Das Europäische Forum Linz rückt zum Zurückholen des 19. Jahrhunderts aus

Über einige, die ausstellen werden, wurde bereits geschrieben. Etwa über den Liebling eines Kandidaten der Wahl am 4. Dezember …

Es soll noch ein Aussteller in dieser von Pühringer und Verfassungsschutz abgesegneten Messe mit Tagung in Linz vorgestellt werden. Aber nicht wegen Rechtsextremismus, nicht wegen Nationalismus, nicht wegen Rassismus, nicht wegen Fremdenfeindlichkeit, nicht wegen Antisemitismus und so weiter und so fort.

Und das Team von der Website Bachheimer gibt darüber bereitwillig Auskunft, wie in der Collage gelesen werden kann.

Einer etwa ist dafür, daß die Steuerquote nur mehr zehn Prozent beträgt, damit neunzig Prozent bleibt für …

Eine hat ein hohes Bewußtsein in der Beratung von Massenentlassungen.

Einer will die Parteien und die repräsentative Demokratie abschaffen.

Der ökonomische Guru ist ihnen Herr Mises. Nun Herr Mises meinte einst, Streik sei Terrorismus. Es wird auch zum Mises-Institut verlinkt. Und wer dem Link folgt, stößt sogleich auf eine Geistesgröße, die, und das ist kein Grund Stolz darauf zu sein, das zu wissen, bereits gekannt wird, aber wer sich mit solchen Geistesgrößen beschäftigt, trifft auf diese überall, wenn es um solche Geistesgrößen geht … Wie in der Collage gelesen werden kann, ist ihnen das Wort von Mises

„Die Waffe der Gewerkschaften ist der Streik. Man muß sich dabei vor Augen halten, daß jeder Streik ein Akt des Landzwanges ist, eine gewaltsame Erpressung, die sich gegen alle richtet, die den Absichten der Streikenden zuwiderzuhandeln bereit wären. Aller und jeder Streik ist Terrorismus.“

 aktuell und zeitlos …

bachhheimer-com-europaisches-forum-linz-neunzehntes-jahrhundertWenn die Website Bachheimer mit ihrem Ökonomieherrgott Mises in Linz ausstellt und sich somit einreiht in die „Verteidiger Europas“, dann kann auch die Zeit bestimmt werden, welches Europa im Vorort von Braunau verteidigt werden will: es ist das Europa des 19. Jahrhunderts. Das Europa der arbeitenden Menschen ohne Rechte. Das Europa, das heute noch in anderen Weltregionen bitter gekannt und gelitten wird, wohin Europa sein 19. Jahrhundert exportiert hat …

Anhänger und Anhängerinnen eines solchen Ökonomen können nur von jenen, die Rittergute und Schlösser besitzen, die ihren und ihnen recht willkommen … denn:

Dem Volk die Hütten, der Gesinnung die Paläste

In Anbetracht dessen will nichts mehr dazu geschrieben werden, warum für Thomas Bachheimer George Soros ein „Fiesling“ ist, dem das „Maul“ … welche Forderungen Thomas Bachheimer als „Gemeinheit“ … es kann in der Collage gelesen werden: die Forderungen und was nicht mehr zu aushalten ist …

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Für diesen Vorortekreis ist George Soros … das muß nicht wiederholt werden …

Für das Europäische Forum Linz kommt nur der Beste der rechtbesten Kunstschaffenden als Aussteller in Frage: Odin Wiesinger, Lieblingsmaler des NR Präsidenten III

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Es wird den Präsidenten, der ein „dein Präsident“ werden möchte, wohl recht freuen, daß sein Lieblingsmaler in Linz ausstellt: in dieser Messe mit Tagung, sind doch die zwei Herren auf so mannigfache Weise miteinander verbunden, sie voneinander nicht lassen können, für ihr Gezwitscher – ein bekannteres Wort hierfür ist neuerdings „Twitter“ – sie immer wieder neue Möglichkeiten finden: Norbert Hofer folgt Odin Wiesinger …

Es wird sich beim Präsidenten vielleicht ein wenig Sorge in die Freude mischen, ob seinem Liebling in Linz auch nichts geschehen werde, er wird vielleicht schon überlegt haben, selbst hinzufahren, um auch dort auf seinen Liebling aufzupassen, ist er doch einer, der aufpassen will, aber dem Präsidenten kann gesagt werden, er kann sich recht nur freuen, ist doch in Österreich eine Polizei am Werke, die weiß, wie aufzupassen ist …

Europäisches Forum Linz – Der Verfassungsschutz schreibt den „Verteidigern Europas“ eine „Gefährdungseinschätzung“

NS Es ist schon eine recht große Verpflichtung, das Aufpassen. Aber Norbert Hofer stellt sich gerne in die Tradition dieser Pflicht. Wie einer seiner Vorgänger paßt auch er recht auf eine Blume …

Die Kornblume seit 107 Jahren Symbol für antiösterreichische Gesinnung

Europäisches Forum Linz – Der Verfassungsschutz schreibt den „Verteidigern Europas“ eine „Gefährdungseinschätzung“

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Landeshauptmann Pühringer hat, wie es im Kommentar der FPÖ unzensuriert vom 5. Oktober 2016 steht, vom Bundesamt für Verfassungsschutz eine (nach der Polizei und dem Landesverfassungsschutz weitere) „Gefährungseinschätzung“ für die Vortrags- und Messeveranstaltung eingeholt.

Er hätte sich diese „Gefährdungseinschätzung“ auch gleich bei den „Verteidigern Europas“ bestellen können. Diese hätten sie ihm wohl mit größtrechter Freude geschrieben. Und so geschrieben, daß  nicht mehr gesagt hätte werden können, wer schrieb diese, der Verfasssungsschutz oder ein Kommentator oder Kommentatorin von der Website der identitären Parlamentspartei oder irgendwer von der, beispielsweise, „Blauen Narzisse“.

Die Zitate von der FPÖ unzensuriert über ihre „Gefährungseinschätzung“ sprechen für sich selbst:

… während dem Kongress attestiert wird, dass es sich dabei um keine gesetzwidrige Veranstaltung handle, „der im Vorhinein sicherheitsbehördlich entgegenzutreten wäre“.

Mobilisierungsversuche des linken Spektrums lassen auf eine möglicherweise zahlenmäßig höhere Beteiligung gemäßigter, zivilgesellschaftlicher Kräfte schließen. […]

Es kann aber auch nicht ausgeschlossen werden, dass Linksextremisten versuchen könnten, das zivilgesellschaftliche Protestpotential als schützende Menge für dezentralen Aktionismus zu nutzen, um dadurch gegen Veranstaltungsteilnehmer oder auch gegen die Exekutive umzusetzen.

Befürchtet werden in diesem Zusammenhang Überfälle auf und Beschädigungen an Häusern von Studentenverbindungen. Auch eine „Gefahr für die dezentral untergebrachten Veranstaltungsgäste“ wird vom Verfassungsschutz für möglich gehalten.

Doch auch bei den „gemäßigten“ Demonstranten vermutet die Behörde erhebliche kriminelle Energie:

Auch seitens des gemäßigten Protestspektrums kann davon ausgegangen werden, dass die „Inanspruchnahme“ des zivilen Ungehorsams und die Inkaufnahme (verwaltungs-)rechtlicher Übertretungen im „Kampf gegen Rechts“ als Handlungsoptionen betrachtet werden. Dazu gehören jedenfalls Blockaden, Störungen jeder Art, verbale und körperliche Konfrontationen, bis hin zum Versuch der Veranstaltungsverhinderung.

Für den Fall, dass Linksextremisten noch Schlimmeres planen und durchführen könnten, hat der Verfassungsschutz gleich die passende „Erklärung“ für die Tatmotive parat, indem er schreibt:

Die Möglichkeit einer Gewalttat durch religiös, politisch, ethnisch oder anderweitig fanatisierte Einzelaktivisten oder durch geistig abnorme Rechtsbrecher kann grundsätzlich nicht völlig ausgeschlossen werden und stellt ein nicht quantifizierbares Risikopotenzial dar.

Mehr muß dazu nicht geschrieben werden. Vielleicht noch, auch Landeshauptmann Pühringer führt deutlich vor, den Unterschied zwischen Österreich und Deutschland, über den nicht mehr geschrieben werden muß:

Europäisches Forum Linz – Österreich darf Deutschland werden

NS Gesinnungsgemäß meldet ein Mensch aus der Schreibstaffel, wie in der Collage gelesen werden kann, in seinem Kommentar zur „Gefährungseinschätzung“: „Wir auch nicht…“ Und verlinkt zu Erklärung zu einer Website, wo verbreitet wird, was in Deutschland in bezug auf Geschichte nicht … McErdal als Verteidiger

Morgen werden wieder viel zu viele eine gewaltlüsterne Partei aus dem Gestern wählen wollen

der „Verteidiger Europas“ bestätigt auch eindrücklich,  im Nachhinein und „im Vorhinein sicherheitspolizeilich entgegen…

 

Luis Trenker, der koloniale Germanenkaiser vom Küniglberg: „Hängt sie an die Laternen, stürmt die Parlamente, erwachet …“

Ob das Flugblatt „Deutsche Brüder“ gleich zu Beginn des Films auch in der Ausstrahlung durch den ORF zu sehen war, kann nun zwei Tage später nicht mehr gesagt werden, vielleicht gerade in dieser Sekunde abgelenkt durch einen Namen auf der Besetzungsliste, zu dem gleich gedacht werden mußte, wer hätte den alten Minetti, der so herrlich das bernhardsche Nichtssagende und nur das leere Bernhardeske und sonst nichts herrlich oder überhaupt spielen konnte, dafür nicht lieben können, aber die Erinnerung daran war kurz, so daß mit Bestimmtheit gesagt werden kann, das zweite Flugblatt ebenfalls am Anfang des Films kommt in der Ausstrahlung vom ORF vor.

orf-luis-trenker-deutsche-bruderGerade das Flugblatt „Deutsche Brüder“ macht menschgemäß klar, daß es kein harmloser Unterhaltungsfilm ist, auch wenn die Programmankündigung vom ORF, wie in der Collage gelesen werden kann, nichts als Unterhaltung versprechen will. Und es ist zu doch zu fragen, was treibt den ORF an, einen Film von Luis Trenker bei diesem Überangebot an Unterhaltungsfilmen zu zeigen? Und auch noch gleich eine Wiederholung nachzureichen?

Bedenklich daran ist nicht, daß derartige Filme ausgestrahlt werden, einzig bedenklich daran ist, auf welche Art die Ausstrahlung angekündigt wird: diese Verharmlosung, als wäre es bloß ein sehr alter Film aus Deutschland, aus dem Jahre 1936. Es ist ein Film aus Deutschland, ja, aber aus dem Deutschen Reich. Und Unterhaltungsfilme im Deutschen Reich hatten ihre Pflicht zu erfüllen, die Menschen für das Nationalsozialistische, also für Massenmord, Massenverbrechen und schließlich für den eigenen mörderischen Untergang freudig zu stimmen.

Luis Trenker - Bernhard Minetti - Der Kaiser von Kalifornien.jpg

Es sollte wohl auch im ORF bekannt sein, welche hochpolitische, nein, hochnationalsozialistische und hochfaschistische Aufgabe der Film zu erfüllen hatte, und gerade die Filme, von denen heute zur Ausrede gerne gesagt wird, sie hätten nichts Nationalsozialistisches, sie seien bloße Unterhaltung, ach, und sie seien auch noch gut gemacht.

Was treibt also den ORF an, solche Filme zu zeigen, bei diesem Überangebot, solche Filme auf diese verharmlosende Art anzukündigen? Bei wem will der ORF sich damit anbiedern? Bei Luis Trenker? Wohl nicht, der ist tot. Aber toten Menschen gilt in Österreich die ganze Liebe. Nichts Schlechtes soll ihnen nachgerufen werden. Das Schlechte aber als Gutes strahlen. Vergessen soll sein, daß Luis Trenker erst 1940 als Mitglied zur NSDAP … ein Südtirol-Optierer war, vergessen soll sein, daß er etwa 1943 als Schauspieler im Film „Germanin – Die Geschichte einer kolonialen Tat“ vom Goebbels-Schwager den Tierfänger Dr. Hofer mimt. In dem Film geht es um die Entwicklung eines Wirkstoffes gegen eine Krankheit: „Germanin Bayer 205 … vergessen soll sein, daß er ein Fälscher war, also ein Krimineller, der mit gefälschtem Eva-Braun-Tagebuch Geld machen wollte, der auch ein Opportunist war, ein Anbiederer aus höchstem Eigennutz, sich auch noch etwa Adolf Hitler versuchte anzubiedern, anzudienern, als der Untergang des Deutschen Reiches bereits am Horizont ohne Fernglas zu sehen war … und so weiter und so fort. Aber am Küniglberg wird sein Film ganz und gar harmlos angekündigt … Für den Küniglberg ist Luis Trenker wohl halt einfach ein wilder Bergbursch‘ aus dem Südtirolerischen. Und Südtirol ist in Österreich für eine gewisse Gesinnung der Vorsehung nächste Prüfung und Bewährungsprobe, ach, und daß von am Küniglberg Arbeitenden nicht sicher gewußt wird, ob jene von der Vorsehung mit einer gewissen Gesinnung Beschenkten nicht doch den Aufstieg auf den Küniglberg schaffen … da ist es doch sicher nicht ungeschickt, schon einmal ein nettes Ankündigungs- und Willkommensbettchen gerichtet zu haben …

Was würde der junge Minetti als der Fremde Luis Trenker als Hofer, lebte er noch, gerade an diesem Tag, am 4. Oktober, an seinem Geburtstag sagen, während er weit in das Land hineinzeigt … sein Aufruf nach dem Erwachen wird mehr und mehr … sogar auf der in die Burg gebauten Landstraße fordert schon der Wortführer der Unschuldigen, daß einer erwacht ….

Ob für dieses Jahr der ORF auch schon Germanin – Bayer 205 programmiert hat? Oder jetzt noch schnell programmiert – wieder für einen Sonntag? Was wäre das für eine passende und heilvolle Adventunterhaltung, Luis Trenker als Hofer in Afrika, was für ein unterhaltsamer Bursch‘ … mit einer Geschichte von „deutschem Heldenmut“, für das auch das Leben eines Luis Trenker …

Ja, der ORF kommt wahrlich seinem Bildungsauftrag nach. Mehr noch. Er geht darüber hinaus. Erweitert diesen zum volksbildnerischen Auftrag. Der ORF schenkt dem Volke Vorbilder. Und es eifert den Vorbildern nach …

Aber nicht nur dem ORF ist es eine, es ist eine in Österreich weitverbreitete volksbildnerische Pflicht, wie erst vor kurzem mit Max Jacob …

PS Es wäre immerhin schon eine Verbesserung der Genauigkeit, würde bei Ausstrahlung von Filmen aus den madigen zwölf Jahren des deutschen reiches nicht gar so neutral harmlos Deutschland als Filmherkunftsland geschrieben werden, sondern Deutsches Reich.

PPS Im ORF dürfte auch seit Jahrzehnten Menschen das Wetter programmieren, die die Abtrennung Südtirols von Österreich nicht verwinden wollen; stets und immer noch auch das Wetter von Südtirol, nur von Südtirol, als gäbe es sonst um Österreich herum kein Wetter mehr.

Norbert Hofer-FPÖ: „Meine Partei … kläglich gescheitert. Was vor der Wahl versprochen … nicht eingehalten.“

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FPÖ unzensuriert bemängelt am 1. Oktober 2016, daß die Bücher von Norbert Hofer in den Wiener Büchereien nicht …

Ja. Die gehören in den Büchereien im ganzen Land und nicht nur in Wien recht prominent aufgestellt, beworben mit großen Plakaten, etwa mit dem Zitat aus seinem Buch „Leben nach der …“:

„Meine Partei war an einer Regierungsbeteiligung kläglich gescheitert. Was vor der Wahl versprochen worden war, wurde nicht eingehalten.“

Damit sich die Menschen, die so leicht vergessen, wieder erinnern, was ihnen schon einmal das Wählen der hoferischen identitären Partei eingebracht hat, damals noch mit dem für Norbert Hofer „charismatischen“ Jörg Haider, von dessen Diener soeben wieder einer verurteilt wurde … Brutpfleger Norbert Hofer, ja das von ihm herausgegebene Buch sollte auch daneben gelegt werden: dieses Buch macht einmal mehr verständlich die „Standpunkte“ von Norbert Hofer … im „Leben nach der …“ steht dazu ein zu  allgemeiner Satz, um zu verstehen, auf was für einen Stuhl …

„Viele Standpunkte wurden zugunsten des Machterhalts über Bord geworfen.“

Ob die zwei an diesem „Leben nach der …“ Mitschreibenden es in ihrer Freizeit taten, weil ihnen Norbert Hofer ein ebenso charismatischer …? oder doch während ihrer Arbeitszeit im Parlament, im Büro vom Dritten Nationalratspräsidenten? Ihr Wunsch, mit ihm das Buch anzufüllen, ihm Befehl war und er großzügig ihnen die nicht aus seiner Tasche bezahlte Arbeitszeit dafür …?

In diesem „Leben nach der …“ wird auch von Norbert Hofer der „Respekt“ angesprochen. Sein Handbuch zu seinem Parteiprogramm muß dann auch unbedingt dazu in die Auslage, um zu verstehen, was für Norbert Hofer „Respekt“ ist:

„Frau Bock ist als Gesetzesbrecherin zu belangen.“

Aber es sollen nicht nur die Bücher von Norbert Hofer prominent in die Auslagen der Büchereien, um zu erinnern, um nicht zu vergessen, sondern auch was aus seiner Gesinnungskameraderie sonst noch alles ausgebrütet wird, wie:

FPÖ-ZZ „wünscht weiteste Verbreitung“ der „braunen Festschrift“ für Rolf Kosiek, einen „radikalen Antisemiten und Rassentheoretiker“

Fehlen dürfen dann auch nicht die ganzen Empfehlungen zur Wiederbeschäftigung mit den Büchern aus der von NR Wendelin Mölzer geführten ZZ:

Manfred Haimbuchner und der recht besondere Literaturkanon der FPÖ

Der Norbert-Hofer-Kennende weiß gesinnungsgemäß gestern sofort, wie in der Collage gelesen werden kann, die Ursache, weshalb keine Norbert-Hofer-Bücher …

Es sollten auch Plakate zu den Büchern aufgestellt werden, mit den Sprüchen jener Frauen und Männer, die Norbert Hofer recht zugetan … etwa von Franz Dinghofer:

FPÖ unzensuriert, Franz Dinghofer: „Konflikt mit diesen Untermenschen kann man sicher nicht friedlich lösen“

Das aber wäre wohl eine nicht zu bewältigende Aufgabe, jedenfalls bis zum 4. Dezember 2016, aus dieser Menge eine Auswahl zu treffen: Fehlen dürfte auf keinen Fall Peter_  … wie von Franz Dinghofer auch von Peter_ hier nur ein einziges Beispiel:

Norbert-Hofer-Kennender schreibt für FPÖ unzensuriert nächste Verleumdung

NS Wenn Norbert Hofer aus der Parteipolitik ausscheidet, wie wird der Titel seiner Biographie lauten? werden die zwei Mitschreibenden dann auch noch an seiner Lebensbeichte … eine Biographie wird dann unausweichlich sein. Titel als erste Abschiedsgeschenke fielen dazu jetzt schon ein: Leben mit Querschnittswissen in den Grenzen von Chemtrails … Norbert Hofer: Wie ich die Südtirolfrage löste … Oder:  Norbert Hofer – Wie ich meinen Kameraden den Antifaschismus erklärte …

Norbert Hofer, Gauna – Eine Figur wird verabschiedet

Franz Dinghofer: „Untermenschen“ – Büro des Dritten Nationalratspräsidenten ersucht den Verfassungsschutz um Ausforschung

Ein Parakommentar

Die abstoßenden Worte des selbsternannten Franz Dinghofer und des Peter_ beschäftigen nun den Verfassungsschutz. Das Büro der Präsidentschaftskandidaten und Dritten Nationalratspräsidenten Norbert Hofer hat die Kommentare dem BVT (Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung) übermittelt, mit dem Ersuchen, die Pseudonymisierten auszuforschen und Ermittlungen gegen sie einzuleiten. Franz Dinghofer gibt – wie auf unzensuriert.at zu lesen – unter anderem folgendes zum Besten:

 „Konflikt mit diesen Untermenschen kann man sicher nicht friedlich lösen“

Wie unzensuriert.at herausgefunden hat, war dies nicht die erste Entgleisung des einen Bundespräsidentschaftswahlkandidaten Kennenden in alle Richtungen. Bereits vor mehr als drei Jahren – genau am 23. September 2013 – kommentierte Peter_ :

Seit fast zwei Jahren wird der Bundeskanzler als „Pädophiler“ diffamiert

Der Eintrag ist bis heute online.

Wie unzensuriert.at herausgefunden hat, war dies nicht die erste Entgleisung des einen Bundespräsidentschaftskandidaten Kennenden in alle Richtungen. Bereits vor mehr als drei Monaten – genau am 27. Juni 2016 – verleumdet Peter_:

Europäisches Forum Linz – Wunsch nach einem Ehrenschutz von Norbert Hofer?

Der Eintrag ist bis heute online.

Dieser Parakommentar könnte fortgesetzt und fortgesetzt werden, aber diese wenigen Beispiele basierend auf einem tatsächlich auf FPÖ unzensuriert veröffentlichten Kommentar machen bereits verständlich, daß mit einem solchem Kommentar auf FPÖ unzensuriert je nicht zu rechnen ist. Wobei es unerheblich ist, was FPÖ unzensuriert schreibt. Entscheidend ist, daß FPÖ unzensuriert je nicht informieren wird können, das Büro des Bundespräsidentschaftskandidaten und Dritten Nationalratspräsidenten ersucht um Ausforschung von beispielsweise Franz Dinghofer, beispielsweise Peter_ …

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Übrigens, Peter_ kommentiert auch diesen Kommentar über das Ersuchen der Ausforschung durch das Büro des Norbert Hofer – genau am 30. September 2016, wie in der Collage gelesen werden kann:

„Neger-‚Rap‘ und andere Probleme. Das sind die Probleme, die auf uns zukommen werden, wenn die Neger-Invasion nach Österreich so weitergeht:“

Was tatsächlich im Kommentar „Rapper ‚Gauna‘ an HC Strache und FPÖ: ‚Kommt ins KZ, ich gebe Gas'“ steht, auf dem der Parakommentar basiert, kann ebenfalls in der Collage gelesen werden. Sollte wer meinen wollen, dies sei eine Fürrede für Gauna, meint das aber zu voreilig. Es kann keine Fürrede für einen Menschen sein, der von „Respekt“ nicht mehr versteht, als jene, gegen die er vermeintlich …

Norbert Hofer, Gauna – Von der Gemeinsamkeit der Antworten

Norbert Hofer, Gauna – Von der unaufhörlichen Konzenzentrationslagerkrächzerei in Österreich

Und mit diesem Kapitel darf Gauna sich als verabschiedet ansehen. Eine Verabschiedung ist nicht selten ein trauriges Ereignis. Es mag Gauna ein Trost sein. Gemessen an seiner Bedeutung war es ihm doch vergönnt, in drei Kapiteln als Figur …

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Norbert Hofer, Gauna – Von der Gemeinsamkeit der Antworten

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Gauna muß also schon so lachen, daß ihm die Freudentränen kommen. Worüber? Über seinen Satz mit „Scheiß“? Oder darüber, daß er an einer weiteren Stelle vorgekommen ist? Oder ist es ein schlichtes Weglachen des ihm

Norbert Hofer, Gauna – Von der unaufhörlichen Konzenzentrationslagerkrächzerei in Österreich

einzig zuerkannten Platzes?

Tränen sind durchaus angebracht, ob seiner Auswürfe, das Lachen nicht, aber es gibt eben auch die Menschen, die lachen müssen, wenn es eigentlich zum Weinen ist.

Aber es ist je nicht die Intention, sich mit Gauna zu beschäftigen. Gauna mit seinen Auswürfen ist bloß zu erwähnen, weil er exemplarisch vorzeigt, wie notwendig es auch für Menschen dieser politischen Ausrichtung, der er sich anscheinend zugehörig …, wäre,

Linksunten hilft Rechtsunten

mit sich selbst zu beschäftigen, ehe sie …

Wäre es nicht so bitter, könnte auch gelacht werden, über diese Art der Antwort, doch es ist zu viel Gemeinsames darin, wie geantwortet wird.

Wenn etwa an die Antworten von Hannes Stiehl oder von Gerhard Deimek oder Martin Sellner oder Christian Höbart oder Karl Heinz Grünsteidl oder Gernot Darmann oder Christian Deutinger oder Odin Wiesinger, zu dem – mit ihm kann die Aufzählung abgebrochen werden -, Norbert Hofer einfällt,

Fragen an Norbert Hofer, den Dritte-Chance-Geschenk-Kandidaten

der auf direkte Fragen nicht antwortet … nicht, daß seine Antwort groß erwartet werden, aber doch von Interesse, nicht, weil er ein Mann von Bedeutung wäre, aber es doch von Bedeutung wäre, was ein Mann antwortet, den so viele, viel zu viele wählten und wie es scheint, immer noch viele, viel zu viele wählen wollen …

Norbert Hofer, Gauna – Von der unaufhörlichen Konzenzentrationslagerkrächzerei in Österreich

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Mit Abscheu kann nur darüber geschrieben werden, was ein Mensch, der sich „Gauna“ nennt, von sich gibt. Mit Widerwillen auch, weil es ihn leider freuen wird, noch an einer Stelle erwähnt zu werden.

Es will auch nicht Österreich herausgestellt werden, dieses kleine und unbedeutende Land. Aber es scheint tatsächlich so sein, daß es nur in Österreich möglich ist, daß einer, der, wie er meint, gegen … aufzutreten, in Wahrheit für sie auftritt, sie dabei unterstützt, sich als die „Opfer“ verkaufen zu können, sie dabei unterstützt, sich als jene hinstellen zu können, gegen die „gehetzt“ wird. Und dann auch noch das widerwärtige Gefasel von „KZ“ und „Gas“…

Wird das in Österreich nie enden, andere in Konzentrationslager …? Ist das der große gemeinsame Nenner von Links und Rechts in Österreich, die Konzentrationslager als Kollektivfetisch?

Menschgemäß ereifert sich darüber FPÖ unzensuriert. Wie in der Collage gelesen werden kann. Und wer kann es ihr verdenken, einen Kommentar dagegen zu schreiben? Mehr noch zu tun:

„Das Büro der Präsidentschaftskandidaten und Dritten Nationalratspräsidenten Norbert Hofer hat den Text des Videos dem BVT übermittelt mit dem Ersuchen, den vermummten Mann auszuforschen und Ermittlungen gegen ihn einzuleiten.“

Es fehlen nicht die Worte, aber es wird nicht gewußt, wie das formuliert werden könnte. Nämlich, daß jene einen ausforschen lassen wollen, die sonst aber gänzlich nichts vom Ausforschen wissen wollen, wenn es etwa um Konzentrationslagerherbeiwünsche oder um Verleumdung oder Verharmlosung und so weiter und so fort auf ihrer Seite geht … nichts ist zu vernehmen, daß in diesen Fällen das Büro des Norbert Hofer oder gar er selbst je tätig wird, selbst dann nicht, wenn er direkt informiert wird …

Und wie rührend stellt FPÖ unzensuriert fest: „Der Eintrag ist bis heute online.“ Wer es aber selbst mit dem Löschen nicht so hat, der sollte schreiend mit dem Besen aus dem Haus … generell scheint die FPÖ nach einer alten und dennoch unbekannten Volksweisheit zu agieren. Der Besen ist nur zum Kehren vor anderen Türen da.

Für Gates of Vienna ist Österreich überhaupt ein „Konzentrationslager“, das ist die Website, die Verleumdungen auch in englischer Sprache verbreitet unter Hinweis auf FPÖ unzensuriert …

Gauna darf sich aber nicht einbilden, er sei erwähnt worden, weil er erwähnenswert ist, er ist bloß ein Fall für die Behörden und mit dem, was er von sich gibt, ein Anwärter auf einen Krächzplatz auf solchen Websites wie …

Und was die FPÖ betrifft, nun ja, auch dieser Fall zeigt wieder einmal, der Besen ist ihr nur zum Kehren vor anderen Türen da, auch in den Räumen des Norbert Hofer und wohl auf sein Geheiß …

Hofer-FPÖ hat zwei Parteiprogramme: eines zum Schwefeln und eines als Arbeit für andere

Ein Programm mit Handbuch, für das Norbert Hofer verantwortlich, und das er, wie er in einer Applaussendung vor kurzem sagte, fast auswendig …

Dieses hoferische Programm ist …

Und ein zweites Programm hat die identitäre Parlamentspartei, das ihr ungeschrieben eingeschrieben zu sein scheint, aber nach dem  tatsächlich gearbeitet wird, das heißt, gesinnungsgemäß müssen dafür andere arbeiten, es abarbeiten, für die Kosten aufkommen, besonders für die der Gerichte. Wie aktuell die Verurteilung von Harald Dobernig es wieder einmal eindrücklich zeigt.

Harald Dobernig kann nun mit auf die Liste der Verurteilten der identitären Parlamentspartei gesetzt werden. Und er wird nicht der letzte Mann, nicht die letzte Frau aus dieser Partei sein, dessen und deren Name auf diese Liste …

Eine Liste, die auch das Zweite Programm der FPÖ genannt werden kann, dessen Inhalt eben einzig die Namen der verurteilten Funktionäre und Mandatarinnen sind.

Es muß also nicht einmal eine inhaltliche Auseinandersetzung mit dieser Partei stattfinden, es reicht das Zweite Programm mit Namen als Inhalt dieser Partei vollkommen aus, um zu wissen, es ist keine wählbare Partei, es sind keine wählbaren Kandidatinnen und Kandidaten …

Es kann auch keine inhaltliche Auseinandersetzung geführt werden. Denn Namen sind keine Inhalte. Verurteilungen sind Verurteilungen, aber keine Inhalte.

Und die Inhalte, fragen Sie, im hoferischen Programm? Nun, Hofer ist im Geiste Hofers unterwegs … vor zweihundert Jahren wäre ein Disput in Mantua bestimmt nicht ohne Charme gewesen, aber zweihundert Jahre später wird wohl nicht einmal mehr zu sehr später Stunde und nach drei Faß Bier dafür eine Lallminute verschwendet …

Das zweite Programm ist das eigentliche, also das erste Programm dieser Partei. Das vor Augen zu haben, reicht vollkommen, um jede Furcht vor dieser Partei zu verlieren. Freilich, dieses erste Programm müssen vor allem Wählerinnen und Wähler vor Augen haben. Bei jedweder Wahl. Dann ist es bald vorbei mit dieser Partei. Und dann kann sie sich als identitäre Parlamentspartei, wenn sie aus dem Parlament hinausgewählt ist, einreihen, wenn es sie dann ohne Aussicht auf Ämter und Pfründe noch reizt, bei den außerparlamentarischen I… und mit diesen durch die Gassen …

NS Zur Erinnerung, wie in der Collage gelesen werden kann, gab es in Kärnten einmal ein Plakat mit dem Spruch des Aufpassens, ein Versprechen an einen Toten. Und dieses Versprechen, auf „sein“ Kärnten aufzupassen, haben sie in seinem Sinn erfüllt. Sie haben ihr System bedient. Und nun Jahre später verspricht Norbert Hofer auch wieder, aufpassen zu wollen, nicht auf „sein“ …, sondern gleich: er werde „auf Euch aufpassen“, als wären die Menschen „sein“ … Und wie er das im Sinne der identitären Parlamentspartei erfüllen wird, dafür steht auch ein Name seit einer Ewigkeit: Dieter Böhmdorfer, der Verteidiger der Haider-Erben, der haiderische Totenredner, der Wahlanfechtungsliterat, der Anwalt der Partei, oder kurz und knapp: ihr Systemanwalt. Es ist menschgemäß eine lustige Geschichte, daß gerade eine Partei, die wie keine andere für ein System steht, bei anderen „System“ als Vorwurf sieht: Systemparteien, Systempresse und so weiter und so fort …

Und auch hier gilt, es kommt auf die Wählerinnen und Wähler an, ob Norbert Hofer endlich der letzte Germane als Systemgünstler …

Identitäre parlamentarische systempartei - hofer-fpö.jpg