Wenn es den Menschen tatsächlich um ihre Gesundheit ginge, würde es wohl nicht notwendig sein, über Testpflicht, über Impfflicht nachzudenken, wenn es den Menschen tatsächlich um ihre Gesundheit ginge, würde es woh nicht notwendig sein, sich für für das Testen, für das Impfen Belohnungen auszudenken, Menschen zum Testen, zum Impfen mit einem Geschenk zu motivieren, sie etwa mit einem Gutschein für ein Gulasch und ein kleines Bier für das Testen, für das Impfen, für ihren Aufwand zu entgelten.
Wenn es den Menschen tatsächlich um ihre Gesundheit, um ihr Leben, um ihr Abwenden ihres frühzeitigen Todes ginge, würden sie im Testen, im Impfen, im Tragen einer Nase-Mund-Schutzmaske, im Abstandhalten keinen Aufwand sehen, sondern eine Selbstverständlichkeit, eine naturgemäße Notwendigkeit, einen menschgemäßen Eigenbeitrag zum Erhalt der eigenen Gesundheit, zur Qualitätsverbesserung des eigenen Lebens, zum Abwenden eines eigenen frühzeitigen Todes.
Wenn allein an die äußerst geringe Beteiligung an den Tests, wenn allein an die äußerst hohe Verweigungsbereitschaft zur Impfung gedacht wird, kann gesagt werden, das ist eine weitere Coronalüge, wenn Menschen sagen, es geht ihnen um ihre Gesundheit.
Worum es ihnen tatsächlich geht? Was ihnen wirklich wichtig ist? Blind und taub den Mund aufzureißen, nicht für die Gesundheit, nicht für das Leben, nicht für das Abwenden des frühzeitigen Todes, sondern für die eigene Krankheit und den eigenen Tod, und Tod und Krankheit auch den anderen. So ist es gut, daß sie keine Nase-Mund-Schutzmaske tragen; so ist es besser zu sehen, daß sie augenlos, ohrenlos mit einem weit aufgerissenen Mund sind.
Die Coronalüge besteht nicht darin, das Coronavirus zu leugnen. Die Coronalüge besteht darin, zu sagen, es geht um die Gesundheit der Menschen, die Coronalüge besteht darin, zu sagen, es geht darum, Menschen vor dem Tod zu bewahren.
Jährlich sterben weltweit Millionen von Menschen frühzeitig durch Luftverschmutzung …
Die Coronalüge besteht nicht darin, das Coronavirus zu leugnen. Die Coronalüge besteht darin, zu sagen, es geht um die Gesundheit der Menschen, die Coronalüge besteht darin, zu sagen, es geht darum, Menschen vor dem frühzeitigen Tod zu bewahren.
Jährlich sterben weltweit Millionen von Menschen frühzeitig nicht durch das Coronavirus, sondern … Was aber wird dagegen unternommen? Vor allem sofort. Nichts. Es gibt Pläne, ja, die Pläne gibt es, Pläne, gedacht zur Umsetzung in Jahrzehnten. Bis zum Jahr 2050 soll dies und das geschehen. Drei Jahrzehnte noch, in denen jährlich weiter Millionen und Millionen von Menschen frühzeitig sterben werden, nicht durch das Coronavirus, sondern …
Die Coronalüge besteht nicht darin, das Coronavirus zu leugnen. Die Coronalüge besteht darin, zu sagen, es geht um die Gesundheit der Menschen, die Coronalüge besteht darin, zu sagen, es geht darum, Menschen vor dem frühzeitigen Tod zu bewahren, die Coronalüge besteht darin, zu sagen, die Triage zu verhindern.
Während doch tatsächlich weltweit nichts anderes als die Triage täglich passiert, die Triage außerhalb der Krankenhäuser, die Triage nicht auf den Intensivstationen, sondern die überall und allgegenwärtig stattfindende Selektion der Menschen, in die, die frühzeitig zu sterben haben, und die, die nicht frühzeitig zu sterben haben, ganz ohne Coronavirus, die Selektion durch Gleichgültigkeit, durch Eigennutz, durch Profitinteressen, durch beibehaltenwollende Bequemlichkeit beim Anfahren der Skiwasserundberggebiete, das noch viele weitere Jahrzehnte, wenn nichts den Maßnahmen zur Eindämmung der Verbreitung von dem Coronavirus Vergleichbares sofort und umfangreich getan wird, von den Menschen der Regierungen, von den Menschen der Wirtschaft, von den Menschen der Konsumation.
Die derzeitige Bundesregierung in Österreich ist eine avantgardistische Regierung, wie es sich nun herausstellt, im Umgang mit Corona, mit ihrer Neuerung von Weihnachten.
Das Dekret, dem die Abgeordneten im österreichischen Parlament noch zuwinken werden, besagt,
„für den Heiligen Abend und den Christtag ist nun vorgesehen, dass Zusammenkünfte von nicht mehr als zehn Personen aus höchstens ebenso vielen Haushalten zulässig sind.“
Damit schafft die türkis getupfte christgrünschwarze Bundesregierung Weihnachten in der bisher gekannten Form ab. Die direkte Weihnacht wird durch die repräsentative Weihnacht abgelöst.
Die Repräsentanten sollen also nicht mehr gewählt werden, die Repräsentantinnen sollen also mittels Los ermittelt werden. Es böte sich dafür auch ein Würfelspiel an. Das Würfelspiel hat mehr Spielcharakter, zusätzlich den Vorteil, es muss nicht geschrieben und gelesen werden, wie es bei der Los-Variante unumgänglich ist; das käme dem spielverliebten Charakter der Familien, deren Lese-und-Schreib-Kompetenz auf das Allernotwendigste reduziert ist, sehr entgegen. Dem soll aber nicht vorgegriffen werden, welche Möglichkeiten es zur Ermittlung gibt, ob durch Los-Entscheidung oder durch Würfelspiel, auch deshalb, weil angenommen werden darf, daß Konrad Paul Liesmann oder ein anderer Philosoph hierzu bereits ein fertiges Buch hat, einen philosophischen Ratgeber, der noch vor dem vierten Adventsamstag zur Auslieferung gelangte. Aus diesem Ratgeber mit dem möglichen Titel von meinem los können dann Familien ihren Rat ziehen, wie sie ihre Vertreter für Weihnachten am besten ermitteln können. Ihre Vertreterinnen wählen, losen, würfeln. Und alle Modi von Konrad Paul Liessmann oder einem anderen Philosophen, von einer Philosphin ist ein derart gewichtiges Buch nicht zu erwarten, selbstverständlich wie stets auf der Höhe seiner Zeit philosophisch grundiert, kritisch die jeweiligen Vorteile und Nachteile aufbereitet.
Männer der Regierungen, die Corona nicht leugnen, die Verordnungen zur Eindämmung der Pandemie diktieren, im Monat Dezember diese, im Monat März jene, im August diese und immer ist ihnen der Monat Mai, in dem alles erwacht und alle zwitschern, sind ihnen der Mai, in dem ihnen im Herzen die Macht aufgeht, sie den Hauch der Diktatur spüren, an deren Spitze sie … Männer der Straße ebenso, die Corona leugnen, die die Nase-und-Mund-Schutzmaske verweigern, die gegen das Impfen sind und mit Schaummund wettern. Und so weiter. Kurzum, Männer der Regierungen und Männer der Straße geeint in der taubblinden Überzeugung, einzig im Besitze der alles erklärenden Expertise zum Virus zu sein, geeint in der ihnen unumstößlichen Überzeugung, allein in der Gnade der einzigartigen Wahrheit zu sein.
Darum wird nicht die Nase-und-Mund-Schutzmaske zur Ikone der Corona-Jahre werden, sondern der taubblind alles niederschreiende Mann der Regierungen und der Straße.
Im Traum der letzten Nacht auf dem Tisch eine Hülle mit einer halb herausgezogenen Platte, aber nicht eindeutig auszumachen, wie es in Träumen eben ist, ob diese eben erst gekauft wurde und sofort bereitgelegt, um die Songs über die allerletzten Weihnachten gleich anzuhören.
Einen Wunsch an die Träume gibt es aber. Wie schön wäre es, ginge dieser, ach dieser in Erfüllung. Ein Lied von der im Traume gesehenen Platte Jingle Bells for Last Christmas zu hören, vielleicht sogar den titelgebenden Song:
Zur letzt’n Weihnacht klimpern Die Glock’n fröhlich erlöst …
Auf einer Pandemie-Rennstrecke Cirquit de Covid-19 würde Österreich wohl die Ehre zuteil werden, daß ein Streckenabschnitt nach Österreich benannt werden würde: La chicane d’Autriche … vielleicht sogar zusätzlich eine Kurvenfolge: Séquence de courbes – Vert sur ligne de turqoise en zigzag – eine zwar ehrenwerte Benennung, aber eine viel zu lange, die wohl rasch einfach wie kurz auf zigzag …
Bis zum 23. Dezember ’20 dürfen sich, verkündet die österreichische Bundesregierung, „maximal 6 Personen plus maximal sechs minderjährige Kinder aus maximal zwei Haushalten, am 24. und 25. Dezember ’20 dürfen sich „zehn Personen aus verschiedenen Haushalten“, ab 26. Dezember ’20 bis zum 30. Dezember dürfen sich „6 Personen plus maximal sechs minderjährige Kinder aus maximal zwei Haushalten“, am 31. Dezember dürfen sich „6 Personen plus maximal sechs minderjährige Kinder aus maximal zwei Haushalten“ …
Zugleich, oh, so kümmerreich ist die Bundesregierung, dürfen in die Betriebe, in die Geschäfte, in die Banken, in die Fabriken zu Ora et Labora stets uneingeschränkt x Personen aus x Familien …
Noch ist das Politische der Katholischen lahm. Mit Tippfehlern ins Englische übersetzt, ergibt das einen Kalauer: Still the political of the catholics islam.
Aber dieser Kalauer ist schal gegen den Kalauer der österreichischen Regierungspartei:
„Die Grünen betonen, für die Trennung von Staat und Kirche zu stehen.“
Im Stehen, ja, wer glaubte das ihnen nicht. Aber wenn sie sich auf die Regierungskniestühle hinhocken, dann … Nein, auch auf den Regierungskniestühlen hockend stehen sie für die Trennung von Staat und Kirche, im Sinne der Kirche, die Kirche, die vom Staat getrennt sein will, die Kirche, die ihre Gesetze über den Gesetzen des Staates stehend sieht. Denken Sie dabei allein nur an das Gleichbehandlungsgesetz.
Ohne im geringsten dafür zu genieren oder zu schämen, ein Gefühl offen einzugestehen, nämlich die Vorfreude auf Weihnachten, wird die Vorfreude zugegeben.
Noch in keinem Jahr vor diesem Jahr 2020 war – auch wenn keine Vorfreude in Erinnerung, gibt es dennoch die Vermutung, es könnte in dem einen oder in dem anderen Jahr eine Vorfreude gegeben haben – die Vorfreude auf Weihnachten so groß.
Die unbändige Vorfreude auf Weihnachten 2025.
Die Vorfreude auf Weihnachten also, die es 2025 nicht mehr geben wird, die es davor schon ein paar Jahre nicht mehr gegeben haben wird, die große Vorfreude darauf, daß im Jahr 2025 die ersten Historiker sich damit beschäftigen werden, seit wann es Weihnachten nicht mehr gibt. Historikerinnen versuchen werden den genauen Zeitpunkt zu bestimmen, wann Weihnachten tatsächlich aus der Welt verschwand.
Die Vorfreude ist keine Vorfreude also auf Weihnachten. Die Vorfreude ist eine auf die Aufarbeitung der Geschichte von Weihnachten, auf die geschichtliche Klärung der Frage, wann Noel aus der Welt geworfen wurde. Es wird eine Freude sein, die Historiker zu lesen, die meinen und das argumentieren werden können, im Dezember 2020 wurde Weihnachten ein allerletztes Mal begangen. Es wird eine Freude sein, die Historikerinnen zu lesen, die meinen und das argumentieren werden können, Weihnachten wurde zum allerletzten Mal wirklich Dezember 2019 gefeiert. Und die Belohnung dafür, sich fünf Jahre einer Vorfreude hingegeben zu haben, fünf Jahre lang nicht aufgehört zu haben, sich unentwegt und unbeirrt zu freuen, wird die Erfüllung des Wunsches sein, daß aus dem Austausch der Argumente, wann es zum letzten Mal wirklich Weihnachten gab, ob es im Dezember 2020 oder doch schon im Dezember 2019 war, ein heftiger Streit über die Datierung des allerletzten Weihnachtsfestes wird, ein sogenannter Historikerstreit, wie es diesen allenthalben gibt, es lohnt allemal, auf so einen Historikerinnenstreit fünf Jahre in Vorfreude zu warten.
Es ist an der Zeit, einen Kalender mit einer weiteren Jahreszahl anzuschaffen, und in dem wird wieder zum 31. Dezember der Spruch
Wird ́s besser? Wird ́s Schlimmer? Fragt man Alljährlich. Seien wir Ehrlich: Leben ist immer Lebensgefährlich!
stehen, wie in diesem Jahr, wie in all den Jahren zuvor.
Das Jahr ’20 wird nicht mit einem heiteren Spruch bei Sekt und Lachs zu Strauß enden. Die Fragen werden sich nicht darum drehen, ob es besser, ob es schlimmer wird, diesmal wird die nervenzerrüttende Frage die Pummerin sein, die ’21 dröhnend unter der Schädelwand anschlagen wird, hin und her, mit ihrem Klöppel von einer Schädelwand zu anderen Schädelwand.
Und viele wissen bereits jetzt, zwei Wochen vor diesem Spruchkalendertag, was noch kommen kann, ist für sie schon gekommen, sie haben alles hinter sich, sie haben nichts mehr vor sich.
Wenn aber die Wohnung noch warm ist, der Kühlschrank nicht leer, auf dem Konto noch das Geld für die Miete für den ersten Monat im nächsten Jahr, der Wirt um die Ecke geschlossen zu halten hat, die Gefährlichkeit des Lebens sich nicht bewahrheitet hat, kann die Pummerin mit ihrem Was-Noch-Gedröhne abgehängt werden, verbleibt die Zeit für eine Mußefrage.
Es wurden weit mehr, sehr weit mehr Millionen sichergestellt, als die mehr als 20 Millionen Euro, die Karl Nehammer bestätigte. Wenn alles zusammengerechnet wird. Und weil die Brüder um ihre Rechenschwäche wissen, fügen sie ihrem Leiblied vom Schreiben und Lesen, das nie ihre Sach‘ gewesen, immer öfters lustig hinzu, auch das Rechnen ist’s nie …
Zusammengerechnet sind es 30 Millionen Euro plus 45 Millionen Euro jährlich. Somit sichergestellte 210 Millionen Euro bis 2024 für die Operation „Inseratenbudget“ der zwei Parteien, die derzeit in Österreich die Bundesregierung geben, für die Operation Propaganda der christschwarzen und mutmaßlichen türkisen Partei sowie der mutmaßlichen grünen Partei.
Karl Nehammer aber spricht nicht von den Steuergeldsicherstellungen, er spricht von der Sicherstellung von dem „Geld, das in der Terrorfinanzierung verwendet werde“.
Nun, Karl Nehammer, kann, sollte auch er das Leiblied vom Rechnen, das nie ihre Sach‘ gewesen, mitsingen, es nicht sehr, wie es heutzutage so inbrünstig verehrt wird, authentisch rüberbringen. Denn er scheint nicht zu rechnen brauchen, er scheint nichts zum Zählen zu haben.
„Da ist es jetzt etwa einen Monat her, als medienwirksam von einem Schlag gegen die Moslembrüder die Rede war und der Innenminister gemeint hat, damit die Terrorfinanzierung durchkreuzt zu haben. Das stellt sich jetzt ganz anders dar. Und mehr denn je stellt sich die Frage, was hat man damit erreicht, denn außer dass sich Betroffene beschweren und jetzt wissen wollen, was ihnen eigentlich zur Last gelegt wird, gibt es nicht viel Substanzielles.
‚Sie kommen um 5.00 Uhr in der Früh und meine Kinder schwerbewaffnet, die Cobra, aus dem Bett jagt, das war für mich jenseitig.‘
Auch andere Betroffene, die anonym bleiben wollen, berichten der Zeit im Bild vom brachialen Vorgehen bei der Razzia. Das Landesverwaltungsgericht in Wien bestätigt zumindest eine Beschwerde wegen Körperverletzung. Und die Beschuldigten wollen wissen, was ihnen konkret vorgeworfen wird.
‚Warum gibt es keine Akteneinsicht? Wenn sie transparent sind, dann sollen sie auch sagen, was sie glauben.‘
Die zuständige Staatsanwaltschaft in Graz sagt, das Verwehren der Akteneinsicht sei fallweise zulässig. Und zur Razzia: ‚Es wurden keine Waffen gefunden. Es ist niemand in Untersuchungshaft. Mit weiteren Ergebnissen für die Öffentlichkeit ist heuer nicht mehr zu rechnen.‘
Und der ursprünglich kolpierte Fund von 25 Millionen Euro Bargeld bei der Razzia:
‚Wir kommentieren das gar nicht. Diese Zahl stammte niemals von uns.‘
[…] wird erstmal Reparatur von Tür und Fenster einfordern, denn das Familienkonto sei von der Staatsanwaltschaft gesperrt.“
Karl Nehammer wird das Leiblied der Rechenbrüder wohl gar nicht mitsingen. Es gibt Sätze der Literatur, die sich hervorragend zur Aktualisierung, zur Adaptierung eignen, aber nicht umgekehrt.
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