Léon Bloy, Jorge Mario Bergoglio, Andreas Laun und die freiheitliche ZZ – Zwischenstände der Umfragen

Vor kurzem wurde geschrieben, es werde wieder einmal Zeit, die Zwischenstände der beiden Umfragen bekanntzugeben. An den Werten von Dr. Martin Graf hat sich nichts geändert: unverändert schlecht. Auch die Abgeordneten, die ihn zu ihrem III. Präsidenten NR wählten, können nach wie vor nicht überzeugen, daß ihre Wahl eine Wahl war, die deren Verbleib im Parlament mehrheitsfähig rechtfertigte …

Zwischenergebnisse Umfrage Freiheitliche 7-4-2013Es könnten diese zwei Umfragen beendet werden, da, wie zu lesen war, Dr. Martin Graf kein weiteres Mal für diese Position kandidieren werde, aber es werde für diese Position Norbert Hofer kandidieren wollen, wenn die Freiheitlichen in der nächsten Nationalratswahl wieder drittstärkste Partei werden sollte … Und Norbert Hofer würde sogar die erste Nationalratspräsidenten Mag. Barbara Prammer wählen wollen -, ausständig ist noch ihre Erklärung des Unterschieds zwischen Martin Graf und Norbert Hofer, zwischen einem Freiheitlichen und einem Freiheitlichen … Soher sind diese zwei Umfragen noch nicht zu beenden, sind Sie weiter herzlich dazu eingeladen, sich an diesen zwei Umfragen zu beteiligen, aber denken Sie dabei nicht nur an Martin Graf, dessen Name in diesen zwei Umfragen im Grunde nur exemplarisch steht, exemplarisch für Freiheitliche, auch konkret exemplarisch, beispielsweise für Ing. Norbert Hofer …

So weit, so fad …

Damit das Veröffentlichen der Zwischenstände, also des Unveränderten, nicht allzu fad ist, auch Ihnen als Leser und Leserin dabei nicht das Gähnen kommen muß, wurde ein wenig in der aktuellen Ausgabe der freiheitlichen ZZ geblättert, durchaus zu Erheiterung, ebenso zur Erhellung der Widersprüchlichkeit, auch zur Klärung der Frage, was an Léon Bloy findet die freiheitliche ZZ derart faszinierend, daß sie ihn für überschriftentauglich hält … Papst Franziskus denkt bei Léon Bloy an den „Teufel“ und G. Schneeweiss-Arnoldstein wird an den „Antisemiten“, wie er vom argentinischen Dichter Jorge Luis Borges genannt wurde, denken, darf vermutet werden, wird beispielsweise berücksichtigt, welche Website dieser für die freiheitliche ZZ Schreibende betreibt …

Erheiternd und widersprüchlich daran ist, daß Freiheitliche zwar einen Kampf gegen Bettler und Bettlerinnen führen, zugleich aber den Bettler Léon Bloy prominent in ihrer ZZ platzieren. Andererseits erkennen sich möglicherweise Freiheitliche, was das Widersprüchliche und das Erheitende aufheben würde, in Léon Bloy beschrieben, wie etwa von Raoul Vaneigem in „Léon Bloy über das Grab von Huysmans“:

Im Unterschied zu Zola, den er verabscheut, hat Bloy das Verdienst, die Arbeit und ihren Stumpfsinn nicht zu verherrlichen. Um die Vorzüge der Bettelei besser rühmen zu können, entwirft er stattdessen mit großer Präzision einen Überlebensplan. Die Glut seiner Freundschaften und die Heftigkeit der Brüche, die nach kurzer Zeit erfolgen, passen zur Ausübung einer Kunst der Lobpreisung und der Verfluchung, die von seinem Geldbedarf, den Kompensationen des Renomees und dem Gesetz des Meistbietenden gesteuert wird. Die Beziehung zu Paul Bourget bildet in diesem Sinne die Grundlage des Modells der Freundschaft, wie Léon Bloy sie versteht. Als der Autor des „Disciple“ von ihm die Rückzahlung einer bestimmten Geldsumme verlangt, die er ihm vorgestreckt hat, antwortet Bloy sogleich: „Trauriger Bourget, ich hatte gehofft, dass Sie mir einen interessanten Brief schreiben und Sie schreiben mir einen lächerlichen Brief …“.

Geboren 1846, konvertiert 1869, gestoren 1917, hat Bloy einen besonderen Starrsinn an den Tag gelegt, um den Weg zu verfolgen, der von der Verachtung seiner selbst zur Verachtung der ganzen Welt führt.

Ob Jorge Mario Bergoglio mit dem nunmehrigen Pseudonym Franziskus oder G. Schneeweiss-Arnoldstein  beispielsweise auch die folgenden Zeilen von Léon Bloy je öffentlich zitieren werden?

Ich möchte einen Krieg, den noch nie da gewesenen Krieg, den apokalyptischen Krieg, der von Hello vorausgesagt und erwartet wurde, der hier ist und der aus seinem moralischen und körperlichen Leben ein einziges und andauerndes Geheul macht (…) Ich sage, dass ich den Krieg möchte, weil jede andere Existenz für mich offensichtlich unmöglich ist. Das Kloster will mich nicht, die feine Gesellschaft stößt mich zurück, der Journalismus kotzt mich an, meine Freunde sind machtlos, und der Rest der Schöpfung passt nicht zu mir.

Und Andreas Laun sieht die „dringende Notwendigkeit einer Neuevangelisierung“. Es will gar nicht gewußt werden, was Andreas Laun möchte, der der Politik unhaltbar projektiv unterstellt, sie sei froh, wenn Christen zurückgedrängt oder sogar ausgerottet … Derart diffus kann nur reden -, schlagen Sie nach bei E. M. Cioran, nicht nur dieser Schriftsteller hat alles gesagt, was zu sagen ist, von Paulus bis …

PS Der im Zitat von Léon Bloy angesprochene Hello war ein französischer Schriftsteller und Philosoph, „dessen Denken vom Katholizismus und einer nahezu mystischen Frömmigkeit geprägt war“.

R. K. Höfer und sein unzulänglicher Versuch der Diffamierung des Volksbegehrens gegen Kirchenprivilegien

Es gibt keinen hinterhältigeren, es gibt keinen widerwärtigeren Versuch, das Volksbegehren gegen Kirchenprivilegien zu verunglimpfen, als den von Rudolf K. Höfer in der Tageszeitung „Die Presse“ vom 5. April 2013. Und zugleich ist es auch der Unzulänglichste. Denn eine Debatte über die Organisierten Glauben damit diffamieren zu wollen, es wären hier „NS-Nachläufer“ dabei, die sich „NS-Gedankengänge zu eigen machen“ und „Festhalten an NS-Gedankengut“, ist in dieser Schäbigkeit nicht zu überbieten …

Rudolf K Höfer - Unzulänglicher VersuchEs muß soher dem Historiker Rudolf K. Höfer deutlich gesagt werden, Geschichte ist mehr und Geschichte ist vor allem nicht eingegrenzt auf die madigen zwölf Jahre der nationalistischen Massenmordtotaldiktatur des Deutschen Reiches, und mehr noch, die Geschichte der Organisierten Glauben ist nicht vorbei, die Organisierten Glauben sind  unter stolzer Berufung auf ihre Geschichte weiter tätig …

Und es muß der Historiker Rudolf K. Höfer deutlich aufgefordert werden, nicht dazu, Geschichte zu lernen – die wird er wohl gelernt haben –, sondern dazu, Geschichte in ihrer Gesamtheit zu sehen, das Starren auf die madigen zwölf Jahre der nationalistischen Massenmordtotaldiktatur des Deutschen Reiches endlich aufzugeben, um beispielsweise die Geschichte der Organisierten Glauben in ihrer Gesamtheit zu beurteilen, und hier vor allem die Weigerung der Organisierten Glauben zu berücksichtigen, mit ihrer Geschichte glaubwürdig brechen zu wollen …

(Einen glaubwürdigen Bruch mit ihrer Geschichte aber können Organisierte Glauben nur durch deren eigene Auflösungen vollziehen und durch deren Neugründungen, die keinen Zweifel daran lassen, daß sie noch das Geringste mit dieser geschichtlich am längsten währenden Grausamkeit zu tun haben, weder mit ihren Handlungen noch mit ihren weltanschaulichen Ausrichtungen …)

Und es muß dem Historiker Rudolf K. Höfer auch deutlich gesagt werden, um Organisierte Glauben in ihrer Gesamtheit in ihrem heutigen Wirken zu beurteilen, darf Österreich nicht als Maß für die Welt genommen werden, obgleich sogar in Österreich Angestellte und Mitglieder der Organisierten Glauben auftreten im Anspruchswahn der Allmacht, deren verbale Hartherzigkeit, deren verbale Unerbittlichkeit gegen den Menschen, deren Auslöschungsphantasien …

PS Die Unzulänglichkeit des höferischen Versuches beginnt bereits mit dem ersten Absatz, in dem er von der „außergewöhnlichen Optik“ aufgrund der „zeitlichen Nähe der Eintragungswoche zum Gedenken des vor 75 Jahren erfolgten Einmarsches der deutschen Wehrmacht in Österreich“ schreibt und zu suggerieren versucht, die Eintragungswoche sei von der „Gruppe“, die die Diskussion um die Kirchenprivilegien startete, festgelegt worden … Ein Volksbegehren kann aber von einer Initiative nur zur Durchführung beantragt werden, ob und vor allem wann es jedoch stattfindet, wird von der Behörde festgelegt. Nicht einmal die „zeitliche Nähe zum Gedenken“ an den Anschluß vor 75 Jahren kann soher dieser Initiative angelastet werden, für diese „außergewöhnliche Optik“ ist also der Staat verantwortlich zu machen, wobei hinzugefügt werden muß, diese „zeitliche Nähe“ begründet keinen Vorwurf.

PPS Es ist nicht unpikant, daß gerade die „Presse“ diesen geschichtlich unzulänglichen höferischen Versuch der Diffamierung veröffentlicht, eine Tagszeitung also, die allenthalben versucht, den Freiheitlichen ein freundliches und somit wählbares Gesicht zu erschreiben …

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Zur Nachlese, eine Auswahl:

Wessen Leiber hinzugeben, wessen Blut zu vergießen

Der steueretatbelastete Klassentagesausflug zu Robert Mugabe nach Rom, Grätzel Vatikan

Organisierte Glauben – Mannigfaltiger Kindesmißbrauch

Franziskus – Papst der Kadavergehorsamen

75 Jahre nach dem Anschluß an Nazi-Deutschland – Täglicher Heldenplatz ist aber heute noch immer der Petersplatz in Rom

Allzu irdische Weiterbetätiger

A letter from Saudi Arabia

Vom Wirklichkeitsriß der Gottesanbeter

Der Allmachtswahn und die Blutrünstigkeit der Organisierten Glauben

Aber die Presse läßt die Freiheitlichen nicht verkommen

Verbrennt solche Gestalten, wie …

Geschichtstafel auf dem Stephanplatz wurde entfernt

Statt Exkursionen nach Mauthausen sollte Beatrix Karl welche in ihr Justizministerinbüro veranlassen

Und unter dem Bild des mit einem gütigen Blick gemalten Opachens Leopold Kunschak …

Das fällt vor allem zu dem Satz im Beantwortungsschreiben von Beatrix Karl

2013 finden erstmals Exkursionen zur Gedenkstätte Mauthausen statt, an denen jeweils bis zu 50 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen teilnehmen.

Kunschak Beatrix Karlein, nach denen übrigens in der parlamentarischen Anfrage nicht gefragt wurde. Was gefragt wurde, was und wie beantwortet wurde, kann zum Vergleich unter Stoppt die Rechten aufgerufen werden: „Straches Cartoon: Antisemitismus nicht relevant?“ …

Denn Exkursionen in die Gegenwart trügen mehr zum tatsächlich lebendigen Verstehen der Vergangenheit bei, auch mehr zum angewandten Gedenken. Über die technischen Aspekte – mehr bietet eine Exkursion in ein Konzentrationslager nicht an und mehr kann eine derartige Exkursion nicht leisten –  hinaus erschlösse sich Geschichte umfassend, machte auch Geschichte verstehbarer, etwa beim Zuhören von Beatrix Karl, wenn sie diese Beantwortung mündlich vortrüge unter dem Bild von Leopold Kunschak … Und nach einem Referat eines Historikers oder einer Historikerin die lebendige Ausseinandersetzung unter Einbeziehung des Radau-Antisemitismus von Leopold Kunschak bis hin zur Klärung des Verhältnisses von Beatrix Karl zu diesem „österreichischen Streicher“ …

Aufnahmebedingung bei den Freiheitlichen: Verpflichtung zur Einhaltung des Informationsverbotes

Gleichbleibend absonderliche Blüten treibt …

„Politik unzensuriert – Informationen des 3. NRPräs. Dr. Martin Graf“ kann es sich nicht entgehen lassen, über das Verbot des Küssens in einem Lokal in Innsbruck zu berichten und mit dem Satz zu eröffnen:

Immer absonderliche Blüten treibt der religöse und kulturelle Fundamentalismus von Zuwanderern aus dem orientalischen Raum in Österreich.

Freiheitliche werden von Informationen nicht geküßtEntweder ist das Einholen von Informationen bei den Freiheitlichen bei Androhung des Ausschlusses verboten, oder die Freiheitlichen haben Informationsquellen, von denen andere nicht trinken möchten, also Informationsquellen, aus denen Freiheitliche ihre Beweise schöpfen, daß bereits von den Vereinigten Staaten bis Oberösterreich der Boden übersät ist mit religiösen und kulturellen Fundamentalismusblüten, deren Gärtner und Gärtnerinnen …

Nein. Es gilt für Freiheitliche wohl eher das selbstauferlegte Informationsverbot. Und zugleich haben Freiheitliche ihre Informationsquellen, aus denen andere nicht … Wie es um das Kußverbot in der Welt bestellt ist, ein paar Beispiele wurden auf die carte postale geklebt. In Südtirol, wohin Dr. Martin Graf auch reist, wird ihm nichts erzählt worden sein, wie es in Italien beispielsweise gesetzlich aussieht – alle ganz versunken in das Gebet für einen Terroristen … Und auf dem Akademikerball vulgo Wkr-Ball werden die französischen Gäste auch noch nichts erzählt haben, fasziniert vielleicht oder mehr abgelenkt von den geschichtlichen Ausführungen des zurzeitigen Obmannes der Freiheitlichen, wer die neuen Juden …

Es gilt für Freiheitliche vor allem das selbstauferlegte und die als Eintritt zu zahlende Verpflichtung zur Einhaltung des Informationsverbotes und, wer den gesamten Beitrag liest, wird vielleicht denken, auch die Informationsselektionspflicht, zu der es auch gehört, einen längst abgelaufenen Kalender zu verwenden.

Aber das ist das Übliche, das von Freiheitlichen Erwartbare. Interessant ist mehr die Frage, ob es zu einer Umbennung von „Unzensuriert“ kommen wird, wenn Norbert Hofer, einer der Autoren, zum III. Präsidenten NR gewählt werden sollte – I. Nationalratspräsidentin Barbara Prammer hat ihm ihre Stimme ja schon offeriert, wird es dann heißen: „Politik unzensuriert – Informationen des 3. NRPräs. Ing. Norbert Hofer“? Inhaltlich wäre allerdings eine Umbennung nicht notwendig … Und wird auch das grafsche Personal dann weiter für Norbert Hofer im Parlamentsbüro arbeiten, diese Arbeit im Nationalrat weiter als Nebenberuf ….

Absonderliche Blüten treiben nicht nur die Gesetzgebungen in vielen Staaten aus, sondern auch private Reaktionen auf Zärtlichkeiten und Küsse von jeher … Auch in Wien, um ein Beispiel herauszugreifen, konnte in einem von … (auch wenn es auf der Hand läge, eine religiöse Zuordnung hieße, in die freiheitliche Falle zu tappen) betriebenen Lokal in der Burggasse mit übergroßen Schnitzelstücken es zwei Menschen passieren, daß ihr Kuß mit einem brutalen Klopfen auf den Tisch jäh unterbrochen und befohlen ward, augenblicklich mit dem Küssen aufzuhören, denn sonst …

NS Aus welchen Informationsquellen Norbert Hofer trinkt, darüber wurde schon geschrieben, und kann hier nachgelesen werden …

NNS Eine Frage stellt sich im Zusammenhang mit den beiden Umfragen, die mit Martin Graf verklammert sind, aber darüber morgen oder übermorgen, wenn wieder einmal Zwischenstände bekanntgegeben werden sollten. Wenn Sie sich noch an diesen beiden Umfragen beteiligt haben, sind Sie herzlich eingeladen, es noch zu tun.

Kreuz Christi: Lanzenscheide

Für den Puls der Organisierten Glauben ist nicht das Herz das existenznotwendige Organ, sondern die Lanze. Aber wie das Herz ohne Öffnen des Brustkorbs nicht sichtbar ist, wollen Organisierte Glauben nicht zeigen, was in ihrem Inneren schlägt, es ist die Lanze. Was für einen Aufwand betreibt heutzutage gerade der Organisierte Glaube der römisch-katholischen Kirche, um den Kern ihrer Weltanschauung zu verbergen. Und doch offenbart kein Symbol eines Organisierten Glaubens genauer das Wesen der Organisierten Glauben als jenes der römisch-katholischen Kirche – das Kreuz Christi: die Scheide der Lanze …

Kreuz Christi - LanzenscheideDie Lanzenscheide, zu sehen in der Schatzkammer in Wien als Reichskreuz,  wird in Schlachten nicht mehr vorangetragen … Die Technik des Krieges, wenigstens die Technik  hat sich geändert … Drohnen müssen nicht motiviert werden, in das Schwert, das wohl nicht ohne Grund die Form des Kreuzes erhalten hat,  sich freiwillig zu stürzen, aber in ihren Reden müssen auch heute noch die Kriegsherren, wie beispielsweise die Präsidenten der Vereinigten Staaten, Gott mit sich führen, um ihr Schlachten …

PS Jorge Mario Bergoglio mit dem nunmehrigen Pseudonym Franziskus sagte am gestrigen Freitag, die Antwort Gottes sei das Kreuz Christi: „ein Wort, das Liebe, Barmherzigkeit und Vergebung ausdrücke“ … Würde heute E. M. Cioran eine Aussage von Papst Franziskus vorgelegt werden, etwa jene über die die „Berliner Morgenpost“ berichtet, mit der Frage, was er denn davon halte, wie würde seine Antwort ausfallen? Würde Cioran nicht einfach schweigend seinen Text über Paulus in „Dasein als Versuchung“ aufschlagen, um einen, beispielsweise diesen Satz von Jorge Mario Bergoglio …

Es gebe einen „blinden Laizismus, der im Namen einer vermeintlichen Verteidigung des Menschen die Werte des Glaubens und der Moral erstickt“.

Wessen Leiber hinzugeben, wessen Blut zu vergießen

Last supper is the opening supper

Nehmet den Leib und gebet ihn hin, den Euren und den der Anderen. Lasset das Blut fließen, das Eure und das der Anderen.

 

 

 

 

 

 

 

Wer kennt nicht die Einleitungsworte, wer war nicht dazu verdammt, diese hören zu müssen, wieder und wieder, und wer war nicht versucht, dabei abzuschweifen, darüber nachzudenken, wie es wohl gekommen wäre, wozu es nie kommen hätte müssen, wären diese Einleitungsworte, die von einem vielleicht so gesprochen wurden, möglicherweise aber von diesem auch gar nicht gesprochen wurden, sondern von anderen erfunden wurden, dazu bestimmt, alle zu richten, wären diese Einleitungsworte so gesprochen, so erfunden worden, wie im Rückblick auf zweitausend Jahre diese nicht symbolisch, sondern realistisch offenbaren, was in ihnen angelegt ist, hätten diese Einleitungsworte den Menschen klar und unmißverständlich dargelegt, was von ihnen gefordert wird, ihren Leib hingeben zu müssen, was ihnen abverlangt wird, ihr Blut vergießen müssen, wie viele hätten diesen aber nicht nur diesen Organisierten Glauben keine Aufmerksamkeit geschenkt, diese abgetan als für den Menschen nicht gangbare Wege, ihre Schriften und Reden im Archiv der Absurditäten und potentiellen Grausamkeiten abgelegt zur Erheiterung aber auch zur Warnung, je nicht wirklich werden zu lassen,  was blutigste Wirklichkeit …

Aber wie falsch wäre es nun zu sagen, es gehe hier wieder um Kritik an dem Organisierten Glauben der römisch-katholischen Kirche, an den Organisierten Glauben. Darum geht es nicht. Der Organisierte Glauben der römisch-katholischen Kirche hat sich selbst gerichtet, die Organisierten Glauben richten sich selbst, deren Geschichte und deren Weiterbetätigung erwirken keine Freisprüche …

Es geht, wenn es noch um etwas geht, um das Zuhören, um das Hinhören, darum, nichts auszublenden …

Und Jesus Christus ist dafür ein Beispielgeber, einer aber nicht zwingend der einzige für Organisierte Glauben, es will bis zum heutigen Tage heraus nicht gehört werden, was er auch sagte, ihm sagen gelassen wird, seine Reden über die Schwerter, die zu kaufen sind, sein Wille, die Welt in Brand zu setzen, bis sein Reich komme, keinen Frieden zu bringen, Zwistigkeit zu säen, wo fünf beieinander sind, sollen, so sein Wille, drei gegen zwei sein …

Ebenso falsch wäre es nun zu sagen, es gehe hier wieder allein nur um die Organisierten Glauben, aber in ihren Reihen stehen so viele Beispielgeber, denen unverständlicherweise Beachtung geschenkt wird, deren Reden und Schriften einzig zu ihrem Vorteil selektiv wahrgenommen werden … Nach Jesus kam Paulus, und mit ihm die Befreiung, selbst das formulieren zu müssen, was beispielsweise E. M. Cioran …

Niemals genug werden wir ihm vorwerfen, daß er aus dem Christentum eine unvornehme Religion gemacht hat, er hat es zu den verabscheuungswürdigsten Traditionen des Alten Testaments zurückgeführt: Intoleranz, Brutalität, Provinzialismus. Seine Betrachtungen über die Jungfräulichkeit, die Enthaltsamkeit und die Ehe sind einfach widerwärtig. Für unsere Vorurteile in Religion und Moral ist er verantwortlich, er hat die Normen der Stupidität festgelegt und die Beschränkungen vervielfacht, die immer noch unsere Instinkte lähmen. Am heftigsten interessieren ihn die Sitten. Kaum spricht er davon, schon zittert er vor Bosheit. Man braucht nur einmal die berühmten Briefe näher zu betrachten: In ihnen wird man keine Anwandlung von Entspanntheit und Feingefühl, keinen Moment innerer Sammlung und Vornehmheit wahrnehmen können, da gibt es nichts als keuchende Wut, Hysterie gemeiner Art. Überall nur Mittelspersonen, Verwandschaftsbande, Familiengesinnung: Vater, Mutter, Sohn, Engel, Heilige, keine Spur von Intellektualität, kein genau bestimmter Begriff, niemand, der begreifen möchte. Sünden, Belohnungen, Buchführung der Laster und der Tugenden. Eine Religion ohne Wißbegier: eine Orgie des Anthropormorphismus.

Und nach Paulus kam …

Und nun mit Papst Franziskus die Weiterführung dessen, was Cioran über Paulus und damit nicht nur über Paulus … Jorge Mario Bergoglio warnt vor dem Teufel, und damit, ohne es zu wollen oder zu verstehen, auch vor Gott, denn der Teufel könnte, das fragte sich bereits vor Jahrhunderten Martin Luther, schließlich auch Gott sein … Was für ein erster Beweis der Logik von Papst Franziskus, wer nicht zu Gott bete, bete zu … Gott, freilich zu einem gemäß Kirchentradition mit einem Pseudonym …

Der Freiheitliche, der kein Engel sein kann

Jorge Luis Borges würde diesen Vers nicht akzeptieren, oder er würde ihn zumindest nicht verstehen, weil er die Freiheitlichen nicht kennt, vielleicht würde er nachsichtig fragen, wie kann aus seinem Vers vom Bettler, der ein Engel sein kann, eine Schlagzeile, in der die Freiheitliche kein Engel sein kann, abgeleitet werden, und es müßte ihm sehr lange erzählt werden, wer die Freiheitlichen sind, und möglicherweise würde er es erst verstehen können, daß Freiheitliche keine Engel sein können, wenn ihm gesagt werden würde, wer aus Deutschland und Österreich vor Jahrzehnten auf Schleichwegen in Argentinien einreisten …

Ein Freiheitlicher kann kein Engel seinEs ist ein Elend, immer wieder in die Vergangenheit gehen zu müssen, um über Freiheitliche überhaupt sprechen zu können, aber es ist eben der Ort, an dem sie leben, die Freiheitlichen, der Ort, an dem sie sich von Menschen freie Zonen wünschen, ach, wären es nur Wünsche – denn Wünsche müssen nicht erfüllt werden –, aber sie fordern menschenfreie Zonen aggressiv ein, und es ist ein Elend, daß Christschwarze und Sozialdemokratinnen dieser freiheitlichen Vergangenheit den Weg in die Gegenwart bahnen …

Nichts aus der Vergangenheit wird von den Freiheitlichen ausgelassen, um ihre aggressiven Forderungen über den tiefen Graben hinüber in die Gegenwart zu schreien – die falschen Zahlen, die Unterstellungen, diese von ihnen denunzierten Menschen würden Krankheiten „einschleppen“ und so weiter und so fort …

Es ist ein Elend, daß diese Vergangenheit nicht nur in Östereich christschwarzliche und sozialdemokratische Zuarbeiter und Zuarbeiterinnen rekrutieren kann, sondern auch außerhalb von Österreich die Zeit gegenwartsfrei machen will, wie etwa in Ungarn, auf das Freiheitliche mit Hoffnung und Verteidungsreden schauen …

NS Es sollte mit diesem gemeinsamen Auftritt, über den die Tageszeitung „Der Standard“ am 26. März 2013 berichtet, wohl der Eindruck vermittelt werden, die Freiheitlichen stünden den Kaufleuten bei, die Kaufleute wenden sich hilfesuchend an die Freiheitlichen. Tatsächlich aber traten einfach zwei Freiheitliche auf:

Wiens FP-Klubchef Johann Gudenus lässt an den Bettlern in der Bundeshauptstadt kein gutes Haar. In den Einkaufsstraßen schreckten sie die Kundschaft ab, vor Schulen und in öffentlichen Verkehrsmitteln böten sie „ein Bild des Grauens“, sagte er Dienstagvormittag bei einer Pressekonferenz gemeinsam mit dem Obmann des Vereins der Kaufleute der Mariahilfer Straße, Walter Bachofner.

Walter Bachofner ist –, das kann hier nachgelesen werden … Was das Bild tatsächlich zeigt, ist ein mit Grausbirnen übermaltes Stilleben des freiheitlichen Umgangs mit Wahrheit …

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Und zur weiteren Nachlese:

Wer Gesetze absichtlich nicht versteht, ist unwählbar

In der freiheitlichen Zur Zeit hält Gerhard Kurzmann seine Bettlerschale hin

Mit den Bettelverboten auf dem Weg in die Vernichtungslager?

Menschen verbieten – der Freiheitlichen einzige und ihnen bestmögliche Antwort, schlicht auf alles

„Bevölkerung wird ausgebeutet von …“

Wer Gesetze absichtlich nicht versteht, ist unwählbar

Es funktionierte nicht einmal in einem Witz die Pointe, Freiheitliche kennen das Verbotsgesetz respektive das Wiederbetätigungsgesetz nicht, und dennoch versucht es wieder ein Schreiber der freiheitlichen ZZ, einen derartigen Witz zu erfinden, wenn Martin Pfeiffer schreibt:

Knapp an der Wiederbetätigung, meine Herren von der Linzer Johannes Kepler Universität, die Ihr diese seltsame Studie verbrochen habt!

Freiheitlicher ZZler versteht Gesetze nichtAber die Freiheitlichen, die gemäß ihrem von Ing. Norbert Hofer federführend erstellten Parteiprogramm derart treu für die deutsche Sprache, die deutsche Geschichte, die deutsche Kultur marschieren, sind zu verstehen, daß eine solche Studie, die ihre Deutschen nicht als anständig und fleißig verklären, für sie nur ein Verbrechen sein kann …

Daß Martin Pfeiffer nicht noch den Paragaphen 130 des Strafgesetzbuches gegen Volksverhetzung anführte, gegen die Herren der Johannes-Kepler-Universität, hängt möglicherweise damit zusammen, daß er selbst zu knapp an diesen Paragraphen anstreift, wenn Martin Pfeiffer schreibt:

[D]er Staat die ganze Sippe aushalten muß. [W]obei ab 2014 mit einem Zigeuner-Massenansturm zu rechnen ist.

NS Auch 2013 bleibt die freiheitliche ZZ weiter den Autoren treu -, wieder einmal wird Rudolf Hans Bartsch zur Wiederlesung von Helge Morgengrauen ehrenreich empfohlen …

Robert Mugabe empfängt den Diener des Herrn im Vatikan – Eine Briefmarke

Es ist doch ein bemerkenswertes Bild –, der nun unter dem Pseudonym Franziskus auftretende Jorge Mario Bergoglio erweist Robert Mugabe mit einer Verbeugung seine Referenz. Es würde nicht erstaunen, wenn in Zimbabwe noch in diesem Monat eine Briefmarke aufgelegt werden würde, mit ebendiesem Bild – billiger kam ein Diktator wohl kaum noch zu ausschlachtbarem Propagandamaterial …

Mugabe Franziskus stampDas Bild ist auch aus einem weiteren Grund bemerkenswert und erinnerungswürdig … Während Päpste aufrecht, stolz und mächtig den Regierungsvertretern aus demokratischen Staaten  die Knickser und tiefen Verbeugungen abnehmen, sinken sie selbst aber vor Diktatoren demütig hin …

Franziskus Mugabe Spindelegger BenediktUm das nicht in Vergessenheit geraden zu lassen, wird in Hinkunft auf die carte postale eine weitere Briefmarke immer geklebt werden, die vom Diener des Herrn in Rom vor Robert Mugabe; die andere Briefmarke zeigt Michael Spindelegger, wie er den nun pensionierten Papst mit dem Pseudonym Benedikt XVI. mit kaum noch tiefergehender Verbeugung die Hand küßt …

PS Michael Spindelegger übt in Österreich die Funktion eines Vizekanzlers und Außenministers und nennt sich, wie die Briefmarke eindrucksvoll bestätigt, zu Recht Führer der …

Oliver Pink mit rosabürgerlicher Brille: Von Graf zu Hofer – Eine Unveränderung

Es ist in den Medien selbstverständlich nicht Oliver Pink allein, der mit aufgesetzter rosabürgerlicher Brille auf Norbert Hofer schaut und eine wohlwollende Einschätzung für die Leser und Leserinnen herbeischreibt, die einzig davon hergeleitet ist, weil Norbert Hofer gar so freundlich lächeln kann, womit er den Anspruch von Oliver Pink auf Zivilisiertheit bereits vollauf zu genügen scheint.

Oberflächliche Wählerin im ParlamentNicht nur Oliver Pink soll mit dieser Zusammenfassung die rosabürgerlicher Brille abgenommen werden, um einen scharfen Blick auf die Wählbarkeit von Norbert Hofer freizugeben, das heißt, weshalb Norbert Hofer ebenso unwählbar als Martin Graf ist, eigentlich, wenn das ginge, noch unwählbarer …

… Dr. Martin Graf spricht bestens über Ing. Norbert Hofer. Und das ist verständlich, gehört doch Norbert Hofer mit zu den namentlich genannten Schreibern und Schreiberinnen von „Unzensuriert“.

… Im Gegensatz von Dr. Martin Graf ist Ing. Norbert Hofer sogar Obmann-Stellvertreter, soher in einer viel höheren und mehr verantwortlichen Funktion als Dr. Martin Graf bei den Freiheitlichen.

… Im Gegensatz zu Dr. Martin Graf und Heinz-Christian Strache ist Ing. Norbert Hofer der Programmschreiber der Freiheitlichen.

… Nicht im Gegensatz von Dr. Martin Graf und Heinz-Christian Strache hat auch Ing. Norbert Hofer seine Verbindungen, über die beispielsweise gelesen werden kann unter „Norbert Hofer (FPÖ): Braune Freundschaften“.

Und so weiter und so fort …

NS Im heute in der Tageszeitung „DerStandard“ veröffentlichten Interview spricht Heide Schmidt über die Oberflächlichkeit der Wähler. Es ist die Regel von Wahlen, daß keine Wählerin mit ihrem Namen darauf angesprochen werden kann, weshalb sie derart oberflächlich wählte oder wählen will. Es gibt aber eine Ausnahme, und das sind die Wähler und Wählerinnen im Parlament – Frau Barbara Prammer, weshalb wollen Sie Ing. Norbert Hofer zum Dritten Nationalratspräsidenten wählen?

NNS Durch die rosabürgerliche Brille sieht Oliver Pink auch den Advokaten Peter Fichtenbauer, der als Volksanwalt bei den Freiheitlichen im Gespräch ist, nun ja, Peter Fichtenbauer für Oliver Pink ein „Repräsentant der alten“, ach so honorigen …


Zur Nachlese:

„Aber die Presse läßt die Freiheitlichen nicht verkommen“

Wkr-Ball – Wär es unrecht getan, würde Oliver Pink als Madame mit Hofer-Notebook gezeichnet werden?

Für Dr. Martin Graf wird jetzt schon ein Platz gesucht – Sehr fürsorglich

Heinz-Christian Strache schenkt Andreas Mölzer einen Odin Wiesinger

Norbert Hofer und Brigitte Kashofer – Das Schwingen der Fahne für des rechten Mannes Familie rechtfertigt – auch Falsches

Hoferische Aussage als universell einsetzbare Erklärungsvorlage für Sicherheitsbehörden – Durchgerutscht

Ing. Norbert Hofer – Fritzlens Portrait des Freiheitlichen als freundlichen Gesicht der GG

Norbert Hofer – Martin Fritzl zeichnet sich in der „Presse“ ein freund(freiheit)liches Gesicht

Mit seinen Äußerungen gehört DDr. Werner Königshofer mit an die Spitze der Freiheitlichen gestellt

Freiheitliches Wochenmagazin ZZ

Politik unzensuriert – Informationen des 3. NRPräs.

Und so weiter und so fort …