ohne Sorge, das ist nicht Ihr Versäumnis … Dr. Martin Graf war es,  daneben war er auch für eine gewisse Zeit III. Präsident NR. Mit ihm gemeinsam trug schon Barbara Rosenkranz die Fackel der Gesinnungstreue zu Ares, und sie trägt sie nun weiter, aufgefahren als Kolumnistin zu rechten …

„Der Standard“ – Qualitätszeitung mit Personal, das mit Humor Größe zeigt

Ab und an wird gefragt, wie das denn ausgehalten werden könne, alle diese Grauslichkeiten zu lesen, dann auch noch darüber, genauer, dagegen zu schreiben …

Ab und an gibt es dafür doch so etwas wie eine Entschädigung. Heute ist wieder so ein Tag der Entschädigung. Die Entschädigung wird mit der Münze Heiterkeit bezahlt. Wenn etwa Personen aus dem sogenannten rechten Lager versuchen witzig zu sein. Aber auch von Personen nicht aus dem sogenannten rechten Lager, die humorlos reagieren. Wie eben heute Colette M. Schmidt, Journalistin.

Denn kaum war

FPÖ-NR Gerhard Deimek ist kein Standard-Versager mit Tochter, die auf 88 tippt

heute veröffentlicht, reagierte Colette M. Schmidt, indem sie auf der Plattform des Unternehmens Twitter es sofort beendete, weiterhin eine „Followerin“ zu sein. Das ist Größe. Das ist Humor. Das ist Kritikfähigkeit. Das ist Reflexion. Das ist Souveränität. Das ist …

Colette M. Schmidt soll aber bedankt sein, eine – wenn auch nicht sehr aufmerksame – „Followerin“ gewesen zu sein, ihr gebührt dennoch ein herzlicher Dank, nämlich ausschließlich dafür, eine Münze als Entschädigung gezahlt zu haben. Mit der Münze lassen sich wieder ein paar Grauslichkeiten leichter ertragen.

Eine Followerin verabschiedet sichKaum also war der oben verlinkte Text über NR Deimek, der kein Standard-Versager ist, veröffentlicht, wollte auch eine zweite Person keine „Followerin“ mehr sein … Wahrscheinlich auch eine aus dem medialen Bereich, in dem Solidarität eine fixe Größe ist. Wie in diesem Text bereits geschrieben, besteht keine Hoffnung mehr auf aufmerksame „Follower“ aus dem Medienbereich, aber es wird die Hoffnung nicht aufgegeben, daß Wählerinnen und Wähler aufmerksam lesen und bei ihrer Stimmabgabe in jedweder Wahl es mit berücksichtigen, ehe sie die identitäre Gemein-Schaft ankreuzen, also über sich selbst als Wähler und Wählerinnen ein vernichtendes Urteil abgeben.

FPÖ-NR Gerhard Deimek ist kein Standard-Versager mit Tochter, die auf 88 tippt

In der Tageszeitung „Der Standard“ hat NR Gerhard Deimek, einer aus der identitären Gemein-Schaft im österreichischen Parlament, die Gelegenheit bekommen, sich zu äußern, zu dieser Presseaussendung mit der Chiffre „88“.

NR Gerhard Deimek - Kein Standard-Versager mit 88 tippender Tochter

Die Kommentare des Gerhard Deimek.

Und das ist auch vollkommen richtig und in Ordnung. Nur wie das geschieht, das läßt wieder einmal tief blicken. Nicht nur in die identäre Gemein-Schaft, sondern auch in die Medien in diesem Land, im konkreten Fall in den „Standard“.

Prono ever, immer bäuchlings, vor der Autorität. Das Muster ist bekannt. Wenn etwas Unangenehmes geschieht, dann sind es die Angestellten, die etwas angestellt haben, dann sind es die Angestellten, die versagt haben. Die Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen also, aber nicht die gewählten Mandatare und Mandatarinnen der identitären Gemein-Schaft, und die Medien nehmen es, vor ihnen stets auf dem Bauch liegend, auf und stellen sie an den Pranger. Aber nicht nur die Medien in diesem Land, auch Politikerinnen von anderen Parteien agieren nach diesem Schema. Schließlich wähnen sie sich gemeinsam als die sogenannte Führungsschicht in diesem Land, die nicht …

Und wenn ein freiheitlicher Mandatar doch einmal für einen Angestellten in die Bresche springen will, wie in dem konkreten Fall, dann muß die Tochter des Angestellten herhalten, für die „88“ geradestehen, aber selbstverständlich kein gewählter Mandatar. So absurd diese Erklärung ist, so tief läßt diese Ausrede blicken. „Die kleine Tochter des Pressereferenten“ habe … Das sagt sehr viel über die Erziehung in dieser Gemein-Schaft aus, daß eine „kleine Tochter“ kein andere Ziffernfolge zu tippen vermag, als eben „88“. Es wird leider nicht mitgeteilt, ob die „kleine Tochter“ schon ein wenig lesen könne, oder wenigstens das Wort „Israel“ bereits zu erkennen vermag, und also ohne ihrer Gesinnung schon ganz bewußt zu sein, in eine Presseaussendung zu Israel automatisch „88“ und keine andere Ziffernfolge zu tippen imstande ist. Wie Erziehung in der identitären Gemein-Schaft fruchtet, darüber könnten etwa die Kinder von Gudenus und Mölzer wohl einiges erzählen.

Nachdem NR Gerhard Deimek ausführlich über versagende Angestellte schwadronieren darf, stellt sich Colette M. Schmidt mutig hin, richtet sie sich auf, fragt ihn nach den „Entgleisungen“, Colette M. Schmidt bietet mutig und unerschrocken den „Unterzeichnern“ die Stirn, die

„auch Kommentare hinterlassen. Unter diesen befinden sich heftige antisemitische Kommentare, wie stopptdierechten.at entdeckte. Da ist etwa vom ‚Weltjudentum‘ die Rede, das „1933 Deutschland den Krieg erklärte‘.“

Was für eine Beruhigung aber für Colette M. Schmidt und somit für Leser und Leserinnen der Qualitätszeitung „Der Standard“ muß die Antwort von NR Gerhard Deimek sein, mit ihm, auch mit ihm einen freiheitlichen Abgeordneten im österreichischen Parlament zu wissen, der vor solchen „heftige[n] Kommentaren nicht versagt, nicht auf dem Bauch liegt:

„Auf die Entgleisungen angesprochen, betont Deimek, die Kommentare nicht gesehen zu haben, ‚weil ich die Seite kaum noch warte‘. Er bedaure, dass ‚bei so einem wichtigen Thema auch immer dieselben Leute aus ihren Löchern gekrochen kommen‘, und werde jedenfalls die Kommentare entfernen und ‚meinen Anwalt prüfen lassen, ob wir diese Leute anzeigen‘.“

Ja, über freiheitliche Mandatare und freiheitliche Mandatarinnen könnte nur das Rechtguteste geschrieben werden, aber ihre Arbeitnehmerinnen sind nicht so, aber die Kinder ihrer Arbeitnehmer sind nicht so, ja, die FPÖ wäre recht gut, aber ihre Kommentatorinnen sind nicht so, ja, NR Gerhard Deimek ist gut, aber seine Kommentatoren, die sind nicht so. Wie sehr diese Zusammenfassung stimmt, kann, darf empfohlen werden, anhand der Kommentare von NR Gerhard Deimek beispielhaft überprüft werden:

NR Gerhard Deimek: „Mobben sie andere.“

FollowerPS Die Hoffnung wird aber – noch – nicht aufgegeben, daß es doch aufmerksamere „Followers“ gibt, als Colette M. Schmidt eine ist. Auch aus dem Medienbereich, obgleich bei diesen die Hoffnung im Grunde schon aufgegeben wurde. Wobei doch allenthalben gerade auf der Plattform des Unternehmens Twitter festzustellen ist, daß besonders Menschen aus dem Medienbereich sehr anders als in ihren brotberuflichen Artikel schreiben. Vielleicht sollten gar nicht mehr ihre Artikel für ihre Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen gelesen werden, sondern ihre Kommentare beispielsweise auf Twitter, wo sie sich privat und frei, nicht gedrängt fühlen und sind, ihr Wissen und ihre Informationen zu verbergen …

Formel der FPÖ – Rechtsextremismus ist gleich Patriotismus

FPÖ-ZZ 49-2014 Großer Patriotenkopf - Verteidiger von Mördern

„Wo Maitre Jean-Louis Tixier-Vignancour steht, ist immer rechts, ganz weit rechts, mögen auch die Vorzeichen wechseln. Der 54jährige Pariser Advokat, ehemaliger Abgeordneter der Nationalversammlung und einer der prominentesten Strafverteidiger Frankreichs, war nacheinander Monarchist, Faschist, Pétainist, Antisemit und Poujadist. Er diente dem Weltkrieg-II-Kapitulanten Péain in Vichy als Vize-Propagandachef und säuberte Frankreichs Film-Industrie von jüdischem Einfluß.“

Es liegt wieder eine Nummer der „Zur Zeit“ vor, die 49 vom 5. bis 11. Dezember 2014. Diesmal sind gleich drei NRs, also auch Abgeordnete im österreichischen Parlament, mit Beiträgen vertreten: der die ZZ führende Wendelin Mölzer, Wehrmachtsexperte Harald Stefan und Walter Rosenkranz. Es fehlt wieder nicht die ganzseitige Werbung des freiheitlichen Parlamentsklubs; was nach wie vor fehlt, ist die Antwort, ob die FPÖ mit Steuergeld dieses Medium finanziert.

FPÖ ZZ 49-2014 Große PatriotenköpfeDieses Medium, das auch in der Nummer 49 nach der Formel Rechtsextremismus ist gleich Patriotismus seine Artikel schreibt. Eine Formel, nach der in der identitären Gemein-Schaft insgesamt gerechnet zu werden scheint. Es scheint auch die einzige Formel zu sein, die in dieser Gemein-Schaft ausgerechnet werden kann.

Diesmal schreibt Erich Körner Lakatos über Jean-Louis Tixier-Vignancour, der in diesem Medium der freiheitlichen Gemein-Schaft vorgestellt wird als „einer der großen Köpfe im Frankreich des 20. Jahrhunderts. Und an seiner Seite war Jean-Marie Le Pen, wie heute gewählte Mandatare der Freiheitlichen, von He-Chr. Strache aufwärts, an der Seite seiner Tochter …

Freiheitlicher Code Patriotismus - Jean-Louis Tixier-VignancourEs muß auf den Inhalt dieser Feier eines „Patrioten“ nicht eingegangen werden. Es ist der Inhalt, wie er, um den in diesen Kreisen recht angesehenen Udo Ulfkotte zu paraphrasieren, eben in einer Bude der Desinformation gemanscht wird.

Großer Kopf für Freiheitliche - Jean-Louis Trixier VignancourFestzuhalten ist bloß, besonders, nein, ausschließlich für Wähler und Wählerinnen: Rechtsextremismus ist gleich Patriotismus, das ist die freiheitliche Formel. Es kann auch gesagt werden, Patriotismus ist ein weiterer Code für Rechtsextremismus. Wie beispielsweise Südtirol ein Code ist, ein Code, der „Startsymbol“ genannt wird. „Startsymbol“ für was? Für einen „Eurofaschismus“.

PS Was für ein „großer Kopf“ dieser Mann war, kann auch in einem Protokoll einer Kabinettssitzung in Deutschland aus 1967 nachgelesen werden. Er war ein derart „großer Kopf“, daß für ihn nur eine Huldigung angemessen war: „Distanzierung“.

Höhere Steuer auf Bücher – Das trifft keinen Pröll

Das könnte sich Finanzminister Hans Jörg Schelling und mit ihm die christschwarze Partei – zuviel gesagt – denken, eine Erhöhung des Mehrwertsteuersatzes für Bücher würde keinen Pröll treffen, und, das ist das Wichtige daran, das würde einen Pröll nicht verärgern, denn wer schon ein Buch hat, läßt eine Erhöhung der Steuer auf Bücher kalt, vor allem dann,  wenn zugleich der Schweinsbraten weiter billig heiß genossen werden kann.

Damit ist aber mit keinem Buchstaben für eine Mehrwertsteuererhöhung auf Lebensmittel das Wort geschrieben.

Was die Erhöhung des Mehrwertsteuersatzes für Bücher, Zeitungen, Kunstwerke, Theater- und Konzertkarten auslösen würde, ist leicht zu beschreiben.

Erstens ist es abstoßend.

Finanzminister Hans Jörg SchellingEs ist diese Gedankenlosigkeit abstoßend, weil auf der einen Seite wird in diesem Land sekündlich über Bildungsverlust gejammert und händeringend nach Rezepten gegen den Bildungsniedrigstand gesucht. Und nun sollen die notwendigen Mittel zur Erhöhung der Bildung höher besteuert werden. Eine höhere Besteuerung der Bildungsmittel wird die Bildung in diesem Land explodieren lassen. Ein Schelling ist der Schelling nicht, und mit dieser Feststellung, ist der derzeitige Finanzminister noch freundlich besprochen.

Dabei wird noch nicht einmal von den Büchern der sogenannten schönen Literatur gesprochen, sondern nur von den Büchern, die beispielsweise während eines Studiums für das Studium angeschafft werden müssen. Der allseits bekundete Wille zur Anhebung der sogennanten Akademiker- und Akademikerinnenquote in Österreich wird in nie erträumte Höhen aufsteigen. Bald wird es in Österreich einen einhundertprozentigen Anteil von Akademikerinnen und Akademikern geben. Dafür muß bloß ein Parameter in der Zählung geändert werden: Ist der Landesvater ein Akademiker, so sind alle seine Untertanen und Untertaninnen auch mit einem akademischen Grad Ausgezeichnete und mit Herr Doktor unabhängig vom Geschlecht anzusprechen, wie in der guten alten Zeit, als die Frau eines Doktors automatisch eine Frau Doktor war.

Und eine Anhebung des Mehrwertsteuersatzes für Zeitungen – wer wird noch Qualitätszeitungen lesen müssen, diese werden dann ja ohnehin von, nein nicht von dem Schelling dieser Tage gelesen, sondern von dem Herrn Doktor aus dem Land der bewaldeten vier Viertel, und für seine als Herr Doktor Angesprochenen bleiben die zwei Umsonsten, aus denen sie sich die schönen Bildchen ihrer Landesväter ausschneiden können. Andere Zeitungen wird es dann wohl bald nicht mehr geben. Aber das trifft keinen Pröll, auch keinen anderen Landesvater, die können sich dann immer noch Die Welt einfliegen lassen.

Und die Erhöhung des Mehrwertsteuersatzes für Kunstwerke … Nun, wo sind noch Kunstwerke? Gibt es denn überhaupt noch welche, außer die von Schiele und Klimt schon verkauften. Das Ansehen des Landes kann durch die Erhöhung des Mehrwertsteuersatzes nur regelrecht explodieren. Bald wird nicht nur mehr von einem Kunst- und Kulturland Österreich gesprochen werden, sondern von dem Klimt-und-Mozart-Schiele-Land gesprochen werden können. Wie neidisch werden dann andere Länder sein, die weiter mit der madigen Bezeichnung Kunst- und Kulturland ihr Dasein fristen werden müssen.

Zweitens ist es abstoßend.

Es ist diese Einfallslosigkeit.

Wer muß denn auch noch in das Theater? Die Schmiere gibt es ohnehin kostenlos. Täglich. Diesmal aber nicht vom historischen Schelling, sondern beispielsweise auch von dem dieser Tage, wie immer sie oder er heißen mag und auftritt auf dem Heuboden Zur Bundesregierung.

Drittens ist es abstoßend.

Es ist dieses Starren auf Zahlen, und dabei nicht einmal Zahlen lesen zu können, vor allem im Hinblick auf ein größeres Ganzes.

Auch eine Erhöhung des Mehrwertsteuersatzes für den Personenverkehr, also für den öffentlichen Verkehr, soll kommen. Was für eine glorreiche Idee. Wie wird das die Kommunikation in diesem Land befördern? Wenn dieses Land ein vollkommen entbuchtes und zeitungsloses Land sein wird. Die Kommunikation unter den Menschen ist dann gut vorstellbar. In den Händen die ausgeschnittenen Landesväterbilderchen aus den zwei Umsonsten, aus ihren Autos einander Auto! Auto! Auto! zurufend, Busse und Straßenbahnen drehen leer ihre Runden, und jene, die zu Fuß gehen müssen, weil sie sich die Fahrscheine für den öffentlichen Verkehr nicht mehr leisten werden können, aber auch kein Auto, werden beim Anblick der Autos stehenbleiben und rufen: Auto! Auto auch! Auch Auto! Haben! Auto!

Viertens ist es abstoßend.

Weil es bereits jetzt abstoßend genug ist, bevor die Erhöhung dieses Mehrwertsteuersatzes überhaupt in Kraft getreten ist. Deshalb, weil es möglicherweise bloß noch eine steuerrechtliche Anpassung an die Wirklichkeit in diesem Land ist.

Fünftens ist es abstoßend.

Anstatt in diesem Bereich über Senkung des Mehrwertsteuersatzes nachzudenken, etwa auf unter fünf Prozent, wie es diesen in einigen Ländern gibt, um beispielsweise steuerrechtlich Bildung, zu der ursächlich Kunst, Kultur, Literatur in ihren mannigfachen Ausprägungen gehören, zu fördern, aber auch den öffentlichen Verkehr, will steuerrechtlich dafür gesorgt werden, daß alle dort ankommen, wo der Schelling dieser Tage schon ist: auf dem Heuboden, natürlich nicht ganz, sondern auf dem für sie hergerichteten Heuboden unter dem Heuboden, auf dem – auch – er trampelt.

Ein Mehrwertsteuersatz von einem Prozent für Bücher, Zeitungen, Theater und so weiter und so fort wäre tatsächlich förderlich, darüber hinaus mehr als angemessen, wird etwa bedacht, daß ausgerechnet ein Lieferant von Büchern mit einem Steuersatz von einem Prozent für alle Einnahmen in Europa …

Sechstens ist es abstoßend.

…

Siebentes, es bleibt dabei, ist es abstoßend.

…

Achtens, es kann nichts anderes gesagt werden, ist es abstoßend.

….

Neuntens …

Zehntens ist es abstoßend.

Die Schaffung eines Landes mit Menschen in Agonie. Denn. Der Mehrwertsteuersatz für Medikamente soll niedrig, begünstigt bleiben die Medikamentenhinwendung, die Hineintreibung eines ganzen sogenannten Volkes in den absoluten Medikamentenrausch zur totalen Betäubung und Handlungsfähigkeit …

Elftens ist es abstoßend.

Wird auch daran gedacht und erinnert, was unentwegt begünstigt wird, während zugleich Förderungen im Bereich der Wissenschaft gestrichen werden:  Erhöhungen der Absetzbarkeit der Kirchensteuer …

Zwö…

Opferstock und Rosenkranz: Die letzte Wahl der Menschen – Identitäre Gemein-Schaft

Es werden „Die letzten Tage der Menschheit“ morgen zum letzten Mal im Volkstheater gespielt. Welch ein Glück, es heute noch gesehen zu haben. Welch ein Unglück zu rufen, daß es nur noch die morgige Vorstellung gibt, ist gerechtfertigt als spontane Reaktion wie das Bravo beim Applaudieren, sonst menschgemäß übertrieben. Schad‘ aber ist es, weil so viele Menschen, die auch Wähler und Wählerinnen sind, nicht mehr sehen können werden, was für eine Lachnummer in Tracht Ottokar Kernstock bereits für Karl Kraus war, vor bald einhundert Jahren, und was für ein verehrungswürdiger Priesterschreiber bald einhundert Jahre später er für Freiheitliche noch immer ist …

Opferstock und RosenkranzKernstock eignete sich auch hervorragend dafür, den Opferstock zu füllen, dann, wenn die Menschen, die er mit seinen Gedichten in den Krieg trieb, Opfer waren, zum Gehen einen Stock brauchten und sich keinen leisten konnten, wurde für die Opfer seiner Gedichte gesammelt, wieder mit Versen von dem Priester, dessen Kern seines literarischen Stocks der Opferstock ist – Menschen sollen pflichtbewußt opfern, die einen ihre körperliche und seelische Unversehrtheit, die anderen ihr auch an Kriegen verdientes Geld als Ablaß und Eintrittskarte in das Himmelreich.

FPÖ Unzensuriert Kernstock RosenkranzMysterium des Himmelsreiches: Kernstock war ein Opferstock, der auch schreiben konnte, zwar nicht gut, aber immerhin so gut, daß heißt, so schlecht, daß es für Freiheitliche reicht, ihn auch heute noch … Aber mit einem Rosenkranz in der Hand, wird jeder Zeile zu einem Vers, einem Psalm, und wer eine Rosenkranz in der Hand hat … Vom Opferstock bis zur Rosenkranz: es kann nicht gesagt werden, es hätte in diesem nationalistischen Bund einen Fortschritt im Hinblick auf Bildung im allgemeinen und auf literarische Bildung im besonderen gegeben.

Aber es soll nicht ungerecht gegen Freiheitliche geschrieben werden. Es darf dabei ja nicht vergessen werden, daß es auch andere in diesem Land gibt, die keine Freiheitlichen sind, und dennoch für die Beibehaltung der nach Opferstock benannten Straßen und Plätze und Gassen sich einsetzen.

Es werden „Die letzten Tage der Menschheit“ morgen zum letzten Mal im Volkstheater gespielt. Und das ist schad‘. Nicht nur deshalb, weil viele, viel zu viele, nicht mehr sehen werden können, was für eine Partei, auch wegen der Treue zum Opferstock, sie wählen, wenn sie die FPÖ wählen, und nach der Aufführung vielleicht, wenigstens für einen Moment, sich denken, die letzte Wahl war wirklich die letzte Wahl, also die EU-Wahl im Mai 2014 war wirklich die letzte Wahl, dieser Partei eine Stimme gegeben zu haben.

PS Und noch aus einem anderen Grund ist es schad‘, daß es morgen die letzte Aufführung gibt. Mit Karl Kraus fällt viel ein, was über Medien zu sagen ist, und das, was mit Karl Kraus zu Medien gesagt werden kann, ist alles, nur eines nicht: schmeichelhaft für die Medien von heute. Auch einhundert Jahre später reicht als vernichtendes Urteil über die heutigen Medien, was Karl Kraus vor … Karl Kraus als Ansporn, um Herrn Keuner zu aktualisieren, der vor Jahrzehnten sagte: „Ich will andere Zeitungen.“ Und heute würde er vielleicht sagen: „Ich mache eine andere Zeitung.“ Tatsächlich aber muß heute gesagt werden: „Wir wollen andere Medien machen.“

Es ist noch gar nicht so lange her, daß über eine, die heute schreibt, geschrieben wurde, eine Schalek wird sie nicht mehr werden …

Und weil in der Glosse, wie in der ersten Collage zu lesen ist, aus der „Fackel“ die Neue Freie Presse erwähnt wird, nun ja, richtiger, nun nein: „Die Presse“ …

PPS In der zweiten Collage kann gelesen werden, wie die gesinnungsgemäß zensierte Website der Freiheitlichen sich nicht nur für Ottokar Kernstock, sondern auch für Conrad von Hötzendorf … Beim Einsatz für Hötzendorf sind die Freiheitlichen ebenfalls nicht allein … Aber so gesinnungsgemäß beseelt vom Gedanken des Opfern, Menschen die Pflicht aufzuerlegen, Opfer am Stock zu werden, ist wohl keine andere gewählte Organisation in diesem Land, wie es sich aktuell wieder einmal offenbarte, beim Sturmlauf der identitären Gemein-Schaft gegen das Denkmal für Verfolgte der NS-Militärjustiz …

PPS Die zweite Collage eignet sich auch recht dafür, wieder einmal darauf hinzuweisen, was für ein Schattendasein die identitäre Gemein-Schaft Daten und Fakten zuweist … Die Sache mit der Tafel für Josef Stalin stellt sich doch anders dar, wie ebenfalls nachgelesen werden kann.