„Soros plan“ is, shortly be said, the „Hooton plan“ of the Orbánists

FPÖ Unzensuriert - Lassen wir es nicht so stehen

FPÖ unzensuriert feiert am 4. Dezember 2017 eine „Volksbefragung“ in Ungarn als recht großen Erfolg.

Eine „Volksbefragung“ über, genauer, gegen einen einzelnen Menschen, nämlich gegen George Soros.

Es macht wieder einmal kenntlich, daß solche Parteien, wie die mit Viktor Orbán, mit einer solchen Gesinnung krankhaft auf einen Führer fixiert sind, sogar dann, wenn sie gegen einen „Führer“ marschieren. Und sie stilisieren George Soros zu einem „Führer“, wenn sie eine „Volksbefragung über den Soros-Plan“ in Marsch setzen. Geradeso, als wäre George Soros ein „Führer“ mit einem „Plan“, den er jederzeit allein umsetzen könnte, als bräuchte er nur zu sagen, sehet, dies ist der Plan Euch zur Wirklichkeit, wenn nicht sie, die Orbánistinnen, dagegen marschierten.

Es macht wieder einmal kenntlich, Menschen mit einer solchen Gesinnung sind stets auf einen Führer ausgerichtet, auf einen Führer hin zugerichtet, entweder auf einen Führer, den sie für sich selber positiv empfinden, oder auf einen Führer, den sie als einen negativen brandmarken. Ihre Welt aufgespannt zwischen positive und negative Führer. Und niemandem sonst gilt ihr Interesse, ihre Zuneigung, ihre Ablehnung … existiert niemand sonst für sie … wie seltsam, daß ebendiese Menschen mit Führergesinnung so viel von der sogenannten Demokratie reden … aber die wird wohl nur gebraucht und also mißbraucht für das Abwinken der Pläne ihres eigenen Führers.

Was aber kann George Soros in Europa, in der Europäischen Union tatsächlich umsetzen? Nichts. Es ist ein Mann, ein Mann mit einer Meinung. Mehr nicht.

Worauf stützt sich diese „Volksbefragung“? Auf Zeitungsausschnitte, auf Interviews von George Soros, die, wie auch zu lesen ist, noch dazu aus Zusammenhängen gerissen … Und das soll schon ein Plan sein?

FPÖ-ÖVP-Regierung - Ne hagyja szó nélkül

Es zeigt wieder einmal deutlich, wie dünn alles ist, was von solchen Parteien kommt. Es zeigt einmal mehr deutlich, wie teuer das Dünne von diesen Parteien den Menschen stets kommt. Es will gar nicht gewußt werden, wieviel Steuergeld für diese „Volksbefragung“ verschwendet wurde.

Der „Soros-Plan“, von dem die Orbánisten schwefeln, ist nichts anderes als der in diesen Gesinnungskreisen

Mit FPÖ auf den Hooton gekommen und unterbergerischer „Schluss mit Demokratie“

Werbende für Hooton Hellstorm „Ja zum deutschen Reich“-Lobby stürmen Asylseite

auch recht gerne herumgereichte „Hooton-Plan“.

Und weil die FPÖ unzensuriert selbst in ihrer Orbán-Kommentarfeier es anspricht, daß George Soros sich „als Opfer des Antisemitismus darstellt“,

Open Society Foundations und die für die FPÖ des Harald Vilimsky Pfui-Gack-Werte

Das Europäische Forum Linz rückt zum Zurückholen des 19. Jahrhunderts aus

Hofer-FPÖ unzensuriert bezichtigt ein Kind der „Nazi-Kollaboration“ – Wertehaß und Antisemitisches

kann festgehalten werden: Auch mit dieser „Volksbefragung“ zeigt sich einmal mehr der Antisemitismus. Gewechselt wurde nun nur die Propagandasprache.

In tiefer Vergangenheit ging es gegen den namenlosen Juden, gegen die namenlose Jüdin, in tiefer Gegenwart geht es um einen namentlich bekannten Menschen, dessen Name als Synonym für „Jude“ verwendet wird.

Was diese „Volksbefragung“ auch zeigt, und daran erinnert die FPÖ unzensuriert ein weiteres Mal mit ihrem Orbánjubelkommentar, wie recht sich solche Parteien gleichen. Auch die FPÖ hat eine Frau namentlich auserkoren, um gegen sie …

„Frau Bock ist als Gesetzesbrecherin zu belangen.“ – Norbert-Hofer-Handbuch zum FPÖ-Programm

Übrigens, noch in diesem Jahr soll in Österreich eine Regierung angelobt werden, mit zwei Männern, die sich darum streiten, wer besser mit Orbán …

Strache - Kurz loben Orban - Österreich bekommt OrbanDreisatz des Schreckens

NS Und noch etwas zeigt dieser orbánistische Jubelkommentar wieder deutlich, wie sehr diese Gesinnungskreise beseelt vom Tode sind, wie die Kommentare der Schreibstaffel es ein weiteres Mal belegen. Wie in der Collage gelesen werden kann, dieser in den Kommentaren geäußerte Todeswunsch gegen George Soros. Immer muß für die Schreibstaffel irgendwer sterben, und zwar bald, etwa auch der österreichische Bundespräsident …

Beim Kommentar von Andreas Unterberger hofft FPÖ-unzensuriert-Peter_ auf eine „baldige Lösung“ durch den Tod von Alexander Van der Bellen

Auf FPÖ unzensuriert Wunsch an die Vorsehung zur Nationalratswahl: Tod des Bundespräsidenten

Es ist die Gesinnung des Todes, und nicht des Lebens, und nicht des Lebens.

Und noch etwas. Die Schreibstaffel der FPÖ Unzensuriert weiß recht genau, worum es geht, wenn der Name George Soros fällt – um „Juden“.

NNS Wie in der Collage gesehen werden kann, wird auf FPÖ unzensuriert Werbung geschaltet für „Heimatmode“ … Propaganda zu Propaganda —

Zerstört Servus-TV mit seinen Geladenen wie Andreas Tögel vulgo Arno Delegesta die Demokratie in Österreich mit?

Strache und Verleger von Andreas Tögel

Andreas Tögel - Servus-TV - Droht in Österreich Geistesabbau

Vorgestern war es, als Andreas Tögel, dem Landbauerischen als Mitstreiter zur Seite gesetzt, bewies, mit diesen beiden ein weiteres Mal Servus-TV bewies, daß es in dieser Fernsehanstalt des Dosenklebriggetränkeverkäufers nicht darum geht, eine Diskussion auf höchsten Niveau zu führen, sondern …

Die Frage hätte schon oft gestellt werden können, wer sucht für Servus-TV die Gäste aus?

Und jetzt wird diese Frage einmal tatsächlich gestellt, beim Anhören der Aussagen von Andreas Tögel, von einem Mann, mit seinen Verbindungen zur FPÖ … wer sucht für Servus-TV die Gäste aus?

Wer sucht für Servus-TV solche, vor allem Männer, wie Andreas Tögel aus?

Und untrennbar zu dieser Frage gehört die Frage, wer erfindet für Servus-TV solche Aufmacher wie vorgestern: „Zerstören Flüchtlinge unseren Sozialstaat?“

Was aber nicht gefragt werden muß. Warum werden solche Aufmacher gesucht? Die Antwort ist klar. Es geht nicht darum, eine redliche Diskussion zu führen. Solche Aufmacher verneinen bereits, daß es überhaupt um eine Diskussion geht, daß es um eine politische Auseinandersetzung geht. Der Zweck solcher Aufmacher ist einzig, vor allem Männern wie Andreas Tögel eine Öffentlichkeit zu geben. Und das Mittel für diesen einzigen Zweck ist eine Sendung als Hochamt des Geistesabbau.

Droht Österreich ein Demokratieabbau

Solche Aufmacher beweisen nur eines, Servus-TV will unter den Abrißbirnen die erste Abrißbirne sein, mit der die Demokratie in Österreich zerstört werden soll.

Was zu diesem Aufmacher verkündet wurde, also von Andreas Tögel, vom Landbauerischen, ist inhaltlich nicht zu behandeln. Es hieße, in ihre Falle zu gehen.

Was aber erwähnt werden kann, ist die Sprache von Andreas Tögel. Er spricht von „Selektion“, er spricht von „Bodensatz“. In welchen Zusammenhängen er Wörter verwendet, die in die tiefste Vergangenheit verweisen, wer für ihn „Bodensatz“ ist, wer „selektiert“ gehört, dazu braucht es kein Vorstellungsvermögen, um zu wissen, wen er …

Inhaltlich kann das, auch das von Andreas Tögel, nicht besprochen werden. Denn. Es sind keine inhaltlichen Beiträge. Was kann mit einem Menschen wie Andreas Tögel besprochen werden, der etwa behauptet, in Österreich würde der Staat den Menschen „zwei Drittel“ ihres Einkommens … von Bestehlen durch den Staat redet. Es sind keine inhaltlichen Beiträge. Und es geht noch tiefer und abgründiger: es sind keine inhaltlichen Beiträge, dafür aber fakten- und datenfrei.

Genug. Auch von Andreas Tögel. Es reicht, was bereits zu diesem geschrieben wurde. Der sich, schreibt er etwa für die FPÖ-ZZ, Arno Delegesta nennt.

Freiheitlicher Traum vom elitären Reich

Mit FPÖ auf den Hooton gekommen und unterbergerischer „Schluss mit Demokratie“

Die Qualität von Ortner-Online lukriert mit Recht Qualitäts-Kommentare: „Hooton-Plan“

Und wo findet Andreas Tögel sonst noch Aufnahme? Etwa mit seinem Buch „Schluss mit Demokratie und Pöbelherrschaft“ …

Um es kurz zu machen.

Andreas Tögel ist kein erwähnenswerter Mann. Unbedeutend aber ist nicht das Umfeld. Von diesem Feld kommt, und auch der Bundespräsident wünscht sich, daß es bald eine Regierung in Österreich gibt, mit …

Strache und Verleger von Andreas Tögel

Strache und sein schriftstellerndes Idol, das „sein altes Deutschland“ ..

NS Andreas Tögel trug etwas Trachtiges. Es muß einen tiefen Zusammenhang geben zwischen, kurz gesagt, Heimatmode und Inhaltsleere, Heimatmode und Faktenfreiheit. Und das nicht nur bei Andreas Tögel. Auch bei anderen, die für Servus-TV ausgesucht werden …

Heimatmode, Lust am Untergang

Möglicherweise ist auch nur recht christliches Hilfswerk: für den Moderator. Unter diesen Männern, und es sind vor allem Männer, kann sich der Moderator als Geistesgröße

Zerstört auch Servus-TV die Demokratie in Österreich

NNS Vom Landbauerischen soll doch etwas erwähnt werden, was er vorgestern als Nebensitzer von Andreas Tögel … er meinte, er, der Landbauerische, sei „nicht für Umverteilung“ …

Ein Spitzenkandidat auf dem Lande einer Partei, der sogar im ORF das Lied von der „echten Arbeiterpartei“ gesungen wird, ist nicht für Umverteilung,

servus-.tv - arno delegesta - abrissbirnen der demokratie

Wie die Zeit der ÖVP-FPÖ-Regierung im Rückblick beurteilt werden wird: Nuller- und Trümmerjahre

Sebastian Kurz drängt auf die Bildungspflicht Sebastian Kurz.png„Not
Wir werden wohl bald ‚Not-Bürgerwehren‘ gründen müssen. Hoffentlich schafft die neue Regierung eine wirkliche Wende!“

Schreibt Donaufischer am 27. November 2017 in seinem Kommentar zum Kommentar der FPÖ Unzensuriert, in dem es wieder einmal gegen Menschen geht.

Gegen welche Menschen?

Das muß nicht ein weiteres Mal ausgeführt werden.

Gegen welche Menschen kann es schon gehen, wenn die „Lieblingslektüre Martin Luther“ ist von einem Freiheitlichen, der als Minister in Spe herbeigeschrieben wird …

Gegen welche Menschen kann es schon gehen, wenn im Kommentar von „Sippschaft“, von „wahrer Invasion“, von „fremdes Volk“

Und welchen Gesinnungshintergrund, zutreffender wohl, auf welcher Gesinnungsscholle solche Kommentare wuchern, ist ebenfalls nicht ein weiteres Mal auszuführen …

Donaufischer hofft, daß die „neue Regierung eine wirkliche Wende schafft“. Donaufischer spricht also von einer schwarz-blauen Regierung.

Und tatsächlich ist zu befürchten, daß die schwarz-blaue Regierung der Nullerjahre nur eine erste Probe war, ein schlapper Probemarsch, die tatsächliche Wende aber jetzt mit der zweiten schwarz-blauen Regierung kommen wird. Denn. Seit den Nullerjahren sind viele Dämme gebrochen worden und werden weiter forciert gebrochen, der Zivilisation steht die Schlacke bereits bis zum Hals. Und mit der zweiten feudalchristlich blauen Regierung wird die Zivilisation, die Menschlichkeit in der Schlacke ersticken.

Datumsgemäß sind es nun nicht mehr die Nullerjahre, aber inhaltlich werden auch diese kommenden Jahre Nullerjahre zu nennen sein. Die Jahre der ersten schwarz-blauen Regierung waren nicht nur nach dem Datum Nullerjahre … Wie harmlos, wird einst gesagt werden, diese ersten Nullerjahre im Vergleich zur bevorstehenden Kehre waren, wie verkraftbar doch diese inhaltliche Nullerjahre im Grunde waren.

Die kommenden Nullerjahre werden, kurz gesagt, nicht nur Nullerjahre sein, sondern Trümmerjahre. Trümmerjahre in jedweder Hinsicht.

Die Beschreibung der blauen Regierung wird im Rückblick verbal erfolgen müssen. Mit dem engen Schulnotentrachtenkorsett wird eine Beurteilung nicht möglich sein. Denn. Wie kann es etwas benotet werden, das es nicht gegeben haben wird. Vor allem wenn nicht einmal jene es wissen werden, wieder nicht wissen werden, was ihre Leistung war, wie es schon einmal einer, dessen Name nicht mehr erinnerlich und nicht mehr wert zu recherchieren, aus der Gesinnungsschaft fragte: „Was war meine Leistung?“

 

Bildungspflicht drängt Kurt Sebastian auf

In Deutschland gibt es das Wissen, die Bildung, daß eine Regierung mit einer Partei vom Schlage FPÖ zu nichts, nur in das Nichts führen kann, und soher ist es nachvollziehbar, daß über eine Österreich-Koalition, das heißt eine Regierungsbeteiligung der AfD nicht einmal ignoriert wird, kurz gesagt:

Unvorstellbar in Deutschland: eine Österreich-Koalition

NS Am 3. März 2017 fand eine Veranstaltung, wie in der Collage gelesen werden kann, im Vorort von Braunau statt. Sebastian Kurz trat dort nicht auf, zum Beispiel mit der Botschaft:

„Sein unerschrockenes Eintreten gegen Rassismus und Fremdenhass sind zugleich Inspiration und Auftrag für unseren Einsatz für ein offenes und tolerantes Österreich, das den universellen Menschenrechten verpflichtet ist.“

Mit solch einer Botschaft wäre er auch nicht als Referent eingeladen worden, in den Vorort von Braunau. Er wäre für dieses Publikum der Falsche gewesen, zum anderen ist das 2017 keine Botschaft mehr, die Sebastian Kurz … ist doch 2017 dieses Publikum für Sebastian Kurz das Richtige; der eine oder andere aus diesem Publikum, ein Vortragender für ihn, Kurz, nun der Rechtrichtige als möglicher Minister …

Die Jahreszahl in der Werbung auf FPÖ unzensuriert für diese Veranstaltung im März im Vorort von Braunau ist nicht die richtige. Aber was können diese Gesinnungsschaften schon richtig? Nicht einmal das richtige Jahr angeben. Angeben, ja, vorgeben, sie hätten Lösungen — Nullerjahre und Trümmerjahre …

ÖVP-FPÖ-Regierung

Südtirol, Heim ins Österreich

Doppelstaatsbürgerschaft als erster Schritt - Südtirol - als zweiter Schritt Heim ins Österreich - FPÖNun ist auch schon Günther Platter, wie zu lesen ist, für eine Doppelstaatsbürgerschaft. Unweigerlich fällt hierzu der Name Chamberlain ein. Der britische Premierminister tat es wenigstens für ein hehres Ziel, den Frieden zu erhalten. Mit seiner viel kritisierten Appeasementpolitik. Die Beschwichtigung der ÖVP dient keinem hehren Ziel. Chamberlain, nein, das ist kein geschichtlicher Ausflug, es fällt bei Chamberlain kein Ereignis der Geschichte ein. Es geht den schwarzen Kammerdienern und schwarzen Zofen bloß schnöde um Regierungsstühle. Und sie hoffen, weil es im englischen Wort so passend enthalten ist, am Ende, daß auch für sie viele Erbsen abfallen.

Wie gelesen werden kann ist, ist für die FPÖ die Doppelstaatsbürgerschaft für Südtiroler und Südtirolerinnen nur „der erste Schritt“.

Was ist der zweite Schritt?

Gesinnungsgemäß kann dieser nur einer sein: Heim ins Österreich.

Wird die ÖVP, kurz gesagt, diesen zweiten Schritt auch mit der FPÖ … Und wenn ja, dann kann es so richtig lustig werden, wenn mit dem Vollzug die FPÖ betraut wird. Wie wird dann die Meldung des Eintritts von Südtirol vor der Groteske lauten? Es wird so eine Meldung nicht geben. Südtirol wird eine italienische Provinz bleiben, eine Region der europäischen Union. Denn. Mit der Geographie hat es die FPÖ nicht so besonders.

„Wohin gehört Südtirol?“ Zu Chemtrails.

„Gehört Südtirol zu Italien oder zu Deutschland?“

„Respektvolles Gedenken“ von He.-Chr. Strache, dem nächsten Vizekanzler, gilt Peter Kienesberger, einem mit „Norbert Burger der vier Gründer der rechtsextremen Nationaldemokratischen Partei (NDP)“

„Südtirol, eine Herzensangelegenheit“ auch der NPD

Code Südtirol – FPÖ schreibt für Zur Zeit, Zur Zeit schreibt für FPÖ

„Ein neuer Eurofaschismus mit Südtirol als symbolischem Startpunkt“ und die Ballpolkarede von He.-Chr. Strache nicht ohne Südtirol

Norbert Hofer übte schon mal in Italien die recht international geratene Bundespräsidentenrede: „Kameraden“

Freiheitliche Gemein-Schaft: Politischer Kampf und Gesinnungsleben für die „Braunen“ von Südtirol

Der Hofers Südtirol oder wie viele Einwohnerinnen hat Österreich? Nach strach’scher Weise: eintausend Einwohner

Wie groß verkünden zur Zeit ÖVP und FPÖ, kurz gesagt, was für Schritte sie machen wollen. Es sollen Schritte der Veränderung, des Neuen sein. Und dafür sitzt ein wahrer Olymp als Garant im, kurz gesagt, Verhandlungsteam — was heißt einer, was heißt eine, eine ganze Heerschar an …

Die Doppelstaatsbürgerschaft etwa soll der „erste Schritt“ sein. Beim zweiten Schritt wird die ÖVP, wenn sie zur Rettung ihrer Erbsen das Beschwichtigen der FPÖ fortsetzt, mit der FPÖ also schon banal geographisch scheitern.

Wie sehr müßte in diesen Zeit allerorten der Wunsch laut erschallen, ach, gäbe es bloß größere Erbsen. Gibt es denn wirklich kein Mittel, um Erbsen endlich auch in Österreich auf Schädelgröße wachsen zu lassen?

Um abschließend doch ein wenig einen Ernst in diese Lächerlichkeit zu bringen. Wie verquer die Forderungen der FPÖ auch im Falle Doppelstaatsbürgerinschaft sind, ist stets einfach darzustellen. Menschen, die nicht in Österreich leben und bereits eine Staatsbürgerschaft besitzen, will die FPÖ eine zweite Staatsbürgerschaft zuerkennen. Menschen aber, die in Österreich leben, verweigert die FPÖ gesinnungsgemäß eine zweite Staatsbürgerschaft, mehr noch, fordert die FPÖ die Aberkennung der österreichischen Staatsbürgerinschaft, wenn diese bereits eine besitzen. Und mit solch einer Partei will, kurz gesagt, die ÖVP eine Regierung … und scheinen viele in Österreich als eine akzeptable Regierung …

Die Erbse ist doch näher als der Hut.

Aber wie klein Erbsen doch sind. Sie glauben es nicht? Versuchen Sie einmal, einer Erbse einen Herrenhut aufzusetzen …

Erbse mit Hut

NS Wie gelesen werden kann, ist die Forderung der Doppelstaatsbürgerinschaft eine von der FPÖ seit Jahren erhobene. Seien Sie nicht überrascht — das ist wahr. Einer der recht großen Denker der FPÖ, eben erst wieder ins österreichische Parlament eingezogen, hat diese ebenfalls vor Jahren …

Südtirol und Nordtirol wieder ein Tirol

Dr. Martin Graf reist nach Südtirol, um einem verurteilten Attentäter zu gedenken

Unvorstellbar in Deutschland: eine Österreich-Koalition

Österreich-Koalition in Deutschland unvorstellbar

Aus ÖVP und aus FPÖ heißt es jetzt, freilich nicht ohne Häme, in Österreich schneller als in Deutschland zu einer Regierung zu kommen, sie wollen es „besser machen als Deutschland“ …

ÖVP und FPÖ wollen ihre Koalition in Österreich.

In Deutschland wird nun, nach der Koalitionsverweigerung der FDP, nach einer anderen Koalition gesucht. Es kommen viele Koalitionsvarianten, Regierungsvarianten auf den Tisch.

Aber eine Koalitionsvariante ist nicht dabei: die Österreich-Koalition.

Eine Österreich-Koalition in Deutschland hieße, mit der AfD eine Koalition zu bilden. Das Wahlergebnis in Deutschland gäbe zwar diese Variante her, also die AfD als vierte Partei in die Koalition zu holen.

Aber in Deutschland wird an diese Variante nicht gedacht. In Deutschland kommt eine Österreich-Koalition nicht in Frage.

Österreich-Koalition

In Österreich hingegen sind nicht nur ÖVP und FPÖ für eine Österreich-Koalition, sondern, wenn es nach den Umfragen geht, sehr viele Menschen, und auch breitenmedial wird eine Österreich-Koalition herbeigeschrieben.

Das ist eine Bankrotterklärung der Massenmedien, der Menschen in Österreich, die für eine solche Koalition sind, es ist auch eine Bankrotterklärung der ÖVP, nur bei der FPÖ hat Bankrotterklärung eine abweichende Bedeutung, nämlich Österreich in den Bankrott —

Weshalb es in Deutschland unvorstellbar ist, eine Österreich-Koalition einzugehen, dafür ist das Gesinnungswesen der AfD verantwortlich, ein Gesinnungswesen, das im Grunde auch in Österreich eine Österreich-Koalition unvorstellbar machen sollte, aber ÖVP und FPÖ wollen, wie es He.-Chr. Strache offen sagt, „besser als Deutschland“ … Aus seiner Sicht ist das nachvollziehbar, gesinnungsgemäß tief in deutscher Gemeinschaft steckend, die Ränder wollen immer „besser“ und am Ende steht stets der Bankrott …

Und wenn in Österreich tatsächlich eine Österreich-Koalition kommt, wird es nicht heißen, Österreich mache es besser als Deutschland, sondern nur: Österreich, das altdunkle Deutschland …

Welcome to the past - Seb Kurz

Weshalb in Deutschland eine Österreich-Koalition unvorstellbar ist, kann auch von Österreich aus verstanden werden, wobei nicht verstanden werden kann, weshalb in Österreich eine Österreich-Koalition – endlich einmal – nicht ebenso unvorstellbar ist.

Norbert Hofer, EU Nein

Gaulands Bollwerk

Wer gaulandgemäß für Schießbefehl und Stolz auf deutsche Soldatenleistungen im Weltkriege – der FPÖ recht willkommen zur Gesinnungsbereicherung

Sprüche von FPÖ, NPD, ÖVP und vom „Netzwerk der Giebelkreuz-Krake“

Alphabet of Enlightenment, H-H: Haverbeck, Höcke, Hofer, Holocaust

Balluniform mit deutscher Schleife: Präsident NR III droht Ministeramt

Österreich: Trend zur Verniedlichung, Beschwichtigung – Herbert Kickl, NPD-Abonnent und Minister in Spe

„Damit sich die Farben Schwarz-Rot-Gold wieder erheben können“, bleibt Norbert Hofer im Parlament sitzen und verrechnet seine Ab-Loge

Nach dem 15.10.2017 könnte es eine identitäre Regierungspartei geben. Deshalb davor nicht nur kurz daran denken, etwa auch an das: Identitäre besingen die „goldene Fahne“ der „Deutschen Arbeitsfront“.

Es ist zwar eine Selbstverständlichkeit. Dennoch soll es festgehalten werden. Jedwede Aussage, also auch eine über die Unvorstellbarkeit einer Österreich-Koalition in Deutschland, bezieht sich nur auf den gegenwärtigen Tag. Es kann also auch in Deutschland morgen, kurz österreichisch gesagt: gestern eine Österreich-Koalition vorstellbar werden.

NS Wenn von Koalitionen im Zusammenhang mit einem Land gÖsterreichesprochen wird, wird das an den Farben der jeweiligen Flagge festgemacht. Im Fall der Österreich-Koalition kann das ebenfalls gemacht, zwar nicht an den staatsoffiziellen Farben der Österreich-Fahne, aber an den Farben der Wirklichkeitsflagge Österreichs.

 

Als Manuel Ochsenreiter einen Lachanfall auslöste

„Jenewein is one of the most famous heads of the Freedom Party in Austria. Born in Vienna in 1974, the politician is a delegated member of the Bundesrat (Austrian Federal Council) since 2013. He already had been previously a member of the Federal Council from 2010 to 2013; he also served for a short time as a Member of the Nationalrat (Parliament). A graduate in political science, Jenewein made a name for himself in Vienna because he endeavored with some colleagues the care of the grave of the highly decorated Army pilot Walter Novotny.“

Kennen Sie Jenewein? Natürlich kennen Sie Jenewein. Wer kennt nicht H-J …?

HJenewein zieht ins Parlament wieder ein und Regierungsverhandlung von Blau und Blaugerührt

Kennen Sie Ochsenreiter? Jeden Menschen müssen Sie nicht kennen. He.-Chr. Strache kennt ihn. Auch Johann Gudenus kennt ihn.

Strache gefällt, daß ihm das Ochsenreiter-Dugin-Gerede gefällt, das wieder gefällt Ochsenreiter

ZZ-NR Wendelin Mölzer lädt Manuel Ochsenreiter zum Kommentar ein, der Johann Gudenus zum Interview lädt

Der Bildungssprecher, der jetzt auch mit Kurzens Leuten in Regierungsverhandlungsgruppen sitzt, kennt ihn. Aber auch einem Herbert Kickl und einem Alexander Surowiec wird er mittlerweile nicht unbekannt sein, seit dem gemeinsamen Tag vor einem Jahr im Vorort von Braunau …

Österreichisches Faß ohne Boden des Europäischen Forum Linz

Harald Vilimsky - HJenewein - Manuel Ochsenreiter

Und Harald Vilimsky? Den werden Sie auch kennen, ist er doch vielleicht ebenso „berühmt“ wie HJ… Zu dem ist bloß zu hinzuzufügen, auf welcher Plattform er ein Abonnent von Manuel Ochsenreiter ist: Instagram. Es ist eine interessante Plattform. Auch auf der kann viel erfahren werden, können, kurz gesagt, Bestätigungen eingeholt werden, wie zuversichtlich die Menschen einer blauen Regierung entgegensehen können, verkehren doch ihre Minister in Spe auch auf Instagram nur mit den Aufrechtesten der Aufrechtesten und mit jenen, die recht wesentliche Beiträge etwa zur EU leisten …

Norbert Hofer, EU Nein

Herbert Kickl, NPD-Abonnent und Minister in Spe

Wer der „hochdekorierte Heerespilot“ ist, von dem Ochsenreiter schreibt. Das ist doch ein wahrlich ehrenreicher Mann, der noch Jahrzehnte nach seinem Tod Friedhofsgärtner dazu verhelfen kann, allein durch die Pflege seines Graben sich einen Namen zu machen — in Wien.

Bei welchem Heer er Pilot war. Sie kennen das Heer nicht mehr, aber aus der Geschichte wissen Sie um die Verheerung durch diese Armee … Das waren „Leistungen“, auf die ein Mann, nun auch in einer Regierungsverhandlungsgruppe, nur „stolz“ die „Umdeutung der Geschichte“ …

Der Respekt vor einem Mann wie Manuel Ochsenreiter und auch der Respekt vor dem von ihm beschriebenen HJenewein gebietet es, nicht selbst zu übersetzen, sondern die beste Übersetzerin, die es derzeit gibt, zu ersuchen, die hehren und gar so wahren Worte des Manuel Ochsenreiters über Jenewein zu übersetzen.  Und Google hat sich dazu bereit erklärt:

„Jenewein ist einer der berühmtesten Köpfe der Freiheitspartei in Österreich. Der 1974 in Wien geborene Politiker ist seit 2013 delegiertes Mitglied des Bundesrates. Er war bereits von 2010 bis 2013 Mitglied des Bundesrates; Er diente auch kurze Zeit als Mitglied des Nationalrats (Parlament). Der promovierte Politikwissenschaftler machte sich in Wien einen Namen, weil er sich mit einigen Kollegen um das Grab des hochdekorierten Heerespiloten Walter Novotny bemühte.“

 

Österreich: Trend zur Verniedlichung, Beschwichtigung – Herbert Kickl, NPD-Abonnent und Minister in Spe

Herbert Kickl NPD-Abonnent

In der Ausgabe 45/17 des Wirtschaftsmagazins „Trend“ wird ein langer Artikel über Herbert Kickl gebracht: „FPÖ-Stratege jenseits der Komfortzone“. Selbstverständlich schreiben Martina Bachler und Bernhard Ecker nicht unkritisch. Es ist aber diese Art von Kritik auf Vorrat, um einst, wenn die Machtverhältnisse nicht mehr so sind wie jetzt, diese aus der Speis‘ holen und vorzeigen zu können, ja eh gewesen kritisch … zusammengefaßt könnte zu diesem Artikel gesagt werden: Kritik in der Komfortzone, nutzbar für viele Zeiten und Machtkonstellationen.

Dazu ein fesches Bild mit kornblumenmutiertem Edelweiß, Und die Hauptsache, „aber kein Burschenschaftler“, der Herbert Kickl, der „Rote Blaue“ … An welches „Rot“ Bernhard Ecker und Martina Bachler dabei gedacht haben? Es gibt viele, die diese Farbe verwenden. Wie noch zu erfahren sein wird.

„Kickl wird als möglicher Sozialminister gehandelt“ … dazu paßt es gut, ihm den roten Teppich auszurollen, auf dem dann die Menschen in Österreich ausrutschen werden, wenn sie davor beschwichtigt genug geworden sind, wie gut es nur werden kann, wenn ein „Roter …“

Herbert Kickl - Abonennt NPD AfD

Und was für ein recht feiner Rotgeist Herbert Kickl doch sein muß, wohl wert in diesem Land an die Staatsspitze … „nicht einmal auf ‚Twitter‘ ist“ Herbert Kickl — spricht das nicht für ihn, nicht so oberflächlich zu sein? Ja, das spricht für Herbert Kickl, der auf „Instagram“ ist, wie in der Collage gelesen werden kann.

Und damit wieder bei der Farbe „Rot“ angelangt. Wie in der Collage gelesen werden kann, ist Herbert Kickl ein Abonnent von „NDP …“ Einer Partei in Deutschland, die sehr auf die rote Farbe setzt. Das zeichnet gesinnungsgemäß einen Mann wie Kickl aus, Informationen von dort einzuholen, wo die Informationen heimisch … Und wo ist die Informationsscholle, auf der die NDP ihre Informationen erntet? Darauf wird Herbert Kickl vielleicht auch ein wenig stolz sein: die NDP holt auch vom freiheitlichen Acker Unzensuriert auch Informationen …

„Nicht einmal auf ‚Twitter‘ ist“ Kickl, dabei war einst auf „Twitter“ – als satirische Figur … Nun reicht es bei ihm wohl nicht einmal mehr dazu, aber dafür möglicherweise, Minister zu werden. Noch einer könnte Minister

„Das ist die geheime FPÖ-Ministerliste“

werden, der aber auf „Twitter“ ist, jedoch nicht als satirische Figur …

NR Gernot Darmann bestätigt das Geständnis von Herbert Kickl

Flink mit dem Gericht ist FPÖ-NR Gernot Darmann – Keine Satire und doch …

Das Geständnis des Herbert Kickl

Wie beruhigt jetzt doch die Menschen in Österreich sein können, nun kann ein Herbert Kickl ruhig Minister werden, ist er doch kein „Burschenschaftler“, sondern ein recht weitsichtiger Mann, der Vorträge hält, etwa im Vorort von Braunau …

Europäisches Forum Linz – Messetagung mit Lesungen wie von Herbert Kickl …

Ein Mann, der weiß, was seinem gesinnungsgemäßen Antifaschismus zu entbieten ist …

FPÖ und Antifaschismus – Wenn Herbert Kickl von Norbert Hofer abschreibt, kommt dabei nur recht Unrichtiges heraus

… und der wie sein Pg. Neubauer wohl den Faschismus geographisch zu verorten wird wissen, nämlich in einem kleinen Land fern …

Werner Neubauer von der FPÖ hat recht große Sorge: Versagen einer Volkspartei führe zur Renaissance des Faschismus

… und es wird von Martina Bachler und Bernhard Ecker nicht darauf vergessen, seine „intellektuelle Schärfe“ hervorzuheben — die „intellektuelle Schärfe“ von Herbert Kickl .. oh, wie oft hat er, Kickl, diese schon bewiesen …

Die permanente Steinigung des Geistes durch Herbert Kickl – Altes von der FPÖ zum „Genderwahn“

Was für ein Geist! So ist es nur selbstverständlich, wie Bachler und Ecker anführen: „Zu seiner Lieblingslektüre zählt auch heute noch Martin Luther, immer wieder greift er auf Rousseau zurück, sein Säulenheiliger ist Hegel.“

Das wird Herbert Kickl vielleicht ärgern, daß nicht ihm der Werbespruch mit Martin Luther eingefallen ist, sondern der zweiten sozialen Heimatpartei … er, Luther, würde wählen die —

Sprüche von FPÖ, NPD, ÖVP und vom „Netzwerk der Giebelkreuz-Krake“

Bei so einem Kopf kann es nicht verwundern, daß sogar Journalisten und Journalistinnen in Österreich, wenn sie ihn zu beschreiben haben, nun, die Verhältnisse sind jetzt einmal so, sich in literarischer Prosa versuchen, aber die Wirklichkeit, die Wirklichkeit ist nicht so …

Herbert Kickl FPÖ

NS In der Kapitelüberschrift wurde „Spe“ großgeschrieben. Das ist kein Tippfehler. Das ist kein Rechtschreibfehler. Aber. Bei dieser sozialen Heimatpartei fällt unweigerlich „Spe“ ein – Zigaretten also. Was wird schon die Leistung sein, von identitären Ministern und Ministerinnen? Blauen Dunst in die Luft …

Sprüche von FPÖ, NPD, ÖVP und vom „Netzwerk der Giebelkreuz-Krake“

ÖVP - FPÖ - Das Netzwerk der Giebelkreuz-Krake

In die letzten Wahlkämpfe in Deutschland und in Österreich zogen im gesinnungsgemäßen Gleichschritt NPD und FPÖ mit dem Jodler „Wir sagen …“ und He.-Chr. Strache wurde dabei die Schrillstimme zugewiesen: „Ich sage …“.

FPÖ - NPD - Wir sagen.pngSeltsam, daß Parteien, die so auf „direkte Demokratie“ machen wollen, so gar kein Vertrauen, so gar kein Zutrauen zum Bürger und zur Bürgerin haben, da sie mit ihren Sprüchen doch die Bürgerin und den Bürger als Unmündige hinstellen, die es nicht wagen selbst zu sagen, was sie denken.

Es ist nicht seltsam. Weil. Es geht nicht um Vertrauen. Es geht nicht um Zutrauen. Mit ihren Sprüchen sagen sie, was sie wollen. Für ihre gesinnungsgemäße „direkte Demokratie“ brauchen und wollen sie nicht mündige Bürgerinnen und Bürger, sondern Unmündige. Damit sie das Sagen haben. Sie wollen das Sagen für alle haben, und alle sollen, da sie reden, schweigen, und alle, ihre Bitten an die Vorsehung, sollen nicht und sollen noch mehr nicht denken, weil sie ja mit ihrem Sagen vorgeben zu sagen, was alle denken, auch wenn sie in Wirklichkeit nur sagen, was sie selber …

denken, das es aber nach Marcus Steinweg rechts nicht gibt …

Und das verschweigen sie nicht. Es steht auf ihren Plakaten, das sagen sie in ihren Videos, mit ihren Programmen …

Genug von deren Sprüchen, die auch das Kapitel einnehmen:

He.-Chr. Strache, „Wir wollen unser … zurück“-Vizekanzler und Sebastian Kurz, Seine-Sprüche-sind-seine-Taten-Bundeskanzler

Wenn aber schon der Name NPD fällt, darf der Verweis auf eine Partei, die es einmal in Österreich gab, nicht fehlen. Der Unterschied findet sich nur im Namen, zwei Buchstaben haben die Stellung gewechselt: NDP

„Respektvolles Gedenken“ von He.-Chr. Strache, dem nächsten Vizekanzler, gilt Peter Kienesberger, einem mit „Norbert Burger der vier Gründer der rechtsextremen Nationaldemokratischen Partei (NDP)“

Zur Ästhetik der Wahlplakate im Kapitel „Allegorie der Vergangenheit“ kann mit Blick auf die NPD noch etwas kurz … nein, nichts mehr, im Zeitalter der copycats kann es auch bei Plakaten zu nichts anderem kommen, als zum Nachäffen …

Zur NPD fällt doch noch einiges ein. Zum Beispiel zu dem von ihr verwendeten Wort „Überfremdung“. Etwa die Frage. Ob es wer in Deutschland in ein Verhandlungsteam zur Regierungsbildung je geschafft hat, der oder die im Parlament von „Überfremdung“ spricht, wie in Österreich

Regierungsuntergruppenverhandlerin Dorothea Schittenhelm: „Überfremdung“ und „Frauenquote“

ÖVP - NPD - Überfremdung - Giebelkreuz - Raiffeisen.png

Raiffeisen scheint auf seine Marke „Giebelkreuz“ sehr stolz zu sein. „Das Giebelkreuz ist heute eine der bekanntesten Marken Österreichs und findet weltweite Verwendung.“ Ob es Raiffeisen seltsam berührt, daß auch die NPD das Giebelkreuz verwendet?

Ob die FPÖ nun, da es recht forsch Richtung Regierungsbeteiligung geht, noch so gegen die „Giebelkreuz-Krake“ ist?

ÖVP - FPÖ - Das Netzwerk der Giebelkreuz-Krake

He.-Chr. Strache, „Wir wollen unser … zurück“-Vizekanzler und Sebastian Kurz, Seine-Sprüche-sind-seine-Taten-Bundeskanzler

Sprüche - Strache - Hofer - VIlimsky - Farage - FPÖ - NPD - AfD

Es wird nun recht fleißig daran gebastelt, He.-Chr. Strache zum Vizekanzler zu machen.

Das ist, wieder einmal, ein Zeitpunkt daran zu erinnern, was er für ein Vizekanzler sein wird. Sprüche sagen viel aus. Auch die Sprüche von He.-Chr. Strache. Vor allem dann, wenn berücksichtigt wird, auf welchem Feld ein Mensch seine Sprüche erntet.

„Wir wollen unser Österreich zurück!“ Sagt He-Chr. Strache von der „FPÖ – Die soziale Heimatpartei — „Die soziale Heimatpartei NPD“ sagt: „Ich will mein Deutschland zurück …“ und auch die von der AfD sagen,

Wer gaulandgemäß für Schießbefehl und Stolz auf deutsche Soldatenleistungen im Weltkriege – der FPÖ recht willkommen zur Gesinnungsbereicherung

Alphabet of Enlightenment, H-H: Haverbeck, Höcke, Hofer, Holocaust

etwa Höcke sagt: „Wir wollen unser Land zurück!“

Der von He.-Chr. Strache bewunderte Millionär Nigel Farage

EU-Wahl heißt für den von He.-Chr. „Strache bewundert[en] UKIP-Chef“ nicht zu wählen, sondern in die „Volksarmee“ einzutreten

sagte auch: „We want our country back.“ Und dann sagte er, als das Schlamassel Brexit bereitet war: „I want my life back.“ Es wächst auf diesem Feld, auf dem He.-Chr. Strache ackert, viel Unsinn, aber eines nicht: Verantwortung.

„We want our country back.“ „Wi wont aʊə kʌntri bak.“ Bei einem solchen Spruch warnt bereits die Ausprache. „Our“ ausgesprochen klingt nach „Aua“: Ausruf des Schmerzes. „We“ klingt nach „Wie“. Auch beim Übersetzen in Verbindung mit der Aussprache von einem Menschen, der keinen englischen Hintergrund hat, könnte es zum Sinnieren kommen. „Wie wollen wir unser Land zurück?“ Eine Frage, für die aber auf dem Feld, auf dem He.-Chr. Strache ackert, keine Antworten wachsen. Noch weitere Übersetzungen wären möglich, die kenntlich machen, was es mit einem solchen Spruch auf sich hat. „Wir wollen unser Land im Arsch.“ „Wir wollen unseren ländlichen Hintern.“

Es wächst viel Unsinn auf diesem Feld. Und einen recht besonderen Unsinn erntete Norbert Hofer, der einmal Bundespräsident werden wollte, jetzt sitzt er als Präsident NR III im Personalwarteraum mit Einbauverköstigungsbudel vielleicht darauf wartend, Minister zu werden. „Wir wollen unser Österreich zurück.“ Sagt Norbert Hofer. „Ich gebe euch euer Österreich zurück.“ Sagt Norbert Hofer. Einmal fordert er Österreich zurück, also das, was er haben möchte, und dann gibt er Österreich zurück, also das, was er nicht hat.

Auf diesem Feld, auf dem Norbert Hofer und He.-Chr. Strache ackern, wuchert auch viel Witz wie Unkraut … Auch ein Anwärter auf einen Ministerstuhl: „Wi wont aʊə aʊ̯stʀia bak.“ Oder Donald Trump, noch einer auf dem Feld der verdicts … zu dem fällt einer ein, der auch recht viel für Sprüche überhat, etwa für den Spruch, an den Taten

Der geschichtevergessene Sebastian Kurz, Donald Trump oder Adolf Hitler hielt nie Wahlkampfreden

sei Donald Trump zu messen, nicht an dem, was er sagt. Was für ein schöner Spruch, der auf diesen jungen Mann, der nun zum Bundeskanzler gemacht werden soll, ebenfalls zutrifft, mit einer kleinen Zurechtrückung: Seine Sprüche sind seine Taten.

Alexander Van der Bellen, Bundespräsident – Mutig alten Zeiten entgegen

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Alexander Van der Bellen hätte nicht Sebastian Kurz den Auftrag zu einer Regierungsbildung erteilen müssen. Van der Bellen hätte auch Christian Kern mit der Regierungsbildung beauftragen können, wenn dieser glaubwürdig eine Koalition mit der identitären Parlamentspartei ausgeschlossen hätte.

Christian Kern hätte sich um eine Koalition von ÖVP und SPÖ bemühen können. Das entspricht auch dem faktischen Wahlergebnis, das für ÖVP und SPÖ eine Mehrheit brachte von 58,4%. Die zwei Parteien wechselten bloß die Plätze. Blauverrührt und Blau kamen lediglich auf 57,5%. Das noch einmal zur Legende, eine Koalition von SPÖ und ÖVP wäre am 15. Oktober 2017 abgewählt worden.

Darüber hinaus. Die ÖVP wechselte nicht auf den ersten Platz, weil sie das Wahlversprechen abgab, keine Koalition mehr mit der SPÖ. Zu hören war lediglich, kurz gesagt, die Leersätze, mit allen Parteien nach der Wahl … Das Konkrete im Leeren stellte sich unmittelbar nach der Wahl und Beauftragung zur Regierungsbildung heraus: nur mit den Blauen …

Christian Kern hätte, beauftragt mit der Regierungsbildung, auch auf andere Regierungsformen setzen können. Bis hin zu einer Minderheitsregierung. Selbstverständlich aber auf keine mit der FPÖ.

Von Alexander Van der Bellen hätte auch eine andere Beauftragung zur Regierungsbildung erwartet werden dürfen. Von einem Mann, der viele Jahre politisch tätig war in einer Partei der Alternative zur schwarz-rot-blauen Parteipolitik, hätte eine Alternative erwartet werden dürfen, entgegen allen Kleinsorgen, Kleinbefürchtungen, realpolitisch eine Unmöglichkeit …

Das Gebot der Stunde. Nicht-Angelobung einer, kurz gesagt, blauen Regierung. Und wenn nicht anders möglich. Neuwahlen. Die Kosten für eine Neuwahl fielen im Vergleich zu den Kosten, die eine neuerliche blaue Regierung den Menschen in Österreich verursachen wird, lächerlich gering aus. Der Beginn des Prozesses gegen Kar-Heinz Grasser im Dezember 2017 kann als Jubiläumstag jahrelanger behördlicher Aufarbeitung der ersten blauen Regierung begangen werden, mit einem Kassasturz der bisherigen Ausgaben für alle, also für die vielen, vielen verursachten Ermittlungen, wobei auf die Kosten der Eurofighter-Ausschüsse nicht vergessen werden darf.

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Alexander van der Bellen erwies sich mit dieser seiner Beauftragung zur Regierungsbildung von Sebastian Kurz, und das ist ein Treppenwitz der Geschichte, als konservativer, als bewahrender als der ultrakonservative Wolfgang Schüssel, der, zwar nicht zum Wohle der Menschen in Österreich, die tiefen Traditionsschlammpfade Österreichs verließ, um mit der FPÖ eine Regierung zu bilden, freilich nur zum nachhaltigen Schaden der Menschen in Österreich.

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Wie zu lesen ist, murmelt nun Alexander Van der Bellen in irgendwelchen Hinterzimmern etwas davon, er würde einen Johann Gudenus, einen Harald Vilimsky nicht angeloben.

Interpretation: Eine Feigheit und eine gegenseitige Hilfestellung für eine blauverrührt-blaue Regierung.

Eine Feigheit. Weil er, Van der Bellen, damit rechnen darf, daß die zwei Parteien, die gierig danach sind, die Menschen in Österreich ihrer Regierung auszusetzen, diese zwei Mannen nicht als Minister ihm vorsetzen werden. Wobei, so ist zu hören, Gudenus gar nicht von seiner identitären Parlamentspartei für einen Ministerstuhl vorgesehen sein soll. So ersparte sich Van der Bellen sogar den von Thomas Klestil aufgebrachten Mut, ein tatsächliches Nein auszusprechen.

Und das ist seine Hilfestellung für die blauverrührt-blaue Mann- und Frauschaft. Denn. Sie wissen bereits jetzt, wen sie nicht als Minister bringen können, wenn sie eine reibungslose und damit auch gleich eine werbewirksame bundespräsidentschaftliche Angelobung haben wollen. Und es ist ihre Hilfestellung für Van der Bellen, um sein Gesicht zu wahren. Er wird einst erzählen können, mutig habe er sich gegen … ja, was?

Darüber hinaus. Bereits die Weigerung von Thomas Klestil hat gezeigt, es war bei weitem zu wenig, nur zwei Blaue als Minister abzulehnen. Die Folgen sind bekannt.

Und nicht anders ist es 2017: „Das ist die geheime FPÖ-Ministerliste“

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Ein Treppenwitz ist es wohl auch, wenn nun Alexander Van der Bellen in irgendwelchen Hinterzimmern in Italien davon spricht, er vermisse das „Neue“ bei den Regierungsverhandlungen. Wie kann ein Mensch, der selbst nichts Neues anzubieten hat, seit er Bundespräsident ist, etwas Neues vermissen? Von diesem Aspekt her, ist er, und das wird nicht zum Wohl der Menschen in Österreich sein, der idealtypische Bundespräsident für eine blauverrührt-blaue Regierung. Er, Van der Bellen, wäre soher auch ein idealtypischer Mitverhandler am Gabentisch …

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Und er, Alexander Van der Bellen, wird nun forciert zum ersten Beschädiger des Landes, das Vertrauen in die Politik noch weiter zu vernichten. In den Wahlkämpfen zur Bundespräsidentschaftswahl 2016 sprach er noch davon, er würde eine FPÖ als Regierungspartei nicht … Was ist davon geblieben? Nichts.

Wie viele Stimmen hat Alexander Van der Bellen wohl dafür bekommen, ein Versprechen zu sein, daß eine FPÖ nicht wieder in menschenschädigende Positionen …

Es muß nicht wiederholt werden, was gegen eine FPÖ in der Regierung spricht … Die zwei vorangegangen Kapitel bringen es noch einmal, ein weiteres Mal …

Werner Neubauer von der FPÖ hat recht große Sorge: Versagen einer Volkspartei führe zur Renaissance des Faschismus

Di casa in casa: Unweigerlich fällt Österreich ein, etwa beim Lesen über „Faschisten des 3. Jahrtausends“

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Sebastian Kurz und He.-Chr. Strache werden wohl bereits eine rechte Freude damit haben, daß Alexander van der Bellen nun Bundespräsident ist. Seine Bundespräsidentschaft ist ihr Zeitfenster der persönlichen Aufstiege. Vielleicht wäre die Wahl am 15. Oktober 2017 anders ausgegangen, wäre Norbert Hofer Bundespräsident geworden. Darüber zu spekulieren, ist freilich müßig.

Besonders Sebastian Kurz kann sich darüber freuen. Denn. Seine Leersätze und die Leersätze von Alexander Van der Bellen sind inzwischen ein Parallellauf …

Erinnern ohne das entsprechende Handeln ist Null-Erinnern

Zu den im obigen Kapitel angeführten Leersätzen kann einer noch hinzugefügt werden, den er sprach bei der Beauftragung zur Regierungsbildung …

„Als Bundespräsident werde ich bei der Regierungsbildung besonders darauf achten, dass die Gesamtinteressen Österreichs und seiner Bevölkerung im Mittelpunkt stehen.“

So leer das klingt, so konkret wird bei Sebastian Kurz, auch wenn dieser nur ebenso leer zu reden weiß:

„Jetzt. Oder Nie!“

In dieser Leerformel verbirgt sich das Konkrete, wie gelesen werden kann: „Am Ende bei den sozial Schwachen gespart werden muß.“

Was hat der idealtypische Bundespräsident mit seiner Leerformel „Gesamtinteressen …“ dem in den kurz’schen Leersätzen verborgenen Konkreten konkret entgegenzusetzen? Wenn es weitergeht, wie es begonnen hat, also mit der Beauftragung zur Regierungsbildung von Sebastian Kurz, kann ohne Prophezeiung nur aufgrund des Gesetzes der Serie gesagt werden: Nichts.

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Es wird wohl nicht wenige gegeben haben, in Österreich, die Alexander Van der Bellen wählten, weil sein Gehabe zur Meinung verleitete, mit ihm werde in Österreich ein „neuer politischer Stil …“

Es gibt Leersätze. Und es gibt auch ein Leergehabe. Wie sich immer mehr herausstellt. Das Gehabe von Sebastian Kurz versprach keinen „neuen politischen Stil“, aber sein Gerede davon …

Sebastian Kurz wählt am 15. Oktober 2017 neuen politischen Stil: also nicht schwarz, nicht rot und nicht blau

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Was wird von der Bundespräsidentschaft des Alexander Van der Bellen bleiben. Vielleicht ein Schrank voller Gedächtnisteller, Gedächtniskelche …

Balluniform mit deutscher Schleife: Präsident NR III droht Ministeramt

Noch etwas. Es fällt ihm, Van der Bellen, die Ehre zu, daß dieser Wirklichkeitsroman noch zu einem Entwicklungsroman, beinahe zu einem Bildungsroman wird. In einem Wirklichkeitsroman müssen Figuren sich nicht entwickeln. Aber Alexander Van der Bellen ist eine Figur, die sich entwickelt, eine Entwicklung durchläuft, auch in ihren späten Jahren. Sie hat einen weiten Weg zurückgelegt, seit sie ihn vor etlichen Jahren angetreten hat, um schließlich bei der Postcourage …

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