Einträge einst in Geschichtsbüchern zu Alexander Van der Bellen, Präsident außer Dienst

Alexander van der Bellen - Was einst in Geschichtsbüchern stehen wird

Wer soeben die Aussagen von Alexander Van der Bellen im Radio gehört hat, am 16. Dezember 2017, bekommt endgültig eine Ahnung, was einst in Geschichtsbüchern zum derzeitigen Bundespräsidenten zu lesen sein wird, zweimal unter dem Buchstaben „M“:

Als Montagsleistung ist seine Angelobung der ersten identitären Regierungspartei und so weiter und so fort.

Mutig alten Zeiten entgegen

Und die Berurteilung der ihm angelobte Regierung wird unter dem Buchstaben „T“ zu finden sein:

Trümmerjahre …

Durchaus vorstellbar, daß es noch einen weiteren Eintrag geben wird, unter dem Buchstaben „N“:

Nullerinnerung …  vielleicht in der Art: Bereits mit Beginn seiner Amtsführung hat sich in Österreich, an ihm ein Beispiel nehmend, mehr und mehr ein erinnerungsloses Handeln …

PS Er wolle, sagte er in dem oben erwähnten Radio-Interview, noch einige kennenlernen, die er noch nicht so kenne, die ab Montag Ministerien führen werden … Ganz unbekannt wird ihm wohl Herbert Kickl, Norbert Hofer …

Österreich: Trend zur Verniedlichung, Beschwichtigung – Herbert Kickl, NPD-Abonnent und Minister in Spe

„Das neu besetzte Innenministerium wird dabei behilflich sein …“

Der Sieg des rechtsextremen Norbert Hofers ist die Niederlage Österreichs.

Ministerstvo strachu

Michael Ley und Servus-TV, der Spezl-Sender der Malý-Strachu-Vláda

Michael Ley und Servus-TV - Spezl-Sender der ÖVP-FPÖ-Koalition

„Ich denke, daß man dem Muslim in der Runde die Gelegenheit geben sollten, darauf zu reagieren.“

Das sagt Michael Fleischhacker. Und das ist der einzige wesentliche Satz in dieser Sendung 14. Dezember 2017. Wie großzügig, Gelegenheit zu geben. Bei einer Einladung ist es eigentlich eine Selbstverständlichkeit, daß Eingeladene auch sprechen. Darauf wird sich Michael Fleischhacker viel einbilden, daß er Eingeladenen die Gelegenheit gibt … hätten sie als Eingeladene stumm dabei sitzen sollen, während Michael Ley alles über sie erklärt, was sie selbst von sich nicht wissen?

Es klingt, als wäre die Zeit bald vorbei, daß ihnen die Gelegenheit …

Wie lange wird es noch dauern, daß im Spezl-Sender der Malý-Strachu-Vláda nur noch beispielsweise Michael Ley auftreten werden, um in der Maske des Soziologen von sich zu geben, was sie gesinnungsgemäß von sich geben können, ohne aber ein Gegenüber der Widerrede zu haben.

Wie lange wird es noch dauern, daß im Spezl-Sender der Malý-Strachu-Vláda nur noch Männer und Frauen der gleichen Gesinnung über alle urteilen, denen jedwede Gelegenheit zur Äußerung nicht mehr eingeräumt wird. Und es könnte verstanden werden; es ist doch vor allem für die Männer dieser Gesinnung stets unangenehm, nicht nur widerlegt zu werden, sondern auch anhören zu müssen, daß ihre Kompetenzen keine Kompetenzen sind.

Sie sehen schon, über den Inhalt dieser Sendung mit Michael Ley kann nichts gesagt werden. Denn. Es wäre Beihilfe zu …

Der Sendung wurde der Titel gegeben: „Islam: Gefahr für Juden?“

Wer hat den Titel erfunden? Michael Ley?

Falscher kann kein Titel sein, um eine Diskussion über Antisemitismus zu führen. Richtiger kann kein Titel sein, aber nur für den Spezl-Sender. Denn. Es geht nicht um Diskussion, sondern um Verbreitung von …

Das zeigt bereits die Einleitung von Michael Fleischhacker. Heiter daran ist, wie ein Wald-und-Wiesen-Altbub mit den Hinweisen auf antisemitische Vorfälle in anderen Staaten sich international zu geben versucht und doch nicht aus der Provinz wegkommt, auf die antisemitischen Vorfälle in Österreich kommt, die er so darstellt, als wären auch für diese muslimische Menschen verantwortlich.

Falsch ist der Titel „Islam: Gefahr für die Juden?“ allein schon mit einem Blick auf die Statistik der antisemitischen Vorfälle in Österreich, wie in der Collage gelesen werden kann. Die Alleinstellung des Islams als Verantwortlicher für den Antisemitismus in Österreich durch den Spezl-Sender ist nichts anderes als Verschleierung, als Verhetzung.

Weshalb war Frauke Petry eingeladen? Am Vorabend der Angelobung der Malý-Strachu-Vláda macht es sich wohl recht besonders hübsch, bei einer Eingeladenen zu ihrer Vorstellung schreiben zu können: „Die blaue Wende“.

Marsch für die Familie - Albertinaplatz - Parlament - Erzdiösese Wien - 17.06-2017

Ach ja, Michael Ley, zu dem Spezl der Blauen will und muß nichts mehr geschrieben werden:

Parlamentsdinghoferreferent Michael Ley: „Im Grunde verhalten wir uns wie umgedrehte Nationalsozialisten“

Michael Ley im österreichischen Parlament: „Kein Bier für Nazis“

Dem Haus des Herrn Schönborn ist Katharina Deifel, Marschrednerin der Familie, eine gute Schwester

„Wehret den Anfängen“ – Ganz und gar erfüllt von der Wiener Zeitung

Ein recht besonderer Spezl der Blauen war ebenfalls erst vor kurzem im Spezl.Sender …

Zerstört Servus-TV mit seinen Geladenen wie Andreas Tögel vulgo Arno Delegesta die Demokratie in Österreich mit?

Michael Ley - Blauer Spezl

Am 18. Dezember 2017, soll es so weit sein, daß der Bundespräsident seine Montagsleistung erbringen wird, und dann wird es mit Malý und Strachu zwei in der Vláda geben, die darüber streiten, wer der recht größere Spezl von Orbán ist, der dem Spezl-Sender als Gast bestimmt recht viel über Antisemitismus der muslimischen Menschen …

„Soros plan“ is, shortly be said, the „Hooton plan“ of the Orbánists

Abschließend. Da es sich beim Spezl-Sender doch um ein Medium handelt, ist es nicht verkehrt, wieder und wieder darauf hinzuweisen, welche Rolle österreichische Medien dabei spielen, die Malý-Strachu-Vláda als eine gewählte hinzustellen, während sie doch bloß eine gemachte hinter verschlossenen Türen ist …

Mit FPÖ erste identitäre Regierungspartei in der Europäischen Union und mediales Lügen für Malý-Strachu-Vláda in Österreich

Eines doch noch. Es wurde jetzt viel von Spezln geschrieben, aber noch nicht, von wem Malý und Strachu Spezln sein möchten und wohl schon sind. Ihre Spezln sind nicht im Gemeindebau anzutreffen. Sondern auf Kreisstrecken, im Hangar …

 

Mit FPÖ erste identitäre Regierungspartei in der Europäischen Union und mediales Lügen für Malý-Strachu-Vláda in Österreich

ÖVP FPÖ Regierung - Jetzt kommt Re.png

Nun ist es soweit. Das Erwartbare tritt ein.

Nach dem 15.10.2017 könnte es eine identitäre Regierungspartei geben. Deshalb davor nicht nur kurz daran denken, etwa auch an das: Identitäre besingen die „goldene Fahne“ der „Deutschen Arbeitsfront“.

Das Erwartbare tritt ein. Wo? Wo sonst als in Österreich.

Unvorstellbar in Deutschland: eine Österreich-Koalition

Das mag erschreckend sein. Das ist erschreckend. Mehr erschreckend daran aber mag sein, noch mehr erschreckend daran aber ist, das mediale Andienern an die Malý-Strachu-Vláda, ehe diese überhaupt angelobt ist. Die mediale Gefolgschaft des Lügens.

Und es ist, kurz gesagt, bereits ein Lügen für die nicht einmal angelobte Malý-Strachu-Vláda, wenn am 15. Dezember 2017 Isabelle Daniel in der Umsonst schreibt:

„60 Prozent haben ihnen ihr Vertrauen geschenkt.“

„60 Prozent“ – in welcher Wahl?

Oder Walter Hämmerle am 15. Dezember 2017 in der sogenannten Staatszeitung schreibt:

„Tatsächlich hat nämlich sowohl das Wahlergebnis vom 4. Dezember 2016 als auch jenes vom 15. Oktober nach wie vor politische Gültigkeit, die Mehrheit für das Amt des Staatsoberhaupts muss deshalb ergänzend, nicht widersprechend zur deutlichen Mehrheit von ÖVP und FPÖ im Nationalrat gedacht werden.“

„Deutliche Mehrheit von ÖVP und FPÖ“ – in welchem Nationalrat?

Früh hat damit bereits Eric Frey in der Qualitätszeitung österreichischen Zuschnitts begonnen, am 20. Oktober 2017 als eine Art Vorzugslügner:

„Kurz hat mit FPÖ ein Wählermandat.“

„Wählermandat“ – wofür? Zu einer Regierungsbildung jedenfalls nicht.

Die gemachte und nicht gewählte ÖVP-FPÖ-Regierung

Es haben nicht 60 Prozent ÖVP und FPÖ gewählt. Es waren 57,44 Prozent. 58,33 Prozent aber haben SPÖ und ÖVP „ihr Vertrauen geschenkt“.

Eine deutliche Mehrheit von ÖVP und FPÖ im Nationalrat gibt es nicht. Keine deutliche, aber doch eine Mehrheit im Nationalrat gibt es für SPÖ und ÖVP mit 114 Mandaten. FPÖ und ÖVP hingegen haben im Nationalrat 113 Mandate. Wenn es also ein „Wählermandat“ für die Regierungsbildung gibt, dann ist es von dem Wahlergebnis her eines für die Regierungsbildung von SPÖ und ÖVP.

Es darf angenommen werden, daß die drei exemplarisch genannten Zeitungen das genau wissen. Und dennoch gegen ihr Wissen Falsches verbreiten. Falsches wider das eigene Wissen zu verbreiten, kann nicht anders bezeichnet werden, als das, was es ist: Lügen.

Nebenher. Wie komisch mutet es daher an, daß gerade aus identitären Kreisen stets das große Gejammere und die ständige Klage zu hören ist über sogenannte „Fake News“. Dabei ist gerade, wie dieses Beispiel exemplarisch zeigt, der identitäre Kreis der größte Profiteur davon. Beinahe wollte für dieses Kapitel die Überschrift gewählt werden: „Lügen in Zeiten der Nachrichtenfåcken“.

ÖVP FPÖ Koalition

Erscheckend dabei ist, daß es in Österreich, wie die drei Zeitungen exemplarisch es zeigen, weniger und weniger Unterschiede gibt zwischen der gutter press und den in Österreich als Qualitätsmedien … und wenn die Malý-Strachu-Vláda angelobt sein wird, wird der Unterschied nach und nach gänzlich verschwinden. In der Bemühung dieser als Schreibknechte und Schreibmägde so recht zu gefallen.

Und abgesehen davon, zu beweisen, brave und folgsame mediale Untertaninnen der Malý-Strachu-Vláda zu sein, zeitigt es, wieder einmal, den Zweck der Schuldzuschreibung, der Schuldabschiebung auf die Wählerinnen und Wähler, denn diese hätten – aber sie haben nicht. Auch wenn medial größte Anstrengungen unternommen werden, es so darzustellen. Es wird damit generell die Demokratie madig gemacht, denn die Wähler und Wählerinnen hätten … aber sie haben nicht. Und das ist auch stets dabei, die Selbsterhebung, um herabzublicken, kurz gesagt, auf die Wähler, besonders auf die Wählerinnen in den Gemeindebauten.

Die Malý-Strachu-Vláda wird, wenn sie angelobt sein wird, eine gemachte, aber keine gewählte Regierung sein.

Übrigens, die einzige wirkliche „deutliche Mehrheit im Nationalrat“ gibt es für Norbert Hofer, der mit 83,54 Prozent gewählt wurde, von Menschen, die aber meinen keine Wählerinnen zu sein, sondern …

Der Sieg des rechtsextremen Norbert Hofers ist die Niederlage Österreichs.

Norbert Hofer, EU Nein

Das sind in Österreich die einzigen Wähler, auf die herabgeblickt werden kann, denen vorgeworfen werden kann, sie hätten, kurz gesagt, ein furchtbares Wahlverhalten …

Und dann gibt es nicht noch einen Mann, einen Gewählten, auf den, nach seiner Montagsleistung nur noch herabgeblickt werden kann …

„Das neu besetzte Innenministerium wird dabei behilflich sein …“

 

FPÖ unzensuriert - Peter_ Anton1 - Tribunal-Nürnberg IIWelche Erwartungen in das „neu besetzte Innenministerium“ gesetzt werden, hat Peter_, wieder einmal Peter_, formuliert, am 14. Dezember 2017, um 12.38 Uhr:

„Es geht alles … seinen geordneten Verlauf.“

Und Anton1 schreibt dazu am 14. Dezember 2017, aber bereits um 07.30 Uhr: „Na hoffentlich!!!“

Sie fragen sich jetzt vielleicht, wie konnte Anton1 seine Hoffnung  bereits Stunden davor zum Ausdruck bringen?

Die Hoffnung von Anton1 bezieht sich aber auf das, was Peter_ am 13. Dezember 2017 um 17.42 Uhr schrieb:

„Es geht alles … seinen geordneten Verlauf. Zuerst müssen noch bestimmte Mafia-Leute ausgeschaltet werden. Das neu besetzte Innenministerium wird dabei behilflich sein …“

Diese Deutlichkeit, diese Unmißverständlichkeit wollte am 14. Dezember 2017 nicht mehr offen zu lesen sein, so blieb davon nur: „Es geht alles … seinen geordneten Verlauf.“ Wie harmlos es so klingt. Und dennoch haben vierzig Menschen ihre Zustimmung kundgetan; sie dürften wohl wissen, was Peter_ …

Es gibt zu viele Kapitel mit Peter_, deshalb soll nur eines herausgegriffen werden, weil es mit einem als Innenminister gehandelten Mann zu tun hat.

Peter_ war Teilnehmer des Kongresses, auf dem der nun als Innenminister gehandelte Mann ein Referent war …

Und ein weiterer Mann wird, ebenfalls kurz gesagt, als Innenminister nun gehandelt. Auch einer, der im Zusammenhang mit Peter_ auffiel, nicht auf die angenehme Art, sondern, wie auch sonst, auf die gesinnungsgemäße, also auf die unangenehme …

Das muß stets bedacht werden, wenn etwas gelesen wird, das gar so harmlos klingt, wie beispielsweise es gehe alles seinen geordneten Verlauf. Auch wenn es, wie in diesem exemplarischen Fall, nicht mehr auf FPÖ unzensuriert veröffentlicht ist, also, das Ausschalten und das neu besetzte Innenministerium werde dabei behilflich sein, sondern nur noch, es gehe alles seinen geordneten Verlauf, ist das keine inhaltliche Rücknahme, sondern bloße Verschleierung.

Es gehe alles seinen geordneten Verlauf, hat etwas von dem Satz, den ein weiterer ebenfalls als Minister gehandelter Mann sagte: „Sie werden sich noch wundern, was alles möglich ist.“ Als Satz allein kann dieser positiv, aber auch negativ gemeint sein. Erst mit dem Blick auf den gesamten Hintergrund dieser Partei erschließt sich dieser Satz als eine nicht positiv gemeinte Äußerung, wie eben erst der vollständige Kommentar vom geordneten Verlauf …

FPÖ unzensuriert - Soros - Rothschild

Was aber noch in aller Deutlichkeit und Unmißverständlichkeit zu lesen ist, auf FPÖ unzensuriert, sind die Kommentare von Anton1, Locu Musa, Charly, Peter_, in denen aber nicht von der Behilflichkeit des neu besetzten Innenministeriums deutlich und unmißverständlich geschrieben wird, sondern … es will nicht zitiert werden, in den Collagen kann es gelesen werden.

FPÖ unzensuriert - Loco Musa - Peter_ - Caritas - NGO

Es geht um „Rothschild, Soros“, also um Antisemitismus, es geht um „Beseitigungen“ von …, es geht um ein „Tribunal-Nürnberg II“, es geht um „abgehörte Telefonate aus Afrika an die Caritas und andere Schlepper-Organisationen in Österreich“, über die Peter_  „regelmäßig detaillierte Berichte“ …

Eigentlich nicht mehr zu erwähnen, es wird bis zum Überdruß gekannt, es wird wird bis zum Überdruß gewußt …

Nürnberg 2.0: „Bewerbungen als Henker nehmen wir gerne an“

„Soros plan“ is, shortly be said, the „Hooton plan“ of the Orbánists

Und doch wieder und wieder zu erwähnen, weil es bisher, kurz gesagt, nicht um solche als Minister gehandelten Männer, um eine solche Partei in der Bundesregierung ging …

FPÖ unzensuriert Peter_ - Das neu besetzte Innenministerium wird dabei behilflich sein

Malý-Strachu-Vláda

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Treffen sich im

Ministerstvo strachu

in reichenbergerischen Kurpark … das könnte eine hübsche Szene im Kabarett abgeben, mit einem Dialog, in den Wörter vorkommen … eng, niedrig … Angst, Gewalt, Regime … auch unübersetzte mit Erkennungspotential wie vlád… gespielt im Kabinett der Mutti mit Erbsen … aber die läuft ja bereits …

Ministerstvo strachu

Heimatschutzministerium - Ministerstvo strachu

He.-Chr. Strache hat irgendwann gesagt, er habe, gehe er in der Nacht auf der Landstraßer Hauptstraße nach Hause oder zu – wer erinnert sich schon genau, was Strache redet, seiner Mame, Angst, Strach, habe Angst, in der Nacht auf der Landstraßer Hauptstraße …

Mít strach z Landstraßer Hauptstraße. Nahánějící strach.

Angst zu haben vor der Landstraßer Hauptstraße. Furchteinflößend.

Und nun soll He.-Chr. Strache Heimatschutzminister werden. Einer, dessen Name Angst ist, soll Verteidigungsminister, ein Superminister für Heimatschutz und Verteidigung …

Strach. Nicht. Weil „Heimatschutz“ ein gerade in Österreich äußerst heikler Begriff ist. Und der Begriff „Heimatschutz“ bleibt äußerst heikel, auch dann, wenn auf den amerikanischen Begriff „Heimatschutz“ dieser bezogen wird. Und wenn gerade, wieder einmal, an Donald Trump gedacht wird – nahánějící strach. Es muß in diesen Tagen nur das Wort Jerusalem genannt werden. Was nun passiert, mit Sicherheit, mit Schutz hat das alles nichts zu tun. Und He.-Chr. Strache will ebenfalls die Botschaft, also die österreichische Botschaft nach Jerusalem … in Jerusalem hat He.-Chr. Strache einst mit recht sonderlichen und verurteilten Männern eine Erklärung … nahánějící strach.

Wenn nun in Österreich, kurz gesagt, auf diesen in allen Fällen äußerst heiklen Begriff Heimatschutz zurückgefallen, hereingefallen werden will, soll es, auch recht zum sogenannten Herkommenshintergrund des Strach‘ passend, genannt werden:

Ministerstvo strachu.

Nahánějící strach. Auch das, wenn etwa daran nachgedacht wird:

Was war Österreichs Entwicklung – Von einem Zahntechniker zum nächsten

Nebenbei. Wie wird doch wieder verzweifelt und also unnütz nach einer Bestimmung des Begriffes Heimat gesucht. Eine bessere Beschreibung für Heimat als diese ist je nicht zu finden:

Strach.

Abschließend. Reichenberg war in Österreich einmal nur mit Lachen verbundener Name, durch einen Komiker … und jetzt, wenn ein anderer aus Reichenberg

Tanja Playner und was wirklich wichtig ist – das offene Ohr von Sebastian Kurz

auf den Strachstuhl gesetzt wird, wird es noch mehr notwendig sein, zu lachen, sehr laut zu lachen, um nicht auf der Landstraßer Hauptstraße im aus Angst erzeugten Nebel die Köpfe sich gegenseitig wund zu schlagen, weil keine mehr zu sehen sind, aber im Strachnebel das laute Lachen wenigstens zu hören sein wird, und auf dieses Laute hin noch einander ausgewichen werden kann.

„NewsAustria – Oesterreich.press: Die etwas andere Nachrichten-Quelle für Oesrerreich“

Was an dieser „Nachrichten-Quelle für Österreich etwas anders“ sein soll, erschließt sich nicht.

Ein Impressum läßt sich nicht finden. Das ist schade. So kann dem „Author“ nicht persönlich gratuliert werden, zu seinem Namen „Oesrerreich.press“. Ist das der Autorin neuer Name für „Österreich“? Soher wäre es von „Oesrerreich.press“ nicht unberechtigt, davon zu sprechen, „Oesrerreich.press“ sei die „etwas andere Nachrichten-Quelle für Oes…“ —

Wenn aber, wie in der Collage gelesen werden kann, berücksichtigt wird, daß „Oesrerreich.press“ sich für die nächste Regierung in Österreich, gestellt von ÖVP und FPÖ einsetzt, und dabei zur niveauvollsten Antwort Zuflucht findet, die je gefunden werden kann, also Menschen als faule, arbeitsscheue, der Mutter auf der Tasche liegende hinzustellen, dann hat „Oesrerreich.press“ nicht mit höchster Geisteskraft einen neuen Namen für Österreich geschaffen, sondern, kurz gesagt, ihre Probleme oder seine Probleme mit der Orthographie offenbart; eine Schwäche, die in diesen Kreisen, in denen sich „Oesrerreich.press“ zu bewegen scheint, eine weitverbreitete und grundlegende Schwäche …

Welchem Niveau „Oesrerreich.press“ verpflichtet ist, kann auch der Einfärbung von dem „A“ und von „NewsAustria“ … Verpflichtung und tiefste Verbundenheit mit der Ebene der nächsten Regierung in Österreich …

Oesterreich press - NewsAustria - Oesrerreich press

 

ÖVP und FPÖ – Regierung: Diesmal kurz!

ÖVP und FPÖ - Regierung diesmal kurz

Aber diese Partei gibt es nicht mehr. Sie ist längst, nein, nicht Geschichte. Das klänge zu sehr nach Bedeutung. Sie hat sich einfach in Luft aufgelöst. Sie wurde, was sie war: Luft.

Und nun liegt sie, diese Partei, auf dem Friedhof zur Erinnerung der einst mit medialer Aufmerksamkeit Beschenkten … Noch leicht zu finden, in der sechzehnten Reihe, die Schrift auf dem Grabstein noch nicht bis zur Unkenntlichkeit verblaßt:

Die Freiheit

Da sich die christschwarze Partei in Österreich nicht an ihrer Schwesterpartei in Deutschland orientiert

Unvorstellbar in Deutschland: eine Österreich-Koalition

und ebenso  gegen eine Österreich-Koalition in Österreich ist, kann es für eine Wiederbetätigung einer schwarz-blauen Regierung nur eine wirkliche Parole geben:

 

Diesmal kurz - Schwarzblaue Koalition.png

Diesmal kurz!

Es ist eine Parole. Und es ist ein Versprechen. Das vor der Wahl am 15. Oktober 2017 auf Wahlplakaten im ganzen Land verbreitet zu lesen war.

Also diesmal tatsächlich viel kürzer als in den Nullerjahren.

Vor dem Grabstein Die Freiheit kommt die Erinnerung, wie rasch es damals doch ging, als eine Partei der Koalition die Farbe wechselte, war diese Regierung bald, nein, nicht Geschichte, Arbeit für Gerichtsschreiber … in der kommenden Woche, rund zehn Jahre danach, werden sie wieder ihre Finger wund …

Diesmal hat eine Partei bereits vor der Wiederbetätigung in einer solchen Koalition die Farbe gewechselt. Und nicht erst nach fünf Nullerjahren. Soher muß es diesmal rascher enden, tatsächlich kurz werden, kein Jahr …

Vor allem, um eine Beurteilung bei zu langer Betätigung dieser Koalition abzuwenden, die nur lauten wird können:

Wie die Zeit der ÖVP-FPÖ-Regierung im Rückblick beurteilt werden wird: Nuller- und Trümmerjahre

Und es auch den Gerichtsschreiberinnen beispielsweise der Verhandlung in der nächsten Woche, sofern sie dann noch nicht in Pension sind, zu ersparen, in zehn Jahren wieder ihre Finger wund für die gleichen …

Wenn es also in Österreich politisch und massenmedial nicht breit und massiv möglich ist, den Menschen wie in Deutschland eine Österreich-Koalition in Österreich zu ersparen, dann soll und muß es so kurz wie nur möglich …

Wenn die Nullerjahre der Nullerjahre dieses Jahrhunderts dafür als Blaupause genommen werden, ist die Aussicht gut, daß diese Koalition gleich kurz nach Beginn wieder endet, und diesmal die Partei, die bereits vor Beginn die Farbe wechselte, es der Partei, der sie so recht viel nachmacht,  auch das nachmacht, die es heute ebenso nicht mehr gibt wie die Freiheit, bei deren Grab bloß noch ein paar Unentwegte stehen, in seliger Erinnerung, obgleich sie die damalige Zeit der Nullerjahre gar so bewußt noch nicht wahrnehmen konnten …

 „Unvergessen“ System Haider

Die Schrift auf dem Grabstein ist schon etwas verblaßt. Leichter noch zu finden auf dem Friedhof zur Erinnerung der einst mit medialer Aufmerksamkeit Beschenkten, vielleicht auch deshalb, weil das Grab in einer vorderen, in der achten Reihe auf diesem damals frisch angelegten Friedhof … Seit dieser Zeit sind viele Reihen hinzugekommen, es sind weit mehr als sechzehn Reihen …

Luft zu LuftZu Sylvester, wird erzählt, sollen Journalisten auf diesem Friedhof sich einfinden, Journalistinnen sollen, wird erzählt, in stiller Andacht hin- und herwandern auf dem Friedhof, während die Blätter treiben … woran sie wohl denken mögen?

Vielleicht an den Spruch über dem Friedhofseingangstor:

Wieviel Aufmerksamkeit. Für Nichts.
Am Ende doch stets nur Luft zu Luft.

FPÖ, Michael Stürzenberger und, diesmal kurz gesagt, die in Luft aufgelöste Freiheit

FPÖ unzensuriert - Stürzenberger.png

Wie in der Collage gelesen werden kann, feiert FPÖ unzensuriert in einem Kommentar am 7. Dezember 2017 „einen „wichtigen Sieg für Meinungsfreiheit“, weil Michael Stürzenberger …

Und FPÖ unzensuriert belegt damit, die Meinungsfreiheit ist gewährleistet. Auch wenn in diesen Kreisen stets recht getrommelt wird, die Meinungsfreiheit sei gefährdet, in Deutschland, in Österreich, überhaupt in Europa, besonders in der Europäischen Union.

Wie der Fall Stürzenberger zeigt, ist die Meinungsfreiheit in Deutschland, um die sich die FPÖ unzensuriert in Österreich gar so recht sorgt, gewährleistet. Stürzenberger war angeklagt. Stürzenberger wurde verurteilt. Stürzenberger legte Berufung ein. Stürzenberger wurde freigesprochen. Ein Rechtsstaat, wie er funktioniert.

Wie in der Collage gelesen werden kann, hat Michael Stürzenberger auf der Plattform des Unternehmens Facebook recht besondere Freunde, auch aus Österreich.

Und das hat gesinnungsgemäß seinen rechten Schluß.

Die Partei, dessen Vorsitzender Michael Stürzenberger war, forderte u.a. „direkte Demokratie nach Schweizer Vorbild“, „stärker marktliberale Ausrichtung der Wirtschafts- und Sozialpolitik und die Kürzung von Sozialleistungen …“ — kurz gesagt: das Programm der nächsten blaugehaltenen Regierung in Österreich …

Diesmal kurz.pngDie stürzenbergerische Partei mit diesem Programm gibt es nicht mehr, sie hat sich selbst 2016 aufgelöst. Kurz war die Dauer, gerade einmal von 2011 bis 2016. Und erfolgreich war sie nicht, auch nicht in Wahlen. Mit dieser Programmatik wird nun in Österreich eine Regierung gewollt …

Bemerkenswert an der Auflösung der stürzenbergerischen Partei ist die Begründung, daß nämlich die „Freiheit“ nicht mehr benötigt werde, weil die AfD die „Ziele“ der stürzenbergerischen Partei „überzeugend fortsetzt“ …

Diesmal Kurz Die Freiheit in Luft aufgelöst

In Deutschland ist also Stürzenberger und seine Partei nach kurzer Zeit wieder verschwunden, ohne Erfolg bei Wahlen, Trost findet er in Österreich von FPÖ unzensuriert …

Treu ist sie, die FPÖ … vielleicht auch nur durch Gewöhnung. Denn. Auch mit Stürzenberger eine lange Geschichte, wie die Kapitel erzählen:

Die „konservative Alternative“ der freiheitlichen Gemein-Schaft: „Zur Ausreise zwingen oder dem Glauben abschwören“

Freiheitliche Faktenfreiheit zum Beispiel auf „Unzensuriert.at“, etwa von Norbert Hofer

„Journalistenwatch“: rechtspopulistischer respektive österreichischer Block „für Deutschland“

Ob Stürzenberger auch in Österreich in Berufung ging? Das wurde nicht recherchiert. Verurteilt ist er auch in Österreich worden, in Graz, u.a. wegen „Verhetzung“, wie gelesen werden kann:

Immerhin, ein „Nürnberg 2.0“ gegen die Regierung fordert He.-Chr. Strache nicht – Politik ist das trotzdem keine

Wie in der Collage gelesen werden kann, ist ein Freund von Stürzenberger beispielsweise Felix Menzel, der auch dabei war:

FPÖ unzensuriert: Mit Lobgesang auf Götz Kubitschek gegen „Entartung“

Bei dieser Tagung im Vorort von Braunau, wo ein möglicher Minister ebenfalls referierte, also ein möglicher Minister in Österreich, nicht in Deutschland, wo eine Österreich-Koalition nicht vorstellbar ist.

Übrigens. Die Freiheit, die es nun nicht mehr gibt, war mit dabei, als He.-Chr. Strache nach Israel reiste, um die „Jerusalemer Erklärung“ …

Strache - Jerusalem - Freiheit

Der Sieg des rechtsextremen Norbert Hofers ist die Niederlage Österreichs.

 

Österreich wird Dämmerreich.png

Aber diesen Sieg verdankt der rechtsextreme Norbert Hofer, um bei der von Ivan Krastev für Norbert Hofer verwendeten Bezeichnung zitierend zu bleiben, nicht den Wählern und Wählerinnen in Österreich, sondern – an allgemeinen Formulierungen mangelt es nicht in diesem Land – u.v.a. auch

„SPÖ-Chef Kern hatte Hofer zuvor unterstützt: ‚Sie haben bewiesen, dass das Vertrauen in Sie absolut gerechtfertigt gewesen ist.‘

und jenen Menschen, die ihm, dem rechtsextremen Norbert Hofer, sogleich zu seinem Wahlsieg gratulieren, und das waren keine Frauen, die im Gemeindebau leben, wie auch bei diesem Wahlsieg des rechtsextremen Norbert Hofers nicht etwa die Menschen aus dem Gemeindebau beispielsweise in den sogenannten Flächenbezirken Wiens für den rechtsextremen Norbert Hofer stimmten, mit gerundeten 84%, mit fast mit vierundachtzig Prozent, sondern Wähler und Wählerinnen im Parlament als Ab-
geordnete …

Der Sieg des rechtsextremen Norbert Hofers ist Österreichs Niederlage.

Die Wahlen außerhalb des österreichischen Parlaments gehen anders aus, wie auch Ivan Krastev schreibt:

„Die Niederlage des rechtsextremen Norbert Hofers bei den österreichischen Präsidentenwahlen im Dezember 2016, das Scheitern Geert Wilders‘ in den Niederlanden und Marine Le Pens unerwartet schlechtes Abschneiden bewiesen …“

Und nun steht der rechtsextreme Norbert Hofer mit seiner Partei vor dem nächsten Sieg – er ein Minister und seine Partei eine Regierungspartei …

Ein weiterer Sieg des rechtsextremen Norbert Hofers mit seiner Partei ist eine weitere Niederlage Österreich. Ein Sieg, zu dem ihm und seiner Partei nicht die Menschen im sogenannten Gemeindebau verhelfen, sondern Männer der Medien, auch ein Mann mit der Lizenz zur Angelobung, dem es schon schwerfällt, die Partei des rechtsextremen Norbert Hofers als eine „rechte Partei“ zu bezeichnen …

Dabei. Das Wahlergebnis vom 15. Oktober 2017, also das Ergebnis der Wahl außerhalb des österreichischen Parlaments, hat keine Mehrheit für eine feudalchristlich blaue Regierung gebracht. Und es mag nicht die Abgründe geschaut werden, weshalb massenmedial breit eine Mehrheit für eine blaue Regierung herbeigeschrieben wird, weshalb Wählerinnen und Wählern ein Wille unterstellt wird, den diese in der Wahl außerhalb des österreichischen Parlaments am 15. Oktober 2017 nicht bekundeten.

Auch wenn hier die Bezeichnung von Ivan Krastev für Norbert Hofer oft zitiert wird, es geht nicht darum, was Norbert Hofer ist, darüber wird zu viel gewußt, um je verstehen zu können, womit er je Vertrauen gerechtfertigt hätte, es ist nur unmißverständlich festzuhalten, nicht die Demokratie bringt solche Parteien in Regierungen, nicht die Wähler und Wählerinnen fern von machtvollen Positionen in Parteien und Medien tragen solche Männer der Vergangenheit, auch Norbert Hofer nicht von Sieg zu Sieg, bis aus Österreich ein Dämmerreich … um den Titel „Europadämmerung“ von Ivan Krastev ein wenig abgewandelt ins Spiel zu bringen.

Es ist ein Essay, kurz gesagt, zu dem keine Zusammenfassung – an Verkürzungen mangelt es nicht – zu schreiben ist, sondern der zu lesen ist, von der ersten bis zur letzten Seite. Vor allem in Österreich.

Norbert Nemeth - Buchpräsentation Franz-Dinghofer-Symposium 8-11-2017