Norbert Hofer spricht mit Martin Thür über Wehrmacht, Deserteure und Franz Jägerstätter, dem Gott half, mit Nein zu stimmen

Dieses Gespräch aus diesem Jahr wurde in einem Kapitel bereits angesprochen und erzählt davon, wie der Gerichtswahlglücksritter sich dafür ausspricht, wenn es um Deserteure geht, die Welt nicht schwarz und weiß zu sehen, nicht zu pauschalieren.

Erzählt wurde allerdings noch nicht, daß in diesem Gespräch Franz Jägerstätter von Martin Thür als Beispiel für einen Deserteur genannt wurde. Norbert Hofer fiel es dabei auch nicht ein, dem zu widersprechen. Franz Jägerstätter war kein Deserteur, sondern ein Wehrdienstverweigerer, ein Wehrmachtsverweigerer, ein Kriegsdienstverweigerer.

Norbert Hofer ist ausreichend gebildet, darf angenommen werden, den Unterschied zwischen Deserteur und Wehrdienstverweigerer zu kennen. Oder er sollte es doch sein, wenn er schon das Amt des Bundespräsidenten für sich erstrebt und damit auch das Militäroberbefehlskommando. Für seine Argumente gegen Deserteure war es für Hofer gesinnungsgemäß hilfreich, Franz Jägerstätter als Deserteur zu belassen. Bei einem Wehrdienstverweigerer hätte er schwerlich vorbringen können, Deserteure hätten andere zu Tode gebracht, weil sie ihre Gruppe verlassen, sie also im Stich gelassen hätten.

Das könnte neuerlich Anlaß sein, auch über Bildung nachzudenken. Über das Versagen der Bildung. Genauer. Über das Versagen der Menschen vor dem überreichen Bildungsangebot. Gerade, was Franz Jägerstätter betrifft, gibt es ein derart überreiches Informationsangebot, wurde derart viel gebildet, daß eine Verwechslung von Deserteur und Wehrdienstverweigerer nicht passieren dürfte – dem Journalisten … der Gerichtswahlglücksritter wird es wohl aus Gesinnungsgründen recht zupaß gekommen sein, sich als ungebildet …

Wenn Martin Thür über Desertion sprechen wollte, und das wollte er augenscheinlich, denn er zeigte das Deserteursdenkmal am Heldenplatz dabei her, und wenn er schon dafür einen Berühmten nennen wollte, dann hätte er beispielsweise Oskar Werner nennen können. Oder auch H. C. Artmann. Oskar Werner war ein Deserteur. H. C. Artmann war ein Deserteur. Franz Jägerstätter war ein Wehrdienstverweigerer, mehr noch, ein Kriegsdienstverweigerer. Er desertierte also nicht heimlich, sondern er stimmte offen mit Nein zum Kriegsdienst in der auf H… vereidigten Wehrmacht zum Zwecke eines Angriffskrieges, der invasorischen Unterwerfung und Vernichtung von Menschen europaweit.

Franz Jägerstätter soll (gesichert belegt ist dies nicht) auch davor schon mit Nein gestimmt haben, als einziger in seinem Ort, in der Volksabstimmung zum Anschluß an H…

Franz Jägerstätter hat mit einem weiteren Nein gestimmt, zusätzlich zu seinem Nein zum Kriegsdienst: in dieser Totaldiktatur den Bürgermeister zu machen.

martin-thur-und-norbert-hofer-und-die-verwechslung-von-deserteuren-und-kriegsdienstverweigerernFranz Jägerstätter war ein sehr gläubiger Mensch. Er hoffte wohl, Gott werde ihm helfen, bei seinem Nein zum Kriegsdienst. Aber Gott, also der Bischof, half ihm nicht. Gott aber half, nach dem Untergang, nicht den Deserteuren und nicht den Kriegsdienstverweigerern, sondern …

„1946 hatte der Linzer Bischof Joseph Fließer die Veröffentlichung eines Artikels über
Franz Jägerstätter in der Linzer Kirchenzeitung mit der Begründung verboten, dass durch eine Würdigung   des   Kriegsdienstverweigerers   den   hunderttausenden   Kriegsheimkehrern   der damaligen  Zeit  eine  unnötige  Gewissenslast  aufgebürdet  würde,  wenn  man  ihnen  indirekt mitteile,  dass  das,  was  sie  getan  hätten,  das  Falsche  gewesen  sei.  Die  Kirchenleitung  hatte während  des  ganzen  zweiten  Weltkriegs  die  ”Pflichterfüllung”  im  Wehrdienst  mit  dem Hinweis gerechtfertigt, dass der Christ der staatlichen Obrigkeit Gehorsam schulde.“

Franz Jägerstätter blieb also nur, einen Gott zu imaginieren, der ihm half, offen mit Nein zum Kriegsdienst zu stimmen, bei seinem Nein offen zu bleiben.

Wie es einem Menschen wohl heute erginge, der zu Gott geht, also zu einem Bischof, um mit ihm zu besprechen, wie soll er sich beispielsweise in einer Volksabstimmung verhalten? Heute ist Gott nicht mehr so diplomatisch wie der jägerstätterische Gott. Heute hilft Gott, wie auf den Plakaten des Gerichtswahlglücksritters gelesen werden kann. Wahrlich, Gott hilft nicht nur, er stellt sich auch brav mit Vornamen und Familienamen vor …

Wie der lopatkasche-identitäre Bundespräsidentschaftsbewerber Norbert Hofer baden ging – Schlagzeile 5. Dezember 2016

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Lopatka und Hofer, Raab und Reinthaller

Es paßt gesinnungsgemäß zu Manfred Haimbuchner, unter dem Bild eines Mannes zu erinnern, der … unter dem Bild eines Mannes eben, der wohl wie kein anderer den recht besonderen Literaturkanon der identitären Parlamentspartei illustrieren vermag.

Jedoch Manfred Haimbuchner und sein recht besonderer Gesinnungsliteraturgeschmack interessiert nicht, nicht noch einmal.

Von Interesse im Zusammenhang mit Anton Reinthaller ist, eine Woche vor dem dritten Gang der Bundespräsidentschaftswahl, ob zwischen Reinhold Lopatka und Norbert Hofer auch Vereinbarungen getroffen wurden, bereits gegenseitige Versprechungen gemacht wurden. Die Frage danach stellt sich unweigerlich vor dem Hintergrund, daß Lopatka nun derart für Hofer sich einsetzt.

Das wäre nicht ungewöhnlich. Reinhold Lopatka hätte dafür durchaus auch diesen historischen Anknüpfungspunkt: Raab und Reinthaller.

Zuvor noch eine Frage, die sich zwangsläufig daraus ergibt. Wessen Unterhändler könnte Reinhold Lopatka sein. Lopatka ist nicht sein eigener Herr. Wem dient er mit seiner Werbung für Norbert Hofer? Sebastian Kurz?

Wie in der Collage gelesen werden kann, unterzeichneten Reinthaller und Raab das Abkommen über einen gemeinsamen Kandidaten. Was für Kandidaten das waren, jener, auf den sie sich einigten, und jener, auf den die FPÖ verzichtete, kann auch in der Collage gelesen werden. Was die FPÖ dafür verlangte, also für den Verzicht auf ihren Kandidaten? Wie ebenfalls in der Collage zu lesen: beispielsweise „lukrative Posten“ und so weiter und so fort. In dieser Hinsicht kann die identitäre Parlamentspartei tatsächlich eine traditionsbewußte Partei in eigener Sache genannt werden – im Fordern von …

Eine zweite Tradition ist die Blume. Anton Reinthaller trug sie nach dem Untergang, wie er sie wohl bereits vor und während der madigen zwölf Jahre  des deutschen reiches trug, ehe alles unter dem Zeichen dieser Blume in Schutt und Asche gelegt wurde, Tod, Not, Elend über alle gebracht wurde, wie sie heute von Hofer weitergetragen wird: die Blume, die seit über einhundert Jahren Zeichen anti-österreichischer Gesinnung ist.

Und der Blumenträger des Jahres 2016 in gesinnungsgemäßer Pflanzentreue möchte ein „Schutzherr“ sein. Bei dieser hypogut bekannten Tradition bleibt bloß noch die Antwort auf die Frage zu geben, für wen und für was? Eine Frage ist bereits beantwortet, ob „Schutzherr“ und Demokratie zueinanderpassen:

Eine uralte Erfahrung: Schutzherr und Demokratie passen nicht zueinander

Es sollte die Tradition nicht der identitären Parlamentspartei überlassen werden. Besser. Bereits am 4. Dezember kann eine neue Tradition begründet werden. Am 4. Dezember 2016 ist es an Ihnen, an das Jahr 1957 anzuknüpfen und für die Schlagzeile am 5. Dezember 2016 zu sorgen – kurz und knapp:

Wie der lopatkasche-identitäre Bundespräsidentschaftsbewerber Norbert Hofer baden ging

Fidel Castro and the smell of a never-changed briefs

Wieder schaffte es ein Mörder, Verbrecher, Betrüger an der Menschheit, gemütlich in seinem Bett zu sterben. Ohne je für seine über Jahrzehnte begangenen Verbrechen vor Gericht gestellt zu werden. Dafür verurteilt zu werden. Dennoch gibt es Menschen, nicht wenige, die nun nette Bildchen von diesem Mann verbreiten. Nicht selten auch noch mit ihm schmeichelnden Wörtern unterlegt. Sie teilen, was nicht zu teilen ist. Die Beurteilung von Verbrechen als Verbrechen ist unteilbar. Aus welchen ideologischen Gründen auch immer diese begangen wurden und werden.

Zu seinem neunundachtzigsten Geburtstag verfaßte der Falschmünzer einen Brief an die kubanische Bevölkerung. Derart zynisch, heuchlerisch, verlogen und weiter betrügerisch – nur ein Mörder und nur ein durch und durch verbecherischer Mensch, der sich dabei selbst als Messias versteht, kann derart schreiben. Beinahe wollte dieser Brief hier zitiert werden, als ein Dokument der Heuchelei und so weiter und so fort.

Wer diesen dennoch lesen möchte, braucht bloß danach zu suchen. Geben Sie „castro brief“ ein. Sie werden den Brief finden, an erster Stelle als …

castro-brief

… ein Suchergebnis schon als ganzer Nachruf – –

AndreasNorbertHofer hat sein Stammwirtshaus gefunden – „Hail Victory“

Hail-Spencer könnte auch ins unzensuriert.jpg

AndreasNorbertHofer scheint, wie in der Collage gelesen werden kann, es gelassen zu nehmen, daß es für seinen Stuhl keinen Platz mehr gibt, im „Twitter“.

FPÖ unzensuriert hingegen nicht, wie in der Collage ebenfalls gelesen werden kann.

AndreasNorbertHofer scheint es verstanden zu haben, daß das „Twitter“ und ähnliche Plattformen, beispielsweise das „Facebook“, nichts anderes sind, als Wirtshäuser, sehr große Wirtshäuser allerdings. Mit dem Unterschied vielleicht, ins „Twitter“ oder ins „Facebook“ oder ins „Unzensuriert“ muß zum Stammtisch der eigene Stuhl mitgebracht werden. Von diesen Wirtshäusern soll jetzt aber nicht gefordert werden, Stühle bereitzustellen. Das ist durchaus ein Vorteil von diesen Wirtshäusern. Auf dem eigenen Stuhl sitzt doch jeder Mensch am besten. Und wie lästig ist es gerade in der kalten Jahreszeit, in den alten Wirtshäusern auf kalte Stühle sich setzen zu müssen, diese erst angewärmt werden müssen. Hingegen, wie wohltuend, kommen Menschen etwa ins „Twitter“ bereits mit ihrem angewärmten und also wohlig warmen Stuhl.

FPÖ unzensuriert aber hadert mit den Wirtsleuten. Das kennen Wirtsleute nur zu gut, diese Störrischen, die ein Lokalverbot nicht akzeptieren wollen und können, immer wieder kommen. Sie kann nicht einsehen, daß Wirtsleute nicht jeden Menschen als Gast wollen. Das kann viele Gründe haben. Weil sich so ein Mensch schon einmal unflätig im Wirtshaus aufgeführt hat. Weil so ein Mensch nicht zu den anderen Gästen paßt, die anderen Gäste mit Stammtischreden nervt, mit „Hail Victory“-Rufen beim etwa Kartenspielen stört. Wenn sie mit ihren teuren Anzügen, mit ihrer teuren Bildung in ein Wirtshaus kommen, etwa in ein Wirtshaus in der Scherzhauserfeldsiedlung, in dem sonst keine Menschen mit teuren Anzügen und teurer Bildung verkehren. Das trüge ganz und gar nicht zu einem friedlichen Abend nach eines Tages harten Lebens bei.

So gelassen also ist AndreasNorbertHofer. Er weiß einfach, es gibt so viele Wirtshäuser. Und er hat seines gefunden, in dem er auf seinem Stuhl hin und her wetzen kann, sich auf seinen Stuhl stellen kann und seine Redefahnen … ungehindert, unbelästigt, auf Zustimmung der Gäste zählen kann. Er weiß, in diesem Wirtshaus verkehrt kein Justizminister …

AndreasNorbertHofer: „Gott wird dieses Ungeziefer auslöschen.“ Und was macht der Justizminister gegen Gott?

AndreasNorbertHofer: „Sagen wir es mal so, ohne daß es Tote gibt, wird sich absolut nichts ändern.“

„Glühender Norbert Hofer Unterstützer“ Werner Otti – Sauna-Auftritte können nachhaltig sein

Es gibt also so viele Wirtshäuser. „Hail“-Spencer, für den sich die FPÖ unzensuriert, wie in der Collage gelesen werden kann, schon lange treu einsetzt, kann ja mit seinem Stuhl in ein anderes … zum Beispiel wie Hofer mit seinen klingenden Vornamen Andreas und Norbert in das „Unzensuriert“ seinen Stuhl …

NS Es mußte nachgesehen werden, was „Hail“ in deutscher Sprache heißt. „Heil“ heißt es. „Heil Sieg“ ist eine unglückliche Übersetzung. Zum einen unglücklich, weil solche Versprechen zumeist im Unglück enden, zum anderen, würden solche Heil-Rufer und Heil-Ruferinnen je siegen, es je kein heilender Sieg wäre. Geläufiger ist – vor allem in Österreich – noch die Übersetzung „Sieg Heil“. „Hail“-Spencer hat auch ausgerufen: „Hail our people“ … Dieser Ruf ist schon die Bitte an die Menschen nach dem Untergang, sich um das Heilen zu kümmern, also für die Beseitigung der Schäden zu sorgen, den Wiederaufbau in Gang zu setzen. Denn dafür stehen die „Hail“-Spencer dann nie zur Verfügung, wie auch aus der Geschichte bekannt ist. Zuerst plustern sie sich als Schutzherren auf, daß ihnen dabei die teuren Knöpfe ihrer teuren Manschettenhemden … und wenn alles in Schutt und Asche – auch Ethik und Moral – liegt, verschwinden sie …

NNS Ob Spencer in Wien seinen letzten Schliff erhielt? Wie seiner Biographie zu entnehmen ist, bildete er sich auch in Wien weiter: „University of Vienna.  Vienna Circle Institute, Summer 2005, 2006“. Was stimmt denn bloß nicht mit dieser wienerischen Universität? Oder wie bereits einmal gefragt:

„Chef der Identitären“ oder was wird in Wien gelehrt – Alexander Dugin und Alain de Benoist? 

Es wäre nicht überraschend, antwortete jemand gelassen, wer etwa Höbelt kennt, fragt das nicht mehr.

NNNS Wie ebenfalls in der Collage gelesen werden kann, möchte jemand eine „IS“ gründen – als wäre eine mörderische Glaubensverbrechensorganisation nicht mehr als genug … Dabei zitiert dieser Mensch der Schreibstaffel der Unzensuriert der identitären Parlamentspartei Verse, die in diesem Bund recht geliebt werden. Es sind Verse, die schon in der Vergangenheit nicht zum Sieg führten, sondern in den Untergang …

„Glühender Norbert Hofer Unterstützer“ Werner Otti – Sauna-Auftritte können nachhaltig sein

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„Glühender Norbert Hofer Unterstützer“ Werner Otti fragt  Hubert von Goisern: „Wie tief muss der Hass sein?“

„Glühender Norbert Hofer Unterstützer“ Werner Otti hätte aber Hubert von Goisern das nicht als Frage stellen sollen.

„Glühender Norbert Hofer Unterstützer“ Werner Otti hätte Hubert von Goisern antworten können: So tief ist der Hass!“ Tiefer noch, ganz tief, recht tief. Weil die Frage nach dem „Hass“ hätte Hubert von Goisern ihm, Otti, stellen können, der ein „glühender Norbert Hofer Unterstützer“ ist.

Denn wer könnte recht besser darüber noch Auskunft geben, als eben ein „glühender Norbert Hofer Unterstützer“? Ist nicht gerade der „glühende Norbert Hofer Unterstützer“ erster Zeuge, ein Kronzeuge dafür? Er, der bei so vielen Veranstaltungen der identitären Parlamentspartei auftritt, von der ersten Reihe aus stets erfährt, wie tief, sehr tief, recht tief …

Und nach der allgemeinen Antwort zum „Hass“ hätte Werner Otti ihm, Hubert von Goisern, erzählen können, recht anschaulich, wie es zugeht, wie es glüht, wenn etwa eine Ursula Stenzel spricht …

Wahlkampfauftakt der FPÖ auf dem Markt des Viktor Adler

oder Norbert Hofer …

Stimmzettelkreuz ausgeschrieben heißt „Trottel, Drecksau, Mißgeburt“

„Und ich dachte immer, Musik verbindet!“ Das schreibt Werner Otti an Hubert von Goisern. Und weiter: „Sie haben mich eines Besseren belehrt.“ Das ist wohl nicht die Lehre von Hubert von Goisern. „Glühender Norbert Hofer Unterstützer“ Otti braucht auch nicht belehrt werden. Denn jede identitäre Wahlveranstaltung belegt eines: Musik verbindet nicht. Wer könnte das recht besser wissen als Werner Otti? Genauer. Musik verbindet, damit es tief, sehr tief, recht tief … Und dafür hätte Werner Otti auch die Musik von Hubert von Goisern recht gerne weiter zum Einsatz gebracht, um alle vor ihm zu verbinden – im „Hass“. Es ist zu verstehen, daß Hubert von Goisern seine Musik nicht dafür mißbraucht hören will, Menschen auf diese Weise zu verbinden.

Werner Otti glüht also für Norbert Hofer … Sauna-Auftritte können sehr nachhaltig sein:

Mit Norbert Hofer der FPÖ einer goldenen Zeit entgegen

Glühend geht es auch stets auf der FPÖ unzensuriert zu. „Hass“ gebiert Ungeheuer. Etwa das Ungeheuer „Verbot“. Wie in der Collage gelesen werden kann, schreibt Cotenhauve-Kalergi:

„Nur keine Eile, das Goisern-Verbot wird schon noch kommen, nachdem das Regime gestürzt, das Land von allen Plagen befreit, und in den Alltag wieder Normalität eingekehrt ist.“

Was versteht er oder sie unter „Normalität“, die für sie oder ihn wieder einkehren soll? Diese?:

AndreasNorbertHofer: „Sagen wir es mal so, ohne daß es Tote gibt, wird sich absolut nichts ändern.“

Was für die Wahlgänge im Frühjahr 2016 galt, gilt noch viel mehr für den 4. Dezember 2016:

Für Unentschlossene eine letzte Selbsprüfung vor den Bundespräsidentschaftswahlen 2016 in Österreich

Wie Sie, vor allem als Unentschlossene, lesen sollten, war bei einer Wahlveranstaltung für Norbert Hofer ein Mann dabei, der die Musik wohl auch als etwas recht Vebindendes denkt – gesinnungsgemäß:

Siegesichere Hofer-FPÖ: Statt Verleumdung legt Verleumder schon eine „Liste“ an

Vielleicht hat gerade dieser Mann sich sogar von Werner Otti ein Autogramm geholt und vielleicht sogar bei der Bitte um ein Autogramm etwas gemurmelt von, wie recht verbindend er die Otti-Musik empfinde, er, wenn er seine Listen erstelle, im Hintergrund immer Laufen habe: „Immer wieder …“

Antworten von Unzensuriert: als wäre sie eine identitäre Mandatarin, z.B. Norbert Hofer – Ein Profil

Aber das ist gesinnungsgemäß keine Überraschung. Die Frage ist nur, wer ging bei wem in die Schule? Norbert Hofer bei Unzensuriert oder Unzensuriert bei Norbert Hofer? Die Antwort darauf kann eigentlich nur sein, Norbert Hofer ist der Schüler. Aber so großzügig ist Unzensuriert, daß der Schüler einmal sogar für Unzensuriert  …

Ingenieur Norbert Hofer als Autor von Brückensprengerinnen „Unzensuriert“ und „Zur Zeit“ ein mehr als recht geeigneter Brückenbauer

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Nun ist er schon lange nicht mehr namentlich gelistet, wie seine Pg. Barbara Rosenkranz. Dennoch war einmal zu fragen, ob er nicht doch weiter …

Schreibt NR Präsident III Norbert Hofer als Unzensurix auf FPÖ unzensuriert?

Und von wem ist Unzensuriert die Schülerin? Von Martin Graf? Und von wem war Martin Graf der Schüler? Von Jörg Haider? Und von wem dieser? Nebenher: der hypoberühmte Haider ist für einen, der als selbst noch mehr Schüler bereits ein Präsident sein wollte, „unvergessen“ … wer im System H… aufwächst, vergißt halt nicht seine Wurz…

Nun also antwortet Unzensuriert öffentlich, in einem Kommentar, am 24. November 2016. Die Antworten fordern nicht heraus, sich mit diesen zu beschäftigen. Wie in der Collage gelesen werden kann, sind es Antworten, die sich selbst in Anführungszeichen setzen.

Bis auf eines. Es wird nicht gewußt, ob Unzensuriert alle Fragen von Brodnig und Winter veröffentlicht haben. Denn es fehlen wichtige. Vielleicht wurden diese

FPÖ unzensuriert: Die angemessenste Website für eine identitäre Parlamentspartei, seit es Websites gibt.

diesmal doch gestellt, aber Unzensuriert hat sie nicht veröffentlicht, weil sie dazu nicht einmal Antworten fände in Anführungszeichen. Die Frage nach den Eigentumsverhältnissen, die Frage nach der Chefredaktion oder in diesem Fall gesinnungsgemäß

FPÖ unzensuriert verteidigt in hohen stockerischen Worten den Unsinn, um nicht zu sagen, den National…

nach dem Schriftleiter. Nach einer Schriftleiterin zu fragen, nun, das wäre mehr eine Fleißaufgabe … Diese Fragen führten aber direkt in die hoch angesehene und hoch ausgezeichnete Gesellschaft in diesem Land, mit einem Wort zur Elite …

In einem erst kürzlich veröffentlichten Kapitel wurde davon gesprochen, Menschen wären gut beraten, sich an die klassischen Medien zu halten und nicht Kopiermaschinen mit Medien zu verwechseln …

Es wären wohl Journalistinnen und Journalisten gut beraten, Kopiermaschinen nicht als Medien zu sehen und zu behandeln, sondern als das, was sie sind, Kopiermaschinen, die ohne klassische Medien nichts sind …

Es gibt bereits einige Kapitel, in denen von Beispielen erzählt wird, also von der Nichtigkeit der Kopiermaschinen ohne klassische Medien …auf eines soll noch besonders verwiesen werden, weil es erst vor kurzem …

Erwin Annau, Trump, „Reichsbürger“ und Hofer-FPÖ unzensuriert

AndreasNorbertHofer: „Sagen wir es mal so, ohne daß es Tote gibt, wird sich absolut nichts ändern.“

identitare-parteien-stoppen-in-wahlen-losung-und-losungEs ist doch ein jeder Mensch gut beraten, sich an die klassischen Medien zu halten. Denn, was schmarotzende Copysites aus Berichten machen, etwa FPÖ unzensuriert, ist nicht ein Vermehren an Informationen, sondern die Mär von Informationen.

fpo-unzensuriert-muss-es-est-tote-geben

Es gibt dafür so viele Beispiele, daß nicht mehr groß darauf eingegangen werden muß. Es reicht in diesem Fall der Hinweis auf die Gegenüberstellung in der Collage …

Zwei junge Männer, die anscheinend einander nicht fremd sind, und einer von ihnen greift zum nicht akzeptierenden Mittel der körperlichen Gewalt … Der Verletzte selber ordnet den Zuschlagenden dem „linken Spektrum“zu, aber FPÖ unzensuriert verwandelt ihn in einen „amtsbekannten Linksextremen“  … diese Copysite weiß also mehr als der Verletzte selber.

Mit „Muss es erst Tote geben?“ gibt FPÖ unzensuriert die Richtung vor, und das wird von ihrer Schreibstaffel sofort aufgegriffen.

Für AndreasNorbertHofer ist es klar, es wird „ohne Tote“ nicht gehen. Arier sieht die Lösung in einer „Schutzabteilung“ – die geschichtlich berüchtigte Abkürzung für eine solche: „SA“. Cotenhauve-Kalergi will sogar die Adresse wissen wollen – warum wohl? Gesinnungsgemäß kommt von Donnerlüttchen die Aufforderung: „ab in den Steinbruch“.

AndreasNorbertHofer fügt dunkel hinzu, als schriebe er einen Psalm, also weiter an der Bibel oder am Koran: „Die logische Konsequenz überlasse ich jeden Einzelnen.“ Es bedarf dazu aber keiner Wissenschaft. Um zu wissen, was AndreasNorbertHofer meint. Denn erst vor kurzem offenbarte er klar und unmißverständlich:

AndreasNorbertHofer: „Gott wird dieses Ungeziefer auslöschen.“ Und was macht der Justizminister gegen Gott?

Woran ein Hofer mit den Vornamen Andreas und Norbert nicht interessiert ist, das hat er auch hell und unmißverständlich …

AndreasNorbertHofer: „Ich bin N icht A n Z uwanderung I nteressiert“

… geschrieben, in keinem erst zu interpretierenden Psalm … Auch was er sei, verkündete er mit dem, woran er nicht interessiert ist, unmißverständlich …

Mit dem „Auslöschen“ beginnt es nicht, wie auch aus der Geschichte bekannt ist. Davor kommt, Donnerlüttchen gibt die Richtung vor, die Schaffung einer „Schutzabteilung“, die Boykotte … Wie einen erst vor kurzem Cotenhauve-Kalergi ausrief:

Identitäre Weltformel: Beleidigung und Volksverhetzung = Kritik

(Übrigens, dieses Kapitel erzählt ebenfalls von einem Beispiel für die Mär von Informationen derartiger Copysites.)

Boykotte sind, nebenbei gesagt, auch einem Abgeordneten der identitären Parlamentspartei nicht … aber dieser wollte eigentlich nicht mehr erwähnt werden …

Und dann die Steinbrüche …

„Grauslichkeiten“ zum Lachen auf FPÖ unzensuriert

Der hoferische „Wird-dieses-Ungeziefer-auslöschen-Gott“ leitet wohl auch eine Frau, die in einem AfD-Mann einen rechten Verteidiger gefunden hat …

Alphabet of Enlightenment, H-H: Haverbeck, Höcke, Hofer, Holocaust

… und ein Mann der identitären Parlamentspartei in Österreich weiß hierzu recht genau, wessen Sites er gesinnungsgemäß zu verbreiten hat …

„Gestern feierte ich mein 10“ – tägiges Jubiläum als Verbreiter der Uncut-News.

Übrigens, FPÖ unzensuriert bebildert ihre Aufheizung „Muss es erst Tote geben?“ mit einem Bild von einem AfD-Plakat, das mit „JETZT AFD-STOPPEN.DE“ überklebt ist.

Es ist nicht Gewalt, die die AfD und identische, also identitäre Parteien stoppen kann, sondern einzig die Nichtwahl. Daher kann und muß die Losung sein, solchen Parteien in Wahlen nicht weiter ihre Aufstiege dadurch zu ermöglichen, diese zu wählen. Das muß die Losung sein, weil es die einzige Lösung ist. Und nicht die Gewalt, und nicht die Gewalt.

Mindestsicherung und Kriegsherbeigerede, dabei verschlingen die letzten Kriege noch enorm viel Steuergeld in Österreich

In einem erschreckendem Ausmaß ist es in den letzten Jahren zu einer Steigerung gekommen beim leichtfertigen Aussprechen, Konflikte oder mehr als vermeintlich angesehene Konflikte mit Waffengewalt …

Eine recht besondere Hinwendung zum Übersetzen des Wortes Lösung mit Gewalt ist aus Kreisen zu hören, die „Gnade euch Gott“ … Die Sehnsucht nach Gewalt maskiert auch allenthalben als Warnung vor …

Es ist deshalb wohl wieder einmal und immer wieder zu erinnern, was Kriege kosten, die von sogenannten Herrschaften angezettelt und von allen bezahlt müssen werden, auch nach deren Ende, das in dem einen Verbrechensfall bald einhundert und in dem anderen noch größeren Verbrechensfall einundsiebzig Jahre … In den letzten Wochen konnte Medienberichten entnommen werden, daß auch 2016 wieder Tonnen an Kriegsmaterial aus dem Krieg von 1914 bis 1918 und aus dem Krieg von 1939 bis 1945 auf österreichischem Boden … Das dafür aufgebrachte Steuergeld seit 1945 bis 2016 muß eine Summe sein, die enorm … das will gar nicht recherchiert werden. Allein die Suche, Bergung und Entsorgung einer einzigen Fliegerbombe soll an die 200.000 Euro betragen … es geht um eine Milliarden-Summe, wie gelesen werden kann in 67 Jahre danach kostet der letzte Krieg auf österreichischem Boden immer noch Steuergeld …

Was das mit der Mindestsicherung zu tun hat? Nichts.

Es zeigt bloß auf, wie skrupellos Menschen, die ohnehin nichts haben, sogar dann, wenn sie arbeiten, noch das genommen werden will und genommen wird, während gleichzeitig der derzeitige Verteidigungsminister Steuergeld allein in Höhe von 1,7 Milliarden Euro für Geräte … die dann verrotten und wie auch oder für enorm viel Steuergeld wieder aus den Äckern und Seen … Er möchte auch ein weithin sichtbares militärisches Denkmal errichten – angenommene Steuergeldkosten dafür etwa in der Höhe von den Entsorgungskosten von fünf Fliegerbomben … Wenn die weltweite Erfolgsgeschichte des Militärs bedacht wird, ist der Wunsch nach einem Militärdenkmal sehr verständlich … allein wie erfolgreich das Militär in Österreich in den letzten einhundert Jahren war, erfolgreich wirkte für das Wohl der Menschen, wer könnte es ihm verdenken, mit einem Militärdenkmal einmal Danke dafür zu sagen, in diesem an Militärdenkmälern so armen Land …

Übrigens, die 1,7 Milliarden Euro für Militärgeräte sind in etwa die Gesamtkosten für die Mindestsicherung in Österreich nach derzeitigem Stand für rund zwei Jahre …

Zu Denkmälern fällt noch der ehrenritterliche Kandidat ein, der an dem so erfolgreichen habsburgischen Feldherrn Franz-Josef eines besonders schätzt, und das ist seine „Volksnähe“. Das ist wohl wahr, kein Herrscher und keine Herrscherin kann dem „Volke“ näher sein als jene, die das „Volk“ ins Feuer zu rennen befehlen …

Der ehrenritterliche Kandidat weiß, wenn es um Denkmäler geht, plötzlich genau, daß nicht pauschaliert werden darf, plötzlich kann er auch eine Welt kennen, die nicht nur schwarz und weiß … ein Deserteur, sagt der habsburgische Ritter in der Sendung „Klartext“, der seine Gruppe verlassen habe und andere dadurch zu Tode gekommen seien, weil er sie im Stich gelassen … Es geht hier um das Denkmal, das an Deserteure der Zeit eines weiteren Herrschers, der, gemessen am Blutzoll, noch viel näher am „Volke“ war, erinnert … Wie sehr der Wahlglücksritter auf Gesinnungslinie seiner identitären Partei ist, auch im Falle dieses Denkmals, ist offensichtlich …

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„Dieses Gedankengut hat“ für FPÖ-Sozialstadtrat Michael Schnedlitz „bei uns nichts verloren.“

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Auf der Plattform des Unternehmens Twitter wurde festgestellt: „nicht jeder der Norbert Hofer wählt, steht weit ‚rechts'“. Und das, wie in der Collage gelesen werden kann, gefällt Michael Schnedlitz, Sozialstadtrat und Bürgermeister-Stellvertreter in Wiener Neustadt.

Es ist verständlich, daß dies einem Funktionär der identitären Partei gefällt.

Bloß, darum geht es nicht.

Es geht nicht um die Einstellung des Wählers, der Wählerin. Die tatsächliche Gesinnung kann nicht durch die Stimmabgabe bestimmt werden, die tatsächliche Gesinnung kann nicht aus dem Wahlverhalten herausgelesen werden.

Es gibt mannigfache Gründe, weshalb wer wen wählt.

Es kann allenthalben nur mit größter Verwunderung festgestellt werden, wer wen wählt, wer sich für wen einsetzt. Beispielsweise für the president-knob. Ist es nicht verwunderlich, daß etwa ein Clint Eastwood für Trump … Clint Eastwood, der gerade in den letzten Jahren ein hervorragendes Filmwerk geschaffen hat. Allein „Gran Torino“, ein Film über Rassismus, Einwanderung, Toleranz, widerspricht durch seine äußerst differenzierte Darstellung in jeder Sekunde Donald Trump, und dennoch setzt sich Eastwood für Trump ein, wählte ihn wohl auch … die Klügsten sind nicht davor gefeit, ihre Stimme jenen zu geben, die …

Um zu Michael Schnedlitz zurückzukehren, noch nicht ganz, oder indirekt … Wie viele haben wohl in der Türkei einen Mann und seine Partei gewählt, die keine Hardcoregläubigen sind, gar keine Gläubigen sind, alles sind, was dieser Mann und seine Partei nicht sind, hatten dennoch Gründe dafür, ihre Stimme ihm und seiner Partei zu geben –  fern von Glauben, Kopftuch und so weiter und so fort. Und wie viele von diesen werden es wohl heute bereuen, diesen Mann und seine Partei je gewählt zu haben, aber nicht einmal, weil sie persönlich von Repressalien betroffen sind, sondern im Angesicht

Putschisten der Demokratie: Recep Tayyip Erdoğan, Allah und das Militär

dieses Terrors erkannt haben, wie falsch es war, je diesen Mann und seine Partei zu wählen, sie sich vielleicht heute sogar dafür schämen, je vermeintliche Gründe dafür gefunden zu haben, weshalb dieser Mann und seine Partei wählbar ist, wenngleich sie nichts Gesinnungsmäßiges mit ihm und seiner Partei gemein hatten, sie nichts miteinander verband. Die Klügsten sind nicht davor gefeit, die zu wählen, mit denen sie nicht einmal in bezug auf Klugheit auf gleicher Höhe …

Aber Michael Schnedlitz ist ein kluger Mann. Und weil er ein kluger Mann ist, muß sein klügster Satz hier noch einmal zitiert werden:

„Dieses Gedankengut hat bei uns nichts verloren –
Werbung dafür ist nicht tragbar!“

Ein Satz eines Funktionärs aus der identitären Partei, den Sie in Ihre Liste der Gründe, weshalb Sie einen Mann und seine Partei wählen könnten, nicht wählen können, aufnehmen sollten, ein Satz, der Sie beispielsweise am 4. Dezember dazu bewegen könnte, anders zu wählen, als Sie jetzt noch meinen wählen zu müssen.

Für Ihre Entscheidung könnten Sie noch einen weiteren Satz zur Abstützung hinzunehmen. Dieser ist auch von einem Funktionär der identitären Partei, allerdings von einem, der nur halb so klug ist wie Michael Schnedlitz, denn von seinem Satz kann nur die Hälfte genommen werden:

„Alle zusammen für unser Österreich!“

NS Dieser klügste Satz von dem klugen Mann Schnedlitz wurde in diesem Jahr gesagt, wie gelesen werden kann:

Wer erdoğanische Verhältnisse will, wählt Gerwald Erodin

FPÖ Identitäre Parlamentspartei Michael Schnedlitz  Gedankengut nichts verloren - Werbung dafür nicht tragbar