Backstreet workshops of abortionists established by Bill Law

Es ist ein kurzes Jahr her, daß über dreißig Staaten die sogenannte Genfer Konsenserklärung unterzeichneten.

In vielen Ländern ist 1963 die Wirklichkeit 2021.

Die Realität 1964 der Zustand 2021, von dem Annie Ernaux schreibt:

Dem Gewirr der Bilder zu entkommen und stattdessen die unsichtbare, abstrakte Wirklichkeit zu erfassen, die in meiner Erinnerung abwesend ist, die mich damals aber auch die Suche nach einem unauffindbaren Arzt vor die Tür trieb: das Gesetz. Es war überall. In den Euphemismen und doppelten Verneinungen in meinem Kalender, in Jean T.s hervortretenden Augen, in den sogenannten aus Not geschlossenen Ehen, in Die Regenschirme von Cherbourg, in der Scham derjenigen, die abtrieben, in der Verachtung der anderen. In der absolut unvorstellbaren Möglichkeit, dass Frauen sich eines Tages frei für eine Abtreibung würden entscheiden können. Und wie immer in solchen Fällen wusste man nicht, ob Abtreibungen verboten waren, weil sie verwerflich waren, oder verwerflich, weil sie verboten waren. Man urteilte innerhalb des Gesetzes, nicht über das Gesetz.

Obgleich es in vielen, vielen, in zu vielen Staaten 2021 die Lebenswirklichkeit der Frauen nicht anders, das heißt, nicht besser als 1963 geworden ist, unterzeichnen 2020 über dreißig Staaten in Genf, ausgerechnet in Genf diese Erklärung zur Vergenferung der gesamten Welt, eine Erklärung, für die sie keinen für sie offenbarenderen Ort als Genf hätten finden können, für ihre Erklärung, mit der die über dreißig Staaten so tun wollen, als würde das alles, was sie mit dieser Erklärung unterzeichneten, nirgendwo auf dieser Welt geben. Aber das alles gibt es, in vielen, vielen, zu vielen Staaten. Jedoch. Das ist ihnen bei weitem nicht genug. Ihnen will die ganze Welt Genf werden, das Genf vor etlichen Jahrhunderten.

Es hat kurz gedauert, nicht einmal ein Jahr, daß aus der Hauptstadt eines Bundesstaats aus dieser Erklärung ein Gesetz sich ergoß – Austin, Afghanistan.

Wie viele derartiger Gesetzesentwürfe, Gesetzesvorlagen – der Begriff im Englischen bezeichnenderweise auch ein männlicher Vorname -, wie viele Bills werden durch diese Erklärung noch angespornt werden, daraus Gesetze …

Die Bills aber sind nicht allein, sie haben ihre Komplizinnen.

Komplizinnen, die ihnen nicht nur bei ihrem Gießen von solchen Gesetzen handfest behilflich sind, sondern auch, wenn es darum geht, Verbesserungen zu verhindern. Wie es erst vor kurzem im Parlament der Europäischen Union der Fall war, wenige Monate nach der unterzeichneten Vergenferung, nach deren Einfluß auf die Ablehnung von Verbesserungen mit Recht gefragt werden darf. Es waren österreichische Bills und deren Komplizinnen.

Back-alley abortionists

Bald wird – was zählen dabei zwei oder drei Jahre – es sechzig Jahre her sein: Das vom Gesetz als Urheber erzwungene Geschehen, das Annie Ernaux weit über drei Jahrzehnte später in „L’évènement“ schildert, und es vergehen noch einmal zwei Jahrzehnte, bis diese Erzählung einer Abtreibung in einer deutschsprachigen Übersetzung mit dem Titel „Das Ereignis“ zu lesen …

Annie Ernaux wählt für ihre Erzählung das Imperfekt. Jedoch, es kann nicht gesagt werden, daß sie deshalb zu einer raunenden Beschwörerin des Imperfekts wird. Den Lesenden von „Das Ereignis“ in diesem Jahr 2021 muß, in Anbetracht der Entwicklungen, das erzählte Geschehen als eines der Gegenwart vorkommen. Gar mehr noch, wenn die Entwicklungen derart weiter voranschreiten, als ein Geschehen der Zukunft

„der absolut unvorstellbaren Möglichkeit, dass Frauen sich eines Tages frei für eine Abtreibung würden entscheiden können.“

Es wird noch ein weiteres Kapitel bedürfen, um darauf einzugehen, auf diese Entwicklungen, die aus dem Buch von Annie Ernaux eines machen, das von der bevorstehenden Zukunft erzählt, in der es absolut unvorstellbar geworden sein wird, daß Menschen sich eines Tages frei für eine Abtreibung entscheiden werden können.

In diesem Kapitel soll bloß ein Wort, das auch im Buch von Annie Ernaux vorkommt, noch bedacht werden. Engelmacherin.

Daß dies eine liebliche Umschreibung ist, wem müßte das noch erzählt werden. Es wäre für Österreich sehr zutreffend, wäre Engelmacherin österreichischer Herkunft. Nur eines ist dabei gewiß, in Österreich noch nicht gehört zu haben, daß auch von Engelmachern gesprochen wird, wie etwa im Französischen : Le faiseur d‘anges

Le faiseur, Macher, Schöpfer, Gott – so kann der Engelmacher auch mit le dieu d’anges übersetzt und zurückübersetzt: Der Engelschöpfer.

La faiseuse d‘anges, von einer Engelmacherin berichtet Annie Ernaux, die sie, vom Gesetz gezwungen, aufsuchen muß, in ihrer Küche mit einem Resopaltisch, auf dem eine Emailschüssel, daneben eine Haarbürste und eine rote Sonde, die ihr Madame P.-R gleich einführen wird. „Werkstatt der Engelmacherin“ würde Annie Ernaux das Bild mit Resopaltisch, Emailschüssel, Sonde und Haarbürste vor einer Wand wohl selbst auch nennen, das sie nicht malte, aber erleben mußte, vom Gesetz dazu verurteilt.

La faiseuse, Macherin, Schöpferin, Göttin – so kann die Engelmacherin auch mit la dieu d’anges übersetzt und zurückübersetzt: Die Engelschöpferinengelmachende Gott in vielgeschlechtlicher Dreifaltigkeit.

An einem anderen Nachmittag betrat ich eine Kirche, Saint Patrice, in der Nähe des Boulevard de la Marne, um einem Priester zu beichten, dass ich abgetrieben hatte. Sofort bemerkte ich meinen Fehler. Ich fühlte mich erhaben, für ihn war ich eine Verbrecherin. Als ich wieder hinausging, wusste ich, dass die Zeit der Religion für mich vorbei war.

Für den Priester war Annie Ernaux vor bald 60 Jahren eine „Verbrecherin“. Bald sechzig Jahre später ist für Berufsgläubige und Hobbygläubige „Abtreibung Mord“. Es sind ihnen die Frauen nicht nur vage Verbrecherinnen, sondern Mörderinnen. Es ist nicht die einzige Kirche, die Annie Ernaux besucht, vor dem ersten Einführen der Sonde betritt sie eine in unmittelbarer Nähe der vom Gesetz errichteten Schöpfungswerkstatt.

Ich betrat eine Kirche, Saint-Charles-Borromée, blieb lange dort sitzen und bat darum, nicht leiden zu müssen.

Eine Kirche dieses Namens gibt es auch in Wien – die Friedhofskirche zum Heiligen Karl Borromäus. Hätte Annie Ernaux von Wien erzählen müssen, wo sie vor dem von dem gottgebenedeiten Gesetz erzwungenen Aufsuchen der in unmittelbarer Nähe zur Friedhofskirche gelegenen Werkstatt, die der Ort ihres Todes hätte werden können, eine Kirche betritt, sie hätte die Werkstatt wohl an einen anderen Ort verlegt, vielleicht auf den Karl-Borromäus-Platz mit seiner in der Nähe befindlichen Kirche, denn dies wäre, wenn es sich in der Wirklichkeit auch genauso zugetragen hätte, wohl zu literarisch gesucht erschienen.

Engelmacher, Engelmacherin, diese liebliche, diese verharmlosende, diese wirklichkeitsleugnende Bezeichnung ist ein Wasserwort, das im Abort runterzuspülen ist.

Eine vom Gesetz auf diese Weise erzwungene Abtreibung in solch einer Werkstatt, in der das Gesetz „Wasserkinder“ gebiert, soll fortan als das benannt werden, was sie tatsächlich ist: backstreet workshop of abortion. Gesetzlich errichtete Gassenwerkstätten in Hinterhöfen, in denen back-alley abortionists einer ihnen vom Gesetz beschafften Arbeit mit einer ihnen vom Gesetz angedrohten Strafe nachgehen.

Rechtswiss. Mit einer Gefängnis- oder Geldstrafe belegt wird 1. der Urheber von Abtreibungen oder Abtreibungsversuchen; 2. der Arzt, die Hebamme, der Apotheker oder jeder andere, der eine Abtreibung empfiehlt oder ermöglicht; 3. die Frau, die selbst abtreibt oder abtreiben lässt; unter Strafe steht 4. der Aufruf zur Abtreibung sowie das Werben für Verhütungsmittel. Gegen Schuldige kann zusätzlich ein Aufenthaltsverbot ausgesprochen werden, und Schuldige der Kategorie zwei können mit einem befristeten oder unbefristeten Berufsverbot belegt werden.
Nouveau Larousse Universel
Universallexikon, Ausgabe von 1948

Ein zu früh gesetzter Punkt

Wenn ich diese Erfahrung nicht im Detail erzähle, trage ich dazu bei, die Lebenswirklichkeit von Frauen zu verschleiern, und mache mich zur Komplizin der männlichen Herrschaft über die Welt.)

So lautet der Satz – ungekürzt, zu lesen auf Seite 48.

Wenn ich diese Erfahrung nicht im Detail erzähle, trage ich dazu bei, die Lebenswirklichkeit von Frauen zu verschleiern.

So verkürzt steht der Satz auf der Rückseite des Buchs – mit einem Punkt an der Stelle, an der ein Beistrich gehört.

Ein falsch gesetzter Punkt. Ein zu früh gesetzter Punkt.

Mit einem derart verkürzten Satz auf der Rückseite wird Suhrkamp Menschen wohl dafür gewinnen wollen, „Das Ereignis“ von Annie Ernaux zu kaufen. Es scheint doch mehr zum Kauf verführen, wenn auf Anhieb zu erfahren ist, was zu erwarten ist: „Erfahrung“, „Lebenswirklichkeit“. Die Neugier auf Lebensbeichten ist groß. Auf anrührende Bekenntnisse, die von erduldeter „Erfahrung“ in einer ohne eigenes Tun hingenommenen tatenlos ausgesetzten „Lebenswirklichkeit“ berichten.

Dabei böte die Rückseite des Buches mehr als genügend Platz, um den Satz nicht verkürzt hervorheben zu müssen. Der Satz ist kurz genug, um diesen auf der Rückseite des Buches ohne Auslassung des wesentlicheren Teils seiner Aussage zu zitieren.

Fürchtete Suhrkamp, keine das Buch Erwerbende zu finden, wenn der Satz für die Rückseite des Buchs etwa auf diese Weise verkürzt wäre?

Wenn ich dies nicht im Detail erzähle, mache ich mich zur Komplizin der männlichen Herrschaft über die Welt.

Wäre Suhrkamp eine derartige Verkürzung auf nur eine der zwei Aussagen des Satzes von Annie Ernaux gar als eine unredliche, eine gegen sie gerichtete erschienen?

Was immer die Überlegungen von Suhrkamp gewesen sein mögen, den Satz auf der Rückseite des Buches letztlich so zu verstümmeln, wie dieser verstümmelt wurde. Eines läßt sich sagen zu diesem Punkt über die Rückseite des Buches hinaus:

Der falsch gesetzte Punkt ist ein gegen die Weltwirklichkeit zu früh gesetzter Punkt.

Man urteilt innerhalb des Gesetzes, nicht über das Gesetz.

Ein Satz, der in Anführungszeichen zu setzen ist, weil dieser von Annie Ernaux geschrieben ist.

Jedoch, sie verwendet nicht das Präsens, sondern das Imperfekt, da sie von der Vergangenheit erzählt, die ihre, auch ihre Vergangenheit ist.

„Man urteilte innerhalb des Gesetzes, nicht über das Gesetz.“

Ein Satz, der augenblicklich an die Gegenwart denken läßt. Nicht an Warschau, Texas, nicht an Austin, Ungarn. Das wäre naheliegend, geht es in „Das Ereignis“ doch um Schwangerschaft, Schwangerschaftsabbruch, um Abtreibung, Engelmacherin

Woran bei diesem Satz sofort gedacht werden muß, was bei diesem Satz unweigerlich in der Sekunde einfällt, ist nicht Austin, Polen, ist nicht Budapest, Texas, sind also nicht die Gesetze in bezug auf Schwangerschaft, ist nicht das Urteilen innerhalb der Gesetze in bezug auf Schwangerschaftsabbrüche, sondern daran, daß Annie Ernaux in ihrem Satz auf der Seite 39 anlegt, es werde innerhalb oder, wie es auch übersetzt werden kann, in bezug auf das Gesetz, nicht aber über das Gesetz geurteilt, mit dem sofort an die Gegenwart nicht nur in Texas, Polen, Ungarn gedacht werden muß, sondern an die Gesetze der Gegenwart, über die nicht geurteilt wird, Gesetze, über die 36 Seiten weiter, auf Seite 75, zu lesen ist:

(Während ich dies schreibe, versuchen Flüchtlinge aus dem Kosovo von Calais aus nach England überzusetzen. Die Schleuser verlangen Unsummen und verschwinden manchmal vor der Überfahrt. Doch nichts kann die Kosovaren aufhalten, genauso wenig wie alle Migranten aus armen Ländern: Sie sehen keine andere Rettung. Man verfolgt die Schleuser, man beklagt ihre Existenz so wie dreißig Jahre zuvor die der Engelmacherinnen. Man stellt weder die Gesetze infrage noch die Weltordnung, die sie hervorbringen. Und mit Sicherheit gibt es unter den Menschen, die heute Flüchtlingen helfen, und denen, die damals ungewollt Schwangeren halfen, anständigere und weniger anständige.

Während dies von Annie Ernaux gelesen wird, werden nicht nur in Wien, Texas weder die Gesetze infrage gestellt noch die Weltordnung, die Abschiebungen hervorbringen.

Diesmal, in diesem Sommer ’21, sind es die Abschiebungen nach Afghanistan, über die ebenfalls innerhalb des Gesetzes geurteilt wird, und ebenfalls nicht über das Gesetz.

Im nächsten Winter, im nächsten Frühjahr, im nächsten Sommer, im nächsten Herbst, im Jahr darauf werden es dann wieder Abschiebungen sein, diesmal irgendwohin, über die wieder innerhalb des Gesetzes geurteilt werden wird, und wieder nicht über das Gesetz.

Es ist stets das Abschieben des Urteilens auf innerhalb des Gesetzes, statt endlich die Gesetze infrage zu stellen, die solche Weltordnungen hervorbringen.

Es ist das Nichtzuhören, und nicht die List

An einem der ersten Tage in diesem Monat redet ein Mann, der ein hohes und verantwortungsvolles Amt besetzte, viel davon, was er sei, wie er sei, wer er sei, und schließlich bekennt er ein, er ist Niemand, der die Bevölkerung anlügt.

Niemand heißt er sich. Es hat vor langer, langer Zeit bereits begonnen, daß Menschen vor allem in parteipolitischen Ämtern in der dritten Person von sich selber sprechen. Wie lange, lange das schon Brauchtum ist, macht ein Beispielgeber aus dem letzten Jahrhundert deutlich, der ebenfalls recht gern so von sich sprach – Haider, der Euch nicht belogen hat.

Niemand, der an die Irrfahrt eines Mannes denken läßt, der zehn Jahre braucht, um wieder nach Hause zu kommen. Hätte Niemand geographische Kenntnisse gehabt, es hätte mit den damaligen fahrtechnischen Möglichkeiten dennoch nicht mehr als einen Monat für die Rückreise … Heutzutage könnten viele noch sagen, was für ein Glück, daß Niemand nichts von Geographie wußte. Denn dadurch erst konnte eine so wundersame Erzählung entstehen, die nach wie vor gerne gelesen wird, die der Stolz des Abendlandes ist.

Was für eine große Zeit das doch war, könnte ausgerufen werden, als Männer mit geographischen Unkenntnissen noch zu solchen Erzählungen inspirieren konnten.

Und heutzutage?

Es gibt sie weiter, die Männer mit geographischer Unkenntnis. Jedoch, sie bewegen zu nichts. Sie kommen und gehen, sie wissen nicht, von wo sie kommen, sie wissen nicht, wohin sie gehen. Was von ihnen bleibt, sind Schäden. Nichts sonst. Nichts beispielsweise für Erzählungen, die noch drei Jahrtausende später gelesen, interpretiert werden.

Die Geschichte der Männer ohne Geographiekenntnisse mit ihrer dadurch unvermeidlichen Irrfahrt erzählt auch von Lügen.

Erzählungen, die so lange Bestand haben, die so fest im Gedächtnis der Menschheit verankert sind, verleiten, ermuntern jede Generation, sie neu zu deuten.

So auch diese Episode der zehnjährigen Irrfahrt, in der sich der eine Mann Niemand heißt.

Viele, viele Generationen sahen darin keine Lüge, sondern eine List, die sie bewunderten.

Solche Geschichten werden nicht nur von jeder Generation neu gedeutet, sondern auch neu übersetzt, oft gibt es von diesen sogar in einer Generation unterschiedlich erstellte Fassungen.

— Wie heißt du, kleiner Mann? Bist du einer dieser Helden von denen man so viel hört?

— Ich, ein Held? Ich bin ein Niemand. In der Tat, mein Name ist Niemand.

So beginnt die Episode mit Niemand, in einer der vielen Fassungen.

Und mit diesem Beginn endet es bereits, die Episode hier ganz wiederzugeben. Denn. Männer ohne Geographiekenntnisse der Gegenwart taugen nicht dazu, die Geschichte der Irrfahrt je noch einmal zu erzählen. Denn. Die orientierungslosen Männer der Gegenwart geben nichts her, das eine weitere Deutung der Geschichte der Irrfahrt je ermöglichen, ja, gar rechtfertigen würde, die Erzählung der Irrfahrt für die Gegenwart ein weiteres Mal zu interpretieren.

Sie sind bloß ohne Orientierung.

Dabei sind sie nicht einmal auf einer Irrfahrt.

Es wird zwar viel von ihnen, von den orientierungslosen und auf keiner Fahrt sich befindenden Männern der Gegenwart gehört, doch es fehlt ihnen, im Gegensatz zu den Männern der Irrfahrt vor Jahrtausenden, die Einsicht, wie sie sind, was sie sind, die Erkenntnis, wer sie sind.

Die List des Niemand in der Geschichte der Irrfahrt war nicht eine List, sondern sein Eingeständnis, ein Niemand zu sein. Aber Polyphemos mißversteht ihn, weil er eben Niemand nicht genau zuhört. Polyphemos macht erst aus dem Eingeständnis die List, zu seinem größten Nachteil, er beschädigt sich selbst durch sein Nichtzuhören.

Das erzählt diese Episode der Irrfahrt seit ihrer Niederschrift jeder Generation jedweder Gegenwart, daß das Nichtzuhören erst aus einem Eingeständnis eine List macht, das Eingeständnis als List mißverstanden wird.

Das Nichtzuhören von Polyphemos führt zum ersten Mißverständnis und in Folge unweigerlich zu weiteren Mißverständnissen, die ebenfalls einem nicht genauen Zuhören geschuldet sind, das alle daran hindert, ihm gemeinsam gegen Niemand beizustehen. So bleibt Polyphemos allein in seiner Höhle, vollkommen vereinzelt, ihm fern alle Krebse, Niemand zu seinem größten Schaden selbstverschuldet ausgeliefert. Niemand verdankt es nicht dem eigenen Geschick, nicht der eigenen Listigkeit, sondern dem Nichtzuhören von allen, größte Schäden anrichten zu können.

— Merke dir diesen Namen gut, damit du weißt, wer dich überlistet hat.

Mit dieser von Niemand sich selbst angerechneten und dem Geblendeten zugerufenen Leistungslist endet – der Schluß soll doch nicht unerwähnt sein – die Episode von dem in seiner Höhle Zurückgebliebenen.

So viele Veröffentlichungen, so viele Fassungen, so viele Übersetzungen, so viele seit so vielen Jahrtausenden, die die Erzählung der Irrfahrt, die Episode von Niemand hören, lesen. Und wie wenige, die das Zuhören je zu ihrem Grundsatz machen, um sich nicht selbst zu überlisten.

Und in der Gegenwart des Tages, in der sich wieder einer hinstellt als Niemand, der die Bevölkerung anlügt, will kaum noch wer wissen, wie durch ihr Nichtzuhören sie sich selbst zum größten eigenen Schaden überlisten.

Dabei, ist dies doch das Leichteste, es sich zu merken, wem nicht zugehört wird, sind doch heutzutage ihre Namen so oft wie nie zuvor genannt, verbreitet.

Jedoch. Es sind nicht die Namen, die gut gemerkt werden müssen, sondern nur und endlich dies:

Es ist das Nichtzuhören, das überlistet.

Auf dem Schreibtisch von Ayatollah Raisi das Bild seiner Gesinnungsgeliebten

Ayatollah Raisi hat auf seinem Schreibtisch, wie anläßlich seines Telefonats im August ’21 mit einem Mann in Österreich zu sehen ist, das Foto seiner Liebsten stehen …

Seine Gesinnungsliebsten hat also Ayatollah Raisi auf seinem Schreibtisch stehen, und er zeigt diese Ayatollahs auch stolz zur eigenen Ehre her auf der offiziellen Website des iranischen Präsidenten.

Der eine Gesinnungsliebste ist jener Ayatollah, zu dem wohl noch vielen sofort die „Fatwa“ einfallen wird – was für ein schönes Wort, für einen Mordbefehl, für einen Mordauftrag gegen einen Schriftsteller, dessen „Verbrechen“ es war, ein Buch zu schreiben …

Der Schriftsteller tat also nichts anderes, was ein Mann, dem der Gesinnungsliebste hörig war, auch schon tat, etwas aufzuschreiben. Vielleicht war dem ayatollahschen Gesinnungsliebsten es ein „Verbrechen“, daß der Schriftsteller es selbst schrieb, weil der Schriftsteller eben lesen und schreiben kann, ganz im Gegensatz zu dem Mann, dem der Gesinnungsliebste hörig war. Vielleicht waren dem ayatollahschen Gesinnungsliebsten die Verse des Schriftstellers einfach nicht Verse genug

Aber nicht nur aufgrund dieses Mordauftrags ist dieser Gesinnungsgeliebte in Erinnerung. Der Schriftsteller hatte bis heute Glück, am Leben geblieben zu sein, aber ein Leben im Versteck. Tausende von Menschen jedoch entgingen nicht dem Mordauftrag des gesinnungsgeliebten Ayatollah.

The devastation wrought by dictators from Hitler to Stalin to Khomeini brandishing The Protocols should compel all of us to take seriously the threat represented by an Iranian regime bent on acquiring nuclear weapons and sponsoring terrorism across the region. Raisi comes to this job as a perpetrator of crimes against humanity, and no responsible country should host him for a state visit or any official talks.

Von dem, was Jonathan A. Greenblatt über diesen Gesinnungsgeliebten schrieb, wurde in einem Kapitel bereits erzählt. Womit, wenn es um Antisemitismus geht, der zweite Gesinnungsliebste von Ayatollah Raisi angesprochen ist. Auch diesem Gesinnungsliebling ist der Antisemitismus in Verbindung mit Verharmlosung und Leugnung des Holocausts ein heiliges Anliegen, vielleicht auf dem Berg Hirā, der auch bekannt als Dschabal an-Nūr, von seinem Gott als Auftrag empfangen, am Berg des Lichts, on the hill of illumination, wie dieser im Englischen genannt wird. Es muß auf diesem Hügel ein gleißendes Licht herrschen, das vor allem Männer ganz illuminiert, vollkommen trunken macht. In Österreich, da von dem kürzlichen Telefonat zwischen einem Mann in Österreich und einem Ayatollah im Iran gesprochen wird, soll Österreich weiter das Beispiel bleiben: die zwei gesinnungsgeliebten Ayatollahs würden wegen Holocaust-Verharmlosungen, Holocaust-Leugnung mit Strafverfahren, Verurteilungen rechnen müssen …

Der Mann in Österreich sagt am Telefon:

I hope that the friendly and constructive relations between the two countries will continue and develop.

Das sagt der Mann in Österreich am Telefon zu dem Ayatollah mit dem Bild seiner zwei Gesinnungslieblingen auf seinem Schreibtisch. Der Mann in Österreich, der dafür bekannt ist, beispielsweise gar so in Sorge um wachsenden Antisemitismus zu sein, beispielsweise als Eintreter für die Rechte der Frauen, beispielsweise gar so gegen Homophobie

Das muß den Ayatollah, der ebenfalls recht bekannt ist ob seiner Sorge um Homosexualität beispielsweise, etwa für seine aktive Rolle um den Antisemitismus und so weiter und so fort, gar recht gerührt haben, daß er am Telefon sogleich den Mann in Östereich sofort nach Teheran einlud.

Es gibt kein Foto, genauer, es wurde keines veröffentlicht, das den Mann in Österreich im Telefongespräch mit dem Ayatollah zeigt. Was für ein Foto wohl dieser auf seinem Schreibtisch …

Iran, wahrlich ein gelobtes Land. Iran, das gelobte Land. Iran, das gelobte Land für all jene in anderen Staaten, die meinen, in Ländern leben zu müssen, in denen es nur Lügenpresse gibt, und keine Wahrheitspresse, und keine Wahrheitspresse.

Wie müssen diese Menschen doch sehnsüchtig nach dem Iran with his true press blicken, diese für sie Ansporn, with the same pressure to demand a truth press in their countries, wenn sie mit verklärten Augen beispielsweise in der „Tehran Times“ Artikel zu lesen bekommen, die sie gesinnungsgemäß schmerzlich etwa in der „Wiener Zeitung“ vermissen.

Wie recht vorstellbar ist es, daß so mancher Artikel etwa aus der „Tehran Times“ in goldenen Rahmen an ihren Wänden hängen, und sie die Zeit herbeisehnen, daß derartige Gesinnungsartikel auch in der hiesigen, beispielsweise in der österreichischen Presse veröffentlicht würden werden, und nicht nur, so wie zur Zeit bitter, unzensuriert auf Seiten, die ihnen, wie sie sagen, alternative Medien noch zu sein haben

Wie recht vorstellbar ist es, daß ihre Gesinnungsträume dahingehen, die „Wiener Zeitung“ etwa würde eine „Tehran Times“ ganz und gar werden – ihr Gesinnungsglück wäre dann total.

Da dem aber nicht so ist, müssen sie sich weiter damit begnügen, beispielsweise Artikel aus der „Tehran Times“ weiter noch aufzuhängen und weiter noch zu murren, alles, was im „Iran, in unserem gelobten Land, offiziell geschrieben wird, ist auch uns und von uns verbreitete Wahrheit, die in Österreich aber, das doch unser gesinnungsgemäßes Reich ist, Lüge, wider die Gesetze, die wir nicht hinnehmen, diese zu bekämpfen, uns von der Vorsehung erteilter Auftrag …“

Es ist recht vorstellbar, daß dieser Artikel „The Hebraism untold“ aus der „Tehran Times“ einen Ehrenplatz an den Wänden jener einnehmen, denen der Iran das gelobte Land mit einer nach ihrer Gesinnung verstandenen true press, erhielt.

Ist doch in diesem exemplarischen Artikel „The Hebraism untold“ so recht enthalten, was ihnen beispielsweise die „Lügenpresse“, wie sie, die von der Wahrheit Trunkenen, amtliche und klassische Medien im sogenannten Westen und also auch in Österreich nennen, weigert zu veröffentlichen, ihnen, den Süchtigen nach dem echten und reinen Druck, der im Iran höchst staatlich … Wie müssen doch die Gesinnungskämpfenden etwa in Österreich sich täglich in den Schlaf weinen, wenn sie in der iranischen Presse lesen, wie in dieser Menschen vorgeführt werden, genauso vorgeführt werden, wie sie es gesinnungsgemäß begehren, wie es ihrer gesinnungsgemäßen Wahrheit ganz und gar entspricht. Hingegen in den Medien im sogenannten Westen, auch in Österreich, werden diese im Iran vorgeführten Menschen, wie sie es mit Bitterkeit wohl sagen würden, hofiertBesonders der Name eines Mannes ist ihnen dafür das ewige Beispiel, für die Schlechtigkeit der Medien im sogenannten Westen, in Österreich, und für die von Gott selbst bestätigte Auserwähltheit des Irans als gelobtes Land des Drucks.

The Hebraism untold

Israelis don’t just want to get all of Palestine, they also want to get the entire area, including Africa, west Atlantic Ocean passing for the Mediterranean Sea and the Persian Gulf including the Arabic Peninsula – Iran and that makes sense given the recent wars in this zone. Palestine citizens believe these Jews aren’t Semitic; they are just from Ashkenazic origins. In ancient times they used to live in the eastern part of the Khazar territories (later, the same territories were part of the Russian Empire). Afterward, they moved to West Asia and Africa, Egypt, and Palestine, reaching the rest of the East. In 1934, Stalin created the Hebraists region Oblast with the capital of Birobidzhan, instead of around the 16th century AC the Jews got the UK, just kicking out the Catholics and in recent centuries, they got all of the West and now they have the rest of the world. Basically they are located in all states along with their Zionist mafia. Most famous bankers like Rockefeller originally Roggenfelder, British royal family of Windsor a German originally Wettin, Rothschild, Goldman Sachs, Stanley Morgan, Reuters (news agency) originally the owner of the national Iranian central bank on the Shah Qajar and Pahlavi, Lehman Brothers (the guilty of the economy crisis begin in 2008), Elkan (the owners of the Ferrari, Chrysler, Fiat automobiles, most popular and powerful French family originally Elchanan bankers), Alexandre and Simon Lazarre, Zuckerberg the owner of Facebook, Susan Wojcicki CEO of YouTube from a Russian banker family (Anne E. Wojcicki her sister founder of the pharmaceutical company about to develop Personal Genoma), Sergey Brin the founder of Google from a Russian Jewish bankers (how come Russians own the American companies?) his associate is Larry Page a Jewish Israelian origin, Bob Iger CEO of Disney now owner of several film productions and banks even in crypto value, moreover Boris Johnson the Prime Minister of UK years ago used to work in the English television network as reporter writing for the UK automobile magazine GT so he wasn’t an expert in political issue but any case working in the Zionist media, Jared Kushner the son in law of Donald Trump originally Berkowitz, Sasson financially supporter of the Italian parties and other in Europe, also Warburg, Kuhn, Loeb, Shiff, Davison originally Davidsohn, Soros, all of these names. Even Walt Disney in the 1930s created a character inspired by the Jewish banker Rockefeller named Rockerduck. Al Goldstein, a Jewish pornographer, came from a family of bankers. The industry of films – Porn website belongs to them. How is it possible that a religious person, in this case, Jewish, works with this stuff mistreating the human being humiliating the soul and dignity of the people? In their movie trash, they repeatedly insult Islam and Christianity, falsely showing the Muslims like terrorists and retro style radical oppressing women and Christians like Mafiosi and priests like pedophilias. But they, themselves, are the real Mafiosi, Terrorists, and Pedophilias because their set of beliefs since thousands of years ignites war in every corner of the world. They oppress their women with Burka. They have killed people. That’s strange that none of the media condemned such things, ah yes maybe cause all the media belong to them. But if a film producer makes a movie against them, gets fined and may even be arrested too. But they can freely do instead. If a person rejects the Jewish Holocaust dogma, he or she will face the same fate. Some years ago, the former President of Iran Mr. Mahmoud Ahmadinejad said the truth about the big lies of the Shoah on gas chambers and burning furnaces. Basically it was impossible to kill millions of Jewish people inside the concentration camp of Auschwitz because on a 75 square meter space, it wasn’t possible to deploy 1000 Jewish people per day and in regards of the poisoned gas without a sealed chamber, the German soldiers would also have died poisoned with cyanide gas. Indeed, in the United States, the execution by poisoned gas is done inside a sealed chamber and the procedure is pretty long done one prisoner by one. Sure it is strange that Americans use this kind of execution while blaming Nazis for same behavior everyday… And about the crematory ovens the story tells us that they used to burn 3 bodies each time, but in the reality to burn a single body inside a wooden coffin takes more than 1 hr. so with no coffin more than a double time, then it wasn’t possible to kill millions of Jewish in that way because even the German soldiers would die because of exhaustion and it would have taken some century to accomplish the mission. The reality is that Jewish people surely died in this prison because of disease, hunger, and mayhem, but so did the Christians, Muslims, Buddhists and Atheists. The real Holocaust was the entire World War II, but strangely nobody mentions things like bombings by Anglo Americans. So Zionists are kidding us for their business purpose. Some of their symbols such as Menorah, Magen star, Pyramid, Eye, Sun, Swastika are clearly visible in their music, books, media and films. 5G technology is developed by NASA then by them. Many Palestinians are wondering why Israel HAS TO find a Jewish land when all the Jews, since before the Egyptian Empire, used to live there and recently under the Ottoman Empire managed to own the banks like Moise Caimondo? It is really strange that they could keep their role of command while a Muslim Emperor used to rule the Empire! The truth is, in fact, the Jews are the owners of the world through UN. They force each country to accept their wrong policies to destroy the progress of the civilization and to bring about a dirty life style filled with Criminals, Jobless people, economy crisis, misery, loss of family values, prostitution, pedophilia, homosexuality, and many other abnormalities. Lesbians are supported by the criminal association like LGBT, and Amnesty International protects the fake asylum seekers but pushes Negro African to invade west to kill people and rape the Aryan woman making them pregnant to change the race of the people and to turn them into people with low the degree of knowledge creating the best slaves in the New World Order while Jewish white leaders will keep marrying each other to become stronger more than before. Our real Pope Ratzinger was removed by Zionists while the actual second Francis, a perfect character for the Atlantic agenda of the Gesuita order close to Hebraism, goes in Arabia; a place territory with no Christian churches but he doesn’t go in Iran which is full of Christian churches. This is while in 1970s, our Pope Paul VI the last King of Vatican used to go to Iran very often. Today, because Vatican and Mecca are in the hands of Zionists, like many other Italian media as well as religious magazines, there is general censorship. Indeed, by the end of 1960s, there was an imposed deal made by the Jewish monarchy forcing the Vatican to submit on an agreement or contract called Concilium Vatican 2 which obligated Christians to accept and recognize the Hebraism as the father of Christianity, to stop and apologies for being Anti-Semitic and to forget the assassination of Jesus by the Jews. Basically this is what may happen to Islam one day because Hebraism is trying to take all other religions under Jewish domain. In the future, the cross may disappear from the Church with the excuse that Christianity has accepted to forget the killing Jesus. In Hebraism, every person is born Jewish and even if they convert to another religion or atheism, they will remain Jewish any case. In 1998, in our Italian square in Rome, the Jewish leaders refurbished this ideology by placing a Menorah chandler on the ground in front of the door of our Italian parliament. Right after 1992, things changed. The process of privatization started in our national companies like what happened in Russia which ended the Soviet Union. In the Vatican, previous Popes were all Italians for centuries. After the assassination of Pope Luciani came Voityla a Jewish Polish Pope as in Poland. There live many Jew and strangely Auschwitz camp is located there. So hearing the words of Palestinians about that, I was just shocked. I believe Zionists claim all the countries in their hands as a real, lasting empire nowadays. They were capable of creating and later destroying all the empires including the Egyptian, Assyrian, Roman, Ottoman, Russian, Chinese, and Serbian, all for the globalization imperial project domain named UN. Although all the monarchies in several countries were removed, strangely up to now, television promotes most of the royal British family like Hollywood stars imposing upon us to be devotees of them. Paul Elliot Singer is the banker owner of the Italian telecommunications company Telecom which is now becoming European major phone company and he holds the debt of some South American countries like Argentina as well as Peru. He is one of the founders of the LGBT and financial supporter for the American students of universities like Harvard. Efforts to relocate these students in Israel are paid all by him. The Federal Reserve of United States of America belongs to Jews as the Bank of Gold in UK which is the main controller of the worldwide economy. That’s why Brexit happened. Strangely in this period of Coronavirus quarantine, an American Jewish from an old family of bankers, Kevin Mayers, became the CEO of Tik Tok, the Chinese competitor of YouTube, so how come an American Ashkenazi Hebrew owns a Chinese billion-dollar company if America is against China? Actually there are many other laws in favor of the Jews. One risks going to prison even for having a different idea about their story, so isn’t that a dictatorship? People who celebrate Quds‘ day are screened by media as Anti-Semitic, while in fact are protesting against the tyrant of Zionists that invaded Palestine. That’s why in 1948 they created the forced state of Israel, not caring about the genocide they did killing and deporting from their concentration camps all the Palestinian citizens who did not acquiesce to their invasion.

A comma is given to the leader of the black party

Was es unter der zurzeitigen Kanzlerschaft nicht gibt, wurde bereits im Kapitel davor ausgeführt, nämlich …

Unter solchen Medien wird es weiter beispielsweise Bundeskanzler ohne Kenntnisse geben, die freiwillig machtergeben und machtgefällig korrigieren – dafür ist der Beistrich der „Bild“, die sie einem leader schenkt, beispielhaft.

Sie sind die Ermöglicherinnen, Anstifterinnen, Bewahrerinnen einer Macht ohne …

„Und das wird’s unter meiner Kanzlerschaft auch nicht geben“: Einen Bundeskanzler mit Kenntnissen, zum Beispiel in Geographie, in …

Daß es das unter der zurzeitigen Kanzlerschaft auch nicht geben wird, darf unbenommen geglaubt werden: einen Bundeskanzler mit Kenntnissen, in Geographie zum Beispiel.

Im Juni 2021 gab es unter der zurzeitigen Kanzlerschaft keinen Bundeskanzler, der Kenntnis davon hat, wie nahe Österreich und wie nahe die USA an Rußland grenzen.

Im Juli 2021 gab es unter dieser Kanzlerschaft keinen Bundeskanzler, der Kenntnis davon hat, welche Staaten die Nachbarländer von Afghanistan sind.

Wenn Menschen fliehen müssen, dann halte ich die Nachbarstaaten wie die Türkei oder andere sichere Teile Afghanistans definitiv für den richtigeren Ort, als dass …“

Was es unter dieser Kanzlerschaft ohne einen Bundeskanzler mit geographischen Kenntnissen aber gibt: „den richtigeren Ort“ … Eine Bundeskanzlerin mit geographischen Kenntnissen würde dann sogleich wohl fragen, wie kann es Kenntnis von „richtigeren Orten“ geben, wenn die Kenntnis fehlt, wo die Orte sich überhaupt befinden.

Das sind nicht die einzigen Beispiele dafür, daß es unter der zurzeitigen Kanzlerschaft keinen Bundeskanzler mit geographischen Kenntnissen …

Daß es das unter der zurzeitigen Kanzlerschaft nicht gibt, darf unbenommen geglaubt werden, einen Bundeskanzler mit Kenntnissen in der Geographie und auch in vielen anderen Disziplinen, wie es ein Mitglied der christschwarzen Partei so einfach wie treffend kurz ausdrückte.

Zuviel Gegenwart der Vergangenheit

Was es wohl mit dieser Gasse in Wien auf sich hat?

Worauf es wohl zurückzuführen ist, daß gerade in dieser Gasse, flankiert vom Ziehrerplatz und dem Arenbergpark mit ihren rundum hochherrschaftlichen Häusern, immer wieder derartige Sprüche geklebt und geschmiert, wie jetzt wieder, Ende August ’21.

Geschmiert „Schwule Sau“ auf das Plakat für Gernot Blümel mit dem Spruch „Daheim in Wien – Im Sommer – Und das ganze Jahr“.

Diesmal ist es fast harmlos, auch wenn es nichts anderes ist und bleibt als eine dümmliche Beschimpfung von Gernot Blümel und zugleich von homosexuellen Menschen – „Schwule Sau“ –, wenn bedacht wird, was in dieser Gasse schon zu lesen war, daß Homosexuelle etwa den „ihnen gebührenden Lohn für ihre Unzucht“ … Und was das für ein gebührender Lohn sein soll, dazu reicht es die gesamte Stelle aus der Bibel zu zitieren, aus dem die für sie geforderte Strafe entnommen wurde:

Darum lieferte Gott sie durch die Begierden ihres Herzens der Unreinheit aus, sodass sie ihren Leib durch ihr eigenes Tun entehrten. 25 Sie vertauschten die Wahrheit Gottes mit der Lüge, sie beteten das Geschöpf an und verehrten es anstelle des Schöpfers – gepriesen ist er in Ewigkeit. Amen. 26 Darum lieferte Gott sie entehrenden Leidenschaften aus: Ihre Frauen vertauschten den natürlichen Verkehr mit dem widernatürlichen; 27 ebenso gaben auch die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau auf und entbrannten in Begierde zueinander; Männer treiben mit Männern Unzucht und erhalten den ihnen gebührenden Lohn für ihre Verirrung. 28 Und da sie es nicht für wert erachteten, sich gemäß ihrer Erkenntnis an Gott zu halten, lieferte Gott sie einem haltlosen Denken aus, sodass sie tun, was sich nicht gehört: 29 Sie sind voll Ungerechtigkeit, Schlechtigkeit, Habgier und Bosheit, voll Neid, Mord, Streit, List und Tücke, sie verleumden 30 und treiben üble Nachrede, sie hassen Gott, sind überheblich, hochmütig und prahlerisch, erfinderisch im Bösen und ungehorsam gegen die Eltern, 31 sie sind unverständig und haltlos, ohne Liebe und Erbarmen. 32 Sie erkennen, dass Gottes Rechtsordnung bestimmt: Wer so handelt, verdient den Tod. Trotzdem tun sie es nicht nur selbst, sondern stimmen bereitwillig auch denen zu, die so handeln.

Der Tod soll ihnen der gebührende Lohn sein …

Aber nicht nur für homosexuelle Menschen wird in dieser vornehmen Gasse ein gebührender Lohn gefordert, es werden in dieser von Flaktürmen dominierten Gasse auch Menschen angeworben, um Menschen aus dem Land zu prügeln.

Die Anwerbung geklebt ebenfalls auf ein christschwarzes Plakat, auf eines mit dem Freund des Gernot Blümel. Wieder an derselben Stelle in der Neulinggasse, im Juli ’21.

Es werden die Plakate gewechselt, an dieser Haltestelle bei den Flaktürmen, aber die Ungeheuerlichkeiten …

Woran das wohl liegen mag, daß gerade in dieser Gasse es zu solchen Manifestationen kommt? Es leben und arbeiten gerade hier so feine Menschen, Schriftsteller, Journalistinnen, Publizisten, Ärztinnen, Verleger, Buchhändlerinnen …

In dieser Gasse, durch die Prozessionen geführt werden …

In dieser Gasse, an deren Eingang die „Familie“ steht … Wer von dieser Skulptur zur Haltestelle am Arenbergpark in die Neulinggasse hineinschaut, den Blick dabei ein wenig nach oben richtet, kann auf dem einen Flakturm einen Spruch lesen, dem die Sprüche, die Anwerbungen in der Neulinggasse widersprechen …

Gerade in der Neulinggasse ein Zuviel an Vergangenheit als Gegenwart

Überhaupt ein Zuviel an Vergangenheit als Gegenwart in diesem Bezirk … Sie wohnen wohl fern von der Neulinggasse, aber auf dem Weg in ihre Redaktionsstuben in der Salesianergasse … Manche werden wohl auch durch die Neulinggasse, durch den Arenbergpark allenthalben schlendern in die Steingasse auf dem Weg in ihre Gesinnungsheimat …

Zuviel Vergangenheit als Gegenwart auf der Landstraße …

Viel zu viel Gegenwart der Vergangenheit auf der Landstraße …

Nicht nur auf der Landstraße, sondern überhaupt, einfach wie kurz gesagt: Bloße Gegenwart der Vergangenheit.

Wie wohl so ein Mensch aussieht, der beispielsweise auf ein Plakat mit so einem freundlichen Spruch eine derartige Beschimpfung schmiert? Und es ist ganz und gar ein netter Spruch: „Daheim in Wien“. Nicht so gemein und hinterhältig wie beispielsweise das von der für kurz Regierungspartei einst – „Daham statt …“

In einem anderen Land als Österreich, in einer anderen Stadt als Wien würde die Antwort darauf, wie sieht ein Mensch aus, der solche öffentliche Beschimpfungen schmiert, so einfach wie kurz sein: So sieht er aus!

Issues of Human rights or issues of Rights of men? That is the question.

Es war nicht zu erwarten, daß ein solches Telefonat, wie dieses vom vorletzten Montag im August ’21, dazu führen würde, mehr als ein Kapitel zu diesem zu schreiben. Es wurde gedacht, alles erzählt zu haben, was zu dieser Danksagung zur Einladung nach Teheran, was zu diesen recht freundschaftlichen Beziehungen zwischen Männern, und es sind hauptsächlich Männer, aus dem Iran und auch aus Österreich, zu schreiben ist, auch zu den gewissen Protokollen, die im Iran wie in Österreich von rechtem Belang …

Und dennoch bleibt besonders eine Frage weiter ungeklärt.

Die Frage der Menschenrechte.

Wie Medien in Österreich über dieses Telefonat bislang berichteten, wobei sie sich auf „Angaben des Bundeskanzleramts“ in Österreich berufen, wurden in diesem Telefongespräch Menschenrechtsfragen behandelt.

Medien außerhalb von Österreich wußten nichts darüber zu berichten, daß Menschenrechtsfragen besprochen worden sein sollen. Und auch die „Official website of the President of the Islamic Republic of Iran“ erwähnt die Menschenrechtsfragen, die besprochen worden sein sollen, mit keinem einzigen Wort. Im unten gesamt zitierten Bericht über dieses Telefonat finden Sie keinen einzigen Hinweis, daß in diesem Telefonat Menschenrechtsfragen besprochen worden seien sollen.

Es werden die „Angaben des Bundeskanzleramts“ in Österreich, auf die sich Medien in Österreich zu Recht berufen, nicht vorsätzlich wider die Wahrheit gemacht worden sein. Es darf also den „Angaben des Bundeskanzleramts“ in Österreich ganz und gar geglaubt werden.

Offen bleibt nur, welche Menschenrechte wurden in diesem Telefonat besprochen?

Human rights? Wurden Fragen der Rechte von allen Menschen, gleich welchen Geschlechts, besprochen? Oder:

Rights of men? Fragen der Rechte der Männer?

Es werden wohl Rights of men besprochen worden sein. Da es aber in der deutschen Sprache nur diesen einen Begriff für Menschenrechte gibt, kann das österreichische Bundeskanzleramt auch nur diesen einen Begriff – Menschenrechte – verwenden. Daß die offizielle Website des iranischen Präsidenten die Menschenrechte weder als Human rights noch als Rights of men mit einem einzigen Wort in ihrem Bericht über dieses Telefonat erwähnen, ist so einfach wie kurz zu erklären.

Ayatollahs sind Menschenrechte stets und ausschließlich Rights of men.

Für Ayatollahs sind Rights of men endgültig seit Anbeginn der Ewigkeit für alle Ewigkeit geklärt, und keine einzige Frage je mehr zu klären.

Deshalb müssen Ayatollahs auch nie in ihren Berichten Rights of men besonders erwähnen. Denn. Je innewohnend allen Gesprächen, die Ayatollahs führen, sind die Rechte der Männer.

Derart verinnerlicht sind die Rechte der Männer, daß die Rights of men sogar dann gegen die Human rights obsiegen, wenn Frauen beispielsweise an einer Abstimmung

Ayatollah Raisi in a phone call with the Austrian Chancellor:

The 500-year history of friendly relations between the two countries a valuable asset for the future of relations

Speaking with Austrian Chancellor Sebastian Kurz by telephone on Monday afternoon, Ayatollah Dr Seyyed Ebrahim Raisi referred to the 500-year history of friendly and constructive relations between the two countries, saying, „This long history is a valuable asset for the future of relations“.

– Austrian Chancellor: I hope that the friendly and constructive relations between the two countries will continue and develop

The President stated that despite the will and benefit of economic interactions, the reduction of trade between the two countries has no rational basis and justification, saying, „We must protect the interests of the two countries and not allow ill-wishers to influence these relations with various tricks“.

Referring to the Austrian Chancellor’s question on the Islamic Republic of Iran’s approach to the recent developments in Afghanistan, Dr Raisi stated, „If we look at the contemporary history of Afghanistan, we see that Afghanistan has not had a good day since the Americans began interfering in its affairs“.

Referring to the outbreak of the mutated strain of coronavirus, Dr Raisi said, „We welcome cooperation with Austria in the field of providing COVID-19 vaccine and we are ready to work on joint research related to the vaccine“.

In this phone conversation, Austrian Chancellor Sebastian Kurz said, „We hope that the new government of Iran will be more successful in creating economic and social prosperity for the people of the country, and in the international field, the negotiations in Vienna will end successfully“.

Expressing concern over the recent developments in Afghanistan, the Austrian Chancellor thanked the Iranian government and people for showing hospitality towards the Afghan immigrants.

Expressing hope for the continuation of these talks, Kurz thanked Dr Raisi for inviting him to visit Tehran.