Superkurz

Als es noch nicht SM gab, wird gedacht, wäre Wolfgang Fellner ein Modell gewesen, in einem Roman zu beschreiben, wie ein alter Mann im Schubertkino mit hängender Unterlippe sabbernd auf die Leinwand starrt, mit harter Hand das umklammernd, was nicht mehr fest …

Nun, da es SM gibt, wird weiter gedacht, könnte in einem Roman ein alter Mann beschrieben werden, wie er vor seinem Bildschirm sitzt, die Postings liest und selbst harte Postings …

Das wurde gedacht, als das Interview von Wolfgang Fellner und Niki Lauda in dieser Woche gesehen wurde, ausgestrahlt von der fellnerischen Fernsehanstalt.

Und als Wolfgang Fellner erzählte, ihm, Lauda, käme bei „Politikern“ das „Speiben“, war wieder einmal klar, es muß nicht darüber nachgedacht werden, wann in Österreich der Geistesspiegel auf das laudafellnerische Niveau sank – erst mit SM oder lange davor.

Bei diesem Niveau ist es ganz und gar nicht verwunderlich, daß für Niki Lauda, wie es die Umsonst verkürzt wiedergibt, Sebastian Kurz „super“ sei, und er, Kurz, wie in diesem Interview gesagt wird, auch für Dietrich Mateschitz eine Hoffnung sei. Es ist gar nicht verwunderlich, daß für Dietrich Mateschitz und Niki Lauda Sebastian Kurz ein Superkurz sein muß, will dieser doch Steuersenkung und Sozialleistungskürzungen – gerade für einen Unternehmer wie Mateschitz, der vor dem Kapitalismus verkünden kann, sein Sender sei betriebsratsrein, müssen solche kurzschen Ankündigungen wie das Ave Sebastiana klingen.

Dieses Niveau kann einen Niki Lauda in der fellnerischen Fernsehanstalt nur zu Urteilen höchster …, etwa das, daß Sebastian Kurz der „beste Außenminister, den wir …“, oder daß He.-Chr. Strache, werde mit ihm abseits seiner Aufritte gesprochen, ein „vernünftiger …“ und so weiter und so fort.

Dieses Niveau könnte, angespornt von Niki Lauda, Sebastian Kurz zu noch einer Namensänderung verleiten, von „Liste Sebastian Kurz – die neue Volkspartei“ einfach schlicht und kurz: SuperkurzUnd als recht gut bezahlten Kopfwerbeträger könnte Niki Lauda gewonnen werden, der dann statt dem Glücksspielkäppchen einen Superkurztarbusch … Seien Sie jetzt aber nicht sarkastisch und fragen Sie nicht, was wäre der Unterschied zwischen diesen beiden Bedeckungen …

Superkurz

Warnung: Bomben gefährden Leib und Leben von österreichischen Reisenden! Garantie: Abschiebung sicher!

Manchester - Kabul - Wien.jpg

Manchester

Manchester steht nicht nur, wie bereits ausgeführt,

Der Sendenden Wissen und Gottes Immer

für Manchesterliberalismus, sondern auch für Anschläge, wobei nicht nur der letzte von diesem Jahr gemeint ist, sondern auch den zu erinnern ist, der 1996 geschah, während der Fußballmeisterschaft. Über 200 Menschen wurden verletzt. Nur eine rechtzeitige Evakuierung verhinderte Tote. Verübt wurde der Anschlag von einer Organisation, deren Name ebenfalls eine Abkürzung … wie leicht ist das zu verwechseln: ISIS und IRA. Der Unterschied, die eine Organisation aus der geistigen europäischen Wüste, die andere eine aus der geistigen Wüste …

Und was für eine Aufregung über den Anschlag in Manchester im Mai 2017 in

Wien

wo der Kurier Gottes verzweifelt und flehend gen Himmel schreibt um endlich besseren Schutz, als wäre der Anschlag nicht in Manchester, sondern in Wien, ja direkt im Büro des Gottesboten …

Als am 31. Mai 2017 in Kabul ein Anschlag verübt wird, nach derzeitigem Stand mit 90 Ermordeten und 400 Verletzten, dann ist die Schlagzeile der Hauptnachrichtensendung des österreichischen Rundfunks um 19.30 Uhr nicht dieser Anschlag, sondern der „überraschende Abgang“ von dem „Fünfer“-Pichowetz aus dem Operettenteichdorf Mörbisch. Es wird zwar über den Anschlag kurz berichtet, auch darauf hingewiesen, daß es an diesem Tag aus Deutschland keine Abschiebungen nach Afghanistan gab, aber nicht berichtet, daß es genau an diesem Tag des Anschlags 17 Abschiebungen nach Afghanistan aus Österreich gab.

Heute - Kabul - 01-06-2017

Am 1. Juni 2017, also heute, bekommt die Nackte und der Hai mehr Platz eingeräumt als die Ermordeten und Verletzten von Kabul, und gleichviel Platz bekommen von dieser Umsonst Identitäre eingeräumt, die Störaktionen gegen Rettungsschiffe … Und was für einen Aufmacher hat an diesem Tag diese Umsonst? Den Anschlag in Kabul? Nein. Sondern: „Rettungsaktion für gierigen Vierbeiner“.

Und mehr Platz räumt auch die zweite Umsonst, also Österreich, dem Anschlag nicht ein – „80 Personen wurden getötet“. Wäre nicht die deutsche Botschaft in Kabul von diesem Anschlag betroffen gewesen, über deren Sachschäden ausgiebig berichtet wird, vielleicht hätte es gar keinen … Und was für einen Aufmacher hat die zweite Umsonst an diesem Tag? Den Anschlag? Nein. Sondern: „oe24.TV-Interview als Facebook-Hit – Lauda: Attacke“.

Österreich - Kabul - 01-06-2017

Kabul

Wie berichtet wird, setzt Deutschland nun nach diesem Anschlag vom 31. Mai 2017 Abschiebungen nach Afghanistan einmal aus. Und Österreich? Österreich nicht. Denn, wie ein Sprecher aus dem, kurz gesagt, Sobotka-Ministerium erklärt:

Im Hinblick auf die Reisewarnung betonte Grundböck, dass sich diese Reiseinformationen an eine “völlig andere Zielgruppe”, nämlich an österreichische Reisende, richte, “für die die Situation nicht ident wie für Staatsangehörige dieses Landes zu beurteilen ist”.

Und, wie in der Collage gelesen werden, meint dieser Sprecher auch, ein Terroranschlag reiche nicht aus, ein Land als Gefahr für die Sicherheit einzustufen … deshalb gibt vom Kurz-Ministerium eine Reisewarnung für das gesamte Land und die Warnung vor allen Reisen … Es war einmal, und das ist lange her, aber das nur nebenher, da durfte dieses Ministerium mit Respekt Außenministerium genannt werden, nun ist es halt das Ministerium des Kurzsichtigen … Das Kurzsichtige in der Gegenwart ist aber ein generelles Leiden, auch dabei hebt sich Sebastian Kurz in keiner Weise ab. Und das Sobotka-Ministerium? Ach, das ist schon seit langer Zeit ein Sobotka-Ministerium, und der jetzige Sobotka ist in der langen Reihe der Sobotkas bloß der letzte Sobotka …

Ach, was für intelligente Bomben in Afghanistan doch zum Morden eingesetzt werden. Wie Herr Grundböck genauestens weiß. Bomben, die nur Leib und Leben österreichischer Reisender gefährden würden. Deshalb die Reisewarnung. Menschen mit afghanischer Staatsbürgerschaft, die abgeschoben werden, sind nicht gefährdet. Denn die Bomben kontrollieren zuerst die Staatsbürgerschaften ihrer „Zielgruppe“, und wenn diese keine mit österreichischer Staatsbürgerschaft ist, dann explodieren die Bomben nicht, sondern lösen sich einfach friedlich in Luft aus.

Helmut Brandstätter wird jetzt wieder ruhig schlafen können. „Endlich ein besserer Schutz vor ihnen“. Erfüllt seine Forderung: in Wien, Afghanistan. Es hat doch Gewicht, das Wort Gottes, sogar dann, wenn es bloß von seinem Kurier gesprochen.

Märchenmai in Österreich

Märchenmai 2017 Österreich

Der Märchenmai 2017 in Österreich begann mit der kurzschen Märchenwiederholung, er wolle nicht Obmann der christschwarzen Partei werden, um es in derselben Woche diktierfreudig zu werden.

Der Märchenmai 2017 in Österreich wurde fortgesetzt mit dem brandstetterischen Märchen, er wolle nicht Vizekanzler werden, um es gleich am nächsten Tag zu werden, und so eingeübt in das Erzählen von Märchen, erzählte er das nicht nur in den Nachrichten des österreichischen Rundfunks – aufgesagt, eingelernt, auswendig leicht dahergesagt …

„… nun, ich kann gut nachvollziehen, dass er das nicht machen kann … sebastian kurz hat gesagt, ich sag’s ganz offen, genauso hat er es formuliert, ich will, daß was rauskommt dabei, ich will, daß wir da noch etwas zuwege bringen, und deshalb will ich dich bitten, das zu tun … gerade du, der mit allen, auch vom koalitionspartner, die hier in der regierung tätig sind, ein gutes Verhältnis hast …“

Was für ein Märchen. Der Neid der Grimms, der Respekt der Gebrüder, ja, der ist gewiß …Ein gemütlich wirkender Opa erzählt ein Märchen weiter, scheint das Märchen wie ein kleiner Bub selber zu glauben, das ihm erzählt wurde, hat sich brav alles gemerkt, und der symphatische Opa als Kind erzählt es weiter, was ihm der Märchenprinz ja genauso gesagt

Was für ein Märchenwaldauftritt. Wenn der Märchenprinz ruft, dann folgt das märchenprinzverliebte Kind als Opa …

Nun soll also, nach diesem Märchen, die Regierung, die es, kurz gesagt, wegen des Märchenprinzen nicht mehr gibt, noch umsetzen, was die Regierung, als es sie noch gab, Anfang des Jahres 2017 vereinbarte, auch mit der Märchenprinzunterschrift … vielleicht sollte die Vereinbarung herausgezogen werden, um nachzusehen, ob seine Unterschrift überhaupt noch sichtbar ist, oder er mit einer Märchentinte gezeichnet …

Bei Märchen fällt unweigerlich ein Lied von Ludwig Hirsch ein, das Lied von der Omama: der böse Wolf, ein kleiner Dackel, der Märchenprinz, ein schiacher Lackel … Aber auch das von der Verunsicherung, wie ein Märchenprinz mit seinem Nobelhobel in der Bauernscheunediskothek …

Wie schwarz es in einem Märchenwald ist, wer davon keine Vorstellung hat, kann hier in die Finsternis hineingehen

Auch wenn der liebe Opa als märchenglaubendes Kind auftritt und treu sagt, er sei kein politischer Profi, so harmlos sind die Opas nun doch selten nicht …. wie er jetzt wieder die Internetüberwachung forcieren will, wie er ganz genau weiß, worüber er sich beim Internet entrüsten darf, welche Unternehmen er in die Pflicht und welche Copysites er nicht, also die von der zweiten Märchenprinzenpartei …

Wie finster es in einem Märchenwald ist, haben Sie, wenn Sie oben in die Finsternis hineingegangen sind, erfahren, und mit ein wenig Vorstellungsvermögen können Sie jetzt vielleicht schon vorstellen, wie schwarz es werden kann, in Österreich, wie schwarz es wieder werden kann, wenn die nächsten zwei Auto-Mobilmärchenprinzen im Oktober 2017 von Ihnen …

Wahlen

Das Wichtigste vor jedweder Wahl: sich umfassend zu informieren.

Erschöpfend informieren können Sie sich beispielsweise leicht über die Liste Sebastian Kurz – die neue ÖVP, die zum ersten Mal im heurigen Jahr auf einem Stimmzettel einer Nationalratswahl in Österreich angeführt sein wird, mit einem einzigen Klick auf:

Liste Sebastian Kurz

Hier erfahren Sie auf einer einzigen Seite alles, hier sehen Sie auf einen Blick alles, um am 15. Oktober 2017 so leicht wie noch nie Ihre Wahl treffen zu können.

Und das Wichtigste des Wichtigsten vor jedweder Wahl: mit den Informationen zu arbeiten, diese richtig einzuschätzen, nach deren Gehalt zu bewerten, mit einem Wort: diese zur entscheidenden Grundlage jedweder Wahl zu machen.

Domain of naught

Von Gustave Flaubert heißt es, er wollte immer einen Roman über das Nichts schreiben, er wollte ein Buch schreiben, in dem nichts geschieht, nichts passiert. Vielleicht ist er einem Witz von Laurence Sterne zu ernst erlegen. In Tristram Shandy sind zwei Seiten vollkommen geschwärzt. Zwei geschwärzte Seiten: das ist bereits ein ganzer Roman. Zwei geschwärzte Seiten, damit hat Sterne bereits ein ganzes Buch vorgelegt, in dem nichts geschieht, nichts passiert.

Seither ist viel Zeit vergangen. Viele sind gekommen und kommen immer noch, die ein Flaubert werden wollen, die das schreiben wollen, was Flaubert nicht gelang, einen Roman des Nichts zu schreiben, ein Buch, in dem nichts geschieht, nichts passiert. Sie probierten und probieren es, freilich ohne dabei den Witz von Sterne zu haben.

Vielleicht gelang das Flaubert deshalb nicht, weil er zu groß dachte, das Kleine übersah. In dieser Hinsicht war sein Unglück, in Frankreich zu leben und nicht in Österreich … kurz gesagt, soher konnte es ihm gar nicht in den Sinn kommen, viele Stufen tiefer zu beginnen, einen Roman zu versuchen, in dem nichts geschieht, nichts passiert. Er hätte beginnen müssen, das Nichts zu lokalisieren. Denn. Auch das Nichts muß eine Adresse haben. Das ist aber nicht das Versäumnis von Flaubert. Das kann ihm nicht angelastet werden. Damals mußte noch nicht alles eine Anschrift haben. Wie heutzutage. Heutzutage müssen sogar Küchenmaschinen, der Hergottswinkel, die Waschmaschine schon eine Adresse haben.

Daß Flaubert ein Roman über das Nichts nicht gelang, könnte auch einen ganz profanen Grund gehabt haben: es fehlte ihm einfach ein Modell für das Nichts …

Ein Tristram Shandy von heute würde mit einer geschwärzten Seite auskommen, sie zeigte eine schwarze Website, auf der nichts geschieht, eine schwarze Webpage, auf der nichts passiert – die Domain des Nichts.

Und mit diesem zitierten, bloß der Gegenwartstechnik angepaßten Witz ist noch ein weiterer ganzer Roman geschrieben, ein weiteres ganzes Buch geschaffen, in dem nichts geschieht, nichts passiert. Und damit die Lesenden wissen, was für eine schwarze Seite das ist, ist in das Inhaltsverzeichnis geschrieben:

Ach, www.liste-sebastian-kurz-die-neue-volkspartei.at

Liste Sebastian Kurz - die neue Volkspartei

Das Neue in alten Schüsseln

Kurz Opa und Oma Griss - Wer Ohren habe der höre Morgenjournal 15-05-2017.jpg

Opa redet also viel von Neuem, von „tiefgreifenden Veränderungen“, er hat es eilig, als bliebe ihm keine Zeit mehr, wie dem Uropa des speed kills, der einst auch meinte, es bliebe keine Zeit mehr …

Ach, wie neu das alles ist, sein wird. Oh! Wie tiefgreifend die Veränderungen sind, sein werden. Alles schon erlebt. Alles vorübergegangen, und geblieben: alles aufzuarbeiten, alles zu reparieren.

Nun, wer Ohren hat, der höre.

Wolfgang Schüssel habe ihn, den Werteopa, heißt es, beraten. Wie neu kann das sein, das Neue von Sebastian Kurz? Nicht nur in bezug auf Inhalt gefragt, sondern auch auf die Vorgehensweisen, wie er, Kurz, nun wurde, was er wurde. Wer ein Gedächtnis hat, der erinnere. Wolfgang Schüssel, der Eurofighterkanzler. Wolfgang Schüssel, der Hypoporschemitfahrkanzler …

Sebastian Kurz redet von „besten Köpfen“, die er …

Irmgard Griss soll eine davon sein. Wahrlich, sie ist mehr als ein bester Kopf – ein Orakel. Ihr letzter Orakelspruch über das Radio am heutigen Morgen, 15. Mai 2017, verkündet: Sie gehe über die Brücke, wenn sie davor stehe.

Und Sebastian Kurz selbst? Ein alter Christenmann mit Werten, die etwa einen Orbán zu Hymnen des Lobes …

Wer Ohren hat, der höre, wer ein Gedächtnis hat, der erinnere, und wähle dann …

Es ist nun zu hören, auch und vor allem von Kurz, es sollen noch bis zum Sommer Dinge umgesetzt werden, die vereinbart wurden, also von dieser Regierung vereinbart wurden, die er, Kurz, nicht mehr …. wie sonderlich, Dinge doch noch umsetzen zu wollen, die von der von ihm nicht gewollten Regierung vereinbart wurden – sonderlich oder abgründiger …

Der Orakel Schwestern sind die Träume … und es erscheint nicht wunderlich, daß in einem Land, in dem nicht wenige eine Orakeloma zur Bundespräsidentin wählen wollten, Menschen von absonderlichen Träumen heimgesucht werden, wie jener einfache Mann in seinem Kirchgangsrock am gestrigen Sonntag im Landgasthaus auf der Völkermarkter Straße, in das zur Mittagszeit zu einer kurzen Autorast eingekehrt wurde, am Stammtisch von seinem ihn noch beim Frühschopppen zu beschäftigenden Traum laut erzählte … ihm sei in seinem Traum in Gestalt von Jörg Haider der Eurofighter-Ausschuss erschienen, und der weint bitterlich darüber, daß er abgedreht werde und beschwört einen ganz alten Mann mit einem reptilienschuppigen Gesicht, er solle dagegen etwas tun, es verhindern, aber der Mann mit dem Furchengesicht kann nicht sprechen, kann sich nicht bewegen, seine Augen starr, als wäre er blind, er reagiert überhaupt nicht auf die Beschwörungen, als wäre er taub, und in dem Moment bringt eine Pflegerin eine Schüssel, auf die sie ihn setzt, und die Schüssel spricht, es werde verhindert, was zu verhindern ist … während die Schüssel so spricht, beginnt es zu tropfen, von der Decke herunter, mehr und mehr,  eine Flüssigkeit, schwarz schimmernd, dann wieder blau schimmernd, mehr und mehr, bis die Farben ununterscheidbar ineinanderfließen und die Wände zu Schimmelpilzen …

Kurz Grasser oder Franz …

Sebastian Kurz- Christliche Sodilarität

Die letzten Aussagen von Sebastian Kurz werfen endgültig ein recht weißes Licht auf seine christschwarze Partei, kurz und sobotka gesagt, die ÖVP ist nun zu einer Gebärmaschine von FPlerinnen mutiert.

Den ersten, den sie gebar, ist Sebastian Kurz.

Vor ein paar Jahren mußte sie FPLer noch adoptieren. Sie werden sich noch, vielleicht an Karl-Heinz Grasser oder an Marcus Franz erinnern. Der eine war auch einmal in der ÖVP für die ÖVP im Gespräch: als Vizekanzler und als Parteiobmann. So wie jetzt eben Sebastian Kurz im Gespräch ist, als Parteiobmann.

Er, Kurz, kann, kaum in die Politwelt geworfen, schon reden als FPler: „NGO-Wahnsinn“, „Systemwechsel“ …  So viele Kombinationen mit „Wahn“ und mit „System“ sind von der identitären Parlamentspartei her bekannt.

Erschreckend dabei ist aber,

Sebastian Kurz kann stolz auf sich sein, für Uncut-News ist er ein „forscher Außenminister“

wie recht für Sebastian Kurz geworben wird.

Auch mit Umfragen. Ob er, Kurz, daran ganz unbeteiligt ist, daß es diese ungewöhnlichen Umfragen gibt? Es wird nun seit einiger Zeit abgefragt, wie würde die ÖVP mit einem Parteiobmann Kurz abschneiden. Es ist nicht erinnerlich, daß je noch vor diesem von der ÖVP gezeugten FPler abgefragt wurde, wie würde eine Partei mit ihrem Obmann und zugleich wie würde diese Partei mit einem anderen Obmann in Wahlen abschneiden.

Und das Erschreckendste daran ist, die ÖVP würde mit einem Obmann, der nicht Mitterlehner ist, sondern mit dem von ihr gezeugten FPler, in einer Nationalratswahl stärkste Partei werden.

Absolut erschreckend, wie viele in diesem Land die Sicht von dem gezeugten FPler teilen, was „christliche Solidarität“ … Kurzsche Solidarität aber ist Nullsolidarität. Eine Lektion in Solidarität erhielt dieser erst vor kurzem …

Unterrichtsstunde für Sebastian Kurz

sigmar-gabriel-sebastian-kurz-lehrer-und-schuler

Auch von eigenen Kindern kann der Mensch sich trennen, wenn deren Vernunft alles andere als Vernunft gebiert, sondern … Die ÖVP hat Erfahrung mit Kindesweglegung. Wenn etwa an das dann rasch wieder losgewordene zur Pflege übernommene …

Der für NR Marcus Franz unfaßbare Tod des Udo Ulfkotte

Unterrichtsstunde für Sebastian Kurz

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In den letzten Tagen gab es Veröffentlichungen von Meinungsumfragen, nach denen eine ÖVP mit einem christschwarzen Obmann Sebastian Kurz eine Nationalratswahl gewinnen könnte und in einer Direktwahl Sebastian Kurz zum Kanzler gewählt werden würde.

Sigmar Gabriel sprach an dem heutigen Montag, 27. Februar 2017, zu Sebastian Kurz von einer Aufgabe der Politik, die auch die Wählerinnen und Wähler zu ihrer Aufgabe machen sollten, nämlich zu durchdenken, wen sie wählen.

Im Falle von Sebastian Kurz heißt das, kann das tatsächlich durchdacht sein, einen  Mann wählen zu können, der nicht auf die Regierungsbank, sondern auf die Schulbank gehört.

Sein Lehrer war diesmal Sigmar Gabriel. Brav stand Sebastian Kurz vor seinem Lehrer, dem er einen Vorschlag vortrug. Und Sigmar Gabriel mußte ihm sofort erklären, als

Lehrer: „Die Politik hat auch die Aufgabe, zu durchdenken, was sie vorschlägt.“

Er, Kurz, ist zwar ein braver Schüler, aber auch einer, wie es vor allem männlichen Strebern eigen ist, der meint, er könne schon mal einen belehrenden Zwischenruf riskieren, wenn seine Lehrerin spricht, oder sein Lehrer beispielsweise über Solidarität.

Schüler: „Es gibt Gott sei dank auch eine christliche Solidarität.“

Lehrer: „Da heißt sie Nächstenliebe. Solidarität ist etwas anderes. Die Übersetzung dafür lautet nicht: Ich helfe den Schwachen, sondern Solidarität heißt verantwortliches Handeln für sich selbst und für alle anderen.“

Verantwortliches Handeln ist eine politische Kategorie, Nächstenliebe ist keine politische Kategorie, auch deshalb, weil der Liebe Laune und Unberechenbarkeit zu eigen ist, wem heute noch mit Liebe, also auch mit Nächstenliebe begegnet wird, kann schon morgen mit dem Hammer der Gleichgültigkeit  – oder schlimmer noch – mit dem Hammer des Hasses, auch des Nächstenhasses erschlagen werden.

„Ich helfe den Schwachen“, erklärt Gabriel, der nach Wien fuhr, um auch einen Außenminister, doch einen Politiker zu treffen, aber einen Schüler traf, erklärt also Gabriel dem Schüler kurz und klar den Unterschied, und es kann hinzugefügt werden: „Ich helfe den Schwachen“ heißt in der Übersetzung in ein einziges Wort: „Almosenstaat“. Das ist christfürstliches Gehabe, aber kann nicht Politik für das 21. Jahrhundert genannt werden.

Die Aufgabe der Wählerinnen und Wähler ist, das kann gar nicht oft genug wiederholt werden, zu durchdenken, wen sie wählen wollen, einen Schüler, und was sie wählen wollen, ein Almosenuntertanentum, oder Politik und damit eine Gesellschaft, die als Gesellschaft auf der Höhe heutiger Erkenntnisse und Entwürfe in einem verantwortungsvollen Handeln zu funktionieren hat.

Die Diagnose von Dr. Marcus Franz

Wenn Sie in der Posse

Dr. Marcus Franz, Volksvertreter: „Sie sind nicht das Volk.“

waren, wird Ihnen noch seine Diagnose in Erinnerung sein – „selbsternannter Inquisitor … Monoman … eingeengt … kranke … brauchen Behandlung …“ –, nicht nur in Erinnerung sein, vielleicht werden Sie sogar an weiteren eigenen Diagnosen von diesem Heilpraktiker interessiert sein.

Es dürfen ein paar nachgeliefert werden. Als eine Art Beipackzettel zur obigen Posse. Womit auch gleich ein Versäumnis nachgeholt wird, nämlich die Posse ohne Programmzettel zur Aufführung gebracht zu haben.

Die Diagnosen von Dr. Marcus Franz, alle von diesem Mittwoch, 22. Februar 2017:

Die „Befreiung“ der Frau führte in neue Knechtschaft am Arbeitsplatz, zur Doppelbelastung oder zu Kinderlosigkeit

Ehrlich – war’s das wert?

wäre die eigene Geburtenrate hoch genug, hätte Migration gar keinen Platz

Nur noch absurd. #Feminismus im Narrenmodus. Aber nicht nur im Fasching..

Das Ende der europäischen Kultur wurde durch die linke Ideologie und die Antibabypille vorbereitet.

Ich habe nicht das Recht, sondern die Pflicht, ein missionarischer Rechter zu sein. Noch immer viel zu viele Linke!!

„Flüchtlinge“ wurden „gerettet“?
Oder eher: illegale Migranten wurden eingeschleust?

bitte um Ihren Input!

Dr. Marcus Franz ist ein recht fleißiger Diagnostiker, wie auch weitere aus vergangenen Tagen belegen, wie Sie nachlesen können, sollte Ihnen das Interesse nicht

Wie gut, werden Sie vielleicht denken, daß es nicht nur die freie politische Wahl von Parteien, Kandidaten und Kandidatinnen gibt, sondern auch die freie Wahl der Ärzte und Ärztinnen …

Dr. Marcus Franz scheint in Anbetracht seiner Fließbandausschüttung von Diagnosen zu spüren, daß ihm bald nur noch seine Praxis bleiben wird, in der er seine eigenen Diagnosen … das österreichische Parlament wird er bald nicht mehr dafür nützen können, dort endet seine Zeit, spätestens 2018. Es wird sich wohl keine Partei mehr finden, die ihn als Kandidaten … nachdem sogar die christschwarze Partei recht rasch erkannt hat, daß er ihr kein volksvertreterischer Arzt des Vertrauens ist.

dr-marcus-franz-arzt-und-bald-kein-abgeordneter

Unterschiede zwischen Deutschland Österreich, die nicht für Österreich sprechen

Das ist schlecht. Gut ist, Österreich ist kein Vorbild für Deutschland mehr.

Auch wenn es pauschal klingen mag.

So führen zu Pauschalierungen doch allenthalben handfeste Beispiele.

Beispiel vom Tag: Björn Höcke und die AfD. Wie aktuell gelesen werden kann, hat die AfD mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit ein Parteiausschlußverfahren gegen Björn Höcke beschlossen. In Deutschland ist ein solches Vorgehen sogar in einer Partei wie der AfD möglich, womit aber nichts Positives über diese Partei geschrieben ist, sondern bloß zur neuerlichen Kenntlichmachung der Unterschiede zwischen Österreich und Deutschland dient, die nicht für Österreich sprechen.

Hingegen in Österreich. Es stimmt zwar, daß Susanne Winter etwa nicht mehr in der identitären Parlamentspartei ist, aber sie ist nach wie vor im österreichischen Parlament. Und das regt nicht auf, ist, wie es heißt, gegessen …  wie könnte das genannt werden? Vielleicht in Anlehnung an einen Spruch, der noch hypogut in Erinnerung sein müßte, könnte das genannt werden:

state of the austrian state

Was in Österreich alles bereits gegessen ist und fortwährend als gegessen ist … alles scheint verdaubar zu sein, tatsächlich aber ist nichts verdaulich und dann auf dem sogenannten natürlichen Wege ausscheidbar, das Gegessene bringt die Bauchdecke zum Explodieren und, nein, das muß nicht beschrieben werden, es ist vorstellbar, wie es durch die aufgerissene Bauchdecke schießt und nicht nur auf den Gesichtern der Menschen in diesem Land haften bleibt …

Susanne Winter fällt ein, weil vor ein paar Tagen sie vom Umsonstfernsehsender der Umsonst eingeladen war in eine Runde , um über Donald Trump … dazu gleich wieder Deutschland ein, wie dort …

Burschenschafter in Deutschland als Staatssekretär entlassen, in Österreich im Parlament geehrt

Zurück zum Beispiel des Tages. Zwei-Drittel-Mehrheit sogar in der AfD für ein Ausschlußverfahren … Björn Höcke ist in Österreich kein Unbekannter, jedenfalls der identitären Parlamentspartei:

Alphabet of Enlightenment, H-H: Haverbeck, Höcke, Hofer, Holocaust

In Österreich hingegen, nun ja, schaffen es nicht einmal Funktionäre und Mandatarinnen von anderen Parteien, nein, das muß genauer gesagt sein, von SPÖ und ÖVP eine … wenn etwa an den aktuellen Plan der Presseförderung,

Österreich heute: Krone der Kultur

wenn an den Justizminister, wenn an den geplanten Kriterienkatalog der SPÖ gedacht wird, mit dem es wohl so hingebogen werden soll, mit einer FPÖ doch in eine Bundesregierung … Diesen Kriterienkatalog soll Peter Kaiser … wenn an die aktuelle Debatte und dem Kompromiß bei der Kärntner Landesverfassung

Kärntner Landesverfassung: „Fürsorge“ ist in Deutsch zu vollziehen

gedacht wird, braucht es kein Vorstellungsvermögen mehr, was für Kriterien …

Deutschland hat mit Blut und Geld dafür bezahlt, einmal auf einen Österreicher hereingefallen zu sein, aber in Österreich scheint immer noch nicht genug verschwendet worden zu sein. Es kann das Stück „Der Verschwender“, will es scheinen, nur in Österreich und nirgends sonst geschrieben worden sein. Von seinem Kammerdiener Wolf, den er für einen braven Mann hält, schamlos ausgenutzt … in Österreich die ewige Wiederkehr des wölfischen Kammerdieners und die ewige Wiederkehr Österreichs, sich von den wölfischen Kammerdienern schamlos ausnutzen zu lassen, im festen und unerschütterlichen Glauben, diese seien brave Männer …

Wer verschwendet, hat keine Zeit zum Lernen, ist das Verschwendete kein Lehrgeld.

Und es gibt noch weitere handfeste Beispiele, die hier in weiteren Kapiteln gelesen werden können, und wer sich ein wenig umsieht, wird anderswo weitere Beispiele finden, dafür daß Österreich für Deutschland kein Vorbild mehr ist, dafür, wie groß die Unterschiede zwischen Deutschland und Österreich geworden sind, und die nicht für Österreich sprechen.

Der Germanin gefällt: „Hofer-FPÖ unzensuriert vollzieht virtuellen Anschluss an Deutschland“

Europäisches Forum Linz – Österreich darf Deutschland werden

Rechtsextremismus, FPÖ unzensuriert und der Unterschied zwischen Deutschland und Österreich

Studienzentrum Weikersheim – Was in Deutschland hoch umstritten, in Österreich für das Parlament recht

Abschließend noch, wie wurde von dieser österreichischen Systemgesinnung, die sich fern des Systems verkaufen will, vor einem Alexander van der Bellen gewarnt, ihn zum Bundespräsidenten zu wählen. Nun ist er Bundespräsident. Wie brav fügt er sich ein, die erste Reise nach Mariazell, seine Äußerungen zum Akademikerball mit seiner märchenhaften oder vertrackten Erklärung, der Ball würde ja nicht in seinem Trakt

Staatsräume für Burschenschaften in Wien – In München für Burschenschaften nicht einmal mehr Privaträume

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